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Prolog - Die Reise auf der St.Marina

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Beitrag von Adrian Kane am Di Apr 07 2015, 23:35

Myra stand leicht versetzt hinter ihrem Mitakolythen und runzelte zweifelnd die Stirn. Abwiegend ob sie erleichtert oder besorgt sein sollte, tendierte ihr inneres Pendel schlussendlich mehr Richtung Besorgnis. Auch der leichte Kopfschmerz, den sie mittlerweile verspuerte, machte die Situation nicht sonderlich besser. Obwohl sie ihre Waffe leicht senkte, war sie dennoch bereit im naechsten Moment das Feuer zu eroeffnen. Eine Option, die angesichts des normalen Treibens in diesem Teil des Schiffes mehr als fragwuerdig war. Auf der anderen Seite hatte sie sich die Ereignisse auf ihrem Deck nicht eingebildet. Vielleicht, wenn sie allein gewesen waere, doch die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Leute sich dieselbe Sache einbildeten war recht gering.
Ihr Blick bohrte sich in den Wachmann. Er sah normal genug aus, doch der Schein konnte truegen. „Vielleicht waere es besser, wenn wir dem Kapitaen persoenlich davon berichten“, unterstrich sie die Worte ihres Kameraden. Es wuerde ihnen zudem eine Moeglichkeit geben, einen Blick auf die Bruecke zu werfen.

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Beitrag von ThaHummel am Do Apr 09 2015, 22:29

Nachdem die beiden ihre Erklärung geendigt hatten, nickten die Wachmänner sich kurz einander zu, dann trat eine der beiden Türwachen an ein Voxterminal und gab leise wieder, was ihm gerade erzählt wurde. Auf die Distanz, in der die beiden Akolythen standen, konnte man durch das Rauschen nur einzelne Wortfetzen aufschnappen. Schlussendlich wurden sie an die Stahltür geführt, gebeten ihre Waffen abzugeben und am ganzen Körper abgetastet. So durchsucht öffnete sich das Schott zur Brücke quietschend und ein innenstehender Wachmann winkte sie rein.
Ein großer, hell beleuchteter Raum, erwartete sie. Der Stahl setzte hier und da ein paar Rostflecken an, aber schien weitaus besser gepflegt als das Quartiermaterial. Sie kamen auf einer leicht erhöhten Ebene herein, die durchgehend mit Konsolen und Anzeigen durchzogen war. An jedem der Terminals saß ein pflichtbewusster Techpriester in seiner roten Ganzörperkutte, die meisten regungslos und über ein Kabel im Kopf- oder Nackenbereich mit den Maschinen vernetzt. Aus den Ärmeln der Roben sahen einzelne, kybernetische Hände, oder noch viel öfter lose Kabelenden und Steckverbindungen mit einer Servolötzange hervor. Finger wurden vom Adeptus Mechanicus anscheinend als überbewertet eingestuft.
Während sie in der rechten Flanke des Raums standen, führte eine Tür links ebenfalls heraus, davor ein weiterer Wachmann. Zwei andere hatten sich an einen einfachen Tisch am vorderen Ende des Tisches niedergelassen und aßen gerade etwas. Ihr Empfang führte sie stattdessen über eine Treppe auf die untere Ebene, wo in einige große Drehsessel um das Hologramm der umliegenden Sterne angeordnet war, die rapide an dem mittigen, kleinen Punkt vorbeizogen, der wohl die St. Marina darstellte. In einem der Sessel saß ein schmaler Mann, der garnicht bemerkte, das gerade zwei Leute herbeigeführt und gebeten wurden, sich zu setzen.
Dünnes, braunes Haar fiel ihm über den Kopf und endete an seinen Ohren. Um den Hals des in eine schlichte graue Robe gekleideten Mannes mit der spitzen Nase und dem eingefallenen Gesicht hing eine feine, graue Kette mit einem goldenen Anhänger, der den Imperialen Aquila darstellte. Die Füße des Imperialen Adlers wurden von seiner linken Hand so fest umklammert, dass die Knochen weiß aus der rosigen Haut hervortraten.
Seine Augen waren geschlossen, seine Mine konzentriert. Zumindest zwei seiner Augen. Ein gespenstischer, dritter Augapfel mit einer dünnen, blauen Iris und einer extrem geweiteten Pupille saß auf seiner Stirn und zuckte hektisch an der Stahlwand herum, die vor ihm lag und die Brücke abschloss. Seine freie Rechte umklammerte einen Steuerknüppel und bewegte ihn so sanft, das man es kaum merkte.

Ein bisher abgewandter Drehstuhl wandte sich um worin ein eher wohlgenährter Mann saß darin, in eine reich dekorierte Uniform, die der Paradeuniform Imperialen Armee ähnelte, gehüllt. Seine Glatze offenbarte zum Glück keine gespenstischen Mutationen. Die dicken Lippen, braunen Knopfaugen und die Knollennase fingen an sich zu bewegen, während er einige Papiere niederlegte, die Daten und Grafiken enthielten, die Arthur und Myra absolut nichts sagten.
"Ihr müsst den Kapitän noch entschuldigen, er geht gerade mit unserem Astropathen die Nachrichten des heutigen Tages durch. Ich bin Pius Dicrassis, sein erster Maat, und werde mich euch annehmen. Der Gute Herr neben mir ist Boris Krasdal, unser Navigator. Ihm habt ihr es zu verdanken, das wir nicht im Warp verloren gehen. Habt keine Angst wegen dem Auge, das braucht er um das Licht von Terra und die Tücken des Warp sehen zu können."
"Und gerade weil er heute so still ist, kommt er mir besonders tückisch vor", murmelte der Navigator mit einem harten, ländlichen Akzent, als er seine normalen Augen aufschlog und das dritte sich verschloss. Auch die Sternenkarte in der Luft über dem Tisch fiel in Stillstand.
"Wie auch immer, die Zwischenstation ist erreicht, das Rendevouz sollte etwa zwanzig Minuten dauern. Wer sind unsere Gäste?", ergänzte er dann, während die Stahlwand im Rücken der Besucher herabfuhr und durchs enorme Frontbullauge den Blick in die Sterne eröffnete.
Pius nahm den Gesprächsfaden wieder auf: "Das erzählen die Beiden wohl am besten selbst. Was habt ihr auf eurem Deck gesehen?"

