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Kapitel 1 - Die Reise beginnt

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Beitrag von Black. am Mo Jun 08 2015, 23:21

Fai hörte Erayi aufmerksam zu. Magie wäre eine Mögliche Idee aber warum beschützten uns die Götter davor nicht? Alle Clangötter zusammen müssten doch genügend Macht besitzen, um etwas gegen diese Art "Schwarze Magie" auszurichten.
Jeder, der Teil nahm an dieser Versammlung, wusste wie Ernst die Situation war. Sie dachte an ihre kleine Familie. Die junge Witwe und ihre kleine süße Tochter. Sie dachte an alles was ihr geblieben war und erinnerte sich zum tausendsten Male an die letzten Worte die sie ihrem Vater geschworen hatte.
Ich werde unsere Familie mit Leib und Seele beschützen, koste es was es wolle.
Sie sah durch die Runde. Jeder von ihnen hatte entweder eine Familie für die er alles gab, oder das Ehrgefühl und die Verpflichtung gegenüber des Clans. Viele hatten wahrscheinlich sogar beides.
Dann sprach sie vor sich hin: "Keiner der Clans hat eine Lösung. Keiner weis was hier vorgeht. Wir sollten anfangen das Gebiet auszuweiten. Vielleicht sollten wir jenseits des Gebirges nach Antworten suchen. Es muss jemanden da draußen geben, der wusste was hier vorging." Der Gedanke ihre Heimat zu verlassen, beängstigte sie keines Wegs. Sie wollte Antworten, und die fand man nicht hier.
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Beitrag von Jad am Di Jun 09 2015, 10:26

Styx hörte sie die Fragen und Meinungen der anderen Clans an. Auch Sedit trat vor und sprach. Es gab offensichtlich viele Ängste und Hoffnungslosigkeit in den Reihen. Doch niemand erkannte wirklich das ganze Ausmaß. "Dieses Land ist verloren!" sprach er völlig unverhofft, laut aus. Es klang wie der Ausruf eines Propheten, auch wenn der Krieger das nicht beabsichtigt hatte. Die Krieger, die dicht neben ihm standen, traten alle einen Schritt beiseite, damit er auch von den anderen Clans besser gesehen werden konnte. "Ihr alle sprecht von dem Leiden des Landes, davon dass die Tiere vergiftet worden sind. Ihr sprecht davon, dass es bald nichts mehr zu essen geben wird. Doch erkennt niemand von euch das wahre Übel? Sind nur Narren unter euch?" Er hob seinen muskulösen Arm wie ein Richtungsweiser und zeigte mit dem Finger in Richtung des Drachenrückengebirges. "Dieses Vulkan brach aus. Er spuckte Feuer und Asche. Auch wenn der Ausbruch heftig war, war er nichts im Vergleich zu dem, zu was der Berg im Stande ist. Ich war da, als er seinen Feuerodem in die Welt spie. Ich war da vor zwei Mondzyklen, unmittelbar am Fuße des Gebirges. Asche und Feuer regnete auf mich hernieder und nahm mir sämtliche Luft zum Atmen. Selbst die Sonne wurde von der Asche verdeckt, wenn auch nur für wenige Minuten. Was wird erst, wenn die ganze Macht des Vulkans sichtbar wird? Hat einer daran gedacht? Es gibt viele Geschichten und Legenden bei unseren Schreibern und genügend davon handeln vom Drachenrückengebirge!" Er sah während er sprach in die ganze Runde. Seine stechenden, grünen Augen suchten den Blickkontakt zu den Augenpaaren der anderen. Styx war niemand der beim Sprechen herumdruckste, oder Blickkontakt vermied. Der Krieger gab jedem das Gefühl das er sie oder ihn meinte. "In diesen Geschichten konnte der Vulkan Tage, Wochen, ja sogar Monate lang ausbrechen. Wenn sich die Götter entscheiden dieses Übel zuzulassen und das es so kommt haben wir an dem bitteren Vorgeschmack gesehen, dann werden die sterbenden Tiere unsere geringste Sorge sein. Dann wird unser Land in Finsternis und Kälte gehüllt. Ein ewiger Winter in dem jede Hoffnung erfriert und unsere Kinder nicht mehr aufwachsen können." Er ließ diesen Gedanken erst einmal sacken. Dann fügte er noch hinzu: "Wir sollten anfangen darüber zu reden und für diesen Fall eine Lösung zu finden!"
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Kaseki

Beitrag von Mini Drachin am Di Jun 09 2015, 13:15

Schweigend hatte Kaseki allen gelauscht. viele Fremde Stimmen diskutierten, aber nur eine sprach das aus, was er bereits befürchtete.
Was würde geschehen wenn der Vulkan ein weiteresmal ausbrach?

Tiere starben und niemand konnte bisher etwas dagegen tun. Niemand schien auch nur ansatzweise zu wissen, was man tun könnte.
Vielleicht wollten die Götter ihnen etwas klarmachen. Vielleicht war das sterben der Tiere tatsächlich Magie. Vielleicht sogar Magie der Götter selbst um ihnen klarzumachen, dass sie hier nicht bleiben konnten. Weil der Vulkan ausbrechen muss?
Wer weiß. Und er war kein Schamane er konnte die Zeichen der Götter noch weniger deuten.
Warum konnten die Götter nicht eindeutige Zeichen geben?
Seki seufzte leise.

