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Prolog: Vermisst in Boston

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Wittko am Fr Aug 11 2017, 00:45

HawkEye steht neben den anderen vor den Türen des Restaurants, über sein neurales Interface verschickt er eine Nachricht an DocBrown zum Thema "Blue Hills", oder viel mehr versucht er es.
"Drekk.", mit diesen Worten schließt er den Versuch ab und lauscht Lockdown. "Können wir ja dann in dem von dir besorgten Unterschlupf besprechen, fürs erste sollte das reichen..."
Er schickt kurz an alle Anwesenden seine Visitenkarte als privates ARO:

Boston Bountyhunters
Jonas Steiner
Kommlink-#: 4486-2856-7296


"Und bevor ihr jetzt eure Waffen zieht und mir die Birne wegpusten wollt: Man muss sehen wo man abseits der Schatten bleibt, manch einer ist Urban-Brawl-Spieler," er sieht kurz zu Lockdown,
"andere verdienen sich außerhalb der Schatten eben als Kopfgeldjäger ihre Brötchen, bis jetzt hab ich noch keinen Runner ausgeliefert." HawkEye schmunzelt und schiebt sich eine Zigarette in den Mund, welche er mit einem Sturmfeuerzeug entfacht.

----------

In der Unterkunft angekommen legt HawkEye seine Sporttasche ab, welche er aus seinem Fahrzeug mit nach oben genommen hat, dann sieht er sich in der Unterkunft um und nickt kurz. "Schick. Angenehmer als ein Karton auf dem Boden einer alten maroden Lagerhalle, das wäre alles gewesen, was ich hätte anbieten können" Ein leicht sarkastischer Unterton entfleucht ihm, ehe er sich auf einer der Matratzen niederlässt.
Er sieht zum Urban-Brawl-Sternchen. "Spaß beiseite, ich hab schon wesentlich schlimmeres erlebt, für 10 Nuyen nicht verkehrt. Sag deiner Connection danke von mir. Ich mein, das Dach ist immerhin dicht und zugig ist es hier auch nicht." Sarkasmus oder Sticheleien sucht man jetzt vergebens in seiner Stimme, er scheint es tatsächlich ernst zu meinen.
Während er seine Panzerjacke ablegt und sie zu einer Art improvisiertem Kissen faltet, fängt HawkEye an, sich vorzustellen: "Da Lockdown hier ja bereits vorm Italiener gefragt hat, wer ich bin: Ihr könnt mich HawkEye nennen oder John. Ich bin seit 5 Jahren in den Schatten unterwegs, davon die ersten 4 in der ADL. So wie ich dein Deutsch vorhin beurteilen konnte, dürfte ich hier nicht der einzige ADLer sein." HawkEye sieht zu Remo. "Bin jetzt seit gut einem Jahr hier in Boston und hab mich eher ein wenig bedeckt gehalten, kleinere Runs halt. Spezialisiert bin ich vor allem auf dieses kleine Goldstück," er öffnet ein weiteres ARO, welches seine modifizierte Ares Desert Strike zeigt. "sagen wir einfach ich behalte gerne den Überblick über das Geschehen und halte den Rücken frei. Was nicht bedeuten soll, dass ich mir nicht auch die Hände schmutzig mache. Ich komm mit rein oder behalte das Areal im Auge, ganz das, was in der jeweiligen Situation gebraucht wird. Und ihr so?"
Mit diesen Worten wendet er sich wieder seiner Tasche zu, öffnet den Schnellziehtarnholster und legt ihn neben das "Kissen". Er scheint sich beiläufig umzuziehen, während er auf die Antworten seiner Runnerkollegen wartet und setzt sich aufmerksam lauschend auf die Matratze, bis auch der letzte, der sich vorstellen möchte, dies getan hat.
"So und wer jetzt noch wach genug ist, den Lad ich auf nen Drink da unten ein." Er klatscht in die Hände und reibt jene kurz. "Die Nacht ist noch jung!"
Voller Elan springt er auf und bewegt sich Richtung Tür. Der Schlafregulator würde dafür sorgen, dass er morgen nicht in den Seilen hängt.

------

HawkEye nimmt sich einen Becher SoyKaff aus einem der Becherhalter des StufferShack und stellt die beiden Halter mit den restlichen 6 Bechern in die Mitte des Raumes. Danach "lauscht" er Gigatrons Erklärungen. "Nun, dann sollten wir noch zusammen werfen, was wir bislang wissen, hm? Ich weiß zumindestens von einem meiner Kontakte, dass jemand eine nicht geringe Menge bezahlt hat um ungestört und ohne weitere Fragen etwas von Cambridge in die ROX geschmuggelt hat und danach mit einem Fahrer, vermutlich dem Fahrer aus der Italo-Bude, weiter ist. Außerdem wurden sie dabei überhört, wie sie über den 128er Tech Ringe gesprochen haben." Schnell erstellt er in seinem neuralen Interface weitere ARO's für seine Mindmap, für die anderen wirkt er kurzzeitig abwesend.
"Das bringt mich zu dem Punkt, dass der Fahrer aus dem Italo-Schuppen irgendwelche Ware, nennen wir die Ware mal Studenten+Hohenfeldt, in den ROX aufgesammelt hat und eventuell nach Blue Hillslieferte. Das Ganze ist vielleicht mit dem Wagen von Gigatrons Aufnahme geschehen. Die selbe Gruppe, die den Fahrer für ihr Schmuggelgut engagiert hat, war vermutlich auch beim 128er Techring unterwegsund wollte dort was starten. Vielleicht haben sie es ja sogar durchgezogen, ich meine, wir sind alle Runner und wir alle wissen, dass NIE darüber gesprochen wird, wenn ein erfolgreicher Run durchgeführt wurde. Alleine um den Schein zu wahren. Wieso sollte es bei der 128er Tech-Ring-Sache was anderes sein?" Er verschob vor seinem geistigen Auge wieder diverse ARO's hin und her und verband sie untereinander, dann nippte er an seinem SoyKaff.
Wenigstens eine Sache, die immer gleich minderwertig schmeckt, denkt er sich und sieht erwartungsvoll zu den anderen.
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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Adrian Kane am Do Aug 17 2017, 18:38

Der Zwerg faltet seine Jacke ueber einen altertuemlich anmutenden Stuhl, sieht sich nochmal kurz um, schuettelt den Kopf und streckt dann den Ruecken durch. Es knackt an mehreren Stellen, was er grummelnd kommentiert waehrend der Lange sich vorstellt. "Jap. Remo. Hab frueher da gelebt. Bin mittlerweile Vollzeitfussabtreter fuer gewisse Asiaten," er legt eine dramatische Pause ein, was mit einem Augenrollen der Japanerin belohnt wird, "Teilzeitrigger und Gelegenheitsdienstleister fuer die blaue Fee," er deutet einen laessigen Salut in Hawkeyes Richtung an und macht sich dann daran eine der Matratzen in einen kleinen Lagerraum zu schaffen. Als er wieder rauskommt zeigt er mit dem Daumen auf die Schwarzhaarige. "Und die hier ist Sachiko, Schneiderin von organischen Dingen mit ihrem Schwert" die Vorgestellte neigt ihren Kopf ein wenig und verschwindet dann in dem kleinen Raum. "Und beide hundemuede von der Rumreiserei. Auch wenn ich sonst einem Drink nicht abgeneigt waere," er winkt nochmal in die Runde und folgt dann seiner Begleiterin.

