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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Fr Jun 30 2017, 01:15

Dem ONI gehts wunderbar, dem Herren Doktor eher weniger. Das ist nicht sein Stil, dieses gnze Geschieße und Gesterbe. Er mag es viel mehr, wenn man über Dinge reden kann, oder wenn die Schießerei wenigstens schon vorüber ist. Drinzustecken, wenn die Luft grad durchgepflügt wird, nein, das wird der Sebastian wohl nie wirklich mögen.
Im Gegensatz zum Troll, wie es ausschaut. Der sitzt seelenruhig in der Ecke, in die er sich gefaltet hat und guckt sich die kleine Pistole durch, die er von einer dieser Pissflitschen gerade aufgesammelt hat. Er will sich nur versichern, das das Ding auch tiptop ist, bevor er sie Lagga gibt. Doch sie scheint in Ordnung zu sein, wie meistens lag es auch diesmal am Schützen und nicht an der Waffe.

Während Lagga also jede Menge gute Gründe bekommt, um nach getaner Arbeit, in der Firma so richtig schön Amok zu laufen, kommt die Hilfe selbiges zu tun, immer näher. Vielleicht überlegt die Zwergin sich ja genau in diesem Moment, den Troll darum zu bitten, mal eben diese Jenny da zu fressen und wenn jemand sowas ekliges runterkriegt, dann wahrscheinlich der Große. Mit genügend Ketschup bekommt man ja bekanntlich fast alles runter.
Innerlich nimmt Doc sich ganz fest vor, sich demnächst nicht mehr ganz so tolpatschig anzustellen. Wahrscheinlich hat er eh schon einen Minuspunkt, weil er aus dem verdammten Krankenwagen gefallen ist.

Aber wie dem auch war, Lagga ist bald nichtmehr alleine. Ein Opi, ein Doc, ein Wolf und ein ONI rollen immer näher und lassen sich durch nichts aufhalten, wie sie grad bewiesen haben.
Und soweit es ONI angeht, so ist die Sache schon gegessen. Das jemand diese Kasperköppe engagiert haben könnte, weil er wußte, das sie kommen, das hielte er für Nonsens.
Warum ?
Weil man doch wohl kaum solche Lappen geschickt hätte, wenn man doch weiß, das ONI dabei ist. Nein, das sind einfach bloß ein paar Blödmöhren, die einen gaaaanz schlechten Tag erwischt haben. Sowas kann dir in jedem Stuffer Shack und an jeder Tanke passieren, das du unerwartet deinem persönlichen Fleischwolf über den Weg läufst.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Ceres am Do Jul 13 2017, 13:52

Ja klar. Da wird potentiell der Zwergin der Job gekündigt werden, aber der Norm muss erstmal vor Schreck eine Pause einlegen. Typisch Jenny, was für eine Drama-Queen. Vielleicht würde sich Lagga mehr darüber aufregen, allerdings hat sie eine Rolle zu spielen. Während die junge Studentin folgsam den Flur weiter putzt, hört Jenny, die ja nun in der Nähe des Büros von Frau Gemert sitzt, etwas zersplittern und dann dumpf rappeln.
"Was war das?" schreckt die Putzkraft hoch und bedeutet Lagga mit mahnendem Blick auf ihrem Posten zu bleiben, während sie Richtung Germerts Büro läuft, um nachzusehen. "ACH DU SCHEIßE! KOMM SCHNELL HER!" Lagga tut wie geheißen und steht kurz darauf mit Jenny am Eingang des Büros.
Frau Germert liegt auf dem Boden. Offenbar ist sie aus ihrem Bürostuhl gefallen und hat sich dabei den Kopf an der Schreibtischecke gerammelt, denn an ihrer Schläfe ist eine offene Wunde, aus der Blut herunter rinnt. Zerbrochen ist die Kaffeetasse, Frau Germert hält die Überreste des Henkels noch in der Hand, während sich auf dem Büroteppich ein schwarzer Kaffeefleck und ein roter Blutfleck breit macht.
"Wie ist das denn jetzt passiert?"
"Das fragst du MICH?!?! Sehe ich aus wie Frau Ich-weiß-alles?"
"Du bist ein verdammter Pechvogel! Ich rufe einen Krankenwagen, kümmer du dich um die Wunde am Kopf, ich kann kein Blut sehen."

Lagga tut wie ihr geheißen, sie dreht Frau Germert in so etwas wie eine stabile Seitenlage und drückt ihr dann einen noch nicht benutzten, sauberen Wischlappen an den Kopf. Während Jenny den Anruf tätigt und nicht hinsieht, textet Lagga ihren Kollegen:
>>Auftritt Arzt bitte!<<
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Beitrag von Steinreis am Mo Jul 17 2017, 13:51

Im Krankenwagen piepts im Chor, dann wissen alle bescheid.
Remo ist nach dem Zwischenfall ein wenig herumgegurkt, bloß um zu sehen, ob ihnen jemand folgt. Oder etwas. Niemand weiß besser als der Rigger, wie gut Drohnen sind, wenn man die eigene Haut schützen möchte. Die Bullen haben auch Rigger, doch ONI verläßt sich darauf, das der Zwerg schon weiß, wonach er gucken muß.
Eine kurze Weile, bevor die Nachricht von Lagga eintrifft, parkt der Wagen und es wird ein wenig gewartet.
Warum ?
Weil der Plex voller verdammter Drohnen ist, die von Lebensmitteln bis Matrixshoppinggedöns alles liefern. Oder die Straße kehren. Oder eben Polizei spielen. Eines haben diese Dinger aber gemein, nämlich das sie beschäftigt sind. Sollte also eine dumm rumschweben, dann wird ONI's Gewehr wohl nochmal sprechen müssen.

Bislang ist aber nix dergleichen vom Zwerg gesagt worden, also schlägt der Troll ein wenig die Zeit tot. Eigentlich nur mit Blödsinn, denn seine Ausrüstung hat er mehr als genug überprüft und auch die kleine Wumme, die er für Lagga mitgenommen hat, ist Sahne. So nimmt er sich also eine einsame Patrone heraus, öffnet ein Taschenmesser und bearbeitet das Teil.
Der Doc guckt ein wenig zu, kommt aber nicht drauf, was das werden soll, denn die Patrone verändert sich nicht großartig.
"Was machst du da," fragt er deshalb.
"Ich schreibe," sagt ONI.
"Schreiben ? Was denn ?"
"Wer das liest ist... ist..." Der Samurai bekommt ein nachdenkliches Gesicht. "Sag mal, wie schreibt man Pathologe ?"
"..." Doch Sebastian kommt nur zum Luftholen, als der Troll sich seine Frage selbst beantwortet.
"Ach, scheiß drauf. Ich schreib Leichenbeschauer. Ist zwar länger, krieg ich aber bestimmt drauf."
Dann friemelt er weiter an der Gewehrmunition.