-------

Währendessen dockte das Shuttle "Eisenpfeil" behäbig an der St. Marina an und begann, nach und nach die üblichen Protokolle zur Übergabe von  durchzugehen. Neben einem Haufen anderer Passagiere wurde ein großer Mann namens Hiro an Bord gelassen und ihm von einem Gepäckservitor seine Habseligkeiten überreicht. Die tumbe Maschine, deren Grundbasis der Körper eines "ausrangierten" Menschen war, war unablässig dabei, Koffer und Taschen an die Flüggäste zu verteilen, während seine noch stärker mechanisierten Kollegen auf Kettenfahrwerken mit ihren zu Lastgabeln umfunktionierten Armen schwere Frachtcontainer aus dem Shuttle zu den großen Schotts des Laderaums transportierten, während Wachmänner die neuen Passagiere und deren Gepäck durchsiebten.
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Beitrag von Keeper am Do Apr 09 2015, 22:57

Nachdem sie in die relative Sicherheit der Brücke geführt worden waren, hatte Arthur sich ein wenig entspannt und mit einigen etwas tieferen Atemzügen seinen Herzschlag beruhigt. Trotzdem blieb er aufmerksam genug, um schnell reagieren zu können.
Dass die Techpriester und Astropathen seltsam waren, hatte er ja schon mehrfach gehört, aber gesehen hatte er sie bisher noch nicht, daher hatte seine Aufmerksamkeit hauptsächlich dort gelegen und lag noch immer auf dem jetzt geschlossenen dritten Auge des Navigators. Arthur konnte sich nur mühsam von dem merkwürdigen Anblick losreißen und auf die Frage antworten:
"Direkt, nachdem die Gellerfelder wieder funktionierten, wurden ziemlich direkt vor unserer Kabine Schüsse abgegeben, scheinbar auf jemanden, der kurz zuvor 'Verräter' und 'Ketzer' gerufen hat."
Er deutete auf seinen Ohrstecker.
"Mein Kommunikator hat eine automatische Nachricht aufgefangen, die den Tod von Techpriester Titus Gallis verkündet hat. Wir haben nicht nach dem Leichnam oder dem Täter gesucht, sondern die Überprüfung der Brücke Priorität eingeräumt und sind hierher gekommen."

Ihm fiel jetzt erst auf, dass er schon wieder als erster gesprochen hatte. Aber gut, solange seine Kollegin nichts dagegen hatte, war das wohl in Ordnung. Wer die Informationen weitergab, war sowieso zweitrangig.
Und dabei bemerkte Arthur erst, dass er den Namen der Frau noch immer nicht kannte. Vielleicht würde er demnächst nachfragen, wenn es wieder ruhiger geworden war.
So aber wartete er, ob sie noch etwas hinzuzufügen hatte und welche Antwort der Offizier geben würde. Immerhin konnte Letzteres so einschneidend auf seine Karriere sein wie ein Exterminatus.
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Apr 10 2015, 03:30

Die Frau wusste nicht, ob sie erleichtert aufatmen oder sich ganz und gar der Paranoia hingeben sollte. Die Geraeusche, der Geruch nach kaltem Stahl, Schweiss, Essen und die leicht stickige Luft, all das deutete auf eine voellig normale Bruecke hin. Nicht, dass sie eine Expertin in solchen Sachen waere, doch hatte sie zumindest schon oft genug einen Report direkt auf der Kommandostation eines Schiffes abgeben muessen um sagen zu koennen, dass diese hier nicht den Anschein erweckte, von den Dienern des Chaos infiltriert worden zu sein. Obwohl das dumpfe Pochen im Hals und hinter ihren Augenliedern einfach nicht aufhoeren wollte, versuchte sie sich am Riemen zu reissen.

Stumm lauschte sie wie ihr Kollege seinerseits berichtete was vorgefallen war, wobei es all ihre Willensanstrengung kostete nicht auf der eigenen Unterlippe zu kauen. Der grosse Feind ging subtil vor, unscheinbar und zeigte sein wahres Gesicht erst, wenn er entweder keine andere Wahl mehr hatte, oder sich seines Sieges sehr gewiss war. Dennoch, ihr Blick wanderte von dem jungen Mann hinueber zum ersten Maat auf dessen Glatze sich mehrere Lichtquellen dumpf spiegelten, alles schien so..., sie suchte erneut nach diesem einem Wort, normal.
Nachdem ihr Mitstreiter geendet hatte liess Myra die Worte mehrere Herzschlaege lang im Raum stehen. Discrassis Gesicht, die Stirn in Falten gelegt, war in eine Miene der Nachdenklichkeit gehuellt waehrend die braunen Augen die beiden Neuankoemmlinge abschaetzend musterten. „Sir“, der feste Klang ihrer eigenen Stimme ueberraschte sie, Jahre des Dienens in der Armee hatten doch ihre Spuren hinterlassen. „Bevor die Schuesse fielen hoerten wir beide eine“, ihr gefiel nicht wie sich ihr Report anhoerte, „Stimme die nach einer Person namens Khellya rief.“

Ein kurzes Zoegern bevor sie fortfuhr: „Sir, ich hab in meiner aktiven Dienstzeit alle Arten von Stimmen, Schreien oder sonstigen...Lauten gehoert, die Soldaten in extremem Situationen von sich geben“, sprudelte es aus ihr heraus. „Nichts davon hat sich jemals so...unmenschlich angehoert“, sie ertappte sich dabei den kraeftigen Mann anzustarren und lenkte ihren Blick sogleich geschickt auf die Stuhllehne.

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Beitrag von Taku l Artworks am Fr Apr 10 2015, 18:13

Nach mehreren Stunden Flugzeit dockte das Shuttle „Eisenpfeil“ endlich an die St. Marina an und ließ Hiro endlich etwas mehr Luft schnappen. Er hatte diese engen Shuttles noch nie gemocht, da er meist das Pech hatte gerade neben der Person zu sitzen, die am schlimmsten stank und am wenigsten Manieren hatte. Dennoch war er dankbar dafür sich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder einmal strecken zu können.

Ein paar Dehnübungen später bekam Hiro auch schon sein Gepäck von einen der abstrakt aussehenden Gepäckroboter und die kleine Gelegenheit sich einmal genauer umzuschauen. Doch neben den äußerst unfreundlichen Wachleuten, die seine ganzen Sachen durchwühlten und den ganzen Fremden die ihn wegen seines untypischen Aussehens anstarrten war der Raum wieder jeder andere zuvor. Überall waren dieser sterile Metallgeruch und der Geruch von Öl zu vernehmen.

Nachdem die Wachmänner mit seinem spartanischen Gepäck fertig waren und genervt zu den nächsten Gepäckstücken widmeten es Hiro für einen Moment ihnen noch einmal einen schönen Tag hinterher zu rufen. Doch am Ende würde er doch nur einfach so über den Haufen geschossen. Also ließ er es schweren Herzens bei einem einfachen Lächeln bleiben, packte sein Reisegepäck und machte sich auf den Weg zur Brücke um sich dort zum Dienst zu melden. Auf dem Weg dorthin machte Hiro sich einige Gedanken wie wohl sein Vorgesetzter dieses Mal mit ihm vorgehen wird und was für ein Auftrag ihn wohl dieses Mal erwartet.

