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1. Akt: Jeder Lauf beginnt mit dem ersten Schritt

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Beitrag von Adrian Kane am Di Okt 27 2015, 16:51

Mit einem theatralischem Seufzen drueckt der Zwerg die Kippe aus. Eines Tages wuerde er den Leuten erklaeren muessen, dass die Luft da draussen vor der Tuer wahrscheinlich noch schlechter fuer deren Lungen war als das hier. Ein Video will sie also. Er leert den Rest seines Getraenkes in einem Zug, dabei seine Optionen abwaegend. Nicht, dass er wirklich lange darueber nachzudenken haette, aber er kann der Reporterin ja nicht einfach so schnell zustimmen ohne zumindest einen gewissen Anschein zu bewahren. Am Ende denkt sie noch, sie koenne ihn so einfach um den Finger wickeln. Davon abgesehen hat er ueberhaupt kein Problem damit die Befreiung der Metas oeffentlich zu machen. Einen besseren und schoeneren Mittelfinger konnte man Humanis und Konsorten nicht zeigen. "Mh gut, das laesst sich wahrscheinlich machen", antwortet er schliesslich. "Und keine Sorge wegen der Qualitaet des Essens, entgegen der Geruechte, die man so auf der Strasse hoert, schiebe ich mir nicht einfach so alles in den Mund."

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Beitrag von Elodriel am Di Okt 27 2015, 22:19

An sich hätte die Deckerin ja vorgehabt, sich nun direkt in ihr Versteck...ihre Deckhöhle, wie sie es manchmal scherzhaft nennt, zu begeben und sich dort in die Matrix zu stürzen. Aber nach dieser Beschreibung der Elfe, bezogen auf deren Kontakt, zwickt die Neugier ja doch ganz schön und so entscheidet sie, dass sie mit der Schamanin gehen würde. "In Ordnung, dann schaue ich mir das doch mal an. Ich werde dann noch genug Zeit haben, um ein wenig in der Matrix zu schnüffeln."
An der Bushaltestelle besieht sie sich kurz die anderen gestalten, die dort stehen und ist wieder mal froh dass sie sich nicht für einen langweiligen legalen Job entschieden hat, beziehungsweise diesem den Rücken gekehrt hat.
Im Bus sitzen noch weitere solcher Gestalten und so ist Tinkerbox doch recht froh, dass sie Kitty als Gesprächspartnerin hat. Zwischendurch steigen sie noch in die Bahn um, mit der sie nach Düsseldorf gelangen, wo sie dann nochmal mit dem Bus unterwegs sind. Unterwegs erzählt sie Kitty die Geschichte über ihren Schieber, die sie schon Remo erzählt hat, weswegen sie ja überhaupt nur an diesem Auswahlverfahren heute teilgenommen hat. Ansonsten versucht sie noch herauszufinden, was denn genau der Glaube der Elfe ist, um sicher zu gehen, dass e´sie es jetzt nicht mit einer fanatischen Sektiererin zu tun hat. Sie selbst ist reichlich ungläubig, wenn man so will. Selbst der Glaube, dem einige Decker anhängen, über einen Geist in der Matrix, kann sie nichts abgewinnen, wie man im Gespräch so herausfinden kann.

Die Reporterin schaut ihn die ganze Zeit direkt an, während sie auf seine Antwort wartet. Als sie dann kommt, schenkt sie ihm ihr angenehmstes Lächeln und nickt. "Wunderbar, dann wäre das ja abgemacht."
Sie rutscht ein wenig auf ihrem Sitz nach vorn und beugt sich dann so gut wie möglich über den Tisch. "Ich nehme an, dass es auch darum geht, dass von diesen Entführungen nichts in den Medien erzählt wird? Nun, wenn man sich die ersten Berichte anschauen würde, die direkt während des Vorfalls und kurz darauf gesendet wurden, dann kann man sogar sehen, dass es da durchaus erwähnt wurde. Aber alles nur als Vermutungen, ohne dass es belegbar gewesen wäre. Und dann...dann kam zumindest bei mir im Verlag eine Order von oben, dass die Polizei wohl gebeten habe, dass erstmal nicht weiter zu verbreiten. Aus ermittlungstaktischen Gründen und so.
Schließlich hieß es dann, dass da wohl doch nichts dran war. Denn nicht ein einziger Verwandter von irgendwem hat sich irgendwo gemeldet und sein Leid geklagt oder eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Jedenfalls nicht so, dass es irgendwie publik geworden wäre. Ihrer Anfrage entnehme ich nun aber, dass es da doch Entführungen gab, was doch die Frage aufwirft, wie das sein kann."
Sie konnte da ganz eindeutig eine interessante und große Story hervorschimmern sehen. Das allein war schon Grund genug, Remo nun zu helfen. "Es gab einige Videos, die direkt vor Ort von Augenzeugen gemacht wurden. Auf einigen war auch zu sehen, dass da jemand mitgezerrt wurde, aber da scheinbar niemand entführt wurde nach allem, was anschließend erzählt wurde, nahm man an, dass das kurze Vershcleppungen waren, um ungehindert auf die Person einschlagen zu können. In unserem Archiv haben wir zwei von den Videos, die kann ich besorgen. Vielleicht gibt es da ja noch Hinweise, die aus Ihrer Sicht erkennbar sind." Dass er sich nicht im Rahmen der Gesetze bewegt, ist ihr ja durchaus bewusst.
Sie trinkt einen kleinen Schluck, fährt dann aber sofort fort, mit ihren Erzählungen. "Was mir in dem Zusammenhang auch noch aufgefallen ist: Zwei kleine Piratensender, die ständig mit irgendwelchen Verschwörungstheorien kommen, haben natürlich sofort von einer groß angelegten rechtsradikalen Verschwörung fabuliert. Dass hinter dem ganzen der Humanis Policlub steht...gar von Alamos 20000 haben sie angefangen." Kurz schaut sie ihn fragend an, ob ihm dieser Name überhaupt etwas sagt. Wenn nicht, dann würde sie das später noch aufgreifen. Noch ist sie ja nicht mit ihrer Erzählung fertig. "An sich alles kaum von Wert, um es weiter zu betrachten, aber kurz darauf hat der Humanis Policlub dann eine Erklärung zu diesem Vorfall abgegeben. Schön verklausuliert, dass man natürlich nicht gutheißen kann, wenn ein paar verwirrte Ganger das Recht in die eigene Hand nähmen, man aber auf der anderen Seite erkennen könne, wie brisant die Lage sei und dass man Verständnis für diese amre Jugend haben müsse, da sie nicht ausreichend gehört werden. Dass wir Metas es provozieren würden und all der Mist. Auf der einen Seite sind wir alle arbeitsloses, asoziales Pack, dass dem armen Steuerzahler auf der Tasche liegt und auf der anderen Seite nehmen wir den armen Norms die Arbeit weg..." Sie verdreht die Augen und schüttelt den Kopf. "Naja...aber worauf ich eigentlich hinaus wollte: Diese Verlautbarung war ja eigentlich schon etwas eigenartig, da sie scheinbar als Reaktion auf diese Unterstellung der Piratensender gedacht war, denen sonst niemand groß Beachtung geschenkt hätte. Aber vor kurzem habe ich bemerkt, dass inzwischen der damals federführende Pressesprecher des Policlubs scheinbar versetzt wurde. Keine große Ankündigung und auch nicht zeitlich nah an der ganzen Sache, aber ich habe das gefühl, dass der Kerl einen voreiligen Fehler begangen aht und jetzt dafür abgestraft wurde. Also könnte es glatt sein, dass diese beiden Piratensender in gewisser hinsicht einen treffer gelandet hatten mit ihren wirren Ideen." Ob ihm das unbedingt bei seinem momentanen Job helfen würd,e kann sie ja nicht wissen, aber sollte da was dran sein, dann wäre er gewarnt und vor allem schnappt er dann ja vielleicht noch etwas auf, was er sonst nicht beachtet hätte was sie später aber für ihre Story gebrauchen könnte.
Sie lehnt sich wieder etwas zurück und grinst ihn dann an. "Was das Restaurant angeht...da bin ich nun ja aber gespannt. Und keine Sorge...ich nehme auch nicht einfach alles in den Mund." Es folgt eine kleine Kunstpause. "Wann soll das Essen denn stattfinden? Und für was für einen Anlass sollte ich meine Kleidung wählen?" Sah er das als Geshcäftsessen? Oder als Date? Oder was ganz anderes?
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Beitrag von Adrian Kane am Mi Okt 28 2015, 21:54

