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1. Akt: Jeder Lauf beginnt mit dem ersten Schritt

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Beitrag von Elodriel am Do Jul 23 2015, 13:51

Ein Sommer wie so viele im Megaplex...der Smog ist eher daran zu bemessen, wann er mal nicht so stark ist und das zentrale Leitsystem der Verkehrskontrolle ist mal etwas entspannter, weil viele Leute in den Ferien diesen Moloch verlassen haben, wenn sie es sich leisten können.
Doch viel mehr interessieren sich die Leute zur Zeit für die großen Umwälzungen. Ein Jahr ist es inzwischen her, dass der, gerade in den UCAS zum Präsidenten gewählte, große Drache Dunkelzahn einem Attentat zum Opfer gefallen und seitdem sind die Wellen, die das ganze politisch und wirtschaftliche geschlagen hat noch nciht wieder zur Ruhe gekommen. Selbst in den ADL hat das ganze Auswirkungen gehabt.
Und was die meisten nichtmal mitbekommen: In den Schatten summt es regelrecht vor Betriebsamkeit. Die verschiedensten Konzerne und Interessengruppen verfolgen ihre Ziele. Das haben sie zwar schon immer, aber zur Zeit ist so viel los, wie lang nicht mehr. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass immer neue Shadowrunner ihr Glück versuchen. Und wo kann man da besser anfangen, als in dieser Stadt? Hier stehen einem alle Möglichkeiten offen, sowohl was den Erfolg angeht, aber auch im Hinblick auf das Versagen.
Einer dieser hoffnungsvollen Strebsamen ist der Zwerg Remo, der gerade einen Neuanfang wagt, nachdem er zuvor eher schlechte Erfahrungen gemacht hat. Auf dessen Taschensekretär geht ein Anruf seines Kumpels Werner Kessel ein. Den Mechaniker kennt den Zwerg schon lange, weshalb Remo auch weiß, dass der Name nicht echt ist, sondern von einem Comic aus dem letzten Jahrhundert herrührt. Aber da auch Werner häufig in illegale Aktivitäten verstrickt ist, ist es einfach besser, nicht unter dem geburtsnamen zu agieren.
Auch beim Wolfsschamanen Howling Wolf, der erst vor kurzem in diese Stadt, ja dieses Land gekommen ist, klingelt das alte Telefon, dass in seiner Bude steht...das Ding steht da vermutlich schon, seitdem dieses Haus existiert. Es hat eine Wählscheibe und der Hörer ist mit einer Schnur an das Gerät gebunden. Doch was will man machen, wenn man recht überstürzt in ein anderes Land umzieht? Man nimmt, was man kriegt. Und da viel geld in die SIN geflossen ist, mit der er überhaupt erst hierher gelangen konnte, blieb da sonst nicht mehr viel.
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Beitrag von Adrian Kane am Sa Jul 25 2015, 20:34

Gerade als er vor der erwartungsvoll grinsenden Blonden die Hose herunterlassen will reisst ihn ein nervendes Piepen aus dem wohlverdienten Schlaf. Natuerlich. "Drek verdammter", entfaehrt es dem schlaefrigen Zwerg mehrfach, waehrend er krampfhaft versucht an dem Traum festzuhalten der sich jedoch so schnell verfluechtigt wie die erste Kanne Soykaf an einem Montag Morgen. Alles was bleibt ist das kleine unaufgeraemte Appartement mit der stickigen Luft und dem romantischen Blick auf eine graue Betonwand. Seine Finger greifen planlos nach Dingen auf dem Nachttisch, werfen die Haelfte der Dosen, Werkzeuge und sonstigem Firlfanz runter bis sie das gewuenschte Objekt finden. "Drek", laesst der Rothaarige einmal mehr mit kratziger Stimme in der Tiefe des Augenblicks verlauten, schleudert es dem unfairen Universum entgegen und schaut dann auf den elenden Taschensekretaer. Seine Faust haemmert auf den Bildschirm. Innerlich ruft er sich zur Ordnung, das waere das dritte Teil, dass er mit seiner Unbesonnenheit zerstoert haette. Das Piepen verstummt. Scheinbar ist doch nichts kaputt gegangen. Nochmal Glueck gehabt, die Dinger zu reparieren kann teuer sein. "Kessel", begruesst er den Mechaniker mit einem Tonfall, der keine Fragen offen laesst. "Elender Hurensohn", fuegt er noch an, nur um sicher zu gehen. Man kennt sich schliesslich. Und Kessel weiss, wie sehr der Zwerg es schaetzt zu dieser Stunde geweckt zu werden. Dennoch ist seine Neugier geweckt. Er raeuspert sich. "Was gibts?"

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Beitrag von Elodriel am So Jul 26 2015, 22:34

Der Mann am anderen Ende der Leitung wirkt überrascht. "Remo sag bloß, du hast schon geschlafen? Heute wird doch das verdammt heiße Combatbikingmatch zwischen den 'Detroit Dancers' und den 'Brooklyn Bikers'. Sag bloß, dass du das nicht guckst?" Er verpasst so gut wie kein Match, an dass er auch nur irgendwie heran kommen kann. "Aber gut...du wirst trotzdem verdammt gern hören wollen, was ich dir zu sagen hab. Ich hock hier grad in meienr Werkstatt, das Match läuft und ich schraub ein wenig an ner Karre rum. Da kommt so ein verdammter Möchtegernfahrer mit seiner Karre rein. Will, dass ich die schnell wieder flott bekomme, weil er das Getriebe zerschunden hat. Er braucht die Karre bis morgen, meint er, weil er, und jetzt verdammt gut hör zu, morgen zu einem offenen Termin mit einem Schmitt im Rote Armee Frackklub. Verdammt hohe Bezahlung, wenn ich das richtig verstanden hab. Ich könnte miir gut vorstellen, dass die Karre von dem verdammten Idioten bis morgen nicht fertig wird. Ein Konkurrent weniger für dich, auch wenn der nicht wirklich Konkurrenz gewesen wäre. Aber vergiss den guten alten Kessel nicht, wenn du den Job bekommst und die Kohle." Ein wenig was will er ja auch davon haben, dass er Remo da einen Job verschafft hat, sollte das funktionieren. Im Hintergrund ist eine Fanfare zu hören und nahezu gleichzeitig ein Jubelschrei von Kessel.
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Beitrag von ThaHummel am Mo Jul 27 2015, 12:45

Gähnend, dann raunend hockt sich der Mann auf und schlägt sich fast den Schädel an der Dachschräge an. Sein Kopf dröhnt noch vom Alkohol. Nachdem er sich die letzte Woche über nonstop möglichst alles zusammengeklaubt hatte, was er hier brauchte, wollte er doch nur eine einzige Nacht in Ruhe mal feiern gehn und sich ausschlafen bis um 6 Uhr Abends des Folgetags. Nein, irgendwer muss ja anrufen.
Die alte, innen durchgerostete Federmatratze vom Sperrmüll, die ohne Gestell auf dem Boden liegt, knackt bald so heftig wie ein widerstenstiger Knochen, als Wolf sich erhebt und zur Kommode am anderen Ende des Raums schlurft. Das Telefonkabel war einfach nicht lang genug um das Teil irgendwo anders als in der Nische im kurzen Flur hinzustellen.
Er reibt sich noch etwas Schlaf aus den Augen, zieht eine seiner Umzugskisten als Hocker herbei und nimmt ab.
"Wer da?"

