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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

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Beitrag von Thorgrimm am Mo Jul 04 2016, 18:25

Obwohl Bär von einem Pfeil getroffen wurde, hielt ihn das nicht auf. Tatsächlich machte ihn der Angriff nur noch rasender. Der Schmerz, der ihm durch das Geschoss zugefügt wurde, war wie ein Katalysator für den Bären. War er schon vorher in Rage gefallen, so sah er jetzt nur noch rot und hieb noch heftiger auf Smith ein. Den Schmerz blendete Bär automatisch komplett aus, auch wenn das vermutlich noch schädlicher für ihn war. Auch interessierte es ihn überhaupt nicht, dass Smiths Leute ihn noch weiter unter Beschuss nehmen konnten oder das Saltatrix ihn in ihrer Nebelform beim Kampf unterstützte. Die animalische Seite hatte jetzt komplett Kontrolle über den Gestaltwandler übernommen. Eine Taktik oder einen Plan hatte er überhaupt nicht. Genauso wenig arbeitete er mit Saltatrix zusammen. Nicht aus Bosheit, sondern einfach weil Bär überhaupt nicht mehr zu so einer Vorgehensweise fähig war. Ursprüngliche Kraft war jetzt alles, was er nutzte.
Weiterhin legte er all sein Gewicht in die Prankenhiebe, die nur ab und zu von einem Bissversuch unterbrochen wurden. Smith war vielleicht geschickt und zusätzlich ein guter Schwertkämpfer aber er war immer noch nur ein Mensch - und dabei kein besonders schwerer. Selbst ihn mussten Bärs 500 Kilo schwere Angriffe recht schnell außer Atem bringen und wenn das passierte, wäre alles zu spät für den Mann. Unnachgiebig hieb Bär weiter auf seinen Feind ein. Noch hielt das viele Adrenalin, die Wut und Blutdurst die Schmerzen und Erschöpfung zurück aber irgendwann würde auch der Gestaltwandler spüren, was mit ihm passiert war.

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Beitrag von Leo am So Jul 17 2016, 12:34

Saltatrix‘ und Oorms Penetranz schien Smith ein wenig zu stören. Als er sah, dass selbst die Pfeile seiner Schützen keinerlei Wirkung zeigten, wurde sein Gesichtsausdruck verbissener, seine Paraden saßen jedoch nach wie vor. Immer wieder versuchte er einen Ausfall, doch seine Gegner gaben ihm ob ihrer Übermacht keine Gelegenheit dazu, und so blieb ihm nichts anderes übrig, als immer weiter zurückzuweichen.

Ein weiterer Pfeil schoss heran und durchschlug Saltatrix‘ Kleider; er kam offensichtlich aus dem Obergeschoss des Hauses, in dem sich zwei der Schützen verborgen hielten. Entweder, der Schütze hatte nicht gesehen, was mit seinem ersten Pfeil passiert war, oder es kümmerte ihn nicht. Nur ein anderer Pfeil sirrte über das Kampfgeschehen, doch er war so ungezielt, dass er niemandem, weder Freund noch Feind auch nur nahekam. Er schien vom äußeren Schützen (Nummer [3]) zu kommen, und Vacor konnte auch erkennen, weshalb der Schuss derart ungezielt war: Offensichtlich war der Schütze, ein junger Elf, ob des brutalen Todes seiner Partners (Nummer [2]) derart in Panik, dass er nur noch seinen letzten Pfeil losgeworden war, ehe er den Bogen fortwarf und das Weite suchte. Das nahe Fackellicht tauchte seine verzerrte Mimik in goldenes Licht. Sein weiter Mantel bauschte auf, als er sich eilig davonmachte.


Basil derweil schaffte es tatsächlich ungesehen in das Haus. Entweder schliefen die Bewohner oder sie hielten sich aus dem Konflikt wissentlich heraus; jedenfalls begegnete er auch im Treppenhaus niemandem. Das Zimmer des Schützen zu finden, war ebenfalls nicht schwierig, denn es war das einzige mit Zugang zur Frontseite.
Als er die Tür aufstieß, hörte er einen Laut des Erschreckens. Im Licht einer Öllampe erkannte er eine junge Frau, vielleicht Mitte 20. Sie war nicht sehr groß, und umso deplatzierter wirkte der Bogen in ihren Händen, der fast so groß war wie sie selbst, ein langer brauner Zopf fiel ihr über eine Schulter. Als sie Basil erkannte, keuchte sie auf und warf sofort den Bogen von sich, um ihre Hände über den Kopf zu erheben; Nahkampfwaffen konnte Basil bei ihr keine sehen. Ihr Blick ging hektisch zwischen ihm und dem offenen Fenster hin und her.


Smith kümmerte das alles nicht. Er kämpfte stur weiter, wich Bären- und Nebelkrallen stetig aus, versuchte dann und wann, selbst einen Hieb anzubringen, doch erfolglos. Er sagte nichts, rief auch keine Befehle, sondern schien alle Konzentration auf diesen einen Kampf zu legen.
Und genau das wurde ihm zum Verhängnis.
Der Pfeil kam völlig unerwartet von hinten. Mit einem hässlichen Laut schlug er zielgenau in Smiths Schulter ein. Smiths Augen weiteten sich, er schrie laut auf, vor Schmerz ebenso wie vor Überraschung – und taumelte einen Schritt nach vorne, direkt auf Oorm zu.

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Beitrag von Darnamur am So Jul 17 2016, 23:02