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Beitrag von Schattenmond am Di Jun 09 2015, 18:04

Nida runzelte die stirn. Nicht die Tatsache, dieses Land vielleicht verlassen zu müssen stimmte sie nachdenklich, eher war es die Erkenntnis, dass sie so einfach aufgeben würden. Sie biss sich erneut auf die Unterlippe.
"Wir sollen aufgeben? Meinst du das?"
Sie lachte auf.
"Klar kommt, wir wandern alle aus. Lasst alles stehn und liegen, wir besuchen unsere Nachbaren, erzählen ihnen von unserem Berg und sicher lassen sie uns bei Ihnen wohnen"

Vermutlich war Nida gar nicht fertig mit ihrer Stichelei, aber als die Füchse einen Gang bildeten, hielt sie inne.
Es war eine gebeugte Person mit einem knorrigen Stab und einem zerschlissenen braunen Mantel, welche in die Mitte der Versammlung humpelte, wobei viele ängstlich zurück wichen.
"Lang ... lang ist es her... eine solche Zusammenkunft... ."
Der alte lachte, sein Gesicht War verhüllt.
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Beitrag von PrinzessinSelenia am Do Jun 11 2015, 22:01

Bis jetzt hatte Leska die Diskussionen nur still beobachtet. Alle schienen verzweifelt zu sein, keiner wusste was eigentlich los war. Als der tätowierte Drache sprach, lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Was würde geschehen wenn der Berg noch einmal Feuer spuckte? Wenn sich die seltsame Krankheit auf alle Tiere, Pflanzen und vielleicht sogar Menschen ausbreitete?
Erste Stimmen hatten bereits aufgegeben und wollten das Gebiet verlassen. Fort gehen? Der Gedanke gefiel Leska. Sie träumte schon lange davon mehr zu sehen. Mehr als den Wald, weit entfernte Orte.
Nidanarahs hielt es jedoch anscheinend für keine gute Idee und auch viele der anderen schienen nicht überzeugt. Leska überlegte schon, ob sie sich einmischen sollte, als eine unheimliche Gestalt erschien. Sie bahnte sich einen Weg durch die Menge, die sich ehrfürchtig teilte. Leska konnte das Gesicht des Fremden nicht erkennen, doch seine Gestalt, der zerrissene Mantel und der Stock auf den er sich stütze, verrieten ihr dennoch um wen es sich handelte. Leska hatte Geschichten über ihn gehört, aber bisher hatte sie dennoch immer an seiner Identität gezweifelt. Konnte er es wirklich sein? Als Mistraden zu sprechen begann, stellten sich Leska alle Haare auf und ein merkwürdiges, mulmiges Gefühl überkam sie. Gebannt lauschte sie seinen Worten.

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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Schattenmond am Do Jun 18 2015, 21:18

Der Platz, den sich der alte Erwählt hatte, war großzügig beräumt worden. Jeder der Anwesenden schien mehrere Meter zwischen sich und den Mann bringen zu wollen. Selbst der Schutzgeist der Füchse war etwas zurück gewichen und Nida kam ins stolpern, da sie sich zwischenzeitlich an seine Schulter gelehnt hatte.
Ihr Blick beäugte ihn kritisch. Erneut runzelte sie die Stirn. Stille war eingekehrt, eine unangenehme, schweigende Stille.
Ihre Augen wanderten Ruckartig zu dem riesigen Fuchs.
Das immerwährende Grinsen war fast gänzlich aus seinem Gesicht gewichen. Stattdessen war es von den Falten ungehemmter Aggression verzerrt.
"Verschwinde, alter Mann! Wir wollen dich hier nicht."
Er bläckte die Zähne, Speichel tropfte zu Boden.
Der Kopf des Alten wendete sich betont langsam.
"Oh, der selbe Narr wie damals." Er lachte etwas verbittert und wandte sich ab, musterte jeden der Anwesenden.
Aresma's Muskeln zitterten unter der bebenden Wut.
"Lasst euch von diesem ungestümen Gotteskind nicht täuschen. Er ist ein Narr, aber ich vergebe ihm. Er war schon immer etwas verblendet..."
Er ging etwas auf und ab, näherte sich dann und wann einigen Clanmitgliedern und betrachtete amüsiert, wie einige noch weiter zurück wichen.
"Tragische Dinge geschehen in diesen Zeiten. Eure Götter werden euch nicht helfen... aber betet ruhig weiter, betet, dass ihr schnell untergehen möget."
"Verdammter alter Sack, kriech zurück in das Loch... " Aresma stürmte hervor... "aus dem du kamst!" und verfehlte den Verhüllten, als dieser sich gekonnt mit einer minimalistischen Drehung außer Gefahr brachte.
"Genauso vorhersehbar wie früher."
Dabei sprach er unverändert ruhig und wandte sich abermals von dem göttlichen Wesen ab.
"Ich verstehe gar nicht, warum du mich so hasst Aresma? Ich habe dir niemals Schaden zugefügt, also heb dir deine Kraft für jemanden auf, für den es sich lohnt. Weißt du... es ist ziehmlich feige alte Männer wie mich anzugreifen. Aber weißt du was wirklich tragisch ist?"
Nida ballte die Fäuste. Was bildete sich dieser Kerl ein.
"Du hast einen Mann, der einen Gehstock braucht verfehlt." Er grinste in sich hinein und richtete seine Kapuze, damit sie ja nicht zu viel von ihm zeigte.

Als Aresma erneut auf ihn zu stürmte, veraharrte der alte. Ein tiefes Seufzen entfuhr seiner Kehle. Und mit dem Seufzen, schien sich der Schutzgeist aufzulösen. Die riesige zähnefletschende Bestie begann durchsichtig zu werden und zu verblassen. Seine Pranken und die gewaltigen Reißzähne griffen durch Mistraden hindurch. Hinter ihm kam er zum Stillstand.
"Zur Hölle mit dir, Dämon! Ich komme wieder!" Und seine Worte verflogen in einem Brüllen, gleichsam wie sein Körper.

"Besser. Jetzt können wir uns ungestört unterhalten." Und seine Stimme wurde sanft.
"Wie gern würde ich erklären, warum ihr keine Wahl habt, doch die Zeit drängt meine lieben. Ihr müsst verschwinden. Sammelt eure besten zusammen und sucht nach einem neuen Land für eure lieben. Hier werdet ihr bald nur noch den Tod finden. Das Gebirge das einst Sicherheit bot, weil der Wind die großen Stürme nicht darüber hinweg treiben konnte, wird schon bald das Ende von alle dem sein, was euch lieb und teuer war."
Er schien kurz durchatmen zu müssen.
"Folgt meinen Worten, reist durch den Dämmerwald hindurch und kundschaftet das Land jenseits des euch bekannten aus. Ich weiß, ich bin euch fremd, aber euer Verstand sollte euch sagen, dass ich recht habe. Ihr seht die Tiere sterben und ihr wisst, dass der Berg sie tötet und das wird nur der Anfang sein. Mag ich für euch auch ein Ketzer und Verräter sein... eure Götter können euch nicht helfen... glaubt mir, ich weiß das."
Er erhob die Hand und deutete in Richtung des Gebirges.
"Worauf wartet ihr noch?"