Tja, denkt sich Doc, das wäre dann wohl auch geklärt. Erstaunlich ! Das Kampfmonster hat nicht nur einen makaberen Sinn für Humor, er kann sogar schreiben. Natürlich sagt er das nicht. Dafür ist ONI zu groß und der Raum hier zu klein.
Doch da piepts auch schon und die Faulenzerei hat ein Ende. Der Rettungswagen fährt los, ONI kann bei dem Geruckel eh nicht weiterschreiben und Doc sucht alles zusammen, was ein echter Sani mitnehmen würde. Sorgfältig wird alles durchgeschaut, das eigene Äußere überprüft und gedanklich schonmal der Text durchgenommen.
Soll ja alles ganz furchtbar echt wirken. Es muß ! Der Österreicher möchte einen erneuten Schusswechsel doch gern vermeiden.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Sa Jul 22 2017, 00:39

Remo faehrt auf den Parkplatz des Firmengelaendes, der noch genauso aussieht wie zuvor. Ein paar Karren hier und da. Irgendwelche Leute die von A nach B laufen, aber keiner scheint sich besonders fuer die herannahende Bumona-Truppe zu interessieren. Und falls irgendwer ein Problem mit dem mittlerweile leicht verbeult- und mitgenommen aussehenden Wagen hat, so zeigt er es nicht. Er macht einen Bogen und kommt etwas versetzt zum Haupteingang zum Stehen, sodass das Heck auf die grosse Eingangstuer zeigt. Sein Finger schnippt die Warnblinker an, denn Ordnung muss sein. Unbewusst greift der Zwerg nach einer Kippe, ueberlegt es sich jedoch anders und fischt stattdessen ein frisches Magazin fuer seine Wumme raus. Zwar hat er das Alte noch nicht ganz leergeschossen, aber man kann ja nie wissen und im Zweifel ist es besser mehr Kugeln zu haben als weniger.

Er steigt aus und das erste was er sieht ist eine zusaetzliche Schramme an der Seitentuer, die so vorher noch nicht da gewesen war. Remo verzieht das Gesicht. Verdammte Drekheads. Man kann heutzutage nicht mal mehr in Ruhe als falscher Sani durch den Plex fahren ohne von ein paar Pissesauefern dumm angemacht zu werden. Wieder greift er nach den Zigaretten und wieder haelt er inne, zupft sich stattdessen den Kragen zurecht bevor er platzt. Rauchend da reinzumarschieren geht leider nicht, also marschiert er grummelnd zum Heck und wirft dort einen Blick hinein. Die Trage ist noch da. Und auch seine Drohne hat noch das weisse Laken drueber und hockt festgezurrt am hinteren Ende. Gut so. Hoffentlich wuerde er sie nicht brauchen. Da der Wolf in letzter Zeit wenig nuetzlich war, soll er sich mal um die Trage kuemmern. Nachdem das geklaert ist marschiert die seltsame Truppe auf den Eingang zu.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Elodriel am Mi Jul 26 2017, 14:06

Wolf stößt zu dem Rest des Teams, kurz bevor sie beim Gelände des Bürokomplexes ankommen. Er steigt mit in den Wagen und so trägt er zusammen mit dem Österreicher die Trage.
Der Wachmann im Empfangsbereich steht hinter seinem Tresen auf, als die vermeintliche BuMoNa-Truppe da anmarschiert kommt. „Hohoho, ich sehe ja ein, dass ihr schwere Geschütze auffahrt, wenn ihr von diesen Internen Notrufdingern gerufen werdet?“ Er schaut zum Troll. „Aber mit der bewaffneten Armada dürft ihr hier trotzdem nicht rein, ihr wisst doch wohl, dass hier exterritoriales Gebiet ist?. Und überhaupt: Neue Richtlinien? Seit wann lasst ihr eure Karren unbeaufsichtigt?“

In der Büroebene von HGP GmbH kommt einer der Wachmänner von Pro Securitas zum Büro von Frau Gemert. „Was ist hier los? Unser System wurde informiert, dass der Notsignalgeber von Frau Ge...was ist hier passiert?“ Er greift zu seinem Funkgerät.

Die Deckerin ist ebenfalls von der Nachricht aus ihrem Nickerchen geweckt worden. Schnell überprüft sie, ob alles so funktioniert, wie es soll. Der Anruf wurde abgefangen, also alles gut…aber...gar nicht gut. Schnell sendet sie eine Nachricht. ‚Schlechte Nachricht Leute, scheinbar hat die Gemert seit neustem einen Biomonitor eingebaut, der automatisch direkt eine Nachricht abschickt, die direkt an BuMoNa raus geht. Per Funk. Jedenfalls lässt eine Warnmeldung an den Sicherheitsdienst das vermuten.“ Damit ist das Zeitfenster nun deutlich schmaler geworden.
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Beitrag von Ceres am Mo Jul 31 2017, 12:44

Als der echte Wachmann von Pro Securitas plötzlich im Büro von Frau Germert auftaucht, verkrampft sich der Magen der kleinen Zwergin innerlich. Der sollte eigentlich nicht hier sein. Wie zum Henker hatte er so schnell...?

Jenny war bereits voll in ihrem Element und beteuerte dem Wachmann, dass sie keine Ahnung habe, was hier passiert sei, sie habe ein dumpfes und dann ein klirrendes Geräusch gehört, usw. Lagga schließt sich diesem Bericht nickend an, während sie weiterhin das Handtuch an die Schläfe von Frau Germert hält. Mit der anderen wirft sie einen kurzen Blick auf ihr Handgelenktelefon, auf dem sie auch die Nachricht von T-Box sieht. So also. Verdammt, hoffentlich vermehrte sich dieser Heini nicht. Alleine hatte sie gegen zu viele keine realistische Chance. "Jupp, vor circa 3 Minuten hörten wir die Geräusche, da hatte ich kurz die Uhrzeit gecheckt. Meine Kollegin rief mich dann hierher und zur Hilfe."

