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Heldengrüße aus Florenz

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Heldengrüße aus Florenz Empty Heldengrüße aus Florenz

Beitrag von ThaHummel am Mo März 02 2015, 05:43

Heldengrüße aus Florenz – Eine Mutants & Masterminds Storytime

Guten Abend liebe Leser,

was ich ihnen nun enthüllen werde, stammt aus den tiefsten Archiven der Regierungen dieser Welt. Hinter der Fassade unserer Gewöhnlichen Welt spielen sich Dinge ab, die nicht für das breite Volk bestimmt sind. Überlebensgroße Gestalten kämpfen hinter den Kulissen für Recht und Ordnung oder Chaos und Gier. Ich habe mein Leben riskiert um an diese Informationen zu gelangen und…

Quatsch. Eigentlich sind ein paar Jungs bei mir an der Uni auf die glorreiche Idee gekommen, mal wieder eine Runde Mutants & Masterminds zu spielen. Wer das nicht kennt: Es handelt sich dabei um ein Pen&Paper-Rollenspiel, das sich um Superhelden, wie man sie von Marvel und DC kennt, dreht.
Ich habe mir nicht nehmen lassen, da mitzuspielen (vor allem weil ich sonst nur am Leiten bin und selten selbst dazu komme, auch mal einen Charakter zu übernehmen) und beschloss, die Ereignisse dieser Runde festzuhalten.

Unser GM leitet hier zum ersten Mal eine größere Kampagne und wir hatten beschlossen, mit schwächeren Helden zu starten und durch mehr Erfahrungsvergabe dafür einen etwas schnelleren Aufstieg einzubauen. Soviel zum Trockenen Hintergrund. Was doch viel mehr interessiert: Setting und Charaktere!

Wir schreiben zu Beginn den 10.06.1436 in Florenz. Wer sich jetzt eine Geschichte über Superhelden in der Renaissance erhofft, den muss ich leider enttäuschen. Unser GM fands nur witzig, das Jahr 2015 in einer anderen Zeitrechnung zu verpacken (mir entfällt leider welche genau) um klarzustellen das alles hier ein Paralleluniversum darstellt.

Unsere Heldentruppe besteht aus 6 Menschen, die alle erst seit kurzem zu ihren Kräften gelangt sind und denen ihre Premiere als Helden noch bevorstand. Hier die wichtigsten Fakten. Vergebt mir wenn ich exakte Daten zum Aussehen grade nicht parat habe. Die kann ich ja eventuell noch nachreichen.

Igor Vadaleyev – Tuman

Igors Geschichte ist wohl die skurrilste (wobei das nicht viel zu heißen hat, bei dem was noch kommt) und kürzeste.
Als gebürtiger Russe und 23 Jahre alter Immobilienmakler ging Igor gerne mal einen draufmachen. Eines Abends, am 09.06.1436 eskalierte die Situation in einer Bar und ihm wurde ein Glas von „irgend so einem neuen Modegetränk“ über den Schädel gezogen, was ihn bewusstlos werden ließ und mehrere mit dem Getränk kontaminierte Glassplitter in seine Kopfhaut bohrte.
Als Igor am nächsten Morgen wieder zu sich kam, lag er in Florenz(!) im Krankenhaus und weder er noch der Krankenwagen, der ihn eingeliefert hat, wussten wie bei Mütterchen Russland er dorthin gekommen war. Innerhalb einer einzelnen Nacht.
Immerhin konnten die Ärzte Entwarnung geben: Sein Kopf war bis auf eine Fleischwunde unverletzt und alle Splitter waren entfernt worden. Dummerweise hatte eine Schwester ihm beim Desinfizieren einen verunreinigten Lappen über die Wunde gezogen, aber das könnte höchstens nochmal zu einer kleinen Entzündung führen, wenn überhaupt.
Igors Superkräfte erlauben es ihm, Wasser zu Manipulieren und seinen eigenen Körper zu verflüssigen oder zu Wasserdampf werden zu lassen. Das weiß er aber auch erst ein wenig später. Sein Heldenname – Tuman – ist exakt das russische Wort für Nebel.

Samuel Withers – Fluke

Mr. Withers ist gebürtiger Brite und mit 28 Jahren bereits recht erfolgreicher Autor seines ersten Romanes. Zur Recherche für sein nächstes Buch hat er beschlossen, in die Geschichtsträchtige Stadt Florenz zu ziehen und mal zu schauen, ob er dort gutes Material für ein neues Werk auftreiben kann.
Gleichzeitig hat er aber auch ein kleines Geheimnis. Er ist schon vorher auf ein mystisches Ritual gestoßen, das er selbst nicht recht versteht, dass es ihm aber erlaubt ein Deck von seltsamen Karten zu erschaffen. Diese erzeugen eine Vielzahl an Effekten, von Eiskugeln über Flügel, verbesserte Sinne oder beschworene Waffen. Nur sind sie, wie bei jedem guten Kartenspiel, komplett zufällig und nur einmalig ausspielbar, bis er das Deck neu erschafft.
Sein Heldenname ist einfach ein anderes englisches Wort für „Zufall“.

Chesus (Ich hab den Nachnamen vergessen…) – Dreadman aka RedBullMan

Chesus ist gebürtiger … hab ich auch vergessen aber nicht Italiener. Und auch irgendwo Mitte seiner 20er alt. Allerdings lebt er schon seit längerem in Florenz und führt dort zusammen mit der Ladenhilfe Jimmy seinen eigenen Shisha- und Bongshop mit dem Namen „Reggae Shark“. Gras verkauft er dort nicht, das raucht er lieber in seiner über dem Laden liegenden Wohnung. Er ist ein großer, bärtiger und Dreadlockbewachsener Mann, der zusammen mit seinem Hund Weedy eines Tages eine besonders deftige Hanfpflanze konsumiert hat.
Seitdem sind Chesus Dreadlocks auf bis zu 32 Meter Dehnbar und stark genug um bis zu 800 kg zu tragen.
Weedy kann seitdem sprechen und auf Kommando zur Größe eines Pferdes heranwachsen. Und 500 km/h schnell rennen. Ja wirklich. Der. Hund. Kann. Sprechen.
Wie Chesus zu seinem alternativen Heldennamen kam… lest einfach selbst.

