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Die Toten von Torant, Kapitel 1 - Die Mission

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Beitrag von Mini Drachin am Mo Jan 19 2015, 01:37

Saltatrix Aufmerksamkeit wurde von einem Bellen auf sich gezogen, hatte sie gerade eben noch den Bauern beobachtet - und mit angehört - fixierte sie nun, den Fuchs der auf Bazille zugeschossen kam. Erst einige kurze Momente später drehte sie ihren Körper hinterher um den Anschein eines sich umblickenden Menschen zu suggerieren. Eines Menschen mit verdammt schlechten Reflexen.
Der Fuchs war keine wirkliche Bedrohung aber es war dennoch ungewöhnlich so direkt auf einen Menschen zuzurennen.
Hatte er vor irgendetwas Angst? Aggressiv sah er nicht aus. Sie blickte in die Dunkelheit und verfluchte ihre eingeschränkten Sinne.
Wenn sie nur kurz aus dem Körper schlüpfen würde könnte sie sich alles magisch betrachten, aber so war sie schlichtweg behindert. Wieder einmal fragte sie sich wie die Körperlichen so leben konnten.

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Beitrag von Darnamur am Mo Jan 19 2015, 22:44

Bazille trottete weiter in die Richtung, die ihm der Bauer gewiesen hatte. Irgendwann bemerkte er, dass er Gesellschaft bekommen hatte. Saltatrix war da und jetzt tauchte auch noch der witzige Kerl mit dem Strohhut auf. Hehe. Er hat tatsächlich einen Strohhut auf. Einen richtigen Strohhut.
Einen Augenblick spielte er mit dem Gedanken, dem Kleinen das Ding wegzunehmen, um dann zu beobachten, was passierte. Das wäre sicher…faszinierend gewesen. Aber ihm kam in den Sinn, dass sie ja immer noch den Toten suchten. Genau, den Toten. Den Nekromanten. Das Geld. Das Ozymandion. Verflucht, er hatte wirklich zu viel gesoffen.
Mikey faselte irgendetwas von einer Laterne. Moment…
„Sag mal…“, wandte sich der Söldner an den Insulaner. „Sag mal, was hast du eigentlich für eine Fahne, Bienchen? Das ist ja…heiliges Arschloch! Das stinkt ja, wie zehn Säue!“ Er gab einen Rülpser von sich und begann ein altes Kinderlied vor sich hin zu summen, dass ihm gerade aus irgendeinem Grund in den Sinn kam: „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und…verflucht. Sonne, Mond und…ach Scheiße. Ich hab’s vergessen.“ Was tue ich da eigentlich? Der Tote, verdammt nochmal!
Genau, der Tote! Bazilles Augen verengten sich, als er die Gegend ausspähte. Da war nichts. Absolut nichts. Da war einfach absolut nichts. Da war halt einfach absolut gar nichts. Wie halt einfach überhaupt gar nichts da war! Wie halt wirklich einfach überhaupt gar nichts da war? Einfach Nichts. Er sah einfach absolut wirklich gar nichts. Kein bisschen was. War das denn zu fassen? Wo war den dieses Vieh? Er sah einfach absolut nichts. Absolut nichts!
Da ertönte plötzlich ein Geräusch. Wie ein Bellen, nur anders. Bazilles Beine setzten sich in Bewegung, bevor es sein Hirn tat. Es war sein Instinkt, der ihn leitete. Dieses Geräusch konnte nur eines heißen. Der Tote war hier in der Nähe. Doch was da auf ihn zustürmte…ein…Fuchs? In dieser Gegend? „Füchse halten sich doch normalerweise…“, begann er, als er sah was sich hinter dem Rotpelz im Nebel abzuzeichnen begann. Der Fuchs schoss in der Zwischenzeit durch seine Beine hindurch, was ihn aber aufgrund seines Alkoholpegels gar nicht so sehr verwunderte. Erstmal der Tote.
„Auf geht’s Kameraden! Schnappen wir uns den Kerl! Ich hab‘ ein paar Fragen an ihn.“
Mit diesem „Schlachtruf“ stürmte der Söldner auf die Gestalt zu. Jetzt begann er sie auch zu erkennen. Es war dieser abartige Elf, der etwas von Neah gewollt hatte. Tot war er noch hässlicher. Irgendetwas schien auch mit seinen Augen nicht zu stimmen. Das sah etwas ungesund aus.
Doch Bazille zögerte nicht lange. Mit dem Schwert in der Rechten rannte er, ohne abzubremsen weiter, mit dem Ziel vor Augen sich einfach auf den Kerl zu werfen und ihn unter seiner Körpermasse zu begraben. Vielleicht war es sinnvoll, ihn nicht sofort zu töten. Umbringen konnte er ihn später auch noch. Und es stand schließlich eine Menge Geld auf dem Spiel.
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Beitrag von Elli am Mi Jan 21 2015, 15:41

