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Kapitel 1 - Die Reise beginnt

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Beitrag von Schattenmond am Mo Mai 25 2015, 15:19

Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Auf dem Opferplatz des Fuchsclans... 2 Mondzyklen vor der großen Versammlung...

Eigentlich war bereits alles vorbei. Ausgebreitet auf dem runden steinernen Tisch lag das Fell eines Rehs. Auf diesem angeordnet waren Herz, Leber und die beiden Lungenflügel, der Rest war achtlos auf einen Haufen zerfledderten Fleisches und Knochen geworfen worden, wo es niemanden zu stören schien.
Nidanarah, die derzeit höchste der Schamanen aus dem Stamm der Füchse, begutachtete mit einem Grinsen die ausgelassene Stimmung der anderen, ehe beiläufiog einem jungen Mann auf die Schulter klopfte.
"Gratuliere... zu bestandenen Jägerprüfung."
Ihre Augen funkelten irre, als er sie nahezu angstvoll anblickte. Nochimmer war ihr nicht klar, wie diese Memme hatte bestehen können. Sie lachte unverhollen auf.
"Schon gut." ... und drehte ab. Zeitverschwendung.
Aber was war das?
Zeitgleich traf ihr irritierter Blick den eines anderen Schamanen. Sie legte die Stirn in Falten.
"spürst du das?"
"Ich sehe es..."
Er hob die Hand und deutete in die Richtung, welcher Nida den Rücken zugewand hatte.
"Bei Nefena... Das ist nicht möglich... ."
Wie in Zeitlupe erhob sich das Licht des ausbrechenden Vulkans aus dem in der Dunkelheit kaum zu erkennenden Drachenrückengebirge.
Obwohl das Gebirge so unglaublich weit von ihnen entfernt war, konnten sie es deutlich sehen. Glühende Felsbrocken wurden zum Himmel geschleudert... eine undurchdringliche Wolke manifestierte sich über dem Berg, der als inaktiv galt... .
Starr richtete sich der blick der Füchse in dieser Nacht auf die katastrophe, die alles verändern würde... .

2 Mondzyklen später...

"Nidanarah?!"
"Was?!" Ihr Tonfall war scharf. Musste der schonwieder so herum brüllen? jeder wollte irgendetwas von ihr, jeder, wirklich jeder. Sie ballte eine Hand zur Faust.
"Es ist schonwieder passiert... ."
Der Jäger kam keuchend vor ihr zum Stillstand. Der schonwieder, der gerade so die Prüfung überstanden hatte, ohne sich zu übergeben.
"Ich bin Werkzeug der Göttin, kein Hellseher, also?!"
Schneller als er zu einer Reaktion fähig war, hatte sie ihren Worten Nachdruck verliehen, vermutlich etwas mehr als nötig... nein, man konnte nicht übertreiben. Ihr Dolch lag an seiner Kehle.
"Vergebung Herrin, Vergebung." Ihm traten die Tränen ins Gesicht.
"Schande über dich, du besudelst die Göttin!" Nida lies enttäuscht von ihm ab. Wiederlicher Kerl.
"Wir haben schonwieder 4 tote Kitze gefunden."
Sie biss sich auf die Unterlippe. Das durfte nicht wahr sein. Je mehr Zeit verging, desto mehr Jungtiere und Nachkommen schien es dahin zu raffen.
"Warscheinlich sterben sie, weil sie dich gesehen haben... " Sie wandte sich von ihm ab, ging einige Schritte fort.
"Die Clans müssen sich versammeln, überbringt das dem Stammesführer. Das hier nimmt Ausmaße an, die wir noch nicht erfassen können, fürchte ich..."
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Beitrag von Erayi am Di Mai 26 2015, 17:44

Erayi konnte ihre Tränen langsam nicht mehr zurückhalten.
Eine hatte sich bereits aus ihrem Auge geschlichen, langsam lief sie ihre Wange hinunter und tropfte auf den Leichnam des kleinen Bibers hinab, der vor ihr am Flussufer lag. Neben ihm lagen einige Büschel mit Heilkräutern, einige Phiolen und damit Erayis klägliche Versuche, den Biber am Leben zu halten. Es war sinnlos.
Es war das fünfte sterbenskranke Geschöpf, das von ihrem Cousin Cal und seinen anderen Jägern am heutigen Tag gefunden wurde. Bei den ersten beiden, einem jungen Reh und einem Babydachs, hatte Cal Erayi noch jedes Mal aus dem Dorf des Hirschclans holen lassen. Mittlerweile kam sie einfach mit ihnen. Auch wenn sie die Jagd hasste.
Sie selbst war eine der wenigen Hirsche, die sich vegetarisch ernährten. Logisch, da ihr Clantier selbst Pflanzenfresser war, fand Erayi.
Außerdem liebte sie die Tiere des Waldes viel zu sehr, um sie essen zu können. Sie kannte sich gut genug mit Pflanzen aus, um damit ein genauso nahrhaftes Essen zubereiten zu können. Cal ärgerte sie oft damit, doch nun stand er nur schweigend neben ihr und legte seine Hand mitfühlend auf ihre Schulter. Auch er und die anderen Jäger waren in Sorge. Es ging nun schon seit zwei Mondzyklen derart zu. Immer mehr Tiere verreckten elendig in den Wäldern. Cal und seine Männer fanden kaum Beute, die noch nicht völlig krank war.
Erayi heilte kaum noch Menschen im Dorf, sondern war ständig auf der Suche nach der richtigen Heilmixtur, um ihren geliebten Tieren zu helfen.
"Es muss irgendetwas mit dem Vulkan zu tun haben", wiederholte sie an Cal gerichtet die Worte, die ihre Großmutter Velude am vorherigen Abend gegenüber ihrem Onkel, dem Anführer der Hirsche und Cals Vater, geäußert hatte. "Doch wie kann das sein?", schluchzte sie mittlerweile. Cal schüttelte ratlos den Kopf. "Ich weiß es nicht, Rayi. Wenn selbst Großmutter es nicht weiß..."
Ja, das stimmte. Selbst die große Stammesschamanin Velude war vollkommen ratlos. Erayi konnte die Sorge förmlich ihren weisen Geist zerfressen sehen und es tat ihr Leid, dass ihre Großmutter in ihrem hohen Alter noch derartiges miterleben musste.
"Wir müssen doch irgendetwas unternehmen, Cal!", sagte sie verzweifelt und sah ihrem Cousin mit ihren von Tränen genässten Augen hilflos ins Gesicht.
"Ich bring dich erstmal ins Dorf zurück, Rayi", sagte er mit fürsorglicher Stimme und zog sie auf die Beine. "Du hast es versucht. Denk daran." Er richtete sich an die anderen Jäger, die mit bedachtem Abstand hinter ihnen gewartet hatten. "Seht, ob ihr noch gesundes Wild fürs Abendessen auftreiben könnt. Ich bring meine Cousine selbst zurück."
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Beitrag von RosenRoterRitter am Mi Mai 27 2015, 02:24

Es war nun zwei Mondzyklen her, dass der Vulkan Feuer spuckte. Seither sind merkwürdige Dinge passiert.
Die Tiere sterben seit geraumer Zeit auf unerklärliche Weise und die Schamanen scheinen ratlos zu sein.
Die Versammlung in ein paar Tagen wird Aufklärung schaffen und deshalb wurde entschieden, dass Vashira
als ein Ohr des Stammes dort hinreisen solle. Dadurch, dass die anderen im Moment im Dorf gebraucht wurden,
um den Verlust des Wildes irgendwie zu lindern und den Anwohnern auszuhelfen.

