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Behind The Mirror - The Game

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Behind The Mirror - The Game - Seite 3 Empty Re: Behind The Mirror - The Game

Beitrag von Azrael am Do Apr 24 2014, 18:00

Fjora

Fjora war erst beim Umsehen aufgefallen, dass Fey gar nicht mehr hinter ihr war. Aber da sich die Elfe ganz gut in der Dunkelheit orientieren konnte, war sie sicher nur wenige Schritte hinter ihr.
Und tatsächlich hörte sie sie auch wenig später.
"Fey!" sagte sie vorwurfsvoll. "Sei doch nicht so garstig. Unsere Freunde bekommen doch Angst... Der Wald ist sicher." Jedenfalls im Moment ... Aussprechen würde sie das allerdings nicht. Und sicherheitshalber blickte sie sich auch noch einmal um, aber sie sah und hörte auch nichts.

Wenigstens war César wieder aufgestanden und Fjora atmete erleichtert durch.

Joachim stürmte erneut mit Fragen auf sie ein. Fast vorwurfsvoll verschränkte sie die Arme vor der Brust. "Mein lieber Joachim, ich habe dir schon eine Handvoll Fragen gestellt und du hast mir nicht eine einzige beantwortet."
Jetzt war sie aber gespannt, ob sich Joachim an ihre Fragen erinnerte und sie beantwortete. Vorher würde sie ihm nämlich auch nichts sagen.
Zwar mussten die anderen dann noch etwas zappeln, aber so schlimm würden sie das sicher nicht finden. Es war ja alles harmlos.

Noch ...

Ah und da kamen ja noch zwei aus der Dunkelheit. Sehr schön, nur waren sie immer noch nicht vollzählig. Sie würde wohl doch mal rufenmüssen ...



Lucas

Als plötzlich eine Gestalt aus der Dunkelheit trat, blickte Lucas sie irritiert an. Da die kleine Fee aber ganz entspannt war und blieb, drohte von der Frau wohl keine Gefahr, auch wenn sie durchaus so aussah. Dreckig, Laub in den Haaren und einen ziemlich bitteren Gesichtsausdruck. Auch ihre Stimme klang alles andere, als vertrauenerweckend.  Aber Joachim wollte warten. "Worauf?" entfuhr es Lucas. Doch da richtete der Mann seine Fragen schon an die kleine Fee. Wo sie waren, war allerdings interessant und so hörte er zu, wie die Fee sich erst einmal über den Mann beschwerte. Lucas grinste in sich hinein. Der Kerl hatte es aber wirklich nicht unbedingt so mit dem Beantworten von Fragen. Er hatte ihm auch eine gestellt und keine Antwort bekommen.
Solange die Fee mit Joachim diskutierte, betrachtet er die andere Gestalt. "Was für ein Wesen bist du eigentlich, wenn ich fragen darf?" erkundigte er sich. Dass sie Fey hiess, hatte er ja nun gehört. Aber was war sie? Etwas an ihr war aussergewöhnlich und seltsam. Auch der Afrikaner sprach die Gestalt an.

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Beitrag von LilS am Fr Apr 25 2014, 09:39

Garstig? Fey und garstig? Also bitte! Das war eine böswillige Unterstellung! Ein breites Grinsen legte sich auf ihre Lippen, als der Mann, der zuvor noch der Fee zu Füßen gelegen hatte, sie ansprach. Ziemlich höflich. Erinnerte sie an die alte Zeit und das brachte César leider keine Sympathiepunkte ein. Aber sie tat ihm den Gefallen und trat tatsächlich näher an die Gruppe heran und damit auch endgültig in den hellen Lichtkreis der Fee. War ihre Gestalt zuvor noch in die Schatten gehüllt und vage zu erkennen gewesen, konnte man nun jedes Detail und jede Verstümmelung ihres Gesichts ausmachen. Ihre linke Seite war von einer Narbe entstellt, das Auge war von milchiger Farbe und sah in keine bestimmte Richtung, im Gegensatz zu ihrem heilen, rechten Auge. Die Schönheit einer Elfe hatte sie definitiv vor langer Zeit verloren. Doch sie hatte keine Zeit, näher auf den Mann mit der dunklen Hautfarbe einzugehen, denn Fjora begann gerade damit, sich über den Mann namens Joachim aufzuregen. Manchmal fragte sich Fey, ob die Fee vielleicht fünf Herzen hatte, für den Fall, dass zwei wegen eines Infarkts ausfielen. Die kleine ging in die Luft wegen irgendwelcher unbeantworteten Fragen (die vermutlich ohnehin keine Wichtigkeit enthalten hatten, wenn man um die Meinung der Elfe fragte) wie eine Leuchtrakete. Niedlich anzusehen, aber definitiv wirkungslos. Fey’lin seufzte und rieb sich mit der Hand über das Gesicht. Es war ihr anzusehen, dass sie genervt war. Der ganze Aufwand für diesen Haufen Menschen? So recht wollte ihr der Gedanke noch immer nicht zu sagen. Noch dazu sah keiner wirklich… nun ja, atemberaubend aus. Eher im Gegenteil, ziemlich gewöhnlich. Nichts besonderes. Menschen eben. Keiner von ihnen sah nach Held aus. Wie sollten die ihnen helfen können? „Wie wär’s wenn Du den Menschen einfach mal die Situation erklärst. Deine Fragen interessieren im Moment niemanden, zumal vermutlich keiner 'ne Ahnung hat, wovon Du redest. “ Das hatte die Elfe selbst oft nicht. Vielleicht konnten Fey und Fjora deshalb so weite Strecken miteinander auskommen. Die Fee redete, die Elfe tat als würde sie zuhören. Problem gelöst. Sie lehnte sich etwas näher an die kleine Lichtkugel heran und flüsterte, so leise, dass es nur die feinen Ohren einer Fee hören konnte: "Vergiss nicht, dass sie fremd hier sind. Sie haben keine Ahnung wer wir sind, geschweige denn, WO sie sind. Wir wollen sie doch nicht gleich wieder verkraulen." Wobei sie das "wir" hier besonders betonte, um klar zustellen, dass das Vergraulen sehr wohl Feys Plan gewesen wäre, hätte sie diese Option gehabt. Aber die hatte sie nicht, also musste sie so etwas wie "nett" sein. Der Gedanke war definitiv gruselig. "Was für ein Wesen bist du eigentlich, wenn ich fragen darf?" überrascht zog Fey eine Augenbraue nach oben und blickte in die Richtung der Stimme. Das Grinsen von zuvor verschwand von ihrem Gesicht. „Elfe."

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Beitrag von Lucat am Fr Apr 25 2014, 11:05

Einerseits von Fjoras Unwillen mit ihm Informationen zu teilen überrascht, andererseits César und Fey blindlings zustimmend als sie Partei ergriffen, nickte Joachim nur stumm und bekam gar nicht mit wer an sie herangetreten war. Die Szene setzte sich aus so vielen unterschiedliche Charaktere und Stimmen zusammen, dass Joachim die Kälte, seine Schmerzen und das Schwindelgefühl geradezu vergaß. Die kleine Gruppe an Personen war facettenreich und jedes neue Gesicht sah wesentlich anders aus als das Nächste. Einige der Personen waren eher klein und schmal wie César, andere überragten Joachim physisch in jeder Hinsicht, wie es etwa Lucas tat.

