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Behind The Mirror - The Game

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Beitrag von Elli am Di Jul 22 2014, 12:00

Katrin hörte zwar das Gunnar ihr antwortete, hatte jedoch kein großes Interesse wieder in das Innere das Hauses zurück zu kehren. Schließlich entschied sie sich für die Flucht nach vorne und verließ das Haus. Nicht, dass es in einem ausgestorbenen Dorf außerhalb eines Hauses weniger gruselig sein würde, als in einem Haus, aber jahrelange Horrorfilmerfahrung sagten Katrin, dass man draußen besser weglaufen konnte. Sie blickte unsicher von links nach rechts, im HInterkopf den angegriffenen Kutscher. Langsam machte sie sich auf den Weg zwischen den wenigen Häusern umher auf der Suche nach einem Lebenszeichen. Einmal meinte sie ein Gebüsch rascheln zu hören, aber es war sicher nur eine Maus gewesen.
Sie seufzte und drehte sich um - ja, sie hatte die Kutsche noch immer im Auge - es schien nichts bemerkenswertes zu finden. Sie blieb ein Stück entfernt von allen stehen und genoß die Ruhe - die viel zu ruhig schien - und atmete tief ein. Ihre Nerven mussten sich unbedingt beruhigen.
Schließlich erblickte sie jedoch Rhania auf der Straße sitzen und fragte sich, warum sie ihr vorhin nicht aufgefallen war. Sie stand offenbar mehr unter Spannung als sie gedacht hatte. Da Rhania jedoch alleine war, schien es Katrin für einen geeigneten Augenblick sich zu ihr zu gesellen. Bisher hatte die beiden kaum Kontakt gehabt. Langsam näherte sich Katrin und ließ sich dann ebenfalls auf dem Boden nieder. Sie lächelte "Irgendwie ist das hier alles ziemlich strange. Ich fühle mich, als wäre ich in einem schlechten Traum gefallen. Oder einem miesen Horrorfilm." Sie lachte leise "Ich bin nicht so der Entdecker, das überlass ich lieber anderen. Dadrin geht seltsames vor sich...was machst du da?"

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Beitrag von Mini Drachin am Di Jul 22 2014, 14:56

Rhania hatte Katrin kurz angesehen, als sie aus dem Haus gegangen war, da sie allerdings an ihr vorbeigegangen war ignorierte sie sie einfach und dekorierte weiter ihren Arm.
Als sie nach kurzem doch von ihr angesprochen wurde freute sie sich irgendwie, auch wenn sie Katrin ja garnicht kannte, sie wusste noch nichtmal, dass sie Katrin hieß.
Rhania nickte zu Katrins feststellungen mit dem Horrorfilm und dergleichen, auf ihre Frage antwortete sie relativ ruhig - vielleicht ein bisschen aufgeregt und stolz, aber nur ein bisschen: "Die Fee meinte ich kann zaubern." zur demonstration lies sie einen Stein in ihre Haut versinken und dann wieder rausploppen. "Fühl mal" Rhania reichte ihr ihre Hand, die sie inzwischen mit Steinen besetzt hatte und die sich wie stein anfühlte, aber immernoch wie Haut nachgab.
Dann fiel ihr auf, dass Katrin etwas von seltsamen Dingen gesagt hatte und das ja auch irgendwie ziemlich seltsam war. Ihr lächeln verschwand und sie beobachtete Katrins Reaktion. Sie wollte nicht, dass Katrin vor ihr wegrannte, so wie sie aus dem Haus geflohen war.

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Beitrag von Elli am Di Jul 22 2014, 15:10

Katrin zog die Augenbrauen in die Höhe. Das war defintiv der Beweis, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuging. Doch die Fähigkeit Rhanias machte ihr wenig Sorge, es schien nichts Bedrohliches. Sie fuhr sanft mit dem Finger über die Stelle, die ihr entgegen gestreckt wurde.
"Das konntest du sicher noch nicht immer, oder? Irgendwas stimmt hier nicht. Ich würde auch gerne etwas können, was sonst niemand kann."
Katrin ergriff einen Stein und versuchte ihn in ihren Arm zu drücken - der Erfolg blieb aus, bis auf eine helle Druckstelle auf ihrer weichen Haut. Sie zuckte mit den Schultern und warf das Steinchen bei Seite.
"Stattdessen kann ich nichts außer durchdrehen." Sie lachte und fragte sich warum sie es gerade nicht tat. Immerhin hatte gerade jemand einen Stein absorbiert und immerhin gab es genügend Horrorfilme in denen Kinder eine tragende Rolle spielten, man denke nur an "The Ring"! Doch um Panik zu bekommen, war Katrin einfach zu verwundert und neidisch.
"Tja - siehst du."

