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Anthologie

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Anthologie

Beitrag von Hikari am Fr Aug 25 2017, 13:19

Inhaltsverzeichnis




    1. SC's

      1.1. Bröckchen
      1.2. Celeblason
      1.3. Helena Lumiafloralis
      1.4. Lucien Greyhound
      1.5. Roderik
      1.6. Thoralf
      1.7. Wurmzahn


    2. NPC’s

      2.1. Elessar
      2.2. Ruthgar Elsfleth
      2.2. Marianye Greyhound
      2.3. Helena Nermolanya
      2.4. Leah Nermolanya
      2.5. Rikir Nermolanya
      2.6. Tybalt Nermolanya




Zuletzt von Hikari am So Sep 24 2017, 19:12 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet

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Re: Anthologie

Beitrag von Hikari am Fr Aug 25 2017, 13:24

Bröckchen

Steinreis

Name: Bröckchen

Rasse: autonomer Repetiersteinling der Belagerungsklasse (magisch belebter Gegenstand mit künstlicher Intelligenz)

Alter: 3100+ Jahre (so genau weiß er das nicht, ist ihm auch egal und er hat die allermeiste Zeit eh verpennt). Geschaffen wurde er vom heute legendären Runenalchemisten Grimmbart Bergroller vom Clan Eisenkneter (Wie alt er genau ist, muß also erst herausgefunden werden. Ein gelehrter Zwergenweiser kann da womöglich helfen oder es gibt alte Aufzeichnungen in einer bedeutenden Zwergenfestung/stadt).

Aussehen: runde Steinkugel aus Granit mit Orichalkumadern, gut 50 cm Durmesser, 100 kg schwer, formt gelegentlich kleine Ärmchen mit Händen und ein Gesicht aus, das verdächtige Ähnlichkeit mit einem Zwerg hat. Komplett mit beeindruckender Nase und einem Vollbart. Auch hat er noch einige extra Kampfformen für spezielle Umstände.
Bild von Bröckchen mit halb ausgebildetem Gesicht:

Fähigkeiten: kämpfen, das ist sein Existenzzweck. Außerdem ist der Steinling mit unglaublicher Sturheit und einem abnormalen Fehlen von Angst gesegnet, die manchmal als wahnsinnig mutig oder aber dämlich missdeutet wird. Wenn man bedenkt, das er geschaffen wurde, um so oft wie nötig mit vollem Einsatz gegen Festungsmauern und/oder monströse Feinde anzustürmen, ist es aber nur allzu verständlich.
Er kann seine From in begrenztem Maße ändern. Zum Beispiel Spitzen ausformen, das er aussieht, wie der Kopf eines Morgensterns. Doch alle seine Formänderungen sind kriegsdienlich, so das er nicht die Form eines Hockers oder Topfes annehmen kann.

Waffen: er selbst

Schwächen: nach seinem langen "Schlaf" hat er keine Ahnung von der Welt von heute. Menschen kennt er überhaupt nicht, denn es gab damals schlicht noch keine. Deshalb wird er auch keinem richtig trauen. Nein, nicht weil sie neu sind, sondern weil sie aussehen, als ob ein Elf und ein Zwerg miteinander Kinder gezeugt hätten und das ist in seinen Augen durchaus als supereklig anzusehen. Elfen gab es natürlich zu seiner aktiven Dienstzeit und so ist er auch gegen sie in den Krieg gezogen.
Ergo, wenn er Menschen schon eklig findet, so kann er Elfen erst recht nicht ausstehen.
Er spricht zudem nur zwergisch und da einen so alten Dialekt, das ihn wohl nur richtig kluge und studierte Linguisten anständig verstehen. Die heutige Zwergensprache ist zwar verwandt, weist aber doch genügend Unterschiede auf, um nur sehr einfache Verständigung zu ermöglichen. Nur gut, das die Zwerge so traditionsbewußt sind und ein langes Leben haben. Die Menschen werden in über 3000 Jahren  wohl kaum noch irgendwas von dem verstehen, was sie heut noch reden.

Charakter: Ehrlich, loyal und sehr, seeehr nachtragend. Zwergisch halt. Militärzwergisch, um genau zu sein. Immer bereit, offen seine Meinung zu sagen, egal wie wenig das grad passt oder jemanden interessiert. Wenigstens fasst er sich gern kurz, außer er flucht. Und fluchen kann er wie ein waschechter Zwergenveteran. Er hat sogar einige ausgestorbene Beleidigungen bewahrt, die er aber gern mit jedem teilt, der sie seiner Meinung nach verdient.
Er ist naturgemäß der Typ, der mit einigen hundert Stundenkilometern und dem Kopf durch die Wand, die Tür oder eben Festungsmauer bricht. Und wenn es nicht beim ersten mal klappt, dann halt beim hundertsten. Er ist sehr ausdauernd und kennt eigentlich keine Erschöpfung. Schlaf braucht er auch keinen, aber seit er so lang herumgelegen war, liegt er ganz gern mal nur herum und träumt sich eins. Nur so zum Spaß, weil er an der Denkerei Gefallen gefunden hat. Dabei kann er schonmal die Zeit vergessen. Doch wen scherts, wenn man nicht altert ?
Bröckchen ist ein ruppiger Geselle und kann richtig hart sein, aber er ist genau der, den man bei sich haben will, wenn die Scheiße mal im Ventilator landet. Und auf keinen Fall will man soeinen zum Feind haben, egal wie unbewaffnet er wirkt.

Gesinnung: neutral/gut (oder vielleicht besser neutral/zwergisch)


Zuletzt von Hikari am Mi Sep 06 2017, 10:25 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Anthologie

Beitrag von Hikari am Fr Aug 25 2017, 13:25

Celeblason

Jad


Vorname: Celeblason (sprich: Ke-leb-las-on)
Nachname: - (Waldelfen haben keinen Nachnamen)
Spitzname: Celeb ('Keleb')
Alter: 198 Jahre[/left]
Größe: 1,67m[/left]
Gewicht: 50kg[/left]
Rasse: Waldelf


Aussehen:

Celeb ist auf den ersten Blick ein typischer Waldelf. Seine kastanienbraunen Haare fallen ihm wie tausende Seidenfäden über die Schultern und enden ungefähr auf Höhe des Schlüsselbeins, bzw. des Schulterblatts.
Er hat immer wieder einzelne Strähnen zu Zöpfen geflochten, kleine geschnitzte Perlen aus hellem und dunklem Holz eingearbeitet und trägt eine Schwungfeder der Dohle an einem kleinen Holzhaken im linken Ohr, welche arttypisch wie zwei Speerspitzen aus dem Haarschopf emporragen. Der Druide hat noch Blässe seiner entfernten Verwandten auf der Haut, lässt aber eine leichte Bräunung durchschimmern. Besonders vor künstlichen Lichtquellen wird das sichtbar. Die Augenbrauen sind deutlich, ebenso dunkel gefärbt wie seine anderen Haare und verlaufen entlang der Augenhöhle bis zur schmalen Elfennase mit langem Nasenrücken. Die mandelförmigen Augen, liegen in relativ tiefen Augenhöhlen für einen Elfen und schauen dunkelgrün und wachsam in die Umgebung. Wangenknochen und Kinn sind stärker maskulin und ziemlich massiv ausgeprägt für einen Elfen, was tatsächlich unter Waldelfen gar nicht so selten ist. Gegen die eines gestandenen Menschenmannes wirken sie jedoch nach wie vor femininer. Hals und Schultern münden in leicht sichtbare Muskelstränge, welche sich über die Arme zu den Händen fortsetzen. Sein Brustkorb ist muskulöser als bei Hochelfen und selbst für Waldelfen deutlich ausgeprägt. Bauch und Rücken sind gut definiert, jedoch nicht übermäßig muskulös. Po und Oberschenkel sind ähnlich mit leicht sichtbaren Muskelsträngen ausgeprägt wie schon die Arme. Hände und Füße wirken dagegen relativ zerbrechlich und fein. Dieser Eindruck ändert sich, wenn man Celeblason rennen sieht, oder seine Faust spürt. Das Elfenblut erlaubt durch Andeutungen von Muskeln ungeahnte Stärke zu entwickeln, was nicht heißt, dass der Druide besonders kräftig wäre. Er ist jedoch kräftiger als es auf den ersten Eindruck den Anschein macht.


Kleidung:

Als Druide bevorzugt es Celeb keine großartige Rüstung zu tragen. Daher ist Stoff das vorherrschende Bild, was man an ihm erkennt. Er trägt eine dunkelbraune, langärmlige Tunika aus Elfenflachs, welches von den Waldelfen perfektioniert wurde. Die Tunika reicht ihm bis über den Hosenbund und wird mit einem gleichfarbigen Tuch, welcher als breiter Gürtel über den ganzen, unteren Bauch reicht, gehalten. Darüber trägt er eine weiße Pluderhose mit leichtem Grünstich. Diese wird ebenfalls von einem passenden schmalerem Tuch auf Höhe des Hosenbund gehalten. Beide Tücher hängen sowohl vor ihm als auch hinter ihm ungefähr einen halben Meter parallel zwischen seinen Beinen herunter. Durch die verschiedene Breite der Tücher erscheint das schmalere weiße Tuch auf dem breiteren dunkelbraunen Tuch in gutem Kontrast. Trotz dieser Trageweise sitzen die Tücher fest an seiner Taille, um auch wilde Aktionen unbeschadet überstehen zu können und hinterher noch alles an seinem Platz vorzufinden. Über der einfachen, und bisher schmucklosen Kleidung trägt der Druide eine Art langen Mantel, welcher geschlossen an eine grüne Robe erinnert. Jedoch sind die Arme frei und auch die Armlöcher großzügig ausgeschnitten, so dass Teile der braunen Tunika hervorblitzen. Wo Tunika, Tücher und Hose eher schlicht gehalten sind, ist der Übermantel mit vielerlei schimmernden Seidenfäden zu Mustern und Bildnissen durchzogen, welche dem ganzen Elfen einen gewissen Glanz verleihen. Die Füße Stecken in bequemen Stiefeln aus Wildleder, welche bis über die Waden reichen. Auch die Robe wird von einem Gürtel aus Hirschleder gehalten. Unterarme und Schienbeine stecken bis zu den Gelenken zum Schutz in kunstvoll hergestellt Schienen aus Eisenborke, welche durch Lederfutter und Schnallen gehalten werden. Darauf sind Muster von beblätterten Ästen zu sehen. Jeder Ast ist ein exaktes Abbild von Orosash, oder zumindest von einem Teil eines Astes. Taschen lassen sich nur innen in der Robe ausmachen. Ansonsten lebt Celeb ganz wie sein Volk von der Umgebung und trägt keine großartigen Habseligkeiten mit sich herum.


