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Prolog - Die Reise auf der St.Marina

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Beitrag von Keeper am Sa Jun 20 2015, 21:05

Einen einzigen Vorteil hatten sie, als sie den Hangar betraten: Sie waren auf der zweiten Ebene, die in Form eines Plattformganges an drei von vier Wänden entlang verlief. Und sie hatten ein sehr gutes Sichtfeld auf den Bereich unter sich. Auch, wenn er nach dem Aufstemmen der Luke erst einmal tief durchatmen musste. Entweder funktionierte die Hydraulik nicht, oder es gab keine. Und dann brauchte es normalerweise vier Menschen, um so ein Ding aufzubekommen.
Arthur verschaffte sich schnell einen Überblick, bevor er auf den Mann auf einem der Lightnings deutete, der mit einer Axt die Einstiegsluke bearbeitete. "Erschieß den zuerst und dann alle anderen Häretiker. Ich achte darauf, dass uns keiner in den Rücken fällt."
Damit schaltete er den Ohrstecker erst einmal aus, zog erneut seine Laspistole und wechselte erst einmal das Magazin. Dann nahm er die Infrarotbrille vom Kopf und steckte sie weg. Währenddessen waren seine Gedanken bei der Stimme, die er gehört hatte.
'Wer ist diese Khellya? Und warum zum Exterminatus ist sie so wichtig für den Feind?'
Er entschied sich, dass das momentan nicht wichtig war: Jeder tote Kultist war ein guter Kultist. Und wenn sie nebenbei einem der Dämonenprinzen noch sein Mittagessen vorenthalten konnten, umso besser.

Es gab drei Leitern, die auf diese zweite Ebene führten. Zwei davon lagen auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes, die dritte ein Dutzend Meter zur Rechten der zwei Akolythen. Arthur kniete sich hinter einen Ersatzteilcontainer, der am Geländer stand und recht passable Deckung bot. Nicht weit war eine Steuerkonsole für einen der Lastenkräne, die Myra vielleicht verwenden konnte, um nicht so offen zu stehen. Leider gab es beides auch auf der anderen Seite, zum Glück bisher aber unbesetzt.
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Beitrag von Adrian Kane am Sa Jun 20 2015, 22:18

Wieder diese Stimme. Schwaecher, aber nach wie vor vor Abartigkeit triefend, stellte sich auf ihren Armen sofort eine Gaensehaut gepaart mit einem lauen Gefuehl im Magen ein. Wer oder was auch immer ihr Urheber war, sie wollte das Wesen eigentlich nicht wirklich kennenlernen, geschweige denn sehen oder sonstwie damit in Beruehrung kommen, dasselbe galt umsomehr fuer den erwaehnten Prinzen, dessen Titel allein Myras dunkle Seite der Vorstellungskraft in ihrem Kopf Amok laufen liess. Als sie ihren Koerper endlich zur Ruhe zwang kehrten die unbarmherzigen Gefechtsgeraeusche des Hangars zurueck, es war nur ein Moment der Schwaeche gewesen . Einmal mehr wurde ihr klar wie sehr sich dies alles vom Kampf gegen die Orks unterschied. Ja, die Gruenhaeute waren brutal und lebten fuer ihren Waaagh!, doch es war etwas ehrliches, wenn auch animalisches an ihnen. Die Scharfschuetzin nickte Arthur nur zu und begab sich in Position. Wer war diese Khellya? Sie beneidete die junge Frau nicht. Wahrscheinlich wuerde sie sich eher aus der naechstbesten Luftschleuse werfen und ihr Glueck im kalten Vakuum des Raumes suchen, als diesem Wesen in die daemonischen Finger zu geraten.

Eine weitaus weniger rasiermesserscharfe Stimme klang ueber die Schussgeraeusche an ihr Ohr. Sie musste zu dem axtschwingenden Huenen gehoeren, der wie ein Bessessener auf das Cockpit des Lightnings einschlug, vor dessen Schnauze sich mehrere Koerperklumpen regelrecht stapelten. Myra atmete tief durch, ihr Herzschlag hatte sich mittlerweile auf ein ertraegliches Mass reguliert, gut genug um aus dieser erhoeten Position zu schiessen. In die Hocke gehend legte sie das Gewehr an, wobei der verlaengerte Lauf auf einer kleinen Cargokiste ruhte die mitsamt dem Gelaender marginale Deckung bot. Obschon der Kerl ein ebensogutes Ziel wie ein Ork abgab war seine hektisch Bewegung ein Problem, weniger fuer sie als fuer den ungluecklichen Mann, der in dem Jaeger gefangen war. Sie hielt die Luft an und zog sanft den Abzug durch. Der Imperator wuerde seinen Diener wohl schuetzen wenn dieser wuerdig genug war. Das Gewehr quittierte dies mit einem tiefen Brummen und dem gewohnt sanften Rueckschlag. Ein Schuss versengte das Gelaender direkt neben ihr, der Geruch angekokelten Metalls attackierte ihre Nase waherend sie sofort ihre Aufmerksamkeit von dem Axtbeserker abwandte und auf den Kerl richtete, der unten im Hangar seinerseits hinter einer Kiste in Deckung gegangen war und etwas rief. Myra legte wieder an und feuerte. Der supererhitzte Strahl der Waffe trennte den rechten Arm des Kultisten samt Schulter sauber ab, liess ihn aus der Deckung wirbeln, hart auf Boden knallen und kauterisierte die Wunde gleich mit. Gerade als sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Lightning richten wollte, schlugen weitere Schuesse in ihrere Naehe ein, es gab scheinbar noch viel zu tun.

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Beitrag von ThaHummel am Fr Jun 26 2015, 22:49

Als er den Beschuss von oben bemerkte, ließ Gilbert das Gehacke auf der Luke sein.
Er suchte zwar nicht wirklich aktiv Deckung, aber hinter den großen Fahrzeugrahmen war er nicht allzuhäufig zu sehen, während der auf die Leiter neben Arthur und Myra zulief.
"Der Feigling hinter der Luke gehört mir! Lasst ihn nicht entkommen und wehe ihr tötet, was mir zusteht!", brüllte er die übrigen Kultisten unterwegs an. Die Axt zwischen den Zähnen kletterte er die Leiter hoch, während drei der Überlebenden ungezielt aus der Deckung heraus auf die obere Ebene feuerten und gelegentlich zaghaft nach Ferens Luke schauten, um ihm im Falle eines Ausstiegs eine Lasersalve verpassen zu können.
Die Präsenz der Scharfschützin schüchterte alle außer dem berserkenden Champion ausreichend ein, sich ja nicht blicken zu lassen.
Kaum war Gilbert am Ende der Leiter angelangt, flackerten die Lichter, unnatürliches Gekreische hallte durch den Raum und alles Begann zu wabern. Der Raum verzog sich, die Leitern wuchsen ungleich in die Länge, die gerade Ballustrade wurde zu einer steilen Rampe und der Boden verschrägte sich genau entgegengesetzt, so das Arthur gerade so nicht nach unten zu Myra schlitterte, die nun beinahe den Boden des Hangars erreicht hatte. Ein paar der ungesichterten Fahrzeuge rutschten einige Meter herum und Ferens Lightning verlor den linken Flügel, als ein Frachtshuttle diesen mit sich riss.
Und in all dem Chaos begann eine der Blutpfützen aufzuleuchten und eine rote, schuppige Hand schoss daraus hervor. Ein gehörnter Kopf mit gelb leuchtenden Schlitzaugen und langer Zunge, blutrote echsenartige Haut auf einem sehnigen Körper folgten. Der Dämon zog sein glühendes Schwert und die andere Hand heraus, dann stützte er sich auf den Boden und begann, seinen Unterkörper aus der Blutlache zu stemmen.
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Beitrag von Keeper am Sa Jun 27 2015, 08:47

'Die Gellerfelder!'
Irgendetwas war gerade ganz gewaltig schief gelaufen. Arthur wusste, dass sogar ein Flackern in diesen Systemen schon mehr als genug Kreaturen des Warp Zugang zu einem Schiff gewährte. Und alleine der Anblick dieser Kreatur ließ ihn erschauern. Ansonsten ging es ihm aber überraschend gut, während er sein Möglichstes tat, um den Wahnsinnigen an der Leiter unter Feuer zu halten. Wenn er da hoch kam, sah es schlecht für den Akolythen aus. Er hatte zwar das Kettenschwert dieses Fähnrichs, aber er konnte nicht wirklich damit umgehen. Und außerdem wusste er nicht, ob die Waffe vom Warp verseucht war, er wollte es also nicht riskieren.

