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1. Akt - Verbrechen in der Stadt

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1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Mi Mai 27 2015, 01:29

Geschäftiges Treiben zeigte sich in der Stadt, besser gesagt in einem Stadtteil. Thanmar'Mecanis, wie die Ellyll den Stadtteil bezeichneten, oder Klein-Mechanikus, wie alle anderen ihn nannten, kam nie zur Ruhe. Überall herrschte ein Hämmern der Schmieden und der Kolbenmaschinen, hörte man das Zischen des Dampfes, der den Zylindern entwich, der die Maschinen antrieb. Die kleinen Leute der Pygmaei kamen nie zur Ruhe, schlief der eine, arbeitete der nächste. Doch heute schien etwas anders, es war zu der Zeit, als die Dämmerung hereinbrach und die Gaslaternen des Stadtteils entzündet wurden. Kinder, bepackt mit großen Umhängetaschen liefen umher und brüllten es hinaus:




"EXTRABLATT! Gibt es einen neuen Verbrecherkönig in der Stadt? Wieder ist ein unbescholtener Pygmaei verschwunden. Was macht die Stadtwache?"


Überrascht über diese Meldung schauten die Passanten auf. Neugier trieb die kleinen Leute an und so kauften sie das "EXTRABLATT". Sie machten sich keine Gedanken über den Titel der Druckschrift. Letterngießer, wie er sich jetzt nannte, schob befriedigt den Vorhang wieder zurück, als er sein Werk begutachtete. Als er auf die Idee gekommen war, Schriftzeichen aus Metall herzustellen und damit Schriften zu vervielfältigen, wurde er noch milde belächelt, doch der Erfolg seines EXTRABLATTES schien ihm Recht zu geben. In den anderen Stadtteilen, gerade in der Unterstadt, wo die meisten Einwohner sowieso nicht Lesen konnten, wurden die Neuigkeiten des Tages noch von Mund zu Mund übermittelt. Aber das hier war etwas ganz anderes.

Wedelwisch, die in der Taverne "Dampf und Kolben" putzte, hatte es ihm erzählt. Messinghämmerer war in der Nacht verschwunden und keiner hatte etwas mitbekommen. Schon kursierten die Gerüchte um einen neuen Verbrecherkönig. "Der Dunkle" wurde er hinter vorgehaltener Hand genannt. Doch niemand wusste, wer dieses Genie des Bösen wirklich war. Die, die es wussten, waren tot. Die Stadtwache stocherten regelrecht im Dunkel nach dem Dunklen. Doch der Fürst schien zu reagieren. Darum brachte er gleich die nächste Schlagzeile in seinem Blatt unter.


"Fürstenpaar besorgt. Der fürstliche Berater Eyr'Otan setzt auf Drängen des Fürsten eine Sonderabteilung der fürstlichen Garde ein. Iri'Aurelia, Offizierin im Dienste des Fürsten, wurde als Leiterin ernannt."


Was für ein Tag! Und sein EXTRABLATT verbreitete sich in ganz Danmar'Caeolis.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Fr Jun 12 2015, 15:41

Schatzfinders gehetzter Blick schweifte nervös durch das Zimmer. Sein Puls raste noch heftig, obwohl er schon eine halbe Stunde bei Schlüsselmacher saß  Der alte Pygmaei schaute den Gast freundlich an.


"Beruhige dich erst einmal. Magst Du einen Tee? Ich habe ihn aus den Wäldern Thanamaral'Dalorims. Ich weiß, manhce behaupten, der Tee aus Xu'Ri wäre besser, aber dieser hat einfach einen erlesenen Geschmack.. Probier einmal."


Schatzfinder nahm die dargebotene Tasse entgegen und nahm vorsichtig einen Schluck des heißen, dampfenden Getränks.


"Du hast Recht, Schlüsselmacher. Der ist wirklich gut. Schmecke ich da einen Hauch Vanille?"
"Oh, für so einen jungen Mann hast du einen empfindlichen Gaumen. Es ist wirklich wahr. Die Ellyll haben einen Hauch des Gewürzes mitverarbeitet."


Nun nahm auch der alte Mann einen Schluck. Er sah, dass der andere sich ein wenig beruhigt hatte, schob ihm noch ein paar Haferkekse zu und fragte,  während er selbst einen ganzen Keks auf einmal verschlang:


"Ich glaube ja nicht, dass du mir nur wegen meines Tees und der Kekse einen Besuch abstattest. Was ist dein Anliegen?"


Die Sorge trat wieder in das Gesicht des Jüngeren, dann begann er flüsternd:


"Der Dunkle hat einen Hinweis gefunden."
"Oh, ein Hinweis, das ist aber interessant. Nur..."
"Habe Geduld, ich bin ja noch beim erzählen. Er hat ein Dokument finden lassen, wo ER ist. Ich meine den Schlüssel; nicht irgendeinen, sondern DEN Schlüssel."
"Du meinst den Schlüssel, mit dem unser Volk nach Eldorai kam?"


Freude machte sich in dem Gesicht des alten Mannes breit, dann wich es Verwunderung und Entsetzen.


"Was will der Dunkle denn damit?"
"Wenn ich das nur wüßte. Ich habe den Plan abgemalt, du weißt bestimmt etwas damit anzufangen."


