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Taverne - Gastraum

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Beitrag von Adrian Kane am Mo März 04 2019, 16:59

"Mhm, sicher", brummte Remo und wenn er noch richtige Augen haette, waeren sie wohl in dem Moment gerollt. Obwohl er im Laufe seines Lebens schon oft betonen musste, dass er nicht die zwergische Heilsarmee war, hatte die Kleine einen ganz besonders grosszuegigen Deal mit ihm und deswegen Essen und ein Dach ueber dem Kopf. Was wahrscheinlich mehr war, als andere hier je fuer sie getan hatten. Eine weibliche Stimme erklang von der Buehne her und erfuellte die Taverne mit leisem Gesang, der ihn beinahe melancholisch stimmte. Beinahe. Seine linke Hand fischte einen selbstgedrehten Stengel aus der Brusttasche, welcher den Weg in seinen Mundwinkel fand. Er hatte nicht das Beduerfnis sich vor dem langohrigen Eierdieb und Opa Filzhaar diesbezueglich weiter zu Rechtfertigen, sollten sie die Kleine doch adoptieren.  

Etwas zupfte zaghaft an seinem Aermel. Wenn man vom Teufel spricht. Remo beugte sich runter und Meira fluesterte etwas in sein Ohr. Frueher ging ihm das auf den Keks, mittlerweile wusste er es zu schaetzen, musste ja nicht jeder immer alles mithoeren. "Das hat sie gesagt, ja?" sie nickte zoegerlich. Er zog an seinem Stengel und blickte das Ei an, waehrend der Elf und der Alte scheinbar eine Grundsatzdiskussion fuehrten. Wirklich anfassen wollte er es nicht. Und dann war da noch der Zweig, da half es auch wenig, wenn er selbst drauf rumkaute. Gerade als er aufstehen wollte um selbst mit der nichtsnutzigen Zauberin ein paar Worte zu wechseln purzelte die Loesung seines Problems wie ein nasser Sack durch die Vordertuer. Gutes Karma. Was koennte es anderes sein? Tatsaechlich waere ihm beinnahe die Kinnlade runtergeklappt, doch war er Profi genug, sich nichts anmerken zu lassen. Der Alte stiess ein Lachen aus. Meira stand, halb hinter Remos Stuhl versteckt und folgte Oorms Ausfuehrungen mit grossen Augen. Vielleicht fand sie den Mann einfach nur seltsam. Oder erschreckend. "Bring mir die da drueben an der Theke mal her", sagte er und deutete dabei auf die Gestalt, die ihre Kapuze wieder anhatte.


Es dauerte nicht lange. "Kitty. Da bist du ja endlich", eroeffnete er in einem Plauderton, der suggerierte er haette schon den ganzen Abend auf sie gewartet. Sein Gesichtsausdruck unterdessen fragte still: 'Was zur Hoelle machst du hier?' War ja auch egal, sie wuerden spaeter drueber reden koennen. "Setz dich, setz dich. Du kannst mir gleich mal hier zur Hand gehen", er winkte den orkischen Kellner rueber, "Nochmal dasselbe fuer sie", orderte er und drueckte den Rest des Stengels aus. Wie lange hatten sie sich nicht gesehen? Seit der Sache in Boston waren knapp zwei Jahre ins Land gezogen. Er nickte in Richtung Ei sowie Baumrinde. "Ich zahle dir was ich der Schoenwetterzauberin bezahlt haette", fuegte er hinzu, nachdem er ihr erklaerte hatte, was zu tun war. Sicher wuerde sie es auch kostenlos machen, aber die Spitzohrige sah so aus, als wuerde ihr ein bischen extra Kohle gut tun.

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Beitrag von Kitty am Mo März 11 2019, 13:58

Ein kleines Mädchen kam zu ihr und riss die Schamanin, mit einem Ärmel zupfen aus den trüben Gedanken. Die kleine deutete an einen der Tische und Kittys Augen wurden groß vor Überraschung. Saß dort doch tatsächlich ein bekanntes Gesicht, dass sie absolut nicht hier erwartet hätte. Dankend tätschelte sie dem Mädchen den Kopf und ging zu Remo hinüber. „Ja da bin ich.“ die anderen Personen, die noch mit am Tisch saßen streifte sie mit kritischen Blicken. Der Zwerg war in seltsamer Gesellschaft. „Was kann ich dir denn gutes tun, chummer?“ die Elfin sah sich noch mal um. „Dein Anhang auch mit hier?“ Das sie Remo jemals wieder sehen würde hätte sie nie gedacht. Boston war lange her und es war selten, dass man sich in den Schatten zweimal traf. In ihrem Fall, war dies sogar das dritte Mal, fast schon ein wenig schicksalsträchtig, wenn man an sowas glauben möchte. Vielleicht hatten sie jetzt die Gelegenheit besser kenne zu lernen.
Doch vorerst glitt ihre Aufmerksamkeit und Neugierde einem verdammten Drachenei, dass hier so ganz offenbar dem Tisch herumlag. Wollte man die Grossdrachen verärgern, oder war der Besitzer einfach nur dämlich. Kitty sah verstohlen zur Tavernentür, hier war sie definitiv nicht da wo sie zu sein glaubte. Sie askennte das Ein und seine Aura war überwältigend. Das Mana triefte nur so um es herum und plötzlich war Kittys Totemtier ganz nah bei ihr. „Ich will es berühren.“ Schnurrte es in Kittys Gedanken. „Das dürfen wir nicht.“ versuchte Kitty den Drang auf den Tisch zu klettern und mit dem Ei zu spielen, als sei es ein Beutetier. „Egal! Der Zwerg will es doch auch!“ Meinte Katze nur. Die Schamanin stand auf und schon die Kapuze zurück und legte beide Hände auf den Tisch. Dann zog sie die Schuhe aus und ihre Füße folgten ihren Händen, so dass sie auf der Kante saß. Um ihren Körper hatte sich eine Silhouette aus grauschwarz getigertem Fell gelegt, so das da auf dem Tisch nun eine übergroße Katze saß, die sich auf das Ei zu bewegte. Die Pfoten ertasteten vorsichtig die Schale des Ei. Mit allen magischen Sinnen prüfte Totemtier Katze die magische Beschaffenheit.

