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Die Umarmung des Vaters

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Beitrag von Elodriel am So Jul 24 2016, 22:22

Ein wenig tat es ihr ja leid um die Soldaten, die nichts weiter getan hatten, als ihrem Kameraden zu helfen. Doch leider nahm das Chaos keine Rücksicht auf die Rechtschaffenden, also konnte man sich da nun leider nicht erlauben, sentimental zu sein.
Sie stimmte dem Kommisar zu, dass sie sich entsprechend vorbereiten sollten. Desinfektion war eine nette Idee, aber der Schutzanzug gefiel ihr am besten...blieb nur zu hoffen, dass der auch wirklich half. Mentale Kräfte waren ja doch etwas anderes als irgendwelche Strahlung.
Sie warf nochmal einen Blick auf den Kranken, als dieser gerade in einen der Räume gebracht wurde, wo er dann unter Quarantäne gestellt werden sollte. Sie konzentrierte sich nochmal auf ihre geistigen Barrieren und versuchte dann so viel Details dieser Verseuchung zu erkennen, wie möglich, um besser erkennen zu können, was die Quelle war, wenn sie dann später bei dem Manufaktorum ankommen würden.
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Beitrag von Adrian Kane am So Aug 14 2016, 17:30

Desinfektion war eine dieser Dinge, die sie, dank endloser Drills, routiniert im Schlaf beherrschte. Genauso wie das Anlegen eines Schutzanzugs, wenngleich sie Letzteren weniger oft bis gar nicht auf frueheren Einsaetzen hatte tragen muessen. Innerlich zweifelte sie ohnehin an dessen Nutzen wenn es um das Abhalten von den Einfluessen des Chaos ging. Dennoch, selbst wenn es nur ein Placebo-Effekt war wollte sie ihn nicht missen. Sie fragte sich was das fuer ein seltsames Tau Geraet war und in welchem Zusammenhang es mit der Krankheit des Mannes stand. Generell hielt sie jegliche Art von Zusammenhang zwischen den Fischkoepfen und den Einfluessen des Warp fuer unwahrscheinlich, aber man konnte ja nie wissen. Sie konnten es sich nicht erlauben hier irgendwas von vorneherein auszuschliessen. Die Luftfilter machten das Atmen noch schwerer, als es an einem Tag wie diesem ohnehin schon war und auch das zusaetzlch Gewicht der Schutzausruestung konnte sie jetzt nicht wirklich gebrauchen. Nur eine weitere Ablenkung von vielen. Innerlich ermahnte sie sich zur Ruhe und Disziplin als die dem Kommissar zunickte, der seinerseits auch seine Garderobe gewechselt hatte.

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Beitrag von Elodriel am So Aug 14 2016, 22:29

Ein wenig tat es ihr ja leid um die Soldaten, die nichts weiter getan hatten, als ihrem Kameraden zu helfen. Doch leider nahm das Chaos keine Rücksicht auf die Rechtschaffenden, also konnte man sich da nun leider nicht erlauben, sentimental zu sein.
Sie stimmte dem Kommisar zu, dass sie sich entsprechend vorbereiten sollten. Desinfektion war eine nette Idee, aber der Schutzanzug gefiel ihr am besten...blieb nur zu hoffen, dass der auch wirklich half. Mentale Kräfte waren ja doch etwas anderes als irgendwelche Strahlung.
Sie warf nochmal einen Blick auf den Kranken, als dieser gerade in einen der Räume gebracht wurde, wo er dann unter Quarantäne gestellt werden sollte. Sie konzentrierte sich nochmal auf ihre geistigen Barrieren und versuchte dann so viel Details dieser Verseuchung zu erkennen, wie möglich, um besser erkennen zu können, was die Quelle war, wenn sie dann später bei dem Manufaktorum ankommen würden.

Die Psionikerin hatte diese Erfahrungswerte nicht, also versuchte sie, so gut wie eben möglich das anchzumachen, was sie bei ihrer Kameradin abschauen konnte. So war sie dann irgendwann wohl auch ausreichend desinfiziert, um sich dann in diesen vollkommen unbequemen und klobigen Anzug zu zwängen.
Damit konnte man gar nicht anständig laufen. Ob dies wirklich vom Imperator zum Schutz erdacht worden war? Oder hat da irgendwer mal eine entsprechende Idee gehabt? Blieb zu hoffen, dass das wirklich vor dem Chaos schützte, wenn die Hoffnung auch klein war.
Nachdem sie alle soweit waren und zu dem Ort gefahren worden sind, an dem das besagte Artefakt untergebracht worden war, stand sie nun vor dem Gebäude und streckte wieder vorsichtig ihre Psifühler aus, um schonmal eine Ahnung zu haben, wie schlimm es nun werden würde.
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Beitrag von ThaHummel am Di Aug 16 2016, 13:15

Als sie am Manufaktorum ankamen, wurden durch einen kleineren Seiteneingang einige weitere Soldaten, sowohl von der Armee als auch vom kleinen Privatkontingent des Adeptus Mechanicus mit den Augenscheinlich selben Symptomen wie der Einzelfall in der Notaufnahme, sowohl physisch als auch Warptechnisch, in ein Versiegeltes Behandlungszelt gebracht und der Stützpunkt um das Gebäude weiträumig evakuiert.
In der Masse der Personen innerhalb des Fabrikgebäudes sahen Myra und Skella zwischen zwei halb demontieren Chimären Arthur und Klarissa herauskommen, die sie aufgrund der Schutzanzüge wohl nicht erkannten, sondern selbst zu einem der Sanitätszelte marschierten.