Vor der Tür ertönte ein Poltern.

"Was war das? Ich bin hier nicht sicher. Ich muss weg."

Hastig schob Schatzfinder Schlüsselmacher ein Blatt Papier zu. Eilig verließ er die Werkstatt des Mannes.
Das Gaslicht verbreitete eine gute Helligkeit auf den Strassen, doch wollte Schatzfinder nicht auf dem Präsentierteller stehen. Deshalb zog es ihn in die  Seitenstraßen und Gassen. Wieder ein Poltern, gehetzt blickte er sich um, konnte jedoch nichts erkennen. Er richtete seinen Blick nach vorn und da sah  er sie. Aus den Schatten schälten sich die Umrisse einer großen Raubkatze, doch auch diese war schwarz, wie die Nacht. Sie schien selbst nur aus Schatten  zu bestehen. Der Pygmaei wich zurück, doch das Schattentier umkreiste ihn. Schritt um Schritt zog sich der Finder zurück, doch die Katze folgte ihm auf  leisen Sohlen. Dann setzte sie zum Sprung an. Schatzfinder spürte keinen Aufprall, denn das Wesen schien kein Gewicht zu haben, jedoch saß es auf seiner Brust und Schultern. Es schlug mit seinen Pranken zu. Diese durchdrangen seine Rüstung wie Butter. Dann spürte er den Schmerz, als er zusammenbrach. Schnurrend verschwand das Schattentier, ließ den geschundenen Körper des kleinen Mannes zurück. Die Schatten verbargen noch ein weiteres Wesen, zuerst sah man nur ein paar blau leuchtender Augen, dann schälte sich eine humanoide Gestalt aus den Schatten, ein lebensgroßer Schatten. Er bewegte sich auf den Toten zu, drang mit  seinen Schattenhänden in den Kopf Schatzsuchers ein und saugte die verlöschenden Erinnerungen auf. Dann verschwand auch er.


Die Verteiler des EXTRABLATTS hatten eine neue Schlagzeile.


"Pygmaei unter merkwürdigen Umständen in den Straßen Klein-Mechanikus gestorben."


Zuletzt von TKarn am Di Nov 10 2015, 12:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Mi Jul 01 2015, 11:54

Im Kristallpalast

Iri'Aurelia stand kerzengerade da, während Eyr'Otan vor ihr Auf und Ab schritt.
"Wie kann es sein, dass ich aus diesem Schmierblatt von einem weiteren Mord erfahren muss, und meine Offizierung in Ahnungslosigkeit weilt?
Kann es sein, dass ich diesen Posten fehlbesetzt habe? Ist das doch keine Aufgabe für eine Frau?"
Die Ellyll senkte den Kopf. So konnte der Berater des Fürsten ihre Wut nicht erkennen.
"Ich werde mich sofort darum kümmern!"
Mit einer Verbeugung und einem formellen Gruß verließ sie das Audienzzimmer des Beraters.
"Ich will Ergebnisse", rief er ihr noch hinterher.


Einige Zeit später in der Himmelsfestung

Iri'Aurelia ging vor ihren "Männern" hin und her.
"Nun, es ist wieder ein Mord geschehen. Da der Berater das Geschehen aus dem EXTRABLATT erfahren hat, hält er uns für unfähig. Das werden wir ändern!  Wir werden ihm zeigen, dass wir die Lage unter Kontrolle haben!"
Sie war ziemlich aufbegracht, jedoch hob die Wut ihr Anmut. Mit einer Kopfbewegung warf sie ihr silberblondes Haar in den Nacken.
"Neamh'Yliasir! Sias'Thorn! Ihr werdet diesen Fall übernehmen. Verliert keine Zeit. Schaut euch den Tatort genau an und erstattet dann Bericht!"


Am Hafen von Thanmar'Mercantis

Der Mannschaft der Sternküsser bot sich wieder das grandiose Bild der schwebenden Stadt. Es war immer wieder beeindruckend, die schwebenden Inseln anzufliegen, einen Blick auf den funkelnden Kristallpalast und die weißen Marmorbauten der wohlhabenden Viertel zu sehen. Das schiff schwebte in den Hafen  ein und wurde fachmännisch von der Crew und den Hafenarbeitern vertäut. Bald würden die Händler kommen und die offizielle Fracht abholen. Jedoch waren sie  auch hier um das eine oderandere Sondergeschäft zu tätigen. Neamh'Nerea hatte am heutigen Tag zwei Treffen. Einmal mit Nym'Vamari, eine Alchemistin, der  sie ein paar verbotene Zutaten brachte und ihren alten Bekannten Sem'Lohrehs. Neben ihr stand ein Gidwerg, der die Eindrücke der Ankunftz auf sich wirken  ließ. Radorwan war Abenteurer, keine Suche war ihm zu schwierig. Jetzt lickte er über das Hafengelände, als ein kleiner Vogel zu ihm geflogen kam. Der Vogel  setzte sich vor ihm auf die Planken und begann, wild zu hämmern.


In der Unterstadt

Nym'Vanari war auf den Weg zum Hafen. Endlich würde sie ihre lang erwarteten Zutaten erhalten. Sie passte auf, dass ihr niemand folgte. In der Unterstadt  bedeutete so etwas manchmal den Tod.


