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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von ThaHummel am Mo Jan 23 2017, 13:16

Seine einzige Reaktion auf den bisherigen Gesprächsverlauf war ein stutziges Kopfschütteln, spätestens nach ONI's plötzlichem Lachanfall.
"Okay, können wir gerade nochmal langsam machen? Ich find die Option okay, zur Ablenkung einen Brand zu legen und eventuell als Feuerwehr verkleidet aufs Gelände zu kommen.
Aber ich möchte nicht, das unsere einzige Strategie darauf beruht, etwas anzuzünden. Das hier ist wirklich was anderes als ein paar Faschos über den Haufen zu ballern. Wir sollten für jedes Problem ne zweite Lösung einplanen. Aber egal, wir brauchen allem vorran was konkretes, um das wir herumplanen können.
Für wie machbar haltet ihr es, uns irgendwie als Reinigungsfirma oder Elektriker oder sowas auszugeben? Könnte uns unbemerkter und näher ran bringen als ein Feuer, zumindest in den Serverraum auf dem unsere Zieldaten lagern."

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Fr Jan 27 2017, 14:47

"Der Feueralarm war mehr dazu gedacht den eigentlichen Alarm, der nach dem Zugriff auf Daten angeblich ausgeloest wird, zu ueberspielen und die Alte aus ihrer Festung zu locken", korrigiert der Zwerg und kratzt sich dabei am Bart. Der wirklich schwere Teil ist, in den elenden Serverraum zu kommen. Wobei er wenig Sinn darin sieht, selbst dort zu sein. Das war ein Fall fuer T-Box. "Vielleicht koennen wir zwei Leute als Techniker ins elfte Stockwerk reinschleusen, natuerlich muessten wir dann vorher den *eigentlichen* Techniker abfangen und die notwendigen Papiere dabei haben", gruebelt er fuer alle hoerbar vor sich hin. "Am besten an dem Tag, an dem die Server ohnehin gewartet werden, natuerlich", er zuendete sich noch eine an. "Mehr als zwei waeren zu auffaellig und alle ausser Wolf und T-Box kommen nich in Frage, denk ich zumindest", er aschte auf den Boden. Norms waren eigentlich immer am unverdaechtigsten. "Keine Ahnung ob wir versuchen sollten euch zwei", er deutet mit dem Glimmstengel auf Oni und Lagga, "Bei Pro Securitas einzuschleusen oder lieber bei der Reinigungsfirma. Zuviele neue Gesichter am selben Tag durch den Eingang gejagt, da faellt selbst dem duemmsten Hinterwaeldler auf, dass da was im Busch is, also muesste das einige Tage vorher passiern", sinniert er weiter. "Keine Sau interessiert sich in der Regel fuer die Saubermacher, das waer also meine Wahl, waer auch sicher einfacher euch da reinzubekommen", er nimmt einen weiteren Zug und rueckt sich die Sonnenbrille zurecht.

"Ihr waert dann aber auch nur da fuer den Fall, dass was schief geht und zur Aufklaerung. Ich wuerde euch dann alle mit dem Krankenwagen abholen, die Alte miteingeschlossen, die wir dann noch auf dem Weg nach draussen miteinfangen muessen. Das waer mit Feueralarm", er schnippt die Kippe in die Wallachei wo sie beinah einem vorbeigehenden Typen an die Hose geraet, der hebt erbost den Arm und winkt in seine Richtung woraufhin der Zwerg ihm den Mittelfinger zeigt bevor er fortfaehrt. "Die andere Feuervariante waere, dass wir verkleidet nach dem Alarm reingehn und dann...", er haelt inne, "Nein, das is zu kompliziert, es sei denn jemand kann einen Feuerwehreinsatzwagen besorgen", er blickt in die Runde. "*Oder* wir machen es Nachts, aber da is das Problem mit der Alten, dass wir nicht wissen ob sie daheim oder auf der Arbeit pennt und generell, dass wir irgendwie reinkommen muessten"

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Ceres am Fr Jan 27 2017, 18:08

Dass sie mit ihrem Vorschlag, den sie durchaus ernst meint, ihren dreimal so großen Kollegen zu einem Lachflash verhilft, verwundert Lagga etwas. Offenbar hat ONI in der Vergangenheit genauso wenig mit Zwergen zu tun gehabt wie sie mit Trollen. Obwohl sein Lachen ansteckend ist und auch Lagga heftig grinsen muss, hat sie so den Verdacht, dass sie sich damit ein Eigentor geschossen hat. Ich meinte das eigentlich wirklich ernst... Aber ihr Mut ist verflogen und folglich greift sie die Idee lieber nicht noch einmal auf, auch damit ONI sich langsam wieder beruhigen kann.

Wolf kommt Lagga irgendwie angepisst vor, als er redet. Ihm gefällt der bisherige Versuch eines Plans wohl eher nicht. Okay, aber manno, muss man das so sagen? Lagga lässt es sich bei diesen Bemerkungen jedoch noch einmal durch den Kopf gehen. Da war diese unglaublich wichtige IT-Tante, Tinkerbox 2 sozusagen. Die macht fancy stuff und soll entführt werden, mit den Daten für die aktuellsten Projekte, an denen sie rumbastelt...

Irgendwo im Hintergrund der aktiven Wahrnehmung ertönt die Stimme von Remo und schallt durch Laggas Hinterstübchen. Auch das war sicherlich eine Möglichkeit. Ihr macht allerdings eine andere Sache mehr Sorgen... Sie tippt Tinkerbox ans Bein, um auf sich aufmerksam zu machen und fragte dann so respektvoll, aber offen wie möglich:
"Ääähhmmm, Tiii? Nicht sauer sein oder so, aaaberrrr... Wenn diese IT-Tante sowas ist wie du, nur studiert und voll wichtig, dann besteht doch die Möglichkeit, das sie besser ist als du, oder? Also im Sinne von, dass es auffallen oder gar misslingen könnte, wenn du versuchst die Daten gewaltsam zu extrahieren, oder?"
Fragend sieht sie die Menschin an, hoffentlich wird sie nicht gleich sauer oder so... Erklärend versucht sie hinzu zu fügen:
"Was ich meine ist... naja, also... Diese Frau weiß als einzige zu 100 %, woran sie arbeitet und wo sie das lagert und wie sie da ran kommt, richtig? Gerade wenn es Projekte sind, welche die anderen halt offiziell noch nicht wissen, oder? Wäre es da nicht am 'effektivsten', wenn die Frau die Daten selbst besorgt? Vielleicht müssen wir gar nicht klassisch klauen oder hacken. Vielleicht müssen wir sie nur davon überzeugen, dass ihr Partner, der BWLer, ein Arsch ist, der vor hat sie auszunutzen, sodass sie selbst die Daten klaut und sich freiwillig aus dem Staub macht? Weil dass sie von BWL keine Ahnung hat, ist klar, deswegen der Typ. Wenn man ihr also Daten zukommen lassen würde, in denen BWL-Zeug enthalten ist, deren Kerninfo wäre: Der Typ verarscht sie... Ich meine, die mag den wahrscheinlich sowieso nicht mehr so sehr. Wenn das ihr Ex ist, wird sie sicher schon Antipathien gegen ihn haben, auch das könnte man psychologisch sicher mit einfließen lassen... Will dir natürlich aber nicht ins Handwerk pfuschen! Wenn du sagst, du kriegst das hin, bitte! Dann wäre es aber doch ganz hilfreich zu wissen, was genau du brauchst, um an die Daten zu kommen, oder? Also ob du vor Ort sein musst, oder ob es reichen würde, wenn man dir irgendwo was anklebt oder, oder, oder...

Auf jeden Fall sollten wir versuchen uns dort umzusehen. Sich einige Tage vorher unter einem Vorwand einzuschleusen bei den Sicherheitsbeamten fände ich eine gute Idee. Angenommen ONI würde das machen, dann braucht er nicht mal groß Wanzen oder so, seine Augen filmen ja eh alles... sozusagen. Ich bräuchte Wanzen, ich hab kein Cyber-Gedöns."
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Elodriel am Sa Jan 28 2017, 13:04

Während die anderen ihre Vorschläge machen, holt Tinkerbox ihren kleinen Computer hervor und durchforstet nochmal die Dateien. Immer mal sieht sie auf und nickt den jeweiligen Sprechern zu.
Der Lachanfall von Oni verwirrt sie ein wenig und sie sieht fragend Lagga an, ob sie da vielleicht einen Scherz nicht verstanden hat. Aber die kleine Frau macht den Eindruck, als würde sie diesen Vorschlag durchaus ernst meinen.
Dennoch sorgt der Lachanfall des Trolls dafür, dass sie schmunzeln muss. Über sich selbst den Kopf schüttelnd widmet sie sich wieder dem Computer.

