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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

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Beitrag von Jad am Di Jun 23 2015, 18:07

Der Rabe hatte unerwartete Essen bekommen. Er nickte dankbar in Neahs Richtung und aß. Zu den Enthüllungen sagte er nichts. Er hörte aufmerksam zu. Erst als die feindseligen Worte von Saltatrix gegen Neah wie Dolche flogen hob er seinen Blick. Es war offensichtlich, dass er mit ihrer Art gegenüber der Kitsune nicht einverstanden war. Zum Glück hatte er seinen Teller inzwischen leer gegessen. Er wischte sich den Mund an einem Ärmel ab und stellte den Teller auf einen Tisch in der Nähe. ""Ihr geht zu weit Magierfrau", funkelte er Saltatrix böse und ernst an. "Wie mächtig Ihr auch immer als Magierin sein mögt, im Umgang mit anderen Menschen seit ihr eine komplette Niete! Ihr seit vorlaut, gehässig und unnütz! Welchen Wert habt ihr für die Gruppe? Welche Künste beherrscht ihr, dass ihr wertvoll seit? Neahs Wert steht außer Frage. Was ist mit euch? Seit ihr schnell? Stark? Könnt ihr Münzen herbeizaubern? Oder ist alles an euch wie eure Worte nur hohles Blech?" Er fixierte ihre Augen die ganze Zeit, als würde ein Raubtier seine Beute im Visier haben. Der Kopfgeldjäger zwinkerte nicht mal.
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Beitrag von Darnamur am Di Jun 23 2015, 18:41

Bazille gähnte und gab sich keine Mühe sein offenes Maul durch eine Hand zu verdecken. Auch wenn er vielleicht nicht den Anschein machte, hatte er dem Gespräch aufmerksam zugehört und einige interessante Dinge waren ihm aufgefallen. Aber so wie es jetzt aussah, machte die aggressive Meute nicht den Eindruck, als würde er noch etwas Spannendes erfahren können.
Nach dem Kommentar des Raben mischte er sich dann jedoch ein: „Ohne Saltatrix‘ Hilfe wäre der Imker nicht mehr am Leben. Ich stelle ihre Loyalität und Nützlichkeit nicht in Frage. Du hingegen bist nur ein Elfenbastard, der uns hier irgendeinen Scheiß‘ über den Umgang mit Menschen erzählen will.“ Ein Kopfgeldjäger, der sich um freundschaftliche Beziehungen schert. Das wäre wirklich mal was Neues. Außerdem war dieser Vogel ein scheiß-arroganter Elf.
„Neah hat Recht: Das hier führt zu nichts. Ich habe gestern Oorm nicht zur Rede gestellt, weil ich sein Freund sein will, sondern weil ich ihn als mögliche Gefahr angesehen habe. Bei dem Rest von euch habe ich im Moment keine Befürchtungen, dass er sich mit dem Feind verbrüdert hat.“
Er begann sich in Richtung Tür zu entfernen: „Ich würde sagen, wir hauen von hier ab. Bis nach Grat ist es eine weite Reise. Aber diskutiert ruhig noch ein wenig, ich habe noch etwas Wichtiges zu erledigen.“ Mit diesen Worten stieß Bazille ohne sich umzusehen die Tür auf und stampfte ins Freie. Das Schwert, das er in einer Scheide an seiner Hüfte trug, schlenkerte auf und ab.
Seine verschiedenfarbigen Augen schweiften über das Gelände. Weder Leichen, noch Lebende waren zu sehen. Dann wollen wir mal. Er ging hinüber zum Stall der Taverne und öffnete die Tür. Er hoffte, dass sich hier etwas Brauchbares finden ließ. Vielleicht von den Zwergen oder der blonden Frau, die sich irgendwann im Laufe des Abends auf ihr Zimmer verkrochen hatte. Der Söldner hatte keine Lust, wieder den ganzen Tag marschieren zu müssen, wenn er ohnehin keinen Gesprächspartner hatte, mit dem er reden konnte.
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Beitrag von Mini Drachin am Di Jun 23 2015, 21:29

Die Worte von Neah und Sam waren Saltatrix recht egal, aber der Rabe wagte es sie direkt zu beleidigen!
Dieser dreckige Menschling wagte es allen ernstes die "Nützlichkeit" eines Dämons anzuzweifeln?! Soeben hatte sich der Elf einen ernsthafen Feind gemacht, der ihm nur nicht direkt an die Gurgel sprang, weil er nicht durfte. Weil seine Mächte eingeschränkt waren. Hätte Bazille sie nicht verteidigt, sie wäre spontan hinter ihm aufgetaucht und hätte ihm das Essen aus der Hand geschlagen. Diesen Mistkerl und Abschaum hatte ihr Meister glücklicherweise noch nicht mit in den "Freunde"-Befehl eingeschlossen. Gut, dass er erst später gekommen war.
"Neahs Wert steht außer Frage." - Da stimmte Saltatrix zu, sie war unnütz. Aber so hatte er es nicht gemeint.
Warum also stand er so vorbehaltlos auf Neahs Seite? Er hatte keine Ahnung was Neah konnte, oder Ähnliches. Außer die beiden kannten sich bereits. Was auch immer es war, sobald sie frei von ihrem Meister war, würde sie diesen beiden Kreaturen das Leben zur Hölle machen. Sie würde sie markieren. Ein Mal, dass für jeden andern Dämon sichtbar sein würde. Eines, das sagen würde "Quäl mich!" Neah würde es vermutlich schnell loswerde. Wenn sie auch nur ein wenig kompetent war, dann erkannte sie wenn Magie auf ihr wirkte.
Apropos... sobald Neah irgendwie versuchen würde sie zu untersuchen würde sie auch sehr schnell feststellen, dass sie keine Magierin war, sondern ein komplettes magisches Wesen. Und wenn Neah gut war, dann würde sie auch den dämonischen Ursprung in ihr erkennen. Aber sollte sie das jemals zur Sprache bringen... In der Gruppe gab es keinen zweiten Magier, der sie untersuchen konnte. Damit würden ihre Worte gegeneinander stehen.