Vashira war bereits dabei sich auf die reise vorzubereiten. Sie richtet ihr Gepäck zur Reise her.
Es war war bald soweit und sie wollte nicht zu spät kommen oder sogar die Versammlung verpassen.
Das würde sie und ihren Stamm sehr kränken. Warum musste sie auch diese, naja Ehre erweisen bekommen.
Sie war Kriegerin und nicht Botin, aber sie sollte dabei sein.

Sie verlies ihre Unterkunft, um sich noch einmal umzusehen, bevor die Reise losgeht. Sie schlenderte ein wenig auf dem Dorfplatz herum.
Vashira hatte noch bis zum Sonnenhochstand freien Auslauf, wenn man es so nennen möchte und bewegte sich ein wenig herum.
Dabei kamen wieder ein paar der Patrouillen zurück, die wieder ein paar Tierkadaver von den Jägern bekommen hatten.
Es schien sogar ein paar davon seien nicht durch die Umstände umgekommen, sondern durch Pfeile.
Sie würde sich jetzt nicht damit beschäftigen, am Ende würde sie das Mitleid wieder ergreifen und das wollte sie vermeiden.
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Jad am Mi Mai 27 2015, 15:10

Das Kurzschwert prasselte nur so in wilden Schlägen auf Styx hernieder. Er drehte sich darunter weg, beugte sich daraufhin weit nach hinten und nahm das Kinn hoch. Ein Fuß trat nach dem Schienbein des Gegners, während er sich mit den Händen nach hinten abstützte und mit dem Körper eine Brücke bildete. Tarr kam ins Straucheln. Er verlor die Ruhe und damit auch die Konzentration seines Angriffs. Styx sah den schwankenden Gegner. Er hatte nicht damit gerechnet, dass es so einfach werden würde und seufzte innerlich. Dann stieß er sich in einer weiteren Drehung ab und zog dabei die beiden Dolche am Gürtel. Mit einer Klinge schlug er seinem Gegenüber das Kurzschwert aus der Hand. Es fiel dumpf in die Erde. Die andere Klinge vollführte gleichzeitg in großem Bogen einen Stich in Richtung Rippen. Tarr sah sich schon vor Schmerzen am Boden liegen und kniff die Augen zusammen. Doch unmittelbar vor der Berührung stoppte Styx seinen Angriff und gab ihm stattdessen einen Stoß mit der Schulter gegen den Brustkorb. Der junge Bursche fiel vor dem erfahrenen Krieger neben sein Schwert in den Dreck.

Styx hielt inne. Dieses Mal seufzte er hörbar, als er seine Dolche wieder wegsteckte. "Du bist viel zu unkonzentriert und lässt dich leicht ablenken. Deine Angriffe sind wild und gnadenlos, aber ohne Übersicht. Im Drachenclan kannst du so nie ein würdiger Krieger werden. Deine Prüfungen sind schon im nächsten Mondzyklus und du kämpfst immer noch mehr wie ein Bär oder ein Hirsch. Wir Drachenechsen beobachten fiel mehr, setzen wenige aber dafür präzise Hiebe. Ich habe dich mit einem Tritt, einem Schlag und einem Stich besiegen können. Das muss sich ändern kleiner Bruder!" Styx verschränkte grummelig die Arme vor der Brust. Er würde nie seine Prüfungen schaffen. Wie sollte es nur weiter gehen mit seiner Sippe? Auch Tarr war sichtlich geknickt. Er fummelte sein Schwert aus dem Dreck und putze sich den Staub von der Kleidung. "Ich weiß eben noch nicht so gut, wo ich hinschauen muss, oder welche Bewegung der nächsten folgen könnte. Der Krieger reichte dem Zögling seine große Hand. "Steh auf! Es hilft nichts wir müssen eben noch etwas länger hier bleiben." Tarr ließ sich von seinem großen Bruder auf die Beine ziehen. "Aber wir sind schon drei Wochen hier. Ich verstehe sowieso nicht, warum wir unbedingt zum Drachenrückengebirge reisen mussten. Hätten wir nicht einfach auch im Clan üben können?"

Der Kahlköpfige schüttelte enttäuscht sein blankes Haupt. Was war nur mit der heutigen Jugend los? "Dieses Gebirge ist für uns weit mehr als nur eine große Felsformation. Es trägt nicht nur den Namen unseres Clans, sondern wir hegen seit jeher eine tiefe Verbindung zu diesem Ort. Jeder Krieger unseres Clans, der ernsthaft daran glaubt wo er hingehört, muss die Magie dieses Ortes einmal gespürt haben." Er schloss die Augen und breitete die Arme aus. Styx atmete tief ein. "Spürst du das? Diese spirituelle Energie ist gegen alle Zweifel erhaben!" Tarr zog eine Schnute und lauschte. Er hörte nichts. Nur ein paar Vögel und Pflanzen im Wind. "Du kannst sogar die Sonne hören, wenn du genau hinhörst." Tarr strengte sich noch mehr an. Er wollte es nicht auf sich sitzen lassen, dass er gar nichts wahrnahm, wo es doch so ein wichtiger Ort für seinen Clan war. Sein Geist erhellte sich als er ein dumpfes Rumpeln hörte, ja es sogar durch die Füße wahrnahm. "Ich höre tatsächlich etwas. Diese Kraft ist unbeschreiblich." Das Rumpeln wurde lauter. "Welche Macht diesem Ort doch inne wohnt. Du hattest völlig Recht Bruder." Styx war verwundert. Mit diesen Geräuschen hatte er ganz und gar nicht gerechnet. "Das ist nicht der Ort... das ist etwas anderes." Er schlug die Augen wieder auf. "Der Berg...", flüsterte er kaum merklich. "Was hast du gesagt?" "TARR! PACKT DEINE SACHEN, WIR MÜSSEN HIER WEG!" Der Zögling verstand gar nichts mehr. "Was ist denn los?" Kaum ausgesprochen spuckte der Berg Feuer und Rauch. Die Erde bebte unglaublich und trotz, dass die beiden nur am Rand des Gebirges waren, kam es ihnen so vor, als würde der Berg unmittelbar neben ihnen explodieren. Styx schaute fassungslos zwischen Lavafontäne und seinem Bruder hin und her. Er musste ihn in Sicherheit bringen... irgendwie.
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Beitrag von Black. am Mi Mai 27 2015, 23:27

Ihre Narbe am Bauch juckte, ein Zeichen für einen Wetterumschwung. Fai lehnte an einem großen Stein auf einer Waldlichtung und beobachtete die Eichhörnchen,die auf den Bäumen umhertollten. In letzter Zeit kam sie öfter hier her um die Stille zu genießen. Etwas im Wald hatte sich verändert, wenn Fai daran dachte stellten sich ihre Nackenhaare auf. Ihr Ausbilder war blauäugig, geradezu blind. Dieser Blödmann. Er wollte nicht auf sie hören, als sie ihm mitteilte, dass immer mehr Tiere auf unerklärliche Weise starben. Aber was er dachte war ihr egal.
Etwas in ihr zog sich zusammen als sie vor einigen Tagen wieder einen Hasenbau fand, in dem tote Jungtiere lagen. So konnte es nicht weitergehen, dass musste ihr Ausbilder doch sehen. Oder etwa nicht ?

Sie erhob sich und hängte sich Köcher und Langbogen um. Sie vergewisserte sich, dass sie nichts vergessen hatte und machte sich auf den Weg zurück zu ihrem Stamm. Als sie das kleine Häuschen sah, in dem ihre Stiefmutter und Halbschwester wohnen, bereitete sie sich mental auf das Gespräch mit ihnen vor. Sie würde weggehen. Den Clan beschützen hatten die anderen Krieger ihr gesagt. Die Zeit war gekommen.