Stattdessen hielt er seine Pistole mit einer Hand und versuchte mit der anderen, seinen Kommunikator auf die Frequenz des besetzten Lightnings zu schalten. Nach einer Weile schien das sogar zu funktionieren.
"Kannst du den Vogel rein zufällig auf unseren neuen Freund richten? Ich würde ihn ungerne im Schiff Amok laufen sehen."

Dann war Gilbert selbst über das Deckungsfeuer auf der Balustrade angelangt. Sein rechter Arm war von einem Streifschuss ein wenig versengt, aber das schien ihn nicht wirklich zu stoppen. Darum dachte Arthur kurz über seine Möglichkeiten nach: Zu Myra herab würde nicht helfen, der Wahnsinnige würde ihn einfach verfolgen. Mit Laspistole im Nahkampf war Selbstmord.
Daher nahm er mit einem schweren Seufzer das Kettenschwert von seinem Gürtel und aktivierte es.
'Und wenn ich hier schon sterbe, dann bringe ich noch einen Exterminatus über diesen Häretiker.'
In diesem Moment war er nur froh, dass der Gefangene außer Sicht lag. Das hätte sonst vielleicht zu Problemen geführt. Aber er war anscheinend eine Weile zurückliegend vor Schmerz ohnmächtig geworden und würde es noch eine Weile bleiben.
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Beitrag von Adrian Kane am Do Jul 02 2015, 01:12

"Scheisse, scheisse, scheisse", entfuhr es der Scharfschuetzin die mit beiden Beinen gegen das Gelaender gestemmt versuchte die Uebersicht wiederzufinden. Die ganze Situation war ein Frontalangriff auf ihre Sinne, greller Schmerz pochte bestaendig in ihrem Hinterkopf, ganz so als ob die Masse zwischen ihren Ohren etwa viermal zu gross fuer ihren Schaedel sei, ausserdem war ihr flau im Magen und das zusaetzliche Schwindelgefuehl schien sich nur langsam zu setzen. Sie zwang sich entgegen ihres aufbegehrenden Fluchtinstinktes auf die Gestalt des hoellischen Daemons zu schauen, der nach wie vor versuchte seinen wuchtigen Koerper aus der Blutlache zu stemmen - das Erschiessungskommando schien ihr in diesem Moment um so vieles angenehmer als dieser Ort. Als waere das alles nicht genug, schlug brennend heiss ein Schuss neben ihr ein, die verdammten Haeretiker hatten ihr nicht den Gefallen getan sich einfach zum sterben hinzulegen. Ohne nachzudenken legte sie an und feuerte auf den Kerl, dessen Kopf aus der Deckung ragte um Erfolg oder Misserfolg seines Schusses zu begutachten. Sein lebloser Koerper sackte wenige Atemzuege spaeter auf dem Boden zusammen und begann in Richtung des Daemonen zu rollen waherend das, was vorher mal ein Gesicht war, eine dunkelrote Lache hinterlies.

Weiter hinten im Hangar ertoente erneut das laute Krachen und Scheppern von Metall auf Metall, irgendwoher zischte wieder ein Schuss in ihre generelle Richtung, doch traute sich der Absender scheinbar nicht genauer zu zielen, was gut war, denn es liess Myra einen Augenblick um ihre Waffe auf den Kopf des infernalen Wesens zu richten. Auf die gelben Augen zielend drueckte sie zweimal hintereinander ab und wuenschte sich gleichzeitig, ihr nun ueberhitztes Gewehr waere der Lauf eines Leman Russ, welcher wohl das richtigere Kaliber fuer solch eine Situation darstellte. Ein markerschuetterndes Bruellen liess jede Faser ihres Koerpers erzittern und sie gleichzeitig die Weisheit ihrer Aktion anzweifeln. Fluchend und ohne weiteres Zoegern warf sie ihre Waffe und sich selbst auf den etwa zwei Meter entfernten Boden und hastete halb rutschend halb stolpernd hinter ein umgefallenes Frachtshuttle, dessen Huelle so mitgenommen aussah, dass sie dessen Flugtauglichkeit ernsthaft bezweifelte.

Hektisch sah sie sich aus der neu gefunden Deckung um. Unmenschliche Geraeusche gingen von der Kreatur aus, die scheinbar immer noch im blutigen Boden steckte. Die Art und Weise ihres Erscheinens war so widernatuerlich und abschreckend, dass der Frau komplett die Worte fehlten. Wie besinnlich ihr Leben im Kampf gegen die Gruenhaeute doch gewesen war! Sie brauchte eine groessere Waffe und noch dazu ein Wunder des Gottimperators hoechstselbst, wobei sie ihre Chancen auf Ersteres wesentlich hoeher einschaetzte. Entfernt ueber ihr schritt der axtschwingende Huene auf Arthur zu, welcher ihm scheinbar mit dem Kettenschwert des Verraeters entgegentrat. Myra konnte nicht entscheiden ob sie ihn fuer besonders mutig oder besonders wahnsinnig hielt und einigte sich auf eine Mischung aus beidem bevor sie einmal mehr ihr Gewehr anlegte. Der Winkel war unguenstig und im besten Falle konnte sie ihm einen Vorteil gegen den wandelnden Muskelberg verschaffen. Als das matte rote Licht an der Seite zu gelb wechselte hielt sie den Atem an und schoss, ihr Ziel war der rechte Oberarm des Kolosses, welcher die Axt hielt und in diesem Moment weder vom Gang noch vom Gelaender abgeschirmt wurde.

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Beitrag von Radagast am Do Jul 02 2015, 20:21

Pemelton war froh, das Raumschiff endlich erreicht zu haben, und als sein Shuttle angedockt hatte, nahm er sein Gepäck in die Hand und ging an Bord. Er wusste nicht, ob es stimmte, denn in der letzten Zeit hatte seine Vorstellungskraft ihm Streiche gespielt, weil er wohl etwas aus der Übung gekommen war, obwohl seine Vorahnungen oft genug richtig lagen, aber er würde wohl auf Ärger treffen. Er konnte sich nicht auf diese Vorahnung verlassen, denn er war aus der Übung. Er versuchte seinen Verstand zu ignorieren und bewegte sich zur verschlossenen Tür, von der er sich erhoffte, irgendwie zu seiner Kabine zu führen.

Er war schon jetzt nicht gern hier, und schon gar nicht freiwillig. Wie mächtig der Imperator auch sein mochte, für eine ihm fast unbekannte Autorität zu kämpfen, von der er bloß Geschichten kannte, schien ihm sinnlos zu sein. Klar, er tat seinen Job, eben das, was getan werden musste, um zu überleben, aber er würde dem Imperator in den Rücken fallen, wenn es ihm was nützen würde. Solange das nicht der Fall war, würde er seine wertvollen Fähigkeiten brav ausnutzen lassen, so wie er es früher bereits für die Armee tat.

Irgendetwas… stimmt hier nicht. Er lief vorsichtig weiter, und sein Herz fing an schneller zu schlagen, denn er fühlte sich von den Passagieren an Bord genervt. Es schien keinen an Bord zu geben, der über ein wohliges Thema nachdachte, viel mehr schienen sich die meisten zu sorgen. Furioso kannte das nur zu gut. Manchmal hasste er seine Fähigkeit, besonders sein ewiges Vorwissen von dem was passieren könnte, raubte ihm manchmal den Verstand. Hoffentlich gibt es hier nicht nur Amateure. Er war sich bewusst, dass er sich möglichst bald einem Team anschließen musste, wenn er auf der St. Marina etwas nutzen sollte.