Soykafschluerfend und Rauchend steht der Zwerg am naechsten Mittag neben einem geoffneten Fenster. Von draussen dringen die typischen Geraeusche einer Stadt rein. Vielleicht ein paar mehr Sirenen als sonst. Und Schreie. Aber immer noch sehr staedtisch. "Keine Sau redet ueber Runs, zumindest nicht offiziell," gibt er Hawk recht. Er blickt einmal in die Runde bevor er weiteredet. "Besonders viel wissen wir auch nicht," beginnt er und legt dann die Infos auf den Tisch. "Und jetzt zeigen wohl all Finger auf dieses Blue Hills," schliesst er seine Ausfuehrungen. "Was wissen wir dadrueber?" Waehrend er nach einer neuen Kippe greift, wendet er sich fragend an Gigatron.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Kitty am Fr Aug 18 2017, 14:18

Während der Autofahrt konzentriert sich Kitty hauptsächlich auf ihr Komlink. Zira, ihre Schieberin in Seattel, erkundigte sich nach ihrem Befinden. Die Elfe schnaubt laut und antwortet knapp: „Tilge gerade eine Schuld, sonst keine weiteren Erfolge.“ Sie schaut aus dem Fenster.
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Kitty war weit schlimmere Absteigen gewohnt. Sie wählte ebenfalls einen Platz und zog Rucksack und Jacke aus. Ordentlich legte sie die Jacke zusammen und platzierte sie als Kissen auf der Matratze. Dann wendete sie sich ihren Mitrunnern zu. „Mein Name ist Kitty.“ Stellt sie sich Hawkey vor. „Planst du einen unmöglichen Einbruch, oder willst du unerkannt durch die Menge wandeln, frag nach der Katzenhexe, denn nebenbei ist bei mir auch ein wenig Hexerei im Spiel. Was meine Zeit in den Schatten betrifft, kann ich mindestens das Doppelte anbieten, aber wir wollen hier ja keine Vergleiche anstellen, nicht wahr?“ Sie beäugt die gezeigte Waffe von dem Headhunter. Als er dann nach unten in den Club aufbricht folgt sie ihm. „Jagst also Großwild, wie?“ Die Elfe geht mit Hawkeye zuerst zur Bar. „Auch besonderes Großwild? Ich meine ganz speziell Gestaltwandler? Es ist nun schon einige Jahre her, aber so eine Jagd ist sicher etwas Besonderes und die Trophäe mit Sicherheit auch. Es geht um einen großen schwarzsilbernen Panther. In der anderen Gestalt ist er ein hochgewachsener Elf mit grausilbernem Haar.“ Sie stockt und schluckt schwer. Der Beat hämmert in ihrem Herz, ihr ist nach Tanzen zu mute. Sie stürzt ihren Drink hinunter und bevor Hawkeye antworten kann zerrt sie ihn auf die Tanzfläche. Ihr Tanz ist mitreißend, anreizend, aufdringlich, eindeutig, eine Flut an Emotionen kommt durch perfekte Bewegungen zum Ausdruck. Reden können die beiden auch noch später.
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Der nächste Mittag. Kitty ist die lange Nacht nicht anzusehen. Der Lidstrich sitzt so perfekt wie er es am Vorabend getan hat und das Haar ist nicht mit einer Strähne verändert. Soykaff schlürfend hört sie den Ausführungen der beiden Herren zu und wartet die Antwort von Gigatron ab.


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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Elodriel am Mo Aug 21 2017, 11:35

Hawkeye konnte beim Kaffeeholen spüren, dass ihn die Leute alle recht misstrauisch betrachtet haben. In Boston ist es durchaus normal, dass die Leute der einzelnen Bezirke und Gemeinschaften einen starken Zusammenhalt unter sich haben und gegenüber Außenstehenden reserviert sind. Wobei es auch immer darauf ankommt. Gegenüber Nichtbostoner halten dann auch die verschiedenen Bostoner zusammen.
Aber auch wenn Hawkeye also diese Grundhaltung kennt, so kommt ihm die Stimmung am heutigen Tag nochmal etwas angespannter vor.
Mit geschicktem Fragen kann kann er in erfahrung bringen, dass es auch in South Boston in der letzten Nacht zu Ausschreitungen und Massenprügeleien gekommen ist. Die Bewohner von South Boston konnten das aber relativ gut wieder unter Kontrolle bringen zusammen mit der KE-Wache vor Ort und so sind die Aggressoren entweder in den Knast oder in Hospitäler gebracht worden. Aber nun ist man natürlich auf der Hut, ob hier noch jemand so einen Ausraster bekommen könnte.




Im Unterschlupf antwortet Gigatron auf die Frage, was es über Blue Hills sonst noch zu wissen gäbe, dass er ja schon erläutert habe, dass die Fakten, die er bisher gesammelt hat alles sind, was man jetzt erwarten kann, bis er deutlich näher an den Ort heran gekommen ist. Und mit deutlich näher meint er einhundert Meter oder weniger.
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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Kitty am Mo Aug 28 2017, 13:42

"Nun." antwortet Kitty auf Gigatrons Hinweis. "Es wird uns also nichts anderes übrig bleiben, als einen netten Familienausflug in die Blue Hills zu machen und unsere Verwandten zu besuchen. Wäre es sinnvoll dies heimlich zu tun? Eine kleiner Maskeradezauber ist für mich kein Problem. Damit kann man auch unter Leute gehen, so lange man zusammen bleibt."


Zuletzt von Kitty am Mi Aug 30 2017, 16:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Adrian Kane am Mi Aug 30 2017, 16:30

Mit einem skeptischen Gesichtsausdruck starrt die Japanerin auf den Kaffee. Ein normaler Becher mit schwarzer Bruehe, wie man ihn ueberall findet. Er innert sie an ihre Grossmutter, die immer darauf bestanden hat Plastik und Pappbehaelter aus ihrer Kueche fernzuhalten. Der Kram vergiftet Koerper und Seele und der Koerper ist bekanntlich ein Temple und so weiter und so fort. Eigentlich hat sie ja recht. Aber morgens braucht man halt Koffein. Mangels Alternative nippt sie an dem Heissgetraenk und unterdrueckt einen Kommentar. Die Unzulaenglichkeiten der nordamerikanischen Kueche sind ja ausreichend bekannt, kein Grund es noch zu vertiefen. Ganz besonders, da hier auch einige Einheimische im Raum sind. An die Wand gelehnt beginnt sie ein paar Nachrichten von zu Hause zu lesen. Hinweise, Mitteilungen, Anfragen und aehnliches ueberhauefen sich in ihrer Eingangsbox. Sie schiebt alles beiseite und nimmt einen weiteren Schluck.

Kein Wunder, dass man da drueben mehr als interessiert an Boston ist. Wenn KE nicht nur die Konkurrenz sondern geruechteweise auch noch die Nationalgarde um Hilfe bittet - und diese dann auch noch aufmarschiert - muss es hier heisser her gehen, als sie bislang angenommen hat. Zur Untermalung schiebt sie sich nochmal ein Video vor die Nase, welches eine Gruppe von Menschen zeigt, die einen Troll verpruegeln, waehrend eine andere Gruppe einen Zwerg durch ein Schaufenster wirft. Sie woelbt eine Braue. Das zeigt sie besser nicht Remo, der reagiert da immer sensibel. Alles in allem ist es wohl fair zu sagen, dass in der Stadt mehr oder weniger Ausnahmezustand herrscht. Sie macht sich ein paar Notizen. Wieder zu Hause wuerde man sie definitiv ausfragen und anstaendige Vorbereitung ist bekanntlich der erste Schritt zum Erfolg.

Was sie wiederum zum aktuellen Anliegen und diesem Blue Hills bringt. Gigatrons Video scheint recht eindeutig zu sein. "Wir koennen wohl davon ausgehen, dass unsere 'Ware' in diesem alten Auto da auf das Gelaende kommt, ja?" Nachdenklich dreht sie den Becher ein paar mal in ihren Haenden. Dann blickt sie zu Kitty. Eine der schwersten Lektionen im Leben war, dass man die Faehigkeiten von Leuten nicht unbedingt anhand ihres Auesseren oder ihres Auftretens bewerten darf. Unbewusst faehrt sie sich mit dem Finger ueber die Narbe an der Stirn. Es hatte sie einiges gekostet, das wirklich zu verinnerlichen. Und dennoch, ein Teil von ihr schaut sich diese Frau an und schiebt sie automatisch in eine der unteren Schubladen ihres Geistes. Sachiko zwaengt den Gedanken beiseite. Sie hat schon zu lange nicht mehr in Ruhe meditiert, was sich gerade bemerkbar macht, aber auch jetzt ist natuerlich keine Zeit. "Dieser Ort riecht nach Aerger. Holdinggesellschaften, hinter denen man sich versteckt, Forschungsgruppen, und auch die Sicherheitsfirma. Es wuerde mich nicht wundern, wenn man die Maskerade da schon am Eingang entdeckt," gibt sie mit leiser Stimme zu bedenken. "Dennoch, so nahe wie moeglich ranzukommen um einen besseren Eindruck zu bekommen scheint mir im Moment die beste Vorgehensweise zu sein. Ueber Infiltrationen kann man dann immer noch reden."

