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Beitrag von Leo am Do Jul 03 2014, 14:20

Vielen Dank an MiniDrachin für ihr Engagement und ihre Zeichenkünste, die sie mit dieser Karte zur Verfügung gestellt hat! Thumb up


Torants Bibliothek Karte_10


Der kleine Kontinent Torant ist in drei Hauptgebiete unterteilt.

Inselkönigreich:
Im Nordosten liegt das Inselkönigreich mit seiner Hauptstadt Mauris, ein kleines Inselarchipel unweit der Hauptinsel. Es umfasst die vier größeren Hauptinseln und einige weitere kleine Eilande (nicht auf der Karte verzeichnet). Die Inseln sind hauptsächlich bewaldet oder von Ackerland und Ebenen durchzogen. Die vereinzelten Bewohner leben zumeist vom Fischfang oder vom Ackerbau. Ihre Haut ist normalerweise braun, ihre Haare schwarz – die Markenzeichen eines Inselbewohners. Das Leben hier ist einfach, auch in den Städten, die nicht sehr groß sind und eigentlich mehr wie zu groß geratene Dörfer wirken.

Jagnia:
Jagnia ist der nördliche Teil der Hauptinsel von Torant. Er ist der größte und am dichtesten besiedelte Teil von Torant und hauptsächlich von freundlichen Wäldern und Wiesen bedeckt, die eine Besiedelung dank ihrer Fruchtbarkeit einfach gestalten. Im Norden Jagnias, östlich der Kleinstadt Grat, liegen hügelige Hochländer, und südlich der Stadt Faent (weshalb Faent auch den Spitznamen „Die letzte Stadt“ erhalten hat) beginnt das Grenzgebirge, ein unwirtliches Steinmassiv, das Jagnia von den Südlanden abschneidet. Die Hauptstadt Jagnias und zugleich größte Stadt Torants ist das nordöstlich gelegene Toria, eine Hochburg des Handels, des Fortschritts und der Politik, denn in Toria findet sich nicht nur ein ausladender Hafen, sondern auch das Senatsgebäude, in welchem fast alle wichtigen Entscheidungen Torants letztlich entschieden werden. Jagnias Bewohner sind vielfältig und haben nur selten äußerlich viel gemeinsam, abgesehen davon dass sie überwiegend helle Haut haben.

Südlande:
Die Südlande liegen – wie der Name schon sagt – auf dem südlichen Teil der Hauptinsel Torants. Diesen etwas verächtlichen Namen – allein nach der Himmelsrichtung vergeben – hat das Gebiet den Bewohnern Jagnias zu verdanken, von denen die meisten auch nicht viel mehr als die Himmelsrichtung über die Südlande wissen. Sie sind nur über einen dünnen Landstrich mit Jagnia verbunden, auf dem allerdings das berüchtigte Grenzgebirge liegt, eine gefährlicher Ort, in den sich kaum jemand freiwillig begibt. Die Südlande selbst sind nur sehr dünn besiedelt. Hier leben hauptsächlich Nomadenstämme verschiedenster Rassen, die nur selten sesshaft werden oder gar so etwas wie Dörfer gründen. Eine Hauptstadt gibt es nicht. Die Südländer bleiben viel unter sich, Kontakt oder gar Handel nach Norden besteht nur sehr unregelmäßig. Die Landschaft in den Südlanden wirkt auf den ersten Blick karg und flach, da man hier hauptsächlich trockene Steppe und Savanne vorfindet, allerdings beherbergt dieses Gebiet eine Vielzahl an faszinierenden Lebensformen.

Wichtige Entfernungen:

- Toria – Schwanenstein – Lisiti: jeweils 2 Tage zu Fuß
- Toria – Burlitt: 3 Tage zu Fuß, 2 Tage per Schiff
- Toria – Kreuzhof: 4 Tage zu Fuß
- Toria – Faent: 6 Tage zu Fuß
- Toria – Grat: 6 Tage zu Fuß, 3 Tage per Schiff

- Toria – Mauris – Neuenburg: jeweils 2,5 Tage per Schiff

- Kreuzhof – Faent: 4 Tage zu Fuß
- Kreuzhof – Hurmold: 3 Tage zu Fuß
- Kreuzhof – Grat: 4 Tage zu Fuß

- Faent – Burlitt: 6 Tage zu Fuß
- Faent – Cociomónch: Luftlinie 6 Tage, 10 Tage zu Fuß (Grenzgebirge)
- Faent – Vayatamm: Luftlinie 6 Tage, 10 Tage zu Fuß (Grenzgebirge)

- Cociomónch – Vayatamm: 6 Tage zu Fuß

- Toria – Vayatamm: 14 Tage per Schiff


Zuletzt von Leo am Mo Nov 30 2015, 00:13 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet

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Beitrag von Leo am Do Jul 03 2014, 20:25

Politik und Gesellschaft Torants

Torant verfügt über kein einheitliches politisches System. Stattdessen variiert die Form der Herrschaft mit den einzelnen Ländern.