Nur durch wenige Fenster fiel das Licht des Mondes und streifte die Gestalt, die mit aufmerksamen Blick die hölzerne Wendeltreppe hinauf schritt. In der Rechten hielt sie einen Griff, der in 28 Zoll kalten, tödlichen Stahls mündete.
Bazille war oben angekommen. Vor ihm eröffneten sich die beiden Türen, die wohl zu den Fensterpositionen der beiden Schützen führten. Er entschloss sich kurzerhand diejenige zu seiner Linken zu wählen und drückte die Klinke herunter. Mit einem leichten Quietschen schwang die Tür auf und als die Bogenschützin sich umdrehte, sah sie bereits einen rasch näher kommenden dunklen Schemen hinter sich. Zwei versetzt im Gesicht stehende Augen funkelten ihr entgegen und aus dem Linken ergoss sich ein schmaler Strom aus Tränenflüssigkeit über die Fratze des Fremden.
Bazille musterte die Frau, die erschrocken den Bogen wegwarf und mit erhobenen Händen zurückwich. Das dämmrige Licht der Öllampe tauchte die Szenerie in einen düsteren, bedrohlichen Schein.
Du armes, kleines Ding. Warum musstest du wohl die Hand gegen uns erheben?
Bazille stapfte auf sie zu. Sein Schwert ragte nun mit der Spitze auf ihren zitternden, schwächlichen Körper. Es war das Beste, wenn er kurzen Prozess machte. Er hatte sich noch um den anderen Schützen zu kümmern. Sich nun mit ihr aufzuhalten würde nur Zeit kosten. Seine Mundwinkel verzogen sich als er die Gestalt musterte.
Seine freie, mit eiterfarbenen Flecken verunstaltete Pranke schnellte nach vorne und schloss sich um den Hals des Mädchens. Er erahnte den Duft ihres nussbraunen Haars. Durch die Haut hindurch spürte er das Pulsieren ihres Herzschlags. Er zwang sie ihr Gesicht zu heben und sein finsterer Blick bohrte sich in braune, verzweifelte Augen.
Verkratzte Holztür. In Bazilles Vorstellung verzerrte sich das Bild der Frau. Ihre Haare wandelten sich zu einem dreckigen Blond. Ihre Gesichtsform veränderte sich. Sommersprossen überzogen ihre Haut. Und Bazille sah sich auf das Weib einschlagen, während es kreischte und wild um sich schlug. Wie er es zu Boden zwängte, auf es einprügelte. Wie sich seine ganze Welt rot färbte, während er ihr die Kleidung vom Körper riss, den Kopf auf die Dielen schmetterte. Dunkles, schummriges Rot. Sein Stein. Rot wie ihr Blut, das ihr von Gesicht und Fotze troff. Ihr kalter, bleicher Körper mit hervorstehenden Knochen, gebrochenem Blick und eingeschlagenem Schädel. Canton. Blutbefleckte Hände. Das Wort Mörder. Seine Stiefel unter denen Grashalme brachen, während er rannte.
Er schnaufte tief ein und aus, während sich das Bild verflüchtigte. Mit der linken Hand umklammerte er immer noch den zarten Hals der Frau, die ebenfalls, aber wohl eher aus Angst vor ihm keuchte. Bazille knurrte.
Dann riss er ihren Körper am Hals herum, packte mit der Hand nun ihren Nacken und führte sein Schwert an ihre Kehle.
„Also gut“, zischte er ihr leise ins Ohr. „Ich bin heute in gnädiger Stimmung. Wir besuchen jetzt deinen Kollegen. Ich werde ihn umbringen. Du bist still und tust was ich dir sage, dann lasse ich dich überleben. Hältst du dich nicht an die Regeln, beende ich deine Existenz. Das ist ein doppeltes Versprechen, meine Liebe.“
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Beitrag von Leo am Di Jul 19 2016, 18:30

Die junge Frau wurde sichtlich nervöser, als Basil auf sie zukam; sie schielte noch immer zum geöffneten Fenster hinüber, als überlege sie, einen Sprung hindurch zu wagen. Ihre in die Luft erhobenen Hände zitterten so stark, dass es schwerfiel sich vorzustellen, dass sie eben noch einen Bogen damit bedient hatte. Mit der Zunge fuhr sie sich hektisch über die Oberlippe.
Sie keucht auf, als Basil sie brüsk anfasste, doch um sich zu wehren schien sie zu große Furcht vor der schrecklichen Gestalt zu haben, die da vor ihr stand. Gleichzeitig schien sie sich jedoch Mühe geben zu wollen, gefasst aufzutreten. Was nicht gut funktionierte. Sie ließ die Hände erst sinken, als Basil sein Schwert an ihre Kehle setzte. Kurz schien die Frau auch etwas erwidern zu wollen, doch scheinbar verließ sie der Mut schon in dem Augenblick, als sie den Mund öffnete. Stattdessen nickte sie, so gut es in ihrer Position ging, und atmete hörbar ein und aus.
Die Frau schien sich alles andere als wohl zu fühlen, als Basil sie auf den Gang hinaus stieß; sie war verzweifelt bemüht, zugleich Raum zwischen sich und Basil, gleichzeitig aber auch zwischen ihrem Hals und dem Schwert zu schaffen. Ihr Atem war laut, ihre Bewegungen wirkten etwas fahrig.
Als Basil die zweite Tür öffnete, hinter der er einen Schützen vermutete, entdeckte er auch hier eine Person, die am Fenster stand. Der junge Mann schien gerade erst einen Pfeil abgeschossen zu haben, drehte sich jedoch hastig um, als er hinter sich die Tür hörte; sein Bogen war nicht gespannt, doch in Windeseile griff der Mann nach einem Pfeil in seinem Hüftköcher. Er hatte blasse Haut und dunkles Haar, das er unter einer Kapuze verbarg. Seine Koteletten reichten ihm bis fast an die Mundwinkel. Auch er schien überrascht, vielleicht auch ein bisschen ängstlich, hatte sich jedoch viel besser unter Kontrolle – und würde vermutlich jeden Moment für einen Angriff bereit sein.

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Beitrag von Darnamur am Di Jul 19 2016, 21:45

„Ruhig bleiben“, murmelte Bazille seiner Geisel sanft zu, während er sie am Nacken gepackt hielt, wie eine zu schlachtendes Gans. „Dann geschieht dir nichts.“
Er warf die Tür auf und sah sich einer ähnlichen Situation wie vorhin schon gegenüber. Am Fenster stand einer der Schützen, wohl ein Mann dieses Mal, der aber allem Anschein nach nicht davor zurückschreckte, seine Waffe gegen ihn zu richten.
Bazille fackelte nicht lange. Mit der Klinge an der Kehle der keuchenden Frau, marschierte er auf den Fremden zu und brüllte diesen mit donnernder Lautstärke an: „Bogen runter, oder die Fotze stirbt! Die Schlacht ist zu Ende, Bastard! Willst du dein kümmerliches Leben behalten, dann ergib dich und knie nieder!“
Dabei bewegte er sich weiter auf den Fremden zu, die Frau, die leider ein wenig kleiner als er geraten war, als menschlichen Schild vor sich halten. Wenn sich der Kerl nicht unterwarf, würde er genug Zeit haben um ihn anzuvisieren und einen Schuss abzugeben. Sollte er es also weiterhin durchziehen wollen, würde er sich etwas einfallen lassen.
Seine versetzten, zornigen Augen bohrten sich in das Schwarz unter der Kapuze.
Die Frau konnte Bazilles nach Alkohol und Rauch stinkenden Atem an ihrer Wange spüren.
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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 18 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Elli am Mi Jul 20 2016, 11:08

Noch immer hielt sich Sam zurück. Er betrachtete die Dinge, die passierten mit etwas Abstand. Im Grunde genommen merkte er langsam aber sicher, dass er in der Gruppe keine Chance hatte, es sei denn er würde über Nacht lernen Feuer zu speien.
Den Kampf den er beobachten konnte, der zwischen Oorm, dem Elfen und auch Salatrix stattfand, hatte nichts menschliches mehr für ihn. In keinerster Weise konnte er sich mit ihnen messen. Er würde bei jedem Kampf gnadenlos unterliegen. Selbst Naeh würde ihn mit ziemlicher Sicherheit schwer verletzen können und sie brauchte dafür nicht einmal ein Schwert.
Das würde vielleicht einerseits den Vorteil haben, sich nicht in Gefahr begeben zu müssen, da die anderen einfach alles zerrissen, was sich ihnen in den Weg stellte, andererseits aber auch den Nachteil haben, dass sollte Sam es sich mit ihnen verscherzen ebenso zerrissen werden könnte. Lediglich Mike und Basil machten den Anschein, als seien sie normales Menschen. Wobei er da aufgrund unterschiedlicher Gründe auch nicht ganz sicher war.
Das war er eben gesehen hatte ließ er somit noch einmal Revue passieren.
Bei den Pfeilen und der gesamten Situation hätte er Elf in seinen Augen das Spektakel nicht überleben können, doch offenbar kam zu seiner unglaublichen Arroganz noch eine gehörige Portion Glück dazu.
Oorm, tja nun, er war eben ein Bär, auch wenn er verletzt wurde oder war, schien ihn das kaum bremsen zu können.
Bei Salatrix konnte man offenbar nur den Körper verletzten und selbst das war offenbar nicht sonderlich schlimm.
Samuel fragte sich ob er den Brief damals nicht einfach hätte liegen lassen sollen, bei dem rechtmäßigen Besitzer von Waldmeister. Wer wusste schon was dieser gekonnt hatte. Vielleicht konnte er mit einem Schwerthieb ein Haus entzwei schlagen.
Wäre nicht das Geld gewesen, er wäre wohl sofort im Kampfgetümmel aufgebrochen und hätte sich vom Acker gemacht.
Durch seinen Wechsel von der Kampffront ins innere, bemerkte er kaum etwas um sich herum, außer seine finsteren Gedanken. Diese wurden jedoch rasch davon abgelenkt, dass er beobachtet wie Basil eine Geisel genommen hatte. Er entschied weiterhin nichts zu tun, außer darauf zu achten, nicht verletzt zu werden und verschränkte die Arme vor der Brust.
Vielleicht hatte er hier einfach nichts verloren.


