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Beitrag von ThaHummel am Fr Nov 27 2015, 21:10

Das Sternenreich der Tau

Allgemeines:

Die Tau sind eine Rasse von humanoiden Xenos, deren herausstechendste körperliche Charakteristik wohl ihre zähe, rissige, ledrige blaue Haut ist. Sie sind Zehengänger und ihre mißgebildeten Füße stellen ein paar Hufe zur Schau, das Fehlen einer Nase und die nicht vorhandenen Lippen unterstreicht dementsprechend ihren animalischen Charakter. Stattdessen sprechen sie ihre ketzerischen Botschaften durch einen simplen Schlitzmund und atmen durch eine Art Kiemenschlitz zwischen den Augen, bei manchen Exemplaren gerade, bei anderen in Form eines Y. Dieses Merkmal hat ihnen in weniger gebildeten Kreisen die Bezeichnung "Fischkopf" eingebracht, was in anbetracht der Abscheulichkeit dieser Xenos eine Beleidigung für jedes Wassertier ist.

Die Spezies stammt von einem trockenen Planeten im galaktischen Osten, ihrer Heimatwelt die sie selbst "T'au" nennen. Ob die Spezies sich nach dem Planeten oder anderherum benannt hat, steht noch zur Debatte. Als die Tau zum ersten mal angetroffen wurden, wurde ihre Welt zur Reinigung und Neukolonisierung eingereiht, war aber aufgrund eines Warpsturms knapp 6000 Jahre lang nicht anfliegbar. Die damals primitiven Xenos, die gerade einmal Feuer und einfache Werkzeuge entdeckt hatten, kamen als hochentwickelte Spezies hervor, die ein nicht nennenswertes Reich von einigen Dutzend Systemen aufgebaut hat. Aufgrund des stetigen Mangels an Streitkräften in den betreffenden Sektoren werden die Tau meistens geduldet, solange sie keine weiteren Imperialen Grenzen übertreten. Dennoch kommt es zu gelegentlichen kleineren Gefechten.

Gesellschaft:


Tau sind sehr idealistisch eingestellt und folgen allesamt ihrem Prinzip des "Größeren Guten", in dem jedes Individuum seine gezielte Rolle zur Förderung des Ganzen spielt. Wäre es keine schreckliche Perversion des wahren Imperialen Glaubens und würden diese widerlichen Xenos nicht die Augen davor verschließen, das einzig die Menschheit den Anspruch auf die Galaxxie verdient, wäre ihre Weltanschauung sogar verständlich, aber wir wollen uns nicht weiter den ketzerischen Gedanken hingeben.

Gesegnet sei der Verstand, der zu klein für Zweifel ist.

Die Tau sind in ein System aus fünf Kasten unterteilt, die jede einem bestimmten Aufgabenfeld von Geburt bis Tod nachgeht. Obwohl Imperiale Kontakte meist auf zwei dieser Kasten beschränkt sind, ist aus Gesprächen und Verhören zufriedenstellene Information über die übrigen Kasten zusammengetragen worden.

Die Himmelskaste ist die herrschende Klasse der Tau. Sie sind für die Politik und allgemeine Planung zuständig und lassen meistens ihre Subjekte an ihrer Stelle agieren. Nur äußerst selten kann ein Himmlischer an der Front angetroffen werden, wenn er der Meinung ist das ein Konflikt seiner persönlichen Aufmerksamkeit und Anwesenheit bedarf.

Die Luftkaste besteht aus Piloten, Kurieren und Komminikationsspezialisten. Sie sind sowohl für die Luftwaffe, als auch für die Raumflotte der Tau zuständig und haben keine weiteren bekannten Tätigkeiten. Durch ihre Einbindung in Luftwaffe und Transport arbeiten sie meist eng mit der Feuerkaste zusammen.