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Beitrag von Elodriel am Mo Jul 27 2015, 16:40

Der junge Wolfsschamane kann das keckernde Lachen seiner neuen Bekanntschaft Kowalski machen. Der türsteher braucht einen Moment, um sich zu beruhigen. "Hoi Kollege, 'tschuldige, ihc hatte angenommen, dass das n Scherz war, dass dein Telefon nicht mal die Nummern anzeigt. Wohnst du in einem Museum? Er lacht nochmal auf. "Aber hey, ist ja jetzt auch egal. Ich wollte dir was erzählen, hoffe, dass es dich nciht zu sehr stört. Viel Zeit zu einer Erwiderung lässt er seinem Gesprächspartner allerdings nicht, schon gar keine, um eine artikulierte Antwort von sich zu geben. Ich hab mir grad nach der Schicht noch nen Absacker mit n paar Kollegen aus anderen Clubs gegönnt. Und der eine hat erzählt, dass er froh ist, nachher nicht die Tagschicht zu haben, weil da in seinem Club, dem Rote Armee Frackklub, eine Art offenes Treffen mit so einer Schmitttype stattfindet. Da hab ich mich an dich erinnert. Du hast doch letztens erwähnt, vielleicht in diese Richtung Ausschau nach solcher Art von Arbeit zu halten. Und weil du mir gestern mit dem Spinner und seinem Geist geholfen hast, hab ich mir gedacht, kann ich mich ja mal revanchieren und dir davon erzählen. Jetzt ist er dann wohl doch auch mal bereit, Wolf antworten zu lassen.
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Beitrag von Adrian Kane am Di Jul 28 2015, 00:00

Er beisst sich mehrmals auf die Zunge als Kessel das Match erwaehnt. Wie immer gehen ihm diese Ereignisse soweit am Arsch vorbei, dass es schon nicht mehr messbar ist. Wie immer sagt er das so nicht direkt. Ein wenig Taktgefuehl hat er ja dann doch. Woher auch immer. Interessanter ist da schon der Teil mit dem RAF. Kohle. Ja die braucht man ja, je mehr desto besser. Er hatte schon lange nichts mehr handfestes gemacht. Geschweige denn einen echten Run. Der Letzte, nun, der Letzte war blutiger verlaufen als er es gewohnt war. Haesslich sogar. Er zuendet sich nachdenklich eine Fluppe an. Schlechte Angewohnheit, aber kann man nichts machen. Als Kessel sich wieder weit genug beruhigt hat beginnt er zu sprechen: "Verdammt hohe Bezahlung eh?", er blaest blauen Rauch an die Appartementdecke, die vielleicht zu irgendeinem Zeitpunkt mal weiss gewesen war aber nun einen gelblichen Ton angenommen und zudem mehrere Risse aufzuweisen hat. "Einen Blick wert", beschliesst er knapp und fuegt nach kurzem Zoegern noch hinzu: "Du weisst ich vergesse nie nen Gefallen. Viel Spass beim Match", er haengt auf. Irgendwo im Gebaeude faellt ein Schuss. Ein Schrei. Weiblich, wahrscheinlich Mensch. Remo schnippt die Fluppe aus dem halb geoeffneten Fenster und beginnt seine Ausruestung zusammenzuklauben. Er verspuert sowas wie Vorfreude. Zulange hat er hier in diesem Loch vor sich hingeduempelt.

Der kalte Stahl seiner Pistole fuehlt sich vertraut an. Die Waffe verschwindet in seinem Mantel. Entfernt ertoent der Klang von Sirenen, naeherkommend. Diese Scheisse kann er jetzt nicht gebrauchen. Er verschwindet durch den Hinterausgang des Wohnkomplexes, bewusst langsam. 'Morgen' hatte Kessel gesagt. Der Zwerg haelt inne und zuendet sich noch eine an, dann macht er sich auf den Weg zum RAF. Scheiss auf die Warterei.

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Beitrag von ThaHummel am Mi Jul 29 2015, 21:44

Grummelnd hört er zu, bis der Redeschwall vorbeigeht, gähnt zwischendrin noch ein paar mal. Jaaa, Kowalski, er erinnert sich dunkel. Direkter Kerl mit einer Tendenz zum Grinsen, selbst wenn er dich rauswirft. Das der Schamane den anderen, sternhagelvollen Magier und dessen astrale Begleitung vor allem deswegen verbannt hat, um selbst ne ordentliche Party feiern zu können, lässt er dabei außen vor. "Läuft bei dir. Danke für den Tipp, ich schau mir das mal an. Vielleicht springt ja genug dabei raus, das ich dir nächstes mal von einem richtigen Telefon in einer richtigen Wohnung aus berichten kann, wies gelaufen ist.", meint er mit schlecht gespielten Enthusiasmus. Dazu ists noch zu früh am Morgen.
"Man hört sich.", meint er, lässt genug Zeit für einen Abschiedsgruß von der Gegenseite und hängt den Hörer auf die Gabel.

Das kam unerwartet. Naja, besser als Auftragsmangel. Jetzt wird er ohnehin nicht mehr einschlafen können. Er riecht an seinem Hemd und zuckt angewiedert zurück, als ihm bewusst wird, das er aus einem Gemisch von Zigarettenrauch, Schweiß, Erbrochenem und Vodka-O riecht. Damit würde er zumindest geruchlich schonmal perfekt in den Hintergrund eines Clubs passen. Aber wenn Johnson, äh Schmitt natürlich, ein offenes Treffen veranstaltet, sollte man überzeugen und aus den anderen Runnern hervorstechen, auf jeder Ebene. Zumindest bis man den Auftrag sicher hat, danach sollte man sein Profil runterdrehen, wenn man gerne atmet.