Vittorio dell‘ ombre – (hat noch keinen Heldennamen)

Mit 42 Jahren ist Vittorio der älteste und erfahrenste Held unserer Truppe. Sein Training begann mit Vollendung seines ersten Lebensjahres. Und nach 40 Jahren hartem Training und einem Jahr Pause (man muss sich ja auch mal Ruhe gönnen) wurde Vittorio nach Florenz entsandt, um das zu tun, wofür er ausgebildet wurde. Was genau das ist, hat ihm nie jemand gesagt. Mehr wissen wir, und ich glaube auch sein Spieler, nicht über Vittorio.
Im Endeffekt ein verwirrter, älterer Herr mit mysteriösen Licht- und Schattenkräften die heilen und Schaden können. Allerdings haben seine Lichtkräfte nachts und seine Schattenkräfte tagsüber einige vollkommen zufällige und unangenehme Nebeneffekte.
Er hat zudem beschlossen, dass sein Heldenname ihm von den Medien zugewiesen werden soll. Bisher ist dies noch nicht geschehen.

Alex Roar Luigi Mario Stighivo (keine Ahnung ob das letzte Wort so richtig ist, das war krakelig geschrieben) – Chimäre

Alex ist irgendwo Ende 20 bis Anfang 30 und in Florenz geboren. Als Halb-ägypter hat es ihn aber auch in den Süden gezogen, wo er bald der Archäologie verfiel und seitdem zu einem weltbekannten Forscher zum Thema Ägypten wurde. Die Zeit zwischen seinen Expeditionen verbringt er in seiner Heimatstadt und auf seinem letzten Ausflug hat in einer Ruine etwas ihn grundlegend verändert. So sehr, dass er inzwischen mit einer einfachen Berührung Objekte zu Staub zerfallen, Lebewesen verängstigen oder lähmen und sich in eine vier Meter lange Chimäre verwandeln kann.

Sally Falcone – Nightingale

Da wären wir bei dem Charakter angekommen, den ich spiele (und er kommt mir fast zu ernsthaft vor...):
Sallys Mutter, Sandra Falcone, geb. Hiller ist Amerikanerin, ihr Vater, Piedro Falcone, stammt aus Venedig. Sie selbst ist gerade 20 Jahre alt geworden und hatte nach ihrem Schulabschluss erstmal keine Lust auf Uni. Stattdessen ist sie über einen Bekannten zu einer Stelle als Barsängerin in Florenz gekommen, arbeitet in ihrer Freizeit an ihrem ersten Album und hat eine kleine Youtube-Fanbase für ihre Musik.
Allerdings hegt ihre Familie ein Geheimnis, wie es nicht viele tun. Vor vielen Hundert Jahren hat einer ihrer Vorfahren in einer versiegelten Kiste einen gefiederten Umhang und eine lange geschwungene Klinge von der Gestalt einer Feder gefunden. Daneben lag ein schmaler Streifen eines orangen, leuchtenden Metalls und ein Brief.
Der Autor sprach davon, dass es die Pflicht des Trägers dieser Waffe sei, sich eine Stadt auszuwählen und sie Tag und Nacht zu bewachen. Sei das Böse von Menschlicher Gestalt oder nicht greifbar wie ein Geist. Diese Waffe würde es zurückschlagen können.
Seitdem wurde die Existenz der Waffe und des Umhangs zum sechzehnten Geburtstag des erstgeborenen Kindes offenbart, und nahm dieses den Schwur an, was bisher nie nicht geschehen war, so entstand eine zweite Klinge und ein neuer Umhang.
Der neue Wächter wurde von dem entsprechenden Elternteil ausgebildet, bis er weiterzog in eine andere Stadt, um diese zu Schützen. Zum Abschluss der Ausbildung ist es Tradition, sich eine Vogelmaske anzufertigen. So ist Sallys Vater der Falke von Venedig, und sie ist Nightingale. Die Nachtigall von Florenz.
Ein Wächter ist schneller und aufmerksamer als gewöhnliche Menschen und muss nie wieder schlafen. Der Umhang erlaubt es, ungehört längere Strecken zu gleiten und die Federklinge ist eine Waffe, die auch Substanzlose Feinde verletzen kann und die Ausdauer von getroffenen Gegnern senken.

So viel zu den Akteuren der folgenden Geschichte. Jetzt zur Geschichte:

Freitag, der 10.06.1436 – Florenz – Winter(?!?)

