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Prolog - Die Reise auf der St.Marina

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Beitrag von Adrian Kane am Di Okt 13 2015, 19:21

Ein kurzer Blick auf den reichlich gedeckten Tisch liess sie zur Schlussfolgerung kommen, dass ihr zweiter Besuch bei den Space Marines unter einem besseren Stern stand als der Erste. Zwar war sie auch dieses Mal wieder verletzt, aber immerhin fuehlte sie nicht den kalten Stahl einer Bolterpistole im Nacken und den kuehlen Charme einer Verhoerzelle um sie herum. Ganz zu Schweigen von diesem allgegenwaertigen Verdacht. Das hier war definitiv besser. Ohne weiter darueber nachzudenken hatte sich die Schuetzin an den Tisch hinuebergeschleppt und begann langsam ein paar Happen zu sich zu nehmen. Ganz besonders das Wasser stuerzte sie hinunter wie eine Verdurstende. Wann hatte sie das letzte Mal etwas getrunken? Es schien irgendwann im letzten Leben gewesen zu sein. Ihre Hand langte nach einem weiteren Stueck Brot, wobie sie sich sichtlich wenig um Tischmanieren kuemmerte. Hatte man lange genug im Feld 'gespeist', gewoehnte man sich schnell an, jedwede Nahrung zeitnah herunterzuschlingen. Dennoch versuchte sie sich schliesslich ein wenig zu zuegeln.

Stolz thronte der imperiale Doppeladler im Raum. In ihrer Phantasie starrte er sie mit dem Blick eines enttaeuschten Elternteils an. Vorwurfsvoll. Myra warf ihm einen scheuen Seitenblick zu, ganz so als ob sie einen Schwall mahnender Worte erwartete. Dankenswerterweise blieb es still. Frueher war es unter den Truppen ueblich gewesen am Ende eines Einsatzes zumindest ein wenig zu feiern. Sie nahm einen weiteren Schluck Wasser und spuelte die letzten Reste des Brotes hinunter. Ja, frueher. Bevor alles komplizierter wurde. Unendlich komplizierter. Hatte man einmal in die haessliche Fratze des Universums gestarrt konnte man sich nie wirklich mehr davon losreissen. Zum einen liess einen der Blick nicht mehr los. Zum anderen wollte man sich nicht wirklich abwenden, weil selbst das Morbide und Kranke eine gewisse Anziehungskraft entfaltete und je laenger man starrte, desto mehr faszinierende Dinge konnte man lernen. Schreckliche Dinge meistens, zugegeben, aber doch irgendwo faszinierend.

Nach einer Weile wurde ihr schmerzlich bewusst, dass sie voellig versunken auf die Reste ihres Essens gestarrt hatte. Sie liess vom Tisch ab und machte es sich, sogut sie konnte auf einer der Pritschen gemuetlich. Die andere Frau hatte noch nichts weiter gesagt. Mit ihrem Zopf, der bleichen Haut und ihrer zierlichen Gestalt zweifelte Myra daran, dass sie je aktiv bei den Truppen im Feld gedient hatte. Offensichtlich kannte sie Arthur und sie selbst irgendwoher, sonst haetten sie und der Sergeant sie nicht unter den Fluechtlingen der St. Marina herausgewunken. Gehoerte sie zur Inquisition? Die Schuetzin schloss die Augen. Es wuerde sich wohl noch schnell genug herausstellen.

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Beitrag von Keeper am Di Okt 13 2015, 19:50

Nach all der Aufregung und dem Adrenalin wurden Arthur erst jetzt, in diesem Raum, seine eigentlichen Schmerzen bewusst. Er war verletzt, müde und hungrig. Aber trotzdem konnte er jetzt nicht einfach... wobei, doch. Vor allem, da Myra das Gleiche tat. Also setzte er sich zu ihr und langte ebenfalls zu, wenn auch etwas weniger hastig. Wahrscheinlich war sie es gewohnt, so schnell wie möglich zu essen, das war unter den meisten Truppen so. Kundschafter aßen meistens nur, wenn sie sich gerade einen Bissen hereinschieben konnten, dafür aber für gewöhnlich nicht so schnell.
Nach einer Weile, in der er seinen Hunger und Durst gestillt hatte, betrachtete er fasziniert den Aquila. Sie waren jetzt wohl wirklich bei der Inquisition.
Das brachte ihn dazu, ihre... Aufpasserin?... zu betrachten. Und sie anzusprechen: "Mit wem haben wir die Ehre?"
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Beitrag von Elodriel am Di Okt 13 2015, 21:35