Inmitten des Raumes stand eine kleinere Quarantäneeinheit, deren Psionische Signatur fast schon bildliche Gestalt im Blickfeld der Biomantin annahm. Es war weniger ein einzelnes großes Signal, sondern eher ein Klumpen von mehreren Dutzend etwa fußballgroßer Spuren, die sich darin tummelten.

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Beitrag von Adrian Kane am Di Aug 16 2016, 21:47

Ihr nachdenklich Blick wanderte von der Quarantaeneeinheit hinueber zu Skella und dann wieder zurueck. Irgendwo in ihrem Hinterkopf pulsierten einmal mehr die Kopfschmerzen, was aber durchaus einfach nur mit der Hitze zusammenhaengen konnte. Ohnehin war das Gefuehl mittlerweile so vertraut, dass die Schuetzin es oft kaum mehr wahrnahm. Ein entferntes Stoergeraeusch, nicht mehr. Zumindest an den guten Tagen. Ihre behandschuhte Hand wollte sich am Kopf kratzen, fand aber dort nur den klobigen Helm des Schutzanzuges und kehrte zu ihrer Ausgangsposition zurueck. Wieder musterte sie die Psionikerin. Ein ungeduldiger Teil in ihr wollte fragen 'Und?', doch biss sie sich auf die Zunge. Hektik und Hetze fuehrte selten zu akzeptablen Loesungen, obschon es frustrierend war, dass sie hier zunaechst einfach nur rumstehen konnte. Sicher, sie wuerde Arthur und Klarissa sobald wie moeglich aufsuchen, aber zuerst wollte sie eine Einschaetzung zu diesem...Ding hoeren. Dann wuerde sie die Beiden ausfragen.

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Beitrag von Elodriel am Mi Aug 17 2016, 10:59

Die Scharfschützin musste auch nur so lange warten, weil die Psionikerin sich selbst erstmal fangen musste. Sie knirschte mit den Zähnen, was dank ihres Anzugs zum Glück sonst niemand mitbekommen sollte. Diese chaotischen Kräfte waren eine echte Plage und mit die schlimmste Gefahr, die den wackeren Menschen des Imperiums gegenüberstand, da war sie sich sicher. All die braven Leute, die da gerade betroffen waren, konnten nichts dagegen tun.
Wieder mal wurde ihr bewusst, dass sie verstehen konnte, warum die normalen Menschen ihr mit solchem Misstrauen begegneten. Aber der große Imperator hat die Psioniker nicht zufällig unter die Menschen gesandt. Sie musste einfach daran glauben, dasssie zu denen gehörte, die für genau so etwas hier gedacht waren. Natürlich gab es Schwächlinge, die sich dem Chaos anvertrauten, doch das würde ihr nicht passieren. Sie würde stark im Geiste bleiben und zum Bollwerk gegen das Chaos werden.

Sie atmete tief durch und deutete auf die Quarantäneeinheit. "Da ist es, die Quelle für diese Symptome. Aber ich denke, es ist nicht der Ursprung, es hat nur selbst etwas abbekommen." Sie rezitierte ein Gebet an den Imperator, um sich selbst zu stählen und trat dann etwas näher, schaute sich dabei nach einem Mitglied des Adeptus Mechanicus um, den sie fragen wollte, was genau es ist, was in dieser Quarantänestation ist und ob man wisse, wo es herkam.
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Beitrag von ThaHummel am Fr Aug 19 2016, 14:53

"Ein unheiliges Tau-Fluggerät, vergleiche mit bekannten Modellen deuten auf eine normalerweise leicht bewaffnete Aufklärungsdrohne hin, aber visuelle Daten haben ergeben das kein Geschütz montiert ist. Stattdessen ist dort eine größere Menge radioaktives Material montiert. Die Strahlungsintensität war bisher ungewöhnlich, aber unbedenklich, ist aber zu besorgenswerten Niveaus angestiegen, als der Magos und seine Assistenten das Gerät begutachten wollten. Ihre Überreste befinden sich noch im Qurantänezelt, ihre Speicherplatinen konnten glücklicherweise geborgen werden. Die Messungen zeigen an das das Strahlungsniveau inzwischen wieder abgefallen ist. Generell ist es unerwartet, Tau-Technologie in Verbindung mit Strahlung vorzufinden. Außerhalb von als experimentell bestätigten Systemen vermeiden die Xenos Gesundheitsrisiken für Operatoren und Wartungspersonal. Dürfte ich nun bitte wieder an meine Arbeit gehen? Es müssen Kanditaten für einen neuen Meister des Manufaktorums evaluiert werden.", erklärte ein Maschinenseher, den sie auf dem Weg zu seinen Kollegen abgefangen hatten, in einer eintönigen, aber durchaus bewusst auf "genervt" kalibrierten Stimmlage.