Bei diesem Zusammenprall so vieler optischer und akustischer Reize, hatte er sich deshalb gar nicht die Mühe gemacht die Personen jeweils genauer zu betrachten. Dies ging so weit, dass er erstaunt den Kopf zu herumriss, als Fey auf Lucas Frage was für ein Wesen sie sei ganz ruhig aber bestimmt "Elfe" entgegnete. Erst jetzt fiel im auf, dass man das Fey durchaus ansah und ehrlich gesagt verwunderte ihn das gar nicht einmal so sehr, wie es wohl nach außen hin den Eindruck machte. Sie war für ihn irgendwie eleganter als ein Mensch es je vermocht hätte zu sein. Dennoch wirkte sie auf Joachim gezeichnet und trotz der Stärke die sie versuchte auszustrahlen geradezu etwas mitleiderregend. Doch für den Augenblick hingen seine Gedanken an etwas anderem. Er warf einen kontrollierenden Blick durch die spärlich beleuchtete Runde und fand sich durch die ethnische Diversität der Gruppe in seiner Theorie nun noch mehr bestätigt.

Durch Fjoras kühle Ablehnung ihm zu antworten mittlerweile wieder zur Ruhe gekommen, sprach Joachim in gemäßigter aber betonter Stimme zu allen: "Wir sind wohl nicht auf der Erde, oder zumindest auf keinem bekannten Teil derselben. Wenn wir einmal darüber nachdenken, dann bleibt das, gleich wie unglaublich es klingen mag, die einzig schlüssige Folge. Was meint ihr?"
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Beitrag von Nueh am Fr Apr 25 2014, 14:13

Jetzt, da das schwache Leuchten des Handy-Displays die wenigen Meter zwischen ihnen erhellte, war es Fiona ein Leichtes Rhania-Sophie zu erreichen. Innerlich staunte sie darüber, dass das andere Mädchen so... winzig war. Fast hätte sie sie als 'höchstens zwölf' eingeschätzt, jedoch hatte Fiona noch nie eine Zwölfjährige mit Undercut gesehen und auch sonst wirkte Rhania-Sophie dann doch etwas erwachsener als ihre Körpergröße vermuten ließ, weswegen Fiona es dabei beließ sie als 'höchstwahrscheinlich jünger als sie selbst' einzustufen.
Fiona sah sich um. Ein paar abgeknickte Äste und dergleichen deuteten an, wo sie wohl einige Minuten oder Stunden -wie lange war sie überhaupt schon hier?- zuvor entlanggerollt war. Fiona wollte gerade vorschlagen den verbliebenen Akku bestmöglichst auszunutzen und, sofern Rhania-Sophie keine bessere Idee hatte, der Spur bergauf zu folgen, als in derselben Richtung plötzlich ein weiteres Licht aufflackerte.
Ein Schrank von einem Mann näherte sich ihnen und Fiona wäre fast in einen Hustenanfall ausgebrochen wegen des Zigarettenrauchs, den er verströmte. Er schien ungefähr so alt wie ihre Eltern zu sein, machte aber einen weitaus grimmigeren Eindruck. Selbst seine Stimme klang grimmig, auch wenn er sich Mühe zu geben schien, ihnen möglichst wenig Angst einzujagen. Fiona wusste nicht so recht, was sie tun sollte. Konnten sie ihm vertrauen? So angsteinflößend er auch aussehen mochte, dieser Fremde und sein Feuerzeug waren gleichzeitig ihre beste Chance, wenn es darum ging sich in der Dunkelheit zurechtzufinden.
Fiona merkte, wie Rhania-Sophie sich mehr und mehr hinter ihr versteckte. Das jüngere Mädchen schien in sie u vertrauen. Fiona ergriff ihre Hand und schob sie noch weiter hinter sich. Was auch immer passieren würde, Fiona hoffte Rhania-Sophie beschützen zu können.
Die Frage des Mannes, ob das Handy eines mit GPS war, beantwortete Rhania-Sophie mit einem leichten Kopfschütteln. Es hätte Fiona auch gewundert; schließlich besaß ihre Begleiterin sogar noch ein älteres Modell, als sie selbst es tat.
“Tut mir Leid, aber GPS hat das Handy leider nicht.” Erklärte sie, bemüht darum ihre Stimme freundlich und höflich klingen zu lassen, “Ich glaube zwar kaum, dass es sich bei diesem Pärchen um unsere Eltern handelt, aber würde es ihnen etwas ausmachen, uns trotzdem den Weg zu ihnen zu zeigen? Vielleicht haben die ja eine Ahnung, wo wir uns hier befinden.”
Fiona hatte schon immer in das Gute im Menschen geglaubt. Sie hoffte inständig, dieses mal nicht eines Besseren belehrt zu werden.


Zuletzt von Nueh am So Apr 27 2014, 18:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Vierna am Sa Apr 26 2014, 00:00

"Was?", wandte sich Jamie irritiert an Joachim. "Du meinst, dass wir uns überhaupt nicht mehr auf der Erde befinden? Das... das ist totaler Irrsinn, das kann doch nicht...", stammelte sie weiter. Doch noch während sie darüber nachdachte, kam sie immer mehr zu dem Gedanken, dass Joachim damit recht hatte. Und trotzdem kam ihr das alles so unwirklich vor. Sie hatte sich doch nur diesen blöden Spiegel genauer ansehen wollen! Und jetzt saß sie mit irgendwelchen fremden Leuten irgendwo in einem fremden Wald, vielleicht sogar in irgendeinem fremden Land in irgendeiner fremden Welt. Unwillkürlich versteifte sie und verstärkte den Griff um Lucas Hand.
"Ist das wahr?", wandte sie sich dann an die Elfe, die ebenfalls zur Gruppe gestoßen war. Die Fee wollte ihnen ja offensichtlich keine Antwort geben. "Bitte, sag doch wenigstens du etwas!"

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Beitrag von Leo am Sa Apr 26 2014, 00:02

Gunnar hob eine Augenbraue. Der Wald war also sicher.
Sicher vor was?
Er war sich gar nicht sicher, ob er das so genau wissen wollte.
Ein Horrorfilm also?“ Er lachte und tätschelte Katrin die Schulter. „Keine Sorge, kleine Katrin aus Deutschland, ich denke nicht, dass du hier viel Horror zu erwarten hast. Die kleine Fee sieht nicht sehr gefährlich aus, oder?“ Und in einem Haus waren sie auch nicht … er sparte sich die Frage, warum die Menschen im Film nicht einfach durch die Tür wieder gingen. Aber die Fee war tatsächlich putzig. Gerne hätte Gunnar ihre Flügel angefasst, aber das kam ihm dann doch ein bisschen … albern vor.
Nein, ich denke nicht, dass wir noch auf der Erde sind, lockiger Mann im Anzug“, erwiderte Gunnar gutgelaunt und lächelte Joachim entgegen. „Aber ich reise ohnehin nur selten durch Spiegel irgendwo hin, deshalb schätze ich, wir sind in einer anderen Welt oder so … aber das kann unsere kleine fliegende Gastgeberin sicher besser beantworten.“ Ja, das hier musste eine Art Parallelwelt sein … es hätte ihn zumindest gewundert, irgendwo auf der Erde lebende Feen und Elfen anzutreffen. Aber bis jetzt war es hier doch ganz nett gewesen gut, ein bisschen dunkel, aber sonst … Gunnar hätte nur gerne gewusst, ob es eine Möglichkeit gab, wieder nach Hause zu kommen, nur für den Fall. Dann hätte er wenigstens seiner Familie Bescheid sagen können oder so … Jorunn und die Kinder wunderten sich sicher schon, dass er nicht da war, seinen Kaffeebecher hatte er schließlich auch herrenlos auf dem Tisch zurückgelassen.