Anscheinend wollte unser lieber Spielleiter auch die Jahreszeiten umschreiben… Naja, es ist ein frostiger Tag in Florenz, auch wenn kein Schnee liegt.
Die Ereignisse beginnen um 16:00 Uhr. Igor kommt im Krankenhaus zu sich und bekommt seine Verletzung geschildert. Das nickt er ab und macht sich fertig, entlassen zu werden.
Dabei ruft er seinen Cousin an, der (zufälligerweise) in Florenz lebt und noch ein freies Zimmer hat. Er organisiert sich bei diesem einen Hausschlüssel und etwas Geld, um sich mit ein paar Frischen Kleidern und Lebensmitteln einzudecken.
Währenddessen sitzt Chesus auf der Ponte Vecchio und kifft. Ein Passant kommt vorbei und fragt, ob er Gras kaufen kann, aber Chesus dealt nicht. Er konsumiert nur. Verärgert über die fehlende Verkaufsbereitschaft ruft der Passant im Fortgehen die Polizei, aber Chesus verschwindet rechtzeitig, bevor die Carabinieri ihn schnappen können.
Alex ist unterwegs zum Stadion, denn der AC Florenz spielt an diesem Abend gegen den FBC Venedig und er ist als gebürtiger Florentiner natürlich heißblütiger Fan der lokalen Mannschaft.
Sally ist gerade fertig damit, ihre letzten Umzugskartons auszuräumen und merkt, das ihr Handy wohl noch bei Mama und Papa in Venedig geblieben ist…
Naja, dann geht sie sich spontan ein neues Smartphone anschaffen und greift dabei gleich noch ein paar Kabelbinder im Baumarkt ab.
Auch Samuel ist fertig damit, einzuziehen und geht erstmal auf Sightseeingtour durch die Innenstadt und gönnt sich anschließend ein Bier in einer Bar.
Vittorio kommt mit dem Bus in Florenz an und beschließt, zum Hort des Wissens zu gehen. Denn wenn er etwas über seinen Auftrag erfahren wird, dann bestimmt in der öffentlichen Bibliothek. Dort angekommen, ich zitiere:
„geht er zum Bücherregal und drückt Strg+F um die Suchfunktion zu öffnen.“
„Ich glaube du solltest dafür den elektronischen Bibliothekskatalog verwenden“, erwidert der GM.
„Ja, das stimmt natürlich. Dann tue ich das.“
„Okay, und wonach suchst du?“
„Das Buch nach dem ich Suche.“
„Das erste Suchergebnis heißt ‚Auf der Suche nach dem inneren Ich‘. Also das ist zumindest das erste was Google mir bei so einem Suchbegriff ausspuckt…“
„Dann lese ich dieses Buch.“
Während Vittorio sich also in einem Buch über Neurochemie verliert, wirft die Spielleitung ein, das in der 35sten Minute das 1:0 für Florenz fällt.
„Wie heißt der Torschütze?“, fragt Alex.
„Ääääh, es ist der berühmte Fußballspieler äääh Ezio Auditore, er ist rechter Verteidiger“, stammelt der GM.

Igor findet inzwischen den Laden von Chesus, der gerade ankommt, als Ladenhilfe Jimmy geht. Auf seinem Spaziergang ist dem Russen bereits aufgefallen, das er anscheinend Anziehend auf Wasser wirkt. Um dieses Surreale Erlebnis zu unterstreichen, entschließt er sich, das ein Joint jetzt genau das richtige für ihn ist und das dies genau der richtige Ort dafür sein muss.
Er Freundet sich schnell mit dem Ladenbesitzer an und die beiden paffen sich gemeinsam an der Shisha die Birne voll.
Über Radio und das Wort von Straßenpassanten lässt die Spielleitung Hinweise dazu fallen, das nach dem Spiel wohl noch eine Saison-Abschlussparty vor dem Stadion stattfinden wird. Im Freien. Mitten im Winter. Der im Juni ist. Seems legit.
Sally ist gerade noch dabei, Ihr Handy so zu präparieren, das sie den Polizeifunk abhören kann, da bekommt sie einen Anruf von ihrem Barmanager. Eine Musikgruppe auf der genannten Party ist ausgefallen und er würde sie gerne als Ersatz anmieten. Sally willigt ein, packt ihre Heldenausrüstung ein und macht sich auf den Weg, sobald sie mit dem Handy fertig ist und ein wenig geprobt hat.
Venedig schießt in der 40sten Minute den Ausgleich. Ich kann auf meinem Notizzettel nicht mehr erkennen wer der Schütze war. Aber egal.
Chesus und Igor haben festgestellt, dass sie wirklich Superkräfte haben, oder einfach nur verdammt high sind. Chesus hällt Wasserbecher in seinen flexiblen Dreadlocks, während Igor in Flüssigform aus einem Becher in den anderen hüpft. Und Weedy der Hund sitzt mit an der Shisha und lacht sich einen ab.
Vittorio realisiert so langsam, das ihm das Buch nicht die Antworten liefern wird, nach denen er sucht.
Samuel hat in der Zwischenzeit beschlossen, auf die Party zu gehen und macht sich auch mal auf den Weg.

In der Nachspielzeit schießt der zweite Starspieler von Florenz, Altaïr Ibn-La'Ahad, das entscheidende 2:1 für die Heimmanschaft.
Igor ist in Wasserdampfgestallt in die Shisha geschlüpft und wird von Chesus geraucht. Dann realisiert der Rastaman, das er gerade wortwörtlich einen Mann in sich hatte und zieht, nachdem er ausgehustet hat, erstmal nicht mehr an seiner Pfeife, bis er Igor wieder sehen kann.
Die Nachspielparty verläuft bis kurz vor 11 eher ruhig. Sally absolviert ihre Auftritte, Vittorio spendiert wildfremden Menschen Bier und Alex freut sich über den Sieg der Florentiner. Samuel mischt sich auch unter die Menschen und Igor und Chesus reiten auf Weedy in Richtung Stadion. In Zivil, versteht sich. Durch die Innenstadt von Florenz.

Ein kleiner Hooliganpulk braut sich zusammen und bald prügeln sich überall Leute, die anwesende Security ist vollkommen überfordert.
Sally versteckt sich an einem dunklen Ort, schlüpft in ihr Kostüm (eine Vogelmaske, schwarzer, hautenger Overall und der besagte, schwarze Federmantel), entscheidet sich einzuschreiten und gleitet von einer nahen Bühne, auf die sie vorher geklettert ist, ins Getümmel und beginnt, einen Aufsässigen nach dem anderen mit ihren Kabelbindern zu verschnüren. Samuel, Vittorio und Alex sind zu beschäftigt, in Zivil aus der Menge herauszukommen.
Igor erzeugt Nebelwolken in der Masse um die Hooligans zu blenden. Dass er der Fähigkeit einen Schadenseffekt gegeben hat und einige Leute hustend Bewusstlos werden ist ihm anscheinend egal. Aber gut, er ist auch immer noch total zugedröhnt.

