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Behind The Mirror - The Game

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Beitrag von Azrael am Mi Aug 13 2014, 16:23

Kleines Mädchen

Als Katrin das kleine Mädchen ansprach, schrie es vor Schreck durchdringend. Erst, als die drei Menschen wirklich nicht näher kamen, hörte sie auf zu schreien und starrte die beiden aus grossen, dunklen Augen an.
"Mami? Wo ist meine Mami?" schniefte sie dann und rührte sich nicht. Fast kaum hörbar flüsterte sie dann. "Sind sie weg?" Ihre Fingerspitzen gruben sich angstvoll in das weiche Wachs der Kerze.



Die Hummel

Trotz ihres massiven Körpergewichtes wich die Hummel Joachims Schlägen geschickt aus, bevor sie in Richtung einer dunklen Gasse davonflog. Joachim folgte ihm und wenn er nicht so dicht mit seinem Körper an der Wand hätte entlangschaben müssen, hätte er sie kichern hören können.

Vor der kleinen Hütte schwirrte die Hummel auf der Stelle und wartete, bis Joachim kurz hinter ihr stand.
"Ja, das ist angetrocknetes Blut." bestätigte die Hummel so ernst es einer Hummel eben möglich war.
"Von all denen, die sich vor dir durch die Gasse gequetscht haben."

Sie kicherte schon wieder über Joachims ungläubigen Blick und amüsierte sich über deren weit aufgerissene Augen, als sich die Hummel aufzublasen schien, sie wurde immer dicker und grösser, bis plötzlich das weiche, schwarzgelbe Fell von ihr herabrieselte und sie sich in eine junge Frau verwandelte. Sie war ganz in weiches, schwarzes Leder gekleidet. Ihre langen, ebenholzschwarzen Haare waren zu einem Zopf gebunden, der ihr über den Rücken bis zum Hintern reichte.
"Jetzt schau nicht so ..." neckte sie Joachim. "... und du solltest dir besser überlegen, wen du umbringen willst, es gibt hier auch Wesen, die euch helfen wollen. Komm..."
Sie ging mit flinken Schritten auf die Hütte zu und riss mit Ruck an der Tür.
"Aber ihr müsst auch lernen, die hilfreichen zu unterscheiden von denen, die euch nichts Gutes wollen.
Hier..."
Sie reichte Joachim zwei lange Messer, die in ledernen Scheiden steckten.
"Du musst dich verteidigen können. Kannst du mit einem Schwert umgehen? Pfeil und Bogen? Schrotgewehr?" Sie drehte den Kopf zu ihm und sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen abwartend an.



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Beitrag von Elli am Mi Aug 13 2014, 16:31

Bei dem Schrei zuckte Katrin zusammen, damit hatte sie nicht gerechnet, immerhin hatte das Kind sie angestarrt, ohne dass es eine Regung von sich gegeben hatte.
"Shh, shh...nicht aufregen. Wir machen nichts - siehst du." Sie hob die Hände, wie in einem alten Western um zu zeigen, dass sie unbewaffnet war. Die Luft war stickig und sie wünschte sich, dass eines der Fenster geöffnet war.
"Wer ist weg, Kleine? Nur wir sind hier. Wen meinst du?"
Ein leichter Luftzug erfasste eine Strähne aus Katrins Haar die nach vorne gefallen war. Verwundert hob sie kurz den Blick von dem Kind und sah zum Fenster hin, dieses stand offen. Eine Gänsehaut überzog den gesamten Körper der jungen Frau. Sie war sich mehr als sicher, dass die Fenster geschlossen gewesen waren. Sie hatte doch gerade noch daran gedacht, dass sie sich wünschte...sie wollte den Gedanken nicht weiterführen und blickte weiter zu dem Kind.
"Magst du uns erzählen, wer SIE sind? Dann können wir deinen Mami suchen, ja?"

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Beitrag von Azrael am Mi Aug 13 2014, 16:49

Kleines Mädchen

Das kleine Mädchen schnaufte tief durch. Die Menschen bewegten sich nicht, ausser ihre Hände, auch wenn das dafür sorgte, dass sie sich ängstlich ein wenig zur Seite duckte.

"Die Monster..." flüsterte das Mädchen. Sie liess eine Hand von der Kerze und reckte sie so hoch es ging in die Luft. "Soooo gross und ganz dunkel." Ein ängstlicher Blick traf Graham.
"Grösser als er." flüsterte sie weiter und drückte sich weiter in die Ecke ihres Zimmers.

"Sind sie weg? Und wer seid ihr?"