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Beitrag von Mini Drachin am Di Jul 22 2014, 15:35

Rhania schüttelte den Kopf, sie konnte das wohl noch nie "erst seit ich hier bin."
Sie beobachtete Katrin wie sie versuchte das gleiche zu tun wie sie.
Sie machte weiter Muster mit Steinen auf/in sich zu legen.
"Vielleicht kann jeder von uns etwas tolles, wir wissens nur noch nicht." Es war ja bei ihr auch zufall gewesen, dass sie es harausgefunden hatte. "Man muss nur in eine Situation kommen in der man es braucht oder sowas." überlegte sie. Sie hatte den Luftballon nicht verlieren wollen und ihn dadurch in ihren Arm befördert. "Vielleicht kannst du ja fligen, durch Wände gehen oder ganz schnell rennen" So viel hatte sie heute noch garnicht gesagt wie jetzt gerade. Es gefiel ihr irgendwie über die Kräfte anderer zu spekulieren.

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Beitrag von Elli am Di Jul 22 2014, 15:42

Katrin schüttelte leicht den Kopf. "Schnell rennen kann ich schon mal nicht. Das versuche ich schon seit Jahren."
Sie breitete die Arme aus um auf ihre Sportklamotten hinzuweisen. "Was hälst du davon, wenn wir uns etwas umsehen? Die anderen sind alle in dem einen Haus drin, vielleicht finden wir ja in einem der anderen Häuser etwas Brauchbares?"

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Beitrag von Mini Drachin am Di Jul 22 2014, 16:42

"Aber ich kann das ja auch erst seit ich hier bin." erwiederte Rhania.
Irgendwie fände sie es seltsam, wenn sie die einzige wäre, die etwas besonderes kann.
Sie war warscheinlich nicht mehr, wenn nicht sogar weniger herausragend, als all die anderen hier, also warum sollte ausgerechnet nur sie eine besondere Fähigkeit haben.
Als Katrin vorschlug die Häuser zu durchsuchen nickte sie und stand auf. Sie überlegte, ob sie die Stein mitnehmen sollte und entschied sich für eine Handvoll. Sie waren nicht besonders schwer und so konnte sie herausfinden, wie lange sie etwas bei sich behalten konnte.
"In welches sollen wir reinschaun?" fragte sie dann.

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Beitrag von Elli am Di Jul 22 2014, 16:51

Katrin erhob sich ebenfalls vom Boden und klopfte sich imaginären Staub von der Hose. Eher eine altbekannte Handlung, die ein bisschen das Gefühl von Sicherheit auflöste. Sie zuckte jedoch mit den Schultern, sie wusste selbst nicht genau, wo sie anfangen sollte. Schließlich ging sie zwischen zwei Häuser und drehte sich um.
"Meine Damen und Herren und Steinkünsterlinnen, sie haben die ultimative Wahl zwischen Haus a auf der rechten Seite und Haus b auf der linken Seite. Bitte entscheiden Sie sich jetzt. Gehen Sie nicht über Los und ziehen sie keine 4000 DM ein. Ob sie wirklich richtig steht, sehen Sie wenn das Licht angeht."
Sie wusste selbst nicht, warum sie so agierte, keinesfalls um sich über Rhania lustig zu machen, vermutlich nur um sich selbst abzulenken. Sie wartete auf eine Reaktion.

