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Behind The Mirror - The Game

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Beitrag von Lucat am So Apr 13 2014, 16:50

"Nein, ich kenne keine Rhania", entgegnete Joachim der Fee noch immer in in seiner Verwunderung gefangen. Er war sich unschlüssig, wie er mit der Kreatur vor ihm umgehen sollte. Wäre es ein anderer Mensch gewesen, dann hätte er keine Schwierigkeiten gehabt. Er war zwar nie der Typ Mensch gewesen, der ein Talent für Smalltalk hatte, aber nichtsdestotrotz schaffte er es stets mit seinem Gegenüber ins Gespräch zu kommen. "Eine Fee jedoch und ein sehr gesprächiges Exemplar..." Joachim stoppte abrupt. Er hatte gesagt was er dachte! Verdammt! Die Irritation stand im nicht gut. Er wurde leicht rot und geradezu verlegen, während er versuchte zu ergänzen: "Bist du überhaupt eine Fee? Woher weiß ich das eigentlich, ich bin noch nie einer begegnet. Und apropos: Wo genau ist 'hier'? Wer ist Rhania und was ür 'Andere'?"
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Beitrag von Leo am So Apr 13 2014, 18:01

Gunnar kratzte sich verwirrt am Kopf. Aber natürlich sprach sie norwegisch, so wie alle anderen hier! Und trotzdem behauptete sie steif und fest, es nicht zu tun … konnte man unbewusst eine Sprache sprechen, die nicht einmal die eigene war?
Nein. Oder?
Er blickte noch einmal zu dem Licht hinüber, das in der Luft herumtanzte und von Zeit zu Zeit von Schatten verdeckt wurde. Vermutlich die Urheber der restlichen Stimmen, nach denen Katrin ohne H fragte. Dieser César, der blonde Lucas und wer sich halt sonst noch so in diesem Wald herumtrieb, warum auch immer. Keiner schien es so recht zu wissen. Hier stimmte doch was nicht. So ganz und gar nicht.
Aber es wäre schon eine gute Idee, sich mal zu den anderen zu begeben und nachzufragen, ob nicht doch jemand eine Ahnung hatte, was hier lief? Und ob sie hier nun in Deutschland, Norwegen oder Timbuktu waren? Wo lag Timbuktu überhaupt?
Du, kleine Katrin? Die anderen treffen sich alle bei dem Kerl mit dem Feuerzeug dahinten, glaub ich.“ Gunnar räuspere sich. „Sollten wir da vielleicht auch mal hin? Dann SEHEN wir die anderen zumindest auch mal. Und ich bin jetzt schon ein wenig neugierig, wie du denn aussiehst, kleine Katrin.“ Aus irgendeinem Grund musste er plötzlich an Findet Nemo denken. Helga, seine neunjährige Tochter, liebte den Film mit dem keinen Clownsfisch, aber kam da nicht auch so eine Art Lampenfisch vor? Mit der Glühbirne am Kopf, mit der er in stockfinsteren Gebieten … seine Beute anzog?
Gab es solche Gestalten auch in Wäldern? Womöglich war das da vorne gar kein Feuerzeug?
Ach was. Jetzt wurde er schon paranoid. Und alles nur wegen ein bisschen Badputzen. Gunnar stand auf und hielt eine Hand in die Richtung, in der er Katrin vermutete. „Wir sollten uns festhalten, damit wir einander nicht gleich wieder verlieren, oder? Nur so ne Idee, wenn dir das zu blöd ist kann ichs auch verstehen.“ Er grinste ins Dunkel. Wenn seine Frau ihn so sehen würde, Hand in Hand mit einer Deutschen ohne H. Oh Mann.

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Beitrag von Elli am Mo Apr 14 2014, 08:50

Katrin überlegte einen Augenblick. Sich mehr oder minder Gunnar auszuliefern war schon riskant gewesen, aber er hatte etwas in seiner Stimme gehabt, dass etwas wie Vertrauen ausstrahlte, sie fühlte sich fast an ihren Onkel erinnert, er hatte auch dieses Raunen in der Stimme gehabt. Sie seufzte leise in das Dunkel hinein. Ihr Gegenüber hatte ja Recht...hier in der Finsternis zu sitzen und ab zu warten würde sie nicht weiterbringen. Sie wollte nach Hause. Unter die warme Dusche. Sie stand langsam auf und verfolgte Gunnars Plan und griff nach seinem Handgelenk. "Na dann Hopp." sagte sie und tastete sich vorsichtig voran. Ihre Füße tasteten bei jedem Schritt den Boden ab, ihre freie Hand suchte nach Hindernissen. So musste sich ein Blinder vorkommen, dieses Gefühl gefiel ihr gar nicht. Sie war froh das massige Handgelenk von Gunnar in ihrer Hand zu spüren - es wenig Sicherheit in einer solchen Unsicherheit war etwas Positives. Ein wenig jedenfalls.
Ihr Fuß stieß gegen etwas Weiches. "Oh, hier liegt was. Ich glaube ich habe schon wieder jemanden getreten."

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Beitrag von Azrael am Mo Apr 14 2014, 16:40

Lucas

Schottland, Amerika, dahinten hatte er etwas von Deutschland und Norwegen gehört. Das war wirklich verrückt. War das sowas wie "Verstehen Sie Spass?" Wahrscheinlich. Nungut, er würde das Spiel mitspielen. Und wenn er herausfand, wer dahinter steckte, dann ... würde er vermutlich herzlich lachen.
César hatte einen seltsamen Akzent, fand er und war gespannt, wo der Mann herkam.
"Gehen wir weiter ... HEY Gunnar, komm mit zum Licht und bring deine neue Freundin mit." rief er den anderen beiden scherzhaft zu und verschränkte seine Finger einfach mit Jamies. So ging es sich besser. Ausserdem war es ganz angenehm, jemandes Hand zu halten, auch wenn er nicht wusste, sie sie aussah. Ihre Stimme klang nett ...


Fjora

Natürlich, woher sollte er sie auch kennen. Innerlich schlug sich Fjora vor den Kopf. "Ach, denn lernst du sie kennen." meinte sie zuversichtlich.  Fjora kicherte, als Joachim seine Gedanken aussprach. Sie sah, das sein Gesicht eine leichte Röte angenommen hatte.
"Also, Joachim, jetzt pass mal auf." Fjora schwirrte in der Luft auf der Stelle. "Wenn ich dir eine Frage stelle, dann musst du sie schon beantworten." tadelte sie ihn sanft. "Das mache ich auch und in eurem Land gehört das sicherlich genauso zur Höflichkeit, wie in unserem."
Sie schwirrte dann weiter, um endlich auch zu den anderen zu kommen.
"Ja, ich bin eine Fee. Das weisst du, weil ihr Menschen das in vielen Märchenbüchern schon gelesen habt." erklärte sie. "Rhania ist, wie du, durch einen Spiegel hergekommen und die anderen ..." Sie hatten sie fast erreicht, man hörte ihre Stimmen schon deutlich "... sind dort."