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Beitrag von Elodriel am So Aug 21 2016, 20:01

Das, was sie da zu hören bekamen passte zu ihren eigenen Wahrnehmungen. Sie ließ den Maschinenseher aussprechen und nickte schließlich, als er meinte, er wolle weiter. "Natürlich, lasst Euch nicht aufhalten." Sie sah ihm kurz nach und schüttelte den Kopf. Musste man bei so jemanden nicht befürchten, dass er viel zu leicht korrumpiert werden kann, wenn er so unbedarft ist und die Gefahr nicht als oberste Priorität hat?
Sie wandte sich an die Scharfschützin, als ihr Gesprächspartner außer Hörreichweite war. "Er hat recht. Es wirkt so, als sei auf diesem Ding verschiedene kleine Quellen aufgesetzt worden. Ich glaube nicht, dass diese Kräfte vom Fahrzeug oder was auch immer es ist ausgeht. Es ist damit versehen worden und dann hierher geschickt...nur wieso?" Das war wohl die große Frage. Nur stand zu befürchten, dass sie hier keine Antwort fanden. Auch nicht, wo es nun eigentlich her kam. Vielleicht sollten sie tatsächlich mit ihren Gefährten sprechen, vielleicht hatten sie ja noch etwas gesehen.
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Beitrag von Adrian Kane am Do Aug 25 2016, 17:47

Myra blickte den Schutzanzug an, in dem Skella steckte und dann nochmal zurueck auf das Wrack der Drohne. "Ja, das ist die Frage", sie machte ein paar Schritte in die entgegengesetzte Richtung, "Strahlung die spontan ansteigt als der Magos in die Naehe kam? Und dann wieder abfaellt? Und das ganze verpackt in einem Stueck Technik, dass eigentlich nichts mit Strahlung am Hut haben sollte. Ich denke wir wissen Beide, dass das nicht das Werk der Tau ist", sie wollte hier besser nicht direkt mit Worten wie 'Chaos' um sich werfen, es gab schon genug allgemeine Aufregung und Verunsicherung. "War der Kerl das Ziel oder ist das eigentliche Ziel verfehlt worden? Und wenn ja, wer profitiert davon, dass er aus dem Weg geschafft wurde?", ihre Worte waren mehr laut gedacht alsdass sie wirklich eine Antwort erwartete. Es konnte natuerlich nicht schaden, zwei Koepfe erreichten mehr als einer und da sie gerade dabei waren, vier Koepfe waeren wahrscheinlich noch besser. "Suchen wir die Anderen", sie deutete mit dem Finger auf den Ausgang nur um dann selber in diese Richtung loszumarschieren.

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Beitrag von ThaHummel am Di Sep 06 2016, 14:20

Arthur drehte sich mit einem kühlen Blick: "Eurem Aufzug entsprechend habt ihr wohl schon mitbekommen, was uns hierher geführt hat. Habt ihr etwas herausgefunden? Wir sind hier nicht zu viel gekommen, nachdem der Magos geschmort wurde und mussten erstmal dafür sorgen, selbst nicht festgenommen zu werden."
Klarissa schien hingegen dem Mann das Reden zu überlassen und drehte den Kopf nochmal von der Verhüllung der Drohne weg. Ihr was deutlich ins Gesicht geschrieben, das ihr der Gedanke an den Anblick gerade Schwierigkeiten dabei bereitete, ihr Frühstück bei sich zu behalten. Der viel zu groß geratene Schutzanzug, in dem sie steckte, schien diese ohnehin unpraktische Tatsache noch viel ungünstiger zu gestalten.

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Beitrag von Adrian Kane am Mo Sep 19 2016, 15:14

Sie hoerte sich eine knappe Zusammenfassung der Ereignisse an, welche Klarissa und Arthur hierher gefuehrt hatten. Im Gegenzug erzaehlte sie den Beiden, was sich auf ihrer Seite der Geschehnisse abgespielt hatte, sodass die Gruppe nun generell auf dem neustem Stand der Informationen war. Auch wenn das nicht besonders viel heissen wollte. Myra spuerte Frustration in sich aufsteigen. Sicher waren sie zumindest weiter als das noch vor 12 Stunden der Fall gewesen war, dennoch hatte sie das Gefuehl im Dunkeln zu tappen waehrend andere Maechte ihnen 20 Schritte oder gar mehr voraus waren. Kurz spielte sie mit dem Gedanken die Drohne konfiszieren zu lassen, verwarf diesen aber genausoschnell wieder. Ihre kleine Gruppe hatte nicht das technische know-how und ueberhaupt sah sie keinen grossen Nutzen darin. Im Gegenteil, etwas sagte ihr, dass sie hier alles gelernt hatten und stattdessen einer anderen Spur folgen sollten. Zudem waere es sicher hilfreich, wenn man die Flugbahn der Drohne zurueckverfolgen koennte zu dem Ort, an dem sie modifiziert worden war. Sie blinzelte sich Schweiss aus den Augen, innerlich seufzend. Auch hier stiess sie an die Grenzen des Machbaren, selbst wenn sie dazu in der Lage waren, waren wer auch immer schon lange ueber alle Berge bzw Sandduenen verschwunden. Am Rande notierte sie sich noch gedanklich, dass dies hier auch das Tun einer bislang unbekannten Fraktion sein konnte. Sie machte ein paar Schritte zur Seite und starrte auf die Innenwand des Zeltes. Man konnte sich nicht erlauben in allem und jedem die Einfluesse des Chaos zu sehen - sehen zu wollen. Somit stellte sich also erneut die Frage, wer vom Ableben des Magos profitieren wuerde und selbst wenn sie das herausfinden sollte, inwiefern es relevant zu ihrer aktuellen Ermittlung war. Eine inner-Imperiale Streitigkeit, wenn es denn eine war, lag ausserhalb ihrer Zustaendigkeit und war eine Ablenkung, die sie sich eigentlich nicht erlauben konnten. Sie drehte sich wieder zu ihrer illustren Gruppe um, von denen alle ihren eigenen Gedanken nachhingen. Eine negative Stimme in ihr meldete sich einmal mehr zu Wort. Das alles wuchs schneller ueber ihre Koepfe als ein Ork Waaagh. Sie teilte ihre Gedanken mit den Anderen, vier Koepfe waren schliesslich besser als einer. "Also, was denkt ihr?"

