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Kapitel 1: Kaperbrief

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von MaRideSa am Sa Dez 23 2017, 20:21

Das sollte noch einer verstehen. Giftete ihn an, als hätte er den Sextanten gestohlen und nicht vor Schaden bewahrt. Und nannte ihn Ratte. Bestens! Sein Lächeln erlosch. Also schon wieder jemanden nass gemacht. Da konnte er sich jetzt keinen Kopf drum machen. Er eilte dem Hund hinterher, der in die Achterkajüte ging und dann an eine weitere Tür klopfte. Während Ramirez zu Black Jack hineinging wartete Alex in der Achterkajüte und schaute sich dabei die Karte und den eingezeichneten Kurs an. Selbst bei etwas Abdrift dürften sie noch kein Land erreicht haben, dafür war es einfach zu weit bis zu den nächsten Inseln. Was mochte das zu bedeuten haben?

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Hikari am Di Dez 26 2017, 16:36

von Hikari Heute um 12:20

(Ich erlaube mir mal einen Interaktionszeitraum von ein paar Minuten. Hoffe das ist okay. T_T ich versuche mein Bestes!)

Während der Hund und die Ratte in der Kajüte verschwanden, schob sich die Edeldame ein weiteres Mal die Treppen zu Tallmann hinauf. Die anfängliche Angst ob der erschreckend geringen Reling, war in den letzten Stunden schnell verflogen und ein kurzer Check mit den Instrumenten sowie ein sehr karger Wortwechsel mit dem Steuermann versicherten ihr dass alles nach Plan lief. Dass sie die Route nicht verlassen hatten.
Sie schlug sie nur wenige Minuten später die Tür zur Kajüte hinter sich zu und musterte den Mann der die Karte scheinbar genauso verwirrt anstarrte, wie sie sich fühlen musste. Die Route war korrekt. Abweichungen, wenn nur gering und laut Kartenmaterial sollte hier keinerlei seichte Gewässer oder ähnliches sein.
Vermutlich hätte Bonny den sehr dreist und neugierig erscheinenden Mann von ihrem Arbeitsplatz scheuchen sollen. Stattdessen näherte sie sich mit kurzen eher langsamen Schritten, darauf bedacht ihr nähern deutlich zu machen. Selbst wenn die Ratte in Gedanken verloren sein sollte, müssten ihre Stiefel punktiert genug sein, um einen Toten zu wecken.
„Die Route ist korrekt berechnet.“ Die Worte, welche ihre Lippen verließen, als sie neben dem Blindenpassagier stehen blieb, klangen wieder eingeschnappt. Ja, fast schon gekränkt. Zur Unterstreichung ihrer nächsten Worte verschränkte sie die Arme vor der
Brust und starrte stur auf die Karte. „Auch, wenn du an meinen Fähigkeiten zweifelst. Bisher sind wir nur gering von der Route abgewichen… zu gering um das zu erklären. Ideen?“ Bei dem letzten Wort hatte der gekränkte Ton ihre Worte verlassen und sie warf dem jungen Mann einen kurzen Blick zu, der deutlich eingestand, wie sehr sie die Situation verwirrte, selbst, wenn sie es nicht in Worte formulieren würde. Kompass und Sextant legte sie vorsichtig auf dem Tisch ab, während sie auf eine hoffentlich logische Erklärungen der Ratte wartete.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von MaRideSa am Mi Dez 27 2017, 15:13

Alex
Er schaute auf, den Ansatz eines Lächelns im Mundwinkel, als sie sich und ihren Kurs verteidigte. "Ich sehe es, und ich glaube auch nicht, dass der Steuermann da oben Mist baut! Also sollte einer der Insel sagen, dass sie woanders hingehen soll!" Gerade war er froh, dass er nicht in ihrer Haut steckte und dem Captain etwas erklären musste, wofür es keine logische Erklärung gab. Aber er war hier Deckschrubber und kein Navigator.
Sein Finger zog den eingezeichneten Kurs nach und deutete auf einen Punkt, erheblich unterhalb von Darabor. "Sogar wenn wir wesentlich schneller wären, als angenommen, oder zu weit westlich geraten wären, dürften wir kein Land sehen. Das gehört da nicht hin, also muss es neu sein oder es ist eine schwimmende Insel!" Wie auch immer sowas funktionieren sollte. Aber es gab Legenden über dergleichen..."Und ich zweifle nicht an deinen Fähigkeiten, ich kenne dich aber auch nicht."
Sein Blick wanderte zu der Tür, hinter der Ramirez verschwunden war. Eigentlich wäre er lieber etwas aus Black Jack´s Schusslinie, wenn dieser gleich wohl unweigerlich mit schlechter Laune herauskäme um sich die Karten und den Kurs anzusehen. Nicht, dass er doch noch Haifischfutter wurde.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Fade am Mi Jan 03 2018, 11:04

Das wirre Treiben auf dem Schiff war eine Phase der erwartungsvollen Anspannung gewichen, seitdem vom Ausguck die unerwartete Meldung erschallt war. Land, hier? Die meisten Matrosen wollten wohl nicht so recht daran glauben und es konnte für den Mann im Ausguck eine ziemliche Blamage bedeuten, wenn er sich geirrt hatte. Dennoch fielen die Blicke der meisten immer wieder in Richtung der vermeintlichen Untiefen und so manch sorgenvolles Gesicht fürchtete wohl gar, nahe dem Schiff plötzlich spitzes Gestein aus den Wellen schlagen zu sehen.