"Getroffene Koeter bellen, mh?", Remo kratzt sich nachdenklich am Kinn waherend er die Infos revue passieren laesst. "Dann verpasst man dem Guten einen Maulkorb *und* einen Arschtritt, was eigentlich noch mehr unterstreicht, dass da wer Dreck am Stecken hat", sein Kopf fing ob des Ganzen langsam zu brummen an, das Gefuehl sich hier ganz und gar ausserhalb vertrauter Gewaesser aufzuhalten ist ihm ein wenig unangenehm. Remo starrt noch eine Weile die leere Sokaf Tasse vor ihm an, doch kann er dem Gefaess keine Geheimnisse entlocken. "Alamos 20000 ist dann doch ne andere Hausnummer, glauben sie, da ist wirklich was dran?", das wenige, was er von der Terrororganisation weiss, ist alles andere als erbaulich und geht weit ueber die ueblichen rechtsgerichteten Parolen und Floskeln hinaus. Auf der anderen Seite kann es auch nur warme Luft und Verschwoerungstheorie sein, aber warum dann das Statement von Humanis?

Er gestikuliert etwas in Richtung der Bedienung. Frueher haette er sich vielleicht den ehemaligen Pressesprecher vorgeknoepft, eine kleine, freundliche Unterhaltung mit dem Mann gefuehrt, irgendwo mit viel Privatsphaere. Sein Blick schweifte ueber die Reporterin und dann auf die frische Tasse, die nun vor ihm stand. Nein, das hat er hinter sich gelassen, aber vielleicht koennte Tbox da noch etwas rumschnueffeln, der Kerl wusste am Ende mehr und da er bei seinen Kumpels in Ungnade gefallen ist waer das jetzt vielleicht eine gute Gelegenheit. Bevor er sich versieht tippen seine Finger bereits etwas unbeholfen auf seinem Taschensekretaer herum. "Sekunde", sagt er an Franziska gewandt, die so freundlich ist, ihm auch noch den Namen des Kerls zu nennen. 'Humanis Pressesprecher aD, konnte sein Maul ueber gewisse Dinge nicht halten, waer sicher interessant *mehr* ueber ihn zu wissen und was er jetzt so treibt. Love, R.'

Vielleicht wird sie das nicht direkt zu dem Aufenthaltsort fuehren, aber kann ja nicht schaden mehr ueber die ganze Sache zu wissen. "Das waere auch eine Schande bei diesen Lippen", er grinst, sich auf erfreulichere Dinge besinnend. "Sobald ich mit dieser...unappetlichen Sache fertig bin melde ich mich wegen des Essens", er nimmt einen grossen Schluck aus seiner Tasse. "Der Anlass? Natuerlich werd ich da meinen Teil der Abmachung einhalten, aber warum nicht das Nuetzliche mit dem Angenehmen verbinden?"

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Beitrag von ThaHummel am Do Okt 29 2015, 11:47

So viel dazu, die Sache geschäftlich zu halten. Gut, das war sie mit Kowalski wohl ohnehin nicht wirklich, und wenn ers nicht versaute würde sich das bestimmt später noch lohnen.

Er spannt seine Schultern ein wenig an , kugelt die Arme ein wenig herum und mit einem leisen Knacke kündigt sein Rücken von dem Mangel an Matratze.
"Um die letzte Demo gehts mir auch. Anscheinend wurden während den Angriffen ein paar Leute verschleppt und unserem Auftragsgeber liegt viel daran, diese wieder auf freien Fuß zu setzen. Allesamt Metas natürlich. Wer dahinter steckt ist noch unklar. Humanis ist natürlich immer eine Anlaufstelle, wenn nich noch heftiger. Im Endeffekt intressiert mich wer Möglichkeiten und Gründe dazu hat, die Leute von der Bildfläche verschwinden zu lassen und wo diese Saftsäcke sich aufhalten."