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Beitrag von ThaHummel am Mo Apr 13 2015, 22:03

Dicrassis horchte aufmerksam, während der Navigator nur beiläufig ein Ohr auf das Gespräch richtete und stattdessen einen Kollegen auf der Brücke um einen kräftigen Kaffee bat. Als Myra geendigt hatte, fasste der erste Maat nochmal zusammen: "Den Ausfall der Gellerfelder wurde hier auch registriert und Gallis ist der Zuständige Priester für Sektor 12 gewesen. Er wurde also wohl kurz nach Abschluss der Reparaturen von dem Verräter ermordet. Ihr Vorgehen war korrekt. Falls dieser Verbrecher über Verstärkung verfügt hätte, oder Sie ebenfalls ausgeschaltet hätte, wären einige Details im Dunkeln geblieben. Ich werde einen Such- und Erkundungstrupp zusammenstellen lassen, um Ihren Sektor zu durchkämmen. Wir haben einige erfahrene Spezialisten an Bord, denn wir hatten schon des öfteren kleinere Daemonenvorfälle. Falls unsere Gellerfelder erneut sabotiert werden, und ich bin mir sehr sicher das es Sabotage war, werden wir eventuelle Warpsprünge sofort abbrechen und erst fortführen, wenn wir die Ursache beseitigt haben.
Ich werde außerdem die Passagierlisten nach dieser Khellya durchsuchen lassen.
Da mir gemeldet wurde, das Ihr unter Waffen steht und ich aus Ihrem Bericht schließe, das zummindest Sie", er sah Myra an, "einst in der Imperialen Wache gedient haben, würde ich Ihnen die Option lassen, sich dem Suchtrupp anzuschließen, solange sie sich in die Befehlskette eingliedern. Hätten Sie Einwände oder Vorschläge? Habe ich irgendetwas übersehen?", fragte er nochmal nachdrücklich.
---
Währenddessen erreichte Hiro, den aushängenden Plänen folgend, die Brücke und wurde direkt von den davor stehenden Wachmännern angehalten.
"Halt, was ist ihr Rang und Anliegen?"
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Beitrag von Adrian Kane am Do Apr 16 2015, 06:21

Gedanklich hatte die ehemalige Scharfschuetzin bereits Worte fuer den Fall zurechtgelegt, dass Dicrassis ihrem Kollegen und ihr eine Abfuhr erteilen wuerde. Tatsaechlich war das genaue Gegenteil eingetroffen und sie musste sich ueberrascht eingestehen, dass sich der erste Maat nicht zu wichtig nahm und ein offenes Ohr auch denen gegenueber hatte, die in der Hierarchie unter ihm standen. Myra hatte es sich zur Gewohnheit gemacht solche Leute, von denen es im Imperium leider zu wenige gab, einen entsprechenden Respekt zukommen zu lassen. Mit Grauen erinnerte sie sich an manch einen kommandierenden Offizier in der Armee, keine Erfahrung aber passte kaum mit seinem Ego durch eine Luke und Verantwortung fuer Niederlagen wurden stets nach unten durch die Raenge weitergereicht. Selbst die wenigen Space Marines, die sie auf Einsaetzen hatte kennenlernen duerfen, hatten sie hinsichtlich Arroganz mehr als enttaeuscht. Sicher, sie mochten vielleicht die Besten des Imperiums sein, aber auch ihre gottgleichen Koerper und Ruestungen schuetzten sie nicht vor einer gezielten Kugel in den Kopf und waren es nicht sie, die sich zuerst vom Imperator abwandten und bis zum heutigen Tag Tod und Zerstoerung ueber das glorreiche Imperium brachten?

Myras Blick fokusierte sich wieder auf den Mann vor ihr, gluecklich, dass er nicht ihre Gedanken lesen konnte. „Sir, wenn meine“, sie blickte kurz zur Seite und korrigierte sich dann, „wenn unsere Faehigkeiten von Nutzen sein koennen gehoeren sie ihnen“, tatenlos herumzusitzen behagte ihr ohnehin nicht. Liebend gern haette sie einen taktischen Vorschlag gegeben, leider gingen sie hier nicht gegen Orks vor und so hielt sie sich besser fuers erste zurueck.

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Beitrag von Keeper am Do Apr 16 2015, 08:54

Eine unbekannte Menge Feinde an Bord der St. Marina und er sollte einfach still sitzen? Das würde ihn nur ein Exterminatus tun lassen.
Daher räusperte Arthur sich leicht, um die Aufmerksamkeit des ersten Maates zu erlangen, bevor er anmerkte: "Um genau zu sein, habe ich ebenfalls einige Dienstjahre hinter mir und möchte mich den Suchtrupps auf jeden Fall anschließen. Wir wissen nicht, wie viele Feinde an Bord sind oder wo sie sich verstecken, da brauchen wir jeden, den wir haben."
Er erlaubte sich einen tiefen Luftzug, bevor er noch anfügte: "Meine Fähigkeiten liegen hauptsächlich im Bereich Aufklärung und Elektronik, sie werden also definitiv von Nutzen sein."
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Beitrag von ThaHummel am Mi Apr 22 2015, 18:26