Tallman hatte sich Bonney gegenüber souverän präsentiert. Sein Kopf hatte sich ihr langsam, fast träge zugewandt, was seine riesenhafte Erscheinung noch weiter unterstrich. Mit schwachen, beinahe gutmütig erscheinenden Lächeln, welches bei dem Hünen dennoch nicht, sehr einladend wirkte, meinte er Bonney gegenüber. „Wir sind auf Kurs. Vielleicht ist es ja eine Sinkinsel oder auch nur eine Ansammlung von Treibgut. Es lohnt sich vielleicht, den Punkt auf deinen Karten zu verzeichnen.“ Scarlett musste bei dem selten vernommenen Begriff 'Sinkinsel' sogleich an die zahlreichen Seefahrergeschichten denken. Beschreibungen von ganzen Inseln, die wie aus dem nichts aus dem Wasser tauchten und auch wieder spurlos verschwanden, waren nicht selten Gegenstand abenteuerlicher Berichte, wobei die Glaubwürdigkeit der Erzählungen doch zumeist sehr in Frage gestellt werden konnte. Eine klare Vorstellung über dass, was sie erwarten konnte, bekam sie jedenfalls nicht durch ihr bisher davon aufgeschnapptes Wissen.  

Alex hatte keine Gelegenheit, sich noch schnell zu verdrücken, denn in dem Moment, als er auf die Tür starrte, öffnete sich diese auch in einer raschen Bewegung und sein Blick fiel auf den zerzausten Bart des Kapitäns, welcher ihn seinerseits mit unverhohlenem Misstrauen ansah. Dem Hund gegenüber, welcher hinter ihm den Raum verließ murrte er nur zu. „Was macht er hier?“
Ramirez wirkte in dem Moment gar ein wenig kleinlaut, was lediglich zum Ausdruck brachte, wie fest Black Jack seinen Rang innehielt. „Wollte den Haifischköder noch unter Deck beschäftigen, aber wenn wir es tatsächlich mit 'dem' zu tun haben kann er seine Tollkühnheit vielleicht ja noch bei der Erkundung unter Beweis stellen.“
Jack kommentierte die Worte des Maats nur mit einem kurzen knurren und winkte dem Hund mit dem Kopf, woraufhin dieser eilig zurück auf Deck lief, um die neuen Kommandos zu verkünden. Schließlich wendete der Kapitän seine Aufmerksamkeit wieder Scarlett zu. „Was hältst du davon?  Sind dir irgendwelche Gerüchte oder Berichte bekannt, nachdem es hier bekannte Untiefen, oder anderes geben soll?“ Jacks Braue hob sich leicht und er sah Bonney dabei abschätzend an. Die Stimme hatte dabei eher gelassen geklungen und er erwartete wohl tatsächlich keine umfassende Auskunft zu seinen Fragen von der jungen Navigatorin.
„Wir werden uns die Sache ansehen, wenn keine begründeten Einwände aufkommen. Es könnte interessant werden....“
Black Jacks Worte ließen tatsächlich vermuten, dass er aus Wissen, oder Erfahrung eine gewisse Vorstellung hatte, auf was sie sich gerade einließen.

Auf Deck hatte in der Zwischenzeit Mütterchen Ula einen Platz an der Reeling eingenommen. Die Crew ging ihr dabei aus dem Weg, was wohl mit dem Respekt ihrer Künste zusammenhängen musste. Sie blickte mit einem leisen, friedvollem lächeln in Richtung des vermeintlichen Landes, von dem hier unten mit bloßem Auge noch immer nichts zu erkennen war. In ihren Händen hielt sie ein Kleinod, welches zum Hauptteil aus Knochen gefertigt schien und bewegte es auf eine weise, die dem Gegenstand eine gewisse Bedeutung zusprach.
In der Zwischenzeit ließ sich die laute Stimme des Hundes vernehmen, der den Befehl gab, die Topsegel einzuholen und so mit verminderter Geschwindigkeit Kurs längsseits der gesichteten Stelle zu nehmen. Die Geräuschkulisse wurde nicht nur durch die erneut aktiver tätige Crew gestärkt, sondern auch durch Geraune und Getuschel unter den Piraten. Die erwartungsvolle Anspannung auf Deck war inzwischen fast greifbar, während das Schiff langsam seine Richtung änderte und mehr und mehr scharfe Augenpaare etwas in der Ferne aus dem Wasser zu ragen wähnten.


*Scarlett kann, wenn sie möchte, mit einem Navigationswurf (+1 wegen Fertigkeit) die aktuelle Position anhand der Sonne bestimmen, wenn sie die Sichtung möglichst genau feststellen und verzeichnen will.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Thorgrimm am Mo Jan 15 2018, 01:33

"Achja..." meinte der fette Koch nur und klopfte seinem Gegenüber auf die Schulter. "... hätte ich fast vergessen. Du sollst hier noch sauber machen. Ich gehe derweil nach oben und hör mich mal um, was es mit dem Land auf sich hat." Er grinste Gusgan an und wandte sich dann ab. Im Vorbeigehen schnappte er sich eine weitere Rumflasche - Wegzehrung - und machte sich auf den Weg. Kurz bevor er um die Ecke bog, drehte er sich noch einmal um. "Ich behalte dich im Auge. Kein Wort an niemanden oder du bist ein toter Mann." Der Smutje watschelte die Treppen herauf und erreichte schließlich das Deck des Schiffes. Ohne festes Ziel drängte sich Barnabas durch die Menschenmenge. Ganz schön viel los aber das hatte natürlich einen guten Grund. Jeder wollte sehen, was der Ausguck da entdeckt hatte.
Doch auch nachdem er die Reling erreicht hatte und angestrengt auf das Meer blickte, konnte er nichts erkennen. Er wartete etwas, überlegte, sich zur Hexe zu setzen und zu versuchen, sich mit ihr anzufreunden aber entschied sich letztlich dagegen. Dann, nach einer ganzen Weile, war er sich sicher, auch etwas erkennen zu können. Er konnte nicht genau sagen was es war aber am Ausguck zweifelte Barnabas jetzt nicht mehr. Instinktiv begann sich der fette Koch wieder in Bewegung zu setzen. Sein massiger Körper und der Gestank machten es ihm einfach, einen Weg durch die ganzen Piraten zu finden. Sein Ziel war Black Jack. Es würde nicht mehr lange dauern, bis der Captain sich zu der Insel - oder was es auch immer war - äußern musste. Pläne besprechen. Würden sie einfach ihrem ursprünglichen Plan folgen oder sich dieses Etwas genauer ansehen? Happen wollte sich einen guten Platz sichern, wenn der Captain dazu etwas sagte.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von MaRideSa am Mo Jan 15 2018, 10:57