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Kitty am Di Sep 05 2017, 11:24

„Natürlich riecht es dort nach Ärger.“ Kitty verschränkt die Arme vor der Brust und sieht die Japanerin kritisch an. Wer denkt sie eigentlich wer sie ist? „Ich rate dir dich mit deinen vorschnellen Urteilen ein wenig zurückzuhalten. Es gibt keinen Grund mein Können in Frage zu stellen.“ Was findet Remo nur an so einer eingebildeten Person. Für Kitty ist alles gesagt. Sachicko muss sie gar nichts beweisen, nur sich selbst. Die Elfin wendet ihren Blick von Sachiko ab und geht zu ihrem Schlafplatz. Dort prüft sie den Inhalt ihres Rucksackes und ein kurzer Blick in ihren Taschenspiegel verrät ihr, dass alles perfekt ist. „Es ist Zeit zu gehen.“ Sagt sie zu den anderen.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Wittko am Fr Sep 08 2017, 14:05

Nachtclub:
Gemütlich läuft HawkEye die Treppe herunter und hält kurz inne, als er merkt, das Kitty ihm folgt. Er zuckt mit den Schultern."Na wenigstens nicht alleine", grinst er Kitty frech an und öffnet die Haustür. Die beiden befinden sich in einer kleinen Schlange vor dem Eingang zum Nachtclub wieder. Leises elektronisches Wummern beschallt die nähere Nachbarschaft und Jonas legt den Kopf kurz in den Nacken, als ein KE-Hubschrauber über sie hinweg fliegt. "Ich weiß, wo ich jetzt nicht arbeiten möchte.", murmelt er vor sich hin.
Nachdem sie eingelassen wurden, begeben sich die beiden an die Bar und sie bestellen sich ihre Drinks. Der Runner nippt an seinem Drink und hört den Ausführungen der Katzenelfe, so weit es die Lautstärke der Musik aus den Boxen zulässt, zu. "Wenn du Kleinkriminelle und andere böse Buben so nennen willst, dann ja. Dann jage ich "Großwild". Es ist aber einfach nur ein kleiner Nebenverdienst. Du erhälst mitunter wertvolle Connections, kannst dir deine Zeit selbst einteilen und verdienst ein bisschen was, um deinen Kopf über Wasser zu halten, falls bei deinen Johnsons mal wieder Ebbe in der Akte herrscht." Seine Stirn wirft einige Falten, als Kitty von einem Panther spricht und bei seiner Beschreibung kurz stockt. Es ist definitiv was persönlicheres. "Naja, Tiere hab ich noch keine..." Versucht er zu antworten doch zu mehr kommt es erst gar nicht, als die Elfe ihn überrascht und zur Tanzfläche führt. Ihre Art zu tanzen war für ihn... ungewohnt, um es milde Auszudrücken. Es mag schon Jahre her sein, dass eine Frau, noch dazu eine relativ unbekannte, ihn derartig zum Tanzen aufforderte, dass HawkEye sich sichtlich Mühe gab, nicht zu verkrampft oder steif zu wirken. Er brauchte einen Moment, aber letztendlich schaffte er es, einen akzeptablen Tanzpartner für Kitty abzugeben. Dennoch, die Elfe gab definitiv das bessere Bild ab.

"Das war... anders, erfrischend aber anders.", HawkEye schmunzelt und ordert einen neuen Drink für sich und Kitty nachdem er feststellen muss, dass sein Glas mittlerweile von der Bar verschwunden ist. "Was den Elfen angeht, hochgewachsen und grausilbernes Haar ist etwas vage. Wenn er nicht von offizieller Seite aus gesucht wurde, dann eher nichts für mich." Er nippt an seinem neuen Drink und prostet Kitty zu.

Während HawkEye seine Klamotten richtet, sieht er immer wieder in die Runde um dem Gespräch zu folgen. "Achja, kleiner Tipp noch am Rande. Die Leute sind misstrauisch und enorm aggressiv, keine Ahnung warum, aber solange wir nicht in Gebieten mit gewisser grundlegender Sicherheit unterwegs sind, sollten wir uns nicht trennen oder zumindestens nicht alleine durch die Gegend ziehen. Am Ende landet noch einer im Krankenhaus." Damit verweist er noch einmal auf die von Gigatron erwähnte Lage und diverse Videos, welche gerade die Runde machen.

Er kramt er in seiner Jackentasche, öffnet die darin verstaute Dose und fischt sich mit seinen Fingern eine Pille heraus, welche kurzerhand mit dem nächsten Schluck Kaffee in seinem Mund verschwindet. "Während wiederum ein großer Pulk in den Blue Hills sicherlich nicht unbeachtet bleibt. Außerdem sollten wir Vorkehrungen treffen, wenn wir es wirklich mit Terrorvereinigungen zu tun haben." Er hält kurz inne.
"Ich hab wenig mit Magiern zu tun, was macht dein Maskeradezauber so?", er wendet sich an Kitty nur um kurz danach zwischen Sachiko und Kitty hin und her zu sehen. "Immer mit der Ruhe, keiner unterstellt hier jemandem irgendwelche Unfähigkeit, dennoch hat Sachiko einen wichtigen Punkt erwähnt. Diese wissenschaftlichen Einrichtungen sind spätestens seit gestern mit allen möglichen Verteidigungsmechanismen ausgestattet. Wir sollten vorsichtig sein, 100 Meter sind nichts, schon gar kein Sicherheitsabstand." HawkEye reibt sich kurz über die Stirn. Fast wie zuhause, wenn ich an die alte Truppe denke. Fehlt nur noch der Junkie und der Choleriker... "Wir sollten uns ein Kommunikationsnetz aufbauen. Gigatron, kannst du das Ganze erstellen und absichern? Ich nehme an, du hast bereits die Kontaktdaten von allen hier Anwesenden? Du weißt schon, früher nannte man sowas TacNet. Sowas ähnliches halt."
Mit einem Seufzen steht er auf und wirft sich seine Sachen über die Schulter. "Wenn das erledigt ist, können wir von meiner Seite aus"
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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Elodriel am Di Sep 12 2017, 16:18

Was beim Durchgehen der Bilder und Videofeeds auch auffällt, dass ganz häufig die sonst üblichen Grüppchenbildungen aufgebrochen werden. Da schlagen Menschen, Elfen, Orks, Zwerge und Trolle schon mal gemeinsam auf eine ebenso bunt gemischte Opfermeute ein. Wenn es denn nur Schlagen ist. Tritte, Bisse und Treffer mit schwerem Gerät werden auch gern verteilt.

Do3 kann entdecken, dass seine Schwester versucht hat, ihn auf dem Kommlink zu erreichen, dass er dabei hat. Aber die Übertragung ist von Rauschen gestört und nicht zu erkennen. Vermutlich hat sie mitbekommen, was in boston los ist und wollte sich erkundigen, wie es ihrem Bruder geht.