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Beitrag von Elodriel am Sa Sep 24 2016, 12:43

Die Psionikerin hörte sich alles an, was die anderen beizutragen hatten und nickte immer wieder. Bei Myras Erzhlung steuerte sie ab und an etwas bei, wenn diese bei einer Sache doch mal ein Detail ausgelassen haben sollte.
Schließlich reagiert sie dann auf Myras Frage: "Aus dieser einen Sache heraus bin ich mir nicht sicher, dass wir da gleich von einem Verursacher aus den eigenen Reihen ausgehen können. Die Sache mit dem Offizier war offen aggressiv, dies hier könnte nun ein Austausch einer höher gestellten Person sein...nur bleibt die Frage, ob dies das Hauptziel war oder ob es rein um Sabotage ging. Dass ein Fahrzeug der Tau genutzt wurde, kann auch auf zweierlei hindeuten: Entweder wirklich, dass der Magos angelockt und so ins Verderben geführt werden sollte, weil man sich sicher war, dass er dieser Versuchung nicht würde widerstehen können...oder aber, um den Konflikt zwischen uns und den Tau noch anzuheizen." Sie sah nachdenklich in die Runde. "Wenn das Fahrzeug einfach nur gefahren ist, sollte der Weg dann nicht zurückverfolgbar sein? Nur ja, was wird das bringen? Im Grunde nur etwas, wenn die, die das gemacht haben es tatsächlich von ihrem Stützpunkt aus los geschickt haben...wenn es einen solchen gibt." Sie schüttelte den Kopf und seufzte. "Ich befürchte ohne einen anderen Ansatz, werden wir hier nur im Trüben fischen.
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Beitrag von ThaHummel am Mo Sep 26 2016, 00:59

Arthur lauschte den Vermutungen selbst intensiv, bis er schließlich auch zu sprechen begann:
"Offensichtliche Spuren hat es nicht hinterlassen, die Drohne hat geschwebt und der Triebwerkstrahl hat kaum den Sand berührt. Und selbst wenn, der Wind hätte solche Spuren schon längst verweht. Ich bezweifle sogar, das wir uns einen Geigerzähler schnappen könnten um einer Strahlungsspur zu folgen. Die sollte auch über alle Winde verweht sein. Vielleicht sollten wir einfach nochmal zurück zum Quartier und die Ereignisse hier mit den übrigen Daten abgleichen? Ich meine mich zu erinnern, das dort die Rede von einem Tau-Kader war, der zu einer verlassenen Uranmine aufgebrochen ist."
Auch Klarissa warf anschließend, trotz ihrer wallenden Übelkeit, noch ein: "Vielleicht sollte auch, sobald sich irgendein entsprechend hochrangiges Mitglied des Adeptus Mechanicus von den Nachfolgeritualen losreißen kann, geklärt werden welche Haltung der verstorbene Magos gegenüber Xenotechnologie hatte. Das würde immerhin klären, warum er die Drohne persönlich betrachten wollte. Vielleicht nicht gerade jetzt und heute, ich würde nämlich wirklich gerne hier verschwinden."

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Beitrag von Adrian Kane am So Okt 02 2016, 19:21

Myra hoerte sich das alles an ohne zunaechst irgendeine Reaktion zu zeigen. Draussen ging derweil das hektische Treiben munter weiter, jemand rief irgendwas, eine mechanisch wirkende Stimme antwortete, die Schuetzin griff gedankenverloren nach einer Art Zange, die herrenlos im Zelt herumgelegen hatte und deren Funktion sich ihr nicht erschloss. Nachdenklich drehte sie das Geraet in ihren behandschuhten Haenden, bis sie es schliesslich recht achtlos wieder auf einen Klapptisch warf, wo es scheppernd zum Stillstand kam. Eigentlich hatte ihr Arm der Inquisition ja nicht direkt etwas mit Xenosaktivitaeten am Hut, oder sollte zumindest nicht, und dennoch draengte sich ihr von irgendwoher der schleichende Verdacht auf, dass alles irgendwie zusammenhing. Wie, das konnte sie freilich nicht sagen, aber wenn man nichts besseres als eine Spur und das eigene Bauchgefuehl hatte, musste man eben damit arbeiten. Klar war nur, dass sich all diese Vorgaenge in irgendweine Weise gegen das Imperium und seine Stellung auf diesem Hinterwaelderplaneten richteten. Schliesslich nickte sie. "Die Uranmine. Stimmt. Das wuerde natuerlich die Radioaktivitaet erklaeren", ihr Blick fiel auf Klarissa, "Gut. Gehen wir zurueck, die Anzuege und zwei Geigerzaehler 'requirieren' wir zunaechst fuer unsere Sache, nur fuer den Fall, dass wir demnaechst eine Mine besuchen wollen", mit diesen Worten verliess sie das Zelt.