Die Wasserkaste besteht aus Bürokraten, Gelehrten, Künstlern und Diplomaten. Ihrer Philosophie wohnt inne, das Ähstetik und Funktion, sowohl im Leben als auch im Gespräch vereint sein sollen. Da unser heiliges Imperium sich, zurecht, bei Überschreitungen meist auf Warnschüsse beschränkt, ist der Kontakt mit der Wasserkaste sehr beschränkt. Meistens ist ein Funkspruch zur Kriegserklärung zwischen den Kommandanten die einzige Kommunikation, sofern ein Überraschungangriff nicht mehr möglich ist.

Die Erdkaste beeinhaltet Arbeiter, Wissenschaftler und Ingenieure. Es ist bekannt, das die meiste schwere Arbeit von ihren entweihten Maschinen verrichtet wird und es sich hauptsächlich um eine Kaste aus Denkern handelt, die wenig ehrliche Arbeit leisten.

Schließlich verbleibt die Feuerkaste, das Millitär der Tau. Sie macht sämtliche Bodentruppen, sowohl Infanterie als auch mechanisierte Truppen aus und ihre Anführer haben stets das Oberkommando über ihre Operationen, sofern keine Himmlischen anwesend sind. Berichten zufolge handelt es sich um schlecht ausgebildete, körperlich unterlegene Soldaten, die nur aufgrund ihrer entweihten Technologie in der Lage sind, mit Imperialer Kriegsführung Schritt zu halten.

Neben der eigentliche Hauptspezies sind einige weitere Xenosrassen integriert und helfen sowohl an Militärischer als auch Ziviler Front dabei, dieses Ungetüm eines Sternenstaates aufrecht zu erhalten. Es ist sogar bekannt, das einige Menschen sich in diese Schatten begeben haben und ihre Würde als Lebewesen damit auf ewig verwirkten. Möge das reinigende Licht des Imperators die alle verbrennen. Amen.

Technologie und Taktiken:

Im Allgemeinen befinden sich die Tau auf einem ähnlichen Entwicklungsstatus wie die umliegenden Menschlichen Systeme. Ihre verwendeten Materialien sind imperialen Vergleichsstoffen recht ähnlich und die meisten Geräte sind in ihrer Funktionsweise identisch, allerdings ohne den Segen des Omnissiah konstruiert.
Sie verwenden Antigrav-technologie in einem viel breiteren Ausmaß als zunächst angenommen, sowohl im zivilen als auch millitärischen Bereich. Fahrzeuge mit Rädern oder Ketten sind nicht gebräuchlich, selbst einfache Arbeitsgeräte wie Schubkarren werden meist durch drohnengesteuerte Antigravplatformen ersetzt. Woher die Tau die nötigen Materialien in ausreichender Menge beziehen, ist nicht bekannt.
Generell ist ihre extensive Nutzung von Drohnen und künstlicher Intelligenz bemerkenswert, aber auch besorgniserregend. Noch sind keine fälle von wirklich eigenständiger KI bekannt, sollten sie allerdings diese Sünde begehen, sollte eine dringende Neueinstufung ihres Bedrohungpotenzials stattfinden, sofern die unheiligen Maschinen sich nicht ohnehin ihrer Schöpfer entledigen.
Das Arsenal der Xenos basiert größtenteil auf uns bekannten Prinzipien. Sie verwenden keine Laserwaffen, da sie die verbesserte Feuerkraft ihrer Pulswaffen über die logistischen Probleme heben, die eine stetige Munitionsversorgung mit sich bringt. Diese grundlegenden Infanteriewaffen verwenden solide Projektile, deren Durschschlagskraft durch eine Variante der Plasmatechnologie gestärkt ist, die dem Adeptus Mechanicus noch weitgehend unbekannt ist. Gleichzeitig verwenden sie aber auch konventionelle Plasma- und Meltawaffen sowie eine Vielzahl von raketenbasierten Sprengstoffen und schwerer ballistischer Artillerie.
Feldstudien zufolge sind in den letzten Jahren zudem eine große Menge neuer, experimenteller Waffensysteme ausgemacht worden, deren genaue Spezifikationen uns noch unbekannt sind.
Stehende Linienregimenter sind nicht bekannt, alle bisher gesichteten Streitkräfte sind Kader aus hochmobiler, mechanisierter Infanterie mit integrierter Panzer- und Luftunsterstützung. Die Integration von anderen Xenosrassen hängt von deren Verfügbarkeit im Kriegsgebiet ab.
Dieses Konzept von einzelnen, präzisen Angriffen gefolgt von Rückzug und Repositionierung ist perfekt in den Kampfanzügen der Tau abgebildet. Diese schwer bewaffneten und gepanzerten, eingeschränkt Flugfähigen Einheiten übernehmen meist Rollen, die einfachen Soldaten nicht zumutbar sind und ähneln dem Zusammenspiel der Imperialen Armee mit dem Adeptus Astartes.
Im allgemeinen kann nie erwartet werden, das Tau eine Position halten. Die Feiglinge vermeiden Nahkämpfe und ziehen sich beim ersten Zeichen, das ihre Feuerlinie einbrechen könnte, sofort zurück, wodurch es ein Leichtes ist, sie zurückzudrängen. Insbesondere sobald Unterstützende Elemente wie Panzerfahrzeuge und Kampfanzüge ausgeschaltet sind, ist der Sieg quasi schon errungen.