Mit einem besorgten Blick auf den röter werdenden Teppich und den gut durchtränkten Blutlappen in ihrer Hand, fragt Lagga mit leicht panischer Stimme: "Oh Gott... So viel Blut... Wann kommt endlich der Krankenwagen? So einen Scheiß bringt dir keiner im Erste-Hilfe-Kurs bei... Oh Gott, ich glaub, mir wird schnwindlig..." Ein würgendes Geräusch ist zu vernehmen, ganz wie als würde die Zwergin mit ihrem Mageninhalt kämpfen müssen. Außerdem guckt sie möglichst nicht in die Richtung von Frau Germert, sondern scheint quasi nur mit den Fingerspitzen die Wunde mit dem Handtuch zu bedecken, weil es sie ja so vermeintlich ekelt.
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Beitrag von Steinreis am Di Aug 01 2017, 13:01

ONI hält seine Fresse und beschränkt sich darauf, gorß und furchteinflößend zu wirken, denn dafür ist er da. Das ist die Show des Doktors und das weiß der auch.
"Zuersteinmal, einen schönen guten Morgen auch ihnen. Desweiteren ist unser Fahrzeug mitnichten unbesetzt, sondern in den fähigen Händen, oder besser der fähigen Buchse, unseres Fahrers."
Doc dreht sich zum Krankenwagen um und ruft.
"Jochen ?! Gib Laut !"
Daraufhin hebt der Zwerg seinen Rumpf und gibt ein unzufriedenes Geräusch von sich, bloß um sich gleich wieder in die weit nach hinten gestellte Rückenlehne zu legen. Wahrscheinlich will er sein Gesicht so wenig wie möglich irgendwelchen Kameras aussetzen, was der Österreicher gut verstehen kann.
Aber verstecken war heute nicht seine Aufgabe.

Es folgt ein "Katschak", als Doc die Rollen der Trage herabsausen läßt, dann ergreift er wieder das Wort, hat nun aber einen Taschensekretär in der Hand, auf dessen Bildschirm verdächtig medizinische Daten flimmern.
"Und schlußendlich wissen sie selbst am besten, warum wir unseren großen Kollegen hier bei uns haben. Aus dem selben Grund stehen sie hier und nicht ein netter alter Pförtner.
Wir sind hier,"
macht er gleich weiter, um dem Wachfuzzi keine unnötige Gelegenheit zum reden zu geben, "wegen einer automatischen Meldung der Stufe DREI."
Doc betont die Ziffer, als ob sie etwas bedeuten würde und das tut sie auch.
"Das heißt unser Kunde hat sein Bewußtsein verloren. Wahrscheinlich wegen des Schädeltraumas, das Frau Gemert, Janine, HPG GmbH, VOLLVERTRAG MIT MAGIEOPTION !" und wieder so eine gewichtige Betonung, "auf irgendeine Art erlitten hat. Ganz nebenbei unter IHRER Aufsicht und ganz ohne unsere schlimme Armada."

ONI findet es cool, das er im Grunde ganz alleine diese Armada darstellt, was auch immer eine Armada sein mag. Doch das wird er herausfinden. Bis dahin langt es ihm, das das Wort betont wird, als ob es etwas großes ist.
"Ich habe hier bereits Übergabebeleg, Zeugenbestätigung und Abtretungserklärung vorbereitet. Es liegt also nur noch an ihnen, ob eine sehr wichtige Kundin, sowohl für sie, als auch für uns, ihre dringend notwendige medizinische Aufmerksamkeit bekommt.
Also, warum setzen sie sich nicht mit ihrem Personal vor Ort auseinander, holen sich eine Bestätigung und lassen uns weitermachen, oder zumindest herausfinden, ob da jemand Hilfe braucht ?
Zeit ist Blut, wie wir immer sagen."
Das tut man bei BuMoNa wirklich. "Und Frau Gemert verliert jede Sekunde mehr davon. Natürlich ist das hier ihr Aufgabenbereich und wir werden unsere Armada hierlassen, oder vielleicht auch bloß sein Gewehr, wenn das reicht. Sollte es aber unerwartete Schwierigkeiten geben, gibt es erfahrungsgemäß nichts besseres, als einen unerwarteten Troll, glauben sie mir."

Doc hat erstmal aufgehört, den Wachmann mit sehr gesitteten Vorwürfen zu belegen und dabei keine Sekunde seine professionelle Ruhe zu verlieren. So läßt er das teure Damoklesschwert einer saftigen Klage über dem wahrscheinlich auch nicht zu gut bezahlten Wachmann schweben. Und wenn der Wächter selbst bei BuMoNa ist, dann weiß er vielleicht auch, das so ein Magiervertrag, wie er im Volksmund hieß, ein verdammtes Jahresgehalt kostet. Wenn der Gemert körperliche Schäden entstehen, gehts aber nicht mehr bloß um das, dann können Millionenklagen drohen.
Und, die Konzerne arbeiten gut und gerne mit BuMoNa zusammen, vielleicht auch deshalb, weil so unheimlich viele gutbetuchte Execs dort gelistet sind. Und weil der Sebastian während seines Studiums sein praktisches Jahr als Krankenwagenbesatzung eines Notarztes absolviert hat, so wie viele Sanologenanwärter auch, weiß er, wie man sich benimmt. Und er weiß auch, was für Papierkram es braucht, denn natürlich hat er das damals machen dürfen, weil der Stift überall für die Drecksarbeit zuständig ist, nicht bloß am Bau.

Es gibt sogar die Wahl, sogar das stimmt. Ein Hermetiker und ein Naturzauberer werden häufig in Teams gesteckt, wenn es um teure Versicherungen geht. Das tut man, weil es enorm bei der Heilung hilft, wenn der Patient selbst auch daran glaubt. Wenn der Patient aber innerlich nichts von dem albernen Hokus Pokus eines Schamanen hält, weil er einen Mann der Medizin will und keinen verdammten Medizinmann, dann kommt der höchst wissenschaftliche Hermetiker und zaubert exakt den gleichen Zauber wie sein Schamanenkollege, doch diesmal arbeitet die Willenskraft nicht unterbewußt gegen ihn. Genauso kommt es andersherum vor, das jemand den kalten Wissenschaften und ihren unnatürlichen Medizingiften nicht traut, dann ist es das selbe Spiel andersrum. Meist ists jedoch egal und man ist froh, das einem der Arsch gerettet wird.
Jedenfalls ist der Wachfuzzi nun am Zug, außer, wenn der Wolf noch was hinzufügt. Sieht bisher aber so aus, das er den großen Schweiger macht, genau wie ONI.

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Beitrag von Elodriel am Fr Aug 04 2017, 22:20

Der Wachmann gibt den bellenden Befeh an Lagga: „Still gefälligst die Blutung.“ Dann spricht er in sein Funkgerät. „Frau Gemert liegt hier am Boden. Die Putzen sind bei ihr.“
Jenny meldet sich zu Wort. “Keine Sorge, ich habe bei Crash Cart angerufen, nicht bei BuMoNa. Die sind viel schneller. Und wenn Frau Gemert einen Vertrag bei BuMoNa hat, dann hilft Crash Cart trotzdem und treibt das Geld bei BuMoNa ein.“ Sie klingt stolz wie Bolle und sieht auch so aus.

