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Was ich noch zu sagen habe...

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Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Mi Nov 12 2014, 11:51

Ich fand es war mal Zeit für einen weitern sinnlosen Thread. Wink Ich dachte man kann ja auch mal was loswerden, ohne das in ein Topic zu schreiben – einfach weil es nicht passt, man es aber loswerden möchte.
So eine Art Forums-Blog oder was auch immer.

Also was ich heute loswerden möchte:

Der Morgen begann mit der Flucht der dicken Katze [kurze Anmerkung, ich teile die Wohnung nicht nur mit dem Freund, sondern auch mit zwei Fellnasen. Liebevoll genannt „die KZ-Katz“ (aufgrund einer Erkrankung ist die Katze wirklich sehr, sehr dünn und hat einen unstillbaren Hunger) und „Klößchen“ (eben das etwas dickere Katzentier)]. Besagte Katze ist meiner Meinung nach ein verkappter Hund. Kommt man die Tür herein und begrüßt sie nicht anständig (also Kopfkraulen), maunzt sie einen solange an, bis man es eben tut (sie hat auch durchaus Spaß daran einem genau vor die Füße zu laufen). Abgesehen davon apportiert sie Bonbonpapier und kommt angelaufen sobald man sie ruft. Also dachte ich, als ich offenstehende Tür gesehen habe, es sei nicht so schlimm, da Lucy (die KZ-Katz) unbeeindruckt auf dem Sofa saß und das Dachfenster anstarrte. Ich gehe also in den Flur (eines Sechs-Parteien-Hauses) und rufe nach Tweety (die dicke Katze :D). Reaktion? Absolut keine. Ich rufe also etwas lauter. Wieder absolut nichts. Also ruft der Freund – auch recht laut. Wieder passiert absolut nichts. Langsam aber sicher beginnt man sich dann doch Sorgen zu machen (wohlbemerkt wollte ich heute eigentlich etwas früher auf die Arbeit sein, da wir gestern umgezogen sind). Was also nun tun? Ich laufe erst mal hoch zu den Waschmaschinen – nichts. Also wieder runter, Freund fragen, ob Katze wieder da ist, Verneinung anhören und nach unten rasen. Keine Katze. Im ganzen Treppenhaus. Nichts. Freund ruft sie noch immer, ich renne also raus (kann ja sein, dass jemand raus gegangen ist und die Katze raus gelaufen ist). Doch auch dort nichts. Also wieder hoch, fieberhaft nachdenken, was tun. Es klingelt an der Tür. Der Nachbar von unten. Der ganz entspannt fragt, ob wir eine Katze vermissen, auf seinem Hund würde nämlich eine liegen und die wäre nicht ihm. Runter in die Wohnung, da liegt die dicke Katze tatsächlich auf dem 16-Jahre alten Hund und pennt. Als der Freund dann ihren Namen laut sagt, dreht sich die Katze um und gähnt. An Aufstehen schien sie gar nicht zu denken. Also hat der Freund die Katze unter den Arm geklemmt und ist wieder nach oben gegangen. Ich bin dann ins Auto und auf die Arbeit gefahren. Hab‘ natürlich mein Essen stehen lassen und bin zu spät gekommen. Herrlich. :D

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Fade am Mi Nov 12 2014, 17:55

Hm finde das gut .. logische Abhilfe: kauft euch einen alten (wehrlosen) Hund, damit eure Katze euch nicht mehr fremdgeht :o

... kenne die Problematik noch von meinen Katzen (inzwischen verstorben) Bin sicher das sie sowas absichtlich machen und das schlimmste ist, wenn man nicht weiss wo sie sich verstecken wiederholen sie das Spiel solange, bis man sie schließlich doch mal aufspürt.. Solange man ihr neues Versteck nicht entdeckt kommen sie einfach irgendwann wieder und blicken einen vorwurfsvoll an..

