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Kinder des Lotos (Kindred of the East)

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Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Steinreis am Do Okt 27 2016, 21:48

Aloha, Freunde.
Ich wollte mal kurz anfragen, ob jemand von euch Lust hätte, ein wenig nach Asien zu entschwinden, um mal wirklich zivilisierte Vampire darzustellen. Leider fand ich keinen allgemeinen Thread, weshalb nun ein neuer eröffnet wurde. :)

Kurze Beschreibung der Kinder des Lotos, die übrigens auch zur oWoD (old World of Darkness), wie auch "Vampire, die Maskerade", "Mage" oder "Changeling". Es gibt noch einiges mehr, die WoD ist ja recht groß geworden, mit der Zeit.
Bei KdL spielt man wie gesagt auch Vampire, allerdings asiatische und die sind mit den westlichen Kainiten und Dracula's weder verwandt, noch verschwägert. Die einzigen Parallelen sind, das sie beide Lebenskraft von anderen Wesen rauben müssen, um weiterzuexistieren, ähnliche Probleme mit der Sonne haben und natürlich übernatürliche Kräfte besitzen. Da hört es dann aber auch auf.
Die Kinder des Lotos, oder Kuei Jin, wie sie sich selbst nennen, werden nämlich nicht willkürlich von irgendeinem dahergelaufenen Blutsäufer mal eben nebenbei erzeugt, nein, sie werden wieder auf die Erde zurückgeschickt. Ursprünglich waren diese Vampire nämlich göttliche Aufseher. Die Wan Xian, die zehntausend Unsterblichen, die im Auftrag der erhabenen Jadepersönlichkeit über die vielen verschiedenen übernatürlichen Wesen der (asiatischen) Welt überwachten.
Dieses Mandat des Himmels haben sie leider verloren, weil sie ihren Pflichten nicht in ausreichendem Maße nachkamen, der Dekadenz anheimfielen oder auch dem Größenwahn. So wie viele Herrscher. Doch in der asiatischen Welt hat alles einen Sinn und einen Zweck, auch wenn der simple Menschenverstand nicht oft die größeren Zusammenhänge der Existenz begreift. Ja, selbst die Dämonen haben Sinn und Zweck. Es gibt sie nicht umsonst.

Und Kuei Jin SIND Dämonen, zumindest zur Hälfte.
Ich sagte ja, das sie zurückgeschickt werden. Aber wer wird denn da zurückgeschickt ?
Du. Der Mensch, der du warst, ist tot. Aber dein Karma war unrein, richtig schmutzig. Doch dann auch wieder nicht verdorben genug, um dich für immer in die Höllen zu schicken. Höllen haben sie viele, diese Asiaten. Jeder Herrschaftsbereich eines ausreichend mächtigen Dämonenkönigs, ist eine Hölle. So herrscht die Dämonin Tou Mu z.B. über die Hölle der lebendigen Häutung. Eine Hölle heißt Stadt des Bösen und eine andere wieder Kakuri, doch alle sind sie Yomi-Reiche, wie die Höllen dort heißen. Ihre Herrscher nennt man Yama-Könige.
Du bist aber von dort entkommen. Es war noch genug Güte und Positives in dir, oder nicht genug Schlechtes, doch du hast es geschafft, da wieder rauszukommen.
Die Frage ist natürlich wieso ?
Die erste Antwort darauf ist, das du es nicht allein geschafft hast. Es ist etwas mitgekommen. Etwas, das mindestens genauso sehr aus der Hölle wollte, wie du. Dein Dämon, deine zweite Persönlichkeit, deine Versuchung, deine Nemesis, aber eben auch das, was dir Kraft verleiht, Geheimnisse kennt und selbstverständlich ist er nicht dein Freund. Zwei Geister in einem Körper ist zuviel. Es kann nur einer die Oberhand haben und das Körpergefährt steuern.
Dein Körper ist von Natur aus in der Lage, Yin und Yang Chi aufzunehmen und zu nutzen, wenn du die entsprechenden Disziplinen erlernt hast. Dein Dämon aber bringt auch noch sein eigenes Chi mit, seine eigenen Kräfte und manchmal sogar seinen eigenen Körper.
Wenn du Dämonenkräfte einsetzen willst, dann besteht grundsätzlich die Gefahr, das der Teufel in dir die Oberhand gewinnt. Auch bei großem Chi-Ungleichgewicht, Bewußtlosigkeit oder schweren Verletzungen. Wenn der Dämon den Körper kontrolliert, macht er für gwöhnlich so überhaupt nicht, was du für richtig hälst, aber es kommt darauf an, welche Sorte Dämon du in dir hast, wie er das tut. Denn plump rummetzeln tut der Barbar vielleicht gerne, aber der Narr oder der Sklave tun ganz andere Dinge.
Dem muß entgegengewirkt werden und deshalb folgt ein jeder Kuei Jin, wenn er diesen Namen verdient, einem sogenannten Dharma. Das ist dein spezieller göttlicher Weg, der am besten zu dir paßt. Er gibt auch den Grad deinen Macht an. Je weiter du auf deinem Dharma fortgeschritten bist, desto mehr Chi steht dir zur Verfügung.
Und wenn du weit genug gekommen bist, hast du es nicht mehr nötig, die primitive Blutsauerei zu betreiben.
Es geht ja nicht um das Blut, sondern um das Chi. Blut ist bloß besonders gut geeignet. Es ist nur eine Frage, wie weit du auf deinem dharmischen Weg gekommen bist, obwohl du einen Dämon in dir trägst, der nichts besseres zutun hat, als zu versuchen, das zu versauen.
Wenn man frisch wiedergeboren wird, normalerweise aber nicht immer in seinem alten Körper, ist man nur Dämon. Ein wildes Vieh, das noch vollkommen irre ist, von dem höllischen Entkommen. Diese "Neugeborenen" nennt man Chih-Mei und sie trinken nicht nur Blut, sie fressen gleich das Opfer auf. Wenn du von einem Kuei Jin gefunden wirst, legt man dich zuerst an die Leine und gib dich zu einem Lehrer, der dir zeigt, wie du dich zu benehmen hast. Er holt deine Menschlichkeit wieder hervor. Ab da reicht Blut und du mußt kein Menschenfleisch mehr essen. Wenn du irgendwann dein Dharma noch besser begreifst und damit die Welt, brauchst du irgendwann kein Blut mehr, dir reicht der Atem eines Opfers. Du kannst die Lebenskraft mit einem Kuss entziehen.
Und die richtig alten, weisen Arraths und Boddisathwas haben garkeine Menschen mehr nötig. Sie sind so eins mit der Welt, das sie das Chi direkt aus der Umgebung absorbieren können. Doch da ist man schon sogut wie erleuchtet und halb buddahfiziert.

Es gilt also die Balance zu halten, Menschlichkeit (Hun), Dämonenseite (P'o), Lebens-Chi (Yang) und Todes-Chi (Yin) im persönlichen dharmischen Gleichgewicht zu halten. Währenddessen gilt es herauszufinden, wieso zum Teufel man überhaupt wieder da ist, denn meist gibts da eine recht konkrete Sache. Leider werden dämonische Reinkarnationen ohne Bedienungsanleitung vergeben.
Welches Dharma paßt am besten zu dir ?
Das Heulen des Teufelstigers ?
Der Weg des schillernden Kranichs ?
Das Lied des Schattens ?
Der Pfad der tausend Einflüsterungen ?
Oder der Tanz des zuckenden Drachen ?
Vielleicht bist du gar ein heimlicher Verräter ? Ein Jünger der Yama-Könige. Ein verfluchter Akuma !
Welche Kräfte wirst du bevorzugen ?
Chi- oder Seelendisziplinen ? Shintai oder Dämonenkünste ? Bist du ein Meister der Riten ? Kannst du die magischen Kräfte der Jade wecken ? Sprichst du mit den Geistern ? Wandelst in den Yin- oder Yang-Welten ? Wo ist dein Hof ? Wer ist dein Mandarin ?
Hast du es drauf, deine letzte Chance zu nutzen ?
Denn wenn du hier versagst, dann kommst du nicht nur nicht in den Himmel. Du wirst auch nicht wiedergeboren, wie die anderen Versager, nichtmal als Tier. Nein, dann gehörst du für alle Ewigkeit nach Yomi und wenn man schonmal da war, so wie du, dann wünscht man das nichtmal seinem schlimmsten Feind.