Nachdem das gebrauchte Hemd in der Ecke gelandet ist, macht Pete erstmal das Fenster auf. Die kalte Luft im Plex riecht nicht viel besser, aber die Temperatur hilft, den Kreislauf in Gang zu bekommen. Er kramt eine Karte raus, die er an irgendeinem Touriststand am Flughafen abgegriffen hat und pfeift eine einfache Tonfolge, dann sieht er zu wie ein paar Manafäden sich in der Luft zusammenfinden, Gefieder weben und ein kleiner Spatz sich auf seinem Fenstersims niedersetzt.
"Wir sind hier, und ich muss wissen wo der Rote Armee Frackklub ist. Komm einfach zurück und zeigs mir, das wäre alles. Deal?", sagt er zu dem Luftgeist und kramt seinen Koffer hervor, während er auf eine Reaktion wartet.
Dann zieht er erstmal frische Sachen heraus und überlegt sich, wie viel Ausrüstung er in dem Outfit rein bekommt, falls fecular material mit dem air circluation device kollidiert.
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Beitrag von Elodriel am Do Jul 30 2015, 00:07

Remo kommt rechtzeitig aus dem Wohnblock, in dem er lebt. Von fast jedem Punkt in seinem Viertel 'Altenessen', auch 'Klein-Babel' genannt kann man die Arkologie von Seader-Krupp sehen, bei Nacht noch besser, ist sie doch ansehnlich beleuchtet. Schöne blinkende Konzernwelt mit all ihrem Luxus. Die Straßen, durch die er wandert, sind auch beleuchtet, jedoch von verschiedenen brennenden Mülltonnen, um die Leute stehen und sich unterhalten, trinken, was auch immer. Ein paar Blocks weiter kann er in einem Matrixshop mit einem öffentlichen Cyberterminal in der Matrix in Erfahrung bringen, wo sich das RAF befindet. In Duisburg-Rheinhausen, einem Zentrum der kommunistischen Bewegung im Megaplex. Mit dem Auto wäre er wohl nicht lang unterwegs.

In Duisburg-Neudorf schaut Wolf aus seinem Fenster und sieht das trostlose Viertel vor sich. Vor etwa 60 Jahren wurde dieses Viertel fast komplett aus dem Boden gestampft, alles schick und neu...nur ist seitdem nichts mehr gemacht worden und nun ist es das Slum von Duisburg, fast das schlimmste Slum des ganzen Megaplexes. Doch dafür kann man hier günstig leben und die Polizeikräfte lassen sich nur selten blicken. Der Geist auf dem äußeren Fensterbrett hat zwar die Form eines kleinen Vogels, aber sein Gefieder besteht aus Drähten, Gummi und Plastik. Er tschirpt bestätigend und beginnt Kreise vor dem Fenster zu fliegen. Er kann dem Schamanen sofort den Weg zeigen, dieser muss ihm nur folgen. Er muss natürlich nicht aus dem Fenster springen...wenn er das nicht will.

Der Rote Armee-Frackklub ist eine linke Szenebar mit Möglichkeiten für Liveauftritte auf einer kleinen Bühne. Den gestrigen Abend bis in die Nacht hinein hat eine Ork-Punkband dem Publikum eingeheizt, doch irgendwann war dann doch mal Schluss und die belegschaft hat nach und nach alle hinaus verfrachtet, um aufzuräumen, immerhin ist das Lokal für den nächsten Tag komplett gemietet worden. Und so links sich die Betreiber auch immer sehen mögen, auch sie müssen Rechnungen bezahlen. An der Tür hängt ein Schild mit der Aufschrift: 'Einlass ab 9' Einige der Punks und Autonomen lungern noch in der Umgebung rum und unterhalten sich begeistert von dem Auftritt, von den letzten erfolgreichen Krawallen oder spekulieren, warum ihr Club heute so früh zu gemacht hat.
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Beitrag von ThaHummel am Sa Aug 01 2015, 15:51

Nachdem er sich herausgeputzt, noch fix ein Aspirin eingeworfen, seinen Revolver geladen und ein paar bestückte Speedloader in der Jackentasche verstaut hat, wandert der Motoradhelm in einer geübten Bewegung auf seinen Kopf, um ja nicht die Frisur zu ruinieren.
"Triff mich unten an der Haustür, dann kanns losgehn", ruft er dem Vogel zu und geht ins Treppenhaus. Seine Geliebte Suzuki steht wartend vor dem Gebäude geparkt, auf dem Lenker schon der flatternde Wegweiser. Vom dem Helmfach schnappt er sich ein Medikit und steckt es ein, für alle Fälle.
Nicht das ich hoffe es zu brauchen. Aber in der Nacht in der sein altes Haus niedergebrannt ist, hatte er auch nicht damit gerechnet, die Feuerwehr zu brauchen. Der Motor schnurrt leise los und heult auf, als er mit dem Gasregler spielt und in Richtung seines ersten Runs auf deutschem Boden aufbricht.

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Beitrag von Adrian Kane am Do Aug 06 2015, 18:46

"Rheinhausen, hm", brummt der Zwerg zu sich selbst als er den Shop verlaesst und Kurs auf seine Karre nimmt. Ein kuehler Wind weht ihm entgegen und erinnert daran, dass der Sommer sich wohl bald dem Ende entgegenneigt. Gut, er hasst es ohnehin zu schwitzen, auch wenn ihm kurzbekleidete Frauen natuerlich lieber sind als solche in dicken Winterklamotten. Auch sieht man dann mehr Erfrorene auf den Strassen. Er spuckt auf den Boden und zuendet sich noch eine an, der Fussweg zu seinem Auto ist recht lang, denn er parkt es gern in einer der Garagen die Kessels Kumpel gehoeren. Dennis oder Dietrich oder wie auch immer sein Name ist. Wichtig ist, dass Autos dort relativ geschuetzt stehen und keiner Fragen stellt, gegen einen kleinen Preis natuerlich. Alles hat heutzutage einen Preis. Nur der Tod ist umsonst und der kostet das Leben. Fast muss Remo lachen als er sich den alten Spruch ins Gedaechtnis ruft. Der Kerl, der ihm das zuerst gesagt hatte war letztes Jahr gestorben. Man legt sich halt nicht mit Saeder-Krupp an. War eine unschoene Sache nach allem was er darueber gehoert hatte.

Der Motor des Jackrabbit heult auf als er ihn anlaesst. Unweigerlich muss er grinsen wie ein kleiner dummer Junge. Dann legt er den ersten Gang ein und brettert los. Er hatte damals auf manuelle Gangschaltung bestanden. Automatik ist fuer Weicheier und Frauen hatte er gesagt. Das war zunaechst genug gewesen um auf Kessels Freundesliste zu landen. Ein guter Mechaniker, wenn auch ein wenig durchgeknallt. Aber irgendwie ist das ja heutzutage jeder. Wer ueber die ganze blinke-blinke Konzernwelt und die Heuchelei nicht den Verstand verliert hat ohnehin nix zwischen den Ohren gehabt. Das war okay. Man arrangiert sich halt irgendwie. Er biegt um die Ecke und maeht beinahe einen Penner um, welcher hastig aus em Weg springt. Remo erinnert sich die Frontscheinwerfer einzuschalten. Infrarotsicht hat leider nicht jeder. Er verliert sich fuer eine ganze Weile auf den ausphaltiereten Strassen des Plexes, vergisst die Zeit, es ist gut mal wieder einfach durch die Gegend zu fahren, alles zu vergessen.