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Beitrag von Azrael am Mo Apr 28 2014, 17:36

Lucas

Lucas war bemüht, sein Erschrecken über das ziemlich lädierte Aussehen von Fey zu verbergen. Das gelang ihm auch ganz gut. Erstaunlich fand er, dass die gute Frau offenbar alles andere als erfreut war, hier sein zu müssen. Dafür gab sie der kleinen Fee aber ein gutes Stichwort, das war etwas, dass wohl alle brennend interessierte. Was war hier los?
Fey entpuppte sich wenig später als Elfe. "Wow." entfuhr es Lucas und er betrachtete Fey ganz interessiert. "Bei dir sind aber nicht nur die Ohren spitz, hm?" neckte er sie. Ihr ganzes Gehabe war irgendwie auf Angriff und nicht auf Hilfe eingestellt.

Joachim spekulierte darauf, nicht auf der Erde zu sein und Lucas schüttelte unwillig den Kopf. "Jetzt mach aber mal einen Punkt."  Jamie war von dieser Aussage offenbar völlig verdattert und klammerte sich nur noch mehr an seine Hand. "Blödsinn. Kein Spiegel dieser Welt kann ein Beamer auf einen anderen Planeten sein." wehrte er ab und strich mit dem Daumen sanft und beruhigend über Jamies Handrücken.
Von der zickigen Elfe erwartete er allerdings keine hilfreichen Informationen. Dann schon eher von der Fee und die blickte er jetzt abwarten an. Sie musste ihnen jetzt schon etwas verraten ...

Fjora

Fjora musste Fey Recht geben. Einerseits jedenfalls. Trotzdem stemmte sie aufgebracht die Hände in die Hüften. "Du weisst doch überhaupt nicht, was ich für Fragen gestellt habe." entrüstete sie sich, wandte sich dann aber nach einem tiefen Durchatmen an die anderen. Nicht jedoch, ohne Fey noch einen grimmigen Blick zugeworfen zu haben. "Sie können nicht einfach zurück." Im gleichen Moment schlug sie sich die Hand vor den Mund und blickte erschrocken um sich. Das hatte sie doch gar nicht so laut sagen wollen.
Jetzt war es wirklich an der Zeit, der Gruppe die Ungewissheit zu nehmen, bevor die Spekulationen noch wilder wurden. Und sie mit ihrem Geschrei Wesen weckten, die besser noch schliefen ...

"Es fehlen noch welche, aber gut, ich werde euch jetzt schon sagen, was ... ähm ... wie ... warum..." Fjora verhaspelte sich ein wenig und atmete erneut tief durch.
"Das hier ist eine Welt, die eure eigentlich spiegelt. Alles, was ihr kennt, gibt es hier auch. Bäume, Häuser, Menschen, Tiere ...aber es gibt hier auch alles, was ihr euch je vorgestellt habt. Rosafarbene Elefanten, riesige Mücken, winzige Wale ... "
Fjora machte eine schöpferische Pause. Es war besser, ihnen nicht alles zu erzählen. Nicht auf einmal.
"Und wir ..." Ein warnender Blick traf Fey. "... wir brauchen eure Hilfe. Es ist ...anders geworden. Früher, als man sich noch schöne Märchen erzählt hat, war hier alles bunt und schön ... Seit einer geraumen Weile jedoch ..." Sie schüttelte ergriffen den Kopf und hatte Mühe, ihre Tränen zu unterdrücken. "Es geht alles kaputt..." Sie schluchzte herzergreifend.

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Beitrag von Elli am Di Apr 29 2014, 11:38

Benommen nickte Katrin – was Gunnar vermutlich nicht einmal wahrnahm.
Die Personen und Wesen die sich hier versammelt hatten, wirkten nicht wirklich bedrohlich. Außer vielleicht dieser seltsame Rocker von eben, der dachte der Schwede (was Gunnar Schwede gewesen? Oder Norweger?) und sie ein Techtelmechtel hatten.
Wohl fühlte sie sich aber dennoch nicht, auch wenn eine Fee unter ihnen weilte. Schon als Kind hatte sie phantastischem wenig abgewinnen können und der Anblick dieser grazilen Gestalt schien ihre Synapsen überhitzen zu lassen. Sie sah etwas und glaubte es dennoch nicht.
Wie durch einen Schleier betrachtete sie die Szenerie und blinzelte, als sie die Worte hörte und in ihrem Kopf ein Bild erschien.
“Es geht alles kaputt? Sind wir hier in der unendlichen Geschichte gelandet?"
Nüchtern betrachtet, war genau dieses Buch der Grund, weshalb Katrin nichts mit Geschichten solcher Art (in der sie sich offenbar gerade befand! Auch wenn sie noch immer hoffte am See ohnmächtig geworden zu sein und ihren Kopf angeschlagen zu haben.) anfangen konnte.
Es war der Wolf Gmork gewesen, der Katrin als Kind solche Angst gemacht hatte, dass sie nie wieder ein Buch angefasst hatte, in dem es um andere Welten und Gestalten gegangen war.

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Beitrag von Darnamur am Mi Apr 30 2014, 15:28

Eine Elfe also…César betrachtete das entstellte Gesicht, der noch jung aussehenden Frau. Das linke Auge war offenkundig erblindet. Er musste sich eingestehen, dass er sich mit „Fantasiegeschöpfen“ nicht sonderlich auskannte. Im Laufe seines Lebens hatte er sich mehr für Dinge interessiert, von denen er sicher war, das sie auch „tatsächlich“ existierten. Auch mit dem Spirituellen hatte er sich auseinander gesetzt. Doch Fantasie- und Science-Fiction-Welten: Das waren mit Sicherheit nicht seine Fachgebiete.
Trotzdem: Von Elfen hatte er natürlich auch schon gehört. Er wusste, dass sie spitze Ohren hatten und übermenschlich schön waren. Er konnte auch wirklich ein Paar spitzer Ohren erkennen, aber die Schönheit der Elfenfrau war wohl gemeinsam mit ihrem Augenlicht erloschen. Jetzt war nur noch ein schwacher Abglanz davon zu erkennen. César glaubte zu verstehen, warum sie derart aggressiv war. Schon für einen Menschen war eine solche Verstümmelung schrecklich. Doch für eine Elfe, einem Wesen das zu einem Volk gehörte, in dem jeder übermenschlich schön war musste ihre eigene Entstellung noch um einiges schrecklicher sein. Zudem auch noch das verlorene Auge. Sie konnte nie genau wissen, was zu ihrer linken vor sich ging. Gut möglich, dass sie auch ein wenig paranoid geworden war. Er hatte Mitleid mit der Frau, trotz ihrer harschen Worte.
Die anderen schienen wohl nun auch gemerkt zu haben, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Tja, Elfen und Feen waren nun mal nicht typisch für unsere Welt. Er lächelte in sich hinein. Unter diesem Ansturm an Fragen und Aufforderungen gelang es ihnen auch schließlich der Fee eine Antwort zu entlocken. Dass sie nicht mehr auf der Erde waren- hatte er sich schon gedacht. Eine andere Welt, also. Doch in den Worten der Fee war etwas anderes gewesen, was ihn beunruhigte. Sie sagte, sie könnten nicht mehr zurückkehren. César war natürlich interessiert daran diese Lebewesen und diese neue Welt kennen zu lernen, doch der Gedanke daran nicht mehr in der Lage zu sein nach Hause zurückzukehren beunruhigte ihn. Das klärt sich doch bestimmt noch auf, redete er sich ein. Er hielt sich mit einer Frage zunächst zurück und wartete ab, wie die anderen reagierten.
„Alles was ihr euch jemals vorgestellt haben“. Auch diese Worte beunruhigten César ein wenig. Er dachte zurück in die Zeit seiner Kindheit. An finsteren Träumen hatte es ihm damals mit Sicherheit nicht gemangelt. Und einige von ihnen kehrten hin und wieder zurück, obwohl er es geschafft hatte dieses Kapitel seines Lebens größtenteils zu schließen.
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Beitrag von LilS am Do Mai 01 2014, 09:49