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Beitrag von Elodriel am Do Okt 29 2015, 19:58

Die Zwergin nickt bei seiner Bemerkung mit den getretenen Hunden. Das war zumindest auch ihr Gedanke, als sie das mitbekommen hatte. Und die weiteren Begebenheiten hatten sie darin bestärkt. Aber zu der anderen Sache winkt sie ab. "Alamos ist doch blödsinn. Wann immer irgendwas passiert, werden die wieder hervorgeholt. Dabei ist seit gut zwanzig Jahren keine Aktion auf diese Gruppierung zurückzuführen gewesen. Die gibt es nicht mehr, würde ich sagen. Sie haben so offen mit ihren Taten geworben und jetzt nicht mehr? Nene, die sind inzwischen nur noch ein Mythos." Einer, der sich stetig hält, aber nunmal nie mehr bewiesen werden konnte. Sie bestellt sich auch noch ein Glas Eistee und wartet ab, während er seine Nachricht verfasst und absendet. In der Zwischenzeit ist auch ihr Eistee angekommen und sie gönnt sich erstmal einen großen Schluck. Dann erst richtet sie das Wort wieder an den Rigger. "Also gut. Ich lasse Ihnen die Videos und sonstigen Bildmaterialien zukommen und im Gegenzug bekomme ich bei dem Essen, zu dem Sie mich einladen alles an Beweisen und vor allem ein Video von der Befreiung ausgehändigt. Und dann hoffen wir, dass meine Lippen dort auf ihre Kosten kommen." Mit einem großen Schluck trinkt sie den Eistee aus und schwingt sich dann von ihrem Sitz. "Dann mach ich mich jetzt mal auf den Weg. Wir hören voneinander, ja?" Und das klingt jetzt schon fast etwas vertrauter, nicht nach reinem Geschäftston.

Tinkerbox bekommt die Nachricht von Remo gerade, als sie mit Kitty an der Kirche ankommt. Diese wirkt von außen so verlassen, wie sie sein sollte, da sie ja aufgegeben wurde. Das große Portal ist nicht nur geschlossen, sondern auch mit einem davor genagelten Brett verrammelt. Einige der Fenster sind eingeschlagen und die gesamte Frontfassade mit Graffiti besprüht. Doch die Katzenschamanin weiß, dass es durch einen Seiteneingang hinein geht. Das Innere ist auch größtenteils leergeräumt. Nur die Bankreihen und solche Dinge, die fest eingebaut sind, befinden sich noch darin. Und um einen der Beichtstühle herum ist einiges untergebracht, was man in einer aktiv genutzten Kirche so erwartet. Da ist ein Kerzenaltar, ein imposantes Kreuz ist über dem Beichtstuhl angebracht. Der Beichtstuhl selbst ist schön geschmückt, teilweise auch vergoldet. Die Deckerin sieht sich im Innern des Kultraums um und muss eingestehen, dass das ganze schon eine besondere Atmosphäre hat. Nichts, was sie wirklich gefangen nehmen würde, aber spurlos vorbei geht es auch nicht.

Kowalski lacht auf und klopft dem Schamanen kräftig auf den Rücken. "So ist recht, jag die Schweine. Dann wird er aber wieder ernster. Entführt? Ich hab Gerüchte gehört, aber dachte, da wäre nix dran gewesen. Man hört gar nix mehr davon.. In meiner Nähe war da jedenfalls nix, das hätte ich zu verhindern gewusst. Und davon ist er überzeugt, das kann man an seiner Stimmlage vernehmen. "Ich habe auch mitbekommen, dass da verschiedene rechte Gangs beteiligt waren, aus verschiedenen Teilen des Plexes. Da wird natürlich gemunkelt, dass die irgendwer koordiniert hat. Aber vielleicht haben die sich auch in irgendwelchen Rassistenforen verabredet. Aber was die Entführten angeht...da muss es ja entsprechende Räumlichkeiten geben, um sie unter zu bringen. Das kann zumindest die Gang, die in Düsseldorf selbst aktiv ist, von der ich gehört habe, die 'Rheinen-Menschen', das Rheinen mit h, wie der Fluss. Die können sowas jedenfalls nicht aufbringen, da die keine richtige Gangzentrale haben, sondern nur in einem Viertel auf der Straße rumhängen und da unsereins angreifen, wenn wir uns zeigen. Viertel rein halten, oder so. Dann war noch eine ähnliche Gang aus Glabotki, die vornehmlich in dem alten Vergnügungspark in Bottrop-Kirchhellen rumhängen sollen. Die 'Metaklopper' oder son Blödsinn. Welche von denen hab ich vermöbelt, glaub ich. Aber es sollen auch welche von den 'White Winter Wolves' aus Bochum dabei gewesen sein, denen ist sowas eher zuzutrauen, und irgendwo wohl auch welche von der Gang '4. Reich' aus Essen. Die haben ganz bestimmt die Ressourcen für so etwas." Er schaut den Runner vor sich einen Moment lang an und legt ihm dann eine Hand auf die Schulter. "Solltest du bei denen was machen müssen, dann pass gut auf Kollege, die sind verdammt gefährlich. Ich kann dich gut leiden, also bleib am Leben." Er nimmt die Hand wieder zurück und schaut zum Spielfeld. Mehr zu erzählen hat er erstmal wohl nicht und wird sich wieder auf den Platz begeben, wenn auch nun mit nicht ganz so lockerer Laune.
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Beitrag von Adrian Kane am Sa Okt 31 2015, 15:25

Remo nickt dem Eigentuemer des Cafes nochmal zu bevor er den Laden verlaesst und wieder in die belebten Strassen des Plexes eintaucht, dabei goennt er sich einen tiefen Zug der frisch angezuendeten Kippe bevor er in Richtung seiner Karre davonmarschiert. Das war ja besser gelaufen als gedacht, suess war sie ja schon, die Kleine, und dieses ganze business Auftreten hat es ihm angetan. Dennoch, nicht vergessen, dass Leute wie sie wohl ziemlich viel fuer die naechste Story geben wuerden. Ausserdem ist es nicht immer ratsam sich mit Kontakten...er schuettelt den Kopf, bah scheiss drauf. Zumal ja noch ueberhaupt gar nichts passiert ist. Klar, sie wuerden essen gehn, er wuerde seinen Teil erfuellen, dann wuerden sie weitersehn. Und diese Lippen wuerde er in beiden Augen behalten.