Da sie den Kommissar inmitten des allgemein hektischen Treibens nicht direkt ausmachen konnte griff sie sich einen vorbeieilenden, ungluecklichen Soldaten und legte dabei genug Autoritaet an den Tag um den Jungspund davon zu ueberzeugen, dass sie eine wichtige Person von Rang war. Nicht, dass ihr sowas wichtig war. Es war nur Recht, dass sie den Mann zumindest halbwegs informiert verliess, nicht, dass sie selbst viele Informationen hatten, aber sie waren alle auf derselben Seite, von daher war Kooperation das Gebot der Stunde, zumindest wenn es nach ihr ging. "Sie. Kennen sie Kommissar Tushkin?", er nickte zoegerlich, "Gut. Richten sie ihm umgehend etwas aus. Seine Gastfreundschaft heute war vorbildlich und weitere Untersuchungen in seinem Haus sind zunaechst nicht noetig. Haben sie das?" Der Mann verschwand hinter einer halb auseinandergenommen Chimaere waehrend Myra sich wieder zu den anderen gesellte um hier zu verschwinden.

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Beitrag von Elodriel am Mi Okt 05 2016, 21:15

Die Psionikerin sah nachdenklich drein und nickte dann. "Ja, wir sollten nochmal alle Dokumente durchgehen. Das mit der Mine könnte was sein. Auch wenn im Moment wohl alles was sein könnte, da uns noch immer der genauere Zusammenhang fehlt." Sie seufzte und sah dann der Scharfschützin nach, wie diese einem Soldaten Instruktionen gab.
Dann sah sie sich nach jemandem um, der so aussah, als könne er Geigerzähler besorgen und forderte diese Geräte von ihm ein.
Sobald das geregelt war, machten sich die Inquisitionsmitglieder auf den Weg, um zu ihrer momentanen 'Basis' zurück zu kehren und nochmal die Daten durchzugehen. "Wir sollten uns ein Schaubild erstellen, oder so etwas. Dann finden wir vielleicht doch noch einen Zusammenhang," meinte Skella noch zum weiteren Vorgehen.
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Beitrag von Adrian Kane am Do Okt 06 2016, 19:18

Auf der Fahrt zurueck besah sich Myra einen der Zaehler. Ein ziemlich klobiges Stueck mit allerlei Draehten und einem zentralen Display. Als sie an An-Schalter fand und das Ding muede klickend zum Leben erwachte konnte sie es sich nicht verkneifen das Stueck Metall auf Skella zu zeigen. "Mhmm", kommentierte sie amuesiert als das Klicken scheinbar etwas zunahm. "Ein Schaubild?' Ihre Hand legte den Zaehler beiseite und setzte sich die Muetze zurecht. In ihrer Wohnung angekommen wuerde sie sich erstmal gruendlich waschen. Dunkel erinnerte sie sich eine ein der Geschichten, die sie frueher mal gelesen hatte, ihrgendwas mit Ermittlungen. Dann nickte sie. "Keine schlechte Idee. Sofern wir das Papier haben. Ah zur Not koennen wirs auch einfach in die Wand ritzen, kann den Zustand der Wohnung auch nicht mehr schlimmer machen", sagte sie und blickte auf die vorbeirauschende Landschaft. Trostlos war so ziemlich die einzig passende Beschreibung, die ihr dafuer einfiel.

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Beitrag von Elodriel am Mo Okt 17 2016, 22:12

Die Psionikerin schlug halbherzig nach dem Gerät, dass Myra auf sie gerichtet hat. "Lass den Blödsinn." Aber sie lachte dabei und konnte dadurch nicht gerade den Ernst vermitteln, den es bräuchte um klar zu machen, dass die andere wirklich aufhören soll. Was die Scharfschützin vielleicht dazu bringen könnte, tatsächlich aufzuhören, ist die Erkenntnis, dass Skella bisher noch nie in ihrer Gegenwart so richtig gelacht hatte.
Nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hatte, atmete sie tief durch. "Ja, notfalls sind die Wände das Medium. Aber dann müssen wir dafür sorgen, dass wir das verdecken können." Sie sah zu Klarissa. "Aber du kannst bestimmt etwas besorgen, worauf wir so ein Schaubild einzeichnen können, oder?" Sie hatte offenbar eine Menge Vertrauen in die junge Frau, was solche Dinge anging.
Sie lenkte sich selbst viel zu sehr mit Nachdenken ab, um der Trostlosigkeit namens Landschaft um sie herum groß Aufmerksamkeit zu schenken.
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Beitrag von ThaHummel am Mo Okt 24 2016, 12:23

Als die Gruppe zum Unterschlupf zurückkehrt, sehen sie direkt wie ein paar neuer, geländegängiger Reifen und eine Ladefläche voller Equipment, versteckt von einer sandfarbenen Plane.
Paul hockte in einer improvisierten Hängematte, aufgespannt zwischen dem Wassertank und einem Strommast, in der Nachmittagssonne und zog an seiner Fluppe und grinste den Leuten entgegen.