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Beitrag von Leo am Di Jul 22 2014, 20:05

Betrübt sah Gunnar der kleinen Katrin hinterher. Er hatte aufrichtiges Mitleid mit ihr. Ihr Nervenkostüm schien ja nicht das allerbeste zu sein. Die Ärmste. Damit war sie in dieser unbekannten Welt vielleicht nicht allzu gut aufgehoben … aber waren das die anderen denn? Der kleingeratene Afrikaner etwa? Oder der Griesgram mit der Lederjacke? Er selbst, der er doch eigentlich für eine Familie zu sorgen hatte? Was machten sie hier nur alle?
Er wandte seinen Blick der auf dem Boden sitzenden Fawni zu und runzelte die Stirn. Sein Blick huschte zur Schlafzimmertür und zu Lucas, dann zurück. Er kratzte sich am Kopf und runzelte die Stirn, als müsse er eine schwere Matheaufgabe lösen. „Aber … Lucas, sagtest du nicht gerade, die Bewohner seien … tot? Die werden also eher nicht wiederkommen … und auch nicht über Anwesende verärgert sein.“ Irgendetwas war komisch an diesem Wesen da vor ihm … machte sie sich lustig über sie?
Sehr seltsam.
Er blickte noch mal zu der Tür, aus der Katrin verschwunden war. Vielleicht sollten sie hinterher? Hier drin schien es ja nichts zu geben, das zum längeren Aufenthalt anregte.

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Beitrag von Azrael am Do Jul 24 2014, 13:15

Perplex starrte Lucas Fawni an, während Gunnar auf die Frage antwortete, wer sie waren.
Er war einfach zu überrascht, um etwas anderes zu tun, als das Wesen anzusehen. Doch jetzt hatte er sich wieder gefasst.
Das Wesen war nicht aus dem Wohnzimmer gekommen, das war er schliesslich und dabei war sie ihm nicht begegnet. Aber sie wusste um das Chaos im Zimmer. Vermutlich war sie schon vorher drin, wenn sie auf das Haus aufpassen sollte. Die Staubschicht allerdings verriet, dass die Unordnung nicht erst seit wenigen Stunden war. Ausser hier fiel der Staub tausendmal schneller, als er das normalerweise tat.

Gunnar fragte nun nach den Besitzern und er antwortete. "Im Schlafzimmer riecht es nach Tod." Vielleicht lag ja auch jemand anderes tot in den Betten, aber warum sollten sich Fremde in ein fremdes Schlafzimmer legen.

"Wem gehört das denn hier?" fragte er Fawni. "Und vor allem, was bist du ... du hast Hörner?"
Eine Fee und eine Elfe waren ihnen ja schon begegnet. Die Elfe kónnte vielleicht noch verkleidet gewesen sein, aber so ein kleines, fliegendes Wesen konnte man nicht mal eben so erschaffen, es sei denn, es war ein Roboter, aber dazu war es doch zu lebendig.

"Wieso ist hier alles so staubig, wenn du doch aufpassen sollst? Gehört eine gewisse Hauspflege nicht dazu?" Das Wesen kam ihm echt sonderbar vor. Er wechselte einen Blick mit Gunnar und dem schien es, der gerunzelten Stirn nach zu urteilen, nicht anders zu gehen.



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Beitrag von Vierna am Fr Jul 25 2014, 12:27

Jamie bekam gar nicht mit, dass sich die Gruppe im Haus um ein gehörntes Mitglied erweitert hatte. Sie war stattdessen weiter ins Haus vorgedrungen, Graham und César folgend. Sie fand die beiden in der Küche, beim Kekse essen? Naja, es sah zumindest aus, wie ein normaler Keks, wenn auch schon etwas älter. Prompt meldete sich natürlich ihr Magen zu Worte. Schon vom Flur hörte sie, wie Graham sich beschwerte, dass es nicht einmal Wasser hier gab. Sie warf einen Blick auf ihre immer noch blutverschmierten - wenn es inzwischen auch schon getrocknet war - Hände und seufzte. Wieder kein Wasser. Vielleicht gab es ja draußen einen Brunnen oder ähnliches. Doch bevor sie sich draußen weiter umsah, trat sie zu den beiden Männern
"Ihr habt nicht zufällig einen übrig gelassen?", fragte sie vorsichtig und deutete vage in Richtung in der sie die Kekse vermutete.

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Beitrag von Mini Drachin am Sa Jul 26 2014, 11:53

Rhania war erstmal etwas irritiert von Katrins benehmen, dann musste sie aber tatsächlich etwas schmunzeln. so unpassend es in der Situation hier wa, so komisch war es auch irgendwie. Sie zuckte mit den Schultern und wand sich zum linken Haus. "B?"