Dass Wolf eine möglichst saubere Vorgehensweise will, kann sie nachvollziehen. Viel Krach und Verletzte oder gar Tote sorgt nur für mehr Ärger, auch über den Run hinaus.
Als soweit alle ihre Ideen vorgestellt hat, meldet auch sie sich nochmal zu Wort. "Das mit dem Krankenwagen klingt doch schon mal nicht schlecht. Und nein, ich kann keinen Löschzug besorgen. Und man muss ja vielleicht nicht mal einen wirklich ernsten Brand legen. Feueralarm auslösen, die Sprinkleranlagen anspringen lassen...schon glauben die Leute im Haus an ein Feuer, aber es wird eher nicht die wirkliche Feuerwehr kommen.“

Sie tippt auf den Bildschirm ihres kleinen Computers. "Der Plan des Schmitts sieht vor, dass wir uns jemanden von der Nachtwache schnappen und davon überzeugen, mit uns zusammen zu arbeiten. Dafür sind wohl die Informationen über die Wachen der Schichten in den nächsten Wochen enthalten. Dann sollte ein Infiltrator...den wir im Moment wohl nicht mehr so recht haben, in den Serverraum eindringen, die Server mit der Matrix verbinden, so dass ich darauf zugreifen kann. Nahezu gleichzeitig sollen die anderen mit Hilfe des geschmierten oder bedrohten Wachmanns in den zehnten Stock und Frau Gemert holen. Aufgrund verschiedener Sicherheitsmaßnahmen wäre es wohl ab dem Moment, in dem man sie aus dem Stockwerk bringt sehr wahrscheinlich, dass die Sicherheit...beide Firmen das mitbekommen und sich uns dann zumindest die Sicherheit vom Sternschutz entgegen stellen...und das sind knallharte Hunde.Die soll dann wohl von Oni gebunden werden, damit der Rest abhauen kann.“ Sie tippt sich mit dem rechten Zeigefinger gegen das Kinn. "Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob der Konflikt mit dem Sternschutz im Sinne des Schmitts ist, wenn er das extra in seinem Plan vorsieht. Denn mit Remos Ideen sollten wir das ja eventuell vermeiden können. Auf der anderen Seite...wir werden nicht dafür bezahlt, mit dem Sternschutz zu kämpfen, also denke ich nicht, dass wir es darauf ankommen lassen sollten. Außerdem müssen wir ja überlegen, ob wir das mit dem Infiltrator nun ersetzen wollen. Da wäre das mit der Technikerfirma vielleicht nicht schlecht.“ Sie sieht alle nacheinander an.
"Aber was ist mit der Idee, die Wächter zu beeinflussen? Was haltet ihr davon?“
Schlussendlich richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf Lagga. "Wer sagt denn, dass ich das nicht auch studiert habe?“ Sie streckt der Zwergin die Zunge raus, zuckt dann aber mit den Schultern. "Aber natürlich kann es sein, dass sie mehr drauf hat, als ich. Stellt sich halt die Frage, was genau ihr Spezialgebiet ist. Sollte es Matrixsicherheit sein, so könnte das wirklich ein Problem sein, immerhin hätte sie deutlich mehr Ressourcen, als ich. Aber auf der anderen Seite ist das nunmal genau das, womit ich meistens zu kämpfen habe, wenn es um Hosts von Konzernen geht. Und das ist keiner der Großen. Nicht mal ein A-Konzern, also gehe ich schon davon aus, dass es mir gelingen sollte. Aber wenn wir sie dazu bringen, uns das heraus zu holen, was wir wirklich brauchen, wäre es natürlich noch besser.“
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Sa Jan 28 2017, 17:17

Der Zwerg starrt mehrere Minuten lang nachdenklich auf den Boden. Dann schuettelt er den Kopf als haette ihn etwas dort unten schwer enttaeuscht. "Nicht, dass ich den Gedanken nicht mag, die Tante die komplette Arbeit fuer uns erledigen zu lassen", er kratzt sich am Bart bevor er fortfaehrt. "Du hast zu keinem Zeitpunkt ne Garantie, dass dir der Plan nicht in den Arsch beisst. Und weil das ihr Ex is? Ja gut, *vielleicht* hassen sich die beiden aber dann sagt man noch 'Alte Liebe rostet nicht', oder?" Er steht auf und streckt den Ruecken durch, wecher dies mit einem wohltuenden Knacken irgendwo in der Lendenwirbelsaeule kommentiert. Wieder einmal erwacht die Flamme seines Feuerzeugs zum Leben. "Und dann ist sie ne Norm-Frau. Die aendern doch ihre Meinungen und Befindlichkeiten dreimal am Tag", er zieht an seiner Kippe. Dann haelt er inne und hustet, als waere ihm siedend heiss was eingefallen. "Aehm. Anwesende ausgeschlossen. Wie gesagt. Ich mag die Idee. Aber zuviele Risiken und Unbekannte. Wenn wir da irgendein richtig gutes Druckmittel haetten, okay. Wenn sie nen Schreihals zu Hause haette, sowas, aber hat sie nicht", er zuckt mit den Schultern.

"Dasselbe denk ich uebrigens wenns um die Security geht. Klar, bestechen, erpressen. Klingt gut. Aber alles was es braucht, is dass der Typ seine Meinung aendert oder kalte Fuesse bekommt. Sollten wir uns also gut ueberlegen, ob wir das wirklich machen muessen oder obs auch ohne geht", er ascht auf den Boden und blickt die Deckerin an. "Sehe auch keinen Grund uns unnuetz da mit Sternschutz anzulegen wenn wirs vermeiden koennen. Die einzige Sache mit der Technikerfirma waere halt, dass du dann mitten drinn waerst. Mit Wolf, wenn sichs einrichten laesst."


Zuletzt von Adrian Kane am Sa Jan 28 2017, 17:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Sa Jan 28 2017, 18:26

ONI lacht und kichert dann, hört aber die ganze Zeit zu.
"Nee," sagt er zu Lagga, "ich hab meine Augen noch. Bei mir ist ALLES echt. Nix ausgetauscht, was funktioniert, bloß Zeug, um mich noch besser zu machen !" Und er sagt das mit einem gewissen Stolz. Trolle sind, sogar noch mehr als Orks, für sehr gefährliche Umgebungen auf diesem Planeten gemacht. Selbst ohne Verbesserungen sind sie in der Lage, so ziemlich jedem Lebewesen auf diesem Planeten, mit bloßen Händen den Tod zu bringen. Einen Norm können sie problemlos totbeißen, wenns sein muß.
Lachen können Trolle aber auch ganz gut. Und dieser hier kann sogar richtig denken. Selbst in den Augen vieler Nichttrolle.
Das können sie natürlich alle, doch Norms bemerken das in der Regel nicht wirklich, da der Troll eine andere Art von Intelligenz entwichelt hat, die deshalb primitiv wirkt, da sie sich extrem auf das überleben konzentriert. Sogar noch mehr als die des Orks.

Einerlei, das ist was für Dozenten.
Jetzt geht es um ganz praktische Probleme und nachdem er mit der Lacherei aufgehört hat, kann er auch wieder normal reden, auch wenn es tatsächlich eine Lachträne aus einem seiner Augen geschafft hat.
Die Leute gehen auch wieder normal weiter, nachdem sie ONI gezielt zurückangestarrt hat. Unangenehm.
"Schreihals ist gut," sagt er schließlich, als die anderen auch ihren Senf dazu gegeben haben. "Wenn die Gemert auch kein normales Blag hat, dann aber doch ihr Projekt. Die Eierköpfe denken doch so, oder ? Nix ist wichtiger, als der Scheiß an dem sie grad rummachen.
Deshalb müßte man am besten dafür sorgen, das sie es retten will, weil es ja bei Mami am sichersten ist, das kleine Projektchen. Also muß dieser Server zicken, das Mutti ihr Kind auf den persönlichen Computer rettet.
Danach muß Mutti selbst gerettet werden und ihr Projekt gleich mit.
Dafür reicht vielleicht der Schreihals von einem Wachfuzzi. Der kann der Eierköpfin was in den Kaffee tun, damit ein Krankenwagen, also wir, sie abholen können. Wir gehen rein und holen Frau Doktor Superschlau mit ihrem Projekt raus. Und auf dem Weg müssen wir es noch schaffen, genug Pew Pew Bang im Gebäude zu verteilen, das es unsere Spuren dort vernichtet."

