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Das Spiel

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Beitrag von Jad am So Aug 28 2016, 16:27

Der Drachenelf schwieg wie er es sonst auch tat die Reise über. Der Angriff der Ratten war nicht überraschend. Nur die Heftigkeit und so war er froh, dass es beide Wachen ihrer Gruppe gut überstanden hatten. Als sie das Gelände der Ruinen unter Logans Führung erreicht hatten, änderte sich Nirs ganze Aura. Jedes sensible Wesen würde dafür empfänglich sein. Seine Miene war hochkonzentriert. Er was absolut im Kampfmodus übergewechselt. Nir ging breitbeinig in die Hocke und winkelte die Daumen an die geöffneten Handkanten an. Dann drehte er sich zur Seite und verlagerte das ganze Gewicht durch eine Beugung auf einen Fuß. In seinen Handflächen entstanden leuchtende blaue Kreise, die mit fremdartigen Mustern beschrieben waren und etwa einen Zentimeter über der Haut schwebten und sich langsam drehten. Auch seine Pupillen flackerten im gleichen Blau. Der Que'am vollführte mit seinem nun freien Bein, welches zu Boden gestreckt war einen exakten Kreis durch eine Drehung um sein anderes Bein, welches als Drehachse fungierte. Als der Kreis vollführt wurde begann er heller zu leuchten und die gleichen Muster und Schriftzeichen von den Kreisen in seinen Handflächen schrieben sich in den großen Kreis um Nir. Seine Schuppen begannen ebenfalls an den Rändern blau zu Leuten und bildeten einen schön anzuschauenden Kontrast zu der eigentlichen rötlichen Färbung. Ein kurzer Windstoß erfasste den Que'am von unten und pustete ihm seine Haare kurz durcheinander. Im nächsten Augenblick war der Zauber auch schon vorbei und das Leuchten der Schuppenränder, das in seinen Augen und der große Kreis verschwanden. Nur die beiden Kleinen in seinen Händen blieben noch bestehen. Dies alles geschah ohne ein Wort, oder einen Laut von Nir. Er erhob sich wieder und spähte in alle Richtungen nach Gefahren. Sein Körper wirkte nun viel erhabener und auch etwas muskulöser als sonst. Seine Aura war wohl mehr die eines riesigen Drachens als die des Elfen der er normalerweise war. Jede Freundlichkeit war aus seinem Gesicht gewischt. "Ich bin bereit. Lasst die Feinde kommen."

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Beitrag von Netade am So Aug 28 2016, 17:00

Das, was geschehen war, ließ sie ohne umschweife erkennen, das Krieg, Kampf egal wo immer das Gleiche war. Man tötete oder starb selbst. Ihre beiden Kameraden hatten es überstanden, mit Geschick, aber auch mit Glück. Die Kadaver der Ratten zeigten deutlich auf, das sie gefährlich waren. Logan schien erfahren zu sein und die Leichtigkeit, mit der ihm die Befehle von der Hand gingen schufen ein wenig Vertrauen.

Sakura atmete ruhig durch. Das Nir einen Zauber wob, das er Magie anwandte, die in ihrer Heimat verpönt war, was trotzdem einen Kriegsherrn nicht davon abhielt, sich eines Zauberes im Kriegsfall zu bedienen. Hier war alles anders und doch war es gleich. Vieles wurde in einem Krieg über den Haufen geworfen, die ersten Opfer waren dabei meist die Überzeugungen. hier und jetzt war das alles nicht wichtig. Sie legte sich die Kriegsmaske an, schnürte sie und flocht dann einen Knoten hinein. Danach setzte sie den Helm auf, befreite die Klinge der Naginata von der Holzscheide.

Die Ostländerin schloss kurz die Augen und sprach ein Gebet zu ihrer Herrin, der edlen TsaiChen, Herrscherin über Land und Fluss, Erschafferin all der heiligen Orte, Beschützerin der Frauen und der Liebenden. Als sie die Augen wieder öffnete hörte sie die Worte Nirs.
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Beitrag von Vierna am Do Sep 01 2016, 20:03

Elleon war erleichtert zu sehen, dass ihre Kameraden die Nacht ohne größere Verletzungen überstanden hatten. Er selbst hatte tief und erholsam geschlafen, seine Kräfte waren vollständig regeneriert. Er war bereit für den heutigen Tag. Cyriacs Verletzung konnte er zum Glück ohne großen Kraftaufwand behandeln.

Logan hatte die Führung übernommen. Ruhig und gelassen erklärte er die Lage und gab Befehle, als sie schließlich an ihrem Zielort angekommen waren. Es war deutlich spürbar, dass er definitiv zu den Veteranen der Kristalldrachen gehörte. Eine Tatsache, die auch der Gruppe nicht schadete. Und auch Nir uns Sakura schienen zumindest fürs erste einen Waffenstillstand geschlossen zu haben, denn die Stimmung zwischen den beiden war merklich besser als noch am vorigen Tag. Fast zeitgleich begannen sich die beiden auf den bevorstehenden Kampf vorzubereiten. Und auch Elleon griff sich nun seinen Stock und signalisierte den anderen mit einem Nicken, dass auch er bereit war. "Ich würde mich anbieten, das Gelände zu umschreiten", informierte er dann Logan.