Sie öffnete die Haustüre und die 3 jährige Tana kam auf sie zu gerannt. "Fai du bist wieder da hast du mir was mitgebracht?" Fai schenkte ihr ein schwaches lächeln. "Heute leider nicht meine kleine". Als Tana im Bettchen lag, sprach Celeste das unangenehme Thema endlich an. "Die Leute reden Fai, jeder weis von den Problemen im Wald. Was wollt ihr tun?" Fai erklärte ihr die Situation ausführlich, und dass sich die Clans versammeln werden. Ihre Stiefmutter nahm ihre Hand und flüsterte: "Das du mir ja wieder zurück kommst". Fai nickte entschlossen und begann ihre wichtigsten Sachen zusammen zu packen.

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Beitrag von Mini Drachin am Do Mai 28 2015, 15:52

Kaseki hatte etwas gespürt. Es war als hätte jemand eine Tür geschlossen. Leise um unbemerkt zu bleiben. Aber alle Türen waren bereits geschlossen, das Echo seines Atems war eindeutig. Er war alleine in dem Raum. Nur ein Totes Tier vor ihm. Er schloss die Augen. Er war sich sicher. Irgendetwas stimmte nicht. Er legte das Beil auf den Tisch, wischte sich die Hände an der Schürze ab und ging richtung Tür.
Als er die Tür öffnete blickte Emimaki auf. Die Steppentigerin hatte wie üblich gedöst, während ihr Mensch Futter verarbeitete. Jetzt war er früher als gewöhnlich aus der Tür getreten.
Als er die Tür hinter sich wieder schloss und in richtung Dorfzentrum aufbrach erhob sich Maki ebenfalls und folgte ihm still.
Seki hatte immernoch dieses Gefühl, als würde irgendwo eine Tür geöffnet worden sein, die nicht offen stehen sollte und er würde mit dem Schamanen des Dorfes darüber reden. Er konnte es beim besten Willen nicht deuten. Aber er spürte, dass es wichtig war.

Viel gebracht hatte das Gespräch nicht, dachte sich Seki als er wieder aus der Schamanenhütte trat. Er solle "die Augen offen halten" im übertragenen Sinne.
Was immer es war, es würde sicherlich noch genauere Zeichen geben.
Er atmete die frische Luft ein. In diesen Schamanenhütten war es immer so stickig und es roch nach Kräutern.
Gerade als sich Seki wieder auf den Weg zu seiner Arbeit machen wollte zuckte er zusammen.
Die Tür, die so deutlich offengestanden hatte wurde mit großer Wucht zugeschlagen. Dieses Gefühl war so überwältigend, dass er sich an Maki festhalten musste um nicht in die Knie zu gehen. Und noch ehe Seki sich wieder aufgerappelt hatte um wieder zum Schamanen zurückzugehen konnte er ein Rumpeln im Boden spüren und hören, wie weit entfernt, im Drachenrückengebirge etwas schreckliches geschah.



Eigentlich wollte Kaseki sein Dorf nicht verlassen. Er war von keinem großen Nutzen, er war quasi Blind, konnte nicht wirklich mit Waffen umgehen und von Mystik verstand auch nichts. Dennoch bestand sein Schamane darauf, dass er zu dieser Versammlung mitkam.
Angeblich, weil er eine Verbindung zu irgendwas hatte. Nur weil er es irgendwie gespürt hatte, das dieser Vulkan ausbrach?
Aber was blieb ihm groß übrig. Wenn der Schamane es sagte, so würde er eben mitkommen.
Er verabschiedete sich von seiner Familie. Er würde ja bald wiederkommen.
Und wenn man es possitiv sah, dann konnte er endlich einmal eine Reise unternehmen. Vom Dorf wegsein. Fast wie ein Jäger. Fast.

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Beitrag von Jad am Fr Mai 29 2015, 18:47

Styx wusste nicht mehr wie lange es dauerte. Überall brach die Erde auf. Teilweise geschah dies so dicht hinter ihnen, dass die Lava über die Fußabdrücke strömte, die sie erst wenige Augenblicke zuvor im Staub der Drachengebirgsausläufer hinterlassen hatten. "Styx?" Der Krieger lief hakenschlagend wie ein Hase hin und her. Immer wieder versuchte er möglichst dort hinzutreten, wo die Erde noch stabil aussah. Nur allein durch seine Erfahrung und den geschulten Augen gelang es. "Styx!?" Wäre er zehn Winter jünger gewesen, hätte er schon ums eine oder andere Mal seinen Fuß in die Lava gesetzt, oder wäre in einer Erdspalte stecken geblieben, was ebenfalls das Todesurteil bedeutet hätte. "STYX!" Der Krieger schreckte aus seinen Gedanken hoch, verlor den Tunnelblick für ein paar Sekunden. "Was ist? Halte die Worte kurz. Du brauchst die Luft zum Laufen." Langsam merkte er wie ihm die Kondition ausging. "Was passiert hier?", fragte sein kleiner Bruder. "Ich.. weiß es nicht." Es war völlig ungewohnt. Dieser Vorfall war in der Tat etwas völlig Neues für den Krieger. Er hatte schon eine Menge er- und überlebt, aber so etwas wie manifestierte Magengeschwüre der Erde höchstselbst war völlig neu. Ein ungutes Gefühl, dass sich vom kahlen Kopf den Nacken hinunter fraß und dort irgendwo verbiss. "Wir müssen zurück zum Clan!" Tarr hinter ihm keuchte ebenfalls. "Es ist ein Marsch von sieben Sonnenbögen." Wir können nicht mal mehr eine Stunde so weiterlaufen!"

Da hatte Tarr recht. Er war eben doch ein Drachenechensenzögling. Wie es schien war hier die Erde nicht so sehr in Aufruhr. "In Ordnung, halt an!" Beide blieben stehen. Styx stütze seine Hände auf seine Oberschenkel und rang um Luft. "Das Schlimmste haben wir wohl überstanden, meinst du nicht?" Der erfahrene Krieger hob seinen Blick zum Drachengebirge das nach wie vor aus Leibeskräften Feuer und Asche spuckte. "Oh nein! Das Schlimmste haben wir gar nicht erlebt! Sie dort!" Er wies den Blick des Anwärters der Kriegerkaste zum Berg. "Wären wir dort gewesen wo es am Schlimmsten ist, wären wir tot." Tarr bekam weiche Knie. Er hatte sich so sehr aufs Laufen konzentriert, dass er das drumherum nur am Rande mitbekommen hatte. "Los, wir kehren zu unserem Lager zurück und holen unsere restlichen Sachen. Wir müssen zusehen, dass wir zu unserem Clan kommen. Die Schamanen und der Stammesführer wird Rat..." Ein kurzes Brodeln unmittelbar unter ihnen, dann entlud sich die Erde nur wenige Meter entfernt. Gestein wurde aufgewirbelt und flog großen Geschossen gleich in alle Richtungen. Styx traf etwas hart am Schädel und er ging zu Boden.