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Beitrag von Elli am Mo Jul 28 2014, 08:49

Das junge Mädchen stieg darauf ein und entschied sich für Haus B. Katrin verbeugte sich tief und ging auf das Haus zu. Vor der Tür blieb sie stehen und drückte leicht gegen die Holztür. Ohne jedes Geräusch glitt die Tür auf (Katrin atmete etwas erleichtert auf, in einem Horrorfilm hätten die Schaniere sicherlich angemessen laut und dramatisch gequietscht!) und linste ins Halbdunkle.

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Beitrag von NelehGrimm am Mo Jul 28 2014, 10:33

Fawni schaute Lucas prüfend an, während sie sich die Antworten auf seine vielen Fragen überlegte. Was für ein zweifelnder Spielverderber. Dachte sie bei sich. Gunnar gefiel ihr besser. Er machte einen ahnungsloseren Eindruck, ihn konnte man besser verwirren. Aber in der Spiegelwelt liefen ja nicht nur Gunnars rum, sondern auch Lucase und es war nicht Fawnis erste Begegnung mit so einem wie ihm. Natürlich verfluchte sie sich selbst, da sie den Toten im Schlafzimmer nicht mitbekommen hatte. Vielleicht sollte sie ihnen ja erzählen, dass sie ihn umgebracht hatte? Nein, das war zu heftig. Dies waren die ersten Menschen, die sie seit längerem traf und da wollte Fawni sie nicht gleich vergraulen. Lucas starrte sie schon misstrauisch an, sie sollte sich schnell etwas überlegen.
"Wirklich? Das habe ich garnicht mitbekommen. Genauer genommen, haben mich die Besitzer dieses Hauses nicht direkt gefragt, ob ich für sie darauf aufpasse. Ich habe es entdeckt, als ich hier ins Dorf gekommen bin und dachte, das es eine nette Aufmerksamkeit währe." Nichts ging über schwammig Halbwahrheiten.
"Ich wollte gerade mit dem Putzen anfangen, als ihr vorbeikamt und ich unterbrechen musste." Sie schaute Lucas scheinheilig an und lächelte. Das Lächeln verging ihr etwas, als sie an Lucas nächste frage dachte. Sie wurde nicht gerne nach sich selbst gefragt, insbesondere wenn es darum ging, preiszugeben was sie war. Das verdarb oft den ganzen Spaß, da ihre Gegenüber dann schnell misstrauisch (oder noch misstrauischer) wurden und Fawni sie nicht mehr in die Marschen füren konnte, wo sie alle jämmerlich versinken würden. Es verdarb einem den ganzen Spaß. Zum Glück hatte sie jedoch eine ganz gute Erklärung:
"Ich bin Halb-Mensch, Halb-Troll. Aber nicht diese hohlen Trolle, die hier wohnen. Mein Vater kam hoch aus dem Norden. Fachbereich Nordische Mythologie." Sie grinste.
"Jetzt erzählt mir doch was über euch. Ich bin sehr gespannt zu wissen, was ihr hier in dieser verlassenen, dazu für Menschen nicht ungefährlichen Gegend treibt."


Zuletzt von NelehGrimm am Di Aug 05 2014, 08:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Umbra am Mi Jul 30 2014, 08:56