So, erstmal genug herumgeseiert. :)
Jetzt habt ihr eine leise Ahnung, was ich gerne mit euch spielen würde. Wer hätte denn Lust mal Kinder des Lotos zu zocken ? Den eSeL mache ich für euch.

LG Steini

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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Fade am Fr Okt 28 2016, 23:17

Hallo Steini,

vielleicht wäre es hilfreich, wenn du ein wenig mehr über deine eigentliche Plotvorstellung erzählen würdest. Das grobe Szenario ist im Grunde zwar schon nachvollziehbar dargelegt, aber ich für meinen Teil hätte Probleme zu erkennen, um was genau es nun eigentlich gehen soll.
Erfahrungsgemäß dauern Forenrps mit mehr als 2 Mitspielern, welche eine Geschichte über einen Zeitraum von mehr als nur ein paar Tagen erzählen schon eher Jahre, als Monate und in einer offenen Welt (ohne vorgegebenes Ziel) müsste man schon von Endlosspiel reden (also bis keiner mehr Lust hat)..

Im Moment kann ich mir zumindest nicht vorstellen, wie es letztlich aussehen soll. Zugegebenermaßen täte ich mir auch mit den Motiven der Figuren noch etwas schwer... Es sind (im weitesten Sinne) gefallene Engel bzw 'Himmelsdiener' die wegen ihrer unreinheit verstoßen werden und mit Dämon im Körper auf die Welt zurück kommen und jede Menge Menschen töten (mehr oder minder unfreiwillig nehme ich an). Dabei sammeln sie Chi - also Seelenkraft - ihrer Opfer um dadurch mächtiger zu werden und in den Himmel zurück zu kommen ... irgendwie ergibt das für mich wenig Sinn bzw. hat für meine Begriffe nichts mit Gleichgewicht zu tun, wenn die Mächtigsten schließlich das Chi aus der Welt saugen (schlechtes Karma?), um dadurch erleuchtet zu werden....

Ich nehme an, dass die Spieler wohl die 'gute' Hälfte des Charakters verkörpern sollen, welche versucht, dass untuen ihrer dämonischen Hälfte im Zaun zu halten? Aber dennoch sind sie doch Serienmörder wenn ich es recht verstehe... und töten mit einem Kuss?! hrm... <.<

Bitte meine Ansicht nicht als zu negativ auffassen (bei mir klingt das meiste eher negativ. Sogar wenn ich von lustigen Polmihäschen rede, die mit anwachsender Geschwindigkeit einen Abhang hinunter purzeln ... ._.)
Jedes Szenario kann zu gutem RP führen. Nach deiner Beschreibung sehe ich gerade nur nicht genug von dem, was einen als Spieler erwarten würde (oder ist es tatsächlich als offene Spielwelt gedacht, in der jeder frei schreiben soll was er will?)..

Vielleicht bin ich auch nur zu wenig mit dieser WoD vertraut, nur da bisher noch nicht groß Reaktionen kamen, wollte ich halt darauf hinweisen, dass für Newbies in dem Thema doch ein paar Unklarheiten vorhanden sein könnten..


Gruß
Fade o.o/

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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Steinreis am Sa Okt 29 2016, 04:42

@Fade
Hmm, das klingt ja garnicht mal so gut. Wenn ich nämlich eines so ganz und garnicht von Rollenspielern hören will, dann ein "Kann ich mir nicht voestellen". ;)
In diesem Spiel wärest du kurz gesagt, einer der noch Guten. Du hattest einen Meister, der die alten Werte der Wan Xian vertritt und keinen Akuma.

Was für ein Setting genau und wo gespielt werden soll, das wollte ich besprechen, falls es sich lohnt, also genüngend Leute hier Interesse anmelden.
Spielen würde ich, wenn sich mindestens drei Spieler bereiterklären mitzumachen.

Vorgesehen hatte ich, das die Gruppe vollständig in die Hirarchie der zehntausend Unsterblichen eingebunden ist und eine Wu bilden, einen Klüngel, wie man bei Vampire, die Maskerade sagen würde.
Die ersten hundert Jahre nach der dämonischen Wiedergeburt nennt man "die Jahre des rasenden Affen", in dem man sich erstmal an seine neue Existenz gewöhnt, schaut, welche übernatürlichen Kräfte in einem stecken, sich um unerledigte Dinge aus seinem sterblichen Leben kümmern, sicherstellen, das das Arschloch, welches dich vielleicht tötete, selbst getötet wird.
Solches Zeug eben.

Eine Stadt gehört übrigens weder einer politischen Clique, noch einer wirtschaftlichen. Der Herr eines Gebietes ist der Mandarin. Er kontrolliert die Welt des Übernatürlichen und ist der mächtigste Kuei Jin. Bei diesem hohen Herren schneit man nicht einfach herein, man erbittet höflichst und untertänigst um Audienz. Respekt, Form und Ritual sind wichtig und ein Zeichen von Zivilisation. Es läuft alles etwas konfuzianisch.

Der Mandarin hat verschiedene Beamte eingesetzt, wie z. B. den Meister der Riten, welcher das Hofprotokoll überwacht. Als junger, wilder Affe wärest du dem Meister des Fleisches unterstellt, der sich um Angelegenheiten aus der sterblichen Welt kümmern, aber auch dieser ist zu hochrangig, um ihn einfach so belästigen zu können.

Nein, entweder hast du einen Übertagungsplatz bei deinem Meister, oder du hast dir einen roten Schutz besorgt. Roter Schutz nennt man Sterblichen und deren Strukturen, die man persönlich kontrolliert. In Asien ist man anders drauf und noch viel mehr mit dem Übernatürlichen verbunden, als hier im Westen.
Ob dieser rote Schutz eine Firma, eine große Familie oder eine Gangsterbande ist, bleibt persönliche Wahl bei der Erschaffung des Spielercharakters.

Aber nein, ganz so offen ist diese Welt nicht, wie du siehst, Fade. Es ist ein komerzielles RPG, zu dem es ein Regelbuch und Charakterwerte gibt. Es gäbe auch W10 zu werfen, wenn ich nicht so ein Würfelfeind wäre. Hoffentlich habe ich jetzt etwas mehr erklärt.
Und die WoD ist eines der größten und weltumspannendsten RPG-Systeme überhaupt. Entschuldigung, aber wer Vampire, Werwölfe, Dämonen, Magier und Feen in RPG's mag, der kennt die WoD oder hat eine gewaltige Bildungslücke.
Doch die kann weggelesen werden. ;)

LG Steini

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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Elodriel am Sa Okt 29 2016, 12:29

Ich finde aber auch, dass das ganze etwas konfus wirkt. Erst heißt es, dass diese Wesen früher Wächter waren, die von den Guten eingesetzt worden sind, dann sind es aber doch Wiedergeborene Menschen, die einen Dämon in sich haben...?