Bis die Truppe soweit alles zusammen aht, was sie gebrauchen könnten, kommt noch eine weitere offizielle Ankündigung. In dieser werden alle noch einmal dazu aufgefordert, in ihren Wohnungen und Häusern zu bleiben. Es wird auch darauf hingewiesen, dass viele Hospitäler überfüllt sind. Daher sollen nur wirkliche Notfälle sich dorthin begeben. Passend zu dieser Nachricht sind auch Berichte zu finden, dass seit letzter Nacht verstärkt Menschen jede Metatyps wegen schwerer Kopfschmerzen, Sehstörungen und Krampanfällen ins Krankenhaus kommen oder gebracht werden. Jeder, der solche Fälle in seiner Umgebung hat, solle diese so schnell wie möglich zum nächsten medizinischen Dienstleister bringen. Aber man warnt auch davor, dass es bei Leuten, die diese Symptome aufweisen zu Gewaltausbrüchen kommen kann. Alles Auswirkung dieser schweren enzephalitschen Infektion.

Der Decker bestätigt die Frage Hawkeyes mit einer Nachricht, die er allen zugänglich macht. 'Klar, kann ich machen. Am besten, jeder von euch lädt mich ein, ne Marke auf euer System PAN zu legen, dass geht das am besten. Hat irgendwer Systeme, die er lieber unter meinen Matrixschutz stellen will, damit mögliche feindliche Hacker da schlechte Karten haben?'

Auf dem Weg wird schnell klar, dass das Grid Guide System alles daran setzt, die Leute zurük dahin zu bringen, von wo sie kommen. Sollte jemand dem System die Steuerung überlassen, so wendet der Wagen und kehrt zurück. Ansonsten gibt es stetige Warnhinweise und Aufforderungen, umzukehren, bis man das System komplett abstellt. Sachiko, die nie selbst fährt, auch wenn sie sonst ein eigenes Auto aht, kann froh sein, dass sie gerade bei Remo mitfährt. Gigatron sitzt im gleichen Wagen auf der Rückbank.

Da die direkten Wege gemieden werden müssen und vor allem die Highways ein gefährliches Pflaster geworden sind, auf dem Go-Gangs die Sau raus lassen, muss einiges an Umwegen hingenommen werden, doch schließlich kommen die Runner am späten Nachmittag im Zielgebiet an.
Das Gelände ist weitläufis und misst in der Breite gewiss fünf Kilometer. Im Süden grenzt es fast direkt an die Interstate 93, die hier auf einer Hochtrasse verläuft. Ansonsten ist das Forschungszentrum von Wald umgeben, da diese Gegend früher mal ein Naturschutzgebiet war.
Remos Flugdrohnen können jedoch Bilder aus der Luft bieten und so einen Überblick verschaffen, ohne dass die Runner direkt bis an den Zaun des Geländes heran müssen. Zwischen diesem und den Bäumen ist eine Schneise von etwa zehn Meter breite freigelegt.
Von Norden führt eine nicht befestigte Straße zum Komplex, aber die meisten Mitarbeiter werden wohl über die Interstate zum Gelände kommen, die ganz in der Nähe eine Abfahrt aufweist, die zu einer asphaltierten Straße führt, die wiederum zu Eingängen auf das Gelände führt.
Im Süden, auf der Seite zur Interstate sind 4 Tore mit Wachhäuschen, auf der Nordseite, dort wo der Weg aus dem Wald kommt, ein Tor mit Wachstation. Mehrere Wachtürme sind auf der Innenseite des Zauns errichtet, auf denen automatische Schussanlagen aufgestellt sind.
Der Zaun sieht aus, als stehe er unter Strom und oben ist Natodraht angebracht.
Auf de gelände selbst sind immer wieder kleine Gruppen von Wächtern mit Hunden zu sehen, die dort ihre Runden drehen. Auch Drohnen vom Typ Doberman rollen über das Gelände.

Jenseits der Interstate kann Remo Truppen der Nationalgarde beobachten.

Gigatron meint, dass er sicher einiges anstellen könnte, wenn er an eine der Waffenvorrichtungen auf den Türmen herankommen und sich mit dieser verbinden könnte. Alternative wäre, ihn irgendwo anders auf das Gelände zu bringen, damit er da ein Gerät knacken kann. Dann müsste es ihm auch möglich sein, dafür zu sorgen, dass alle auf das Gelände kommen.

Während diese kleine Beobachtungsaktion stattfindet, kommen neue Nachrichten rein. Weitere Gewalttaten in der Stadt und eine Meldung geht um, die behauptet, dass der Vorfall von der Human Nation durchgeführt worden sei. Diese habe einen gefährlichen Virus stehlen wollen und ihn gegen die Metamenschen von Boston zum Einsatz bringen wollen. Der Drache, vermutlich Damon, habe sie aufgehalten, sei dabei aber schwer verwundet worden und habe dadurch die Kontrolle verloren. Eine offizielle Bestätigung für diese Geschichte gibt es bisher noch nicht.
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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Thorgrimm am Mi Sep 13 2017, 04:52

Das Versteck, das Lockdown besorgt hat, ist zwar nicht das Gelbe vom Ei aber zumindest haben sie so einen recht sicheren Schlafplatz und ein Dach über dem Kopf. Außerdem ist direkt im gleichen Gebäude ein Club, in dem sie sich vergnügen können, falls da jemand drauf Lust hat. Für zehn Nuyen kann man sich wirklich nicht beschweren. Zumindest sie selbst ist zufrieden und bedankt sich herzlich bei Anna, die das ganze erst ermöglicht hat. Auch den Dank von Hawkeye richtet sie aus, nachdem sie sich nochmal kurz vorgestellt hat. "Lockdown. Kennt mich sichalich alle langsam. Früher im Urbanbrawl - jetzt Runnerin. Im Prinzip isses kein großer Unterschied. Ich mach imma noch das gleiche. Jede Gruppe braucht rohe Feuerkraft und die bring ich mit. Wenn die Scheiße richtig am dampfen is, räum ich auf." Natürlich ließ sie es sich nicht nehmen, sich etwas aufzuspielen aber das sollte ja langsam bekannt sein und niemanden überraschen. Nachdem die kurze Vorstellungsrunde vorbei ist, folgt sie den anderen in den Club.
Am nächsten Morgen wird erst richtig klar, dass Chaos herrscht. Gewalt ist hier in der Gegend nichts Besonderes aber in dieser Menge und Stärke doch sehr ungewöhnlich. Es scheint den Leuten völlig egal sein, wen oder was sie zusammenschlagen. Die Hauptsache ist wohl, dass Blut fließt. Das sogar die Nationalgarde zur Hilfe geholt wurde und Terrororganisationen irgendeinen biologischen Kampfstoff eingesetzt haben, der Leute gewaltbereit werden lässt, lässt die Zukunft nicht besonders hell erscheinen. Ob und wie diese ganzen Vorfälle mit der Entführung von ihrem Mann und anderen Leuten in Verbindung steht, werden sie wohl eher früher als später herausfinden. Lockdown dreht sich schon der Kopf aufgrund all der Informationen, die sie verarbeiten muss. Für den Moment schaltet sie einfach ab. Sie ist nicht hier um viel nachzudenken, sondern zu schießen.
Die Orkin ist froh, als sie endlich unterwegs sind und statt viel Planung und Herumgelaber lieber Taten sprechen lassen. Das Grid-Guide-System schaltet sie schon nach kurzer Zeit aus, um den nervigen Warnungen zu entgehen. Einige Zeit später haben sie ihr Ziel erreicht. Sie stellt ihre Harley ab, steigt von dem Motorrad und sieht sich sogleich die Bilder an, die von Remos Flugdrohnen aufgenommen worden waren. Ganz schön ordentliche Verteidigung. Es würde nicht einfach werden, da durch zu kommen. Sie ist sich sicher, dass das noch lange nicht alles ist, was Blue Hills zur Verteidigung zu bieten hat. "Man das sieht ja nachm richtign Wespennest aus." kommentiert sie ihre ersten Eindrücke. "Die habn bestimmt noch mehr zu bietn. Sobald wir Hallo gesagt habn, gehts richtig los." Sie klatscht einmal in die Hände. "Also... wenn Gigatron die Wachtürme ausschaltn kann, könn wir uns um die paar Wächta, Hunde und Drohnen kümman. Die habn nix drauf. Die Frage is nur, wie kommt Gigatron auf einen von den Türmn?"