Irgendwo anders in der Stadt

Sem'Lohrehs bekam sein EXTRABLATT gebracht. Da war wieder ein merkwürdiger Mord geschehen und das direkt im Hinterhof seines Mentors Schlüsselmeister. Das war doch etwas, um den Tag zu verschönen.


Zuletzt von TKarn am Do Aug 27 2015, 08:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Elodriel am Mi Jul 01 2015, 22:45

Lohrehs ist wirklich begeistert von diesem EXTRABLATT. Keine einzige Ausgabe hat er bisher verpasst und er hat sie alle archiviert. Auch die neuste Ausgabe liest er begierig und fürwahr, diese Sache mit den Morden wird immer interessanter. Im Grunde hätte er sich da auch schon viel früher dran gearbeitet, doch er musste erst noch einen anderen Fall abschließen und einer hohen Dame ihre verlorenen Juwelen zurück bringen. Doch jetzt...jetzt kann er sich ganz auf diesen neuen Fall konzentrieren. Er steckt das EXTRABLATT in den dafür vorgesehenen Aktenschrank. "Nun, mein lieber Natsow, dann wollen wir uns mal auf den Weg machen. Vielleicht hat der gute alte Schlüsselmeister ja etwas mitbekommen. Der angesprochene Automat pfeift und zischt vor sich hin, woraufhin der Ermittler nickt. Nicht, dass der kleine Metallzylinder wirklich etwas gesagt hätte, aber manchmal hilft es einfach dem Erinnerungsvermögen des Ellyll, wenn er sich auf die mechanischen Geräusche seiner kleinen Maschine konzentriert. "Ja, heute kommt die Lieferung...aber ein wenig Zeit werde ich schon noch haben. Also komm!" Er schnappt sich seinen Gehrock, bürstet den noch schnell ab zieht ihn sich über und setzt seinen Hut auf. Beim Hinausgehen nimmt er sich noch seinen Teleskopstab und seinen Spazierstock. Den Weg zu Schlüsselmeister könnte er auch mit geschlossenen Augen finden, daher nimmt er sämtliche Abkürzungen, die er so kennt, damit er auch ja schnell dort ist. Der zischende Automat folgt ihm dabei auf dem Fuße, immer wieder zischend und pfeifend.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Radagast am Do Jul 02 2015, 13:05

Der Vogel, der sich zur Radorwan gesellte, war nicht irgendein Vogel, sondern ein Daznak. Sein zwanzig bis dreißig Zentimeter langer Körper war länglich und schmal und sein starker Schnabel konnte Holz so gut bearbeiten, als wäre es ein Werkzeug. Nach seinen bisherigen Beobachtungen mussten Daznaks es lieben, sich in großer Höhe fallen zu lassen, was den kleinen Entdecker besonders faszinierte.

Er wandte seinen Blick wieder von ihm ab, und schaute zu seiner Begleiterin, durch die er zum Schiff Sternenküsser überhaupt erst fand. Sie war eine junge, attraktive Ellyl, und auf dem Weg hierher hatte sie ihm schon einiges über ihr Leben als Himmelsfahrerin erzählt, besonders wie die Mannschaft zu ihrer Familie wurde, das hatte sie betont.

Den jungen Gidwerg faszinierten Abenteuer und Personen, die welche hinter sich hatten. Wer weiß, was zwischen uns gelaufen wäre, wenn ich nicht so klein und sie nicht so groß wäre? Er blickte Neamh'Nerea verdutzt an, als sie ihre Pistole vom Gürtel nahm und sie auf seine Funktionalität musterte. „Na, ist mit der Pistole noch alles in Ordnung?“ Er nahm an, sie wollte kein Risiko eingehen, man konnte ja niemals ahnen, auf wen man in einer schwebenden Stadt traf. Doch das hielt den kleinen Gidwerg nicht davon ab, munter die Aussicht zu beobachten und immer wieder notierte er für andere scheinbar unwichtige Dinge in seinem Notizbuch.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Do Jul 02 2015, 14:42

Als Radorwan wieder zu dem Vogel blickte fielen ihm zwei Merkwürdigkeiten auf. Zum ersten hielt der Vogel immer wieder inne und blickte dann zu ihm auf, es war als würde der Vogel ihn meinen und auf irgendetwas warten. Zweitens stimmte etwas mit dem Vogel nicht, er hatte nicht die typischen Farben des  Gefieders, er schimmerte eher in Silber, Messing und Gold. Wieder hämmerte der Vogel und blickte ihn dann an.