Fjora schwirrte nun etwas weiter nach vorn und blieb in der Luft stehen, als sie Jamie erreicht hatte.
"Da seid ihr ja. " Mit etwas Anstrengung erweiterte sie ihren Lichtkreis, so dass sich alle, die in ihrer unmittelbaren Nähe waren, sehen konnten. Leise zählte sie. "Da fehlen noch welche ..." stellte sie fest.

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Beitrag von Umbra am Mo Apr 14 2014, 17:35

Das ganze Gesabbel um ihn herum ging Graham tierisch auf die Nerven. Vielleicht wäre er an Ort und Stelle, ohne sich auch nur zu rühren, eingeschlafen, wenn man in einfach nur in Ruhe gelassen hätte, so wie er es sich gewünscht hätte. Er wäre liegengeblieben, vollkommen egal, wo er eigentlich gerade war. Doch die Stimmen verschwanden nicht, sie schienen sogar näher zu kommen, irgendwo neben ihm hatte sich soeben etwas bewegt und gepiept. Scheiße, und dann stieß ihm auch noch etwas in die Seite.
„Oh, hier liegt was“ – sehr witzig!, dachte Graham mehr als mürrisch, als er die Frauenstimme direkt neben sich vernahm, er äußerte seinen Unmut aber erst einmal nicht mit Worten, sondern mit einem erneuten Brummen, bevor Bewegung in den New Yorker Ex-Cop kam. Trockenes Laub – zumindest hielt er es für Laub – raschelte unter ihm, als er sich schwerfällig erst auf alle Viere hob und anschließend ätzend auf die Füße kam. Schon dabei merkte er, dass er etwas wackelig auf den Beinen war. Kater und Restalkohol. Wie lange hatte er hier gelegen?
„Lasst mich ja zufrieden“, knurrte er den vermeintlich dastehenden Gestalten direkt vor ihm in der Dunkelheit entgegen. Aber es klang eher lustlos als aggressiv. Ihn kümmerte es einen Dreck, was hier um ihn herum geschah, solange man ihn nicht nervte. Er wollte Heim.
Doch in welche Richtung sollte er gehen? Seltsamerweise sah er nicht viel mehr als die Abwesenheit von Licht. An welcher Stelle von Big Apple – der Stadt, die niemals schlief – sah man kein Licht? Selbst inmitten einer so großen Baumansammlung wie dem Central Park war das sehr ungewöhnlich. Nur diffus leuchtende, sich bewegende Lichtklekse, irgendwo zwischen den Bäumen.
Kurzerhand ließ er einfach sein Feuerzeug  aufflammen, aber weniger um sich mit dem orangenen Schein den Weg zu erhellen, sondern eher, um einen kritischen Blick auf die seltsamen Leute vor sich zu werfen, bevor er ging. Es war eine Brünette, Hand und Hand mit einem Hünen, der wie ein klischeehafter Schwede aussah – sogar mit Wollpullover! Graham Blick wechselte kurz zwischen den beiden. Was auch immer die beiden mitten in der Nacht in einem Park trieben, wollte er gar nicht wissen – gerade, wenn sie es buchstäblich treiben wollten.
„Behaltet bloß eure Finger bei euch und eure Höschen oben, bis ich mich in Sicherheit gebracht habe“, brummelte er, ließ die Flamme ausgehen und wandte sich ab, um in die entgegengesetzte Richtung loszustapfen. Oder eher loszustolpern. Seine Füße wollten nicht so, wie er gern wollte. Wieder erhellte das Feuerzeug kurz seine Sicht, als er sich gegen einen Baum lehnte und sich eine Zigarette anzündete. Dabei bemerkte er seine wunden Fingerknöchel, die sich genauso anfühlten, wie sie aussahen.
„Fuck. Verdammte Parkjunkies.“
Nichts anderes waren die Fremden in Grahams Augen. Sie redeten wirres Zeug und hingen hier des Nachts zwischen den Bäumen ab. Vielleicht waren es auch Hippies. Aber mit denen würde er auch nicht plaudern wollen. Er gedachte, nun heimzuwanken. Irgendwo würde er schon ankommen, wenn er in diese Richtung ging. Bestimmt.

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Beitrag von Darnamur am Mo Apr 14 2014, 19:00

"Hineingeklettert bin ich nicht, nein", meinte César, während sie drei in Richtung des Lichtscheins gingen. "Ich dachte mir, dass die Lichtreflexion auf dem Spiegel anders als gewöhnlich sei. Ich meinte schon, wahnsinnig zu werden, also drückte ich dagegen, um zu beweisen, dass es nicht mehr sei, als ein Spiegel. Daraufhin fiel ich einfach hindurch. Hört sich ziemlich bescheuert an, nicht wahr?"
Darüber, in welchem Wald sie gerade waren hatte er bis gerade eben eigentlich noch gar nicht nachgedacht. Aber Lucas' und Jaime's Aussagen wirkten auf ihn irritierend. Das sie aus einem anderem Land waren- schön und gut. Aber warum klangen ihre Stimmen in seinen Ohren kongolesisch? War er vielleicht tatsächlich wahnsinnig geworden? War dies alles nur ein Traum? Doch es fühlte sich alles sehr real an.
"Ich stamme aus dem Kongo", erklärte er Jaime. "Und ich höre euch auch kongolesisch reden, auch wenn ich nicht denke- ohne beleidigend seien zu wollen- das jemand von euch fähig ist fließend Lingala zu sprechen. Die ganze Angelegenheit ist wirklich sehr mysteriös. Ich frage mich, ob wir uns überhaupt noch auf der Erde befinden- immerhin sehe ich keinen Mond. Die Vegetation spricht dagegen natürlich dafür."
Sie erreichten den Lichtkreis. Doch zunächst konnte César noch nicht erkennen, was dessen Ursprung war. Ein dicklicherer Mann im Anzug mit lockigem, rotem Haar verdeckte die Sicht. Seine Stimme war es, die er vorher schon gehört hatte. Césars Blick wanderte auch zu Jaime und Lucas hinüber. Beide waren definitiv keine Kongolesen. Lucas war ein Amerikaner, wie er im Buch stand und wirkte relativ lässig. Jaime hingegen wirkte eindeutig nicht, wie ein gewöhnliche Frau. Wie er war sie relativ klein und ihre Arme waren von mehreren Tribal-Tattoos überzogen. Doch das wirklich andersartige an ihr, waren ihre Augen: Das Linke war von einem warmen Braun, das Rechte hingegen war Grün wie ein frischer Apfel.
Doch César hatte keine Zeit sich damit näher auseinanderzusetzen, denn jetzt erblickte er Fjora. Sie war winzig klein, ihre durchsichtigen Flügen flatterten fröhlich in der Luft und sie war von einem strahlendem Lichtschein umgeben. Ehrfürchtig fiel César vor dem Geschöpf auf die Knie, als er dieses Wunder erblickte und Tränen des Glücks traten in seine Augen. "Ich weiß nicht, wer ihr seid", flüsterte er heiser. "Aber bitte, lasst mich euch zu Diensten sein"
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Beitrag von Mini Drachin am Mo Apr 14 2014, 19:36

Als die anderen näher kamen und Graham sich aufrichte und ein kleines Licht entflammte duckte Rhania sich erstmal hinter einen Baum... zumindest vermutete sie, dass es ein Baum war. Als sich dann der Mensch - sie vermutete dass es ein Mensch war, einfach, weil er etwa so groß war wie einer und auch griechisch sprach (wobei die anderen darüber ja schon geredet hatten. Allem anschein nach konnte hier jeder jeden verstehen, auch wenn sie scheinbar alle von irgendwo anders kamen.) Naja, als sich dieser Mensch gegen ihren Baum lehnte duckte sie sich nur noch weiter in die allumfassende Dunkelheit. Von diesem Leuchten hörte immernoch abundzu mal ihren Namen. und andere wurden erwähnt, aber nur sie häufiger mit Namen.
Vielleicht war das alles nur dazu da sie hinzulocken.
Aber das Licht hatte sich bewegt, vielleicht würde es auch noch hierher kommen. Vielleicht war es doch icht so schlau gewesen auf das Licht zuzugehen. Langsam und vorsichtig schlich sie sich - immernoch auf allen vieren - von dem Baum weg.