Der Wachmann von Sternschutz an der Rezeption schüttelt mit ungerührter Miene den Kopf. “Das medizinische Personal geht in Ordnung, alle anderen warten draußen. Und keine Sorge, um meinen Job muss ich keine Angst haben. Die da oben wollten unbedingt einen anderen Sicherheitsdienst. Wenn jetzt jemand Ärger hat, dann die. Aber wollt ihr nicht mal zu denen hoch?“ Er gibt etwas in den Computer an seinem Arbeitsplatz ein.
Dem Österreicher wird, da er diese entsprechenden Praktika gemacht hat bewusst sein, dass er da jetzt nicht groß weiter diskutieren braucht. In jedem Vertrag von BuMoNa steht drin, dass sie ihre Kunden nicht von extertorialem Gelände holen, solange kein Kooperationsvertrag mit dem Konzern besteht, zu dem dieses Gelände gehört und selbst dann kann es im Ausnahmefall dazu kommen, dass es nicht gestattet ist. Daher fehlt es hier an einem korrekten Druckmittel, mit dem man diesen Wachmann nun beeindrucken könnte, da er bereits gezeigt hat, dass ihm das ebenfalls bewusst ist.
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Sa Aug 05 2017, 00:33

Doc nickt nocheinmal und sagt, "Schon weg."
Dann fährt die Trage ihre Rollen wieder hoch, aber das tut sie während Wolf und Psioniker schon im Laufschritt ihrer Patientin entgegenkommen.
ONI zuckt mit den Schultern und tut, als ob ihm alles herzlich egal ist, solange ihm niemand sagt, das er auf irgendwas ballern soll. Innerlich paßt es ihm überhauptnicht. Und hat da nicht eine nervige Frauenstimme im Funkgerät des Wachmannes was von Crash Cart gesagt ?
Es scheint ihn nicht zu interessieren, denn sie alle tragen BuMoNa-Abzeichen. Doch ONI hat viele Cartoons gesehen. Zwar haben Leute manchmal einfach eine längere Leitung als sonst, doch so schnell der Toon auch strampelt, irgendwann fällt er doch in den Abgrund.
Der Troll hat seine Booster an. Sein Gewehr ist durchgeladen und feuerbereit. Und die Sternschutzler sind jeden Moment unter Beobachtung, was man wegen der ballistischen Maske aber nicht unbedingt sehen kann. Vielleicht kann er ja aus seiner erhöhten Position aus erkennen, was der Wachfuzzi in seinen Computer tippt.

Doc ist voll in seiner Rolle als Sanitäter und da sie auch so ohne weiteres reingekommen sind, muß er auch keine Geisteskräfte einsetzen, um die Wächter zu überreden. Der Wolf fällt hinter Doc in einen Gleichschritt und man zeigt einen gepflegten Dauerlauf.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Mi Aug 09 2017, 02:34

Nachdem er seinen kurzen Rundgang um die Karre beendet hat verschwindet der Zwerg wieder auf dem Fahrersitz. Zumindest sind die Reifen der Schrottlaube unbehelligt geblieben, sodass sie im Falle eines Falles auch wirklich schnell hier verschwinden koennen. Hin und wieder schielt er auf seine Riggerkontrolleinheit und hofft einmal mehr, dass er hier nicht die grossen Geschuetze ausfahren muss. Er sieht von seinem Taschensekretaer und Tboxs Nachricht auf, als nach ihm, oder zumindest in seine Richtung gerufen wird. Anscheinend ist man da drinn immer noch am rumdisktuieren. Er ueberlegt sich, dem Sicherheitskerl aus der Distanz den Mittelfinger zu zeigen, beschraenkt sich dann jedoch auf irgendein Gegrummel, weil alles andere unprofessionell waere und so Leute generell keinen Spass verstehen. Nach weiterem Rumgeeier koennen der Mediziner und Wolf endlich nach oben, so kann er es zumindest im Aussenspiegel sehen. Jetzt heisst es erstmal weiter warten. Und die Cyberaugen offen halten. Wenn die echte BuMoNa hier zwischenzeitlich angerollt kaeme, waer das eher schlecht. Auch wenn er seinen ganzen Charme in die Waagschale wirft, koennte er die Truppe wohl kaum ueberzeugen hier wieder zu verschwinden. Zumindest nicht mit Worten.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Elodriel am Do Aug 17 2017, 11:49

Der Wachmann hat irgendwelche Knöpfe auf einer Konsole vor sich betätigt, so dass Oni nicht sagen kann, was er damit nun erreicht hat. Der Bildschirm ist von der Position auch nicht einzusehen, da müsste sich der Troll schon entweder komplett über den Tresen lehnen oder sich dahinter begeben.

Remo kann sehen, dass immer mal wieder eine Rotordrohne über das Gelände kreist, die das Logo des Sternschutzes trägt. Zudem kommt ein Fahrzeug des Sicherheitsdienstes auf den Parkplatz gefahren. Scheinbar kommt es gerade von einer Kontrollfahrt um das Gelände zurück.

Der Östereicher und der Nordamerikaner treten in den Fahrstuhl ein, der sich sofort shcließt und in bewegung setzt, noch ehe sie einen Knopf auf der Konsole gedrückt haben. Ruhige Musik ertönt aus einem Lautsprecher. Oben angekommen werden sie von einem Wachmann von Pro Securitas empfangen. Dieser spricht in sein Funkgerät. "Die Sanis sind hier." Dann winkt er die beiden Menschen heraus. "Folgen Sie mir bitte."

Alle bekommen eine Textnachricht von Tinkerbox. 'In den Nachrichten läuft gerade etwas über ein Feuergefecht, in das ein BuMoNa-Wagen verwickelt war, der dann Fahrerflucht begangen hat, statt auf die Bullen zu warten. Wart ihr das?'
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Mo Aug 21 2017, 08:31

Doc geht natürlich nicht ran. Er folgt grad und außerdem hat er im Augenblick alle Hände voll mit der Trage. Und erstmal seine Mailbox checken, während ein zahlender Kunde vor sich hinblutet, das kommt ja wohl überhaupt nicht in Frage.
Dem Wolf geht es wahrscheinlich ähnlich, denn der geht auch ruhig weiter.

Unten vibriert es auch bei ONI am Handgelenk. Was für ein beschissenes Timing ! Er will eigentlich garnicht rangehen. Wenns aber wichtig ist ? Es sträubt sich alles in ihm, sein Gewehr zu schultern, doch er wäre nicht der Troll, der er ist, wenn er sich nicht überwinden könnte. Also tut er es, guckt sich die Nachricht an und rollt mit den Augen. Auch das noch.
So schnell er kann tippt er seine möglichst kurze Antwort. 'Ja.'
Es wäre schön gewesen ein wenig mehr zu schreiben, einfach damit die Matrixtante auch bescheid weiß, doch er hat lieber wieder sein Gewehr in den Händen.
Und was Remo tut, kann er nicht sehen. Der hat sich wieder im Krankenwagen klein gemacht. Alles was man sieht, ist eine Rauchfahne, die immer wieder aus dem geöffneten Seitenfenster weht.
Wenigstens sind die Wachen bislang ruhig geblieben.