Wieder einmal arbeitet sich der Nissan durch den teils zaehfluessigen Verkehr, welcher die Geduld des Zwerges gehoerig strapaziert. Ruhig. Du bist quasi jetzt schon auf dem Run, keine dummen Ueberholmanoever, keine Aufmerksamkeit. Im Radio dudelt irgendeine neumodische Band etwas, das entfernt an Jazz erinnert. Remo schuettelt den Kopf und wechselt den Sender. Nachdem er dies gefuehlt weitere 30 Mal getan hat parkt er den Nissan in einer Seitengasse, zuendet sich eine an und marschiert, nachdem er sich gruendlich umgesehen hat, zum Kofferraum, wo er Minerva fuer einen Flug fertig macht. Seltsame Menschenmythologie war frueher mal eines seiner Hobbies gewesen, wie die Langen sich jemals davon ab und diesen noch seltsameren anderen Religionen zuwenden konnten, ist ihm nach wie vor ein Raetsel. Genauso wie man sich darueber die Schaedel eingeschlagen hat bzw immer noch tut. Unverstaendlich.

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Beitrag von ThaHummel am Di Nov 03 2015, 00:48

"Keine Sorge, ich hab noch vor ne Menge Mädchen aus deinem Hoheitsgebiet abzuschleppen. Bevor das erledigt ist weigere ich mich draufzugehn", erwidert er mit einem Schmunzeln und wünscht dem Troll noch eine spaßige Partie.

Nachdem das erledigt ist, gehts endlich nach Hause. Er schüttet noch ein paar Gläser Leitungswasser runter, stellt sich den Wecker und schmeißt sich auf die Matratze. Seine Gedanken drehn sich um die genannten Gangs. Ihre Zielperson könnte überall im Plex sein. Noch schlimmer würde es, wenn sie mehrere potenzielle Zielorte hätten und raten mussten. Irgendwann fielen ihm aber doch die Lider zu und er beschloss, das ausführliche Gespräch mit den Geistern dieser Stadt nach hinten zu verlegen. Er war gespannt darauf, was der Ruhrpott ihm zu erzählen hatte.

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Beitrag von Elodriel am Di Nov 03 2015, 08:35

Während Remo neben seinem Nissen kniet, um Minerva flugbereit zu machen, fällt ihm im Augenwinkel etwas auf und als er direkt hinsieht, erblickt er einen Peilsender, der am Reifen seines Wagens klebt. Wenn er ihn sich genauer ansieht, würde er meinen, dass das Gerät als 'Geschoss' dort in gelangt ist. Wenn er den Peilsender vom Reifen löst und genauer untersucht, erkennt er, dass das Gerät keine all zu hohe Reichweite hat, aber doch genug, um eine unauffällige Verfolgung zu ermöglichen.

Wolf kommt sogar tatsächlich einige Stunden des Schlafs, wenn auch nicht die erwünschte Anzahl. Denn irgendwann ist es das Telefon, dass seine Aufmerksamkeit verlangt, diesmal nicht der antiquirte Kasten, der zu seinem Verschlag gehört, den der Vermieter als Wohnung betitelt, sondern das Handgelenktelefon. Auf dem kleinen Display steht das Wort Odis.
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Beitrag von Kitty am Di Nov 03 2015, 13:09

Kitty erzählt der Deckerin, dass sie weder dem christlichen Glauben, noch irgendeinem RunenThing oder sonst einem Fanatismus etwas abgewinnen kann. Sie glaubt einzig und allein an sich selbst und ihrem Totem Katze, das ihr ihren Weg leite. Von Geistern in der Matrix hält sich nichts, für sie ist die Matrix eine tote Welt. Tinkerbox fällt während des Gesprächs auf, dass Kitty nicht aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet kommt. Da sie hauptsächlich Englisch spricht und sich etwas schwer tut in dem Slang zu sprechen, der in den Deutschen Straßen so üblich ist.

Als die beiden die Kirche betreten bleibt Kitty stehen und horcht angestrengt in die Stille. Wenn sie nichts Unbekanntes oder Auffälliges hört geht sie weiter und nähert sich dem Kerzenaltar. Dort liegt versteckt in einer kleinen Ritze ein Feuerzeug, mit dem Kitty einen der längeren Stumpen anzündet. Kurz lässt sie den Blick über den Beichtstuhl schweifen. Er ist genauso imposant wie beim ersten Mal. Wie gern würde sie länger verweilen und all die feinen Schnörkel und kunstvoll gestalteten Ornamente begutachten, aber auch diesmal ist dafür keine Zeit. Kitty drehte sich um und deutete der Deckerin an, dass sie die Kirche wieder verlassen würden.
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Beitrag von Adrian Kane am Di Nov 03 2015, 18:34

Der Zwerg schaut das kleine, metallene Objekt mehrere Herzschlaege lang unglaeubig an. Drek verdammter, es muss ja immer komplizierter sein. Er brummelt eine abwechslungsreiche Palette von Fluechen vor sich hin waehrend er das Teil von allen Seiten photographiert. Dann knallt er den Kofferraum wieder zu, laesst den Wagen an und faehrt etwa fuenf Minuten bis er eine der besser besuchten Strassen erreicht. Ein vorbeifahrender schwarzer Kombi auf dessen Rueckbank sich gerade zwei dicke Kinder um irgendwas streiten wird der neue, stolze Besitzer des Peilsenders, gerade als dieser neben dem Nissan zum Stehen kommt. Da soll ihm nochmal einer sagen *er* sei paranoid.

In derselben windgeschuetzten Ecke wie zuvor parkend wartet er rauchend ab, doch ausser ein paar Pennern und anderem Gesocks kann er nichts auffaelliges erkennen, was aber nicht wirklich etwas heissen muss. Seine Knarre hat er griffbereit im Seitenfach der Fahrertuer. Seine Finger tippen eine kurze Nachricht an die ganze Gruppe, dann loescht er sie wieder, nachdenklich. Stattdessen tippt er noch eine Nachricht an Tbox: 'Ruf mich in einer Stunde an. Privat. R', dann aktiviert er schliesslich die Drone und oeffnet den Kofferraum. Als das Teil startbereit auf dem Boden steht, sichert Remo seine Karre ab, verdunkelt die Fenster und greift sich sein Deck.