Wie auch immer es weiter gehen würde, diese beiden würden Leiden. Zumindest soweit es ihr gestattet war sie leiden zu lassen.

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Beitrag von Thorgrimm am Do Jun 25 2015, 03:57

"Ja, wir sollten weiter." löste Oorm schließlich sein langes Schweigen und drückte sich im selben Augenblick vom Tisch, sodass dieser mit einem angestrengten Ächzen über die Holzdielen schabte. Er sah noch einmal in die Gruppe, bevor er sich abwandte und aus der Taverne ging. "Basil hat Recht. Wir müssen keine Freunde werden, sondern dafür sorgen, dass der Nekromant gestoppt wird. Ob ihr eine Magierin seid, ein Fuchs, ein Elf oder einfach nur ein Mensch, ist völlig egal, solange wir alle das gleiche Ziel haben." Mit diesen Worten verließ auch Oorm schließlich das Gebäude und lehnte sich davor an die Wand.
Der alte Mann musste zugeben, dass er neugierig war, was Neahs Fähigkeiten betraf. War sie eine Magierin, die sich verwandeln konnte oder vielleicht doch etwas anderes? Oorm hatte noch nie einen anderen Gestaltwandler getroffen und konnte diese Gelegenheit nicht einfach so vergehen lassen. Auf dem Weg nach Grat würde es genügend Zeit geben, sich mit der Frau über dieses Thema zu unterhalten und auszutauschen. So wartete er darauf, dass auch der Rest der Gruppe zu streiten aufhörte und sich wieder auf das konzentrierte, dass wirklich wichtig war - den Nekromanten aufhalten.

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Beitrag von Schattenmond am Sa Jun 27 2015, 21:34

Neah horchte auf. Er schein sie tatsächlich zu verteidigen.
Sie brauchte einen Moment um das Gefühlschaos zu ordnen, Verwirrung, Wut und Hass auf Saltatrix. Ja, verschwinden, das war eine gute Idee. Sie waren schon viel zu lange am selben Ort.
"Ja." pflichtete Neah Oorjm schließlich bei und sie ging nach draußen.

Es war schön. Sie sog die frische Luft ein und Genoss es, die seltsame Magierin nicht sehen zu müssen. Das würde eine lange Reise werden...
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Beitrag von Darnamur am So Jun 28 2015, 18:36