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Beitrag von Adrian Kane am Di Aug 22 2017, 05:01

Remo kramt seinen Taschensekretaer hervor und studiert die Nachricht. Dann die Antwort von Oni. Er runzelt die Stirn und tippt. Dann loescht er das Geschriebene wieder, zuendet sich eine an und laesst das Fenster einmal mehr einen Spalt weit runter. Schliesslich tippt er wieder. 'Alles Fake News. Wir hatten lediglich eine kleine Meinungsverschiedenheit mit ein paar Leuten auf dem Weg hierher.' Zufrieden mit sich selbst ascht der Zwerg aus dem Fenster. Fahrerflucht. Bah. Jeder Drek wird heutzutage in den Medien unnoetig aufgeblaeht. Die daemliche Sicherheitskarre will auch nicht wegfahren. Innerlich seufzend legt er sein bestes, gelangweiltes 'Ich-hasse-meinen-Job' Gesicht auf. Sowas wirkt oft Wunder mit anderen Leuten, die ihrem Beruf gegenueber aehnliche Gedanken hegen.

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Beitrag von Elodriel am So Aug 27 2017, 22:54

Remo bekommt gleich noch einen weiteren Sternschutzwagen zu Gesicht, der auf den Parkplatz führt und dort stehen bleibt. Diesmal ist es ein gepanzerter Kleinbus, in dem er aus seiner Position sechs Konzerngardisten sehen kann, die aber keine Anstalten machen, auszusteigen.
Der Luftraum wird auch in einem immer dichter werdenden Muster von Rotordrohnen in Anspruch genommen.

Im Serverraum seufzt die Deckerin, als sie die Antworten von Remo und Oni sieht. Sie antwortet mit einer weiteren Kurznachricht: 'Und die Meinungsverschiedenheit hat den Einsatz von Granaten erfordert? Das ist nämlich vermutlich der Hauptgrund dafür, dass es überhaupt so hochgebauscht wird. Das wird uns ziemliche Probleme bescheren, fürchte ich.'

In der zehnten Etage kommt der Sicherheitsmann mit dem Östereicher und dem Nordamerikaner beim Büro von Frau Gemert an. Dort steht noch ein weiterer der gleichen Firma und kommandiert die Zwergin rum, die sich momentan um die Bewusstlose kümmert. Die zweite Putzfrau sieht den vermeintlichen BuMoNa-Leuten finster entgegen.
Der Gardist, der bereits vor Ort ist, schaut zu den Neuankömmlingen und grinst breit. "Da habt ihr Eurem Arbeitgeber wohl eine ungewollte Zahlung erspart. Die Frau hier hatte bei Crash Cart angerufen, aber die sind wohl nicht so schnell hier angekommen, wie gedacht. Da ist die Patientin." Er deutet in das Büro.

Lagga sieht auf. "Na endlich die Sanitäter, ich glaube, ich muss gleich kotzen. So viel Blut." Sie schüttelt sich.
Der Gardist, der gerade schon gesprochen hat, schüttelt den Kopf. Dann meint er. "Das ist nun wirklich nicht viel. Aber egal. Ihr beiden Putzen kommt jetzt mit mir mit. Ich muss euch aushorchen, was hier passiert ist." Auffordernd winkt er den beiden Frauen zu.
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Beitrag von Steinreis am Fr Sep 01 2017, 10:33

ONI will jetzt verdammt nochmal nicht chatten. Was ist denn heut bloß los, das alle im ungünstigsten Augenblick rumtippseln wollen ? NICHT JETZT, Drek verfluchter !
Er geht also nicht ran. Schon garnicht, als er auch den Einsatztruppentransporter sieht. Das bedeutet nichts anderes, als mehr Arbeit für ihn, wenn was schiefläuft. SEHR viel mehr Arbeit. Und er hats so im Urin, das die Dinge nicht grade gehen werden. Das hat mit dem Spontanabgang der Katz begonnen, geht über den bescheuerten Überfall und jetzt sind sie schon bei einem ganzen Kleinbus voller kampfgerüsteter Kon-Profis.
Was zum Geier kommt als nächstes ?
Doch so schnell wie ONI sich das fragt, streicht er auch wieder die Anfrage an sich selbst. Am Ende fühlt sich das Universum angesprochen und antwortet. Darauf kann der Troll verzichten.

Doc kann hingegen nicht auf eine Antwort verzichten. Er spielt schließlich den Arzt und muß klug und kompetent wirken. Aber erstmal nicken. Egal wie klein die Bestätigung ist, die Leute fühlen sich einfach besser, wenn sie etwas richtig gemacht oder gedacht haben.
"Ja, wir sind gefahren so schnell wir konnten. Die Konkurenz ist mörderisch. Aber so ganz ist das leider nicht unser Verdienst allein. Wir haben nicht umsonst die Automelder. Leider funktionieren sie nur hundertprozentig, wenn der Kunde auch einen internen Biomonitor besitzt."
Während er so redet, wirft der Psioniker einen kurzen Blick in das, was man auf der Uni meist Astralraum nennt. Nicht lange, nur um zu sehen, ob nicht einer der Sicherheitsleute eine geistig potente Aura besitzt.
Der Wolf hat natürlich eine und sie sieht stark und gesund aus, wenn auch ein wenig aufgeregt.
"Hier ist das der Fall und die Guten sind erster. Es würde mich aber nicht wundern, wenn hier noch jemand auftaucht."

Dann hat man den kurzen Weg zur Gemert absolviert und Doc beginnt mit der Arbeit. Nein, er tut nicht nur so. Er wirkt einen Diagnosezauber, sieht sich die Wunde an, macht alles wie er es mal gelernt hat und runzelt am Ende die Stirn.
"Es ist vielleicht wenig Blut, aber die Sache ist doch ernster als es aussieht."
Er sieht auf und zum Wachmann, der hier offenbar das sagen hat.
"Einen Moment bitte ! Können sie mir vielleicht sagen, ob Frau Gemert eingestöpselt war, als sie ihren Zusammenbruch hatte ?"

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Beitrag von Elodriel am Di Sep 12 2017, 17:46

Die Wachen haben keine solche Aura, sind magisch wie Backsteine und merken erst recht nichts davon, dass sie so überprüft werden.
Etwas anderes ist da wohl die kleine Energiekugel, die i Astralraum schwebt und das ganze zu beobachten scheint. Sie bewegt sich nicht, sie zeigt sich nicht aggressiv. Sie ist einfach nur da.