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Beitrag von Lucat am Mi Aug 13 2014, 22:16

Womöglich war es die Verwirrung, die stetig wuchs. Womöglich sogar die Verzweiflung, die ebenso unnachgiebig wuchs. Womöglich war es aber auch nur die Plumpheit, mit der diese Welt ihn bisher behandelt hatte. Auf jeden Fall hatte Joachim genug von der Art und Weise mit der er behandelt wurde.

Er schlug der Frau die Messer aus der Hand, die ungalant zu Boden flogen und sprach ruhig aber mit klarem Nachdruck zu ihr: "Seit ich und die anderen Menschen hier gelandet sind, bekommen wir nur blöde Phrasen an den Kopf geschleudert. Niemand hilft uns wirklich. Wir werden herumgeführt und in die Irre geführt. Es wird Zeit, dass uns jemand sagt was hier vor sich geht. Ich weiß nicht wer oder was du bist, aber du willst etwas von uns. WAS ist es, was du, die Fee und alle anderen "hilfreichen" Geschöpfe dieser Welt von uns wollen? Wozu soll ich mich bewaffnen? Vor was soll ich mich verteidigen können?"
Joachim blickte an seiner Kleidung herunter und setzte fort: "Wenn das hier tatsächlich Blut ist, dann ist es noch nicht zu alt. Du hast mich nicht an diesen verlassenen Fleck geführt, um Scherze mit mir zu treiben. Du willst mir helfen, aber dann tue das bitte auch und erkläre mir die Dinge hier."

Mit diesen Worten warf er der Hummelfrau einen langen und ernsten Blick zu. Sodann griff er nach den Messern und rieb grob den Dreck von diesen. "Und nein, ich beherrsche keine Waffe. Ich habe noch nie eine genutzt."

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Beitrag von Elli am Do Aug 14 2014, 10:44

Tja...was sollte Katrin antworten? Sie hatte keine Ahnung, ob die Monster, die größer als Graham waren, wirklich verschwunden waren. Aber manchmal wollten Kinder wohl angelogen werden. "Hier sind keine Monster." Langsam ging sie auf das Mädchen zu, dass zumindest nicht den Anschein machte erneut schreien zu wollen. "Schau mal, dass hier sind Graham und Rhania. Das sind...Freunde von mir. Wir suchen zu dritt nach deiner Mama, ja? Rhania kann ganz tolle Sachen mit ihrer Haut, komm, dass zeigt sie dir bestimmt. Aber dafür müssen wir raus gehen." Sie streckte ihre Hand aus und lächelte in der Dunkelheit. Das Haus mit dem plötzlich geöffneten Fenster machte ihr Sorge und die Dunkelheit hier machte sie nervös. Wieder flackerten Bilder von Horrorfilmen über ihre Netzhaut und sie musste schlucken. Schließlich ergriff das Kind die Hand und Katrin ging mit ihr nach draußen. Um dem Kind zu zeigen, dass sie es ernst meinte, machte sie sich auf den Weg um nach der Mutter zu suchen, auch wenn ihr klar war, dass sie die Mutter sicherlich nicht finden würden.
Sie drehte sich um "Rhania, komm doch mal." Vielleicht konnte sie das Mädchen mit ihren Tricks etwas aufheitern.

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Beitrag von Azrael am Do Aug 14 2014, 17:20

Mia - die Hummelfrau

Mia erschrak, als Joachim ihr plötzlich die Messer aus der Hand schlug. "Hey..." beschwerte sie sich leise murrend und drehte sich um, um ihm zuzuhören. Dabei legte sie den Kopf leicht schräg und betrachtete ihn intensiv aus ihren dunklen Augen.
Als er fertig war, streckte sie ihm die Hand hin. "Ich bin Mia." stellte sie sich ihm vor. "Ich bin eine Gestaltwandlerin, aber sonst ein normaler Mensch, wie du." Aufgrund der Tatsache, dass er mit Waffen nicht umgehen konnte, fügte sie hinzu: "Ich bin eine Jägerin. Bis gestern habe ich das Dorf mit Wild versorgt..."
Sie drehte sich wieder um, um in der kleinen Hütte zu kramen und kam mit einer Keule wieder hervor.

"Tut mir leid, dass man euch nicht mehr gesagt hat." entschuldigte sie sich mit einem leichten Schulternzucken. Sie konnte ja auch nichts dafür.
"Ihr seid im Wald angekommen, nehme ich an und die Fee, Fjora wahrscheinlich, hat euch aus dem schwarzen Loch geführt. " Fragend sah sie ihn an.

