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Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15!

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Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Empty Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15!

Beitrag von wellby am Mi Dez 14 2016, 20:20

Heyho Federweltler!

Ich hab schon einen eigenartigen Gedankengang. Er verwundert mich selbst immer wieder; meistens im positiven Sinne! Gut, sagen wir zu 58%. Aber immerhin!
Vor kurzem sortierte ich doch fleißig mein Comicregal, wie der Hirte seine Schafe, oder der post-2014er Hipster Yuppie seinen metrosexuellen Holzfällerbart - da fühlte ich mich plötzlich, bei einer ganz bestimmten Reihe, sofort an eine kurze Konversation zwischen mir und Darnamur erinnert. Direkt wurde ich wieder von meinen urväterlichen Mentor-Genen infiziert und eine Panik packte mich im Nacken bei dem Gedanken - er würde die gerade-gesammelte Buchreihe doch schon kurzerhand ab Band 2 abbrechen und dem Medium für immer seinen Rücken kehren! Ich fasste all meinen Mut und marschierte zum Rechner, um schnell eine Empfehlung für eine andere(n) Geschichte, Saga, "Run" nieder zu tippen! Leider habe ich die Aufmerksamkeitsspanne eines acht Wochen alten Goldenretrieverwelpen, weswegen ich irgendwie jetzt erst, etwa ein Duzend (oder weniger?) Tage später tatsächlich dazu komme.


Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! 13230227_289237371407673_4543290100032815435_n

Thihihihihihi... Thehehehehe. Thehehehe! Me Pauls Atreides, meauhws! *rofl*

Wo war ich? Ah. Eh. Ja.

Ich bastel mal eine Liste von sagen wir ... Ehm... fünfzehn(!) meiner absoluten Lieblingscomics. Auf dass du und sonstwer dich herzlichst bedienen darfst, an meinem gesammelten Wissen. Gut, vielleicht verfehle ich damit ein wenig das Thema. Ok- passt auf. Am Besten schreib ich bei jedem Titel noch kurz dazu, ob er sich für Neueinsteiger eignet oder ob man dafür bereits Hintergrundwissen / ein geschultes Paneleye braucht. So machen wirs. Man stelle sich nun ein kleines Orchester vor, welches mit Fanfaren, Trompeten und vielleicht ein wenig Elektropop für die nötige Untermalung sorgt. Los gehts!


15 - Frank Millers "BATMAN: The Dark Knight Returns" (DC)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! 960

Neueinsteiger-freundlich? Ja-ein. Zeichenstil von Frankie muss einem schon liegen.

Was für ein Werk. In meinem Geburtsjahr kam ein ambitionierter Brite nach Übersee und, nachdem er sich den ein oder anderen Namen bei Marvel mit "Daredevil" gemacht hat, gibt man ihm einen Bleistift, ein paar Pinsel, ein wenig Tusche und einen jungen Coloristen. Er schuf dieses Buch und lehrte der Comicwelt das Erwachsensein. Und wie furchteinflössend und packend die Fledermaus wirklich sein kann.

Beim Gedanken an eine Seite dieses Buches bekomme ich SOFORT Gänsehaut. Wir sehen einen alten Bruce Wayne, jenseits der 60, wie er erneut, nach über 10 Jahren, wieder den Mantel überzieht und sich von einem Gebäude schwingt. "With this symbol on my chest, i feel like a man of thirty, of twenty again. The rain is like baptism on my skin... And I am born again."

14 - Scott Snyder & Rafael Albuquerques "AMERICAN VAMPIRE" (Vertigo)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! 163334

Neueinsteiger-freundlich? Japp!

Wer den Joker mag, der wird SKINNER SWEET lieben! Snyder erschuf die Figur (deren Hintergrund Geschichte von Stephen King verfeinert wurde) des genannten, skrupellosen Cowboys, wie er kurz vor seiner Hinrichtung von einem Vampir gebissen wird. Daraufhin verfolgen wir ihn (und all diejenigen, die er mit seinen Taten "zeichnete")über die kommenden Jahrzehnte bis in die Neuzeit. Wer hier Romantik und Liebeleien sucht, der sollte wo anders gucken... Denn in AMERICAN VAMPIRE, kehren wir zurück zu den Horror Wurzeln des Genres. Und der zweite Hauptcharakter der Serie, die ehemalige Broadway Schauspielerin PEARL JONES, definiert die Marke: Strong, bad-ass Female Protagonist!

13 - John Wagners "JUDGE DREDD: America" (2000ad)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Maxresdefault

Neueinsteiger-freundlich? Ja, unabhängig vom 2000ad Mythos lesbar!

Es gibt sehr viele klassische Figuren des Mediums, welche man m.M.n. am Besten beschreibt, indem man eine Geschichte über all diejenigen erzählt, deren Leben von ihnen beeinflusst werden. Und diese kurzerhand zu Hauptcharaktere macht. So die Prämisse dieses futuristischen Dramas, in dem wir zurück nach MEGA CITY ONE kehren und zwei Kinder aus einem Armenviertel dabei verfolgen, wie sie miteinander groß werden, bis sie sich nach der High School in völlig verschiedene Richtungen bewegen. Grausam. Tragisch. Mitreißend. Wir lernen aus erster Hand, was es heißt, im Schatten der JUDGES zu leben... Und was Friede, Schutz und Gerechtigkeit für einen Preis hat. Nämlich: Freiheit.

12 - Robert Vendittis "X-O MANOWAR" (Valiant)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! XOManowar_1

Neueinsteiger-freundlich? Klar! Wenn man Superhelden mag! ;)

Erst hießen sie ACCLAIM COMICs und wurden in den 90ern mit Hits wie "SHADOWMAN", "HARBINGER", "BLOODSHOT" und eben auch "XO MANOWAR" berühmt. Zu genannten gibts' tatsächlich auch mehr oder weniger klassische Computerspiele. Nichts desto trotz schufen sie binnen weniger Jahre ein Label, was sich in den Verkaufszahlen nicht hinter Marvel und DC verstecken musste... Und nannten sich nach dem ACCLAIM Crash dann: "VALIANT". Als dritt-größtes ineinander verwobenes Superhelden-Universum Amerikas startete es ebenfalls in den 2010er Jahren mit der gesamten Linie neu; mit "X O MANOWAR" als Flaggschifftitel. Und bei den Göttern... War das ein Erfolg!

"XO MANOWAR" erzählt die Geschichte von ARIC von DACIA, einem Prinzen des Reitervolkes der Visigothen, zur Blütezeit des Römischen Reiches. Durch packende Umstände gelangt er in den Besitz der heiligen "Rüstung von Shannara" und wird, samt den Überlebenden seines Volkes, in unsere moderne Welt geworfen. Dass es dann natürlich Probleme gibt mit den vereinigten Nationen etc., wenn man mitten in einem rumänischen Park sein neues Reich eröffnen will, das kann man sich wohl denken. Wäre Aric nicht so ein völliger Hitzkopf und würde er nicht die größte Waffe des Universums in seinen Händen halten...

Spannende Sci-Fi Action mit Tiefgang und liebenswerten Charakteren garantiert!

11 - Joe Hills "Locke & Key"(IDW Publishing)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! 14840220._SX540_

Neueinsteiger-freundlich? Ja auf jeden Fall. Kein anderer Comic eignet sich so sehr dazu, einen "klassischen Leser" von dem Medium zu überzeugen, wie LOCKE & KEY!

Nach einem grausamen Schicksalsschlag, ziehen die überlebenden Familienmitglieder der Lockes' in das alte Keyhouse, dem Wohnsitz des verstorbenen Vaters. Wir verfolgen die drei Kinder und ihre Mum dabei, wie sie nach all dem Erlebten versuchen, in dem malerischen Städtchen "Lovecraft" (the, he, the, ehehehehehe) ein neues Leben zu beginnen...

... Bis die Kinder nach und nach magische Schlüssel entdecken, die irgendwie mit ihrer Vergangenheit in Verbindung stehen und... Erwecken ein hasserfülltes, gnadenloses Wesen, welches nicht ruhen wird, bis die furchtbarste von allen Türen geöffnet wurde!

Joe Hill ist btw. der Sohn von Stephen King.

Lovecraft & Stephen King in einer Rezension? -> Holy Hell.

10 -  Ed Brubaker, Greg Rucka und Michael Larks "GOTHAM CENTRAL" (DC)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Gothamcentral3

Neueinsteiger-freundlich? Ja - Auch wenn man Batman nicht so gerne hat.

Erinnert ihr euch, was ich oben bei Punkt 13 geschrieben hab? Genau. Nehmt das nun Mal x10 und tauscht Judge Dredd gegen den besten Superhelden aller Zeiten. Geschrieben von Ed Brubaker, dem Crime-Thriller Schreiber des Jahrhunderts.

GOTHAM CENTRAL erzählt die Geschichte der beiden M.C.U.s des Gotham Police Departments; der Tag & der Nachtschicht. Es spielt in der Zeit nach NO MANS LAND, Gordon ist kein Commissioner mehr und Harvey Bullock wurde unehrenhaft entlassen. Wir verfolgen die Detectives der Major Crimes Unit dabei, wie sie ihren Job in der gefährlichsten Stadt Amerikas erledigen und erleben, was es für sie bedeutet, im Schatten der Fledermaus gegen die grausamsten Freaks der Literaturgeschichte anzutreten, mit nicht viel mehr als seinem Verstand und einer ordentlichen Portion Mut.
Vergesst für einen Augenblick das grausig schlechte "GOTHAM"... Und die Banner, die euch erzählen wollen, dass CENTRAL die Basis für diese Serie hätte darstellen sollen... Das ist absolut an den Haaren herbeigezogener Quatsch.

Unvergesslich die Wut und Verbissenheit der Unit, als Freeze einen Detective aus ihren Reihen ermordet, um ein Statement zu setzen. Und wie sie alles daran setzen, ihn am Tag noch zu erwischen... Denn wenn die Nacht kommt; krallt ihn sich die Fledermaus und ihre persönliche Rache ist damit dahin.