Stunden spaeter passiert er den RAF, irgendwo in der Ferne schickt sich die Sonne mal wieder an ihren fetten Arsch emporzuheben. Gestalten lungern vor dem Club herum. Linke Spinner wahrscheinlich. Remo ist nicht sonderlich politisch. Dennoch bevorzugt er die Linken ueber die Rechten. Er parkt die Karre und aktiviert das System, welches er liebevoll 'Wegfahrsperre' nennt. Das Lenkrad gibt einen potentiell toedlichen Stromschlag an jeden ab, der versucht das Auto zu starten, ausser ihm selbst natuerlich. In seinem Herzen hat er einen ganz speziellen - dunklen - Platz fuer Autodiebe reserviert. Er ueberlegt eine Drohne mitzunehmen entscheidet sich jedoch dagegen. Die Wumme muss reichen. Seine Schritte fuehren ihn schliesslich vor den Club, der saure Geruch von Erbrochenem steigt ihm kurz in die Nase. Wunderbar.

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Beitrag von Elodriel am Do Aug 06 2015, 22:47

Mit zunehmendem Tageslicht werden auch die letzten Reste der nächtlichen Gäste seltener und nur noch wenig lungern dort rum, beziehungsweise haben sich in den umgebenden Gassen Schlafstätten gesucht. Dafür ist anderes Klientel aufgetaucht, auch wenn man manche durchaus mit denen verwechseln könnte, die hier noch vor kurzem rumhingen. Gefärbte Haare und Lederklamotten sind eben doch recht verbreitet. Einige sind wohl auch nicht viel mehr, als Straßenschläger, die hier vermutlich eine Chance wittern, einen neuen Schritt zu wagen, der viel Geld verspricht, aber für die meisten mit vielen Kugeln im Leib enden wird. Einige andere sehen so aus, als wären sie durchaus nicht neu in diesem Geschäft...nur dass sie den richtigen Moment zum Aussteigen verpasst haben und nun zu lang in den Schatten verweilen und vermutlich nur noch einen Weg hinaus finden, nämlich hinaus aus dem Leben an sich. Dazwischen sind dann auch einige, die man für diese Art von Geschäft wohl als 'normal' betrachten könnte. Wenn die Türen des Clubs geöffnet werden, sind zwischen 20 und 25 Leute vor Ort, die dann, mehr oder weniger friedlich, hinein drängen. Dass jetzt schon erste der messerklauen anfangen, sich gegenseitig anzupöbeln, spricht wohl nciht gerade für deren Professionalität...oder die ihrer Straßendocs, die ihnen die Cyberware eingebaut haben. Direkt hinter dem Eingang stehen zwei Gestalten, die jeden, der rein kommt genau betrachten. Der eine ein Kerl, dem man eine Karriere in einer Militäreinheit zutrauen würde. Zwar trägt er hier einen Anzug, wie die feinen Pinkel, aber sein Haarschnitt und seine Haltung sprechen eine andere Sprache. Der Kerl neben ihm passt da schon eher in das Outfit. Nicht so muskulös und mit Brille wirkt er eher wie ein klassischer Schreibtischtäter. Er tippt dann auch in einen Taschensekretär die Namen und kurze Referenzen der Ankömmlinge ein. Doch wer sich mit Magie auskennt, kann auch ahnen, dass er die Leute auch magisch anschaut, also wohl selbst magisch begabt ist. Jeder, der dieses Begrüßungskomitee passiert hat, soll sich in einen Bereich des Clubs begeben, den ihm der Militärmann zeigt. Hier wird wohl nach Aufgabenfeld getrennt. In einer Ecke sitzen die Matrixjunkies mit ihren Decks vor einem Gerät und scheinen irgendwelche Aufgaben in einem dafür aufgestellten Computersystem zu absolvieren. In einer anderen Ecke sollen Rigger kleine Drohnen steuern, aber neben Remo gibt es wohl nur einen weiteren und der ist bereits damit beschäftigt, wenn auch nicht gerade überragend. Dann sind da noch die magisch Begabten und die eher Kämpferischen. Und auf der Bühne, wo am vorherigen Abend noch wild in die Saiten gehauen wurde ist ein Tisch aufgebaut, wo eine Frau, ebenfalls im Anzug, sitzt. Durch die Tischdecke, die bis zum Boden reicht ist aber nur ihr Oberkörper zu sehen. Mitte dreißig wird sie sein und ihr blondes Haar ist zu einem festen Zopf gebunden. Hinter ihr stehen zwei orkische Leibwächter, diese nicht im Anzug, sondern mit langen schwarzen Mänteln gekleidet, unter denen nur die Armeestiefel hervorschauen. Ihre verchromten Augen lassen keinen Schluss darauf zu, ob sie sich umschauen oder starr gerade aus blicken. Nachdem es sich die ersten Leute bequem gemacht haben und von der Bedienung des Clubs mit Wassergläsern bedacht werden, wird auch schon der erste zu einem Gespräch nach oben gerufen. Ein trollischer Ganger auf den ersten Blick.
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Aug 07 2015, 01:12

Wie Vieh auf der Weide draengen sich die ersten Idioten durch die Tore, ganz so als ob es einen Preis dafuer gaebe. Auf der langen Liste seiner schlechten Eigenschaften ist Ungeduld gluecklicherweise nicht gelistet, so laesst er den Uebereifrigen den Vortritt und schlendert dann festen Schrittes durch den Eingang als wuerde ihm der Laden gehoeren. Nicht, dass er nicht nervoes waere. Er braucht die Kohle. Doch ganz besonders als Meta weiss er um die Bedeutung eines festen Auftretens, nicht arrogant, aber selbstsicher, eine feine Linie. Wer die Schultern haengen laesst wird schnell zum Opfer. Man pfercht sich in feine Zement- und Stahlbauten und scheisst in Keramikschuesseln aber lebt mental eben immer noch im Dschungel. Oder so aehnlich.

Remo gibt dem sprechenden Anzug was er will und uebertreibt hier und da dezent. Klappern gehoert eben zum Handwerk. Dann begibt er sich in seine Ecke, laesst sich auf einen Stuhl fallen und starrt die Konkurrenz eine Weile lang an. Besonders gut ist der Kerl nicht. Beruhigend. Zwar ist er selbst auch nicht das Beste, was der Plex zu bieten hat, aber gut genug eben. Obschon er in der Naehe keinen Aschenbecher sieht haelt ihn das nicht davon ab sich eine anzuzuenden als der Troll auf die Buehne gerufen wird. Seinem Aeusseren nach zu urteilen wird er wohl kaum fuer die feineren Aufgaben zustaendig sein. Aber man kann und sollte rohe koerperliche Kraft nicht unterschaetzen. So sehr er auch seine Drohnen mag, weiss der Zwerg aus eigener Erfahrung um die Bedeutung eines guten alten Schlags in die Fresse. Er ascht auf den Boden, lehnt sich zurueck und blaest abwartend blauen Rauch in die Luft.