"Das hier ist das Reich der Fantasie, die Spiegelwelt, wie sie gern genannt wird. Alles, was es hier gibt, entspringt den Gedanken der Menschen. Bei euch existieren keine Feen oder Trolle, die landen alle hier ..."
Ob Joachim das Ausmass dieser Tatsache bewusst war ... oder werden würde?

Sie drückte ihm die Keule in die Arme. "Kannst du dir selbst ausmalen, gegen was du dich verteidigen können müsstest?" fragte sie mit blitzenden Augen.
"Die Fantasie der Menschen ist krank. Krank, böse und es wird immer schlimmer." Sie nahm Joachim das Messer wieder aus der Hand. "Gib mir das lieber zurück, bevor du dich selbst umbringst." sagte sie und grinste ihn an. Beide Messer steckte sie jetzt in Halterungen in ihrem Gürtel.

"Ich habe vorhin ein paar von diesen Dreckskerlen erledigt. Hier kann ich sie in die Enge treiben, das ist vermutlich die einzige Gelegenheit, Mauern sind wenigstens für diese undurchdringbar. Aber glaub nicht, dass das bei allen so ist. Ich hatte nur noch nicht die Gelegenheit zu putzen." fügte sie mit einem ironischen Ton in der Stimme hinzu.

"Kannst du wenigstens mit der Keule treffen?" fragte sie sanft.

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Beitrag von Darnamur am Do Aug 21 2014, 15:59

Aber sicher doch!, meinte César zu der jungen Frau hinter sich. "Ich würde erst mal nach einem Keller oder einem anderem Raum suchen, wo die Hausbesitzer Getränke lagern könnten" Bei der Durchsuchung des Hauses wurden sie zunächst nicht fündig. Allerdings wurden die Beiden auch unterbrochen. Denn von draußen, außerhalb des Hauses waren plötzlich Geräusche zu hören. Geräusche, die alles andere als gut klangen. "Ich glaube, wir sollten besser mal nachsehen, was da los ist", meinte er zu Jaimie und begann loszueilen.
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Beitrag von Leo am Sa Aug 23 2014, 02:06

Weißt du, Fawni“, begann Gunnar, doch der Griesgram und Lucas kamen ihm zuvor. Er musste schmunzeln, als Graham etwas von wegen ‚entführt und ausgesetzt‘ sagte – denn das stimmte selbstverständlich nicht – und wandte sich erst wieder der Halbtrollin zu, als die beiden Männer geendet hatten. „Nun ja, wir sind vor allem etwas planlos … schließlich sind wir nicht von hier, aber niemand sagt uns so wirklich, was es hier für Probleme gibt. Höchstens, dass es sie gibt.“ Er warf einen ratlosen Blick zu dem Verbliebenen. War doch so, oder?
Ein lautes Geräusch mischte sich in seine Überlegungen, und Gunnar sah instinktiv hoch zum Dachbalken, doch der bewegte sich kein Stück. Natürlich nicht … war das Geräusch nicht von draußen gekommen? Berstendes Holz war es auf jeden Fall … vielleicht sollte er mal nachsehen? Ein Sturm womöglich? Dann wäre es keine gute Idee, im Haus zu bleiben … Er sah hinüber zu Fawni und Lucas, wie um sicherzugehen, dass sie ihm folgten, dann ging er zügig hinüber zur Tür, öffnete sie – und prallte zurück, als die Kutsche des Bauern, mit der sie hergekommen waren nur knapp vorm Hauseingang vorbeiflog. Sie überschlug sich mehrere Male, wie ein Auto, das einen Hang hinunterstürzt. Die Stange, an der normalerweise das Pferd hing schlug dabei hin und her und pflügte Kerben in den staubigen Boden. Zum Glück konnte er in Kutschennähe keinen Menschen ausmachen, keinen Fremden und auch niemanden aus seiner Weltrettergruppe.
Doch die Frage war offensichtlich – was hatte die Kutsche zu diesem unfreiwilligen Flug veranlasst?!
Plötzlich war sich Gunnar gar nicht mehr so sicher, ob er das Haus verlassen noch wollte. Er zwang sich, ruhig zu bleiben, brauchte aber dennoch noch ein paar Sekunden um sich zum nächsten Schritt durchzuringen und beherzt über die Türschwelle zu gehen.
Was er zu sehen bekam, war nicht schön. Und noch viel weniger gut.
Gunnars Beherztheit fiel von ihm ab.
Drei dunkle Wesen waren weiter vorne zu sehen. Sie waren größer noch als er selbst, vielleicht zweieinhalb Meter und von purem Schwarz, als würde kein Sonnenstrahl sie erreichen. ‚Wie Schatten‘, schoss es Gunnar durch den Kopf. Sie waren grob menschlich, so als hätte jemand sie gemacht, der nur grobe Ahnung vom menschlichen Aussehen hatte; ihre Umrisse waberten und schienen dennoch merkwürdig fest. Festgewordene Dunkelheit. Sie schienen permanent so etwas wie Wind auszulösen, der Boden staubte unter dem Teil ihres Körpers, der Ähnlichkeit mit einem großen Fuß hatte.
Der tote Kutscher war nirgends mehr zu sehen, nur die Lederjacke des Griesgrams bauschte in den Windböen ab und an auf, lag ansonsten aber herrenlos am Boden. Gunnar wurde schlecht. Wo war der Tote hin? Doch nicht etwa ...
Leute, ich glaube, wir sollten hier weg“, sagte Gunnar, allerdings nicht laut genug, dass ihn jemand hätte hören können. Es war mehr zu sich selbst? Zur Beruhigung? Er wusste es nicht.
DAS waren dann also wohl die Probleme, die diese Welt so hatte.