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Mo Nov 17 2014, 16:25

Aber wir wollen gar keinen Hund. Sie ist ja selbst schon ein halber.
Die vorwurfsvollen Blicke sind zu herrlich - besonders schön, wenn sie an einem vorbeilaufen und sie genau mit dem Rücken zu einem hinsetzen. :D

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Mi Dez 10 2014, 13:18

Die „Wir-schenken-uns-nichts“ – Lüge

Weihnachten steht vor der Tür. Mit der ein oder anderen Person wird dann darüber gesprochen ob man sich etwas schenkt. Beispielsweise schenken meine Geschwister und ich uns schon seit etlichen Jahren nichts mehr zu Weihnachten. Wir verteilen das lieber über das Jahr und lassen etwas größere Geschenke zum Geburtstag auf dem Gabentisch liegen. Doch auch dieses Jahr zeigt sich wieder, dass die Aussage „Wir schenken uns nichts“ meistens im Sande verläuft. Ich habe dazu drei äußert aktuelle Beispiele

Fallbeispiel Nr. 1
Tatverdächtige: Der Freund und ich

Das Ankommen einer Nachricht bei Whatsapp kündigt sich beim Freund an. Ein kurzer Blick aufs Handy. „Oh meine Kleinigkeit für dich ist da. Hehe.“
„Kleinigkeit?“
„Ja zu Weihnachten.“
„Ich denke wir schenken uns nichts?“
„Ist doch nur Kleinigkeit. Muss ja was unterm Baum liegen.“

Gut. Also muss ich nun eine Kleinigkeit finden. Hurra.

Fallbeispiel Nr.2

Der Kollege und ich unterhalten uns vor längerem über Weihnachtsgeschenke. Er sagte, seine Freundin und er schenken sich nichts. Immerhin sind sie gerade Eltern geworden und fliegen an Weihnachten nach Portugal und wollen Geld dafür sparen.
Heute sitzt er neben mir mit einer neuen Uhr.
„Na? Neue Uhr?“
“Ja. Mein Nicht-Weihnachtsgeschenk.”

Seiner Freundin hat er übrigens Parfum, Schuhe und Make Up geschenkt.

Fallbeispiel Nr.3

Meine Schwester ruft mich an um mich zu infomieren, dass sie bis Ende der Woche nicht per Handy erreichbar sei. Sie habe eben eine neue Micro SIM Karte geordert und die alte sei abgeschaltet worden.
„Neues Handy?“
„Ja!“
„Welches wird es denn, hattest ja gar nichts mehr erzählt.“
„Ich bekomme das alte von K. Der holt sich ein Neues.“
„Hm, kann nicht sein. Der hat ein S3 Mini und da ist eine normale SIM drin.“
Einen Augenblick des Schweigens.
„Scheiße, ich muss ein Weihnachtsgeschenk besorgen.“


Abschließend kann ich dazu nur sagen, dass die Aussage „Wir-schenken-uns-nichts“ wohl gerade bei Pärchen in 95% der Fälle eine glatte Lüge ist.
Interessanterweise habe ich festgestellt, dass in den drei Beispielen immer der Mann derjenige war, der die Aussage zu einer Lüge machte und die Frauen dann nachziehen und auch etwas schenken.
In diesem Sinne: Eine frohe Bescherung (sei diese auch auf einer Lüge hin erfolgt Wink)

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Umbra am Mi Dez 10 2014, 13:25

Achja... Weihnachtsgeschenke. Ich kenne das "Wir schenken uns nichts"-Problem auch. Allerdings ist in meinem Freundeskreis es wirklich so, dass es nur zu Geburtstagen Geschenke gibt. Bisher, jedenfalls. Ich habe dieses Jahr das "Problem", dass mein Uni-Freundeskreis sich nun doch zu Weihnachten beschenkt. Toll. Wenn ich etwas geschenkt bekommen, kann ich ja nicht ohne etwas aufkreuzen. Das fänd ich sehr unangenehm. Dieser Gruppenzwang und diese soziale Verpflichtung ist manchmal echt lästig. Denker