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Beitrag von Leo am Di Apr 15 2014, 00:18

Offenbar hatte Katrin ein Faible dafür, gegen unsichtbare Leute zu treten. Ob das gut war oder schlecht, Gunnar war sich nicht so ganz sicher. Zumindest stöberten sie so auch die letzten Nachzügler auf, die das mit dem Licht offenbar noch nicht mitgekriegt hatten. Er blieb stehen, als Katrin den Fremden gefunden hatte und wollte schon nachfragen, als sich schon von selbst eine reichlich missgelaunte Stimme meldete. Ihn zufrieden lassen? Hatte der Kerl das Treten etwa so persönlich genommen?
Gunnar blinzelte, als plötzlich Licht herrschte. Feuerzeuglicht. Das erste Mal, dass er in diesem Wald etwas sehen konnte … Er warf einen Blick auf den Mann vor ihm, der die kleine Flamme in den Händen hielt und ihn irgendwie abschätzig betrachtete. Ein schlecht rasierter Klotz, so alles in allem. Ob er sich besser schützend vor seine Begleiterin stellen sollte? Der Typ sah wahrlich nach jemandem aus, der auch einer kleinen Katrin bedenkenlos was antat, wenn sie im Weg stand. Nur das sicher nicht in seiner Anwesenheit, jawohl! Gunnar verwarf den Gedanken jedoch, als der Mann nur unfreundlich weiterbrummte und sich dann verzog. Zuvor warf er noch einen neugierigen Blick auf Katrin (komisch, irgendwie hatte er sie sich ja rothaarig vorgestellt …), dann versuchte er sich einen Reim darauf zu machen, was der Klotz ihm noch zu gebrummelt hatte.
Höschen oben …? Dachte er etwa, nur weil sie Hand in Hand …?!
Gunnar musste lachen. „Ich bin glücklich verheiratet! Und zwar nicht mit Katrin ohne H!“ rief er dem Kerl hinterher. Dann runzelte er die Stirn. „… Was genau ist ein Parkjunkie?“ fragte er mit ehrlichem Interesse. Das Wort hatte er tatsächlich noch nie gehört. Junkie, war das nicht was mit Drogen?
Sehr seltsamer Typ. Schlurfte im Dunkeln davon, hatte der nicht Angst, sich den Kopf zu stoßen? Und dann noch in die falsche Richtung, das Licht war doch in der anderen! Er schüttelte mit einem ungläubigen Schmunzeln den Kopf. „Hey Katrin, lass und einfach zum Licht gehen, ja?“ Er beugte sich ein wenig in ihre Richtung und senkte die Stimme. „Sollen wir den komischen Kauz da auch mitnehmen? Ich mein, wir können ihn ja nicht ganz alleine im Dunkeln zurücklassen, wenn wir ihn schon gefunden haben, oder?


Zuletzt von Leo am Do Apr 17 2014, 13:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag von Vierna am Mi Apr 16 2014, 11:08

"Was zur Hölle...?", war das einzige das Jamie herausbrachte, als sie in den Lichtschein getreten waren und sie nun endlich dessen Ursprung sehen konnte: Eine kleine, leuchtende Fee, die da fröhlich zwischen den Bäumen umherflatterte. Sie war Feen ja schon in diversen Fantasy-Rollenspielen begegnet, aber dass sie so klein waren, hätte sie wirklich nicht erwartet. Aber von Äußerlichkeiten sollte man sich ja bekanntlich nicht täuschen lassen. Das hier konnte genau so gut auch eine Falle sein. Aber erfahrungsgemäß, waren Feen friedliche Wesen, die den Leuten halfen, anstatt ihnen zu schaden.
Andererseits stammte Jamies gesamtes Wissen über Feen ja nur aus Spielen. Und sie bezweifelte, dass irgendeiner der Entwickler schon mal eine echte Fee gesehen hatte. Allerdings hätte sie auch nicht geglaubt, durch einen Spiegel zu fallen und irgendwo in einem dunklen Wald außerhalb von Schottland aufzuwachen. Da blieb wohl nur eins: Auf das Beste zu hoffen. Vielleicht hatten sie ja ein weiteres Mal Glück im Unglück.
Aber sie würde sich garantiert nicht wie César vor der Fee auf den Boden werfen, ganz sicher nicht.
Stattdessen fragte sie einfach nur: "Wer bist du?"

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Beitrag von Lucat am Mi Apr 16 2014, 14:34

"Ich weiß nicht ob ihr diesem kleinen Geschöpf so viele Fragen stellen möchtet", entgegnete Joachim den Herangetretenen witzelnd und in der freundlichsten Stimmlage zu der er sich noch fähig sah, "Sie heißt Fjora und sehr hat überraschend viel Energie für ihre Größe." Er zweifelte daran, dass jemand außer ihm wusste wovon er sprach. Der Witz war schlecht gewesen. Nun hinterließ er sicherlich nur einen ganz sonderbaren Eindruck. Aber die Kälte griff ihm schon regelrecht durch sein Mark. Er spürte wie sein Körper zunehmends schwächelte, erst Recht da nun das Adrenalin aus der ersten Begegnung mit Fjora allmählich seine Blutbahn verließ. Er konnte von sich nicht wesentlich mehr erwarten und eigentlich war ihm auch egal welchen Eindruck er hinterließ. Es fiel ihm außerdem sichtlich schwerer zu stehen. Bei besserem Licht hätte er für seine Beobachter etwa so gewirkt, als wäre er angetrunken. Zum Glück gab das spärliche Licht welches von Fjora ausging nicht wesentlich mehr her und dafür war Joachim dankbar.
Als er mit angestrengtem Grinsen Jamie und Lucas seine Hand zum Gruße reichen wollte, stolperte er unerwartet über einen Stein und fand sich erneut auf dem kalten Waldboden wieder. "So eine dämliche Idee!", dachte er bei sich, "Sieht doch eh' keiner ob ich hier jemandem die Hand reiche vor lauter Dunkelheit!"
"Warum ist es hier so verdammt dunkel", zischte er zornig, während er sich wieder aufrichtete. Er schnaufte kraftvoll durch die Nase, als wollte er seine Wut über die Umstände ausatmen. Das war sonst nicht seine Art. Er fühlte Blicke auf sich und spürte Scham, wenngleich er seine Gegenüber nicht wirklich klar sehen konnte und es ihnen wohl ähnlich ging. Heute war nicht sein Tag, so viel war ihm klar. Er fuhr nach einem Augenblick der Besinnung fort: "Tut mir leid. Ich bin hier scheinbar schon etwas länger als ihr und..." Er hielt inne um kurz seine Gedanken zu sortieren: "Eigentlich ist das egal. Mein Name ist zumindest Joachim und wer ihr auch seid, es freut mich sehr euch kennenzulernen."
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Beitrag von Elli am Mi Apr 16 2014, 15:38