"Sterne. Sonne, Mond und Sterne." sagte Samuel etwas abseitsstehend, eher in Gedanken verloren und bewusst, als denn zielgerichtet an Basil gewandt. Das Lied kannte er, seine Mutter hatte es ab und an gesungen, wenn sie mit ihren Söhnen auf der Wiese gelegen hatte und ihnen die Sternbilder erklärt hatte. Selten hatte sie tagsüber Zeit gefunden, zu sehr hatte sie ihren Mann unterstützt, doch Abends nahm sie sich viel Zeit für die Beiden. Seine Mutter war der einzige Mensch den Samuel je geliebt hatte und wie alles, was ihm etwas bedeutet hatte, hatte ihm das Schicksal, seine Mutter entrissen. Schon viel zu lange ruhte sie in der kalten Erde, ohne jemals wieder ein Lied singen zu können. Noch in Gedanken versunken, den Blick gen Himmel gewandt um ein Sternbild zu finden, dass ihm bekannt vorkam, sah er in der Dunkelheit etwas an sich vorbei rennen. Zuerst sah er einen Fuchs durch die Beine der sich befindlichen Gruppe springen. Seltsam - Füchse mieden Menschen doch für gewöhnlich. Dann bewegte sich etwas deutlich größeres - es war Basil. Der gerade noch gesungen hatte. Im spärlichen Zwielicht erkannte Samuel nur ansatzweise was ihn antrieb und erkannte, dass er auf jemanden zustürmte. War das nicht der seltsame Elf mit dem Spiel vorhin? Ob er es nun war, oder nicht er war tot. Aber stand dort drüber und bewegte sich.
Ach du Scheiße. Würde ich mal lieber noch im Bett bei der billigen Schlampe liegen dachte sich Sam. Auch wenn dieser Gedanken nicht ganz ausgereift war, denn in Wirklichkeit wollte er dort nicht sein.
Er wusste nicht was in ihm mehr Ekel hervorrief - ein untoter Elf oder der Geruch der sich zwischen den Beinen des Weibsstückes eingenistet hatte.
So recht wusste er nicht, was er tut sollte, immerhin konnte er mit seinem Dolch nicht viel anfangen. Während er also noch auf den Rücken von Basil starrte, der sich davon machte, setzten sich seine Beine wie von alleine in Bewegung und rannten zurück ins Gasthaus. Kaum hatte er die Tür aufgestoßen riss er zwei Fackeln von der Wand, die das "Lokal" erleuchteten. Vor nicht allzu langer Zeit hatte er einige Erfahrung mit Feuer gemacht und hatte festgestellt, das Feuer doch recht hilfreich (und verdammt schmerzhaft!) sein konnte. Mit den Fackeln in den Nähen rannte er nach draußen. Wem sollte er die zweite Fackel geben? Mike? Nein, der würde selbst einen Toten mit seinem Geruch abhalten. Also rammte er der nächstbesten Person die Fackeln in die Hand, es musste Salatrix gewesen sein und lief Basil hinterher. Irgendwas musste er ja tun. Immerhin konnte er wenigstens dafür sorgen, dass alle gut sehen konnten, sollte Basil zerfleischt werden. Samuel hielt das nur für fair, den anderen Mitstreitern gegenüber.
Im Notfall würde er vielleich eingreifen. Vielleicht.

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Beitrag von Mini Drachin am Fr Jan 23 2015, 03:09

Zuerst hatte sie sich etwas gewundert, als Bsil plözlich in die Dunkelheit losstürmte, konnte dann aber doch ausmachen, weshalb.
Es war wieder der Tote.
Sie rannte Basil ungelenk hinterher. Noch nicht sicher, wie sie letzenendes Angreifen sollte, positionierte sie sich erstmal hinter dem Toten, mit etwas Abstand. Nah genug ihn schnell als Nebel zu erreichen, aber weit genug, dass sie reagieren konnte, sollte er beschließen sie anzugreifen.
Sie sollte auf jedenfall zeigen, dass sie fähig war zu kämpfen. Andererseits wiederstrebte es ihr die Anderen ihre wahre Gestalt sehen zu lassen, und sei es auch nur als "Nebel-Magie" getarnt.
Etwas verspätet bemerkte sie, dass der kleine Sprint ihre Knochen durcheinander gebracht hatte, aber ihr bleib nicht viel Zeit alles wieder zu ordnen, immerhin befand sie sich in einem Kampf.

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Beitrag von Thorgrimm am Fr Jan 23 2015, 17:09

Mit vom Blut rot getränkten Bart und Oberkörper blickte Oorm von seinem längst überfälligen Abendessen auf, drehte sich langsam um und ließ das halb verspeiste Kaninchen auf den Boden und in den Dreck vor sich fallen. An den Viechern war sowieso nicht viel dran - was natürlich nicht hieß, dass man etwas übrig lassen musste - aber der Rest, der noch an den Knochen hing, musste warten. Dieser Moment gehörte ganz seinen beiden Gästen, die der alte Mann jetzt bemerkt hatte. Er war etwas überrascht, dass sie sich hatten anschleichen können - eigentlich hätte er die Untoten bei dem Gestank schon auf eine ganz schöne Entfernung riechen müssen - aber schob das Thema auf schlechte Windverhältnisse. Was natürlich die Frage aufwarf, wie viel Intelligenz diesen Wesen noch geblieben war und ob das anschleichen gegen die Windrichtung bewusst oder unbewusst geschehen war. Natürlich änderte das nichts daran, dass sie quasi vor ihm standen und das er sich jetzt um sie kümmern musste.
Die Fragen zur Intelligenz dieser Wesen konnte und würde der Gestaltwandler allerdings später beantworten, denn im Moment musste er dafür sorgen, dass diese widernatürlichen Wesen dahin zurück geschickt wurden, wo sie herkamen: Unter die Erde und am dabei besten endgültig tot. Oorm hatte keinerlei Gewissensbisse oder Zweifel daran, dass die Untoten vernichtet werden mussten. Zum Einen war es seine Aufgabe sie zu zerstören - das gehörte wohl dazu, wenn man den töten sollte, der der Grund für diese lebenden Leichen war - und zum Anderen passten diese Wesen einfach nicht in sein Weltbild herein. Sie waren vollkommen unnatürlich und ganz offensichtlich die kranken Geschöpfe und Experimente eines fehlgeleiteten Geistes. Niemand sollte Gott spielen und die Toten wieder zum Leben erwecken. Was einmal tot war, sollte auch so bleiben - das war zumindest seine Meinung.
Oorm wich vor den Untoten nicht zurück. Er war ein Jäger und der Beschützer dieses Waldes. Nicht einen Moment würde er Furcht zeigen oder nur daran denken, zu fliehen. Diese beiden stinkenden Wesen besudelten nicht nur seinen guten Geruchsinn, sondern auch den kompletten Wald. So knurrte der alte Mann die Untoten warnend an und wartete darauf, wie und ob sie reagierten.
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Beitrag von Schattenmond am Fr Jan 23 2015, 19:10

Vor einer Hauswand kam die Füchsin zum stehen und wandte sich um. Gut, man hatte immerhin auf ihren Hinweis reagiert und war auf das Stück Fleisch aufmerksam geworden. Interessiert begann sie das Geschehen zu beobachten, nur für den Fall, dass doch jemand Hilfe brauchte. Komisch, diese Frau. Ihr Blick fixierte Saltatrix. Das knochen so seltsam aufeinander passten. Irgendwie wirkte es, als sei da etwas nicht ganz stimmig. Hatte sie vorhin auch schon so ausgesehen, so seltsam? Neah schüttelte den Kopf um die Gedanken zu verscheuchen, aus denen sie sich sowieso nichts zusammen reimen konnte. Es gab jetzt wirklich wichtigeres.
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Beitrag von Jad am Sa Jan 24 2015, 09:05