Er lief ungeduldig den Gang entlang. Plötzlich fiel das Licht aus. Er vermutete, dass er bei einem einfachen Stromausfall viel mehr Gedanken wahrnehmen würde, aber jetzt war es förmlich still in seinem Kopf. Noch schlimmer also, denn es bedeutete, dass nichts gewöhnliches den Stromausfall verursachte. Er war erstmal auf sich alleine gestellt, weshalb er zur Sicherheit seine Laspistole nahm und hoffte darauf, dass es ihm gelingen würde, möglichen Feinden gar nicht erst begegnen zu müssen, wobei er durch seine Nachtsichtbrille, die er sich soeben aufsetzte, einen erheblichen Vorteil zu haben glaubte.
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Beitrag von ThaHummel am Fr Jul 03 2015, 23:00

Während einer der Schüsse am Schädel des Dämons einfach ohne jegliche Auswirkung verschwand, half die widernatürliche Resistenz nicht gegen den nächsten Treffer, der eines der dunkelroten Hörner spaltete und einen rauchenden Stumpf hinterließ.
Mit angefachtem Zorn zog der Zerfleischer seinen Körper aus der Lache und der Stahl des Hangarbodens gab unter seinen Klauenbewehrten Füßen nach, als er loswetzte und sein feurig glühendes Schwert mehrere Männer, Loyalisten und Ketzer gleichermaßen, mit sich nahm.
Gilbert rannte ähnlich schnell auf Arthur zu, als ihm ein Lichtblitz im Rücken einschlug, seine Roben versengte, aber nicht durch dessen nun entblößte Flakkweste drang. Immerhin stolperte er, vom Treffer iritiert, an seinem Ziel vorbei und zerschlug nur ein paar weniger stabile Holzkisten mit seinem Gewicht alleine. Seine Waffe rutschte die Schräge herab und er hielt sich gerade so am Geländer fest und versuchte, sich wieder auf die Beine zu ziehen.

Die schwere Bewaffnung am Jagdflugzeug hatte inzwischen nichts mehr, auf das sie hätte schießen können. Die Verankerung, in der der Jäger saß, verhinderte das er dem Dämon weit genug folgen konnte.

Die Realität verschwamm immer stärker und nun fiel auch noch die Schwerkraft aus, gerade als der Echsendämon absprang um Myra in den Rücken zu fallen. Er flog zu weit und landete zwischen ihr und Arthur, hinter dem wiederum Gilbert sich ans Geländer klammerte, um nicht abzuheben.

Die Krallen des mordlustigen Wesens hielten es am Boden und Myra konnte beobachten, wie das frische Blut an der Klinge langsam in das bronzene Metall sickerte. Und mit jedem Tropfen, den das Metall trank, wuchs ein neuer, absurd scharfer Widerhaken aus der Klinge. Langsam bahnte der Zerfleischer seinen Weg in Richtung der Schützin, bedacht darauf nicht wieder unkontrolliert abzuheben, bevor er sie im Sprung fällen könnte.

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Währendessen schritt Pemelton durch gespenstisch dunkle Gänge. Er hörte quietschenden Stahl, als der Gang sich zu winden begann wie eine Schlange. Die Tür hinter ihm verschwand gänzlich und eine eisige Welle aus Raureif schoss durch den Kanal. Ein grelles Licht, das sein grünliches Sichtfeld fast gänzlich weiß färbte, kam auf ihm zu, verschwand dann aber als der Gang erneut seine Biegungen änderte. Stattdessen kamen in etwa 40 Metern Abstand Dinge um die Ecke die vielleicht einst Menschen gewesen waren. Zusätzliche Arme, Tentakel, einer Hatte statt einem Kopf nur ein gewaltiges, nacktes, einzelnes Auge, das den Psioniker fixierte. Der andere Mutant krabbelte auf einem Sextett aus Insektoiden Beinen auf ihn zu und obwohl seine Ohren nur die Schritte meldeten, so hörte er in seinem Kopf leises Geflüster, von Angstschreien und hysterischem Lachen unterbrochen.
"Das Feuer! Trägt das Feuer! Das Feuer! Magie! Hexer straft! Wir büßen! Macht für den Hexer! Heilung! Das Versprechen! Bringt ihn zum Hexer!"
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Beitrag von Adrian Kane am Sa Jul 04 2015, 01:39

Unter groesster Willensanstrengung gelang es ihr den Blick von der blutigen, mit Widerhaken bestueckten und zu allem Ueberfluss scheinbar lebendigen Waffe abzuwenden und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Trostlos war eine wohlwollenede Umschreibung ihrer Umstaende. Falls es eine Hoelle gab, sie musste Hals ueber Kopf hineingesprungen sein, obwohl eine fiese Stimme in ihrem Hinterkopf darauf beharrte, dass dies hier noch gar nichts im Vergleich zu den anderen Schrecken des Immateriums war. Etwas in ihr wollte sich einfach zum Sterben niederlegen und die ganze Sache hinter sich bringen, was konnte ein Mensch schon angesichts solcher infernalischer Wesen tun? Mit dem rechten Fuss hatte sie sich an der Luke des Frachtshuttles eingehakt, die mangelnde Schwerkraft nur ein weiteres Problem auf einer laenger werdenden Liste.

Nicht weit entfernt sah sie einen alten Marauder-Bomber im Hangar liegen. Mitgenommen, aber sicher noch funktionstuechtig. Leider fuer sie voellig nutzlos. Sicher, sie konnte eine Chimaere bedienen, vielleicht sogar einen Sentinel und selbst einem Basilisk wuerde sie wohl einen Schuss entlocken koennen, doch von Bombern und aehnlichem Fluggeraet hatte sie in etwa soviel Ahnung wie der herannahende Chaosdiener von Gnade und Mitgefuehl. Was sie nicht nochmal dafuer geben wuerde die Imperiale Stahllegion heranrollen zu sehen, zu hoeren, zu fuehlen. Das Zittern im Boden von unzaehligen Kettenfahrzeugen, zunaechst sanft, dann staerker werdend bis man glaubte, der Erdboden wuerde sich im naechsten Moment auftun und gierig alles verschlingen. Sie blinzelte. Statdessen wuerde sie hier sterben, wenn sie sehr viel Glueck hatte mit einem sauberen Schlag niedergestreckt. Wenn nicht, sie wollte nicht darueber nachdenken.

Bedaechtig kam das Wesen naeher, die gelben Augen gierig und zornig lodernd. Die Tatsache, dass sich seine Klauen stellenweise in den massiven Stahloden bohrten um seinem Koerper Halt zu geben sprach Baende ueber ihre Chancen im Nahkampf. "Ich habe Dich nicht oft um Deinen Beistand gebeten aber jetzt waere definitiv ein guter Moment", murmelte sie leise als der verstuemmelte Torso eines Haeretikers an ihr vorbeischwebte und dicke rote Bluttropfen hinter sich herzog, welche behaebig durch den Raum tanzten. Myra zog ihre bislang ungenutzte Laspistole und fingerte einen Moment am Magazin herum. Als ein roetliches Licht hektisch anfing zu leuchten um sie auf die Gefahr des Ueberladens aufmerksam zu machen stopfte sie die Waffe dem Leichnam ins Gedaerm, brachte sich in Position und trat den Rumpf mit aller Kraft in Richtung des Daemonen. Sollte der Koerper des Verraeters dem Imperator noch in seinem Tode dienen, es war nur gerecht. Ohne abzuwarten hastete sie krabbelnd ueber den Rumpf des Shuttles, stets mit Haenden und Fuessen Halt suchend. Fluessiges Feuer ronn durch ihre Adern und Muskeln waehrend sich der Brustkorb muehsam hebte und senkte. Keine Zeit. Am Ende des Schiffes angekommen stiess sie sich hastig in Richtung des Bombers ab.