Kaum hatte Alex seinen Gedanken zu Ende geführt, da wurde die Tür aufgerissen und Blackbeard kam heraus. Der misstrauische Blick, mit dem der Captain ihn musterte, bereitete ihm Unbehagen. Er hatte keine Lust, nur aus einer miesen Laune heraus doch noch über Bord geworfen zu werden. Da war es war ihm nur ein geringer Trost, dass sogar der Hund vor der autoritären Ausstrahlung des Captains zu kuschen schien. Ramirez´ Worte ließen ihn jedoch aufhorchen. Interessiert und auch etwas alarmiert wartete er auf weitere Informationen, mit denen die beiden jedoch geizten. Schon wandte Black Jack seine Aufmerksamkeit wieder der Navigatorin zu und der Erste ging an Deck um die Leute einzuweisen. Alex rannte ihm hinterher. "Womit könnten wir es zu tun haben?", wollte er wissen. "Was denkt ihr, was das ist?" Wenn er irgendetwas erkunden sollte, dann wollte er wenigstens wissen, für was der Captain und sein Erster es hielten. Um eine normale Insel zu erkunden brauchte man nicht tollkühn sein, also musste es etwas mehr auf sich haben mit diesem Stück Land. Da Ramirez jedoch nicht auf seine Fragen zu reagieren schien, beschloss er, sich selbst ein Bild zu machen. An Deck hatten sich die Seeleute bereits versammelt und starrten auf die Wasserfläche rechts vor ihnen, wo jedoch noch nichts zu erkennen war. Alex kletterte ein kleines Stück in die Wanten und sah von hier aus endlich, was der Ausguck gemeint hatte. In einiger Entfernung vor ihnen sprudelte und gischtete das Wasser weiß, und brandete gegen irgendwelche nicht zu erkennenden Hindernisse knapp unter der Wasseroberfläche. Allerdings konnte er von seiner Position noch nicht mehr erkennen oder sehen, ob dahinter tatsächlich noch Land folgte. Trotzdem dürfte auch diese Untiefe laut den Karten nicht da sein, denn im möglichen Umkreis, den sie erreicht haben konnten, gab es überhaupt keine solche Untiefe oder ein Riff. Wenn das tatsächlich eine dieser legendären schwimmenden Inseln oder auch Sinkinseln war, dann bedurfte es tatsächlich einer gewissen Kühnheit, dort einen Fuss draufzusetzen. Wenn sie sank, solange er sich auf ihr befand, würde sie ihn zweifelsohne mit in die Tiefe reißen, dann würde er doch noch Haifischfutter werden. Er schluckte. Da nützte es ihm auch nichts, dass er ganz gut schwimmen konnte, er würde höllisch aufpassen müssen, um rechtzeitig wieder herunterzukommen, aber neugierig war er schon.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Fade am Fr Jan 19 2018, 09:57

Tatsächlich würdigte der Kapitän Alex keines Blickes, als er wieder auf Deck schritt um sich selbst ein Bild vom unerwarteten Hindernis auf hoher See zu machen. Abgeschirmt von seinen Offizieren zückte er auf dem Oberdeck sein mit Messing verziertes Fernglas und spähte in Richtung der Untiefen.
Der Hund hatte vorhin gar versucht, Alex unsanft aus dem Weg zu schieben, wozu der frischgebackene Pirat in seiner lebhaften Art jedoch zu wenig Angriffsfläche geboten hatte. Als Jack ihm ein Kommando gab erhob der Maat seine Stimme und befahl mit einem gellenden „Holt die Segel ein!“, die Sea Scorpion zum Halt zu bekommen.

Jacks Blick traf den von Happen, als er vom Oberdeck auf seine Mannschaft blickte und ein kaum merkliches nicken des Kapitäns quittierte das unausgesprochene seltsame Verhältnis zum Schiffskoch. Als Smutje war Barnabas nicht im geringen Maße an der Moral der Crew beteiligt und ob der Kapitän seine Kochkünste sehr zu schätzen wusste, hatte er bisher mit keiner Silbe erwähnt. Da er bisher nicht selbst im Topf gelandet war, konnte Happen zumindest von sich annehmen, dass er für das Schiff genau der richtige in der Kombüse sein musste.

Während die Sea Scorpion langsam an Fahrt verlor, wurde für die Crew auch mit bloßem Auge erkennbar, dass es sich hinter den erkennbaren Untiefen um eine zusammenhängende Masse handeln musste, die auffällig flach aus den Wellen hervor trat. Das vermeintliche Land erschien dunkel und ließ die typischen Unebenheiten missen, welche man von Inseln im allgemeinen erwartete. Die Fläche mochte sich dabei auf über eine Meile erstrecken wobei dies aufgrund mangelnder Erkennungspunkte nur schwer zu bestimmen war. Das Getuschel auf Deck nahm noch etwas zu, bis endlich der Maat Befehl dazu gab, ein Beiboot klar zu machen und ins Wasser zu lassen.
Der Hund marschierte nach vorne und pickte mit kurzen Handzeichen ein dutzend Piraten und alle Neulinge, die er sehen konnte, heraus. „Wir werden das Land dort erkunden. Wenn es sich wirklich um eine Sinkinsel handelt, könnte es einiges zu finden geben.“ Der Blick des Maats war schwer zu deuten.
In den Erzählungen waren geheimnisvolle Inseln dieser Art oft wild ausgeschmückt, mit verborgenen Schätzen und allerlei zauberhaftem. Angeblich schickten sie Meergötter an die Oberfläche um Seeleute zu belohnen, auf die Probe zu stellen, oder um mit ihnen zu spielen. Manche sprachen auch davon, dass Untiere darauf lebten, die ahnungslose Schiffe, die ihnen zu nahe kamen überfielen und die Mannschaft mit Haut uns Haaren auffraßen. Die seltsame Stimmung  an Deck vermittelte zumindest den Eindruck von Anspannung und Unbehagen, was wohl bezeugte, dass die Meisten aus der Crew gegenüber der ungewöhnlichen Sichtung bereitwilliger waren, den Erzählungen zu glauben, als gegenüber eines Trunkenboldes in der Spelunke.