Verdammte Menschenmasse am Rande einer Panik. Sie kam nicht dazu, ihre Mitakolythen noch vor Ort anzusprechen und zu fragen, ob sie von den anderen wussten. So gelangten sie dann also erstmal auf ihr 'Mutterschiff' zurück, wo sie vom Sergeant dazu aufgefordert wurde, die anderen Akolythen zu identifizieren. Sie konnte wieder nur zwei entdecken und deutete auf diese. Schon wurden sie in einen ruhigen Raum gebracht. Sie war hin und her gerissen, die beiden nun direkt zu befragen, aber sie sahen so..zerschunden aus, dass sie ihnen erstmal die Zeit ließ, sich zu stärken, Sie nahm sich selbst eine Kleinigkeit und wartete, bis die beiden sich soweit gesättigt hatten. Dabei sinnierte sie über all die mächtigen Waffensysteme, die sie im Hangar gesehen hatte. All diese Macht und noch immer waren so viele Widerstände in der Galaxis, die den Menschen ihren Platz streitig machten.
So verpasste sie, dass die beiden fertig waren und wurde zuerst angesprochen. Sie stand auf und ging zu den beiden hinüber. "Skella Merin Akolythin Dienstnummer 368-C-4T-754. Ich bin vom Lord-Inquisitor ausgesandt worden, um in Erfarung zu bringen, was auf der St. Marina geschehen ist. Sie sind Myra Helena Sukolev und Arthur Vil, richtig? Wissen sie etwas über den Verbleib von Hiro Okaro, Feren Ezra und Furioso Pemelton?" Ob die fünf überhaupt zusammen gewesen waren? Nun, sie würde es gleich erfahren. "Ihrem Erscheinungsbild entnehme ich, dass Sie wenigstens zum Teil mitbekommen haben, was auf dem Schiff geschehen ist. Bitte berichten sie mir davon, damit ich eine erste Zusammenfassung erstellen kann." Sie sah sich im Raum um, ob dort irgendwo etwas zum Schreiben war.
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Beitrag von ThaHummel am Mi Okt 14 2015, 15:55

In der Ecke stand ein kleines Regal mit einigen Alltagsgegenständen, irgendwo zwischen den Krügen, Buttermessern und Taschentüchern lagen auch zwei Datentabletts herum.

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Beitrag von Adrian Kane am Do Okt 15 2015, 03:58

Die Worte der Akolythen liessen Myra blinzeln. Essen, Ruhe, Erschoepfung und die relative Sicherheit des Schiffes entfalteten eine einschlaefernde Wirkung, der sie sich nur schwer entziehen konnte. Natuerlich mussten Berichte verfasst, Aussagen gesammelt werden, nur schien der Zeitpunkt dafuer niemals passend zu sein. Sie jonglierte im Stillen mit dem letztgenannten Namen. Hatte sich nicht der seltsame Psioniker so vorgestellt? Er war also auch ein Akolyth gewesen. Und jetzt verweste seine Leiche irgendwo auf dem Wrack der St. Marina, oder trieb in der eisigen Kaelte des Alls herum. "Pemelton ist tot", ergriff sie schwach das Wort ohne jegliche Spur des Mitleids, "Der Rest, noch nie gehoert", sie liess den Teil seiner kurzen, missglueckten Flucht und derem jaehen Ende durch Arthurs Laspistole aus.

Myra gab der Frau einen Moment Zeit um ihre Utensilien zusammenzusuchen und starrte dabei nachdenklich ins Leere. Dann ratterte sie in monotoner Stimme einen Bericht der Ereignisse herunter als haette sie dies schon hunderte Male zuvor getan, obschon sie hier und da ins Stocken geriet und mit den korrekten Beschreibungen zu ringen hatte. "...in dem Raum hatten sich mehrere Ueberlebende verschanzt, unter anderem ein Ogryn und...", ihre Stimme verebbte. Sie konnte jetzt einfach nicht ueber die Beiden nachdenken, wollte nicht. Vorsichtigen Schrittes holte sie sich etwa mehr Wasser, bevor ihr Koerper wieder auf der Pritsche Platz nahm, insgeheim hoffend, dass Arthur hier uebernehmen wuerde.