... Es gibt vielleicht nicht viele Bücher / Geschichten, die mir als gestandenen, post-30 jährigen Leser Tränen in die Augen treiben. Aber die Endszene aus "In the Line of Duty" hats' geschafft. Ein Beweis, wie menschlich eine Geschichte, gebannt in ein paar gekritzelte Kästchen - rund um einen Kerl in einem Fledermauskostüm, doch wirklich sein kann.

9 - Mike Mignola, Christopher Golden, Ben Steinbeck & Peter Bergtings' "Baltimore, The Steadfast Tin Soldier & The Vampire" (Dark Horse)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! ComicReview_Baltimore_CrossCult

Neueinsteiger-freundlich? Ja - Wenn auch sehr teuer für schmale Geldbeutel. Wurde (bis auf Band 1) nur in Hardcovers gesammelt, welche gut und gerne mal 20-25€ pro Stück kosten.

Mike Mignola ist schon eine Klasse für sich... Und wenn er in seiner wenigen, freien Zeit sich mal Geschichten abseits von dem anderen Heldenepos aus seiner Feder zuwendet, dann richtig. Der Autor und Journalist Christopher Golden führt in diesem Werk aus dem Hirn des Meisters Regie(welches erst als illustrierte Novelle erschien, bevor es neu erzählt- als Comicreihe expandiert wurde) und liefert mit den beiden Ausnahmekünstlern Steinbeck & Bergting eine perfekte Hommage an die Gothic-Horrorklassiker der Jahrhundertwende ab.

Nachdem die Grausamkeit der Schlachtfelder des ersten Weltkrieges das uralte Böse in Form des "Red Kings" erweckte, verfolgen wir den einbeinigen, ehemaligen englischen Leutnant Lord Henry Baltimore auf seiner Jagd nach dem Vampirfürsten Haigus; quer durch das von einer furchtbaren Pest, Vampiren und Scheusalen verseuchte Europa. Der untote Hexer verlor einst durch Baltimore sein Auge und rächte sich an ihm, indem er seine gesamte Verwandtschaft, seine Frau und seine Kinder vor Henrys Augen ermordete; bevor er ihn selbst als Krüppel zurück ließ. Doch er hatte nicht mit dem eisernen Willen des Mannes gerechnet, welcher ihn in die reulose, unbarmherzige Kampfmaschine mit Holzbein wandelte.

Auf seinem blutigen Weg quer durch Spanien, Deutschland, Österreich uvm. erleben wir nicht nur die Grässlichkeit des Krieges, den Schrecken der Finsternis, sondern vor allem auch an der Seite seiner On / Off Kameraden, wie der Hass Henry nach und nach auffrisst und was er werden muss, um Haigus und den Red King aufzuhalten... Nämlich selbst ein Monster.

Wer Geschichten wie Frankenstein, Dracula und Co. mag, wird Baltimore lieben!!

8 - Rick Remender und Matteo Scaleras "Black Science" (IMAGE Comics)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Bs1

Neueinsteiger-freundlich? Ja, auf jeden Fall! Typisch IMAGE-Comics kostet der erste Band nicht mal nen 10€.

Rick Remender ist immer so eine Klasse für sich. Wobei man ihn niemals an seinen MARVEL Werken bewerten sollte... Ich denke kein guter Schreiber kann aktuell bei Marvel noch großartig was leisten! Aber gut, dass ist wohl eine Diskussion für ein gänzlich anderes Thema. Seine Eigenkreationen sind allesamt sehenswert - wobei mir insbesondere "BLACK SCIENCE" schwer ans Herz gewachsen ist. Googelt es mal und guckt euch Matteo Scaleras Kunst an. Definitiv einer der visuell schönsten Kunstwerke in Comicform aller Zeiten. Diese Washes... O.O

Der geniale Wissenschaftler Grant McKay und seine mehr oder weniger legal finanzierte Crew der "Anarchist Order of Science" werden von einem scheinbar absichtlich sabotierten Dimensionsgerät, dem "Pillar", beim Jungfernflug wahllos durch die endlosen Dimensionen des Eververses geworfen. Immer wieder landen sie für eine zufällige Zeit in einem anderen Universum und müssen überleben und sich den Gegebenheiten anpassen, bevor sie der nächste "Jump" wieder aus dem Gefüge der Realität reißt und in ein anderes schmeißt. Dabei gilt es, zusammen zu bleiben und durchzuhalten! Wehe dem, der die "Pillar" nicht zur rechten Zeit wieder erreicht...

Dabei entdecken sie die wohl kreativsten Universen des Sci-Fi Genres, während sie herausfinden müssen, wer von ihnen für die Sabotage verantwortlich ist.

Spannend, mitreißend, genial. Ein Kammerspiel auf der Bühne der unendlichen Dimensionen, welches euch gnadenlos, Jump auf Jump mit den liebenswürdigen, doch zwielichtigen Charakteren mitfiebern lässt. Grandios!! Ich freu mich auf den nächsten Band! :D :D :D

7 - Garth Ennis & Steve Dillons' "PREACHER" (VERTIGO / DC)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Preacher-jesse

Steve Dillon R.I.P. 22. Mai 1962 - 22. Oktober 2016

Neueinsteiger-freundlich? Ja, auf jeden Fall. Wurde mehrmals bereits in verschiedenen Editionen neu herausgebracht.

PREACHER ist wohl einer der meist diskutierten und bewerteten Comics aller Zeiten und wenige Werke in diesem Medium haben es geschafft, Kritiker so enorm zu spalten. Auf der einen Seite winken Unzählige es als dubios fragwürdigen, Brutal-der-Brutalität-Willen-Macho Comic ab, während auf der anderen viele Leser wie Professionelle ihn als einen der größten Triumphe des Mediums feiern.

PREACHER erzählt die Geschichte des Kleinstadt-Priesters Jesse Custer, der durch das göttliche Wesen "GENESIS" die Macht des "Wort Gottes" erhält. Was auch immer er jemanden durch Genesis befiehlt, er muss es tun, ob er will oder nicht. Frustriert und vom Leben gezeichnet beschließt er kurzerhand, seine neue Gabe zu nutzen, um Gott persönlich auf der Erde zu finden und ihn für seine Verbrechen an der Menschheit zur Rede zu stellen. So zieht er mit der Liebe seines Lebens Tulip O'Hara und dem (irischen Vampir) Cassidy auf einem Roadtrip quer durch Amerika los, um besagten zur Rede zu stellen.

Ich persönlich mag Preacher sehr. Und das nicht wegen der kontroversen Perversität, der Grausamkeit und Brutalität, welche einem schon ab und an mal die Augenbrauen vor Ekel zucken lässt, wenn man die Seite umblättert. Sondern wegen dem Kern der Geschichte; der Freundschaft der drei Hauptcharaktere und der ehrlichen Liebesgeschichte, welche hier unter all dem Blut und Ejakulat wirklich versteckt liegt. Preacher ist brutaler, völlig verrückter Lesestoff, der einem Seite um Seite ab einem gewissen Punkt nicht mehr loslässt. Weil man den Drei einfach weiter folgen möchte und am Ende auch selbst will, dass nach all' dem Erlebten, Gott sich endlich mal erklärt! ;)

Und der Saint-of-Killers rockt dermaßen. Da bleibt sogar ARSEFACE die Spucke weg! :P *der war gut**wird gemerkt*4

6 - Alan Moore & Dave Gibbons: "WATCHMEN" (DC)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! 440661-superheroes-watchmen-graphic-novel-wallpaper

Neueinsteiger-freundlich? Ja, solange man Superhelden mag.

"Dog carcass in alley this morning, tire tread on burst stomach.

This city is afraid of me.

I have seen its true face.

The streets are extended gutters and the gutters are full of blood and when the drains finally scab over, all the vermin will drown.

The accumulated filth of all their sex and murder will foam up about their waists

and all the whores and politicians will look up and shout: Save us!

... and I'll look down and whisper: No."


Der wohl am meisten ausgezeichnete Comic aller Zeiten. WATCHMEN kam einst ebenfalls in meinem Geburtsjahr '86 in den USA heraus und zementierte den Status des Mediums "Comickunst" in der Neuzeit; genauso wie Frankies' Dunkler Ritter, wenige Monate zuvor. Es ist die neu-erzählte Silberne Ära der Superhelden, getaucht in den brackigen Angst-See des kalten Krieges und Reagans' totalitärer Politik. Moore' hatte von DC die Aufgabe bekommen, einige kürzlich von einem insolventen Verlag aufgekaufte Helden neu zu beleben und ihm gelang nicht weniger, als die pure Erschaffung von Legenden; welche seither, unvergesslich auf dem Thron des Genres als Beispiel posieren, was mit dieser Kunst wirklich möglich ist.

Basierend auf Bob Dylans Song "Desolation Row" und der Zeile:

"... At midnight all the agents
And the superhuman crew
Come out and round up everyone
That knows more than they do..."


Schrieb er die Geschichte von Rorschach, Niteowl, Dr. Manhattan, Silk Spectre, dem BLACK FREIGHTER, dem Comedian, Ozymandias uvm., welche Superhelden in unserer Realität zur Zeit des Kalten Krieges darstellen und erschuf einen Meta-Plot über eine Welt am Rande des Chaos, in welcher die "Doomsday Clock" täglich der Zwölf näher tickt, während die Angst vor der Bombe die Menschheit in den Wahnsinn treibt. Oft habe ich WATCHMEN gelesen und immer wieder erstaune ich vor Ehrfurcht, wie der rote Faden einem durch die tiefgründige und vielschichtige Geschichte führt und erst wieder loslässt, wenn man das letzte Panel lange genug auf sich wirken hat lassen. Der von Kritikern zu Unrecht (wie ich zumindest finde) abgestempelte Film verpackt viele Dinge des Urwerkes tatsächlich sehr gut auf Zelluloid - vergisst jedoch das ein oder andere Wesentliche und verpasst ein wenig die Atmosphäre gerade zum Ende hin... In meinen Augen kann man getrost zum Comic greifen, auch wenn man den Film bereits das ein oder andere Mal schon gesehen hat! Alan Moores Schreiberei - so sehr ich die Person an sich mittlerweile verabscheue - ist immer wieder, auch nach unzähligem Lesen, zu tiefst beeindruckend!