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Mo Jan 05 2015, 16:14

Am Wochenende wurde ich einmal wieder belehrt. Von einer Katze, der dicken um genau zu sein.
Für die Miezen haben sich im letzten Jahr und in den letzten Tagen besonders einige Umstellungen ergeben. Die schwarze Katze muss nun nachts in die Küche (ja, ich weiß - ich bin ein schrecklicher Mensch, aber die Sache hat ihre Gründe) und die dicke Katze findet das gar nicht so lustig. Was die deutlich demonstriert, in dem sie uns darauf aufmerksam macht, dass wir etwas in der Küche vergessen haben. Nämlich eben die andere Katze. Im Hinblick auf Silvester war ich etwas besorgt, dass die Tierchen nun endgültig durchdrehen würden, aber weit gefehlt. Eine verschlief den Raketenzauber, die andere saß am Dachfenster und meckerte die Raketen an - allerdings sehr entspannt.
Nun wie dem auch sei, am Wochenende waren wir nun also zu Hause und guckten TV. Ich hörte hinter mir ein Geräusch und hatte im nächsten Moment eine Skeletthand auf dem Kopf liegen. Zudem fiel neben mir eine Sense zu Boden (der Freund hat einen etwas seltsamen Deko-Geschmack :D). Im gleichen Moment rennt die dicke Katze an mir vorbei und maunzt dabei sehr wild. Erste Sorge als Katzenuntermieter (also Freund und ich): Hat die Katze sich etwas getan?
Nach etwas Leckerli zuschustern durften wir das Tier begutachten. Keine Verletztungen. Gut!
Nun aber die Frage: Warum reißt die Katze die Deko ab. Wir stellten etliche Vermutungen an, unter anderem, dass die Katze auf der Heizung entlanglief (aus irgendwelchen Gründen).
Den tatsächlichen Grund fanden wir am Wochenende nicht. Allerdings heute.



Die Dame wollte sich auf die Heizung legen! Als kleine Randnotiz, ich bin eher so der Typ "Frostarsch", sprich wenn ich mit Decke auf der Couch liege, turnt derFreund in kurzer Hose durch die Wohnung, weil ihm zu warm ist. Es ist also durchaus warm. Auch für Katzen. Die dicke Katz hat aber offenbar entschieden, dass ihr eben nicht warum genug ist und auf dem kleinsten Heizkörper in der Bude nun IHR Schlafplatz ist. 8)

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Umbra am Mo Jan 05 2015, 16:37

Das kenne ich... So ungefähr. Unser Hund hat sich den Platz vor dem Kamin reserviert. :D

Aber ich friere auch ständig.^^

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Mo Jan 05 2015, 16:42

Ich gehe davon aus, das bei euch auch -10 Grad in dem sibrischen Eigenheim herrschen? :D

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Umbra am Mo Jan 05 2015, 16:43

Ja, immer! Nur direkt vor dem Kamin ist es immer ca. + 45 °C. Grins

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Fade am Mo Jan 05 2015, 17:43

Cool! Genau so eine Tigerung hatte meine erste Katze auch (war nicht ganz so "kräftig" gebaut) dafür war sie super intelligent (hätte sie eigentlich meine Hausaufgaben machen lassen sollen <.< )
Bei meiner 2. Katze war das mit Sylvester auch so ne Sache.. die ersten 2 Jahre ist sie vor dem Geknalle unglaublich erschrocken, hat sich hinter allen möglichen Möbeln versteckt und ganz große Augen bekommen (spooky!) ab dem 3. Jahr hat sie nichtmal mehr mit der Wimper deswegen gezuckt..
Sachen hat sie auch gern rumgeschmissen und versteckt, aber in den meisten Fällen wohl nur zur Aufmerksamkeitsaquise...

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Di Jan 06 2015, 09:04

Das Thema mit dem Verstecken kenne ich auch sehr gut. Allerdings eher von den Katzen meiner Schwester. Der Kater hatte die Angewohnheit ganze Handtaschen durch die Wohnung zu ziehen und unter der Bank in der Küche zu verstecken. Beliebt waren auch Handschuhe und man sollte auf keinen Fall Schlüssel liegen lassen, an denen sich ein Schlüsselband befand...wir haben mal eine Stunde nach meinem Schlüsselbund gesucht. Der Kater lag übrigens drauf. :D

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Fade am Di Jan 06 2015, 10:58

Ein Schelm wer böses dabei denkt. ^_^ der Kater heisst nicht zufällig Garfield und mag Lasagne?
Ne absicht wollen wir der Katze nun nicht unterstellen aber war allerhand was alles zum Vorschein kam als man mal eine Kommode verrücken musste.. viele Sachen, von denen wir nicht wussten, das wir sie noch haben (zum Glück keine Schlüssel)...