Okay. Die Menschen waren gerade zum größten Teil durch einen Spiegel gefallen, gezogen oder sonst was geworden, befanden sich in einem Wald, mitten in einer Nacht in der keine Sterne und kein Mond die Dunkelheit erhellten. Das einzige Licht kam von einer schluchzenden Fee deren Weggefährtin eine mürrische Elfe war und die einzige, einstimmige Reaktion war Unglaube und die offensichtliche Erkenntnis, dass das hier garantiert KEINE andere Welt war. Fey'lin verspürte den unbändigen Drang sich einen Baum zu suchen und so lange mit dem Kopf darauf einzuschlagen, bis sie bewusstlos wurde. Danach würde sie garantiert aufwachen und feststellen, dass das hier alles nur ein böser Traum gewesen war! Der einzige, der tatsächlich etwas Einsicht zeigte, war... wie hieß der noch gleich? Joachim? Okay und der Riese von Mann, der geistig etwas beschränkt wirkte aber immerhin die Situation wohl noch ehesten mit Fassung trug. Vielleicht waren die beiden zu etwas Nutze. Die Elfe seufzte und ignorierte gekonnt die Fragen des Mädchens und die Feststellung des einzig wirklich gut aussehenden Menschens, war auch nicht nötig zu antworten, denn Fjora konnte sich endlich zu einer Antwort durchringen. Natürlich gewohnt theatralisch. Die Bemerkung allerdings, dass noch immer einige fehlten, bereiteten der Elfe Sorgen. Es fehlten wirklich noch welche und mittlerweile konnte sie auch das Tuscheln der Bäume wahrnehmen. Laut und bedrohlich, als würde ein Sturm durch ihre Blätter fahren. Fey'lin war niemand, der gerne mit dem Wald sprach. Sie war auch nicht sonderlich gut darin, ihn zu verstehen. Meistens sprachen die grünen Seelen auch nicht mit ihr. Sie akzeptierten einander, ignorierten sich aber wann immer es ging. Aber jetzt tosten die Stimmen so laut, dass sogar die Elfe einige Worte aufschnappen konnte und was sie vernahm, war keineswegs erfreulich. Die anderen waren möglicherweise in Gefahr. Mit ein paar Schritten rückwärts verschwand sie wieder in der Dunkelheit und pirschte sich an das zweite Licht in der Finsternis heran. Da waren welche ganz schön weit vom Weg abgekommen und hatten Feys vorherige Aussage, wie Motten ins Licht zu laufen, gekonnt widerlegt. Aber sich stattdessen eine eigene Lichtquelle zu suchen – die noch dazu nicht von einer Fee stammte, die gewissermaßen einen Immunitätsstatus gegenüber anderen Wesen genoss – war töricht und gefährlich. Fey hatte die Hälfte des Weges bereits geschafft, als ein seltsames Gefühl sie beschlich. Ein Blick zur Seite genügte um sie schneller laufen zu lassen. Sie musste die Menschen zu Fjora bringen, bevor es wirklich gefährlich wurde. Rotglühende Augen starrten sie in der Dunkelheit an, wartend, lauernd. Die  Elfe war nicht ängstlich, aber sie wusste nur zu gut, was diese Wälder noch bewohnte, und DAS konnte tödlich sein. Endlich erreichte sie die zweite Lichtquelle. Drei Menschen versammelten sich darum und hätten unterschiedlicher nicht sein können. Das waren noch Kinder! Und ein grimmiger alter Mann. Aber der war der Elfe immerhin auf Anhieb sympathisch, er wirkte so grimmig, wie sie sich fühlte. Sie wollte gerade aus der Dunkelheit treten und einen ähnlich beeindruckenden Auftritt wie zuvor hinlegen, als ein Geräusch sie im Schritt stolpern ließ. Oder vielleicht war es auch kein Geräusch gewesen, sondern diese verdammte Wurzel in der sich ihr Fuß verhedderte und die Elfe dazu zwang, in bester Manier den Boden zu küssen. KRACH. Wurzelwerk und Äste brachen als sie der Länge nach zwischen den Mann und die Kinder knallte. Noch bevor der Schmerz durch ihre Glieder fuhr, rappelte sie sich wieder auf und wischte sich den Dreck von der Kleidung. Hoffentlich hat das keiner in der Dunkelheit bemerkt, war definitiv ein törichter Gedanke. Diese Einlage hatte vermutlich auch die andere Gruppe mitbekommen!

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Beitrag von Umbra am Do Mai 01 2014, 12:56

Dass die Mädchen verhalten bis ängstlich auf Grahams Auftauchen reagierten, wunderte ihn nicht. Seine Statur hatte sicher etwas Einschüchterndes – wofür er in NYC üblicherweise dankbar war. Er hatte nicht gern Gesellschaft und ein Äußeres, das signalisierte, dass mit ihm nicht zu spaßen war, hielt aufdringliche Personen oft davon ab, sich ihm zu nähern. Seine Lederjacke ließ ihn noch bulliger wirken als er eigentlich war. Er war verkatert, vermutlich war er verdreckt, vielleicht klebte auch irgendwo Blut an ihm. Möglich wäre es. Dass es zwei jungen Dingern nicht gefiel, im Dunkeln auf ihn zu treffen, war verständlich. Graham sog den Rauch seiner Zigarette genüsslich ein, dennoch entlockte es ihm die Info, die die beiden ihm gaben, eine missmutige Mundbewegung. Kein GPS.
„Dort vorn ist Licht“, antwortete Graham dem Mädchen, das etwas tapferer als das andere, das sich vor ihm versteckte, und wies grob in die Richtung, aus der man zwischen den Bäumen schwaches Geschimmer erkennen konnte.
„Aus der Richtung komme ich. Die beiden sind nicht allein – wollten es aber vermutlich sein. Hab‘ sie wohl bei was unterbrochen“, fügte er hinzu und grinste. „Ich glaube nicht, dass das eure Eltern waren, aber ich zeig‘ euch den Weg, meinetwegen. Hab‘ gerade nichts Besseres zu tun.“
Er zuckte mit den Schultern und wollte schon vorangehen – denn, um ehrlich zu sein, war es ihm immer noch lieber, den Schweden und sein außereheliches Abenteuer Katrin erneut zu stören, als weiterhin durch die Dunkelheit zu irren. Die Mädchen hatten Recht: Vielleicht hatte das Pärchen eine Ahnung, wo sie waren. Oder auch die anderen. Wie viele Leute dort drüben noch herumliefen, wusste Graham nicht. Er wusste nur, dass ihr Geplapper ihm auf die Nerven gegangen ist. Sein Schädel brummte und pochte. Außerdem ging es ihm nicht sonderlich gut. Sein Magen zog sich schon gefährlich zusammen.