Ich kenne die WoD so grob, wobei ich viele der, ich nenne sie mal Nebenplots, grad mal vom Namen her kenne, wenn überhaupt. Aber die Aussage, dass jeder, der Dämonen, Magier und Feen mag, die WoD kennen muss, finde ich etwas weit hergeholt My 2 Cents Bei Vampiren und Werwölfen...schon eher, wobei ich bisher auch immer behauptet habe, dass jemand, der sich für Vampire interessiert die 'Chronik der Vampire' von Anne Rice kennen sollte...was wohl auch nicht mehr stimmt...man wird alt Alter Sack
Aber nicht jeder, der sich für Fantasy interessiert, nichtmal jeder, der sich für Rollenspiel interessiert ist heutzutage noch unbedingt an P&P interessiert. Daher muss man da auch mal etwas Nachsicht haben ;)

Und um jetzt nicht völlig als Offtopicverbrecher angesehen zu werden: Das Setting spricht mich nicht sonderlich an. Abgesehen mal davon, dass ich vermutlich nicht noch ein RP hinbekommen würde, könnte ich mir da gerade nicht vorstellen (jaha, das war jetzt Absicht xD) einen Charakter hinzubekommen, der mir Spaß machen würde. Zur Zeit jedenfalls.
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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Fade am Sa Okt 29 2016, 14:32

Danke für deine Erläuterung Steini. Muss leider auch gestehen, dass ich derzeit mit dem Setting wohl eher weniger anfangen kann. Das Regelwerk/ die Spielwelt erscheint ja sehr umfangreich und bewährt und so, nur würde ich mich nicht mehr wirklich als Zielgruppe dafür empfinden.

Seit DSA hab ich eigentlich schon Angefangen, Regelwerke zu meiden wie der Teufel das Weihwasser, wodurch ich die 'Bildungslücke' WoD relativ leicht ertragen kann. Meine Erkenntnis aus den ganzen Regelhaufen war schlicht, dass man Fantasiewesen interpretieren kann wie man will (is klar ist ja schließlich Fantasie...) und das es deshalb beliebig viele Regelwerke/Interpretationen geben kann und darf, die alle gleichwertig sind.

Was mir aus RPler Sicht bei diesen WoD Vampiren nun garnicht eingeht, ist eine 100 jährige Selbstfindungsphase nach unbekannt langer Zeit im Fegefeuer, nach unbekannt langer Zeit im Unsterblichendienst, nach etwa 20-40 jahren als Mensch... Was ich daraus lese ist doch, dass die Wesen nur zum kleinsten Teil tatsächlich Menschen sind und viel mehr irgendwelche Chimären aus gutem und bösen Material himmlischer und höllischer Seiten..
Für einen (menschlichen) Spieler hinter der Figur sind mir solche Rollen inzwischen etwas zu episch...

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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Steinreis am Sa Okt 29 2016, 20:12

Alles kein Beinbruch, deshalb ja dieser Thread, um das Interesse im Forum zu prüfen.
Wenn kein Wunsch nach einem RPG mit asiatischen Vampiren dämonischen Ursprungs besteht, die sich noch an ihre neue Existenz gewöhnen müssen besteht, dann ist es eben so. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, das sich vielleicht doch einige Neugierige finden und danke allen, die hier mal reingelesen und sogar geschrieben haben.

Es gibt übrigens durchaus mehrere Möglichkeiten, so ein Spiel zu spielen und meine besteht z. B. darin, das ganze ohne Würfel zu tun. Werte sind hier also eher persönliche Richtlinien, die man sich bei der Erschaffung aussucht. Und da man nicht alle, ich nenn sie mal Superkräfte perfekt beherrscht, ergeben sich schon dadurch große Unterschiede. Man kann daraus auch eineSache von verschiedenen Schule des Übersinnlichen machen, wenn man auf Kung Fu Filme steht und auf Prügeleien mit Special Moves.
Genauso bieten sich Reisen in Geisterwelten an, Tranzendeltalerfahrungen, göttliche Questen, Yakuzaszenarien mit Gestaltwandlern, Dämonenjagden, Szenarien in denen man von der göttlichen Hierarchie entäuscht wird oder Dinge erledigen, die einen noch an die sterbliche Welt binden.
Natürlich gibts noch mehr, aber darauf einigt man sich, wenn Interessenten da sind.
Wenn man ein Konzept hat, dann kann man es mir mitteilen und ich schaue, was sich daraus machen läßt und welche übernatürlichen Kräfte dazu passen würden, wenn man nicht auch dafür schon eigene Ideen hat. Aber vielleicht gibts diese Idee auch schon als Disziplin, das ist schon öfter vorgekommen. :)

LG Steini

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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von ChibiKoishi am Mi Nov 16 2016, 17:20

Hallöchen, Steinreis^^ (Oder darf ich auch einfach Steini zu dir sagen?)
Also ich finde deine Idee sehr ansprechend^^ 'Asiatische Vampire' da konnte ich einfach nicht Nein sagen. Das klang viel zu verlockend. Und dann auch noch ohne würfeln (O.O) Noch besser kann es gar nicht werden. (Außer innerhalb der nächsten zwei Tage finden sich genügend Interessenten. Ich glaube dann würde ich vor Freude platzen oder einfach nach hinten umkippen und für die nächsten zwölf Stunden so liegen bleiben...)
Deshalb hoffe ich, dass es kein allzu großes Problem ist, wenn ich kein wirklicher WoD-Experte bin. (Ich kenne einfach niemanden der sich mit mir in so ein Pen-&-Paper-Abenteuer stürzen würde... Also müssen die Wikipedia Artikel und was ich sonst noch so gefunden habe ausreichen.) Ansonsten muss und werde ich mich noch einmal durch sämtliche Aufzeichnungen wühlen!
Auch die Tatsache, dass alle ein bisschen mit am Plot basteln können bzw. dürfen, empfinde ich als sehr interessant. Ich werde also gespannt verfolgen, ob sich wrklich noch jemand anderes hier für begeistern kann^^

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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Steinreis am Mo Dez 19 2016, 17:19

@ChibiKoishi
HUCH !
Menschenskind, das hab ich ja völlig übersehen, das sich hier noch ein Interessent gemeldet hat.
Entschuldigung ! :)
Und natürlich kannst du Steini zu mir sagen.
Was das Spiel angeht, so ist das ja ein weites Feld, in dem wir unsere Geschichte pflanzen können. Wenn es lieber gewünscht wird, dann kann ein mittelalterliches Setting her, wie man es vielleicht aus den Fantasy/Kung Fu Filmen der "A Chinese Ghoststory" kennt, auch wenn man es natürlich nicht auf die reine Klopperei reduziert.
Genauso gut kann ein Takeshi Miike Yakusa Settig benutzen und um die Vampire erweitern. Ein passender Beispielfilm wäre für mich "Magic Cop".
Wichtig ist zu sagen, das ich kein Regelreiter bin und gänzlich würfelfrei spiele. Es wird um Charakterdarstellung gehen und man wird sich nicht auf einer Würfelübermacht ausruhen können. Genauso wenig funken des Teufels Quadrate einem im schlechtensten Moment mit unsagbarem Pech dazwischen.
Es wird nur am Anfang ein Charakterbogen erstellt, damit sich jeder orientieren kann, was er beherrscht und was nicht. Wie gut, das bestimmt die gegebenen Situationen und die Umweltbedingungen, die natürlich auch bloß ich sind.