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Di Jan 06 2015, 11:44

Nein, nicht Garfield. Casper und er mochte alles was auch nur ansatzweise wie Nahrung aussah. Sogar Oliven. Bissig

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Fr Jan 09 2015, 10:47

Du wirst ja ganz rot!

Manchmal beschäftigen mich Dinge über einen gewissen Zeitraum hinweg, weil ich den Hintergrund nicht verstehe – ich finde, dass sollte ich mit euch teilen. Wink
Was mich, aufgrund eines aktuellen Ereignisses, nachdenklich macht ist folgende Situation:
Wir hatten vor einigen Tagen ein großes Meeting auf der Arbeit, alle Mitarbeiter der Abteilung inkl. Chefs. Nun sagte eine Kollegin etwas zu einem etwas…unangenehmen…Thema (als Randnotiz: Ihr Einwurf war absolut berechtigt und wurde auch später von den Chefs so gewertet), dennoch wurde sie schon bevor sie zu sprechen begann rot.
An sich eine blöde körperliche Reaktion, die, so denke ich, die meisten Menschen gerne ausschalten könnten – was meines Wissens aber leider nicht geht. Vielleicht kann man es sich antrainieren, wenn habe ich es nicht geschafft. Auch ich werde manchmal in wirklich unsinnigen Situationen rot, in denen ich nicht mal verstehen kann wieso dass gerade passiert – ich schätze mal jeder kennt das. Jeder der schon einmal rot geworden ist, merkt natürlich die Hitze die sich dabei im Gesicht staut – man merkt also deutlich, dass man rot wird.
Zurück zu der Kollegin. Nachdem sie gesprochen hatte und einen Augenblick Ruhe war, da schallte es aus einer anderen Ecke “Du wirst ja ganz rot!“
Genau hier setze ich mit dem Punkt an, dass ich dieses Verhalten einfach nicht verstehe. Die Kollegin ist rot geworden, es handelt sich eindeutig um einen unangenehmen Moment für sie und sie würde sich vermutlich glücklich schätzen, eben nicht rot geworden zu sein. (Ich interpretiere das mal so, weil mir ein anderes Verhalten dazu nicht bekannt wäre) Warum zur Hölle muss man dann noch ehrwähnen dass die Kollegin rot geworden ist? Wozu? Um die unangenehme Situation noch unangenehmer zu gestalten? Die Aufmerksamkeit noch mehr auf die Person zu lenken, die sich vermutlich gerade wünscht eine braune Tüte über dem Kopf zu haben?
Ich verstehe das einfach nicht, warum man jemandem dann quasi noch mehr in den Mittelpunkt stellen muss. Ich meine, in dem Meeting hatte nun wirklich jeder gesehen, dass die Gesichtsfarbe die von einer Tomate angenommen hatte.

…und ja, natürlich konnte ich mich nicht bremsen und habe das auch der Kollegin, die lautstark auf die Röte aufmerksam machte,  gesagt. Aber nicht vor allen Kollegen. Vielleicht bin ich einfach zu nett, sie sagte es sei doch nichts dabei.
Ich habe beim gemeinsamen Frühstück überlegt, ob ich ihr entgegen rufen soll “DU hast ja einen Pickel so groß, dass er seine eigene PLZ bekommt!“ hab es aber gelassen.

Menschen sind schon komische Dinger. Manchmal wäre ich gerne ein Stein. Wirklich. Wink

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Jad am Fr Jan 09 2015, 12:18

Ich vermute stark, dass es mit sozialen Reibereien zu tun hat. Denn wenn man kann, wird man gerne die eigene Position stärken oder gar ausbauen. Dies geht entweder indem man sich erhöht (durch Leistungen, Ideen, usw.) oder die andern erniedrigt. Das geht gerne auch mal durch solche Kommentare. In diesem Zusammenhang wird man Schwächen anderer nicht hervorheben, wenn man selbst darunter leidet. Daher hast du die Situation auch nicht kommentiert, sondern deine Kollegin.

Für mich gehört das zum Wirtschaftsleben dazu und solange wir nicht im Paradies leben, sondern weiterhin in einer leistungsorientierten Gesellschaft wird sich daran auch nichts ändern.