Und als hätten die Erde den Worten Mistradens Ausdruck verleihen wollen, ging ein erneuter ruck durch das Land. Der Boden erbebte und vom leicht erhöht gelegenen Versammlungshügel aus, konnte man sehen, wie sich das Gebirge regte. Es schien von leuchtenden rötlichen linien durchzogen.

Während Nida wie versteinert da stand und nochimmer auf den Platz starrte, an dem Aresma verschwunden war, konnte sie auch das Beben kaum erreichen. Erst als ein seltsamer verwesungsähnlicher Gestank immer intensiver wurde, wandte sie den blick ab und blickte dem Berg entgegen.
Die roten Linien schienen sich zu vermehren und je mehr es wurden, desto schlimmer schien der Gestank zu werden. Als würde ein gewaltiges Kadaver unter dem Berg ans Tageslicht rücken. Und selbst das Tageslicht schien verändert. Es war kaum merklich, doch es schien dunkler zu werden... .
"Was zur Hölle ist das?!"
Sie stolperte etwas zurück, war erschüttert, blickte sich hilfesuchend um.
Niemand schien zu begreifen, was hier vor sich ging. Ihre Augen suchten den Alten. Er war verschwunden. Aber wohin, Menschen lösten sich nicht einfach in Luft auf.
Ihr wurde schwindelig, schwarze Punkte tanzten aufgeregt for ihren Augen. Jemand ergriff ihren Arm, zerrte daran. Dann nichts mehr. Dunkle Leere.

Dunkel...
Sie öffnete die Augen, aber es wurde nicht hell. Irgendjemand hustete neben ihr, würgte. Nida drehte den Kopf in dessen Richtung und erkannte etwas dunkles in der Dunkelheit.
"Hey!" Sie griff nach der Schulter des Schatten. Sie war nackt und kaltschweißig.
"Nida..." Er keuchte. Sie kannte die Stimme, ein Stammesmitglied. Seine Schulter löste sich mit einem Ruck aus ihrem Griff, als er zu Boden ging. Ihre Hand griff erneut nach ihm, tastete sich vor, bis zum Hals. Das lebende Pochen war verebbt. Tod.
Was war passiert? Sie suchte nach Erinnerungen und nur langsam war da wieder die Versammlung, Aresma, der Alte.
Sie stämmte sich hoch, wankte etwas. Ihr war übel. Die Füchsschamanin übergab sich unfreiwillig.
"Hallo?!"
Sie stolperte über etwas. Noch eine Person, wie ein Blick feststellte. Ihre Augen hatten sich an das Dunkel gewöhnt. Mit dem Oberkörper war sie auf eine weitere 3. Person gefallen. Etwas bewegte sich. Ihr Herz schien einen Schlag schneller zu schlagen. Antworten, sie wollte Antworten.
"Was geht hier vor sich?"
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von RosenRoterRitter am Fr Jun 19 2015, 16:36

Dieser alte Mann machte Vashira stutzig. Das war das erste Mal, dass sie ihn leibhaftig erlebte und das erste, was passierte ist, dass er einen Geist einfach so verschwinden lies.
Was ist das nur für eine Person. Sie hörte ihm dennoch zu, aber was er zu sagen hatte gefiel ihr absolut nicht. Dieses land verlassen? Wieso?
Sie ist hier aufgewachsen und hat ihr Leben hier verbracht und nun soll sie aufgrund dieses einen Berges hier weg?
Gab es denn da keine andere Lösung? Aber es war eine schlaue Entscheidung, die sie wohl ernstnehmen sollte.
Doch es war etwas, dass sie störte. Es war einfach zu wenig Information, aber so schien dieser alte Greis, den sie aus Geschichten kannte immer zu sein.
Sie wollte doch gerade noch eine Frage stellen, als er rief, dass sie loslegen sollten und dann passierte es.

Das Grollen der Erde und die Risse, dazu der Geruch jagten ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken.
Zuerst war der Geruch nur leicht, aber dann wurde er immer penetranter. Auch das Schütteln und Grollen wurde heftiger und
die ganze Menge schien irgendwie in Chaos zu versinken und als sie es merkte war es schon zu spät
Der Gestank nahm ihr langsam die Trittsicherheit und sie stolperte, dann wurde es dunkel vor ihren Augen und das letzte was sie vernahm war
ein lautes Donnern der Erde und ein paar Schreie.

Dumpf hörte sie jemanden ~Hallo~ rufen und erhob sich langsam. Es war dunkel und kühl, aber vor allem dunkel. Sie versuchte sich zu erheben.
Immerhin konnte Vashira sich aufsetzen. Es dröhnte immer noch und sie fühlte sich schlecht. In ihrem Kopf drehte sich alles und ihr Gehör und ihre
Sicht kehrten nur langsam zurück. Sie drehte ihren Kopf in Richtung der Stimme. Noch erkannte sie nichts.
"Hier! Wer auch immer da ruft!" Brachte sie hervor. Ihre Stimme war nicht beeinflusst, aber sie wusste nicht, ob ihre Stimme
die andere Person erreichen würden.

"Wo sind wird?" Fragte sie zurück und langsam lies das üble Gefühl in ihr nach. Es war immer noch da, aber es wurde schwächer
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Nienna am Fr Jun 19 2015, 20:54

Sedit beobachtete den seltsamen, alten Mann, der sich zu ihnen gesellte, mit Argusaugen. Etwas an ihm war seltsam. Er wusste zwar nicht, was es war, aber er fühlte es. Der Drachenechsenschamane hatte nie die Ehre gehabt, ihn persönlich zu treffen, aber wenn er ehrlich war - und das war er eigentlich immer - hatte er auch kein Interesse daran gehabt, was eigentlich eher an den Überlieferungen lag, die er über Mistraden gehört hatte.