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Beitrag von Kirre am Mi März 13 2019, 11:23

Zeit, zu verduften! Fünf Leute waren einer zuviel. Kurz war die Besprosste versucht dem kleinen Mädchen zu folgen. So eine schlafende Magierin unbewacht im oberen Geschoss mochte durchaus etwas sein, was nach vielleicht-Beute klang. Bis der Zwerg sich als Geldgeber aufspielte und damit benannte Schönwetterzauberin zu einer mitunter weniger gut betuchten Beute ausarten ließ. Auch, wenn ihr die Attitüde gefiel.
Kirre grinste dem Mädchen verschmitzt zu, als sie den Stuhl zurückschob, an die Hutkrempe griff und einmal auf den Tisch klopfte. Der Blick saß unterm halbseidenen Schatten des Mützenschirms und glitt vom füchsischen Elf, zur neu dazu gekommenen Magierin hin zu Oorn. Sie endete schließlich beim Zwerg und sagte keck: "Du weißt, was man sagt? Mit Moral macht man die schlechtesten Geschäfte.". Sie schmunzelte vielsagend, neigte sich vor und murmelte: "Aber man schläft besser. Ich geh mal 'ne Runde!", sprach's und verzog sich samt aufgeklaubten Seesack zur Band. Dort saßen ja bereits einige mit wippenden Füßen. Konnt' nicht schaden, hier ein Kartenspiel auszupacken.
Weiter hinten hörte man also das fröhliche Stimmchen der Kirre die rief: "Hossa zusammen! Einer mutig, genug um seine Hosen zu spielen?", sie grinste und wackelte mit dem Blatt in den schmutzigen Fingern, setzte sich an einen Tisch mit Leuten, die das lustig gefunden hatten - und zwar verkehrt auf den Stuhl - und fing an zu zocken.
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Beitrag von Hikari am Sa März 16 2019, 18:08

Die Hände des Elf verkrampften sich auf Oorms Worte hin in seinem Schoss. Als der Nachtelf sprach bebten die Worte leicht, als bemühe er sich ungewollte Emotionen zu unterdrücken und schließlich seuftzte er leise, fast schon resigniert und hebt die Hände in die Luft als wollte er beschwichtigen.
"Einyad wird von der strengen und befleckten Hand Keleusin II. beherrscht. Seine treusten Berater sind die 'Reißzähne von Beybury'. Eine Reihe von Hochelfen und Menschen, welche auf Geschöpfen wie diesem hier reiten." Dabei stupste er kurz mit dem Finger die Schale des Eis an. "Völker wurden vertrieben oder ausgelöscht. Drachen in Katakomben und Festungen gesperrt, ihrer Freiheit beraubt und gezwungen zu dienen. Man machte sie zu Monstern, ließ sie ganze Völker verbrennen und vertuschte es dann. Wenn du mich fragst habe ich das Ei gerettet als ich es den Klauen der Drachenreitern entriss. Seine Zukunft kann nur besser werden." Nicht, dass er den Profit nicht in betracht gezogen hätte, aber seine ursprüngliche Intention beim Diebstahl, war es diesen Monstern in Rüstungen einen Dämpfer zu verpassen. "Und was Reika angeht: Ich bin vielleicht verrückt, aber die Dienerin einer Göttin zu verkaufen, halte ich für Lebensmüde." Zu sher vertieft in seinem Gespräch voller Rechtfertigungen bemerkte der Nachtelf recht spät, was die neu angekommene Gestaltenwandlerin dort mit seinem Ei tat. Für einen kurzen Moment neigte er das Haupt und die schwarzen Haare fielen ihm leicht ins Gesicht. Er erschien nachdenklich, fast als überlege er der Katze, das Ei zu entreißen, entschied sich aber dagegen und lehnte sich zurück.

Der Fuchs auf seiner Schulter wiederrum, aufgewacht von der Musik, ließ sich zögerlich zu Boden fallen, bevor er in Richtung Dünnbier verschwand und bei ihr angekommen auf ihren Schoss hüpfte. Sollte ihr Begleiter doch um ein Drachenei feilschen. Viel zu langweilig...

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Beitrag von Adrian Kane am So März 17 2019, 15:36

"Aehm, nein ohne Anhang", antwortete er mit einem vielsagenden Blick bevor er die Brille zurecht rueckte und sich noch eine anzuendete. Das hier war sein kleines Hobby nebenbei. "Zugegeben", begann er, "eine eher unkonventionelle Art sowas zu ueberpruefen, aber jeder wie er will." Er liess die Katze ihr felines Ding machen und nickte Duennbier vielsagend zu als diese sich erhob und fuers erste woanders ihr Unwesen trieb. Er wuerde die Kleine im vercyberten Auge behalten. "Vergiss nicht die Baumrinde", sagte er nebenbei und schob das Gewaechs in Kittys Richtung, gedanklich bereits Geschaeftskontakte durchgehend. Dieses Ei wuerde ihn entweder sehr reich oder sehr tot machen.

"Also gut", er wandte sich an den Alten. "Mal angenommen die Rinde funktioniert so wie du sagst", er aschte ab und schob den herumzuckenden Katzenschwanz beiseite. "Ich geb dir fuer das alles auf dem Tisch hier, mhm, sieben Gold", offerierte er in einem grosszuegigen Tonfall. "Und nochmal sieben werde ich hier bei einer vertrauenswuerdigen Person hinterlegen, die du bei Lieferung von mehr roten Beeren bekommst. Sagen wir mal pro Beutel", er klemmte die Kippe zwischen die Lippen und beschrieb den ruendlichen Umfang eines kleineren Beutels mit beiden Haenden.

"Und du", seine Hand fuhr ueber den kurzen Bart am Kinn als er den Nachtelf einmal mehr beaeugte. Anscheinend hatte das zweischwaenzige Vieh Reissaus genommen. Wunderte ihn nicht, wer wollte schon auf der Schulter eines Langohrs rumhaengen. "So oder so, das ist ne ziemlich heisse Ware", die Aussage hing eine Weile in der Luft und fast haette man meinen koennen, der Zwerg haette mitten in seinen Ausfuehrungen den Faden verloren. Tatsaechlich war ein betrunkenes Paar naeher an die Gruppe gewandert, offensichtlich auf der Suche nach einer der Bedienungen aber abgelenkt von dem ganzen magischen Firlefanz auf dem Tisch. "Dieses Straussenei ist offensichtlich eine seltene Delikatesse, meine Verlobte wird sich freuen Tamagoyaki daraus zu machen, wir koennen bestimmt ins Geschaeft kommen", er hielt zehn Finger hoch und dann nochmal einen, gefolgt von einem Schulterzucken.

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Beitrag von Thorgrimm am Fr März 22 2019, 04:26