Inselkönigreich:
Im Inselkönigreich herrscht seit Urzeiten immer die gleiche menschliche Herrscherfamilie. Sie wird und wurde nie gewählt, und wenn der herrschende König abdankt oder stirbt, wird sein Nachfolger durch die festgelegte Thronfolge bestimmt, nach welcher stets das älteste lebende Kind des Monarchen – gleich, ob männlich oder weiblich – den Thron übernimmt, sofern es nicht ausdrücklich verzichtet. Der „Inselkönig“ ist der alleinige Herrscher über das Archipel und zugleich der oberste Richter bei Gerichtsverfahren, ein weiteres Staatsorgan neben ihm existiert nicht und ist auch in näherer Zukunft nicht absehbar, denn bisher kam es nur sehr selten in der Geschichte des Königreiches zu einem Missbrauch der königlichen Macht, und daher sind die Insulaner eigentlich recht zufrieden mit ihrer Monarchie. Momentane Inselkönigin ist Theresa II., die für ihren Gerechtigkeitssinn und ihre Sanftmut bekannt ist und vom Volk hochgeschätzt wird.

Jagnia:
In Jagnia ist man politisch relativ fortschrittlich. Das zentrale Staatsorgan ist der Senat in Toria, welcher größtenteils demokratisch die zentralen politischen Fragen diskutiert und über Probleme berät. Parteien existieren nicht, jeder der 20 Senatoren (die allesamt studiert haben müssen) ist ausschließlich sich selbst verpflichtet. Des Weiteren existiert ein Obersenator, welcher von den Senatoren per Mehrheitsentscheid gewählt wird. Dieser verfügt bei den gefällten Entscheidungen über ein Vetorecht und hat somit bei Entscheidungen das letzte Wort, ansonsten finden nach den Diskussionen auch hier Entscheidungen per Mehrheitsentscheid statt. Die Justiz ist in Jagnia im Gegensatz zum Inselkönigreich von der Politik losgelöst. Einen König gibt es in Jagnia schon seit mehreren Jahrhunderten nicht mehr.

Südlande:
Die Südlande sind – wie in den meisten Bereichen – auch in der Politik weit hinter den anderen Gebieten zurückgeblieben. Tatsächlich ist es sogar so, dass es in den Südlanden keine wirkliche Form der Politik gibt; die Nomadenstämme sorgen allein für sich und haben kein übergeordnetes System. Es herrscht demnach nur das Recht des Stärkeren, ansonsten jedoch Anarchie. Obwohl es keinerlei offizielle Gesetzgebung gibt, herrschen auch in den Südlanden gewisse Normen; das Töten und Stehlen ist hier genauso wenig gern gesehen, wie in den nördlichen Gefilden Torants, und auch in den Südlanden gibt es eine gewisse Form der Justiz, auch wenn es zumeist Selbstjustiz ist und die Vorgehensweise hier von Stamm zu Stamm unterschiedlich ist.


Gesellschaft:
Der Kontinent Torant befindet sich (gemäß unserer Zeitrechnung) etwa im 16. Jahrhundert, also einer Zeit, die dem Ende des Mittelalters im Übergang zur Renaissance gleichzusetzen ist; der Kalender in Torant steht beim Jahr 747 seit Beginn der Zählung, wobei aber natürlich nicht das Jahr 0 für Jesu Geburt steht. In den nördlichen Gefilden gibt es schon durchaus moderne Tendenzen, wie etwa den Ansatz einer Republik (Jagnia). Gesellschaftlich ähnlich sind sich in Torant vor allem Jagnia und das Inselkönigreich, während die Südlande (nicht zuletzt aufgrund ihrer abgeschnittenen geografischen Lage) in vielen Bereichen deutlich weniger entwickelt sind, als die nördlichen Gefilde.
Schulen gibt es auf dem Kontinent nur verstreut, eine Schulpflicht existiert nicht, was dazu führt, dass eigentlich nur die reicheren Kinder in den Genuss von Schulbildung kommen. Die einzigen, aber hoch angesehenen Universitäten des Kontinents gibt es in Jagnia, in den Städten Toria und dem im Westen gelegenen Hurmold, wo jeweils Frauen und Männer gleichermaßen studieren können. Viele Studierende gibt es nicht, und die Fächerkombination ist auch nicht sehr breit, aber die Bildungsansprüche und –ergebnisse sind nicht die schlechtesten. Forschungseinrichtungen gibt es hauptsächlich im fortschrittlichen Toria.
In den Südlanden gibt es all solche Einrichtungen nicht. Kinder gehen nicht zur Schule, einfach weil es keine gibt, nicht einmal in den wenigen vorhandenen Dörfern (die eigentlich auch mehr eine Art feste Nomadensiedlung darstellen). Ebenso wenig existieren Universitäten, Bibliotheken oder Labore. Es gibt zwar durchaus Stämme, dir ihre Kinder kollektiv in einer Art „Unterricht“ erziehen, aber meist lernen die Kinder eher praktische Sachen, die beim Überleben helfen, statt Mathematik oder Musik.