Vacor hatte gerade noch eine Frage an Murray stellen wollen, als der Dreitagebart an ihm vorbei rannte und kurz darauf mit zwei Fackeln zurückkam. Ganz sicher war das kein gutes Zeichen. Die Zornesfalte zwischen seinen Augen trat stärker hervor. "Macht euch bereit mein stinkender Freund", meinte er zu Mike und tätschelte ihm auf die Schulter. "Scheint so, als habe euer Freund den Untoten gefunden." Der Kopfgeldjäger löste vorsichtshalber erneut die Brosche, die seinen Umhang an Ort und Stelle hielt. Daraufhin streifte er das Stück Stoff ab und übergab es dem Bauern. "Ihr werdet hier bleiben. Ich will nicht, dass mir panische Dorfbewohner in die Wurfbahn rennen.", murrte er Murray an. DA! etwas fegte dicht am Boden in Rabes Augenwinkel an ihnen vorbei. Er riss seinen Kopf herum und ließ seine Augen fieberhaft nach der Ursache suchen. Hm, ein Fuchs. Das war er nicht. Gerade wollte der Kopfgeldjäger weiter nach dem Feind suchen, da sah er, wie der Fuchs den Kopf schüttelte. Das an sich, war nichts ungewöhnliches. Tiere schüttelte sich ständig wegen irgendetwas. Doch die Art wie er den Kopf schüttelte, hatte irgendetwas menschliches. Das ist die Aufregung Vacor. Konzentriere dich! Du sollst einen Untoten bekämpfen und dich nicht mit Mäusefängern anfreunden!, ermahnte er sich im Geiste und fixierte wieder den Bereich in den Samuel mit den Fackeln verschwunden war, wo er inzwischen einen der Lichtbringer abgegeben hatte. Das Fackelfeuer brachte mehr Sicht in die Finsternis. So hatte er durchaus Hoffnung etwas zu treffen, wenn wer einen Wurfdolch warf. Mit Zuversicht ging er einige Schritte vorsichtig den Fackeln entgegen.
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Beitrag von Leo am So Jan 25 2015, 01:11

Mel Murray (NPC)

Mel stand stumm da und dachte sich seinen Teil. Einer nach dem Anderen verschwand nun in der Dunkelheit vor ihm, und ihm war das nur recht. Er hatte nicht vor, länger als nötig hier draußen zu bleiben.
Ratlos blickte er in die Schwärze vor sich und knetete sich wieder einmal das Kinn. Ob der Tote wohl tatsächlich noch hier war? Er hatte nicht vor, das herauszufinden, und war eigentlich nur noch hier draußen, um keine Probleme mit diesen Verrückten zu riskieren. Speziell nicht mit dem hässlichen Kerl, der ihn vorhin so freundlich begrüßt hatte.
Plötzlich ertönte ein seltsames Bellen, das Mel wohl am ehesten einem Fuchs zugeordnet hätte, aber wo sollte hier im Dorf mitten in der Nacht ein Fuchs herkommen? Er runzelte die Stirn und starrte ins Dunkel (das nun immerhin von zwei Fackeln erleuchtet wurde), konnte aber den rotbepelzten Urheber des Geräuschs nirgends entdecken. Diese ganze Situation wurde immer konfuser, vermutlich begannen seine Sinne nun doch so langsam, ihm Streiche zu spielen.
Als ihm nun der Elf seinen Umhang in die Hand drückte, war das eine willkommene Gelegenheit für Mel, sich aus dem Geschehen zu ziehen. Er nahm das Ding hin und nickte einmal knapp, dann machte er sich eilig auf den Rückweg ins Gasthaus. Wie er dort den Abend ruhig verbringen wollte, das wusste er selbst noch nicht.


Mike war von der neuen Situation einigermaßen überfordert. Mit einem Mal ging hm alles etwas zu schnell. Eben noch hatte er mit den anderen dagestanden und in die Nacht gestiert, dann kam plötzlich ein Fuchs (?) angerauscht, der Basil durch die Beine lief, dieser stürmte nach vorne, Samuel und Saltatrix hielten plötzlich Fackeln in der Hand – und beleuchteten damit Basils Gegner.
Die Leiche.
Es war der Elf, er vorhin noch im Gasthaus gestanden und Neah angebaggert hatte. Mike wurde schlecht, als er die Wunde in seinem Bauch sah. Kein Zweifel, der Kerl war tot. Ermordet.
Von wem?
Nein, das war jetzt egal.
Mike machte ein paar zaghafte Schritte vor, dann zog er mit einiger Mühe seinen Degen und krallte seine Finger so fest um den Griff der Waffe, dass seine Fingerknöchel hervortraten. Diese Leiche war ihr Gegner. Ihr Feind. Er würde sie angreifen, und sie mussten sich verteidigen.
Nicht sie. Er. Und zwar mit einer Waffe, denn er bezweifelte, dass das Wesen da vorne mit Worten zu besänftigen war.
Warum machte er sich eigentlich solche Sorgen? Sie waren der Leiche klar überlegen – 5:1, und davon mindestens drei kampferfahrene Leute. Wo war also das Problem?
Er leckte sich über die Lippen und verfolgte das Geschehen so aufmerksam wie möglich. Basil war als erster auf ihren Gegner losgestürmt, aber es war erkennbar, dass er zu viel getrunken hatte. Dennoch wich der Tote geschickter aus, als Mike es erwartet hätte, und ließ den Angriff ins Leere führen. Der Blick des Toten glitt über die Gruppe. Er sah zu Mike, ihre Blicke trafen sich, und der junge Imker erschauderte, als er in die Augen des Wesens sah.
Der Bauer hatte recht gehabt. Diese Augen waren schwärzer als jede Nacht.
Die Leiche stürmte nun ihrerseits los, in einer beachtlichen Geschwindigkeit – und Mike erstarrte. DAS also war das Problem in ihrer Gruppe – sie hatte eine Schwachstelle. Und die war er.