Muss man gelesen haben, selbst wenn man mit Comics per se nichts anzufangen weiß. Hat sogar mein Dad im Regal stehen...! ;)

5 - Grant Morrison & Various: "DOOM PATROL" (Vertigo / DC)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Doompatrol

Neueinsteiger-freundlich? Jaaa.... Ein? Zu Beginn des "Runs" waren die Zeichenstile der Künstler schon seeehr 80er; das muss man mögen/akzeptieren, um mit der tollen Geschichte auch wirklich Spaß zu haben. Nichts desto trotz kann man als Neuling von der schieren, psychodelischen Kreativität Morrisons schon ordentlich erschlagen werden! Und Superhelden, zumindest im groben Sinne, sollte man mögen. Ich empfehle dem gemeinen Neueinsteiger, sich die neue Doom Patrol Serie von 2016 zuzulegen, sobald der Trade hierzulande erscheint. Der Sänger von MY CHEMICAL ROMANCE "Gerard Way" ist der Schreiber und ein Protegé von Morrison. Bislang macht er alles sowas von richtig - meine absolute Lieblingsserie 2016!

“I couldn't think of one clever way to stop this guy, so I just trusted to mindless violence.”  ~ Cliff Steele

Doom Patrol, oder die völlig verrückte Seite des DC Universums: Eine Geschichte von Außenseitern, die auf der Suche nach Zugehörigkeit unsere Welt gegen die Bedrohung psychodelischer Bösartigkeit verteidigen. Zynismus und Genialität, mit purer Leidenschaft und einer ehrlichen Liebe für das Medium, auf den Punkt gebracht. In keinem anderen Medium würde die Erzählung von Cliff Steele, Niles Caulder, Crazy Jane und Co. überhaupt ansatzweise funktionieren. Morrisons Meta-Psychologie und wahnsinnige, extratherestrische Genialität erlauben ein absolut einzigartiges Leseerlebnis, während die neu geformte DOOM PATROL unter dem verrückten Wissenschaftler Niles Caulder, gegen unzählige, mehrdimensionale pseudo-phantastische Gegner antritt; u.a. die SCISSOR MEN, das "Lebende, hungrige Bildnis" oder die "Bruderschaft von DADA". Außerdem ist FLEX MENTALLO, THE MAN OF MUSCLE MYSTERY mit dabei!

Und mein Lieblingscharakter IST und BLEIBT "Danny, the Street". Eine transsexuelle, lebende Straße.

4 - James Dale Robinson & Tony Harris' "STARMAN" (DC)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Shade00-11

Neueinsteiger-freundlich? Ja, wenn man eine Kopie bekommt. Band 3 ist sowas von ausverkauft... Und das auch noch seit Jahren T_T.

"Starman? Yeah, I look at him with awe and wonder. Awe that Davey has the guts to go out in that stupid costume, and wonder how many people are going to fall down laughing at the sight of him." ~ Jack Knight

James Dale Robinson und Tony Harris Starman ist nicht nur eines der besten Dinge, die der Comickunst jemals passiert sind, sondern vor allem auch eine erwachsene, reelle Liebeserklärung an die Geburt des Mediums und das Erbe der Goldenen Ära der Superhelden. In der Mitte der Neunziger begann Robinsons Arbeit an der fast schon vergessenen Golden Age Figur "STARMAN"; einem rot-angezogenen Superhelden mit einem außerweltlichen Zauberstab, dem sog. "Cosmic Rod", welcher ihm nicht nur als Schusswaffe diente, sondern ihm vor allem das Fliegen erlaubte. Anstelle einer (für die damalige Zeit sehr üblichen) gritty-grimm Neuerfindung des Charakters, schuf er eine gänzlich eigene Interpretation dieser Figur, ohne deren Herkunft oder früheren Geschichten zu vernachlässigen! Ähnlich wie Alan Moore in Watchmen, nahm er den damaligen Zyklus von Starman als gegeben und reell hin, nur um in der heutigen Neuzeit, mithilfe dessen Nachkommen, eine Geschichte von der Last des Erbes, der Herkunft und dem Leben "im Schatten eines einst berühmten Vaters" zu erzählen.

Die Geschichte beginnt mit einem bedeutenden Augenblick, als der greise Theodore Knight seinen Spandex Anzug und STAR ROD an den älteren der beiden Söhne David Knight weitergibt, welcher direkt zu seinem ersten Flug über die Nacht von OPAL City aufbricht. Mit dabei ist auch der jüngere Jack, welcher nichts mit der Superhelden-Sache zu tun haben möchte und gleichzeitig auch seinen Bruder um die offenere Beziehung zu seinem Vater, dem originalen STARMAN, beneidet. Der klassische Fall des Jüngeren, der aus der Reihe tanzt... Welcher jedoch direkt auch schon auf Seite 3 über den Haufen geworfen wird, als ein Unbekannter David aus dem Hinterhalt ermordet.

Aus dieser Ausgangssituation entbrennt eine leidenschaftliche Geschichte über verpasste Chancen, Vaterliebe und Schicksal, in der wir den jungen, verschrobenen und eigenwilligen Antiquitätensammler Jack dabei verfolgen, wie die Welt und die Last des Familienerbes ihn dazu zwingen, den STAR ROD an sich zu nehmen und seiner Bestimmung zu folgen. Und wenn er das schon macht, dann sowas von auf seine eigene Art!

Der semi-realistische Zeichenstil von Harris zählt zu dem Besten, was ich jemals lesen durfte. Stellt euch die atmosphärischen Black Spots von Mignola vor, vermengt mit der Leidenschaft und Originalität von Gibbons. Er fängt den Leser direkt im Fall des ermordeten Davids und trägt einen durch das chaotische Leben Jacks, bis hin zu einem fantastischen Finale und Abgesang für den tiefgründigsten Helden des DC Universums: Jack Knight, der STARMAN, wie er schließlich seinen STAR ROD weitergibt.

Doch bis es soweit kommt, erlebt man ein Abenteuer das seines Gleichen sucht. Spätestens wenn der unsterbliche, düstere SHADE sich dem jungen Jack, als Mentoren-Counterpart zu seinem Vater Ted, anschließt, packt euch Robinsons Werk direkt in der Fantastenseele. Versprochen! ;)

3 - Neil Gaiman & Various' "SANDMAN" (Vertigo / DC)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Sand-image-3-12

Neueinsteiger-Freundlich? Ja - Wobei die Zeichner schon sehr Neunziger sind. Was der fanstastischen Wirkung jedoch keinen Abbruch gibt, in meinen Augen.

"The million lords of hell stand arrayed about you. Tell us, why we should let you leave? Helmet or no, you have no power here — what power have dreams in Hell?"

"You say I have no power? Perhaps you speak truly. But — you say that dreams have no power here? Tell me, Lucifer Morningstar... Ask yourselves, all of you...

What power would Hell have if those here imprisoned were not able to dream of Heaven?" ~ Lucifer & Morpheus, the sandman.


Ich habs dem ein oder anderen von euch schon einmal, während einer wohlig-warmen Rollenspiel-Vorbesprechung, gesagt; doch ich wiederhole mich hier immer wieder gerne, wenn es denn vielleicht jemand anderen noch ermöglicht, einen Blick auf dieses Werk zu werfen.

Neil Gaimans "SANDMAN" schafft es, innerhalb einer Ausgabe von 22 Seiten, euch euer Herz zu entreißen, nur um es euch, warm und immer noch schlagend, am Ende wieder zu geben. Damit ihr danach als besserer Mensch das Buch zur Seite legen könnt. Der Wahnsinn.

SANDMAN beginnt mit dem Ritual eines alternden Magiers, der - so wie wir schnell lernen - dem Tode nahe ist und doch seinem Schicksals entfliehen möchte, in dem er "Tod" selbst einfängt, um ihn um das Geheimnis des ewigen Lebens zu berauben. Etwas läuft schief und statt "Death" fängt der Magier dessen jüngeren Bruder, "Dream". Wir erleben an der Seite dieses sonderbaren, weißhäutigen und pechschwarz-haarigen Wesens seinen Ausbruch und die Suche nach seinen drei Artefakten der Macht... Bis sich daraus ein modernes, völlig eigenwilliges Märchen entfaltet, welches in seinen Seiten eine Magie beschwört, die man zweifelsfrei als Wachtraum-Erfahrung der Superlative bezeichnen kann.

Dabei kann man Neil Gaiman (der unter anderem auch CORALINE schrieb...) getrost als einzig wahren Erben der Gebrüder Grimm bezeichnen; dessen Ziehvater kein anderer als Tim Burton wäre. Nein, ich denke damit würden wir die Fähigkeiten des guten Mannes tatsächlich zu leichtfertig abstempeln. Er trifft mit seiner Bildsprache einen Punkt jenseits unserer Realität und zaubert einem mit diesen dunklen Horror-Märchen, Tränen der Trauer, Freude, Erfurcht und Erbarmens auf das Antlitz.

Man nehme nur "The dream of a thousand cats". Die Geschichte einer Katze, die sich in einen Straßenstreuner verliebt und aus deren Zusammensein diese schließlich schwanger wird. Und wir erleben ihre Gedanken, während ihre Besitzer die kleinen Miezen aus Gründen von "Reinrassigkeit" im See ertränken. Mit Abscheu verfolgen wir die Kommentare der Besitzer, von wegen "sie würde schon darüber wegkommen...", während die Katze zusammengerollt vorm Kamin in Sehnsucht und Trauer vergeht...

... Bis sie einen pechschwarzen Kater in ihren Träumen aufsucht, um ihn um Hilfe zu bitten.

Fantastisch - Einzigartig - und wie ein wahres Kunstwerk auf ewig offen zur Interpretation, verspricht "SANDMAN" ein Leseerlebnis, welches bis heute seines Gleichen sucht.