In diesem Sinne hättest du den Pickel ruhig kommentieren können. :D
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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Leo am Fr Jan 09 2015, 12:57

Ich stimme Jad zu ;)

Menschen sind Wesen, die ständig und überall zeigen (müssen), dass sie stärker sind als andere - manche zumindest, ob nun bewusst oder unbewusst. Das hängt nach meinen biologisch-geschichtlichen Kenntnissen nicht zuletzt damit zusammen, dass, als wir noch in der Steinzeit waren, sich die Frauen immer nur mit den Individuen gepaart haben, die ihnen die größten Chancen auf gesunden Nachwuchs sichern konnten - also die stärksten, gesündesten und so weiter. Erhaltungstrieb der eigenen Rasse auf klassischste Art und Weise, und natürlich war damals jeder versucht, seine eigenen Samen irgendwo loszuwerden, daher das ewige Bestreben, der Beste sein zu müssen.
Heute hat es vielleicht andere Hintergründe, der beste sein zu wollen, sei es nun größere Chancen im Job, bei Mtmenschen oder was auch immer. Aber wenn ihr mich fragt, bemerkt man das steinzeitliche Verhalten auch heute noch bei einigen Mitmenschen ^^

Der Pickelspruch ist übrigens genial Ugly Schade, dass du ihn nichtgerufen hast ... und gleichzeitig gut, dass du nicht demselben Verhalten anheimgefallen bist, wie besagte Kollegin.

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Fr Jan 09 2015, 13:11

Die Geschichte der Kollegin war nur ein Beispiel. Wink
Auch im privaten Bereich habe ich das schon häufiger erlebt. Wie gesagt, mich beschäftigt das Ganze schon eine Weile.
Allerdings kann das in diesem Fall natürlich durchaus sein. Trotzdem finde ich so etwas unheimlich unangebracht und...so kindisch.

...und nein, so kommentiere ich dann nicht. Ich hab' da was anderes von meiner Mama gelernt. :D

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Fade am Fr Jan 09 2015, 18:13

Interesante Thematik.. Also ich bin nicht sicher, ob ich mir das geschilderte Szenario richtig (oder comichaft überzeichnet) vorstelle.
Aus dem Bauch heraus würde ich es eigentlich schlicht als Unsensibilität abstempeln.. etwas unangebrachtes zu sagen oder zu tun ist ja nicht automatisch böse gemeint oder mit "niederen" Instinkten zu begründen (vielleicht schon, aber über die Psyche der Menschen denke ich vorsätzlich nicht mehr zu genau nach, da mir die Antworten nicht gefallen, die sich so nach und nach herauskristallisieren).
Eine Arbeitskollegin bei uns hat die Angewohnheit, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die erzählt halt zb in unserer Kantine (eingemietetes öffentliches Restaurant) zur Mittagszeit recht regelmäßig darüber was ihre alten Katzen wohin gemacht haben oder wie der Stuhlgang war, oder recht detailiert wie sie sich Bettfertig macht (Sie ist weit über 50 also ist das keine besonders schöne Geschichte). So jemand stellt dann eben auch recht unverblümt fest, wenn jemand besonders zugenommen hat oder bei einer Peinlichkeit rot wird oder sowas in der Richtung eben.

Wie gesagt sehe ich es nicht zwingend als Tat aus niederen Motiven, wenn manche leute einfach etwas "lockerer" vor sich hinreden als andere (natürlich auch nicht unbedingt das angenehmste was man sich vorstellen kann.. die Leute sind halt unterschiedlich geprägt). Bei uns sind die Personen, die in den Besprechungen den Mund aufmachen, um auch unangenehmere Themen anzusprechen aber eh die mit der dicken Haut (also eher die, die auch bei anderen "hehe Kirsche" rufen würden - ja ich weiss, es ist weniger Peinlich wenn es einen nicht selbst betrifft).
Für Themen, die brisant sind und die man als empfindsamer Mensch loswerden möchte gibt es im ja noch den Personalrat oder eben Kollegen die es weiterleiten können (wie besagte Dickhäuter - nicht abwertend gemeint).