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Beitrag von Sinthoras am Fr Sep 02 2016, 17:36

Bando fiel ein kleiner Stein von seinem großen Herzen, als er die anderen kommen sah. Er hatte zwar keine Angst oder etwas dergleichen, aber trotzdem war er erleichtert, dass die Wacht vorbei war. Als sie sich näherten, stand er auf und schob seine Schwerter in die Hüllen zurück. Nach dem zweiten Angriff der Ratten hatte er seine Klingen die ganze Nacht lang nicht mehr weggepackt, sondern hatte sie, nachdem er sie vom Blut gereinigt hatte, vor sich hingelegt und sich vor das Feuer gehockt. So hatte er die ganze Nacht durch da gesessen, in Gedanken versunken.
Er freute sich, dass zwischen Nir und Netade eine halbwegs ruhige Stimmung herrschte, und es anscheinend im Moment keine größeren Streitigkeiten gab.
Sie hielten sich nicht lange auf, und während Logan, den er von früher aus der Gilde kannte, und der wohl dazu gestoßen war, sich die toten Wesen ansah, trat Bando das Feuer aus.
Wie es aussah, hatte Logan das Kommando über die Truppe übernommen. Er hatte kein Problem damit.
Am Areal angekommen, sah Bando amüsiert zu, wie fast alle sich auf den Kampf vorbereiteten. Er musste sich nicht vorbereiten, er war es immer. Er musste auch nicht Odin, Thor oder Tyr anrufen, er wusste, in den entscheidenden Momenten würden sie auf ihn herab sehen.
Als Elleon sich anbot, das Gelände abzuschreiten, schloss sich Bando ihm an: "Ich würde mich ebenfalls anbieten.", sagte er zu Logan gewandt. Rasch drehte er sich zu Elleon um. "Das heißt, sofern du nichts dagegen hast, Elleon.". Er trat einen Schritt zurück.


Zuletzt von Sinthoras am So Sep 11 2016, 19:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag von Endruil am Mi Sep 07 2016, 18:43

Cyriac bewegte seinen geheilten Arm vorsichtig, es schien alles wieder normal zu funktonieren. Der Schneegeist verneigte sich vor Elleon"Habt Dank, edler Elleon! Bei Gelegenheit werde ich auch etwas für euch tun. Das verspreche ich euch!" Erklärte ihm Cyriac zwar freundlich, für seine Verhältnisse war er gradezu emotinal, doch Ernst. Er verneigte sich erneut.

Cyriac blickte über die Gruppe, die Beiden Neuen waren auch von Drachen, zumindest hatte er es so verstanden. Cyriac schaut über die Gruppe von Söldnern, er fand das dieser Haufen immer besser zusammen passte, vielleicht war das nur sein Gefühl. Cyriac beobachtete alle aufmerksam. Er hörte nur zu und mischte sich nicht ein. Dabei behielt er Passaro im Auge. Trotzdem bemerkte er das Nir einen Zauber wob, er konnte es zwar nicht spüren aber es war ziemlich offensichtlich.

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Beitrag von Fade am Sa Sep 10 2016, 20:48

Logan bedachte die Veränderung an Nir mit einem Seitenblick, der nicht erraten ließ, ob er damit besonders glücklich war oder nicht. Er sagte jedoch nichts, sondern nickte Elleon und Bando zu, die sich für die Erkundung des Areals gemeldet hatten. „Haltet Abstand zu den Mauern und dem inneren Gelände und bleibt auch Wachsam, was den Wald betrifft. Die Biester könnten noch versteckte Ausgänge weiter entfernt gegraben haben.“ Die Stimme des Jagdmannes klang ernst und gedämpft.

Der Geruch in der Luft verriet, dass nicht zu wenige der großen Nager hier ein und ausgehen mussten. Feuchtigkeit war zu spüren, die wohl vom Untergrund stammte. Die Kellerräume könnten womöglich sogar stellenweise unter Wasser stehen, wenn der Regen dort keinen Ausgang fand.

Von ihrer Position aus konnte die Gruppe die Seiten des Areales und auch weite Stellen bis zur Mitte hin erspähen, wobei dennoch der Großteil der Sicht von Mauer- und Gebäuderesten verdeckt wurde. Es war verhältnismäßig still, wenn auch der Vereinzelte Vogelgesang darauf hindeutete, dass die Ratten aus Sicht der gefiederten Waldbewohner keine große Bedrohung darstellte.

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Beitrag von Netade am Sa Okt 01 2016, 15:48

Es stank hier schlimmer als in den Gruben in die man den Unrat kippte in ihrer Heimat und die viele Ri* vom Palast entfernt war. Sie hatte einen Schal vors Gesicht gezogen. Die Ostländerin schaute aufmerksam nach rechts und links. Logans Worte hatte sie verinnerlicht und war bereit zu kämpfen. Wie, das würde der Moment entscheiden.

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Beitrag von Sinthoras am Sa Okt 08 2016, 17:39