Mit den Kommandos vom Hund löste sich auch die Masse an Piraten auf Deck wieder auf und begann mit hastigen Vorbereitungen, das Beiboot klar zu machen, auf welches dicht gedrängt wohl bis zu zwanzig Leute gepasst hätten.

Auch Barnabas war dem Blick des Maats nicht entgangen. Mit schiefen Lächeln trat er an den Smutje. „Du darfst heute mit an Land. An frischem Getier sollte eine so flache Insel keinen Mangel haben und vielleicht kannst du uns ja bald mit ein paar Delikatessen beglücken. Außerdem brauche ich jemanden, der auf die Frischlinge acht gibt, während ich mit den Männern nach lohnender Beute Suche.“
Ob der Umstand, dass man Happen nun gleich die ganze Bande an Neulingen zuschob damit zusammen hing, dass dem Hund das letzte Essen auf den Magen geschlagen war, konnte der Schiffskoch nur mutmaßen, doch war es wohl zwecklos, sich dem Befehl zu widersetzen.

Nach kurzer Vorbereitungszeit, wurde das Beiboot zu Wasser gelassen, nachdem Barnabas mit den neuen Rekruten und der Hund mit einer Hand voll Piraten eingestiegen war. Das geschaukelt war beim Wellengang schon unangenehm, noch ehe das Boot die Wasseroberfläche berührte, doch als die Nussschale dann auf sich selbst gestellt auf dem Meer schwamm, mochte der ein oder andere schmerzlich das vergleichsweise stabile Fundament der Sea Scorpion schmerzlich vermissen.

„Los, legt euch in die Ruder Männer.“ Befahl der Hund und das Boot nahm Kurs auf das mysteriöse Land. Jeder, der im Boot saß, fühlte die Strömungen und das Chaos im Wasser, was durch die Untiefen hier verursacht wurde und mit Pech ein schnelles Kentern oder auflaufen zur Folge haben konnte. Ein größeres Schiff hätte mit Sicherheit keine Chance, unbeschadet bis zum vermeintlichen Land vorzudringen. Der Hund, welcher das Beiboot steuerte, blickte vom Heck aus zum Smutje, Alex, Bonny und den anderen, die am Bug verteilt saßen. „Es ist Zeit für eure Erste Bewährungsprobe. Dort vor uns liegt ein kleines Abenteuer, bei dem ihr zeigen könnt, aus welchem Holz ihr geschnitzt seid. Passt mir gut auf den Schiffskoch und die Navigatorin auf. Der Kapitän wäre sicher ungehalten darüber, einen von ihnen zu verlieren.“
Der schein mochte täuschen, doch im Moment wirkten die Piraten an den Rudern bei den Worten des Maats tatsächlich recht grimmig und Piratenhaft, wo man doch eigentlich unter seinesgleichen saß.

Je näher man der Insel kam, umso offensichtlicher wurde, dass sie keinesfalls gewöhnlich oder vergleichbar mit etwas war, was ein jeder von ihnen bisher gesehen hatte. Die Fläche wirkte weitläufig und Hügelig, wobei die gerundeten Hügel etwa drei bis acht Meter in die Höhe ragten und von Meeresspiegelhöhe so keinen guten Eindruck auf die Tiefe der Insel vermittelten. Die Hügel schienen großteils aus grauschwarzem Gestein zu bestehen, wobei zahlreiche grüne Stellen auf Vegetation schließen ließen. Auch mit mühe konnte man im düsteren Meerwasser keinen Grund erkennen, als man die Küste anlief. Die äußeren Hügel schienen zumindest etwas flacher zu sein und ragten scheinbar tiefer ins Wasser hinab.

Die ersten Schritte auf dem Eiland waren etwas ungewohnt, doch erschien es bei weiten sicherer, als die schwankende Nussschale von einem Beiboot und so wurde mit einer Mischung aus Erleichterung und Misstrauen das seltsame Land in Augenschein genommen.
Die Insel bestand tatsächlich hauptsächlich aus Gestein, so wie man es deuten konnte, doch war die Form an sich gänzlich ungewöhnlich. Die Oberfläche des Steins wirkte etwas porös und war wohl irgendwo zwischen Vulkangestein und Korallen anzusiedeln.
Der Hund führte die Gruppe nach vertäuung des Beibootes auf den ersten Hügel hinauf, von dem aus man einen recht monotonen Eindruck der Insel bekam, wobei die Hügel im Landesinneren tendenziell zumindest etwas höher wirkten. Der Maat deutete mit seinem Säbel in nördliche Richtung. „Wir werden uns dort entlang umsehen. Barnabas, du erkundest die Insel am besten in südlicher Richtung in der Zeit. Wir treffen uns wieder beim Boot, wenn die Sonne zwei Hand breit über dem Horizont steht.“
Ein Blick in südlicher Richtung gab zu verstehen, dass die Erkundung wohl ziemlich auf die Beine gehen würde. Es waren buchstäblich hunderte dieser kleiner  Hügel vor ihnen und abgesehen von unterschiedlich starken Überwucherungen einiger weniger darunter und der leicht variierenden Höhen ähnelten sie sich doch recht stark. Der Meereswind überdeckte nur schwach den feuchten, moderigen Geruch, der offenbar dem ganzen Eiland anzuhaften schien.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Darnamur am Fr Jan 26 2018, 00:53