Graham brummte missmutig, als der kleine Afrikaner ihm offenbarte, was die Fee gesagt hatte. Nicht zurückkehren? Den Rest des Lebens hier verbringen?! Das würden sie alle noch sehen! Graham dachte nicht daran, das zu akzeptieren. Das war inakzeptabel, jawohl. Jemand wie er gehörte nach New York, nicht ins waldige Feenland, in dem es Viecher gab, die Bauern angriffen und abschlachteten.
Der kleine Mann, dessen Namen Graham nicht wusste, aber er hatte selbst seinen ja auch noch niemandem genannt, hatte vielleicht Recht damit, dass sie diesen Tieren begegnen würden. Doch was deutete die Brillenschlange damit an, dass Graham, im Gegensatz zu den anderen, wohl gut einstecken und auch austeilen konnte? Wollte man von ihm, dass er den Beschützer spielte?
„Sehe ich aus wie ‘nen Hundefänger?“, grunzte der Ex-Cop skeptisch. „Aber sollen sie’s nur versuchen, mich umzulegen. Alles, was lebt, kann man töten. Das gilt nicht nur für euch Gurken, sondern auch für das Viehzeug, das hier herumkrebst.“
Dass aber auch der Afrikaner nichts zu trinken hatte, war im Moment erstaunlicherweise das ärgerlichste für Graham.
Eine ihrer weiblichen Begleiterinnen trat zu ihnen in die Küche und hatte scheinbar auch einen Blick auf ihre Beute geworfen, da sie neugierig nach den Keksen fragte.
„Nimm nur“, antwortete der Hüne kurz angebunden. „Ich schau mich woanders um.“
Satt würde er von den Keksen sowieso nicht werden, im Gegenteil. Er war auf einen Schürhaken aufmerksam geworden, den er einfach mitnahm. Bewaffnung war nichts Schlechtes. Kurz schleifte das Ding mit der Hakenspitze über den Boden, bevor Graham es vollends anhob. Irgendwelche Biester und andere Überraschungen konnte er sich damit bestimmt vom Leib halten, ohne zu sehr auf Tuchfühlung zu gehen, sollte nicht, wie üblich, sein einschüchterndes Äußeres schon ausreichen. Feststellend, dass seine Waffe recht gut in der Hand lag, stapfte Graham zurück auf den Flur – wo er gerade noch die Frage eines weiteren weiblichen Wald-Etwas‘ mitbekam, was sie hier in der für Menschen nicht ungefährlichen Gegend trieben.
„Wir wurden entführt und hier ausgesetzt“, kommentierte er miesgelaunt, während er sich an den Versammelten vorbeischob. So ließ sich die Situation seiner Meinung nach zusammenfassen. Dass er gerade damit beschäftigt war zu plündern, war allein seine Sache. Er hatte Durst, Hunger und, verdammt, nochmal Durst. Der Zustand der Küche dieses Hauses ließ nicht viel Platz für Hoffnung übrig, allerdings gab es in anderen Häusern ja Vorratskammern mit weniger verderblichen Nahrungsmitteln. Und Wasser. Und Selbstgebrannten – in Marmeladengläsern, oder so etwas. Diese Landeier machten sich doch alle ihren Schnaps selbst, vermutete Graham. Wenn es stimmte, was der Afrikaner sagte, und sie in einer von Menschen erdachten Fantasiewelt waren (was Graham für Schwachsinn hielt), gab es hier auch Fantasie-Moonshiner. Bestimmt. Er brauchte einfach irgendetwas, um seinen Kater zu bekämpfen. Sein dröhnender Schädel ging ihm auf den Sack und zerrte noch mehr an seinen Nerven als alles andere. So konnte er sich schwer konzentrieren und er musste sich konzentrieren können, um eine Lösung für seine verzwickte Lage zu finden.
Als er wieder nach draußen trat, entdeckte er die Geliebte des Schweden, die ihn getreten hatte, und eins der Mädchen – das winzige Zwergenkind. Es reichte ihm gerade mal bis zum Bauch. Selbst der Afrikaner wirkte groß dagegen. Frodo sicher auch.
Geschmack hatte er Schwede ja, das musste man ihm lassen, doch es im Wald zu treiben, hätte für den Stadtmensch Graham keinen Reiz. Kurzerhand entschloss er sich, den Mädels unter die Arme zu greifen. Mehr oder weniger. Katrin spähte vorsichtig in ein Haus hinein – Graham zeigte weniger Zögerlichkeit und trat einfach an ihr vorbei über die Schwelle. Wer zuerst kam, malte zuerst. Graham hatte aus seiner Zeit als Cop noch im Sinn, wie man fremde Gebäude durchsuchte. Man durfte nicht zulassen, dass ein Raum, der sich im Rücken befand, noch nicht auf Anwesende untersucht wurde – um böse Überraschungen zu vermeiden. Auf eine Schusswaffe als Absicherung musste Graham allerdings nun verzichten. Er hatte nur seinen erbeuteten Schürhaken. Allerdings hielt er diesen recht entspannt in der Hand, während er sich daranmachte, die ersten Türen aufzustoßen, die vom Hausflur abführten, und in die dahinterliegenden Zimmer zu spähen.