Währung:
Die Währung in Torant ist der "Silbertaler" (oder kurz Taler), eine einfache Eisenmünze von nicht sehr hohem Wert. Des Weiteren existiert der sogenannte "Kratzer", eine kleinere Währungseinheit. 10 Kratzer entsprechen einem Taler. Nahrung (wie etwa ein Brot oder Fisch) ist meist für etwa einen Taler (manchmal sogar weniger) zu erwerben, eine Unterkunft in einer gewöhnlichen Herberge für 5-10 Taler usw.
In den Südlanden gibt es keine festgelegte Währung, nur wenige der Nomadenstämme verwenden Silbertaler oder sehen überhaupt einen Nutzen in Geld.


Zuletzt von Leo am Di Jan 19 2016, 17:37 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet

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Beitrag von Leo am Fr Jul 04 2014, 15:43

Rassen von Torant

Torant ist ein Ort, der hauptsächlich von Menschen bevölkert ist. Sie schreiben die Geschichte, sie sind das zentrale Volk, um das sich fast alles auf dem Kontinent dreht.
Dennoch leben in dieser Welt nicht ausschließlich Menschen, sondern noch einige andere Wesen …

Menschen:
Die Menschen

Die Menschen sind das zentrale Volk Torants. Sie findet man überall auf dem Kontinent und die Geschichte und auch die Gegenwart drehen sich hauptsächlich um ihre Taten. Wie sie aussehen dürfte wohl hinreichend bekannt sein.
Die menschliche Gesellschaft hat den Kontinent am meisten durchdrungen. Die allermeisten Städte und Dörfer in Torant beherbergen zum Großteil menschliche Bewohner, und auch die Nomaden in den Südlanden sind zum Großteil Menschen. In Torant sind (teils abhängig vom Gebiet) Menschen aller Art zu finden, ob dunkel- oder hellhäutig, groß und lang oder gedrungen gebaut und Stadtmenschen ebenso wie Umherziehende.

Elfen:
Die Elfen

Die Elfen sind eine etwas größere Rasse, doch noch bedeutend seltener als die Menschen. Die allermeisten haben sich der Gesellschaft der Menschen angepasst und leben einfach unter ihnen wie ganz gewöhnliche Bürger oder Nomaden. In den Südlanden gibt es zwar einige wenige Gruppen, die nur aus Elfen bestehen, aber das ist eher selten. Diese Rasse hat den Ruf, besonders edel und weise zu sein, das ist aber nur ein Mythos, denn es gibt verruchte Elfen ebenso wie strohdumme.
Elfen ähneln vom Aussehen her den Menschen. Sie sind meist etwas größer und haben helle Haut und Haare, wobei das jedoch nicht die Regel ist. Das Auffälligste an ihnen sind wohl ihre spitz zulaufenden Ohren.
Elfen haben meist eine sehr positive Einstellung zur Natur und bergen das Potential in sich, mit Pflanzen und Tieren (jedoch nicht mit Gestaltswandlern in Tierform!) zu kommunizieren. Bei den Elfen in den Südlanden gehört es zur normalen Erziehung, seinen Nachkommen diese Gabe zu lehren, während die Gabe in Jagnia und dem Inselkönigreich weit seltener gefördert wird. Wenn die Gabe jedoch nicht bereits frühzeitig gefördert wird, wird ein Elf sein ganzes weiteres Leben nicht mehr in der Lage sein, mit der Natur zu sprechen.
Elfen sind in der Lage, sich sowohl mit ihrer eigenen Art als auch mit Menschen fortzupflanzen. Wenn ein Elf und ein Mensch ein Kind bekommen, entsteht ein sogenannter Halbelf, eine Art Hybridwesen, das selbst keine Kinder zeugen kann und weder richtig Elf, noch richtig Mensch ist. Halbelfen sind verhältnismäßig selten.
Die Lebenserwartung von Elfen entspricht etwa der der Menschen.
Die Elfen verfügen über eine alte, traditionelle Sprache, die 'Noimi', die sich deutlich von der menschlichen unterscheidet. Sie wird nur noch sehr wenig gesprochen und findet für gewöhnlich in sehr speziellen Kontexten (z.B. der Religion) Verwendung; einige wenige Elfen weigern sich jedoch bis heute, die Noimi zugunsten der menschlichen Sprache aufzugeben.