Auf Logans Worte hin nickte der Krieger, und trat aus dem Wald auf den Rand der Lichtung hinaus. Kurz wandte er sich noch zu Elleon, und meinte: "Wenn du nichts dagegen hast, Elleon, würde ich rechts herum gehen. Wir sollten uns auf der anderen Seite treffen." Er wartete kurz eine Antwort ab, und als keine kam, marschierte er einfach los. Getreu an Logans Rat haltend, hielt er sich zunächst nah am Waldrand, immer wieder beide Seiten genau absuchend, um nicht auf unangenehme Überraschungen zu stoßen. Außer Blättern und zerbrochenen Ästchen waren ihm auch einige schwache Spuren der Viecher aufgefallen, er hatte jedoch beschlossen, das Gelände erst einmal zu umrunden, bevor er sich näher wagte. Nachdem er an einem Strauch vorbeigegangen war, meinte er, kurz ein schwarzes Loch im Boden gesehen zu haben, allerdings entpuppte es sich beim zweiten Bick nur als der Schatten der Mauer, die dort stand. Als er an einem Geröllhaufen und einem weiteren Gestrüpp vorbeikam, hatte er den Rand der Lichtung erreicht, und wandte sich nach links, immer am Waldrand entlang. Also umrundete er das Gestrüpp, und sah zu seiner linken eine Ansammlung an verfallenen Mauerresten, die die Grundform eines Hauses erahnen ließen. Da er jedoch nicht zu viel riskieren wollte, suchte er es vorerst nur mit den Augen ab. Da er nichts besonderes sehen konnte, ging er auch hier wieder weiter. Als er fast genau vor einer einzelnen, kurzen mauer stand, meinte er, steinerne Stufen zu sehen. Er merkte sich die Stelle, setzte aber seine Umrundung fort. "Bei Odin!", fluchte er, als er aus dem Schatten der Mauer hervortrat, und einen kleinen See entdeckte. Er blieb kurz stehen, und sah sich aufmerksam um. Es konnte gut sein, dass einige der Viecher hier gerade ihren Durst stillten. Als ihm kein Lebenszeichen auffiel, umrundete er den See zur Hälfte, dann zog er sich wieder zum Waldrand zurück, überprüfte nochmal seine Umgebung, und beschloss, auf Elleon zu warten, der zwangsläufig hier vorbeikommen musste.

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Beitrag von Fade am So Okt 09 2016, 19:25

Bando konnte auf dem ganzen Weg kein größeres Lebewesen, als vereinzelte Vögel bemerken, doch an manchen feuchteren Stellen am Waldrand waren deutliche Fährten der Nager zu erkennen, welche von Größe und Tiefe der Abdrücke wohl von ähnlichen Ratten herrühren mussten, wie sie ihnen bereits in der Nacht begegnet waren.
Wenn der Wind gerade nachließ und in die Blätter so kurz Stille einkehrte, vermeinte Bando aus Richtung gedämpfte schreie zu hören, ähnlich wie sie auch des Nachts von den Biestern ausgestoßen worden waren.
Vielleicht spielten ihm die Sinne aber auch nur einen Streich und die Geräusche entstammten mehr seinem Gedächtnis als dem Untergrund, der vor ihm lag.
Nach kurzer Zeit erreichte auch Elleon die andere Seite, welcher etwa die gleichen Feststellungen gemacht hatte, wie der große Nordmann. Auf die Schreie angesprochen, schüttelte der Elf jedoch nur langsam den Kopf.

Logan wirkte wie ein Raubtier, welches auf Beute lauerte, als er reglos nach vorn starrte. Auch der empfindlich beißende Geruch, welcher manchmal mit dem Wind zur Gruppe getragen wurde, schien ihn nicht besonders zu stören.
Das warten auf die Späher entwickelte sich dabei zur kleinen Geduldsprobe für die zurückgebliebenen Söldner. Jeder lauschte angestrengt, ob nicht etwas Verdächtiges, oder gar ein Hilferuf erschallte. Endlich rührte sich das Unterholz und man sah beide zurückkehren. Logan begab sich sofort zu den Beiden und ließ sich von ihnen über ihre Entdeckungen unterrichten.
Er nickte dabei mehrmals stumm und es Schien, als habe er eine ähnliche Situation schon erwartet.
„Nun beginnt wohl der Teil, in dem wir beweisen müssen, dass wir den Sold wert sind.“ erhob er zur Gruppe gewandt das Wort. „Wir werden die Biester in ihrem Bau stellen. Sie werden sich vermutlich heftig wehren und uns spätestens Angreifen, wenn wir das Zentrum ihres Nestes finden, was auch immer uns dort erwarten mag.“ Die letzten Worte sprach der Waldläufer etwas leiser und wandte sich wieder dem Platz zu.

„Ich denke, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, dass uns einige Biester entgehen. So wie sie sich verhalten haben wir es nicht mit mutierten Tieren zu tun, sondern weitaus wahrscheinlicher mit geschaffenen Monstrositäten. Ich kann es nicht mit absoluter Gewissheit sagen, aber wenn wir die Quelle finden und zerstören, aus der die Wesen entsprungen sind, sollte der Kampf gewonnen sein.“

Der Waldläufer hatte die kleine Armbrust in die Hand genommen und die Spieße immer noch im Bündel auf dem Rücken belassen. Er gab den Söldnern mittels Handbewegung ein Signal zurückzubleiben, während er geduckt, rasch und leise zur großen Gewölbetreppe huschte, die auf dem Gelände vor ihnen lag. Er spähte mit gezückter Waffe vorwärts und verharrte kurz, ehe er den anderen das Zeichen gab, zu ihm aufzuschließen. „Jeder nimmt sich eine Fackel. Dort unten wird es bis auf wenige ausnahmen vermutlich stockfinster sein.“

Mit Fackel in der Hand schritt der Waldläufer voran, während die anderen nachrückten und ihn flankierten. Der Geruch war hier tatsächlich noch stärker und permanent vertreten. Der Hauptgang selbst war über drei Meter breit und über zwei Meter hoch und wohl mindestens fünfzig Meter lang, wobei sich die Sicht weniger als der hälfte der Strecke im Dunkel verlor. Dahinter war allerdings Lichtschein von einem weiteren Aufgang nach oben zu erkennen, der in den Gang hinein strahlte. Die Fackeln selbst erweiterten das Sichtfeld im Dunkeln auf kaum mehr als zehn Meter. Kurz hinter der Treppe, die sie nach unten gestiegen waren zweigte ein etwas schmalerer Gang nach Rechts ab, in dem überhaupt kein Lichtschein zu erkennen war und der sich deshalb schon nach kurzem in der Finsternis verlor. Logan stand dabei auf Höhe der Abzweigung und schien zu überlegen, welchen Weg sie am besten einschlagen sollten. Unzweifelhaft war nun leises Geschrei von mehr als einer Ratte zu vernehmen, was aufgrund der feuchten Steinwände jedoch weder von Entfernung und Richtung klar auszumachen war.