Sem'Lohrehs erreichte die Werkstatt Schlüsselmachers. Er blickte kurz in die Seitenstrasse und sah dort einen Gardisten der Stadtwache stehen. Sollte er erst seinen Mentor besuchen, oder wagte er es, einen Blick auf den Schauplatz des Verbrechens zu wefen?
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von PrinzessinSelenia am Do Jul 02 2015, 16:27

Zum ersten Mal seit drei Monaten setzte Nerea ihre Füsse wieder auf festen Boden. Anfangs waren ihre Schritte nicht etwas wackelig, bis sie sich daran gewöhnt hatten, nicht mehr auf sich unter ihnen bewegenden Planken zu stehen. Die Mannschaft war heute Morgen im Hafen eingelaufen und so sehr Nerea ihr Leben in den Lüften auch liebte, freute sie sich dennoch die nächsten Wochen auf Danmar'Caeolis zu verbringen. Sie blickte zurück zum Schiff, die Sternenküsser hatte auf der Fahrt ganz schön was abbekommen. Heftige Winde und ein wilder Greif hatten ihnen zugesetzt. Nun würden sie eine Weile in der Stadt bleiben müssen um die Schäden zu reparieren. Aber das war Nerea wie gesagt ganz recht. Sie konnte sich nun Zeit lassen, die Neuigkeiten der Inseln in Erfahrung zu bringen und einige Bekannte aufzusuchen.
Die ersten beiden würde sie schon heute treffen. die Alchemistin Nym'Vamari, die für ihre besonderen Tränke Kräuter brauchte, die nicht leicht zu beschaffen waren und den Detektiv Sem'Lohrehs, der stets auf ihre Berichten aus der fernen Welt brannte.
Bevor sie losging überprüfte sie noch ihre Pistole, man konnte ja nie wissen, woraufhin Radorwan neben ihr sie verdutzt ansah. Nerea mochte den neugierigen Gidwerg. Der alles genau in seinen Notizbüchern notierte und noch über so viel staunen konnte, was längst Alltag für Nerea war.
"Ja alles in Ordnung", antwortete sie lächelnd auf seine Frage. "Viel Spass beim Entdecken der Stadt"
Ohne mehr Zeit zu verlieren, machte sie sich auf den Weg durch die engen Gassen der Stadt. Dabei fielen ihr sofort die vielen Zeitungen auf, die an jeder Ecke verkauft wurden und alle in den Händen zu halten schienen. Auf der Titelseite las Nerea in grossen Buchstaben die Worte: Extrablatt "Pygmaei unter merkwürdigen Umständen in den Straßen Klein-Mechanikus gestorben."
verdutzt blieb sie stehen um sich dies genauer anzusehen.

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Radagast am Fr Jul 03 2015, 13:20

Obwohl es der junge Entdecker gewohnt war, viele Eindrücke gleichzeitig verarbeiten zu müssen, schien er jetzt doch ein wenig überfordert: einerseits verblüffte ihn der Vogel, indem er weiter hämmerte und ihm in die Augen sah, fast so, als würde er verstehen, wen er vor sich hatte und auf der anderen Seite war er noch in dem Lächeln der jungen Himmelsfahrerin gefangen. Schließlich fing der Vogel wieder seine Aufmerksamkeit ein, als das Licht die seltsamen Farben seines Gefieders entpuppten. Silber, Messing und Gold? Der Vogel schaute ihn immer wieder an, so als würde er etwas im Schilde führen. Radorwan sah ein, dass er noch viel über die Daznaks lernen musste und sein Blick führte den Steg entlang in die Gassen der schwebenden Stadt.

Wohin sollte ich gehen? Es fiel ihm schwer, sich zu entscheiden, zu viele Optionen standen ihm offen, und so wenig wie möglich wollte er verpassen. Sicher wäre es interessant Nerea bei ihren Treffen zu begleiten. Er schaute sie nochmals an, um sich zu vergewissern, dass sich ihre Meinung über ihn nicht geändert hatte. Der Gidwerg war zwar ein Einzelgänger und so dick, wie er war, wohl kaum sonderlich attraktiv, schon gar nicht für eine starke Ellyl wie sie es zu sein schien. Aber dennoch genoss er ihre Gesellschaft. Wenn sie sich mit der Alchimistin und ihrer alten Bekannten ohne mich treffen würde… würde sie mir das Wichtigste bestimmt erzählen. Zufrieden darüber, dass er jetzt wusste, was er tun sollte, blickte er zuversichtlich in die Stadt hinein, und er sah ein, dass es mehr für ihn zu entdecken gab, wenn er sich ohne Nerea umsah. Auf meine Hilfe ist sie ohnehin nicht angewiesen.

Er betrachtete das Schiff und erinnerte sich an den Vogel, der noch immer da hockte, aber ihn verdrossen anblickte und aufgehört hatte, zu hämmern. Das Schiff muss auch noch jemand reparieren. Er hatte der Crew versprochen, das bei eventuellen Schäden zu erledigen, wo er in Sachen Handwerk doch einiges auf seinen Reisen gelernt hatte. Zwar hatte er noch nie ein fliegendes Schiff repariert, lernte dafür früher aber mal auf auf der See, wie man gewöhnliche Schiffe auf Vordermann brachte. Das wird auch noch kurz vor der Abreise machbar sein.