"Ich werde mein eines Auge nach Ihnen offen halten", gab Gusgan vielsagend von sich, als er mit zusammengekniffener Miene einen weiteren Schluck aus der Flasche nahm und das Bild des beleibten Kochs vor seine Augen ein wenig zu verschwimmen begann. Lustig! Wenn, er den Kopf bewegte konnte er Happen teilweise zweimal sehen. Er kicherte leise, bis der Smutje plötzlich wieder ernst wurde.
Kein Wort an niemanden oder du bist ein toter Mann...
Gusgan starrte ihm hinterher, wie er davonwatschelte und die Kombüsentür hinter sich zuschlug.
Dann nahm er einen weiteren Schluck und murmelte: "Vielleicht bin ich das ja schon..."
Die Bilder eines Feuers tauchten in seinem Kopf auf, wie so oft und wie immer konnte er nicht ganz zuordnen, wo sie herkamen und wann und wo. Er nahm an, dass er dort sein Auge verloren hatte. Dort, wo er diese Bilder gesehen hatte. Aber sein Kopf war trüb wie ein Tümpel. Und seine Beine...seine Beine waren unendlich schwer. Gusgan gähnte. Der Alkohol hatte ihn schläfrig gemacht. Irgendwo, ganz weiten hinten in seinem Kopf dämmerte noch die Aufgabe, die er hier zu erledigen hatte, aber dieser Gedanke war schwach und wurde von seinem großen Bedürfnis nach Schlaf einfach beiseite gefegt. Die Flasche glitt ihm aus den Händen und landete mit einem Klonken am Boden, als Gusgans Körper im Stuhl nach vorne zu sacken begann und er in einen schwummrigen, merkwürdigen Schlaf verfiel.
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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Thorgrimm am So Jan 28 2018, 02:37

Der Kapitän wollte wohl keine große Rede halten. Auch gut. Happen quittierte das Nicken des Mannes mit der gleichen Geste und wandte sich dann wieder ab. Wenn man davon absah, dass Jack vielleicht ein Fischmensch war, machte er eigentlich einen ganz guten Job. Zumindest hatte der fette Koch nichts zu meckern und da der Kapitän anscheinend auch nichts direkt gegen die Küche zu sagen hatte, duldeten sie sich gegenseitig mehr oder weniger stillschweigend. Das war ihm nur Recht. Dann hatte er seine Ruhe und konnte sich ohne Störungen um das Essen kümmern. Die nächsten Minuten auf der Sea Scorpion sollten allerdings zeigen, dass nun für eine Weile Schluss mit Ruhe war. Die Segel wurden eingeholt und kurz darauf der Befehl gegeben, die Beiboote zu Wasser zu lassen und das Land zu erkunden.
Ihm wurde dabei die zweifelhaft ehrenvolle Aufgabe zuteil, auf die Frischlinge aufzupassen. Gegen die eigentliche Aufgabe hatte er nichts einzuwenden. Er freute sich sogar darauf, die Insel zu erkunden und etwas zu finden, dass man irgendwie verarbeiten und essen konnte. Was wohl auf einer dieser geheimnisvollen Sinkinseln so herumkroch? Sie würden es wohl schon bald herausfinden. "Ich schau mal, was sich machen lässt." erwiderte er deshalb lediglich und schwieg dann, bis sie die Insel erreicht hatten.
Auf den ersten Blick schien sie ja recht öde zu sein. Überall Felsen und sonst nichts Interessantes. Sie würden wohl eine ganze Weile laufen müssen, um irgendetwas - hoffentlich - lebendes zu finden. Trotzdem war er froh, das schwankende Beiboot hinter sich gelassen zu haben. Die Aussicht auf eine lange, hügelige Wanderung ernüchterte ihn dann aber doch wieder etwas. Vor allem wenn er daran dachte, dass er auch noch den Aufpasser spielen durfte. "Alles klar. Südliche Richtung, zwei Hand breit." wiederholte er etwas abwesend die Worte des Hundes und wandte sich dann an die Neulinge, die bei ihm standen.
"Also..." begann er langsam aber besonders freundlich. Mit seiner gesunden Hand zupfte er sich am langen Schnurrbart. "Ich bin Onkel Barnabas. Könnt mich aber auch Happen nennen - das macht eh jeder." Er sah die einzelnen Personen genau an. Schien nach etwas Bestimmtem zu suchen. "Da ich der Ranghöchste hier bin, auf euch aufpassen und gleichzeitig für was zu Fressen sorgen soll, wäre es ganz wunderbar, wenn ihr auf mich hört. Wenn ihr tut was ich sage, dann können wir bestimmt Freunde werden. Wenn nicht, dann sorge ich schon dafür, dass ihr meinen Befehlen folgt und das wollen wir doch nicht." Außer einer entpuppte sich als Fischmensch, dann würde er kurzen Prozess machen. "Also auf gehts. Nach Süden. Wenn ihr irgendetwas anderes als dämliche Felsen seht..." er trat gegen einen kleinen Felsen vor seinen Füßen. "... dann sagt mir Bescheid. Ich guck dann, ob mans Essen kann. Alles klar? Dann los." Mit den Worten begann er in Richtung Süden zu watscheln. Sein fetter Korpus schwankte dabei gefährlich hin und her.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Morth am Di Feb 06 2018, 18:47

Misstrauisch Blickte Amit über die Reling als er die Rufe vernahm das Land in Sicht war.. viel früher, als er erwartet hätte. Doch tat er es mit einem Schulterzucken ab,
schließlich sollte er sich um die Kanonen kümmern und nicht den Hilfs-Navigator spielen.
So klatschte er sich paar mal in die Hände bevor er sich an die Arbeit machte.

Man möchte bei Amits kräftiger und hünenhafter Statur, gerne davon ausgehen das er auch stark wie ein Ochse war,
doch dies, traf wohl eher nicht wirklich auf ihn zu. Fraglos war er auch kein Schwächling, doch nach dem hin und her Schleppen von Kanonenkugeln und Pulverfässern,
glänzte seine nachtschwarze Haut deutlich vor schweiß und er setzte eine Miene auf als wollte er sich bei der nächst besten Person, die ihm über den Weg lief entweder beschweren,
oder aber an ihr seine Schlechte Laune auslassen, je nach dem welchen Rang sie bekleiden würde.