Dann aber stolperte plötzlich eine Gestalt zwischen den Bäumen hervor und landete zwischen ihnen. Graham machte einen erschrockenen Satz nach hinten. Dem Alkohol in seinem Blut war es zu verdanken, dass er dabei leicht aus dem Gleichgewicht kam und lauthals fluchend Halt an einem Baumstamm suchen musste. Er hatte sein Feuerzeug verloren.

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Beitrag von Leo am Sa Mai 03 2014, 16:42

Gunnar reagierte eher bekümmert auf den Gefühlsausbruch der kleinen Fee. Scheinbar war Feeschluchzen ansteckend, zumindest was Traurigkeit anging. Gunnar hätte Fjora gern die kleine Schulter gestreichelt, hatte aber etwas Angst, daneben zu greifen und ihr irgendwas zu brechen, und ließ es daher lieber. Er stand nur leicht verlegen da und kratzte sich in der Seite, weil er nichts besseres mit seinen Händen anzufangen wusste. Ob in diesem Wald wohl zuerst das Licht kaputt gegangen war? Oder war der Mond abgestürzt?
Hatten sie hier überhaupt je einen Mond?
Eine interessante Frage, fand er, aber er mochte die Fee in ihrem momentanen Zustand nur ungern fragen. Außerdem stellte er gerade spontan fest, dass an der Stelle der Elfe niemand mehr stand. Wo war die denn abgeblieben? Er sah sich in der Gruppe um (was dank seiner Größe zum Glück nicht schwerfiel), aber keine Elfe zu sehen. Er stupste Katrin an und wollte sie gerade fragen, als hinter ihm jemand – fluchte? Recht leise zwar, offenbar war derjenige noch ein gutes Stück entfernt, und mit ziemlich gewählten Ausdrücken (wären seine Kinder hier, hätte er ihnen sofort die Ohren zugehalten!), aber vor allem kam ihm die Stimme bekannt vor. Das war doch der unrasierte Klotz, den seine deutsche Begleitung vorhin getreten hatte! War er etwa in Schwierigkeiten?
Gunnar wandte sich um. Möglicherweise hielt der Kerl ja die Elfe für einen „Parkjunkie“ und fluchte deshalb rum. Oder er hatte sich den Kopf gestoßen. Zumindest aber schien es ihm logisch, dass die Elfe verschwunden war, um den Klotz zu suchen (der ja offenbar noch „fehlte“, wenn Gunnar auch nicht wusste, bei was). Da machte es Sinn, hinterher zu gehen. Oder? Er brauchte nicht lange für diese Entscheidung.
Es war seltsam, wieder im Dunkeln zu stehen, wo sich seine Augen doch gerade erst wieder an das Feenlicht gewöhnt hatten, und Gunnar tastete sich mit den Händen voran, um nicht an einem Baum zu landen. Es dauerte jedoch nicht lange, als er schon wieder Licht entdeckte, zwischen ein paar Bäumen weiter vorne. Eine zweite Fee? Nein, das war das falsche Licht, eher weißlich, fast blau, wie von einem Fernseher. Oder einem Telefon? Ob der Klotz ein Handy besaß? Er lief etwas schneller auf das Licht zu. „Heee-eey, du dort drüben! Mit dem Handy! Wir sind da hinten! Mit einem Feen-Lichtsspender!“ Dann stand er zwischen den anderen (die Elfe war auch da, er hatte also recht gehabt) und sah sich um. „Oh Mann. Ihr seid zu dritt? Dann muss ich mir ja noch mehr Namen merken … Aber hallo erstmal!“ Und dann auch noch zwei Kinder? Was für Leute alles durch einen Spiegel kamen …

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Beitrag von Mini Drachin am So Mai 04 2014, 16:47

Rhania war sehr dankbar, dass Fiona des Reden übernahm, bei ihrem talent diesbezüglich würde sie ihn nur beleidigen.
Er schien allerdings auch nicht besonders angetan zu sein, von der Information, dass ihre Handy kein GPS hatte.
Sie drückte eine der Tasten, damit ihr Handy weiterleuchtete.
Das Pärchen von dem er sprach musste das gewesen sein, das er vorhin angeschnautzt hatte. Sie war erleichtert zu hören, dass er anscheinend noch wusste wo die anderen waren und wollte fast etwas hinter Fiona vor kommen, als etwas direkt zwischen sie auf den Boden stolperte.
Noch bevor irgendjemand darauf reagieren konnte hörte sie eine Stimme. Auch etwa aus der Richtung aus der diese Frau gestolpert kam.
Eine weitere Person gesellte sich zu ihnen. Von der Stimme her hatte sie ihn schonmal gehört, er gehörte wohl zu der Gruppe um das Licht. Feen-Lichtspender?
Was sollte dass den sein? Rhania beschloss erstmal weiter hinter Fiona zu bleiben. Von ihr vermutete sie das am wenigsten schlimmste, wenn sie bei ihr blieb.

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Beitrag von Nueh am So Mai 04 2014, 18:20

Erneut atmete Fiona erleichtert aus. Der Mann mit dem Feuerzeug war anscheinend zumindest bereit, sie zu den anderen zu führen. Statt auf seine Anmerkungen über das Pärchen einzugehen -Wenn die beiden sowieso schon nicht alleine waren, lief man ja auch nicht mehr Gefahr, sie bei etwas zu unterbrechen... hoffentlich- sah sie sich ihren neuen Begleiter genauer an.
Das flackerne Licht in seiner Hand erleuchtete nur eine Hälfte seines Gesichtes, doch das genügte auch schon um einige frische Beulen und Schrammen zu offenbaren, von denen eine sogar ein wenig Blut absonderte. Beim Anblick der Wunde wanderte ihre freie Hand sofort wieder in ihre Rocktasche, um nach den Pflastern zu suchen, die sie für gewöhnlich bei sich trug. Eigentlich wusste sie bereits, dass sie diese nicht finden würde, schließlich hatte sie ja schon zuvor ihre Rocktasche durchwühlt und lediglich ihre Packung Taschentücher gefunden. Sie überlegte, ob sie ihm vielleicht eine von denen anbieten sollte.
Ehe sie dazu kam, stolperte jemand Neues aus der Dunkelheit hervor und landete zwischen ihnen. Fiona zuckte erschrocken zusammen, wich aber nur kaum zurück, da sie sonst die noch immer hinter ihr Schutz suchende Rhania-Sophie umgerempelt hätte. Gleichzeitig erlosch das Feuerzeug. Die Gestalt in ihrer Mitte war allen Anschein nach menschlich und erhob sich mindestens so flink, wie sie zu Boden gegangen war. Dann dröhnte ihnen aus einiger Entfernung auch noch eine tiefe und dennoch freundliche Stimme entgegen und Fiona hatte gerade genug Zeit um sich zu fragen, ob mit “Feenlichtspender” nun eine Art Lampe oder doch eher eine waschechte Fee gemeint war -angesichts dessen, dass sie zuvor schon durch einen Spiegel gefallen war, war schließlich alles möglich- bevor der Mann, dem die Stimme gehört hatte, sich ebenfalls zu ihnen gesellte. Dieser war mindestens genauso “schrankig” wie der Mann, der mittlerweile kei Feuerzeug mehr hatte, doch während sie Letzteren mit einem Grizzlybären verglichen hätte, ähnelte Ersterer viel eher einem überdimensionierten Teddy.
Seinen freundlichen Grüßen entgegnete sie mit einem schüchternen “H-hallo”. Nach wie vor darauf bedacht, zwischen Rhania-Sophie und dem Rest zu stehen, sah sie sich nach weiteren Ankömmlingen um und erblickte so etwa fünfzehn bis zwanzig Meter hinter ihr und Rhania-Sophie ein paar rot leuchtende Augen, die mit Sicherheit nichts Gutes verhießen. Sie stieß einen Laut aus, zu leise um als Schrei zu gelten, aber nicht weniger ängstlich, und zog das jüngere Mädchen weg von dem glühenden Augenpaar und hin zu den im Zweifelsfall weniger gefährlichen Menschen. “W-was zur Hölle ist das?”
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Beitrag von LilS am Mo Mai 05 2014, 10:08