2 - Alan Moore, Jamie Delano, Grant Morrison, Garth Ennis, Paul Jenkins, Neil Gaiman, Warren Ellis, Peter Milligan & Various' "John Constantine: The Hellblazer" (Vertigo / DC)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! John-constantine

Neueinsteiger-freundlich? Ja, Vertigo veröffentlicht John immer wieder in den verschiedensten Sammlungen; inkl. der Komplettsammlung (aktuell gehts' bis Band 14; ich freu mich riesig auf 15 im Januar!) einfach genannt: "Hellblazer". FINGER WEG von DC's NEW 52 John Constantine Relaunch - der kann getrost ignoriert werden!! Glücklicherweise hat DC den Fehler selbst direkt eingesehen und hat ihn, im jüngsten Relaunch des Publishers, mit "John Constantine: The Hellblazer" wieder zurück zu seinen Vertigo Wurzeln gebracht. Seit gewarnt: Gerade zu Anfangs waren die Zeichner sehr 80er, dann lange 90er, was (wie auch bei Sandman) der Atmosphäre und Erzählung an sich allerdings keinen Abbruch gibt; zumindest in meinen Augen!

"I'm the one who steps from the shadows, all trenchcoat and cigarette and arrogance, ready to deal with the madness.
Oh, I've got it all sewn up. I can save you. If it takes the last drop of your blood, I'll drive your demons away.
I'll kick them in the bollocks and spit on them when they're down and then I'll be gone back into darkness, leaving only a nod and a wink and a wisecrack.

I walk my path alone... who would walk with me?" ~ John


John f*cking Constantine, son. Ein gewisser Mann namens "Alan Moore" (Watchmen, V like Vendetta, FROM HELL... uvm.) saß 1986 (schon wieder mein Geburtsjahr...!) in einem kleinen Café in Westminster, London, als plötzlich ein Mann im Anzug und zerknittertem Trenchcoat durch die Tür herein kam. Verschwörerisch lächelnd, zündete er sich eine Zigarette an, zwinkerte Moore zu und verschwand im hinteren Teil des Lokals. Es schien Moore, als hätte nur er diesen Kerl tatsächlich wahrgenommen. Später beschrieb er diese eigenwillige Begegnung im Zusammenhang mit einem "eisigen Schwindel" der ihn unverhofft erfasste; er war sozusagen "constantined".
Diese Idee ließ ihn lange Zeit einfach nicht mehr los, bis er diesen Kerl "fiktionierte", als er in seinem Debüt in "SAGA OF THE SWAMP THING #37" eine mysteriöse, arrogante und kettenrauchende Figur namens "John Constantine" auftauchen ließ. Als langer "The Police" Fan, gab er dieser das Aussehen des Bassisten jener Band; dem Sänger STING, und erschuf nicht weniger als eine moderne Legende der Literatur. Den Magier der Arbeiterklasse. Den miesen Bastard, der als einziger für uns zwischen Himmel und Hölle steht.

Es dauerte nicht lange, bis unter dem DC Inprint Vertigo der Kerl seine eigene Serie erhielt, welche nicht nur als Geburtsstätte legendärer Writer / Artist Kombinationen(Steve Dillon und Garth Ennis trafen sich durch diese Seiten z.B. - Dave McKean und Neil Gaiman ebenso...!) gilt, sondern vor allem als längste, jemals veröffentlichte Vertigo Reihe ganze 300 Ausgaben umfasste.

Hellblazer erzählt dabei die Geschichte des besagten John Constantine, der als ungewolltes Kind der Arbeiterklasse, in den Straßen Londons aufwuchs. In seinen jungen Jahren gründete er, immerzu Rebell und Lebensjunkie, die Punk-Band "Mucous Membrane" und stieß irgendwann, während seiner Eskapaden, schließlich auf die verstohlene Welt der Magie. Rasch abhängig von jener grenzenlosen, unbegreiflichen Kraft wuchs sein Ego schneller als seine Macht und - in einem schicksalhaften Augenblick - pokerte er an der Seite seiner Band-Kollegen zu hoch und verdammte ungewollt die Seele eines jungen Mädchens auf ewig in die Hölle. Geistig völlig zerstört von diesem Erlebnis, fristete er daraufhin ein halbes Jahrzehnt in einer Nervenheilanstalt; bis er daraus entlassen, immerzu verfolgt von seinen, durch seine Arroganz verstorbenen, einstigen Freunden, wieder ins Leben hinaus stolpert.

Genau an diesem Punkt beginnt die Erzählung der Serie und führt uns, als stille Beobachter an der Seite Johns', durch sein zerrüttetes Leben. Als absolute Besonderheit im Genre gilt hier die Tatsache, dass wir in den folgenden 300 Ausgaben sein Leben tatsächlich weiter verfolgen; er altert reell zur Serie; er verliebt sich einige Male, heiratet sogar und wird Vater. Die genialen Schreiber und Zeichner hauchen dieser mysteriösen Figur weit mehr Leben ein, als man es höchstens im seltensten Falle auf Papier überhaupt zu Gesicht bekommt... Und dadurch bleibt Hellblazer immerzu tief am asphaltierten, verrauchten Londoner Boden verankert. Unzählige, unvergessliche Momente erschließen sich vor unsren Augen, während John einem immer zu mehr ans Herz wächst und zu einem verschrobenen, ungewollten Freund wird; welchen man im schlimmsten Fall bedauert; meistens bemitleidet und sich ab und an, ehrlich für ihn freut... Auf einer Reise durch die grauenvollsten Abgründe der menschlichen Seele, bis hin zum Sinn des Lebens selbst.

Geschichten, wie Neil Gaimans "Hold Me", Garth Ennis "Lord of the Dance" & "Dangerous Habits", Warren Ellis "Shoot" & "The Crib" werden einen auch längst nach der letzten Seite nicht mehr so leicht los lassen. Versprochen, sowas von hoch- wenn auch alles andere als heilig. ;)

1 - Mike Mignola & Various' "Hellboy" (Dark Horse)

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Mike-mignola---hellboy-in-hell---baba

Neueinsteiger-freundlich? Ja. Egal aus welchem Blickwinkel.

Mike Mignolas Hellboy ist und bleibt für mich die beste Comicserie aller Zeiten. Es ist nicht nur eine pure Liebeserklärung an die Literatur zur Jahrhundertwende, das Weird Tales Magazin, Lovecraft & Co. - sondern vor allem der Beweis, wie tiefgründig und mannigfaltig Geschichten in diesem Medium überhaupt sein können. Hellboy und all die Serien, welche dadurch ins Leben gerufen wurden, sind faszinierend, andersartig, außergewöhnlich, mystisch und mitreißend. Unzählige Augenblicke meines Lese-Lebens verbinde ich mit dieser Saga, wodurch Mignolas Epik einen gänzlich besonderen Platz in meinem Herzen erobert hat. Mignola und der kleine Kreis aus Schreibern und Zeichnern haben es geschafft, eine Note in mir zu treffen, welche bislang niemals zuvor erklang(Höchstens in Lovecrafts besten Geschichten, wenn Erik Zann seine Violine anschlägt...). Nicht weniger als ein Meisterwerk der Literatur, welches man zwingend gelesen haben muss, bevor man diesen Planeten verlässt!

Mike Mignola stürmte einst wutentbrannt und fluchend, Anfang der Neunziger, aus den Marvel Studios und schrie lauthals, er würde mit diesen "Halsabschneidern nie wieder was zu tun haben wollen!". Mit kaum mehr Geld in der Tasche, Mietbescheide im Überzug und ohne Manager und Aufträge, begann er mit Editoren von Dark Horse (seinerzeit gerade erstmals durch Sin City ins Rampenlicht gelangt) zu quatschen und schaffte es, ein paar Seiten im nächsten DARK HORSE PRESENTS zu ergattern. Nur mit was sollte er diese nun füllen? Er kramte in seinen Notizen und fand das Skript zu einem Einseiter, über einen roten Kerl mit Steinhand, der einen riesen Werwolf in Texas mit einem Kinnhaken direkt in einen Tanklaster umhaut, der daraufhin explodiert - und dachte sich: "Warum nicht?" ... 20 Jahre später brachte er diesen Kerl schließlich, vor den tränenden Augen von Millionen Fans, persönlich zu Grabe. In seinem eigenen Studio; nicht weit von dem Kinderzimmer seiner kleinen Tochter, im Haus seiner Träume, schrieb er die letzten Zeilen und lehnte sich zurück. Hellboy hatte sein Leben gerettet. Und diese Dankbarkeit spürt man in jedem einzelnen Panel, von Beginn an, bis zum perfekten Schluss.

Dabei erzählt er die Geschichte eines fehlerhaften Experimentes Hitlers' paranormalen Experten, welche irgendwo im Norden Schottlands, am Ende des 2. Weltkrieges, die Mächte der Hölle für sich gewinnen wollten. Irrtümlicherweise ging etwas schief und in einem verfallenen Kloster, nicht weit von der Ritualstelle entfernt, taucht plötzlich ein kleines Wesen mit Hörnern und riesiger Steinhand auf. Doch anstelle den Nazis in die Hände zu fallen, findet ihn eine kleine Einheit britischer Soldaten unter der Führung des noch jungen Professor Trevor Bruttenholms, welcher die Einheit gerade noch davon überzeugen kann, den Jungen aus einer anderen Welt nicht, wegen seinem teuflischen Aussehen und purer Fremdartigkeit, zu erschießen. Kurzerhand nimmt er sich seiner an und hingegen aller Gegenwehr, erzieht er ihn zu seinem Sohn, als wäre er sein eigen Fleisch und Blut.

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Hellboy-mike-mignola-hellbaby

Im Jahre 1952 schließt sich der, mittlerweile erwachsene, Hellboy einer Einheit des B.P.R.D. (Bureau of Paranormal Research and Defense) an und beginnt seine Karriere als paranormaler Detektiv. Aus dieser Prämisse heraus entfalten sich hunderte Horror-Geschichten, welche Hellboy auf seinem Weg begleiten, die Menschheit vor seiner eigenen Art zu beschützen; während er sich dem grauenvollen Schicksal versucht zu erwehren: Der Bote der Apokalypse selbst zu sein.