Er räuspert sich, weil er soviel am Stück quatscht wie selten.
"Wir brauchen also zwei große Auas, eins für den Server und eins für die Gemert, die von einem Insider geliefert werden. Dafür brauchen wir eine Motivation für den insider. Zusätzlich passende Uniformen und einen Krankentransport von Doc Waggon, genügend Explosivkram. der am besten noch brennt und vielleicht noch was für unsere Gesichter, damit wir keine Trideostars werden."
Er zuckt mit seinen breiten Schulter und ist scheinbar fertig.
"Was meint ihr. Schaffen wir das ?"

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am So Jan 29 2017, 18:14

Remo mustert den Troll einen Augenblick. "Mh. Und wenn sie selbst die Daten runterlaedt, mal angenommen dass sie es auch tut, gibts kein Alarm und keine Kavallerie. Bleibt die Frage, wie wir den Server zum zicken bekommen ohne das er abschmiert", er wendet sich fragend an T-Box. "Das koennten eigentlich immer noch 'unsere' Techniker machen, die der Tante dann auch gleich ueber die Schulter blicken und ihr am Ende eins ueber die Ruebe ziehn oder so. Waere mir lieber als das wir einen von der Security zum gestressten Hobbygiftmischer ernennen auf den wir uns dann verlassen muessen", er geht ein paar Schritte und bleibt wieder stehn. "Die Rettungssanitaeter koennen ja dann wie gehabt anruecken", mit einer Handbewegung schiebt er sich die Sonnenbrille zurecht. "Werde mich aber nicht dagegen sperren wenn hier alle lieber einen Wachtypen erpressen wollen, gebe aber zu bedenken, dass das ein dickes Extrarisiko is. Selbst wenn da die Motivation stimmt."

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Mo Jan 30 2017, 00:30

"Und der Schreihals muß auch wohin," nickt ONI zu Remo's Worten. Er ist mit seinem Pseudoplan ja eh bloß Ideallinie gefahren. "Ich hab ja bloß ein Moped, nichtmal einen Kofferraum," fügt er noch mit einem entschuldigenden Schulterzucken an.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Elodriel am Do Feb 02 2017, 14:21

Tinkerbox geht weiter die Daten durch, während die anderen fabulieren, was möglich ist. Dabei tippt sie immer wieder wild auf der Tastatur herum und kaut auf der Unterlippe. Schließlich hebt sie den Kopf wieder. “Soweit ich das sehe, haben wir hier die Profile aller Wachleute, die in den nächsten Wochen Dienst haben, sowie die Dienstpläne. Und in den Profilen sind auch für einige der Wachleute Ansatzpunkte, um sie zur Zusammenarbeit zu bewegen. Schulden, Probleme mit der Unterwelt oder Gangs, Probleme mit Behörden, heimliche Laster und Geliebte...das ganze stinkt für mich sehr nach einem Insiderjob. Aber gut, ganz abwegig, dass einer der beiden neuen Miteigner die werte Dame ganz für sich haben will und so dann zumindest auch das Stimmgleichgewicht verändern würde. Stellt sich natürlich noch die Frage, wer es ist.“ Sie nickt für sich selbst und schaut noch einmal kurz auf den Bildschirm, ehe sie sich wieder ganz auf die anderen Konzentriert.
Sie sieht zwischen Remo und Oni hin und her. “Das Problem ist, dass die auswärtige Technikfirma nur anrückt, wenn es bereits ein solches Problem gibt, dass der Firmeneigene Techniker damit nicht zurecht kommt. Also müssten wir da einen Fehler in den Servern produzieren, der dafür sorgt, dass das auswärtige Unternehmen eingeschaltet wird, sprich schwerwiegend genug ist und gleichzeitig nicht so schwerwiegend, dass keiner mehr an die Daten ran kommen kann. Denn das ist ja die Idee, richtig? Einen Fehler verursachen oder vortäuschen, der schwerwiegend genug wäre, so dass unser Ziel aus Sorge um die Daten Kopien auf ihren persönlichen Datenträger zieht. Nur dafür müssten wir eben rein kommen. Heimliches Eindringen wäre doch irgendwie schön. Aber nun gut, was nicht ist, ist eben nicht. Putzkolonne...keine Ahnung, ob die in den Serverraum dürfen. Und da müssen wir ja auch dafür sorgen, dass niemand ausplaudert, dass wir total neu und damit eventuell verdächtig sind. Aber da sollte man wohl ansetzen können.“
Sie lehnt sich zurück und beginnt mit den Fingern abzuzählen. “Um nochmal zusammen zu fassen, was für Möglichkeiten wir haben: 1. Wir finden jemanden, der dort einbrechen kann unbemerkt und an den Servern manipuliert. Entweder wie im Schmittplan vorgesehen, indem die Server mit der Matrix verbunden werden und ich hole sie raus oder indem es so scheint, als seien die Daten auf den Servern gefährdet und Frau Gemert holt die Daten auf ihr System.
2. Wir bekommen es hin, dass uns einer der Wächter hilft, an den Server zu kommen, um dann dort das zu machen, was nach 1. der heimliche Einbrecher tun würde.
3. Wir schleusen jemanden von uns in die Putzkolonne und er, sie oder die schaffen es im Rahmen dieser Verkleidung zu den Servern, um das zu tun, was eben schon gesagt wurde.
4. Und das ist für mich die unwahrscheinlichste Variante...wir schmuggeln uns in die auswärtige Technikerfirma ein und erhalten so Zugriff auf die Server um zu tun, was schon erwähnt wurde. Am unwahrscheinlichsten für mich deswegen, weil die nur kommen, wenn es schon Probleme gibt, mit der der hauseigene Techniker nicht klar kommt. Hm...ok, ist natürlich noch die Frage, was passiert, wenn der hauseigene Techniker verhindert ist.
Naja, aber weiter. Wenn eine der vier Methoden bezüglich der Daten funktioniert hat, müssen wir ja noch Frau Gemert raus holen. Da hatten wir jetzt auch einige Vorschläge:
1. Feueralarm auslösen und sie schnappen, wenn sie draußen ist in Verkleidung als Krankentransporter. Am besten BuMoNa, weil sie da einen Vertrag hat."

Sie macht eine Pause, weil in ihrer Nähe eine Familie ihren Einkauf und dann sich selbst in einen Kleinwagen quetscht. Als die Türen zu sind und das Auto los fährt, fährt sie fort.
"2. Sie in irgend einer Form vergiften, damit sie gezielt von Rettungskräften...wieder wer von uns verkleidet, geholt werden kann.
3. Wachmänner bestechen oder sonst wie zur Mitarbeit bewegen, die uns den Zugang verschaffen und sie direkt mitschleppen, ohne Verkleidung.
Habe ich da noch etwas vergessen?“
Fragend sieht sie alle nacheinander an.
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Mi Feb 08 2017, 16:57

Der Zwerg gibt ein murrendes Geraeusch von sich als er die naechste Kippe anzuendet. "Daran hat ich nicht gedacht", sagt er und verwirft im Geiste die Technikervariante. "Dann versuchens wirs mit der Security und schleusen zusaetzlich wen bei der Reinigung ein", was wie eine Aussage klingt, kann auch durchaus auch als Frage durchgehen. "Wenn der Pro Securitas Typ oder Tante kalte Fuesse bekommt, haben wir dann einen Plan B. Und ausserdem kann unser 'Saubermacher' dann entweder die Gemert irgendwie K.O. hauen oder fuer den Feueralarm sorgen", er nimmt einen tiefen Zug und schaut nachdenklich der langsam sinkenden Sonne entgegen. Nach einer Weile deutet er mit dem Finger auf TBox und ihren Computer. "Wen auch immer wir da aussuchen, ich biete mich an die Ueberzeugungsarbeit da zu leisten. Nur um auch sicher zu sein, dass er wirklich die richtige Motivation hat", er tritt die Kippe gruendlichst auf dem Boden aus, bis nur noch ein wirrer Mischmasch aus Tabak und Filter ueber ist. "Und wie gesagt, den Krankenwagen kann ich besorgen, BuMoNa oder was auch immer gewuenscht ist", er macht sich gedanklich eine Notiz. "Unser  'Reiniger' sollte vielleicht ein 'dummer' Meta sein, die Norms sehn uns ja immer gern die Besen schwingen."