"Dann wäre das also beschlossene Sache", bestätigte der Mann und wandte sich an den Wachmann, der die ganze Zeit hinter den beiden Gestanden hatte.
"Bootsmann Jonar, würden Sie die beiden bitte zu 01-C begleiten?"
Mit einem stummen Salut bestätigte der Wachmann und führte Arthur und Myra mit einem simplen "Mir nach" zur zweiten Tür auf der Brücke, die einen separaten Satz Gänge ansteuerte.
Nach einem kurzen Trott, während dem man an der einsetzenden Gänsehaut deutlich spürte, dass die Warpreise fortgesetzt wurde, erreichten sie eine Massive Stahlschiebetür mit der Aufschrift 01. Sie wurden an dem Schiebeschott vorbei geführt und erreichten eine Umkleide. Ihr Bewacher wurde kurz darauf von drei anderen abgelöst, die eine verschlossene Stahlkiste mitbrachten und ihnen erklärten, das der Suchtrupp gerade zusammengestellt wurde und sich nach und nach hier sammeln würde.
Tatsächlich trafen langsam ein halbes dutzend Männer und zwei Frauen ein, jeder davon mit einer eigenen Stahlkassette, die diese Wortlos öffneten und daraus Ganzkörperpanzer mit den Insignien der Imperialen Flotte, Lasguns, Schrotflinten und diverse Pistolen, Granaten und sonstige Ausrüstung entnahmen und überprüften.
Ein peinliches Schweigen lag in der Luft, und anstatt vertrautem Gerede untereinander flogen nur wertende, teilweise gar misstrauische Blicke in Richtung der beiden Akolythen. Schlussendlich öffneten die regulären Wachen ihr Kassette und händigten auch Myra und Arthur wieder ihre Waffen sowie je einen Sturmhelm aus. Ihre Flakwesten hatten sie nach der Durchsuchung vorm Betreten der Brücke behalten dürfen.
Dann verließen die Männer, die anscheinend nicht zum nun auf neun Mitgliedern der Schiffswache angewachsenen Suchtrupp gehörten, den Raum und ein imponierender Mann mit kantigem Kinn und strengem, blond-grauen Kurzhaarschnitt die Brücke. Er hatte mit ausnahme des Helms bereits seinen Panzer angelegt und an der Seite seines Gurtes stachen der klobige Korpus einer Boltpistole und die ruhende Klinge eines Kettenschwertes heraus.
Sein Blick wanderte durch den Raum und er schwieg, während er erst seine ausgewählten Truppen und dann die beiden Außenseiter ins Auge fasste. Durch den eisernen Blick war keine Regung zu erkennen, als er wieder alle Anwesenden ansah und die kräftige Kommandostimme die Luft erfüllte.
"Ich bin Leutnant Gilliam van Artis und werde mit Trupp C das Oberkommando über diese Durchsuchungsoperation tragen. Sturmtrupps B und D sind von den Fähnrichen Sebastian Hort und Yu Sai geleitet und werden uns den Rücken decken. Wir werden Sektor 12 abriegeln und mit einer Durchsuchung der Wohnbereiche beginnen. Anschließend werden Maschinenräume und das Nebenlager durchkämmt. Wir suchen nach einem unbekannten Mörder, der einen der zuständigen Techpriester erschossen hat. Es gilt neben dem Motiv zu ergründen, ob es sich um einen Einzeltäter oder eine Gruppe handelt. Bei Verdacht oder aggressiven Handlungen ist der Bereich zu sichern, bis ich eintreffe und weitere Befehle erteile.
Bootsmann Hiller, Kadettin Tuschkin, sie sind für die Sicherheit unserer Zivilen Zeugen zuständig."

Während die angesprochenen Soldaten, ein unauffällig wirkender Mann mit braunem Lockenkopf und großer Nase sowie, eine kleine Frau mit eisblauen Augen, schmalem Gesicht und dünnen, schwarzen Haaren, salutierten, drehte sich der Leutnant erneut zu den Akolythen.
"Sie beide werden dem Einsatz in den hinteren Reihen beiwohnen und nicht agieren, bis Sie darum gebeten werden. Ist das Klar?"


Zuletzt von ThaHummel am So Mai 17 2015, 14:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Keeper am Mi Apr 22 2015, 20:40

Schon beim eintreten des Offiziers hatte er zusammen mit allen anderen salutiert.
Wie es aussah, wussten diese Leute, was sie taten. Immerhin etwas.
Als Arthur angesprochen wurde, tippte er die Hacken seiner Stiefel aneinander und gab ein klares "Verstanden" von sich. Er mochte es sowieso lieber, im Hintergrund zu sein.

Die vorherige Spannung hatte ihm persönlich nicht viel ausgemacht, er war so etwas mehr oder weniger gewohnt.
Das musste man als Kundschafter auch sein. Zumindest, wenn man die ersten zwei oder drei Einsätze überlebte. Denn die meisten anderen waren nicht so glücklich und die einzelnen Verbleibenden wurden als Senior-Offiziere einer neuen Einheit zugeteilt. Das Gefühl war meistens das Gleiche.

Für eine oder zwei Sekunden in Erinnerungen zu schwelgen, konnte er sich jetzt aber für eine Weile nicht mehr leisten, sonst wäre er selbst im Mittelpunkt des Exterminatus... oder so ähnlich. Darum prüfte er noch ein letztes Mal seinen Scanner, die Laspistole und tippte kurz gegen seinen Ohrstecker und nickte dann zufrieden, bevor er auf das Kommando zum Ausrücken wartete.
'Auch, wenn ich keinen Aufpasser brauche...'
Eigentlich war es ihm nur Recht, dass ausnahmsweise mal jemand anders für sein Wohlergehen verantwortlich war und nicht umgekehrt, aber er mochte es auch nicht, für unfähig gehalten zu werden. Trotzdem würde er die Anweisungen eines Offiziers nicht anzweifeln, wie niedrig dessen Rang auch war. Und er verstand auch, dass bei ihm und seiner Kollegin Vorsicht geboten war. Die anderen konnten ja nicht genau wissen, ob die beiden Akolythen absolut vertrauenswürdig waren.
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Beitrag von Adrian Kane am Do Apr 23 2015, 04:44

Ein seltsames Gefuehl breitete sich in ihrer Magengegend aus, doch konnte sie es nicht genau bennen. Es war, milde gesagt, ungewohnt, von ihren Mitstreitern so offensichtlich die kalte Schulter gezeigt zu bekommen. Sicher, wahrscheinlich haette die ehemalige Legionaerin mit denselben Vorurteilen zu kaempfen gehabt, haette man ihr zwei Zivilisten bei einer Mission zur Seite gestellt. Routiniert ueberpruefte sie ihr Gewehr auf Funktionalitaet und versuchte alle negativen Gedanken auszublenden, mit maessigem Erfolg. Fuer die Sicherheit der zivilen Zeugen zustaendig? Laecherlich. Van Artis war offensichtlich nur ein weiterer Imperialer Betonkopf, der beim kleinsten Abweichen von gewohnten Schemata die Luken dicht machte. Sie verengte ihre Augen. Der Inhalt seines Schaedels wuerde sicherlich ein interessantes Stilleben auf dem Grau der Schiffswaende abgeben, man wusste ja nie, Geschosse konnten abprallen und tragischerweise jemand anderes treffen. Myra war froh, dass der Sturmhelm ihren wenig respektvollen Blick in diesem Moment verbarg und gleichzeitig biss sie sich auf die Zunge, solche Gedanken waren mehr als unangebracht.

„Verstanden“, hoerte sie sich selbst mit kalter, mechanisch verzerrter Stimme, sagen waehrend ihre Finger sich wie ein Schraubstock um das Gewehr legten.  Als van Artis die Aufmerksamkeit seines kantigen Kinns nebst Schaedels auf etwas anderes richtete suchte sie fuer einen Moment den Blick ihres Mitakolythen, welcher ebenso wie sie selbst hinter dem Sturmhelm verborgen war. Obschon sie ihn nicht wirklich kannte fuehlte sie sich dem jungen Mann in dieser Situation naeher als all den Anderen. Seltsam. Der Dienst am Imperator sollte sie doch eigentlich alle unter einer gemeinsamen Flagge vereinen. Ein Wunschtraum, nicht mehr. Es musste genuegen, dass die Verantwortlichen dieses Schiffes ihre Warnung ernst genommen hatten. Der Feind war moeglichlerweise immer noch hier und trieb im Verborgenen sein Unwesen. Wenn sie, um ihn auszurotten, in diesem Trupp die zweite Geige spielen musste dann sollte es so sein. Myra nahm einen tiefen Atemzug und versuchte sich zu beruhigen, der Kopfschmerz war immer noch da, ein kleines, aber konstantes Aergernis, welches ihre Laune zusaetzlich truebte. Seltsam eigentlich, hatte sie doch frueher nie an solchen Dingen gelitten. Im naechsten Moment setzten sich die Anfuehrer des Trupps in Bewegung, endlich, die ehemalige Scharfschuetzin spuerte, wie sich ihr Herzschlag voller Vorfreude erhoehte, die Jagd war wieder eroeffnet.