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Beitrag von Mini Drachin am Mi Jul 30 2014, 23:12

Rhania hatte sich sicher hinter Katrin gehalten und ebenfalls versucht etwas im Hausflur zu erkennen, als Graham an ihnen vorbeistiefelte.
"sollen wir auch?" fragte sie Katrin. Irgendwie behagte es ihr nicht so recht einfach in ein fremdes Haus zu spazieren, erst recht nicht, ohne das wissen beziehungsweise sogar ohne die Erlaubnis der Besitzer.
Andererseits waren böse Wesen irgendwo hinter ihnen und die Besitzer hätten sich wohl schon beschwert.
Allgemein fand sie es gruselig in einem so leeren Dorf zu sein, in dem Niemand sich um eine so bunte Truppe scherte.

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Beitrag von Azrael am Di Aug 05 2014, 13:23

Lucas

Lucas' Miene entspannte sich nicht wirklich. Aber vielleicht war es hier ja normal, einfach in Häuser reinzuspazieren. Dass das mit dem Putzen eine Ausrede war, lag irgendwie nahe. Aber vielleicht war dieses Wesen einfach nur neugierig. Letztlich waren auch sie aus lauter Neugier in dieses Haus marschiert.

"Halb Mensch, halb Troll." wiederholte er staunend und stiess die Luft aus den Lungen. Ihre nächste Frage wurde von Graham beantwortet, der gleich danach wieder an ihnen vorbei stapfte.
"Im Prinzip trifft er den Nagel auf den Kopf." meinte er. "Aber wieso ist es hier gefährlich?"
Mal von der Tatsache abgesehen, dass sie hier mit einem gehörnten Trollmenschen sprachen.

War SIE gefährlich? Wie gerne hätte er jetzt seinen Baseballschläger ...

"Eine Fee sagte, hier wäre alles ein wenig durcheinander. Was ist denn passiert?"



Haus B (Katrin, Rhania, Graham)

Die Tür ging geräuschlos auf und gab den Blick frei auf einen halbdunklen Flur. Licht schien aus einem der Räume zu kommen, aus denen Kerzenlicht flackerte. Als Graham die Tür schliesslich geräuschvoll ganz aufstiess, erlosch das Licht. Ob bewusst oder unbewusst stiess Graham genau diese halboffene Tür auf. Das Fenster war mit zerschlissenen Säcken abgehängt, so dass man sich anstrengen musste, etwas zu erkennen. Der Raum war nur spärlich mit Möbeln versehen, ein Bett, das offenbar von flinken Händen nur flüchtig gemacht worden war, ein Schrank, in dem Kleidungsstücke aufbewahrt wurden, ein Stuhl, ein Tisch und ein alter, leerer Weidenkorb.  Auf dem Boden lag ein Stohteddy, dem ein Auge und ein Bein fehlte.

Ein kleines Mädchen, vielleicht 8 Jahre alt, hockte in einer Ecke auf dem Boden. In den Händen umklammerte sie eine Kerze, deren Docht noch rauchte. Ihre Kleidung war dreckig und leicht zerschlissen und die Augen hatte sie fest zusammengepresst.

Wenn ich ihn nicht sehe, sieht er mich auch nicht.


Draussen vor dem Haus

Es summte hinter Joachim, doch jedesmal, wenn er sich umdrehte, sah er nur den dicken, gelb-schwarz gestreiften Hintern einer Hummeln, die es sich offenbar zum Hobby gemacht hatte, ihn in den Wahnsinn zu treiben. ( :kicher: )



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Beitrag von Darnamur am Di Aug 05 2014, 20:43