Zumindest bis er Mütterchen Ula auf Deck bemerkte, anders als die anderen Matrosen zeigte Amit keinerlei Scheu oder Furcht, stattdessen wischte er sich hastig den Schweiß von der Stirn
und arbeitete fleißig weiter, wobei er sich mühe gab lässig und wenig erschöpft zu wirken. Als ihn sein weg, nicht ganz zufällig, an Ula vorbei führte, zeigte er sein breites, strahlend, weißes Lächeln,
nach dem er überprüft hatte, das sein Turban auch den entstellten teil seines Gesichts verbarg.

Abgelenkt davon, bemerkte er etwas verspätet den Befehl des "Hundes" das Toppsegel ein zu holen und hastete noch grade rechtzeitig, dazu um dabei behilflich zu sein.
Während er mit einem Ohr lauschte was Ramirez zu sagen hatte.
„Sinkinsel?“ flüsterte er heiser, so das nur er selbst es hören konnte,
oder jemand der sich unmittelbar neben ihm heran geschlichen hätte.
Anders als die meisten, aus Amits Heimat, gab er wenig auf Religion, Ammenmärchen, Gerüchte oder Legenden, selbes galt für Seemannsgarn.
Wenn es tatsächlich eine Insel war die aus dem Nichts aufgetaucht war, und vielleicht auch wieder verschwinden würde, so war er sich sicher, müsste es dafür auch eine logische Erklärung geben.
Auch wenn ihm selbst beim besten willen keine einfiel. Doch da seine Meinung wohl kaum eine Rolle spielen würde, gab er nur ein schnauben und ein leises lächeln darauf und arbeitete weiter.

Als Amit ins Beibot stieg wie wohl die Anderen Neulinge, blieb er vorerst still und ließ die Seltsame Insel die er Betreten sollte nicht aus den Augen, während er sein Gewehr leicht tätschelte.
Zwar bezweifelte er das es irgendwas gefährliches auf einer Insel geben kann die aus dem nichts.. oder vielleicht dem Ozean aufgetaucht war.
Aber man kann auch nie sicher genug sein.
Anders als die meisten Neulinge, stieg Amit sorglos aus dem Bot und trat auf den felsigen Boden, schließlich war dies eine Insel und Stein, also wozu sollte jemand angst haben,
außer man war abergläubisch und fürchtete man würde stattdessen durch das Tor der Hölle treten, so drehte er sich mit verschenkten Armen um und sah mit einem Selbstgefälligen Grinsen,
den misstrauischeren Matrosen dabei zu, wie sie zögerlich an  Land gingen. Bevor er seiner Aufmerksamkeit Barnabas zu wand. Der offenbar das Sagen im Moment hatte.
So lauschte er ernst seiner Knappen rede.
Doch behielt er dabei sein selbstsicheren, skeptischen blick mit dem er nun auch den Smutje betrachtete, und was unschwer in seinem einen nicht vom Turban verdeckten Auge zu lesen war,
ist wohl die Tatsache das "Happen" ihn nicht gerade beeindruckte, woher auch immer diese Feststellung kam und ob sie auch wirklich seine Meinung spiegelte, blieb jedoch vorerst unklar.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von MaRideSa am Di Feb 06 2018, 20:49

Alex warf einen lustlosen Blick auf die trostlose Hügellandschaft vor ihnen. Nass und grüngrau reihte sich eine Erhebung an die nächste, wobei ein salzig-muffiger Geruch in der Luft lag. Klar, Nahrung konnten sie immer gebrauchen, doch erschien ihm die Vorstellung, Leinen auszuwerfen und zu angeln vielversprechender, als dieses Ödland nach essbarem abzusuchen. Der Anblick des Smutje, der sich freundlich gab, aber seinen lauernden Blick über sie alle schweifen ließ, war jetzt auch nicht dazu angetan, großen Appetit in ihm zu schüren. Der Koch machte einen ziemlich ungepflegten Eindruck und die Vorstellung, dass er in diesem speckigen Unterhemd das Essen zubereitete, drehte ihm fast den Magen um. Nichtsdestotrotz suchte er den Boden und die nähere Umgebung nach Lebewesen ab, während er in einigem Abstand hinter Happen herging. In einer Senke zwischen den unzähligen Hügeln war ein kleiner Tümpel von vielleicht fünf Metern Durchmesser stehengeblieben und er trat an dessen Ufer, blickte auf das maximal knietiefe Wasser hinab und gewahrte schnell einiges an Bewegung auf dem Grund. Er ging in das Wasser, rollte einen melonengroßen Stein zur Seite und packte blitzschnell die etwa faustgroße Krabbe, die sich seitwärts davonmachen wollte. Mit geübtem Griff hielt er sie am Panzer fest und drückte gleichzeitig die scharfen Scheren unter den Körper des Tieres, das vergeblich mit den Beinen zappelte. "Hey Happen, stehen Krabben auch auf dem Speiseplan?", rief er hinter dem Smutje her und hielt fragend die Krabbe in die Höhe. Solange er die selbst nicht essen musste, würde er dem Smutje gerne einige von diesen Viechern fangen, von denen sich vielleicht auch noch größere Exemplare finden liessen. Während er auf Antwort wartete, suchte er den Grund des Tümpels weiter ab, entdeckte verschieden Muscheln - hauptsächlich Miesmuscheln - und sogar ein paar Austern und Seeigel, doch leider keine Fische. Vorsichtig ging er weiter, schaute genau, wohin er trat, um nicht auf irgendein giftiges Tier zu treten, und nahm dabei immer mehr Bewegungen unter der Wasseroberfläche wahr. Das war ein reich gedeckter Tisch, für jemanden, der Meeresfrüchte zu schätzen wusste. Allerdings hoffte er, dass sich auch der eine oder andere Fisch in diesem oder einem anderen Tümpel fand, denn das es davon noch mehr geben musste, stand wohl ausser Frage. Wo viele Hügel waren, würde es auch viele Senken geben, aus denen das Meerwasser beim Auftauchen der Insel nicht abgelaufen war.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Thorgrimm am Do Feb 08 2018, 01:20