Während er den Worten des Alten lauschte, verschränkte Sedit die Arme. Er dachte gar nicht daran, sein Heimatland zu verlassen. Keine zehn Pferde würden ihn dazu treiben können. Er war hier aufgewachsen. Hier hatte seine Familie gelebt. Seine Geschwister und Eltern, Großeltern und noch ältere Ahnen lebten seit jeher hier. Warum auf einmal sollte er dieses Land verlassen? Er knurrte leise und beobachtete den Alten weiterhin stumm.

Sedit begann zu wanken, als die Erde plötzlich bebte. Er schnupperte und verzog angewidert das Gesicht, als ein Ekel erregender Gestank in seine Nase stieg. Er verursachte Übelkeit und Sedit krümmte sich, den Boden entgegen, um dem Gestank zu entkommen. Es half nichts. Es brachte alles nichts. Der Geruch und die Übelkeit nahmen zu; er fühlte sich, als müsste er sich übergeben.

Und dann war alles schwarz. Ganz plötzlich.
Als ob plötzlich der Tag geendet hätte und in dieser Nacht kein Mond, keine Sterne leuchten würden.

Sogar als sich der Schamane wieder regte, sah er nichts. Nichts. Nicht einmal die Hand vor den eigenen Augen konnte er schemenhaft erkennen. Es war noch immer dunkel. Ihm war noch immer speiübel und er glaubte, würde er zu sprechen versuchen, würde er sich nur erbrechen. So blieb er liegen und rührte keinen Muskel und hoffte, dass die Übelkeit bald nachlassen würde, ohne dass er sich übergab.

Dem Krieger Styx erging es nicht anders. Auch er wurde ohnmächtig und befand sich nun in völliger Dunkelheit wieder.
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Beitrag von Schattenmond am Fr Jun 19 2015, 22:00

"Schön... sehr schön." moserte sie schließlich etwas bockig vor sich hin und suchte mit den Händen angestrengt nach etwas nicht fleischigem. Endlich, ein Grasbüschel. Sie drückte sich erneut vom Boden hoch und blieb erstmal regungslos stehen. Aus welcher Richtung war die Stimme gekommen? Sie kam ihr bekannt vor.
"Also dem Geschmack der Luft zu urteilen, dem Duft der Blumen und dem Gezwitscher der Vögel... Verdammt, was glaubst du wer ich bin? Nen Hellseher?! Nur fals es dir nicht aufgefallen ist, es ist dunkel, dunkler als je zuvor."
Natürlich zwitscherten keine Vögel und es lag ein rauchähnlicher Geruch in der Luft, der nochimmer den Hauch von Verwesung mit sich führte.
Offenbar war sie nicht die einzige, die das Bewusstsein verloren hatte. Was auch immer geschehen war, sie und ihre neue Bekanntschaft hatten offenbar keine Ahnung.
Sie blickte sich um und erspähte einen Baum, zu welchem sie übervorsichtig stolperte, um sich an dessen Stamm zu lehnen und nun erkannte sie das Ausmaß der Katastrophe.
"Das ist der Dämmerwald..." meinte sie dann nüchtern. "Da ist das Drachenrückengebirge... es ist..."
sie starrte auf den glühenden Berg, dessen licht jedoch nicht ausreichte, um die Gegend richtig zu erhellen. Der aufsteigende schwarze Rauch war für das Licht fast unnatürlich undurchdringlich.
Sie erinnerte sich, dass man sie am Arm gepackt hatte. Vermutlich waren die anderen vom Versammlungsort geflüchtet und hatten sie bis hier her geschleift. Also konnten nicht gänzlich alle von der Unmacht befallen worden sein. Sie verengte die Augen zu schlitzen.
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Beitrag von Black. am So Jun 21 2015, 14:32

Fai betrachtete den Alten Mann mit Argwohn. Sie hatte die Geschichten und Legenden schon als kleines Mädchen gehört, dennoch war ihr Misstrauen so extrem wie noch nie. Sie wusste nicht was sie von ihm halten sollte. Er ging so plötzlich wie er gekommen war und forderte sie auf zu verschwinden. Ob er die Angst der vielen Clanmitglieder ausnutzte um sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen ? Oder wollte er sie wirklich nur vor etwas schlimmerem bewahren ? Sie konnte ihre Gedankengänge nicht zu Ende verfolgen, denn der Boden unter ihren Füßen begann zu beben.
Sie blickte zum Berg, der von feuerroten Linien durchzogen war und dachte an ihre Familie. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie mal eine andere Angst, als die Höhe. Ein verwesungsähnlicher Geruch machte sich breit und schien sie alle einzuhüllen wie eine Giftwolke. Ihr schwirrte der Kopf, dennoch schaffte sie es mit den anderen Clanmitgliedern zum Düsterwald. Sie schleppte sich vorwärts, Schritt für Schritt.
Sie fühlte sich wie im Kampf, hochkonzentriert und wachsam. Der Gestank wurde immer Schlimmer und selbst das Dickicht aus Sträuchern und Bäumen hielt diesen Geruch nicht auf.
Fai kämpfte mit dem anschwellenden Schwindelgefühl, doch schwarze Punkte tanzten vor ihren Augen auf und ab. Als sie endlich am Wald ankamen, konnte sie sich kaum noch auf den Beinen halten.

Als sie erwachte, lag sie auf dem Rücken. Ihr erster Gedanke verschwendete sie an ihre Ausrüstung. Sie lag auf ihrem Köcher, der sich in ihre Wirbelsäule drückte. Wahrscheinlich waren so gut wie alle Pfeile hinüber. Dann merkte sie, dass sie in völlige Dunkelheit gehüllt war, egal wie weit sie die Augen aufriss. Sie drehte sich auf den Bauch und kämpfte gegen die Übelkeit und den Geschmack in ihrem Hals an. Als sie das Gefühl hatte, dass die Übelkeit langsam verebbte, rappelte sie sich auf und versuchte irgendwas zu fassen zu kriegen, aber weit und breit war nichts als leere.