Bisher sind wir noch nicht viele, lediglich du und ich glaube Elodriel haben Interesse. Das aber würde mir schon genügen. Es kann aber auch ein gemischtes Duo sein. Will heißen, ein östlicher und ein westlicher Vampir zusammen. Ein Kuei Jin und ein Kainit.
Wie das gehen soll ?
So zum Beispiel. :)

Ein dynamisches Duo:

Bei diesem Duo handelt es sich um den Malkavianer Johann August Haas und den dritten Lord von Fukuoka, Hattori Hanzo, der dem Pfad der tausend Einflüsterungen auf dem linken Weg folgt.

--------------------------------------------------------------------------------------

Johann

Ich bin der Haas.
Nicht nur, das ich mit diesem Namen geboren wurde, er scheint geradezu schicksalhaft.
Sogar die Ostler sagen das.
Johann August Haas, geboren im Jahre des Herren..., entschuldigung, im Jahre des Hasen muß es natürlich heißen, 1423, oder Johannus Augustus Lepus. Zugegeben, man sprach zur Zeit meiner Geburt nicht mehr wirklich lateinisch, doch es war noch große Mode seinen Namen zu lateinisieren. Ebenso logisch, wie banal, wenn man bedenkt, das ich im heiligen RÖMISCHEN Reich deutscher Nation das Licht der Welt erblickte, doch das ist absolut unwichtig und hat so überhauptnichts mit den aktuellen Ereignissen zutun.

Welche ?
Na Gehenna natürlich ! Ich habs gerochen. Es kommen hören.
Ja, ja, ja, ich weiß, viele haben das behauptet, aber ich habs wirklich !
Doch egal. Nur wenige haben überhaupt zugehört und noch weniger es geglaubt. Selbst Grünbart haben sie es nicht abgenommen und mein Erzeuger besitzt weitaus mehr Ansehen als ich. Doch wieso sollten sie auch auf uns hören, wenn sie selbst die Vorzeichen aus erster Hand so meisterlich zu ignorieren verstanden ?
Also kam es, wie es kommen mußte.
Und ich ?
Na ich tat natürlich, was ein vernünftiger Haas in solchen Situationen eben tut. Ich lief weg. So schnell und so weit ich nur konnte, ohne im Kreis zu laufen. Dorthin, wo selbst die Ältesten unserer Art, sich fürchten hinzugehen.
In den fernen Osten.
Zu den Besessenen, den Cathayern, den Kuei Jin.
Aber was ich dort alles sah, Freunde, das...

"Du laberst !"
"Was ?"
"Du laaaberst mal wieder, Johann !"
"Stimmt doch garnicht ! Ich versuche nur einen nachvollziehbaren Eindruck der Geschehnisse zu vermitteln, welche..."
"Fängst du schon wieder an ?"
"Wie sollen die Leute denn sonst verstehen, wie es..."
"Die Leute ? Die Leute sind mir scheißegal, du Nervtötel ! Ich sagte, NICHT labern, oder soll ich dich erst wieder vor ein Auto laufen ?"
"Mein Gott, was sind wir heute wieder gut drauf. Halt ich eben mein Maul !"
"Dein erster vernünftiger Satz heute."
"Hmmpf..."
"Genau. Also, lange Rede kurzer Sinn, lehnt euch zurück, Hirnschrittmacher auf Anschlag drehen und die Rotzblagen auf die Baustelle spielen schicken, dann kanns losgehn. Geschichten sind ja gut und schön, aaaber dabei sein, ist ALLES !"

----------------------------------------------------------------------------

Hanzo und Johann treffen sich

Fukuoka war eine schöne Stadt.
Sie war reich. Reich an Gebäuden, an Menschen, an Tradition, an Alter und ja, auch Geld. Seit langer Zeit waren sie und ihr Hafen ein Tor zum Festland, wie zu den anderen japanischen Inseln.
Aber vor allem war sie SEINE Stadt. Zumindest war die es jetzt. UND sie war gefährlich.
Das war alles gut und schön, trotzdem war Hanzo unzufrieden, denn seit einiger Zeit war sie nicht mehr nur durch ihn und seinesgleichen gefährlich, sondern sie hatten Konkurrenz bekommen.
Die Yamato-Gumi aus der Gegend um Kobe waren mutig geworden. Nicht mutig genug, um in Kobe selbst etwas zu unternehmen, aber ausreichend mutig, um hier ihr Glück zu versuchen. Wofür zum Teufel hielten sie Fukuoka ? Gedachten sie den wirklich, hier gemütlich fremde Kirschen pflücken zu können ?

Nunja, eines sprach dafür. Sie hatten starke Freunde. Einer von denen war sogar persönlich gekommen, wie man ihm berichtet hatte, denn der Anführer dieser nervigen Yakuza-Truppe war ein Teufelstiger und mit denen war absolut nicht gut Kirschen essen.
Welchem der fünf Lords von Fukuoka hatte man dieses Problem wohl aufgehalst ?
Richtig. Es war ein weltliches Problem, also eines des Fleisches. Ergo hatte sich auch der Meister des Fleisches darum zu bemühen. Diese Feiglinge. Aber er WÜRDE sich darum kümmern. Vielleicht war er sogar tatsächlich der einzige, der das vernünftig konnte. Jedenfalls hatte er ein Treffen mit Shingen vereinbart. Eine zivilisierte Lösung war fast immer vorzuziehen und er gedachte herauszubekommen, wieviel Vernunft in den Kobe-Yaks steckte.

Wie sich herausstellte, steckte die Vernunft von Shingen zwischen seinen Beinen.Ein großer, kräftiger Kerl mit Augenbrauen, die einen Theo Waigel hätten neidisch werden lassen. Dazu hatte sich dieser Silberrücken in teuerste Seide gequetscht und strapazierte die zarten Knöpfe seines halb geöffneten Hemdes mit seinen haarigen Brustmuskeln. Die kleine Bank am Ufer des Wassers im Ohori Park schien unter dem Gewicht des Muskelmannes zu stöhnen.
Hanzo war wenig beeindruckt.

"Na da scheiß doch die Wand an !" war die Begrüßung, die Shingen hören ließ, als Hanzo auf 10 Meter herangeschlendert war. "Läßt sich also einer der hohen Herren persönlich dazu herab, mit mir zu sprechen. Ich krieg gleich Pipi in die Augen."
"Ja, das wäre angemessen," erwiederte der Hundertfüßler trocken, "aber nichts, das ich jemandem wie dir zutrauen würde."
"Gut so, du Lord. Aber du hast doch nicht wirklich erwartet, hier Kriecherei ernten zu können, oder ? Also. Was hast du mir zu sagen ?"
Shingen ging jeglicher Respekt ab. Er tat, als wäre das seine Stadt und gewähre gönnerhaft eine Audienz. Und wieso auch nicht ? Er war ein Tiger und das waren nicht umsonst mit die gefürchtetsten Kämpfer der Kuei Jin.
"Oh, jetzt nicht mehr viel. Ich nehme auch an, es hätte nicht viel Sinn, dich auf deine fehlenden Manieren hinzuweisen. Ebenso wenig auf die mangelhafte Qualität deines Rasierwassers."
Der Untote hielt Beleidigungen für die beste Eröffnung des unvermeidlichen Kampfes. Ein wütender Gegner war einem konzentrierten immer vorzuziehen.
"Ist nicht jedermanns Geschmack. Ich mache es aus dem Leichenwasser von dummdreisten Zombies wie dir. Eigentlich wollte ich dir ja ein Angebot machen das du nicht ablehnen kannst, doch ich fürchte, diese Chance hast du vertan, Lord."
Wieder spuckte er den Titel aus wie einen Popel, der seinen Weg in den Rachen gefunden hatte. Außerdem stand er auf. So breit wie er war, so groß war er auch. Wenn nicht ganz, dann aber doch fast 2 Meter. Hanzo hingegen war zur Zeit seiner Geburt mit seinen 1,77m vielleicht noch imposant gewesen, in Japan, aber hier wirkte er nur winzig.
"Irgendwelche letzten Worte ?" fragte der große Yak.