Zuletzt von Elli am Fr Jul 22 2016, 11:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 18 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Thorgrimm am Do Jul 21 2016, 01:43

Während Smith im Laufe des Kampfes still blieb und sich darauf konzentrierte, den Angriffen seiner beiden Gegner auszuweichen, war das bei Bär völlig anders. Er brüllte seine Wut und den Schmerz, der ihm stetig durch den Pfeil zugefügt wurde, in die kalte Nachtluft hinaus. Immer wieder hieb er nach dem Mann vor sich ein - aber ohne Erfolg. Smith schien einfach zu schnell und geschickt zu sein, um getroffen zu werden. Nur einen einzigen Hieb, mehr brauchte Bär nicht. Doch der Kampf dauerte lange und mit der Zeit machte sich trotz des vielen Adrenalin und der kochenden Wut die Erschöpfung bemerkbar. Ob das bei Smith genauso war, wusste Bär nicht. Im Endeffekt spielte das aber überhaupt keine Rolle mehr, denn plötzlich wurde der Magier von einem Pfeil getroffen. Statt sich zu fragen, woher der Pfeil gekommen war und wer ihn abgeschossen hatte - zu solchen Gedanken war Bär in seinem Zustand sowieso nicht in der Lage - ließ Bär seiner Wut freien Lauf.
Der Pfeil brachte Smith aus dem Gleichgewicht und zum taumeln. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern oder Mitleid zu zeigen, schlug Bär mit all seiner Kraft gegen Smith Kopf. Im letzten Moment schaffte es der Mann sich zu ducken und dem tödlichen Angriff zu entkommen aber der Gestaltwandler war schon wieder über ihm. Jetzt hatte Smith keine Chance mehr. Einmal in diese Situation gebracht, schien es keinen Ausweg zu geben. In einem letzten Versuch, sich doch noch zu retten, riss Smith sein Schwert in einem Bogen nach oben. Die scharfe Klinge verfehlte den Bärenkopf knapp und streifte den Kiefer aber auch diese Verletzung hielt das wilde Tier nicht auf. Bär nutzte den Augenblick und hieb ein weiteres mal auf Smith ein. Dieses mal hatte der Mann keine Chance mehr auszuweichen. Mit einem klatschenden, knackenden Geräusch wurde Smith das Genick gebrochen. Doch Bär war noch lange nicht fertig mit dem Mann. Völlig in seine tierischen Instinkte vertieft, schaffte er es nicht, sich den anderen Bedrohungen zuzuwenden. Stattdessen brüllte er siegessicher, versenkte seine Zähne in den Hals seines Opfers und wirbelte die Leiche auf dem Boden hin und her. Noch immer sah Bär einfach nur rot. Er wollte zerfleischen und zerreißen. Solange, bis ihn entweder die Kräfte verließen oder die Schmerzen schließlich registriert wurden und er einfach nicht mehr weitermachen konnte.

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 18 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Schattenmond am Fr Jul 22 2016, 10:38

Es war ein gutes Gefühl, den metallischen Geschmack des Blutes nach all der Zeit wieder zu haben. Ein wohliges Raunen ertönte aus den Tiefen der Bestie.
Der hässliche rannte an ihm vorbei. Sie sah ihm kurz nach, gab ein schnaubendes Geräusch der Zustimmung von sich und schenkte ihre Aufmerksamkeit einer kleinen Unachsamkeit. Obwohl sich das Wesen auf Gegenwehr eingestellt hatte, war der Treffer unvermeidlich gewesen. Wenigstens war der Pfeil nicht alzu tief eingedrungen und ehe es einen weiteren Blick daran verschwendete, schlossen sich die Klauenhaften Pranken um den Pfeilschaft, um ihn unter Widerstand der Spitze herraus zu zerren. Dabei verzog es keine Mine und wirkte auch sonst, als wäre es für jeden Schmerz vollkommen unempfänglich. Mit einem knackenden Geräusch brach der Schaft in zwei und viel zu boden, wo die Spitze mit einem plumpen Geräusch aufschlug.
Erst jetzt begutachtete die Kreatur die Wunde am Oberarm, welche begann, munter vor sich hin zu sprudeln.
Arg...
Ein stechender Kopfschmerz übermannte sie. Es riss die Pranken hoch, führte sie zum Schädel und kniff getroffen die Augen zusammen. Eine tiefe Schwärze machte sich vor seinem inneren Auge breit. Offanbar war Neah doch gewillt sich wieder einzubringen.
Dummes Mädchen...
Ein tiefes Brüllen entfuhr der Kehle der Kreatur, dann gewann es die Oberhand zurück und beruhigte sich. Der rötliche Schimmer was mitlerweile so schwach geworden, dass er kaum noch zu sehen war und auch die Bestie war mitlerweile deutlich eingeschrumpft. Die Zeit lief ihm davon.
Es verlies die Gasse und kehrte auf die freiere Fläche zurück, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Smith war getroffen, der Bär würde ihn in Stücke reißen.
Es gab also keinen Grund sich weiterhin gegen Neah durchzusetzen. Alles was jetzt noch zutun war, bestand darin, die Frau irgendwo hin zu bringen, wo sie vorerst sicher war. Weitere Wunden würden für den zierlichen Körper eine Bedrohung bedeuten.
Der Blick der Bestie glitt über die Umgebung, der Geruchssinn versuchte eindeutige verbündete zuzuordnen... Samuel...
Erneut vergewiiserte sich die Kreatur, dass offenbar alle Feinde in Schach gehalten wurde, wie es aussah, hatte auch Basil erfolg gehabt und die Kitsune lief auf Samuel zu. Würde dieser nicht zurück weichen stand der Fuchsdämon nun aufrecht vor dem Kerl, sodass er ihn zwar kaum noch überragte, in seinem Blutbesudelten Zustand aber nicht minder bedrohlich wirkte. Sein Blick würde den des Menschen treffen und ihn zwingen, in dessen Augen zu sehen, sodass ihm klar werden musste, dass er es keines fals mit der Anwesenheit der ängstlichen Neah zutun hatte. Es bleckte die Zähne zu einer diabolischen Grimasse.
"Wenn du an deinem kleinen Menschenleben hängst, rate ich dir, jetzt gut auf die kleine aufzupassen..."
Die Stimme klang verzerrt und war nur mit Mühe zu verstehen. Die letzten Worte gingen in ein schmerzliches Brüllen über, mit welchem sich das rötliche Licht nocheinmal aufbaute und den Fuchs vertrieb. Es sackte auf die Knie, hielt sich keuchend den blutenden Oberarm und stellte Neah wieder her, welche alles andere als gefasst wirkte. Ihre Hand hatte während der Verwandlung leichte Kratzspuren neben dem Einschussloch hinterlassen und verkniff sich nochimmer in ihrer Haut. Ihr zu Boden gesenktes Gesicht war schmerzverzerrt, der Atem kam stoßweiße mit kaum überhörbarem aufstöhnen. Ganz offenbar war Neah noch niemals nennenswert verletzt worden. Kein Wunder, der zierliche Körper war auch nicht in der Lage all zu viel Blut zu verlieren.
"Elender..." Sie war bei zusammengepressten Zähnen kaum zu verstehen, aber offenbar war ihre Beziehung mit der stärkeren Hälfte ein wenig gestört.
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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 18 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Mini Drachin am Fr Jul 22 2016, 22:47