"What makes a man a good man? I once wondered... It isn't the way he starts things. It is the way he wants to end them." ~ Mike Mignola.

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! LTGdCFQ

Das Geniale daran ist die Art und Weise, wie Mignola und seine Schreiber das Hellboy Universum über die Jahre hinweg aufgebaut, beleuchtet und erweitert haben. Anders als unzählige andere "Super /- Helden Universen" fühlt sich das Hellboyverse viel reeller und ehrlicher an; es wird niemals dubios, verrät seine eigenen Prinzipien oder wird gänzlich über den Haufen geworfen. Es hält sich strikt an den festen Verlauf der gesamten Geschichte und bereichert diese geschickt durch ausgeklügelte Nebenerzählungen, welche zwar per se für das Verständnis nicht von Nöten sind, jedoch demjenigen, der diese erforscht, einen tiefgründigeren und dadurch fantastischeren Blick auf das "Große Ganze" gibt. Daraus entsprangen mittlerweile eine Vielzahl an genialen Spin-Off Serien, welche bisweilen sogar die Original-Serie in Sachen Spannung durchaus in den Schatten stellen können. Klingt jetzt vielleicht schwierig zu verstehen; lasst mich das Ganze mal einfach an ein / zwei Beispiel(en) erklären.

Auf der Jagd nach einem Ungetüm, stranden Abe Sapien und Hellboy einmal in einer alten mexikanischen Kirchenruine. Dort entdeckt Abe ein altes Poster eines Luchadore(mexikanischer Wrestler), welcher sich wie Hellboy kleidet. Daraufhin meint Hellboy, er wisse nicht sonderlich viel davon, sei er doch einmal einen Monat lang halb sturz-betrunken in Mexiko verschwunden und hätte kaum mehr Erinnerungen an diese Zeit. Die Geschichte nimmt wieder Fahrt auf und lässt diese Szene als nette Anekdote zurück... Bis Richard Corben und Mike Mignola einmal die "Hellboy in Mexico" Serie herausbrachten; welche eben genau diesen Monat, in welchem Hellboy verschwunden war, näher beleuchtet.

Oder als Kate und Hellboy in einem Schloss in Österreich, während "The Conqueror Worm", auf den Geist eines Soldaten mit dem Symbol einer Krebshand auf der Brust stoßen, welcher in einer kurzen Rückblende hier vor sechzig Jahren einmal gegen die Nazis kämpfte und starb... Woraufhin Hellboy ihn direkt, als den Helden der Groschenromane seiner Jugend "The Adventures of Lobster Johnson", identifiziert (welche man schon unzählige Bände davor öfters mal in seinem Zimmer entdecken konnte.). Später, in einer gänzlich anderen Geschichte, während B.P.R.D. "Plague of Frogs", finden Kate, Abe und Liz in einem alten B.P.R.D. Stützpunkt plötzlich eine vergilbte "Classified"-Akte über einen Vigilanten aus New York, welchen die Zeitungen damals "Lobster Johnson" nannten und welcher, lt. einem Foto, schon einmal mit dem teuflischen "Black Flame" zu tun hatte. Zum Verständnis: In den jeweiligen Geschichten wird zwar alles Nötige für den Plot weiter gesponnen, allerdings bleibt der Figur eben jener Mystizismus angeheftet, welcher im Leser unweigerlich die Fragen öffnet: "Wer war dieser Kerl eigentlich? Und wie kam er vom Vigilanten aus New York, zum Soldaten in Österreich?" ... Und aus diesem Grund erschien die Serie "Lobster Johnson", welche eben genau jene Jahre näher beleuchtet und langsam aber sicher das Rätsel um "die Claw of Justice!" löst. (Und nebenbei auch noch erklärt, wie er als Pulp Held in die Magazine aus Hellboys' Jugend kam!)

Das gesamte Konzept fühlt sich so organisch und perfekt in dieses Universum ein, dass es niemals aufgesetzt oder hinzugedichtet wirkt. Ganz im Gegenteil eröffnet es dem erklärten Fan und Leser des gesamten Werkes einen epischen Blickwinkel, mit unzähligen "Aha!" Augenblicken und hunderten meisterlichen Verbindungen, welche einem auch längst nach dem Weglegen immer wieder zum "darüber nachdenken" anregen. Spätestens wenn im neuen "Rise of the Black Flame" eine der Protagonisten von einem Erlebnis aus London erzählt, als sie an der Seite von Sir Edward Grey gegen die heliotopische Bruderschaft gekämpft hat, freue ich mich bereits tierisch darauf, wenn Mignola und Co. diesen Augenblick der Serie einmal näher beleuchten werden!

Das Hellboy-Universum umfasst (aktuell) folgende Serien:

Hellboy (Bände 1-12)
Die abgeschlossene Erzählung der Hauptfigur, conanesque in verschiedene, oftmals eher kurze Abenteuer gegliedert und in unterschiedlicher Abfolge erzählt. Immer wieder greift ein Band die Hauptgeschichte auf, bis die letzten Drei schließlich das "erste" Finale einläuten.

B.P.R.D. "The Plague of Frogs" (1-4, in Omnibus' Format veröffentlicht)
Greift nach den Ereignissen von "Hellboy: Conqueror Worm" auf und erzählt die Geschichte von Kate Corrigan und ihrem Team aus paranormalen Detektiven: Liz Sherman, Abe Sapien, Roger the Homunkulus, Johann Kraus' uvm. in abfolgender, aufeinander aufbauender Reihenfolge... Bis:

B.P.R.D. "Hell on Earth" (Bände 1-15, wird 2017 als Omnibus' Format neu veröffentlicht)
... In Hell on Earth der Kampf um die Erde los getreten wird.

Abe Sapien (Bände 1-9)
Erzählt in den ersten drei Bänden unterschiedliche Fälle von Abe Sapien, bis die Serie ab Band Vier parallel zu "Hell on Earth" die Geschichte Abes' erzählt, welcher sich auf der Suche nach seiner Herkunft quer durch das zerstörte Neu-England schlägt.

B.P.R.D. "1946-48" (Omnibus)
Erzählt die Gründung des "Bureau of Paranormal Research and Defense" kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges durch Trevor Bruttenholm, während dieser mit seinen wenigen Agenten paranormalen Vorkommnissen auf den Grund geht... Und nebenher einen kleinen, roten Kerl aufziehen muss.

B.P.R.D. VAMPIRE (bislang 1x Band)
Spin-Off Serie zu "1947-48"... Beleuchtet den Verbleib eines gewissen Agenten näher, der nach '48 auf eigene Faust nach Europa reist, um dort seinem... Sagen wir "eigenen" Antrieb zu folgen?

Hellboy and the B.P.R.D. (Bislang 1952, 1953 und 2017 folgt 1954)
Erzählt die ersten Jahre von Hellboy, als er 1952 zu seinem ersten Auftrag mit dem B.P.R.D. aufbricht. Klassisch greift es den Aufbau der ersten Serie auf und erzählt unterschiedlich abfolgend Band-weise ganze Fälle, oder lediglich atmosphärische Kurzgeschichten. Beleuchtet unzählige Fragen gerade aus seiner Anfangszeit näher, während es der Urserie treu bleibt und lovecraftian-Horror in reinster Form darbietet.

Hellboy in Hell (Band 1&2)
Die komplette Geschichte von Hellboys Fall in die Hölle, nach den Ereignissen des letzten Bandes der Urserie schickt Mignola seinen Schützling noch einmal quer durch den Abyss, bis zum perfekten, tränen-rührenden Schluss.

Sir Edward Grey, the Witchfinder (Band 1-3, Band 4 erscheint 2017!!)
Beleuchtet in gesamten, abgeschlossenen Erzählungen, das Leben des berühmten Agenten der englischen Königin, Sir Edward Grey, näher. Der erste paranormale Detektiv der Welt zieht im viktorianischen London gegen unterirdische Kulte, Dämonen und apokalyptischen Bruderschaften zu Felde und stellt in sich eine absolute Verehrung für Conan-Doyle und Lovecraft in seiner Reinform dar. Wenn ihr Lovecraft mögt, aber nicht wisst, was ihr von Hellboy halten sollt... Lest "Sir Edward Grey, the Witchfinder: Mysteries of Unland" - und ihr seit in die Materie verliebt!

Lobster Johnson (Band 1-5, duzende noch nicht als komplett Band veröffentlichte Geschichten, Band 6 kommt 2017!!)
Wie oben bereits geschrieben, erzählt diese Geschichte die Jahre zwischen dem ersten Auftauchen des Lobsters, bis (wohlmöglich) hin zu seinem Ende in Hunte Castle, Österreich. Das Geniale daran ist, dass der Lobster selbst ein absolutes Mysterium bleibt und man ihn über die Schulter einer Reporterin und seinen Gehilfen hinweg beobachten; wie er gegen die Mafia, außerweltliche Bedrohungen und sogar die METAL MEN, in perfektem Pulp der 20er Jahre, zu Felde zieht!

SLEDGEHAMMER(1x Band)
Eine eigenständige Geschichte über eine Rüstung der Amerikaner, welche im 2. Weltkrieg gegen die Deutschen eingesetzt wird und seine mystische, elektrisierende Macht aus einer besonderen, für Hellboy Enthusiasten sehr bekannten, Quelle zieht. Bislang dachte man, es wäre eine reine Nebengeschichte, die "Lobster Johnson: The Burning Hand" ein wenig weiter spinnt... Tja, ich will nicht zuviel spoilern... Aber der Sledgehammer wird auf jeden Fall noch wichtig im weiteren Verlauf! ;)

Frankenstein Underground(1 eigenständiger Band)
Erzählt die Geschichte des Frankenstein-Monsters, nachdem wir es hier und da im Lauf von Hellboy und B.P.R.D. entdeckt hatten, wie es in den 50er Jahren von seinem damaligen Besitzer flieht und in die Hohlwelt gelangt... Eigenständige, gruselig-schöne Geschichte mit atemberaubendem Artwork und - wie für das Universum üblich, der ein oder anderen, ziemlich coolen Verbindungen zu Grey und Co.!