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Beitrag von Elodriel am Mi Aug 12 2015, 09:47

Das Gespräch mit dem Troll dauert nicht lang und schon macht der sich auf den Weg, den Club zu verlassen, dabei derbe Flüche aussprechend. So ähnlich läuft es mit den nächsten acht Gestalten, die allesamt vom Messerklauenbereich, dem quantitativ herausragenden Bereich, kommen. Nur einer kehrt wieder zu den anderen Messerklauen zurück, alle anderen verlassen mehr oder weniger ruhig den Club. Bezeichnenderweise sind auch alle darunter, die beim Hineingehen besonders gedrängelt haben. Sechs sind nun noch bei den Kämpfern, bei den Deckern ziehen zwei frustriert ab, ehe sie überhaupt nach oben gelassen werden, vermutlich wurde ihnen schon über das System mitgeteilt, dass sie raus sind. Der Rigger bei Remo stöpselt sich gerade aus. "Der verfrackte Drek ist scheiße justiert!" Er reicht das billige Fernsteuerdeck an Remo weiter und lehnt sich dann in seinem Sessel zurück und scheint zu warten. Der Zwerg kann erkennen, dass es einer ganz einfachen Nachjustierung bedarf, um das Fernsteuerdeck an sich selbst anzupassen, etwas, was man normalerweise sowieso mit jedem neuen Fernsteuerdeck machen sollte. In der Zwischenzeit ist der Schreibtischtäter von der Tür zum Tisch auf der Bühne gegangen und unterhält sich leise mit der Frau. Danach führt diese das Gespräch mit den Leuten fürs grobe fort, diesmal dauern die Gespräche jeweils etwas länger.
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Beitrag von ThaHummel am Mi Aug 12 2015, 13:45

Nachdem er das Motorrad abgestellt hat, verabschieded er sich mit einem kurzen Nicken vom drahtigen Flattermann und verstaut seinen Helm, bevor er zum Eingang schlendert, Hände in den Hosentaschen. Nicht gerade seine Sorte Absteige. Zu pseudo-politisch, die Sorte Musik ist nicht seins und normalerweise sucht er sich die Läden aus, in denen man neben ein paar neuen Freunden und Feinden auch eine Einweg-Freundin mitnehmen darf, die nicht gerade mit Nasenringpiercing bestückt ist.
Er könnte sich bei dem Clubmotto bestimmt an eine Geschichte seines Großvaters erinnern. Ein wenig über den Kalten Krieg, Kommunisten und Kapitalisten, die Einwanderer und die Reservate. Aber er möchte gerade nicht an seinen Großvater erinnern.

Solange er noch Kalte Luft in der Nase hat, nimmt er nochmal einen tiefen Zug bevor er sich vom Wagemage astralröntgen lässt, ihm ein paar weniger Private Daten nennt und dann in der aufgeheizten Clubluft zu den übrigen Magiern läuft.

Anscheinend ist das Casting schon im Gange, und während die Jury auf der Bühne die Spreu vom Weizen trennt, sind die übrigen Zauberschleudern wohl noch beschäftigt damit, ihren Schein für den Recall zu erwerben. Wolf leert das Wasserglas, das ihm gebracht wird, in einem Zug und setzt sich garnicht erst. Während er auf seine Aufgabe wartet, betrachtet er erstmal die Jurorin und deren Rückenmänner. Nichts ungewöhnliches. Sie ist für das Business zuständig, ihre Begleiter fügen "very" und "serious" davor.
Dann wandert sein Blick zur Konkurrenz und versucht einzuschätzen, wie seine Chancen stehen.

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Beitrag von Elodriel am Do Aug 13 2015, 10:54

Drei der Kmpfer verlassen nach dem Gespräch den Club, die übrigen gehen mit dem Armeekerl durch eine Hintertür. Der Armeekerl wurde gerade an der Tür wieder vom Schreibtischtäter abgelöst wird, als der Wolfsschamane den Club betritt. Die vier Zauberer, die bereits an zwei Tischen verteilt sitzen schauen nur kurz auf, als der Schamane auftaucht. "Noch einer...naja, zumindest sind wir nicht so viele, wie die Messerklauen." Zustimmendes Nicken von zweien der anderen, der andere scheint sie zu ignorieren. Noch einer der Decker verzieht sich, nachdem er hektisch das Kabel aus seinem Kopf gezogen hat und schwer atmend eine Weile dort gesessen hatte. Zwei sind es jetzt noch. Und nun sind wohl die Zauberer dran, denn der erste, der der gerade den Spruch abgelassen hat, wird nach oben gerufen. Sein Gespräch dauert nicht lang, scheinbar hat schon die Antwort auf die erste Frage gereicht, um ihn nach Hause zu schicken. Schon wird der nächste aufgerufen. Noch einer geht nach einiger Zeit, die anderen beiden kommen zurück und trinken noch ein Wasser. Dann wird der Wolfschamane nach oben gerufen.
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Aug 14 2015, 06:25

Seine Hand greift nach der Steuerung, etwas ihn ihm begehrt fuer einen Herzschlag lang auf ob der Keime und des ganzen Dreks, der moeglicherweise an diesem Geraet drannhaengt, dann ruft er sich zur Ordnung. Die Kippe landet auf dem Boden wo er sie austritt, im Hintergrund verabschiedet ein weiterer Kandidat, Remo bekommt nicht wirklich viel davon mit, solange sie nicht seinen Namen rufen, interessiert ihn der Rest nicht sonderlich. Das Wasser ist angenehm kuehl in seinem Rachen, generell sollte er mehr trinken, also Wasser nicht Alkohol oder Soycaf. Egal. Seine Finger fliegen ueber das Deck, die Justiererei ist stets ein nerviger aber notwendiger Schritt, vielleicht hatte der andere Kerl keinen Bock darauf gehabt. Der Zwerg hat schon alles moegliche gesehen und auch dies taete ihn nicht wundern.

Nach kurzem Zoegern entscheidet er sich fuer die etwas groessere der drei Drohnen im Primaermodus, die Daten der anderen beiden findet er in etwa so zuverlaessig wie eine Nutte, die auf ihre Jungfraeulichkeit schwoert. Der Uebergang verlaueft nicht ganz so nahtlos wie mit seinen eigenen Drohnen, so als ob er im Dunkeln durch seine eigenen Wohnung laufen wuerde, man weiss theoretisch wo alles ist, stolpert aber dennoch frueher oder spaeter ueber irgendeinen Scheiss. Waherend er die beiden ungenutzten froehlich im Kreiss fahren laesst macht er sich auf den Weg. Eine der kleinen Hydraulikpumpen "seines" rechten Vorderbeines ist schlecht eingestellt und wird frueher oder spaeter zu einem Problem fuehren, ueberhaupt sollte die Energieversorgung gruendlichst ueberprueft werden, er fuehlt sich wie ein Hamster auf Crack, zuviel Strom wird ungenutzt in den metallenen Koerper geleitet. Nun gut. Er marschiert weiter, der andere Rigger ist ganz in seiner Naehe, sein Herzschlag ist erhoeht, das Zielerfassungssystem funktioniert hervorragend, leider wurden die Waffen fuer diese Demonstration deaktiviert, zu schade eigentlich. Er registriert eine Person die scheinbar etwas in der Hand haelt, die Bedienung mit mehr Wasser. Irgendetwas sagt ihm, dass er es sein lassen sollte, doch kann er nicht anders und positioniert sich genau hinter der beschaeftigen Kreatur, sodass diese mitsamt dem halbvollen Tablett zu Boden geht.