Samuel beobachtet das Treiben nur vom Rande. Chesus fällt auf, dass er gar kein cooles Superheldenkostüm hat und hebt einen RedBull-Pappkarton auf, piekt zwei Sehlöcher durch und zieht sich das Ding über den Kopf. Bestes. Kostüm. Ever.
Dann zieht er mit seinen Haaren einen Hooligan aus der Masse und würgt ihn bewusstlos. Um ihn dann auf einem Hausdach liegen zu lassen und zu gehen.
Während Sally versucht, noch ein paar Prügler zu verschnüren und erstickende Menschen aus den Nebelwolken zu ziehen, leert sich der Platz und auch Igor geht endlich. Die Gruppe kommt in dem Trubel fast ungesehen raus und es bleibt bei Gerüchten über Verrückte in Kostümen.

Samstag, der 11.06.1436 – Florenz – Immer noch Winter

Der Tag vergeht damit, dass die Meisten ihren Berufen nachgehen.
Igor kümmert sich per Telefon darum, das seine Geschäfte in Russland am Laufen bleiben, Samuel schreibt, Sally arbeitet an ihrem Album, Vittorio bewirbt sich als Krankenpfleger im Krankenhaus. Igor tut das selbe… Chesus bleibt nüchtern und hütet den Laden, bis Nachmittags Jimmy auftaucht.
Vittorio benutzt seine Heilkräfte dazu, um sich auf die Intensivstation zu schleichen und Komapatienen aufzuwecken.
Igor lernt die, anscheinend verheiratete, Krankenschwester Francesca kennen und entscheidet, das der Ring an ihren Finger ein Grund, aber kein Hindernis ist.
Während die beiden in der Kantine miteinander Quatschen, erfahren alle anderen durch Fernsehen oder Abhören des Polizeifunks davon, das am Piazza Santa Croce eine Bank überfallen wird und das neben den normalen Carabinieri auch das D.I.A (Direzione Investigative Antimafia) anwesend ist. Acht schwer bewaffnete Männer haben den Tresor gesprengt und Geiseln genommen.

Während Nightingale, Fluke und die Chimäre recht schnell vor Ort sind, brauchen die anderen drei noch eine Weile.
Chesus merkt, dass er vielleicht nicht nochmal auf Weedy aus der Ladentür reiten sollte. Stattdessen bastelt der dem Hund eine Hanfblattförmige Gesichtsmaske und einen Umhang, stülpt sich seinen Pappkarton über den Kopf und geht vor die Tür um DANN auf Weedy zur Bank zur Reiten.
Vittorio läuft gemütlich zu Fuß und Igor unterhält sich noch ein wenig mit Francesca, bevor ihr Pieper klingelt und sie zum Bereitschaftsdienst muss. Der Russe verflüssigt sich anschließend und spült sich das Klo herunter, um durch die Kanalisation zur Bank zu gelangen, wo er auf dem Männerklo wieder auftaucht.
Das Gebäude wurde von Scharfschützen umstellt und es gibt keinen Weg herein, der nicht dazu führt gesehen zu werden.
Der Einsatzleiter des D.I.A hat den Kontakt zu seinem Einsatzteam im Inneren des Gebäudes verloren, als die Chimäre an ihn herantritt und ihn einfach darum bittet, ihr die Sache zu überlassen. Nightingale gleitet von einem nahen Haus herab und bekräftigt einfach mal, das sie helfen könnten, als würde sie den anderen Superhelden in dem Löwenkopfkostüm schon längst kennen. Natürlich lässt die Polizei das nicht zu und hält sie für Spinner, bis der Einsatzleiter irgendwann die Nerven verliert und sie rein lässt. Vittorio (der auch irgenwie kein Kostüm hat) und Fluke folgen einfach durch den Haupteingang, während Tuman den Klogang verlässt und die Truppe beobachtet, wie sieben schwer bewaffnete Männer mit drei Taschen über den Schultern durch den Hintereingang zu einem Fluchtfahrzeug wollen.
Die Geiseln liegen gefesselt herum, das Sturmteam wurde komplett ausgeschaltet.
Der Tresor wurde gesprengt und es ist noch jede Menge Geld darin.

Zur Eröffnung aktiviert Fluke eine seiner Karten, bringt die Bankräuber mit einer Welle aus magnetisierten Münzen zu Fall und direkt wird der am schwersten Bewaffnete, der einen Flammenwerfer bei sich trägt, durch eine links-rechts-Kombo aus Dreadmans elastischen Haaren und Nightingales Fäusten auf die Bretter geschickt.
Der Folgende Kampf ist hektisch und unübersichtlich. Zwischenzeitlich blendet Vittorio bei dem Versuch, die Verbrecher mit zielsuchenden Schattenlanzen zu erledigen, sich selbst, Fluke und einige andere Umstehende durch den Nebeneffekt-Lichtblitz um ihn herum.
Nightingale wird von einer Maschinengewehrsalve so schwer verletzt, das sie bewusstlos zu Boden geht.
Alex die Chimäre prügelt sich, nachdem sie sich wirklich in eine vier Meter lange, geflügelte Chimäre verwandelt hat, mit dem muskulösesten Bankräuber und wird dabei von Dreadman unterstützt. Bevor irgendwer Sally den Rest geben kann, kann Vittorio sie wieder heilen und zu voller Gesundheit bringen.
Schlussendlich gewinnt die Truppe die Oberhand und die beiden nicht bewusstlos geprügelten Bankräuber versuchen, das Fluchtfahrzeug zu erreichen. Die Chimäre tippt dieses an, rennt hindurch, wobei der Van zu Staub zerfällt und durch diese Wolke aus ehemals-Kleinbus rennt die Bestie durch und erledigt die letzten beiden Männer.
Während wir also kurz die besiegten Bankräuber aufreihen und mit Kabelbinder verschnüren, öffnen ein paar von uns die Taschen. Darin ist kein Geld, sondern nur Stahlkassetten mit Elektronischen Zahlenschlössern.
Dreadman versteckt eine unter seinen Haaren, Tuman versenkt die übrigen zwei in der Kanalisation.
Die Polizei hat uns endlich umstellt und möchte, dass wir unsere Personalien abgeben und mit aufs Revier kommen.
Die meisten hauen Kraft ihrer Superkräfte sofort ab, Sally schreibt „Nightingale“ einmal quer über den Notizblock eines Beamten und haut ebenso ab.