"Sicher. Bedien dich", meinte César zu Jaime, als sie den Raum betrat. Leicht amüsiert betrachtete er Grahams Abgang. Es war das erste Mal, dass er jemanden gehört hatte, wie andere Leute als Gurken bezeichnet wurde. Insgesamt war die Wortwahl dieses Mannes wohl eher rüde, aber es belustigte ihn auch irgendwie. Er hatte inzwischen seine Untersuchung der Schränke abgeschlossen und es ließ sich tatsächlich nichts Nützliches finden. Seufzend gab er auf.
Vielleicht waren irgendwo anders im Haus noch Getränke. Gab es einen Keller? Ansonsten sollte er eventuell wirklich nochmal mit der Katze reden...
"Ich würde dich dann mal alleine lassen, wenn es dir nichts ausmacht", meinte er zu Jaime. Die junge Frau schien ihm im Grunde genauso wenig geeignet wie die meisten anderen hier, um der Fee und dieser seltsamen Welt zu helfen. "Vielleicht finde ich noch irgendwo anders Wasser finden. Ohne etwas zu Trinken sieht es für uns wohl wirklich bald ziemlich übel aus. Du kannst aber auch gerne..." Perplex blieb er stehen.Was war das denn? Vorher hatte er Jaime nicht sonderlich intensiv betrachtet, aber jetzt wo sie direkt in seiner Nähe stand fiel es ihm klar und deutlich auf. Sie fragte sich jetzt wahrscheinlich, warum er sie so anstarrte. Was sollte er nun sagen?
"Öhm...mir fällt gerade auf...war das mit deinen Augen denn schon immer so?" Gut gemacht, César. Du bist ein Idiot.
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Beitrag von Nueh am Di Aug 05 2014, 20:57

Das Gesicht in den Händen und die Fingernägel in ihrer Stirn vergruben saß Fiona hinter der Scheune.
Sie hatte zwar ein schlechtes Gewissen dabei, Rhania-Sophie ohne ein Wort bei der Kutsche zurückzulassen, doch der Drang zu kratzen war einfach zu überwältigend gewesen. Ihn weiter zu unterdrücken hätte nur erreicht, dass sie irgendwann womöglich noch vor den Augen Anderer an der Schramme an ihrem Bein knibbeln würde, ohne sich dessen überhaupt richtig bewusst zu sein. Was ihre Mitreisenden wohl dann von ihr denken würden?
Sie lies die Hände in den Schoß fallen und lehnte ihren Kopf an der Holzwand hinter ihr an. Dort, wo ihre mittlerweile leicht verschwitzte Strickjacke eine noch immer blutende Wunde in ihrem Nacken berührte, brannte leicht, doch das Gefühl war zu vertraut um sie großartig zu stören.
Beim Anhalten der Kutsche war sie mehr Last als Hilfe gewesen. Hätte die Elfe sie nicht rechtzeitig aus dem Weg gezogen, oder hätte die Sportlerin die Pferde nicht anhalten können, wäre sie wahrscheinlich schlicht und einfacht überrannt worden...
Kaum hörbar ertönte irgendwo hinter ihr ein Maunzen.
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Beitrag von Azrael am Mi Aug 06 2014, 17:24

Die Katze

Mit schlendernden Schritten war die schwarzweisse Katze um die Ecke der Scheune gebogen. Langsam ging sie noch ein paar Schritte weiter, bevor sie sich setzte und die junge Frau eine Weile beobachtete. Sie sah traurig, ja fast schon verzweifelt aus.

Schliesslich erhob sich das Tier und ging mit leisem Maunzen, um auf sich aufmerksam zu machen, auf sie zu, strich ihr um die Beine und sah sie schliesslich aus ihren bernsteinfarbenen Augen an.
"Sei nicht traurig." sprach die Katze und stupste gegen Fionas Hand. "Manche Dinge müssen einfach passieren..."

Sie putzte mit der Zunge über eine staubige Stelle an ihrem weissen Fell und versuchte dann mit der Zunge die kleine, weisse Feder, die sie aus ihrem Fell geputzt hatte, auszuspucken. "Nur so tun sich andere Dinge auf ..."
Die kleine Feder sank in sanften Bewegungen zu Boden.



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Beitrag von Elli am Do Aug 07 2014, 08:57

Katrin hatte Rhania zugenickt und war, nachdem sie von Graham überrumpelt worden war, ebenfalls ins Haus gegangen. Sie blickte sich um und ihr Blick fiel auf das Mädchen, welches dort saß und scheinbar furchtsam auf die Eindringlinge starrte. Katrin starrte zurück - kein besonders erwachsenes Verhalten, aber natürlich zuckte ihr ein Gedanke durch den Kopf Horrorfilme mit Kindern sind die Schlimmsten!. Mit Schrecken dachte sie an The Ring und Mama - die beiden Filme hatte sie erst kürzlich an einem DVD Abend mit sich selbst gesehen.
Was sollte sie tun? Hingehen und das Kind beruhigen? Es tröstend in die Arme nehmen um möglicherweise gebissen zu werden? Was wenn es eine Krankheit hatte? Vielleicht einen Virus! Bei [I]The Last of Us[I] war es ganz ähnlich gewesen. Gebissen worden und schon war der Spaß vorbei! Sicherheitsabstand schien Katrin erst mal vernünftig.
Sie stieß Graham an, um ihn auf das Mädchen aufmerksam zu machen.
"Hey Kleine - alles in Ordnung? Keine Angst wir tun dir nichts...was ist denn hier passiert?" Sie lächelte gezwungen in die Richtung des Kindes.