Die angesprochene Wache zuckt mit den Schultern. "Das weiß ich nicht, ich bin ja nicht im Raum gewesen." Er zeigt auf die beiden Putzfrauen. "Die waren zuerst da." Etwas zu hastig vielleicht in der Aussprache, als wolle er den schwarzen Peter möglichst schnell an wen anders abgeben.
Laggas Kollegin schüttelt den Kopf. "Wir haben auch nur den Aufprall gehört. Aber als wir rein kamen, hatte sie kein Kabel im Kopf." Um Zustimmung heischend schaut sie zu der Zwergin hinüber.
Der Wachmann, winkt die beiden nochmal zu sich. "So, jetzt kommt aber." Er geht schon mal zur Tür und Jenny folgt ihm artig. Lagga steht auf und sieht an sich hinab. "Aber ich muss erstmal zum Klo und wenigstens das gröbste abwaschen, so kann ich doch hier nicht rum laufen, am Ende mach ich noch mehr schmutzig." Der Wachmann sieht nicht glücklich aus, aber er nickt. "Ist gut, dann mach aber schnell. Du weißt ja, wo wir unser Zimmer haben." Die Zwergin nickt eifrig und geht in Richtung Tür, während der eine Wächter und Jenny verschwinden. Der andere Wächter bleibt weiter im Raum stehen.

Aus einem anderen Aufzug im Erdgeschoss kommen fünf Wachmänner, allesamt Norms, des Sternschutzes in leihcter Vollkörperpanzerung und unterhalten sich lachend über eine Sendung, in der ein Troll auf einer Insel mit gefährlichen Tieren ausgesetzt worden ist.

Draußen kann Remo den Klang einer Sirene vernehmen, die näher kommt. Unverkennbar ein Rettungsfahrzeug und es kommt schnell näher. Schon ist das blinken des Blaulichts zu sehen. Kurz darauf brettert ein Wagen von BuMoNa auf den Parkplatz.
Der Wächter hinter dem Tresen sieht hinaus. "Na da muss es ja hoch hergehen, wenn Eure Leitzentrale gleich zwei Wagen schickt." Er grinst den Troll an. Ist das jetzt einfach ein Ausdruck von leichter Debilität oder steckt hinter dem grinsen mehr?
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Di Sep 19 2017, 19:40

"Drek" kommentiert der Zwerg hoerbar und schnippt seine Kippe aus dem Fenster. Im Geiste geht er seine Optionen durch. Abhauen. Gut, die klassische Variante. Scheiss auf den Rest der Leute. Weniger gut, wenn sich das rumspricht und generell ungesund wenn besagte Leute dann deswegen sauer sind. Ausserdem ist ja noch nix passiert also vielleicht besser erstmal abwarten. Missverstaendnis, das ist alles. So wie er die Karre geparkt hat, werden die echten BuMoNa Jungs nicht so einfach an ihm vorbeikommen. Dann wird er denen sagen, dass sie sich ne Pause goennen sollen und sich wieder verpissen sollen. Vielleicht mit freundlicheren Worten. Vielleicht hat er auch Glueck genug, und die fragen nicht in der Zentrale nach warum da gleich zwei Wagen aufgetaucht sind. Sicher nen Versuch wert. Er rollt das Fahrerfenster ganz runter und gibt sich betont gelassen. Aus irgendeinem Grund erinnert er sich an eine Sendung ueber diesen komischen Kerl da aus dem Osten frueher von dem es diese glatzkoepfigen Statuen gibt. Ahja, Buddha. In der Linken haelt er seine Knarre falls einer von den Neuankoemmligen auf dumme Ideen kommt und die ganze Ruhe und Gelassenheitsnummer nicht zieht. Mit der Rechten tippt er eine kurze Nachricht ab, sendet sie aber nicht. Kein Grund hier alle nervoes zu machen. Noch nicht.

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Beitrag von Elodriel am Sa Sep 23 2017, 23:12

Der echte BuMoNa-Wagen rollt langsamer auf das Gelände, nachdem er zuvor noch mit hoher Geschwindigkeit über die Straße gebrettert war. Der Fahrer lässt die Scheibe runter und bringt sein Fahrzeug nah an das von Remo heran. Dabei kann der Zwerg sehen, dass der andere Fahrzeugführer seinen Blick kritisch über den Transporter wandern lässt, in dem Remo sitzt. Neben ihm sitzt ein weiterer Angestellter des Medizinkonzerns. Ein Ork, der ebenso skeptisch dreinschaut.

Sobald die Fahrerfenster auf gleicher Höhe sind, bremst der andere ab und spricht den Zwerg an. "Wer seid ihr denn?"
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Beitrag von Adrian Kane am So Okt 01 2017, 00:14

Beilaeufig, als haette er keine anderen Sorgen, dreht der Zwerg den Kopf leicht zur Seite und mustert die beiden Leute. Verdammter Drekk. Schliesslich nickt er, scheinbar gelangweilt. "Jochen," greift er die Luege von vorher auf, und deutet mit dem Daumen auf sich selbst. "Frag mich nicht warum wir hier sind, ich hab dem Idioten gesagt, dass das nicht unser Bezirk ist. Nicht unser Bezirk. Aber nein, der Pfosten weiss es natuerlich besser. 'Komm, da muessen wir hin, Jochen', von irgeneiner Tante hat er mir erzaehlt, von irgendeiner Firma, wichtig wichtig blabla, und ich nur so, nicht unser Bezirk, Mann, aber hoert je einer auf mich...," der linke Arm wandert beilaeufig auf das geoeffnete Fenster des Wagens waehrend Remo den Beiden eine volle Breitseite suelzigen Gelabers in die Ohren drueckt und mit der Rechten nach wie vor, ausser Sichtweite, seine Knarre bereit haelt. Er will den Beiden wirklich keine Kugel verpassen. Sowas versaut einem den ganzen Tag. Und immerhin machen die nur ihren Job. Geschweige denn, was dann die Wachen im Gebaeude fuer einen Aufstand machen wuerden, wenn hier draussen die Kugeln anfangen zu fliegen. Und so schwallt er munter weiter. "...ich dann so, wenn du glaubst, dass die uns auch nur ansatzweise genug bezahlen, dann biste genauso bescheuert wie meine Alte, nur von der bekomm ich wenigstens 'n bischen mehr geboten wenn ihr versteht was ich meine..."

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Elodriel am Do Okt 12 2017, 22:48

Im Büro der Chefprogrammiererin sieht der Österreicher nachdenklich drein und schüttelt den Kopf. “Wir müssen sie zu unserem Wagen bringen, hier habe ich nicht die nötige Ausrüstung.“ Er winkt Wolf zu sich und gemeinsam heben sie die bewusstlose Frau auf die Trage.