Über das Abhören des Polizeifunks erfahren Alex und Sally, das nach der gesamten Truppe eine interne Fahndung gestartet wurde. RedBullMan hat durch das Hundereiten sogar genug Aufmerksamkeit verursacht, das nach ihm öffentlich gefahndet wird.
Während sich die komplette Truppe ihre zivilen Identitäten offenbart, bleibt Sally lieber noch maskiert. Sie untersuchen die Kassetten in Chesus Bude, bekommen sie geöffnet und finden je einen orangen, leuchtenden Metallbarren im Inneren.
Die Kassetten beginnen zu piepsen, also macht Nightingale sich aus Angst vor Peilsendern daran, sie möglichst weit weg im Norden an einer Autobahn zu deponieren.
Die Gruppe findet heraus, dass sie dieses Metall absorbieren können und das ihre Superkräfte verstärkt.
Außerdem beschließen sie, erstmal zu schauen ob das Fehlen der Kassetten auffällt. Denn laut abgehörten Polizeiberichten ist nichts aus der Bank gestohlen worden. Anscheinend waren diese Barren da nicht offiziell im Tresor. Naja jetzt sind sie Bonusfähigkeiten für Fluke, Chimäre und Tuman…

Noch während wir weiter beraten, was wir nun tun sollen, trudelt ein Brief mit einem Brunnenförmigen Wachssiegel ein, der wie folgt lautet:
„Ich habe beobachtet, was ihr gestern getan habt. Beeindrucken für Neulinge in diesem Geschäft. Kein Sorge, ich werde nichts verraten, ich könnte euch allerdings hilfreich sein.
Kommt am 14.06.1436 ab 14:00 Uhr zum Campo di Marte. Dort sollten wir bequemer kommunizieren können. Nutzt was euch auszeichnet am Pfeiler und seht was euch erwartet. Wir können uns denke ich noch von Nutzen sein.“

Der Brief ist mit einem großen „La Fonte Simra“ unterschrieben.
Die Gruppe beschließt, sich in der Nacht des genannten Tages dort zu treffen.

Dienstag, der 14.06.1436 – Florenz – Nicht Sommer

Tagsüber erfahren wir per Polizeifunk, dass im Rathaus wichtige Dokumente gestohlen wurden. Sally kauft sich vom ihrem übrigen Geld, das sie nicht für Essen und Miete braucht noch ein Smartphone um privates und Heldenzeug getrennt zu halten. Sonst sind die Tage ruhig.
Es ist 23:00 Uhr nachts und wir treffen uns am genannten Bahnhof in der Nähe des Fußballstadions. Es hieß AB 14:00 Uhr, nicht genau dann. Der Einzige nennenswerte Pfeiler in der Umgebung ist die Große Säule auf dem Fußballstadion.
Wir begeben uns dort hin und klettern bis an die Spitze. Dort finden wir das gleichen Symbol wie auf dem Wachssiegel vor. Eine Kurze Demonstration unserer Superkräfte später öffnet sich ein verstecktes Fach in der Säule, in dem Sechs… ääh Geräte und ein kurzer Anweisungszettel liegen. Es handelt sich um kindgerechte Spielzeug MP3-Player und die Anweisung: „Zum Synchronisieren Play/Pause und + drücken“.
Wir tun, was der Zettel sagt und die Spielzeuge erweisen sich als mehr, als es den Anschein hatte. Eine Videobotschaft die ein „LoM“-Logo zeigt erzählt uns davon, wie die Mafia am nächsten Abend das örtliche Gefängnis attackieren wird, um eine besonders gefährliche Insasse zu befreien. Dabei sei mit übernatürlicher Unterstüzung durch die (und ich Zittiere den Spielleiter Wort für Wort) „SSS – die Super Schurken Staffel“ zu rechnen.
Uns wird ans Herz gelegt diesen Ausbruch zu verhindern. Dann wird uns noch mitgeteilt, dass die Geräte verschlüsselte Kommunikation untereinander erlauben, sich gegenseitig Orten können und einen Elektroschocker beinhalten, falls wir jemanden ohne Einsatz von Superkräften ausschalten müssen.

TO BE CONTINUED…

So, hier endet der erste Spielabend. Ich bin selbst noch gespannt, ob und wann es einen zweiten geben wird und wie viel Schwachsinn dieser hervorrufen wird.
Danke fürs Lesen, Hummel Out.

noch Dienstag, der 14.06.1436 – Florenz – Auch nicht Frühling

Die sehr spontane Fortsetzung gab es schon am nächsten Abend. Dreadmans Spieler konnte leider nicht auftauchen und so wurde Chesus einfach zurück in dessen Bude befördert.
Es wurde kurz ein wenig Erfahrung ausgegeben, dann direkt weitergespielt.