Die beiden Toten im Wald schienen sich nicht im Mindesten daran zu stören, dass Oorm sich ihnen gegenüber feindselig zeigte. Unbeirrt von seinem Knurren liefen sie weiter. Allerdings schien der Gestaltswandler nun Zeuge einer beinahe taktischen Überlegung zu werden – während die weibliche Leiche weiterhin auf ihn zukam, ging die männliche nun im Bogen. Zweifellos ein Versuch, ihn in die Zange zu nehmen und von zwei Seiten gleichzeitig anzugreifen.
Die ehemalige Frau kam Oorm von vorne entgegen, daher konnte er sie gut in Augenschein nehmen. Sie trug keine Kleidung, stattdessen klebte an mehreren Stellen ihres Körpers Erde. An diversen Stellen fehlte ihr die Haut, ihre Finger waren so dürr und bleich wie blanke Knochen. Ihr letztes Haar waren weiße, faserige Spinnenweben. Das Gesicht war wohl schon vor ihrem Tod nicht hübsch gewesen; nun zeugte es von vormaligen Maden, die sich wohl daran zu schaffen gemacht haben mussten. Ihre Augen dagegen schienen noch fast lebendig zu sein – wären sie nicht von einem tiefen, undurchdringlichen Schwarz gewesen, das sie beinahe mit der Nacht verschmelzen ließ.
Die Schritte der Toten waren gemächlich gewesen, mit einem mal jedoch spurtete sie los und in einem bemerkenswerten Tempo auf Oorm zu. Schließlich war sie nun noch wenige Schritte entfernt – und würde sich vermutlich jeden Moment auf den Bären stürzen.

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Beitrag von Mini Drachin am Mo Jan 26 2015, 20:50

Saltatrix hatte zunächst beobachtet, wie Basil ins leere gelaufen war und wollte nun ihrerseits die Leiche angreifen. Wollte.
Diese rannte nämlich geradewegs von ihnen weg und direkt auf Mike zu, der mit seinem Degen dieser Bedrohung wohl nicht viel entgegenzusetzen hatte.
Ohne lange darüber nachzudenken löste sie ihren Leih-Körper in sich auf, huschte als Nebel zwischen die Leiche und Mike und materialisierte sich wieder. Die Fackel hatte sie dabei nicht mitnehmen können, sie hatte nicht genug Zeit gehabt sich an deren Existenz zu gewöhnen.
Die Attacke der Leiche traf sie statt den stinkenden Menschen, sie hatte ihre Arme schützend vor ihren Körper gehalten, das führte allerdings nur dazu, dass die Wucht ihr ihren rechten Arm entriss. Ein wenig ihres Nebelkörpers hing noch an den Knochen in dem Handschuh.
Glücklicherweise war Schmerz etwas, dass nur ihr Menschlicher Körper empfinden konnte.
Saltatrix hohlte mit ihrem linken Arm aus, formte eine Klaue aus sich selbst, die wie gefrohrener Nebel war und lieferte sich einen kleinen Schlagabtausch mit dem Toten, um Mike zu schützen; während der Nebel an ihrem verlohrenen Arm diesen langsam wieder zu ihr zog.

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Beitrag von Darnamur am Mo Jan 26 2015, 22:19

Verwittert schlitterte Bazille einige Meter weiter, bis er schließlich zum Stillstand kam. Wie konnte das passieren? Mit dieser unglaublichen Gewandtheit der Leiche hatte er nicht gerechnet. Sie war ihm einfach…ausgewichen. Wie? Wie war das möglich?
Doch er hatte keine Zeit sich darüber nachzudenken. Einem wütendem Stier gleich fuhr er herum und erkannte das der tote Elf mit beträchtlicher Geschwindigkeit auf den jungen Mike losstürmte, der irgendwie überfordert wirkte. Bazille sah rot.
Er packte sein Schwert mit beiden Händen und rannte ihrem Widersacher hinterher. Dieses Mal würde er nicht lange fackeln und dem Kerl seinen hässlichen Schädel spalten. Seine Augen funkelten zornig im Mondlicht.
Dann war plötzlich Saltatrix da. Sie stand direkt vor Mike und wehrte den ersten Angriff des Biests ab und trug die Konsequenzen davon. In hohem Bogen flog ihr Arm durch die Luft. Nein! Verfluchte Scheiße!
Er stieß einen wütenden Schrei aus und holte mit seinem Schwert aus. Dann schlug er zu und versuchte dem Geschöpf den kalten Stahl zwischen die Schultern zu rammen.
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Beitrag von Elli am Do Jan 29 2015, 12:01

Irgendwie passierte alles viel schneller, als die Augen und das Hirn von Sam verarbeiten konnten, was da genau geschah. Diese Untote Ding war auf Mike losgegangen, wusste der Teufel warum Basil es nicht erwischt hatte. Was ihn aber noch viel mehr interessierte, war die Frage wie es die kleine Salatrix geschafft hatte einen Arm zu verlieren ohne zu schreien. Lag es am Schock? Hatte sie noch gar nicht bemerkt was geschehen war? Und wie zur Hölle hatte sie eben so schnell sein können wie Mr. Untot?
Er packte die Beine in die Hand und rannte los, ebenso wie Basil es getan hatte. Dabei rammte er jedoch die einarmige Salatrix, dabei sah er erst, dass sich der abgetrennte Arm wieder zu dem Körper hin bewegte. Keinen Blick mehr für die Leiche habend (womöglich war das sein Todesurteil) packte er Salatrix an dem anderen Arm. "Was zur Hölle bist du??"
Die Antwort auf seine Frage würde er noch bekommen, da war er sich sicher (sollte er die Scheiße hier überleben) und griff zu der Fackel. Sein Dolch kam ihm recht unnütz vor, doch - Untote brannten. Da war er sich sicher. Er hatte noch nichts gesehen, was nicht gebrannt hätte, solange es Haare auf dem Kopf trug. Er packte die Fackel feste mit zwei Händen und drosch damit auf den Angreifer ein, in der Hoffnung er würde in Flammen aufgehen...

...und ihm nicht als brennender Untoter hinterher laufen.

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Die Toten von Torant, Kapitel 1 - Die Mission - Seite 12 Empty Re: Die Toten von Torant, Kapitel 1 - Die Mission

Beitrag von Thorgrimm am Do Jan 29 2015, 20:59

Es war offensichtlich - leicht an der Erde zu erkennen, die noch immer am Körper der Frau klebte - dass die Leichen noch nicht lange wieder auf dieser Welt wandelten. Es konnte noch gar nicht so lange her sein, dass sie aus ihren Gräbern gestiegen waren, was die Frage aufwarf, ob der Nekromant in der Nähe war. Doch darum würde sich Oorm später kümmern müssen. Ob die Untoten wirklich dazu fähig waren, zu denken und eine Taktik zu entwickeln, schien jetzt außerdem bewiesen. Erstaunlich.
Oorm nahm sich keine Zeit, seine beiden Gegner weiter einfach nur anzusehen. Als die Frau auf ihn zugestürmt kam, ließ er ein lautes, wütendes Brüllen verlauten, dass Geifer und Blut nur so in Richtung der Frau spritzte und stürmte ebenfalls auf sie zu. Ohne zu zögern, sprintete er die wenigen Meter in Richtung der Frau los und sprang - die klauenbewährten Pranken voraus - mit seinem gesamten Gewicht und all seiner Körperkraft an und versuchte sie so auf den Boden zu werfen, wo er sie mit seinen Krallen aufreißen würde.
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Beitrag von Schattenmond am Fr Jan 30 2015, 19:19