Sie tastete sich vorsichtig durch die Dunkelheit und stieß dabei hin und wieder an einen Körper der auf dem Boden lag. Irgendwann hörte sie Stimmen. Zuerst konnte sie sie nicht einordnen, aber dann war sie sich sicher die Fuchs Schamanin zu hören. Die zweite Stimme war leiser und nicht identifizierbar.
Sie folge den Stimmen durch die endlose Nacht, bis sie ganz in der Nähe war. "Hey", sagte sie mit fester Stimme und endlich bekam sie mit ihren Fingern einen Baumstamm zu fassen. Sie lehnte sich an ihn und lauschte der Dunkelheit.
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Erayi am So Jun 21 2015, 20:58

Stimmen. Irgendwo hörte sie welche. Erayi versuchte erneut, die Augen zu öffnen, doch egal wie oft sie ihre Augen schloss und wieder aufriss, die Welt blieb schwarz. Sie lag immernoch dort, wo sie vor einigen Minuten aufgewacht war. Ihr Schädel brummte und sie versuchte noch immer zu begreifen, was geschehen war. Das Gebirge... der Vulkan... War er ausgebrochen? Was war geschehen? Lebte sie überhaupt noch? Verwirrt von diesen Gedanken schüttelte Erayi den Kopf.
"Cal?", versuchte sie zu rufen, doch alles was sie herausbrachte war ein kehliges, leises Husten.
Zitternd richtete sie sich nun doch auf und wankte einige Schritte in eine Richtung, bis sie über etwas stolperte - aber weich landete. Benommen tastete sie... Haut. Haare. Ein Mensch. Erayi rutschte sofort von dem liegendem Körper hinunter. "Hey!", sagte sie, mit etwas klarerer Stimme. Keine Antwort. Vorsichtig begann sie, an dem Körper zu schütteln. Nichts. Und obwohl sie es gar nicht tun wollte, fühlte sie den Puls. Nichts. Wie vom Blitz getroffen zuckte sie zurück. Vor lauter Angst und Entsetzen breitete sich Gänsehaut an ihrem Körper aus und ihre Augen wurden feucht. Wo war ihr Cousin? Warum beschützte er sie nicht?
"Caaal?!", rief sie. Wer von ihrem Stamm war noch hier gewesen? Erayi erinnerte sich an die Kriegerin Fai, die sich während der Versammlung ebenfalls zu Wort gemeldet hatte.
"Fai?!", versuchte sie erneut ihr Glück.
Zögernd stolperte sie in die Richtung, aus der sie Stimmen gehört hatte. Alles kam ihr wie ein merkwürdiger, böser Traum vor, doch irgendetwas sagte ihr, dass dies leider kein Traum war.
"Ist da irgendjemand?"
Sie versuchte ihre Gedanken zu sortieren. Was war das letzte an das sie sich erinnern konnte?
Mistraden. Ihre Großmutter hatte nicht viel von ihm erzählt, sie schien nicht viel von ihm zu halten. Ein böses Omen sei es, das untote schwarze Pferdewesen zu erblicken. Und ja, das war tatsächlich das einzige, was Erayi zu ihm einfiel. Wie passend. Obwohl sie ihn ja bloß in seiner menschlichen Gestalt gesehen hatte, doch scheinbar reichte das schon, dachte Erayi mürrisch.
Ihr fiel wieder ein, worüber er geredet hatte. Ihre Heimat verlassen. Nun würde ihr wohl gar nichts anderes übrig bleiben.
Diese Erkenntnis trieb Erayi erneut Tränen in die Augen, auch wenn sie die Situation noch immer nicht wirklich realisiert hatte.
Zumindest bestand Hoffnung, dass sie hier nicht völlig allein war. Sie hatte schließlich Stimmen gehört. Vielleicht hatte Cal diese Stimmen auch gehört und würde in die gleiche Richtung laufen, wie sie. Ja, das würde bestimmt passieren. Sie würden sich gleich irgendwo treffen, er würde ihre Rufe hören und ihr sagen, dass das alles nur ein Trick von Mistraden war und sie einfach wieder heimkehren konnten. Ganz bestimmt.


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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Jad am Di Jun 23 2015, 18:06

Styx war ebenfalls ohnmächtig, jedoch nur kurz. Sein trainierter Körper kam schnell und relativ gut mit der neuen Situation klar. Er hatte wenig Vorurteile gegenüber Mistraden. Ja eigentlich brachte er ihm sogar etwas Demut entgegen. Nicht zuletzt weil er seinen Vorschlag unterstrich. Die abrupte Art machte es nur umso dringlicher, doch der Krieger war weder böse auf den mysteriösen Mann, noch erschrocken darüber. Dennoch wusste er, dass hier galt denjenigen die ängstlich oder verwirrt waren zu helfen. Seine Augen funktionierten hier nicht besonders gut. Daher wäre es mehr als angebracht eine passendere Form zu wählen. Styx ging in sich und rief mental ein stilles Gebet zu Calica sie möge ihm ihre Form gewähren. Die Göttin erhörte seinen Ruf. Augenblicklich erfuhr sein Körper einen Stoß von innen. Sein Torso streckte, sein Kiefer verschob sich und seine Hände wurden zu Klauen. Die gewunden Hörner brachen aus seinem Schädel hervor und wo vor kurzem noch ein Schuppenpanzer saß, wurde dieser nun zum Teil des Körpers. Er färbte sich grün und überall sprossen noch mehr Schuppen hinaus. Seine Augen wurden schmaler und änderten ihre Färbe in ein giftiges Grün. Da wo eben noch der Krieger hockte war eine Drachenechse erschienen. Sofort schaltete diese ihre Sinne ein. Styx konnte genauso schlecht sehen in dieser Dunkelheit wie als Mensch. Doch seine Nase und seine Wärmesicht arbeiteten hier perfekt. Schnell hatte er ein Mitglied der Versammlung ausgemacht. Es war ein Mitglied der Hirsche, welches vorhin über Gifte sprach. Er erinnerte sich nicht, dass sie ihren Namen nannte. Nun rief sich nach jemanden der Cal hieß. Auch dieser Name sagte Styx nichts, doch sie schien Hilfe zu brauchen. Auf flinken Krallen eilte er in einem leichten Schlängeln zu ihr hinüber. "Habt keine Angst Schamanin der Hirsche. Ich bin hier um Euch zu helfen. Vielleicht habt Ihr mich vorhin sprechen hören. Mein Name ist Styx. Ich kann in dieser Form viel besser in dieser Dunkelheit zurechtkommen. Steigt auf meinen Rücken. Ich trage euch hinüber zu diesem Hügel. Dort scheinen sich viele Überlebende zu sammeln." Er konnte nur hoffen, dass sie ihm als Drachenechse vertraute. Gleichzeitig hielt der Krieger nach seinem Clan Ausschau. Doch bis auf ein paar Tote konnte er niemanden erblicken. Also versuchte er die zu retten, die noch am Leben waren, egal von welchem Clan sie waren.
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Beitrag von PrinzessinSelenia am Di Jun 23 2015, 23:07