"Und doch verkaufst du ihn nun, statt ihm die Freiheit zu schenken, die er nach all den Qualen, die den seinen angetan wurde, verdient hat." grummelte der alte Mann, als der Elf die Geschichte der Drachen in seiner Welt erzählte. Er tat so, als würde er dem Wesen, dass irgendwann aus diesem Ei schlüpfen würde, einen Gefallen tun. "Du kannst froh sein, dass du nicht aus meiner Welt stammst und wir hier in einer friedvollen Taverne sind." Wäre die Situation anders, dann hätte er dem Elfen schon längst versucht, das Ei abzunehmen, um ihm die Freiheit zu schenken. Zur Not auch mit Gewalt. Er konnte sehr überzeugend sein. Niemand sollte diese magischen Geschöpfe in die Sklaverei verkaufen.
Auf den Abschied der Frau reagierte Oorm nur mit einem Grunzen, auch wenn sie Recht hatte. Deshalb verkaufte er ja nur Dinge, die ihm die Natur freiwillig gegeben hatte. So kam er in kein moralisches Dilemma. Auch die paar Worte über den magischen Fuchs beantwortete Oorm nur mit einem "Mmh." In seiner Welt waren diese Wesen keine göttlichen Diener. Oorm verstand nun besser, warum der Elf so reagiert hatte, als er den Preis eines solchen Wesens angesprochen hatte. Doch das waren Dinge, die er eben nicht wissen konnte. In dieser kleinen Runde schien jeder aus einer anderen Welt zu stammen. Da alles unter einen Hut zu bringen, war nicht einfach.
Interessanterweise schien der Zwerg nun eine andere Person, die gerade die Taverne betreten hatte, zu kennen. Kurz darauf wurde die junge Frau auch schon von dem Mädchen an den Tisch gebracht. Eine Gestalt kurioser als die Andere. Was für eine seltsame Welt, aus der diese und der Zwerg stammen mussten. Was darauf folgte, war allerdings noch seltsamer. Die junge Frau - oder war sie eine riesige Katze? - kletterte auf den Tisch und berührte das Ei. Redete etwas davon, das Ding zu berühren oder auch nicht. Er grummelte tief, als er das Schauspiel beobachtete. "Was bist du?" fragte er die Frau aber auch die Katze selbst.
"Das tut sie." antwortete er dem Zwerg, als dieser sich wieder an ihn wandte. Er machte ein Angebot. Eines das Oorm nicht so gefallen wollte. Sieben Gold für all diese magischen Gegenstände. Er schüttelte den Kopf. "Das ist nicht genug." Einen Moment schien es, als wäre er mit dem Angebot nicht zufrieden aber dann fuhr der Alte fort. "Ich nehme dein Gold und akzeptiere den Handel. Aber ich brauche mehr. Viel mehr." Er überlegte, was er tun konnte. Dann kam ihm ein Einfall. "Du bist Händler." begann er. "Gibt es etwas, dass du für viel Gold weiterverkaufen kannst? Sieben Goldstücke bringen mich nicht weiter. Ich brauche einen guten Handel. Viel Geld." Er sah auch den Elfen und die junge Frau an. Irgendwer musste doch etwas kaufen wollen, dass viel Gold einbrachte.

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The target’s beneath us and headed our way. He’ll be out here in 20, so look lively, mates

And expect some more company, cause we’re sexy machines. When they hear that we’re here, the Rebs will convene
They cannot resist us, they want a night of mayhem, so shoot all who come here on sight
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Beitrag von Kitty am Do Apr 04 2019, 10:47

Die Geschichte des Elfen über die Drachen seiner weil bekam Kitty nur am Rande mit aber sie erklärte die Traurigkeit, die sie in den Farben der Aura las. Als die Muster des Farbspieles sich wiederholten begann Katze das Interesse zu verlieren und wandte sich dem alten Mann zu. Die Augen der wundersamen Erscheinung funkelten wie weiße Diamanten und als sie sprach bewegte sich das Maul keinen Millimeter. Die elfenfrau verweilte mit ihrem Blick weiterhin auf dem Ei, was die Optik der ganzen Situation noch ein wenig schräger erscheinen ließ. >>Ich bin Katze. Die Elfe hier würde sagen ich bin ihr Schutzgeist, oder auch Totemtier. Ich sage, ich bin Katze.<< Als sei damit alles erklärt flackerte die Illusion kurz und Kitty kletterte genau so vom Tisch wie sie rauf gekommen war. >>Das Ei ist gefährlich<< Raunte das Tier seinem Schützling noch zu und verschwand ohne weiteren Abschied. Typisch Katze eben und Kitty lächelte. Sie war glücklich, denn so nah war Ihr Katze schon lange nicht mehr gewesen und daraufhin fasste sie einen Entschluss. Aber erst musste sie mit Remo reden.

„Chummer. Auf was willst du dich da einlassen?“ fragte bitte frei heraus. „Das da.“ sie deutete auf das Ei. „Ist mächtige Magie. Mächtig traurige und wütende Magie. Die willst du nicht und die sollte sich sonst keiner wollen.“ Kitty wusste das ihre Warnung den Zwerg wahrscheinlich einen feuchten Dreck interessierte, aber sie hatte ihn wenigstens gewarnt.

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Beitrag von Adrian Kane am Sa Apr 13 2019, 16:06

Remo spuelte sich ein amuesiertes Lachen mit einem Schluck Bier herunter. 'Friedvolle Taverne" eh? Naja gut, eigentlich schon, zumindest wurden hier Leute nicht einfach so erschossen und wer wusste schon wo der Alte herkam. Mit dem Handruecken wischte er einen Tropfen beiseite, der sich in den kurzgeschorenen Bart verirrt hatte. Das olle Ei hatte es Oorm wohl wirklich angetan. Und selbst Kitty warnte ihn jetzt davor. Er zuendete sich eine Kippe an und starrte an die hoelzerne Decke. Dicke Balken zogen sich dort entlang, wesentlich massiver, als man es eigentlich vermuten wuerde. Insgeheim fragte sich der Zwerg, wieviele Stockwerke der Laden wirklich hatte. Oder wieviele Kellergeschosse. Ein faszinierender Schuppen, wie man es auch drehte und wendete.

"Also gut, also gut", er hob abwehrend die Haende und unterdrueckte seine eigene Gier fuer ein paar Sekunden. "Aus Gruenden der Selbsterhaltung muss ich mein Angebot wieder zurueckziehen", er nahm einen tiefen Zug, "ausserdem gibt es erhebliche moralische Bedenken und als Haendler kann ich meinen Ruf nicht verlieren, du verstehst." Er nickte dem Elfen zu. "Zusaetzlich gibt es selbst in diesem Loch anti-Sklaverei Gesetze soweit ich weiss", seine freie Hand griff nach dem Humpen. War vielleicht besser so.

Scheinbar aus dem nichts schob er dem Alten sieben Gold vor die Nase und fing an seine neue Waren einzusammeln. Vorsichtig. "Viel Geld, eh?" fragte er mit einem Schmunzeln und einem Seitenblick zu Kitty. Als er alles an der Tischkante hatte deutete er mit dem Finger auf Meira. "Bring das mal alles auf mein Zimmer, aber pass bloss auf mit dem Kram, vor allem den Steinen" sie nickte eifrig und er musterte sie. "Und danach lass dir was zum Abendessen machen damit du endlich mal mehr Fleisch auf die Knochen bekommst", fuegte er halb brummend hinzu. Remo griff nach der Kippe, doch musste feststellen, dass der Stengel bereits heruntergebrannt war. Er wandte sich an Oorm, eine Frische aus der Tasche hervorziehend. "Nun, Kitty hier wird dir bestaetigen koennen, dass 'viel Gold' auf einen Batzen in der Regel mit eher, sagen wir mal" er bliess Rauch in die Luft, nach dem richtigen Wort suchend, "schattigeren Geschaeften verbunden ist, wenn du verstehst was ich meine."