Obwohl sie von allen wohl die meiste Zeit besaß, um das Treiben zu beobachten, ging das ganze wohl doch schneller, als sie es erwartet hatte und vorallem ganz anders, als sie die Situation einschätzte. Obwohl gerade sie wenig überrascht hätte sein sollen, lief es ihr eiskalt den Rücken herunter. Bis zu ihrer Schwanzspitze fühlte sie, wie das Kribbeln ihren Körper durchzog. Nicht nur, dass dieses Stück Fleisch ausgewichen war, es stürmte auch noch auf Mike zu und was machte die Frau da? Was sie auch tat, Neah spührte regelrecht, wie die Luft vibrierte, wie etwas magisches in Umlauf war, wobei sie nicht hundertprozentig sicher war, ob es die Reisebegleitung oder doch etwas anderes verursachte.
Aber ehe sie weiter darüber nachdenken konnte und fassungslos auf den abgetrennten Arm starrte, welcher das Werk des Fleisches war, welches auf Mike zugestürmt war, hatte Samuel die Situation genauso misstrauisch erkannt, wie sie selbst, nur mit dem Unterschied, dass er eingriff.
Hin und her gerissen, wie sie nun zu reagieren hatte, stand sie wie angewurzelt da.
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Beitrag von Leo am So Feb 01 2015, 00:27

Mit derart viel Gegenwehr auf einmal hatte der Untote offenbar nicht gerechnet; jedenfalls wirkte er mit einem mal recht planlos. Sein Plan, das schwächste Mitglied der Gruppe als erstes auszuschalten war fehlgeschlagen, und so sah die Leiche sich unversehens mit der Übermacht seiner Gegner konfrontiert. Doch entweder, sie bemerkte es nicht, oder es war ihr egal – besonders verunsichert wirkte sie nicht.
Dieses Mal traf Basils Hieb – und dennoch schien er wirkungslos zu bleiben, denn obwohl das Schwert den Untoten im Nackenbereich erwischte, schien ihm das nichts auszumachen. Offensichtlich empfand das Geschöpf keine Schmerzen und blutete nicht einmal; für einen normalen Menschen wäre ein solcher Treffer vermutlich tödlich gewesen. Bei dem Untoten schien er jedoch nichts zu bewirken.
Auch Saltatrix‘ Nebelhiebe schienen der Leiche nichts auszumachen, obwohl sie sichtbare Spuren hinterließen. Allerdings schien das Wesen die Attacke nicht im Mindesten zu stören, ebenso wenig wie Basils Schwert. Seinerseits versuchte es, mit seinen Händen nach der Dämonin zu greifen, merkte jedoch bald, dass das nichts nutzte und wollte sich stattdessen Sam zuwenden, der ein wenig abgelenkt wirkte – und wurde prompt von dessen Fackel-Attacke überrascht. Vermutlich hatte es nicht damit gerechnet, noch auf einer dritten Seite auf Gegenwehr zu stoßen. Der Hieb mit der Fackel saß und warf den toten Elfen, obschon recht großgewachsen, rücklings zu Boden. Seine trockene Kleidung fing sofort Feuer, und kurz darauf brannten auch Haut und Haare mit hellen, knisternden Flammen. Der Untote schrie nicht, sein Gesicht blieb ausdruckslos und er schien noch immer keine Schmerzen zu haben. Dennoch zeigte das Feuer seine Wirkung, denn es fraß sich gnadenlos weiter durch den Körper.

Mike brauchte ein paar Herzschläge, bis seine Sinne all das geordnet hatten, was gerade geschehen war. Dass mit einem Mal Saltatrix vor ihm stand, hatte er noch begriffen; wie sie mit einem Mal dorthin gelangt war, nicht. Ausgerechnet Saltatrix, die Missionsteilnehmerin, die für ihn das größte Rätsel darstellte, schützte ihn? Das hatte er nicht erwartet.
Doch auch Samuel und Basil schalteten sich beinahe sofort ein und machten sich mit Schwert sowie Fackel über den Untoten her. Was geschah da bloß? Riskierten die drei etwa gerade ihr Leben, und er stand nur hier herum und ließ sich beschützen wie ein Kind?! Er war doch nicht völlig wehrlos!
Oder …?
Mit einem Mal flammte sein Mut wieder auf, als hätte er sich die ganze Zeit nur versteckt gehalten. Mit ein paar beherzten Schritten zur Seite ging er um Saltatrix herum (Was tat sie da eigentlich? War das Magie?), hob etwas ungelenk den Degen –
Und sah, dass sein Eingreifen zu spät kam.
Die Elfenleiche brannte wie Stroh. Brennende Hautfetzen fielen von ihr ab wie von einem leprakranken und verbrannten noch in der Luft. Es überstieg Mikes Verständnis, dass die Leiche das einfach ignorieren konnte – das sah in etwa so aberwitzig aus wie jemand, der sich breit lächelnd ein Messer in die Hand rammte. Er verscheuchte das seltsame Bild so schnell, wie es gekommen war.
Der Tote hatte sich erst halb aufgerichtet, als sich etwas an ihm veränderte. Mit einem Mal hielt er inne. Sein Körper begann zu zittern. Mike runzelte die Stirn. Plötzlich fiel der brennende Untote wieder hintenüber, als hätten ihn alle Kräfte verlassen. Im selben Moment meinte Mike zu sehen, wie die Schwärze sich aus seinen Augen zurückzog und zu einer gewöhnlich großen Pupille schrumpfte. Der Körper brannte weiter, doch die Leiche bewegte sich nicht mehr.
Ohne einen Ton von sich gegeben zu haben, verwandelte der Untote sich wieder zu einer ganz gewöhnlichen Leiche.