Als wir merken, das wohl Polizei anfährt (ein Haufen Leute auf dem Dach des lokalen Fußballstadions fällt wohl auf…) zieht sich die Gruppe zurück in die äußere Umgebung der Stadt und berät über das weitere Vorgehen. Nach einigem Hin und Her entschließen wir, der Polizei und dem Gefängnis je einen anonymen Warnanruf zu geben und ihnen zu melden, das sie gerne eine Rote Signalpistole abfeuern könnten, wenn sie meinten, die Situation könnten sie nicht entschärfen.
Dann geht sich einer, ich glaube es war die Chimäre, eine Rote Signalpistole kaufen.
Während alle anderen schlafen, hält Nightingale weiterhin Wache in der Stadt und zum ersten mal geht der Spielleiter darauf ein.
Sally entdeckt, wie zwei vermummte Gestalten das Fenster zu einer Apotheke einschlagen und einsteigen. Sie schleicht hinterher und sieht, wie die beiden ein Regal ausräumen.
Mit der erhaltenen Erfahrung hatte sich die schleichende Heldenfrau die Fähigkeit angeschafft, andere mit Gesang in Trance zu versetzen. Leider nicht stark genug um die beiden Einbrecher zu beeinflussen, so dass sie die beiden mal wieder wie üblich mit Kampfsport und Kabelbinder festsetzt.
Es stellt sich heraus, dass es sich um zwei etwa 16jährige Kinder, ein Junge und seine Schwester, handelt, die laut eigener Aussage Medikamente für ihre Mutter besorgen wollten, weil sie sich die Pillen nicht mehr leisten können. Tatsächlich enthält die Diebestüte nur eine Sorte Medikament. Zwar hat Sally ihr überzähliges Geld für diesen Monat schon ausgegeben, entschließt sich aber dazu, Schulden zu machen um den Kindern einen Hunderter mitzugeben, mit dem sie in nächster Zeit die Medikamente kaufen sollen. Damit wirft sie das Diebesgut zurück ins Regal und lässt die Jugendlichen laufen.

Mittwoch, der 15.06.1436 – Florenz – Und auch nicht Herbst

Wir springen anschließend direkt ans Gefängnis.
Tatsächlich erledigen hinter den Toren zur genannten Uhrzeit einige Maulwürfe ihre Wachkollegen und lassen drei Vans voller Mafiosi aufs Knastgelände. Wir zünden direkt unsere Signalrakete, um so zu tun als hätte uns jemand aufgefordert, zu helfen, und stürmen den 15 Bewaffneten Männern entgegen.
Dabei steigt als letztes ein Muskulöser Mann mit wehendem Umhang und einem roten M auf der Brust aus dem dritten Van (bestimmt kein Superschurke oder so), der sich anscheinend Teleportieren kann und direkt ins Gefängnisinnere springt. Während Vittorio und Igor direkt die Verfolgung aufnehmen, kümmern sich alle anderen um die Anzugträger.

Inmitten all der Verwirrung und durch Tumans giftigen Nebel kommen, neben einigen Mafiosi, auch Insassen des Gefängnisses ums Leben. Andere nennenswerte Momente waren, als Chimäre sein neustes Superkraftupgrade demonstriert und sich einfach dupliziert und Fluke mit einer Teleport-Karte einen Mafiosi erwischt, ihn genau an dessen aktuelle Position teleportiert, ihm dabei aber eine Geschwindigkeit von 500 km/h nach links mitgibt und dabei vier andere seiner Gangsterkollegen umkegelt.
Inzwischen ist der Teleportierende Superschurke, dessen Name uns immer noch verborgen ist, dazu gestoßen und hat sich in ein vielarmiges Magmamonster verwandelt.
Die Chimäre hat vor zwei Runden im Regelbuch das „Team Attack“ Manöver entdeckt und spammt Komboangriffe mit sich selbst. Nightingale wird nach einer Reihe miserabel verpatzter Würfelproben in einen Nahtodzustand (mal wieder) geklatscht und (mal wieder) von einem Teamkollegen vollgeheilt.
Anschließend kommt der beste Finisher, an dem ich bisher Teilhaben durfte.
Fluke dreht mit wissendem Grinsen eine Karte namens „Shadowblades“ um, und mit einem Nicken verpasst er Nightingale einen Räuberleiterstart in die Luft, die dem Magmavieh über den Kopf hinwegsegelt, einen Salto dreht und ihm mit der Klinge den Rücken aufreißt.
Sofort darauf springt auch Fluke hinter die Bestie, wirf die Karte auf den Riss im Panzer des Superschurkens, die sich zu fünf Schattenklingen aufspalten und dort reinkrachen.
Im Endeffekt vervierfachen wir unseren verursachten Schaden durch den Teamangriff und bringen den ersten Bossgegner der Kampagne von „quasi unverletzt“ zu „besiegt und flüchtet aus Storygründen.“
Sehr viel mehr passiert nicht. Wir verschnüren die übrigen Mafiosi, versorgen die verletzten Gefängniswärter, sofern nicht alle Hilfe zu spät kommt, und verschwinden, wobei wir auf dem Heimweg versuchen, vor einem Nachrichtenhelikopter zu fliehen.

Hummel Out.