Zwerge:
Die Zwerge

Die Population der Zwerge ist ähnlich groß wie die der Elfen. Zwerge leben ausschließlich in Jagnia und haben ihre Wurzeln meist in der Bergbaustadt Faent, wenn sie überhaupt je von dort weggezogen sind. Die meisten leben dort seit vielen Generationen als Bürger, zumeist als Metallarbeiter (Schmiede etc.) oder als Bergarbeiter, die das Grenzgebirge nach Bodenschätzen durchsuchen – eine Arbeit, die den Zwergen aus welchen Gründen auch immer nicht nur liegt, sondern auch große Freude bereitet.
Zwerge sind für gewöhnlich nicht viel größer als ein menschliches Kind, dafür häufig aber umso kräftiger gebaut, selbst die weiblichen. Zwerge sind von Natur aus ziemlich starke Wesen, die Lasten tragen können von denen Menschen nur träumen. Es gehört bei ihnen zur Gewohnheit, Bärte zu tragen, und häufig sieht man bei den Zwergen auch lange Haare mit geflochtenen Zöpfen, obwohl auch das nicht immer der Fall ist.
Wie auch die Elfen, werden Zwerge etwa gleich alt wie gewöhnliche Menschen.

Gestaltswandler:
Die Gestaltswandler

Gestaltswandler sind in Torant ziemlich selten und den wenigsten Bewohnern bekannt. Meist leben sie unerkannt unter den Menschen, da sie sich äußerlich nicht von ihnen unterscheiden und in Einzelfällen früher sogar Menschen waren. Es gibt sie überall gleichermaßen, und meist merkt man ihnen ihre wahre Rasse nur geringfügig an.
Gestaltswandler haben ein einzigartiges Talent: Jeder von ihnen kann sich in ein bestimmtes Tier verwandeln, wann immer ihm danach ist. Welches dies ist, wird durch die Eltern bestimmt, denn diese vererben „ihr“ Tier an ihre Kinder – sofern die Wandelfähigkeit überhaupt durchkommt; da Gestaltswandler sehr selten sind, zeugen sie ihre Kinder meist mit gewöhnlichen Menschen, und nicht immer ist dann auch das Kind ein Gestaltswandler.
Allerdings sind Gestaltswandler in beiden ihrer Formen auf eine gewisse Weise „unperfekt“ – nie sind sie vollständig ein Mensch, sondern neigen zu animalischen Reaktionen (wie sie es als Tier täten). Als Tier hingegen verfügen sie immer noch über gewisse menschliche Attribute, wie den inneren Drang auf zwei Beinen zu laufen etc. Daher ist ein Leben als Gestaltswandler zwar eine Chance, aber gleichzeitig auch nicht einfach.
In seltenen Fällen kommt es vor, dass ein gewöhnlicher Mensch erst nachträglich zu einem Gestaltswandler wird. Wie es dazu kommt ist nicht bekannt, und auch nicht wie (und ob) dies rückgängig gemacht werden kann. Fakt ist aber, dass diese Menschen mangels Erfahrung in ihrer tierischen Form weit weniger zurechtkommen, als echte Wandler, die sich schon ihr Leben lang verwandeln.
Elfen und Zwerge können keine Gestaltswandler werden.

Kitsune:
Die Kitsune

Die Kitsune sind eine ziemlich alte Rasse und gelten als eine Unterklasse der Gestaltswandler. Ihre Existenz ist wenigen bekannt, da sie hauptsächlich in den Südlanden und zudem eher zurückgezogen leben.
Kitsune sind eine Art magischer Fuchs-Gestaltswandler. Sie können sowohl die Gestalt eines Fuchses, als auch die eines Menschen annehmen. Als Füchse verfügen sie über mehrere Schwänze, die sich im Laufe ihres Lebens teilen.
Kitsune sind in der Lage, Magie zu wirken, allerdings immer nur von einem bestimmten Zweig, wie zum Beispiel Heilungsmmagie oder ein bestimmtes der Elemente. Mit jeder Schwanzteilung erweitern sich die magischen Fähigkeiten um einen Teilbereich.