Leska:
Dunkelheit. Wo war das Licht? Wo war die Sonne? Leska machte die Augen wieder zu. Was war geschehen? Sie lag auf dem Rücken. Der Boden unter ihr war kalt und feucht. Leska spürte Laub und Erde. Sie machte die Augen wieder auf, noch immer war es stockdunkel. Leska konnte nichts erkennen. Und dann war da dieser unerträgliche Gestank. Sie hatte das Gefühl daran zu ersticken. Langsam richtete sie sich auf. Ihr Kopf drehte sich. Sie konnte Geräusche wahrnehmen. Stimmen, doch sie klangen weit entfernt. Vorsichtig, auf allen vieren, kroch sie in die Richtung. Sicherheitshalber zog sie eines ihrer Messer hervor. Fest hielt sie es umklammert, als sie durchs Unterholz schlich. Um sie herum war alles schwarz. Auf einmal stiess sie gegen etwas. Etwas grosses, kaltes. Ein Leichnam. Das Gesicht konnte sie nicht erkennen, auch nicht ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte, doch es war eindeutig die Leiche eines Menschen. Das war nicht gut. Das war ganz und gar nicht gut.
Leska kroch weiter. Vorbei an weiteren Leichen. Die Stimmen wurden lauter. Endlich hatte sie das Gefühl, dass es heller wurde. Oder bildete sie sich das nur ein? Nein, dort vorne war Licht! Ein rotes Licht am Himmel, nicht hell genug um die Umgebung zu beleuchte, aber dennoch deutlich zu erkennen. Dann begriff Leska, das Licht war nicht am Himmel, es war auf dem Berg, oder vielmehr im Berg. Das Drachengebirge schien von innen heraus zu brennen und von der Bergspitze stieg schwarzer Rauch auf, der den ganzen Himmel zudeckte. Gebannt auf das Gebirge starrend, ging Leska weiter und erschrak fürchterlich, als sie mit jemandem zusammenstiess. Beinahe hätte sie zugestochen, doch gerade noch rechtzeitig, machte sie in der Finsternis einen Menschen aus.

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Beitrag von RosenRoterRitter am Mi Jun 24 2015, 01:26

"Schön. Wir sind im Dämmerwald?"
Vashira bewegte sich langsam, fast blind und noch recht unsicher auf die Stimme Nidas zu.
Sie war auf dem Weg zu Nida, die sie immer noch nicht erkennen konnte. Der Rauch stach ihr in
die Augen und sie konnte einfach keinen klaren Blick auf irgendwas bekommen.

Dann plötzlich stieß sie gegen Jemandes Hand. Es klimperte kurz hölzern und sie tastete danach.
Es fühlte sich tatsächlich hölzern an. Runde Kugeln. Es war eine Art Armband. Sie tastete den Körper entlang und fand
das Gesicht. Es war ein erstaunlich langer Mensch, den sie da vor sich hatte.
Dann erinnerte Vashira sich. Sie hatte ihn nur aus dem Augenwinkel kurz gesehen, aber seine große schlanke Gestalt war ihr
aufgefallen und im Gedächtnis geblieben.

Vor ihr liegt Matao, dessen Name sie nicht kannte. Sie versuchte zu horchen, ob er noch Puls hatte und tatsächlich hatte er er noch Puls.
Immerhin. Das war ein gutes Zeichen, oder?
Sie fing an ihn ein wenig zu rütteln und ihn wach zu kriegen.
Das sollte aber weniger glorreich und nicht von Erfolg gekrönt sein, als sie es sich vorstellte.
Sie beugte sich zu ihm runter, um ihn nicht anzuschreien und sprach dann auf ihn ein.
"Wach auf. Komm schon. Du lebst noch, also wach auf."
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Beitrag von Schattenmond am Sa Jun 27 2015, 21:55

"Hmm, ich glaub das wäre dem jenigen jetzt gar nicht so aufgefallen." kommentierte Nida die Hilfsversuche der Fremden nüchtern.
Dennoch rang sie sich mit einem Seufzer dazu durch, zu den beiden hin zu stolpern.
Dort angekommen, beugte sie sich über den bewusstlosen.
"Vielleicht sollten wir ihn mit dem Dolch am Auge kitzeln... wenn er dann nicht wach wird, dann lohnt es auch nicht mehr..."
Nochimmer sprach sie so nüchtern, dass man glauben mochte, sie merkte gar nicht, wie unpassend ihre Worte waren.
"Ich meine, wir können hier auch Wurzeln schlagen und unsere Gesundheit fördern. Scheint ja ganz nett hier zu sein, wenn hier alle ihr ewiges Nickerchen machen wollen."
Um sie herum hörte sie es rascheln. Es war windstill.
"Wer ist da?"
Offenbar näherten sich der kleinen Gruppe schritte.
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Beitrag von Erayi am So Jun 28 2015, 00:12

Erayi war so heilfroh, auf jemanden zu treffen, der noch lebte und ihr sogar Hilfe anbat, dass sie jegliche Vorbehalte gegen die Echsen beiseite schob. Diese galten ja sowieso eher den Schamanen aus ihren Reihen, diesen Giftmischern.
Langsam wankte sie in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war und streckte die Hände nach dem schuppigen Körper der Echse aus. "Vielen, vielen Dank", sagte sie hastig, "mein Name ist übrigens Erayi. Verzeiht, dass ich Euch so abtasten muss, doch ich kann leider nichts sehen und mir ist noch so schwindelig..." Mit diesen Worten stolperte sie noch ein Stück nach vorne, allerdings so günstig, dass sie schon beinahe auf dem Rücken von Stxy saß.
"Wisst Ihr, was hier geschehen ist?", fragte sie, während sie inständig hoffte, dass Cal dort drüben bei den Überlebenden auf sie warten würde. Doch eigentlich würde sie sich über jeden Überlebenden freuen, stellte sie fest. Hauptsache, sie war nicht allein.
Endlich befand sie sich mit sicherem Halt auf dem Rücken der Drachenechse. Es konnte weitergehen.
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Beitrag von RosenRoterRitter am So Jun 28 2015, 10:22