Sonnenlicht fiel ins Innere, als Bazille die Tür öffnete. Es war ein durchaus, ansehnliche kleine Stallung und es schien so, als würde sich darum gekümmert werden. Momentan war sie jedoch zum größten Teil…leer. Er konnte Samuels Klepper erkennen, der in einer Box seinem leidigen Dasein fristete. Und ansonsten…
Tja. Verschissen. Bazille hatte es ja geahnt. Natürlich blieb für ihn nichts anderes mehr als zweitklassige Ware übrig. Nur die Reittiere der Zwerge waren noch für ihn übrig, die sich gerade an etwas Heu labten. Schnaubend trat er an die beiden Viecher heran. Es waren Esel.
Eigentlich war diese Tatsache nicht verwunderlich, wenn man bedachte, dass Zwerge lieber kleinere Reittiere bevorzugten und das Reiten auf Ponys wohl an ihrem Selbstwertgefühl gekratzt hätte. Außerdem waren Esel billiger. Sie waren genügsam, fraßen nicht viel. Und man konnte mit ihnen weitaus besser unwegsames Gelände durchqueren, als es mit einem Pferd möglich gewesen wäre.
Damit endeten aber auch schon die Vorteile aus Bazilles Sicht. Esel waren störrische Tiere. Bei Gefahr liefen sie nicht einfach weg, wie es ein vernunftbegabtes Wesen tun würde. Nein! Sie blieben einfach auf der Stelle stehen. Da nützt es auch nicht, wenn man das Tier schlug. Es. Bewegte. Sich. Nicht. Kein bisschen! Wenn er nun also von dem Wirt oder den Zwergen erwischt werden würde, hatte er ein Problem. Und sie auch.
Bazille seufzte resigniert. Ein Esel bedeutete auch Arbeit. Die Hufe der Tiere musste man immer wieder überprüfen, damit sie nicht kaputt gingen. Pferde waren einfach in jeder Hinsicht handsamer.
Aber na schön. Die Qual der Wahl…
Der Blick des Söldners pendelte zwischen den beiden Prachtexemplaren hin und her. Der rechte Esel hatte grau geschecktes Fell und stopfte sich gerade mit Heu voll. Als das…Geschöpf zu ihm aufsah, legte es sofort die Ohren an und schnaubte mürrisch durch seine Nüstern. Du magst mich wohl besonders gern, was?
Nun, vielleicht erging es ihm bei dem anderen ja besser. Hoffnungsvoll musterte Bazille den zweiten Esel. Der starrte emotionslos und stoisch zurück. Nur das Maul bewegte sich ein wenig, als er das Heu hinunterkaute. Die Ohren von diesem Esel waren nicht angelegt, als sei er auf Ärger aus, sondern hingen stattdessen entspannt herunter, als könnte ihn nichts in der Welt aus der Fassung bringen. Das Fell war rußschwarz. Bazille schätzte das Tier auf etwa zehn Jahre.
„Okay, ich versuche es mit dir, Kamerad. Ich hoffe, dass ich diese Wahl nicht bereuen werde.“ Der Söldner machte sich an der Box zu schaffen und führte dann den Esel an seinen Zügeln heraus. Bis jetzt verhielt er sich ruhig und kaute sogar noch weiter entspannt sein Heu. So weit, so gut. „Jetzt brauche ich wohl auch noch einen Namen für dich, Vieh.“ Von den Zwergen würde er ihn nämlich nun wohl nicht mehr erfahren.
„Mein Ziehvater hat seinen Hund Merbel genannt“, redete er auf das Tier ein, während er ihm die dunkle Stehmähne kraulte. „Was hältst du davon?“
Bazille gähnte, während er dem Esel in die großen Augen starrte: „Ja, hast ja Recht, es klingt beschissen. Ich überlege mir etwas Besseres.“
Er stieß die Tür ins Freie auf und blieb stehen, kaum dass er die Schwelle überquert hatte. Oorm und Neah schienen schon auf ihn zu warten. Verflucht. So war das nicht geplant gewesen. Die hätten doch noch reden sollen! Dann hätte er schon mal in den Wald vorgehen können. Jetzt hingegen könnte er noch Probleme mit dem Diebstahl bekommen. Gerade, wenn Oorm, dieser Gutmensch dabei war.
Bazille kratzte sich am Kinn. Dann ließ er den Esel ins Freie treten: „Öhm…darf ich vorstellen: Neah, Oorm, das hier ist Horatio. Horatio, das sind Neah und Oorm, zwei sehr freundliche Gestalten. Ihr werdet euch sicher blendend miteinander verstehen!“
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Beitrag von Elli am Mo Jun 29 2015, 16:47

Im Grund hatte Samuel Neah gerne gesagt, dass sie sich selbst widersprach. Er war der Meinung dass sie diejenige war, die nicht ehrlich war. Ebenso wenig wie Salatrix. Aber wann hatte Sam es jemals mit ehrlichen Menschen zu tun gehabt? Da fielen ihm nicht viele ein. Erst eine neuerliche Erfahrung mit einer Dame names Dana hatte ihm gezeigt, dass niemand ehrlich war. Weder Frauen, Männer, Kinder noch Füchse offenbar. Er stand wortlos auf und ging wieder nach oben in seine Kammer um dort die wenigen Habseligkeiten zu holen, die er dort gelassen hatte. Er entdeckte nun erst einen recht unansehnlichen Fleck auf der Matraze die ihm als Nachtlager gedient hatte, verzog angewidert das Gesicht und schrieb den Fleck seiner Gespielin zu. Schnell hatte er alles aufgelesen, was er doch noch liegen hatte.
Langsamen Schrittes ging er wieder nach unten um sein Pferd zu holen. Draußen traf er auf Oorm, Naeh und Basil der plötzlich einen Esel zu haben schien. Er schaute einen Moment verwirrt, ging aber ohne ein Wort weiter um den Kampf mit seinem Pferd aufzunehmen.
Natürlich begrüßte dieses ihn nicht wie es vielleicht ein gutes Pferd seinen Reiter begrüßen würde mit einem Wiehren, sondern drehte ihm einfach den Rücken zu. Das konnte ja was werden. Langsam ging Samuel auf das Tier zu, welches natürlich sofort austrat. Es dauerte etwas, nicht ohne schmerzhafte Bisse, Kopfnüsse und einige Tritte auf seine Füße schaffte Samuel es zumindest das Tier umzudrehen und aus der Box herauszulocken. Er führte das Tier nach draußen und schwang sich bevor das Tier begriff was ihm geschah auf seinen Rücken.

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Beitrag von Leo am Mo Jun 29 2015, 18:20

Auch Mike bemerkte, wie die Stimmung wieder sanfter wurde. Alle machten sich nun auf den Weg nach draußen, also folgte er den anderen. Es war bereits angenehm warm, und da die Sonne hier und da zwischen den Häusern herausblinzelte, schob Mike seinen Strohhut in dessen angestammten Platz auf dem Kopf. Ein schöner Sommermorgen … aber jetzt war keine Zeit zum Faulenzen. Immerhin waren sie auf einer enorm wichtigen Suche.
Er wandte den Kopf in Richtung Stall, wo sich Basil gerade mit Neah und Oorm unterhielt. Neben ihm stand ein Esel, der Mike anguckte, als habe er noch nie etwas Langweiligeres gesehen.
Horatio?!“ Mike konnte nicht anders; er prustete los. Es dauerte ein paar Sekunden, bis er sich wieder im Zaum hatte. „Aber wo hast du ihn her?“ Er wies auf das offene Stalltor und verzog das Gesicht. „Doch nicht etwa geklaut? Basil, das geht nicht. Wir arbeiten im Namen des Senats. Da können wir uns nicht wie Banditen aufführen und den Leuten ihre Esel klauen.
Außerdem war es ungerecht. Esel waren nicht billig. Nicht einmal so dumpf dreinblickende Viecher wie Horatio.