Lagga hat sich zum nächsten Sanitärraum begeben und wartet dort an der Tür, die sie einen Spalt weit auf hält und hinaus späht. Wie soll sie jetzt hier am besten raus komen? Sich irgendwie mit den anderen raus schleichen oder allein hinaus gehen? Sie schickt eine Nachricht an Tinkerbox, ob diese ihr irgendwie helfen kann, indem sie die Kameras überlistet. Dabei entdeckt sie auch die weiteren Nachrichten und flucht leise.

Die Deckerin liest die Anfrage der Zwergin und prüft, was sie machen kann. Kurz darauf antwortet sie mit einer Nachricht. ‚Ich werde die zwei Kameras, die auf deinem Weg zum Aufzug sind kurz überbrücken und die Aufzugtür aufmachen. Versteck dich da irgendwie, ich werde ihn auf den Krankentransport warten lassen. Ping mich an, wenn du los willst und zähl dann langsam bis 3, dann lauf los.‘

Die Zwergin liest das und atmet tief durch. Dann tippt sie ein ‚Go‘, zählt bis 3 und läuft dann los, innerlich jederzeit bereit, dass der Alarm losgehen, aber das passiert nicht. Schließlich steht sie vor dem Aufzug und die Tür geht auf. Mit einem letzten Satz ist sie drin und schaut sich um. Viel zu verstecken gibt es ja nicht. Aber sie ist klein, wenn ihre Mitrunner es gut machen, kann sie sich in die Ecke pressen und dann von ihnen verdeckt werden, falls der Wächter sie überhaupt bis hierher begleitet.

Der Troll in der Lobby krallt seine Hände fester um seine Waffe, als er das hört, doch er weiß, dass er jetzt und hier nicht anfangen kann, um sich zu schießen, solange seine Leute noch oben sind. Also schluckt er jede Art von Erwiderung runter und malt sich aus, wie er diese Kerle vor ihm im Staub liegen.
Doch lange muss er das ja nicht mitmachen, da die Kerle durch eine weitere Tür verschwinden. Doch sein Instinkt sagt ihm, dass da irgendwas nicht stimmt.

Auf dem Parkplatz sieht der andere Fahrer kopfschüttelnd zum Zwerg. “Sorry Chummer, aber das ist doch Bullshit. Wie auch immer ihr es geschafft habt, euch in unsere Leitung zu hacken, aber das ist echt ne beschissene Art, uns die Provision abzuluchsen. Damit kommt ihr nicht durch. Entweder ihr gebt uns die Patientin oder ich melde das in der Zentrale.“
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Fr Okt 27 2017, 00:21

Remo bemueht sich um einen schuldig-reumuetig wirkenden Gesichtsausdruck, was ihm allerdings nicht so recht gelingen will. In der Rechten haelt er nach wie vor die Knarre, aber vielleicht kann er sich tatsaechlich aus der Sache hier rauslabern. Auf der anderen Seite faellt ihm grad beim besten Willen nicht ein, was er den Typen noch sagen soll. Immerhin keifen und bruellen sie nicht rum, geschweige denn dass sie die Zentrale anrufen. Das zeigt ihm zumindest, dass die Jungs die Sache hier im privaten Rahmen loesen wollen. Langsam zieht er sich eine weitere Kippe aus dem Hemd, stopft sie sich in den Mundwinkel und zuendet sie mit der linken Hand an. "Also gut," beginnt er, ernster diesmal. "Ich hab' Sanis wie euch immer gemocht. Viel Arbeit, aber wichtige Arbeit. Scheiss Dienstplan. Wenig Kohle. Immer mitten drinn im Drekk." Der Zwerg zieht an der Kippe ohne die Beiden aus dem Auge zu verlieren. Dann schnippt er dem Fahrer einen Credstick zu. Ein aelteres Ding, was er generell fuer einen regnerischen Tag durch die Gegend schleppt. "So wie ich das seh, gibts hier zwei Moeglichkeiten. Ihr nehmt das Teil, is nich' viel, gerade genug um sich einen Abend unter den Tisch zu saufen," er ascht auf den Boden bevor er fortfaehrt. "Also ihr nehmt das Teil, dreht um und vergesst das alles hier," er macht eine Geste, die das ganze Gelaende umschliesst. "Dann macht ihr frueh Feierabend, legt die Fuesse hoch und trinkt mal ordentlich einen. Den lieben Gott 'n guten Mann sein lassen hat man frueher gesagt, eh?" Er nimmt einen tiefen Zug.

"Alles kein grosses Thema, man sieht so viel Drekk und manchmal schaut man halt woanders hin und vergisst was," blauer Rauch begleitet seine Worte. "Also das waer die erste Moeglichkeit." Er nickt und schweigt ein paar Sekunden lang. "Die Zweite...ueber die Zweite will ich eigentlich nich reden, denn die is ziemlich scheisse. Versteht mich aber nich falsch, ich bedroh' euch nicht, sondern sag lediglich, dass was sehr beschissenes passieren wird und was auch immer das genau is, ich kann euch garantieren, dass ihr euch hinterher wuenscht ihr haettet einfach umgedreht und frueher Feierabend gemacht." Am Ende seiner Ausfuehrung angekommen, starrt er nach wie vor die beiden Maenner an. Nicht bedrohlich, aber auch nicht nachgiebig. Die Wumme fuehlt sich schwer in seiner Hand an. Kommt schon, verzieht euch einfach.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Elodriel am Sa Okt 28 2017, 21:17

Der Fahrer des echten BuMoNa-Wagens fängt den Stick auf und unterhält sich mit den anderen Insassen. Es wird immer wieder auf Remo gezeigt, aber auch auf die Sicherheitsfahrzeuge im Hintergrund. Schließlich sieht der Fahrer wieder zu Remo. "Ihr werdet hier nicht raus kommen, nicht ohne Ärger, das ist euch klar, oder?" Man hört das Piepen des Rückwärtsgangs und der Medizinwagen setzt zurück. Auf der öffentlichen Straße fährt er dann aber nicht weg, sondern parkt auf der gegenüberliegenden Seite.