Ausrüstung:

Neben seiner Kleidung, sowie Arm- und Beinschienen, ist sein wertvollster Besitz wohl sein Stab. Dieser ist Wanderstab, Waffe, ritueller Gegenstand, Werkzeug und rituelle Aufzeichnung in einem.
Der Stab hat eine Gesamtlänge von 1,70m unter überragt seinen Träger damit knapp. Der Kern besteht aus einem stabilen relativ geradem Ast einer Buche, welcher in drei Strängen durch drei verschiedene Rankengewächse umschlungen ist. Diese stehen für die drei Pfade, die er während seiner Ausbildung durchschritten hat. Dies sind Efeu, Waldrebe und Blauregen. Alle Ranken wachsen über den 1,20m langen Kern hinaus und bilden oben eine verwachsene, geschlossene, längliche Krone. Gegen jede natürliche Logik, treiben alle Ranken hin und wieder Blätter aus. Das innere der Rankenkrone, ist hohl und bietet durch allerlei Löcher Einblick ins Innere. Besonders wenn der Druide Magie wirkt, konzentriert sich die Magie in dieser Krone und tritt von dort in die Welt hinaus. Der Stab besitzt keine Halterung. Stattdessen ist es, durch eine Verbindung mit dem Träger, möglich, dass der Stecken mithilfe eines wortlosen Zaubers in Sekundenbruchteile die Ranken wachsen lassen kann, so dass der Stab quasi mit dem Untergrund (z.B. dem Rücken) verwächst. Der Stab muss dadurch nicht jederzeit in der Hand geführt werden, bzw. könnte stabil an Mauern und Möbeln verwahrt werden. Der Halt hat jedoch einem kräftigen Ruck nichts entgegenzusetzen und mit genügen Kraft vermag man ihn aus seiner 'Verankerung' zu reißen. Sollte es sich dabei um die nackte Haut handeln, ist dies durchaus mit deutlichen Schmerzen verbunden.
Zur besseren Griffigkeit ist der Schaft mit einem breiten Streifen glatten Leders umwickelt.
Der Druidenstab ist durch die Segen der Naturmagie besonders geschützt und daher sehr stabil und schwer zu zerbrechen. Unmöglich ist es jedoch nicht. Besonders mit unheiliger Magie könnte einem mit genügend Aufwand und Zeit diese böswillige Tat gelingen.
Neben dem Druidenstab führt Celeblason immer einige der selteneren Ingredienzien in seinen kleinen Innentaschen mit sich, falls er diese schnell für Rituale, oder Rezepte benötigt. Doch da sowohl die Anzahl wie auch das Volumen der Taschen arg begrenzt ist, handelt es wirklich nur um eine Auswahl.


Charakter:

Um Celeblasons Wesen zu beschreiben, muss man sich eigentlich nur anschauen wem er angehört. Als Waldelf ist er stets daran interessiert neue Orte kennenzulernen und Entdeckungen zu machen, besonders Entdeckungen der Natur. Er trägt also eine Neugier mit sich, die ihn in gewisser Weise immer antreibt. Des Weiteren treibt ihn ein Gefühl der Melancholie voran, welches schwer zu fassen ist oder zu beschreiben ist. Der Übergang zu einer tiefen grundlegenden Entspannung ist fließend, welcher ihn als Druiden auszeichnet. Natürlich besonders in der Natur, insbesondere großen Wäldern, durchströmt ihn dieses Wohlbefinden regelrecht. Er ist anderen Wesen stets aufgeschlossen und zumeist vorurteilsfrei. Eine Weisheit der Druiden, die er mittlerweile völlig verinnerlicht hat. Wie allen Waldelfen fühlt er sich seinem Volk und seiner Sippe verpflichtet. Als Waldelf und Druide gilt seine Aufmerksamkeit stets der Natur und dessen Schutz. Da Celeblason dies jedoch nicht als Pflicht, oder Aufgabe ansieht, denkt er darüber nicht großartig nach. Es ist vielmehr seine Bestimmung und für ihn sein Existenzgrund.
So ist es nicht verwunderlich, dass er stets auf neue Bekanntschaften aus ist, neue Orte besuchen möchte und mit wachen Augen und warmen Herzen durch die Welt wandert. Die jüngsten Ereignisse haben dieses Selbstverständnis jedoch durchbrochen und so mischt sich in den fast 200 Jahre erfahrenen Geist mehrere Portionen Selbstkritik. Er würde aber nicht soweit gehen um sagen zu können, dass dies an seiner Seele nagt. Es hat ihn mehr dazu gebracht viele Selbstverständlichkeiten der letzten Jahrzehnte nicht mehr so sehr als Gewissheit abzutun wie bisher. Celeblason erkennt den Tod als natürlichen Teil des Kreislaufs an und hat kein Problem damit Leben zu nehmen (etwa zur Nahrung), besonders wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Sieht er diesen jedoch wird er den Kampf eher vermeiden.


Fähigkeiten:

  • Als Waldelf vermag es Celeb wie alle Elfen ein grundsätzlich tieferes Verständnis für die Fäden der Magie zu entwickeln. Dies ist besonders als Druide hilfreich, da er so die Verbindung zwischen der Naturmagie und der physischen Welt erfassen und stärken kann. Dieser mentale Vorsprung zu anderen Völkern erleichterte es Celeb und anderen Waldelfen die Pfade der Druidenlehre zu beschreiten.
  • Als Druide ist er der Formwandlung der drei Formen: Erde, Wasser, Luft fähig. Druiden sprechen hier auch von Totem:

    • Sein Erdtotem ist die Form eines Dachs
    • Sein Wassertotem ist die Form eines Schwarzbarsch.
    • Sein Lufttotem ist die Dohle.


Die Formwandlung bleibt solange aufrecht, bis die Energie des Druiden ein gewisses Level unterschreitet. Dies kann entweder durch Hunger, oder Durst eintreten, oder Verletzungen. Als ein erfahrenerer Druide ist der Energieaufwand für die Formwandlung bei Celeblason geringer als bei einem Neuling. Die Wandlung geschieht innerhalb von wenigen Augenblicken in beide Richtungen. Worte sind dazu nicht nötig. Jedoch benötigt er seinen Stab dazu als eine Art Katalysator. Der Stab wird bei der Wandlung, wie auch seine Kleidung Teil der Totems. Bei der Rückwandlung taucht es wieder in gleichem Zustand auf, gesetzt den Fall Celeb trägt keine Wunden als Tier davon. Diese würde dann vergleichbare Stellen als Elf betreffen. Zieht er sich also beispielsweise einen offene Wunde am Bein als Dachs zu, besitzt er diese in vergleichbarem Ausmaß auch weiterhin nach der Rückwandlung zum Elfen. Seine Kleidung wäre an der Stelle ebenfalls zerrissen.
Nachteile bei der Formwandlung gehen mit den Vorteilen einher. Als Tier ist das jeweilige natürliche Bedürfnis stark ausgeprägt. Ebenfalls wird die Fähigkeit zur Kommunikation stark eingeschränkt. Zur Sprache ist Celeb daher nicht fähig. Auch wenn seine Intelligenz höher ist als bei einem natürlichen Vertreter, leidet sein Verstand darunter. So würde er also beispielsweise die Fähigkeit zu lesen behalten können, wäre aber nicht fähig die Information über einen langen Zeitraum zu behalten, da das Lesen von Schrift keine Notwenigkeit für Tiere darstellt. Hingegen wäre das Atmen unter Wasser für ihn als Schwarzbarsch kein Problem, als Dachs jedoch durchaus.
Ebenfalls ist es ihm nicht möglich von einem Totem direkt zu einem anderen zu wechseln. Er benötigt erst eine Rückwandlung und gewisse Erholungszeit bevor er ein anderes Totem (oder das gleiche erneut) wieder eingehen kann.

  • Neben der Formwandlung beherrscht der Druide zwei Segen der Natur. Diese können auf sich, oder andere gewirkt werden:

    • Segen der inneren Ruhe: Der Gesegnete fühlt sich innerlich gelassen und gefestigt. Angstzustände verschwinden oder werden (bei Panik) zumindest stark abgemildert. Weiterhin durchströmt den Gesegneten eine starke Konzentration, was ihn wachsamer und konzentrierter macht. Geistige Aufgaben können besser bewältigt, Fehler, Gefahren oder Auffälligkeiten schneller und besser gefunden werden. Der Segen hält ca. eine Stunde und kostet den Druiden mittelmäßig viel Kraft.
    • Segen der Linderung: Dieser Segen ist ungefähr vergleichbar mit dem Handauflegen. Der Gesegnete entwickelt stärke Heilkräfte. Schmerz wird sofort gemildert, Wunden schließen sich deutlich schneller. Der Segen wirkt bei allen Verletzungen. Krankheiten werden abgeschwächt und das Immunsystem gestärkt. Dieser Segen ist stark vom Ausmaß der Natur abhängig. Je mehr Natur den Gesegneten umgibt desto stärker fällt der Segen aus. Die Segnung hält 6 Stunden und kostet Celeblason viel Kraft. Er kann beliebig erneuert werden, ist jedoch nicht kumulativ. Daher hilft der Druide bei schweren Fällen oft mit Kräutern, Suden, oder Umschlägen nach.


  • Als Waldelf und Druide hat Celeblason ein fundiertes Wissen über Fauna und Flora. Er ist stets bemüht und daran interessiert dieses Wissen zu erweitern. Trotzdem ist es ihm unmöglich alles zu wissen. Je exotischer das Wissen desto unwahrscheinlicher seine die Kenntnis davon.