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Adrian Kane am Mo Sep 18 2017, 19:10

Remo kratzt sich ausfuehrlich grummelnd am Kopf nachdem er in die Realitaet zurueck gekehrt ist. Dann zuendet sich eine an und steht einige Zeit lang schweigend paffend in der Gegend. Und die Gegend gefaellt ihm eigentlich ganz gut. Mit zunehmendem Alter hat der Zwerg ein gewisses Interesse an der Natur entdeckt, dass er sich selbst gegenueber nicht mehr verleugnen kann. Wo frueher noch ein gruener Anstrich reichte, braucht es fuer ihn heute schon ein paar echte Pflanzen in der Wohnung um sich wohl zu fuehlen. Von daher sagt ihm die Nahe zu diesem ehemaligen Naturschutzgebiet zu. Was ihm nicht so gefaellt, ist der ganze Kram der sich da in und um Blue Hills herum versammelt hat. Er wendet sich an die Orkin. "Vielleicht versuchen wirs erstmal leise still und heimlich," zur Untermalung seiner Worte deutete er in die Richtung des Horizontes, wo die Nationalgarde zur Zeit stationiert ist. "Da hinten eiert immer noch das Militaer rum, auch wenn man die von hier aus nicht sehn kann. Zu nahe fuer meinen Geschmack."

Sachiko tritt neben ihn. "Mhm. Das erinnert mich daran, als wir den Ork mit zwei Rotordrohnen ueber der 'Spielzeugfabrik' in Shanghai abgeworfen haben," kommentiert sie leise auf Japanisch, der Ansatz eines Grinsens stiehlt sich dabei auf ihr Gesicht. "Und ich warte immer noch geduldig auf eine Kostenerstattung besagter zwei Drohnen vom grosszuegigen Arbeitgeber" gibt er murrend zurueck. Sie schuettelt den Kopf, "Das ganze fiel unter 'unnoetig ruecksichtsloses Vorgehen' wenn ich mich richtig erinnere. Da wartest du noch lange." Remo wedelt mit seinem Zeigefinger in ihre Richtung. "Und wessen Idee war es nochmal gewesen? Nicht meine. Wer meinte nochmal, dass sei alles 'kein Problem und voellig ungefaehrlich'? Ich nicht" seine Stimme erhebt sich leicht. Die Japanerin winkt ab. "An die Details kann ich mich jetzt nicht erinnern," antwortet sie bemueht unschuldig. Der Zwerg starrt sie noch eine Weile lang an, murmelt dann irgendwas auf Deutsch was entfernt als 'Weiber' durchgehen koennte und konzentriert sich wieder auf die Situation.

"Ich sehe da jetzt nicht soviele Schwachpunkte," beginnt er auf Englisch. "Der Lieferanteneingang scheint sich natuerlich mehr anzubieten. Waere hilfreich, wenn wir wuessten inwiefern man sich da gegen Maskenradenzauber und aehnliches geschuetzt hat," wirft er in die Runde.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Elodriel am Di Sep 19 2017, 14:36

Gigatron setzt sich an einen Baum in der Nähe und wirkt kurze Zeit weggetreten. Dann schaut er wieder in die Runde. Alle bekommen eine Nachricht von ihm: 'Ich könnte auch von hier aus versuchen, die Systeme zu übernehmen, aber der Host hat es in sich und selbst wenn es mir gelingt, wird vermutlich bald jemand merken, dass daran herumgespielt worden ist.'

Das Knattern von Motorengeräuschen ist von der Stelle, an der die Runner sich befinden schwach zu vernehmen. Die Ursache dafür kann aber eine Drohne, die in der Luft geblieben ist besser wahrnehmen und meldet Remo dies auch, indem ein Videofeed geschickt wird.
Eine Kolonne von Motorädern rast über ie Interstate, wenn herangezoomt wird, ist erkennbar, dass alle eine ähnliche Weste tragen. Die Fahrer werden langsamer, als sie sich dem Abschnitt der Fahrbahn nähern, die direkt an dem Gelände von Blue Hills vorbei fährt.
Alle Ganger, denn als solche würde Remo sie einordnen, ziehen Waffen und feuern auf das Gelände. Dort geht ein Alarm los und die Wachen, die unterwegs sind laufen in Richtung des Zauns auf der der Interstate zugewandten Seite. Lachend geben die Motorradfahrer Gas und brausen davon, während die Geschütze ihnen wirkungslos hinterherfeuern.
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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Kitty am Mi Sep 20 2017, 17:21

Nachtclub:
Kitty prostet zurück. Dann starrt sie ihr verzerrtes Spiegelbild was sich auf der Folie auf der Wand hinter der Bar angebracht war. „Nichts für dich.“ Wiederholt sie die Worte des Bountyhunters. Im zuckenden Licht der Scheinwerfer wirkte das Gesicht der Elfe plötzlich sehr alt. Der Barkeeper füllt ihr Schnapsglas ein weiteres Mal. „Sein Name ist Silver.“ Fängt Kitty an und traurige kristallblaue Augen fixieren Hawkeye, als ob sie ihm sagen wollen du-hast-jetzt-keine-andere-Wahl als mir zuzuhören. „Seine wahre Gestalt ist ein großer schwarzgrauer Panther. In menschlicher Gestalt hat er, wie gesagt, langes silbergraues Haar und auffällige grauschwarze Augen. Ein hochgewachsener muskulöser Elf. Letzter bekannter Aufenthaltsort Council Island. Ziel: unbekannt. Er hatte sich an der Grenze von mir verabschiedet und war in den Wald verschwunden. Wie schon öfters geschehen. Er kam mal nach einer Woche, mal nach einem Monat wieder. Bis auf dieses eine mal.. Ich war auch nicht in den UCAS. Ein verpfuschter Run hatte mich nach Deutschland getrieben und ich war nicht da um auf ihn zu warten!“

Ein weiterer Tequila spült den Kloß im Hals fort. Langasm bemerkt Kitty den Alkohol. Die Worte werden privater. Sie erzählt Hawkey von ihrer innigen Liebe. Von Alltagssituationen die voller Witz und Harmonie sind. Tränen laufen. Der fünfte Tequila wird eingeschenkt.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Kitty am Do Sep 21 2017, 17:20

Kitty steht neben Gigatron an den Baum gelehnt. Die Kapuze mit den aufgenähten Katzenohren ist über die braunen strubbeligen Haare und tief in das Gesicht gezogen. Nur die großen blauen Augen blitzen ab und an heraus, wenn ein Lichtstrahl sie erhascht. "Ich werde checken was uns für magische Abwehr erwartet." sagt sie. Mit schneller geschmeidiger Bewegung sinkt sie auf den Boden und rollt sich, ähnlich einer Katze, zusammen. Dann gleitet sie in den Astralraum. Es fühlt sich gut an. Es fühlt sich nach Freiheit an. Am liebsten würde sie mit den bunten Lichtern spielen, aber dies ist nicht der richtige Zeitpunkt.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Thorgrimm am Fr Sep 22 2017, 04:27