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Beitrag von Darnamur am Di Jun 30 2015, 00:12

Jetzt kam auch noch der Stinker hinzu. Als ob Bazille nicht schon andere Sorgen hatte. Aber vermutlich würde nun erst einmal die ganze Gruppe Horatio bestaunen dürfen. Der zeigte sich von den Geschehnissen unberührt und mampfte verdrießlich weiter an seinem Heu, das ihm noch im Maul hing. Selbst der beißende Geruch des Imkers schien ihn nicht zu irritieren. Dieses Vieh war einfach unglaublich.
Nun ja, Bazille fragte sich, ob es die Mühe wert war, Mike tatsächlich zu überzeugen. Würde der Kleine sonst zurück in die Taverne stürmen und ihn ans Messer liefern? Eher nicht, vermutete der Söldner, während er seinem Esel die Schnauze rieb.
Um eine Antwort war er sich trotzdem nicht zu schade: „Streng genommen ist es kein Diebstahl. Es ist eher eine Befreiung.“
Bazille grinste den Imker hässlich an: „Der Esel hier gehörte den Zwergen und Zwerge sind grausame Bastarde. Mein Ziehvater war auch einer. Der hat mich immer im Suff geschlagen. Einmal hat er mir sogar beide Beine gebrochen und mich in ein Wasserfass geschmissen.“
Er lachte trocken: „Da wär‘ ich fast drin ersoffen. So etwas kann ich diesem, armen Tier wirklich nicht zumuten. Horatio kommt mit mir, nicht wahr Horatio?“
Horatio zeigte keinerlei Anzeichen von Emotion und blickte Mike trübselig ein. Das rechte Ohr flappte kurz hoch und hing dann wieder schlaff herunter. Bazille nickte: „Ye. Da siehst du es. Horatio ist mit mir einer Meinung.“
Er überprüfte kurz den Sattel und schwang sich dann auf den Rücken des Esels, um es Samuel gleichzutun. Nur sah seine Gestalt im Vergleich zu ihm, um einiges heruntergekommener und verwahrloster aus. Horatio macht das schon wett. Er ist gutaussehend genug für uns Beide.
Er wandte sich noch mal an Mike: „Wenn du etwas Gutes tun willst, dann halt‘ mich nicht auf, sondern schnapp dir den anderen Esel, der noch im Stall dahin vegetiert.“
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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Elli am Di Jun 30 2015, 13:43

Mike schien ein wesentlich besseres Karma sammeln zu wollen, als es Samuel vorschwebte. Um ehrlich zu sein, war schon so manches in seiner Tasche gelandet, was ihm nicht gehörte. Einmal hatte er sogar deswegen fast sein Leben verloren, aber auch so eine Erbschaft antreten können. Nun ja, lange Geschichte. Mit einem leichten Kopfschütteln vertrieb er sie aus seinem Kopf.
Er fragte sich wie lange die Reise wohl dauern würde, wenn alle zu Fuß laufen würden. Das könnte schwierig werden. Er könnte durchaus noch jemandem mit auf dem Tier reiten lassen. Nur wen? Oorm viel aus. Dafür war er zu groß und bullig - oder besser bärig.
Mike? Nun das musste geruchstechnisch nicht sein.
Salatrix? Wer wusste was sie machen würde, würde sie hinter ihm sitzen.
Neah? Das wäre erträglich. Aber sicherlich würde sie nicht zustimmen, nachdem er vorhin sagte sie solle vorsichtig mit ihren Äußerungen sein.
Den Raben? Neeee.
Sam schnaufte. Er würde erstmal warten. Sicher ist sicher.

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Beitrag von Jad am Di Jun 30 2015, 17:06

Der Vacor folgte Mike hinaus. Er hatte nichts auf die Äußerungen von Bazille oder Salatrix geantwortet, sondern stand einfach mit dem gleichen Funkeln in betäubender Stille da. Schließlich zog er den Schwanz ein und verzog sich keifend. Salatrix blieb zurück, sagte aber auch nichts mehr. Sie passten gut zusammen fand er. Doch auch der Esel, den der Kopfgeldjäger nun erblickte war sichtlich ein passendes Reittier für den unglaublich hässlichen Gefährten. Der Rabe verschränkte die Arme und lehnte sich neben Mike an die Wand. Seinen Geruch hatte er inzwischen akzeptiert. Er störte ihn nur noch, wenn er aktiv daran dachte. Horatio beneidete der Rabe nicht. Was konnte schon schlimmer sein als ein jähzorniger, widerlicher und arroganter Söldner ohne Gewissen und egozentrischen Weltbild. Es war schon ein Wunder, dass er solange in Torant überlebt hatte. Nun vermutlich hatte er mehr auf dem Kasten als es den Anschein machte.... Es musste so sein! Anders konnte sich der Elf Basils Überdauern nicht erklären. Auch die giftige Frau behielt der Jäger im Blick Es war offensichtlich, dass sie etwas verbarg. Vacor war sich nur noch nicht schlüssig ob es ihn interessierte, was es war, oder nicht. Ihr Leben wäre ihm in diesem Moment ziemlich gleichgültig, wenn sie nicht hilfreich gewesen wäre. Dazu wollte er Mike befragen. Er konnte sich nicht so recht vorstellen, dass Saltatrix etwas interessierte außer Saltatrix. Doch er wartete ab, wie sich alles entwickeln würde. Im Moment galt es wohl vielmehr zu klären ob Schreckgesicht seinen Esel behalten durfte oder nicht.