Er schaute nochmal auf den Vogel und hoffte, eine Idee davon zu bekommen, was er ihm sagen wollte. „Ich werde mal die Stadt erkunden gehen“. Er rief das laut, so dass es auch die Crew an Bord des Sternenküssers hören konnte, sah Nerea fragend an und wartete eine Reaktion ab. Er wollte nicht ohne Bestätigung losziehen.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Elodriel am Sa Jul 04 2015, 10:54

Sen'Lorehs bleibt einen Moment am Eingang der Gasse stehen und tut so, als würde er an Natsow herumfummeln. Dabei schaut er aber möglichst unauffällig immer mal wieder zu dem Wächter, der da steht. Die Pappenheimer von der Wache kümmern sich nun also auch darum...naja, als ob das etwas nützen würde. Nein, er hat keine all zu hohe Meinung von der Stadtwache, jedenfalls dann nicht, wenn es darum geht, zu ermitteln. Sie sind wunderbar darin, die Ordnung zu wahren, aber wenn erstmal etwas passiert ist...nun, aber jetzt ist er ja da. Aber er geht nun erstmal zum Vordereingang des Hauses seines alten entors und klopft dort an. Er will den Pygmaei erstmal befragen, ob er vielleicht etwas mitbekommen hat. Und dann würde er durch die Hintertür zu den Gassen gehen und damit vielleicht der Wache da vorn aus dem Weg gehen, damit er ungestört arbeiten kann.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Vierna am So Jul 05 2015, 00:58

Yliasir bestätigte seine Kenntnisnahme ihres neuen Auftrags mit einem knappen Kopfnicken. Iri'Aurelia schien etwas gestresst zu sein, daher hielt er es für besser, ihr nicht auch noch irgendwelche Fragen zu stellen, sondern den Auftrag einfach sofort und schnell durchzuführen. Sollte er sich denn so einfach durchziehen lassen.
Sie sollten also den Tatort eines bisher ungeklärten Mordes untersuchen. Na, das klang doch zumindest machbar. Auch sein Partner Thorn nickte und zusammen verließen sie den Raum. Schweigend liefen sie durch die Gänge der Himmelsfestung, bis sie schließlich ins Freie traten. Es war eigentlich ein recht schöner Tag, sonnig und warm. Yliasir gähnte, spannte seine Rückenmuskulatur an und schlug ein paar Mal mit den Flügeln, die er heute noch nicht genutzt hatte und somit noch etwas steif waren. Dann wandte er sich seufzend an Thorn.
"Nun ja, dann sollten wir uns wohl besser schnell zum Tatort begeben. Iri'Aurelia klang nicht so, als würde sie ein Versagen oder zu lange Wartezeiten akzeptieren."
Dann überprüfte er noch einmal, ob sein Umhang auch richtig über seine Schulter drapiert war, und schritt dann eilig in Richtung Thanmar'Mercantis voran.

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Mi Jul 08 2015, 11:23

Neamh'Nerea las den Bericht über den Mord in Klein-Mechanikus. Anscheinend war das nicht der erste. Für sie war es neu, die Nachrichten der Stadt in gedruckten Worten zu erfahren. Neben ihr stand noch dieser Zwerg, augenscheinlich wartete er auf eine Bestätigung ihrerseits. Plötzlich sah sie wieder diesen Vogel, der vorhin schon auf Deck aufgetaucht war. Diesmal flog er auf den Gidwerg zu, setzte sich auf dessen Schulter und begann wieder, vor sich hin zu hämmern.

Radorwan konnte es nicht fassen, da setzte sich dieser Vogel doch wirklich auf seine Schulter und hämmerte los. Die Berührung war nicht schmerzhaft, aber er konnte doch eine weitere Auffälligkeit entdecken. Dieser Vogel hatte nicht nur seltsame Farben, er bestand komplett aus Metall und hatte eine schwarze Erhebung auf dem Bauch.


Sem'Lohrehs klopfte mit Hilfe des mechanischen Türklopfers an Schlüsselmachers Tür. Es dauerte ein Weile, bis der Pygmaei öffnete. Als er den Ellyll erblickte, stahl sich ein Lächeln auf das Gesicht des alten Mannes.
"Komm herein, mein Freund. An diesem Tag tut es gut, ein freundliches Gesicht zu sehen." Der Alte trat zu Seite und ließ den Detektiv passieren.

Nym'Vamari erreichte in der Zwischenzeit den Hafen. Sie blickte sich nach den Schiffen um und entdeckte die Sternenküsser. Neamh'Nerea hatte inzwischen das Schiff verlassen, doch stand sie noch in der Nähe und las ein EXTRABLATT. In ihrer Nähe stand noch ein Gidwerg.

Aean'Ylasiasir und Sias'Thorn machten sich auf den Weg. Dieser führte sie über Brücken auf die Handelsinsel. Heute wehte ein scharfer Wind, der die Überquerung der Brücken erschwerte, doch erreichten sie das andere Ufer gefahrlos. Kurz darauf passierten sie den Hafen, es herrschte geschäftiges Treiben, da neue Schiffe angelegt hatten. Schon war die nächste Brücke in Richtung Klein-Mechanikus in Sicht.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Elodriel am Do Jul 09 2015, 13:31