Der zweite Pfeil zerriss nur Saltatrix Kleidung, warf sie allerdings nicht so sehr aus dem Gleichgewicht, wie der erste, da er sauber durch ihren Körper hindurchflog. Der kleine Riss des ersten Pfeiles wurde zu einem Loch vergrößert durch das man einen Blick auf grob geordnete Knochen, in einem sich windenden Knoten aus Nebel, werfen konnte.

Der Pfeil der Smith traf irritierte die Dämonin mehr, als der, der sie getroffen hatte. Instinktiv richtete sie ihre Aufmerksamkeit darauf woher die Einmischung kam, wer da versuchte sie um ihren Spaß zu bringen.
Sonderlich viel Zeit verbrachte sie allerdings nicht damit, nach dem Übeltäter zu suchen, denn das krachende Geräusch von Knochen zerrte ihre Aufmerksamkeit wieder zu Smith, dessen Blut gerade von Bär in alle Himmelsrichtungen verteilt wurde. Einige Herzschläge ergötzte sie sich an dem Blutbad. Dann suchte sie die Umgebung nach weitern Feinden ab, konnte aber niemanden erkennen der noch lebte. Was mit denen aus den Gebäuden geworden war wusste sie nicht, vielleicht konnte sie einen von denen noch ganz persönlich das Licht ausknipsen.

mit dem ersten Nebelschritt stand sie beim Gebäude, mit dem zweiten überwand sie die Höhe und stand nun im Gebäude direkt vor dem Fenster, dort wo einer der Schützen gestanden hatte, als die Barriere noch nicht zusammengebrochen war. In der Tür erkannte sie Bazille und neben sich stand ein überraschte Schütze dem sie ohne lange darüber nachzudenken einen Schlag gegen den Kopf verpasste.
Der war zwar nicht besonders kräftig, und brachte vermutlich ihre Knochen mehr durcheinander, als das es ihm wehtat, aber jetzt hatte sie ihren Nebel direkt an seinem Kopf und da würde er auch bleiben. Das hier war jetzt ihr Opfer. Und sie würde es definitiv niemand anderem überlassen

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Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken - Seite 18 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 2 - Die Stadt der Brücken

Beitrag von Leo am Mo Jul 25 2016, 16:50

Smith starb überraschend leise.
Als er schlussendlich unter die rasenden Klauen Oorms geriet, begann er, laut zu brüllen, doch das hörte schon kurz darauf wieder auf; in einem letzten verzweifelten Angriff riss Stanley Smith sein Schwert in die Höhe und erwischte den Bären am Kiefer, doch sein Leben rettete er damit nicht – ein scheußlicher Laut, der an einen abbrechenden Besenstiel erinnerte, zeugte davon, dass Smiths Genick – und damit sein Leben – gebrochen waren. Augenblicklich erlahmte der Widerstand unter Oorm, und Smiths schmerzverzerrtes Gesicht starrte ausdruckslos in den Nachthimmel. Der Pfeil in seinem Rücken war abgebrochen und lag nun unter ihm, abgesehen von einem kleinen Rest, der nach wie vor aus seiner Schulter ragte, dunkles Blut lief ihm aus seinen zahlreichen Wunden sowie aus Mund und Nase. Es war kein schöner Anblick, und er wurde nicht besser dadurch, dass Oorm ihn herumwirbelte und in einem blutigen Reigen Smiths Hals aufriss; als der Körper schließlich wieder zu Boden fiel, waren Kopf und Rumpf beinahe voneinander getrennt.


Der junge Schütze hielt in seiner Bewegung inne, als er dem gewahr wurde, was Basil ihm zurief. Sein Bogen war noch immer nicht gespannt, die Hand mit dem Pfeil hatte auf halbem Wege innegehalten. Beinahe abschätzend betrachtete der Schütze die junge Frau in Basils Griff, fast so, als würde er sie nicht kennen. Dann ließ er tatsächlich langsam seinen Bogen sinken, den Pfeil schob er zurück in den Köcher. Er warf einen zweifelnden Blick aus dem Fenster und verzog kaum merklich das Gesicht, wohl als er sah, was mit Smith gerade geschah; dann trat er vom Fenster zurück und wandte sich wieder Basil zu. Der Bogen lag noch immer in seiner Hand, doch er wies zu Boden und war nach wie vor ungespannt. Der junge Mann schien gerade anzusetzen, etwas zu sagen – als mit einem Mal die Dämonin hinter ihm erschien. Der Schlag, den sie dem Schützen versetzte, war nicht stark und schien kaum zu schmerzen, doch vor Überraschung taumelte er dennoch zurück, die Kapuze rutschte ihm vom Kopf und enthüllte einen Wust dunkler Haare. Der Schütze kam vor der Wand zum Stehen, seitlich jeweils zu Basil und Saltatrix, starrte zur Dämonin im Fenster und hob er seinen Bogen, die andere Hand fuhr eilig zum Köcher. „Was zum …?! Wie …?


Mike derweil hatte sich an die Gäste in der Hängebrücke gewandt; das Gasthaus stand nach wie vor in Flammen, ein Blick die Treppe hinauf bestätigte, dass das wütende Feuer nun den ersten Stock erreicht hatte. Die Rauchentwicklung wurde nun auch im Schankraum immer dichter, immer mehr Menschen drängten nach draußen, doch der schmale Felsabsatz war heillos überfüllt, und so betraten nun die ersten Zivilisten die Brücke selbst und machten sich eilig an ihre Überquerung. Er setzte das Kind auf den Boden, wo es sofort zu seiner Mutter lief, die sich suchend in der Menge bewegte; sie rief erleichtert, als sie ihren Sohn erblickte, und nahm ihn an die noch freie Hand, um sich auf den Weg aus dem Gasthaus heraus zu machen.
Mike überlegte kurz, ob er noch etwas sagen sollte – ein echter Held wäre nun auf eine Weinkiste oder sowas gestiegen und hätte eine flammende Rede (ha, Wortwitz) gehalten. Doch ihm fiel nichts Vernünftiges ein. Und außerdem schienen die Wirtshausbesucher ohnehin gemerkt zu haben, dass die Gefahr gebannt war. Immer mehr strömten über die Brücke und fluteten das ehemalige Schlachtfeld, auf dem sich nun jedoch nur noch vereinzelte Leichen befanden. Niemand stellte sich ihnen entgegen.
Mike wartete, bis alle – selbst der Wirt – die Hängebrücke verlassen hatten, dann schloss auch er sich eilig an und kam wieder neben Samuel zum Stehen, der sich nach wie vor in der Türöffnung befand. „Du, Sam, ich glaube – whua!“ Erst jetzt bemerkte er Neah, die wohl gerade hier abgekommen sein musste; mit einem letzten „Elender …“ brach sie direkt vor den beiden Insulanern zusammen. Mike überlegte nicht lange – sofort ging er in die Knie und griff das erschöpfte Mädchen an den Schultern. „Verdammt, was ist das jetzt wieder? Wir … wir müssen sie hier wegschaffen! Fass mal mit an, ja? Neah, ist alles in Ordnung?"