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Beitrag von Keeper am Sa Jul 04 2015, 08:36

Als die Schwerkraft aussetzte, hatte Arthur gerade das Kettenschwert in Gang gesetzt. Das laute Rattern zeigte ihm wenigstens, dass die Waffe funktionierte. Und bisher hatte auch noch keine Chaos-Entität versucht, Besitz von ihm zu ergreifen.
Dieser Dämon gefiel ihm allerdings trotzdem nicht. Während er sein Möglichstes tat, das Ding nicht anzustarren, oder sich vor Angst einzunässen, blieb der Rest seiner Konzentration für Gilbert übrig.
'Exterminatus oder nicht... das sieht nicht gut aus. Egal.'
Arthur stand in den Diensten des Imperators. Er würde tun, was er konnte, so lange er konnte. Und er musste hoffen, dass Myra die Kreatur aus dem Warp zumindest beschäftigte. Denn mit einem völlig untypischen Kampfschrei stürzte er auf den sich gerade aufrichtenden Gilbert zu und schwang sein Kettenschwert nach dessen rechtem Arm. Dabei verwendete er die einzige Taktik, die er für Gebiete und Gravitation kannte: Er nutzte die halb geschmolzene Steuerkonsole für den Kran, um sich mit Schwung in Richtung seines Ziels abzustoßen. Denn wenn ein Scout eines konnte, dann war es rennen. Arthur war so lange im Dienst, dass seine Beine verdammt viel Kraft aufbringen konnten. Entsprechend schnell hatte er seinen Gegner erreicht. Dieser versuchte, ihn zu packen, wurde aber durch die Wucht des Aufpralls gegen die Wand geschleudert, wobei ihm die Luft aus den Lungen gepresst wurde. Genug Zeit für Arthur, das Schwert sich in Gilberts Arm fressen zu lassen.
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Beitrag von Radagast am Sa Jul 04 2015, 10:49

Wir sind also doch schon im Warp!. Furioso hatte das schon befürchtet. Widerwärtige Mutanten! Furioso hasste diese ekligen Scheusale, und obwohl er schon vielen Mutanten begegnet war, bekam er bei ihrem Anblick fast Brechreiz. Er war sich bewusst, dass er selbst ein Mutant war, aber nicht so hässlich wie diese Muties. Obwohl er mehr schlecht als recht bewaffnet war, um sich mit dem insektoiden Biest oder dem einäugigen Monster zu wappnen, verspürte er außer Hass keine Emotion. Obwohl die Viecher ihm noch nichts getan hatten, würde er ihnen liebend gernen einen Schuss mit seiner Laspistole verpassen. Doch er belasste es erst mal dabei. Er selbst war meist eher unwillkommen, was ihn jedoch meist nicht weiter störte, denn er wusste, dass die meisten sich im Innersten bloß vor seiner Macht fürchteten.

Währenddessen durchbohrten ihn seit einigen Minuten Angstschreie, gefolgt von hysterischem Gelache und eindringlichem, leisen Geflüster. Doch auch das brachte ihn nicht aus der Fassung, und das überraschte ihn ein bisschen, denn er hatte seine Kräfte schon lange nicht mehr trainiert. Wenn sein Stimmenhören wild und unverständlich in ihn eindrang, ignorierte er es meist, denn dann handelte es sich meist bloß um Störenfriede, die seine Konzentration ablenken wollten.

Doch in diesem Fall war es anders. Diese Muties haben psionische Kräfte!. Er musste fast lächeln, als er zu diesem Entschluss kam, denn das machte sie für ihn gleich viel sympathischer. Wenn von Feuer und Hexer die Rede war, handelte es sich meist darum, dass er einem Dämon Einhalt gebieten musste. So etwas Ähnliches war ihm schon beim letzten Warp passiert, auch wenn es schon eine Weile her war. Er erinnerte sich noch daran, wie sich seine flammende Feuersbrunst unter seiner Stirn ausbreitete. So etwas würde er nie wieder vergessen... Und dass er beim letzten Mal nur leicht dem Tod entronnen war, stimmte ihn auch nicht gerade glücklich. Doch er schaute seine Gesellschaft an, und begann wieder praktisch zu denken.

Vielleicht schließen sie sich mir an! Vielleicht kann ich sie als... Er vermeidete es, den Gedanken zu Ende führen, denn er wusste nicht, wie fortgeschritten ihre psionischen Fähigkeiten ausgebildet waren und ob sie ihn vielleicht hätten hören können, dass er sie bloß benutzen wollte. Stattdessen dachte er klar und konzentriert: Schließt mich mir an, und zeigt mir den Weg zu schwereren Waffen! Er war zwar kein Waffenspezialist, doch hatte er ohne schwere Bewaffnung keine Chance gegen einen Dämon. Er würde seine gesamten Kräfte und Unterstützung benötigen, wollte er etwas ausrichten. Doch wer war es eigentlich, wen sie zu mir bringen wollten? Furioso wartete auf einen eingegebenen Gedanken, doch die Mutanten starrten ihn nur regungslos an.

Furioso nahm an, dass es am besten war, wenn er sich jetzt konzentrierte, um die genauere Lage des Schiffes in seine Kenntnis zu bringen. Vielleicht benötigt ja jemand Hilfe. Sie waren sowieso schon mitten im Warp, da konnten ein paar Gefahren mehr die Lage auch nicht viel verschlimmern. Und obwohl er seine Fähigkeit nur leicht zur Geltung bringen konnte, drängte sich seine Energie doch in einen engeren Umkreis der St. Marina und klinkte sich in den Energiestrom eines Passagieren ein: "Der Imperator ist groß... der Imperator ist groß... Bitte beschütze mich!". Auch wenn Furisio der Imperator egal war, Menschen waren es ihm nicht.  Also lief er jetzt schneller, die dunklen Gänge hindurch, auch wenn sie ein wenig Furcht einflößend waren, die Mutanten folgten ihm scheinbar ergeben, und ging in die Richtung, aus der er die Stimme zu hören glaubte. Da ihn noch niemand eingewiesen hatte, fehlte ihm fast jedes Wissen über die Einrichtung dieses Schiffes, und vielleicht wusste dieser hilflose Mensch ja, wo er Waffen finden konnte.
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Prolog - Die Reise auf der St.Marina - Seite 3 Empty Re: Prolog - Die Reise auf der St.Marina

Beitrag von ThaHummel am So Jul 05 2015, 13:35

Der Dämon schlug unbeeindruckt mit seinem Schwert nach der ihm entgegenfliegenden Leiche, hatte aber keine Zeit mehr, um verdutzt zu schauen, als die improvisierte Granate beim Kontakt mit seiner Waffe hochging und ihn in einem Schauer aus Eingeweiden in eine verzerrte, ätherische Masse zu verwandeln, die kurz darauf ins nichts Verblasste. Die Dämonische Klinge wurde durch die Explosion fortgeschleudert und blieb in einer Wand stecken.
Arthur hatt die Wirkung seines Schlages gehörig unterschätzt. Die ratternden Zähne des Kettenschwerts fraßen sich gierig tief in das Fleisch des, nun ehemaligen, Kultchampions und verhakten sich irgendwo in der Mitte seines Brustkorbes.

Gerade als alles vorbei schien, entschloss die Schwerkraft eine Rückkehr zu wagen, fand die Hangarwand links vom Eingang, durch den die beiden Akolythen gekommen waren, aber viel interessanter als den eigentlichen Boden. Arthur und Myra wurden aus ihrem Freiflug gerissen und landeten in einem gewundenen Gang, der sie auf eine wilde Rutschpartie einlud.