Zuletzt von Jad am Mi Jul 01 2015, 07:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Mini Drachin am Di Jun 30 2015, 18:50

Nachdem alle das Gasthaus verlassen hatten und nurnoch Saltatrix am Tisch saß holte sie ihre Karte von Torant hervor und betrachtete sie.
Als sie wusste, wo ihr nächstes Ziel lag packte sie das Stück Papier wieder weg und erhob sich.
Sie trat ins Freie, wo sich der nächste Streit anbahnte. Wobei diesmal nicht sie sondern ein Esel im Mittelpunkt stand.
Sei es wie es sei. Sie hatte genug von Menschlingen und machte sich auf den Weg. Die anderen würden ihr schon folgen. Und wenn nicht... musste sie eben doch warten. Aber zumindest ein paar Meter konnte sie zwischen sich und die Gruppe bringen, bevor sie sich umdrehte und wartete.
Gerade im Moment wollte sie diesen ganzen Mist so schnell wie möglich hinter sich bringen und endlich wieder nach hause.
Und dazu gehörte eine schnelle Reise nach Grat.

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Schattenmond am Fr Jul 03 2015, 17:46

Neah hob eine Augenbraue. Doch dann lächelte sie amüsiert.
Ein traumhaftes Paar, der Esel und Bazille.
Also wollten sich so nach und nach wohl die meisten ein Reittier beschaffen. Eine gute Idee, aber was würde sie selbst jetzt tun? Ihre Gedanken kreisten um ihr eigenes recht kleines Pferd, welches irgendwo in ihrem Heimatland herum stromerte. Wie sollte es jetzt also weiter gehn?
Ein anderes Pferd, das war keine option. Ein neues Pferd wäre Verrat an ihrer Stute.
Still beobachtete sie die Situation.
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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Leo am Fr Jul 03 2015, 22:40

Herzerweichend.
Mike versuchte, nach außen hin abgebrüht zu wirken, als Basil von den Schandtaten seines Ziehvaters erzählte, doch innerlich musst er mit einem Mal gegen ein sonderbares Gefühl ankämpfen. Dieser Zwerg schien ja wirklich ein ausgemachtes Ekel gewesen zu sein. Niemand, nicht einmal jemand wie Basil, verdiente eine solche Behandlung, und Mike überlegte unwillkürlich, wie er wohl geworden wäre, wenn sein Vater ihm seine Beine gebrochen hätte.
Warum tat jemand so etwas? Nur, weil sein Ziehsohn hässlich war? Wie ungerecht …
Er sah von Basil zur Stalltür und zurück. Er hatte keine Erfahrung mit Zwergen (auf den Inseln waren sie höchst selten anzutreffen), aber nach dem, was der Söldner erzählte, waren sie keine sehr umgänglichen Wesen.
War es dann noch unfair, ihnen ihre Esel zu klauen? Wenn sie sie doch ohnehin schlecht behandelten?
Außerdem konnte er bei Basil – mit dem er sich ja eigentlich nicht sonderlich verstand – punkten, wenn er tatsächlich das andere Tier … borgte.
Er sah noch einmal zu dem Söldner und seinem Esel (wobei er es vermied, Basil in die verwirrenden Augen zu sehen), murmelte ein dumpfes „Na gut“, dann machte er sich auf den Weg in den Stall. Eigentlich war es ja wirklich nicht seine Art, Tiere zu stehlen, aber das hier war eben … was anderes. Außerdem geschah es im Dienste eines ganzen Kontinents.
Der Esel stand ganz hinten. Als Mike sich ihm näherte, glotzte ihn das Tier aus dunklen Augen an und blinzelte einmal, bewegte sich ansonsten aber kein Stück. Langsam, Schritt für Schritt ging er auf den Esel zu. Er war grau gescheckt, etwas kleiner als Horatio und auch nicht so stämmig; mit einem kurzen Blick zwischen die Beine des Tieres kam Mike zu dem Schluss, dass es sich um ein Weibchen handeln musste.
Das Problem war nur – wie sprach man einen Esel an?
Ganz ruhig, mein … meine Kleine.“ Vermutlich klang das nicht sehr überzeugend, doch die Eselsdame war ohnehin schon die Ruhe selbst; was Mike eigentlich sogar ein bisschen wunderte, aber wahrscheinlich konnten Esel einfach nicht die Nase rümpfen. Vorsichtig streckte Mike die Hand aus, strich, als das Tier nicht reagierte, zuerst über die Nase der Eselstute und danach die Stelle zwischen ihren Ohren. Der Esel starrte zurück, als ginge ihn all das gar nichts an; erst, als sein neuer Besitzer nach dem Seil griff, mit dem er festgemacht war, zuckten seine Ohren einmal, doch er machte keine Anstalten, sich gegen seinen unverhofften Auslauf zu sträuben.
Genial. Micheal Perkwood der Eselsflüsterer.
Nun denn, Freunde, darf ich nun vorstellen:“, begann er, während er seine neue Eselin auf das geöffnete Tor zuführte, „Das hier ist Biene, das neue Mitglied der Gruppe, und sie wird uns von nun an –
Er stockte. Dann drehte er sich um. Das Seil hing straff gespannt in seiner Hand. Mitten im Tor stand Biene, offenbar nicht gewillt, die neue Stallheimat schon zu verlassen. Mike zog probehalber an dem Strick, doch die Eselin stemmte alle vier Hufe in den staubigen Boden, und Mike merkte, dass sie offenbar stärker war als er.
Na toll. Eselsflüsterer. Klar doch.
Ähm, ja … bleiben wir doch einfach noch eine Weile an diesem, ähm, wunderschönen Ort stehen!“ Er hatte gehört, dass es bei störrischen Eseln das beste sei, sie einfach in Ruhe zu lassen; Schläge oder Stress bewirkten für gewöhnlich das Gegenteil dessen, was sie bewirken sollten.
Die Frage war nur, wie lange Biene brauchte, um ihre Trotzphase zu überwinden.