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Beitrag von Elli am Di Jul 26 2016, 15:37

Samuel war fast schon froh mal wieder einen Menschen zu sehen, der offenbar genauso ordinär war, wie er selbst. Obwohl er sich im Grunde nicht unbedingt mit Mike vergleichen hätte wollen, zumindest war das noch vor ein paar Stunden so gewesen. Im Grunde waren sich die beiden aber schon ähnlich. Sam hoffte allerdings das er etwas besser roch. Er zuckte mit den Schultern nach der Aufforderung, ging jedoch ebenfalls in die Knie.
" Wo willst du hin mit ihr? Sie in die Nähe zu bringen, halte ich gerade nicht für eine gute Idee." er nickte in der einige Personen herumwuselten.
"Da hinten auf dem Tisch?" fragte er und zeigte in die andere Richtung. Was auch immer Neah hatte, sie mitten ins Getümmel zu werfen, in einer solchen Situation, sah nicht einmal Samuel ähnlich.


Zuletzt von Elli am Mi Jul 27 2016, 13:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag von Schattenmond am Di Jul 26 2016, 16:52

Alles um sie herum, schien sich zu drehen. Ihr Kopf schmerzte, nein, er explodierte förmlich vor Schmerz. Das Gesicht der Gestaltwandlerin verzog sich zu einer Schmerzentstellten Grimasse und sie zwang sich zu Mike aufzusehen, auch wenn sie mit jeder Kopfbewegung glaubte das zeitliche zu segnen.
"Ich..." Sie atmete hörbar aus und schien sich zu konzentrieren. "...denke schon."
Erneut pausierte sie, für einige tiefe Atemzüge. "... Es geht gleich wieder." Ihre Stimme klang gequält, aber sanft.
Schließlich lies sie ihren Oberarm los und versuchte sich aufzurichten.
"Schon gut Samuel..." Ein trockenes Husten unterbrach den Satz, dem sie offenbar gern noch etwas angefügt hätte. Sie hatte sich slebst in diese Situation gebracht, also würde sie auch selbst auf sich aufpassen können, zumindest hoffte sie das.
Mitlerweile hatte sie den Rücken durchgedrückt, der stechende Schmerz in ihrem Schädel war beinahe unerträglich und sie fuhr instinktiv mit ihrer Hand zur Schläfe.
Der Atem der Kitsune war weiterhin mehr als deutlich hörbar, ihr Blick glitt hilfesuchend zu Mike.
"Was... hat er getan?"
Sie bekam das taumeln und hatte Mühe das Gleichgewicht zu halten, während der vernichtende Schmerz ihres Schädels all ihr Denken zu bestimmen schien.
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Beitrag von Leo am Di Jul 26 2016, 19:55

Ein erleichtertes Grinsen schlich sich auf Mikes Züge, als er merkte, dass Neah doch noch bei Bewusstsein war. Er erhob sich und hielt der Gestaltswandlerin einen Arm hin, falls sie aufstehen wollte. „Gut, bleiben wir hier. Bevor die Hütte fertig runtergebrannt ist, sind wir hier noch sicher, glaub ich …“ Er warf einen misstrauischen Blick über die namensgebende Hängebrücke, doch durch die vielen Menschen, die nun überall umher wuselten, war kaum noch zu erkennen, was seine Mitstreiter taten und ob sie überhaupt noch kämpften. Doch da niemand der Zivilisten Ärger mit Pfeilen zu haben schien, schloss Mike, dass die Schlacht so gut wie gelaufen sein musste. Gut … jetzt musste er nur noch bangen, dass auch alle seiner neuen Freunde das Spektakel lebendig verlassen hatten …
Er rieb sich das angeschlagene Knie, doch es schien nichts Ernstes zu sein, es schmerzte kaum noch. „‚Er‘? Was für’n ‚Er‘, Smith? Ich glaube, der macht jetzt nicht mehr viel, wenn Basil oder Oorm den zwischen die Finger gekriegt haben … oder was meinst du?“ Irgendwie wirkte Neah leicht verwirrt. Mike legte die Stirn in Falten. Dass die Fuchsfrau sich nicht immer wie ein Mensch verhielt, das hatte er ja inzwischen begriffen, aber so ganz wurde er noch immer nicht schlau aus ihr.

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Beitrag von Darnamur am Di Jul 26 2016, 21:30

Alles lief nach Plan. Er hatte den Mann, dort, wo er ihn haben wollte. Bazille musterte aus drohend zusammengekniffenen Augen, wie der Mann seinen Pfeil zurück in den Köcher stopfte und den Bogen sinken ließ. Er hatte nicht wirklich vor ihn am Leben zu lassen. Aber die Hoffnung, mit der er den Mann unter der Kapuze geködert hatte, hatte ihn dazu gebracht zu kapitulieren. Eine Geisel konnte nützlich sein. Zumal von Smith vermutlich nicht mehr viel Leben übrig war, wenn der Bär an ihm gewütet hatte.
Diese Frau hatte Informationen, die Ihnen vielleicht weiterhelfen konnten. Es wäre eine Verschwendung gewesen sie einfach zu töten, zumindest redete Bazille sich das ein. Aber mehr Leute am Leben zu lassen, war einfach nur ein Risiko. Diese Leute hätten sie alle in den Flammen verrecken lassen, auch diese nun ängstlich herum quietschende Schlampe, die versuchte ihren Hals von seiner Klinge weg zu renken. Diese Menschen hatten ihr Schicksal verdient. Seine Augen zuckten irritiert zusammen, als mit einem Rauschen plötzlich eine Gestalt im Fenster erschien. Scheiße. Was…?
Da bemerkte er erst, dass es Saltatrix war, die sein potentielles Opfer erst mal mit einem Schlag zu Boden sandte und seinen Kopf dann mit Nebel einzuweben begann. Auf der Stirn des Söldners bildeten sich Falten. Saltatrix wirkte nicht gut aufgelegt und ihr Anblick war etwas bizarr. Irgendetwas stimmte da wirklich nicht mit ihren Knochen…
Bazille hatte nicht viel Ahnung von Magie, aber das war ihm nun etwas zu heikel. Die Frau schien klar zu kommen. Er zog seine Gefangene am Nacken zurück und senkte das Schwert.
„Raus hier“, zischte er.
Er zog sie raus in den Gang und drehte ihr dann den Rücken zu, als er die Tür hinter sich schloss. Anschließend fuhr sein entstelltes Gesicht herum und musterte die recht zierlich gewachsene Gestalt seiner Geisel von Neuem. Er hielt nun keine Klinge mehr an ihren Körper. Wenn sie weglaufen wollte, sollte sie es ruhig versuchen.
Er nickte in Richtung der anderen Tür, die zu dem Raum führte, wo die Frau vorher ihre Position bezogen hatte: „Hol dir deinen Bogen. Wir gehen runter und unterhalten uns dann.“
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Beitrag von Schattenmond am Do Jul 28 2016, 23:14