Sollte Remo erwarten, dass sofort etwas passiert, so wird er enttäuscht. Es dauert noch ganze 5 Minuten. Erst kommt die Nachricht, dass seine Chummer in den Fahrstuhl steigen und kurz darauf, eine Nachricht von T-Box, dass gerade etwas gehörig schief laufe und sie den Fahrstuhl zu sich ins Stockwerk rauf hole, damit sie versuchen können, von dort aus irgendwie zu entkommen. Oni wird aufgefordert, sofort zu verschwinden, aber der Troll sieht noch immer nicht auf sein Telefon, sondern behält die die Wachen im Auge, die sich dort in der Lobby breit machen. Nur geht von denen die Gefahr nicht direkt aus, sondern von einigen Leuten, die wie normale Mitarbeiter aussehen und die nun Schockgranaten ins eine Richtung werfen, während sich die Wächter hinter dem Tresen in Sicherheit begeben.
Die Sternschutzleute bei den Sicherheitsfahrzeugen richten ihre Waffen auf Remos Wagen und drücken ohne Vorwarnung ab.
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Sa Nov 25 2017, 17:45

Selbstzufrieden nickend lehnt sich der Zwerg zunaechst gemuetlich zurueck und zuendet sich eine an. Waehrend der blaue Rauch aus seinem Mund weicht gratuliert er sich insgeheim zu seinen ueberragenden Ueberzeugungsfaehigkeiten. So ists richtig Jungs, verzieht euch, Remo Silberzunge hat hier alles im Griff. Selbstredend verschluckt er beinahe die Kippe als die ersten Kugeln gegen die Aussenwand des ohnehin schon mitgenommenen Krankenwagens einschlagen wie ein Schwarm wuetender Termiten auf billigem Crack. Eine bunte Kaskade sehr einfallsreicher Flueche ausstossend rutscht er im Sitz nach unten und gibt Gas, innerlich den Wagen bereits als Vollschaden abschreiben. Drek verdammter Kessel bringt mich um. Und dann zieht er mir noch den letzten Nuyen aus der Hose. Immer vorausgesetzt natuerlich, dass ihm der Sternschutz da nicht noch zuvorkommt.

Er spart sich eine Antwort an TBox. Die heisse Schwarzhaarige ist schlau genug um den Schusswechsel hier zu hoeren und daraus die richtigen Schluesse zu ziehen. Stattdessen rast er auf den Kleinbus zu. Die Reifen quietschen bedenklich als er die Karre um 180 herumreisst und dann erstmal so stehen bleibt. Nach wie vor tobt draussen der Bleihagel und frisst wohl so langsam die Aussenhuelle der Karre weg. Remo grummelt. Eigentlich wollte er die Wachleute ja in Ruhe lassen. Eigentlich machen die ja nur ihrn Job, kein Grund die gleich zu exen. Eigentlich. Eigentlich wars ihm jetzt gerade scheissegal. Wenn nur genug Leute auf einen schiessen versaut das selbst dem aufrichtigsten Zwerg mit den ehrenvollsten Absichten die Laune. Eine der Hecktueren wird aus den Angeln gerissen und schlittert gerade noch knirschend ueber den Asphalt als Havoc, Remos neueste Doberman-Inkarnation vom Innern des Wagens das Feuer eroeffnet. Der Rothaarige macht sich nicht die Muehe in die Drohne zu springen sondern laesst sie einfach von ihrer festgezurrten Position feuern waehrend er wieder Gas gibt und das Heck von rechts nach links schwenkt, mit den Aussenspiegeln zielend. Vielleicht nicht die subtilste Methode, doch das Teil ist ja auch nicht gerade Kleinkaliber, da reicht es oft schon in die ungefaehre Richtung zu deuten und den Abzug zu druecken.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Elodriel am Mi Jan 10 2018, 17:04

Die Wächter, die auf Remo geschossen haben, hechten nun selbst in Dekcung, als aus dem Heck des Fakekrankenwagens heraus geschossen wird. Die Drohne kann sich nicht bewegen, was grundsätzlich ein vermindertes Schussfeld bedeutet, doch das macht Remo mit seinem Schlingerkurs ja wieder wett. Diejenigen, die es nicht geschafft haben, auszuweichen, fallen ebenfalls zu Boden, nur eben unfreiwillig und weniger elegant, teilweise auch mit neuen roten Flecken auf der Uniform. Diejenigen, die am Boden liegen, fangen bald aus dieser Position heraus an zu schießen, da sie das Gefühl haben, dass die Waffe aus dem Inneren des Runnerfahrzeugs sie dort nicht erreichen kann, sie aber vielleicht doch den Fahrer oder wichtige Teile des Transporters.
Ein großer Kerl in dicker Sicherheitspanzerung kommt hinter dem Sicherheitstransporter hervor. Treffer von Havoc kassierend weicht er nicht zurück, sondern zielt mit seinem leichten Maschinengewehr, dass er trägt, wie andere ein Sturmgewehr, auf Remos Gefährt. Ratternd eröffnet er das Feuer und stanzt nicht nur Löcher in die Karosserie, sondern fetzt ganze Teile davon weg.
Das BuMoNAa-Fahrzeug von draußen lässt kurz ihr Martinshorn aufjaulen, was tatsächlich dafür sorgt, dass der Maschinengewehrschütze kurz irritiert in diese Richtung schaut und so seinen Schuss verreißt, so dass der falsche Krankentransport nicht völlig zerfetzt wird.
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 8 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Sa Jan 20 2018, 16:12

Der Zwerg nutzt die ueberraschende Pause um sich in einem Moment der Stille zu fragen was zur verdrekten Hoelle er hier draussen eigentlich macht. Waren seine Sorgen Minuten zuvor noch vom drohenden Totalverlust des Wagens zum durchaus moeglichen Verlust seiner Drohne hin und hergewechselt, so beschaeftigt ihn nun die sehr reale Moeglichkeit hier draussen auf diesem versifften Parkplatz sein Leben auszuhauchen. Und wo ist eigentlich dieser aufgemotzte, wandelnde Trollkleiderschrank wenn man ihn mal braucht? Aus dem Motorblock hoert er ein muedes Zischen begleitet von einem leisen Jaulen als er die Karre leicht nach links steuert. Das waere dann der bevorstehende Abgang der Servolenkung. Er faehrt unbeirrt weiter, bringt mehr geparkte Fahrzeuge zwischen sich und den Drekhead mit dem MG. Was tun. Er wuerde nur ungern die Drohne losmachen und reinspringen bei der Anzahl an Vollpfosten, die da draussen rumschleichen. Auch wenn das seine Chancen erhoeht zumindest den Dicken mit einem Kopfschuss zu erledigen. Remo lenkt den bereits fuer den Schrottplatz bestimmten Krankentransport weiter vom Gebauede weg, immer mal wieder ein paar kurze Feuerstoesse abgebend, nebenbei tippt er ueberhastet: Ausgang is heiss, nur fuer den Fall, dass es die ganze Welt noch nicht mitbekommen hat. Vielleicht kann er zumindest ein paar von den Leuten weglocken, aber er wird es ganz sicher nicht auf eine verlaengerte Konfrontration mit all den Wachen da ankommen lassen. Da ist ihm sein eigener Arsch wichtiger.

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