    • Waldelfen sind für ihre gute Konstitution bekannt. Diese trägt Celeb ebenfalls in sich. Er vermag lange Strecken in schnellem Schritt zu wandern oder zu schwimmen. Dennoch kann er sich nicht mit beispielsweise Waldläufern oder großen Kriegern messen, die ihm darin immer überlegen sein werden.
    • Der Druidenstab ist nicht nur als Stütze da. Aus Hartholz bestehend und mit Naturmagie versehen dient er durchaus als stumpfe, lange Zweihandwaffe und Celeb weiß sie gut zu nutzen. Sein Kampfstil ist dabei vor allem darauf aus, seinen Gegner kampfunfähig zu machen. Selten verfolgt er zur Verteidigung die Absicht zu töten. Er setzt dabei vor allem auf Stöße, lange Schwünge und die Wucht von wirbelnden Schlägen.



Schwächen:

  • Als naturverbundenes Wesen ist Celeblason in Ballungsgebieten schwächer als sonst. Dies wirkt sich auf alles aus, von seiner Schmerzgrenze, über seinen Seelenfrieden bis hin zu seiner Konzentrationsfähigkeit. Besonders die Hektik des städtischen Alltags bekommt ihm nicht gut. Je länger er dort verweilt, desto stärker wirkt diese Schwäche auf ihn. Auf Dauer würde er in einer Stadt (z.B. im Kerker) verkümmern und sterben.
  • Da er bis auf leichten Schutz von Arm- und Beinschienen keine Rüstung trägt und als Tier gar keine Rüstungen besitzt fügt ihm jeder Treffer Schaden zu. Er wird daher versuchen, Treffern auszuweichen, oder mit seinem Stab zu blockieren. Darüber hinaus ist es jedoch darauf aus einen Kampf ganz zu vermeiden, solange es sich mit seinen Ansichten vereinbaren lässt.
  • Celeb ist nicht darauf trainiert große Lasten zu heben oder zu tragen. Gegenüber anderen ist er schnell der Schwächere. Er geht Lösungen daher eher mit Überlegungen bzw. Gesprächen an.


Vergangenheit:

Die Vergangenheit Celeblasons ist eng mit dem aktuellen Geschehen der Welt verbunden. Der große alte Wald, oder wie er von den Elfen eher genannt wird Erynior war einst die Heimat vieler Sippen von Waldelfen. Hölzer die seit Jahrhunderten wuchsen und mit den Elfen um die Jahrhunderte stritten. Doch innerhalb weniger Wochen war alles anders. Schwarzröcke in Scharen zerstörten mit Feuer und Axt, was Äonen Bestand hatte. Einige Sippen hatten mehr Glück, andere weniger. Trotz Hilfe des Erynior dessen Kräfte die Waldelfen anriefen, ja sogar die von Orosash selbst, gab es es keine Hoffnung. Die Schwarzröcke trennten Holz von Holz, Fleisch von Knochen, Seelen vom Leben zu hunderten. Bei manchen überlebte der eine oder andere Waldelf durch Abwesenheit, Mut, oder List und stand von dem Ruin seiner bekannten Welt. Es war grausam und dieser Punkt würde immer haften bleiben bei den Elfen, welche sogar eine Bezeichnung für die Zurückgebliebenen und Überlebenden hatten 'Conathfae'... Klageseelen. Auch Celeblason ist so eine Klageseele. Nichts mehr was ihn in der Heimat hielt, und beraubt der Schönheit des Waldes, war er von einem bisher unbekannten Gefühl beseelt worden: Rache. So fasste er den Entschluss der dunklen Flut eine Ende zu bereiten und zu retten was zu retten ist von den Wäldern Llandys. Seitdem folgt er den Armeen nach Osten um mehr über sie zu erfahren und irgendwie einen Weg zu finden die Schwarzröcke aufzuhalten.


Familie:

… wird ergänzt wenn es zur Sprache kommt.


Zuletzt von Hikari am So Sep 24 2017, 20:48 bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet

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Re: Anthologie

Beitrag von Hikari am Fr Aug 25 2017, 13:26

Helena Lumiafloralis

Drachenschmetterling


Name: Helena Lumiafloralis
Rasse: Fee
Alter: 20


Aussehen:

Blickt man der jungen Fee ins Gesicht, fallen als erstes ihre Augen auf. Die Iris ist umgeben von einem dunklen grünen Rand und hellt sich zur Pupille hin immer weiter auf. Jedes grün des Waldes scheint in ihren Augen zu leuchten und wechselt je nach Lichteinfall, wie tanzende Schatten auf dem Waldboden. Die dichten Wimpern verleihen ihrem Blick sanft Nachdruck so, dass sich kaum jemand ihm entziehen kann.
Dazu im Kontrast scheint ihr spitzes Kinn und die hohen Wangenknochen zu stehen, die ihrem Gesicht eine Schärfe verleihen, die für Feen so völlig untypisch zu sein scheint. Zusammen mit ihrer schmalen Himmelfahrtsnase und den schmalen herzförmigen Lippen ergibt sich jedoch ein stimmiges Bild zwischen Sanftheit und Bestimmtheit.
Ihr Körper wirkt zart und zerbrechlich. Mit ihren knapp 1,65m ist sie kaum kleiner als die meisten Frauen und dennoch meint man manchmal, dass schon ein starker Wind genügen würde um sie davonzutragen. Schon nach wenigen Tagen hungern wirken ihre Züge eingefallen und ihr Körper schmal und sehnig.
Ihre Haut ist blass, so hell, dass sie im Sonnenlicht beinahe zu leuchten scheint. Selbst nach einem sonnigen und warmen Sommer nimmt ihre Haut gerade Mal die Farbe von Sand an.
In sanften glanzlosen Wellen fallen ihre goldblonden Haare hinab bis zu ihrer schmalen Taille, wo sie sich störrig kräuseln. Zumeist flechtet Helena jedoch ihre langen Haare, damit sie ihr beim arbeiten nicht ins Gesicht fallen.

Geschichte:
Einst musste sie in einem prachtvollen Schloss gelebt haben, doch außer an das herrschaftliche Gebäude erinnert sie sich an nichts aus ihrem alten Leben. Ihre Kindheit haben die Wellen mit sich gerissen.
Eine Gruppe von Gauklern fand das kleine Mädchen an einem Ufer des Than. Bewusstlos und verletzt war sie von einem Sturm vor der Küste Dolienes bis an dieses Ufer gespült worden. Es grenzte an ein Wunder, dass sie nicht wie ihre Weggefährten ertrunken war.
Die Gaukler nahmen sie mit sich und pflegten sie gesund. Doch ihre Erinnerungen kehrten nicht zurück. Die Kräuterfrau nahm sie, wie ihr eigenes Kind auf, gab ihr den Namen ihrer Mutter und lehrte sie alles was sie wusste.
Mit den Jahren lernte sie auch viele Taschenspielertricks und wurde zur Gehilfin des Zauberers Goddrick. Er besaß keine wahre Magie, sondern verstand sich nur auf eben solche Taschenspielertricks und Täuschungen. Doch damit erfreuten sie auf ihren Reisen Jung und Alt.
Das Leben bei den Gauklern war geprägt von Freude und Gemeinschaft. Untereinander waren sie friedlich und halfen einander wo sie konnten. Doch auch sie traf der Krieg hart. Sie zogen sich zurück tief ins Landesinnere weit entfernt von den großen Städten und dem Schlachtfeld.
Im Hinterland streiften sie von Dorf zu Dorf, von Festung zu Festung und brachten etwas Lachen und Musik in diese dunkle Zeit. Sie spielten für eine magere Kost und logierten in ihren Wagen vor den Mauern. Aber sie mussten nicht Hungern und waren zusammen immer guter Dinge.
Einige Monate bevor sie auf die Gruppe stießen, entdeckte Helena, dass ihre eigentümlichen Befindlichkeiten auf die Magie in ihr zurückzuführen waren. Sie litt, wenn die Menschen um sie her litten und je mehr sie selbst litt, desto besser ging es ihren Gefährten. Sie war nie in der Lage gewesen Fleisch zu essen oder einen Pelz zu tragen. Es hatte ihr schmerzen bereitet vom Tod eines anderen Lebewesens zu profitieren. Doch die Menschen mit denen sie reiste wussten nichts über das alte Volk der Feen, dass vor Jahren sich von der Welt abgeschottet hatte und taten es als ihre Eigentümlichkeit ab. Erst als eine oberflächliche Stichwunde Goddricks innerhalb von Minuten unter ihrer Pflege heilte erkannten sie, welche Magie wohl in ihr wohnen musste.
Vor einigen Wochen brach dann ihre gesamte Welt zusammen. Nachdem sie in einer Burg gastiert hatten zogen sie weiter. Mit einem neuen Plan. Sie wollten raus aus Doliene, auf ein Schiff oder über die Berge, den der Krieg schien, trotz des Todes des Königs sich immer weiter in das Land zu fressen. Doch dazu sollten sie nie kommen. Zwei Tagesmärsche entfernt der Burg gerieten sie in einen Hinterhalt. Eine Überzahl an Soldaten fiel über sie her, klaute Vorräte und Gold und erschlugen jeden, der sich wehrte. In dieser ausweglosen Situation, dachte jeder nur noch an sich selbst und so floh, wer fliehen konnte. Bei dem Versuch gemeinsam mit Helena zu fliehen, wurde auch Goddrick niedergestreckt. Mit seiner letzten Bewegung verbarg er Helena vor den Angreifern und begrub sie unter sich.
So fanden die zwei Fremden, die sie schon auf der Burg gesehen hatte, die junge Frau. Blutverschmiert und verzweifelt kniete sie neben dem Leichnam ihres Partners. Sie handelte eine Abmachung aus, die ihr Schutz gewährte, bis sie die Hafenstadt Dunkelfluss erreichen.