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Mi Feb 08 2017, 20:47

"K.O. hauen kann ich," versichert ONI, "auch ohne gleich wen auszuknipsen. Ausßerdem hat Remo recht. Orks wären wohl optimal, aber Trolle kommen gut oben ran und Zwerge gut unten in die Ecken. Blöd ausschauen kann ich auch."
Und ohne große Anstrengung macht der Troll ein dämliches Gesicht, das von seiner natürlichen Hässlichkeit erstklassig unterstützt wird. "So haben mich die Faschos am liebsten, hab ich festgestellt. Und meine Sporne verschwinden unter Gummihandschuhen, die meine Klingen im Notfall nicht am rauskommen hindern.
Es wäre vielleicht auch eine gute Idee, zwei Insider unabhängig von einander unter Kontrolle zu bringen. Am besten wären ein Wachfuzzi und der Haustechniker. Der Erste hat im Notfall Zugang zu ziemlich allem und der Zweite garantiert zum Serverraum, das ist ja sein Arbeitsplatz."


Dann macht ONI plözlich eine Pause, obwohl kein Aas in der Nähe ist. Sein immernoch auf dämlich gestelltes bekommt ein auf trollische Art verzücktes Gesicht. Ein Meteorologe würde es vielleicht als animalisch-grotesk bis heiter bezeichnen.
"Leute, " sagt der Troll auf einmal in verschwörerisch-belustigtem Tonfall, "sagt mal, was wäre, wenn wir einen richtigen Notfall basteln ? Ich meine, was macht die Firma, wenn ihre Wachheinis plötzlich alle die große Flitzekacke kriegen ? Ihre Backup-Wachen rufen und sagen was los ist. Dann wundert sich dort bestimmt niemand, wenn wir in voller Bewaffnung anrücken und für Sicherheit sorgen wollen.
Und wenn der Gemert dann auch etwas übel wird, können wir sie ja irgendwohin eskortieren.
Wir bräuchten dann aber die richtigen Uniformen und Waffen. Es gibt grad unter Sicherheitspersonal einfach zuviele Waffenfreaks, als das es nicht zu riskant wäre, einfach bloß seine Lieblingswummen mitzunehmen. Das könnte ins Geld gehen."


Jetzt geht das große Gesicht vom dümmlich- in den ungehalten-Modus und schaut auf einmal sehr viel furchterregender aus. Erstklassiges Türstehergesicht, weil prophylaktisch abschreckend. Deshalb bekommt ONI aus sehr leicht solche Jobs. Er kann nicht nur zupacken, er sieht auch so aus.
Und im Moment sieht er so aus, als mag er bestimmt nicht mehr Geld ausgeben, als unbedingt nötig, auch wenn er es natürlich mag, in Waffenkatalogen zu schmökern. Aber das ist eher zur Weiterbildung. Wissen, was der Feind so hat. Persönlich ist er der AK-Typ. Einfach weil man mit ARES oder Azzi Hightech-Waffen zwar prima ein Gefecht, aber keinen verdammten Krieg führen kann. Die komplizierten Laborwaffen sind einfach zu empfindlich, zu anfällig, zu verwöhnt, um im Feld gut zu sein. Wenn du keinen riesigen Tross hinter dir hast, bei dem du jammern gehen kannst, das deine Pussyflinte mal etwas Sand abbekommen hat, bist du ziemlich gefickt. Leute, die kein Knight Errant Buget im Rücken haben, wählen IMMER die AK. Da hat sich seit hundert Jahren nix geändert.

"Jedenfalls kommen wir dann nicht alle auf einen Haufen und das macht die Leute weniger ängstlich, denk ich. Wenn zwei oder drei Ersatzwachen kommen und eine ebenso starke Krankenwagenmannschaft anrückt, sollte sich keiner wundern."
Dann nickt er zum Abschluß, wie um sich selbst die Richtigkeit seiner Worte zu bestätigen und guckt hinterher wieder zu seinen Kollegen.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Ceres am Do Feb 09 2017, 14:41

Die Zwergin hat es sich derweil auf einer der Bänke gemütlich gemacht, nachdem absehbar wurde, dass es sich nur um Stunden handeln kann. Ihre Kopfbewegungen ähneln T-Box' sehr, von Remo zu ONI und wieder zurück. Eigentlich wollte sie sich nicht in diesen komplizierten Planungskram einmischen. Das lag ihr nicht, das war nicht ihr Steckenpferd. Leute beschützen oder umhauen, so hatte sie sich das vorgestellt. Aber scheinbar kommt sie hier nicht drumherum. Wo nur anfangen? So viele Ideen...

"Wenn du extern 'Motivierten' nicht traust Remo, dann lassen wir uns halt eine Vor-Aufgabe einfallen, die nichts mit dem Run zu tun hat, mit der wir prüfen, wie sehr der Ausgesuchte spurt. Wenn er da schon Scheiße baut, nehmen wir wen anders."

Das fällt ihr so spontan dazu ein. Nicht jeder Fascho hat mit seiner Geliebten ein Problem, nicht jede Erpressung funktioniert gleich gut...

"Wenn du Hilfe beim 'Motivieren brauchst, könnte ich mich da anbieten. Das Reden mach du, ich denke da mehr an 'visuelle' oder tatkräftige Unterstützung."

Bei der Vorstellung, dass sie sich irgendeinen Reinigungs-Fummel anziehen muss, verzieht die junge Zwergin wenig begeistert das Gesicht. Wobei man auch sagen könnte, ihr Blick wollte kurz wen umbringen oder zumindest ordentlich würgen...

"Denkt besser nicht einmal dran mich in ein albernes Putz-Kostüm zu stecken... Die Rolle würde ich 100%-ig versauen. Ich hab von Putzzeug nur insofern Ahnung, als dass ich dich mit einem Besen ordentlich verprügelt kriege und dir den Lappen als Mundknebel rein stopfe, aber ich würde sofort auffliegen, sobald ich wirklich putzen müsste..."

Fast wäre ihr raus gerutscht: Fragt meine Mum, aber den kann sie noch zurück halten. Stattdessen versucht sie zusammen zu fassen:

"Also gehen wir wen motivieren, einer schleust sich mindestens ein, wir besorgen irgendwelche Drogen, die Leute ruhig stellen, damit die Marionette oder der Eingeschleuste es den Leuten in den örtlichen Kaffee kippen? Die Marionette bringt entweder den Matrix-Zugang selbst an oder lässt wen rein, dass wir den anbringen, soweit richtig?
Oder waren wir noch bei Feuerwehr? Dann statt der Pille ne Rauchbombe im Belüftungsschacht oder so..."


Irgendwie ist offensichtlich, dass Lagga den Faden wohl noch sucht. Ihr Gesicht hat den typisch verwirrten Ausdruck eines Teenagers, der versucht Algebra-Hausaufgaben zu verstehen - wenn man denn auf ihr Alter anspielen wollte...

"Auf jeden Fall wäre ich dafür, dass wir die Kommunikation aus dem Gebäude raus im Vorfeld lahm legen oder stark behindern. Ich muss keine unnötigen Sicherheitsprofis vor Ort haben, wenn wir den Anruf stumpf abfangen können. So kaufen wir uns Zeit, selbst wenn jemand etwas später nochmal anruft. Besser wäre es natürlich, es kommt direkt zu T-Box, die bestätigt, dass die Sicherheitskräfte natürlich sofort los gesendet werden, während sie sich in aller Ruhe die Nägel macht oder so...
Ebenfalls hilfreich wäre es, wenn wir die Fahrstühle in unserem Sinne manipulieren. Wenn die Sicherheitskräfte vor Ort wären, müssen sie ja nicht notwendigerweise auch im richtigen Stockwerk aussteigen oder überhaupt aussteigen... Und bei über 10 Stockwerken nimmt keiner freiwillig sofort zuerst die Treppe. Notfalls sorgen wir dafür, dass die Treppen nicht genommen werden...