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Beitrag von Darnamur am So Aug 24 2014, 12:28

César spürte Beunruhigung. Starke Beunruhigung. Etwas war geschehen. Scheiße. Er begann zu laufen. Und stieß zu der anderen Gruppe, die vor dem Hauseingang herumstanden. Auch eine fremde Frau stand dort herum, aber er beachtete sie nicht weiter. Er sah Gunnar da draußen vor der Tür stehen und er schien etwas geschockt zu sein Gunnar? Der Schwede?
Césars Augen fielen auf die Überreste der Kutsche, die da am Wegesrand lagen. Seine Beunruhigung verstärkte sich. Und dann war da noch etwas anderes, was er spürte. Es wirkte auf ihn dunkel und fremdartig, als er danach mit seinen Sinnen tastete. Noch war es etwas weiter entfernt. Doch diese Empfindungen gefielen ihm ganz und gar nicht. Bei den Menschen, um sich herum, wusste César sofort woran er war. Diese Gefühle waren für ihn nachvollziehbar. Doch bei dem, was da auf sie zukam, war das anders. Die Gefühle schienen sich zu vermischen: Hass, Angst, Neid, Zuneigung, Abscheu. All diese Empfindungen gingen von den drei Geschöpfen aus, die er da spürte. Sämtliche Gefühle wirkten unterdrückt und schwach, nur hin und wieder stärkere Impulse. Als würden sie irgendwie gedämpft und unterdrückt werden. César schluckte. Das war unheimlich.
Jetzt stand er im Türrahmen und stolperte auf die Straße hinaus. Ein Wind schien über das Dorf hinwegzuwehen. "Gunnar? Alles klar?", rief er dem Nordmann zu. Dann folgte er seinem Blick und erstarrte. Drei monströse Schatten begannen die Straße hinab zu schreiten und näherten sich Ihnen. Plötzlich wurde ihm am ganzen Körper kalt. Was ist das? Seine geweiteten Augen starrten fassungslos auf dieses Etwas, das da auf sie zukam. Und in seinem Kopf nahm er ihre Empfindungen war. Vollkommen verwirrt. Wie es bei einem Geisteskranken sein musste. Und um all diese Gefühle herum ein eisiger, finsterer Schutzmantel. Wie ein gigantischer Schatten eben, der sich darüber gelegt hatte...
César war unfähig sich zu rühren. Er stand einfach da neben Gunnar und betrachtete die Wesen. Endlich fand er seine Stimme wieder: "Wir...müssen ins Haus" Dennoch regte er sich immer noch nicht. Er wollte, doch es fiel ihm unglaublich schwer sich von dem Anblick zu lösen. Er machte einen Schritt rückwärts. Dann zog er Gunnar am Ärmel. "Wir müssen hier..." Er stolperte, fing sich wieder und humpelte auf die Hauswand zu. Kalter Wind schlug ihm ins Gesicht und sein Herz raste.
"Wir müssen hier alles abriegeln", rief er den anderen mit beinahe überschlagender Stimme zu.
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Beitrag von Elli am Mi Aug 27 2014, 14:36