Bild:
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Beitrag von Netade am So Okt 09 2016, 20:10

´Die Ostländerin war nicht davon begeistert nun auch noch eine Fackel aufnehmen zu müssen. Mit einer Fackel in der Hand würde sie kaum in der Lage sein den Bogen zum Einsatz zu bringen und auch die Schwerlanze würde sie kaum einsetzen können. Ihr war bewusst, dass sie die Schwertlanze hier aufgrund der Enge kaum würde einsetzen könnte. Ihr gefiel das nicht, absolut nicht, sie würde mit dem Wakisashi oder mit dem Tanto wohl kämpfen müssen und der Gestank hier unten machte es ihrer feinen Nase noch schwerer. Die Maske aufgesetzt folgte sie dem Waldläufer.
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Beitrag von Endruil am Mo Okt 10 2016, 18:03

Cyriac nahm eine der Fackeln, es kostete ihm eine ungeheure Menge an Kraft nicht zu zeigen wie sehr ihm das Feurer schadete. Mit Mühe setzte er einLächeln auf sen Gesicht, das dort fast wie eine Maske blieb. In der anderen Hand trug der Söldner sein Sachs. Als er den Gestank verstellte, entschied Cyriac das er auf seinen Geruchssinn lieber verzichtete. Er ließ seine Atmung ausschließlich über den Mund laufen, seine Nase verwendete er überhaupt nicht mehr. Die Dunkelheit störte den Eisgeist am meisten, da sie ihn an die Schwache seines Gastkörpers erinnerte und er hasste das. Cyriac vertrieb diese Gedanken indem er mit den wenigen verbliebenden Sinnen nach den Ratten horchte.

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Beitrag von Fade am So Okt 16 2016, 22:28

Logan führte die Gruppe so rasch, als die Umgebung es zu lies durch die Gänge. Er schien zumindest eine ungefähre Ahnung von seinem Ziel zu haben, auch wenn er an einigen Abzweigungen kurz inne hielt. Vermutlich hatte er bereits Erfahrung mit ähnlichen Anlagen dieser Art. Die Lichtversorgung durch löcher und von Zugangstreppen hatte inzwischen stark abgenommen, so dass die Gruppe sich auf ihr Fackellicht verlassen musste.
Dabei schien es offensichtlich, dass inzwischen Bewegung um ihre Position entstanden war.

Nicht nur vor ihnen und aus den Seitengängen, sondern auch hinter sich konnten sie ab und an Geräusche vernehmen, welche wohl von den Ratten stammen mussten und auch gelegentlich schattenhafte Körper wahrnehmen, welche jedoch ihrem Licht ganz bewusst fernzubleiben suchten.

Nicht nur die schwere Luft, sondern auch die räumliche Beengtheit machte sich erschwerend bemerkbar und so nahm es die Gruppe fast schon freudig auf, als vor ihnen im Gang ein schwacher, grünlicher Lichtschein zu erkennen war. Wenn es hier unten einen besonderen Punkt zu finden gab, dann stand er damit sicherlich in Verbindung.

Logan selbst hatte einen Spieß herausgezogen und schritt bedacht leicht geduckt voraus und versuchte laute Geräusche zu vermeiden. Um sie herum war es gerade verdächtig still geworden, was die Söldner für den Moment nur um so mehr alarmierte.

Der Gang, welcher dem verdächtigen Leuchten entgegen führte, war glücklicher Weise breit und hoch genug, um sich relativ frei bewegen zu können. Auch wenn es für eine bewehrte Anlage, wie diese einst eine gewesen war, nicht völlig abwegig erschien, dass sich hier auch magische Artefakte befanden, war es schwer vorstellbar, dass diese hier zurückgelassen, oder nach so langer Zeit noch aktiv waren.
Tatsächlich führte der stärker werdende Schein sie an den Eingang zu einem großen Raum mit vier mächtigen Steinsäulen. Vielleicht handelte es sich dabei um ein Hauptlager oder so etwas in der Art, nur war der Raum abgesehen von den Säulen beinahe leer von Mobiliar. Die Quelle des grünen Lichts war dabei ein Quaderförmiger Stein, welcher hochkant in einer Vertiefung in der Mitte des etwa zwanzig mal zwanzig Meter großen Raumes steckte und die ganze Umgebung mit seinem schwachen Schein in ein Licht tauchte, was die steinernen Wände, sowie Boden und Decke wie mit Moos bewachsen erscheinen ließ.

Der Stein selbst war mit einer Art von Runen verziert und auch an der gegenüberliegenden Wand waren mit etwas Mühe Zeichnungen zu erkennen, welche man jedoch nicht klar einordnen konnte. Rechts und Links führten kleinere Gänge in den Raum und auf der gegenüberliegenden Seite, fast im rechten Eck klaffte ein fast zwei Meter großes, rundes Loch in der Wand.