Ohne wirkliches Ziel, watschelte Happen über die Insel. Ihm folgten die ganzen Frischlinge und zumindest in den ersten paar Minuten schien niemand seine Position in Frage zu stellen. Daran konnte sich sogar der fette Smutje gewöhnen. So lange keiner aufmuckte oder Stress machte, gefiel ihm diese Arbeit - auch wenn er lieber in seiner Küche geblieben und das Essen vorbereitet hätte. Aber vielleicht fand er auch hier auf der Insel was Neues und Interessantes, dass er zubereiten konnte. Vielversprechend fing es an, als einer der Neuen ein paar Krabben fand. "Klar!" rief er dem jungen Mann zu und machte kehrt, um sich den Fund etwas genauer anzusehen. "Die werdn gekocht und dann aus der Schale gepellt oder für Suppe benutzt." Er hatte den Tümpel erreicht und blickte hinein. "Oh, sieht so aus, als gäbs heute Meeresfrüchte. Sammelt mal das ganze Zeuch ein. Wenn man die in Salzwasser tut, haltn die sich sogar ne Weile." Er selbst ließ seine Gabelhand vorschnellen und spießte damit eine Krabbe auf, die sich in Sicherheit bringen wollte. Fasziniert hielt er sich das Tier vors Gesicht und sah dann Alex direkt an. "Wie heißt du?"

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von MaRideSa am Do Feb 08 2018, 11:04

Der Koch schien schneller zu sein, als man es bei seiner Statur vermutet hätte, was Alex sehr verwunderte und auch etwas misstrauisch machte. Er zuckte zusammen, als dieser die Krabbe mit seiner Gabelhand aufspießte. Das Tier zuckte noch ein paar Mal, ehe Scheren und Beine schlaff herunterhingen. Der Junge schluckte und erwiderte dann den diretkten Blick des Smutje, der ihn mit seinen Augen abzutasten schien. Der Kerl war ihm wirklich suspekt. Wonach suchte der? Dann besann er sich auf dessen Frage und antwortete. "Alex." Dann nahm er eines der engmaschigen Netze, die sie mitgenommen hatten und warf meine Krabbe hinein, ehe er es durchs Wasser hinter sich herzog um den nächsten Stein umzudrehen, worunter er einen weiteren Bewohner fand. Zwischendurch hebelte er Austern und Muscheln mit seinem Messer aus ihrem Untergrund und warf sie ebenfalls ins Netz. Dann nahmer sein Kopftuch ab und schlang es um seine Hand, ehe er sich auch daran machte, die Seeigel einzusammeln, die er entdeckte. Von Fischen fehlte trotzdem jede Spur und er hoffte, dass es mehr solcher Tümpel gab, in denen sich das vielleicht ändern würde. Dieses Viehzeug bekam er nicht mal unter Androhung von Folter herunter, ganz zu schweigen von den Austern, bei deren Anblick sich ihm schon der Magen umdrehen wollte. Es war ihm ein Rätsel, wie jemand sowas als Delikatesse ansehen konnte - er hatte sich immer davor gedrückt, den kalten und schleimigen Inhalt zu verspeisen. Angewidert schüttelte er sich.
Es hatte ein wenig gedauert, aber schließlich fand sich in der Senke nichts lebendiges mehr, worauf sie ihren Weg fortsetzten. Alex schleppte sein Netz, wobei er darauf achtete, dass es nicht an seine Beine schlug. Das Letzte, was er gebrauchen konnte, war ein abgebrochener Seeigelstachel in seinem Fleisch. Innerlich fluchte er, da er das Essen für die anderen schleppen durfte - anrühren würde er davon garantiert nichts.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Fade am So Feb 18 2018, 16:25

Ula hatte Amits lächeln, als er sie auf Deck passierte, mit einem ebensolchen erwidert. Dabei hatte sie ihm einen Blick geschenkt, der selbst einem gestandenen Mann einen kühlen Schauer über den Rücken jagen konnte. Nicht unheilvoll oder bedrohlich wirkten die Augen der Frau, sondern viel mehr auf eine besondere Weise wissend, wie sie keinem Menschen zugänglich sein sollte.
Amit waren Schamanismus und die Rituale der Medizinmänner nicht fremd, doch waren diese abgesehen von wundersamen Geschichten über vergangene Kräfte, eher zu weisen, heilkundigen und ältesten verkommen, stets fest darauf beharrend, dass die uralten Kräfte vergangener Zeiten bald in diese Welt zurückkehren sollten. Amit erschien es zumindest in jenem Moment, als ihre Blicke sich trafen mehr als offensichtlich, dass Ula zu jenen zählte, die fest an die alten Kräfte glaubte, von denen heute nur noch wenig in mehr als wundersame Erzählungen existierten. Als sich der Blick der Frau wieder der dem unverhofften Land zuwandte glaubte sich Amit sicher, dass sie dort etwas wundersames oder wenigstens vorherbestimmtes erwartete, auf das sie womöglich schon lange erwartet hatte und was sie vielleicht erst dazu bewogen hatte, Black Jack auf der Sea Scorpion zu begleiten.

Die Insel entpuppte sich tatsächlich als ergiebiger, als Happen es erhofft hatte. In fast jeder zweiten Senke zwischen den Hügeln befanden sich noch kleine Teiche von Salzwasser mit entsprechenden Bewohnern und Alex schien sich mit Abstand als eifrigster Helfer zu beweisen, wenn es darum ging die größten Krabbler aufzuspüren und zu erlegen. So schnell sich die Netze füllten, so rasch wurde es unbequemer, damit einen Hügel zu erklimmen und während die einen die Netze zwischen den Erhöhungen entlang trugen, blieb es an den übrigen immer wieder die Hügel zu erklimmen und nach potentiell lohnenden Punkten ausschau zu halten. Zunächst konnte man auch Mitglieder der Crew auf immer entfernteren Hügeln sehen, die wohl das selbe taten doch hatten diese offenbar schon einen ziemlichen Vorsprung auf der anderen Seite der Insel erarbeitet, da sie sich ja nicht mit den Krebsen und anderen Meerestieren aufhielten, die bald in Happens großem Topf landen sollten.