Oorm Gegnerin schien weder überrascht noch verängstigt zu sein, als der Gestaltswandler sich mit einem Mal seinerseits auf sie warf. Mit der bemerkenswerten Gewandtheit, wie sie auch schon ihr Leichengenosse im Dorf gezeigt hatte, wich sie nach links aus und bückte sich in derselben Bewegung nach einem Stein – vermutlich gedachte sie, ihn als provisorische Waffe zu verwenden. Nun jedoch blieb sie vorerst stehen und starrte Oorm ausdruckslos an. Sie schien zu warten; worauf, ob etwa auf ihren vorhin verschwundenen Kumpan oder darauf, dass Oorm sich ihr seinerseits erneut näherte, blieb unklar.
Der männliche Untote gab derweil noch keine Reaktion von sich. Oorm konnte hören, dass er sich rechts von ihm weiterhin durchs Unterholz bewegte, er stand also noch nicht unmittelbar hinter dem Bären, vermutlich würde es aber nicht mehr allzu lange dauern.

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Beitrag von Mini Drachin am So Feb 01 2015, 19:13

Das der Untote auf ihre Attacke nicht reagierte brachte sie nicht im geringsten aus dem Konzept, wusste sie doch aus eigener Erfahrung, dass Schmerz im Kampf nur hinderlich war und so amn ihn ignorieren konnte das auch tun sollte. Irgendwann würde das Biest schon auseinanderfallen. Sie hatte gerade bemerkt, das die Augen des Toten schwärzer war, als die finsternis die sie oft gesehen hatte, als man sie von zuhause fortriss, als sie auch schon von der Seite gerammt wurde, sie war viel zu leicht um dem irgendetwas entgegenzusetzen.
"Was zur Hölle bist du??" Als Samuel sie ansah konnte er erkennen, dass ihr Gesicht verzerrt vor Wut war, und ihr sonst so kalter Blick voller Hass zuerst ihn kurz musterte um dann wieder zu dem Nicht-toten zu wandern. Diese Schwärze hatte Gefühle in der Dämonin ausgelöst und sie war zu sehr auf den Kampf konzentriert, als dass sie ihr Menschliches Gehirn davor hätte bewahren können.
Sie wollte diese Kreatur nurnoch auslöschen, diese Finsternis nie wieder sehen.
Aber noch bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzen konnte, und um Sam herum den Toten attakieren, brannte er schon lichterloh und wenig später war der Tote wirklich tot.
Sie wandte sich ihrem Arm zu, hob ihn auf und fügte ihn wieder an ihre Schulter an. Unauffällig zu bleiben war jetzt ohnehin unmöglich. Und ihre Gefühle hatte sie wiederim Griff. Zumindest soweit, dass ihr Körper davon keinen SChaden mehr nehmen konnte. Daher hatte ihr Gesicht wieder den gleichen kalten Ausdruck, den man von ihr gewohnt war, als sie sich wieder zur Gruppe gesellte.

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Beitrag von Elli am Di Feb 03 2015, 12:13

Zufrieden sah Samuel das der Tote brannte. Das war gut und er fürchtete, dass er in Zukunft noch oft auf diesen Plan zugreifen müsste. Er wartete bis er sicher war, dass ihn keine brennende untote Hand am Schlawittchen packte und erwürgte oder ähnliches und wand sich dann wieder zu Salatrix um. Deren Blick im eben Kälteschauer den Rücken herunter getrieben hatten. Doch nun blickte sie gelangweilt wie eh und je und schien so zu tun, als sei nichts geschehen.
"Glaub mir ich hab schon verdammt viel gesehen in meinem Leben, aber ein Mensch, der sich den Arm wieder anwachsen lässt? Das können nicht einmal Magier. Lasst uns doch mit offenen Karten spielen," er deutete auf den toten Elf, "wir sehen ja, was mit Falschspielern passiert. Was bist du Salatrix?"

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Beitrag von Schattenmond am Di Feb 03 2015, 12:55

Als das Fleisch wieder leblos zu Boden sank, entspannte sich die Kitsune. Allerdings war da noch ihre Weggefährtin, welche nun von Samuel zur Rede gestellt wurde. Ein Grund noch ein wenig zu bleiben und dem Gespräch zu lauschen, ehe sie sich entfernen und zurück verwandeln konnte. Nebenbei versuchte sie sich eine Ausrede zurecht zu legen, ohne dabei all zu viel unwahres sagen zu müssen, schließlich war lügen nicht gern gesehen, zumindest nicht von Inari.
Während sie also lauschte und Gedanken ordnete, erkannte sie diesen unangenehmen Beigeschmack des Sieges für diesen Abend. Wie sie den Geruch von verbranntem Fleisch hasste. Es war so gegen ihre Natur hier zu sein und genau genommen, hätte sie sich die Leiche auch gern einmal angesehen, aber es brannte eben wie Feuer in der empfindlichen Nase. Dennoch, es nütze nichts, schließlich schienen alle anders beschäftigt, als sich das unbekannte Magierwerk nocheinmal genauer zu betrachten.
So versuchte sie an allen vorbei möglichst unbemerkt zur Leiche zu schleiche, um dort in einem sicheren Abstand vor dem Feuer einen Blick darauf zu erhaschen.
Aber die Flammen gingen ihrer Arbeit nach und auch sonst glaube sie nichts ungewöhnliches mehr erkennen zu können. Vermutlich war es jetzt wirklich nur noch ein totes Stück Fleisch.
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Beitrag von Jad am Mi Feb 04 2015, 06:55

Vacor hatte reflexartig zu seinen Wurfdolchen gegriffen, als der Untote auf Mike zustürmte. Immerhin stand der Weiße Rabe direkte in der Angriffslinie. Doch ehe er den Jungen erreichte, vergruben Basil und Samuel ihre Waffen in dem Zombie. Dennoch ließ die Anspannung in den Muskeln des Elfen erst nach, als der tote Elf keine mehr in Seinen hatte und brennend zu Boden glitt. Er ging zu Farian hinüber und stellte sich dicht über ihn, ohne das die Flammen ihm die Haut verbrannten. Vacor musste begreifen was hier gerade geschehen war: Ein lebendiger Elf wurde von ihm getötet und stieg kurz darauf als Untoter wieder zu neuem Leben auf, mit dem Ziel Leben auszulöschen. Er konnte sich nicht vorstellen, dass es etwas persönliches zwischen Farian und Mike war. Immerhin hatte er Farians Leben ein dreiviertel Jahr durchleuchtet und war ihm auf den Spuren gewesen. Doch Mike hatte er heute zum ersten Mal gesehen, wie auch die anderen der bunten Truppe. Nein, diese Untoten waren reine Monster. Hungrige Bestien ohne Gnade die alles Leben verschlingen wollten.. Die Zornesfalte zwischen Vacors Augen wurde wieder tiefer. Er bekam einen unsäglichen Hass auf diesen Nekromanten. Bisher hatte er nur sehr vereinzelt Gerüchte darüber gehört und sich lieber um seinen Kram gekümmert. Es jetzt so nah mitzuerleben war wirklich etwas anderes.