"Also, ich hätte da noch eine Frage," meldete sich plötzlich eine völlig fremde Stimme mit starkem westlichen Akzent von der Bank daneben. "Wer von ihnen beiden ist bitteschön Herr Hattori ?"
Hanzo hätte schwören können, das die Bank leer gewesen war, als er das letzte mal hingesehen hatte und dem Tiger schien es nicht anders zu gehen.
"HAU AB, GAIJIN, ODER ICH ZIEH DIR DIE HAUT BEI LEBENDIGEM LEIBE AB !" brüllte er und brüllen konnte er. Auch vermochte er es ganz prima wütend und bedrohlich auszuschauen.
Leider nur schienen all diese großartigen Qualitäten an diesen Wessi völlig verschwendet.
"Ich bitte um Verzeihung, wütender Sama, aber das muß ich leider ablehnen. Ich habe einen Termin, wissen sie, und die Angelegenheit ist nicht unwichtig."
"MEIN Name ist Hattori," meldete sich schließlich Hanzo zu Wort, den die Sache im Moment noch amüsierte. Dieser Gaijin hatte das großkotzige Fellknäuel viel effektiver in Wut versetzt, als er das je gekonnt hätte. Was war das für ein Typ ? "Wer sind sie und was wollen sie von mir ?"
"Ja, also mein Name ist Johann Au...", aber weiter kam er nicht.

Shingen konnte es nicht richtig glauben ,das er von jetzt auf gleich ignoriert werden sollte, nur weil irgendein fremdes Arschloch Bock hatte, seinem zukünftigen Opfer ein Ohr abzukauen. Ihm war sowas von scheißegal, wer dieser Knilch war. Es genügte ihm zu wissen WAS er war, nämlich lästig und im Weg.
"Hör zu, Bürschchen, du verschwindest jetzt. SOFORT ! ICH WILL DICH NICHT MEHR SEHN !" kam Shingen wieder ins schreien.
"Nagut, wenn sie sich dann besser fühlen," antwortete der Mann und verschwand. Man konnte ihn nicht mehr sehen. Hanzo konnte nicht und auch Shingen schaute sich mit großen Augen um, doch weder das, noch seine Schnüffelei ergaben irgendein brauchbares Resultat. Die Stimme des Fremden, der sich Johann genannt hatte, war allerdings immernoch zu hören. Bloß schien sie jetzt aus jeder Richtung und nirgendwo herzukommen.
"Gut so ? Wunderbar. Ich muß gestehen, ich fühle mich auch gleich viel wohler."
Hanzo konnte nicht anders und mußte lächeln. Die sonst so harte japanische Coolman-Maske bröckelte und hinter der Fassade brach ein ehrliches und befreiendes Lachen hervor.
Ganz anders der untote Yakuza. Immer bereit ganze Wagenladungen an Respekt zu fordern, war er selbst jedoch nicht im Stande, auch nur einen Fingerhut damit zu füllen. Und dieser freche Gaijin machte sich offen über ihn lustig. Nicht nur das, er machte ihn auch noch vor einem Gegner lächerlich. Die Wut und der in der Parklaterne hochrot werdende Kopf des Teufelstigers, ließen andererseits Hanzo keine andere Wahl, als sich darüber köstlich zu amüsieren.

Dann aber pfiff der Yakuza und drei weitere Gestalten tauchten auf. Soviel also zu einem treffen unter vier Augen, wie es vereinbart gewesen war. Nein, dieser Bär von einem Tiger war ein feiger Hund. Ein ehrloses Geschöpf, das keine Schonung verdient hatte.
"Kenji, Akira ! Ihr sucht dieses Arschloch von Westler. Kimiko, du hilfst mir !" gab Shingen Befehle an seine Leute und Hanzo merkte, das seine Informanten etwas lässig vorgegangen waren, denn es war offensichtlich nicht nur ein feindlicher Kuei Jin aus Kobe gekommen. Wie auch immer, mit diesem Problem würde man sich später befassen. Im Augenblick...

"Nein, nein, nein ! Liebe Leute, bitte nicht solche Aufregung, bloß wegen mir. Ich wollte mich doch nur ordnungsgemäß anmelden. Bitte ! Ich bin nicht hier, um Ärger zu machen."
Die Stimme des unsichtbaren Westler klang sogar richtig bedauernd und ehrlich in Hanzo's Ohren. Die gespitzten Tigerohren hörten ihn natürlich auch, nur half ihnen das offenbar nicht die Bohne. Was war das für ein Typ ? Ein Magier ? Ein Shen ?
Was er auch war, das mußte ebenfalls bis später warten, denn Shingen wollte einen Schlußstrich ziehen und begann einen Sturmangriff, den er mit einigen Schüssen aus einer Pistole einleitete.

Das hätte der Hundertfüßler auch tun wollen, nur mußte er sich mit dem anderen Yak herumärgern, den Shingen mit Kimiko angesprochen hatte.
"Nein, also so geht das nicht. Das ist doch nicht fair. Moment..."
Die Stimme verstummte, keiner wußte, wo der Kerl sich befand, bis plötzlich ein erbärmliches Jaulen und quiecken von Kimiko ertönte. Sie jammerte laut und hielt sich die blutenden Augen, oder genauer Augenhöhlen zu. Augen hatte sie nämlich keine mehr. Und die würde sie für einige Zeit auch nicht haben, da konnte sie zu heilen versuchen, wie sie wollte. Johann hatte ihr ein Peacezeichen aus Gangrelklauen in die Augen gerammt.
"Ich weiß ja, das ihnen diese Samuraisachen sehr am Herzen liegen, also will ich ihrem ehrenhaften Zweikampf nicht im Wege stehen, nur dem unehrenhaften, nicht wahr."

Hätte Shingen auch nur im entferntesten eine Ahnung gehabt, wo dieser Fremde war, es wäre wohl in Sekundenbruchteilen um ihn geschehen gewesen. Hatte er aber nicht. Statt dessen war er abgelenkt worden und so hatte auch der asiatische Vampir eine angemessenere Gestalt annehmen können, um dem aufgeblasenen Yakuza zu zeigen, mit WEM er es zutun hatte. Und jetzt hatte der Teufelstiger es mit einem an die 3,50m großen, vierarmigen und klauenbewehrten Feind zutun.
Der Kampf war dann auch ziemlich schnell vorbei. Shingen stürzte sich wie der Blitz auf Hanzo, der sich aber kaum bewegte und dem Angreifer eigentlich bloß ein Bein stellte und einen mörderischen klaps auf den Hinterkopf, damit der sich mit seiner eigenen unbändigen Kraft an einem Baum im Park den Schädel einschlug. Von diesem Handycap erholte sich Shingen auch nicht mehr, denn Hanzo ließ ihm keine Zeit dazu. Ähnlich den Klauen Johann's erlaubten seine ebenso wenig eine rasche Heilung und der Dämon in ihm sabberte vor Vergnügen.
Es dauerte keine Minute, bis Shingen seiner Gedärme und seiner Fähigkeit vernünftigen Wiederstand zu leisten verlustig gegangen war.
Schließlich gab es nur noch einen voll funktionstüchtigen Yak, denn einer der anderen beiden, die dazu abgestellt woren waren, den Gaijin zu suchen, hatte seinem Chef helfen wollen, was durch Johann mittels zweier aufgeschlitzter Kniekehlen, samt der dortigen Sehnen vereitelt worden war.