Zuletzt von Leo am So Jul 05 2015, 11:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Thorgrimm am So Jul 05 2015, 03:36

Es war lediglich ein kurzer Blick, den Oorm Basil und seinem Esel namens Horatio zuwarf, denn auch wenn der alte Gestaltwandler Diebstahl generell nicht guthieß, hieß das nicht, dass er keinerlei Ausnahmen machte. Es war nur ein Esel und der hässliche Söldner stahl das Tier ja nicht, um sich zu bereichern, sondern damit sie schneller in Grat ankamen. Für Oorm zählte nur, dass der Diebstahl im Sinne der Mission geschah. Es stand viel mehr als nur der Esel einer Zwergengruppe auf dem Spiel. Hier ging es um das ganze Kontinent und viele, viele Leben, die sie retten wollten. Ein Esel würde da nicht ins Gewicht fallen.
Oorm hob eine Augenbraue als Bazille von seinem Ziehvater erzählte. Wieso erzählte der Söldner das jetzt? Mitleid erregen wollte er sicherlich nicht. Das passte einfach nicht zu ihm. Wenn es ein Argument für die "Befreiung" des Tieres sein sollte, dann war es ein recht schlechtes. "Nicht alle Zwerge sind so schlimm wie dein Ziehvater. Es kommt nicht auf das Aussehen eines Lebewesens an, sondern auf das, was im Körper dieses Wesens steckt. Das müsstest du eigentlich am besten wissen." kommentierte Oorm nur und verfiel dann wieder in Schweigen.
Schließlich sah Oorm dabei zu, wie Saltatrix sich auf den Weg machte und wäre ihr schon fast gefolgt, wenn da nicht Mike mit seiner "Biene" gewesen wäre. Der alte Mann seufzte. Sie durften keine weitere Zeit vergeuden. Dieser ganze Streit war schon unnötig gewesen. Oorm lief gemächlich auf das störrische Tier zu, beugte sich zu ihm runter und legte ihm die Hand auf den Kopf. "Na komm schon. Mike wird gut auf dich aufpassen - er ist ein netter Mann. Vertrau mir." flüsterte er dem Tier zu. Er wusste, dass ihn die Eselsdame verstehen konnte. Mit Tieren sprechen zu können,[1] gehörte zu den Gaben, die ihm der alte Waldgott geschenkt hatte und nun würde sich zeigen, wie nützlich diese Fähigkeit für die Mission werden würde.

[1]Ich beziehe mich auf folgende Stärke im Steckblatt: "Kann gut mit Tieren umgehen und mit ihnen reden (Wahrscheinlich besser als mit Menschen)."

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Beitrag von Darnamur am So Jul 05 2015, 15:43


Der Söldner glaubte es ja nicht. Der Imker beging tatsächlich einen Diebstahl. Ein echtes Verbrechen, ha! Dieser Gutmensch. Früher oder später verderbe ich sie alle. Bazille grinste. Dass der Bursche sein Tier aber Biene nennen musste, gefiel ihm nicht. Das würde nur zu Verwechslungen führen. Scheinbar schien dem Esel der Name auch nicht zu gefallen, denn er blieb einfach an der Schwelle nach draußen stehen. Horatio war da umgänglicher Natur. Der Söldner beglückwünschte sich selbst zu seiner klugen Eselswahl. „Beeil‘ dich lieber mal. Wir wollen hier ja nicht erwischt werden.“
Sein Blick wanderte zu Oorm hinüber. Der Kerl war zwar schon alt, aber viele Erfahrungen mit Zwergen hatte er wohl noch nicht gemacht. Niederträchtige Bastarde. Irgendwann würde der Söldner seinen Traum wahr machen und sich einen Thron aus ihren Zähnen errichten.
„So? Muss ich das? Dann ist in meinem Inneren wohl ein wunderschöner, rosa Schmetterling, oder wie?“, meinte er höhnisch. Ihm war nicht wirklich klar, was ihm der Gestaltwandler da vermitteln wollte. Im Grunde wunderte er sich eher über seine Einstellung zu dem Diebstahl. Das passte nicht unbedingt zu seinem bisherigem Bild von Oorm, aber na gut. Ihm sollte es recht sein. „Zwerge sind der Abschaum von Torant. Sie sind geisteskrank, pervers und sie stinken. Sie sind alles so. Am liebsten wäre es mir, wenn ihre abscheuliche, widerwärtige Art einfach ausgerottet werden würde. Oder wenn man sie alle in Faent einsperren würde. Dort drinnen könnten sie dann meinetwegen treiben, was auch immer ihnen an absonderlichen Ideen einfällt.“
Er beobachtete, wie sich Oorm dem Esel näherte und versuchte ihn zur Bewegung zu motivieren. Jetzt bin ich aber gespannt…
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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Leo am Do Jul 09 2015, 22:31