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Beitrag von Keeper am Do Okt 15 2015, 07:16

Er lauschte Myras Worten und ging durch, ob er dazu etwas zu ergänzen hatte. Was er nicht tat, denn bis zu dem Punkt, an dem sie stockte, war ihr Bericht einwandfrei. Sie hatte in diesem Bereich mehr Erfahrung als er, wie es schien.
Sein Bein schmerzte immer noch, aber er ignorierte es. Dagegen konnte er gerade sowieso nichts tun. Stattdessen übernahm er die Erzählung, nachdem Myra gestoppt hatte.
"Neben dem Ogryn fanden sich noch einige Zivilisten, ein Techpriester, ein Vindicare-Assassine und eine getarnte Eldar, die letzten beiden waren alliiert."
Er zwickte sich in den Nasenrücken, bevor er fortfuhr. "Wir wussten nicht über ihre wahre Natur Bescheid, bis sie sich in dem folgenden schweren Gefecht gegen Chaos Space Marines zu erkennen gaben. Wie wir daraufhin erfuhren, war das Mädchen, nach dem jede Fraktion auf der St. Marina her war ein Mischling aus Mensch und Eldar, die Tochter des Assassinen."
An diesem Punkt stoppte er kurz und gab seiner Mitakolythin Zeit, das aufzuschreiben. Dann fuhr er fort: "Durch Ablenkung meiner Kollegin konnte ich einen Versuch starten, alle drei zu reinigen, bin aber gescheitert und wurde zusammen mit Myra bewusstlos geschlagen. Sie waren fort, als wir wieder aufwachten, sind aber scheinbar nicht ohne Verletzungen aus der Sache herausgegangen. Wie schwer diese sind, weiß ich nicht."
Er überlegte und fügte dann noch etwas an: "Um diese Zeit herum kam die Nachricht der Astartes und wir haben uns auf den Weg zu den Hangars gemacht. In unserer Verfassung war eine Verfolgung nicht mehr möglich."
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Beitrag von Elodriel am Do Okt 15 2015, 17:41

Das Datentablett hat die Psionikerin svhnell ausgemacht und schon zog sie sich einen Stuhl zurecht, um den Bericht der beiden aufzunehmen. Sie konnte kaum glauben, was ihr da berichtet wurde, aber auf der anderen Seite wurde alles so flüssig berichtet...außerdem hatten die beiden ja keinen Grund, sich da etwas auszudenken. Und dass das Chaos dort im großen Umfang involviert war, hatte sie ja auch selbst erlebt.
Als aber die Sache mit den Assassinen , die Eldar und vor allem diesem...absonderlichen Kind aufkam, blickte sie den Kundschafter doch kurz zweifelnd an, nahm es dann aber doch auf. "Da können Sie wohl von Glück sagen, dass sie noch leben und nicht von diesen Leuten getötet wurden. Da sie wohl kaum evakuiert worden sind, dürfte sich das ja aber eh erledigt haben...oder gibt es Anhaltspunkte, dass sie in irgendeiner Form ein Fluchtmittel hatten?" Ganz auszuschließen war es ja nicht, immerhin gab es ja auch kleine Jäger, wie sie dem Bericht entnehmen konnte. Dann musste sie noch etwas nachfragen: "Und bezüglich Akolyth Pemellton...wie ist er gestorben?" Immerhin schienen sie da imemrhin genau zu wissen, dass er gestorben war, dann sollten sie ja auch wissen, wie das geschehen war.
"Aber ich denke, ansonsten sollte es jetzt erstmal mit dem Bericht reichen. Sie haben sich Ruhe verdient und wir werden gewiss sowieso bald abgeholt werden." Sie korrigierrte den Bericht noch da, wo sie nur Abkürzungen gemacht hatte und ließ die beiden Zeit zur Entspannung.
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Beitrag von Keeper am Do Okt 15 2015, 18:41

Mit einem Seufzen dachte Arthur an die Ausrüstung, die ihm abgenommen worden war, dann beantwortete er die Frage:
"Akolyth Pemelton hat Anzeichen von Beeinflussung durch das Chaos gezeigt, daher habe ich ihn gemäß den Vorschriften für das Verhalten gegenüber Psionikern erschossen, bevor der Große Feind von ihm Besitz ergreifen konnte."
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Beitrag von Adrian Kane am Do Okt 15 2015, 19:35