Er zog einen kleinen Lederbeutel aus der Tasche. "Das Zeug, das ich hier rauche. Ziemlich reguliert von irgendeinem Lord oder Fuerst von und zu irgendwas, schwer zu bekommen. Bring mir davon einen ganzen Sack und du bekommst viel Gold", er aschte ab. "Alternativ weiss ich, dass irgendwo in den unteren Raeumen ein gesuchter Magier sein Unwesen treibt, wenn dir mehr nach Kopfgeld ist, aber um das zu kassieren muesstest du dich an wen anderen wenden." Er streckte seinen Ruecken durch. "Also Kitty. Was ist los mit dir? Wie laeuft das Leben? Sag nicht, dass du auch Kohle brauchst?"

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Beitrag von Hikari am Mi Apr 17 2019, 19:05

Ein verächtliches und für einen Elfen ziemlich ungewöhnliches Schnalzen mit der Zunge war zu hören als der Alte ihm ganz unverhohlen drohte. Wobei der Blick aus den dunkelgrauen Augen den seltsamen Kauz voller Verachtung durchbohrten. „So edlen Gemüts könnt ihr nicht sein, so wie es euch nach Gold dürstet.“ Fast hätte man meinen können, dass der Elf aufstehen und den Bogen ziehen würde, doch lehnte er sich nur wieder zurück, soweit dieser schäbige Hocker es erlaubte und versuchte sich zu entspannen. Anspannung und Aggressivität waren Gift für ein gutes Geschäft und dafür war er doch schließlich hier, oder nicht?
So wartet er ab, lacht nur einmal kurz auf, als er das mickrige Angebot des Zwergs an den Alten hört und starrt den Händler dann selbst mit großen Augen an. „Seid ihr verrückt?! Dieses Ei ist mehr wert! Viel mehr.“
Und dann die Ernüchterung, welche ihn traf wie ein Schlag und nun doch dafür sorgte, dass er die Hände vor Zorn auf den Tisch schlug. Das konnte man ja wohl kaum als Sklaverei bezeichnen. Nicht jedenfalls in der Form in der er sie kannte! Wütend funkelte er erst den Alten, dann den Zwerg und schließlich den Neuankömmling an, welcher ihm das Geschäft verdorben hatte.
„Das kann doch nicht wahr sein. Das kann man ja wohl kaum Sklavenhandel nennen!“
Der schwerste Schlag kam von der Person hinter ihm. Der Fuchs, langweilt von Dünnbier, hatte sie doch auf Streicheleinheiten gehofft, war zurück an den Tisch gekehrt. Gerade in dem Moment, in welchem der Nachtelf die Hände auf den Tisch schlug, rief das Geschöpf ihre Göttin an und entstieg nur Augenblicke später einem Hauch von Nebel.
Gehüllt in einen fliederfarbenden Kimono, näherte sie sich mit langsamen Schritten dem Elfen. Begleitet von dem dumpfen klacken, das ihre Holzsandalen hinterließen.
Ihre Hand so zart, wirkte schwer auf der Schulter des Mannes und ihre fliederfarbenen Augen wanderten kurz durch die Runde der anwesenden. „Verzeiht meinem hitzköpfigen Freund. Er hatte gehofft Arokh, das Ei, loszuwerden.“ Die Hand auf der Schulter des Schwarzhaarigen, schien etwas beruhigendes zu haben. Sicherlich nur Magie, welche die weißhaarige Kitsune dort anwandte.

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Beitrag von Thorgrimm am Mi Apr 24 2019, 05:18

"Hm." brummte Oorm dem Elfen schlecht gelaunt entgegen, als dieser sagte, er könne nicht so edlen Gemütes sein bei der Goldgier. Er hatte sich nur gegen Sklavenhandel ausgesprochen, nicht behauptet, selbst ein Heiliger zu sein. "Wenigstens handle ich nicht mit Sklaven." warf er seinem Gegenüber nur entgegen. "Außerdem weißt du nicht, wofür ich das Gold brauche." Er musste sich nicht verteidigen oder rechtfertigen. Vor allem nicht gegenüber diesem Elfen. Trotzdem tat er es. Vielleicht lag es einfach daran, dass er zu lange alleine gewesen war und einfach nur irgendeine Interaktion wollte - egal wie diese aussah. "Meine Gründe sind keiner egoistischen Natur. Ich verlange nicht nach Reichtum. Diese Einstellung ist in meiner Welt aber sehr selten und wenn ich etwas ändern will, muss ich Gold besitzen." Mehr würde er nur erzählen, wenn er dazu aufgefordert wurde. Es war seltsam. Der alte Mann hatte das Verlangen, sich mitzuteilen aber jahrelang alleine in einem Wald zu leben und menschlichen Kontakt zu meiden, ließ ihn sich trotz dieses Verlangens zurückziehen.
Sein Interesse wandte sich dem Katzenwesen zu, dass ihm nun seine Frage beantwortete. Ein Schutzgeist also. Mit dem Begriff des Totemtiers konnte er nicht sehr viel anfangen aber er dachte sich seinen Teil dazu. Auf jeden Fall war es magischen Ursprungs und half der Frau, zu der es gehörte. Oorm fühlte sich etwas an Bär erinnert. Den tierischen Teil in ihm. Nur dass dieser sich nicht in Form eines magischen Wesens zeigte, sondern eher als Puzzlestück seiner Selbst. Oorm und Bär waren eins - sehr viel stärker miteinander verbunden als zwei Wesen es jemals sein könnten. Katze verschwand einfach so und diese Kitty warnte den Zwerg davor, sich nicht mit dem Handel einzulassen. Oorm nickte zufrieden, auch wenn seine Gründe andere waren.
Remo ließ sich unter dem Druck auch nicht mehr auf den Handel ein. Gut. Das regte den Elfen ziemlich auf und er war kurz vor einem Wutausbruch. Er schlug auf den Tisch, wurde dann allerdings von einer Frau aufgehalten, die Oorm vorher noch nicht gesehen hatte. Sie entschuldigte sich für den Mann und hielt ihn mit einer einfachen Geste komplett ruhig. Sehr wahrscheinlich Magie. Oorm hatte das Gefühl, die Art Magie, die die Frau umgab und die sie in sich trug, schon vorher gespürt zu haben. Bei dem Fuchs. Er drehte sich nach dem Tier um, konnte es nicht mehr entdecken und nickte der Frau schließlich zu. "Ich wusste nicht, dass ihr mehr als nur ein magisches Tier seid. Verzeiht." Schließlich hatte er noch vor wenigen Minuten gesagt, der Elf solle lieber den Fuchs verkaufen. Hätte er gewusst, dass dahinter diese Person steckte, hätte er diesen Vorschlag nie gemacht.
Doch sein Interesse wurde wieder auf den Zwerg gelenkt, als dieser ihm endlich das Gold überreichte. Oorm betrachtete die paar Münzen, hob sie hoch und ließ sie wieder aufeinander fallen. Viel zu wenig aber ein Anfang. Bei Remos Worten schüttelte er nur den Kopf. "Nein, ich verstehe nicht. Was meinst du mit schattigeren Geschäften?" Er konnte sich darunter nicht viel vorstellen. Wenn man von schattig sprach, waren vielleicht moralisch fragwürdige Geschäfte gemeint. Doch mehr konnte er damit nicht anfangen. Schließlich gab es noch zwei andere Möglichkeiten. Oorm schüttelte bei Letzterem Vorschlag noch heftiger den Kopf. "Ich bin kein Auftragsmörder." machte er direkt klar. "Was ist es, was du da rauchst? Wenn du mir das Kraut nennst, aus dem es gemacht ist, kann ich vielleicht für mehr davon sorgen."