Wieder einmal musste sich Fey’lin gedanklich gegen die Stirn schlagen um ihrem Missmut über die Menschen Herr zu werden und um nicht einfach sang- und klanglos in der Dunkelheit zu verschwinden und sie alle (und ihre Welt) im Stich zu lassen. Aber das war natürlich keine Option. Ohne die Elfe hatte dieser Haufen doch nicht den Hauch einer Chance auch nur eine Stunde lang im Wald zu überleben! Sie waren alle auf sie angewiesen und es war ihre Aufgabe sie zu beschützen. Das Feuer erlosch, als der Kerl es vor Schreck fallen ließ. Weichei, dachte sie, zum ersten Mal sichtlich belustigt. Die Mädchen wichen hingegen nur einen Schritt zurück, Fey konnte nicht umhin Bewunderung für die größere und scheinbar ältere der beiden zu empfinden. Tapferes, dummes Ding. Die Elfe wollte gerade die Lämmchen zum sicheren Stall lotsen, als von hinten eine Stimme erklang. Der große, beschränkte Bär war ihnen gefolgt. Toll! Mit diesem Organ war es ein Leichtes, sie hier draußen zu finden. Das, und das bläuliche Licht des seltsam anmutenden Gerätes in der Hand der jungen Frau. Fey’lin fühlte sich wie Frischfleisch. Jetzt griff sie sich doch mit der Hand an die Stirn und schüttelte den Kopf. Wieder setzte sie zu einem Satz an, als der erschrockene Laut Fionas sie erneut unterbrach. Sie musste nicht hinsehen um zu wissen, was das Mädchen gesehen hatte. Die Viecher waren nah und es wurden mehr, labten sich an dem künstlichen Licht. „Seid bei allen Göttern leise, macht das Licht aus und nehmt euch an den Händen. Wir müssen hier fort und zu der Fee. Los!“ schimpfte sie mit ihrer tiefen, kratzenden Stimme, aber leise und mit Nachdruck. Die Situation war ernst und spitzte sich weiter zu. Sie mussten zu Fjora und zwar schnell! Um zu betonen WIE ernst es ihr war, streckte sie die Hände nach den Mädchen aus.

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Beitrag von Elli am Mo Mai 05 2014, 11:32

Katrin unterdrückte ein Seufzen. Wäre sie doch bloß im Bett liegen geblieben. Wäre sie doch bloß nicht joggen gegangen. Wäre sie doch bloß nicht auf die Enten aufmerksam geworden.
Es war zum Haare raufen. Sie war eine introvertierte Person und zog Kraft aus Ruhe und Abgeschiedenheit - Genau das hatte sie beim Joggen finden wollen.
Nun befand sie sich genau im Gegenteil. Menschen so weit das Auge reichte - gut genau genommen konnte man nicht sehr weit gucken es war immerhin stockdunkel, aber das hatte sie nicht gewollt. Diesmal erklang das Seufzen laut und deutlich aus ihrer Richtung.

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Beitrag von Azrael am Mo Mai 05 2014, 17:35

Fjora

Fjora blickte in Katrins Richtung. "Ich hoffe nicht, dass diese Geschichte hier unendlich ist. Je eher hier wieder Friede und Ordnung herrscht, desto besser für uns alle."
Fey verschwand plötzlich aus ihrem Lichtkreis. Aber Fjora ahnte, wo sie hinwollte. Fey war doch gut, auch wenn sie es ständig abstritt. Es rummste zwar wenig später recht klangvoll, aber Fey war hier schliesslich zu Hause, kannte jeden Baum und jede ... nun, offenbar doch nicht jede Wurzel. Trotzdem lauschte Fjora, ob sie ein Gespräch aus der Richtung vernahm. Gunnar stapfte nun auch in diese Richtung und anhand seiner Worte erkannte sie, dass dort wohl die anderen waren.

Plötzlich wirbelten vor und hinter ihnen aus unerklärlichen Gründen Blätter auf. Als ob jemand unsichtbares mit ihnen spielte und sie in die Luft warf.. Fjora blickte auf die tanzenden Efeublätter. Und dann kam ein leichtes Lüftchen auf. Es wehte langsam, fast säuselnd um sie herum. Hier und da zerrte der Wind scheinbar an ihren Kleidern.

"Kommt ... wir müssen aus dem Wald raus." Sie war bemüht, ihre Stimme so ruhig wie möglich klingen zu lassen und setzte noch ein fröhliches Gesicht auf.
"Ihr wollt doch noch mehr sehen von dieser Welt, oder?" lockte sie die Leute und schwirrte langsam rückwärts.  Je mehr ihr folgten, desto schneller schwirrte sie.


Lucas

Sonderlich gesprächig war die Elfe nicht. Und Spass schien sie ganz offensichtlich auch nicht zu verstehen. Lucas zuckte mit den Schultern. Dann eben nicht.
Wenigstens hatte Gunnar die anderen, die offenbar noch fehlten, gefunden. Gut, dann konnten sie ja jetzt endlich raus aus dem Wald. Wenn es hier alles gab, dann doch sicherlich auch ein Dorf oder eine Stadt. Eine Kneipe oder ein Restaurant, in dem man erstmal was essen konnte,  bevor man sich mit der Bedrohung befasste, die hier offenbar herrschte.

"Na los." Er fasste Jamies Hand fester und zog sie mit sich, der Fee hinterher. Sonderlich gemütlich war es hier ja nun wirklich nicht, in diesem stockfinsteren Wald, in dem der Wind jetzt fegte.
Hatte er dort gerade Augen gesehen oder war das eine Sinnestäuschung?