Biene starrte Oorm ebenso sprachlos an wie Mike. Er hörte nicht, was der Gestaltwandler zu seiner Eselin sagte, doch offenbar half es; er hatte kaum geendet, als Bienes Körper sich entspannte. Schließlich ließ sie sich von ihrem neuen Herrn weiterziehen.
Konnte Oorm etwa wirklich mit Tieren sprechen? Beeindruckend … aber vielleicht gehörte das als halbes Tier einfach dazu. Berufskrankheit, sozusagen.
Äh, danke“, murmelte Mike, allerdings nicht besonders laut. Es war ihm ein wenig unangenehm, dass Oorm offenbar besser mit dem Esel auskam als er selbst. Tja. Er und Biene würden sich nun allerdings arrangieren müssen.
Würde schon schiefgehen. Irgendwie.
Tja … ich würde mal vorschlagen, wir sehen uns für die Übrigen mal nach einer Pferdehändler um, was? Irgendeiner von den Bauern hier hat doch bestimmt ein paar Rösser zu viel …“ Mike meinte, sich düster an einen Bauernhof mit Pferden zu erinnern, als sie gestern Abend in das Dorf gekommen waren. Vielleicht sollten sie es dort versuchen.

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Schattenmond am So Jul 12 2015, 15:46

Das war natürlich schlecht...
Neah biss sich auf die Unterlippe, Pferdehändler? Ein Pferd kaufen? Ihr Pferd hintergehen, indem sie sich ein neues kaufte?
"Äh..." und dann verkniff sie sich, etwas weiteres zu sagen, denn sie wusste wie dumm sich die Erklärung für diese Leute anhören würde. Sie verstanden das nicht, diese nur durch den Tod geschiedene Partnerschaft, die sie, laut ihres Stammesglauben mit ihrem Pferd eingegangen war. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Pferde hier große, schwerfällige Trampel waren, im Vergleich zu Lemia. Sie war recht klein, ausdauernd und gelehrig und vorallem konnte sie eine ganze Menge... .

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Beitrag von Elli am Di Jul 14 2015, 09:28

Noch immer wartete Sam schweigend ab. Zu dem momentan Gespräch konnte er nicht viel sagen. Es hatte eben nicht jeder das Glück (oder Pech) ein Pferd zu haben. Einen Augenblick überlegte er ob er das Pferd auf dem er saß nicht gegen ein anderes austauschen sollte. Vielleicht eins, dass ihm nicht den Tod an den Hals wünschte und nicht regelmäßig versuchte ihm Kleid und Haut vom Leib zu reißen. Ein Blick in den Stall würde nicht schaden. Unter ihm schnaubte das Tier, als hätte es seine Gedanke gelesen und fing an, an dem Bissstück zu kauen. Ob es wohl peinlich berührt war? Möglicherweise sollte er ihm auch einen tollen Namen geben, wie Mike und Basil es bei ihren Reittieren getan hatten. Während er über epische Namen nachdachte, drängte Mike zum Aufbruch.
Allerdings erst nachdem Oorm mit dem Tier gesprochen hatte. Sollte Samuel ihn fragen ob er das bei seinem Klepper auch mal tun könnte? Vielleicht wäre er dann netter! Aber nein - soviel Glück würden sie sicher nicht haben.
"Auf dem Weg zum Gasthaus habe ich einen Hof gesehen mit einigen Nutztieren. Dort sollten wir sicher auch ein paar Pferde finden. Ich glaube ich habe einen Ackergaul auf der Wiese stehen sehen."
Dabei dachte er an Oorm. Ein normales Pferd würde unter dem Gewicht wohl kaum mithalten können. Ob Oorm wohl für Tiere wie ein Bär roch? Aber dann würden die Esel sicher scheuen...ach wer wusste das schon.
Schließlich drehte er mit einiger Überredungstaktik seiner Haken das Pferd in die Richtung in der meinte den Hof gesehen zu haben und ließ es im Schritt losgehen. Sollte ja schließlich los gehen die große Reise.