-------------------------------------------
Aus welchen Gründen auch immer, die Mutantan folgten dem Psioniker, fielen aber bald wieder außer sichtweite zurück. Die entstellten Körper waren nicht in der Lage, Schritt zu halten, denn das Auge schlurfte eher eine Beine über den Boden als sie wirklich anzuheben und der Insektenmensch war mit der Koordination von 6 Beinen vollkommen überfordert.
So verstummten ihre Geistigen Stimmen, die zunehmend verzweifelter wurden je weiter sich Pemelton entfernte.
Die einzelne, betende Person war bald in einem Wirrwarr aus Worten nicht mehr zu erkennen, auch wenn sich hier und da ein Chor aus Gedanken darauf einig war, nicht sterben zu wollen, oder doch lieber sterben zu wollen als in die Klauen des Warps zu geraten.

Der windende Gang wurde wieder zunehmend stabil und einige der Lichter brannten wieder, aber noch hatte der Warp ein wenig Mitsprachrecht. Eine Rampe hinter dem Psioniker wuchs hoch und zwei Körper kamen ihm in die Kniekehlen gerutscht.
------------------

Der Gang in dem die Drei nun lagen, waberte nicht mehr und die Schwerkraft, war da wo sie sein sollte. Ein paar Meter hinter ihnen sag das alles ganz anders aus. Die Rampe war verschwunden, aber ein Augapfel auf einem Hals, zusammen mit sechs roten Chitinbeinen waren in der Ferne zu sehen.
Übersäht von Prellungen und bedeckt von Gilberts Leichnahm, in dem noch immer das Kettenschwert steckte, hatten Arthur, Myra und Pemelton nichts schlimmeres abbekommen.

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Beitrag von Keeper am So Jul 05 2015, 13:44

Mit einigen sehr unschönen Flüchen auf den Lippen hatte Arthur die Leiche von sich gestemmt und das Kettenschwert herausgezogen. Dass er dabei sich und Myra noch weiter mit Eingeweiden und Blut beschmutzte, interessierte ihn dabei wenig. Neue Kleidung brauchten sie beide sowieso.
"Verdammt Schwerkraft, verdammtes starkes Schwert, verdammte Dämonen... hätten die nicht wenigstens warten können, bis wir offiziell Akolythen sind?"
Mit mehreren kräftigen Rucks versuchte er, einige Fleischstücke von seiner "geliehenen" Waffe abzuwerfen, was ihm mehr oder weniger gelang. Dann hängte er das Kettenschwert an seinen Gürtel und fügte noch etwas zu seiner Tirade hinzu: "Und den Gefangenen haben wir auch verloren."

Als er damit fertig war, sich über sein Exterminatus-verdammtes Pech zu beschweren, hatte er auch die Überprüfung seiner Umgebung abgeschlossen. Zumindest schien es keine unmittelbaren Gefahren zu geben und die Person, in die er und seine Mit-Akolythin hineingefallen waren, hatte sie zumindest nicht sofort angegriffen. Wo er gerade dabei war...
"Wie steht es bei dir, Myra?", hielt er seiner Kollegin eine Hand hin. Um den Herumtreiber konnte er sich gleich noch kümmern.
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Beitrag von Adrian Kane am So Jul 05 2015, 20:11

Myra brauchte einen Augenblick um wirklich sicher zu sein, dass sie noch unter den Lebenden weilte. Nur wenige Teile ihres Koerpers meldeten keinen Schmerz, aber alles schien noch einigermassen zu funktionieren, einzig ein dumpfes Pochen erinnerte entfernt an die Tortur, die sich zuvor noch in ihrem Kopf abgespielt hatte. Im Stillen dankte sie, noch auf dem Boden liegend, dem Imperator fuer seinen Beistand. Zwar hatte sie die Explosion nicht sehen aber dafuer umsomehr spueren koennen und auch das Ringen in ihren Ohren zeugte noch davon. War sie eben noch von der Druckwelle in eine Richtung weggestossen worden so hatte sie die elende Schwerkraft Sekunden spaeter in die Entgegengesetzte gezogen. Als sie die Augen oeffnete sah sie Arthur, der in diesem Moment das Kettenschwert aus dem Koerper des toten Beserkers riss. Ereichterung ueberkam sie, der Gedanke daran allein durch dieses warpverseuchte Stahlgrab zu stolpern war ihr mehr als unbehaglich.

Ihre Hand griff nach der seinen und liess sich in eine aufrechte Position ziehen, zu schnell fuer ihr mitgenommenes Gleichgewichtsorgan, wie sich herausstellte, denn sie musste sich einen Moment an seiner Schulter festhalten um nicht direkt wieder zu Boden zu gehen. "Besser als erwartet", antwortete sie leise, auch er war offensichtlich nicht weiter schwer verletzt wie sich herausstellte. Beilaeufig wischte sie sich roetliche Stuecke von Weste und Unterarm und suchte dabei mit den Augen den Boden nach ihrer Waffe ab. Halb vom Bein des toten Huenen bedeckt fand sie das Gewehr in einer Lache dunkelroten Lebenssaftes liegen. Dort, wo der Lauf das Blut beruehrte bildeten sich kleine Dampfwolken und Blasen, ein offensichtliches Zeichen dafuer, dass der letzte Schuss sehr stark ueberhitzt hatte. Vorsichtig bueckte sie sich um ihr Eigentum zurueckzuerlangen, es sah mitgenommen aus, mit etwas Zeit und Material haette sie den Lauf ausgewechselt, leider fehlte es sowohl an dem einen als auch dem anderen.

Wieder bewaffnet folgte sie Arthurs Blick und bemerkte erst jetzt den Mann, der dort wohl schon eine Weile lang gestanden hatte, und auch weiter hinten bewegte sich...etwas, sie wollte nicht genau wissen was es war, allein die Konturen wirkten aus der Distanz extrem verstoerend. Da war ihr der Mensch lieber, der, dem Imperator sei Dank, relativ normal aussah. Da er noch keine Anstalten gemachte hatte sie zu toeten nahm die Schuetzin an, dass es sich um einen Passagier handelte. Dennoch erlaubte sie sich nicht zu Entspannen. Man konnte nie sicher sein. "Und wer ist das hier?", fragte sie halb an ihren Mitstreiter, halb an den Mann gewandt ohne dabei das Ding in der Ferne und die Haende des Fremden aus den Augen zu verlieren.

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Beitrag von Keeper am Mo Jul 06 2015, 21:59

Nachdem Myra ihn losgelassen hatte, blickte Arthur sich vorsichtig auf dem Gang um, während er auf die Antwort des Unbekannten wartete. Noch war keine Gefahr zu sehen, aber lange konnte es nicht mehr dauern.
'Wenn es das nur gewesen wäre, Exterminatus noch eins...'
Aber wie er das Universum kannte, war es das nicht. Die Proben des Imperators waren umfangreich, umfassend und vor allem zahlreich. Nur, wenn er sie alle bestand, würde er irgendwann die Chance bekommen, nach der er sich so sehr sehnte.
Wo er gerade bei gewaltigen Explosionen war: Hatte er nicht in dem Hangar ein kleines Exemplar gehört?
"Sag mal, Myra... wie hast du diesen Dämonen überhaupt davon abgehalten, Hackfleisch aus dir zu machen?"
Während er fragte, behielt er seinen Blick weiterhin auf dem Fremden. Gleichzeitig versuchte er, das Brummen, Summen und Hämmern in seinem Hinterkopf zu ignorieren. Bisher hatte es ihn nicht wirklich beeinträchtigt, aber je länger dieser Einsatz dauerte, desto schwerer würde es für den ehemaligen Kundschafter werden, es zu ignorieren.
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Beitrag von Radagast am Di Jul 07 2015, 08:40

Furioso verwirrten noch immer die Gebete, die seinen Kopf durchdrangen, obwohl sie langsam schwächer zu werden schienen. Auch sein Plan die Mutanten als menschliche Schutzschilde zu benutzen ging nicht auf, nicht dass er sich mit Mutanten nicht auskannte, aber man wusste nie, wie sich ihre körperlichen Deformationen auf ihre körperliche Leistung auswirken würden, und in dem Eifer des Gefechts und all den Stimmen konnte er nicht erkennen, dass sie wohl zu langsam wären. Obwohl... eigentlich hätte ich gleich ahnen müssen, dass sie zu nichts mehr zu gebrauchen sind...