Auf Remos Vorschlag hin zuckt Lockdown nur mit den Schultern. "Bin ja nich so der Fan davon, rumzuschleichn. Wenn man entdeckt wird, hat man die ganzen Wichsa sowieso am Arsch und ich bin mir sicha, dass wir da nich ungesehn rein und wieda rauskommn. Lieba haun wa denen ordentlich auffe Fresse, nutzn den Überraschungsmoment und bringn uns von vornerein inne gute Position. Wenn wa beim schleichn erwischt werdn, sitzn wa echt inna Scheiße." Aber das ist nur ihre Meinung. Der Rest hat sich noch nicht geäußert und Kittty verzieht sich erst einmal in den Astralraum, um die magische Abwehr abzuchecken. Wahrscheinlich wird sie sich aber sowieso für "Heimlich, still und leise" aussprechen.
Auch wenn Gigatron vorschlägt, von hier aus zu hacken, hört sich das für sie nicht nach einer guten Idee an. "Nee lass ma. Wir kriegn dich schon irgendwie auf son Turm." Wenn nicht, können sie ja immer noch auf sein Angebot zurückkommen. Am interessantesten ist allerdings, was sich auf dem Interstate abspielt. Dank den Informationen, die Remo herumschickt, kann sich auch Lockdown davon ein gutes Bild machen. Irgendeine Bande hat anscheinend Spaß daran, die Anlage anzugreifen oder zumindest zu ärgern. Hätten sie vorher gewusst, dass so etwas passiert, hätten sie es ausnutzen können aber jetzt ist es zu spät.
"Schade, dass wir das nicht vorher wusstn." Plötzlich hat sie eine Idee. "Theoretisch könnt ich auch für sone Ablenkung sorgn, während ihr euch reinschleicht. Kann se nen bisschn beschäftign und mich dann zurückziehn. Wenna wieda rausmüsst, kann ich euch Feuaschutz gebn." Die Frage ist nur, ob sie ohne ihre Feuerkraft überhaupt wieder aus der Anlage rauskommen, wenn sie erstmal entdeckt sind. Aber zumindest vorschlagen kann man es ja mal. Lockdown blickt auf die eingerollte Kitty und wartet auf mehr Informationen, bevor sie sich weitere Gedanken macht.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Elodriel am Sa Sep 23 2017, 23:07

Kitty bemerkt sofort, dass der Astralraum in dieser gegend anders ist, als direkt in einer Stadt. Es pulsiert eine völlig andere Art von Leben. Als Straßenhexe ist die Stadt ihr natürlicher Lebensraum und der Astralraum dort ist ihr auch vertraut und lieb. Aber sie kann zumindest nachvollziehen, warum andere Zauberertraditionen so sehr auf Natur abfahren. Es birgt seine ganz eigene Art von Schönheit.
Den Weg zur Blue Hills Anlage findet sie und kann dort zwei Geister entdecken, die auf dem Gelände im Astralraum unterwegs sind. Dazu kommen noch ein paar Watcher, fünf würde sie schätzen. Aber die sind so schnell unterwegs, dass es auch gut sein kann, dass sie da mal einen doppelt zählt, solange sie nicht näher ran geht und sie sich genauer betrachtet.
Sollten sie Gigatron heimlich auf das Gelände bringen wollen, müsste vermutlich Kitty mit ihm mit, um die Geister im Auge behalten zu können, denn sonst kann es sein, dass der Rigger in sie hinein läuft, ohne das zu bemerken und die dann sofort auf den Tarnzauber aufmerksam werden. Oder die Gester müssten abgelenkt werden.

Gigatron sieht die Orkin nachdenklich an und schreibt shcließlich für alle lesbar. 'Ich würde ungern auf Lockdowns KAmpferfahrung verzichten, wenn wir da drin sind. Aber wir können ja leider nciht wissen, wann da mal wieder eine Go-Gang vorbei kommt und Ärger macht, um deren Aktion zu nutzen. Denn dass da durchaus nochmal eine vorbei kommen könnte, denke ich schon. Immerhin wurde ja schon berichtet, dass auf allen Freeways Go-Gangs verrückt spielen.' An sich scheint ihm die Idee einer Ablenkung aber wohl zu gefallen.
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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Adrian Kane am Sa Sep 30 2017, 00:02

Gedankenverloren betrachtet die Japanerin eines der zahllosen Blaetter, die auf dem Boden herumliegen und dem Wald eine geradezu gemuetliche Atmossphaere verleihen. Fast moechte sie sich hinsetzen und ein paar Stunden meditieren, sich von zusammenhanglosen Gedanken und Erinnerungen treiben lassen. Frueher hatte sie oft im nahegelegenen Gruen, ausserhalb ihres Anwesens gespielt.  Damals, als Kindheit und Status der Familie sie noch vor den harten Realitaeten des Lebens abgeschirmt hatten. Ein Moment der Unbeschwertheit, die Ruhe vor dem Sturm, der dann alsbald folgte. Eine leichte Brise weht den Geruch von Schiesspulver und Abgasen an ihre Nase, mehrere Blaetter werden erfasst und davongetragen. Sie unterdrueckt ein Seufzen und wendet sich wieder der Gegenwart zu.

“Ich stimme Gigatron zu,” meldet sie sich mit leiser Stimme zu Wort. “Getrennt marschieren, zusammen kaempfen. Wir benoetigen vielleicht deine…,” sie hadert offensichtlich mit dem richtigen englischen Wort, “Talente, sobald wir da drinn sind.” Sachiko nickt in Richtung des Gebaeudekomplexes. “Eine magische Infiltration, gefolgt von einem Hack, scheint mir am sinnvollsten.” Ihre Aufmerksamkeit wandert zu Kitty. “Vorausgesetzt das es die Faehigkeiten der Elfe nicht uebersteigt, natuerlich,” sie rueckt sich die Brille mit einer abschaetzenden Geste zurecht. Wenn es nicht klappt, dann sind hauptsaechlich die Hexe und der Decker in der Schusslinie. Ein Szenario, das ihr keine grossen Verlustaengste beschert. Sie wuenscht den Beiden nichts Schlechtes, aber ihr eigenes Wohlergehen und das ihres Zwerges liegen ihr nunmal deutlich naeher.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Thorgrimm am Di Okt 03 2017, 02:36

Wie Lockdown bereits gewusst hat, spricht sich ein Teil der Gruppe bereits für die "sichere" Variante aus. Es würde also darauf hinauslaufen, dass sie Magie benutzen und sich anschleichen würden. Damit kann sie leben, auch wenn sie eine andere Vorgehensweise bevorzugen würde. Dass die Japanerin - oder was auch immer sie war, denn das hat die Orkin bereits wieder vergessen - zugibt, ihre Talente zu benötigen, erfreut Lockdown natürlich. Einen kurzen Moment denkt sie darüber nach, ob es vielleicht eine ironische Bemerkung gewesen ist aber schließlich entscheidet sie sich einfach dazu, es als Kompliment aufzunehmen.
"Natürlich braucht ihr mich." macht sie klar. "Wär zwar imma noch dafür, die Wachn einfach abzuknalln aber ich bin ja teamfähig und unterstütz euch bei eurer kleinen Schleichaktion. Aber ich werd nich auf ein 'Ich habs euch ja gesagt' verzichtn, wenn wir richtig inna Scheiße steckn. Das werd ich dann so richtig schön auskostn." Auch sie sieht aber schließlich auf Kitty, die noch immer auf dem Boden liegt. Erst wenn sie berichtet und bestätigt, dass sie für über die nötigen magischen Kenntnisse verfügt, können sie richtig planen oder sich an die Umsetzung machen. Bis es soweit ist, kümmert sich Lockdown ein weiteres Mal um ihre Ausrüstung und überprüft diese. Man kann sich nie sicher genug sein.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Kitty am Do Okt 05 2017, 11:01

Der Körper von der Elfe regt sich langsam wieder. Sie streckt sich lang und stützt dann das Kinn auf die Hände. Sie wirkt verträumt und ihr Blick ist eher in die Ferne gerichtet, als fokussiert. Die Worte der Japanerin und der Orkin hat Kitty nicht mitbekommen.