Gerade als Katrin das Kind etwas beruhigt hatte, bahnte sich etwas an, was sicher Grund zur Beunruhigung war. Zuerst fiel ihr die Stille auf, obwohl es ohnehin gespentisch still gewesen war, war nun nicht einmal mehr das Zirpen einer Grille zu hören. Bis das erschütternde Geräusch die Stille zerbrach. Nur noch im Augenwinkel sah Katrin, dass die Kutsche sich verselbstständigt hatte und durch die Luft wirbelte. Ihr Blick wanderte zur Seite, wo die Kutsche eben noch geparkt hatte und ihr stockte der Atem. Das was da auf sie zukam, veranlasste sie erneut dazu daran zu denken, in einem verfluchten Horrorfilm gefangen zu sein.
"Rhania! Du...da! ihr wollte beim besten Willen der Name des Griesgrames nicht einfallen (in der Natur nannte man das wohl natürlich Selektion). "Griesgram! Seht!" schrie sie, um die anderen zu warnen.
Das Mädchen schob sie kurzerhand in eines der Häuser. "Versteck dich!"
Sie schloss die Tür, begleitet von dem Schluchzen des Kindes und sah sich um, was sie nutzen konnte um sich gegen die Wesen zu wehren. Doch nichts schien ihr gegen die Dinger dahinten geeignet. Wieder erschien ihr der Wolf aus der unendlichen Geschichte vor ihren Augen und ihr kam etwas in den Sinn. Nur eine einzige Sache hatte ihn aufhalten können - Ketten.
Sie stürmte in das Haus zurück in dem sie das Kind gefunden hatten und riss eine schwere Kette von der Außenwand, vielleicht hatte hier früher ein Hund angekettet vor dem Haus auf die Ankunft der Kinder wartete. Sie wusste nicht wirklich was sie gegen diese Viecher machen sollte, auch nicht mit der Kette. Aber ihr Verstand kettete sich im wahrsten Sinne des Wortes an die Idee, dass die verknüpften Eisenglieder etwas ausrichten konnten.
Dann drehte sie sich zu ihren Begleitern um. "SCHEISSE WAS SOLLEN WIR DENN MACHEN?"

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Beitrag von Lucat am Mi Aug 27 2014, 22:22

"Ich bin kein Kämpfer und Waffen sind mir unlieb", entgegnete Joachim kühl und sich tatenlos von Mia ab. Was auch immer diese Welt von ihm wollte, er würde ihren Gesetzen nicht einfach wortlos folgen. Schon immer hielt er sich von allem fern, das ihm undurchsichtig schien. Für diese gestaltwandelnde Hummel wollte Joachim sicherlich keine Ausnahme machen. Vom zwischenzeitlichen Erscheinen der schwarzen Wesen hatte er deweilen nichts mitbekommen und so machte er sich daran seinen Weg zurück durch die Gasse zu beschreiten. Joachim ahnte nicht, dass die Kreaturen bereits begonnen hatten seine Kameraden in die Enge zu treiben.

Als er zurück auf der Dorfstraße angelangt war, kam ihm zunächst nichts sonderbar vor. Doch dann sah auch er eines der Wesen um die Ecke eines Hauses biegen. Unaufhaltsam kam es näher, doch Joachim, gebannt von Erstaunen und Verwunderung, blieb zunächst reglos stehen. "Was ist das?", durchstieß ein Gedanke den Augenblick der Ruhe, während das Wesen rasch näher kam.
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Beitrag von Elli am Do Sep 04 2014, 11:32

Doch bevor Katrin eine Antwort bekommen hatte, spürte sie wahnsinnige Furcht in sich aufsteigen. Die Kette in ihren Händen klirrte, weil ihre Hände vor Angst so sehr zitternden. Sie blickte kurz zu den anderen herüber und entschied, dass diese Menschen ihr im Grunde genommen nichts bedeuteten. Sie kannte sie erst kurz und so entschied Katrin die Flucht nach vorne anzutreten. Einfach weg von diesen Dingern die auf sie zu stürmten.
Schließlich rannte sie los, die Kette fiel hinter ihr mit einem dumpfen Geräusch zu Boden. Sie rannte von den Häusern, den Menschen und der Gefahr weg, es war nur eine kleine Pfütze, die schließlich ihr Schicksal besiegelte. Ihre Joggingschuhe fanden keinen Halt, in der matschigen Pfütze und sie fiel nach vorne. Man kann es schlussendlich nur als großes Unglück bezeichnen, dass sie mit ihrer Schläfe auf einen großen Stein schlug, der zwischen einigen Grasbüscheln, allerhand Insekten ein Dach über dem Kopf bot. Das Knirschen des brechnenden Schädelknoches wurde wohl nur von einigen Tieren wahrgenommen, die sich in der Nähe aufhielten und mehr oder minder interessiert zu der panischen jungen Frau herüber geschaut hatten, der nun Blut aus der Nase floß und deren Augen gebrochen in den Himmel blickten.

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