Sem'Lorehs' Züge hellen sich sofort auf, als er sen alten Mann zu Gesicht bekommt. Hach, was hat er hier doch für viele schöne Stunden verbracht in seiner Kindheit und Jugend. Ständig gab es was zu basteln und zu lernen. Damals war sein Vater auch noch voller Hoffnung, dass sein Sohn in seine Fußstapfen treten würde. Aber den gedankengang verfolgt er besser gar nicht erst weiter, sonst ist die gute Laune schnell wieder verflogen. "Und ich freue mich, wieder mal hier zu sein." Er tritt ein und schaut sich kurz um. Eigentlich sollte ich viel häufiger zu Besuch kommen. Ein wenig keimt da ja schon ein schlechtes Gewissen, da er jetzt ja auch nur der Arbeit wegen zu Besuch ist. Aber nein, er wird sich zumindest ein wenig als guter Gast präsentieren, auch wenn es ihm regelrecht im Magen zieht, nun nicht direkt mit den Befragungen zu beginnen. "Habt Ihr denn noch diese vorzüglichen Kekse und den Tee, den Ihr so gern reicht?" Das Nötige mit dem nützlichen verbinden, das kann man sich ja auch mal gönnen...oder sich dazu zwingen, sich das zu gönnen. Da draußen liegt er...der Tatort und er redet über Tee...das ist aber auch schwer. Natsow kommt hinter ihm rein gerollt und dreht sich einmal um sich selbst, dabei lautstark zischend.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von PrinzessinSelenia am Sa Jul 11 2015, 22:56

Nerea überflog die Zeitung. Anscheinend hatte es in letzter Zeit mehrere Morde gegeben und die ganze Stadt war darüber in Aufregung. Sogar der Fürst schien besorgt zu sein, wenn er eine Sonderabteilung für die Aufklärung einrichtet. Viel Interessanter als die schrecklichen Verbrechen war für Nerea aber die Art wie sie davon erfuhr. Sie starrte die kleinen, schwarzen Buchstaben auf dem Papier an. Sie schienen nicht darauf geschrieben worden zu sein. Das wäre ja auch ein unheimlicher Aufwand, bei der Menge die hier überall verteilt war. Vielmehr schienen sie teil des Papiers zu sein. Erstaunlich! Nerea war so darin vertieft sich zu wundern, dass sie die Frage des Gidwergs neben ihr erst gar nicht bemerkte. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, dass er sie anstarrte. Hatte er etwas gesagt? Nerea sah auf und wollte etwas zu Radorwan sagen, da bemerkte sie Nym'Vamari, die sich dem Schiff näherte und ihr aufgeregt zuwinkte. Erfreut umarmte sie ihre alte Freundin zur Begrüssung. "Vamari! Schön dich zu sehen, wie geht es dir?", fragte sie lächelnd.

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Mo Jul 13 2015, 23:15

Schlüsselmacher nickte aufgeregt: "Ja, ein guter Tee und ein paar Haferkekse. Eine gute Idee, mein lieber Sem'Lohrehs." Der Pygmaei verschwand in der Küche und kam dann mit einer dampfenden Kanne Tee und einer Dose mit Keksen zurück.
"Es sind unruhige Zeiten angebrochen. Mein Volk scheint nicht mehr sicher zu sein und dunkle Mächte sind am Werke. Wenn du ein wenig Zeit hast, könntest du etwas für mich finden. Ich habe auch einen Abenteurer eingeladen. Ich hoffe, er wird meiner Einladung folgen." Schlüsselmacher nippte genussvoll an seinem Tee und knabberte gedankenverloren an einem Keks.

Nym'Vamari erwiderte die Begrüßung der Himmelsfahrerin und fragte sie verstohlen: "Konntest du alles für mich besorgen?" Dabei achtete sie darauf, dass Radorwan so wenig wie möglich mitbekam.

Ein Hafenarbeiter lief an dem Gidwerg vorbei. Er sah den Vogel und die Unentschlossenheit des Abenteurers und rief ihm zu: "Du solltest ihm seine Nachricht abnehmen, bevor er sich durch deine Schulter bohrt."

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Filraen am Di Jul 14 2015, 23:18

Sias'Thorn kommentierte Yliasirs Aussage mit einem knappen, stummen Nicken. Er hatte recht, in einer solchen Situation sollte man Iri'Aurelia wirklich nicht auf die Nerven gehen.
Schweigend folgte er Yliasir über die vielen Brücken in Richtung Klein-Mechanikus. Es war sehr windig heute, was Yliasir mit seinen Flügeln etwas den Weg über die Brücken erschwerte, doch auch das war schnell geschafft und so kamen sie nur kurze Zeit später am Tatort an. Der Mann der Stadtwache ließ sie bereitwillig passieren, als er ihre Uniform sah.
Die Leiche des Pygmaei lag wohl immer noch genau so, wie sie wohl aufgefunden worden war.
Thorn musste nur einen Blick darauf werfen, um die Todesursache festzustellen.
"Er wurde von irgendetwas zerfetzt, vermutlich irgend ein Tier mit scharfen, langen Krallen", teilte er Yiliasir mit.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Elodriel am Mi Jul 15 2015, 00:51