Es tat gut als Minerva durch die abgasgeschwaengerten Luefte des Plexes zu gleiten und das einzige, was ihm dabei zu seinem Glueck wie immer fehlt ist das Gefuehl des Windes im Gesicht. Stattdessen 'spuert' er vor allem Luftstroeme und minimale Temperaturschwankungen. Seine hochaufloesende Kamera am Boden der Drone feuert unnachgiebig auf sein Geheiss hin als er sich dem Tatort naehert. Wie immer ist es ein wenig seltsam nach unten und nach vorn gleichzeitig zu blicken, zur Not hat er auch noch eine kleine Cam am Heck, doch davon wird ihm nach einer Zeit immer kotzuebel. Strassen, nahe Gebaeude und alles was sonst noch irgendwie verdaechtig aussieht werden aufgenommen bis er schliesslich noch mehrere Photos aus der Totalen von grosser Hoehe aus schiesst. Hier oben ist die Luft schon fast zu duenn um mit Minerva sicher zu fliegen. Er schaltet die Kamera auf Waermeerkennung und schiesst noch ein paar Aufnahmen, bevor er sich der Landung widmet.

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Beitrag von Elodriel am Mi Nov 04 2015, 13:00

Tinkerbox wäre nicht Tinkerbox, wenn sie da nicht auch direkt nachfragen würde, als erfährt sie wohl, dass Kitty ursprünglich von jenseits des großen Ozeans aus den UCAS stammt. Wie genau sie hier gelandet ist, das kommt zwar noch nicht auf, da sie dann auch shcon im Innern der Kirche sind und die Deckerin beobachtet, was die Katzenschamanin da treibt. Als sie dann erfährt, dass man nun eine Stunde wird warten müssen, entscheidet sie doch, sich auf den Weg zu machen. Sie muss noch ein Stück weit fahren und hat ja einiges zu tun. Also verabschiedet sie sich erstmal von Kitty, auch wenn sie ja zu gern geblieben wäre, um zu sehen, was da noch kommt. Aber vielleicht ginge das ja ein anderes Mal. Sie bittet die Elfe ihr mitzuteilen, was dabei heraus gekommen ist. Auf dem Weg in ihr Versteck erreicht sie dann auch die zweite Nachricht des Riggers und sie stellt sich einen Timer, um die Zeit für den Anruf nicht zu verpassen, da sie weiß, dass sie erstmal einige Programmierarbeit zu leisten hat für Suchroutinen. Da verliert man schonmal die Zeit aus den Augen.
Wenn die Schamanin nach einer Stunde die Kirche wieder betritt, ist der mittlere Bereich des Beichtstuhls von einem schweren Vorhang verhüllt. Die Kerze, sie sie entzündet hat ist erloschen oder wohl eher aus gemacht worden. Also ist ihre Anmeldung wohl bemerkt und angenommen worden. Sobald sie sich in eine der beiden Beichtkabinen gesetzt hat, ertönt die leicht verzerrte Stimme, mit der ihr Kontakt stets zu sprechen pflegt. "Sei gegrüßt, mein Kind. Von welcher Last hast du dich heute zu befreien? Oder suchst du wieder etwas, was dir dein sündhaftes Leben erleichtern kann?" Genau der gleiche Text wie sonst auch, aber gut, er macht das ja wohl auch schon eine Weile, da ist es nicht verwunderlich, dass er sich bestimmte Phrasen angeeignet hat. Noch dazu, wenn er diese Thematik unbedingt durchziehen will.

Der Flug der Minerva verläuft ohne nennenswerte Vorkommnisse. Und auchd er Rigger selbst wird nicht weiter belästigt. Einmal muss Remo die Drohne in Deckung bringen, weil Polizisten Streife laufen und die eine unangemeldete Drohne unter Umständen melden könnten, falls es sich um dienstbeflissene Typen ihrer Art handeln sollte, aber ansonsten kann er alles soweit absuchen. Es ist eine Geschäftsstraße mit einigen Parkhäusern. Die Geschäfte sind vor allem solche, die Waren von japanischen Konzernen verkaufen.
Die Leute, die hier unterwegs sind gehören wohl zu den etwas besser verdienenden Konsklaven, wobei um diese Zeit vor allem Leute in der Mittagspause zum Essen gehen, wie es scheint. Die beiden Stellen, an denen laut Berichten die Angriffe stattgefunden haben sind recht gut gewählt worden, da hier die Parkhäuser in jeder Etage größtenteils offen sind nur einige tragende Betonwände und dazwischen ausschließlich menschenhüfthohe Betonbrüstungen. Da konnten die Angreifer sich gewiss gut hinter verstecken und aus dem untersten Parkdeck auch relativ gefahrlos herausspringen, wenn sie nicht gänzlich unsportlich waren.
Bei dem einen Parkhaus, führt auch eine Zufahrtstraße zum Stadtautobahnnetz von der Einkaufsstraße weg. Das war dann vermutlich der Ort, an dem die Entführungen stattfanden, zumindest wenn die Sache gut geplant war. Und darauf deutet ja einiges hin. Die Zufahrtsstraße führt an einigen eingezäunten Konzernenklaven vorbei, die durch Wachleute und Kameras gesichert sind.
Ziemlich genau eine Stunde nach seiner Nachricht klingelt dann sein Taschensekretär und angezeigt wird, dass es ein Anruf von Tinkerbox sei.
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Beitrag von Adrian Kane am Mi Nov 04 2015, 15:42

Er muss ein paar mal tief durchatmen bis er wirklich wieder sicher ist er selbst zu sein. Der Uebergang ist immer etwas seltsam, selbst nach all den Jahren und ganz besonders wenn er ueber einen laengeren Zeitraum die Drone steuert. Dann nimmt er den Anruf entgegen. "Eh", begruesst er sie, "Wir koennen 'ungestoert' reden, ja?", er muss einen kurzen Vortrag ueber ihre Faehigkeiten ueber sich ergehen lassen, dicht gefolgt von einer Spekulation bezueglich der angestrebten 'Ungestoertheit', die den Zwerg schmunzeln laesst. "Mach dir keinen falschen Hoffnungen", er raeuspert sich, "Scheinbar hat meine Karre ein 'Ungezieferproblem' gehabt, sah mir ganz nach einem recht teuren Peilsender aus, keine Ahnung wie lange das Teil mich begleitet hat", er zuendet sich eine an bevor er fortfaehrt, "Klebt mittlerweile woanders, aber dennoch, wer weiss was noch alles ueberwacht wird", er starrt auf die Strasse wo gerade ein paar Konsklaven vorbeilaufen. "Dachte mir, vielleicht willst du den Rest der Leute wissen lassen was laeuft bevor ich das ueber eine ungesicherte Leitung tue", er nimmt einen tiefen Zug und blaest blauen Rauch gegen die Windschutzscheibe, "Hab um ehrlich zu sein keine Ahnung inwiefern Textnachrichten und so ueberwacht werden koennen aber besser vorsichtig als nachsichtig eh?"