Oh je! Entschuldigung!" Katrin war es mehr als unangenehm, schon wieder jemanden mit ihrem Fuß gefunden zu haben. Aber in dieser verdammten Dunkelheit blieb ihr kaum etwas anderes übrig. Die Stimme des anderen klang unfreundlich, dabei war es doch sicherlich jedem klar, dass es keine Absicht gewesen war, dass sie ihn getreten hatte. Gunnar war schließlich auch nicht so ein Weichei gewesen und nett geblieben.
Immerhin erhellte mittlerweile ein wenig Licht den Wald und Katrin stellte verwundert fest, dass es dem Wald in dem sie sich eben befunden hatte, wenig ähnelte. Es waren zwar nur die spärlichen Flammen von Feuerzeugen die die angrenzenden Gebiete leicht beleuchteten, dennoch waren Unterschiede erkennbar. Vorallem fehlte der See (inklusive der beleidigten Ente), das konnte sie riechen. Sie hatte schon immer einen guten Geruchssinn gehabt und Seen in Wäldern hatten ihren ganz speziellen Geruch - wie ein Sommerregen oder frisch gemähtes Gras.
Erst jetzt ging sie auf die Worte, des Getretenen ein. "Keine Sorge, ich trage noch alle Kleidungsstücke an mir. Idiot." Solch einen Kommentar hätte sich der brummige Griesgram ruhig sparen können. Katrin beschloss ihn in ihre Bleib mir bloß vom Leib!-Schublade in ihrem Kopf zu sortieren. So schnell würde er auch da nicht mehr heraus kommen. Sie war da sehr zielstrebig.
Sie nickte langsam, auch wenn es Gunnar vermutlich nicht einmal sehen würde. "Jaaa..." sagte sie dann gedehnt, "Schauen wir mal was die anderen wissen."
Doch bevor sie losging beschlich sie ein seltsames Gefühl. Offenbar wusste niemand wie er hier her gekommen war, noch was überhaupt in letzter Zeit geschehen war. Unglücklicherweise war Katrin ein großer Fan von Horrorfilmen, welche nicht sollten ähnlich begonnen. Sie fragte sich, ob sie betäubt worden war, konnte sich jedoch an nichts, als den See erinnern. Die Enten darauf hatten jedenfalls nicht sehr betäubt aus.
Trotz allem ging ihr ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. "Hat jemand von euch zufällig SAW gesehen?"

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Beitrag von Azrael am Do Apr 17 2014, 16:28

Lucas

Lucas wunderte sich nur über die Beschaffenheit des merkwürdigen Badezimmerspiegels. Bei ihm war das ein verhältnismässig kleiner Spiegel über dem Waschbecken. Aber César war hier und so wirklich hineingesprungen war er selbst in den doch recht grossen Spiegel im Museum schliesslich auch nicht.
"Hört sich genauso bescheuert an, wie bei mir. " grinste er in die Dunkelheit. "Ich fand die Spiegelfläche so blind und wollte mit dem Ärmel darüberwienern."

Darüber, dass César aber auch Afrika kam, entfuhr ihm ein erstaunter Laut. Und dass sie auch noch kongolesisch reden sollte, fand er absurd. "Englisch." widersprach er. Er hatte, bis auf ein paar Brocken deutsch, nie eine andere Sprache gelernt. Der fehlende Mond und die dazugehörige Dunkelheit war ihm auch aufgefallen. Aber jetzt nicht auf der Erde zu sein, war ein absurder Gedanke. Bestimmt verdeckten nur Wolken den Mond und die Bäume waren einfach sehr dicht.

Endlich hatten sie das Licht erreicht und ein kräftiger Mann kam mit diesem Licht. Neugierig warf er einen Blick auf die junge Frau neben sich. Jamie war tatsächlich eine hübsche junge Frau. Ihre zweifarbigen Augen musste er sich unbedingt mal bei Tageslicht ansehen. Dann blickte er auch César an. Tatsächlich, ein waschechte "Neger". Mit seiner Brille sah er recht schlau aus, aber seiner Sprache nach hatte er den Mann schon als recht gebildet eingeschätzt. Der sank jetzt auf die Knie und sprach ... mit dem Licht?
Bei genauerem Hinsehen erkannte Lucas, dass der Lichtkegel von einer kleinen Fee ausging.
Jamie war völlig von den Socken und da César und Jamie schon fragten, wer sie war, schwieg er.

Der Mann, der mit der Fee gekommen war, wollte sie ganz offenbar begrüssen und Lucas streckte die freie linke Hand in seine Richtung aus, als der Mann plötzlich aus dem Licht verschwand.
"Weil es vermutlich Nacht ist." entgegnete er Joachim trocken auf seinen Vorwurf, dass es dunkel war. "Steh einfach wieder auf, hier oben ist es heller." Lucas streckte ihm die Hand immer noch aus, als der sich doch allein wieder aufrappelte. "Ich bin Lucas. Wie lange bist du denn schon hier?" fragte er neugierig,


Fjora

So schnell, wie Cesar in ihrem Sichtkreis aufgetaucht war, so schnell sank er plötzlich auf die Knie.
"Achje, nein. Steh wieder auf César." bat sie leicht verlegen, als auch schon die zweite Frage kam, wer sie war. Ja ... natürlich, die kannten ja keine Feen in ihrer Welt.

"Guten Abend zusammen ...." Während sie schwirrte, machte sie einen angedeuteten Knicks, denn Joachim stellte sie den anderen bereits vor.
"Ihr könnt mir immer Fragen stellen, denn ich stelle sie euch auch." kicherte sie und warf einen nicht ernstgemeinten Vorwurf in Joachims Richtung. "Wäre nur schön, wenn ihr sie mir auch beantworten würdet."
Sie sah jeden einzelnen kurz an und stellte fest, dass immer noch welche fehlten. "Wo sind denn die anderen?"