"Nun, Shingen ? Keine großen Worte mehr ? Hast du etwas gelernt ?" fragte Hanzo den zerschlagenen und aufgeschlitzten Gangster.
"Du verschissener Blutsäufer. Die Yamato-Gumi wird..."
Dann gab es ein Geräusch, wie ein Kopf von einem Rumpf gerissen wurde, weil genau das passierte.
"...informiert." beendete er den Satz des toten Yaks. "Und du da," ging eine Order von Hanzo an den letzten heilen Gefolgsmann Shingen's, "du schaffst hier Ordnung. Ist das klar ?"
Der letzte verbliebene Ganstervampir nickte nur. Er war kein Alpha. Kein Anführer. Der lag kopflos in seinem Blut, seinen Gedärmen und begann bereits zu verrotten.

"Und sie, sie haben einen Termin, sagten sie ?"
"Naja, nicht direkt," ließ sich Johann wieder hören, aber noch nicht sehen. "Ich bin eigentlich gerade mit dem Schiff angekommen und wollte mich der formhalber bei einem Offiziellen der Stadt melden, als ich über ihre kleine Auseinandersetzung gestolpert bin. Ich dachte, na eigentlich dachten wir das alle, das diese kleine Notlüge einen Konflikt vermeiden würde. Da hab ich mich wohl geirrt. Entschuldigung."
Der Dämon in Hanzo hätte gern noch ein wenig mit diesem komischen Kerl gespielt, doch Hanzo presste ihn wieder unter die Oberfläche, wie er auch seine monströse Gedtalt wieder in seinen normalen Körper presste. Seine Klamotten konnte er vergessen, aber er fand sein Handy wieder und das funktionierte sogar noch, eben weil er es entweder bei der Verwandlung oder im Kampf verloren hatte. Es dauerte nicht lange, bis nach dem Anruf eine große Limousine kam und bis dahin sorgte Johann dezent dafür, das kein nächtlicher Jogger einen nackten Mann mit einem Gaijin auf einer Bank im Park sitzen sah.

"Also, mein Name ist Johann August Haas und komme aus Wien. Könnten sie mir vielleicht den Weg zum Prinzen... ähm ich meine Mandarinbüro weisen ?"
So trafen sich Hanzo und Johann das erste mal und niemand hätte ahnen können, was daraus noch alles werden sollte.

Vielleicht aber doch.
Die Sache hatte nämlich ein Nachspiel.
Nichtmal eine Woche später bekam Hanzo Besuch. Ohh, es waren keine Attentäter und der Gast war auch keine verträumte Bombe, aber er war fast ebenso wirksam, um den dritten Lord von der Bildfläche von Fukuoka verschwinden zu lassen.
"Herr, ein Gast wünscht euch zu sehen," meldete Shoji dezent hinter der Papierwand.
"So ? Wer ist es denn ?"
"Es ist Fukuda-San, der Sekretär des ehrenwerten Lord Sakai, Herr."
Aha, die rechte Hand des ersten Lords wollte ihn sprechen ? Persönlich ? Das ließ nichts Gutes erahnen.
"Gut, Shoji, führe ihn ins Büro, ich bin gleich da."
"Ja, Herr."

Da es sich um einen wichtigen Gast handelte, ließ Hanzo ihn nicht länger als 10 Minuten warten, bevor er sich ebenfalls in das Büro begab, das nur für diesen Zweck eingerichtet worden war und selbstverständlich nichts von auch nur sekundärer Bedeutung barg. Seinen eigentlichen Arbeitsraum hatten nur sehr, sehr wenige Leute zu betreten. Fukuda wußte das und wahrscheinlich vermutete er ebenfalls völlig zurecht, das dieser Raum über exquisite Überwachungs- und Aufnahmetechnik verfügte, die aber so unauffällig integriert worden war, das man sie wirklich nur sah, wenn man wußte wo.
Gleichwohl, Fukuda besaß im Gegensatz zu Shingen ausgezeichnete Manieren und benahm sich so, wie es sich gehörte. Er stand sofort aus dem bequemen Besuchersessel auf und bezeugte mit einer angemessenen Verbeugung seinen Respekt.

"Ich wünsche einen Guten Abend, Hattori-Sama, und darf ihnen die besten Grüße meines Herren überbringen."
"Danke, Fukuda-San. Seien sie herzlich willkommen in meinem Haus und erwiedern sie die Grüße an Lord Sakai. Was verschafft mir die Freude ihres Besuches ?"
Höflichkeit hin oder her, sie wußten beide, das das hier kein Freundschaftsbesuch war.
"Es tut mir außerordentlich leid, Hattori-Sama, doch ich fürchte, ich muß sie über eine unangenehme Entwicklung informieren."
"So, müssen sie ?"
"Leider ja. Vielleicht erinnern sie sich an einen im Grunde unbedeutenden Zwischenfall in der letzten Woche, bei der..."
"Shingen." Das war eine Feststellung, keine Frage.
"Ich fürchte, so ist es, Hattori-Sama."
"Dann informieren sie mich mal, Fukuda-San."

"Der Mandarin von Kobe hat Beschwerde wegen der ungerechtfertigten Tötung von Shingen bei Lord Sakai eingereicht und besteht nun auf einer Untersuchung, um Anklage gegen sie zu erheben, Hattori-Sama."
"Ach was, hat er das, ja ?"
"Er hat. Und ich fürchte, er wird die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Lord Yamato verfolgt die Angelegenheit mit Nachdruck."
"Lord YAMATO ? Seit wann ist der denn Herr von Kobe ?"
"Seit zwei Monaten, euer Lordschaft. Die Führung wurde nach einem rituellen Zweikampf von Lord Yamato für sich entschieden."
"Soso. Und spaßeshalber wurde diese Tatsache erst jetzt bekannt, oder war ich der einzige, dem diese Information vorenthalten wurde, Fukuda-San ?"
"Darüber weiß ich nichts, Hattori-Sama, deshalb kann ich nichts dazu sagen."
"Dann bin ich also der Einzige, für den diese Sache nach einem abgekarteten Spiel schmeckt ?"
"Nein, euer Lordschaft, das sind sie nicht. Nichtsdestotrotz..."
"...sieht sich Lord Sakai in einer unangenehmen Lage, da nicht irgendein unbedeutender Bandit, der Shingen vor DREI Monaten noch war, sein verdientes Ende erhielt, sondern jemand, der wahrscheinlich in Amt und Würden war. Richtig ?"
"So ist es, Hattori-Sama."
"Und ? Was soll dieser Shingen dargestellt haben ?"
"Er bekleidete das ehrenvolle Amt des Aufsehers der Riten."
"Wirklich ? Dieser anmaßende Vollidiot sollte über die Einhaltung des Hofprotokolls wachen ? Er konnte sich ja selbst kaum benehmen."
"Ich habe ähnliches genört. Ich hörte ebenfalls, das er ein Schüler von Lord Yamato gewesen sein soll, was auch sein Engagement erklären mag."
"Und es war natürlich ungeheuer unangemessen, sich mit dem Schüler zu befassen, der doch kein würdiger Gegner war, statt zum Meister zu gehen, von dem ich natürlich nichts wissen konnte."