Sein Gedankengang wurde diesmal, nachdem er die gewundenen Gänge lange genug gefolgt war, von etwas Äußerem unterbrochen: zwei Körper, aus der Ferne nahm er an, es könnten schwer Verletzte oder sogar Tote sein, rutschten ihm in die Kniekehlen. Wenn sie tot sind, dann noch nicht lange! Das konnte er ganz klar an ihrer Hautfarbe erkennen, zumal sie fast noch Bewegungen zu machen schienen, doch Furioso's Kopf war gerade noch so durcheinander, dass er darüber einfach nicht mehr klar denken konnte. Irgendetwas ist hier schief gelaufen. Er sah ein, dass er schon lange nicht mehr auf imperialer Mission war und deshalb leicht aus der Verfassung zu bringen war.

Innerhalb von Bruchteilen von Sekunden erhoben sich die völlig lebendigen Körper und Furioso sah ein, dass sie wohl nicht mal schwer verletzt waren. Ich habe mich getäuscht? Es deprimierte ihn immer, wenn er irgendetwas falsches dachte oder seine Vorahnung ihn im Stich ließ, besonders falsche Schlussfolgerungen oder Ideen konnten ihn manchmal regelrecht runterziehen. Er sah erstmal wieder zu, wie die beiden sich wieder erhoben, als die eine der beiden aber zu reden begann, verlor er völlig die Fassung. Wie, wer ist das hier? Als wäre ich irgendein Passagier... Zumal sie ihn zunächst kaum beachteten.

Pemelton erhob sich dann erstmal aus seiner Lage, fiel jedoch dabei fast wieder hin, da wohl auch sein Gleichgewichtssinn aus der Übung gekommen war. Super! Wie eingerostet... Enttäuscht musterte er die Beiden, zwar hatte er ihre blutverschmierte Kleidung schon von fernem als solche erkannt, doch hatte er da ja auch noch geglaubt, die beiden wären von irgendetwas verletzt worden. Die Frau, die die Frage stellte, schien verhältnismäßig kaum besorgt zu sein, während der Mann schon einen etwas vorsichtigeren Eindruck auf ihn machte, obwohl er ein Kettenschwert bei sich trug, das irgendwie nicht zu ihm passte.

Da antwortete der fremde Mann, wie gewöhnliche Passagiere sahen sie ja beide nicht aus, und als dieser den Dämon erwähnte wurde ihm alles klar. Er sah jetzt förmlich vor sich, so gut war seine Vorstellungskraft, wie sie wohl gegen ihn gekämpft hatten. Erst jetzt konnte er sich einigermaßen beruhigen. Erfahrungsgemäß wahrscheinlich eine Granate. Er folgerte das aus ihrer dreckigen Kleidung, die tatsächlich auch so aussah, als hätte ein in Fetzen gerissener Dämon ihre Kleidung beschmutzt. Da es sich wohl dann nicht um billige Amateure handelte, bekam er schnell den Wunsch sich den beiden anzuschließen. Er konnte die Antwort der Frau ahnen, noch bevor sie irgendetwas sagte, doch es würde sie wohl abschrecken, wenn er ihren Gedanken einfach laut aussprach. Stattdessen schämte er sich irgendwie, denn ihm wollte noch keine ausgeklügelte Aussage für ein Gespräch einfallen.

Er wollte sie nicht so schnell damit vertraut machen, dass er ein Psioniker war, was ein häufiger Grund dafür war, dass ihn die Leute abstoßend fanden. Nicht, dass er sich davon hätte unterkriegen lassen, es gab ihm meist im Gegenteil das Gefühl, wirklich etwas Besonderes zu sein. Doch es war wichtig, dass er bei ihnen bleiben konnte, falls nochmal was vom Warp hinüberkommen würde. Da sah er auch plötzlich wieder so ein hässliches Monstrum mit Chitinbeinen, vielleicht schon wieder aus dem Warp, und als es sich auf sie zu bewegte, musste er dieser Myra einfach dazwischen rufen, obwohl sich ihre Mundwinkel bereits für ein paar Worte geöffnet hatten: Ich will euch nicht unterbrechen, aber dieses Viech dahinten kommt immer näher! Er wunderte sich selbst darüber, wie verängstigt das rüber kommen musste, doch wo er es bereits gesagt hatte, konnte er es nicht mehr ändern.
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Beitrag von Adrian Kane am Do Jul 09 2015, 06:01

Bevor sie Arthur antworten konnte unterbrach die Stimme des Fremden die Gedankengaenge der Schuetzin. Sie starrte den gruenaeugigen Mann mehrere Herzschlaege lang an bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem...Ding widmete, welches sich auf mehreren Chitinbeinen spinnengleich in Richtung der kleinen Gruppe bewegte. Oder eher schlurfte. Es schien dem Wesen an der notwendigen Portion Koordination zu fehlen und ueberhaupt war es - Myra verzog ploetzlich das Gesicht als sie den uebergrossen Augapfel als solchen erkannte - ekelerregend. Ansatzweise hob sie das Gewehr an und zielte. Ein dicker roter Blutfaden troff traege von der Mitte der Waffe auf den ohnehin schon roetlich verfaerbten Boden. Sie schuettelte resigniert den Kopf. "Der Lauf ist immer noch ueberhitzt und ich war vorhin schon im roten Bereich, noch so ein Schuss und das ganze Teil koennte sich verbiegen", mit dem Finger deutete sie auf die Lasgun des Fremden, "Kannst du damit umgehen?"

Waehrend Myra auf eine Antwort wartete legte sie sich den Riemen des Gewehrs um die Schulter, sodass sie wieder beide Haende frei hatte. Oft hatte sie Geschichten gehoert von den Auserwaehlten des Officio Assassinorum, welche in den Vindicare Tempeln ausgebildet wurden. Ihre sonderangefertigten Projektilwaffen waren wenig bis gar nicht anfaellig fuer Hitzestau und aehnliche Probleme. Wenn sie nur ihre Haende an eine solche Waffe..., nein sie war angehendes Mitglied des Ordo Malleus, sie wollte, nein sie musste das Spektrum ihr bevorzugten Werkzeuge erweitern. Natuerlich musste sie zunaechst mal lebend die St. Marina verlassen. Und nur der Imperator wusste in welcher Ecke des Universums der alte Kahn nun umhertrieb.

Ihre linke Hand wanderte unauffaellig zu einem ihrer zwei Messer. Sie wuerde dem Schwarzhaarigen ohne zu zoegern eine Klinge in den Hals rammen wenn er irgendwelche Tricks versuchen wuerde. Irgendetwas war ueberhaupt seltsam an dem Kerl doch konnte sie nicht genau sagen was es war. Er sah nicht besonders schmutzig oder sonstwie mitgenommen aus, hatte er sich versteckt als der ganze Schlamassel anfing? Sie kniff die Augen einen Atemzug lang zusammen und zwang sich dann selbst zur Ruhe. Ihre Nerven waren zum Zerreissen angespannt, nicht jeder war ein potentieller Diener des Chaos. Oder doch? Ihr Blick huschte hinueber zu ihrem dunkelblonden Begleiter mit dem blutverschmierten Kettenschwert. Koennte er oder etwa auch...? Nein. Nein, nicht er. Waherenddessen schlurfte die warpverseuchte Kreatur naeher heran.