Wir sollten uns vielleicht alternative Flucht-Möglichkeiten einfallen lassen, sowohl für uns, als auch für die Daten. Daten mit einer kleinen Drohne aus dem Fenster fliegen zu lassen, ist nicht weiter problematisch... Oder Remo?
Und für uns selbst... Ist einer von euch schon mal Fallschirm gesprungen? Oder hat sich abgeseilt? Ich versuche mir aktuell vorzustellen, was ist, wenn was schief geht... Beim Plan selbst seid ihr ja noch unschlüssig..."
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Beitrag von Adrian Kane am So Feb 12 2017, 02:04

"Gute Idee", sagt er in Richtung Lagga und auf die kleine Voraufgabe bezogen. Wenn ihr kleiner 'Motivierter' schon die erste Aufgabe verscheisst braucht man gar nicht dran zu denken ihn im Run zu verwenden. Auf der anderen Seite kostet das auch wieder Zeit. Nachdenklich kratzt sich der Zwerg am Bart. "Was die Drohne angeht, kann man schon machen, aber so klein ist die nicht", er gestikuliert die ungefaehre Groesse seiner Rotordrohne mit den Haenden. "Passt sicher gerade so durch ein Standardfenster, sollte aber wirklich nur Plan B oder C sein. Und stell dich nicht so an wegen der Putzerei", er nimmt einen Zug an seiner Kippe. "Falls es da dich treffen sollte bist du definitiv die bessere Wahl eben *weil* du zur Not jemand mit dem Besen verkloppen kannst." Nach einer Weile faehrt er fort: "Mal angenommen Pro Securitas da oben ruft nach Verstaerkung wegen K.O. Gas oder sonstwas, dann muessten wir immer noch unten am Sternschutz vorbei und uns entsprechend ausweisen. Keine Ahnung, klingt riskant", er zuckt mit den Schultern.

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Beitrag von Ceres am So Feb 12 2017, 09:30

"Danke." Erwidert Lagga knapp in Richtung Remo. Wenn sie bedenkt, wie die beiden sich kennengelernt hatten, war das schon ein enorm großer Fortschritt. Vom Kindergartenbraten und Hindernis zu einer brauchbaren Idee. Und das ist nur das, was der Opi offen sagt. Obwohl sie persönlich durchaus nachtragend sein kann, gewinnt an dieser Stelle die Zwergenehre in ihrer Brust. Ein Zwerg respektiert es normalerweise, wenn jemand den ersten Schritt macht. Klar, am liebsten in Form von gutem, selbstgebranntem Schnapps... Aber das geht auch. Außerdem hatte Opi seine Spielzeuge beim Run gut im Griff gehabt und selbst ihr Ärger vom Hals gehalten. Nicht dass er gefragt hätte... Weiß er wahrscheinlich sowieso, warum also betonen?

Der Satz mit der Putzerei gefällt ihr nicht. Man sieht regelrecht, wie es die Zwergin kurz schüttelt. Begeisterung sieht anders aus... Sie seufzt hörbar auf. Sein Argument macht Sinn, so ungern sie das auch zugeben mochte. Aber putzen? Wie lange vorher würde sie das machen müssen? Sie würde sich Trideo-Videos angucken müssen, üben müssen... Sie traute ihren Schauspieler-Fertigkeiten nicht über den Weg, sie glaubte nicht, dass die anderen sich vorstellen können, wie unnatürlich sich Lagga anstellen würde... Gehorsam, aber depressiv ergeben, lässt Lagga den Kopf auf die Tischplatte sinken, seufzt noch einmal und kommentiert geknickt: "Nie ist ein Rachendrachen in der Nähe, wenn man einen bräuchte..." Ob die anderen sie verstehen, lässt sich schwer sagen. Mit Rachendrachen meint Lagga einen starken, selbst gebrannten Schnapps, der einem auch den letzten Kloß im Hals, die Stimmbänder - oder was auch sonst entbehrt werden kann - stumpf wegspült. Der Begriff ist etwas veraltet, aber da wo sie herkommt, nennen es die Alten halt so... ~Mitleid dem nüchternen Zweeeerg, denn er leidet auf dieser Eeeerd~... singt Lagga in ihrem Kopf und versucht sich an den Rest des Liedes zu erinnern...

"Ihr tut ja alle so, wie als säße da nur diese eine Firma drin, da sind zig Stockwerke und drüber sitzt ein Callcenter. Keine Ahnung wie son Callcenter heute funktioniert, aber die haben doch bestimmt billige Arbeitssklaven mit billigen Ausweisen, die der Sternschutz vielleicht kontrolliert in der Eile, aber effektiv kein Buch drüber führt, oder? Wenn nicht, gibt es noch mindestens 10 weitere Stockwerke, die uns gefälschte Pässe liefern könnten... Wenn im ganzen Gebäude Alarm ausgelöst wird, sind da ZIG Leute, die raus wollen. Da aufzufallen erfordert einen Troll groß wie ein Bau- Oh... sorry ONI..." Und wieder ein Punkt für Lagga die Putzfee... Ich schlag ihnen die Zähne aus dem Gesicht... JEDEN EINZELNEN!
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Beitrag von Steinreis am So Feb 12 2017, 17:20

"Ich weiß, wie man Kaugummi aus dem Teppich kriegt," wirft ONI entschärfend ein und gibt zu erkennen, das er kein Problem damit hätte, die Putze zu spielen. Und verkloppen kann er so oder so. Da braucht er keinen verdammten Besen für. Es wäre halt nur schade um die ganzen Kanonen, die er dann nicht mitnehmen kann. Aber manchmal ist ein guter Plan eben besser als eine gute Kanone, das muß auch ein ONI zugeben.
Doch nur manchmal. Und wenn der Plan doch nicht so gut ist, wie gedacht, dann ist man verflucht froh, wenn man die gute Kanone dabei hat.
"Mit Eisspray aus dem Sanikasten. Wenn der Kaugummi hart ist, zerbröseln und mit dem Staubsauger drüber. Fertig." Hehe. Damit hat bestimmt keiner von den anderen gerechnet, das er sowas weiß und so zeigt sein Gesicht die ONI-Variante eines selbstzufriedenen Lächelns.

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Beitrag von Ceres am So Feb 12 2017, 20:31

Lagga hebt verwundert den Kopf und sieht zu ONI, während er seinen kleinen Vortrag zum Thema Kaugummi und Teppich gibt. Die braunen Augen der Zwergin starren ihn ungläubig bis geschockt hat. Außerdem steht ihr Mund leicht offen und auf ihrer Stirn scheint sich regelrecht ein: WTF? zu formieren.
"Ahaaaa?" Versucht sie anerkennend zu sagen, schafft es aber nicht wirklich ihre Verwunderung zu verbannen.
"ONI scheint wirklich die bessere Putze zu sein. Ich hätte gesagt: Lass liegen, tritt sich fest, gibt ein neues Muster... oder: Wir spucken noch ein paar Mal mehr drauf, dann sieht's aus wie gewollt... kauft nen neuen Teppich..." Ganz ohne Röte im Gesicht bekommt Lagga diese Bemerkungen nicht heraus. Ihr ist klar, dass sie wie 'ne faule, kleine Göre rüber kommen muss. Naja... Sagen wir einfach, dass es Dinge gibt zwischen Himmel und Erde, die Lagga bisher weniger interessiert hatten. Persönlich reicht es ihr, wenn die Kakerlaken ihr nicht an den Socken knabbern, wenn sie ganze Socken hat, wenn sie nicht hungern muss... Motorräder sind auch so viel interessanter...
"Aber ich vermute, dass keiner große Dialoge von einer Putze erwartet, also würd ich mich auch zusammen reißen, Klappe halten und zur Not kann ich dann ONI fragen. Aber so heftige Wummen wie unser Troll hab ich nicht. Wäre blöd, wenn wir drauf verzichten müssen. Aber danke Chummer, ist nett, dass du helfen wolltest." Meint sie mit einem Kopfnicken in seine Richtung. Begeistert klingt sie immer noch nicht, aber ihr scheint schon irgendwie klar zu sein, dass sowas zum Beruf gehört. Werd ich mir halt die Situation schön schnüffeln mit den ganzen Reinigungsprodukten, gibt bestimmt Trideos, die sagen, wie man high wird, indem man Putzmittel A und B zusammen kippt...
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Beitrag von Elodriel am So Feb 12 2017, 20:58