Sem'Lorehs kennt sich noch immer gut hier aus. Es hat sich aber auch quasi nichts and er Einrichtung geändert. Dafür sieht er ein paar neue mechanische Spielereien hier und dort. Doch das soll ihn erstmal nicht ablenken. Er holt zwei Tassen aus der Küche, da der Pygmaei ja nicht alles allein tragen kann. Schließlich nimmt er dankend den Tee entgegen und nickt dann leicht. Ich habe in letzter Zeit von vielen gewaltsamen Toden hier im Viertel gelesen. Das letzte Mal gleich hier bei Euch in der Nähe, Meister. Diese Art der Ehrbezeugung für den kleinen Bastler hat er sich stets beibehalten. Dann schaut er aber fragend drein, während er ihnen beiden die Tassen mit dem Tee füllt. Wie kommt ihr denn darauf, dass es etwas...dunkles ist? So wie Ihr das sagt, klingt das nach mehr, als einem normalen Serienmörder. Und was soll es wohl bedeuten, dass sein alter Mentor einen Abenteurer eingeladen hat? Das alles stärkt den Drang, sich dieses Falls voll und ganz zu widmen nur noch.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Radagast am Fr Jul 17 2015, 06:11

Radorwan wusste nicht, was er tun sollte. Die junge Himmelsfahrerin hatte ihn gerade einfach ignoriert. Und dann der Vogel! Er bestand wohl gänzlich aus Metall, was der junge Gidwerg unfassbar fand. Als ihn dann noch der Hafenarbeiter ansprach, musste er auf die anderen völlig verwirrt wirken. Was für eine Nachricht? Und wie sollte ich sie verstehen?.

Radorwan traute sich nicht, Nerea noch mal anzuschauen, oder sie gar noch mal zu fragen, da sie dann vielleicht wieder nicht antworten würde. Außerdem musste er sein gedankliches Durcheinander erst mal wieder ordnen. Er schaute zu dem Hafenarbeiter. Was für eine Botschaft? Und wie kann es sein, dass der Vogel bloß aus Metall besteht?
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Mo Jul 20 2015, 20:14

Der Hafenarbeiter beginnt zu lachen: "Du bist wirklich nicht von hier! Drück dem Vogel einfach auf den Bauch!" Mit diesen Worten eilt der Arbeiter weiter.

Sias'Thorn und Neamh'Yliasir beginnen, den Toten zu untersuchen. Grausam ist der körperzu gerichtet, jedoch können sie folgendes feststellen. Yliasir fällt auf, dass trotz des Gemetzels die Kleidung des Toten unversehrt ist. Thorn hingegen entdeckt zwei schwarze stellen an den Schläfen des Pygmaei. Als er diese berührt, verwehen sie jedoch und hinterlassen nur eine schwarze Stelle an seinem Finger.

"Schatzfinder war noch bei mir und jetzt ist er tot. Er hat mir eine Nachricht gebracht und hatte Angst, der Dunkle würde ihn verfolgen. Er war so aufgeregt und ruhelos. Darum blieb er auch nicht lange." Während Schlüsselmacher noch erzählte, sah Lohrehs, dass zwei Gardisten des Fürsten den Toten zu untersuchen begannen.

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Elodriel am Mi Jul 22 2015, 21:14

Der junge Ermittler knabbert an einem der Kekse und genehmigt sich immer mal wieder einen Schluck von dem Tee. Das klingt alles noch recht verworren...aber die Erkenntnis, dass Schlüsselmacher noch mit dem letzten Toten gesprochen hatte, ehe dieser verstorben ist, ist ja fast shcon ein Glücksgriff. Weniger Glücksgriff ist da wohl, dass er nun entdeckt, dass da draußen Leute von der Fürstengarde aufgetaucht sind und den Tatort zu untersuchen beginnen. Damit wird es nun schwer, durch den hinterausgang unbehelligt zum Ort des Verbrechens zu gelangen. Er stellt seine Teetasse ab und steht auf, um zum Fenster zu gehen. "Wer ist dieser Dunkle...wusste er das? Und was hat er Euch für eine Nachricht gebracht? Erschaut kurz fragend gen Pygmaei, dann aber wieder hinaus, um zu sehen, was diese beiden Gardisten da draußen machen. Und auch, ob ihm so schon etwas auffallen könnte.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Do Jul 23 2015, 18:31

"Wer dieser Dunkle ist, dass weiß keiner. Er soll nur für diese ganzen Verbrechen verantwortlich sein." Schlüsselmacher nippt an seinem Tee. "Schatzfinder hatte Informationen, dass der Dunkle Hinweise auf den Schlüssel gefunden hat - irgendwo in Khof'Grom. Wie kommen die Khof'Ghot an den Schlüssel und was will der Dunkle damit?" Der Pygmaei steckt sich einen Keks in den Mund und redet dann weiter, dabei spritzen einige Krümel aus seinem Mund: "Hmmpf, ich habe eine Abenteurer, einen Gidwerg, eingeladen, der danach suchen soll. Ich hoffe, er kommt auch."