Logan gab den Söldnern zu verstehen aufmerksam zu sein, was er ihnen in der Situation jedoch nicht hätte extra andeuten müssen, denn die Ruhe schrie geradezu nach irgend einer Form von Falle. Der Waldläufer schlich beinahe quälend langsam auf den grünen Stein zu, während zwei der Söldner den Gang nach hinten sicherten und die übrigen sich wachsam zu den Seiten verteilten. Die Ecken erschienen besonders bedrohlich, da der Schatten, welchen die Säulen vom Stein aus warfen wenigstens auf der gegenüberliegenden Seite Raum für versteckte Angreifer gelassen hätten.

Sakura bemerkte plötzlich mit Bestürzung, dass ihr eine der Runen, welche den Stein zierten, bekannt vor kam. Es war das selbe Symbol, welches dem Bog bei ihrer ersten Mission auf dem rücken brannte, als Elleon ihn mit dem Feuerzauber versengte. Schon damals hatte ihr das Zeichen in Erinnerung gerufen, es bereits einmal gesehen zu haben, nachdem sie von ihrem Überführer, Eike Wolfzahn, auf den westlichen Kontinent gebracht worden war und Fuß auf Land gesetzt hatte. Sie hatte sich nicht mehr erinnern können, bei welcher Gelegenheit sie das Symbol bemerkt hatte, aber nachdem es ihr nun erneut, inmitten dieses Ortes und abermals in Verbindung mit Monstrositäten begegnete, erschien es ihr fast, als würde es sie verfolgen.

Fast im selben Augenblick wurde es mit einem mal laut. Zeitgleich strömten die Nager, wie auf ein unhörbares Signal hin aus allen Gängen und auch durch das Loch in der Wand in den Raum. Die Söldner, die im Gang zurückgeblieben waren, begannen bereits zu kämpfen, während die anderen sich rasch im Halbkreis formierten, als auch schon die ersten Biester auf sie zu sprangen. Die Ratten waren unterschiedlich groß und auch wie bei denen im Wald erschienen sie nicht gleichmäßig gewachsen, sondern hatten unterschiedlich stark ausgeprägte Gliedmaßen und Schädelformen.

Während Logan sich die Fackel vor die Füße warf und mit der Repetierarmbrust Bolzen fliegen ließ, zog es manch anderer vor, das Feuer als Waffe zu behalten und die Biester damit besser auf Distanz zu halten.

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Beitrag von Netade am Mo Okt 17 2016, 18:58

Sakura erkannte das Schriftzeichen wieder, es war das dritte Mal. Wo nur hatte sie es zuerst gesehen? Für den Moment verdrängte sie Gedanken daran, würde sich später darum kümmern, sie musste ihren Geist frei haben, so dass sie sich auf den nun anstehenden Kampf konzentrieren konnte. Die Ostländerin zog die Holzscheide von der Schwerlanze und ging in Angriffsposition. Hier unten, in den Engen Gängen konnte sie die Naginata nur stechend einsetzen. Sie hasste die Viehscher, wegen ihres Gestankes und weil sie etwas waren das nach ihrem Glauben etwas unheiliges durch verdorbene Magie geworden war. Die Kriegsmaske hatte sie in Position gebracht, was ihr ein fürchterliches Aussehen gab, aber auch Schutz. Tief atmete sie ein und stieß dann ihren Atem konzentriert aus, das Zischen war in den Gängen laut und deutlich zu hören.










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Beitrag von Sinthoras am Mi Okt 19 2016, 13:02

Bando hatte sich nach hinten bewegt, einerseits, um den Gang zu sichern, andererseits, weil ihm der grün leuchtende Stein unheimlich war. Seidr!* schoss es ihm durch den Kopf. Dann jedoch konzentrierte er sich auf den Gang. Mit so etwas kannte sich der Nordländer aus. Bevor er sie sah, hörte er schon das lauter werdende Trappeln von vielen kleinen Krallen. Die Fackel, die er sich anfangs noch geschnappt hatte, trug er in der linken, während er mit der rechten eine seiner Klingen zog. Als die Ratten schließlich kamen, stieß er abwechselnd mit der Fackel in die Meute, während er seine Klinge immer wieder in einer Halbmond-Bewegung schwang.

*: Seidr bezeichnet in der nordischen Mythologie so etwas wie einen Zauber, Zauberer hießen bei ihnen Seidrmen, und waren im Gegensatz zu Schamanen/Priestern verachtet und gefürchtet.

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Das Spiel - Seite 28 Empty Re: Das Spiel

Beitrag von Fade am So Okt 23 2016, 15:17

Die Ratten drangen erbarmungslos auf den Söldnertrupp ein und es blieb wenig zweifel daran, dass etwas sie dabei antrieb, jedem tierischen Instinkt zum trotz gegen das Feuer und die scharfen Klingen der Feinde zu stürmen. Tatsächlich stellten sie sich für die Schulter an Schulter kämpfenden Kristalldrachen als unterlegene Gegner dar, die nur vereinzelt mit den Gefährlich ausgeprägten Nagezähnen zum Zuschnappen kamen.
Wie sie unter den geübten Waffen vielen, so drückten sie doch unermüdlich in regelrechten Angriffswellen entgegen, was auch bei den Söldnern dazu führte, dass sie vor lauter gefallener Körper vor sich langsam zurück weichen mussten.

Logan startete schließlich einen Ausfall, damit sie nicht von der Menge an Feinden in die Enge getrieben und geradezu erdrückt wurden, da lichteten sich jedoch auch gerade schon die Reihen ihrer Gegner. Selbst vereinzelt stürmten die letzten Tiere noch heran, als hätten sie keine Wahl und vielen unter den langsam ermüdenden Schlägen der Söldner.