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Beitrag von Elodriel am Mi Nov 04 2015, 20:51

War die Deckerin am Anfang des Gesprächs noch recht amüsiert, wirkt sie jetzt deutlich angespannter. "Ach verdammter Scheiß. Hast du Bilder von dem Ding gemacht? Dann könnte man vielleicht etwas darüber herausfinden." Langsam nimmt dieser Run Züge an, welche die Frage aufwerfen, ob es so eine einfache Sache wird, wie man ihnen weißmachen wollte. Sie muss unbedingt mehr über ihre Zielperson herausfinden.
"Ich lasse es die anderen wissen. Pass auf dich auf Chummer. Vielleicht solltet ihr nicht mehr allein irgendwo unterwegs sein. Rein vorsichtshalber." Sie selbst würde ja eh die meiste Zeit physisch nicht aus dem Haus gehen. Auf jeden Fall würde sie die anderen so schnell wie möglich kontaktieren.
Doch erst hat sie noch eine Frage. "Hast du schon irgendwas raus gefunden? Du wolltest dich ja am Tatort umsehen, ne?" Sollte er da schon etwas haben, könnte sie das ja gleich in ihre Suche mit einbeziehen.
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Beitrag von Kitty am Do Nov 05 2015, 11:33

Kitty verabschiedet sich ebenfalls von Tinkerbox und sagte noch, dass sie sich meldet sobald sie mehr wüsste.

Während sie wartet, holt sie sich von ihren letzten Ecus, die sie in ihrem Rucksack findet, einen Soyburger und eine kleine Wasserflasche im ALDI-REAL. Wurde wirklich Zeit das sich ihr Ebbie wieder füllte. Dieser Run musste einfach ein Erfolg werden. Sehnsüchtig dachte sie an ihren Gefährten. Er war mit großer Sicherheit im Augenblick in den Wäldern von Fort Lewis unterwegs und würde sich erst wieder melden, wenn er seiner Natur als Gestaltwandler lange genug gefrönt hatte. Sie beschloss ihm dennoch eine süße Nachricht zu schicken. Nach dem sie gegessen hatte und die halbvolle Flasche in ihren Rucksack verstaut, prüft Kitty ihren Taschensekretär um herauszufinden ob sich die Straßendoc gemeldet hat.

Nach einer Stunde kehrte sie in die Kirche zurück und setzte sich in den Beichtstuhl. Automatisch falten sich Kittys Hände in ihrem Schoß, als die Stimme zu sprechen beginnt. Mag sein, dass es an der Umgebung lag, denn gebetet hatte Kitty schon lange nicht mehr. Sie kommt gleich zur Sache. „Damit mein sündhaftes Leben noch ein wenig sündhafter wird, suche ich nach Informationen über den Aufenthaltsort von sechs weiblichen Metamenschen, die vor einigen Tagen während einer Demo für Metamenschrechte entführt worden sind. Irgendwo müssen die ja untergebracht worden sein. Wer das getan hat wäre ebenfalls interessant zu wissen. Das Ganze war auch in den Medien, aber die Cops haben natürlich wieder null Plan. Vielleicht haben ihre Schäfchen irgendwo beim Grasen eine auffällige Stelle gefunden, die nicht mehr so gut schmeckt, so ka?“ Gespannt wartet sie auf die Antwort.
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Beitrag von Adrian Kane am Do Nov 05 2015, 18:18

"Mhm", bestaetigt er, "Jede Menge Bilder von dem Teil gemacht", da sein Spielzeug wieder sicher im Kofferraum verstaut ist laesst er die Karre an und faedelt sich wieder in den Verkehr ein, dieses an einem Ort Herumsitzen bekommt ihm zur Zeit nicht gut. "Ansonsten...grosse Geschaeftsstrasse mit vielen Parkhaeuser und Laeden, die glaube ich Japse-Kram verkaufen", er biegt um eine Ecke und beschleunigt. "Wenn ich so drueber nachdenke, eine der Zufahrten fuehrt an so Konzerngedoens, Wachleuten, Kameras vorbei und dann zur Autobahn hin", er steckt sich eine Kippe in den Mund, "Keine Ahnung ob du an die Kameras rankommst, waere vielleicht n Versuch wert?", je laenger er drueber nachdeenkt, desto mehr kommt er zu dem Schluss, dass er mehr Kohle fuer die ganze Sache haette verlangen sollen. "Kann dir die Bilder in einer komprimierten Datei schicken."

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Beitrag von Elodriel am Fr Nov 06 2015, 08:52

Die Stille der Kirche, die nach Kittys Worten wieder eingesetzt hat, hält nicht lang, denn schon spricht ihr Kontaktmann wieder. "Mein Kind...die Wege des Herrn sind unergründlich und niemand weiß genau zu sagen, wo sie hin führen. Und genau so ist es mit Gerüchten. Sehr schwer ihre Qualität zu bestimmen und ihren Wert zu bemessen. Daher handel ich ausschließlich mit Dingen, die fassbar sind. Aber damit du nicht unser beider Zeit verschwendet hast, kann ich dir für eine kleine Spende von 20 EC eine Kleinigkeit erzählen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass es dir wirklich hilft." Natürlich meldet sich Kittys Taschensekretär nun genau in dem Moment, in dem der Hehler noch spricht. Frau Doktor hat wohl ein besonders gutes Timing.