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Beitrag von ThaHummel am So Mai 17 2015, 15:04

Im zügigem Tempo bewegte sich der Trupp, der schnell schnell von zwei anderen Gruppen a 10 Wachen vergrößert wurde, auf Wegen durch das Schiff, die wohl garnicht auf den Karten Verzeichnet waren und stiegen durch einen Wartungsschacht kurz vor Sektor 12, in dem die Kabine der Akolythen lag, aus.

Van Artis ließ ein Viererteam die Luke schließen und befahl, niemanden rein oder raus zu lassen, bis der Befehl gegeben wurde. Kabine für Kabine wurden die Wohnquartiere durchsucht. Einige enthielten einfach nur überraschte Reisende, einmal erwischten sie sogar ein Pärchen beim Stelldichein, aber die meisten Unterkünfte waren schlicht und ergreifend leer und die Durchsuchung der Taschen und Betten führte auch nicht zu Ergebnissen. Es handelte sich meist um Geschäftsunterlagen, für deren Sichtung erstmal keine Zeit eingeräumt wurde.
In regelmäßigen Abständen wurden Teams Abgesetzt, die den Bereich dauerhaft sichern sollten.
Es blieben nurnoch die Lager- und Maschinenräume im untersten Stockwerk des Sektors. Sie waren noch 14 Leute.

"Mir gefällt das nicht", murmelte Tuschkin ihrem Kollegen zu, gerade so laut das Arthur und Myra das Gespräch zwischen ihren Aufpassern noch hören könnten.

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Beitrag von Adrian Kane am Mi Mai 27 2015, 20:18

Die Situation erinnerte sie nur zu sehr an ihre Zeit im Militaer. Elend lange Phasen des Nichtstuns, gepaart mit Routineaufgaben und Kontrollen die scheinbar voellig ueberfluessig waren, nur um dann einen Herzschlag spaeter in einem Feuergefecht zu landen. Es war diese Breitengratwanderung zwischen Stumpfsinn und Nervenkitzel, der einem Soldaten alles abverlangte und schlussendlich die Guten von den Schlechten unterschied. Die Guten, theoretisch, liessen sich nicht von der Langeweile uebermannen, waren stets bereits hinter der naechsten Ecke um ihr Leben zu kaempfen, wahrend die Schlechten, nun, meistens starben. Theoretisch. Myra wusste gut genug, dass Glueck ebenso eine grosse Rolle spielen konnte. Glueck und der Wille des Imperators, auch wenn dieser manchmal so fluechtig und real erschien wie eine Fata Morgana in den fruehen Morgenstunden.

Sie kommentierte Tuschkins Aussage nicht weiter. Es war gut, dass er an der Situation Missfallen zeigte, denn sie teilte seine Gefuehle. Alles schien, eingedenk der frueheren Ereignisse viel zu normal um normal zu sein. Die Maschinenraeume lagen noch vor ihnen, eine hervorragender Ort um sich zu verstecken. Sie verengte die Augen zu Schlitzen, ein hervorrgander Ort fuer einen Hinterhalt. Laute Geraeusche, sich bewegende Teile, moeglichlerweise Dampf, seltsame Gerueche, ein metallener Dschungel mit seinen ganz eigenen Gefahrenen. Eine ungewohnte Umgebung, sie wuerde noch mehr auf der Hut sein muessen als sonst schon und insgeheim hoffen, dass die anderen Soldaten ihr Schiff kannten und wussten was sie taten.

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Beitrag von Keeper am Fr Mai 29 2015, 20:05

'Da bist du nicht der Einzige', dachte Arthur bei sich, während er wachsam auf seinen Auspex-Scanner blickte.
Er war lange ein Kundschafter gewesen. Und er hatte es schon immer gehasst, in engen Gebieten und Gebäude aufzuklären. Da war er lieber derjenige, der sich versteckte. Denn es gab einfach zu viele Ecken und Winkel und Möglichkeiten, um ungesehen einen halben Exterminatus auf seine Häscher loszulassen.
Er musste einfach hoffen, dass die Gejagten nichts von der Jagd wussten oder nicht schlau genug waren, sich gut zu verstecken. Aber wie er das Universum kannte, würden sie nicht so viel Glück haben. Das hatten andere sowieso eher nötig.
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Beitrag von Mordador am Mo Jun 08 2015, 15:02

Feren wartete gerade die Maschinen des Lightnings, als sie hereinkamen. Die Neuankömmlinge trugen schwarze Roben, seltsame, schädelhafte Masken sowie Standard-Lasgewehre. "Wie kommen Häretiker hierher?" dachte er bei sich, und ging in Deckung. Es waren mindestens sieben von ihnen, von denen einer, offensichtlich der Anführer, ausrief: "Zerstört die Werke ihres ´Maschinengottes`. Für Khorne!" Das war genug. Feren griff zum Funkvocoder des Lightnings, und meldete sich: "Wer ist da?" "Feren Ezra, geben sie mir SOFORT den Sicherheitschef der St. Marina!" "Ich werde das erst beantragen müssen." "Keine Zeit! Häretiker sind im Hangar 6-B!" "Verstehe", tönte es noch, als die Verbindung abgebrochen wurde. Feren sah wieder zu den immer näher kommenden Chaosfanatiker und entsicherte seine Autopistole.
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Beitrag von ThaHummel am Mi Jun 10 2015, 21:29

Während Feren noch den Funkspruch abgab, machten die Männer kein Hehl daraus, ihre Abwesenheit zu verbergen. Ein unglücklicher Mechaniker, der bei dem urplötzlichen Aufruf an den Blutgott aus seiner Wartungsluke hervorschaute, wurde direkt von einem hellen Lasblitz niedergestreckt und lag kreischend am Boden, wobei er seinen verbrannten Armstummel umklammerte.
Die Kultisten begannen faustgroße Stücke einer Tonartigen Masse an diversen Fahrzeugen anzubringen und diese mit Improvisierten Zündern zu versehen, während der Anführer des Trupps den Verletzten Arbeiter am Kragen packte und auf die Beine zog. Er ließ den Mann los, der immer noch völlig von Sinnen wieder nach hinten stolperte. Unter seiner Robe zog der Schädelträger eine Axt hervor, die bereits mit Blut verkrustet war, und richtete den Menschen am Boden vor ihm mit einem kräftigen Hieb hin.
"Ist denn an Bord dieses ganzen Schiffes niemand, der es mit Gilbert dem Spalter - Champion des Khorne - aufnehmen kann? Gibt es hier nicht einen Schädel zu ernten?", brüllte er zornig und hochmütig, während er durch die frische Blutpfütze schritt.