Der Kopfgeldjäger zog ohne Vorwarnung seine Schwerter und ließ sie auf den brennenden Hals niedergehen. Mit einem großen Schlag hieb er Farian den Kopf ab. Blut spritze ihm übers Gesicht und trocknete sofort ob des Feuers fest. Der Rabe stand jedoch noch immer mit starrem Blick auf Farian da und sah, wie der Kopf etwas zur Seite rollte. Unbemerkte spannten sich seine Hände so fest um die Griffe der blutigen Schwerter, dass das Leder der Handschuhe knarzte. So etwas darf es nicht geben. Dieser Nekromant muss vernichtet werden.
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Beitrag von Mini Drachin am Mi Feb 04 2015, 21:44

Saltatrix blickte Samuel eineige Momente schweigend an. Sie versuchte Kontakt zu ihrem Meister aufzunehmen allerdings vergeblich. warscheinlich schlief er. "Ich werde dich - euch - gerne aufklähren," begann sie in ihrem gewohnten Flüstern "aber nicht hier." Sie blickte zum weißen Raben hinüber "Wir haben ohnehin schon genug Aufmerksamkeit und wollen sicherlich noch eine kleine Weile hier bleiben. Zumindest diese Nacht." Solange der Befehl ihres Meisters, nicht zu verraten was sie war, bestehen blieb konnte sie es ihnen schlicht nicht sagen. Dennoch hatte sie den Befehl "Freundschaft" zu schließen.
Sie sah Samuel wieder an "Egal für was ihr mich haltet, ich werde diese Sache zuende bringen. Bestenfalls mit euch, schlimmstenfalls ohne euch."
Das einzige was sie tun konnte war Zeit zu schinden um sich etwas passables auszudenken. Zudem war sie von dem Kampf ziemlich erschöpft und würde wohl nichtmehr lange die Kraft haben lange Sätze zu bilden, oder sich großartig Menschlich zu bewegen.

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Beitrag von Darnamur am Mi Feb 04 2015, 23:04

Bazilles grünes und braunes Auge huschten zwischen dem enthaupteten Toten und Saltatrix hin und her. Das Vieh war zäher gewesen, als gedacht. Die Idee mit Feuer war allerdings sehr gut gewesen, dass musste man Samuel lassen. Er reicht vielleicht körperlich nicht an die Söldner heran, die er damals in Bergmanns Kompanie angetroffen hatte, aber schlau war er. Das musste man ihm lassen.
„Gute Arbeit“, knurrte er seinem Gefährten zu. Dann wandte er sich an Saltatrix. Diese Magie war ungeheuerlich und unverständlich. Und Bazille mochte nichts, was sich seinem Verstand nicht erschließen konnte. Dennoch war er mit der Erklärung der Frau einverstanden. Gerade war wirklich kein guter Zeitpunkt und der Alkohol milderte für den hässlichen Söldner den Schock erheblich.
Außerdem sollte er ihr wohl auch dankbar sein: Ohne Saltatrix wäre Mike wohl von dem Geschöpf zerfleischt worden. Er selbst wäre nicht mehr rechtzeitig gekommen, um sich dem Biest in den Weg zu stellen. „Einverstanden. Das würde ich auch sagen. Irgendwo dort draußen läuft noch der Nekromant herum. Das ist das Wichtigste. Schwatzen können wir später noch“
Sein Blick fiel auf den Fuchs, der immer noch in der Gegend herumstand und zu lauschen schien. Was ist denn das nun bitte? Dieser Abend war wirklich wirr.
„Und wenn der Hurensohn hier ist, dann hat er vielleicht vor, das ganze Dorf zu überrennen. So wie diejenigen, die ihm zuvor zum Opfer gefallen sind. Wir müssen den Kerl noch heute Nacht auffinden und unschädlich machen.“
Er untermauerte das Gesagte, indem er dem glühendem und rauchendem Schädel des Toten einen Tritt verpasste.
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Beitrag von Elli am Do Feb 05 2015, 09:09

Die Antwort war nicht, was Samuel hatte hören wollen. Ganz und gar nicht. Aber er war es ja gewohnt, dass er nicht das bekam was er wollte. Er schnaubte bei ihren Worten. "Was soll der Scheiß? Ich werde das hier zu Ende bringen. Du bist keine Heldin in irgendeinem Märchenbuch. Schwing nicht so große Reden." Seine Stimme klang härter als er es gewollt hatte, doch in all den Jahren die er nun bereits lebte, hatte sich zuviel Bitterkeit in ihm niedergelassen. Er fragte nicht weiter, auch wenn er nur zu gerne wissen wollte, mit welche Ausgeburt der Hölle er es zu tun haben könnte.
Basil sprach ihn jedoch darauf hin an. Das kurz und knackig gehaltene Lob nahm er mit einem Nicken wahr und wich dann etwas von Salatrix weg. Sollten sie doch alle machen was sie wollten. Sie wussten nicht was er gesehen hatte. Der Vorschlag von Basil den Nekromanten zu suchen und zur Strecke zur bringen klang einleuchtend. Doch Samuel hatte keine Lust auf Gruppenplüsch.
"Klar. Lasst uns loslaufen und ihn finden. Vielleicht ist er ja schon unter uns. Wer sich einen Arm wieder anwachsen lassen kann, kann bestimmt auch Untote wieder auferstehen lassen." Er spürte eine altvertraute Kälte die sich um sein Herz schlich.
Dann zuckte er mit den Schultern und folgte dem Blick von Basil. Auch er blickte zu dem Fuchs. Ungewöhnlich, dieses Tiere waren eher scheu und setzten sich nicht neben eine Gruppe Menschen (und seltsamem Gesocks), nachdem sie von etwas gejagt wurden.
Bei dem Geräusch das Basils Stiefel an dem Schädel verursachte, drehte Samuel sich weg und schritt zum Toten - dem mittlerweile noch einmal der Hals durchtrennt worden war. Sicher war sicher. Er ergriff die Fackel die noch immer ein Stück abseits brennend am Rande des Geschehens lag und hob sie hoch. Er hielt es für eine gute Idee etwas Licht zu haben. Oder eben Feuer. Hatte immerhin einmal funktioniert - Sam war sich bewusst, dass es pures Glück gewesen war, dass die Leiche Feuer gefangen hatte. Mit Sicherheit würde er, der größte Unglücksrabe unter der Sonne, nicht noch mal mit so viel Glück gesegnet sein. Vermutlich war der nächste Untote eine Meerjungfrau oder so ein Scheiß.