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Beitrag von LilS am Do Apr 17 2014, 16:40

Leise murmelte die Elfe ihre gewohnte Flut an Schimpfworten während sie sich durch die Dunkelheit pirschte. Irgendwo zwischen Baum, Gestrüpp und noch mehr Baum hatte sie eine unliebsame Begegnung mit einem Baum gemacht und dabei die kleine Fee, die ihr normalerweise leuchtete, in der Finsternis verloren. Aber anstatt zu warten, war das kleine Biest einfach weitergeflogen! Das hatte sie nun davon, sich mit einer Fee einzulassen! Dieses Glühwürmchen war voller Euphorie über die Ankömmlinge kaum zu bremsen gewesen und hatte Fey'lin durch die Nacht gejagt als wären sie beide bekloppt. Nun, für eine der beiden traf das ja wohl auch zu und es war ganz bestimmt nicht die Elfe! Als ob Fey'lin Dekan'Thar sich von irgendjemandem stressen lassen würde. Sich noch immer die Stirn reibend trottete sie vorwärts. Da sie auf einem Auge blind war und sie Probleme damit hatte sich im dreidimensionalen Raum zu bewegen, hatte sie früh gelernt sich auch in Dunkelheit zurecht zu finden. Geräusche und Echo, damit kannte sich ihr sensibles Gehör aus. Außerdem war mittlerweile das helle Glühen ihrer Feenfreundin schon weithin zu sehen. Sie sollte sie nach oben werfen, in den Himmel, dann wäre sie wenigstens zu irgendetwas nutze. Murrend und fluchend stolperte sie weiter. Der Großteil der Versammlung schien schon ohne sie begonnen zu haben. Störte die Elfe allerdings nicht sonderlich, sie war nicht interessiert an irgendwelchen Fremden, und schon gar nicht, sich ihnen anzuschließen. Aber scheinbar war das, zumindest laut Fjora, die einzige Lösung für ihr Problem. Beim Näherkommen erkannte Fey schließlich einige Einzelheiten. Kniete da tatsächlich jemand in anbetungswürdiger Pose vor der Fee? Ernsthaft? Ihr Blick glitt weiter. Einige hielten sich an der Hand, andere stolperten noch immer in vermeintlicher Finsternis umher. Was für ein seltsamer Haufen. Frauen, Männer, groß und klein. Und allesamt Menschen. In Gedanken spie sie das Wort förmlich aus. Oh sie mochte schon keine Elfen und keine Feen. Gesellschaft sowieso nicht, aber Menschen? Ein Geräusch, das klang als ob jemand gerade mit Bravour den Boden unter seinen Füßen geküsst hatte, ließ sie aus ihren bösen Gedanken fahren. "Warum ist es hier so verdammt dunkel" drangen die ersten Worte an ihr Ohr. Dunkel? Die Fee strahlte über viele Meter weit! Im Grunde genommen standen sie hier auf dem Präsentierteller, zart und warm und warteten nur darauf von irgendetwas gefressen zu werden. Dabei war es egal ob das Getier kleiner oder größer war, hier gab es viele Dinge, die schnell und leise töten konnte. Was für ein Glück, dass die Elfe nun da war. Sie würden ihr ihre Anwesenheit noch danken, jawohl! Die Antwort die dem Dunkel folgten, ließ sie kurz schmunzeln ehe sie sich näher schlich, immer geduckt in den Schatten der Bäume, lautlos - nur um dann knapp neben der Gruppe aus der Dunkelheit zu treten, die Arme vor der Brust verschränkt, hochgewachsen, die Kleidung war von Staub und Dreck verschmutzt. In ihrem silbrigen Haar, das nun fast schwarz schimmerte, hingen Blätter und Äste und ihre Lippen waren zu einem schmalen Strich geworden.  "Ich bin Lucas. Wie lange bist du denn schon hier?" Ein Schnauben glitt von ihren Lippen. "Anscheinend noch nicht lange genug." entgegnete die Elfe statt wem-auch-immer, ernst und dunkel war ihre Stimme, fast schon rau. Als könne man hören, wie selten sie sprach, weil ihr Kommunikation generell ein Graus war. Und diesen Ausdruck vermittelte sie auch in ihrer gesamten Körpersprache, als würde sie sagen: Rühr mich an und Du bist tot! "Lauft ihr zu Hause auch wie die Motten ins Licht?" Ja, sie wollte unsympathisch sein. Sollten die Menschen doch gleich wissen, woran sie an ihr waren!

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Beitrag von Lucat am Do Apr 17 2014, 19:21

Joachim wollte Lucas gerade antworten als ein freches, geradezu einstudiert unhöfliches "Anscheinend noch nicht lange genug" von außen auf die Gruppe eindrang. Noch ehe er sich im Stande sah auszumachen wer das nun wieder gesagt hatte, folgte dem rasch ein mindestens ebenso kalkuliert kühles "Lauft ihr zu Hause auch wie die Motten ins Licht?"
Er hatte ernstlich genug von dem ganzen Veranstaltung. Nur weil er jemandem helfen wollte, fiel ein idiotischer Spiegel auf ihn. Jetzt lag er entweder in einem höllisch überzeugenden Koma oder die ganze Scheiße um ihn herum passierte wirklich. Doch das störte ihn gerade weniger als Lucas und Fey, die scheinbar einen Universitätsabschluss in blöde-Sprüche-reißen haben mussten. Am liebsten hätte er ihnen beiden die Meinung gegeigt, doch dafür fehlten im ehrlich gesagt Kraft und Lust. Gerade Lucas machte auf Joachim den Eindruck, als würde er sich dann nur in Rage hineinsteigern. "Klassisch amerikanisch halt", dachte er bei sich und bediente damit ein Vorurteil, von dem er gar nicht hatte wissen können, dass es zumindest im Ansatz der Wahrheit entsprach. Ohnehin fiel ihm in diesem Moment die Klarheit der deutschen Sprache auf, mit der seine Gegenüber sprachen. Selbst Fjora verstand er perfekt und ohne jeglichen Dialekt.
Da schlug bei ihm die Erkenntnis wie ein Blitz ein! "Warte mal...", sprach er ohne zu merken, dass er erneut seine Gedanken unbeabsichtigt in Worte fasste. Joachim fand sich in einem Augenblick der Erhellung wieder: Niemand in Wien, Österreich oder dem gesamtem deutschsprachigen Raum sprach jemals perfekt und ohne Dialekt. Die Gründe dafür hatte ihm sogar eine Sprachwissenschaftlerin einmal genau erklärt aber er vermochte sich nicht mehr daran zu erinnern. Am Fakt, dass es quasi nicht möglich war, änderte sich hingegen nichts. Dass alle Personen die er bisher gehört hatte so deutlich sprachen war nicht möglich. Sogar wenn es möglich gewesen wäre, woher kannte die Fee seine Sprache? Und eine Fee, wirklich?! Der Schlag gegen den Kopf hatte ihn wohl seiner geistigen Klarheit beraubt.