---

Der Aufklärertrupp fand sich nach ein paar weiteren Kammern in einem Cogitatorraum wieder, während Arthurs Auspex immer und immer heftiger zu rauschen begann, bis er schließlich keine klaren Signale mehr empfing. Wie Regale zogen sich die obskuren Rechenmaschinen in drei Längsreihen, die Teils mit komplexen Platinen, Servoschädeln, großen elektrischen Röhren oder gar noch mechanischen Schiebern und Lochkarten arbeiteten, durch den etwa zehn Meter langen und fünf Meter breiten Raum und wurden nur einmal auf halbem Weg mit einem mannsbreiten Durchgang unterbrochen.

Die "Babysitter" von Myra und Arthur schlotterten ein plötzlich, der Auspex schlug plötzlich wieder an und zeigte vollkommenen Schwachsinn. Die Lichter im Raum flackerten.
Neun der Wachen aus Trupp D, die eigentlich zur Sicherung der anderen Räume des Sektors abkommandiert worden waren, kamen durch die Hintertür hereingestürmt, einige leicht verletzt, mit Schnitten oder leichten Verbrennungen versehrt.
"Was ist los? Fährich Sai? Berichten sie!", verlangte van Artis sofort, während sich ohne dessen Beiwirken die Männer von Yu Sais Trupp ans Verriegeln den Eingänge machten.
"Wir sind auf Widerstand gestoßen, Leutnant! Ketzer und Hochverräter allesamt, Schiffsarbeiter und einige Mechaniker, teils sogar Priester des Omissiah! Voxverkehr wird von Störsendern blockiert und wir vermuten, das sie sich schon an den Gellerfeldern zu schaffen gemacht haben, Sir! Ich schlage vor, das wir schnellstmöglich eine Möglichkeit finden, die Brücke zu kontaktieren."

"Gut kombiniert, Fähnrich. Geben Sie mir einen Moment." Van Artis nickte nur zufrieden, da seine Leute bereits nach Protokoll die Stellung sicherten, bis andere Befehle gegeben wurden und wandte sich um. Er ging nachdenklich kleine Kreise, während er vor seinem Inneren Auge die Seiten der Tactica Imperialis durchblätterte.
Gleichzeitig perforierten die Heulenden Zähne von Sais Kettenschwert dessen Eingeweide und andere Mitglieder von Team D gingen auf die Leute von Artis Team los.
"Und Sie sind immer noch schrecklich vorhersehbar, Leutnant. Dieses Schiff wird bald meinem Kommando unterstehen", sprach der Fährich und entsicherte seine Pistole, während der andere Offizier zu Boden sank.
Einzig Myra und Arthur sahen sich noch keinem Angriff gegenüber, aber sie befanden sich auf einmal mitten in einem erbitterten Getümmel aus Kampfmessern und pfeifend umhersausenden Las-Geschossen.

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Beitrag von Keeper am Mi Jun 10 2015, 21:51

In dem Moment, in dem einer der Häretiker-Soldaten seine Waffe auf ihn richtete, war Arthurs Hand bereits auf dem Lichtschalter und ließ den Raum dunkel werden, nun nur noch von einigen Las-Geschossen und einigen bunten Lichtern von den Maschinen erleuchtet.
Seine Reflexe retteten ihm wohl ein weiteres Mal das Leben, denn während er zurücksprang, um dem erahnten Schuss auszuweichen, schoss dieser hell und rot an ihm vorbei, versengte die Uniform an seinem rechten Unterarm und zerstörte den Teil der Wand, in dem sich der Lichtschalter befand.
Er hielt sich von einem zufriedenen Händereiben ab, bevor er den Helm abnahm und wegwarf. Dort, wo er landete, fanden sehr schnell mehrere Schüsse ihr Ziel. Trotzdem hatte das plötzliche Verschwinden des Lichtes die meisten verwirrt. Die Verwirrung erkaufte ihm die eineinhalb Sekunden, die er brauchte, um sich seine Infrarotbrille aufzusetzen. Im nächsten Moment trat jemand auf sein Bein, ignorierte ihn aber, da er sich nicht rührte. Arthur spürte den stechenden Schmerz trotzdem. Das würde später eine ziemliche Blessur geben.
'Viel zu einfach. Nur ein Exterminatus kriegt einen erfahrenen Kundschafter klein...'

Nachdem er niemanden mehr in seiner unmittelbaren Nähe ausmachen konnte, zog er seine Pistole und nahm Ziel auf den Soldaten, der ihn hatte erschießen wollen. Ein kleiner Lichtblitz, der Arthurs Position nicht wirklich aufdeckte und der Häretiker fiel tot zu Boden.
Dann robbte er weiter, um sie sich einen nach dem anderen vorzunehmen.


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Beitrag von Adrian Kane am Do Jun 11 2015, 02:14

Myra hatte lange genug dem Imperator gedient um in Situationen wie diesen nicht sofort den Kopf zu verlieren, auch wenn die Umstaende sehr deutlich gegen sie und die Wahl ihrer Waffe sprachen. Ihr Herz hatte gefuehlt mehrere Schlaege lang ausgesetzt als von Artis Innereien wie buntes Konfetti durch den Raum geschleudert wurden und den umliegende Maschinen einen neuen makaberen Anstrich verlieh. So schnell, effizient und ruecksichtslos wie man es von einem Akolythen der Iniquisition wohl erwarten durfte, hatte ihr Mitstreiter den Raum in Dunkelheit getaucht und sich mit seiner Infrarotbrille auf die Jagd gemacht. Sie kniff die Augen zusammen, gut fuer ihn. Es hatte auch nur wenige Atemzuege gedauert bis er sein erstes Opfer unweit ihrer jetzigen Position fand, zumindest ging sie, basierend auf der Distanz, die sie zu ihm hatte als das Licht ausging, davon aus, dass er es gewesen sein musste. Wuetend frassen sich als Antwort Lasgeschosse durch das Schwarz des Cogigatorraumes, wie ein Schwarm aufgebrachter Hornissen suchten sie ein Opfer, fanden aber nur den leblosen Koerper ihres ehemlaigen Kameraden sowie Teile der umliegenden Maschinen.