Tinkerbox hört allen Ausführungen zu und blickt immer mal wieder zu Wolf, da dieser gerade so still ist. Irgendwas scheint diesen wirklich zu belasten. Doch darauf können sie jetzt gerade keine Rücksicht nehmen.
Sie räuspert sich, um auf sich aufmerksam zu machen. “Auf irgendwas sollten wir uns einigen. Ich persönlich bin dafür, dass wir uns den Wächter mit dem besten Druckmittel raus suchen und einen zweiten, den wir dahingehend unter Druck setzen, dass er für uns den ersten im Auge behält und über dessen Tun auf dem Laufenden hält. Einen oder zwei von uns versuchen wir in der Putzfirma unter zu bringen. Wächter Nummer 1 soll denen dann behilflich sein, also selber kaum etwas machen, außer sie zu decken und notfalls Türen zu öffnen. Ich sorge dafür, dass Hilferufe aus dem Haus nicht dorthin gelangen, wo sie eigentlich hin sollen, sondern zu uns. Doch was dann? Setzen wir den Haustechniker außer Gefecht...ach Moment, wieso nur die Hilferufe? Auch der Anruf bei der Technikerfirma, wenn der hauseigene Techniker nicht weiter kann, kann ich ja auch abfangen und dann schicken wir unsere Techniker rein. Also wird der hauseigene Techniker ausgeschaltet und wir kommen dann dorthin. Wir teilen der Dame mit, dass die Server in ernster Gefahr sind und sie diese vielleicht besser erstmal auf ihr System holt und dann...dann nehmen wir sie mit. Passt das? Änderungsvorschläge? Wenn wir das so machen, würde ich diese beiden Wächter vorschlagen:
1. Tobias Finkus, gerade frisch geschieden und muss viel von seinem Einkommen an seine Frau abdrücken. Das bekommt seiner Beziehung zu seiner neuen Flamme nicht gut. Er hat wohl schon seine Fühler ausgestreckt nach jemandem, der seiner Exfrau klar macht, dass sie nicht zum Gericht gehen sollte, wenn er demnächst weniger zahlt. Da hätten wir also zwei Ansatzpunkte. Entweder bieten wir ihm an, dass er Geld neben seinen offiziellen Einkünften erhält, dass er nicht abdrücken muss, oder dass wir für ihn Druck auf seine Exfrau ausüben.
2. Josephine Hermann, alleinerziehende Mutter, die den Job so dringend braucht, dass sie dabei bleibt, obwohl sie ihr Vorgesetzter offensiv und anbaggert und noch mehr. Der Vorgesetzte ist ebenfalls hier aufgelistet. Genau mit diesem Umstand als Ansatzpunkt, da er verheiratet ist. Man könnte ihr also anbieten, dass wir dafür sorgen, dass der Kerl sie in Ruhe lässt. Ihn erpressen wir dann und so tun wir am Ende sogar noch was Gutes.“
Diesen letzten Aspekt hebt sie vor allem nochmal für Wolf hervor, weil sie immer noch das Gefühl hat, dass ihm das helfen könnte.
Sie schaut die anderen an und erwartet eine Antwort. “Für irgendwas müssen wir uns ja mal entscheiden.“
Sie sieht schmunzelnd zu Oni.. “So habe ich mal Kaugummi aus meinem Haar entfernt. Naja...es versucht. Verdammt sah meine Frisur danach beschissen aus.“ Ihr blickt wandert weiter zu Lagga. “Du wirst ein wenig improvisieren lernen müssen, wenn du in dem Job mehr machen willst, als die reinen Prügeljobs. Aber ich bin sicher, dass du das hin bekommst.“
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Beitrag von ThaHummel am Mo Feb 13 2017, 17:46

Obwohl er ein wenig abwesend wirkt, horcht er stetig mit und wird sogar richtig aufmerksam, als Tbox wieder ansetzt. Jetzt, wo sich das ganze etwas weniger nach wildem Kollateralschaden anhört schafft er es endlich sein neu erwecktes Gewissen zurück in seine Schublade zu schieben und sich wieder auf die Arbeit zu Konzentrieren. Er hatte sich die Branche nunmal ausgesucht und musste mit den Folgen klarkommen. Außerdem hatte er dank Remo doch ein wenig gefallen daran gefunden, gelegentlich mal eine Rohrzange auszupacken.

"Ist ein solider Ansatz, schätze ich. Bei Finkus würde ich, so schade es klingt, zuerst mit ein wenig Gewinnbeteiligung ansetzen, bevor wir die Exfrau-Option dazuschalten. Bei je weniger Leuten wir Spuren hinterlassen, desto geringer die Chance das irgendwer denkt er könnte sich unter Polizeischutz absetzen und uns in die Scheiße reiten. Insbesondere weil das wahrscheinlich normale Wageslaves sind, und selbst keinen nennenswerten Dreck am Stecken haben.", begann er, in Gedanken zu dem Pressesprecher vom letzten Run zurückdenkend.
"Herman würde ich dann zuerst anbieten, ihrem Chef im Anschluss an einen gelungenen Job den nötigen Schrecken einzujagen. Das sorgt dafür, das er uns nicht vorher verpfeifen könnte.
Zurück zur eigentlichen Hauptbühne: Ich denke es wird nicht allzuschwer euch als Putzkräfte einzuschleusen, trotz, oder gerade wegen mangelndem Schauspieltalent solltet ihr in der Rolle nicht unbedingt auffallen. Die Frage ist, wer dann unseren Techniker spielt. Du wirst wohl in deiner Matrixhöhle sitzen und nicht allzuviel von der Live-Action mitbekommen, richtig Tinkerbox? Ich würde mich ja anbieten, aber ich hab nichtmal ne Datenbuchse am Nacken, um den Schein zu wahren. Bleibt ja eigentlich nur noch Remo, um das zu erledigen. Wenn ich also nicht mit der Putzcrew mit soll, bleibt noch die Frage wie ich im Endeffekt dazustoßen kann. Insbesondere wenn etwas schiefgeht und die Kugeln ein wenig zu früh fliegen, wäre ich gerne vor Ort.

Er hält kurz inne und atmet durch.
"Außerdem fehlt uns noch ein Fluchtweg und eine Entscheidung für einen Zeitpunkt. Wie viel Kontrolle können wir über die Matrix auf die Aufzüge ausüben? Wir brauchen unbedingt Wege um dsiese und die Notfalltreppen flexibel blockieren zu können, damit uns niemand in den Rücken fällt. Wenn die Sicherheitsfirmen bemerken, das etwas im Argen ist, wird es schwer genug sich in eine Richtung vorzukämpfen. Noch besser währe es natürlich, eine Ablenkung zu schaffen, damit sie sich den einen Weg vornehmen, wir aber in Wirklichkeit über den anderen abhauen. Ich bin mir da nicht sicher, wie sehr uns da ein Hausgeist aushelfen könnte, aber das wäre mein Beitrag zu der Sache. Wenn ihr meint es ist besser das jemand im Fluchtfahrzeug wartet oder irgendwie schwere Ausrüstung abliefert, wenn sie notwendig wird kann ich das natürlich auch übernehmen. Wenn jemand von außen dazukommt, könnte er eventuellen Blockaden durch die Security in den Rücken fallen, wobei ich da schätze eher Remo und Ares sehen würde...
Ihr merkt, ich hänge mich daran auf das ich eben nicht gerade sehr Technikversiert aussehe. Gibt es da irgendwelche harmlosen Wege, das zu ändern? Ich bin im Augenblick nicht scharf darauf, mich verchromen zu lassen...

Bezüglich Zeitpunkt: Tagsüber ist natürlich die Chance größer, Gemert vor Ort anzutreffen, aber auch der potenzielle Widerstand erheblich größer. Wenn wir uns erfolgreich Insider beschaffen, dann schlage ich vor ein wenig flexibel zu sein und einen Abend zu erwischen, an dem wir wissen das sie sich Nachts in dem Apartment aufhält. Das müsste natürlich auch mit den Zeiten passen, an denen Putzpersonal kommt, was wohl früh morgens oder ein wenig nach Feierabend sein würde. Und unsere neuen 'Freunde' von der Wache sollten natürlich auch Schicht haben und für die Interessanten Bereiche eingeteilt sein. Kannst du das irgendwie organisieren?"
, fragt er mit dem Gesicht zur Deckerin gewandt.
"Ich weiß ich überflute dich gerade mit Dingen, die du zu tun hättest, aber ich denke einfach das wir jeden kleinen Vorteil beim Timing brauchen. Im Optimalfall würde die Sache steigen, wenn der Wechsel zur Nachtwache vollzogen wurde."

Schließlich reißt sein Gesprächsfaden ab. Mit trockener Kehle gibt er den anderen zu verstehen, das sie sich ihre Gedanken zu seinem Redeschwall machen sollen, während er sich fix etwas zu trinken organisiert.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Mo Feb 13 2017, 19:24

"Naja, es muß nicht unbedingt Lift oder Treppe sein," gab ONI zu bedenken. "Runter komm ich auch mit einem langen Seil und zufällig hab ich eins. Zehnter Stock ? Da sollte ein normales 50 m Seil reichen. Wenn ich es oben anständig festbinden kann, das es auch mich hält, dann hau ich die Scheibe ein, ein Schreibtisch sollte dafür reichen, und bin in ein paar Sekunden unten. Lagga sicher auch."
Der Troll nickte selbstbewußt.