Schlagartig drehte er seinen Kopf Richtung Fjora und rief ihr fordernd entgegen: "Fjora, bitte sei so nett und beantworte mir eine einzige Frage: Du hast vorhin von 'unserem' Land gesprochen. Wie heißt denn bitte das Land in dem wir uns gerade hier und jetzt befinden?! Wenn du mir das sagst, dann darfst du mich auch alles fragen was du willst und ich werde jede deiner Fragen beantworten!"
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Beitrag von Leo am Fr Apr 18 2014, 00:15

‘Saw‘? Was soll’n das sein? So wie die englische Säge?“, fragte Gunnar, während er neben Katrin her stiefelte. Er hatte sich nie sehr für Horrorfilme irritiert – irgendwie hatte er nie so recht verstanden, warum es ihn unterhalten sollte, Angst zu bekommen. Dementsprechend kannte er auch kaum solche Filme, diesen mit eingeschlossen. Aber man konnte ja auch nicht alles wissen und kennen.
Das Licht wurde größer, während sie darauf zugingen, und Gunnar konnte mehrere menschenähnliche Schatten erkennen, die im Lichtschimmer standen – oder auch knieten, wie im Fall einer Person. War wohl gestolpert. Der Norwegerüberlegte kurz, hinzueilen und dem Mann aufzuhelfen – stockte dann jedoch, als er sah, von was (oder wem?) der Lichtschein ausging. Er blinzelte, als die Fee verschwand nicht. Vielleicht sollte er Katrin fragen, ob sie das Wesen auch sah? Aber scheinbar unterhielten sich einige der Anwesenden mit dem Glühwürmchen, daher zweifelte Gunnar irgendwie an einer Sehstörung. Nun ja, warum nicht? Es gab schließlich auch nordische Sagen von Trollen oder irische mit Leprachauns drin, da gab’s doch sicher auch irgendwo auf dieser komischen Welt Feen. Vorausgesetzt natürlich, sie waren noch in der ihm bekannten Welt.
Langsam trat Gunnar noch ein wenig näher, in den Lichtschein hinein, um die seltsame Szenerie besser in Augenschein zu nehmen. Es war angenehm, wieder vernünftig sehen zu können (Blinde hatten es wohl echt schwer), und ihm fiel besonders ein Mann ins Auge, der sich mit der Fee unterhielt und immer noch reichlich verwirrt wirkte. Auf den ersten Blick sah er aus wie ein Weihnachtswichtel; rote Backen, schwarze Locken, leichte Tendenz zum Übergewicht, fehlte nur die rote Mütze. Irgendwie süß. Er versuchte, zu verstehen, was er die Fee fragte, aber viel Sinn machte das Ganze nicht für ihn – und wie das Land hier hieß war ihm eigentlich auch egal. Fakt war ja, dass sie hierhergekommen waren (durch Badezimmerspiegel?!), was bedeutete schon ein Name? Er drehte sich zu seiner deutschen Begleiterin. „Ganz schön viele Menschen hier, was?

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Beitrag von Mini Drachin am Fr Apr 18 2014, 11:25

Rhania drehte ich abundzu um, um sich zu vergewissern, dass das Licht sich auch entfernte und nicht auf seltsame Art und weise näher kam.
Da sie inzwischen schon ein gutes Stück weg war, bemerktesie nicht, dass sich neue Stimmen in die Gruppe eingefunden hatten, oder worüber sie jetzt redeten. Sie wollte eigentlich nurnoch nach Hause. naja, nach Hause nicht direkt, aber zurück auf den Flohmarkt. Sie spürte wie ihr Tränen in die Augen stiegen. Sie wollte ganz und garnicht hier sein.
Überhauptnicht.
Leise schniefend kroch sie wieter in die Dunkelheit. Vielleicht hätte sie doch bei dem Licht bleiben sollen. Unentschlossen blieb sie stehen und drehte sich um. Aber zu ihrem entsetzten war sie inzwischen so weit weg, dass sie das Licht nichtmehr sehen konnte.
Oder hatte es sich nurhinter einen Baum bewegt? Sie krabbelte ein stück seitlich, aber das Licht war weiterhin nicht zu sehen. und zu hören war inzwischen auch niemand mehr.
Ihre alte Freundin die Panik meldete sich wieder bei ihr. Es war eine dumme Idee gewesen. dumm dumm dumm und nochmals dumm. Hatte man ihr nicht als Kind beigebracht, wenn man verloren geht da bleiben wo man war und auf Hilfe warten?
Aber wenn man von einem Spiegel gefressen wird und in einem Wald auftaucht - im wahrstensinne des Wortes - konnte man dann die normalen REgeln des Verlorengehens anwenden?
Sie war sich nicht sicher. Sie wollte wieder zu dem Licht zurück. langsam tapste sie in die Richtung aus der sie glaubte zu kommen. Aber sie glaubte nur daher zu kommen. Ganz falsch war die Richtung nicht, aber das würde sie erst merken, wenn sie gegen eine unsichtbare Barriere stolperte...

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Beitrag von Nueh am Fr Apr 18 2014, 16:46

Rhanias Zusammenstoß mit dem Schild rief einen stechenden Schmerz in Fionas Magengrube hervor, der den leichten Schlummer, in den sie verfallen war, jäh unterbrach. Blinzelnd versuchte sie in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Für einen Moment glaubte sie eine Art Schillern in der Luft wabern zu sehen, doch das Schillern war zu schnell wieder verflogen, als dass sie sich hätte sicher sein können. Wenn sie die leichten und dennoch penetranten Kopfschmerzen bedachte, die sich wärend ihres Schlafes in ihrem Schädel breitgemacht hatten, konnte sie eine Halluzination durchaus nicht ausschließen. Was sie sich aber mit Sicherheit nicht einbildete, war das leise Rascheln und -Fiona konnte ihren Ohren kaum trauen- definitiv menschlich klingende Stöhnen, welches aus der Dunkelheit zu ihr drang. Fiona nahm all ihren Mut zusammen und fragte, kaum lauter als ein Flüstern: "Ähm, ist da jemand? W-wenn möglich, bitte jemand friedliches"
Sie hielt den Atem an und wartete auf eine Antwort.
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Beitrag von Umbra am Sa Apr 19 2014, 13:59

Währenddessen stampfte Graham allein und orientierungslos durch die Dunkelheit. Sein Tastsinn half ihm weitestgehend, Baumstämme, die ein Hindernis darstellten oder dem wankenden „Klotz“, wie der Ex-Cop im Stillen vom „Schweden“ Gunnar bezeichnet worden war, auch als Stütze dienen konnten, zu finden. Der Waldboden war uneben und man konnte nicht behaupten, dass sich Graham leise durch das Unterholz kämpfte. Murmelnd schimpfte und fluchte er vor sich hin, schlug nach Blättern und Zweigen, die ihm in die Quere kamen und warf mit jedem Schritt raschelndes Laub auf. Er hatte diese unbekannte Umgebung schon satt gehabt, als er noch am Boden gelegen hatte. Inzwischen waren die Zweifel, dass er sich tatsächlich irgendwo innerhalb den Grenzen von New York City befand, stark angewachsen. Er war mitten im Nirgendwo. Finsternis. Graham versuchte sich zu entsinnen, was geschehen war. Wie, zum Teufel, war er hierhergekommen? Buck und die anderen Versager in der Bar mussten ihn K.O. geschlagen und hier ausgesetzt haben. Anders konnte er es sich nicht erklären. Doch warum hätten sie das tun sollen? Wer sich mit solchen Schlägern anlegte, endete seltener in einem Wald, wenn er den Kampf verlor, sondern wachte eher blutend und mit Knochenbrüchen in einer Hintergasse oder im Krankenhaus auf, wenn man sowas denn überhaupt überlebte. Das sollte doch wohl ein mieser Scherz sein! In der Wildnis, umgeben von Leuten, die in der nächtlichen Ungestörtheit über sich herfielen. Der Schwede und seine außerehelichen Abenteuer mit dieser Katrin interessierten Graham wenig. Und stur, wie er war, marschierte er einfach weiter, statt umzukehren. Dort war Licht gewesen ja, aber Graham hatte beschlossen, das Problem auf seine Weise zu lösen. Irgendwo würde er schon ankommen, wenn er in diese Richtung ging. Bestimmt. Das redete er sich weiterhin ein.