Die Scharfschuetzin legte ihrerseits an und schickte ein Geschoss in Richtung des verraeterischen Muendungsfeuers. Das vertraute Summen ihres Gewehres, verbunden mit dem sanften Rueckstoss war wie eine troestende Umarmung und vielleicht auch ein Zeichen, dass sie zuviel Zeit im Gefecht verbracht hatte. Trotz der imposanten Laenge war die Waffe nicht sonderlich laut und auch das Muendungsfeuer war schwer auszumachen, anders haette sie viele ihrer Einsaetze auch nicht ueberlebt. Dennoch konnte sie sich nicht darauf verlassen und aenderte nach dem Schuss sofort ihre Position. Jemand schrie etwas unverstaendliches, eine andere Stimme antwortete, klang fast so wie einer ihrer Aufpasser, wie war nochmal der Name gewesen? Ueber die Stimmen hinweg erhob sich erneut das Kreischen des Kettenschwertes wie ein Richturteil des Imperators selbst. Mehr Schreie. Der Intensitaet nach zu urteilen hatten die metallenen Reisszaehne ein neues Opfer gefunden. Rechts von ihr maltraetierte ein monotones mechanisches Klicken ihr Ohr. Ihre Haende fanden Halt an einem der unbeweglichen Teile und zogen ihren angespannten Koerper hinauf auf das Geraet. Nicht besonders bequem, doch alles war besser als sich blindlings mit dem Verraeter und seinen Schwergen auf Augenhoehe zu messen.

Erneut fiel ein Schuss, gefolgt von mehreren anderen. Ein Soldat schrie, dann ein kaum hoerbaren dumpfer Schlag, als zwei leblose Koerper zu Boden gingen. Das Werk ihres Mitstreiters? Er konnte nur hoffen, dass die Gunst des Imperators anhielt und der Schuss die Verkabelung fuer die Lichtsysteme komplett lahm gelegt hatte. Wieder sah sie das orangerote Feuer von ein paar Waffen, hielt jedoch ihren Zeigefinger zurueck. Ein schlechtes Gefuehl hatte sich in ihrem Bauch ausgebreitet und sie hatte gelernt auf solche Dinge zu hoeren. Myra hielt den Atem an. Es war stiller geworden im Raum, doch ueber die mechanischen Machenschaften der Rechengeraete hoerte sie deutlich wie direkt unter ihr jemand vorbeischritt. Ihr Herz pochte haerter als ein Hauch verbrannten Fleisches, Oels und Blutes an ihr vorbeizog. War das Sai? Der Verraeter musste das Schwert auf Standby geschaltet haben. Weiter hinten krachte erneut ein Schuss, die Gestalt unter ihr beschleunigte ihre Schritte, waehrend die Akolythin vorsichtig versuchte von ihrer erhoeten Position aus kriechend mit ihm aufzuschliessen. Sie konnte noch nicht schiessen und sich auf ihn zu stuerzen schien ihm auch keine besonders gute Idee. So wartete sie geduldig auf ihre Gelegenheit, obschon jeder Teil von ihr nach dem Blut des Anfuehrers der Verraeter verlangte.

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Beitrag von Keeper am Do Jun 11 2015, 08:19

'Drei erledigt, bleiben... ach, was weiß ich.'
Exterminatus sei dank hatte anscheinend tatsächlich niemand außer ihm eine Möglichkeit, im dunkeln ordentlich zu sehen. Ansonsten wäre Arthur nämlich bereits tot.

Inzwischen hatte er seine Position in eine Wandnische gewechselt und beobachtete die umliegenden Gänge. Von ihren Verbündeten schien keiner mehr am Leben zu sein, der Stille nach zu urteilen. Kundschafter waren sowieso die einzigen, die sich in solchen Situationen tot stellten, wie er schon öfters erfahren hatte. Es war also ziemlich sicher, dass alle verbliebenen Personen Feinde waren.
Um auf Nummer sicher zu gehen, hatte er direkt nach seinem ersten Schuss die Position gewechselt und seinen Auspex-Scanner abgeschaltet. Das ganze Piepen konnte er nicht gebrauchen.
Dann waren schwere Schritte zu hören, als dieser Fähnrich mit seinem Kettenschwert in den Gang einbog, in dem Arthur sich versteckt. Das Kettenschwert in seiner Hand war auf Standby, zumindest vermutete Arthur das.
Was aber viel interessanter war, war die Person, die dem Mann folgte: Arthurs Kollegin bewegte sich kriechend hinterher. Sie schaffte es sogar, weil der Anführer der Häretiker öfters stehen blieb und sich umsah. Wie auch immer er bei dem Bisschen Licht glaubte, etwas sehen zu können.
'Hoffen wir, dass das der letzte ist. Die Chance ist zu gut.'
Damit ließ er seine Laspistole erneut aufblitzen. Das Geschoss traf das Handgelenk des Fähnrichs und mit einem von Schmerz getriebenen Aufschrei ließ der Mann die Waffe fallen. Er wollte sich schon in Richtung von Arthur drehen, der keine zwei Meter entfernt stand, bekam aber noch schnell einen Tritt in seine Männlichkeit, der ihn wimmernd zu Boden gehen ließ.
Dann blieb Arthur für einen Moment stehen und lauschte, aber nichts rührte sich. Gut.
'Exterminatus sei dank. Wenigstens sind unsere Leute kämpfend gestorben.'

Während er jetzt den außer Gefecht gesetzten Fähnrich nach versteckten Waffen absuchte und schnell mehrere Kampfmesser und eine Laspistole fand, wandte er sich leise an Myra: "Das scheint es gewesen zu sein. Wir nehmen den hier für Befragungen gefangen."
Mit diesen Worten legte er dem Mann die Handschellen an, die er als Akolyth bei sich trug, bevor er sich den Schweiß von der Stirn wischte.
"Das mit der Dunkelheit tut mir übrigens leid. Wenn man so lange als Kundschafter überleben will, muss man meistens egoistisch sein."
Er überlegte, die Laspistole zu behalten, entschied sich dann aber dagegen. Trotzdem steckte er sie erst einmal in seine Tasche, nachdem er sie gesichert hatte. Das Kettenschwert wanderte, nachdem es ordentlich deaktiviert wurde, an seinen Gürtel.