"Aber wir müssen die Gemert doch nicht unbedingt im Büro schnappen. Vielleicht wird die Wache nur extra mißtrauisch, wenn nicht nur die Technik, sondern gleichzeitig auch noch die Biologie der Oberschlauen rumspinnt. Also teilen wir das Team auf. Eine Hälfte holt die Daten, die andere die Schlaufrau aus ihrer Wohnung.
Ich schlage vor, das Tinkerbox, Remo und der Wolf macht die Rückendeckung, weil er doch rumgeistern kann. Lagga und ich klauen Frau Doktor. Das sollte nicht so schwer sein, auch wenn die einen Leibwächter oder vier dabei hat. Beides am besten zeitgleich, nach Feierabend.
Außerdem wäre es ganz gut, wenn die Wächter und Kameras Lagga und mich nicht zu sehen kriegen. Sie ist wiedererkennbar kein und ich groß. Hab auch keine Lust mir deswegen die Hörner abzusägen."


Ja, da denken andere kaum mal dran, aber so ein Trollhorn ist einzigartig, wie ein Fingerabdruck. Es sind schon mehr als genug Trolle im Knast gelandet, weil sie anhand ihrer Hörner identifiziert wurden. Trollsoldaten sägen sich zum Beispiel fast immer die Hörner weg, damit sie in den beschissenen Helm passen. Tut auch nicht mehr weh, als Fingernägel schneiden, doch ONI mag seine Hörner einfach und so geht es den meisten großen Leuten mit Geweih.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Elodriel am Di Feb 14 2017, 19:48

Die Deckerin schüttelt den Kopf, als Wolf meint, dass er ihr viel aufbürdet. "Achwas viel...das ist eben das, wofür ich dabei bin. Allerdings wäre es vermutlich wirklich gut, wenn ich bei denen dabei bin, die ins Haus gehen als Techniker...hm. Ich muss mal sehen, wie der Host des Hauses aufgebaut ist. Eventuell kann ich da etwas vorbereiten und das mit dem Umleiten der Anrufe dann über einen Agenten machen. Die Fahrstühle sind dann natürlich nochmal eine andere Sache." Sie sieht nachdenklich zu Oni. "Durchs Fenster ist gewiss eine gute Idee, wenn du die Gemert da mitnehmen könntest." Sie schaut noch einmal auf ihren Bildschirm.
Während sie da so liest, meint sie noch abwesend. "Ich habe schon Datenbuchsen-Attrappen für Kostüme gesehen. Die klebt man sich auf. Meistens halten die aber einem genaueren Blick nicht stand."
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Ceres am Mi Feb 15 2017, 14:04

Über den Wiedererkennungswert wird auch Lagga nachdenken müssen. Sofern sie die Putze spielt, wird sie wohl versuchen ein Kopftuch und eine halbwegs glaubwürdige Perücke zu organisieren, Perücke auf, Kopftuch fest drüber, damit das dumme Ding nicht weg rutscht und sobald richtig Action ist, kommt ganz klassisch die Ganzkopf-Mütze drüber. Zumindest stellt sie sich das so vor... Und braune Pupillen für ihre Augen. Irgendwo hatte sie mal gehört, braune Augen hätten 80% aller Weltbewohner, weil es das dominante Gen-Irgendwas ist.
"Würde es nicht reichen, wenn du Socken oder sowas über deine Hörner streifst Chummer? Also nur für den Notfall? Für den Rest vom Gesicht könnte man doch bestimmt das Übliche nehmen?"
Selbst mit Perücke und Kopftuch... Wie kriege ich die Sommersprossen weg?... Sie ist sich sicher, dass Kitty gewusst hätte, wie man sowas überschminkt, jetzt war die aber scheinbar weg... Sie tippt der lesenden T-Box an den Arm und deutet ihr mit einer Handgeste, dass sie mal auf Flüsterreichweite ran rücken soll. Offenbar ist es der kleinen Zwergin etwas unangenehm. Sofern T-Box Lagga ihr Ohr leiht, flüstert diese möglichst leise:
"Ääähm... Alsooo..." Räuspert sie sich etwas unbeholfen "...kannst duuu... also... kannst duuuu mir bitte vielleicht sagen... wie... oder was ich für Make-Up brauche, um... naja um meine Sommersprossen weg zu kriegen?... also für die Sache mit dem Einschleusen und so... Kenn mich da nicht so aus... Und du scheinst das ja zu können... Und die sind ja nicht so unauffällig und so... Naja- du weißt schon, was ich meine, oder? Also später, muss nicht jetzt sein..."

Ansonsten gibt sich die junge Zwergin große Mühe auch bei den weiteren Absprachen hilfreich Einwände oder Anmerkungen beizusteuern.
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Adrian Kane am Di Feb 21 2017, 03:09

Leise stoehnend lehnt sich Remo gegen die hoelzerne Parkbank. Muede massiert er sich die Schlaefen, die ganze Planerei war fast so anstrengend wie der komplette letzte Run zusammen. Aber immerhin *haben* sie sich nun auf einen Plan geeinigt, auch wenn es noch Einzelheiten zu diskutieren gibt, Kleinkram. Seine Hand wandert in die zweite Innentasche und zieht von dort eine kleine Silberflasche heraus, die er sich prompt an den Mund setzt. Das fluessige Feuer rinnt angenehm warm durch seinen Rachen. Sichtlich entspannter zuendet er sich noch eine an, den Blick auf den Sonnenuntergang gerichtet. Drek, wieviele Stunden haben sie jetzt hier rumgehockt?

Von seiner Position aus begutachtet er Lagga ploetzlich eindringlich. Ohne was zu sagen legt er den Kopf schief als koenne er sich an der Fleischtheke nicht zwischen Blut- und Leberwurst entscheiden, aber welcher anstaendige Zwerg kann das schon. Er nippt nochmal an seinem Flachmann. "Kann dir vielleicht die ganze Infiltrationssache etwas schmackhafter machen," sagt er und deutet beilaeufig mit dem Finger auf die junge Frau, die von der ganzen Sache mit der Putzerei wenig begeistert scheint. "Wenn alle Stricke reissen, deine Tarnung zu frueh auffliegt und du da schnell rausmusst werd ich dir meine Drohne ans naechstbeste Fenster schicken." Er laesst die Worte einen Moment lang sitzen bevor er fortfaehrt. "Sicher nicht optimal und da brennen mir garantiert mehrere Servos durch, aber besser ein kontrollierter Fall als ein Genickbruch oder Kugeln in der Birne," blauer Rauch entweicht aus seinem Mund und gleitet in einer Wolke hinueber zu einem Paerchen, welches ausser Hoerweite auf der naechsten Bank sitzt. Der junge Mann hat einen Arm um seine Tussie gelegt und starrt den Zwerg offensichtlich veraergert an. Demonstrativ gaehnend wendet Remo seine Aufmerksamkeit wieder wichtigeren Dingen zu.

"Wir haben Lagga als 'Gebaeudereinigungsfachkraft', und je eher sie anfaengt zu schrubben desto besser, dafuer brauchen wir Papiere und Kram," er starrt TBox vielsagend an. Dann wendet er sich an ONI. "Und du bist wie besprochen erstmal als Sani gesetzt, auch wenn ich dich lieber mit dem laufenden Meter drinnen sehen wuerde, aber diese dreks Cyberwareschnueffler koennen einem anstaendig Verchromtem den ganzen Tag versauen," der Ausdruck in seiner Miene verraet, dass er wenig von der Technologie haelt. "Der Wolf hat ja schon richtig gesagt, dass man da als Ersatztechniker den Schein wahren muss, wenn TBox also da reingeht koennte er selbst aber als Assistent oder so durchgehn, auch wenn er keine Buchse hat," er rauespert sich und nippt kurz an der Flasche. "Nun, Frau Matrixmagierin, dass is deine Entscheidung ob du da lieber solo, im Rudel oder mit nem gut aussehenden Zwerg reingehst," er schnippt die Kippe in Richtung des Paerchens. "Auch wenn ichs nur ungern sage, aber vielleicht bist du da drin mit dem Wolf besser aufgehoben als mit mir. Egal wie muessen wir den Anruf umleiten, wenn der normale Typo nicht zur Arbeit erscheint," nachdenklich starrt er auf die naechste Kippe, die noch unangezuendet in seiner Hand liegt. "Ich werd dann den Wagen von meinem Chummer besorgen," er nennt eine ungefaehre Summme, welche die Gruppe dafuer berappen muss. "Und wenn Sani-ONI dem Techniker am Abend vorher einen Einlauf oder so verpasst, sollte das schon hinhauen. Biete mich an da mitzugehn, da brauchen wir aber auch noch Adresse und das ganze Programm," wieder einmal wandert sein Blick zur Deckerin. "Und zu guter Letzt, wenn Wolf die Hermann mit seinem Norm-Charm ueberzeugen kann ihr den perversen Chef vom Leib zu halten, haetten wir dann noch Security-Unterstuetzung, falls benoetigt," im abnehmend Licht des ausklingenden Tages erwacht einmal mehr das Feuerzeugs des Zwerges zum Leben.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Di Feb 21 2017, 08:05