Fähigkeiten:
 
Ihre Magie ist trotz ihrer Unerfahrenheit schon stark. Doch die junge Fee kann damit nicht umgehen. Ihre Kraft überschreitet ihre Fertigkeit sie zu kontrollieren und zu lenken. Ihre eigene Lebenskraft speist ihre Magie. Ihre heilenden Fähigkeiten, sind durch ihre Lebenskraft limitiert und würde die Fee den Versuch wagen einen Toten wiederzuerwecken müsste sie jeden Funken opfern und dabei selbst sterben.
Wenn sie einen Verwundeten berührt fließt ihre Magie unkontrolliert in ihn und wirkt da ihren Zauber. Doch wenn sie versucht diese Kraft zu verstärken, wenn sie erfüllt ist von dem Wunsch ihr Gegenüber zu heilen und ihre Grenzen übertritt, brennt sich die Magie durch ihre Haut und hinterlässt rote Brandmale.
Bisher gelangen ihr nur kleine Heilungen, wie das stoppen einer starken Blutung, das Zusammenfügen eines Knochens oder das heilen kleiner Schnittwunden. Wie weit ihre Fähigkeit reicht und welch andere Wunder sie mit ihrer Magie wirken kann wird wohl nur die Zeit zeigen können.
Im Wasser fühlt sie sich wohl und nach einem ausgiebigen Bad scheinen alle Schmerzen vergessen, wüsste sie von den Ritualen der Feen, könnte sie auch größere Wunden heilen, mit den Naturkräften des Wassers und ihr eigenes Leiden mindern.
Schwächen:   Im Kampf ist sie völlig schutzlos, da sie als Fee unwissentlich an die Feengesetze gebunden ist und so kein Leben nehmen kann ohne selbst Höllenqualen zu leiden. Ihr Unwille eine Waffe einzusetzen hatte es für die Gaukler überflüssig gemacht ihr den Umgang mit einer Waffe zu lehren.
Durch ihr Unvermögen ihre Kräfte zu kontrollieren leidet sie, wenn sie umgeben von Tod und Leid ist. Der Verlust ihrer Magie führt zu Kopfschmerzen und Übelkeit, bis sie bewusstlos wird und der Fluss ihrer Magie zum Erliegen kommt.

Charakter: (wird noch bearbeitet)
verschließt sich, wenn sie leidet, bis sie irgendwann vor Emotionen explodiert. Naiv, sanft und gutmütig. Sie sieht immer das gute in den Menschen um sie. Morden und quälen ist ihrem Wesen so fremd, dass es ihr schwer fällt zu verstehen, dass anderen diese Gräueltaten nichts bedeuten.

Ausrüstung: (wird noch bearbeitet)
Sie besitzt neben ihrem groben dunklen Leinenkleid, das mittlerweile von Dreck und Blut verschmiert ist, einen dünnen Wollmantel, der sie im Spätsommernächten noch angenehm war hielt. Doch kalten Wind und nassen Regen kann er nicht abhalten.
Eine feine Silberkette mit einem sternförmig geschliffenen, fliederfarbenen Edelstein und dem Wappen der Greyhounds
An einem derben Lederband baumelt Luciens Ehering, den er in ihre Obhut gab, nachdem er sie in einem dämonischen Moment Angriff. Die Magie des Rings zeigte ein bewegtes Bild seiner Tochter Leah und brachte ihn wieder zu Verstand.
Eine Feine silberne Sichel, eines der vielen Geschenke von Goddrick. Sie nutzt sie um Kräuter zu schneiden oder Verbände zu kürzen.
Kräuterbeutel gefüllt mit Verbänden, Kräutern und Salzen, die bei der Wundversorgung hilfreich sind.
Sichel und Kräuterbeutel sind an einem geflochtenen Hanfseil an ihrer Taille befestigt.


Zuletzt von Hikari am So Sep 24 2017, 21:01 bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet

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Re: Anthologie

Beitrag von Hikari am Fr Aug 25 2017, 13:27

Lucien Greyhound

Hikari

Vorname: Lucien (von lux – Licht)
Nachname: Greyhound
Spitzname: Luc
Alter: 27
Größe: 2,03m
Gewicht: ca. 115kg
Rasse: Wolfsdämon


Aussehen:

Leicht gewellte, schokoladenbraune Haare umrahmen, dass längliche Gesicht Mannes, welches in einem breiten und kantigen Kiefer ausläuft und dem Gesicht einen rohen, ja beinahe barbarischen Charakter verleiht. Vereinzelt fallen einige Strähnen der zerzaust und manchmal verfilzt wirkenden kinnlangen Haare ihm in das Gesicht, werfen Schatten auf die scharfgeschnittenen Wangenknochen des Dämons oder kitzeln leicht seine Nasenspitze.
Unter der meist von Haaren verdeckten Stirn und unter dichten Brauen, welche eine Nuance dunkler sind als die Haare des Wolfdämons, liegt ein Paar weitstehender, kleiner Augen, welches beim Lachen von kleinen Fältchen geziert wird. Auf den ersten Blick wirken sie einfach nur braun, irgendwie stumpf und glanzlos doch, wenn man genau hinsieht, kann man feinste goldene Tupfer in ihnen erkennen. Getrennt werden die beiden Augen von einer natürlichen Linie: Der Nase des Mannes. Wie der Rest seines Gesichts wirkt sie eher roh, unnachgiebig und seltsam breit, verleiht ihm aber nicht die Ausstrahlung eines Verbrechers oder Schurken, sondern verpasst dem 27 Sommer alten Dämon eine anmutige, ja beinahe edle Note mit einem Hauch von Menschlichkeit.
Schmale Lippen, welche fast immer in einer unnachgiebigen harten Linie aufeinander gepresst sind runden das Gesicht des Mannes ab. Die Oberlippe weist dabei in der Mitte einen leichten v-förmigen Einschnitt auf und ist etwas schmaler ist als die Unterlippe. Oft umschmeicheln feine Bartstoppeln und so manches Mal ein reinster Wildwuchs an Bart, den Mund des Mannes und ziehen sich von den Wangenknochen hinab zum Kiefer des Braunhaarigen und verleihen ihm mit der wettergegerbten, gebräunten Haut einen ungepflegten, unattraktiven Anstrich.
Mit seinen 2,03m Körpergröße überragt Lucien, viele seiner männlichen Wegbegleiter oder Artgenossen. Die 115kg Körpergewicht lassen beim bloßen hinhören auf etwas zu viel Speck auf den Rippen schließen, doch erwischt man einen Blick auf den Körper unterhalb der Rüstung, welche der Dämon trägt, merkt man schnell, dass dies nicht der Fall ist. Das hohe Gewicht stammt eindeutig nicht von zu viel Met und Braten, sondern von einer Jahrelangen Kampfausbildung, die den menschlichen Körper des Wolfes stählte und dafür sorgte, dass sich unter braungebrannter, Wetter gegerbter Haut nun deutliche Muskeln abbilden.
Geziert ist der Körper des Braunhaarigen von zahlreichen Narben, welche zum größten Teil alten Abwehrverletzungen entstammen. Neben ebenjenen durch Abwehrverletzungen entstandenen Narben, weißt der Körper des Dämons auch die typischen Narben von Kriegsverletzungen auf. Des Weiteren zieren noch weitere Narben Luciens Körper: Eine auf der Brust des Dämons auf Höhe seines Herzens, eine an der Hüfte.
Die meisten dieser Narben erfüllen den Braunhaarigen Stolz. Nicht selten erzählen sie Geschichten von Taten seines Lebens und seines Wandelns, nur die Narbe auf seiner Brust hinterlässt jedes Mal, wenn er sie erblickt einen eher bitteren Beigeschmack.
Seinen Rücken verdeckt der junge Mann immer. Ob durch seinen Pelz oder seine Rüstung. Er scheint fast Angst davor zu haben jemanden diesen Teil seines Körpers zu zeigen. Hat man jedoch die seltene Gelegenheit das breitgebaute Kreuz des 27 Sommer alten Mannes zu sehen, fällt auch dort eine Ansammlung von Narben auf, welche den Rücken des Wolfes verunstalten und so wirken, als hätte jemand versucht ihm Haut und Fleisch von den Knochen zu reißen. Tatsächlich thronte dort wo sich die Narben häufen, einst das Brandzeichen eines Phönix. Ein Schandfleck auf seinem Körper, welcher ihn Tag für Tag an seine Vergangenheit erinnert und dafür sorgt, dass die Strenge in seinen Zügen nur selten von Emotionen erschüttert wird. Sie verleiht dem zumeist nach Erde und Blut riechenden Mann, den Eindruck eines Felsens in der Brandung: Unnachgiebig, Unerschütterlich, nicht zu zerbrechen.


Kleidung:

Selten trägt der Dämon überhaupt Kleidung. Nicht, weil er es bevorzugte nackt durch die Gegend zu wandeln, sondern weil es ganz einfach pragmatisch ist:
Sollte er sich wandeln und das tat er im Regelfall häufig, wenn er unterwegs war, dann würde die Kleidung zerreißen und irgendwann als ein Klumpen Stoff von jemanden gefunden werden. Ohnehin streifte der Mann in den vergangenen Jahren mehr in der Gestalt eines Wolfes durchs Land, als in seiner menschlichen Hülle. Eine Eigenart, welche den Bedarf an Kleidung zunichtemachte. So reist der Brünette entweder in seinen schwarzen Pelz gehüllt, welcher ein Überrest seiner Unmenschlichkeit ist, oder er trägt die schwere Rüstung seines Clans. Gut unterfüttert von dunkelgrauen Hosen und einem gleichfarbigen Wams. Von der Magie der Hochelfen verzaubert zerreißen, diese Stücke Stoffe nicht und sollen durch die Rüstung verursachte Wunden verhindern. Denn durch ihr bloßes Gewicht und der Reibung bei Bewegungen, würden ohne Wams und Hosen über kurz oder lang aufgescheuerte Stellen entstehen.
Des Weiteren trug der Mann einen Ring bei sich, welcher einst ebenfalls von Magie durchflochtenen wurde und an einer Gliedkette aus Stahl um seinen Hals hing. Lange Zeit wurde dieses edle Stück Schmiedekunst vor der Außenwelt verschlossen, da die Erinnerungen, welche das kleine Stück Gold behafteten zu schmerzhaft für seinen Träger waren. Eine ständige Erinnerung an den Verrat jener Frau, welcher er sein Herz geschenkt hatte. Nach Beginn der Reise und Fluch vor den Schwarzröcken baumelte das Schmuckstück einige Zeit an einem Lederband um den Hals des Mannes.
Nach einem Zwischenfall ging der Ring an Helena Lumiafloris über, welcher der Dämon damit das gleiche Versprechen gab, in der Hoffnung, dass er es dieses Mal halten konnte.
Geschmiedet als Ehering, verzaubert um das Abbild seiner Tochter zu schaffen, sollte er die Kontrolle über seine Natur verlieren, war dieses geschmiedete Stückchen Gold zu einem Versprechen geworden, den Tod nicht siegen zu lassen.