... Und viele, Graphic Novels (Hellboy: The Midnight Circus & House of the Living Dead), Kurzgeschichtenbänden (Hellboy in Mexico, Hellboy: Weird Tales, B.P.R.D: Being Human und Co.) mehr.

Auch wenn Hellboys Geschichte erzählt und 2016 der Hell on Earth Cyclus abgeschlossen ist, sind Mignola und Co. noch nicht fertig mit dem Universum... Starten doch 2017 viele neue Serien, wie z.B. "Rise of the Black Flame", "Lobster Johnson: The Pirate's Ghost", "Hellboy and the B.P.R.D: 1954", ein neuer Witchfinder und gänzlich neue Iterationen, wie "The Visitor, where he came from und why he stayed." - welche das gigantische Mosaik dieses Meisterwerkes um eine Vielzahl von spannenden Geschichten bereichern werden.

(Bá und Moon, ich warte im übrigen immer noch auf B.P.R.D.: VAMPIRE #2!)

Wenn ihr euch für die Serie interessiert, fühlt euch bitte nicht von der Vielzahl erschlagen. Sucht euch einfach eine Ecke aus, die euch am meisten interessiert, und legt mit dem Lesen los. Jede einzelne funktioniert auf sich allein gestellt perfekt und eröffnet einen gänzlich eigenen Einstieg in die Materie; wodurch das Hellboy-Verse für jeden zu einer ganz persönlichen Erfahrung wird.

"No matter who you are and where you came from. As long as you always try to be the best version of yourself, you may have a chance, that after you're dead and gone... There may spawn lillies in your wake."

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Das waren meine 15 besten Comics aller Zeiten. Natürlich hab ich gerade zum Ende hin ein wenig geschummelt, aber was solls. Meine Liste, meine Regeln. Wenn ich aber auch eines weiß, dann, dass dieses Hobby mit einer niemals endenden Fülle an Geschichten aufwarten kann, welche es noch zu erleben gilt. Ich sollte mich wohl daran gewöhnen, diese Liste ab und an anzupassen... Immerhin ist gerade ein neues Jahr angebrochen, was für mich in erster Linie, neben der ein oder anderen Sache, vor allem eines bedeutet: Neues Jahr, neue Comics!

Ich hoffe ich habe also derweil einen kleinen Einblick in diese Kunst geben können und bedanke mich auf jeden Fall fürs lesen / überfliegen / drauf klicken!

Bis dahin:

“Deeps in the humans unconscious is a pervasives need for a logicals universes that makes senses. But the reals universes is always one step beyonds logic.” ~ DUNE CAT.

Euer Alex!! :)


Zuletzt von wellby am Mi Apr 12 2017, 13:15 bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
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Beitrag von Fade am Sa Dez 17 2016, 00:35

Gucker Wow. Erstmal Hut ab für die ganzen Rezessionen. Du rührst ja ordentlich die Werbetrommel für die fantastische Kunst ^^

Ich erlaube mir mal (ganz dreist), meine Meinung als Nichtkenner zu dem Ranking abzugeben. Da man über Geschmack schlecht streiten kann und ich von den Inhalten ohnehin nichts kenne, beschränke ich mich aufs Bauchgefühl und gebe lediglich wieder, welche Faktoren mir ein yay oder nay entlocken...

Vorab: all hail to the Dunecat!  Die ist ja wohl episch Applaus  Mein Herz schlägt bei Dune ja eigentlich für Haus Harkonnen (die wissen, wie man verhandelt)... *hust*

zu den Comics:

15 - auch wenn ich natürlich nicht über die Qualität des Comics reden kann, sehe ich Batman(s) inzwischen eher etwas Skeptisch an. War nie ein übermäßiger Fan von der Fledermaus, wobei das Szenario im Ganzen doch schon einen Berg Potential mit sich gebracht hat und nicht zuletzt die bunte 'Armee' von Schurken unter den bekannten Heldengeschichten ihres Gleichen sucht..
Da ich nicht über die explizite Version Urteilen kann, belasse ich es dabei, dass ich vielleicht schon zu viele Batman Versionen kennengelernt habe von denen zumindest ein paar eher Ablehnung in mir hervorgerufen haben..

14 - hmmm.. Um ehrlich zu sein empfinde ich Vampir Themen etwa so wie Batman Themen (immer auf die Fledermäuse)  Fledermaus
Einzeln sind sicher viele Meisterwerke darunter, doch für sich ist das Thema inzwischen ziemlich überstrapaziert, als dass ich auf einen Vampir zeigen würde und sage: "Dass ist der coolste an dem führt kein Weg vorbei"... Man kann ja offensichtlich eine Menge aus den Blutsaugern herausholen und Erfolg gibt immer noch Recht, aber irgenwie fürchte ich, dass wegen diesem 'Vampire sind cool' Hype viele andere interessante Unholde auf der Strecke bleiben ._. (oder hat von euch schonmal jemand was von Swamp Thing gehört?  :ironie: )

13 - Bin sicher, dass man in dem Setting sehr gute Geschichten verpacken kann. Persönlich liegt mir die Form vom Endzeit SciFi nur bedingt. Soweit ich mich an Judge Dredd erinnere wird dabei (ähnlich wie in Robocop) das Polizeistaatsystem kritisiert/parodiert und sich von Klischees ernährt (was an sich keine schlimme Sache ist).
Um die Moralfrage zu klären: "Frieden gibt es nicht." - Kodex der Sith
Lesen würde ich solche Comics wohl schon, aber wären (auch) nicht meine erste Wahl.

12 - Es fällt mir ehrlich gesagt nicht ganz leicht, mir das Setting richtig vorzustellen, wenn ein Volk aus der Antike, angeführt von einem engstirnigen Herrscher, mit Zauberwaffen plötzlich im neuzeit-Weltgeschehen mitmischt (oder halt... Wonderwoman und ihr Amazonenheer machen das ja auch ab und zu).
Bei "die größte Waffe des Universums" kommen mir irgendwie andere Sachen in den Sinn... (der Todesstern zb?!)

11 - Horrorsetting klingt eigentlich ziemlich interessant (muss dabei unwillkürlich an Geister-/Gespenstergeschichten-Comics denken, die ich als Kind gern gelesen hab). Bin selbst unschlüssig, ob ich bei so einem Thema wirklich lieber eine (langgezogene?) Serie lesen würde, oder lieber kürzere, voneinander (nicht zwingend) unabhängige Geschichtchen..

10 - Wieder das Batman Thema ^_^, ... gebe aber gerne zu, dass die Beschreibung sehr interessant wirkt und tatsächlich ja die Normalsterblichen im Vordergrund stehen. Es klingt vielversprechend.

9 - Und wieder das Vampirthema  Fledermaus  (erkenne ich langsam einen Rythmus?)
Abgesehen davon, dass es sich (natürlich) wieder um Vampire dreht, klingt das Setting ziemlich spannend. Denke eigentlich nicht, dass ich als Langzeitabstinenzler gleich in ein "Gewaltcomic"-Thema einsteigen würde, aber im Hinterkopf behalten werde ich den Titel wohl.

8 - Denke damit hast du mich erwischt. Auch wenn das "Jumpen" wohl schon das ein oder andere Mal im TV behandelt worden sein soll (Jump), hat mich deine Beschreibung der Story dazu gebracht, mir Volume 1 bei Amazon vorzumerken. Bin sehr gespannt auf ein Setting, bei dem die Authoren die Option haben, 'richtiges' Neuland zu betreten (keine Vampire, kein Batman, kein Zombieausbruch...).
Irgendwie muss ich schon beim Bild an Perry Rhodan denken und den Karton von meinem Opa, in dem er gut 300 von den Hefftchen verstaut hatte .. damals hab ich die nicht gelesen, sondern mir nur die Frontcover angesehen (eines meiner Liebsten war ein Saurier, der einen futuristischen Panzer mit einem Bein in den Matsch drückte) ^^

7 - Über den haben wir ja bereits viel gehört. Hege leise Zweifel, dass Preacher mich für sich gewinnen könnte (bin schließlich bereits auf Jims Seite und der ist genauso ein Alkoholiker wie El Pezosa!). Ausserdem kommt ja wohl ganz offensichtlich auch ein Vampir in der Handlung vor (das geht nun wirklich nicht?!) ^_^

Bin sehr gespannt auf deine Top 6 (hoffe auf medival Fantasy a la Conan oder Wikingerstories..) :)

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Beitrag von Darnamur am Sa Dez 17 2016, 02:03

@wellby schrieb:Thihihihihihi... Thehehehehe. Thehehehe! Me Pauls Atreides, meauhws! *rofl*

:breit:


Predictions für die Top 6:

Spoiler:
-Watchmen
-Doom Patrol
-Hellboy (Kann sein, dass er da Unterteilungen vornehmen wird, aber es ist bestimmt drin^^)
-Sin City
-Sandman (Sobald du ihn fertig gelesen hast :breit:)
-The Astonishing Tales of...nee, moment...okay, ich muss zugeben, dass mir nichts mehr einfällt...vielleicht ja nochmal etwas zu Hellboy^^
___________________________________________________________________________________

So, jetzt aber mal allgemein zum Thema...
Ich finde es gut, dass du dir hier die Mühe machst, ein paar einzelne Serien vorzustellen, zu mal es einem als Laien teilweise doch recht schwer fällt sich in diesem "fremden Universum" zu orientieren. Als ich vor kurzem im Comic-Laden war-

Zu langer Nebensatz:
ja, ich habe den 2.Teil von Preacher fertig gelesen und habe vor die Serie auch noch weiterzuführen, ich kann dich beruhigen, deine Sorge war da recht unbegründet