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Beitrag von Adrian Kane am Mi Okt 26 2016, 18:54

Sie winkte Carlton beim reingehen muede zu. "Schwer bei der Arbeit wie ich sehe", ein leichtes Schmunzeln entwaffnete ihre Worte direkt wieder. Man musste die ruhigen Momente nehmen, wo man sie kriegen konnte. Sie hatte sich bereits ihres Oberteils entledigt als die Schuetzin die ummauerte Freiluftdusche ansteuerte. Als Militaer hatte man da wenig Beruehrungsaengste was Freizuegigkeit anging. Aus dem Augenwinkel sah sie Skella, verbiss sich jedoch den neckischen 'Genug-Platz-fuer-Zwei' Kommentar, der ihr bereits auf der Zunge lag und stieg in die Dusche. Immerhin hatte sie die andere Frau vorhin zum ersten mal Lachen gesehen, was sie direkt menschlicher erscheinen liess und ihr auch gut zu Gesicht stand. Aber man sollte es auch nicht uebertreiben. Am Ende des Tages war sie nach wie vor eine Psionikerin.

Wenig spaeter hatte sie, auf Klarissas Anregung hin, aus den Resten der Zeltplane eine behelfsmaessige Tafel gebastelt, auf der man sich Notizen machen konnte. Sie runzelte die Stirn, als sie die Konstruktion begutachtete. Ja, eigentlich war alles behelfsmaessig. Wenn man darueber nachdachte, dass die Menschheit auf riesigen Kolossen durchs All segelte war das hier einfach nur erbaermlich. Die Beschreibung traf auch auf ihr Getraenk zu, an welchem sie nochmal nippte. Immerhin war es heiss und enthielt eine Spur Koffein, daher wuerde sie sich nicht beschweren. Als Skella, ebenso frisch geduscht, den Raum betrat drueckte Myra ihr einen Stift in die Hand und deutete auf die Plane. "Sag nicht, dass wir nie was fuer dich tun", erklaerte sie einigermassen amuesiert und klopfte dabei der kleineren Klarissa auf die Schulter, welche neben ihr stand.

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Beitrag von Elodriel am Fr Okt 28 2016, 12:24

Skella hatte da definitiv mehr Probleme mit, als die Schützin. Sie ging angekleidet in die Dusche und zog sich erst dort aus. Die Sachen hängte sie über den Sichtschutz. Etwas frischer und umgezogen kam sie dann ins Innere des Unterschlupfs, die alten Klamotten über dem Arm. Sie betrachtet die 'Tafel' und lächelt. Während sie zur Treppe geht, um ihre Sachen runter zu bringen, murmelt sie noch. "Das würde ich nie behaupten, ihr tut viel für mich." Sie eilte schnell nach unten.

Kurz darauf kommt sie wieder hoch und schnappt sich den Stift. "Gut, was haben wir? Wollen wir alles aufschreiben und dann mit Linien verbinden, was eine Verbindung zu verdienen scheint? Oder wollen wir vorsortieren und zusammenschreiben, was zusammen zu gehören scheint?" Sie strahlte Tatendrang aus, auch wenn es gerade nur um reine Recherchearbeit ging. Aber es konnte ja nicht jeder für harte Action geboren sein. Wie sie sich da schlagen würde musste sich ja erst noch zeigen.
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Nov 04 2016, 15:42

Mit einer kurzen Bewegung schob sie sich ein paar rebellische Haarstraehnen hinters Ohr bevor sie die mitgenommen wirkende Kaffeetasse abstellte. Wie alles im Imperium, so schien es zumindest, hatte diese einige Dellen, Kratzer und Gebrauchsspuren. Und was fuer materielle Dinge galt, galt ebenso fuer die Diener des Imperators, dachte die Schwarzhaarige, nicht ohne eine gewisse Spur Bitterkeit. Ihr Blick schweifte von der Tasse hinueber zu Klarissa, ja auch sie hatte sicher schon ihren Teil abbekommen, genauso wie die Psionikerin neben ihr. 'Beschwere dich nicht ueber die Kratzer, den Morgen koenntest du schon tot sein', war zwar nicht einer der offiziellen Gedanken des Tages, aber koennte durchaus einer sein, vielleicht sollte sie die Idee offiziell einreichen. Nachdem sie die ueblichen buerokratischen Huerden passierte, so in etwa 90 Jahren, wuerden zukuenftige Generationen sich an ihrer Weisheit erfreuen koennen. Nicht, dass sie die Gedanken per se schlecht fand, fueher hatte sie oft und auch gerne alte Texte diesbezueglich geschmoekert. Einer ihrer Favoriten stammte aus einem alten Catachanischem Text 'Fuerchte nicht die Kreaturen des Dschungels, sondern jene, die in deinen eigenen Gedanken lauern', sehr passend. Vielleicht sollte sie den Schmuggler mal darauf ansprechen, immerhin kam er ja aus der Ecke. Als grosser Mann des Glaubens der er war, haette er sicher einiges dazu zu sagen.