Die Deckerin gibt immer mal wieder ein "Mh" von sich, während er so erzählt. Da könnte man sich schon fast fragen, ob sie denn wirklich noch zuhört. Der Zweifel wird erst gestärkt, dann aber doch zerstreut, als sie nach Remos Worten erst eine Weile still bleibt und noch ein "Mh" von sich gibt, dann aber wieder redet. "Hab grad die Parkhäuser gefunden. Eines hat auch noch ein paar intakte Kameras. Ich werde mal sehen, ob da noch was zu holen ist. Und du meinst die Zufahrtstraße zur Autobahn? Wärst du darüber geflohen, ja? Macht schon Sinn. Na ich werde mal sehen, was sich da machen lässt. Was die Bilder angeht...lieber nicht. Kannst du in ein Matrixcafé gehen? So eines mit Cyberterminal? Wenn ja, nenn mir die Adresse des Cafés und dann begib dich in die Matrix, die Kamera mit dem Terminal verbunden. Ich komme sie mir dann holen. Wenn wir jetzt wirklich überwacht werden, solltest du sie mir nicht einfach so schicken."
Sie macht eine kleine Pause, ehe sie weiter spricht. "Ich sag jetzt erstmal den anderen Bescheid, du suchst dir so ein Cyberterminal. Und anschließend...mein Rat wäre, dass du die anderen wieder triffst. Wäre nicht förderlich, wenn einer von euch schon verschwindet, ehe es richtig los geht." Viel Zeit zum Antworten lässt sie ihm nicht, dann ist die Leitung auch schon gekappt.[/b]
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Beitrag von Kitty am Fr Nov 06 2015, 14:08

Kitty registrierte das piepen des Sekretärs, sie würde zurückrufen müssen und stellte ihn auf Stumm. Sie hatte geahnt, dass die Infos nicht umsonst sein würden und so holte sie aus ihrem Rucksack eine kleine Geldbörse in Form eines Katzenkopfes heraus und legte das Geld in eine Schublade, die in beide Richtungen funktionierte. Egal ob die Infos dem Run etwas bringen würden, sie musste die wenigen Connections ausnutzen, die sie hatte.

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Beitrag von ThaHummel am Fr Nov 06 2015, 15:46

Nachdem er das Klingen nicht mehr verdrängen kann hockt er sich auf und nimmt, noch halb gähnend, den Anruf entgegen: "Slos Chummer? Was beschert mir die Freude?"

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Beitrag von Elodriel am Fr Nov 06 2015, 20:15

Sobald das Geld den Besitzer gewechselt hat, bekommt Kitty auch schon wieder die Stimme des Hehlers zu hören. "Wie gesagt, für Informationen dieser Art bin ich nicht die richtige Anlaufstelle, aber eines kann ich dir doch sagen, mein Kind. Etwa drei Tage vor dieser Demonstration wurden mir drei Vans abgekauft, die kurz zuvor gestohlen worden sind. Und nun gehe in frieden zurück in dein sündiges Leben. Und solltest du mal wieder etwas Materielles suchen oder los werden wollen, dann komm ruhig wieder in diese heiligen Hallen." Damit ist für ihn die Sache wohl abgeschlossen.
Wenn die Schamanin sich nun entfernt und ihren Taschensekretär überprüft, dann kann sie entdecken, dass sogar gleich zwei Anrufe eingegangen sind. Einer wohl eben, als das Gerät lautlos geschaltet war. Der erste Anruf ist von Defi, der andere von Tinkerbox. Und von der geht gerade sogar gleich noch ein Anruf ein.

Die müde Verfassung Wolfs, die sogar durch das Telefon zu hören ist, bremst Odis dann doch im ersten Moment aus. "Äh...hoi Chummer. Hast du geschlafen?" Damit hat er nun wohl nicht gerechnet. Daher braucht er dann auch einen Moment, ehe er wieder zu dem kommt, was er eigentlich wollte. Jo Chummer, hör mal. Ich könnte eine Verbindung zu einem Polizisten klar machen, aber das ist auch so ein versteckter Rassist. Einem Ork würde er die Sachen nicht verkaufen, die er hat. Da könntest du als Norm helfen. Kannst du bald kommen?" Offenbar verspricht sich der Straßensamurai von dieser Quelle etwas.
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Beitrag von ThaHummel am Mo Nov 09 2015, 09:51

"Mhm, hatte eigentlich vorgehabt auszuschlafen, anstatt zum Casting zu gehn. Was tut man nicht alles für den Job. Ich schau auf jeden Fall was ich machen kann. Gib mir ne halbe Stunde und ich bin unterwegs, wo treffen wir uns?", erwidert er und schält sich unter der Decke hervor.

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Beitrag von Kitty am Mo Nov 09 2015, 14:41

Sie eilt aus der Kirche und nimmt ab. „Was gibt es?“ grüßt sie, hastiger als sie will. Sie eilt, während sie telefoniert die Straße hinunter. Falls Defi schon im Krankenhaus war, würde sie mit ihr vielleicht persönlich sprechen können.

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Beitrag von Adrian Kane am Mo Nov 09 2015, 21:34

Grummelnd biegt der Zwerg um die naechste Ecke und waere dann auch beinahe dem Vordermann hinten drauf gefahren. Er flucht. Wieder einmal zaehfluessiger Verkehr im Plex, man kennt es ja und doch wird es dadurch nicht weniger nervig. Die fertig gerauchte Kippe fliegt im hohen Bogen aus dem Seitenfenster waehrend er unaufhaltsam dem Matrixcafe entgegenschleicht. Nach etwa 20 langen Minuten verlaesst ihn seine Geduld, er sucht sich einen Parkplatz, schnappt sich die Camera und laeuft die restlichen zwei km. Ab und an muss man ja auch seinen fetten Arsch bewegen. Ein kuehler Wind blaest ihm entgegen, er blickt nach oben, in der Ferne rollt eine graue Wolkenwand heran. Wunderbar. Regen fehlt ihm jetzt noch zu seinem Glueck.