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Thorgrimm am Mi Jul 15 2015, 02:05

Dem Söldner entgegnete Oorm erst einmal nichts mehr, als dieser damit fortfuhr, alle Zwerge in einen Sack zu stecken. Es hätte sowieso keinen Sinn mit dem Triefauge zu reden - da würde es mehr bringen, auf einen alten Baum einzureden und zu hoffen, dass dieser etwas von sich gab. Stattdessen kümmerte er sich weiter um die Eselin und hoffte darauf, dass diese auf ihn hörte. Ein breites Grinsen bildete sich auf seinem Gesicht als er dabei zusah, dass sich Biene entspannte. Oorm hatte nicht vor, sich weiter um das Tier zu kümmern - das war jetzt Mikes Aufgabe aber zumindest hatte er einen Grundstein legen können.
Schließlich ging es darum, ein Pferd zu kaufen. Keine schlechte Idee, wenn man beachtete, dass sie keine Zeit verlieren durften. Allerdings gab es da so einige Probleme für den alten Gestaltwandler. Erstens war er seit dem schicksalhaften Tag, an dem er seine gestaltwandlerischen Kräfte erhalten hatte, nicht mehr geritten und zum zweiten hatte er gar kein Geld, um sich ein Pferd zu kaufen. Sollte er auch eines stehlen? Zur Not musste er das tun - es geschah zur Sicherheit des gesamtes Kontinentes und wenn der Nekromant tot war, konnte er das Pferd immer noch zurückgeben.
"Ich habe kein Geld." warf Oorm recht gefühllos in den Raum. "Ich müsste das Pferd stehlen." erklärte er anschließend ganz sachlich und machte sich zusammen mit Sam auf den Weg zu dem Hof, von dem er gesprochen hatte. Um Geld zu bitten, dass ihm mehr oder weniger zustand, fiel dem Mann nicht ein. Dafür war er gewissermaßen zu stolz.

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Beitrag von Jad am Mi Jul 15 2015, 08:08

"Auch ich habe schon seit gestern keinen Kratzer mehr", warf der weiße Rabe ein. Er stand noch immer mit verschränkten Armen am Vordachpfeiler des Gasthauses. "Wenn hier allgemein Reittiere von einem Hof besorgt werden, müsste mir jemand eins kaufen", sprach er in die Runde. "Ich werde die Großzügigkeit auch nicht vergessen", ergänzte er noch um sicher zu gehen, dass es kein einseitiges Vergnügen werden würde. Vacor war zwar kein Verfechter der Verfassung, aber er vermied den Weg des Gesetzlosen soweit es in seinem Geschäft ging. Er hatte immer so etwas wie Prinzipien gehabt und gab diese nicht so schnell auf.
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Beitrag von Mini Drachin am Mi Jul 15 2015, 14:52

Innerlich seufzte Saltatrix, als die Gruppe wiedereinmal nicht in die Gänge kommen wollte. Der Vorschlag mit den Pferden behagte ihr noch weniger. Sie hatte absolut keine Ahnung wie man so ein Tier dazu bewegen konnte sich vorwärts zu bewegen, noch wusste sie, wie man da oben das Gleichgewicht wahren konnte. Mal davon abgesehen, dass ihre Kleidung absolut nicht darauf ausgelegt war sich auf dem Rücken eines Tieres zu halten.
Vielleicht konnte sie sich seitlich darauf setzen, aber selbst Reiten würde definitiv nicht funktionieren.
Dann kam ihr eine Idee. Sie trat wieder etwas näher an die anderen heran, damit zumindest Oorm sie hören konnte: "Oorm. Ich kaufe euch eines, dafür reite ich mit.".
Ihrer Einschätzung nach war er der einzige, der sie ohne murren mitreiten lassen würde. Die anderen würden es eher über sich ergehen lassen, wenn überhaupt.

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Schattenmond am Do Jul 16 2015, 20:09

Na da war doch schon die Lösung für Ihr Problem.
"Ich kaufe mir kein Pferd. Wenn ich wieder Zuhause bin, hab ich ja sonst zwei? Das wäre unklug. Also werde ich Euch eins kaufen."
Sie blickte zu dem Elfen.
"Bedingung, ich suche das Pferd aus, wenn eine Wahl besteht und Ihr müsst mich mitreiten lassen." Meinte sie dann ruhig.
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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Thorgrimm am Fr Jul 17 2015, 01:24

"Von mir aus." kommentierte Oorm das Angebot Saltratrix lediglich. Ihm war es vollkommen egal, ob das Pferd gekauft oder geklaut wurde. Er versuchte zwar die Gesetze des Landes einzuhalten aber wenn es um den Nekromanten ging, machte er Ausnahmen.
Er sah noch einmal von einem Gruppenmitglied zum anderen und dachte über ihre kommende Reise nach Grat nach. "Dann hat ja jeder ein Pferd oder Esel. Wir sollten keine Zeit mehr verlieren." merkte Oorm an, bevor er sich wieder daran machte Sam zu folgen.

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Jad am Fr Jul 17 2015, 11:28

Vacor war sichtlich perplex. Eine Kitsune kaufte ihm ein Pferd und wollte sich auch noch zu ihm auf den Sattel begeben. Wie viel Ehre kann ein einfacher Südländer ertragen? "Ähm, natürlich! Es ist mir eine Ehre Neah." Er senkte leicht das Haupt vor ihr, auch wenn ihn dabei alle sehen konnten. Die anderen wusste nicht um die Wahrheit der ehrwürdigen Gastaltwandlerin wie er. Selbst wenn, würden sie es vermutlich nicht verstehen, wenn sie nicht aus den Südlanden kommen würden. Vermutlich hatte er als Elf noch mehr Spiritualität als die Menschen. Er nahm solche Dinge durchaus wichtig, egal welchem Beruf er nachging. Daraufhin schaute er mit dem gewohnt ernsten Blick in die Runde. "Worauf warten wir noch? Grat ist nicht gerade um die Ecke. Auf zu dem Pferdehändler!"
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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 4 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

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