Als er wieder zu sich kam, war es bereits Nacht. Tarr lag verrußt neben ihm. Er war benommen, aber am Leben. Auch Styx selbst brummte der Schädel. Er hatte Kopfschmerzen und war etwas orientierungslos. Tarr konnte nicht laufen. So schulterte der Hüne seinen Bruder und taumelte Richtung Lager, zumindest wo er das Lager vermutete. Er verlief sich über Stunden so hoffnungslos, dass er irgendwo in der Wildnis landete und erschöpft zusammensackte. Das Plätschern von Wasser erhellte seine Aufmerksamkeit. Der Morgen brach schon an. Ein großes Hautsegel tauchte in den Sonnenstrahlen auf. Styx hätte Stein und Bein geschworen, dass es Calica ist. Doch sie war es nicht. Ein andere Drachenechse tankte Wärme in den ersten Strahlen des Morgens. Sie schlurfte noch müde Richtung Plätschern. Man könnte meinen, sie wies den beiden Kriegern den Weg. Tarr wurde wach und traute seinen Augen ebenfalls nicht so recht. Für Styx war dies kein Zufall. Calica hatte mit dieser Begegnung zu tun, ganz sicher sogar. Das Plätschern erwies sich als der Theram, der friedlich seines Weges floss. Das Wasser rettete den beiden das Leben. Ohne sich an den beiden Menschen zu stören, trank die große Drachenechse neben ihnen am Flussufer, vielleicht trank sie sogar mit den beiden gemeinsam. Vom Wasser gestärkt und den Ruß abgewaschen machten sie sich nur mit dem was sie am Leib trugen auf den Weg zurück zum Clan. Es dauerte mit den Schmerzen viel länger, da sie immer wieder überlegte Pausen einlegten, um bei Kräften zu bleiben und ihre Körper zu schonen. Nach 12 Tagen erreichen sie schließlich ihren Clan, wo sie sofort von einem Pulk empfangen wurden. Jäger, Krieger, und andere Angehörige kamen zu ihnen gelaufen um sie zu stützen und zu versorgen. Die Wunden waren nur gering. Hier ein paar Schrammen und dort ein Kopf der jeden Moment explodieren musste, wie er schmerzte, war alles, was ihnen der Ausbruch des Gebirges angetan hatte. Viele wunderten sich wie sie so glimpflich davon gekommen sind. Doch auch dafür hatte Styx eine Erklärung. "Es war die Erfahrung die uns gerettet hat, die Erfahrung und Calica."
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Beitrag von PrinzessinSelenia am Fr Mai 29 2015, 20:34

Leska sprang aus dem Gebüsch. Das Kaninchen bemerkte sie, doch es war schon zu spät. Mit der einen Hand drückte sie es zu Boden, während sie mit der anderen ihr Messer in seinem Körper versenkte. Binnen Sekunden war es tot. Sie zog das Messer heraus, biss in das noch warme Fleisch... und spuckte es sofort wieder aus. Verdammt! Schon wieder! Sie warf das Kaninchen zu Boden und spuckte aus. Der Geschmack der Fäulnis würde wahrscheinlich wieder den ganzen Tag bleiben. Widerlich! Es war nun schon das vierte Tier, das sie erlegt hatte und das sie liegen lassen musste. Man konnte das Fleisch nicht essen und selbst ihr Fell stank nach Tod. Waren alle Tiere im Wald davon betroffen? Wovon überhaupt? Seit dem grossen Feuer schienen die Tiere langsam alle zu sterben. Das beunruhigte Leska, denn sie hatte keine Erklärung dafür. Sie scharrte etwas Erde auf den Kadaver, um den furchtbaren Gestank zu überdecken und wischte ihr Messer am Grass ab. Dann erhob sie sich und machte sich auf den Rückweg zum Dorf. Die Clans würden bald eine Versammlung abhalten, das hatte ihre Tante Cat ihr gestern erzählt. Vielleicht wussten die Schamanen ja etwas über diese seltsamen Geschehnisse.
Im Dorf angekommen, schlich sie sich unbemerkt, im Schatten der Hütten, nachhause. Sie öffnete die Tür ohne ein Geräusch zu verursachen, doch ihre Mutter hörte sie trotzdem. Ylvi merkte immer wenn ihre Tochter nachhausen kam.
„Leska? Bist du es?“, erklang es aus dem Nebenraum.
Leska betrat die Küche, wo ihre Mutter am Feuer stand.
„Ich wollte nur kurz einige Sachen packen“, meinte sie.
„Willst du nicht mit uns zu Abend essen?“, fragte ihre Mutter.
Es roch nach Kräutern und warmer Milch. Leska lief das Wasser im Mund zusammen, doch sie schüttelte den Kopf: „Ich muss gleich wieder los.“
Ylvi sah sie lächelnd an, während sie ihre Hände an der Schürze abwischte: „Na gut, aber bitte sein vorsichtig.“
Seit Leska dreizehn war, hatte ihre Mutter es aufgegeben sie zu überreden zu wollen. Es hatte einfach keinen Sinn.
Leska nickte und ging in das Zimmer, das sie mit Cat teilte. Dort holte sie den silbernen Dolch unter ihrem Bett hervor. Sie betrachtete ihn kurz, wie all ihre Messer war er schlicht, nur zwei Flügel waren in den Griff eingraviert. Sie band ihn sich um die Hüfte und sah sich dann im Zimmer um. Die meisten Sachen gehörten Cat. Leska überlegte kurz, dann drehte sie sich um und machte sich auf den Weg.

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Beitrag von Schattenmond am Fr Mai 29 2015, 21:36

... am Abend ...

Alle Einladungen waren verschickt worden. Sie selbst hatte überprüft, dass alle Stämme eine erhalten hatten.
Nun stand sie da und es waren weniger, als sie gehofft hatte. Der Stammesführer der Füchse hatte sich etwas aus der Reihe gelöst und musterte die Anwesenden, als überprüfe er die Anwesenheit. Offenbar waren noch nicht alle hohen Clanmitglieder da, denn er eröffnete die Versammlung nicht.
Einige Schutzgeister waren in der aufflammenden Verzweiflung beschworen worden. Auch Aresma.
Wie immer war sein Gesicht von einem diabolischen Grinsen verzehrt.
"Süß, all diese kurzlebigen kleinen Menschlein."
Er wandte seinen Blick an Nida, welche sich neben ihn gestellt hatte, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.
"Schweigt! Um Euer Wort wurde nicht gebeten." raunte sie schließlich nach einer Pause.
Ihr Blick schweifte umher, es wurde zunehmend unruhiger. Lautes Gebrabbel, Aufruhe, die pure Angst lag in der Luft.
Aresma lachte amüsiert auf.
"DUUU willst mir etwas befehlen? Hah, du gefällst mir, die Frau der großen Worte, der eh keiner zuhört."
Er bracht in schallendes Gelächter aus.
Sie legte instinktiv eine Hand an den Dolch, doch ihre Streitlust wurde jeh unterbrochen. Der Stammesführer trat zur Mitte heran und erhob das Wort.

"Ich grüße Euch, Clan des Bären, der Wölfe, der Hirsche, der Steppentiger und der Drachenechsen. Ich danke euch dafür, dass ihr uns Füchsen euer Ohr schenkt.
In letzter Zeit musste unser Clan vermehrt unter einem unerklärlichen Sterben der Tiere, vorallem der Jungtiere leiden. Dieses sterben scheint stetig vorran zu schreiten und unsere Schamanen vermuten den Vulkanausbruch als Ursache für das große sterben.
Viele Boten kehrten zu uns zurück und berichteten von ähnlichen Vorfällen in allen Teilen unseres geliebten reiches, wie es von den Stämmen bevölkert wird.
Nun, Brüder und Schwestern, was sollen wir tun?
Wir müssen etwas unternehmen, doch was?"
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Kapitel 1 - Die Reise beginnt Empty Re: Kapitel 1 - Die Reise beginnt

Beitrag von Frank1606 am Sa Mai 30 2015, 17:53

Matao
Voller innerer Unruhe und Freude zog ich mit unserem Schamanen und Stammesführer in Richtung des Versammlungsplatzes, den uns der Bote des Fuchsclans zeigen wollten. Sie hatten mich auserwählt, mich den jüngsten Jäger! Welche Ehre! Natürlich nicht allein, aber Bestandteil der Repräsentanten des Tigerclans zu sein erfüllte mich schon mit Stolz. Tagelang zogen wir durch die endlose Steppe und sengende Sonne. Und ebendiese brannte mehr als nur erbarmungslos auf uns hinab, trieb uns den Schweiß auf die Stirn und raubte uns Nachts den Schlaf. Sogar in den frühen Morgenstunden war die Hitze unerträglich. Wie konnte unser Clan hier überhaupt überleben?
Unsere kargen Mahlzeiten bestanden aus den kleinen blauen Beeren, die ab und hier wuchsen. Hier, mitten in der Steppe, war es am lebensfeindlichsten. Dementsprechend traf man hier nicht viel außer gelben und trockenem Gras, ein paar Büschen und selten auch einmal einen etwas Schatten spendenden Baum an. Nur Tiere hatte ich noch keine entdeckt. Auch hier waren die Tiere also seit dem großen Feuer verschwunden.