Er stoepselt sich aus. Wie immer dauert es einen Moment sich wieder an seine zwergischen Sinne zu gewoehnen. Hinter ihm rappelt sich die Bedienung wieder auf, ein paar Schritte entfernt wischt sich ein wenig amusiert aussehender Mensch mit mechanischen Armen Wasser aus dem Gesicht. Remo zuendet sich eine neue Kippe an, deutet beilaeufig auf den Rigger neben ihm und zuckt entschuldigend mit den Schultern bevor er sich von der Messerklaue abwendet. Zumindest einen Versuch Wert, bei Menschen wusste man nie wie dumm sie wirklich waren.

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Beitrag von Elodriel am Mi Aug 19 2015, 20:20

Die Messerklaue, die jetzt zum Abschied noch eine Extraportion Wasser von dem zwergischen Rigger spendiert bekommen hat flucht lautstark und ist wohl kurz davor, der Bedienung eine zu Scheuern und die Drohne zu treten. Doch irgendwie schafft er es dann doch noch, sich zurück zu halten und blickt sich um. Sobald er den vermutlichen Verursacher entdeckt hat, stapft er zu ihm. "Ey, du Pisser! Das wirst du mir büßen. Ich erwisch dich, sobald du draußen bist." Dabei zieht er seinen Zeigefinger über den Hals. Dann stolziert er zum Ausgang, nachdem er noch vor Remo auf den Boden gespuckt hat.

Die Frau auf der Bühne bedeutet dem Schamanen, sich zu setzen. Sobald er dies getan hat, schaut sie auf ihren Computer. "Willkommen, danke, dass Sie gekommen. Sie sind also magisch begabt, ja? Was ist die ungefähre Ausrichtung ihrer Zauberfähigkeiten? Und sie sehen ja, wer sonst noch so hier aufgetaucht ist. Würden sie irgendwen davon grundsätzlich als Partner ausschließen? Können sie mit einer Metarasse besonders gut zusammen arbeiten oder besonders schlecht? Und wenn ja, warum" Sie sieht fragend von ihrem Bildschirm auf und wartet auf die Antwort.

Eine der Gestalten bei den Deckern stöpselt sich aus, wirkt dabei aber nicht frustriert, wie bereits andere zuvor, sondern bestens gelaunt. Eine Menschin, die so gar nicht das Klischee des schwächlichen Kellermolchs erfüllen will, dass man von Deckern gemeinhin hat. Ihr schwarzes Haar trägt sie offen und lang mit einigen blauen Strähnen darin. Ihre Kleidung erinnert ein wenig an das der Gothicszene, nur dass es ein paar Farbtupfer aufweist, vor allem Rot und Blau, wie Flicken. Für die Absätze ihrer hohen geschnürten Stiefel braucht sie vermutlich einen Waffenschein, aber sie weiß damit umzugehen. Die Kleidung verdeutlicht, dass sie nicht all zu deutliche Kurven aufweist, aber auch nicht jungenhaft ist. Sie hält direkt auf Remo zu und bleibt dann vor ihm stehen, grinst ihn frech an. "Chummer, die Aktion gerade mit Hooker war wahrlich amüsant. Das hat der ungehobelte Sack mal verdient...aber sei gewarnt, dass er sehr nachtragend ist." Sie zwinkert ihm zu und wartet dann ab, wie er darauf wohl reagiert.
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Sep 18 2015, 00:01

Ein amuesierter Grunzlaut ist zunaechst alles was der Zwerg der Messerklaue zum Abschied mitgibt bevor er sich wieder damit abfindet blauen Rauch durch den Saal zu blasen. Sichtlich zufrieden leert er dann auch gleich sein Getraenk ohne darauf zu hoffen, dass die Bedienung ihm demnaechst ein neues servieren wird. Dennoch macht er sich eine geistige Notiz der Person vielleicht spaeter ein kleines Trinkgeld zu geben fuer die unfreiwillige Rolle, die sie in seinem kleinen Schauspiel spielen musste. Es dauert dann auch einen Moment bis er die Braut mit den Absaetzen vor sich wirklich wahrnimmt. Schwarze Haare. Er mag schwarze Haare. Und auch die blauen Straehnen scheinen gut dazu zu passen. Alles in allem recht ansehlich fuer eine Menschenfrau entscheidet er eine Sekunde spaeter. Ausserdem Deckerin, umso besser.

"Dieser Hooker", Remo laesst sich den Namen auf der Zunge zergehen und gibt sich dabei Muehe nicht bloed zu grinsen, oh er wuerde dem Guten einiges zu sagen haben wenn er denn wirklich draussen auf ihn wartete, "Freund von dir?"
Ohne die Antwort abwarten zu muessen entschliesst er sich ob ihres amuesierten Gesichtsausdrucks, dass dem nicht so ist. Aber man weiss ja nie bei Frauen. Zuoft fuehlen sie sich zu Arschloechern hingezogen. Vielleicht steht sie deswegen hier, kommentiert eine innere Stimme.
"Ich kann unprofessionelle Dampfplauderer nicht ab", ergaenzt er waehrend die Interviews weitergehen, "Vor allem keine Klauen die zu dumm sind einem Tablett auszuweichen, keine Wunder dass er abgelehnt wurde. Heutzutage kann sich jeder etwas Altmetall an die Schultern klatschen und behaupten ein Runner zu sein. Solche Deppen brauche ich in keinem Team", der Kerl, der etwas entfernt neben ihm sitzt starrt ihn an. "Das gilt uebrigens auch fuer angehende Rigger", ergaenzt der Zwerg kuehl und nimmt einen weiteren Zug bevor er der Langen wieder seine Aufmerksamkeit zukommen laesst. "Schon oben gewesen?", fragt er und deutet mit dem Daumen auf die Buehne.