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Beitrag von Schattenmond am Do Feb 05 2015, 18:38

Irgendwann, während sie lauschte, erfasste sie das Gefühl angestarrt zu werden. Obwohl sie es besser hätte wissen müssen, begann sie sich umzuwenden, um den Sachverhalt zu überprüfen. Als sie schließlich flüchtig in ein Augenpaare starrte und Samuel erneut zu einer Fackel griff, entschied sie sich endlich zur Flucht. Mit einem Satz und aufgestelltem nackenfell versuchte sie an ihren Weggefährten vorbei zu huschen und sich Richtung Wald in Sicherheit zu bringen.
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Beitrag von Leo am Fr Feb 06 2015, 16:56

Mike schnaufte kräftig durch. Der Stress hatte ihn doch stärker mitgenommen, als er gedacht und gewollt hatte. Ärgerlich. Warum hatte ihn so plötzlich aller Mut, alle Entscheidungsfreude verlassen, als dieses … Ding auf ihn zu gelaufen war? Er konnte es höchstens darauf schieben, dass der Anblick so furchtbar und bizarr zugleich gewesen war. Eine laufende Leiche sah man schließlich auch nicht alle Tage. Er gab sich Mühe, nicht hinzusehen, als der weiße Rabe der Leiche den Kopf abschlug. Das Geräusch war schon unappetitlich genug. Leichenschändung. Aber womöglich zu Recht.
Er sah zu Samuel, der aufgebracht wirkte und den Saltatrix‘ Fähigkeiten wohl beunruhigten. Ebenfalls zu recht, fand Mike, aber war das jetzt der richtige Zeitpunkt dazu? Sicher nicht. „Sam, das hat doch auch noch später Zeit, oder? Basil hat Recht, jetzt müssen wir erst mal unseren Auftrag erfüllen, wer weiß, ob wir dem Nekromanten je wieder so nahe kommen! Und ich traue Saltatrix“, ergänzte er und blickte die seltsame Frau offen an. Es war die Wahrheit. Sie hatte ihn geschützt, dafür womöglich ihr Leben riskiert. Würde der Nekromant so weit gehen, so sehr bluffen? Das konnte er sich nicht vorstellen.
Aber was Basil sagte, machte Sinn der Nekromant hatte bereits zwei Dörfer überfallen – was, wenn dieses hier das nächste war? Das mussten sie verhindern! Dafür waren sie schließlich hier … zumindest die Meisten von ihnen.
Aber wo konnte ein Nekromant stecken?
Meint ihr, der Nekromant …“, er stockte, „also, sucht er vielleicht noch nach … weiteren Leichen?“ Es war schließlich unwahrscheinlich, dass in den Gassen dieses Dorfes noch viele weitere Mordopfer herumlagen, die nur darauf warteten aufzuwachen. Nein, wenn ihr Gegner nach weiteren Zielen für seine Magie suchte, dann musste er dort sein, wo sich viele weitere Tote befanden … „Ob das Dorf hier einen Friedhof hat?
Er drehte suchend den Kopf hin und her. Vielleicht war ja irgendwo eine Kirche in Sicht … aber wenn dieses Dorf über ein Gotteshaus verfügte, dann hatte es offenbar keinen Turm, oder es war zu dunkel, um ihn zu sehen. Mike seufzte. Wäre ja auch zu einfach gewesen.

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Beitrag von Mini Drachin am Fr Feb 06 2015, 20:21

Hätte es eine Verbindung zwischen Saltatrix Gedanken und Gefühle und ihrem Körper gegeben häte sie wohl laut aufgelacht, als Sam ihr erklährte dass sie keine Heldin war.
Dämonen waren niemals Helden. Nicht in dieser Welt.
Als Sam eine bemerkung darüber machte, dass sie vielleicht der Nekromant sein könnte viel ihr die parallele auf. Sie war kein Nekromant, sie war der tote. Ihr Meister wäre dann der den sie töten sollte.
Aber es gab einen unterschied zwischen diesen toten und ihr. Zum einen hatte ihr Körper einmal gelebt, als sie ihn übernommen hatte, zum anderen war sie um einiges schlauer als die Toten. Zumindest hoffte sie das.
Warum hoffte sie das eigentlich? Wenn sie getötet würde, war sie erlöst oder nicht?
Oder konnte ihr Meister sie einfach in einen anderen Körper zwingen? Sie wusste es nicht. Sie wusste nicht, wie mächtig ihr Meister war.

So oder so. Sie hatte nicht mehr genug Kraft mit ihrem Körper nach dem Nekromanten zu suchen.
Sie sah Mike an, als er meinte, er würde ihr vertrauen. sie überredete ihren Körper zu einem Lächeln. es war zwar schwach, aber da.
Freundschaft und so.
Seine Idee mit dem Friedhof war nicht so abwegig: "Gute Idee. Wir sollten fragen."

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Beitrag von Elli am Mo Feb 09 2015, 11:47

"Bevor wir losziehen, sollten wir vielleicht die ganze Gruppe zusammen suchen. Wenn ich das richtig sehe, fehlt Oorm und dieses junge Ding." im Namen merken war er noch nie gut gewesen. Plötzlich schoss der Fuchs in der Nähe von Samuel vorbei. Ob er ihn fangen könnte? Nekromanten waren bestimmt zu einer Menge Scheiße fähig. Warum nicht auch einen Spion in Fuchsgestalt schicken? Doch er überlegt es sich anders. Zu oft hatte er von Geschichten gehört, bei denen Menschen von Tieren, wie Füchsen, die sich seltsam verhielten, gebissen wurden und schließlich Schaum vor dem Mund hatten und elendig verreckten. Er wollte sicherlich nicht schäumend in einem Bett ersticken, während Salatrix daneben stand und mit ihren Armen jonglierte. Es gab wirklich einen Haufen kranke Scheiße, die einen jeden Tag überraschte. Natürlich war der Fuchs längst weggehuscht, nachdem Sam seine Überlegung mit sich selbst ausdiskutiert hatten. Wieder verschwendete Lebenszeit.

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