Das Cafe sieht noch aehnlich heruntergekommen raus wie das letzte Mal, aber er selbst gehoert ja auch nicht gerade zur high society, von daher beschwert er sich nicht. Zudem keiner hier dumme Fragen zu stellen pflegte. Auf dem Weg in die hintere Ecke ignoriert er gekonnt die anderen Gestalten die hier eingeloggt vor sich hinvegetieren, bei einigen kann man meinen, dass sie seit Jahren nicht mehr draussen vor der Tuer waren. Remo laesst sich auf dem eingesessenen Stuhl nieder, der dies mit einem Quietschen kommentiert. Schnell stoepselt er die Camera und schliesslich auch sich selbst ein. Er hatte vorhin gerade noch genug Zeit gehabt um TBox den Namen dieses noblen Schuppens zu nennen bevor sie auch schon aufgelegt hatte. Nun, es war wohl besser sorum, alsdass man ihr den Arsch hinterher tragen musste.

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1. Akt: Jeder Lauf beginnt mit dem ersten Schritt - Seite 4 Empty Re: 1. Akt: Jeder Lauf beginnt mit dem ersten Schritt

Beitrag von Elodriel am Di Nov 10 2015, 09:08

Erleichtert atmet der Ork am anderen Ende der Leitung aus. "Dann ist gut Chummer, ich hoffe mal, dass uns die Infos helfen werden." Sicher sein kann er sich ja nicht, aber alles, was er da gehört hat, deutet das zumindest an. Er gibt dem Schamanen eine Adresse in Düsseldorf, bei der sie sich treffen können. "Ich warte dann da in der Nähe. Bis bald, Chummer." Kurz wartet er noch, ob eine Antwort kommt, dann legt er auf.

Kitty wird sofort merken, dass es was wichtiges sein muss, denn die Deckerin lässt die gute Laune vermissen, die sie bisher fast durchgängig nach außen gezeigt hat. "Hoi Kitty. Sieh zu, dass du deine Connections möglichst schnell abklapperst und dann sieh zu, dich mit den anderen zu treffen. Remo hat an seiner Karre nen Peilsender gefunden, unter Umständen werden wir also überwacht. Also pass auf und such bald die Sicherheit der Gruppe. Hast du schon was herausgefunden?" Da sie gerade auf einer sicheren Leitung kommunizieren, kann sie das ja gleich mal erfragen.

Remo verliert die Realität um sich herum aus allen Sinnen und taucht in die virtuelle Realität ein. Dabei ist die Matrixpräsenz des Cafés nicht unbedingt geeignet, der Realität konkurrenz zu machen. Wohl eine Standardprogrammierung für Orte dieser Art, fehlt es an der Finesse, die so viele andere Bereiche der Matrix auszeichnet. Ein stilisiertes Café aus blitzendem Chrom und durchzogen von Kaskadensträngen, die von den Tischen nach oben führen, wo man keine Decke, sondern nur ein undefinierbares buntes Gewirr erblickt.
Die Tische sind die Portale für diejenigen, die nicht so versiert sind in der Matrix. Dort kann man angeben, was man sucht oder besuchen will und dann sorgen die Suchprogramme, die hinter diesen Tischen stecken dafür, dass man zum Gesuchten reisen kann oder zumindest erstmal eine Auswahl dessen bekommt, was zum Suchbegriff passt. Dazu kommen noch lauter Werbeicons, die durch das Café stromern und sich auf Besucher stürzen.
Diese sind deutlich besser programmiert und setzen sich daher optisch schon von der Umgebung dieses Raums ab. Ein humanoider Hase in Rennfahrerklamotten, der auf Sonderangebote eines Reifenherstellers aufmerksam macht und einen auch gleich zu dessen Matrixpräsenz bringen würde, zwei KungFu-Kämpfer, die während ihres Kampfes immer noch die Zeit finden, den Simsinn-Film anzupreisen, in dem sie die Hauptfiguren sind. Bestellbar direkt bei diesem Icon.
Einige andere der Icons kommen noch zu Remo und zu einem anderen Kunden des Cafés, der sich gerade eingeloggt hat. Dieser wischt die Werbung aber sofort weg und begibt sich zu einem der Tische.
Ein weiteres Werbeicon nähert sich dem Zwerg. Eine Zwergin in aufreizender Lederkleidung, scheinbar einem Porno entsprungen. 'Teebees Hort der Tausend Freuden' preist dieses Icon an, während sie den Rigger offensiv anflirtet, welcher selbst durch ein Standardicon des Matrixcafés dargestellt wird. Da er sich auf einen der für Zwerge gedachten Sitze begeben hat, immerhin ein stereotypischer Zwerg.
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1. Akt: Jeder Lauf beginnt mit dem ersten Schritt - Seite 4 Empty Re: 1. Akt: Jeder Lauf beginnt mit dem ersten Schritt

Beitrag von Kitty am Di Nov 10 2015, 12:42

Auf die Warnung von Tinkerbox, warf sie einen Blick zurück. Mit geübtem Auge prüfte sie die offensichtlichsten Möglichkeiten auf der Straße sich zu verstecken und auffällige Personen, die sich vielleicht etwas zu schnell wegdrehten. „Danke für die Warnung. Hab nicht viel. Die Entführer haben drei Tage vor der Demo über meinen Kontakt drei geklaute Vans gekauft. Natürlich keine Namen. Vielleicht weiß mein anderer Kontakt mehr. Ich melde mich dann wieder.“
Sie legt auf und tippt die Nummer von Defi ein. In der Zwischenzeit ist sie einige Querstraßen weitergelaufen. Das Krankenhaus kommt am Ende der Straße in Sichtweite.
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Beitrag von Elodriel am Di Nov 10 2015, 18:48

Diesmal hat Kitty dann auch glück. Einen Moment dauert es zwar, aber nach dem vierten Klingeln geht die Ärztin dann ans Telefon. "Hallo Fräulein Kitty. Was verschafft mir die Ehre Ihres Anrufs?" Im Hintergrund ist das Geräusch eines scharfen Wasserstrahls zu vernehmen, der dann wohl auf etwas trifft, etwas metallisches.
Auf der Straße hat Kitty niemanden gesehen, der oder ide den Anschein macht, als würde man sie verfolgen. Niemand hat sich hastig umgedreht und nach dem knappen Blick würde sie meinen, dass sich auch niemand hinter den wenigen Möglichkeiten, die es auf der Straße gibt verstecken würde.
Einen schwarzen Van hat sie erblickt, jedoch ist dieser geparkt und folgt ihr auch nicht weiter, als sie die Straße verlässt und quer durch die Stadt läuft, hin zum Krankenhaus, dass im Norden des Bezirks Stadtmitte liegt.
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