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Beitrag von Kitty am Di Mai 07 2019, 13:28

Missmutig sah die Elfe den Zwerg an. Wollte er jetzt tatsächlich über ihre Probleme reden? Kitty kannte Remo eigentlich nicht und auch wenn sie schon zweimal gemeinsam durch die Schatten gelaufen waren, hieß dies noch lange nicht, dass man demjenigen sein Sorgen vorheulte. Schon gar nicht wenn es ums Geld ging. Doch irgendetwas in dieser Taverne, sagen wir es ist das Zwielicht, dass hier herrscht, bewog Kitty dazu sich ihrem Gegenüber zu öffnen.
„Sag bloß du hast keine Geldprobleme?!“ Antwortete sie etwas schnippischer als gewollt. „Verzeih mir.“ Schob sie aber sofort hinterher und rollte verlegen das Tequila-Glas zwischen den dünnen Fingern hin und her. „Ja, mein Geldbeutel ist so gut wie leer, deswegen danke für den Drink.“ Plötzlich wurde ihr Blick zornig und sie ballte die Fäuste. „Schuld an allem ist mein verdammter Bruder!“ Remo sah wie die Tränen in die kristallblauen Augen stiegen und ließ ihr großzügig noch einen Drink einschenken. Den stürzte Kitty in einem Zug hinunter. Nach dem Das Brennen in der Brust nachließ, hatte sie sich wieder im Griff.

„Danke. Sich betrinken und einen Seelenstrip vor einem völlig Fremden hinlegen, ist jetzt genau das was ich brauche.“ Die vermutlich viel jüngere Elfe schaute den Zwerg für einen Moment intensiv an. In den Schatten, sah man sich nicht ohne Grund zweimal oder gar ein drittes Mal, so wie in ihrem Fall. Vielleicht war ihre Bindung tiefer als beide vermuteten. Remo hatte Kitty nie rauchen sehen, aber hielt ihr dennoch sein Päckchen mit einer heraus schauenden Zigarette hin. Kittys Mundwinkel zuckten zu einem kurzen Grinsen und beugte sich vor um die Kippe direkt mit dem Mund heraus zu ziehen.

Der Zwerg gab ihr Feuer. Nach zwei tiefen Zügen begann sie zu reden. „Vor ein paar Monaten hatte ich einen Job. Einfacher Einbruch in ein Schiff. Das Team war gut und alles lief glatt. Bis auf das Ende. Dazu musst du wissen, dass ich seit ein paar Jahren auf der Suche nach meinem Gefährten war, der wahrscheinlich von meinem Bruder irgendwo gefangen gehalten worden ist.“ Der Barkeeper kam vorbei und schenkte nach. Kitty trank in einem Zug.
„Mein Bruder ist ein mieses Stück Scheiße, mit einem wahnsinnigen Konzern-Boss als Rückgrat. Dieser macht gern Experimente mit übernatürlichen Wesen. Ähnlich dem Dreck, den wir bei unserem Run begegnet sind.“ Die Elfe machte eine Pause und zog zweimal an ihrer Zigarette, als müsste sie sich sammeln bevor sie weiter sprach. „Jedenfalls, habe ich vor ewigen Zeiten meinen Bruder daran gehindert eine Droge auf die Straßen zu bringen, die aus Chemie und Magie besteht und für die es kein Ersatz gibt. Wenn du sie aufhörst zu nehmen stirbst du. Aus Rache hatte er mir meinen Gefährten genommen.“ Kitty seufzt und achte ab. „Jetzt komm ich zu dem Ende, das nicht glatt lief.“ Die schon angetrunkene Elfe nippte an dem weiteren Tequilaglas „In dem Schiff war eine Kiste und in der Kiste die Beute. Jetzt pass auf. Darin war ein Koffer und in dem Koffer diese fucking Droge, die mein Bruder irgendwie wieder hergestellt hat. Tja und dann spüre ich eine Knarre an meinem Hinterkopf. Das Ganze war also eine Falle von meinem Bruder inszeniert. Nach dieser Erkenntnis wurde mir schwarz vor Augen und erwache erst wieder in einer verdammten Kiste auf dem Schiff, dass mit mir nach Deutschland gesegelt ist.“ Sie ballte die Fäuste. Als der Barkeeper wieder mit dem Tequila kam, nahm Kitty ihm die Flasche weg und füllte ihr Glas bis zu Rand und behielt sie bei sich.
Nach einem weiteren Schluck erzählte sie weiter. „Der Typ der mich umgehauen hatte, hatte mir eine Dosis der Droge verpasst und an einen reichen Piraten aus Deutschland verkauft. Dieser bekam einen Vorrat, wohl von meinem Bruder, von dem Zeug, was mich also von ihm abhängig machte. Ich erwähnte ja, dass ein Entzug tödlich endet.“ Kitty stockte wieder. Rollte das leere Glas in ihren Fingern. „Frag bitte nicht nach dieser Zeit. Ich bin auf jeden Fall entkommen, da mein Gefährte mir mit Magie half, dadurch erfuhr ich aber auch das er tot ist.“ Die Elfe drückte, die bis zum Filter heruntergebrannte Kippe aus und kippte sich Tequila nach. „Das war‘s.“ Sagte sie betrübt. „Vor dir sitzt eine ausgebrannte drogenabhängige Elfe, deren Totem sich ebenfalls abgewandt hat. Das Katze eben hier war, lag nur an dem Ei.“ Kitty verschränkte die Arme als wäre ihr kalt, doch es war der vergebliche Versuch die Trauer nicht zu zulassen.
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Beitrag von Adrian Kane am Fr Mai 24 2019, 21:20

Remo hatte nicht mit einer ausfuehrlichen Antwort gerechnet und so sass er zunaechst einfach nur rauchend da, bot ihr ebenso eine an, nickte hin und wieder und brummte ab und an Zustimmung, um anzuzeigen, dass er noch geistig anwesend war. Ansatzweise hatte er ja schon davon gehoert gehabt, aber jeder hatte sein Saecklein zu tragen, weswegen er sich keinen grossen Kopf damals darum gemacht hatte. Als sie fertig war, glitt sein Blick von Kitty ueber die fast leere Tequilaflasche, hin zu seiner Kippe, von welcher nicht viel mehr als ein langes Stueck Asche zwischen den Fingern uebrig war. Wortlos zuendete er sich noch ein an. "Drek", kommentierte er schliesslich trocken, denn was sollte er auch anderes sagen? Nein, Geldprobleme hatte er schon laenger keine mehr, aber war das ein opportuner Moment um es ihr aufs Brot zu schmieren? Nein. Also hielt er die Klappe. Manchmal kam mit dem Alter eben doch auch die Weisheit.