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Beitrag von Elodriel am Fr Sep 18 2015, 18:57

Dass er sie nicht nur mit ein paar Einzeilern abhandelt, sondern sogar noch seinerseits Nachfragen stellt, nimmt sie wohl als Anlass, sich einfach neben ihn zu setzen. Dabei verengen sich kurz ihre Augen und sie betätigt einen Knopf an einem kleinen Gerät an ihrem Gürtel, woraufhin ein Kerl bei den Cyberdecks einen Schmerzenslaut von sich gibt. "Nimm die Drecksgriffel von meinem Deck, Drekhead!" Ruft sie ihm noch zu, ehe sie sich Remo wieder zuwendet, aber immer einen Blick zu ihrem Deck wirft. "Hooker? N Freund? Bestimmt nicht." Sie lacht auf, was sich recht angenehm anhört. "Ich hab mal mit ihm zusammen gearbeitet. Der letzte Run. Lief nicht gut und er hat es an unserem gemeinsamen Schieber ausgelassen...der liegt jetzt im Krankenhaus und ich muss mich mit sowas hier rumärgern. Aber irgendwie muss man ja zu seinen Jobs kommen. Hooker war es auch, der mir hiervon erzählt hat...als Wiedergutmachung angeblich...weil er was von mir will, würde ich sagen." Sie verdreht die Augen, "Ich bin übrigens Tinkerbox und wer bist du?" Dann schaut sie zur Bühne, wo gerade ein Zauberer befragt wird, wie es scheint. "Ich komm da erst hoch, wenn das eigentliche Geschäftsgespräch anfängt, ich hab meinen Test und das Gespräch schon in der Matrix hinter mir und bin wohl unter all den Schnarchnasen hier die erste Wahl. Und da ich neben der Aufgabe auch das hiesige Kameranetzwerk angezapft habe, hab ich gesehen, dass du wohl auch der Rigger wirst, wenn sie denn wirklich nen Rigger wollen. Nix für Ungut, Bürschchen." Bei den letzten Worten schaut sie zu dem anderen Rigger, der missmutig dreinschaut und irgendwas vor sich hinbrummelt.
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Beitrag von Adrian Kane am Sa Sep 19 2015, 20:06

Er muss unweigerlich Grinsen als der Idiot mit den langen Fingern aufschreit, manche Leute lernen es auch nie. Es ist okay wenn unter Runnern manchmal ein raues Klima herrscht, schliesslich wuerden sie auch raue Dreksarbeit leisten. Sich aber am Gear anderer Leute zu vergreifen, davon hat Remo noch nie viel gehalten. Der Zwerg nickt wissend als die Frau ihm weitere Details ueber ihren gemeinsamen Freund erzaehlt, nicht wirklich ueberraschend, Typen wie er sollten als Rausschmeisser arbeiten oder generell unter einem grossen schweren Stein verschwinden. "Remo", antwortet er ihr und wirft einen Blick ueber die Schulter. Ein Zauberer. Er kann Magie nicht wirklich ab, obschon sie hier und da durchaus ihren Nutzen hat.

"Mh", kommentiert er wortreich und wendet sich dann wieder Tinkerbox zu, "Gut, solche Veranstaltungen gehn mir ohnehin auf den Sack, je weniger Konkurrenz desto besser", er laesst die Kippe in sein Wasserglas fallen was diese mit einem Zischen quittiert. "Als naechstes muessen wir noch durch brennende Reifen springen und Maennchen machen", murrt er waehrend die Bedienung vorbeieilt und ihm einen eiskalten Blick schenkt. "Weisst du um was fuer einen Run es ueberhaupt geht?", normalerweise keine Information, die man einfach mal so aufschnappt, doch da sie ein gewissen Talent an den Tag legt, wuerde es ihn nicht wundern, wenn sie in der Matrix auf ein paar Infos gestossen ist. Rein zufaellig natuerlich.

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Beitrag von Elodriel am So Sep 20 2015, 10:37

Erstmal scheint sich auch niemand sonst an ihre Sachen heranzutrauen, so dass Tinkerbox sich mehr auf das Gespräch konzentrieren kann. Den Blick der Bedienung nimmt sie amüsiert auf. "Da scheinst du dir gleich zwei neue Freunde gemacht zu haben, Remo." Allerdings glaubt sie nicht, dass er sich um die Dame groß Sorgen machen muss. Sie nickt dann langsam. "Ich mag diese Veranstaltungen auch nicht...aber wenn es nicht anders geht...was sagtest du, warum du bei diesem Deutschland sucht den Superrunner mitmachst...beziehungsweise mitmachen musst?" Sie lehnt sich zurück und legt das eine bein auf das andere, indem sie den Knöchel auf dem Oberschenkel platziert. 8b]"Was genau der Auftrag sein wird, weiß ich nicht, Chummer. Aber allein diese Art der Runnersuche sagt ja schon einiges aus. Es soll verstärkt dafür gesorgt werden, dass nicht zurück verfolgt werden können soll. Keine Schieber, die eine Verbindung der Runner darstellen. Die Frau Schmidt da oben wird eine unabhängige sein. Bei ihren Gefährten bin ich mir da nicht so sicher. Entweder der Militärkerl oder der Bürohengst da wird vermutlich zum eigentlichen Auftraggeber gehören."[/b] Sie schaut auf, als die Bedienung mit einem Tablett kommt und beiden Riggern davon jeweils einen Zettel reicht, auf dem sie aufgefordert werden sich nochmal einzuloggen.
Diesmal würden sie noch eine weitere Drohne im Netzwerk vorfinden, mit der sie Schießübungen machen sollen. Auch hier wird Remo einen kleinen Fehler entdecken, den er ausgleichen kann, so dass er das Ziel mit der Gelmunition malträtieren kann, ohne all zu viele Fehlschüsse zu haben.
Die Drohne selbst ist aufgebockt, so dass er sie nicht umherfahren lassen kann, einzig auf das Zielareal, dass auf dem Hinterhof aufgebaut wurde und wohl schon von den Messerklauen genutzt wurde kann er mit den Waffen der Drohne erfassen.
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Beitrag von Adrian Kane am So Sep 20 2015, 17:57

Er laesst dem anderen Kerl den Vortritt und zuendet sich eine Kippe an. Ja, 'mitmachen musst' war die richtige Wortwahl. "Kohle. Hauptsaechlich", Remo atmet tief ein und lehnt sich etwas entspannter zurueck, Gedanken aus der juengeren Vergangenheit beginnen an die Oberflaeche seines Verstandes zu draengen wie Unkraut und sind ebensowenig willkommen. Ein weiterer Zug. Die Frau blickt ihn an. Er fragt sich ob sie auch demnaechst mit einem Loch im Schaedel in irgendeiner dreckigen Gasse enden wird. Waere eine Schande. "Brauchte eine Pause und entsprechend weit unten darf man natuerlich wieder anfangen", fuehrt er weiter aus ohne dass seine Stimme dabei irgendeine Emotion erahnen laesst.