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Beitrag von Keeper am Do Jul 09 2015, 07:31

Als er ebenfalls die Kreatur bemerkte, erklang in Arthurs Hinterkopf der alte Leitsatz, den sie ihm in der Grundausbildung eingebläut hatten: Verbrenne den Häretiker, töte den Mutanten, reinige den Unreinen.
Als er jetzt also diese Beleidigung allen Lebens erblickte, war er versucht, wie ein wahnsinniger darauf zuzustürmen und es mit dem Kettenschwert entzwei zu schneiden. Sein kühler Kopf bewahrte ihn davor, das auch zu tun.
Stattdessen maß er die Entfernung ungefähr und schüttelte mit einem leisen "Tsk" den Kopf. "Zu weit weg für meine Laspistole. Noch."
Vielleicht sollte er darüber nachdenken, sich irgendwie eine Lasgun zu organisieren. Wobei er sich vorgenommen hatte, erst einmal dafür zu sorgen, dass er dieses Kettenschwert behalten durfte. Natürlich würde er es zuerst bei den Tech-Priestern vorbeibringen und segnen lassen, sollte das der Fall sein.
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Beitrag von Adrian Kane am Mi Jul 15 2015, 20:44

Trotz der heranschlurfenden Kreatur hatte sich der Herzschlag der Frau mittlerweile auf ein ertraegliches Mass reguliert. Dennoch klang der Kampf mit dem Daemonen nach und sie hatte das Gefuehl, dass sie, so sie denn dies alles hier ueberlebte, zwei Tage am Stueck schlafen und dabei von schlimmsten Alptraeumen heimgesucht werden wuerde. Aber das war ein Luxusproblem fuer die Zukunft. Aus dem Augenwinkel betrachtete sie ihre behandschuhte linke Hand und stellte erfreut fest, dass diese fast vollstaendig aufgehoert hatte zu zittern. Gerne haette sie behauptet, es war nur aufgrund der grossen koerperlichen Anstrengung, aber sie wusste es besser.

Ein letzter pruefender Blick bestaetigte Myra, dass ihre Waffe soweit wieder einsatzfaehig war. Gut, es gab sicher noch weitere Geschoepfe auf diesem verdammten Schiff, welche das Feuer des Imperators benoetigten. Zuerst aber mussten sie hier weg, diese Rumsteherei machte sie nervoes und das mehrbeinige Wesen schien allein schon mit dem Laufen voellig ueberfordert zu sein. Ihre Geduld war am Ende, sie trat neben Arthur und sprach mit gesenkter Stimme: "Wir sollten zurueck zur Bruecke", und deutete dann mit dem Kopf in die entgegengesetzte Richtung, von dem Vieh weg. Sie traute dem Neuankoemmling nicht, der offensichtlich regungslos dastand. Wenn er sich um die Kreatur kuemmern konnte, sollte er ihretwegen folgen.

Vorsichtig manovrierte sie durch die rutschige Blutlache und den duesteren, von Notbeleuchtung illuminierten Gang entlang. Irgendwo in der Naehe summte eine Elektroleitung, aus der Ferne klang ein metallenes Pochen, was sie nicht einordnen konnte und die Luft schien stickiger zu sein als sonst. Es war fraglich, was sie auf der Bruecke vorfinden wuerden. Mehr Daemonen, Leichen oder Ketzer? Vielleicht hatte man sich dort aber auch erfolgreich eingeschlossen und dem Sturm getrotzt? Es waere ganz sicher nicht das erste Mal, dass sich die Kommandocrew fernab der Kaempfe in einem gesicherten Raum zurueckgezogen hatte waehrend die Maenner und Frauen draussen im Feld ihr Leben aushauchten. Myras Augen verengten sich bei dem Gedanken.

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Beitrag von Keeper am Mi Jul 15 2015, 21:07

Er nickte leicht, als die Idee an ihn herangetragen wurde.
"Auch, wenn es schade ist, dass wir den lieben Fähnrich verloren haben. Vielleicht hat ihn ja einer unserer anderen Gäste gefunden."
Auch, wenn es sich seiner Meinung nach nicht wirklich gehörte, in dieser Form zu reden, tat er es dennoch. Verräter hatten verdient, den Schrecken des Warp zum Opfer zu fallen, wenn nicht schlimmer. Sofern es etwas Schlimmeres gab.

Dann manövrierte Arthur sich ebenfalls vorsichtig durch die Blutlache und von dem Mutanten weg. Dieser war inzwischen nahe genug herangekommen. Nachdem er wieder neben Myra stand, nahm er kurz Ziel und jagte dem Ding drei Schuss aus seiner Laspistole entgegen, bevor er sich umwandte. Ob er getroffen hatte und wie effektiv der Treffer war, interessierte ihn in diesem Fall nicht.
"Dann los."
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Beitrag von Adrian Kane am Mi Jul 15 2015, 21:55

Myra zuckte nicht mit der Wimper als die Schuesse fielen. Es war wohl besser der Kreatur ein Ende zu bereiten als sie hier weiterhin in den Gaengen herumstreifen zu lassen. "Vielleicht haetten wir ihn einfach erschiessen sollen", kommentierte sie mit kalter aber gedaempfter Stimme als Arthur zu ihr aufgeschlossen hatte, "Oder mit seinem eigenen Schwert...", sie liess es unausgesprochen, die Ereignisse hatten sie wuetend werden lassen und generell hatten Verraeter des Imperiums einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen. Dennoch wuerde sie keinen wehrlosen Gefangenen mit einem Kettenschwert bearbeiten. Oder doch? Nein, sich solch einer Barbarei hinzugeben war eines Dieners des Imperators nicht wuerdig. Wuerden die Daemonen einen Verraeter befreien obschon er sich als Versager herausgestellt hatte? Sie wusste es nicht. Obschon ihr Bauchgefuehl die Frage verneinte konnte sie nicht sicher sein. Wenn man in ihm noch einen Nutzen sah, wuerde man Sai vielleicht eine zweite Chance geben.

"Ich frage mich immer noch wer und wo diese...Khellya oder wie auch immer sie hiess, ist. Vielleicht finden wir auf dem Weg ein Schiffsmanifest", es schien klar, dass die Frau von uebergeordnetem Interesse war. Gerade deswegen sollten die Verraeter sie nicht in ihre verseuchten Finger bekommen. Sai und der Rest seiner Verraeterbande waren in den Augen der Schuetzin nur Erfuellungsgehilfen um besser an diese Person heranzukommen. Myra teilte ihre Einschaetzung in knappen Worten mit Arthur, waehrend sie weiterhin dem Gang folgten.

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Beitrag von Keeper am Do Jul 16 2015, 08:19

Auf dem Weg hielt Arthur stets wachsam Ausschau nach Gefahren und behielt sogar seinen eigenen Schatten im Blick, sofern das bei der spärlichen Notbeleuchtung möglich war. Er wusste, dass Dämonen zu sehr viel fähig waren, also wollte er nichts riskieren. Daher dauerte es auch eine Weile, bis er Myras Aussagen verarbeitet hatte und antworten konnte.
"Sollte sie eine Zivilistin sein, die einfach nur hier hereingezogen wurde, dann bete ich dafür, dass die Dämonen sie nicht gefunden haben. Es klang zumindest nicht so, als würde sie mit ihnen zusammenarbeiten."
Ein Exterminatus war gnädig im Vergleich zu dem, was die Monstrositäten des Warp zu tun vermochten.
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Beitrag von Radagast am Fr Jul 17 2015, 06:30

Pemelton stand hilflos in der Gegend rum, und wusste nicht was er tun sollte. Zum Einen ertrug er das Stimmenwirrwarr in seinem Kopf gerade nicht. Andererseits hatte er aber eine klare weibliche Stimme in seinem Kopf herauskristallisiert: Wir hätten ihn töten sollen. Es war kein Wunder, dass die Beiden von ihm erstmal abgeneigt waren, das war Furioso gewöhnt, aber auf der anderen Seite fehlte ihm eine Idee, wie er ihre vorübergehende Freundschaft gewinnen sollte. Die Kreatur für die Beiden zu töten, das hätte wohl geholfen, aber dazu hatte er zu unbeholfen dagestanden.