Erst der große See, in den der Theram mündete und gleichzeitig wieder entsprang brachte Besserung, konnten wir uns dort doch wenigstens erfrischen und wieder trinken, ohne auf unsere zuneigegehenden Vorräte achten zu müssen. Und nachdem wir dem Flussverlauf nach Südwesten gefolgt waren, trafen auch endlich wir ein.
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Beitrag von RosenRoterRitter am So Mai 31 2015, 22:06

Vashira war vollkommen aufgeregt. Eine offizielle Mission, bei der sie eine der Hauptrollen, sozusagen, spielen würde.
Sie merkte wie ihr Temperament mit ihr durchgeht und versuchte sich deshalb zu beruhigen.
Vashira war mittlerweile mit ihrer kleinen Gruppe aus ein paar wichtigen Leuten, einem Schamanen der mit wollte, weil er mit den Füchsen zusammen arbeiten wollte
und noch ein paar Dorfbewohnern zusammen aufgebrochen und schon fast am Ziel. Die letzten Meter des Trampelpfades lagen vor ihnen und man merkte ihr die Unruhe an.
"Eve, beruhige dich. Sei bestimmt. Du musst immer hin das Wort erheben."
Das machte es nicht besser, aber Vashira versuchte sich weiterhin zu beruhigen, allerdings mit der falschen Angehensweise. Wenn man verzweifelt versucht ruhig zu sein,
dann wird man nur unruhiger und das musste sie merken.

Nach einem guten Wege kamen sie an und sogleich eilte Vashira voraus zum Platz, wo sie versammelt werden würden.
Es war ein schöner Platz, wenn man von der Stimmung absieht. Die Umgebung sah noch einigermaßen gesund aus und man spürte eine inner Kraft, aber das konnte
sie sich auch nur einbilden. Mittlerweile war sie immer hin nicht mehr so unruhig, nur noch aufgeregt und scahute sich eifrig um ob sie nicht vielleicht ein paar nette
Gesichter erkannte, aber keine der Personen kam ihr nur bekannt vor.

Als die Versammlung nun losging und der Stammesführer seine Stimme erhob hörte sie zu. Es war eine Erklärung der Situation und dann kam die Frage an sie alle.
Was war zu tun. Vashira war ratlos, aber dann überlegte sie. Was würde Fanir wohl sagen.
Ein Konflikt unter den Stämmen gilt es zu vermeiden. Ein Ausflug zum Vulkan erschien ihr zuerst auch sehr unwahrscheinlich oder eher zu gewagt.
Sie wog die Möglichkeiten genauer ab.
Was könnte man gegen einen Vulkan machen, der ausbricht? Sie sollten auf jeden Fall eine gemeinsame Lösung suchen. So ergriff Vashria das Wort.

"Mein Name ist Vashira Everen aus dem Clan der Wölfe!" sprach sie laut, sodass man sie hören konnte und ging nach vorne in die Nähe des Stammesführers der Füchse.
"Darf ich das Wort erheben?" Fragte sie aus Höflichkeit, da er immer hin eine Respektsperson ist und die Versammlung eröffnet hat.
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Beitrag von Schattenmond am Mo Jun 01 2015, 21:15

"Ich grüße Euch Vashira von den Wölfen. Ihr scheint mir recht jung um in diesen Zeiten von Nutzen zu sein?"
Er lächelte spöttisch. Ein Fuchs halt. Obwohl er versuchte nett und höflich zu sein.
"Nun sprecht schon."
Er schien etwas gelangweilt.

Nida sah gar nicht ein dieses Kindchen zu respektieren. Dabei War sie selbst viel mehr ein Kind.
Sie lachte amüsiert auf.
"Natürlich diskutiren wir noch etwas. Unsere Ländereien warten sicher bis wir fertig sind."
Die Fuchsschamanin lehnte sich lässig an die Schulter des Schutzgeistes.
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Beitrag von RosenRoterRitter am Mo Jun 01 2015, 22:33

Recht jung? Achja? In ihr wühlte sich das Temperament nach oben und sie war kurz davor ihre Haltung zu verlieren,
merkte aber dann den Blick der anderen Leute und atmete tief durch. Nein sie durfte nicht Schwäche zeigen.
Immerhin gewährte er ihr das sie sprechen durfte.
Aber als dann die ihr fremde Schamanin anfing sie zu verspotten musste sie sich zusammenreißen. Man konnte es ihr kurz ansehen, bevor sie
wieder kurz versuchte die Fassung zu bewahren.
Das würde eine schwere Aufgabe werden...

Vashira drehte sich dann zur Menge um.
"Ich denke wir alle sehen, dass eine Handlung ereilen muss, da uns anscheinend nicht mehr viel Zeit bleibt."
Dabei warf sie einen fast bissigen Blick zu Nida hinüber, aber wandte sich dann wieder an die Menge die nun vor ihr stand.
"Dennoch sollten wir nicht unüberlegt handeln." Ihre Stimme war etwas leise, was sie merkte, da einige näher herantraten.
Sie war es nicht gewohnt Reden zu halten, also schlug sie einen lauteren Ton an, den man bestimmt weit hören musste.
"Bevor wir wild handeln sollten wir unser bekanntes Wissen sammeln und dann mit einer Lösung losziehen oder zumindest einem Lösungsansatz.
Denn so wie ich das sehe hat noch keiner einen Berg bekämpft.
"
Sie fand diese für ihre erste Rede recht gelungen. Ein wenig stolz war sie schon, aber dann fuhr sie fort.
"Wir sollten daher auf den Erfahrungsschatz der Älteren zurückgreifen oder sogar die Götter um Hilfe ersuchen.
Wenn es Vorschläge gibt dann bitte ich denjenigen vorzutreten!
"
Schließlich sollte sie ja nicht alleine eine Lösung finden, sonst gäbe es diese Versammlung nicht.

Vashira machte einen demonstrativen Schritt zur Seite und sah auffordernd und leicht stichelnd zu Nida hinüber.
Warum sollte sie nicht den ersten Schritt machen.
Vashira machte eine leichte Andeutung, dass sie Nida mit hervortreten meinte.
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Beitrag von Erayi am Mo Jun 01 2015, 23:01

Sobald Erayi und Cal vor einigen Stunden im Dorf angekommen waren, wartete schon der nächste Laufmarsch auf sie: Zum Versammlungsplatz der Clans. Die Füchse hatten eine Versammlung einberufen. Cals Vater wollte sie als Cals Begleiterin dabeihaben. Cal selbst war der Vertreter seines Vaters, der sich auf der Jagd sein Bein verwundet hatte und den Fußmarsch nicht antreten wollte.