Ausrüstung:

Weibliche Version der Rüstung:

Der junge Dämon trägt nicht viele Dinge mit sich. Weder Geld noch Edelsteine. Keinen Schmuck, keine Schriften oder Tränke. Ebenso wie Kleidung würden auch Gürtel zerreißen und Taschen verloren gehen, wenn sie nicht gerade von Magie durchflochten wurden.
So trug er viele Jahre nur seinen Ehering und den Wolfspelz um den Körper.
Als der Krieg begann, kämpfte er aus Pflichtgefühl, in einer Rüstung der Menschen gegen die Schwarzröcke, entledigte sich dieser aber schnell, da sie für den Dämon mehr Bürde als Vorteil war. Sie war zu eng, zwickte, scheuerte und war aufgrund ihrer nur menschlichen Schmiedekunst so zerbrechlich, dass sie bei der ersten Wandlung zerbersten würde.
Doch das Schicksal schien es auf eine Weise gut mit ihm zu meinen und er erhielt seine alte Rüstung und Schwerter wieder.
Geschmiedet aus Stahl und von der Magie der Hochelfen durchwoben, schimmert das Stück Schmiedekunst in einem dunkeln Grauton.
Nur wenige Stellen der Rüstung sind aus massiven Metallplatten geschmiedet:
So stecken die Füße, das 27 Sommer alten Dämons in festen, spitzzulaufenden Stiefeln, welche durch ihr bloßes Gesicht festen Stand verleihen und reichen Lucien bis knapp unterhalb der Knie. Scheinbar nahtlos gehen sie über in rautenförmig geschmiedete Platten, welche den Knien wenigstens von der Frontseite ausreichend Schutz bieten sollen und werden in den Kniekehlen von ledernen Gurten zusammengehalten.
Die Oberschenkel werden ebenfalls von festen Platten, welche am oberen Ende in Richtung Lenden Spitz zu laufen. Alles in einem wirken die Schienen, wie gebogenen, lang und spitzgezogene Fünfecke.
Hüfte und Lende sind zu vier Teilen von verschiedenen Materialien bedeckt. Die unterste Schicht wird von einer Hose aus ebenfalls dunkelgrau, fast schwarz gefärbten Stoff verdeckt und reicht, versteckt von Stiefeln und Oberschenkel-Schienen, bis zu den Knöcheln des Kriegers. Nur in den Kniekehlen sieht man sie unter den Ledergurten der Knieplatten hervorblitzen.
Die zweite Schicht bildete eine Reihe von kleinen Schuppen, welche aneinander geschmiedet, von der Brustplatte abwärts den Oberkörper des Wolfdämons schützen. Sie reicht vorne bis auf Höhe des Hosenbundes, teilt sich mittig und verläuft dann zu beiden Seiten auseinander. Knapp unterhalb der Gelenkpfanne, in welcher sich der Oberschenkelkopf in die Hüfte schmiegt, endet die Schuppenschicht und bildete eine Art Halbkreis um die Rückseite des Mannes. Die dritte und vierte Schicht, besteht aus einer Kombination aus schmalen Metallplatten und Ledergürteln, welche nicht nur Hintern, Hüfte und Geschlecht des Dämons schützen sollten ohne ihn zu sehr in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken, sondern auch Halt für die Schwerter geben sollten. Dabei liegt einer der Gürtel, welche durch metallene Gürtelschlaufen an der Schuppenschicht befestigt ist, um die Hüfte des Mannes und hält den metallenen Lendenschurz, welcher drachenförmig in den Schritt des Wolfes hinabragt, an Ort und Stelle. Verdeckt wird er zum Teil von einer Metallplatte, welche sich um den unteren Rücken und die Hüfte schmiegt und ungefähr auf der Mitte des Oberschenkelumfanges endet. Der zweite Gurt sitzt auf ähnliche Weise befestigt auf Höhe der Taille und kreuzt sich unterhalb der Lenden-Platte. An ihm hängen zu beiden Seiten die Anderthalbhänder von Lucien.
Rippen und Brust sind ebenfalls von Metallplatten geschützt. Die Rippen-Platten verschwinden nach wenigen Zentimetern unter der Brustplatte, welche ihrerseits unter den Schulterplatten zu entschwinden scheint. Unterhalb reicht sie rautenförmig auf das Brustbein des Mannes und wurde einst von der Gravur eines Phönix geziert, welche heute durch viel Mühe und Geschick in eine Glatt, schmucklose Platte verwandelt wurde. Oberhalb endet sie in einem weiten Dreieck, welches in der Breite knapp vor den Schultergelenken anfängt. Seine Spitze erreicht es wenige Millimeter unterhalb des Kehlkopfes.
Unterhalb des Oberköpers und Arme verbirgt sich wieder eine Schicht des dunkelgrauen Stoffes, welcher auch hier nur selten hervorblitzte. Die Schultern selbst, werden von ovalen Platten verdecket, welche so verbogen wurden, dass sie sich der Form des Körperteiles anpassen. Sie enden in Rüstungs-Leere, denn die Oberarme von Lucien sind nur bedeckt von Stoff und Ledergurten, welche die Schulterplatten und Armschienen an Stelle halten sollen mit Ausnahme der Rechten Körperhälfte, denn unterhalb der rechten Schulterplatte ist der schwarze Pelz des 27 Sommer jungen Dämons befestigt.
Die Unterarme und Hände sind ebenfalls in mehreren Schichten Rüstung versteckt. Während die Hände des Mannes, welche oft wie die Pranken eines riesigen Tieres wirken, in metallenen Handschuhen stecken, deren Handinnenfläche von demselben robusten Leder gefertigt wurde wie auch sämtliche Gurte, steckt die Außenfläche der Hand und Finger in kleinen Plättchen, welche an dem Ledernen Handschuh, der die Grundlage der Handschuhe bildetet, befestigt sind. Sie überlappen einander für wenige Millimeter und verschwinden auf Höhe der Knöchel unter einer einzigen Platte, die erst oberhalb des Handgelenkes endet. Zu gleichermaßen Abgelöst wird diese durch eine Schicht Stoff, welche die Innenseite des Unterarms bedeckt und an einem kleinen metallenen Halbkreis befestigt ist. Dieser wiederrum ist durch ein Scharnier an die Metallplatte befestigt, welche die Außenseite des Unterarms schützen soll. Ähnlich geformt, wie die Platten an den Oberschenkeln des Wolfdämons, reichen ihm diese Unterarm-Platten bis unterhalb des Ellenbogens, wo sie von rautenförmigen, gebogenen Platten abgelöst werden, um das Gelenk zu schützen. Befestigt sind Ellenbogen-Schoner und Unterarm-Platten an einem ledernen Überzug, wobei erstere an letztere durch ein weiteres Scharnier befestigtet wurde, um dem Träger der Rüstung die Beweglichkeit des Armes zu ermöglichen.
Bis auf die schmucklosen Schulter-Platten und dem kleinen glatten Fleck aus Höhe des Brustbeins, sind die Rüstungsplatten ansonsten verziert. Ein schmaler Rahmen aus Metall wird abgelöst von Flächen mit Gravuren. Nicht so überladen, wie elfische Schmiedekunst, wirken die schnörkellosen, kantigen Muster nach außen hin gleichermaßen mysteriös, wie auch anmutig. Nur wer die Alte Sprache des Volkes von Arendy spricht, ist in der Lage in den Mustern Wörter und Sätze zu erkennen.
Wie die meisten Rüstungen der Wolfsdämonen von Doliene, ist auch die Rüstung Luciens von den Hochelfen mit Magie durchwoben worden, wodurch sie sich bei einer Wandlung ihres Trägers ebenfalls verändert. Schützt sie die menschliche Hülle komplett mit einer dicken Schicht Stahl, wird der Körper des Wolfes nur an den letalen Stellen durch eine deutlich geringere Schicht des Metalls vor Angriffen gesichert.
Die Schwerter ruhen in demselben dunkeln Grau an der Hüfte des Mannes. Wie auch die Rüstung sind sie von den Hochelfen verzaubert worden und vereinen neben der Fähigkeit der „Mit-Wandlung“ auch die Eigenschaft der „Ewigkeit“, welche dafür sorgt, dass sich die Klingen weder abnutzen oder bersten können. Das 30cm lange zumeist aus dem Zahn eines Warges geschnitztes Heft des Schwertes, endet in einem metallischen Knauf, welcher ganz nach dem Familienwappen der Nermolanya‘s in der Form eines Phönixkopfes geschmiedet wurde. Das Heft nimmt in die andere Richtung die Angel des Schwertes auf und endet mit seinem Aufeinandertreffen mit der Parierstange des Schwertes, welche in der Form von Flügeln geschmiedet wurde. Die Fehlschärfe des Schwertes, welche sich unterhalb der Parierstange befindet, wirkt sanft, beinahe verspielt und wird auch hier von dem Tier des Familienwappens bestimmt. Federn scheinen der Frontseite der Fehlschärfe ungefähr 6cm unterhalb der Parierstange zu entwachsen, heben sich von dem Metall ab, umarmen die Klinge wie einen alten Freund und treffen im Rücken eben jener wieder aufeinander und schließen sich so, dass sie die Form eines Tropfens entwickeln. Unterhalb der dieser Federn – vier an ihrer Zahl – beginnt die eigentliche Klinge des Anderthalbhänders. Wie bei einigen Schwertern ist diese nicht einseitig geschliffen und verzichtet somit auf einen Klingenrücken. Auf beiden Seiten der Klinge sind, somit Schneideleisten aus besonders hartem und schneidhaltigem Stahl eingearbeitet worden und ermöglichen es Lucien jedes der beiden Schwerter in der jeweils anderen Hand zu führen.
Die aus weicherem Stahl geschmiedete Hohlkehle der Waffe wird von denselben schnörkellosen Linien geziert, welche auch in die Rüstung des Mannes eingraviert sind. In der Sprache der Menschen lesen sie sich als „Wir sind unendlich“. Das Motto des Clans.
Die gesamte Klinge erreicht in ihrer ansonsten schmucklosen Pracht eine Länge von 90cm und endet in der Klingenspitze.
Liegen die beiden identischen Waffen aus dunkelgrauem Stahl nicht in den Händen des Dämons, ruhen sie in ihren Schwertschneiden aus demselben gravierten Metall, welche von Innen mit dem Fell von Wargen gefüttert sind und in erster Linie dafür sorgen sollen, dass sich ihr Träger nicht an ihnen verletzt.