-und mit Trauer feststellen musste, dass das gewünschte Objekt meiner Begierde, das ich mir für Weihnachten zulegen wollte nicht auffindbar war, hatte ich da ein ähnliches Problem. Letzten Endes habe ich dann noch ein Geschenk für meinen Bruder besorgt, aber das werde ich dir dann andernorts präsentieren^^

Einige der hier gezeigten Werke wirken auf jeden Fall auf den ersten Blick ganz interessant. Vielleicht werde ich hierhin zurückkehren, sobald ich den pilgrim zum Ende seines Weges begleitet habe. Watchmen habe ich aber auf jeden Fall auch noch auf dem Plan. ;)

Bin gespannt, was nun noch am Ende der Liste kommt und inwieweit ich es vorausahnen konnte^^

Bis demnächst ;)


@fade:

@fade schrieb:14 - hmmm.. Um ehrlich zu sein empfinde ich Vampir Themen etwa so wie Batman Themen (immer auf die Fledermäuse)  Fledermaus
Einzeln sind sicher viele Meisterwerke darunter, doch für sich ist das Thema inzwischen ziemlich überstrapaziert, als dass ich auf einen Vampir zeigen würde und sage: "Dass ist der coolste an dem führt kein Weg vorbei"... Man kann ja offensichtlich eine Menge aus den Blutsaugern herausholen und Erfolg gibt immer noch Recht, aber irgenwie fürchte ich, dass wegen diesem 'Vampire sind cool' Hype viele andere interessante Unholde auf der Strecke bleiben ._. (oder hat von euch schonmal jemand was von Swamp Thing gehört?  :ironie: )

Vampire sind halt auch mit am Interessantesten. Und passen zu menschlichen Verhaltensweisen^^

@fade schrieb:9 - Und wieder das Vampirthema  Fledermaus  (erkenne ich langsam einen Rythmus?)
Abgesehen davon, dass es sich (natürlich) wieder um Vampire dreht, klingt das Setting ziemlich spannend. Denke eigentlich nicht, dass ich als Langzeitabstinenzler gleich in ein "Gewaltcomic"-Thema einsteigen würde, aber im Hinterkopf behalten werde ich den Titel wohl.

Einige der besten Comics, die ich bisher gelesen habe, bevor ich mich näher mit der "Szene" befasst habe, handelten im Übrigen auch von Vampiren, fällt mir gerade ein :breit:

@fade schrieb:7 - Über den haben wir ja bereits viel gehört. Hege leise Zweifel, dass Preacher mich für sich gewinnen könnte (bin schließlich bereits auf Jims Seite und der ist genauso ein Alkoholiker wie El Pezosa!). Ausserdem kommt ja wohl ganz offensichtlich auch ein Vampir in der Handlung vor (das geht nun wirklich nicht?!) ^_^

Der Vampir ist aber auch eindeutig einer der coolsten Charaktere der Serie ;)
Ein paar der anderen Figuren würden dir aber denke ich auch recht gut zusagen (Saint of Killers; Der Kerl, dessen Name ich gerade vergessen habe...  <.<)
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Beitrag von Steinreis am Sa Dez 17 2016, 03:40

Danke, Wellby, da sind einige wunderbare Preziosen in deiner Sammlung, die ich ebenfalls mit Genuss las. Deine Liste ist ja noch nicht komplett und so möchte ich auch mal zwei Empfehlungen abgeben, die es m. M. n. wert wären, in die Top 6 zu kommen.

1. Transmetropolitan, von Warren Ellis und Darick Robertson
Eine ebenso gewaltige, wie witzige Inkarnation des Cyberpunk um einen Jornalisten mit ungesunder Lebensweise und Enthüllungsdrang.

2. Midnight Nation, von J. Michael Straczynski (dem wir unter anderem auch die Sci-Fi Serie Babylon 5 verdanken)
In diesem religiös angehauchten Comic können wir sehen, wie man seine Seele verliert, wo man danach hinkommt und wie zu Fuß von LA nach NY marschiert wird, um sie sich von diesem anderen Kerl zurückzuholen, der sie hat.

Das solls auch schon gewesen sein. Sollte einer dieser beiden Comics es auch in Wellby's Top 15 geschafft haben, wird es sicherlich auch eine bessere Rezension geben, aber dann muß ich sie nicht schreiben.  ;) :P

LG Steini

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Beitrag von Fade am Sa Dez 17 2016, 11:10

@Darnamur: Ich wiederspreche deinen Argumenten nicht.
Mein Kritikpunkt war nicht, dass Vampire nicht cool sind (Erfolg gibt Recht wie gesagt).
Da ich aber schon sehrviel länger über diese Erde wandle (Mumie), nehme ich mir die Freiheit heraus zu behaupten, dass der Weltanteil der Vampirgeschichten, vielen anderen interessanten Monstrositäten den Lebensraum nimmt. Darkknights zb  Schnief  (nein nicht Batman, sondern die richtigen Dunkelritter?!) hätten sehr leicht einen ähnlichen Ruf als Badass Ikonen erreichen können, nur leider wird die Welt das nie erfahren... (Darth Vader - einer der bekanntesten und beliebtesten (Fantasie-)Schurken unserer Geschichte - war im Grunde ein Musterbeispiel für einen reinrassigen, futuristischen Drk Vader )...

Alle Vampire dieser Welt sind (sehr häufig) nur dem Namen nach verwandt, da man ihnen frei nach Bedarf genau die Eigenschaften zuspricht, die man für seine Geschichte gerade benötigt um die "Anomalieeffekte" (wie sie Startrek erfunden hat) zu füllen.. Ich spreche wie gesagt nicht ab, dass man jeder coolen Figur als I-Tüpfelchen die Bezeichnung Vampir verpassen kann (so wie man es auch mit 'Ninja' macht). Je häufiger ich neue Vampir-Versionen sehe um so mehr hinterfrage ich halt einfach, warum es keine eigenständige Spezies ist. Leider ist manchmal wohl ein Grund dafür einfach der Verkaufswert des Warennamens IBM.. äh Vampir.
Dass die Geschichten deswegen trotzdem genial sein können, steht ausser Frage.

Um nicht ganz offtopic zu werden: In Comics sehe ich viel Potential für grenzenfreie Werke. Unabhängig von der Qualität der Geschichte kann ich bei unbekannteren Figuren/Szenarien mehr Input für mich finden, als bei bekannten Größen, welche schon aus fast allen erdenkbaren Blickwinkeln beleuchtet wurden (weswegen Black Science mein interesse nun mehr weckt, als Vampir/Batman angelehnte Titel).

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Beitrag von wellby am So Dez 18 2016, 10:58

Hey ihr! :)

Freut mich, dasses' euch gefällt!!

@Fade: Coole Sache! Wenn du die Cover von Perry Rhodan als Kind gerne gehabt hast, wirst du BLACK SCIENCE lieben! Stell dir einfach vor, die Cover wären mehr stylisiert und würden zum Leben erwacht worden sein, um eine eigene Geschichte zu erzählen. So kann man Scaleras' Kunst im Prinzip am einfachsten umschreiben. Im übrigen habe ich gerade gesehen, dass am 13. der neue Band erschienen ist... Und ich meine Comicbestellung dieses Jahr schon abgeschlossen hab. Narf. Aber was hilfts - Auf das eine zusätzliche Päckchen kommt es wohl auch nicht mehr an. Tchecheche.

Du hast mich auf die Idee gebracht, noch hinzu zu schreiben, welche Serie abgeschlossen und komplett gesammelt ist, und welche davon noch "läuft". Locke & Key z.B. ist tatsächlich eine fertig erzählte, runde Geschichte, wo MANOWAR zwar abgeschlossene "Storyarcs" erzählt, aber Superheldentypisch grundsätzlich so lange veröffentlicht wird, wie Valiant damit Geld verdient. :)

Vampire sind schon eine Sache für sich. Ich mag sie sehr gerne, WENN sie gut geschrieben sind und NICHT, wie du auch meinst, vom Author so umgeschrieben werden, dass ihre Verwundbarkeit sich der Geschichte und den Gegebenheiten anpasst. Das klassische, gothische Bild des verlorenen Aristokraten hat es mir aber sehr angetan; genauso wie die, vom verrückten Wissenschaftler erfundene, Bestie... Oder der Werwolf, die Mumie etc...

American Vampire, 30 Days of Night & vor allem Baltimore machen in meinen Augen alles richtig, damit ich als Leser - trotz des eher ausgelutschten Wesens - wahnsinnigen Spaß damit hab. :)

@Darnamur: Phew... Good Picks! xD

Schauen wir mal, inwieweit du Recht darüber behalten hast. Freut mich auf jeden Fall, dass du meine Auflistung hier befürwortest und ja - es kann gerade zu Beginn, in diesem Medium sehr schwierig sein, eine Serie / Geschichte und (vor allem) deren ANFANG zu finden. Nicht nur, weil die Comickunst viel vielschichtiger und nuancierter ist, als z.B. die klassische Schreiberei (einfach wegen den vielen, zusätzlichen Faktoren, die summiert erst einen guten Comic mit tollem Leseerlebnis ergeben), sondern vor allem auch, weil man oft erst durch all die Schichten aus Tropes, mäßigen Superhelden und Strips durchbohren muss, um wirklich etwas zu finden, was einem selbst, ganz persönlich, gefällt. :)

@Steinreis: Grüß auch dich und danke dir fürs' Lesen! ;) Ich muss dich insofern leider enttäuschen - Transmetropolitan steht erst 2017 auf meinem Leseplan :/... Ich habs wirklich noch nicht geschafft, Spider Jerusalem (so glaube ich heißt der Knallkopf, oder?) und generell Warren Ellis' Werke zu erleben. Zumindest zum Großteil. Immerhin wird er in dieser Liste noch vorkommen, insofern hab ich deinen Vorschlag zum TEIL tatsächlich erfüllen können! ^^

J. Michael Straczynski kenn ich jetzt vor allem von seiner VALIANT Arbeit an UNITY, Bloodshot und Co. und muss sagen, sein direkter Schreibstil gefällt mir sehr. HA - Ich hab auch mal Green Lantern von ihm gelesen, glaub ich? Nichts desto trotz klingt Midnight Nation sehr interessant und ich werds' mir die Tage mal zu Gemüte führen! Danke für die nette Empfehlung!