...
Erayi stand in der Menschenmenge, die sich um den Clanführer der Füchse und die junge Sprecherin der Wölfe versammelt hatte, dicht hinter ihren Cousin gedrängt. Die meisten beobachteten gespannt die Auseinandersetzung zwischen Füchsin und Wölfin, doch Erayi war zu sehr damit beschäftigt, sich zu fragen, was sie vorschlagen könnte, als sie plötzlich aufschreckte. Ihr Cousin hatte das Wort gegen die Füchse erhoben.
Erayi stöhnte auf. Natürlich. Der Stolz ihrer Familie.
"Ihr habt kein Recht, über die anderen Stammesleute zu urteilen, bloß weil Ihr diese Versammlung einberufen habt!", platzte es gerade aus Cal heraus. Klar, dass er sich in seiner Anführerposition als Hirsch als "König des Waldes" behaupten wollte, wie es die Hirsche so gerne taten, in ihrem großen Stolz. Auch Erayi hielt nicht sonderlich viel von dem Verhalten der Füchse, besonders von dem der Schamanin, aber sie wusste, dass Füchse nun einmal so waren. Das hatte ihre Großmutter ihr erzählt. Selbst war sie nie einem Fuchs begegnet. Besser so, denn sie hielt nichts von der Giftmischerei ihrer Schamanen. Auch wenn ihre Abneigung gegenüber den eingebildeten Echsenmenschen noch größer war.
Doch heute war ihre Sorge um die Waldtiere viel wichtiger als der Stolz ihres Clans. Heute mussten sie eben mal anderen Clans zuhören.
"Cal!", zischte sie und versuchte ihn zurückzuhalten. "Denk daran, warum wir hier sind!"
Sie schob sich vor ihn.
"Verzeiht bitte. Wir Hirsche sind etwas... ungestüm. Uns liegt sehr viel daran, das Übel in diesen Wäldern auszumerzen. Also, wie Vashira vorgeschlagen hat, sammeln wir unser Wissen.", sagte sie mit lauter Stimme.
Cals anfänglich grimmiger Gesichtsausdruck wurde etwas sanfter. "Tschuldige flüsterte er, sodass nur sie es hören konnte.
Erayi fuhr fort. "Ich bin Erayi, Schamanin des Hirschclans. Wir finden seit dem Vulkanausbruch immer mehr Tierleichen. Ich habe viele Heiltinkturen und Kräuter verwendet, viel versucht, um die kranken Tiere zu retten. Bisher vergebens. Langsam glaubem ich, dass es kein hier wachsendes Kraut gibt, welches gegen dieses Unheil helfen kann." Erayi schluckte. Sie hatte noch viel zu sagen, doch wollte sie den anderen Clans Zeit geben, auch ihr Wissen preizugeben.

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Beitrag von Black. am Di Jun 02 2015, 00:17

Fai betrachtete Vashira mit einem spöttischen lächeln, süß dass sie glaubte die Entdeckungen der anderen Clans würden sich groß von denen ihres Clans unterscheiden. Jeder wusste was los war. Keine Kräuter halfen, Tiere wurden krank und starben. Überall das selbe.
Sie beobachtete die "Unterstützung", die sie aus ihren eigenen Reihen hatte. Der vorlaute Bengel musste natürlich gleich den Clan blamieren, bevor die Versammlung überhaupt begonnen hatte. Wenigstens war Erayi vernünftig. Selbst wenn Fai eigentlich jeden hasste, sie respektierte trotzdem die Arbeit der Schamanin.
Sie ließ den Blick durch die Menge schweifen, studierte die Gesichter der anderen.
Ihr Blick blieb bei einem großen,kahlköpfigen Mann hängen. Seine Kleidung ließ die Vermutung zu, dass es sich um einen Schamanen handelte. Etwas weiter rechts im Raum erblickte sie einen weiteren Mann der ihre Aufmerksamkeit erregt. Ein junger Krieger mit schulterblonden Haaren. Und schließlich blieb ihr Blick bei der Schamanin der Füchse hängen.
Die Menschen die sie da vor sich sah. Dass waren diejenigen mit denen sie eine Lösung suchen sollte. Denen sie gegebenenfalls sogar ihr eigenes Leben in die Hand legen musste. Sie dachte an ihre Familie. Ihre kleine, süße Familie. Das einzige was sie hatte. Und war umso entschlossener alles zu tun um sie zu beschützen.

Als ihre Stammesgenossen ausgesprochen hatte, ergriff sie das Wort: "Wenn ihr eine Bemerkung erlaubt?", fragte sie und blickte in Richtung Nida und neigte leicht den Kopf zum Zeichen ihres Respekts. "Mir fiel auf, dass das Sterben der Tiere bei Vollmond am Schlimmsten ist. Ihr anderen Kieger und Jäger, widerspricht mir, wenn ihr andere Entdeckungen gemacht habt", sie blickte in die Runde und zog sich dann wieder zurück.
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Beitrag von Jad am Di Jun 02 2015, 17:23

Die Sonne zog ihre Kreise. Styx sah sie nur durch das kleine Fenster der Hütte in welchem er bis zu seiner Genesung lag, aber es kam ihm mehr so vor, als wäre er aufgebahrt worden. Er schlief viel, wobei 'Schlaf' und 'Bewusstlosigkeit' in den ersten Tagen ineinander überflossen. Immer mal sah er den einen oder anderen Schamanen der Verbände oder Lagen aus Kräutern, Salben und Blättern wechselte, bevor er wieder wegdämmerte. Doch schließlich kam er wieder zur Kräften. Tarr war schon lange wieder auf den Beinen. Er hatte schlichtweg nicht so viel Kraft verbraucht, als er stundenlang von Styx durch die Wildnis geschleppt wurde. Auch wenn er eine gute Konstitution besaß, war die Explosion und die Flucht vor dem flüssigen Feuer alles andere als leicht wegzustecken für den Kahlköpfigen. So vergingen Tage und Nächte und schließlich kam der Zeitpunkt wo er wieder bei Kräften war. Doch die Schamanen hatten anderes im Sinn als ihn aufstehen zu lassen. Er brauche Ruhe merkten sie an. Styx vertraute ihrem Rat und hatte nichts dagegen. Doch eines Tages brachte sein Bruder eine Neuigkeit, die Styx Meinung über das Urteil der Schamanen änderte. "Es gibt eine Versammlung."

Tarr war gerade hereingestürmt um Styx die Kundschaft zu überbringen. "Du sollst auch hingehen." Der erfahrene Krieger drehte den Kopf. "Wann soll die sein?" "In einer Woche. Morgen wollen sie  los." Das änderte alles. Der große Mann schlug die dünne Decke weg und zog sich die letzten Verbände vom Körper. "Ich werde bereit sein!" Damit erhob er sich. Eine Schamanin kam angelaufen um laut zeternd Styx zur Rai­son zu rufen. Doch der Krieger hatte sich festgelegt. "Du wirst nicht mal die Reise überstehen, wenn du jetzt gehst." Styx lächelte knapp. Es war ein seltener Gesichtszug auf seinen Lippen. So selten, dass er die Schamanin beunruhigte. "Ich weiß was ich tue." war alles, was er sagte als er ihr die Hand auf die Schulter legte. So trat er aus der Hütte. Die Clanmitglieder in der Nähe schauten teilweise so ungläubig, dass Styx sich vorkam, als sei er gerade von den Toten auferstanden. Dabei waren es doch nur ein paar Schrammen,... oder? Sein Weg führte zur Behausung des Stammesführers. Er brauchte noch einige Informationen über diese Versammlung.