Myra warf einen Seitenblick auf die junge Frau um zu sehen wie sie auf Arthurs Aussage reagieren wuerde. Dabei verkniff sie sich einen bissigen Kommentar ueber Psioniker im Allgemeinen, denn je mehr sie Merin ansah, desto mehr beschlich sie da so ein Verdacht. "Und welche Funktion bekleidest du hier?", frage sie direkt danach. Sie zweifelte daran, dass der Lord Inquisitor eine persoenliche Sekretaerin hatte.

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Beitrag von Elodriel am Do Okt 15 2015, 20:44

Dass da nun keinerlei Reaktion wegen der möglichen Fluchtwege des Ketzers mit seinem Kind und der Eldar kam, konnte vieles bedeuten, aber am Wahrscheinlichsten wohl, dass die beiden da einfach nichts wussten. Dennoch notierte sie dies nun extra. Was aber kam, das hatte durchaus einiges an Gewicht für die junge Frau und so konnte sie es dann nicht gänzlich verhindern, dass ihr ihre gesichtszüge ein wenig entglitten. Dennoch nickte sie und notierte es entsprechend. "Das war wohl angebracht." Wobei das andere zu entscheinden haben würden, nicht sie. Dafür hatten andere mehr Erfahrung.
Sie schaute dann auf, als Myra sie so direkt fragte und legte das Tablett auf dem Tisch ab. "Im Moment wohl den, einer Sachverhaltsermittlerin. Insgesamt den einer Psionikerin und eingeschränkt auch Heilerin. Leider habe ich gerade keine adäquate Ausrüstung dabei, um die Verletzung von Ihnen beiden zu versorgen." Und das meinte sie ernst, an sich hätte sie den beiden schon gern geholfen. Nun hieß es aber erstmal abwarten, wie diese darauf reagierten, eine Psionikerin als gesellschaft zu haben.
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Okt 16 2015, 00:56

Der gehaessige Teil ihres Charakters hatte das veraenderte Mienenspiel der Psionikerin sofort und mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, fast wie ein hungernder Geier hatte sie sich darauf gestuerzt. Nach aussen hin jedoch war Myras Gesicht eine steinern, schmutzige Maske, hinter der sie gleichzeitg hoffte, dass die Inquisition bei dieser Frau hier ein besseres Haendchen bewiesen hatte. Es war ein unfairer, aber umso notwendiger Bestandteil das ganze Pack unter Generalverdacht zu stellen, zu weitreichend waren die Konsequenzen und der Schaden, den eine Person allein mit so einer Begabung anrichten konnte. Macht, ganz besonders Macht ueber andere Personen, hatte nun mal leider die Angewohnheit das Schlechte im Menschen hervorzubringen. Ihre Finger massierten abwesend die linke Schlaefe waehrend die Gedanken zu Erinnerungen der juengsten Vergangenheit abzudriften drohten. Myra blinzelte dagegen an. Man konnte nicht jeden mit der Begabung wie Dreck behandeln, das wuerde sie wohl nur noch mehr anfaellig fuer negative Einfluesse machen.
Sie lehnte sich wieder zurueck und rang sich daher ein durchaus ehrliches "Danke dennoch", ab in Erwartung der 'sanften' Haende des Apothecarions. Beim letzten Mal war sie nicht ganz sicher gewessen ob der sie behandelnde Marine sie retten oder ihr den Rest geben wollte. Besser als keine medizinische Versorgung war es wohl allemal.

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Beitrag von Keeper am Fr Okt 16 2015, 08:43

Gelobt war seine jahrelange Dienstzeit. Ihr allein war es zu verdanken, dass er nur innerlich aufstöhnte, als Skella sich ebenfalls als Psionikerin vorstellte.
'Vom Regen in die Traufe... aber was soll's...'
Während seiner Dienstzeit hatte er das eine oder andere Mal mit Psionikern gearbeitet. Während die meisten nicht wirklich lange lebten, gab es doch den einen oder anderen, der seine Kräfte unter Kontrolle behalten konnte und sich nicht vom Chaos beeinflussen ließ. Vielleicht hatten sie ja Glück.
Während er das noch dachte, erhob Arthur sich und machte einige Schritte, bis er vor dem Altar niederknien konnte. Mit gefalteten Händen vebrlieb er einige Sekunden in gedanklicher Stille, bevor er sein Gebet formulierte:
'Habt Dank für mein Überleben, oh Imperator. Ich werde es auch weiterhin gut in Eurem Sinne nutzen. Nur bitte, schenkt uns dieses eine Mal einen verlässlichen Psioniker.'