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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Mo Jan 26 2015, 15:10

Wie hast du das denn gemacht?

Neulich gab es Gurkensalat. Nichts besonders, schnell gemacht, ich liebe Gurkensalat. Im Regelfall nutze ich ein fertig Dressing. Diese kleinen Päckchen zum anrühren. Wasser und Öl dazu schon ist man fertig. Ab und an variiere ich natürlich, aber wenn es schnell gehen soll, werden es eben diese Päckchen.
Nun weiter im Text, ich mache also den Salat fertig. Mein Freund isst und davon und dann kommt eben der Satz "Wie hast du das denn gemacht?"
Ähh...ja...halt wie immer. Offenbar schmeckte es dem Herren besonders gut. Die Frage was ich nun anders gemacht habe als sonst, kann ich nur leider nicht beantworten.
Geändert habe ich nämlich absolut nichts. Skeptisch

Ist natürlich nur ein Beispiel der Geschichte, aber es kommt doch ab und an vor, dass ich etwas mache wie immer und gefragt werde, wie ich das denn nun dieses eine Mal gemacht habe.
Kennt ihr das auch? Wirklich faszinierend. :)


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Re: Was ich noch zu sagen habe...

Beitrag von Elli am Do Jun 25 2015, 10:06

Freya – oder wie wir uns den vierbeinigen Horror in die Wohnung holten Wink

Ich habe hier ja bereits das ein oder andere mal über die Katzen berichtet, mit denen wir uns die Wohnung teilen. So sie sich diese mit uns. Bei Katzen weiß man ja nie so genau.
Leider ist Lucy, die schwarze Katz, nach langer Krankheit gestorben und lag eines Morgens einfach in der Küche. Nach einer anständigen Beerdigung, mussten wir uns also überlegen wie wir weiter vorgehen, da nun die dicke Katz, Tweety, ja nun alleine war.
2014 musste meine Schwester ihren 15 Jahre alten Kater einschläfern lassen, da er eine Veränderung an der Wirbelsäule hatte und nicht mehr laufen konnte. Sowohl Schmerztherapie, als auch andere Behandlungsmethoden versagten leider bei ihm. Zurück blieb sein Geschwistertier Daisy. Die beiden hatten 15 Jahren stets zusammen verbracht und es stellte sich die Frage, ob Daisy den Verlust verkraften würde. In der Tat steckte sie den Tod ihres Bruders, oder für sie wohl eher Wohnungspartner, erstaunlich gut weg. Die ersten Male wenn es Futter gab, suchte sie noch nach ihm, aber das dauerte nicht sehr lange an. Die lebt nun sehr zufrieden mit ihren mittlerweile 16 Jahren als Einzelkatzenoma.
Wir hatten also zuerst vor, das auch mit Tweety zu probieren. Vor einigen Jahren, versuchte der Freund eine kleine Katze mit Tweety und Lucy zu vergesellschaften. Bei Lucy war das kein Problem – allerdings bei Tweety. Das führte soweit das der Neuankömmling nicht mehr aus dem Bad durfte und wenn er es mal an den Fressnapf schaffte sofort verprügelt wurde. Also zog die neue Katze damals wieder aus (lebt heute übrigens sehr glücklich mit einer anderen Katze zusammen).
Nun bot sich uns aber ein Bild des Jammers. Tweety lag nur noch auf der Couch und verkrümmelte sich regelrecht. Normalerweise begrüßt sie die Personen die zur Tür rein kamen, aber auch das tat sie nicht mehr. Sie lag nur noch rum.
Also überlegten wir uns, dass sie alleine sein wohl nicht mehr so gut findet und wir uns um einen neuen Mitbewohner kümmern sollten. Naja. Eigentlich überlegte ich mir das…und erwähnte es einfach nur. Beschlossen war die Sache. Der Freund fand die Idee ziemlich gut.
Daher ging es ans suchen. Das war wesentlich schwieriger als gedacht. Zuerst dachten wir an eine Katze aus dem Tierheim. Wir wollten auch gerne einer etwas älteren Katze die Chance auf ein glückliches zu Hause geben. Nun stellte sich heraus, dass in an den Tierheimen in der Nähe keine Katze war, die gepasst hätte. Dabei waren die Anforderungen nicht sehr hoch. Es sollte kein Kater sein (da rastet Tweety leider aus) und eine Wohnungskatze, sprich kein Freigänger. Leider konnten wir nichts finden, was gepasst hätte. Nur in einem Tierheim, für das wir eine einstündige Fahrt hätten auf uns nehmen müssen. Was wir weder der Katze noch uns antun wollten.