Seltsam das er gerade jetzt daran denken musste. Diese Erinnerung war acht Tag her. Nun stand er in einem Pulk mit den wenigen anderen Kriegern und Schamanen die mit dem Stammesführer gereist waren. Auch einige andere Leute waren dabei. Der Drachenechsenclan war mit recht großem Gefolge angereist. Für jeden eventuellen Fall ein Fachmann dabei, jemanden der Erfahrung und Wissen auf seinem Gebiet hatte. Auch war eine große Gruppe auf die Reise besser vorbereitet. Styx hatte sich neue Ausrüstung von den Handwerkern besorgt und auch Rüstung und Waffen ausbessern bzw. schärfen lassen. Vorbereitung war alles, typisch Drachenechsenclan.
Nun standen die Clanmitglieder neben und hinter ihrem Stammesführer und lauschten dem Gespräch zwischen Wolf und Hirsch mit den Sticheleien der Füchse. Vom Drachenechsenclan sagte niemand etwas, noch nicht. Sollten die jungen Wilden ihre Meinungen erst mal austauschen. Wenn es um die Fakten ging und um eine konkrete Diskussion was zu tun sie würden sie sich schon melden.
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Beitrag von Schattenmond am Di Jun 02 2015, 20:22

Obwohl Nida kurz zusammen gezuckt war, besann sie sich zur Ruhe. Sticheln War gut, aber jetzt gab es wichtigeres.
"Nun, ja, das ist wahr."
Sie schien nun etwas nachdenklich.
"Der Vollmond verbirgt vieles, was ihr sterblichen nicht zu begreifen vermögt."
Der Schutzgeist War hervor getreten und grinste wie immer.
"Möglicher Weise. Doch ich bin sicher, dass wir dort keinen Anhaltspunkt finden."
Ihr Blick wanderte zu den Echsen.
"Unsere schuppige Freunde... Euer Gebirge... Euer Berg... nun? Ihr müsst doch mehr darüber wissen, als der Berg glühend heißes Gestein spuckte?"
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Beitrag von Nienna am Di Jun 02 2015, 21:57

Sedit stand bei den anderen Mitgliedern seines Clanes, wobei er darüber sinnierte, ob er sich nicht etwas entfernen sollte. Es waren ihm zu viele Menschen auf zu engem Raum. Nicht dass er Platzangst hatte, aber er fühlte sich nicht wohl unter zu vielen Menschen, wovon es hier viele gab, zu viele seinem Geschmack nach. Wobei es auch noch einen anderen Vorteil hatte, würde der Schamane nach vorn gehen, denn dann konnte er das Geschehen besser beobachten. Er wollte sich nicht in etwa einmischen, zumindest besaß er noch nicht die Absicht, es zu tun. Wenn er ehrlich war, fiel ihm ebenso wenig ein wie der Rest, wobei er eh nicht glaubte, dass man es schaffen würde, die Katastrophe noch irgendwie abzuwenden.

Mit einem letztem Blick zum Stammesführer ging Sedit nach vorn, sein Buch fest in der linken Hand haltend. In den vorderen Reihen angekommen blieb er stehen und schlug sein Buch auf, während er mit der rechten Hand im Beutel an seinem Gürtel umhertastete. Er zückte eine alte Feder, die schon einmal bessere Tage erlebt hatte, und begann, die wichtigsten Informationen, die bislang gefallen waren, aufzuschreiben. Notizen waren immer gut. Man konnte sie beinahe überall mit hinnehmen und so gingen einem die wichtigsten Informationen auch nicht verloren. Es sei denn, man verlegte sie absichtlich. Aber so war Sedit nicht.

Er hob den Kopf, als man das Wort an die Drachenechsen bildete. Kurz sah er zurück zu den anderen Mitgliedern seines Stammes, jedoch konnte er aufgrund seiner Kurzsichtigkeit die Gesichtsausdrücke seiner Gefährten nicht erkennen. Es waren verschwommene Punkte für ihn in der Ferne, nichts weiter. Sedit blieb für einen Moment regungslos, eventuell darauf vertrauend, jemand würde sich nach vorn begeben, doch als sich nach ein paar Sekunden niemand rührte, ging Sedit nach vorn, um das Wort für seinen Clan zu erheben, während er erneut in seinem Buch zu blättern begann und die Schreibfeder wieder ordentlich verstaute.

Mit einem Finger fuhr Sedit über das raue Papier, während seine Augen über die Schrift glitten und das Buch aufgeschlagen auf seiner linken Hand lag. Als er die richtige Stelle gefunden hatte, tippte er zweimal mit der Fingerkuppe auf die Stelle, ehe er den ernsten Blick seiner gelbgrünen Augen vom Buch löste und über die Anwesenden schweifen ließ, ehe er leise räusperte und dann das Wort erhob.

"Ja, es ist unser Gebirge und unser Berg. Am Tage des Unglücks befanden sich zwei Krieger in der Nähe und erlebten den Ausbruch mit. Nun, als sie zurückkehrten und von dem Ausbruch berichteten, setzte sich der Stammesführer mit den Schamanen zusammen, um darüber zu sinnen, was zu tun sei, angesichts dieser Katastrophe. Es wurde entschieden, dass einige wenige Schamanen unter Geleit von Kriegern zu dem Berg aufmachen sollten, um den Boden zu untersuchen.
Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass das Gebiet, welches beim Ausbruch in Mitleidenschaft gezogen worden ist, wüst und kahl ist, für Menschen lebensunfähig. Es ist zu unwirtlich dort. Jedoch gaben die Untersuchungen des Bodens in dieser Umgebung keinerlei Anhaltspunkte, was der Ausbruch mit dem Sterben der Tiere zu tun hat."

Während des Sprechens konnte man beobachten, wie Sedits Finger immer weiter nach unten wanderte. Scheinbar hatte er sich auch dazu Notizen gemacht.
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Beitrag von PrinzessinSelenia am Di Jun 02 2015, 22:04

Leska sass etwas abseits im Schatten der Bäume und hörte zu. Von hier aus konnte sie die Versammlung beobachten. Einige Gesichter kamen Leska bekannt vor, doch die meisten waren ihr fremd. Nach dem grossen Fuchs, sprach eine junge Wölfin, eine Kriegerin mit braunem Haar. Nidanarah und der grosse Fuchs machten spöttische Bemerkungen, doch die Wölfin ignorierte es. Dann ergriff einer der Hirsche das Wort. Er schien sich aufzuregen, auch wenn Leska den Grund dafür nicht begriff. Eine Schamanin unterbrach ihn. Ein Reh mit Blumen im Haar. Doch sie, und auch das Reh, das nach ihr sprach, erzählten nur Dinge die Leska schon bekannt waren. Nun sprach Nidanarah die Echsen an. Leska betrachtete den grossen, kahlen Drachen mit den Tätowierungen und seinen dürren, langhaarigen Freund. Dieser ergriff das Wort, doch auch er konnte keine Erklärung für die Ereignisse liefern. Langsam wurde Leska unruhig. Wusste den niemand was los war?

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Beitrag von RosenRoterRitter am Mi Jun 03 2015, 16:37

Vashira hörte dem Mann mit dem Buch gut zu. Sie kannte ihn nicht, aber er machte einen vorbereiteten Eindruck auf sie.
Insgesamt wusste sie aber immer noch nicht, was sie von den Anwesenden zu halten hatte.
Vashira hatte nie viel Bekanntschaft mit den anderen Clans gepflegt oder allgemein gehabt, sie kannte nur die Gespräche,
die ihre Mutter manchmal führte und ihr davon erzählte.