Die Ruhe, die mit einem Mal einkehrte, war nur von bedingter erleichterung, denn durch die ganzen Kadaver und den sich stark verbreitenden Geruch von Blut, wirkte das unterirdische Gemäuer im grünen Licht wie ein unheilvolles Mausoleum eines Friedhofes. Logan schritt entschlossen auf den Stein in der Raummitte zu um ihn mit einigen energischen Tritten umzustoßen.
Als der Stein fiel, der in einer offenbar dafür gegrabenen Vertiefung verankert war, brach er in Stücke und das grüne Leuchten begann zu vergehen. Unter dem Stein, war anscheinend ein dicker Lederhandschuh eingeklemmt gewesen, der nun zum Vorschein kam und an einigen stellen bunte Verfärbungen trug.

Noch während die Söldner dabei waren wieder zu Atem zu kommen, hallte ein gellender Schrei durch das Gemäuer und aus dem Loch an der Hinteren Wand kroch eine riesenhafte Ratte. Sie war weit größer, als die anderen und begann sich auf die Hinterbeine zu erheben, nachdem sie das Loch verlassen hatte. Die Augen schimmerten rötlich und von der Gestalt erinnerte sie mehr an einen Bären, als an einen Nager, wobei sie sich bei der Deckenhöhe nichteinmal vollends aufbäumte sondern gebückt nach vorne hasserfüllt auf die Söldner starrte. Erneut brüllte sie wütend und klangvoll, ehe sie sich auf sie zu stürzte.

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Das Spiel - Seite 28 Empty Sakura

Beitrag von Netade am Di Nov 01 2016, 19:32

Der Ausfall war nicht nach ihrem Geschmack, die Naginata war hier nur eingeschränkt einsetzbar. Sakura hätte sich gewünscht die Biester weiter an der 'Mauer' der Söldner zerbrechen, Welle auf Welle. Es half nicht darüber zu hadern, sie schnellte mit nach vorne mit dem gestandenen Söldner. Es ebbte ab. Erleichterung machte sich bei der zierlichen Frau breit. Der Kampf hier in den engen Räumen war nichts für sie und der Gestank hier waren für sie mehr noch ein Grund diesen Ort zu verlassen. Doch das konnte sie nicht, denn eine Bestie, größer als die anderen Schrie, richtete sich auf und rannte gegen sie an. Die Ostländerin hatte nicht viele Möglichkeiten, sie nutzte die, die ihr am ehesten in den Sinn kam. Die Naginata wie ein Pike haltend, ihren Fuß als Halt nutzende und das Wakizashi ziehend wartete sie auf das Anbranden des Tieres. Einen mächtigen Schrei stieß sie auf und blies alle Luft aus ihren Lungen. Einen menschlichen Gegner hätte das beeindruckt doch das durch finstere Magie oder Thaumarturgie erschaffene Bestie ließ sich davon nicht beeindrucken.
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Beitrag von Sinthoras am So Nov 20 2016, 12:01

Bando freute sich, dass die Biester endlich die Flucht ergriffen. Er wollte ihnen gerade Nachsetzten, als er den Schrei hörte. Er blieb ruckartig stehen, und wandte sich um. Logan hatte anscheinend den Stein zerstört, denn das grüne Leuchten war verschwunden. Bando war erleichtert. Solche Sachen gehörten in die Gefilde der Götter, nicht nach Midgard. Als er den urheber des Schreis hervorbrechen sah, eine riesige Ratte, sprintete er los, um Sakura und Logan bei zu stehen. Von solch einem Monster hatte er noch nie gehört. er kannte die Geschichten über Fenris, Nidhöggr, und Jörmungand, aber von so einem Wesen hatte er noch nie gehört. Aber er wusste, man konnte alles Töten. Er sandte ein Stoßgebet zu Odin, Thor und Tyr, dann postierte er sich schräg hinter Sakura. Sie konnte dem heranstürmenden Best mit ihrem Speer am besten entgegnen. Bando ließ seine Fackel vorsichtig auf den Boden fallen, damit sie nicht ausging. Dann zog er seine zweite Klinge. Als Sakura mit ihrem Schrei antwortete, zuckte er zusammmen. Einen so kraftvollen Schrei hatte er noch nie von einer Frau gehört. Allerdings hatte er generell nur wenig Kämpfende Frauen bisher gesehen. Als er den ersten Schock überwunden hatte, stieß er selber einen Kampfschrei aus. Er wollte ihr nicht nachstehen. Dann wartete er genau wie sie den Ansturm des Biestes ab, in leicht geduckter Haltung, die Klingen kampfbereit erhoben.

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Beitrag von One hell of a Cookie am Mo Nov 21 2016, 12:02

Cory, die die Szenerie schon eine Weile lang aus einem gewissen Abstand beobachtet hatte, trat nun ebenfalls zu den Gefährten. Sie wirkte nicht als wäre sie nervös und auch ihr Gemüt schien sich in keinster Weise getrübt zu haben. Sie trug bereits alles, was sie an Ausrüstung dabei hatte und begrüßte die Anwesenden mit einem fröhlichen: "Guten Tach euch. Ich hoffe ihr hattet nen guten Schlaf. Sorry für die Verspätung ich musst mich noch um was kümmern."
Ihre Haltung war aufrecht und ein scheinbar gut gelauntes Lächeln umspielte ihre Lippen.
Ich sollte erst einmal einen guten Eindruck machen, dachte sie Immerhin möchte ich mir keine Feinde machen. Hoffentlich wird niemand misstrauisch. Vielleicht sollte ich auch ab und zu ein bisschen runterschrauben mit der guten Laune..