Nach einigen weiteren Sekunden, in denen er verharrte, erhob der Akolyth sich langsam und wanderte schweigend zu einer anderen Pritsche, auf die er sich sinken ließ, nachdem er sie ausgeklappt hatte.
Jetzt konnten sie nur noch warten.
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Beitrag von Elodriel am Fr Okt 16 2015, 19:53

Skella konnte sich schon denken, dass die beiden nicht sonderlich erbaut waren, aber beide gaben sich zumindest Mühe, das nicht nach außen zu zeigen. Sie nahm sich fest vor, zu zeigen, dass man ihre Art nicht unter Generalverdacht stellen muss. Es musste ja auch einen grund geben, warum man sie ausgerechnet zum Ordo Malleus versetzt hat...und sie würde alles dafür tun, um zu zeigen, dass das zurecht geschehen war. Sie holte die Tasche heraus, in dem ihr Medkit war und holte zwei Pillen hervor, die sie den beiden gab. "Aber zumindest ein Schmerzmittel kann ich Ihnen geben." Und so legte sie jedem eine Pille hin. Ob sie die auch nahmen, das war ja ihre Sache. Sie setzte sich dann wieder an den Tisch und überprüfte nochmal ihre Aufzeichnungen, ehe sie dann doch noch ein wenig aß und wartete.
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Beitrag von ThaHummel am Sa Okt 17 2015, 19:11

Es dauerte noch eine gute Stunde, bis das Magnetschloss sich wieder öffnete und der Apothecarius die Kabine betrat. Der Riese von einem Mann trug eine schwarze Robe, fast einer Toga gleichkommend, auf deren Brust eine blutrote, geflügelte, kantig gezeichnete Helix prangte, das Emblem des Apothecarions.
An der Gürtellinie beginnend war das Ordenssymbol zu sehen, eines das keinen Experten in der Heraldik des Adeptus Astartes benötigte. Das Goldene, umgedrehte, große Omega auf blauem Grund kündigte davon, das ein Ultramarine vor ihnen stand, einer der wenigen Orden die wohl jedes dezent erzogene Kind im Imperium erkennen würde.
Auf seinem kantigen, glatzköpfigen Gesicht lag ein sanftes Lächeln, als er sich wie angekündigt als Martin Cassius vorstellte.
Direkt hinter ihm kam ein mechanischer kleiner Cherubim hereingeschwebt und stellte einen Medi-Cogitator auf dem Tisch ab.
Ohne viele weitere Worte, oder die Grobheit die Myra das letzte mal erlebt hatte, bat er Arthur und Myra an die Bank, entnahm Blutproben und entfernte die Verbände, säuberte vorsichtig die Wunden und entfernte einige Granatsplitter, die in der Nierenschale in den Händen des kleinen Helferengels landeten.
Schließlich verband er die Beiden wieder und bat auch Skella darum, ihm eine Blutprobe zu überlassen.
Nachdem er die Versorgung beendet hatte, erklärte er das sie diese Kabine als ihr künftiges Quartier betrachten durften, bis die "Watchful Protector" im nächsten Hafen anlegen würde, wo sie dann auf ein ziviles Schiff übergehen würden. Bis dahin war es ihnen gestattet, sich auf diesem Deck des Strike Cruisers frei zu bewegen um sich die Beine zu vertreten. Nahrung und Medikamente würde ihnen gebracht werden und über die Datentabletts war Zugriff auf die öffentliche Bibliothek des Schiffscomputers möglich. Er würde Regelmäßig zum Verbandswechsel vorbeikommen und sollte etwas außerhalb dieses Plans Probleme bereiten, stand ihnen ebenfalls über die Tabletts die Möglichkeit bereit, ihn und ihren Inquisitor zu kontaktieren.

Damit ließ er sie alleine.

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