Schließlich sollte erwähnt werden, das die Überlicht-Technologie der Tau ein Rätsel ist. Es ist bekannt, das sie eine konventionellen Warpantriebe verwenden. Einige umstrittene Theorien gehen sogar davon aus, das sie keinen Kontakt zum Warp herstellen, sondern über andere Methoden für irnterstellare Reisen verfügen.

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Beitrag von ThaHummel am Di Dez 29 2015, 20:04

Die Imperiale Armee - Astra Militarum

Das Commissariat:


"Wenn etwas Angsteinflösendes vor ihnen steht, dann stell etwas noch viel Einschüchternderes hinter sie.
Oftmals hat die Imperiale Armee mit Moralproblemen zu Kämpfen. Während Kampferfahrene, hochdekorierte Regimenter meist aus treuen und gestählten Männern und Frauen bestehen, haben insbesondere neu ausgehobene Einheiten, schlecht ausgebildete Wehrpflichtige und Sträflingsregimenter teils mehr Probleme damit, ihre Leute am fliehen zu hindern, als den Feind zu bekämpfen. Kein Wunder das die Meisten lieber um ihr Leben rennen, wenn man mit nichts weiter als seiner bescheidenen Lasgun gegen Haushohe Xenosbestien, nicht enden wollende Meere aus Orks und Tyraniden oder die Terrortaktiken mancher Eldar-Stämme antreten muss und vom Oberkommando Befehle bekommt, durchs eigene Artilleriefeuer auf den zahlenmäßig überlegnen Feind zuzustürmen.

Um diese Probleme zu lösen, und außerhalb von Kämpfen für Ordnung und Disziplin zu sorgen, wurde früh das Konzept des Commissars entwickelt. Von Kindesbeinen an wird dieser Offizier in einer vom Adeptus Terra persönlich gegründeten und überwachten Schola Progenium dazu ausgebildtet, durch seine bloße Anwesenheit bedingungslose Treue zum Imperator an seine Einheit zu vermitteln. Wenn Worte nicht mehr helfen, auch gerne mit einer Boltkugel in den Schädel des betreffenden Feiglings.
Commissare stammen stets von anderen Welten als das Regiment, dem sie zugeordnet sind, damit ja keine Sympathie zu seinen untergebenen besteht. Es gibt wenig wovor ein Soldat mehr Angst hat als vor einem Commissar. Manche sagen sogar, das es garnichts dergleichen gibt.
Neben der wichtigen Funktion der Moralsteigerung sind Commissare zudem hervoragend in Strategie und Taktik ausgebildet und aufgrund ihrer Position dazu prädestiniert, das Kommando zu übernehmen wenn die Regimentseigene Führung ihrer Meinung nach versagen sollte. Oftmals übernehmen altgediente Commissare, in den Rang eines Lord-Commissar erhoben, sogar das Oberkommando über ihr Regmiment und machen den jeweiligen Lord-General, sofern er dann noch am Leben ist, zu einem reinen Schautitel.

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