"So ist es, Hattori-Sama. Der Umstand, das sie sich für den linken Weg entschieden haben, mag ein übriges dazu beigetragen haben."
"Auf diesem sogenannten 'linken Weg' habe ich größere dharmische Fortschritte machen können, als ich auf dem Pfad des Teufelstigers je hätte erreichen können."
"Hai, Hattori-Sama. Lord Yamato wird das womöglich anders sehen, folgt er doch selbst dem Heulen des Teufelstigers. Aus seiner Sicht, da sieht es wohl eher nach..."
"...Verrat aus."
"So ist es, euer Lordschaft. Erschwerend kommt hinzu, das viele dem Pfad der tausend Einflüßterungen misstrauen, besonders dem linken."
"Und ich dachte, ich hätte mich zurückgehalten."
"Ein Toter, zwei Verstümmelte und ein lebendiger Zeuge, der schwört, das ihr euch mit einem Kinjin, einem verachtungswürdigen Westler, gegen eure eigene Art verbündet hättet."
"Wie gut doch alles zusammenpaßt, nicht wahr, Fukuda-San ?"
"Ja, euer Lordschaft, das tut es in der Tat."
"Nun gut, wie dem auch sei, es ist nunmal wie es ist. Ich danke euch, für eure ehrlichen Worte, Fukuda-San, und teilt dem ersten Lord mit, das er in fünf Tagen meine Entscheidung diesbezüglich erwarten kann."
"Jawohl, euer Lordschaft."
"Gut, ihr dürft gehen. Möge die Nacht euch erleuchten, alter Freund."
"Euch auch, Hattori-Sama. Leben sie wohl."

Hanzo saß noch eine Weile in seinem Bürosessel und dachte nach. Er kannte Fukuda schon über hundert Jahre und er kam einem Freund so nahe, wie es jemand dieser Nächte nur jemand konnte. Selbstverständlich war er seinem Herren gegenüber loyal, sonst hätte Hanzo ihn niemals Freund geheißen, also hatte er ihm nichts gesagt. Doch er hatte es jetzt getan, wo sich eine unverfängliche Möglichkeit ergab. Zwei Monate. Sakai hatte es bereits ZWEI ganze Monate gewußt und es nicht für nötig gehalten, ihn zu informieren.
Was er auch immer für einen Kuhhandel mit diesem Yamato zu laufen hatte, er, Hanzo, stand diesen Plänen offenbar im Weg. Es war eher unwahrscheinlich, das er ihn wirklich tot hatte sehen wollen, denn dann hätte er fähigere Leute geschickt, aber selbst wenn es diesen jungen Affen gelungen wäre, ihn zu überwinden, er war sich sicher, das ihm Sakai nicht eine blutige Träne nachgeweint hätte. Egal wie es ausgegangen wäre, Hanzo hätte in jedem Falle verloren.
Die unerwartete Anwesenheit dieses Gaijin namens Johann August Haas, und Shingen's heftiger Reaktion nach zu urteilen, WAR sie unerwartet gewesen, stellte nur ein willkommenes Sahnehäubchen dar.

Doch vielleicht war genau dieser Fremde, der sich als Kinjin, also als westlicher Kainit, entpuppt hatte, die Lösung seines Problems.
Das war ein ganz und gar merkwürdiger Zeitgenosse. Der Hundertfüßler hatte schon einige seiner Art getroffen, aber noch keinen wie ihn. Manchmal schien er nicht richtig im Kopf zu sein, doch dann fiel ihm plötzlich etwas furchtbar kluges oder richtiges aus dem Gesicht, mit dem er Hanzo verblüffte. Außerdem strahlte er eine sehr eigenartige Vertrauenswürdigkeit aus, als wäre er selbst auf einem dharmischen Weg und auf diesem gut vorangekommen. Eine Harmonie, die bisher bei einem Kainiten für den Kuei Jin
völlig undenkbar gewesen war.
Eine halbe Stunde nach dem Gespräch mit Fukuda, holte er Papier, Tusche und Pinsel hervor und verfasste einen Brief an Sakai, sowie noch einige profanere Nachrichten.
Und noch eine weitere Stunde später klopfte er an die Tür eines der Gästezimmer, in dem er diesen Johann einquartiert hatte.
Fünf Tage darauf erhielt der erste Lord Sakai den von Hanzo geschriebenen Brief und damit die versprochene Antwort, doch da waren Hanzo und Johann schon einige Tage weg.

Man sagte, Lord Sakai hätte den Brief mit einem Stirnrunzeln gelesen, hätte aber am Ende eine volle Minute herzhaft gelacht und das hatte dieser seit 15 Jahren nicht mehr getan.
Warum ?
Weil dieser Brief mit Hattori Hanzo, Mandarin der USA unterschrieben war.

Und so machen sich also ein Malkavianer und ein Hundertfüßler auf, um sich die verdammt nochmal die gesamten verfickten Staaten von Amerika zu unterwerfen. MUHAHAAAA !  Fledermaus
Aber es muß ja nicht unbedingt so episch werden.

Hier wären Beispiele für die Charakterbögen der zwei Verrückten.

Charakterwerte:

Name: Johann August Haas / Johanus Augustus Lepus
Spieler:
Chronik: Kingdom come
Wesen: Idealist
Verhalten: Helfer
Konzept: Rumtreiber/Musiker/viiiel zu neugierig
Geboren: 1423 im damaligen Erzherzogtum Österreich ob und unter der Enns
Kuss erhalten: 1469
Erzeuger: Grünbart, der Eremit von Kärnten (Gen. 7)
Bekannter Methusalem seiner Blutlinie: Schmidt (der Schmied, Gen.5), Realitätsarchitekt
Generation: 8


Tugenden

Gewissen: 5
Selbstbeherrschung: 4
Mut: 4

Menschlichkeit: 7

Willenskraft: 8



Attribute


Körperlich

Körperkraft: 3
Geschick: 4
Wiederstandsfähigkeit: 3

Gesellschaftlich

Charisma: 4
Manipulation: 4
Erscheinungsbild: 2

Geistig

Wahrnehmung: 5
Intelligenz: 3
Geistesschärfe: 3



Fähigkeiten


Talente

Aufmerksamkeit: 3
Ausdruck: 3
Ausflüchte: 4
Ausweichen: 3
Einschüchtern:
Empathie: 3
Führungsqualitäten: 3
Handgemenge: 2
Sportlichkeit: 1
Szenekenntnis:
Malkavianerzeit: 4

Fertigkeiten

Etikette: 2
Fahren: 2
Handwerk: 5 (spielt die Instrumente Klavier, Geige, Gitarre, Tromete und Flöte)
Heimlichkeit: 4
Kampfsport: 2
Nahkampf:
Schußwaffen: 1
Tierkunde:
Überleben: 3
Vortrag: 4 (Gesang)

Kenntnisse

Akademisches Wissen:
Computer: 2
Finanzen: 2
Gesetzeskenntis:
Linguistik: 5
(deutsch,ungarisch,italienisch,latein,französisch,englisch,mandarin,kantonesisch,japanisch,koreanisch,russisch)
Medizin:
Nachforschungen: 3
Naturwissenschaften:
Okkultismus: 4
Politik: 4
Rituale: 3



Vorteile


Disziplinen

- Auspex 6
- Verdunklung 5
- Irrsinn 4
- Gestaltwandel 3
- Beherrschung 3


Hintergrund

- Generation 5
- Mentor 3 (Körperloser Mentor)
- Status 3
- Ressourcen 3

Vorzüge

- Angesehener Erzeuger
- körperloser Mentor
- makellose Aura

Nachteile

- Obsession (der Zwang Leuten zu helfen, die es seiner Meinung nach nötig haben)
- Schizophrenie (er hat seinen körperlosen Mentor, seine Vernunft, sein Gewissen, seine Selbstbeherrschung, seinen Mut, diverse Klugscheißer aus dem Netzwerk und natürlich sich selbst)