"Vielleicht bleibst du ne Weile lang hier", schlug er ihr schulterzuckend vor. "Jede Menge Moeglichkeiten und keine Megacorps mit langen Fingern. Halbwegs gute Magier auch, vielleicht wissen die was wegen der Abhaengigkeit." Ihm fiel wieder ein, dass sie nicht alleine am Tisch waren. Die Frau, die eben noch auf vier Beinen durch die Taverne gewandert war, erinnert ihn entfernt an Sachiko. Naja, vielleicht etwas juenger und besser aussehend. Ganz besonders die weissen Haare. "Und in meinen juengeren Jahren haette ich sicher direkt zugegriffen", wandte er sich an sie, "Aber so. Ist den Aerger nicht wert."

"Goldkuestentabak", antwortete er schliesslich Oorm. "Besonders begehrt wegen seiner, ahem", er suchte nach dem rechten Wort, "entspannenden Wirkung, sag ich mal. Ganz besonders wenn man ohne Filter raucht. Der Fuerst von zu blabla haette gerne ein Monopol darauf, deswegen mag ers nicht so, wenn man es woanders anpflanzt, waechst scheinbar auch nicht so gut ausserhalb der Kueste, daher der Name", er nahm einen Schluck Bier. "Wie dem auch sei, das Zeug halt, ziemlich viel Wert, aber eben schattig, also nicht so ganz legal, aber das muss dich ja nicht davon abhalten." Er wischte sich etwas Schaum aus dem getrimmten Bart. Die Musik im Hintergrund hatte mittlerweile etwas an Tempo zugenommen und generell schien die Taverne lebendiger als noch zuvor, sodass sich der Zwereg wenig Sorgen um neugierige Ohren machte.

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Beitrag von Kitty am Do Mai 30 2019, 10:48

"Hier bleiben?" Kitty schaute sich eher symbolisch um. "Ja, vielleicht ein Weilchen." Sie sah auf ihre Uhr aus dem letzten Jahrhundert und dann zu Remo, dem Zwerg, der für die Elfe irgendwie zu einem Freund geworden war. "Ich weiß du schuldest mir gar nicht und ich dir jede Menge, Chummer, aber kann ich dich noch um eine Sache bitte?" Die wieder auf dem Tresen ruhenden Hände fingen plötzlich stark an zu zittern. Schnell versuchte Kitty dies mit ballen der Fäuste zu kontrollieren, aber es gelang nur mäßig. Hastig sprach sie weiter. "Hast du ein Zimmer hier?" Weiter kam sie nicht, denn ein Zucken durchschüttelte ihren Körper. Kitty krümmte sich, damit sie nicht vom Stuhl fiel und krallte ihre Fingernägel in die Tischkante. Nach einer Minute war der Anfall vorbei und Schweiß rann der blassen Frau von der Stirn. "Verzeih mir, aber ich brauch dringend einen ruhigen Ort." Flüsterte sie.

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Beitrag von Thorgrimm am Di Jun 04 2019, 03:15

"Hmm..." brummte Oorm ungeduldig und etwas gereizt. Er konnte nur dabei zusehen, wie sich der Zwerg und die Elfe unterhielten. Wie sie sich immer mehr Alkohol reinpfiff und nach einer gefühlten Ewigkeit fast zusammenbrach. Den Rest der Taverne und die anderen Leute in ihrer Nähe schien die Elfe komplett vergessen zu haben. Doch er hatte sie und vor allem ihr Totemtier nicht vergessen. Es hatte das Ei quasi beschützt. Außerdem sah es Oorm nicht gerne, wenn jemand litt. "Ich kann dir vielleicht helfen." grummelte er vor sich hin, unsicher, ob ihn Kitty überhaupt hörte. "Ich kenne ein einfaches magisches Ritual, dass dich beruhigt. Deinen Magen, deinen Körper und deinen Geist. Es macht klar." Er selbst benutzte es öfter, um zu meditieren und sich und Bär besser zusammenzubringen. Es half auch ganz gut, wenn er mal zu viele Kräuter gegessen hatte, die einen... geisterweiternden Effekt besaßen.
Schließlich wandte er sich noch einmal an den Zwerg. Er hatte nicht vergessen, dass noch weitere Gäste am Tisch saßen. Ein guter Mann und Händler. "Sagt mir nichts." antwortete der alte Mann kurz angebunden, bezüglich des Namens. "Wenn du mir das Kraut zeigst, kann ich dir sagen, ob ich sowas in meiner Welt habe." Er zuckte mit den Schultern. "Es gibt dort bestimmt keinen Fürst, der es für sich beansprucht." Und selbst wenn, er würde schon drankommen. "Ich brauche das Gold." sagte er wieder. Es war von äußerster Dringlichkeit. Es musste einen Grund dafür geben, dass er sich plötzlich hier in dieser Taverne wiedergefunden hatte und er war sich sicher, dass es um seine Goldprobleme ging. "Es geht um die Zukunft meiner Heimat."

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Beitrag von Adrian Kane am Mo Jun 10 2019, 22:35

Langsam fuehrte er den Humpen einmal mehr an seinen Mund, ueber den Rand die Elfe abschaetzend. Ja sie sah irgendwie ziemlich mitgenommen aus. Haessliche Geschichte. Aber was sollte man machen? Das Leben war oft scheisse. Manchmal verliert man, und manchmal gewinnen die Anderen, wie er selbst hatte lernen muessen. Man musste eben das Beste draus machen. Irgendwie. Remo aschte ab als die Band im Hintergrund eine Pause einlegte. Nicht, dass es dadurch in der Kneipe stiller geworden waere. Die meisten Leute nahmen die Pause als Anlass jetzt auf ihr Gebrabbel nochmal eine Schippe draufzulegen. Der Zwerg zuckte mit den Schultern. "Geschaefte hier laufen gut, Chum. Du kannst dein eigenes Zimmer haben. Sag dem Fetten er solls auf meine Rechnung schreiben." Er wischte sich ueber den Mund und winkte dann ab, um jedwedes 'Danke' oder aehnliche Suelze gleich zu unterdruecken. Klar. Remo mochte Kohle, je mehr desto besser, aber wenn er nicht was fuer ne ehemalige Kollegin ueber hatte, was fuer ein Zwerg waere er dann? Ausserdem war da noch Karma. "Oder du versuchst, was auch immer Oorm da vorhat", er nickte dem Alten zu und warf ihm dann einen kleinen, abgegriffenen Lederbeutel zu. "Die Zukunft der Heimat, eh? Ich sehe, du backst keine kleinen Broetchen", kommentierte er amuesiert.