Charakter:

Auf dem ersten Blick würde man Lucien als abweisend bezeichnen mit einer oft steinernen Miene. Gefühlskalt und misstrauisch versucht sich der Dämon aufgrund seiner Vergangenheit vor allem vor einem zu schützen: Verrat. So fällt es nicht leicht sich mit dem Mann anzufreunden. Das erste was man bei einem näheren Blick auf den Dämon schnell merkt, ist eine Mischung aus Aggressivität, sowie einer herrischen und manchmal überheblichen Art. Sowohl die emotionale Kälte, als auch die darunterliegende aufbrausende ja fast schon temperamentvolle Art dienen seinem reinen Selbstschutz und werden von wesentlich tiefliegenden Empfindungen überschattet.
Zerfressen von Unsicherheit und Selbsthass, welche von Außenstehenden nur schwer nachzuvollziehen sind, wirkt Lucien das eine oder andere Mal gehetzt, fast schon getrieben. Dies liegend vor allem daran, dass er aufgrund seiner eigenen Zweifel eine Strenge mit sich selber an den Tag legt, die man als ungesund bezeichnen könnte. Nicht selten findet man ihn an seinen schlechten Tagen zurückgezogen und grüblerisch vor. Zumeist ist dies der Fall, wenn ihm seiner Meinung nach etwas misslungen ist und er mit der ihm gegebenen Strenge versucht seine Fehler zu reflektieren. Zu sehr ist sein Denken davon beeinflusst, dass er sich selbst und seine Gefährten zum Teufel jagt, wenn er Fehler macht. In seinem Bestreben um jeden Preis zu funktionieren und der Rolle gerecht zu werden, die man ihm zugeschrieben hat, wirkt er nur selten entspannt oder losgelöst. Ständig auf der Suche nach Problemlösungen, Wegen und dem Ausmerzen seiner eigenen – seiner Meinung nach vorhandenen – Unfähigkeit sie alle zu beschützen und zu retten, wirkt der 27 Sommer alte Mann oft so als würde er die Last der ganzen Welt auf seinen Schultern tragen. Nicht selten schwappt diese Strenge mit sich selbst auf seine Begleiter über und verpasst ihm den gewohnten herrischen Anstrich.
In seinem Bestreben niemals wieder zu Versagen und seine eigenen Schwächen nicht gewinnen zu lassen, neigt der Dämon zu selbst zerstörerischen Tendenzen, die ihn seine körperlichen, magischen und seelischen Grenzen immer wieder übertreten lassen, auch wenn er dies nie zugeben würde und hinter den gewohnten Kalten und zu Weilen Aggressiven Verhaltensweisen versteckt. Nur selten wird ein Außenstehender Zeuge dieser schwachen Momente in denen sich der Dämon unbeobachtet fühlt. Nie würde er vor seinen Gefährten zugegeben, dass er ebenso verwundbar ist wie sie. Nie würde er ihnen gegenüber zugeben, dass befürchtete an den Erwartungen, welche sie ihm aufbürdeten langsam aber sicher zerbrach.
Neben des aufgrund seiner Vergangenheit entwickelten Misstrauen gegenüber anderen, hat der junge Wolf auch eine gewisse Unsicherheit im Umgang mit anderen Wesen entwickelt. Oft tendiert er daher bei der Begegnung mit fremden dazu erst sein Schwert zu zücken und dann Fragen zu stellen. Nur widerwillig lässt er fremde Wesen als sein Wegbegleiter zu und falls doch folgen seine Blicke ihnen immer und immer wieder mit Misstrauen. Dabei ist Lucien kein schlechter Dämon. Niemals würde er einen Verbrecher aufgrund seiner Taten verurteilen ohne seine Bewegründe zu kennen. Einem Kind das aus Hungersnot einen Apfel geklaut hat, würde er zusätzlich einen Laib Brot schenken. Hinter den Mauern des Selbstschutzes und all den seelischen Narben, welche niemals wirklich verheilen werden, liegt eine Persönlichkeit, die sich als loyaler Freund hervortun kann. Ein Wesen, das den Zorn aller Götter dieser Welt auf sich ziehen würde, um seine Freunde zu beschützen.


Fähigkeiten:

Wie alle Dämonen seiner Art ist Lucien ein Meister von Seelenverbindungen. Schon früh lernte er, wie man seinen Geist – seine Seele – ausstreckte. Zunächst diente ihm diese Fähigkeit nur zu der Kommunikation mit dem Rudel. Eine Fertigkeit, die sich besonders auf der Jagd oder Raubzügen als nützlich erwies.
Die Jahre ließen seine Erfahrungen auf diesem Gebiet steigen und heute ist der 27 Sommer junge Mann, dazu in der Lage seine Fähigkeiten zu nutzen, um sogenannte Bruchkanten zu finden. Seelensplitter oder Erinnerungsfetzen an die sich der Geist des Wolfes anschließen kann. So ist er dazu fähig den Gedanken anderer zu lauschen oder sich blind von den Instinkten, Empfindungen und dem Gesehenen von Tieren leiten zu lassen.
Fast übermächtig scheint die Seelenverbindung zu sein, doch stößt auch der Dämon auf seine Grenzen: Zu jung im Vergleich zu den wirklich Mächtigen seiner Art, schafft er es nur die Verbindung über einen Radius von 200m aufrechtzuerhalten. Bricht er sie nicht rechtzeitig ab oder versucht sie weiter auszudehnen, sind starke Kopfschmerzen die Folge. Auch kann er sich nicht in den Geist eines jeden Zutritt verschaffen. Bei menschlich denkenden und handelnden Lebewesen stößt der Braunhaarige auf eine Barriere. Je nach Grad von Intelligenz, Feindseligkeit und magischen Potential des Wesens kann der Dämon direkt eine Verbindung eingehen, die Barriere umgehen oder mit Gewalt umgehen. Besitzt das Lebewesen, zu dessen Geist er eine Verbindung eingehen möchte ein hohes magisches Potenzial und beherrscht die Abschottung seines Geistes durch eine mentale Barriere, versagt der Mann kläglich bei seinem Versuch an die Seelensplitter anzudocken. Sollte er es bei einem solchen Wesen versuchen, ist auch hier einer der Nebeneffekte starker Kopfschmerz unmittelbar begleitet von starkem Nasenbluten. Lediglich zur Kommunikation dienend, hat die Seelenverbindung keinerlei Einfluss auf das Erahnen von Angriffen jeder Art oder zur Manipulation von Erinnerungen oder Gedanken. Weder Schwert noch Pfeil sieht Lucien kommen, wenn sie sich nicht gerade in direkter Blickrichtung des Mannes befinden. Diese fehlende Einschätzungsmöglichkeit macht ihn gerade für Fernkampfangriffe sehr anfällig.
Des Weiteren beherrscht der Braunhaarige, das Element des Feuers oder sollte in der Theorie dazu in der Lage sein. Da er aber den traditionellen Ritus des Erwachens nicht abgeschlossen hat sind seine magischen Fertigkeiten nicht höher entwickelt als jene eines Welpen. Statt seine Feinde in einem Flammenmeer zu vernichten und sich an den verbrannten Leichen zu erfreuen, schafft es Lucien gerade mal wie ein besser gestellter Gaukler daher zu kommen. An seinen besseren Tagen schafft es der Wolf über jeder Fingerspitze eine kleine Flamme nicht größer als eine Bohne erscheinen zu lassen. Ein Nebeneffekt auf den der Wolf keinen Einfluss hat ist seine Immunität gegen Hitze, begleitet von einer Schwäche gegen Eis und Wasser.
Befindet er sich zu lange in der Nähe von Gewässern fängt er an sich rastlos zu benehmen und zwingt man ihn dazu an Bord eines Bootes zugehen, resultiert dies ziemlich schnell, darin dass der 27 Sommer junge Mann schnell von Übelkeit erfasst wird. Kommt er überhaupt von seiner über die Reling gebeugte Position weg, ist dies eine Art Wunder. Zu Übergeben hört er sich erst auf, wenn sein Magen absolut gar nichts mehr enthält, dass er in irgendeiner Weise wieder aus dem Körper schleusen kann. Während er mit Wasser noch ganz gut umzugehen scheint, treiben ihn Kälte und Eis an seine körperliche Belastbarkeit. Wesentlich empfindlicher als der Körper anderer Wesen, reagiert der Wolf auf widrige Witterungsverhältnisse. Zwar verhindern, die ihm zu Grunde liegenden Heilkräfte, eine simple Erkältung oder Grippe, eine Lungenentzündung kann zu spät erkannt, aber auch für den Dämon tödlich werden. Zudem weißt er eine höhere Anfälligkeit für Eiszauber auf. Trifft ihn ein solcher braucht er wesentlich länger, um sich von ihm zu erholen.
Gebunden an Beschwörungsformeln in der Alten Sprachen, welche sich selbst wie das Knistern und Zischen des Feuers anhört, beschränken sich selbst die spärlichen Versuche elementare Magie zu nutzen auf die menschliche Gestalt des Mannes. Die Notwendigkeit gesprochener Sprache verhindert eine Nutzung, der Feuermagie in Gestalt des Wolfes.
Sollte er bei den langwierigen und komplizierten Beschwörungszaubern gestört werden, versiegt der Fluss der Magie und der Dämon muss von neuem beginnen.
Hand in Hand gehen zwei weitere Fertigkeiten des Brünetten. Die Illusion und die Wandlung. Beides sind Fertigkeiten, die das Volk der Wolfsdämonen erst erlernt hat nachdem die Menschen Llandy besiedelten und zur bevorzugten Beute der Dämonen wurden.
Die Illusion stellt sich als ein leichterer Akt der Magie dar bei dem weder das Bersten von Knochen noch das Zerreißen Haut als Nebenwirkungen auftreten. Zwar in menschlichen Körpern geboren, entwickeln sich dennoch zwei körperliche Eigenarten, welche einem Menschen unweigerlich aufzeigen würden, dass dies dort der Wolf im Schafspelz ist: Ein Paar flauschiger schwarzer Wolfsohren und ein paar Augen, deren Iris in einem Feuerrot flackert, während die Pupille sich wie bei einer Schlange zu einem Schlitz verengt. Um sich besser unter ihrer Beute bewegen zu können, nutzen sie die ihnen innewohnende Magie und verschleiern diese verräterischen Merkmale. Dabei verschwinden sie nicht, sondern sind lediglich durch eine Art Zauberglanz nicht mehr zu sehen.
Die Wandlung hingegen erfordert, wie die elementare Magie einen gewissen Zeitraum um die ausreichende Menge an Magie zu kanalisieren und die Nebel zu rufen. Zwar ermöglicht es diese Fähigkeit Lucien seine Gestalt von der eines Menschen in die eines ca. 2 Meter großen, schwarzen Wolfes mit feuerroten Augen zu wechseln, jedoch verbraucht eine Wandlung sämtliche Magiereserven eines Wolfdämons und hindert ihn damit an einem schnellen Wechsel seiner Gestalt während des Kampfes. So funktioniert die Wandlung nicht immer und gerade in emotionalen, stressigen Situationen, wenn ihn die Selbstzweifel und Vorwürfe zerfressen, kann es passieren, dass die Bestie in ihm die Überhand gewinnt. Ist dies der Fall geschieht die Wandlung von selbst und erfolgt entweder ganz oder nur zum Teil. Unabhängig vom Erfolg der Wandlung, neigt der von Instinkten geleitet Dämon dann dazu Freund und Feind nicht mehr unterscheiden zu können. Angetrieben von dem bloßen Durst nach Blut macht die Bestie dann Jagd auf das leichteste Opfer.
Je nach Körperwahl kann die Wandlung das Kampfgeschehen stark beeinflussen. Einerseits hat die massive Gestalt des Wolfes einen psychologischen, angsteinflößenden Charakter und ist dazu in der Lage mit bloßer Kraft die feindlichen Linien zu durchbrechen und Gegner zu enthaupten. Andererseits macht die schiere Masse ihn schwerfälliger und weniger beweglich, wodurch die schwarze Bestie zu einem leichteren Ziel für Fernkämpfer oder Schurken wird. Auch die menschliche Gestalt ist an die ihr innenwohnenden Magiereserven gebunden. Im Grunde zwar fähig elementare Magie zu nutzen, ist auch diese nicht unendlich einsetzbar.
Zwei weitere Fähigkeiten des Mannes sind keinesfalls angeboren, sondern durch Jahrelange Ausbildung im Schoße Aloriar‘s entstanden. Als angepriesener nächster Leitwolf und Sohn des Herren des Südens, war schon in der Kindheit des Dämons klar, dass er neben überdurchschnittlichen Fähigkeiten im Gebrauch von Waffen, auch strategisches Geschick erlangen musste. Sobald er stehen konnte hielt er Schwerter in den Händen, sobald er lesen konnte lehrte man ihn Strategien, welche sein Volk in den Jahrhunderten zuvor zum Sieg gebracht hatten. Viele Stunden seiner Kindheit verbrachte die Hoffnung des Clans damit Bücher der Bibliothek zu studieren oder seinen Körper, seine Rüstung und seine Schwerter zu einer Einheit zu verschmelzen und bereits im zarten Alter von 11 Sommern, führte der junge Wolf, sein erstes Heer im Namen seines Vaters in die Schlacht.
Geprägt wird der Kampfstil des Braunhaarigen durch die Gewissheit eine gute Rüstung zu tragen, was Luciens Bewegungen oft rücksichtslos erscheinen lässt und tatsächlich lässt er mögliche Konsequenzen eines Angriffsmusters nicht an seiner Entschlossenheit zerren. Seine Rüstung als Schild prescht er vorwärts und reißt in einem Tanz aus Klingen möglichst viele Feinde mit sich.
Jedoch zerrt das bloße Gewicht der Rüstung auch in menschlicher Gestalt an der Geschwindigkeit und Beweglichkeit ihres Trägers. Schnelle, geschickte Feinde oder ein ganzer Haufen von ihnen, bringen auch den Dämon in eine gefährliche Situation.
Sollte seine Rüstung – sein Schild – versagen, muss er darauf hoffen, dass die ihm innewohnenden Heilkräfte ihn die Situation überstehen lassen. Zwar können ihn keine Erkältung oder Grippe dahinraffen, dennoch ist er genauso verwundbar wie ein einfacher Mensch. Die einzige Unterscheidung, welche es zwischen den beiden Arten zu geben scheint ist der Heilungsfaktor. Krankheiten und Knochenbrüchen heilen nur etwas schneller. Im Vergleich zu einem Menschen, wäre ein Bruch vielleicht 4 Tage schneller geheilt, wenn sich der junge Mann auch tatsächlich schonen würde. Gifte verbreiten sich nur halb so schnell im Körper, was je nach Gift und Zeitpunkt der Erkennung einer Vergiftung letal enden kann. Dadurch, dass Lucien nie das Blutzeichen seines Leitwolfes erhielt, stoppte bei dem Dämon nie die Alterung und der Brünette erhielt die Gabe des Schwindens nicht. Aspekte, welche ihm ein durch und durch menschliches Ableben bescheren werden.


Vergangenheit:

Als Sohn des Herren des Südens war die Kindheit des Mannes von einer strengen Ausbildung geprägt und wurde unter der harten Hand seines Vaters geführt. Früh lernte der Dämon, dass das Wort seines Vaters Gesetz war und jeder Verstoß geahndet wurde. Dennoch: Als Liebling seines Vaters, durfte er sich mehr herausnehmen als so manch anderes Mitglied des Clans.
Schnell wuchs er zum Heerführer seines Vaters heran, brannte Dörfer nieder, mordete, vergewaltigte und ernährte sich wie der Rest seiner Art von dem Fleisch der Menschen. Der Rufname Höllenhund machte schnell die Runde und der Dämon war stolz darauf.
Doch Stolz, Zuversicht und Freude sollten schnell auf die Probe gestellt werden. Häufig von gleichaltrigen wegen seines ungewöhnlichen Namens gehänselt, konfrontierte er im ‚zarten‘ Alter von 12 seine Mutter damit. Die Antworten, welche er an jenem Abend erhielt, ließen ihn die Lebensweisen seines Volkes hinterfragen. So dauerte es nicht lange bis der Braunhaarige auf Menschenfleisch verzichtete und auch die Schlachten und Raubzüge, welche er weiterhin im Namen seines Vaters führte, begannen deutlich sanfter auszufallen. Kurze Zeit später lernte er Helena Glanrwsteign kennen, welche ihn bei einem der zahlreichen Übungskämpfe auf den Boden schickte. Beeindruckt von den Fähigkeiten der jungen Frau und im Bestreben danach, diese Niederlage nicht auf sich sitzen zulassen, traf sich der junge Erbe immer häufiger mit der schwarzhaarigen Frau. Schnell lernte Lucien die junge Helena lieben und sehr zum Missfallen seines Vaters, ehelichte der Höllenhund eine Frau, welche nicht für ihn geeignet zu sein schien. Geboren in einer Familie, welche sich seit Jahrhunderten durch schwaches Blut und schwache Krieger hervortat, sollte die ebenfalls als schwach geltende Helena in Tybalt‘s Augen nicht die richtige Gefährtin für seinen Sohn sein. Nicht selten führte dies zu Spannungen zwischen Vater und Sohn. Ständig hinterfragt wich der fast 13 Sommer junge Mann jedoch nicht von seiner Entscheidung zurück.
Mit der Geburt seiner Tochter Leah, 9 Monate nach der Eheschließung, zeigten sich die ersten feinen Risse in der Beziehung des Ehepaares. Während Helena darauf pochte ihre Tochter nach den Traditionen ihres Volkes aufzuziehen, versuchte Lucien, dass Kind ganz in dem Wege zu erziehen, den ihm seine Mutter aufgezeigt hatte. Mit Liebe und Fürsorge, weit weg von der kriegerischen und blutrünstigen Art seines Clans.
Immer wieder führte die Erziehung der gemeinsamen Tochter zu Streitereien zwischen dem Ehepaar und die Ansichten des Erbens, stießen auch beim Herren des Südens immer wieder auf Ablehnung. Dennoch verließ Lucien seine Familie nicht oder verriet sie. Eine Zeit lang verbog der Höllenhund die Regeln und Gesetze leidglich so gut er konnte ohne sie wirklich zu brechen. Es schien fast so, dass er damit glücklich werden konnte. Frau und Vater schienen ihn seltener zu Hinterfragen und nach dem Tod seiner Mutter kümmerte sich der junge Vater nicht nur um seine eigene Tochter, sondern auch um seinen Bruder. Wann immer jemand Rikir ein Haar krümmte war der ältere Bruder zur Stelle um die Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen. Wann immer Rikir in den Augen seines Vaters zu versagen schien, glättete Lucien die Wogen und wann immer sich der jüngere Bruder verletzte, war es der Ältere, der die Wunden versorgte und Verbände wechselte.
Für eine Weile schien Lucien so etwas wie Glück gefunden zu haben, doch sollte es nicht ewig währen. Als der Wolfsdämon im Alter von 20 Sommern seinem Vater im Zuge des Rituals des Erwachens, das Herz seines gerade 13 Jahre alt gewordene Bruders bringen sollte und er sich weigerte, brach er damit scheinbar die eine Regel, welche er in den Augen seines Vaters nicht brechen durfte und seine Welt schien vor seinen Augen zu zerbrechen, wie Glas.
Außer sich vor Enttäuschung und in dem Bestreben seinen Sohn auf möglichst qualvolle Art aus dem Leben zu reißen, fuhr der geballte Zorn des Herren des Südens in Form seiner Peitsche auf den Brünetten nieder. Seiner Rüstung und Schwerter beraubt und von Mitgliedern seines Clans – von Freunden – festgehalten, fuhr die kristallene Peitsche des Leitwolfes wieder und wieder auf den Rücken des Erbens nieder und riss mit der Haut auch das Familienwappen von dem rechten Schulterblatt des Mannes fort. Gedemütigt und sich seinem nahenden Ende bewusst, erblickte er nicht unweit von sich seine Frau. Er rief nach ihr, flehte sie an ihm zu helfen und mit ihm zu fliehen. Doch die Frau, welche er über die Jahre geliebt hatte, verzog nur angewidert das Gesicht und stürzte sich im Bestreben Lucien das Herz zu durchbohren auf den flehenden Mann. Unbeabsichtigt kam sie Tybalt damit in die Quere und ermöglichte es dem damals 20 Jahre alte Dämon zu entkommen.
Gedemütigt, seiner Würde, Ehre und Zukunft beraubt, von seinem Rudel verstoßen und ohne seine Familie, wanderte der Mann sieben Jahre lang in der Gestalt eines riesigen Wolfes und mit dem Mädchennamen seiner Mutter durch die Länder Llandy’s. Angetrieben und am Leben erhalten von dem bloßen Gedanken, dass seine Tochter ihn noch brauchen würde, kehrte der Wolf immer wieder nach Doliene zurück. Auf seinem letzten Abstecher in das Land seiner Familie, begann der Krieg gegen die Schwarzröcke und Lucien wurde darin verstrickt. Zu sehr okkupiert mit Gedanken an sein eigenes Überleben und das der Gefährten, welche er auf dem Weg eher widerwillig aufpickte, kam er zu spät zum Ritual des Erwachens seiner Tochter. Nicht fähig sie zu retten, bei ihrer Beisetzung nicht geduldet, waren alles was ihm blieb – alles was man ihm überreichte – seine Schwerter, welche seine Tochter bei dem Ritual geführt hatte und seine Rüstung. Wohl als nett gemeinte Geste von den Wächtern seines Clans gemeint, erinnern sie Lucien nur wieder und wieder an die Ermordung seiner geliebten Tochter durch seinen eigenen Bruder. Erneut von Verrat heimgesucht, nagen Selbstzweifel aufgrund seines Versagens an dem heute 27 Sommer alten Mann. Seinem Grund fürs Überleben beraubt, wandert er seit diesem Moment eher ziellos umher. Wenigstens seinen Pflichten als Gruppenführer versucht er noch beizukommen, wobei ihn auch da Selbstzweifel und Selbsthass zerfressen.