Einen pruefenden Seitenblick spaeter kommt er zu dem Schluss, dass die Schwarzhaarige wohl recht hat. "Mehr Wert auf Geheimnistuerei eh? Gut genug fuer mich, solange die Hookers dieser Welt draussen bleiben", irgendeine Kerl schleicht von der Buehne, die Spiele gehen munter weiter waehrend Zwerg und Mensch eine Weile schweigend nebeneinandersitzen. Remo erinnert sich dunkel an einen Bekannten aus seiner fruehesten Runnerzeit welche, Hand aufs Herz, noch nicht allzulange zurueckliegt aber ihm wie eine Ewigkeit vorkommt. Der Kerl hatte ihm immer gesagt wie wichtig es in diesem Geschaeft sei, Distanz zu anderen zu wahren, jeder ist sich selbst der Naechste, survival of the fittest, bla bla bla, der ganze Katalog. Geruechten zufolge endete er in irgendeinem Militaerkomplex als Hundefutter, weil seine Crew entschied, dass es sicherer war, ihn zurueckzulassen und sich selbst zu retten. Soviel zu den Segnungen des Einzelgaengertums. "Und was ist mit dir?", beendet er das Schweigen, "Scheinst mir erfahren genug sowas hier", er macht eine umfassende Geste, "Nicht zu brauchen", bevor er eine Antwort bekommt bemerkt er, dass der andere Rigger fertig ist. "Sekunde", sagt er an die Deckerin gewandt und schnappt sich seinerseits das Fernsteuerdeck.

Es dauert ein paar Herzschlaege bis er sich orientieren kann und dann noch ein paar zusaetzliche um zu bemerken, dass er aufgebockt ist. Bah, man wollte wohl auf Nummer sicher gehn. Er rotiert sein Primaergeschuetz um 360 Grad, rauf und runter, jemand hat wohl am Schmieroel gespart, eine mechanische Todsuende aber es war noch genug vorhanden um das Ding sicher zu bedienen. Ziele gibt es zuhauf. Bewegliche und stationaere Dummies mit Zielscheiben, diverse Schrottteile, eine alte Rotordrohne die traege ueber das Areal summt. Remo erfasst die naechstbeste Visage eines Dummies und feuert. Das Geschoss schlaegt in eine nahe gelegene Muelltonne ein. Drek. Fast kann er spueren, dass der Lauf etwas verzogen ist. Irgendein Kasper hat zu lange volles Rohr geschossen ohne auf die Ueberhitzung zu achten. Kein Respekt vor den Maschinen, es war fast zum Heulen. Er justiert das Zielerfassungssystem mit neuen Parametern, dabei immer wieder feuernd, um die Abweichung zu korrigieren. Nach etwa fuenf weiteren Minuten hat er genug Pappkameraden in Gesicht, Brust und Knie geschossen, dass er sich relativ zufrieden ausloggen kann. Nicht ohne jedoch zuvor die Drohne in Wartungsmodus zu versetzen. War zwar nicht seine, aber er konnte es nicht ab, wenn ein gutes Stueck Technik wegen Schluderei zerstoert wurde.

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Beitrag von Elodriel am Mo Sep 21 2015, 00:38

Solange Remo eingeloggt ist, begibt sich seine Gesprächspartnerin zu dem Platz, wo sie zuvor noch mit ihrem Deck verbunden war, packt dieses in eine Tasche und kehrt dann zu dem Sofa zurück, unterwegs noch zwei Gläser Wasser bestellend. So sitzt sie dann wohl in recht lässiger Pose mit der Decktasche auf dem Schoß neben ihm, als er wieder im 'Hier und Jetzt' zurück ist. Sie schaut kurz zwischen den beiden Riggern hin und her und nickt dann für sich, weil sie sic recht sicher ist, dass das gerade wieder zu Remos Gunsten ausgegangen ist. Sie nimmt das Gespräch wieder auf. "Wie gesagt...mein Schieber liegt im Krankenhaus, wer weiß, ob er da jemals wieder raus kommt. Und da man ja trotzdem von was leben muss...außerdem kann man ja auch Glück haben und auf Runner treffen, die etwas drauf haben." Sie zuckt mit den Schultern und schaut dann auf, als der militärisch wirkende Kerl auf die beiden zu kommt. Dieser bleibt stehen und schaut Remo direkt an. "Sie kommen dann nachher zum Geschäftsgespräch rauf, wenn Frau Schmidt mit den Zauberern durch ist." Auch der Tonfall spricht von militärischer Prägung. Der Blick wandert zum anderen Rigger. "Und sie...halten sich bereit, falls man sich nicht mit ihm einigen kann." Und da der andere Rigger wohl noch viel verzweifelter nach Arbeit sucht, nimmt er das nun so hin und hofft, dass Remo sich nicht auf den Auftrag einlässt.
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Beitrag von ThaHummel am Mo Sep 21 2015, 19:03

"Magisch begabt? Wir wollen jetzt mal nicht untertreiben. Ich bin nicht nur begabt, ich bin die beste Anlaufstelle für Geistergeflüster die sie in diesem Dreksloch von Plex jemals auftreiben werden. Ich hab den richtigen Geist für jeden Job, und wenn ich selbst Zauberhand anlegen muss, wird das auch kein Problem. Zumindest solange sie mir keinen Drachen als Gegenspieler vorsetzten, und ich denke, nein ich bin mich sicher, wir sind beide klug genug so etwas nicht zu tun."
Er wirft nochmal einen ausgedehnten Blick durch den übrigen Raum.
"Ich bezweifle, das ich Probleme mit der Rasse haben werde. Meine einzigen Kriterien an Partner sind Kompetenz und Fokus auf die Arbeit."
Noch ein Punkt für den Neuanfang. Dieses mal würde er sich nicht an Gangs -oder irgendwen binden. Dieses mal würde er auf eigenen Beinen stehen und sich nicht in Dinge hineinziehen lassen, die er nicht begonnen hatte. Zu oft waren Sachen dabei schief gegangen, wenn die Crew versucht hat jemanden aus der Scheiße zu reiten. Zu oft mussten diejenigen bezahlen, die nichts mit der eigentlichen Sache zu tun hatten. Nein, dieses mal gilt seine Loyalität ihm selbst. Dieses mal ist er ein einsamer Wolf.

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Beitrag von Elodriel am Mo Sep 21 2015, 20:11

Die Frau am Tisch sieht kurz auf, als Wolf so anfängt. Ob sie seine Aufschneiderei nun schlecht oder gut aufnimmt, das lässt sich zwar nicht sagen, aber irgendetwas hat es gewiss zur Folge. Sie schaut dann kurz zu ihrer vermutlichen magischen Unterstützung und dann wieder auf den Computer. "Gut...also vor allem Geister. Hier steht, sie seien Schamane, also Naturgeister, ja? Und wenn Sie dann mal selbst magische Hand anlegen, dann gehen die Zauber in welche Richtung? Kampforientiert, Tarnung? Oder was sonst?" Sie macht sich wohl irgendwelche Notizen und schaut ihn dann wieder direkt an.
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