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Beitrag von Mini Drachin am Sa Apr 19 2014, 14:40

Rhania wich erschrocken ein gutes Stück zurück. Wo gegen sie auch immer gestoßen war, es war intelligent. Aber anscheinend genauso ängstlich wie sie.
"Ich - ähm." Stotterte sie "Wenn du es auch bist?"
Das Licht war nirgends zu sehen, aber eigentlich hätte es wieder da sein müssen. zumindest was ihr entfernungssinnn ihr sagte.
Wobei sie zugeben musste, dass die Sache mit der orientierung hier in der dunkelheit nicht so gut funktionierte wie sie erhofft hatte.
Aber es war ja eigentlich klar gewesen, dass sie sich verirren musste, wenn sie von dem Licht wegging.
Aber vielleicht hatte sie ja jemanden gefunden, der sich hier auskannte, auch wenn sie das nicht wirklich glaubte. Es wäre zuviel des guten gewesen.

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Beitrag von Darnamur am Sa Apr 19 2014, 23:47

Auf die Worte des Feenwesens hin, erhob sich César wieder. Er konnte jedoch nicht umhin dieses übernatürliche Geschöpf weiterhin fasziniert anzublicken. Es war das Außergewöhnlichste und Wundervollste, was er in seinem Leben je gesehen hatte. Es mochte merkwürdig ausgesehen haben, wie er sich vor dem Wesen auf den Boden geworfen hatte. Ein Fehler vermutlich, denn die Fee selbst schien sich selbst wohl auch nicht als ein höheres Wesen anzusehen. Dennoch konnte César dem Geschöpf nur dankbar sein. Denn sie hatte ihm seine Zweifel genommen.
Und wieder drehten seine Gedanken rückwärts in der Zeit. Als er diesen abscheulichen Laut zum ersten Mal in seinem Leben gehört hatte:
Es war wie das Kratzen von Kreide auf einer Schiefertafel. Natürlich konnte es unmöglich so klingen. Doch so kreischte der Laut in Césars Erinnerung. Womöglich eine Verzerrung, eine Täuschung seines Gedächtnisses. Er war noch ziemlich jung gewesen damals. Doch der Laut stammte von seiner Mutter. Es war das kratzende Geräusch ihrer Finger, die auf der eigenen Haut kratzten. Sie hatte ihn nicht gesehen. Er stand leise im Flur und beobachtete seine Mutter. Sie stand schweißüberströmt vor ihrem Badezimmerspiegel. Ihr Gesicht war aufgewühlt und fassungslos. Sie blickte ihr Spiegelbild an, dass ihren Blick aus dunklen, kranken Augen erwiderte. Und sich mit ihren Fingern die Haut vom Körper kratzte.

Seine Gedanken wurden gestört.
Durch, was genau konnte er nicht sagen. Es war eine Art plötzliches Gefühl, dass er in seinem Körper spürte. Hass. Eine Welle der Agression breitete sich in seinem Körper aus. Was ging hier vor sich? César hatte keinen Grund wütend zu sein, es war auch nicht seine Wut, die dort schwelte- aber dennoch war sie plötzlich in ihm präsent. Hatte er ein solches Erlebnis nicht gerade eben gehabt. Dann hörte eine Stimme aus der Finsternis, die eindeutig missgünstig klang und sofort wurde César klar- ohne das er wusste, wie das vonstatten gehen sollte, das diese weibliche Stimme die Quelle des Zorns war, den er soeben in sich gefühlt hatte. Er hatte bereits mit solchen Menschen zu tun gehabt. Die durch und durch von Hass zerfressen waren. War das hier der Fall? Oder war es nur eine Laune oder eine einfache Verstimmung? Das sich die Frau darüber beschwerte, dass sie sich am Licht versammelten, sprach für Ersteres. César wusste, das er behutsam vorgehen musste: “Da haben sie wohl Recht. Aber es ist immer noch besser, als in der Dunkelheit zu verweilen. Gesellt euch doch zu uns, wir haben noch einen Platz frei!“
Er blickte ins Schwarz hinein und hoffte auf eine positive Reaktion. Auf Joachims Frage hin nickte er: “Das ist eine gute Frage, Joachim! Würde mich auch interessieren“ Unterdessen hatten sich zwei weitere Personen zu ihnen gesellt- unter ihnen der seltsame Mann, dessen Stimme er schon bei seiner Ankunft gehört hatte. Ein hünenhafter Kerl, der César ein wenig an einen Wikinger erinnerte. Im Vergleich zu ihm, sah die Frau an seiner Seite sogar eher klein aus, obwohl sie ihn selbst wohl locker überragte. Er nickte den Beiden zur Begrüßung zu.
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Beitrag von Nueh am Mo Apr 21 2014, 13:34

Fiona atmete erleichtert aus. “Okay”, sagte sie, “I-ich heiße übrigens Fiona.”
Die Stimme, die da aus der Dunkelheit zu ihr gedrungen war, machte tatsächlich einen recht friedlichen Eindruck. Trotzdem wäre Fiona um einiges beruhigter gewesen, hätte sie der Stimme auch ein Gesicht zuordnen können. Es war ja schon schwierig genug, mit Menschen zu kommunizieren, die man auch sehen konnte.
Nervös kaute sie auf ihrer Unterlippe herum. Ob sie versuchen sollte, sich auf das anderere Mädchen zu zu bewegen? Dabei konnte sie nur grob einschätzen, wo genau sich diese überhaupt befand. Ihr war mehr als mulmig bei dem Gedanken, einfach so auf gut Glück in völliger Finsternis über unbekannten Terrain zu krabbeln. Wenn sie Pech hatte, würde dies nur zu einem weiteren Sturz führen.
Sie tastete in ihrer Rocktasche nach einer potenziellen Lichtquelle, fand aber nur die Packung Taschentücher, die sie wärend ihrer Ankunft an diesem Ort umklammert gehalten hatte. Natürlich. Ihr Handy hatte sie ja sicher verstaut in ihrer Schultasche gelassen, welche momentan neben dem Aulaeingang lag.
Fiona seufzte. Vielleicht trug ja ihr Gegenüber etwas Nützlicheres bei sich: “Hey, ähm, das klingt jetzt zwar wahrscheinlich nach einer ziemlich doofen Frage, aber... du hast nicht zufällig ein Handy oder sowas ähnliches dabei? Ich meine, ich bezweifele zwar, dass man hier Empfang hätte -wo auch immer wir hier überhaupt sind- aber zumindest hätten wir dann etwas Licht.”
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Beitrag von Mini Drachin am Mo Apr 21 2014, 17:54

"Ich bin Rhania-Sophie." antwortete Rhania aus höflichkeit. das war etwas woran man festhalten konnte, auch wenn alles um einen herum verwirrend und beängstigend war.
Als Fiona das mit dem Handy sagte hätte Rhania sich förmlich ans Hirn fassen können so blöd kam sie sich vor. Da hätte sie wirklich selbst draufkommen können; aber es war klar, das sie es nicht getan hat. war ja typisch für sie. Sie fummelte ihr altes Handy aus ihrer Hosentasche und schaltete es ein. schwach gab das alste display etwas Licht ab, was aber wegen der völligen Dunkeheit fast schon blendete. "Es hat nicht mehr viel Akku." meinte Rhania, sie wollte es heute abend laden. Normalerweise benutzte sie es nicht, höchstens um daheim bescheid zugeben, dass sie später kam, wobei sie das inzwischen auch nichtmehr tat. eigentlich hatte sie das Handy nur dabei um - ja, warum eigentlich? So recht wusste sie es auch nicht, aber das war ihr gerade egal. Vorsichtig leuchtete sie vor sich auf den Boden, grob in die Richtung aus der sie Fionas Stimme vernommen hatte. Da Rhania nicht besonders groß war war es für sie kein sonderlich großes Problem nahe am Boden entlang zu leuchten.