Wie alle anderen brach dann auch sie schließlich auf und gliederte sich in das Geschehen mit ein. Auch sie war bereit zum Angriff, verlor aber vorher nicht viele weitere Worte, als sie den anderen folgte.
Auch ihr Lächeln wich einem ernsten, konzentrierten Gesichtsausdruck.
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Beitrag von Fade am So Nov 27 2016, 18:42

Das Rattenmonster, denn anders konnte man die riesenhafte, humanoide Kreatur mit dem dunkelgrauen kurzen Fell und dem Rattenkopf kaum bezeichnen, hatte durch die baumstumpfdicken, langen Arme eine gefährliche Reichweite, für den mit einem male nicht mehr so groß erscheinenden Raum.
Von der Statur nahm das Geschöpf dabei beinahe menschliche Züge an, wenn der Körper auch gänzlich mit Fell bedeckt war. Fünf Finger streckten sich mit messerartigen Klauen von den tellergroßen Händen, welche mit bedrückend rascher Geschwindigkeit ihre Position veränderten. Die raubtierhaften Augen stachen dabei auf die Gruppe bewaffneter herab und schien nach der schwächsten Stelle zu suchen, die es anzugreifen galt.
Der Schwanz, welcher dabei fast bis zurück zu dem Wandloch reichte, peitschte dabei unruhig hin und her, wie bei einem aufgeregten Raubtier.

Logan vollführte einen regelrechten Hechtsprung über den Haufen toter Ratten und wich zur Seite in den hinteren Teil des Raumes aus. Er feuerte mehrere Bolzen auf die Bestie ab, welche sich ihm zuwandte. „Jetzt“ rief er den Söldnern zu.
Auch der Rücken der Ratte war muskelbepackt und ließ vermuten, dass sie nicht nur kräftig war, sondern auch leichten Treffern gegenüber wohl eher aggressiv reagieren würde. Der lange dicke Rattenschwanz, welcher umher peitschte, stellt für die Gruppe dabei das einzige echte Hindernis für die Gruppe dar, während die Ratte sich dem Waldläufer näherte, der sich in die Raumecke zurückgezogen hatte.

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Beitrag von Netade am So Dez 04 2016, 13:11

Die Ostländerin stürmte nach vorne, die Naginata mit beiden Händen fest umklammert. Nur zu gerne hätte sie die Waffe schlagend eingesetzt und damit dem Schwanz der Bestie vom Körper getrennt, nicht weil sie gerne jemanden quälte, sondern um die Gefahr die von ihm ausging zu bannen. Doch der Raum war zu eng, die Decke zu niedrig, so dass sie die Naginata nur wie einen Yari, einen Stoßspeer einsetzen konnte. Mit Geschick rammte sie die Spitze der Naginata in die Bestie, drückt die Stange zu Boden, setzte ihren Fuß dahinter, während sie mit der anderen Hand die Waffe in Position hielt.

Der Druck war für die zierliche Frau kaum auszuhalten, von dagegen stemmen keine Rede. Um nicht wehrlos zu sein zog sie das Wakiszahshi (Kurzschwert). Ihr grause davor, dass die Bestie ihr näher und näher kam. Es war wie auf einer Jagd, wenn ein Eber zum Berserker wird.
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Beitrag von Sinthoras am So Dez 04 2016, 18:34

Sakura stürmte vor. Das war das Zeichen für Bando, seinen Mann zu stehen, und ebenfalls zum Angriff überzugehen. Er schätzte die Größe des Viechs ab. Ja, es könnte klappen. Er würde versuchen, solange das Tier abgelenkt war und ihm den Rücken zukehrte, hoch zu laufen. oder Springen. Wie genau er das anstellen wollte, wusste er auch noch nicht. Er vertraute einfach seinen Instinkten. Er ließ seine Klingen kurz um seine Hände wirbeln, dann sprintete er los. Er bewegte sich in die Nähe des Schwanzes, voll darauf konzentriert, immer wieder über den umher schlagenden Schwanz zu setzen. Er musste noch näher kommen. Endlich befand er sich am Ansatz, wo der Schwanz in den Rücken überging. Aus dem Schwung stieß er sich vom Boden ab, um möglichst hoch zu kommen. Dann setzte er sein zweites auf, um sich durch den Druck weiter nach oben zu befördern. Mit einem Schrei versuchte er, eine seiner Klingen so tief wie möglich dahin zu rammen, wo er ein Schulterblatt vermutete. Weit ausholend hieb er, sich an der ersten Klinge festhaltend, mit der anderen auf den Nacken des Biestes ein. Sein Gesicht hatte sich zu einer finster grinsenden Grimasse verzerrt.

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Beitrag von Fade am So Dez 04 2016, 21:09

Noch im Moment, als die Söldner anstürmten, erwischte der peitschende Schwanz der Ratte einen von ihnen und war ihn von den Beinen. Sakura hatte sich, rasch ausweichend in Position gebracht und stieß ihre Stangenwaffe tief ins Fleisch der Bestie, welche mit ohrenbetäubenden Gebrüll die plötzlichen Schmerzen quittierte und wild mit den Armen um sich schlug, während sie noch auf der Stelle mitten im Raum stand. Die Ostländerin duckte sich abermals nur knapp unter einem der keulenartigen Armen durch, während sie mit ihrer Klinge dagegen hieb. Die Waffe wäre ihr beinahe aus der Hand geprellt, denn das starke Muskelfleisch des Rattenmonsters war wohl nicht so einfach zu durchtrennen, wie man vermuten mochte.