Er ging auf den Mann zu, denn dieser schien der freundlichere von den Beiden zu sein. "Ich bin Furioso Pemelton. Es freut mich eure Bekanntschaft zu machen!" Er hielt seine Hand hin. "Und wer seid ihr, wenn ich fragen darf? Wie ich sehe seid ihr begabt darin, Mutanten zu töten?" Pemelton hoffte, sein Verhalten würde nicht allzu unbeholfen rüberkommen, und verstellte seine verunsicherte Miene zu einem möglichst selbstsicheren Blick.
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Beitrag von Keeper am Fr Jul 17 2015, 06:51

"Hm?"
Als der Fremde ihn ansprach, hielt Arthur inne und blickte ihm entgegen. Er wusste wirklich nicht, was er von dem merkwürdigen Mann halten sollte. Trotzdem konnte es nicht schaden, zumindest erst einmal freundlich zu sein. Als ihm dann eine Hand zur Begrüßung hingehalten wurde, griff er fest, aber zurückhaltend zu. Das hier war höchstwahrscheinlich ein Zivilist, so, wie er sich verhielt. Ein militärischer Handschlag hätte ihm möglicherweise die Hand gequetscht.
"Arthur Vil. Wir sind Akolythen der Inquisition."
Mehr brauchte er nicht sagen. Zumindest nicht momentan.
Was ihn aber verwirrte, war das letzte, das der Neuankömmling ihn fragte.
"Außerdem ist das töten eines Mutanten nicht anders als das töten eines Xenos oder Heretikers. Es braucht keine Begabung, nur eine ruhige Hand und eine geladene Waffe."
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Jul 17 2015, 23:10

Skeptisch beaeugte die Schuetzin den Austausch von Hoeflichkeiten. "Und natuerlich den Willen den Abzug zu druecken", bemerkte sie kuehl mit einem Seitenblick auf die scheinbar ungenutzte Laspistole des Fremden. Mehrere Atemzuege spaeter rief sie sich ins Gedaechtnis, dass der Kerl womoeglich unter Schock stand, sie hatte Zivilisten in Kriegsgebieten gesehen, welche so neben sich waren, dass sie mit laengst verstorbenen Verwandten redeten oder ueberzeugt waren in der Kueche zu stehen und Essen zuzubereiten. Von daher hielt sich dieser Pemelton noch ganz gut. "Du hast nicht zufaellig eine Person namens Khellya auf diesem Schiff getroffen oder weisst wo wir sie finden koennten?", sie hielt es fuer unwahrscheinlich, aber das Universum hatte seltsamere Zufaelle gesehen.

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Prolog - Die Reise auf der St.Marina - Seite 3 Empty Re: Prolog - Die Reise auf der St.Marina

Beitrag von ThaHummel am So Jul 19 2015, 23:17

Die Warpverpestete Ansammlung von zufälligen Gliedmaßen sackte zusammen, auch wenn nicht wirklich klar war ob sie ihr Leben ausgehaucht hatte.
Generell verzog sich auf dem Weg durch den Gang das unheimliche Gefühl und nach ein paar anderen, kleineren Anomalien wie blutspuckenden Wasserspendern, sprechenden Voxrelais, die Münder statt Lautsprechern hatten, erreichten sie schließlich einen Kantinenraum, in dem sich eine Hundertschaft an verstörenden Überlebenden möglichst weit vom Ausgang entfernt an die Essensausgabe drängte.

Weinende Kinder, verzweifelt nach Jemandem suchende Leute, Stoßgebete zum Imperator, Menschen die sich darum stritten, wer wie viel Essen aus der nahen Küche mitnehmen durfte und allgemeine Unordnung herrschten hier, aber wenigstens war der Schützende Schirm der Gellarfelder aufrecht. Sie würden zwar keinen Dämon daran hindern, aus den vom Warp berührten Gängen hier herein zu marschieren, aber immerhin konnten sie sich nicht direkt zwischen einem Haufen Zivilisten manifestieren.

Deutlich getrennt vom haufen an passiv herumsitzenden Reisenden, die einfach darauf hofften, das der Albtraum bald enden würde, machten Arthur, Pemelton und Myra einige aus, die sich nicht einfach dem Schicksal ergeben wollten.

Zwei sehnige Männer, die an der Haltung zu urteilen noch nie zuvor eine Waffe geführt hatten, hielten erbeutete Schrotflinten auf die beiden Eingänge gerichtet und atmeten erstmal durch, als sie nur ein paar weitere Menschen erblickten. Dennoch blieben sie angespannt und nahmen ihre Büchsen nicht runter.
"Lukas, wir haben Neuankömmlinge!", rief er zu einer Gruppe aus vier Personen herüber, die vor einer Kiste saßen und Lasgun-Einzelteile in den Händen hielten.
Einer davon war, wie unschwer an den zahlreichen Implanteten und der zurückgeschlagenen, scharlachroten Kapuze zu erkennen war, einer der Techpriester des Schiffs. Der Zweite war ein gewaltiger Ogryn, dem sie ein Stück verschmorte Elektronik in die Hand gegeben hatten, damit er sich nützlich fühlte. Pflichtbewusst pflückte der zweieinhalb Meter Große Muskelprotz auf den geschwärzten Platinen herum und hoffte, das es wieder funktionieren würde. Die dritte war eine dürre Frau, gekleidet in einen zu großen, grauen Mantel, fettige, Braune Haare die ihr über Kopf und Nacken schlackerten und dünne, bleiche Finger, die beäugt von großen Augen nach den Anweisungen des Priesters einzelne Bauteile der Lasgun auswechselten.
Schließlich blieb der vierte, ein nicht allzu großer, aber sichtlich sportlich gebauter Mann mit strengem Kurzhaarschnitt und kantigen Gesichtszügen. Er hockte auf einem großen Sicherheitskoffer, wie er üblicherweise zum Waffentransport genutzt wurde. In einem Schulterhalfter baumelte ein großer Revolver, darunter trug er einen Rollkragenpullover, der vielleicht einmal schwarz gewesen sein könnte, wenn nicht Blutspuren, Öl, diverse Nahrungsflecken und anderer Schmutz darauf eingetrocknet waren. Die dunkelblaue Arbeiterhose und die stabilen Lederstiefel taten es dem Pullover gleich.

Er war es auch der aufstand und sich die drei Akolythen ansah. Ein scharfer Blick wanderte über alle drei und es brauchte kein psionisches Gedankenlesen, um zu erkennen dass er mit dem Gedanken spielte sie einfach sicherheitshalber alle zu erschießen.
"Positiv, lass sie rein", sagte er zu dem Mann, der nochmal schluckte, die Waffe gerade genug senkte um nicht mehr aktiv bedrohend zu wirken und alle hineinwank. Kaum waren sie aus dem Türrahem raus, war die Schrotflinte wieder darauf gerichtet, der Finger nervös am Abzug herumlungernd.

"Ich bin... froh, mehr Überlebende zu sehen. Aber das überrascht nicht, ihr seid offensichtlich wehrhaft. Man erkennt Soldaten, wenn man sie sieht." Sein Blick blieb kurz auf Pemelton hängen. "Und obwohl einer davon länger außer Dienst war, ist er immer noch recht fit. Eure Allgemeine Verfassung deutet auf Kampfhandlungen hin. Ruht euch erstmal aus, dann könnt ihr mir ja erzählen was euch hier her geführt hat. Mein Name ist Lukas, ich habe hier das Kommando", erklärte er ohne eine Regung in der Stimme. Er sprach schnell und blinzelte nicht.
Damit drehte der sich wieder um, ließ die drei Neuankömmlinge allein, und lief zurück zur Kiste, wo er wie die anderen auch alles an Ausrüstung sichtete, was darin herumlag.

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