Zuletzt von Leo am Di Aug 04 2015, 12:51 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Beitrag von Leo am Sa Feb 14 2015, 18:10

Geografie Torants

Nähere Informationen zu Städten und wichtigen Gebieten


Inselkönigreich

Mauris:
Mauris

Mauris ist die mit Abstand größte und zugleich älteste Stadt des nordöstlichen Inselarchipels und zudem dessen Hauptstadt. Sie liegt im Norden der westlichen Insel und verfügt angeblich über den größten Hafen des Kontinents.
Mauris ist durch den florierenden Handel eine wohlhabende Stadt geworden, und das sieht man ihr an, denn die Hauptstadt des Inselkönigreichs ist alles andere als unauffällig. Hohe Gebäude, verspielte und zugleich pompöse Architektur und ausgedehnte Park- und Zieranlagen zeichnen sie aus. In den reicheren Vierteln sind fast alle Gebäude aus Kalkstein erbaut oder weiß angestrichen worden, und auch Mauris‘ Stadtmauer ist weiß, was der Stadt den Ruf einbringt, besonders bei Sonnenuntergang malerisch schön zu sein.
In einem der Außenbezirke der Hansestadt findet sich zudem der königliche Palast, in welchem seit vielen Jahrhunderten die königliche Familie des Landes residiert und herrscht. Der Palast ist berühmt für seine ausgefallene Architektur und gilt als eines der schönsten Gebäude der bekannten Welt. Momentane Herrscherin des Inselkönigreichs ist Theresa die II., welche beim Volk beliebt ist und als gerecht und scharfsinnig gilt.

Neuenburg:
Neuenburg

Neuenburg ist eine eher kleine Stadt, aber immerhin noch die größte Ansiedlung auf der östlichen Insel des Inselkönigreiches; daher hat es vielerorts den Ruf, das ‚Tor zur Ostinsel‘ zu sein. Es liegt an der Südküste ebenjener Insel, dem Meer hingewandt.
Neuenburg ist eher unscheinbar und nicht besonders reich. Die Einwohner sind einfache Leute, häufig Fischer, Händler oder Handwerker, was auch am Stadtbild erkennbar ist: Neuenburg besteht aus einer dicht gedrängten Masse aus strohgedeckten, hölzernen Hütten ohne viel Schmuck und Prunk, wie es ihn etwa in Mauris gibt. Eine große Holzpalisade umgibt die Stadt und schützt sie vor Übergriffen von der Landseite aus, der kleine Hafen jedoch ist ohne Überwachung und steht jedem offen. Die Neuenburger sind in Torant bekannt und geschätzt als bescheidene, sympathische Leute, und Gastfreundschaft gilt hier als großes Gut – obwohl die Einwohner nicht viel haben, teilen sie doch das, was sie haben, gern und ohne Zögern.


Jagnia

Toria:
Toria

Toria ist die Hauptstadt des Landes Jagnia und die größte und am dichtesten besiedelte Stadt Torants. Sie liegt auf einer Landzunge im Norden des Landes und grenzt an die ‚torische See‘, die Bucht, die im Nordwesten an die Stadt anschließt. Des Weiteren liegt Toria genau an der Mündung des Silberstroms, einer der breitesten Flüsse Jagnias, der im Grenzgebirge entspringt.
Wie auch Mauris (das zudem einer der Haupthandelspartner ist) verfügt Toria über einen großen Hafen, der jedoch wegen der hohen Kriminalität und dem direkten Anschluss an die weniger schönen Viertel nicht den besten Ruf hat. Torias Hauptverdienste liegen weniger im Handel, als in der Forschung; man sagt, Toria sei technologisch der restlichen Welt deutlich voraus. Das merkt man auch dem Stadtbild an: Torias Straßen sind allesamt gepflastert, viele wichtige Wege sind auch des Nachts beleuchtet und die Stadt verfügt über allerhand Labore verschiedenster Zwecke samt einem großzügigen Forschungsbudget.
Im Zentrum Jagnias findet sich zudem das wichtigste politische Organ des Landes – der jagnaische Senat mit seinem momentanen Oberhaupt Flint Gwynneth, ein betagter, aber intelligenter und durchsetzungsstarker Mann. Der Senat ist, wie so viele Gebäude der Stadt, ein schmuckloses, zweckmäßiges Gebäude aus Stein und dunklem Holz.