Ich muss leider schon wieder los - vielleicht komme ich ja noch vor CTHULHU heute Abend dazu, noch ein paar weitere Positionen abzutippen. Viel haben wir ja nicht mehr... Allerdings folgen jetzt nur noch die größten Perlen der neunten Kunst!! Zumindest, wenn es jetzt nach mir geht. ;)

Euch derweil einen schönen Sonntag!

Lg, der Alex!
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Beitrag von wellby am Do Dez 22 2016, 21:30

6&5 sind da! ;)
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Beitrag von wellby am Mo Dez 26 2016, 14:57

4 & 3 nun ebenso!

Was sind die beiden Werke, die sogar SANDMAN in meinen Augen toppen...? Wir werden sehen. Tcheche.
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Beitrag von wellby am Di Dez 27 2016, 13:30

Nummer 2!

Damit bleibt eigentlich nur... Mist. Ich denke die Überraschung sollte für den ein oder anderen spätestens jetzt ausbleiben...
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Beitrag von wellby am Mo Jan 09 2017, 12:45

... Danke für eure Aufmerksamkeit. Damit ist meine Liste fertig... Und Darna' - gar nicht mal so schlecht getippt ! ;)
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Beitrag von Steinreis am Mo Jan 09 2017, 19:16

Bin schon gespannt. :)

LG Steini

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Beitrag von Fade am Mo Jan 09 2017, 21:26

Irgendwo scheint Hellboy ja wirklich was zu haben.. mich würde ehrlich gesagt fast mal ein RP-Plot im Hellboyverse interessieren auch wenn ich gestehen muss, dass mein Wissen nach wie vor nur oberflächlich ist und sich auf die bisherigen Filme mit dem roten 'Teufelskerl' stützt .. (da war er in der Neuzeit noch nicht richtig erwachsen wenn ich mich recht entsinne - auch wenn er geraucht und gesoffen hat wie ein Großer..)

Ansonsten kann ich die Liste noch immer schwer Einschätzen. Nachdem ich Black Science angefangen habe bin ich mir nicht ganz sicher, ob Comics mich noch so in den Bann ziehen (tun Bücher auch nicht mehr sooo sehr) .. Mein Herz hängt doch irgendwie mehr bei dem selbst erdachten, auch wenn neue Impulse nie verkehrt sind..

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Beitrag von wellby am Di Jan 10 2017, 09:02

@ Steini: Freut mich! :D Danke fürs' mitlesen!

@Fade: Das mit dem RP-Plot hab ich mir auch schon sehr oft überlegt und tatsächlich das ein oder andere mal zum Spaß niedergeschrieben. Grundsätzlich würde ich die SC wohl als B.P.R.D. Agenten in irgendein uraltes Kaff im tiefsten, verschneiten Österreich schicken, um dort einen Fall aufzuklären. Das ganze würde sich perfekt mit einem sehr abgeänderten CTHULHU System spielen; man müsste nur die SANITY Regeln wesentlich einfacher gestalten; sollten BPRD Agenten doch eine Abhärtung und vor allem Training gegen das Cthuloide durchlaufen haben. Schauen wir mal was die Zukunft bringt; ich hätte darauf auf jeden Fall ordentlich Bock! :D

Die Hellboy Filme sind leider sehr sehr schwierig mit dem Urmaterial zu vergleichen; bringen sie doch vieles durcheinander und fassen nur ab und an die geniale Atmosphäre auf. Grundsätzlich sind mehrere Sachen daran schuld: Z.B. Ist Hellboy in der Neuzeit tatsächlich erwachsen und nicht mehr so kindlich; er wird auch nicht versteckt und is vor allem normal zurechnungsfähig. Das regt einen schon ordentlich auf xD, wird er doch zuweilen als Bimbo mit riesen Kanone und Steinhand dargestellt. Zum anderen verlieren sich die Filme oftmals in Klamauk und Nebensächlichkeiten, die nichts mit der Materie zu tun haben. Z.B. war Hellboy NIE in Liz Sherman verliebt, ganz im Gegenteil hat er sie aufgezogen wie der große Bruder die kleine, schwierige Schwester. Der Hauptteil des ersten Filmes befasst sich ja mit so einem Quatsch und es schmerzt mich, an Szenen wie "Hellboy und der Junge auf dem Dach schmollen gemeinsam" zu denken! BWAHRGL. Klarer Fall von "Hollywood" muss beim Drehbuch mitmischen, weil die Allgemeinheit ohne Liebeleien im Kino nicht auskommt. (Herr der Ringe, Arwen Syndrom)

Der zweite Film ist schon besser und grundsätzlich sind ein, zwei Szenen und Gegebenheiten durchaus für den Fan ein Fest; allerdings versagen sie beide im Allgemeinen bei der Umsetzung schließlich doch auf ganzer Linie.

Vieles davon hängt halt auch vom einzigartigen Zeichenstil von Mignola und Co. ab. Der ist unvergleichlich und sorgt beim Lesen für eine völlig andere Art der Wahrnehmung; regt er doch das Unterbewusstsein so an, dass man unweigerlich seine eigenen Gedanken und Interpretationen mit in die Panels nimmt. Er ist so reduziert und auf Schattenwurf fixiert, Farbe wird rein für Atmosphäre verwendet, dass jede Szene zu einem Fest des Mystischen wird! :D All die anderen Zeichner haben sich schwer davon inspirieren lassen, wodurch sich der "Artstyle" konstant durch jedes Buch zieht.

Ein Beispiel vom legendären Duncan Fegredo:

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Eines meiner Lieblingspanels vom Meister selbst:

Meine (aktuellen) Lieblingscomics, zumindest die obersten 15! Hellboy-in-hell-issue-1-mignola-cvr

Seht ihr, was ich meine? ^^
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Beitrag von Darnamur am Fr Jan 20 2017, 22:26

Hoi,

Alex schrieb:@Fade: Das mit dem RP-Plot hab ich mir auch schon sehr oft überlegt und tatsächlich das ein oder andere mal zum Spaß niedergeschrieben. Grundsätzlich würde ich die SC wohl als B.P.R.D. Agenten in irgendein uraltes Kaff im tiefsten, verschneiten Österreich schicken, um dort einen Fall aufzuklären. Das ganze würde sich perfekt mit einem sehr abgeänderten CTHULHU System spielen; man müsste nur die SANITY Regeln wesentlich einfacher gestalten; sollten BPRD Agenten doch eine Abhärtung und vor allem Training gegen das Cthuloide durchlaufen haben. Schauen wir mal was die Zukunft bringt; ich hätte darauf auf jeden Fall ordentlich Bock! :D

Ich denke so etwas ließe sich auch gut mit unserem Breakers-System umsetzen, da haben wir ja eine recht ähnliche Herangehensweise (und haben es im Grunde bisher auch mit paranormalen Aktivitäten zu tun gehabt^^).

Insgesamt hast du hier auf jeden Fall eine äußerst ansehnliche Liste zusammengestellt, Alex. Insbesondere den begeisterten Enthusiasmus mit dem du hier deine "Schätze" präsentierst, finde ich sehr inspirierend. Der einen oder anderen Reihe, die hier präsentiert wurde, werde ich im örtlichen Comic-Shop auf jeden Fall mal etwas mehr Aufmerksamkeit zuwenden, wenn ich sie entdecke und sobald ich mit meiner aktuellen Reihe durch bin, werde ich mich wohl auch in eine dieser fremden Welten vorwagen, die darauf warten ergründet zu werden^^

Für den Moment werde ich meine Aufmerksamkeit erstmal weiter dem Preacher und seinen Gefährten zuwenden. Band 3 ist nun als Nächstes dran und ich bin schon ziemlich gespannt, wie sich der Plot weiterentwickelt ;)

LG,
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Beitrag von Odys am Sa Feb 18 2017, 20:41

Hmm, alles sehr interessante Comics (den einen oder anderen auch gelesen, aber sicherlich nicht in der Intensität wellbys), ich habe nachdem ich in Jugendzeiten "Spawn" sammelte, mittlerweile weniger davon... klassisch 'Asterix und Obelix', was aber wenig gemein hat mit dem oben gezeigten... weder erzählerisch noch zeichnerisch... ansonsten neige ich eher zu seltenen und einzelnen Graphic Novels oder zu minimalistischen Comicserien (die oftmals im Netz ihren Ursprung haben).
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Beitrag von wellby am Mi Feb 22 2017, 12:01

Spawn ist tatsächlich eine Serie, die ich mir eines Tages auch irgendwann mal zu Gemüte führen möchte. Gerade die neu erschienenen Origin Editions, welche die Serie von Nr.1 an wieder neu herausbringen, fallen mir immer mal wieder ins Auge und haben mittlerweile einen verlockenden Ehrenplatz auf meiner Wunschliste! Ich bin ein absoluter Fan von den früheren Farlane und vor allem von Capullos Zeichnerei - der Kerl war und ist eine Rock-Ikone des Business! Seit 2011 ist er ja wieder absolut an vorderster Front mit dabei, nachdem er nach all den Jahren die Spawnzeichnerei bei Image verlassen hatte und schließlich bei DC unterschrieb!

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Und "Asterix & Obelix" stehen bei uns tatsächlich auch komplett im Regal; sogar noch die Deutschen Originalerstausgaben der Gallier - thehehehe. Gehören für mich neben "Tin Tin" zu den wohl einflussreichsten und berühmtesten Werken des Mediums! ;)

Interessanterweise fiel mir gerade auf, dass sich kein einziges Graphic Novel in meiner Auflistung befindet - obgleich ich da natürlich ähnlich viel im Regal stehen hab. Spontan würde ich hier Art Spiegelmanns "Maus" dir schwer ans Herz legen, solltest du es noch nicht gelesen haben / mal wieder die Lust verspüren, dir ein literarisch gehobeneres Werk zulegen zu wollen! :D

Oder natürlich... Bone. Bone geht immer!!

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