Donnerstag, 16.06.1436 – Florenz – Kalt

Am nächsten Morgen sind die meisten, wie üblich, dabei ihren Jobs nachzugehen oder zu trainieren, denn irgendwie müssen wir die erhaltene Erfahrung ja auch verbraten. Großartige neue Fähigkeiten gibt’s nicht, das meiste geht in das aufpumpen bestehender Kräfte.
Nennenswert war Vittorio, der inzwischen zum Gleichstellungsbeauftragen für Männer im Krankenhaus geworden ist. Er kam mit folgenden Forderungen zur Krankenhausleitung:
-Sackhüpfwettbewerb für Männer mit Gehbehindrung und gebrochenen Beinen
-Wissenswettkämpfe für Hirntote
- 73% Männerquote auf der Intensivstation
Dass er dem Chefarzt (und allen anwesenden Spielern am Tisch) einen Lachflash bescherte, sollte ersichtlich sein…

Kontaktaufnahme mit unserem mysteriösen Auftraggeber (der sich La Fonte Sicura nennt, Simra war verlesen…) bringt eine überraschende Menge an Informationen heraus. Der Ausbruch war, da unser Feind dummerweise Teleportfähig war, erfolgreich obwohl wir ihn ausschalten konnten. Der Mafiapate „Giovanni“ ist frei gekommen und wir erfahren von einem Bündnis zwischen der Mafia, die Geld und Personalmassen stellt, und der SSS, die nunja… die Superschurken stellt.
Außerdem erfahren wir, das die orangen Barren aus der Bank im Fachjargon PDS – Power Donation Substanz – genannt werden und wir durch die Hintergrundorganisation unseres Kontaktmannes, die Global Association of Superheroes (Kurz GAS), nach unserem ersten, vielleicht unbewussten Kontakt mit PDS und der Registrierung unserer potenziellen Superkräfte allesamt nach Florenz „platziert“ wurden. Igor wurde sogar regelrecht verschleppt. Das gefällt den meisten nicht, denn obwohl viele prinzipiell nichts Böses im Sinn haben, ist es beunruhigend wenn man gegen seinen Willen als lokale Vertretergruppe in eine andere Stadt gesetzt wird. Das ganze wird noch unheimlicher, wenn man dachte das wäre die eigene, unabhängige Entscheidung gewesen. Zufall? Gedankenmanipulation? Zumindest Sally ist die GAS sehr unsympathisch.

Wie auch immer, wir bekommen den nächsten Eintrag der Mainquest: der Wissenschaftler Prof. Dr. Invernale Grano ist weltweit führend in der verdeckten PDS-Forschung und an der lokalen Uni ansässig. Wir sollen von ihm weitere Informationen erfragen.
Chimäre und Vittorio entschließen sich, das zu übernehmen. Nightingale nimmt sich vor, die lokalen Schwarzmärkte zu beobachten, um eventuell PDS-Lieferwege zur Mafia auszumachen. Dazu belegt sie erstmal einen Schauspielkurs, um Täuschung zu skillen. Anschließend befragt sie Dreadman, wo er sein Hanf herbekommt, und redet mit ein paar anderen Kontaktleuten, bis sie die Adresse und wöchentliche Treffzeit eines „Beschaffungsvereins“ herausbekommt.
Dreadman will sich der Polizei stellen und marschiert aufs Revier zu einem Büropolizisten. Dort schnappt er sich erstmal mit den Haaren den Kaffee des Beamten und nippt daran, bevor er das Gespräch beginnt. Dabei will er natürlich entgegen aller Formalia weder seine Personalien rausgeben, sondern nur eine Kooperation vereinbaren. Das gefällt dem Bürobullen nicht, so dass die Situation schnell eskaliert und Dreadman sieht sich gezwungen, den Mann zu entwaffnen. Schließlich lässt er sich überzeugen, seine Adresse und Infos über die restliche Gruppe rauszugeben, solange diese Polizeiintern bleiben, bevor man ihn gehen lässt.

Alex versucht inzwischen seit einer Weile, Informationen über den abwesenden Professor aus dessen Sekretärin zu quetschen. Mitten im Gespräch kommt Vittorio die Tür herein und fragt: „Wo ist Proffessor Photon?“
„Wer?“, fragen Alex und die Sekretärin im Chor?
„Ach Moment, das bin ja ich…“, murmelt Vittorio und geht wieder. Das war irgendwie wohl der Versuch, sich einen Heldennamen zu etablieren…
Alex sammelt anschließend, nachdem er online die Adresse des Profs rausbekommen hat, erfolglos Infos im Wohnblock, kommt aber nicht in dessen Penthouse.
Er beschließt, Polizeikontakte zu mobilisieren, wobei „Don“ eher daran interessiert dran ist, ne Runde FIFA zu zocken als Infos rauszugeben. Mit ein wenig Nachgefrage kommt dennoch heraus, das der Professor einer Weile vermisst gemeldet ist und im Laufe des Tages die Wohnung auf Spuren durchsucht werden soll.

Vittorio geht in der Zwischenzeit zu einer Versicherung. Um zu rechtfertigen, dass er gerade 5 Punkte Willenskraft gekauft hat, lässt er sich bequatschen und versucht zu widerstehen, eine Versicherung abzuschließen. Er widersteht, trotz 5 Punkten Willenskraft mehr, nicht und lässt sich eine Lebensversicherung andrehen, bei der seine Nachkommen 2,3 Millionen Euro erhalten, sollte er sterben. Dummerweise hat er keine Nachkommen.
Woraufhin er bei der nächsten Teambesprechung einfach mal einwirft: „Übrigens, wer will Kinder von mir?“ Schweigen, dann legen alle anderen auf.

Schließlich kommt Sally auf die Idee, dass man auf dem Schwarzmarkt eher nicht verkleidet auftaucht, will aber auch nicht in Natur gehen. Schminke und Perücke sollen es sein. Aber etwas, das nach Haaren aussieht und keine offensichtliche Karnevalsperücke ist, ist teuer… und sie ist blank.
Warum auch immer fragt sie Vittorio, ob er ihr etwas leihen kann. Dieser fragt sie, ob die ihm dafür ein Kind austrägt.
„Nein… und ich werde dir auch keinerlei Körperkontakt gönnen.“
„Kein Problem, es gibt ja künstliche Befruchtungen.“
„Geh einfach zur Bank und hol das Geld. Legs in deinen Briefkasten und den Schlüssel dafür unter deine Fußmatte. Du bekommst es nächsten Monat wieder“
Vittorio rennt dennoch zur nächsten Samenbank, die zum Glück(?) geschlossen hat, bevor er das Geld abhebt und deponiert. Sally holt es ab, deckt sich mit roter Perücke und Lederjacke ein, schminkt sich heftig und hofft, so nicht erkannt zu werden, sollte sie jemand anderweitig in Zivil sehen. Mit Fluke als Rückendeckung geht sie zum Schwarzmarkt.