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Beitrag von Vierna am Mo Mai 05 2014, 21:30

Jamie atmete tief durch. Reiß dich mal zusammen! Im Grunde war das ja eigentlich nichts anderes, als ein weiteres Fantasy-MMORPG, nur eben in Real Life. Was leider aber auch bedeutete, dass man nicht einfach am letzten Speicherpunkt wieder anfangen konnte, wenn man versagte. Aber so schlimm würde es schon nicht werden. Oder?
Erst als sie den Aufprall hörte, bekam sie überhaupt erst mit, dass die Elfe die Gruppe auf der Suche nach den anderen fehlenden Personen verlassen hatte. Einer der Männer war ebenfalls mit ihr gegangen. Jedoch war sie sehr froh, dass Lucas sie mit sich zog, immer der Elfe hinterher und - hoffentlich - möglichst schnell aus diesem Wald heraus. Je länger sie nun schon hier war, umso unbehaglicher fühlte sie sich.
Die Fee legte ein ganz schönes Tempo vor und Jamie musste ihre ganze Konzentration darauf verwenden, nicht zu stolpern. Auch wenn die Fee ein wenig Licht spendete, waren manche der Wurzel erst erkennbar, wenn man sich mit dem Fuß in ihnen verhakt hatte. Sie war froh, dass Lucas immer noch ihre Hand hielt, so konnte sie sich ein wenig abstützen.
Zwar war sie sehr froh darüber, dass sie wohl in absehbarer Zeit dem Wald entkommen würden, doch bei den Worten der Fee stutzte sie ein wenig. Das hieß ja nicht zwangsläufig, dass das, was als nächstes kam, sonderlich viel besser war. "Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich das wirklich will", murmelte sie leise und fröstelte.

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Beitrag von Lucat am Di Mai 06 2014, 17:17

Wie üblich war Joachim erstaunt über Fjoras plötzlichen Sinneswandel. Sich zu wundern schien heute ohnehin sein Tagesgeschäft zu sein. Bis vor einem Moment hatte sie mit all ihren Kräften versucht all die Personen im Wald um sich zu vereinen und auf ein Mal sollten sie aus dem Wald raus. Ihm war die Angelegenheit nicht geheuer und trotz ihrer freundlichen Art konnte er sich nicht hinreißen lassen Fjora wirklich Vertrauen entgegen zu bringen. Zu wenig erzählte sie ihnen, verlangte jedoch viel.

Aber da war etwas in ihrer Stimme. Etwas bemühtes, als wäre womöglich etwas anderes mit ihnen im Wald. Etwas mit dem Joachim noch weniger Freude hätte Bekanntschaft zu machen. Er hatte das auch bei der Elfe bemerkt, doch sicherlich war nun nicht der Moment für eine seiner ach so sehr geschätzten Fragen an Fjora.

Während der sportliche Lucas ohne Zweifel und Skepsis der Fee hinterhereilte, bildete sich Joachim ein eine gewisse Reserviertheit in Jamies Stimme zu hören. Nichtdestotrotz zog sie mit und er wollte nicht derjenige sein, der als letzter diesen finsteren Wald verließ. So ging er einige Schritte, ehe er kurz anhielt und sich umdrehte: "Fjora führt uns scheinbar zum Ausgang des Waldes", rief er in die Richtung, in welche die Elfe geeilt war, "Es scheint so, als solltet ihr mitkommen, wenn ihr nicht hier bleiben wollt." Obwohl er niemanden kannte und in diesem Moment auch gar nicht so recht wusste wo die andere Gruppe war, schaden konnte es nicht ihnen bescheid zu geben.
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Beitrag von Umbra am Mi Mai 07 2014, 14:31

Graham hatte das Gefühl, gedanklich etwas den Anschluss verloren zu haben. Erst wachte er mitten im Wald im Nirgendwo zwischen irgendwelchen quasselnden Leuten auf, dann traf er auf zwei Mädchen, die hier allein herumliefen, dann fiel eine Frau in ihre Mitte… Nun tauchte auch der Schwede wieder auf, redete irgendetwas von Feen… Außerdem wollte man von ihm, dass er die Klappe hielt und zudem auch noch die Hand von irgendwem der Anwesenden.
Brummelnd ließ er sich erst einmal nicht hetzen, sondern klaubte sein Feuerzeug wieder vom Waldboden auf – das zwischen dem Laub nur wiederentdeckt hatte, weil es ein Metallgehäuse hatte und so im Handylicht glänzte.
„Wer ist die Fee?“, entgegnete Graham der (überaus hässlichen) Frau. Er hielt dieses Wort für irgendeinen Titel, den sich manche Leute als Spitznamen zulegten. So wie… Madonna oder so.
„Was soll der Unsinn? Ist das irgendsoein Sektenmist?“
Dennoch blieb er nicht allein zurück, sondern stapfte hinterher.

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Beitrag von Mini Drachin am Fr Mai 09 2014, 11:55

Rhania schaltete ihr Handy aus, als die große grimmige Frau, die zwischen sie gestolpert war sie anschnautzte. Unsicher blickte sie sich um, konnte aber nichts erkennen, was Fiona so aufgebracht hatte. vielleicht hatten sich ihre Augen schon zu sehr an das funzelige Licht gewöhnt. Wie auch immer sie versuchte so gut es ging der Frau zu folgen, nirgends drüber zu stolpern und niemanden anzurempeln. schon garnicht diesen großen Klotz von einem unheimlichen Mann.
Es war klar, dass sie auf diesezwei unfreundlichen Gesellen stoßen musste. Das war nunmal ihr Glück - oder eher Pech.
Sie seufzte und tapste weiter. es half ja nichts.
Plötzlich hielt sie irgendewas an ihrem Arm fest, erschrocken hielt sie die Luft an und zerrte daran - es gab nach und sie hörte irgendetwas hinter sich am Boden rascheln.
Was auch immer sie festhielt - festhalten war nicht ganz richtig, es war eher wie eine dünne Schnur an ihrem Handgelenk - es schien nicht besonders überzeugt zu sein sie zurückzuhalten, es lies sich eher mitschleifen, als dass es sie loslies. Rhania versuchte irgendetwas in der Finsternis hinter zu erkennen, aber es war umsonnst. Die einzigen Geräusche - neben ihrem eigenen Herzschlag - kamen von ihren Kammeraden - wenn man die so nennen konnte - und von diesem etwas, das immernoch an ihrem Handgelenk hing. Sie zog es sanft in die Höhe und das Rascheln am Boden verstummte. Es war nicht besonders schwer, etwa wie ein kleines Kätzchen. Da dämmerte ihr was es war.
Sie hatte ihren Luftballon komplett vergessen, er musste geplatzt sein, als sie durch den Spiegel gekommen war und jetzt hatte er sich in einem Ast verheddert.
Sie zog den Ast an der Schnur hoch und schüttelte ihn dann von den Resten es Ballons ab, was mit einer Hand und während des Laufens garnicht so einfach war.

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Beitrag von Darnamur am Fr Mai 09 2014, 14:37

Je eher wieder Frieden und Ordnung herrscht... War das der Grund warum sie hier waren? Und warum sie nicht zurück konnten? Das gefiel César wirklich überhaupt nicht. Seine dunklen Augen folgten der in die Finsternis davon schwirrenden Fee. Was waren wirklich die Absichten dieses Wesens, dass durch seine leuchtende Gestalt an diesem mondlosem Ort der Dunkelheit fehl am Platze wirkte. War sie wirklich ihre Retterin, die sie aus diesem Horror herausführte? Oder war sie wie ein Anglerfisch? César hatte vor einiger Zeit über diese Tiefseegestalten gelesen. Ungeheuer, mit einem riesigen Maul voller Fangzähne. Das besondere an diesen Tieren ist, dass sie eine Art Lampe mit sich führten, welche ein natürliches Teil ihres Körpers ist. So waren sie relativ einfach dazu in der Lage Beute anzulocken, welchen sie dann mit ihren tödlichen Zähnen den Garaus bereiten konnten. Nun, er würde sich natürlich wundern, wenn die Fee in Wirklichkeit ein riesiger Tiefseefisch in Tarnung wäre, der vor ihnen durch die Luft schwirrte. Dennoch war er sich nicht sicher, ob sie wirklich gute Absichten verfolgte. Sie war es doch mit Sicherheit, welche sie hierher mit den Spiegel „gerufen“ hatte. Die Fee braucht uns für irgendetwas. César wurde nicht gerne benutzt. Er blieb ein wenig hinter den anderen zurück, die der Fee in die Finsternis folgten. Von hier betrachtet, sah die Gruppe aus, wie ein Zug aus Leichen der mit einer Laterne durch diesen verfluchten Wald strich. César setzte sich aber ebenfalls in Bewegung. Egal, wohin die Fee sie nun führen würde, er wollte mit Sicherheit nicht allein hier zurückbleiben.
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Beitrag von Elli am Fr Mai 09 2014, 14:40