Grat:
Grat

Grat ist die nördlichste Stadt Jagnias und liegt im Nordwesten der Hauptinsel. Es verbindet dort die letzten Ausläufer der nördlichen Hügelregionen direkt mit dem Meer.
Grat ist vor allem bekannt für seinen aufwendigen Baustil, denn das Gelände dieser Stadt ist eigentlich äußerst unwegsam, und bis heute rätseln manche Grater, wie ihre Vorfahren es damals geschafft haben, ihre Heimatstadt zu errichten. Grat erstreckt sich über ein gutes Dutzend Hügel und Täler, wurde auf mehreren Ebenen errichtet und verfügt vor allem über eine Unmenge an Brücken. Diese Brücken scheinen wahllos zwischen den Bergen angeordnet zu sein, erfüllen aber dennoch ihren Zweck – wann immer man von einem Hochplateau zu einem anderen wechseln will, es ist immer eine Brücke oder eine Leiter in der Nähe, die dies ohne große Umwege ermöglicht.
Wie die meisten Küstenstädte, verfügt auch Grat über einen Seehafen und zudem über einige einzigartige Waren, die von dort aus in die Welt verschifft werden, wie etwa den beliebten Hochlandweizen, der in vielen Brauereien verwendet wird. Zum Großteil lebt Grat jedoch vom Bergbau; anders als in Faent wird hier Granit und Kalkstein, bisweilen auch Salz abgebaut.

Hurmold:
Hurmold

Die kleine Stadt Hurmold ist die größte Ansiedlung in Jagnias eher karg besiedeltem Westen. Sie liegt ein wenig außerhalb und weit weg von anderen großen Städten, erfreut sich aber dennoch einer nicht unwesentlichen Bedeutung für das Land.
Hurmold ist in ganz Jagnia bekannt als die Metropole des Wissens und der Bildung. Neben Toria beherbergt es die einzige Universität des Landes und damit des gesamten Kontinents. Außerdem gibt es in Hurmolds Zentrum annähernd zwanzig Bibliotheken, vermutlich mehr als in allen anderen Städten des Landes zusammengenommen. Viele Gelehrte, Kartografen und Schriftkundige zieht es nach Hurmold, doch auch all jene, die für ihre Probleme Bücher und Gelehrte heranziehen wollen, sind hier gern gesehen.
Hurmolds Gebäude zeichnen sich vor allem durch ihre vielen Hochbauten und Türme aus. In diesen Türmen sind oft Privatbibliotheken oder Sternwarten untergebracht. Die meisten Häuser sind aus Stein gebaut, um die wertvollen Bücher und Karten vor möglichen Bränden zu schützen; dennoch wirkt Hurmold in seiner Gesamterscheinung dank breiter, offener Straßen und der säulenreichen Architektur auf Reisende keineswegs abweisend.

Faent:
Faent

Faent liegt im äußersten Süden Jagnias, unmittelbar vor dem Grenzgebirge. Die Stadt Faent wird häufig auch nur mit ihrem Zweitnamen bezeichnet: die ‚Stadt der Zwerge‘. Wer schon einmal in Faent war, weiß, dass dies wohl der Wahrheit entspricht – in Faent wimmelt es nur so von Zwergen, ganz im Gegensatz zu den anderen Städten Torants; hier im Süden machen sie sogar den Großteil der Bevölkerung aus.
Nichtsdestotrotz hat es seit jeher auch Menschen nach Faent verschlagen, daher sieht die Stadt auf den ersten Blick nicht nach etwas Besonderem aus. Eine steinerne Mauer vereinigt die windschiefen Häuser Faents zu einem nicht unbedingt einladenden Ort, zumal es dank des nahen Grenzgebirges häufig zu starken Niederschlägen in und um die Stadt kommt, allerdings haben die Eisenwaren jeder Art aus Faent einen hervorragenden Ruf. Die Stadt lebt vom Bergbau und den Schmiedeerzeugnissen seiner zwergischen Bewohner, denn seit jeher fördern die Zwerge wertvolles Eisen, aber auch Gold und Juwelen aus dem nahen Grenzgebirge.
Die Stadt der Zwerge ist nicht eben beliebt. Ihre Bewohner werden häufig als mürrisch und wenig gastfreundlich beschrieben, und es scheint eine Tatsache zu sein, dass die Faenter lieber unter sich bleiben. Beinahe alle Zwerge, die nicht in Faent selbst wohnen (was nur wenige sind), haben doch zumindest ihre Wurzeln in der Bergbauerstadt.

Südliche Sümpfe:
Südliche Sümpfe

Die südlichen Sümpfe Jagnias sind einer jener Orte, die gerne in Geschichten für unartige Kinder Verwendung finden. Sie erstrecken sich über einen guten Teil des südöstlichen Gebietes in Jagnia und umfassen mehrere mehr der minder große Flüsse und Seen.
Die südlichen Sümpfe sind vor allem für ihren berühmt-berüchtigten Nebel bekannt – angeblich soll er hier so dicht sein, dass man nicht einmal mehr bis zu seinen Füßen hinabschauen könne. Wenn es in den Sümpfen einmal nicht neblig ist, so regnet es meist, was die Sicht ebenfalls erschwert, und tödliche Unfälle sind hier nicht selten. Bis auf ein paar Torfstecher und Eigenbrötler sind die Sümpfe jedoch menschenleer, und kaum jemanden verschlägt es freiwillig hierher.