Nächster Plan war eine Katzenhilfe. Auch das war nicht so einfach wie wir dachten. Dort jemanden zu erreichen war äußerst schwierig. Nachdem wir endlich jemanden erreicht hatten, bei dem die Katze untergebracht war, die wir uns für Tweety hätten vorstellen können, war diese nicht mehr verfügbar. Zudem sei eine Schutzgebühr von 130 € zu entrichten. Hm. Nun, ich finde es vollkommen legitim und auch richtig, dass man Katzen nicht mehr verschenkt (auch wenn das hier auf dem Land viele Bauern noch immer gerne tun, das leidige Thema der nicht kastrierten Katzen). 130 € sind allerdings schon eine hohe Summe, wie ich finde. Man geht also davon aus, dass man auch eine ältere Katze nehmen möchte, die vielleicht nicht so viele Interessenten hat, wie eine junge Katze und muss quasi dafür wesentlich mehr bezahlen. Schwierig wie ich finde. Natürlich kann man den Wert eines Tieres nicht mit Geld bemessen, zumindest ich kann das nicht, außerdem muss man bedenken was an Kosten auf einen zukommt, daher entschieden wir uns erst abzuwarten.
Doch dem Freund ließ die Sache keine Ruhe und er suchte weiter. Bis er schließlich ein Inserat im Internet fand. Etwa 20 km von unserem Wohnort waren Katzenwelpen zu vermitteln. Im Grunde nicht das war wir uns vorgestellt hatten, aber ein Anruf kostet ja nichts. Wie sich herausstellte, war noch eine der Katzen zu haben. Ein Mädchen und reine Wohnungskatze. Passte soweit schon einmal. 20 Wochen alt.
Dazu muss ich erwähnen, dass erst der Freund, dann auch ich mit dem Besitzer der Mieze telefonierte. Dieser war am Telefon reichlich betrunken und schaffte es kaum einen graden Satz heraus zubekommen. Wir überlegten ob wir wirklich hinfahren sollten. Da die Anreise ja aber nicht besonders weit war, packten wir unseren Transportkorb und machten uns auf die Socken. Nach einer kleinen Irrfahrt in dem beschaulichen Ort in dem die Miez wohnte, gelangten wir schließlich zu der richtigen Adresse. Das Haus sah aus, als würde es aus einem Horrorfilm stammen. Ein altes Mehrfamilienhaus mit Treppenaufgang davor, die Haustür aus Glas eingeschlagen, die Fenster im Untergeschoss verhangen und gelblich. Wir klingelten nach einem Augenblick des Zögerns und die Tür würde aufgedrückt (nicht, dass das Nötig gewesen wäre, da das Glas der Tür ja wie gesagt zertrümmert war). Wir sollten nach oben kommen. Der Weg durchs Treppenhaus war abenteuerlich. Auf den Zwischenpodesten der Treppe stand teilweise 5 cm hoch das Wasser. Im ersten Stock stand einer Tür ein Firmenschild für Gebäudesanierungen (haha). Ehrlich – zwischenzeitlich dachte ich, ich lande in Ketten im Keller und komme nie wieder raus. Oben angekommen wurde uns die Tür von einem offensichtlich ordentlich betrunkenen Mann geöffnet. Er entschuldigte sich für seinen Zustand und sagte er habe am Vorabend mit einem Kollegen etwas getrunken (wir waren gegen 19 Uhr da…so einen Kater hätte ich auch noch nicht erlebt). Dann begann er die Katze zu suchen. Dabei wollte er unter das Bett schauen und stürzte erst mal neben selbiges. Er rappelte sich jedoch rasch wieder auf und rief nach der Katze. Kurz darauf stürmte eine an uns vorbei. Wir gingen davon aus, das sei die Katze die wir uns anschauen wollten. Er verneinte jedoch und meinte das sei das Muttertier (komischerweise war das Tier eben so groß wie die Katze die wir uns anschauten, das aber nur am Rande). Nach etwas Suchen, sahen wir schließlich das Kätzchen um das es sich handelte. Wie das manchmal so ist…ich war schockverliebt in die Miez. Der Freund auch. Wir sagten zu, dass wir das Tier gegen die vereinbarte Schutzgebühr mitnehmen würden. Der Besitzer meinte der Freund solle doch nach unten gehen und die Transportbox holen. Zum Glück schaltete dieser jedoch schnell, da er mit diesem seltsamen Typen nicht alleine lassen wollte, erwähnte das ich ja den Schlüssel hätte und doch bitte die Box holen sollte. Also runter, Box holen, hoch, Katze einsacken, runter und schnell das Gelände verlassen. Wink
Zu Hause dann das große Aufeinandertreffen. Die beiden fanden die Situation natürlich zuerst einmal nicht sooooo klasse und fauchten ordentlich. Sie gingen sich dann aus dem Weg zu gut es ging. Doch schon nach zwei Tagen saßen sie beim Fressen nebeneinander. Ab und zu faucht Tweety heute noch, wenn Freya (so tauften wir den Neuankömmling, der laut Besitzer Hexe hieß und auch unbedingt auch weiter so heißen müsste. Ja ne, ist klar) zu wild spielt oder ihr einfach auf den Keks geht. Dazu entstand kürzlich ein netter Dialog mit meiner Schwester, deren Freundin einen zweiten Hund geholt hatten.
E. „Na vertragen sich die Hunde?“
K. „Ja, soweit schon. Weißt ja wie das bei Hunden ist. Die machen das einmal miteinander aus, wer der Chef ist und dann hat sich die Sache. Ist ja nicht wie bei Katzen…“
E. „…stimmt die machen das ein Lebenlang zwischen sich aus.“
Wink