Smith. Neah's Blick sagte eindeutig, dass sie nicht Smith meinte.
"Gut." Offenbar gab sie sich dennoch mit der Antwort des Imkers zufrieden, auch wenn es wohl nicht die Antwort war, die sie sich gewünscht hatte.
Erneut erfasste sie ein Schwindelschub und sie musste sich an Mike abstützen. Mitlerweile wiederte sie der Geschmack von Menschenblut an. Während sie sich mit einer Hand abstützte, versuchte sie sich mit der anderen das Blut aus ihrem Gesicht zu wischen.
"Wie... geht es den anderen?"
Sie sprach leise, langsam, aber etwas flüssiger. Dann griff sie in die Innenseite ihres Mantels und zog eine kleine Phiole hervor. Der Inhalt war bläulich.
"Ich... war nicht besonders ... hilfreich?" Die Kitsune brachte ein gequältes Lächeln hervor und drehte das Gefäß etwas in ihrer Hand, als überlegte sie, was damit zutun war.
"Wir... sollten... " Neah beendete den Satz nicht. Das Sprechen schien ihr schwer zu fallen, während sie immer wieder ein leichtes Husten unterdrückte.
Statdessen wandte sie sich in Richtung des Tisches, zu welchem Samuel geraten hatte. Offenbar war sie mit dem Vorschlag einverstanden.
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Beitrag von Thorgrimm am Fr Jul 29 2016, 01:34

Einige Sekunden gab sich Bär noch ganz seinen wilden und blutrünstigen Instinkten hin, bis das Adrenalin anfing, seinen Körper zu verlassen und das Blut aufhörte zu kochen. Mit jedem Biss, der das Fleisch seines Opfers zerriss und mit jedem Tropfen Blut, den der Gestaltwandler vergoss, wurde sein Durst gestillt. Jetzt, da die Gefahr vorüber war und keiner der Bogenschützen weiter auf ihn oder die anderen Gruppenmitglieder schoss, verließ Bär seine Kraft. Auch seine Wut auf Smith und all seine kümmerlichen Gefolgsleute ließ langsam nach. Mit dem abebbenden Adrenalin begann Bär langsam die Verletzungen zu bemerken, sie der Kampf nach sich gezogen hatte. Noch immer steckte einer der Pfeile in seinem Körper. Der Schnitt an seinem Kiefer fing ebenfalls zu brennen an, während Blut immer weiter durch das dichte Fell des Bären tropfte. Vermutlich nichts, dass ihn umbringen würde aber schmerzhaft würde es sicherlich sein und ihn einige Tage, wenn nicht Wochen begleiten.
Zum ersten mal, seit der Kampf mit Smith begonnen hatte, ließ Bär von dem Mann, der jetzt nur noch ein zerfetzter Leichnam war, ab. Die Schmerzen weckten den alten Mann, der im Körper des Bären gefangen gewesen war und so begann Oorm langsam wieder, die Kontrolle über sich und seinen Bärenkörper zurück zu erlangen. Es war ein Kampf mit dem Tier in sich aber Bär war zufriedengestellt. Seine Wut und sein Hunger waren gestillt und er war müde. Es war zwar keine erfolgreiche Jagd gewesen und gefressen hatte er immer noch nicht aber Smith war eine gute Entschädigung gewesen.
Mit jeder Sekunde die verstrich, griff die Erschöpfung weiter um sich. Auch die Schmerzen wurden immer deutlicher und schon bald konnte Oorm seine Bärengestalt nicht mehr aufrecht erhalten. Er rollte sich von seinem Opfer und begann dabei instinktiv die Wandlung in einen Menschen. Knochen verzogen sich, Muskeln dehnten sich und schrumpften und auch das Fell bildete sich zurück. Nach einigen Sekunden lag nur noch Oorm am Boden neben Smith. Schwer atmend blieb er dort einfach nur liegen. Sein langer, krauseliger Bart war links gespalten und blutüberströmt. Darunter zeichnete sich eine recht tiefe, bis zur linken Wange reichende Wunde ab. In seiner linken Seite steckte noch immer der Pfeil aber momentan hatte der alte Mann keine Kraft mehr, diesen selbst rauszuziehen. Vom eigenen und Smiths Blut überströmt blieb er also dort liegen und schnappte nach Luft, um sich langsam wieder zu erholen.

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Beitrag von Leo am Fr Aug 05 2016, 22:31

Ein erleichtertes Aufatmen war von der Schützin – Catherine war ihr Name – zu hören, als Basil sie endlich losließ. Sofort taumelte sie zwei Schritt nach Vorn, um möglichst viel Abstand zwischen sich und die alptraumhafte Gestalt zu bringen; dann wandte sie sich um, schwer atmend. Doch Basil tat scheinbar nicht, was sie erwartet hatte. Catherine sah etwas verwirrt drein, als der Söldner erklärte, er wolle an einem anderen Ort mit ihr sprechen, und erst recht, als er sie in den Raum zurückschickte, in dem sie sich zuvor befunden hatte. Sie blinzelte Basil an, dann jedoch zögerte sie nicht mehr lange, und tat wie ihr geheißen: Sie verschwand im angrenzenden Raum.
Kaum dort angekommen, warf Catherine einen Blick zurück zur Tür. Basil stand nicht davon, im Gegenteil – er war bereits weitergegangen und hielt es wohl nicht einmal für nötig, die Tür noch zu beobachten. Die Schützin atmete erneut auf, wenn auch nicht minder verwundert, dann eilte sie zu ihrer alten Position und griff nach ihrem Bogen. Ihr Bogen … selbstgeschnitzt und federleicht. Und jetzt waren ihre Fähigkeiten dem Falschen zu Ohren gekommen und hatten dieses ganze Chaos eröffnet. Catherine strich sich ihren Zopf über die Schulter, dann warf sie einen weiteren Blick über die Schulter, doch Basil war noch immer nicht zu sehen, also trat sie schlussendlich ans Fenster und sah vorsichtig hinaus.
Das Mondlicht beschien das Felsplateau, nichtsdestotrotz lag vieles nach wie vor im Dunkeln. Jede Menge Menschen strömten aus dem Gasthaus, die jetzt, da der Kampf offenkundig vorbei war, ihre Chance zur Flucht gekommen sahen. Catherine konnte sie gut verstehen. Und wünschte sich ihrerseits in die Menge dort unten. Doch das Fenster lag hoch; womöglich würde sie sich verletzen, oder auf jemandem landen. Es gab einen leichteren Weg, vor hier zu entkommen …
Sie drehte den Kopf und sah nach oben, dann setzte sie einen Fuß in den Fensterrahmen. Kurz musste sie an ihren kleinen Bruder denken – er war mit einer Gauklertruppe davongezogen, als er 17 Jahre alt war. Jahre später waren sie sich in Kreuzhof wiederbegegnet: Mittlerweile war er ein Hochseilartist geworden war zwischen den Kreuzhofer Dächern umhergetanzt wie ein Vogel. Ob sie ihm nun gebührend nacheifern konnte? Sie war mit ihren Füßen nicht halb so geschickt wie mit ihren Händen.
Es war leichter, sich auf das Dach zu ziehen, als sie gedacht hatte. Ein Lächeln schlich sich auf Catherines Gesicht, als sie auf das Nachbardach stieg. Ein Ziegel löste sich und zersprang am Bogen der Gasse unter ihr (auch für Basil gut zu hören), doch das störte sie nicht. In Windeseile war sie auf dem nächsten Dach und verschmolz mit der Grater Nacht.