Zuletzt von Keeper am Mi Jun 17 2015, 20:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Adrian Kane am Mo Jun 15 2015, 19:05

Myra unterdrueckte den Drang dem Verraeter mehrmals in die Rippen zu treten als dieser schon mit Handschellen versehen am Boden lag, damit waere nichts gewonnen, stattdessen sagte sie: „Kein Problem, solange wir am Ende noch stehen ist jedes Mittel recht“, sie atmete ein paarmal tief durch, der Geruch von Ozon, Blut und mechanischen Dingen, die sie nicht einordnen konnte lag schwer in der stickigen Luft des geschlossenen Raumes. Noch schwerer lag die Last des Verrates allgegenwaertig auf der St. Marina. Die Scharfschuetzin befeuchtete sich nachdenklich die trockenen Lippen. „Was nun? Wir wissen nicht wem wir hier vertrauen koennen. Entweder verhoeren wir den da“, ihre Stimme hatte einen veraechtlichen Ton angenommen, „gleich hier und hoffen, dass er mit Informationen rausrueckt. Oder wir koennten versuchen uns zurueck zur Bruecke durchzuschlagen. Sind die Voxkanaele wirklich gestoert?“

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Beitrag von Keeper am Mo Jun 15 2015, 20:17

Mit einem nachdenklichen Blick sah Arthur auf den Gefangenen herunter, bevor er sprach: "Ich denke nicht, dass er reden wird. Erst einmal sollten wir in einen beleuchteten Bereich zurückkehren. Moment, ich leite dich."
Nach einigen Sekunden berührte er den Arm seiner Kollegin und führte ihre Hand an den Ellenbogen des Gefangenen. Dann nahm er selbst den anderen Arm und begann, vorsichtig durch die Gänge auf eine der Türen zuzugehen, die in den Gang Richtung Hangars führte. Dabei prüfte er gleichzeitig seinen Ohrstecker und versuchte, über die regulären Frequenzen zu empfangen.
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Jun 19 2015, 20:23

So zogen sie den bewusstlosen Sai durch die Dunkelheit gen Ausgang. Gluecklicherweise war der Boden relativ glatt, sodass sich beide Akolythen nicht sonderlich vorausgaben mussten und obwohl der Bastard durchaus Gewicht hatte, verlieh der Gedanke daran, dass sein Schicksal nun besiegelt war die benoetigte Kraft das Gewicht zu ziehen. Ihr Mitstreiter suchte scheinbar immer noch die Voxkanaele ab und - sie hielt gedanklich inne, dann sprach sie leise: "Wenn wir schon zusammen durch ein mit Verraetern verseuchtes Schiff kriechen muessen moechte ich deinen Namen wissen. Ich bin Myra", rechts von ihr ratterte eine der Maschinen monoton vor sich hin, ewig den Dienst am Imperator ausuebend. Vielleicht waren sie gar nicht so verschieden, jeder diente auf seine Weise. Ihr Stiefel fand die Hand eines leblosen Koerpers, eine Knacken schallte durch den Raum als mehrere Knochen unter dem Gewicht brachen. Unbeeindruckt zog die Scharfschuetzin weiter, es war an diesem Punkt egal ob die Leiche Freund oder Feind war, tot war tot, die Person hatte es hinter sich. Viel beunrhigender war, dass sie scheinbar entfernt ein Feuergefecht hoerte, wenn ihr ihre Gedanken da keinen Streich spielten kam es aus dem Hangar. Gut. Besser ein offener Kampf als die Ungewissheit wo und vor allem wer der Feind war.

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Beitrag von Keeper am Fr Jun 19 2015, 22:51

"Ja, da stimme ich zu", gab er nach einigen Sekunden zurück, während er seine Begleiterin kurz musterte.
"Ich bin Arthur, sehr erfreut."
Nach einer Weile herumprobieren mit einer Hand konnte er dann endlich eine halbwegs stabile Frequenz finden, während er mit dem anderen Arm das Gewicht des Gefangenen stützte.
Senden würde er aber erst einmal nicht, sondern lauschen, wer da sprach. Es konnten Exterminati über einen hereinbrechen, wenn man zu früh sprach.
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Beitrag von Mordador am Sa Jun 20 2015, 00:20

Feren wich gerade einer Salve leichter Boltgeschosse aus, indem er sich hinter das Heck eines nahestehenden Lightnings warf. Er prallte mit dem Kopf gegen das Metall, was schmerzte, aber allemal besser war als von den Bolts zerfetzt zu werden. Seine Autopistole klickte nur lehr, als er versuchte das Feuer zu erwidern. "Verdammt", stieß er aus. Dann kam ihm eine Idee.
Es war zwar riskant, aber wenigstens hatte er so eine Chance. Feren kroch zum Cockpit und aktivierte so schnell wie möglich die Zielerfassung der schweren Autokanonen. Ein Schuss striff seine Schulter, doch dafür wurde er mit dem lauten Krachen der Waffen des Lightnings belohnt, welche die Häretiker ins Ziel nahmen. "Geschieht euch recht, Abschaum", murmelte er.


Zuletzt von Mordador am Sa Jun 20 2015, 00:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Verbesserte Lesbarkeit)

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Beitrag von ThaHummel am Sa Jun 20 2015, 20:52

Durch das Crescendo aus umhersausenden Geschossen im Hangar konnte Arthur nicht viel im Funkverkehr hören. Rauschen, Geschrei, Schüssen, Verwirrte Funksprüche von Crewmitgliedern und Sicherheitspersonal auf verschiedensten Kanälen. Jedoch alle Signale hatte gemeinsam, das sie schwächer und zunehmend verzerrter wurden.
Myra hörte ein schwaches, noch unverständlich leises Echo einer Stimme in ihren Gedanken. Arthur ebenfalls, aber gerade als sie die geschlossene Luke zum Hangar erreichten, hörten er das gleiche nochmal im Funk. Auf fast allen Frequenzen hatte sich die Stimme eingenisstet, die er schon in seiner Kabine gehört hatte.

"Bringt mir das Mädchen! Bringt mir Khellya! Und wehe ein anderer findet sie vor euch! Ihre Seele gehört dem Prinzen und wir, nein ICH bin diejenige, die sie ihm bringen wird!", krisch sie hoch und erregt, dann versuchte sie mit einem Ton süß wie Honig, das besagte Mädchen dazu zu überreden, aus ihrem Versteck zu kriechen.

Feren hörte den selben widernatürlichen Funkspruch durch die Voxanlage des Jagdflugzeugs, in dem er saß. Und auch ihm hallten die Worte im Schädel leise wieder.
Währendessen hatten die schweren Waffen an der Schnauze des Lightnings einige Kultisten in eine undefinierbare, tote Masse verwandelt, während die übrigen, verfehlenden Geschosse Dellen und Löcher in die anderen, umgebenden Fahrzeuge gerissen hatten.

Unbeeindruckt, als fühlte er sich unverwundbar, marschierte Gilbert durch den Kugelhagel und beachtete garnicht, wie seine Begleiter ein jähes Ende fanden. Er leerte unentwegt ein Magazin seiner Boltpistole nach dem anderen in die Frontscheibe und Feren hatte Glück, nicht mehr als ein paar erste Splitter Glas abzubekommen. Nachdem er alle Munition verfeuert hatte, warf er die Waffe arglos beiseite. Er war nah genug, um den Feuerkegel der Kanone mühelos zu unterlaufen und sprang, erwartungsvoll seine Axt schwingend, auf die Einstiegsluke zu.
"Hör auf dich zu verstecken! Komm raus und Kämpfe, anstatt in deinem Cockpit zu sitzen wie deine Leiche von einem Gott auf ihrem Goldenen Scheißhaus!", brüllte er Feren lauthals entgegen.

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