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Beitrag von Kitty am Mi Jun 26 2019, 13:46

Kitty war etwas perplex über so viel Hilfsbereitschaft und wirkte verwirrt und unsicher. Das leichte Schwanken ihres Oberkörpers durch den Alkohol und das Zittern der Extremitäten, machten das Bild eines Junkies komplett. „Ich kann dir kein Gold bieten.“ sagte sie mit belegter Stimme. Um sich abzulenken und zu sammeln, holte sie ihren Handspiegel in Form eines Katzenkopfes hervor. Müde Augen blickten aus dem Spiegel zurück. Kitty hasste diese Anfälle, sie machten deutlich, dass bald die nächste Dosis fällig war. „Sowas wie Gold ist in unserer Welt nur wenigen vorbehalten.“ ihre stimmte klang nach einem räuspern wieder halbwegs normal. „Und ich spiele nicht in der selben Liga wie unser Herr Zwerg hier. Also müsstest du es aus reinster Nächstenliebe tun. Doch die ist in vielen Welten dünn gesät.“

Dem Zwerg nickte sie danken zu und sagte nur: „Hab verstanden, chummer“

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Beitrag von Thorgrimm am Do Jul 04 2019, 04:30

Den Lederbeutel fing Oorm auf und öffnete diesen auch gleich. Während er den Inhalt untersuchte, brummte er etwas unverständliches und antwortete schließlich. "Ich kann keine kleinen Brötchen backen. Wenn ich meine Heimat nicht rette, tut es niemand." Er hatte sich seine Aufgabe ja auch nicht ausgesucht. Manche wurden eben für so etwas geboren oder auserkoren. Er war einer davon. Es war sein Schicksal und damit hatte er sich abgefunden. "Es ist mein Schicksal. Ich bin dazu auserwählt worden."
Kitty erwähnte währenddessen das sie kein Gold hatte und ihn nicht bezahlen konnte. Er brummte. Doch die nächsten Worte trafen ihn, weil sie ihn an seine eigene Heimat erinnerten. Nächstenliebe war dünn gesät. Ja, da hatte sie leider Recht. Egal welchen Ort er kennengelernt hatte, ob irgendein Land in seiner Welt oder diese Taverne. Alle waren sie in diesem Aspekt gleich. "Besäßen die Menschen mehr Nächstenliebe, müsste ich mich vielleicht nicht für die Rettung meiner Heimat einsetzen." gab er zu. Schließlich nickte er.
Er stand auf und bewegte sich hinter Kitty. Dabei wurde wieder deutlich, wie groß und breit Oorm eigentlich war. Über zwei Meter groß und für so einen alten Mann sehr gut in Form. Trotz der Robe waren die Muskeln deutlich zu sehen. "Darf ich?" fragte er sicherheitshalber, bevor er sich an die Arbeit machte.
Er öffnete ein kleines Ledersäckchen und nahm eine Handvoll getrockneter Blüten und Blätter heraus, die er um Kitty herum zerrieb. Ein süßlicher Geruch breitete sich aus. Schließlich legte er seine Pranken auf Kittys Kopf und begann wieder zu brummen. Er schloss die Augen und konzentrierte sich auf das Ritual. Durch seine Hände ließ er magische Energien in Kittys Körper fließen. Das Brummen wurde durch das Ritual verstärkt und wirkte beruhigend, fast schon einschläfernd. Wie bei einer Katze, die durch Schnurren ihren Körper heilen konnte, nur sehr viel stärker. Der süße Geruch sollte ablenken und helfen, sich auf das Ritual zu konzentrieren.
Eine Weile blieb Oorm so brummend stehen. Es war nicht viel und keine mächtige Magie aber es sollte helfen, Kitty zu beruhigen, die Entzugserscheinungen zu unterdrücken und das Zittern zu verhindern. Wenn sie sich denn auf das Ritual einließ. Am Ende ließ er ihren Kopf los. "Ich hoffe das hat dir etwas geholfen." Er setzte sich, was durch ein lautes Knarzen begleitet wurde und warf dem Zwerg den Beutel wieder zu. "Kann sein das ich das Kraut finden kann. Wird aber dauern und ich weiß nicht, ob ich diesen Ort überhaupt wiederfinden kann, wenn ich ihn erst verlassen habe." Er lächelte schief. Ein seltsamer Anblick. "Ich weiß ja nicht mal, wie ich hierhergekommen bin."

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Beitrag von Kitty am Fr Jul 12 2019, 15:14

Kitty hielt kurz den Atem an, als der Berg von einem Mann auf sie zu kam. Erinnerte er sie doch erschreckend an den Piraten, der sie gefangen gehalten hatte und ihr Atem setzte kurz aus und sie keuchte hörbar. Doch seine Aura war ganz anders. Sie war warm und freundlich. Hüllte ihre eigene sanft ein, glättete die unruhig wabernden Flächen. Als er dann noch seine Pranke auf sie legte, kehrte die Ruhe auch in ihren zitternden Körper ein. Niemals hätte sich Katherine erdenken können irgendwann man wieder so klar im Geiste und eins mit ihrem Körper zu sein. Sie fühlte sich lebendig, stark und frei. Dies spiegelte sich auch in ihrem Gesicht wieder. Ihre Sorgen-Falten glätteten sich, die Haut wirkte frisch und jugendlich. Ein entspanntes Lächeln zeigte ihr Glück.

In der Welt der Totems/Magie:
Aus der Dunkelheit entsprang ein kleiner Punkt. Je größer er wurde, um so mehr schillerte er in allen Farben des Regenbogens. Bis er explodierte und ein Land freigab, dass mit seiner Schönheit einem den Atem raubte. Ein Land dessen Wesen so friedlich und sogleich jedoch bösartig, abschreckend und feindlich gegenüber jedem gesinnt war, dass ihm Schaden wollte. Bär ging einen Waldweg entlang, einen Weg so wie er ihn aus seiner Heimat kannte. Vor ihm das schöne, ihm unbekannte, Land. Sein Ziel war, die in der Ferne liegende Stadt, um dort jemanden ganz bestimmten zu treffen. In der Welt der Totemtiere hatten Zeit und Entfernung keine Bedeutung und so verschmolzen von einem auf den anderen Augenblick die zwei Welten von Bär und Katze. Auf der einen Seite das urbane Stadtbild einer typischen Gasse im District Everett, auf der anderen Seite die Welt von Bär. Katze saß auf einer Mülltonne und war gerade dabei sich zu putzen. Sie hielt inne und zuckte mit den Ohren, was ihre Empörung ausdrückte. Neugierig fragte sie aber: „was bist du denn für einer?“ Bär brummte ein guten Tag und sah dieses, im Gegensatz zu ihm, sehr kleine Tier freundlich und genügsam an.