Mike folgt ;)

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Beitrag von Jad am Mo Aug 08 2016, 12:45

Das Geschehen um ihn herum hatte den Raben mehr als ein paar Mal überrascht. Zuerst hatte er wirklich Erfolg und die Barriere brach durch seine listige Tat. Dann hatte er nur die Zwergin erwischt, aber den Bruder nicht. Dieser wurde von Sam zur Flucht angehalten. Dabei wollte er doch auch in diesem gepressten Leib seine Klinge versenken. Doch eine Jagt machten die treffsicheren Schützen unmöglich. Verletzt und außer Stande sich wirklich daran beteiligen zu können, beobachtete der Elf aus einem Schatten heraus wie Saltatrix und Oorm Smith zusetzen und schließlich den Körper zerfleischten, während Neah oder etwas, was einer Kitsune ähnlich sah und Basil sich die Schützen vornahmen. Sam und Mike mussten derweil im brennenden Haus helfen. Er hatte beide nicht gesehen. Vor allem Mike tauchte hier nicht auf. Die Wunden in seinem Körper schmerzten. Die Pfeile hatte der Kopfgeldjäger zwar entfernen können, aber ob die Wunden alle wieder ohne Entzündungen ausheilen würden stand auf einem anderen Blatt. Hatten die anderen am gestrigen Tag nicht einen Heiler erwähnt? Den wohin sie die besessene Königin gebracht hatten? Ein paar Pfeilwunden sollten kein Problem für so jemanden sein...
In seine Gedankengänge versunken merkte der Weiße gar nicht, wie das Ende des Kampfes eintrat. Sie hatten gewonnen. Sie hatten es ihrem Feind gezeigt und sogar alle überlebt. Einige mehr als andere. Dabei schaute er auf den zusammengesackten Oorm herüber, dem immer noch einen Pfeil im Körper steckte. Vacor versuchte sich aufzurichten. Der ganze Körper brannte und er musste seine Schwerter als Stützen nutzen um hochzukommen. Langsam schlurfte er auf Oorm zu. Die Klinge in seiner Rechten hatte er wieder weggesteckt, jedoch die andere noch in der Hand behalten um mit ihr wie ein Krückstock seinen Schritt zu begleiten. Die freie Hand presste er auf die Wunde an der linken Schulter um den Blutfluss wenigstens irgendwie ein bisschen zu stoppen. So bewegte er sich immer mehr auf den Bärtigen zu, der noch schlimmer aussah als er selbst. "Du hast fantastisch gekämpft..." Er hatte sogar genügen Kraft um kurz zu Lächeln, trotz Schmerzen. "Soll ich dir mit diesem Pfeil helfen?"
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Beitrag von Elli am Mo Aug 08 2016, 15:46

Offenbar hatte alles so schnell geendet wie es auch begonnen hatte. Er zuckte fast merklich mit den Schulter. In was für eine Scheiße war er hier schon wieder geraten.
"Ich denke es macht mehr Sinn raus zu gehen. Ich würde gerne sehen, ob bei Waldmeister alles in Ordnung ist...und brennende Häuser sollte man eher meiden."
Er wusste nicht so recht, ob Naeh es schaffen würde, sich alleine auf den Beinen zu halten, aber frische Luft würde ihren Lungen sicher gut tun.
"Möchtest du vielleicht mitkommen, ich kann dir auch helfen wenn du möchtest."

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Beitrag von Darnamur am Di Aug 09 2016, 11:03

Bazille trottete die Treppe hinunter, während er den Geräuschen aus dem Nebenzimmer lauschte. Als er den Absatz erreichte, ertönte das Klirren des zerbrechenden Dachziegels. Damit war leider zu rechnen gewesen.
Er marschierte weiter und begann nun das Untergeschoss des Hauses zu durchstreifen. Das Wohnhaus hatte einen recht guten Standort im Inneren Grats, sofern der Söldner das beurteilen konnte. Wenn hier normalerweise eine Familie lebte, fand sich bestimmt etwas Wertvolles, was er mitgehen lassen konnte. Da der Kampf nun vorbei zu sein schien, wäre es eine Verschwendung dieses Haus einfach hinter sich zu lassen. Bevor er sich aber daran machte die Einrichtung zu plündern, verwahrte er das Geschenk, dass ihm die Schützin gegeben hatte, sorgfältig in einer Tasche, nachdem er ein Tuch darum geklappt hatte. Es durfte ihm nicht verloren gehen. Auf keinen Fall.
Anschließend legte er mit seiner Durchsuchung des in Dunkelheit gehüllten Hauses los.
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Beitrag von Thorgrimm am Fr Aug 12 2016, 03:00

Eine Zeit lang ruhte sich Oorm einfach nur aus und versuchte dabei den stechenden und brennenden Schmerz seiner Verletzungen zu verdrängen. Einfach nur ein bisschen liegen, zu Atem kommen und den Sieg genießen. Doch so sehr sich der alte Mann auch anstrengte, jetzt konnte er noch nicht daran denken, zu entspannen. Er hatte überlebt aber wie hatte der Rest der Gruppe diesen Kampf überstanden? Er hoffte wirklich, dass es allen anderen gut ging. Seitdem Bär die Kontrolle übernommen hatte, hatte er sich nicht mehr um seine Kameraden und deren Schutz kümmern können. Dabei war das ihm - also Oorm - noch wichtiger gewesen, als Smith aufzuhalten. Doch unabhängig davon, würde er sich schon sehr bald um seine Verletzungen kümmern müssen. Der Blutverlust war nicht gering und entzünden konnten sich die Wunden auch.
Gerade als der alte Mann aufstehen wollte, kam Vacor auf ihn zugekrochen. Erst dank ihm haben sie Smith und seine Leute überhaupt angreifen können. Wenn hier irgendwem Lob zustand, dann dem Elf. Wer weiß, was sie ohne ihn überhaupt erreicht hätten. Trotzdem musste Oorm den Kopf schütteln, als Vacor ihn lobte. "Nein, nicht ich habe fantastisch gekämpft, sondern Bär. Allerdings hat er nicht auf seinen und meinen Körper geachtet. Oder auf dich und den Rest der Gruppe." Im Prinzip war Oorm zufrieden mit dem Ausgang des Kampfes aber es ärgerte ihn, dass er so die Kontrolle verloren hatte. Zwar ließ er Bär immer seinen Freiraum - schließlich war er ein Teil von ihm und hatte das Recht auf Kontrolle - aber normalerweise geschah das nicht in diesem Umfang und Umfeld. Bär war einfach in Raserei verfallen und das durfte nicht passieren. Vor allem dann nicht, wenn andere Gruppenmitglieder in Gefahr waren.
Auf den Vorschlag, bei dem Pfeil zu helfen, nickte Oorm schließlich nur. "Wir sollten unsere Wunden schnell versorgen. Auch du bist verletzt. Überanstrenge dich nicht." Er machte sich bereit, weitere Schmerzen zu verspüren. Es würde nicht angenehm werden, den Pfeil herauszuziehen.