Ein Betrunkener will sich dabei an sie ranmachen, nachdem sie dort nach den verfügbaren Waren gefragt hat: „Du kannst mir gern mal deine Waren zeigen, Schätzchen…“
Sie winkt ihn näher heran, dann klatscht sie ihn zu Boden, dreht ihm die Arme auf den Rücken und verpasst ihm ein paar coole neue Kabelbinder-Armbänder. Dann befragt sie die nüchternen Schwarzhändler nach heißer Ware und Kampfdrogen. Als sie gefragt wird, wer das Wissen will, erwähnt sie Giovanni, was ihr Ansehen direkt in die Höhe schießen will. Sie setzt das Gerücht in den Raum, das die Japaner irgend so ein oranges, krasses Zeug auf den Markt gebracht haben. Davon schien hier noch keiner was gehört zu haben, aber sie meinen, sich zu melden wenn sie was hören.

Chesus wurde, nachdem die Polizei seine Wohnung erfolglos durchsucht hat, wegen Verdacht auf Drogenbesitzt in U-Haft gesetzt. In der Ausnüchterungszelle zieht dieser dass Hanf aus dem Versteck in seinen Haaren und zieht erstmal einen durch.
Tuman stellt sich auch der Polizei, die den redenden Nebelschwaden aber auch nicht festsetzen kann. Eigentlich kam nichts bei dem Gespräch rum… Naja, mitten in der Nacht schleicht er sich dann übers Klo in die Polizeibüros und hackt sich in die Computer, wo er erstmal Daten über den entführten Professor und die Mafia sammelt. Giovanni saß übrigens nur wegen Steuerhinterziehung im Bau, die 102 anderen Fälle, in die er wohl verstrickt war, von Morden über Drogenhandel, konnten ihm allesamt nicht nachgewiesen werden.

Auf der Streife danach wird Sally noch angerufen. Die Kinder haben ihre Nummer anscheinden öffentlich gemacht, denn sie ist nun wohl so eine Art Superheld zur Miete.
Ein gewisser Emilio meint, das eine Freundin ihm Fremdgeht und sie soll dem nachgehen und der Frau mitteilen, dass er sie immer noch abgöttisch liebt und sie zu ihm zurück soll.
Im Gegenzug will die blanke, hungrige Sally zwei große Pizza Margarita, die er auf Vittorios Fußmatte ablegen soll.
Es stellt sich heraus, dass die Frau sich prostituiert, da sie ihren Job verloren hat. Mit dem Hintergedanken, das in freien Momenten mal zu prüfen, verspricht sie der Frau, Emilio gegenüber dicht zu halten und vermittelt ihr als Alternativen Job ein Bewerbungsgespräch bei Reagge Shark.
Dann nimmt sie Vittorio die Pizzen ab und geht erstmal essen. Alleine.

Freitag, 17.06.1436 – Florenz – Kühle Brisen

Mir fällt nichts Nennenswertes ein. Wir ermitteln weiter, kommen durch Kontakte ins Penthouse des Profs und finden ein Rattenlabor sowie einen Barren PDS in seinem Tresor.
Sein Kanarienvogel kann sprechen, also so richtig, wie Weedy, und scheint, nachdem er mit Sallys Gedankenkontrolle ausgequetscht wurde, nichts zu wissen außer das der Forscher ihn mit PDS gefüttert hat. Außerdem finden wir Akten über Tierversuche, bei denen diverse Einnahmearten von PDS und die entstehenden Mutationen an Ratten notiert waren. Die Tiere schienen nicht durchgängig Superkräfte zu bekommen, sondern teilweise unberührt zu bleiben.

Während wir die Räume durchkämmen, kommt durch die Hintertür eine Frau herein, die bei unserem Ablick erschrickt und mit übernatürlicher Geschwindigkeit rennt. Weedy kann sie verfolgen und führt uns zu einer Höhle weit außerhalb der Stadt, die weiter innen mit einer mehrere Meter dicken Stahltür mit der großen Aufschrift „SSS“ gesichert war. Wow, diese Schurken sind Meister der Tarnung und Subtilität.
Durch einen Lüftungsschaft schaffen wir es nach innen und schalten dort Wachen und drei große Wachroboter mit Flammen- und Blitzwerfern aus, wobei Weedy stirbt und sofort von Vittorio widerbelebt wird.
Tiefer in der Anlage treffen wir wieder auf die Frau, die sich als „Artemis“ vorstellt und uns davon zu überzeugen versucht, die Seite zu wechseln und „bei der Beseitigung des minderwertigen, gewöhnlichen Menschen zu helfen.“
Wir weigern uns und ein Kampf entbrennt, wobei Artemis uns mit psionischen Fähigkeiten attackiert und uns Mental ordentlich zusetzt. Allerdings ist sie nur schwer zu treffen, und hält nicht viel aus.
Nachdem wir die Anlage gesichert haben, finden wir Professor Invernale Grano, der von der Mafia entführt wurde, um seine Forschungen in ihrem Sinne fortzuführen. Das scheint ihm im Nachhinein nichts auszumachen, denn er mochte die guten Bedingungen und die Möglichkeit, an Menschen forschen zu können. Ihm ginge es nur im die Erkenntnisse, unabhängig der Umstände.
Bevor wir fortfahren, beschließen wir hier für dieses Mal zu stoppen.
Hummel Out.


Zuletzt von ThaHummel am Di März 10 2015, 07:26 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet (Grund : Post erweitern, Doppelpost vermeiden.)
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