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Beitrag von Elli am Mi Apr 23 2014, 16:17

Tief durchatmen! ermahnte sich die junge Frau selbst, während sie noch immer froh war, in Gunnar etwas wie eine Vertrauensperson gefunden zu haben. Natürlich war dieser Begriff viel zu hoch gegriffen, aber gerade fiel ihr nichts anderes ein. Warum auch? Die Situation war mehr als seltsam und sie wollte hier weg. Schnell.
“Saw ist ein Horrorfilm. In einem Teil, wacht eine Gruppe von Menschen auf, die sich nicht kennen in einem Haus auf, aus dem sie…raus kommen müssen. Es ist wie ein Spiel.“ dennoch schauderte es sie bei dem Gedanken und sie war schon kurz davor regenbogenfarbige Zahlen auf ihrem Körper zu suchen, doch dazu wäre es natürlich viel zu dunkel.
Zwar war nun etwas Licht um sie herum und sie blickte in ebenso verwirrte Gesichter, so wie sicherlich auch ihres aussah. Ein Schmerzen im Nacken machte sich bemerkbar, sie verspannte sich zusehends. Der Griesgram von eben war auch verschwunden.
Was geschah hier bloß?
Die Gespräche nahm sie nur als Gemurmel wahr. Sie ging schließlich einen Schritt nach hinten um etwas aus dem Lichtkegel zu entfliehen. Vielleicht wäre es besser einfach in die Dunkelheit zu flüchten.

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Beitrag von Umbra am Mi Apr 23 2014, 19:02

Graham wurde immer mit jedem Schritt, den er durch diesen Wald tat schlechtgelaunter. Er hatte keine Ahnung, wohin er strauchelte. Er hasste diese Art von Natur. Er war ein Stadtkind, war es schon immer gewesen. Für Spaziergänge hatte er nie etwas übrig gehabt. Besonders nicht bei Nacht, wenn man über alles stolperte, weil man nichts sah und daran hängenblieb. Wahrscheinlich war er bereits im Kreis gelaufen oder war zumindest von seiner ursprünglichen Richtung abgekommen. Er merkte, dass es leicht bergab ging und die Blätter und die Erde unter seinen Chucks ein wenig abrutschen.
Dann hörte er plötzlich wieder Stimmen und sah ein diffuses Licht – ein Display! Graham war sich auf einmal sicher, dass er doch nicht allein hier herumirren wollte. Allein, das schon, aber das Irren störte ihn so sehr, dass er seinen Wunsch nach Ungestörtheit erst einmal hintenanstellte. Ein Handy war genau das, was er nun brauchte. Er selbst hatte kein bei sich. Das hatte er selten. Er stapfte auf das Licht zu und holte wieder sein Feuerzeug hervor.

Es waren zwei jugendliche Mädchen, soweit er das erkennen konnte, und er wollte sie nicht derartig erschrecken, dass sie kreischend vor ihm davonliefen. Bei Tage machte er schon keinen vertrauenserweckenden Eindruck, zumindest optisch, und wenn sich ein Kerl in einem dunklen Wald an zwei Mädels heranschlich… Nun ja. Graham machte sich keine Illusionen, dass das gut ankommen würde, selbst mit oder gerade wegen des Feuerzeugs in der Hand, dessen Schein seine hünenhafte, massige, Lederjacke tragende Gestalt und sein unrasiertes Gesicht offenbarte. Bestimmt wirkte er aufgrund seines Katers und aufgrund der Prügel, die er hatte einstecken müssen, so zertreten wie er sich fühlte.

Dennoch zündete er die Flamme, steckte sich bei der Gelegenheit noch eine Kippe an, und näherte sich den beiden Teenies.
„Hallo, ihr da?“, wendete er sich mit seiner tiefen Stimme noch aus einiger Entfernung an die Mädchen.
„Macht euch nicht ins Hemd, ich will euch nichts“, versuchte er, auf seine Weise etwas einfühlsam zu sein, um die beiden nicht zu verscheuchen.
„Nur wissen, wo ich bin. Ihr Kiddies habt doch alle Handys mit GPS.“ Graham hatte ein Navigationsgerät in seinem Taxi. Wozu man solche Programme im Telefon gebrauchen könnte, hatte er nie verstanden. Bis heute.
„Was treibt ihr eigentlich hier so allein?“, fügte er noch hinzu, vielleicht kam an dieser Stelle der schlummernde Polizist in ihm an die Oberfläche.
„Ich bin dort hinten schon über ein Pärchen gestolpert. Gehört ihr zu denen?“
Er bezweifelte es. Doch zwei Mädchen in dem Alter sollten nicht allein in einem Wald herumirren, gerade nicht nachts. Da liefen höchstens Verrückte herum, die solchen Halbstarken mit Vergnügen etwas antun würden.

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Beitrag von Mini Drachin am Do Apr 24 2014, 17:28

Rhania zuckte zusammen, als sie seine Stimme wieder hörte. War er ihr gefolgt?
Sie verwarf den Gedanken gleich wieder. warscheinlich hatte er sie damals nichtmal bemerkt, als er die anderen beiden verscheuchen wollte. Er hatte immernoch sein Feuerzeug, das war ganz gut eine zweite Lichtquelle neben dem fast leeren Handy zu haben, das ohnehin seinen Geist aufgeben würde, wenn sie es am wenigsten gebrauchen konnten.
Aber andererseits zog es hier in der Dunkelheit ziemlich viel aufmerksamkeit auf sich. Wie man daran merken konnte, dass er sie gefunden hatte. Unsicher sah Rhania zu Fiona rüber - oder besser rauf - trat einen kleinen Schritt von Graham weg und etwas hinter sie. Auf Grahams letzte Frage schüttelte sie nur leicht den Kopf.
GPS war keine schlechte Idee, aber zum einen gab es hier keinerlei Netz und selbst wenn, ihr Handy konnte gerade noch so telephonieren und SMS schreiben, dass war aber auch schon das höchste der Gefühle. es hatte ja nichtmal ein touchpad, was heutzutage jedes Handy haben musste. zumindest konnte man das glauben, wenn man in die Läden blickte.

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