Nida kam zu ihr heran. Sie erkannte sie an der Stimme und an den Kommentaren, die sie von sich gab.
Vashira wartete bis sie bei Matao angekommen war und warf ihr einen bösen Blick zu, auch wenn ihr klar war, dass diese ihren Blick nicht mal erkennen könnte, wenn sie wollte.
Es war immer noch viel zu dunkel und sie erkannte nur ihre Umrisse.
Als sie dann davon sprach, dass sie ihn vielleicht mit dem Dolch am Auge kitzeln sollte ging Vashiras Temperament mit ihr durch.
Sie holte leicht aus und wollte Nida gegen die Schulter schlagen, oder zumindest dort hin, wo sie ihre Schulter vermutete.
"Das ist gerade sehr fehl am Platz, außer du weißt, wie wir hier rauskommen." Zischte Vashira ihr entgegen.

Vashira begann dann damit Matao langsam aufzurichten, als in plötzlicher Stille sie das Rascheln vernahm und Nida fragte,
wer denn da ankomme. Vashira hielt inne und wartete wie Nida auf eine Antwort.
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Frank1606 am So Jun 28 2015, 15:00

Matao
Ich presste die Augen zu einem schmalen Schlitz zusammen. Verschwommen konnte ich eine Gestalt erkennen, die sich über mich beugte. Wie in weiter Ferne nahm ich Geräusche war. "Was ist denn nur passiert?", fragte ich mich, doch mehr als ein keuchen brachte ich nicht über die Lippen.
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Kaseki & Emimaki

Beitrag von Mini Drachin am So Jun 28 2015, 21:59

Die Dunkelheit machte dem ohnehin fast blinden Mann wenig aus. Als der Vulkan ausbrach und die Versammlung in alle Richtungen zu rennen begann hatte er versucht ruhig zu bleiben. Versucht. Die Bebende Erde und das Grollen zerrte an seinen Nerven und der Gestank raubte ihm fast die Sinne. Er versuchte in irgendeine Richtung zu laufen, etwa dahin wo er die meisten vermutete, aber weit kam er nicht. Seiner Tigerin schien es etwas besser zu ergehen. Sie hatte zwei Füße mehr, mit denen sie im Gleichgewicht bleiben konnte. Sie lief dicht bei ihm und führte seine Schritte. Weg vom Versammlungsplatz.

Wie lang genau er das bewusstsein verloren hatte konnte er nicht sagen, aber er spürte die raue Zunge von Maki, die versuchte ihn wieder zu wecken. Ungelenk richtete sich der Handwerker wieder auf, Emimaki wich einige Schritte zurück um ihm Platz zu machen.
In der Distanz konnte er Stimmen vernehmen. Stimmen, die er schoneinmal gehört hatte. Vorsichtig machte er sich auf den Weg zu den dazugehörenden Personen zu gelangen.
Ein jäher Stich der Sorge durchzuckte ihn, als ihm bewusst wurde, dass Matao wer weiß was passiert sein konnte. Unwillkührlich beschleunigete er sein Schritte. Ein paar mal stolperte er über... über Leichen? Durch Tasten vergewisserte er sich, dass sie tatsächlich tot waren, und vorallem nicht sein Sohn.
Ihn so zu finden war allerdings wohl sehr unwarscheinlich. Auch wenn er es gerne vermied laut zu sein, blieb ihm nicht viel anderes übrig, so rief er nach Matao und hoffte, dass er hier irgendwo war. Lebendig.

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Beitrag von Jad am Do Jul 02 2015, 14:20

In schlängelndem Gang bewegte sich die große Drachenechse mit der Schamanin auf dem Rücken über die Ebene. Es war wirklich stockfinster. Styx orientiere sich nur durch seinen Geruchssinn und die Wärmesicht. Die beiden begegneten noch einigen anderen Clanleuten. Bei manchen war ersichtlich von welchem Clan die Personen waren, bei anderen nicht. Doch alle hatte etwas gemeinsam. In ihren Körpern wohnte kein Funken Leben mehr inne. Langsam bezweifelte der Krieger, dass die Methoden von Mistraden die Versammlung zur Wanderschaft zu bewegen die Richtige war. Auf jeden Fall war es unnötig Drachenechsenmitglieder zu töten. Wenigstens diese hätte der Alte verschonen können, kannten sie doch nach Styxs Meinung ihren Platz. Vielleicht taten sie das sogar besser als alle anderen - bestimmt sogar.

Schließlich erreichte das Gespann ohne Zügel den Hügel und damit Nida, Vashira und den noch immer bewusstlosen Matao. "Wir sind da. Hier ist es angenehmer und man kann besser atmen", sprach er ruhig zu Erayi. Just in diesem Moment gab der Krieger der Steppentiger einige keuchende Laute von sich. Zumindest war er wieder bei Bewusstsein, wenn auch noch auf Hilfe angewiesen. Wie auch er mussten alle hier schleunigst raus. Die Drachenechse zögerte daher nicht lange und wandte sich an Nida, als Erayi von seinem Rücken geklettert war. "Es ist dein Clangebiet. Wo sind wir hier? Wie können wir hier weg, weg von der Dunkelheit und der stickigen Luft?" Styx wollte helfen. Es lag ihm im Blut. Allerdings kannte er sich hier nicht sonderlich aus. Sine Ortskenntnisse erstreckten sich mehr auf den Süden des Landes - dort wo sein Clan siedelte. Bei dem Gedanken daran stiegen einige Sorgen in ihm hoch. Hoffentlich ging es allen zuhause gut.
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Beitrag von Nienna am Fr Jul 03 2015, 18:55