"Zwei Geister auf dem Gelände, fünf bis sechs Watcher schwirren immer wieder in unkontrollierten Bahnen herum." Präzisere Angaben wird die Straßenhexe nicht geben können. "Ich schlage vor wir bringen Gigatron auf dem heimlichen Weg hinein. Ich kann euch gänzlich verschwinden lassen, so dass wir uns nicht zwangsweise trennen müssen. Verliere ich jedoch einen von euch aus dem Auge ist der Zauber verwirkt. Oder ich gehe mit Gigatron allein und ihr kommt dann nach, wenn der Weg sicher ist." Der Blick der Elfe klärt sich wieder, dann richtet sie sich auf und beginnt sich akribisch zu säubern

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Wittko am Sa Okt 07 2017, 17:40

HawkEye sieht zu Kitty, als diese es sich bequem macht für ihren Abstecher in den Astralraum. Aus Gewohnheit meldet er sich bei DocWagon ab und legt der Katzenschamanin seinen Vitalmonitor ans Handgelenk. Warum muss ich das eigentlich immer bei jedem Astralwandler machen... Er seufzt innerlich und sieht sich dann um. "Ich kann anbieten, die Ablenkung zu übernehmen, würde die Interstate jedoch gerne meiden. Könnte auch auf einen der Bäume klettern. Leider hab ich keinen Sprengstoff dabei... Wäre auch eine schöne Ablenkung. Es sei denn, ich soll ebenfalls mit rein. Ich bin da flexibel.", erläutert er seine Position "Außerdem," er sieht kurz zu Lockdown, "ich weiß ja nicht, wie ihr sonst immer vorgeht, aber ich wäre dafür, solange wir nicht wissen, mit wem oder was wir es hier zu tun haben, richten wir kein Blutbad an?
Als Kitty wieder zurückkehrt, nimmt sich HawkEye seinen Vitalmonitor und legt ihn wieder um sein eigenes Handgelenk, auch die Verbindung zu DocWagon wird wieder hergestellt. "Ihr Astralwandler solltet euch angewöhnen einen eigenen zu besorgen, so teuer sind die nicht und dein Team kann dich so zumindest ein wenig im Auge behalten." Mit diesen Worten reicht er der Elfe eine Hand und sieht wieder in die Runde.
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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Kitty am Mo Okt 09 2017, 10:24

Dankend nimmt Kitty die Hand an und lächelt süß. "Ich muss gestehen, ich begebe mich eben zu gerne in die Obhut eines jungen, aufmerksamen Ritter." Kess zwinkert sie Hawkeye zu. Im Grunde hatte er jedoch Recht und Kitty würde das beim nächsten Halt in der Stadt ändern. "Ein wenig Ablenkung kann wirklich nicht schaden. Gigatron und ich gehen allein hinein. Für die Geister rufe ich einen Spielkameraden, dann sind diese ebenfalls abgelenkt. Falls sich dabei noch jemand beteiligen kann, wäre dies natürlich sehr hilfreich."


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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Elodriel am Mi Okt 11 2017, 22:46

Der Decker begibt sich noch einmal in die virtuelle Realität. Kurz darauf fokussiert sich sein Blick wieder und er schüttelt den Kopf. Wieder erhalten alle eine Nachricht. 'Die Matrix ist von ziemlichen Störungen durchdrungen. Aber ich habe die Typen gefunden, die da vorhin die Aktion gestartet haben. Jedenfalls schließe ich das aufgrund der Icons, die ich da gefunden habe. Sie sind in etwa einem Kilometer Entfernung auf einem Rastplatz. Vielleicht lassen die sich ja dafür anheuern?' Fragend sieht er die anderen an.

Auf dem Gelände ist inzwischen alles wieder zur Ruhe gekommen und die Wächter drehen ihre normalen Runden.
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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Thorgrimm am Do Okt 12 2017, 03:34

Auf Hawkeyes Kommentar zuckt Lockdown nur mit den Schultern. "Von mir aus. Die paar Dronen abzuknalln würd die Sache aber einfacher machen." Es würde ihrer Meinung nach sowieso früher oder später darauf hinauslaufen. Sie sollten die Sache lieber schnell hinter sich bringen und einen Vorteil daraus ziehen. Gerade wollte sie Hawkeye eine ihrer Sprenggranaten anbieten, damit er für eine ordentliche Ablenkung sorgen konnte, da meldete sich Gigatron zu Wort... beziehungsweise Text. Sein Vorschlag war gar nicht so schlecht. "Jo das ist ne gute Idee. Die machn die Drecksarbeit und wir können uns alle auf die wichtige Arbeit konzentrieren. Mit dem ganzn Scheiß der da abgeht, brauchen wir bestimmt jeden Mann... und Frau."

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Adrian Kane am Sa Okt 14 2017, 03:04

Gegen einen Baum gelehnt zuendet sich der Zwerg die naechste Kippe an. "Denke nicht, dass ihr euch da Sorgen machen muesst Sir Hawkeye," greift Remo grinsend Kittys Ritter-Kommentar von vorher auf. "Keiner von uns ist hier zum Blutbad anrichten hergekommen." Er haelt einen Moment inne und schaut ebenfalls pruefend die Orkin an. "Es sei denn natuerlich, wir haben spaeter keine andere Wahl," mit der Linken kratzt er sich am kurz rasierten Kinnbart bevor sein Blick einmal mehr nach Blue Hills hinueberschweift. "Ich erinnere auch nochmal an die olle Nationalgarde da hinten," er deutet mit dem Daumen in die passende Himmelsrichtung und tritt die fertig gerauchte Kippe aus. "Koennen einem anstaendigen Runner den ganzen Tag versauen."

"Wenn es um simple Ablenkung fuer die Waechtergeister geht, kann ich helfen," kommentiert die Japanerin mit abwesend klingender Stimme, offenbar darin vertieft einen laenglichen Schalldaempfer zu inspizieren, den sie zuvor aus ihrer Sporttasche gekramt hat. "Gut. Dann bereitet ihr euch mal auf euren Spaziergang vor. Ich haette da eine Idee fuer die Ganger," sagt Remo und nickt in Gigas Richtung. Fuer jemand der nie sein Maul aufmacht, steckt der Kerl voller guter Einfaelle, kein Wunder das Tbox auf ihn setzt. Eine seiner Flying Eye Dronen kehrt zurueck und bezieht eine stationaere Umlaufbahn etwas ueber dem Kopf des Zwerges. "Lockdown und ich werden mal da rueber gehn und mit den Jungs ein Schwaetzchen halten. Sir Hawk, wir bleiben am besten alle zusammen wenn wir reingehn, wer weiss was da drin auf uns wartet." Er beginnt auf die Karre zuzustapfen, die Drohne im Schlepptau, dreht sich dann aber nochmal um. "Keine Ahnung was das mit den Gangern gibt, seid besser auf alles gefasst."

Minuten spaeter knirschen seine Stiefel ueber den schmutzigen Asphalt der Raststaette, die definitiv schon bessere Tage gesehen hat. Die Orkin geht neben ihm und erweckt wie ueblich den Eindruck als sei sie morgens mit dem falschen Fuss aufgestanden und wollte jetzt dafuer jemandem die Rippen brechen. "Weisst ja wies ist mit so Gestalten," brummt Remo leise in ihre Richtung als sie naeher kommen, "Wenn man nur tough genug wirkt, lassen sie einen meistens in Ruhe," nicht, dass er ihr da was erklaeren muesste, aber er geht gern auf Nummer sicher. Weswegen er die gute Frau ueberhaupt erst mitgeschleppt hat. Ein Zwerg allein macht eben einen besseren Eindruck mit einer veraergerten Orkin an seiner Seite. Die Drohne folgt ihm nach wie vor, mit etwas mehr Abstand. Gerade als Remo noch erwaegt eine Zweite dazuzurufen segelt etwas mit einem hohen Pfeifen an seinem Ohr vorbei. Das vertraute Scheppern einer Glasflasche ertoent hinter- bruellendes Gelaechter vor ihm. "Der Zwerg is so klein, schwer zu treffen," das Lachen nimmt noch etwas zu. Ruhig bleiben, ermahnt er sich innerlich, auch wenns schwer faellt. Tatsaechlich wuerde er dem silberbaertigem Kahlkopf lieber zwischen die Beine treten.