ONI grinst. ONI ist glücklich. Der Plan vom Zwerg beinhaltet, das er jemandem einen Einlauf verpaßt, auch wenns nur ein Techniker is,t UND als Sanitätstroll kann er sein MG mitnehmen. Das wäre sogar glaubhafter, als das jemand von BuMoNa mit einer billigen AK rumläuft.
ONI grinst und gibt Remo einen trollgroßen Daumen nach oben für den Plan.
Was seine Hörner anging, so hatte er schon einen Plan. Gips. Ein wirklich guter Plan, weil er sich in einem Wort zusammenfassen ließ. Trollmädels bekamen mit Gips ware Wunder hin und er mußte sich da mal in der Burg umhorchen, ob es da jemanden gab, der ihn horntechnisch ein wenig umgestalten konnte. Mindestens glätten und die Windungen ausgleichen. Dann vielleicht glänzend schwarz färben und polieren ?
Da ging sicher was.

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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Ceres am Di Feb 21 2017, 14:23

Als die Sonne langsam und fast schon romantisch am Horizont des Plexes verschwindet und den Smog in der Luft in scharlachrote Schleier verwandelt, guckt Lagga das erste Mal seit einiger Zeit wieder auf ihr Kommlink. Sie hatte irgendwann ein Notizbuch und einen Kuli hervor geholt, um sich hier und da Notizen zu machen. Ab und an schien das wenig fruchtbar, da ihre Hand mit jeder rasanteren Wendung Dinge hektisch durchstrich und sich beeilte dann erneut mit zu kommen. Dieser anfängliche Eifer hatte irgendwann nachgelassen und die Notizen wurden spärlicher, der Kopf sank immer weiter Richtung Tischplatte bis er auf Laggas Unterarm ein angenehmes Kissen fand und bemüht angestrengt zuhörte...
Als endlich ein Ende in Sicht scheint, setzt sich Lagga ordentlich gerade hin, dehnt ihre Nackenmuskulatur mit kreisenden Bewegungen und gähnt einmal herzhaft. Die Hand hält sie währenddessen vor den Mund.
"Okay, also machen wir es jetzt so." Fasst die Zwergin zusammen und klingt dabei vor allen Dingen glücklich, dass sie endlich zu Potte kommen.

Also doch Putzkraft. Da sie inzwischen einige Stunden Zeit gehabt hatte, um sich mit dem Gedanken anzufreunden, guckt sie zumindest nicht mehr ganz so angewidert drein. Klar, glücklich ist was Anderes.
Remos musternder Blick entgeht ihr nicht. Zuerst will sie es ignorieren, aber irgendwann kann sie das nicht mehr und guckt ihn mit hoch gezogener Augenbraue fragend an. Jaaaa-haaaa? Scheint sie nonverbal zu fragen und muss sich noch etwas gedulden, bis Opi mit der Sprache heraus rückt.
Was sie von seinem Angebot halten soll, weiß sie im ersten Moment nicht. Will er ihr etwa unterstellen, dass sie in den ersten 2 Minuten auffliegt? Oder macht er sich tatsächlich sowas wie Sorgen? Da Lagga den Zwergenmann - wie übrigens alle Zwergenmänner - nicht für über die Maßen empathisch oder emotional hält, geht sie von Ersterem aus. Was war sie? Ein Zwerg oder eine Maus? Ihr Stolz erwachte urplötzlich und entschied, dass sie dem Opi zeigen würde, dass sie genauso fähig sein kann, wie jeder andere, der sich einschleust. Ach was! Besser! Zweimal besser! Einmal, weil sie ein Zwerg war und dann, weil sie eine Frau war, so!
"Werd schon nicht auffliegen. Ich mach mir ne Platte, T-Box hilft mir mit den Dokumenten und so, wird schon schief gehen. Zumindest die erste Zeit, wenn ihr nicht da seid. Werden sehen, was dann zum Run selbst wirklich nötig ist. Konzentriert euch erstmal auf die Mission. Ich krieg mich schon raus, wenn's sein muss."
Ein Besen ist keine Streitaxt, aber Lagga würde sich spätestens nach dem ersten Tag als Putze genauer überlegen können, wie sie die Putzutensilien in ihrem Sinne verwendet...

"Wenn ihr noch woanders Hilfe braucht und ich nicht schrubben und putzen muss zu der Zeit, dann kann ich da auch gerne helfen. Ansonsten kümmer ich mich gleich mit T, dass ich bald startfertig bin. Und wenn wir eine andere Putzkraft temporär beurlauben..."
Warum denken Zwergenmänner eigentlich immer, dass Zwergenfrauen genau wie diese Norm-Frauen nichts drauf haben? PAH! Dem werd ich es zeigen!
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1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run - Seite 5 Empty Re: 1. Zwischenspiel - Ein ganz normaler Run

Beitrag von Steinreis am Di Feb 21 2017, 17:25

"Wir brauchen eh eine chemische Keule, mit der wir die Gemert ausschalten, sobald sie die Daten kopiert hat. Und wenn irgendwas bei einer Putze nicht auffällt, dann Flaschen voller Reinigungsmittel. Da kann Lagga eine ganze Menge flüssige Gemeinheit reinschmuggeln.
Und dann ist da noch der Wagen mit dem ganzen Putzzeug drauf. Der hat auch Metall. Wenn sich da kein Teleskopschlagstock oder Messer drin verstecken läßt, würde mich das wundern.
K.O.-Tropfen und ein Schlagstock sind nicht viel, aber immernoch besser als nix."


Und das ist auch so. Aber Lagga hat bestimmt auch schon an diese offensichtlichen Lösungen gedacht und gleich fühlt sich ONI wie ein Idiot.
Viel mehr sollte er sich einen Plan überlegen, wie er diesem Techniker er nun genau einen Einlauf verpaßt. Das einfachste wäre hingehen, umhauen, ausrauben, fertig. Ein einfacher Sack über dem Kopf, in den auch die Hörner paßen, reicht da. Vielleicht eine Kleinigkeit brechen, ein Beinchen oder so. Damit der Technikfuzzi auch ganz bestimmt fernbleibt.
Autounfall wäre besser, wenn ONI ein Auto hätte. Er hat aber keins und schon garkeins, das größer wäre als das des Ziels.

Erschießen ist Blödsinn. So ein Overkill würde wahrscheinlich eher Verdacht erregen.
Einfach bedrohen, das er wegläuft ist auch unsinnig, das er leicht anrufen kann, sobald er sich in Sicherheit fühlt, ob er nun sicher ist oder nicht.
Nein, ein einfacher Straßenraub ist wohl das beste. Von hinten aufschließen, Kopf des Opfer gegen die Mauer dreschen, Knie zertreten und nochmal zur Sicherheit Kopf gegen die Mauer. Dann schnell ausrauben.

Der Techniker würde nichtmal merken, was ihn überhaupt trifft. Jupp, das klingt einfach und machbar, so wird ONI es wohl machen. Er muß nur aufpassen, das er dem Kerl nicht aus Versehen den Schädel zerdrückt. Das gibt hässliche Flecken nicht nur auf den Klamotten, sondern auch auf der Mauer, womit wir wieder beim Overkill sind.
Vielleicht reicht ja schon eine anständige Ohrfeige. Wenn die Wand danach gleich noch eine Gratiswatschen gibt, wenn er von ihr abprallt, möchte das schon für eine zünftige Gehirnerschütterung reichen.
Aber nein, was brechen ist sicherer. Bloß ein Bein muß es nicht unbedingt sein. Eine Hand würde schon reichen. Diese Computermenschen tippselten doch ständig herum.
JA ! Das ist es ! Gehirnerschütterung und Hand kaputt. Das wird dem Techniker passieren. Dann kann Tinkerbell ihren Job machen.

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