Familie:

Tybalt Nermolanya (Herr des Südens, Vater)
Helena Nermolanya (geb. Glanrwsteign, Ehegattin)
Rikir Nermolanya (Bruder)
Leah  Nermolanya † (Tochter)
Marianye Nermolanya † (geb. Greyhound, Mutter)


Zuletzt von Hikari am So Sep 24 2017, 20:55 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

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Re: Anthologie

Beitrag von Lleweyllyn am Sa Aug 26 2017, 22:36

Roderik

Roderik

Name: Roderik

Aussehen: ein völlig durchschnittlicher Mann um die 25 Jahre...er weiß es selbst nicht genau...graue Augen, hellbraune Haare, welche inzwischen völlig verklebt und verdreckt sind...trägt einen einfachen Waffenrock über den Kleidern eines Bauern,welcher er auch war...

Charakter: vor der Einziehung in das Heer (gegen seinen Willen) war er ein ganz normaler Bauer in einem kleinen Dorf...doch die große Schlacht hat ihn verändert...er ist misstrauisch und doch offenherzig...hasserfüllt und zeigt doch auch Gefühle der Zuneigung...kaltblütig und mitfühlend zugleich...ein Einzelgänger, welcher froh um Gesellschaft ist...kurz: er ist irgendwie traumatisiert...nur Lucien vertraut er wirklich, denn er hat ihn nach der Schlacht getroffen und zusammen haben sie sich durchgeschlagen...nach und nach trafen sie auf Andere, was seine Sicht des Ganzen etwas verändert hat...er kämpft um sein Überleben und hat die Rettung seiner Heimat schon aufgegeben, denn sämtliche Schlachten wurden verloren und der Feind beherrscht das Land fat völlig...

Waffe: nur ein Schwert, welches er auf der Flucht gefunden hat...und ein einfaches Messer im Gürtel, welches eher zum Essen dient...

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Re: Anthologie

Beitrag von Hikari am Mi Sep 06 2017, 10:20

Thoralf

Lleweyllyn

Name: Wachtmeister

Rasse: Mensch

Alter: 27

Aussehen: kaum mehr als 6 Fuß hoch, dabei keine anderthalb Zentner schwer. Die Zeiten waren hart zuletzt... Das Haar ist strohig, dunkelblond und für sein Alter schon arg auf dem Rückzug. Ein geheimer Rat hätte bei ihm reichlich Ecken. Er trägt einen eher flusig gehaltenen Bart, der jedoch - merkwürdig genug -  schwarz ist. Die Augen sind braun und unruhig. Bei seiner Flucht trägt er lediglich Unterwäsche, einen langen, abgewetzten Mantel und ein paar zerlumpte Schuhe. Ansonsten ist er bestenfalls unscheinbar.

Fähigkeiten: Ist es eine Fähigkeit, ohne erkennbares Rückgrat das Leben zu bestreiten? Falls ja, dann ist das seine Fähigkeit. Dazu verfügt er über einige sprachliche Gewandtheit, die er sich bei seinen Vorgesetzten abgeschaut hat. Er hantiert bisweilen mit Worten, ohne deren tatsächliche Begrifflichkeiten zu kennen. Er hat die Erfahrung gemacht, dass das bisweilen ausreicht, damit die Leute ihn besser schätzen. Er ist ein Kopierer. Verhalten, Gestik, Mimik anderer wird beobachtet - gereicht es in der jeweiligen Situation zum Vorteil, wird es ins Repertoire genommen. Auch hier: ansonsten ist er bestenfalls unscheinbar.

Waffen: ein Florett. Leicht krumm, nicht sonderlich scharf und höchstens geeignet, Unbewaffnete in Schach zu halten.

Schwächen: er hat körperlich nicht viel, das er einbringen kann. Prügeleien? Nicht sein Feld... Schwertkampf? Mehr schlecht als Recht.

Charakter: er ist bestenfalls unscheinbar. Freundschaften? Schließt er eher nicht. Allianzen vielleicht. Dazu ist er verlässig unzuverlässig, wenn das, was man von ihm erwartet, bei Ausbleiben nicht sanktioniert wird oder er keine Vorteile daraus ziehen kann. Er ist Opportunist durch und durch. Sein Leitspruch: wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Noch hat ihm das immer geholfen, sich seine Haut zu wahren.

Gesinnung: die, die ihm gerade am ehesten zum Vorteil gereicht.


Zuletzt von Hikari am So Sep 24 2017, 20:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Anthologie

Beitrag von Jad am Sa Sep 16 2017, 19:46

Wurmzahn

Morth

Name: Wurmzahn der Sammler

Rasse: Goblin

Alter: 21

Aussehen: Er ist sehr klein, selbst für einen Goblin und ragt kaum mehr als ein Meter und eine Hand breit über den boden auf, zudem geht er auch meist gekrümmt da er leicht bucklig ist.
Ebenfalls wirkt er dürr, aber weniger ausgehungert mehr drahtig.
Seine großen Glupschaugen sind Knallgelb und seine Haut hat eine gräulich-grüne Farbe während ihm ein paar verklebte Strähnen brauner, langer Haare vor dem Gesicht hängen.
Zumeist ist er fast völlig vermummt, in Lumpen gekleidet und dreckverschmiert.
Einen ausgebeulten Buckler trägt er meist zweckentfremdet als Hut, darunter ragen seine langen Ohren hervor,
die ein wenig an die einer Fledermaus oder eines Hasen erinnern.

https://morth-the-raven.deviantart.com/art/Wurmzahn-624376278

Fähigkeiten: Er ist flink wie ein Wiesel und kann springen wie ein Kaninchen,
zudem ist er für seine Größe erstaunlich stark, aber auch nicht viel stärker als ein Mensch sogar schwächer als viele, dennoch traut man es ihm meist nicht zu.
Wenn er will kann er sich auch ziemlich lautlos bewegen und wird sowieso gerne mal einfach übersehen.

Waffen: Er trägt ein Messer stets mit sich herum,
das wohl eher als Werkzeug zum Häuten oder Ausweiden gedacht wurde.
Dennoch, oder gerade deswegen, ist es aber recht scharf.
Auch sein Böckler dürfte als Waffe durchgehen, niemand möchte den stählernen Rand eines Bucklers in die Kniescheibe gerammt bekommen.

Schwächen: Seine größte Schwäche wäre eindeutig seine Feigheit,
so ist er deswegen auch ziemlich unzuverlässig in einem Kampf
und Loyalität bedeutet ihm grundsätzlich nicht sehr viel.
Manchmal tut ihm sein loses Mundwerk auch nicht sonderlich gut.
Zudem neigt er dazu wenn ihm nicht gerade offensichtlich Gefahr droht, einen reisen Krach zu veranstalten,
indem er aufs widerlichste, schief singt, achtlos Dinge durch die Gegend wirft, laut lacht oder zeternd herumnörgelt, was so manchem verbündeten den Nerv rauben kann, oder feinde auf ihn aufmerksam machen,
da nützt das beste Talent im Schleichen auch nichts mehr.

Charakter: Wie bereits erwähnt, Wurmzahn ist der geborene Feigling.
So würde er keiner Fliege was zu leide tun, wenn auch nur der Hauch einer Chance bestünde,
jemand würde ihn deswegen auch nur schief anblicken.
Andererseits fehlt ihm praktisch jede Moralvorstellung und ihm ist gar nichts und Niemand heilig,
nur für Geld, einen vollen Magen und die eigene Sicherheit würde er im Grunde alles tun und ihm wäre keine List zu schade.

Gesinnung: Chaotisch Neutral, durchtrieben und ohne jede Moral doch weit entfernt von Gut und Böse.
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