Bando setzte kurz nach Sakuras Attacke von der anderen Seite an und erklomm in einem todesverachtenden Manöver den Rücken des Monsters. Seine Klingen schnitten ins Fleisch, schienen, jedoch schienen die Wunden nicht sofort Wirkung zu zeigen. Da die Bestie gebeugt im Raum stand, erreichte er mit dem Schwert den Nacken nur ungenügend, um sofort einen tödlichen Hieb ausführen zu können. Schon beim zweiten Hieb musste er sich fast wieder vom Rücken fallen lassen, als das Biest versuchte, ihn gegen die Steindecke zu schmettern. Die Zweite Waffe hielt jedoch unter dem Schulterblatt, wo sie sich offenbar etwas verkeilt hatte und hielt ihn somit auf dem Rücken des Rattenmonsters, wo er noch einen weiteren Hieb gegen die Flanke vollzog. Ein weiterer ohrenzerreissender Schrei erklang, doch hallte darin das ersterbende gurgeln eines großen Tieres nach. Schwungvoll warf sie die Bestie zurück, wobei Bando nun endgültig vom Monstrum geschleudert wurde und seine Landung mehr oder minder glücklich, durch die toten Körper der kleineren Ratten gepolstert wurde. Sein Schwert war unter dem Schulterblatt der Ratte stecken geblieben und auch Sakuras Naginata wurde durch die Bewegung schwungvoll in die Höhe und aus ihren Händen geschnellt.
Flink rollte sich auch die Ostländerin ab, um nicht von dem fallenden Biest getroffen zu werden, wobei ihr Körper bei der Schulterrolle scheinbar kaum den Boden zu berühren schien.

Kaum am Boden, waren auch die anderen wieder schnell um das Monstrum versammelt, um der Ratte den Rest zu geben. Das Blut des Monsters war dunkel, fast schwarzrot und verbreitete einen unangenehmen Geruch, welcher selbst den der gesamten Rattenplage im Gewölbe hier übertraf.
Stille war eingekehrt und Logan hatte mit wachsamen Blick die Zugänge im Auge behalten, ehe sich seine Aufmerksamkeit wieder der Trümmer des Steins und dem Handschuh widmete, welcher darunter eingeklemmt gewesen war. Er sammelte ein paar der Bruchstücke ein und packte auch den Handschuh in seinen Ranzen. Noch immer leicht unruhig schnaufend erhob er sich schließlich wieder.
„Gute Arbeit Leute. Ich schätze das war es hier. Ich habe nicht den Eindruck, dass noch Ratten übrig geblieben sind. Sie kamen alle wie auf Kommando, um den Stein zu verteidigen, der wohl etwas mit ihrer Erschaffung zu tun gehabt haben dürfte. Um genaueres zu erfahren, werden wir das Ding wohl den Mystikern der Gilde übergeben müssen. Wir sollten von hier besser verschwinden, ich bezweifle, dass das Zeug was wir riechen besonders Gesund ist.“
Logan führte die Gruppe zurück zur nächsten Treppe, wobei er ein gutes Gedächtnis für diese Art von Gemäuern bewies.
Die frische Luft und der Sonnenschein waren die größte Belohnung für die Söldner, als sie sich schließlich auf den Rückweg begaben. Bezüglich des Handschuhs, erschien es klar, dass er dem des Alchemistengesellen gleichte, doch hatte dieser sich offenbar bereits lang schon aus dem Staub gemacht, bis sie das Gebäude erreicht hatten. Logan war ruhiger geworden, während er sich von der Gruppe nochmals die ganzen Ereignisse erzählen lies.

Der Vogt zahlte nicht nur gern, sondern legte sogar noch eine nette Summe oben auf, als ihm der Kopf des Rattenmonsters vorgelegt worden war. Geschichten über diese Tat würden hier in Generationen noch erzählt werden und gerne hätte man die Söldner noch ein Weilchen bewirtet und ausgefragt, doch verlangte es keinen unter ihnen, noch länger an diesem Ort zu verweilen. Zurück im Hauptquatier empfing sie schließlich ein angenehmes Quartier und etwas Ruhe, ehe sie sich auf die nächste Mission stürzen würden.
Silberfuchs war nicht zugegen und so nahm ein großer, kahler Kerl den Bericht auf, der seinen Narben nach schon mehr Kämpfe auf dem Buckel hatte, als einige hier an Jahren zählten.

Nachdem der Sold aufgeteilt worden war, zerstreute sich die Gruppe zunächst, um sich um eventuelle Verletzungen zu kümmern, oder die Ausrüstung aufzustocken. Sie waren nun richtige Söldner. Niemand würde ihnen noch Vorschriften darüber machen, mit wem sie sich zusammen taten und was für Missionen sie erledigen würden.
Dennoch verließen sie nicht die Erinnerungen an das, was sie zusammen erlebt hatten. Insbesondere Sakura blieb das Symbol vor Augen, welches sie auf der Reise zur Gilde, bei ihrer Ersten Mission auf dem Bog und schließlich auch zuletzt im Kellerraum bei den Ratten gesehen hatte. Auch die Veteranen bis hin zum Gildenleiter hatten sich eigenartig verhalten, was den Überfall auf ihr Fuhrwerk und die geheimnisvolle Ladung betroffen hatte. Es schien fast, als würden die Geschehnisse der letzten Tage auf irgendeine Weise in Zusammenhang stehen...

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