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Beitrag von Adrian Kane am Mi Jul 31 2019, 18:23

Remo lehnte sich in seinem Stuhl zurueck und nahm einen langen Zug bevor er langsam suesslichen Rauch in den Tavernenraum blies. Irgendwo hatte irgendwer ein Fenster aufgemacht, denn die Schwaden zogen alsgleich in die hintere Ecke des Raumes ab. Oder vielleicht war es auch Magie. Nichts wunderte ihn mehr an diesem Ort. "Ausererwaehlt, huh?" wiederholte er die Worte des grossen Alten. Es klang ziemlich dick aufgetragen, aber wer wusste schon wo der Haarige herkam und was auf seiner Welt so ablief. Zumindest scherte sich jemand genug um den Ort um ihn zu beschuetzen. Den Zwerg beschlich das Gefuehl, dass er fuer seine eigene Welt wesentlich weniger bereit zu tun waere. Tatsaechlich spielte er mit dem Gedanken Sachiko hierher zu holen. Vielleicht koennten sie eine Weile bleiben, fernab von Corps und dem gangen Drumherum. Nicht, dass sie damit heute noch viel zu tun haetten, aber man konnte ja nie wissen wann einen die Vergangenheit mal einholte. Und wenn sie um die Ecke schielte war man am besten woanders. Ganz woanders.

Nachdenklich kratzte er sich am Kinnbart waehrend Kitty und Oorm redeten und ihr seltsames Ritual durchfuehrten. Was auch immer es war es schien der Elfe zu helfen, denn sie sah bereits besser aus als zuvor. Er nippte an seinem Humpen und der Tisch wackelte einmal mehr als er das Gefaess abstellte. "Kann dir wenig ueber das wie und warum hier erzaehlen", griff er die Worte des Alten auf. "Die meisten kommen einfach durch die Tuer und verschwinden wieder durch die Tuer." Er zeigte mit dem Daumen auf die massive Eichenholzkonstruktion und aschte ab. "Wenn du nicht in diese Welt gehoerst, verschwindest du wieder in deine eigene wenn du rausgehst, zumindest in der Regel", er zuckte mit den Schultern. "Manche kommen angeblich auch durch den Keller, aber von da unten wuerde ich mich an deiner Stelle fernhalten. Glaube nicht, dass das ein Ort fuer dich ist", langsam drueckte der Zwerg seine selbstgerollte Kippe im ueberquellenden Aschenbecher aus. "Aber," begann er erneut und seine Stimme wurde etwas leiser, "Remo waere nicht Remo wenn er nicht einen Weg gefunden haette aus dieser verdammten Tuer zu marschieren und immer noch 'hier' zu sein, wenn du verstehst was ich meine", ein Grinsen stahl sich in sein Gesicht. "Das bringt dich aber wieder zur Frage zurueck, was du zu tun gedenkst, um hier ordentlich Gold zu scheffeln. Das Problem damit ist halt, dass 'ehrliche' Arbeit wenig, aehm", er zoegert einen Moment, offensichtlich nach dem rechtigen Wort suchend, "wenig lukrativ ist, wie dir Kitty hier sicher bestaetigen kann."


Zuletzt von Adrian Kane am Sa Aug 03 2019, 16:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag von Thorgrimm am Sa Aug 03 2019, 03:14

Als Oorm bemerkte, dass sich Kittys Zustand fast augenblicklich stark verbesserte nickte er ihr erfreut zu. Es war etwas seltsam, dass sie sich so schnell, so viel besser fühlte, denn er war kein Magier. Seine magischen Kräfte waren gering und eher ritueller Natur. Er konnte den Vogelflug deuten und zum Beispiel in Gedärmen lesen. Vielleicht lag es aber einfach daran, dass sie zwei verschiedenen Welten entstammten und sich dadurch seine Kräfte verstärkten. Es konnte auch einfach dieser Ort sein, der defintiv magischer Natur war. Woran auch immer es lag, dass er so großen Erfolg hatte, es machte ihn froh.
Der Zwerg dagegen schien etwas misstrauisch zu sein. "Ich wurde vom Waldgott auserwählt. Er schenkte mir meine Kräfte. Machte mich zu einem seiner Wächter." Um das zu erkennen, hatte er allerdings sehr lange gebraucht. Viele Jahre hatte er seine Gabe als Fluch angesehen. Als Bestrafung für seine Taten, als er noch ein normaler Mensch gewesen war. Doch diese Zeiten waren lange vorbei. Er trank einen großen Schluck Bier, um diese Zeiten zu vergessen und konzentrierte sich stattdessen auf das Gespräch mit Remo.
"Hmm... vielleicht kann ich diesen Ort nun wiederfinden, weil ich ihn bereits betreten habe." Er zuckte mit den Schultern. "Bleibt mir sowieso nichts anderes übrig, als es auszuprobieren." Es konnte auch gut sein, dass er nie wieder herfand, nachdem er durch die Tür wieder in seine eigene Welt getreten war. Wissen konnte er es nicht. Es blieb ihm also nur übrig, das Beste aus dieser Sache zu machen, solange sie anhielt. "Verstehe ich nicht." brummte Oorm mies gelaunt, als der Zwerg davon sprach, aus der Tür zu treten aber immer noch in dieser Taverne zu sein. Für ihn sprach der kleine Mann in Rätseln.
Mit seiner anderen Frage konnte er dagegen etwas anfangen. Er warf Kitty kurz einen fragenden Blick zu, antwortete dann aber Remo. "Ich bin bereit auch... unehrliche Arbeit zu tun, wenn sie mich meinem Ziel näher bringt." gab er zu. "Es kommt auf die Arbeit an. Ich möchte niemanden töten." Fähig dazu war er definitiv aber nicht willig. Irgendwo musste man eben den Strich ziehen. "Was tut ihr, um ordentlich Geld zu... scheffeln?" fragte er ganz offen. Er war keine Gefahr. In seiner Vorstellung konnte man es ihm durchaus erzählen.




Auf der einen Seite die dreckigen, von Graffiti verschlimmbesserten Gassen einer Großstadt und auf der anderen Seite die dunklen, tiefen Wege eines unglaublich alten Waldes. Ein Teil von Bärs Wesen verbrachte hier seine Zeit, auch wenn sie an diesem Ort keinen Einfluss hatte. Der andere Teil war stets an Oorms Seite. Der alte Mann war nicht mehr nur ein Mensch. Er war Bär, so wie Bär Oorm war. Sie waren eine Einheit und es war unmöglich sie zu trennen.
Bär wanderte ohne Ziel durch den Wald, bis er einen Weg entdeckte, den er hier noch nie gesehen hatte. Neugierig folgte er diesem, bis er an der Grenze zwischen Wald und Stadt ankam. Er sah sich um, schnüffelte und nahm all die neuen Gerüche auf. Bis ihn ein kleines Wesen ansprach, welches auf einer Mülltonne saß. Eine Katze. "Guten Tag. Ich habe hier selten Besuch." brummte er gut gelaunt. "Ich bin Bär. Der Wald dort ist mein Zuhause. Und wer bist du?" Er schnüffelte noch einmal neugierig in der Gegend herum und setzte sich dann auf den Boden. "Was für ein Gestank." bemerkte er nebenbei. Die Stadt hatte es ihm nicht so angetan. Selbst Oorm mied Städte, wenn es möglich war.

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