Riten

- Verteidigung der heiligen Zuflucht (hat aber nichts mit Thaumaturgie zutun, ist also kein Ritual in dem Sinne, sondern ist eine Art Hortgespür, weil er geistig sehr sensibel ist)
- Gekritzel (bei uns ein Ritual und keine Disziplinkraft)


Ausrüstung (weltlich)

- eine Sporttasche mit Klamotten, die aber fast alle recht abgenutzt sind
- einen "guten" Anzug, über den reiche Leute aber sicherlich nur schmunzeln könnten
- eine Mütze
- eine Gitarre. eine Geige und eine Flöte
- Sonnenbrille für die Nacht (macht Sinn bei einem so hohen Auspexwert)
- Handy, Uhr, Brieftasche mit 100 - 200 €, das aber in den unterschiedlichsten Währungen Bargeldwert, also zusammengerechnet eher 1000 - 2000 Gesamtwert)
- Verschiedene Kreditkarten
- aktueller österreichischer Ausweis und ein Pass

-------------------------------------------------------------------------------------

Name: Hattori Hanzo, genannt Hanzo der Teufel/Dämon, Meister des Fleisches und dritter Lord von Fukuoka
Spieler:
Chronik: Kingdome come
Wesen: Ausgeglichen
P'o-Wesen: Der Barbar
Verhalten: Autokrat
Chi-Gleichgewicht: Ausgeglichen
Richtung: Mitte

Dharma: 6 Pfad der tausend Einflüsterungen (Hundertfüßler, Ernährung durch Fleisch,Blut, Odem und Osmose möglich)
Dämonen-Chi: 6 (Dämonenkünste)
Yin-Chi: 6 (Feuerwesen,Geistersicht,Disziplinen)
Yang-Chi: 6 (Wellenwesen,Heilung,Lebenssicht)
Hun: 6 (Schattenwesen,Dämonenkümste,Empathie,Geschärfte Sinne,Geisterkommunikation,Mäßigung des P'o)
P'o: 6 (Schattenwesen,Berserkerrausch,Dämonenkümste,Dämonen Chi,Fänge,Wesenswechsel,geistiger Wiederstand)
Willenskraft: 8



Attribute


Körperlich

Körperkraft: 4
Geschick: 5
Wiederstandsfähigkeit: 4

Gesellschaftlich

Charisma: 3
Manipulation: 4
Erscheinungsbild: 4

Geistig

Wahrnehmung: 3
Intelligenz: 4
Geistesschärfe: 3



Fähigkeiten


Talente

Aufmerksamkeit: 3
Ausdruck: 2
Ausflüchte: 4
Ausweichen: 5
Einschüchtern: 3
Empathie: 2
Führungsqualitäten: 3
Handgemenge: 4
Sportlichkeit: 4 (fliegen)
Szenekenntnis:

Fertigkeiten

Etikette: 4
Fahren: 2
Handwerk:
Heimlichkeit: 3
Kampfsport: 5
Nahkampf: 5
Schußwaffen: 3
Akrobatik: 4
Überleben: 3
Vortrag: 2
Folter: 3
Meditation: 3

Kenntnisse

Computer: 2
Finanzen: 3
Gesetzeskenntis: 3
Linguistik: 3
Medizin:
Nachforschungen: 4
Naturwissenschaften: 2
Okkultismus: 3
Politik: 4
Rituale: 6
Enigmas: 3



Vorzüge

- Beidhändigkeit
- Essen (können Kuei Jin automatisch, bloß richtig genießen können sie es nicht)


Disziplinen + Dämonenkünste (jeder Einsatz von Dämonenkünsten gibt dem Dämon die Gelegenheit, die Kontrolle zu übernehmen)

- Gleichgewicht 1
- Knochen-Shintai 4
- Jade-Shintai 3
- Verpflichtung 3
- Fleisch-Shintai 5


- Dämonen-Shintai 3 (Stärke+2, Geschick+1,Wiederstand+2 in Dämonenform und die hat 2 zusätliche Arme,ist 3,5m groß und schwerheilbare Klauen,+Stufe an Würfeln für Einschüchterungsproben)
- Schwarzer Wind 2 (wie Geschwindigkeit, jedoch AUSSCHLIEßLICH für gewalttätige Zwecke oder zur Flucht,Dämonen-Chi kommt automatisch wieder zurück)


Hintergrund

- Ressourcen 5
- Kontakte 4
- Roter Schutz 4 (eine Mischung aus Gefolgsleuten,Herde,Einsatzkräften,außerhalb seiner Heimat 2, in potenziell feindlichem Kainitengebiet 1)
- Alter
- Status 4

Riten

- Harmonische Abschirmung des bewachten Heims (St.1 Ritus, ähnlich des thaum. Rituals Verteidigung der heiligen Zuflucht)
- Der linke Weg (St.2 Ritus, rein gesellschaftlicher Ritus, der einem den Wechsel seines Dharmapfades erlaubt)
- Ermächtigung der Jade (St.3 Ritus, ermöglicht die Herstellung von Verbrauchsjadeartefakten)

Artefakte (magisch)

- ein Paar Samuraischwerter (Sie werden niemals stumpf und sind zum töten gemacht.D.h. 1 Punkt Chi Ying oder Yang zur Aktivierung verleihen den Schwertern eine Szene SH Schaden)
- 6 mal Reisejade (wird bei Benutzung verbraucht)
- 6 mal Chijade (3 mal Ying,3 mal Yang, wird bei Benutzung verbraucht)

Ausrüstung (weltlich)

- Alles Mögliche, wegen des hohen Ressourcenwertes. Der Mann ist reich und muß sich um Geld, Autos, Handys oder Mietunterkünfte keinen Kopf machen.

Damit wäre eine Übersichtskarte da, in die man eintragen kann, was man unterwegs so findet oder verliert und natürlich guckt man hier nach, was man eigentlich so für Krafte hat, wenn man Neuling ist.
Also dann, verzeih das viele Geschreibe, doch so können alle Interessenten, die eventuell noch zu uns stoßen, gleich was lesen und können dann entscheiden, ob es was für sie ist. :)

LG Steini

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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Elodriel am Mo Dez 19 2016, 21:29

Aus:

@Elodriel schrieb:Und um jetzt nicht völlig als Offtopicverbrecher angesehen zu werden: Das Setting spricht mich nicht sonderlich an. Abgesehen mal davon, dass ich vermutlich nicht noch ein RP hinbekommen würde, könnte ich mir da gerade nicht vorstellen (jaha, das war jetzt Absicht xD) einen Charakter hinzubekommen, der mir Spaß machen würde. Zur Zeit jedenfalls.

zu schließen, dass ich Interesse angemeldet habe, finde ich zwar etwas gewagt, aber nungut xD Das Crossover mit den Kainiten klingt zwar schon interessanter, aber mal sehen.
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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

Beitrag von Steinreis am Di Dez 20 2016, 00:14

@Elodriel
Ach, wer weiß. Laß mich träumen.^^
Weniger als nix kanns zum Glück nicht werden. Und wenn dann erst ein dunkles und langweiliges Frühjahr da ist, kommt eventuell auch Lust dazu. Zumal unsere Innere Sphäre Sords zur Zeit keine Piloten mehr zu brauchen scheinen. Falls dein Mechwarrior also zuviel Freizeit hat, schick ihn doch vorbei. :)

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Re: Kinder des Lotos (Kindred of the East)

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