Langsam erhob sich Sedit. In seinem Kopf wurde der Schwindel für einen Moment stärker, sodass er einen Augenblick schwankte. Er suchte Halt mit seinen Händen, fand etwas, was sich wie ein Baum anfühlte und stützte sich an diesem ab, bis der Schwindel schwächer wurde. Der Schamane seufzte und ging vorsichtig ein paar Schritte vorwärts. Je sicherer er mit dem Gehen wurde, desto zügiger wurden seine Schritte auch, bis sich sein rechter Fuß in etwas verfing und Sedit der Länge nach auf den Boden fiel. Er knurrte und rappelte sich mühsam auf, ehe er sich den Dreck von seinen Kleidern klopfte. Was war eigentlich mit seinen Phiolen? Vorsichtig taste er seine Hüfte ab und mit einem leisem gezischten Fluch bemerkte er, dass er keinerlei Phiolen an seinem Gürtel spürte. Scheinbar waren sie allesamt zerbrochen. Wer auch immer dafür verantwortlich war, sollte eine gute Erklärung dafür haben... Wenigstens hatte er sein Buch gefühlt. Wenigstens etwas Gutes... Sedit schnaubte missgelaunt, ehe er sich weiter voran tastete, sowohl mit Händen und Füßen.
"Hallo?" Ein einzelner Ruf. In der Hoffnung, irgendjemanden zu finden, der ihn hörte. Er sah nichts und obwohl er Stimmen hörte, kam es ihm so vor, als ob sie weit entfernt seien. Er war komplett orientierungslos. Die Gegend kam ihm nicht bekannt vor, nicht einmal ansatzweise - oder vielleicht doch? Vielleicht war er ja auch nur so orientierungslos, weil er nichts sah. Dennoch versuchte der Schamane irgendwie den Stimmen zu folgen, wobei er nicht sagen konnte, ob sie näher kamen oder ob sie sich entfernten.

Wieder wurden seine Schritte zügiger, als er sicherer wurde mit dem Gehen, dennoch verfing sich sein Fuß erneut irgendwo - diesmal etwas Härteres, scheinbar eine Wurzel -, und erneut fiel Sedit der Länge nach auf den Boden. Er hatte gerade das zweifelhafte Glück gehabt, vor Nidas Füßen zu landen, obgleich er das nicht wusste.
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Frank1606 am Sa Jul 11 2015, 14:25

Matao
Mühsam kämpfte ich mich auf, stützte mich mit den Händen am Boden ab. "Matao!", vernahm ich es in einiger Entfernung. Erleichterung durchflutete mich. Es ging ihm also gut. Auf etwas wackeligen Beinen bewegte ich mich in die Richtung, aus der die Rufe kamen. Nicht nur einmal wäre ich beinahe gestürzt, aber in der alles umhüllenden Dunkelheit konnte ich nur vage Schatten ausmachen. Meine verklebten und tränenden Augen halfen mir da auch nicht gerade. Was war hier nur geschehen?
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Beitrag von Schattenmond am So Jul 12 2015, 15:38

Nida horchte dem Wust aus scheinbar ziehmlich orientierungslosen Menschengeplapper.
Sie wollte gerade etwas antworten, als sich jemand so demütig zeigte, ihr den Kniefall zu erweisen.
"Oh, meint Ihr nicht das ist ein bisschen übertrieben, gleich vor mir auf die Knie zu fallen? Ich meine, klar ich bin wirklich ehrenwert, aber man kann es auch übertreiben."
Sie kicherte leicht und drehte sich dann zu der Echse.
"Streng genommen ist das Hirschgebiet, aber als Schamanin kenne ich natürlich den Weg. Also, alle Lebensmüden gehen jetzt bitte da lang zurück in ihr Clangebiet... " sie fuchtelte wild umher. "und der Rest kann mich ja richtung grenze begleiten."
Und schon stieg sie über den kniegefallenen hinweg und bewegte sich in eine richtung, die tiefer in den Wald zu führen schien.
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Jad am Mi Jul 15 2015, 08:00

Styx nickte Nida zu und hielt noch kurz inne, als sie sich in Bewegung setzte. "Ich werde sie begleiten. Die Reise ist der einzige Weg - jetzt umso mehr als bisher", sprach er zu allen Überlebenden die sich um den Baum sammelten. "Jedem der uns begleitet verspreche ich meinen Schutz auf der Reise." Er züngelte insinktiv. "Dem Rest wünsche ich viel Glück beim Retten von dem, was von seinem Clan noch übrig ist." Damit schlängelte die Echse hinter Der Fuchsclanschamanin her. Er überlegte, ob es noch Sinn machte in der Gestalt der Drachenechse zu verbleiben und entschied sich dafür, solange die Sicht noch so schlecht war. So konnte er besser Ausschau halten, ob in dieser dicken Luft noch jemand überlebt hatte, vielleicht sogar noch jemand seines Clans.
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt - Seite 2 Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Black. am Fr Jul 17 2015, 12:04

Fai lief entschlossenen Schrittes hinter Nida und Styx her. Der Teufel soll mich holen, wenn ich hier untätig zusehe wie einer nach dem anderen stirbt, dachte sie. Sie war zu stolz, ohne Ergebnisse konnte sie einfach nicht zu ihrem Clan und ihrer Familie zurückkehren. Sie überprüfte kurz ihre Waffen, der Dolch war an seinem Platz und auch der Bogen war in Ordnung. Einige ihrer Pfeile waren beim Sturz beschädigt worden, aber dass konnte sie wieder richten. Die wenigen Giftfläschchen, die sie normalerweise am Gürtel trug, waren verschwunden. Wahrscheinlich lagen sie irgendwo zerbrochen in der Dunkelheit.
"Schamanin ihr habt recht, dass hier ist Hirschgebiet. Wenn ihr die Frage erlaubt...Kennt ihr den geheimen Durchgang durch die Höhlen ? Er wäre eine Option, da unsere Gruppe geschützter reisen könnte. Der Abstieg am Ende des Tunnelsystems ist zwar etwas beschwerlich aber dennoch machbar",sie spähte die Schamanin der Füchse an und versuchte ihre Gedanken zu erraten. Auf das Tunnelsystem waren Fai und einige Krieger während der Jagd mal gestoßen.
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