Barnabas erwischte mit einem sicheren Gabelstoß gerade eine fette fast zwei Meter lange Seeschlange in einem Tümpel, welcher fast zehn Meter Durchmesser erreichte und dabei ungleich größer und auch etwas tiefer war, als die anderen, die sie bisher gefunden hatten, als ihm auffiel, dass nicht nur dieser, sondern auch einige der anderen Meeresbewohner selbst für seine Erfahrung ziemlich exotisch beschaffen waren. Wenn er sich an das alte verfettete und vergilbte Buch über Seebewohner richtig erinnerte, konnte es sich bei der Schlange um einen Tiefseebewohner handeln und das aufgequollene Fleisch des Geschöpfes war vielleicht wirklich für einen wesentlich höheren Druck geschaffen gewesen. Nachdenklich hielt er das Reptil noch vor seine Nase, als ein kleiner Schwarm Möwen etwa drei Hügel weiter zum inneren der Insel hin kreischend zum Himmel stieg, als habe sie etwas aufgeschreckt.



Schmerzen waren das erste, was Aria wieder ins Bewusstsein dämmerte. Nichts konkretes. Ihr ganzer Leib fühlte sich an, wie nach einer durchzechten Nacht, nach der man auf harten, kaltem Steinboden erwachte. Dann nahm sie etwas Licht wahr, das sich verschwommen vor ihr aufzubauen begann und die Erinnerung kehrte Stück für Stück zurück. Sie war auf dem Schiff gewesen. Ein Zweimaster, nichts besonderes. In der Nacht hatte Sie auf Deck in die ferne gesehen und über ihr Leben und die ungewisse Zukunft nachgedacht. Und dann, wie aus dem Nichts war plötzlich dieser Nebel am Schiff hochgekrochen wie ein wildes Tier.
Aria richtete sich instinktiv auf und der Schmerz fuhr in einer erneuten Welle durch ihren Körper, wobei sie langsam und schemenhaft die Umgebung wahrnehmen konnte. Sie befand sich in einer art Grotte oder kleiner Höhle. In einer Senke war dunkel schimmerndes Wasser und durch eine Öffnung am Rand drang helles Tageslicht. Erst jetzt merkte sie erschrocken, dass ihre Hand- und Fußgelenke mit tangartigen Fesseln gebunden waren und weitere Erinnerungen aus der Nacht sprangen ihr ins Gedächtnis.

Sie war von der Reeling zurück gewichen und musste zu ihrem Schrecken feststellen, dass der Nebel scheinbar von allen Seiten das Schiff umschlossen hatte, wie ein böser Zauber. Sie war nicht sicher, doch scheinbar war sie zumindest so weit sie Sehen konnte alleine auf Deck und dann waren da die Schemen die aus dem Nebel kamen. Schreck ließ die junge Frau erstarren, als die schlangenhaften, geschuppten Unterleiber über das hölzerne Deck glitten, wobei sie eine schreckliche geschwindigkeit entwickelten. Es war mehr der Bruchteil einer Sekunde in der sie den gewaltigen, reptilienartigen Oberkörper des Wesens sah, welches sie mit Gewalt packte und über Bord sprang. Der Angreifer schien einem Alptraum entsprungen mit breiten muskulösen Armen und einem Kopf, der wie eine furchtbare Vermischung aus einem menschlichen und einem Echsenschädel glich.

Während Aria sich nun hektischer umsah, fühlte sie die Furcht wieder in sich aufsteigen, die sie in jenem Moment ergriffen hatte. Konnte es nicht nur ein Traum gewesen sein? Wo war sie hier?
Nachdem ihr Augenlicht endlich wieder klarer wurde, konnte sie in der Höhle einen regelrechten Berg von Beutestücken ausmachen, die hier wohl zusammengetragen worden waren. Es waren Kisten und Möbelstücke darunter aber auch Waffen, welche augenscheinlich in keinem besonders gutem Zustand mehr waren, dennoch hatte sie schnell einen Säbel erblickt, welcher wohl ausreichen würde ihre Fesseln zu lösen. Die Fesseln behinderten Aria glücklicherweise nur wenig dabei, sich auf die Knie zu ziehen und vorsichtig zur Waffe zu krabbeln. Auf dem Weg noch sah sie einen weiteren Körper, welcher der Kleidung nach womöglich zur Crew ihres Schiffes gehört hatte. Er lag reglos da und eine klaffende Wunde lies vermuten, dass er nicht mehr am Leben war.

Die Fesseln, welche scheinbar wirklich aus einer Tangart bestanden boten keinen nennenswerten  Widerstand gegen die Säbelklinge und kaum befreit, erhob sich Aria etwas zu rasch, als ihr geschundener Körper es gerade zulassen wollte. Mit einem unterdrückten Laut der Überraschung stolperte sie zur Seite und wollte den Sturz an dem Haufen von Beute abfangen. Eine Kiste geriet dabei jedoch aus dem Gleichgewicht und rutschte krachend und scheppernd auf den Steinboden hinab. Draußen hörte Aria das verschreckte aufschreien und Geflatter der Möwen. Dann war alles ruhig.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

Beitrag von Kitty am Mo Feb 19 2018, 10:17

Aira harrte lauschend, in einer nicht gerade komfortablen Position, auf dem Haufen von Beute aus. Ein Kerzenlüster bohrte sich schmerzhaft unter ihre Rippen und zwang die junge Frau sich wieder zu bewegen. Weitere Teile lösten sich, aber eigentlich war Heimlichkeit nicht mehr wichtig. Die Kiste war laut genug gewesen um den Echsenwesen, falls sie noch dort draußen sein sollten, zu zeigen wo sie war.

Aria schnappte sich den schartigen Säbel, an dem sie ihre Fesseln gelöst hatte. Diesmal würde sie kämpfen und lieber sterben als diesen Alptraum noch einmal zu erleben.

Langsam ging sie in Richtung Ausgang der Höhle.

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Re: Kapitel 1: Kaperbrief

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