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Beitrag von Schattenmond am Fr Aug 12 2016, 08:43

Neah schwieg einen Moment. ehe sie antwortete.
"Vermutlich... Eldur."
Nocheinmal warf sie einen nachdenklichen Blick auf das Fläschchen. Dann balancierte sie sich aus, in der Hoffnung einige Sekunden freihändig stehen zu können.
"Mike? Bring das bitte den anderen.... Es hilft gegen... die Schmerzen und ...verlangsamt des Blutfluss... ein wenig."
Sie lies einen Tropfen auf ihre Verbrennung fallen und zwei weitere auf ihren Oberarm, den sie nur gerade so erreichte, ehe sie wieder das Gleichgewicht verlor und sich an Mike abermals abstützete.
"Ein Mensch... verträgt maximal 3 Tropfen... sei vorsichtig."
Mit diesen Worten drückte sie Mike das kleine Fläschchen in die Hand und wandte sich etwas schwankend zu Samuel. Erneut bekam sie einen Hustenanfall, Ihr schädel schien ihr förmlich zu zerspringen, auch wenn der Schmerz in Hand und Arm augenblicklich nach lies, wenn er auch nicht völlig verschwand.
"Ja, bitte"
Neah hatte Mühe das Gleichgewicht zu halten, schien sich aber zu bemühen, weitgehenst ohne Sam's Hilfe zurecht zu kommen, auch wenn sie dieser zugestimmt hatte.
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Beitrag von Elli am Fr Aug 12 2016, 10:52

Eher langsam näherte sich Sam mit Naeh der Türe, sie war alles andere als fit und schien dringend Erholung zu brauchen. Wie sie wohl schneller wieder zur Kräften kam? Als Fuchs oder als Mensch? Es war sicherlich praktisch die Gestalt ändern zu können.
Die frische Luft, wenn auch noch von den Gerüchen des Kampfes erfüllt, würde Naeh sicherlich gut tun.
Im Grunde hatte es ihn ganz gut getroffen, die Truppe war mit Kreaturen gesegnet die scheinbar jedes Gesetz des Kampfes aushebeln konnten, dass für ihn keinerlei Grund bestand, sich weiter damit zu beschäftigen selbst zu kämpfen.
Sollte es wieder zu einer solchen Situation kommen, würde er in das nächstebeste Haus laufen, sich einen Stuhl holen und den Kampf sitzend am Rand mitverfolgen während er das ein oder andere Bier trank. Keine schlechte Idee, seiner Meinung nach. Er konnte sogar Wetten abschließen. Ein paar Münzen mehr in der Tasche hatten noch niemandem geschadet.
Schweigsam schritt er neben Naeh her um sich ihrem Tempo anzupassen, bereit zu helfen, wenn es nötig war.
Es dauerte nicht lange bis sie zu dem Stall gelangten und Samuel genoß den Geruch nach Stroh und Pferd, er ging an den beiden Eseln vorbei und kraulte ihnen kurz den Kopf. Die Tiere erschienen entspannt, als hätten sie von all dem Trubel nichts mitbekommen.
Er näherte sich der Box in der Waldmeister stand. Das Tier stand mit gesenkten Kopf da und schien zu dösen, als es die Schritte hörte zuckte es mit einem Ohr und öffnete das Auge träge. Nach dem Erkennen des Gastes, drehte sich das Tier um und zeigte Sam seinen Allerwertesten.
"Jaja, ich hab schon verstanden." Er griff in einen naheliegenden Hafersack und warf ein paar Handvoll dem störischen Pferd in die Futterstelle. Waldmeister begrüßte Naeh stattdessen mit einem freundlichen Schnauben und wand sich dann dem Futter zu.
"Was hälst du von alldem hier? Langsam habe ich das Gefühl ich sollte meine sieben Sachen packen und verschwinden." sagte Samuel an Naeh gewandt, während er sich den Haferstaub von den Händen klopfte.

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Beitrag von Schattenmond am Sa Aug 13 2016, 08:39

Für Neah war es mit großer Anstrengung verbunden gewesen, sich bis zum Stall zu schleppen. Ihre Beine kamen ihr elendig schwer vor und mit jedem Schritt, machte die Erschütterung den kopfschmerz eindringlicher, als er ohnehin schon war.
Im Stall angekommen lehnte sie sich gegen einen Stützbalk, welcher Waldmeister und Eldur voneinander trennte.
Im Angesicht der altbekannten Begrüßung, schlich sich ein schwaches Lächeln auf ihr Gesicht.
"Es ist so... unwirklich. Selbst dort... wo ich herkomme,... hätte sich das niemand... vorstellen können." Sie brauchte einen Moment, um zu Atem zu kommen. "Glaubt mir,... ich fühle mich... mehr als je zuvor... Fehl am Platz..."
Neah begann Eldur den Kopf zu kraulen, welcher sie vorsichtig angestubst hatte.
"Die anderen... brauchen Euch, Samuel."
Erneut brach das hartnäckige Husten hervor.
"Ihr,... tragt... eine wichtige Rolle. Auch... wenn sie Euch... nicht gefällt. Irgendwer... muss doch  auf uns... verwirrte Seelen aufpassen." Sie zwang sich zu einem gequälten Lächeln und griff dann nach der Trense des Fuchses, um sie ihm über zu streifen. Dabei klemmte sie sich so zwischen Wand und Balken, dass sie selbst kaum umfallen konnte. Ohne Eldur's Einsatz, hätte sie ihm das Ding wohl kaum überstreifen können.
"Könnt Ihr,... ihm den Sattel auflegen?"
Sie löste sich wieder von ihrer Wand.
"Ich glaube... der Rabe kommt zu Fuß... nicht weit."
Ihr Blick glitt Hilfesuchend zu Samuel.


Zuletzt von Schattenmond am Mo Aug 15 2016, 20:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Elli am Mo Aug 15 2016, 16:20

Samuel musste lachen.
"Wichtig bin ich mit Sicherheit nicht. Ebenso wenig wie meine Rolle." er schüttelte mit dem Kopf und betrachte die junge Frau bzw. Füchsin.
"Ach ja. Vacor." sagte er dann nur knapp. Seine Meinung dem Elf gegenüber war gefestigt und würde sich so schnell auch nicht wieder ändern. Das war aber auch nicht schlimm.
Immerhin war er mit einem Bruder aufgewachsen, der ihn nicht leiden konnte und auch das hatte er überlebt. Von seinem Vater einmal ganz abgesehen. Er nickte langsam und hob den Sattel vorsichtig auf den Rücken des Tieres.
"Ich glaube Vacor ist nicht der Einzige der zu Fuß gerade nicht weit kommt." Er zurrte den Sattel fest und klopfte auf das Leder. Sicherlich wäre es besser wenn Naeh selbst reiten würde, im Schritt wäre das weniger anstrengend wie zu laufen.

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