Als sie merkte, dass sich ein leichtes, gedankenverlorenes Schmunzeln auf ihre Lippen gestohlen hatte, raeusperte sie sich und wischte sich selbiges aus dem Gesicht. "Hmmm", begann sie etwas verloren, "ja ich denke wir sollten wirklich, wie du sagst, alle Vorfaelle aus den Akten Stichpunktpartig aufschreiben und dabei genug Platz lassen um eventuell Verbindungen einzuzeichnen." Sie deutete auf die obere rechte Ecke, zog dann jedoch die Hand zurueck und dachte nochmal nach. "'Vortex' haben wir untersucht, und nach allem was wir gefunden haben, koennte das mit Inquisitor Kalreks Bericht ueber Ironhides Truppenbewegungen in Richtung der verlassenen Uran- und Plutoniummine zusammenhaengen", der Gedanke durch eine verlassene Mine zu kriechen, behagte ihr nicht sonderlich. Diese Dinger hatten die schlechte Angewohnheit in der Regel nur einen Aus- und Eingang zu haben und darueber hinaus hatte man zuviel Fels und Gestein ueber dem Kopf. Dann noch die Tau, die moeglicherweise dort herumschlichen. Die Fischkoepfe hatten Tarnanzuege. Nicht alle, aber manche. Und dennoch deutet einiges auf eine Verbindung hin. Es ist nicht zu untersuchen waere an diesem Punkt ihrer Ermittlungen schon grob fahrlaessig. Sie griff wieder nach ihrer Tasse und trat einen Schritt zurueck um Skella Platz zum schreiben zu lassen. Etwas sagte ihr, dass ein paar mehr Dellen und Kratzer und ihrer unmittelbaren Zukunft lagen.

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Beitrag von Elodriel am Mi Nov 09 2016, 19:47

Skella beginnt auf die provisorische Tafel zu schreiben. Ein wenig ordnet sie doch vor, wenn auch unbewusst.
Sie schreibt auf den oberen Rand der Tafel die Dinge, die mit den Tau zusammenzuhängen scheinen. Die Reise einer größeren Gruppe dieser Aliens zu einer verlassenen Mine, aus der unter anderem radioaktive Stoffe geborgen worde sind, ehe sie aufgegeben wurde. Dann der heutige Vorfall mit der Taudrohne, die radioaktiv verseucht war. Daneben der vorfall mit den Drohnen, die irgendwo inaktiv herum lagen und dann zum Kampf übergingen, als sich imperiale näherten. An die Seiten schreibt sie von der eigenartig verrotteten Überläufern, ebenso, dass Überläufer angeblich mehr Schmuggelgut mitnehmen, als abgemacht gewesen sein soll. Auf die andere Seite den Vorfall mit dem Fast-Raketen-Angriff auf die eigene Bevölkerung.
Die Mitte lässt sie frei, um dort Notizen machen zu können.
Sie sieht in die Runde. "Was habe ich vergessen? Achja...die mysteriösen Lichter." Sie wendet sich wieder an die Tafel und schreibt dieses Vorkommnis auf die untere Kante.
Als sie fertig ist, tritt sie einige Schritte zurück und betrachtet sich das Ergebnis. Sie nickt leicht und reicht den Stift in Richtung der anderen. "Irgendwer noch eine Ergänzung? Irgendeine Verbindung zu ziehen?" Sie sieht wieder zu den anderen.
Ihr Blick fällt auf Myras Tasse. "Und ist noch Kaffee da?"
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Beitrag von Adrian Kane am Do Nov 17 2016, 17:04

Sie deutete auf die "Seuchenstreifen" Notiz. "Was ist mit diesem Ordo Malleus Spezialisten, der hierfuer angeblich angefordert wurde. Koennen wir mit dem in Kontakt treten? Klarissa, weisst du wer das ist?" Wenn jemand aus ihrem Arm der Inquisition auf diesem Planeten herummachte, sollten sie sich vielleicht mit dem Kerl absprechen, wenn moeglich. Sie ging hinueber zur 'Kueche'. Vielleicht sollten sie besser die Lichter untersuchen als die Spur - die vermeintliche Spur - der Drohne in die Mine zurueckzuverfolgen. Xenosaktivitaeten waren ja eigentlich, streng genommen, nicht ihre Abteilung. Und dennoch, sie fuellte schwaerzes Gebraeu in eine frische Tasse, irgendwas sagte ihr, dass hier mehr miteinander zusammenhing als urspruenglich angenommen. Aber sie wuerden womoeglich mit einer ihr bis dato mehr oder weniger voellig unbekannten Rasse konfrontiert werden.

Ein unheilvolle Kaelte fingerte froehlich in ihrer Magengegend herum und liess die Schuetzin schaudern je mehr sie ueber den Jagdkader der Tau nachdachte. Sicher hatte sie Erfahrung. Gegen Orks. Und seit neuestem auch Daemonen. Doch die Tau waren ein voellig anderes Kaliber. Eine unbekannte Konstante mit jahrelanger militaerischer Ausbildung. Und moeglicherweise besserer Ausruestung. Sie reichte Skella eine zweite, ebenso verbeulte Tasse mit rabenschwarzem Inhalt. Es reichte nicht sich auf den Schutz des Imperators zu verlassen und froehlich in die Mine zu spazieren. Man wuerde auch schlecht mit den Tau reden koennen. Selbst wenn sie dazu bereit waren. Aus dem Augenwinkel beobachtete sie Arthur, der seinerseits das Schaubild betrachtete. Sein sturkoepfiger Fanatismus hatte sie beinahe auf der St. Marina das Leben gekostet. Es war zu erwarten, dass er nicht zoegern wuerde, etwas aehnliches bei den Tau abzuziehen, so die Situation es zuliess. Ein metallener Geschmack legte sich auf ihre Zunge als sie immer noch nachdenklich in ihre fast leere Tasse blickte als gaebe es dort eine tiefere Erkenntnis zu finden, wenn sie doch nur lange genug starrte. Das Gesicht der Eldar ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Und das des Maedchens und ihres Vaters. Hoffentlich hatten die Drei ueberlebt.