Vashira würde erstmal zuhören. Sie hatte keine Ahnung wie man dieses Übel abwenden könnte, aber
vielleicht würde sich aus dem jetztigen Zusammentragen etwas ergeben.
Was Vashira am meisten an der ganzen Sache störte war, dass es sich dabei um Spätfolgen handelt.
Sie sah zu Sedit und trat auf ihn zu.
"Es sind Spätfolgen oder? Ich dachte, dass so ein Vulkan nur sofortige oder kurzzeitige Folgen hat.
Vielleicht ist das wichtig.
" Sie hatte ganz die Etiquette vergessen. Sie trat einen Schritt wieder zurück.
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Beitrag von Black. am Do Jun 04 2015, 17:58

Fai lauschte dem Bericht der Echse (Sedit) und dachte fieberhaft nach. Die Umgebung um den Vulkan herum war völlig zerstört, die Tiere starben. Worin bestand der Zusammenhang? Es war alles so unwirklich und nichts passte zusammen. Der einzige Gedanke der ihr kam war lächerlich, aber dennoch möglich.
Sie sammelte ihre Gedanken, ging ihre Entdeckungen Schritt für Schritt nochmal durch. Sie sah zu Erayi die nur einige Schritte von ihr entfernt stand. Sie machte einen Schritt auf die Schamanin zu und fragte: "Denkt ihr es wäre möglich, dass der Vulkan giftige Dämpfe ausstieß? Dabei wurde die Flora nahe des Ausbruchs unmittelbar zerstört, während die Tiere den Ausbruch als Langzeitfolge zu spüren bekamen und dadurch krank wurden."
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Beitrag von Schattenmond am Fr Jun 05 2015, 23:52

Nida hörte den sprechenden aufmerksam zu.
"Gehen wir also davon aus, dass die Echsen ihre Arbeit gut gemacht haben, steht das Problem des großen Sterbens offenbar nicht mit den Feststoffen in Verbindung. Dass die Hitze die nähere Umgebung verbrennt und zunächst unwirtlich werden lässt, sollte hier allen bekannt sein."
Sie schien gerade davon abzusehen ihre Späße zu treiben und war ungewohnt ernst, für ihre Verhältnisse.
Laut den Echsen war der Boden selbst nicht vergiftet.
"Die Tiere, die wir auffanden, wiesen Vergiftungserscheinungen auf, Besonders auffällig war dabei die Veränderung der Leber, Nieren und Lungen. Allerdings konnten wir bisher nicht herrausfinden, welche Schädigungen die Tiere letztlich verenden ließen und warum bisher vorallem junge und Kleintiere betroffen sind."
Nida blickte etwas fragend umher. Vielleicht gab es weitere Anhaltspunkte und Lösungsvorschläge.
"Und ja, es scheint als seien es Spätfolgen, vermutlich aber auch nur, weil das Gift, welches uns zuvor unbekannt war, sich erst in einer ausreichenden Menge einlagern muss."

Der Stammensführer der Füchse hatte sich etwas zurück gezogen. Hin und wieder nickte er bezüglich Nida's Worten.
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Beitrag von Nienna am Sa Jun 06 2015, 21:19

Sedit nickte fachmännisch. Erneut seine Feder zückend, begann er die neuen Erkenntnisse in seinem Buch festzuhalten. Das, was die Füchsin äußerte, war höchst interessant - und es war wert, in seinem Buch festgehalten zu werden. Die Erläuterung, es sei ein giftiges Stoff in der Luft vorhanden, der sich erst anreichern musste, um Schaden zu verursachen, klang plausibel. Jetzt fehlten nur noch die Fakten... Wobei es schon klar war, dass es etwas in der Luft sein musste, denn immerhin war der Boden ohne Befund gewesen. Etwas ratlos kratzte sich der Schamane am Kinn.
"Eure Erläuterung klingt durchaus plausibel", nickte Sedit der Füchsin zustimmend zu - und das sollte was heißen, denn solche Worte kamen nicht sehr häufig über die Lippen des Drachenechsenmenschen. "Ist irgendjemandem so ein Gift bereits untergekommen?" Sedit wandte sich nun an alle Anwesenden. Vielleicht hatte ja jemand noch mehr Hinweise, war bislang aber zu schüchtern gewesen, um vor zu treten.
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Beitrag von Frank1606 am So Jun 07 2015, 13:26

Matao
Ich dachte nach, trommelte mit den Fingern auf einem umgefallenen Baumstamm herum, dem schon die Rinde fehlte, abgeschliffen von den Brüdern und Schwestern die vor mir auf ihm saßen. Warum betraf es ausgerechnet die Jungen Tiere? Und warum betraf es eigentlich uns Menschen nicht? Mit den Füßen scharrte ich im sandigen Boden. Mein Geist war zu klein um den Willen der Götter zu verstehen. "Warum betrifft es eigentlich hauptsächlich die Jungtiere? Und warum nicht uns Stammesbrüder? Die Pflanzen und Früchte scheinen auch nicht betroffen zu sein, liegt hier vielleicht die Lösung?", fragte ich dann halblaut, auch wenn ich eigentlich mehr zu mir selbst sprach.
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Beitrag von Erayi am Mo Jun 08 2015, 11:09

Erayi schreckte auf, als plötzlich eine Kriegerin ihres Clans auf sie zukam und sie ansprach. Fai. Erayi hatte vor langer Zeit mal eine Jagdwunde an ihrem Bauch zusammengeflickt, doch viel mehr wusste sie nicht über sie, dennoch empfand sie eine gewisse Bewunderung für Fai, da sie sich unter den männlichen Clankriegern beweisen konnte und immerhin mit zu dieser Versammlung genommen wurde.
Erayi dachte kurz über Fais Bemerkung nach, bevor sie nickte, allerdings mit einem sehr unglücklichem Gesichtsausdruck.
"Ja, das scheint momentan die logischste Erklärung zu sein." In der Kreismitte diskutierte man bereits über die gleiche Erklärung und es schien sich als die Erklärung zu festigen.
Erayi seufzte.
Der Schreiberling der Echsen fragte, ob jemand solch ein Gift kannte, doch für Gifte war Erayi auf keinen Fall die richtige Ansprechspartnerin.
Aus den hinteren Reihen vernahm man leise die Frage eines Steppentigers, warum es vor allem Jungtiere, und keine Menschen und Pflanzen betraf.
Doch auch das interessierte Erayi zumindest nicht sonderlich, sie wollte dieses Gift für jede Kreatur aus der Welt schaffen. Aber das schien unmöglich.
"Das ist doch grausam!", sagte sie verzweifelt, vor allem an Cal und Fai gerichtet. "Wie sollen wir etwas gegen ein Gift tun, was sich bereits zwei Monde in unserer Luft festgesetzt hat?"
Sie dachte über ihre Möglichkeiten nach. Konnte man vielleicht etwas mit dem Verbrennen von Kräutern im ganzen Reich der Clans bewirken? Aber was für Kräuter sollten das sein? Schließlich hatte sie es nicht einmal geschafft, ein einzelnes Tier von diesem Gift zu befreien. Wie sollte es dann mit der ganzen Luft klappen?
Nachdem sie über all dies gegrübelt hatte, meldete sie sich erneut zu Wort. "Was ist, wenn es kein Gift ist? Ich kenne Heilmittel für so ziemlich jedes Gift was unserem Clan in den letzten hundert Jahren untergekommen ist und auch die uralten Rezepte unserer Vorfahren." Der Stolz in ihrer Stimme war unüberhörbar, doch Erayi scherte sich nicht darum, ob sie gerade eingebildet wirkte.
"Vielleicht hat das ganze einen magischen Ursprung." Ihr war klar, dass das keine Besserung brachte, im Gegenteil, es machte die Situation nur noch aussichtsloser. "Magie kann auf bestimmte Ziele gerichtet werden, ein Gift kann das nicht.", erklärte sie.
Innerlich sah sie noch hunderte tote Tierbabys mehr, gegen die sie garnichts tun konnte.
Erayi
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