Katrin zuckte mit den Schultern und überlegte, ob es nicht vielleicht doch besser gewesen wäre, mehr Geschichten zu lesen. Andererseits war es so besser, immerhin hatte sie schon vor Gmork solche Angst gehabt - wer weiß welche Gestalten ihr in anderen Büchern noch begegnet wären, die sie nun im Wald vermuten würde nur dazu bereit ihr die Kehle aufzureißen.
Sie schüttelte leicht den Kopf, sie war wirklich paranoid. Aber alles in allem war das wirklich kein guter Tag für sie gewesen, wie so viele zu vor auch. Im Prinzip war es sogar ein schlechtes Jahr gewesen und sie hatte gedacht, es ging nun endlich bergauf und nun das! Ob sie wohl jemand suchen würde? Vielleicht ein Kollege? Oder eine ihrer Freundinnen die sich sicher wundern würden, dass sie solange bei WhatsApp nicht mehr online gewesen war?
Doch all das Überlegen brachte ihr wenig. Immerhin hing sie nun in diesem blöden Wald fest und befürchtete noch immer das ein ausgemerkelter Wolf hinter einem der unzähligen Bäume hervor sprang und sie zu Boden riss. Wie genau sollte sie bloß dieser Welt (?) hier helfen? Sie konnte nichts außergewöhnliches. Gut, vielleicht Backen, das hatte sie drauf. Aber sie würde damit sicherlich kein Land retten können. Immerhin hatte sie noch nichts davon gehört, dass etwas derat Großes durch den Erlös von Kuchenverkäufen gerettet werden konnte.
Ebenso wie die anderen setzte sie sich in Bewegung und folgte im Dunklen den anderen so gut es ging ohne zu stolpern. Sie begann Gedankenverloren ein Lied zu summen um sich davon abzulenken in welcher unwirklichen Situation sie sich befand.

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Beitrag von Leo am Fr Mai 09 2014, 14:49

Die Fee? Na, die Fee ist eine Fee! Ein kleines, geflügeltes Wesen. Mit Licht!“, erklärte Gunnar mit väterlicher Geduld und lachte. Sektenmist. Warum sollte eine Fee denn einer Sekte angehören? „Du kennst wirklich komische Wörter, grimmiger Mann.“ Vor seinem inneren Auge sah er Fjora vor sich, wie sie eine Ausgabe das „Wachturms“ durchlas, und er musste erneut lachen. Dann erinnerte er sich wieder daran, dass er eigentlich leise sein sollte, setzte eine schuldbewusste Miene auf und griff nach der Hand des Mannes, wie die Elfe es ihm geraten hatte. Oder eher befohlen. Ratschläge zu erteilen lag vermutlich außerhalb ihrer Fähigkeiten.
Gunnar hoffte, dass die Elfe sich hier tatsächlich auskannte und nicht nur so tat. Er selbst hätte nur mit Mühe und Not den Weg zurück zur Fee gefunden, aber wenn die andere Gruppe sich nun ebenfalls aus dem Wald hinausbewegte (so rief es zumindest einer er Männer herüber), dann würde es wohl recht schwierig werden, sie wiederzufinden. Aber vorrangig schien es wohl erst mal zu sein, aus dem Wald rauszukommen. Verständlich, fand Gunnar, als er dem Blick des älteren der Mädchen folgte. Urks. Was immer dieses Etwas mit den Augen war – er wollte ihm lieber nicht in einem stockdusteren Wald begegnen.
Ohne das Handylicht wurde es schlagartig wieder viel schwieriger, sich durch den Wald zu kämpfen. Gunnar ließ sich mehr mitziehen, als dass er selbst lief, und versuchte stattdessen, auf so wenig rutschige Wurzeln und Äste wie möglich zu treten. Es klappte eher mäßig. Also eigentlich fast gar nicht. Blöde Dunkelheit. Hoffentlich waren sie bald da.

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Beitrag von Nueh am So Mai 11 2014, 15:51

Zögerlich betrachtete Fiona die ihr entgegengestreckte Hand, beschloss dann aber, dass sie sich lieber der fremden Frau ausliefern würde, als sich weiterhin in der Nähe dieser Rotäugigen Viecher aufzuhalten. Ihre eine Hand ergriff die der Frau, während ihre andere Rhania-Sophies immer noch fest umschlossen hielt. Paradoxerweise war die Präsens des kleineren Mädchens die, die Fiona wohl am meisten half. Der Beschützerinstinkt, den sie ihr gegenüber verspürte, zwang sie, nicht ihre Nerven zu verlieren.
Rhania-Sophie folgte der Anweisung der Frau und machte sich dran ihr Handy auszuschalten. Das Licht erlosch und die Gruppe setzte sich in Bewegung.
Sie bedauerte an jenem Morgen keine Turnschuhe angezogen zu haben. Für einen Marsch über Stock und Stein -noch  dazu ohne jede Lichtquelle- waren Ballerinas natürlich alles andere, als geeignetes Schuhwerk. Mindestens einmal hatte ein Ast bereits einen Riss in ihrer Strumpfhose verursacht, soviel hatte Fiona gespürt. Hoffentlich war der Riss nicht allzu groß. Hoffentlich sah man nicht allzu viel Haut. Hoffentlich sah man keine Narben.
Neben Rhania-Sophie setzte plötzlich ein Rascheln ein, welches Fiona mit einem Schreck aus ihren Gedanken riss. Hatte eines dieser Viecher sie etwa erreicht? Ein kurzer Blick verriet ihr jedoch, dass zwischen ihnen und dem nächsten rot leuchtendem Augenpaar noch einige Meter lagen. Außerdem hätte Rhania-Sophie sich bei Gefahr mit Sicherheit gemeldet.
Das Mädchen war jedoch bis jetzt mucksmäuschenstill gewesen und war, wenn Fiona die Bewegungen, die sie neben sich spürte, richtig deutete, gerade dabei irgendetwas von sich abzuschütteln. Was auch immer es war, es schien eher eine nervige Last zu sein, als eine wirkliche Gefahr. Fiona war erleichtert. Wahrscheinlich hatte sich nur irgendein Ast in Rhania-Sophies Kleidung verfangen und diese hatte jetzt halt Schwierigkeiten sich von dem lästigen Ding zu befreien. Fiona zog sie sanft näher zu sich ran, ließ ihre Hand los und legte ihr den Arm um die Schulter, darauf bedacht, sie stets spüren zu lassen, dass sie noch neben ihr war. Fiona konnte dem anderen Mädchen wenigsten eine freie Hand lassen.
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