Ihre Zungenspitze fuhr ueber die Stelle, wo sie sich geistesabwesend auf die Unterlippe gebissen hatte. Myra raeusperte sich. "Wir machen noch einen echten Militaer aus dir", sie deutete auf den Kaffee, den die Psionikerin gerade absetzte. Ob sie auch so radikal in ihren Ansichten war? Wuerde die juengere Frau im Chaos ebenso das groessere Uebel sehen? Den potentiellen Freund im Feind meines Feindes? Oder mussten alle 'Xenos' gnadenlos an allen Fronten bekaempft werden bis das einst so glorreiche Imperium der Menschheit im immerwaehrenden Krieg zerfiel wie dieser elende Wuestenplanet? Vielleicht hatten die 'Auswanderer' die Zeichen der Zeit ja erkannt und richtig gedeutet.

Aechzend liess sie sich auf einem der Stuehle nieder. Sie fuehlte sich muede. Ausgelaugt. "Ich habe meine Bedenken bezueglich der Mine", sie starrte auf den Boden als sie das sagte. "Einerseits koennte das unsere beste Spur sein, andererseits wird das kein Spaziergang. Was denkt ihr, was wir als naechsten angehen sollten?"

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Beitrag von Elodriel am Fr Nov 18 2016, 20:48

Dankbar lächelnd nahm die Psionikerin die Tasse entgegen und nippte an dem Gebräu. Sie verzog das Gesicht, ob des bitteren Geschmacks, aber sie nahm tapfer einen weiteren Schluck. Definitiv nichts, woran sie sich gewöhnen wollen würde. Aber wenn es half, wach zu bleiben...und kein besserer Kaffee vorhanden war, musste es eben sein.

Sie betrachtete Myra und Arthur, die so unbekümmert dieses Gebräu tranken. Wer weiß, wie häufig sie das schon getrunken hatten? Skella schweifte in Gedanken ab und überlegte, wie es wohl gewesen wäre, im Militär zu dienen. Hätte sie das überstanden? Sie hat es geschafft, in Straßenbanden zu überleben, aber das war etwas anderes, wenn auch gewiss ebenfalls nicht leicht. Doch wie es gewesen wäre, das Leben der Soldaten um sich zu spüren und dann in Scharen das Erlöschen zu spüren, wenn sie beispielsweise von einem orkischen Kanonä erwischt werden, das konnte sie sich nicht vorstellen. Doch wer weiß, vielleicht wird sie das in ihrem jetzigen Dienst noch früh genug erfahren.
Sie spielte ein wenig mit dem Stift herum, wie sie es sonst mit ihrem Stab machen würde, während sie auf Anmerkungen wartete.Verwundert sah sie Myra an. "Hmm...ich hatte angenommen, dass das unser Vorgesetzter ist, der bereits Anordnungen verteilt hat und nun uns geschickt hat, um schonmal etwas vorzuarbeiten." Dass da bereits ein anderer Inquisitor auf dem Planeten am Ermitteln war, konnte sie sich nicht so recht vorstellen.
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Beitrag von Adrian Kane am So Nov 27 2016, 15:48

Sie griff sich einmal mehr eine der Akten und deutete mit dem Zeigefinger auf die letzte Zeile. "Ein Spezialist vom Ordo Maelleus wurde angefordert und auf dessen Wunsch der Bereich nicht wie ursprünglich geplant durch Napalmbomben desinfiziert", zitierte sie mit nachdenklicher Stimme. "Keine Ahnung ob das Inquisitor Patroskovs Anordnungen sind und wir die 'Spezialisten'", bei dem Gedanken musste sie sich ein Grinsen verkneifen. Nur weil sie von den Daemonen auf der St. Marina nicht zu Gulasch verarbeitet worden war, machte sie das nicht zur Expertin, aber es war wohl auch mehr Erfahrung, als Andere von sich behaupten konnten zu haben. "Kann aber auch sein, dass der "Spezialist" hier zusaetzlich zu uns auf Carmis Magna Untersuchungen anstellt. Wuerde mich nicht wundern", sie zuckte mit den Schultern und kippelte dann mit dem Stuhl herum, der dies mit einem bedrohlichen Knarzen kommentierte. Nach einer Weile deutete sie auf die Mitte der 'Tafel', "Der Magos des Adeptus Mechanicus hatte ein persoenliches Interesse daran, die Drohne zu untersuchen. Toedliches Interesse sozusagen. Schreib das mal dazu", Myra rieb sich geistesabwesend die Schlaefe als ihr Kopfschmerz schleichend zurueckkehrte, vielleicht sollte sie sich eine Stunde hinlegen. Sie blickte zu Skella, "Traust du dir zu diese Mine auszukundschaften? Das wird kein Spaziergang."

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