Die beiden Runner bleiben in etwa zehn Meter Entfernung vor einer sechskoepfigen Gruppe Ganger stehen, welche wiederum draussen vor der Raststaette rumhaengt. Ausgehend von der Anzahl der schwer modifizierten Maschinen und dem lauten Gegroehle, welches von Innen an seine Ohren dringt, schaetzt Remo, dass noch jede Menge von denen gerade zu Mittag essen oder was auch immer die da treiben. Silberbart, ein muskelbepackter Mensch in seinen fruehen fuenfzigern, spuckt auf den Boden. "N' Zwerg und ne Ork-Tante gehen in Mary's Lantern, klingt wie n' Anfang von 'nem guten Witz, Jungs," wieder Lachen. Remo legt den Kopf etwas schief und schweigt demonstrativ. "Eh. Und stumm isser auch noch." Der Zwerg  seufzt theatralisch und wendet sich schliesslich an die Orkin. "Dafuer hast du mich hierhergeschleppt? Die gefaehrlichsten Gangs an der Ostkueste?" Er schuettelt enttaeuscht den Kopf und zuendet sich in aller Ruhe eine an. "Das da vorhin bei Blue Hills, da hab ich halbstarke Moechtegern-Biker an der Westkueste gesehen, die warn gefaehrlicher..."

Was folgt ist ein etwa 20-Minuetiger Austausch von Provokationen und anderen Hoeflichkeiten, bis man sich schliesslich darauf einigt, dass Silberbart, dessen echten Namen Remo sich beim besten Willen nicht behalten kann und will, und seine Jungs gegen eine Spende von 700 Nuyen ihren kleinen Stunt von vorhin wiederholen, alleine um dem dummen Auslaenderzwerg zu zeigen, dass die Gangs an der Ostkueste mehr drauf haben. Und als "Extra" obendrauf gibt der Silberne den Beiden sogar dreissig Minuten Zeit, sich in eine guenstige Position zu begeben, von wo aus sie die Ganger besser sehen koennen.

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Re: Prolog: Vermisst in Boston

Beitrag von Elodriel am Di Okt 17 2017, 14:23

Die verbliebenen Runner bereiten sich auf die kommende Aktion vor, während Remo und Lockdown sich auf den Weg zur Motorradgang machen, wobei die Elfe und auch die Menschin darum bitten, dass sich der Zwerg und die Orkin noch etwas Zeit lassen und erst kurz vor Sonnenuntergang los gehen. Da die Dienste von einfach beschworenen Geistern jeweils zum Sonnenunter- oder -aufgang verfallen. Lange müssen die beiden aber nicht warten, da der Tag schon weit fortgeschritten ist.

Gigatron versucht so gut wie möglich, das Gelände in eine virtuelle Karte zu packen und außerdem die Links seiner Chummer zu vernetzen, um später die Kommunikation zu vereinfachen.

Do3 lässt wissen, dass er beim Eindringen von Kitty und dem Decker behilflich sein kann, indem er die beiden über den Zaun levitiert. Dadurch wird es nicht nötig sein, den Zaun irgendwie zu beschädigen oder zu berühren. Dass Do3 die beiden anderen Runner nicht sehen kann, stellt kein Problem dar, da er astral wahrnehmen und sie so mit seinem Zauber steuern kann.

Sachiko und Kitty begeben sich sofort zur Beschwörung der Geister für die Ablenkung, um danach noch möglichst viel Zeit zum Ausruhen zu haben, ehe die Aktion startet, um sich von den Anstrengungen der Beschwörung zu erholen. Beide ziehen sich dafür ein wenig zurück. Sachiko kniet sich vor einen ausladenden Beerenstrauch und ruft einen der Kami, die über die Pflanzen dieser Gegend wachen.
Sobald sie die Anwesenheit eines dieser Kami spürt, bittet sie ihn freundlich, ihr behilflich zu sein, ihre kommenden Aufgaben in diesem Wald und dem Blue Hills Gelände zu erfüllen.

Kitty sucht sich eine Lichtung, auf der sie freien Blick auf den Himmel hat, steckt sich die Ohrstöpsel rein, um die störenden Geräusche der Natur auszublenden und startet eine ihrer Lieblingsplaylists, die von Freiheit und Fliegen handelt. Ausgelassen tanzt sie zu der Musik und sucht gleichzeitig den Einklang mit den Geistern der Lüfte, um einen davon dazu zu bringen, zu ihr zu kommen.
Sie spürt, wie ihre Haare von einem verspielten Wind erfasst und durcheinander gewirbelt werden. Sie geht in die Knie und gebärdet sich wie eine lockende Katze, verhandelt dabei mit dem Geist, ihr für eine kurze Zeit lang behilflich zu sein.

Sobald der Rigger und die ehemalige Urbanbrawlspielerin durch geben, dass die Sache läuft und in einer halben Stunde starten wird, werden die letzten Vorbereitungen getroffen. Kitty und Sachiko geben ihren beschworenen Helfern Anweisungen und diese machen sich auf den Weg, um den Angriff der Ganger zu unterstützen und die Geister so abzulenken.
Dann wirkt Kitty den Unsichtbarkeitszauber auf Giatron und anschließend auf sich. Sie nimmt ihn bei der Hand und zieht ihn hinter sich her.
Do3 folgt den beiden, wobei er astral wahrnimmt, um sie nicht zu verlieren. Sobald sie beim Zaun sind, levitiert er erst Kitty und dann den Decker über den Zaun.

Auf dem Gelände von Blue Hills greift Kitty wieder nach dem Arm von Gigatron, den sie, so wie bis eben noch Do3, per astraler Wahrnehmung ‘sieht’. Der Decker markiert per ARO den Turm, zu dem er will und Kitty begleitet ihn dort hin.

Remos Flugdrohne übermittelt derweil Bilder von dem erneuten Angriff der Motorradgang. Diesmal ist es kein simpler Drive-by-Angriff, sondern eine gezieltere Aktion. Während ein Großteil der Motorradfahrer auf der Interstate bleibt und von dort aus auf das Gelände schießt, fahren vier Mitglieder die Abfahrt hinab und direkt vor dem Zaun der Anlage entlang. Alle werfen sie Molotovcocktails auf die Wachtürme, die ihnen am nächsten stehen. Die Wachen widmen sich nach einem kurzen Moment der Überraschung diesem Angriff und ziehen ihre Kräfte auf der entsprechenden Seite zusammen. Die Geschütze auf den Wachtürmen geben kurze Feuerstöße ab.
In dem Moment materialisieren sich auch die beiden Geister, die die Runner gerufen haben und behindern die Wachen. Das ruft wiederum die Geister auf den Plan, die das Gelände bewachen und es beginnt ein Katz- und Mausspiel.

Da die Wächter scheinbar davon ausgehen, dass das wieder eine Aktion wie die vor etwa einer Stunde ist, erwartet wohl niemand, dass es sich diesmal um eine Ablenkung handelt, immerhin ist ja beim letzten Mal auch nichts passiert.
Jedenfalls gelangt Gigatron auf den Turm und kann sich dort in die Systeme einklinken. Kitty bekommt noch eine Nachricht: ‘Na dann wollen wir doch mal.’

Die Drohne zeigt auch Bilder von der Nationalgarde auf der anderen Seite der Interstate. Ein gepanzerter Jeep mit Geschütz beginnt, auf die ‘Schlacht’ zu zu fahren, aber nach wenigen Metern bremst er ab und fährt wieder an seine alte Position zurück.
Einer der Motorradfahrer, die direkt am Forschungsgelände vorbei gebrettert sind, weicht den Schüssen der Türme unter die Brücke der Interstate aus und fährt auf der anderen Seite noch weiter. Da kommt wieder Leben in den Jeep und diesmal bremst er nicht ab, sondern schießt auf das Motorrad. Der Fahrer kann nicht verhindern, dass er stürzt, als er versucht auszuweichen. Seine Maschine wird von einer weiteren Salve zerfetzt. Mit erhobenen Armen steht er auf, scheinbar wird ihm irgendwas befohlen, was die Drohne auf die Entfernung nicht wahrnehmen kann. Er dreht sich um und läuft eilig wieder in Richtung Interstate.

Kurz darauf erhalten alle Runner eine Nachricht von Gigatron. ‘Die Kameras auf der Seite sind aus, ebenso die Sensoren im Zaun. Macht schnell.’
Das Haus, von dem sie annehmen, dass es sich dabei um ihr Ziel handelt, hatten sie zuvor ebenfalls per ARO markiert. Es ist nicht weit von dem Turm entfernt, auf dem Kitty und Gigatron versteckt sind.
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Elodriel

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