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Elodriel am Do Jul 23 2015, 19:09

Sem'Lohrehs schaut nochmal vom Fenster zurück zu dem kleinen Mechaniker und blickt nachdenklich drein. Und kurz darauf ist er umgebracht worden? Also hat es vielleicht etwas mit diesem Schlüssel zu tun? Was für ein Shclüssel? Für ihn als nicht Teil des Pygmaei-Volks ist wohl der Gedanke nicht so naheliegend, dass es um einen ebstimmten, quasi DEN Schlüssel geht. Er nickt kurz und wendet sich wieder dem Fenster zu, den Tatort so schonmal erfassend. Diesen Abeteurer habt Ihr schonmal erwähnt vorhin...wer ist es und in wiefern soll er helfen können? Die Leiche lag also noch dort...die Stadtwache ist wirklich sehr langsam. Wobei es wohl auch wahrscheinlicher ist, dass diese Leute von der Fürstengarde bessere Arbeit leisten, als die Stadtgardisten. Aber wie kann es sein, dass die Kleidung des Toten scheinbar unbeschadet geblieben ist? Oh er sollte unbedingt dort raus.
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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von PrinzessinSelenia am Sa Jul 25 2015, 14:11

"Ja, ich habe alles was du wolltest", flüsterte Nerea der Alchemistin zu, ebenfalls darauf achtend, dass niemand etwas von ihrem Gespräch mitbekam. Sie zog Nym etwas näher in den Schatten des Schiffes, wo sie keiner mehr beachtete. Aus ihrer Tasche holte sie dann die zwei kleinen, braunen Päckchen in die sie die Kräuter eingewickelt hatte. Doch bevor sie die beiden Nym zusteckte, fragte sie leise: "Hast du das Geld da?"

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Vierna am Sa Jul 25 2015, 19:00

Yliasir bestätigte Thorns Aussage mit einem Nicken. Zerfetzt schien auch ihm das richtige Wort zu sein, mit dem man die Leiche des Pygmaei am treffendsten beschreiben konnte. Aber dass es irgendein Tier war, welches ihn so zugerichtet hatte, konnte er nicht ganz bestätigen.
"Es kann kein Tier gewesen sein", teilte er Thorn mit. "Kein Tier das ich kenne, könnte den Körper, aber nicht die Kleidung darüber verletzen. Siehs dir doch an, das Einzige was noch heil ist sind die Klamotten, da stimmt doch was nicht."

Thorn  nickte nur stumm. Seine Aufmerksamkeit hatten zwei schwarze Flecken an den Schläfen des Toten erweckt. Er beugte sich hinunter, um festzustellen ob es auch Wunden oder etwas anderes waren, doch als er sie berührte, fielen sie wie feiner Staub ab und hinterließen nur eine leichte Schwärzung an seinen Fingerspitzen. Nachdenklich betrachtete Thorn diese. War das wirklich Staub? Oder vielleicht Asche? Oder doch etwas ganz anderes? "Du hast recht, hier stinkt etwas bis zum Himmel, aber ganz gewaltig", knurrte er dann in Yliasirs Richtung.

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von TKarn am Di Jul 28 2015, 14:07

Nym nickte und steckte Nerea einen Beutel mit 30 Silberstücken zu. Dann tummelte sie sich und machte sich wieder auf den Weg in ihr Labor. Das erste Treffen war geschafft, jetzt musste sie zusehen, wo Sem'Lohrehs war. Früher war er oft bei einem Pygmaei namens Schlüsselmacher. Vielleicht sollte sie sich dorthin begeben.


Radorwan drückte verwundert auf den Bauch des Vogels. Dieser öffnete sich und ein kleiner Zettel lag darin. Neugierug las der Gidwerg.

"Sehr geehrter Herr Radorwan. Ich habe von ihren Fähigkeiten und würde sie bitten, zur Erledigung eines Auftrages meine Werkstatt aufzusuchen."

Unterschrieben war die Nachricht mit "Schlüsselmacher".

Kurz überlegte der Gidwerg und lehnte dann dankend ab, schließlich war er ja erst in der Stadt angekommen. Er verstaute den Zettel wieder in dem Vogel, der dann auch abhob und zwischen den Häusern verschwand.


Thorn und Yliasir untersuchten noch eine Weile die Gegend, hatten aber keinen weiteren Erfolg bei der Untersuchung des Toten. Jedoch in der Nähe stieß Thorn auf einen schwarzen glattpolierten Stein. Der Soldat der Stadtwache trat an sie heran und fragte: "Sollen wir den Brüdern Eldors Bescheid geben, dass sie den Toten abholen?"


Schlüsselmacher sagte: "Ach, das ist ein Gidwerg, der schon manche Abenteuer erlebt hat. Ich wollte ihn auf die Suche nach dem Schlüssel schicken."
Lohrehs blickte wieder nach draußen. Augenscheinlich hatten die Ermittler nichts weiter gefunden.

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Re: 1. Akt - Verbrechen in der Stadt

Beitrag von Elodriel am Di Jul 28 2015, 21:10

Der Ermittler hört den Worten des Pygmaei zwar zu, aber seine eigentliche Aufmerksamkeit gilt dem Treiben da draußen. Er glaubt zu erkennen, dass sie die Leiche wohl bald beiseiteschaffen wollen. Er muss da einfach raus. "Verzeiht, aber ich muss mal eben hinaus und sehen, ob man noch Spuren finden kann, ehe da draußen alles verwischt wird. Er blickt kurz entschuldigend gen seines alten mentors und eilt dann zu der Hintertür. Er wird sich irgendwas ausdenken müssen, warum er sich dorthin begibt, die Gardisten werden gewiss nicht sonderlich erfreut sein, dass ein Zivilist dort herumschnüffeln will. Aber sie sollten doch auch jede Hilfe nehmen, die man ihnen bietet, oder? Man wird es sehen.
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