Grenzgebirge:
Grenzgebirge

Das Grenzgebirge gilt als einer der gefährlichsten Orte Torants. Es ist die einzige Landverbildung zwischen Jagnia und den Südlanden, wobei nicht ganz klar ist, zu welchem der Länder es zugehörig ist – allerdings beanspruchte bisher keines der Länder diesen unwirtlichen Landstrich für sich.
Das Grenzgebirge ist reich an Bodenschätzen (was sich besonders die Zwerge in Faent auf der jagnaischen Seite zunutze machen), allerdings auch sehr gefährlich und zur Überquerung nur bedingt geeignet. Niedrige Temperaturen, zahlreiche Schluchten, heimtückische Erdrutsche und angriffslustige Tiere machen den Fußweg durch diese Berge so beschwerlich, dass Karawanen aus den Südlanden eine Seltenheit geworden sind. Informationen aus den südlichen Gebieten durchdringen die Berge nur schwer, sodass man im Norden nur wenig über die Südländer weiß, und dasselbe trifft auch anders herum zu.


Südlande

Vayatamm:
Vayatamm

Das sehr weit südlich gelegene Vayatamm ist eine der wenigen festen Siedlungen der Südlande und vermutlich im Süden die größte seinesgleichen. Hätten die Südlande eine Hauptstadt, so wäre es wohl Vayatamm; aufgrund der sozialen Strukturen im Süden würde eine derartige Hauptstadt jedoch keinen Sinn ergeben.
Die Entstehungsgeschichte von Vayatamm liegt größtenteils im Dunkeln. Vermutlich entstand es, als einer der Nomadenstämme im Süden beschloss, an der Stelle des heutigen Vayatamms zu bleiben, da die Böden der Gegend sehr fruchtbar sind.
Die Stadt macht einen sehr simplen Eindruck. Die niedrigen Hütten und Farmen befinden sich eher in einem lockeren Zusammenschluss, als dass sie wirklich eine Stadt bildeten, sie stehen weit auseinander, und Befestigungen oder dergleichen gibt es nicht. Vayatamm ist der Haupt-Handelsstützpunkt für Waren, die nach Mauris und Toria gelangen, da es über einen Zugang zum Meer verfügt (auch, wenn der ‚Hafen‘ von Vayatamm nur aus zwei kurzen Holzstegen besteht). Allerdings kommen nur wenige Schiffe ans Ziel, da viele an der südländischen Küste von Piraten abgefangen werden, und über den Landweg werden wegen dem berüchtigten Grenzgebirge kaum noch Waren verschickt. Daher ist der Handel mit dem Norden selbst in Vayatamm nur sehr unregelmäßig.


Zuletzt von Leo am Do Sep 03 2015, 17:08 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Beitrag von Leo am Mi Feb 18 2015, 16:46

Torants Religionen

In dieser Übersicht sind alle Religionsformen aufgeführt, die in Torant üblich sind. Am verbreitetsten ist der menschliche Glaube, dem auch viele Elfen, Zwerge und Gestaltswandler anhängen, doch besonders die Elfen verfügen über eigene religiöse Vorstellungen. Es ist in Torant nicht üblich, dem Glauben viel Bedeutung beizumessen oder ihn womöglich in Feindschaften und/oder Kriege ausarten zu lassen, stattdessen leben die Religionen bislang friedlich nebeneinander her.


Menschen:

Torants menschliche Bevölkerung aus Jagnia und dem Inselkönigreich hängt zum Großteil einer Glaubensrichtung an, die grob mit dem Christentum vergleichbar ist. Da es in den nördlichen Ländern kaum ernstzunehmende Strömungen anderer Glaubensrichtungen gibt, hat dieser Glaube keinen spezifischen Namen; um ihn von anderen zu unterscheiden, nennen die Anhänger ihn höchstens ‚den einen Glauben‘ oder Vergleichbares.
Auch der Glauben in Torant dreht sich hauptsächlich um eine der Bibel nicht unähnliche Schrift, die jedoch keinen Namen trägt und meist nur ‚das Buch‘ genannt wird – wenn jemand beispielsweise mundartlich sagt, ‚das stehe so im Buch‘, dann ist damit ein Verweis auf die heilige Schrift gemeint. Das Buch ist bei Weitem nicht so dick wie die Bibel, es umfasst nur etwa 150 spärlich beschriebene Seiten. Es beschreibt ausführlich die Erschaffung Torants durch einen Gott, der nie namentlich genannt wird und auch keine nähere Beschreibung erhält - laut dem buch sei dieses Wesen nicht mit Worten zu beschreiben.
Einige weitere Erzählungen schildern Begegnungen von Torantern mit diesem Gott und zählen dabei gewisse Tugenden auf, an die sich die Menschen zu halten hätten, wie etwa Güte, Gerechtigkeit und Genügsamkeit, aber auch Fruchtbarkeit und (wenn auch bescheidene) Lebensfreude. Der Urheber des Buches ist bis heute unbekannt, auch wenn Gelehrte davon ausgehen, dass es ein Einzelner gewesen sein muss, da die Schrift nur in wenige Kapitel unterteilt ist, nur wenige Erzählungen neben der Schöpfung enthält und in sich recht konsistent ist.
Die Kirche (eine auch in Torant übliche Bezeichnung) ist bei Weitem nicht so mächtig wie das Christentum seinerzeit. Sie hat so gut wie keinen Einfluss auf die Politik der nördlichen Länder, und auch die Schicht des Klerus, der reicheren Kirchenmänner, existiert in Torant kaum. Die Kirche bildet auf dem Kontinent eher eine Art lockeren Zusammenschluss, der hauptsächlich von Spenden lebt. Die Aufgaben der Kirche liegen im Bereich der Traditionswahrung; so haben Priester zum Beispiel das Privileg, Brautpaare zu trauen (obwohl viele Leute im privaten Rahmen heiraten) oder Menschen, meist Kinder, zu taufen – weniger, um sie in den Kreis der Kirche aufzunehmen, sondern eher, um Gott um Schutz im weiteren Leben des Getauften zu ersuchen.
In Torant gibt es kaum Klöster und Abteien. Zwar nennen sich Menschen, die ihr Leben stark dem Glauben widmen auch hier Mönche und Nonnen, nur leben sie meist weiterhin ihr Leben unter ihren Mitwesen fort und ziehen sich nicht in klösterliche Abgeschiedenheit zurück. Die Kirchen und Kapellen Torants sind ähnlich aufgebaut wie christliche Gebetsstätten, mit dem Unterschied, dass es hier keine Kreuze, Fische oder ähnliche Symbole gibt.

Elfen:

Der elfische Glaube beruht auf der Überzeugung, Torant sei seinerzeit von einem sich liebenden Götterpaar erschaffen worden – Eskia, die Göttin, die Wasser und Luft in sich vereint, und Raxus, gleichermaßen der Gott der Erde wie des Feuers. Ihr gemeinsames Werk sei der Kontinent Torant, und ihr präferiertes Volk sei seit jeher das elfische gewesen. Daher könne auch nur dieses mit der Natur kommunizieren – eine besondere Gabe, die das Götterpaar seinem Lieblingsvolk vermacht habe.
Dieser Glaube hat, anders als der menschliche, keine feste Organisation in Kirchen und Kapellen, sondern wird im Privaten abgehalten. Überlieferungen von Erzählungen u. Ä. finden mündlich statt. In den Südlanden ist er deutlich stärker vertreten, als in den nördlichen Gebieten, wo viele Elfen dem Glauben der Menschen anhängen; so ist es wohl auch zu erklären, dass die meisten Elfen, die mit der Natur sprechen können, aus den Südlanden kommen.

Zwerge:

Die Zwerge haben keinen eigenen Glauben; stattdessen ist Atheismus unter ihnen weit verbreitet. Die meisten unter ihnen halten Götter und Ähnliches für dummes Zeug, das nur vom Wesentlichen ablenkt. Einige wenige unter ihnen hängen dem menschlichen Glauben an.

Gestaltswandler:

Da Gestaltswandler kein eigenständig organisiertes Volk bilden und normalerweise unerkannt unter anderen Wesen leben, haben auch sie keine zentrale Religion. Normalerweise hängt ihr Glaube, so sie denn gläubig sind, von der Rasse ab, unter der sie leben, aber eine feste Regel lässt sich hierfür nicht aufstellen.

Kitsune:

Die Kitsune Torants glauben überwiegend an Inari, die Schutzgöttin der Füchse und der Fruchtbarkeit. In Torant wird sie überwiegend weiblich dargestellt und für gewöhnlich in Fuchsgestalt, da die Kitsune jedoch umherziehend in den Südlanden leben gibt es ohnehin nur äußerst wenige Darstellungen von der Göttin. Den meisten Torantern ist sie – ebenso wie das Volk der Kitsune selbst – komplett unbekannt.

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Beitrag von Leo am Mo Mai 16 2016, 15:49

Wichtige Ingame-Situationen

Hier findet ihr Karten/Informationen zu wichtigen Situationen im Spiel. Ich informiere euch im Ooc, wenn hier etwas neues hochgeladen wird.


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