Nun…wir waren ja doch etwas ältere Katzen gewöhnt.
Zum einen eben Tweety (12 Jahre) und Lucy (13 Jahre), daneben aber auch Daisy (16 Jahre). Die drei Damen sind ja quasi schon im Rentneralter. Spielen? Wenn es sein muss. Ein Leckerli reicht, danke.
Jetzt ist da plötzlich dieser Wirbelwind der stundenlang spielen kann, ohne müde zu werden. Egal ob mit menschlicher Beteiligung oder ohne.  Sie ist immer überall mit dabei, sehr wuselig. Ist immer da, wo sie nicht hin soll. „Redet“ unheimlich viel, sie schnurrt, maunzt, raunzt, schnattert und das ununterbrochen. ^^
Sie stellt unseren einst friedlichen Haushalt ziemlich auf den Kopf. Räumt Regale aus; öffnet Türen; findet Wege auf die Gastherme hinauf; findet Füße unter der Bettdecke unheimlich faszinierend und reizvoll, so dass man einfach die Krallen und Zähne reinschlagen muss!; erzieht uns was das Katzenklo betrifft (Bitte! Ein Pinkelfleck drin! Pfui! Da geh ich nicht mehr drauf, ich mach lieber in die Badewanne!); bringt einem zum stolpern; tätzelt wie verrückt, bevorzugt auf Körperstellen, die nicht durch Stoff verhüllt sind; fängt Mücken und zerlegt dabei die halbe Couch…wie das eben so ist bei jungen Miezen.
Ein wahre Glückstreffer also. :D
Sie ist aber auch sehr menschenbezogen und schmust unheimlich gerne, auch wenn sie die ersten Minuten fürchterlich aufgeregt ist, wenn man sie streichelt und dann ab und an mal sicherheitshalber in den Daumen beißt. Kommt sie aber mal zur Ruhe ist wirklich sehr knuffig und hat unheimlich weiches Fell. Wie ein Weidekätzchen (höhö).
Zudem springt sie auch unheimlich gerne von hinten auf den Rücken (selbstredend mit allen Krallen) oder auch einfach an der Seite hoch. Gerne auch an den Bauch wenn es Futter bzw. Leckerlis gibt. Was man dabei trägt ist nebensächlich. Ich brauch einen Schneeanzug.


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