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Beitrag von Vierna am Sa Aug 09 2014, 00:01

Dankbar nahm sich Jamie einen Keks, bevor Graham auch schon das Zimmer verließ. Sie ließ den Blick einmal durch das Zimmer schweifen. Alles war aufgeräumt, es deutete absolut nichts auf ein gewaltsames Eindringen oder einen Kampf hier im Haus hin. Warum aber waren dann die Besitzer tot?
Jamie seufzte leise. Vermutlich würden sie das nie herausfinden. Warum sollten sie auch? Es war nicht ihre Aufgabe, hier Detektiv zu spielen. Sie sollten lieber weiter nach einem Weg nach Hause suchen.
Nun machte sich auch der kleine César auf, den Raum zu verlassen, blieb jedoch gleich wieder etwas verwirrt stehen. Jamie sah erneut durch das Zimmer. Nicht, dass gerade irgendetwas vor sich ging, ohne dass sie es bemerkte. Aber alles schien in Ordnung zu sein.
Sie sah wieder zurück zu César, der sie immer noch etwas verwirrt musterte. In dem Moment dämmerte es Jamie auch, warum er plötzlich stehen geblieben war. Der Grund war nicht etwas, das sich noch hier im Raum befand, sondern sie selbst. Sie war schon öfter seltsam wegen ihrer Augen angesehen worden.
Auf Césars Frage hin nickte sie. "Ja, ich hatte kurz nach meiner Geburt eine Irisinfektion. Seitdem habe ich zwei verschiedene Augenfarben. Es gibt bisher keine Möglichkeit das zu heilen", erklärte sie.

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Beitrag von Darnamur am So Aug 10 2014, 14:39

Glücklicherweise schien Jaimie ihm seine Worte nicht übel zu nehmen. Zumindest kam es César so vor. "Oh. Das tut mir Leid", antwortete er ihr. Bislang hatte er noch nie etwas von dieser Krankheit gehört. "Ist so etwas...schädlich? Mal abgesehen davon, dass sich die Augenfarbe verändert, meine ich." César hatte es in seiner Vergangenheit schon mit Krankheiten zu tun gehabt, die auf den ersten Blick vielleicht harmlos wirken mochten, im Endeffekt aber tödlich waren. Seine eigene Mutter war von der sogenannten Schlafkrankheit betroffen gewesen. Zuerst hatte sie nur ein wenig Fieber gehabt und es begann sie überall auf der Haut zu jucken. Doch das war nur das Anfangsstadium der Krankheit. Und sie bemerkten es erst, als es bereits zu spät war. Danach kamen die Schlafstörungen, die Krämpfe. Teilweise wurde seine Mutter von einem Schwindelgefühl erfasst. Sie hörte mit dem Arbeiten auf und blieb erstmal zu Hause im Bett. Sie waren zwar eine recht arme Familie gewesen, doch Césars Vater hielt es damals für angebracht, auch wenn seine Frau sich anfangs noch dagegen sträubte. Und dann erst bemerkten sie, welche Krankheit hinter all dem steckte. Im letztem Stadium der Schlafkrankheit fielen die Infizierten in eine Art Dämmerzustand. Zu diesem Zeitpunkt war es schon kaum noch möglich mit ihr zu reden. Und wenn er sie damals angesehen hatte, hatte César insgeheim schon gewusst, dass es der Tod war, der mit langen, dünnen Fingern an ihren Gedanken und ihrem Körper zerrte, um sie zu sich in sein Reich zu ziehen.

César vertrieb die düsteren Gedanken aus seinem Kopf. Er sollte sich lieber auf das konzentrieren, was im Moment wichtig war: Sie brauchten Wasser. "Ich mache mich dann mal auf die Suche", erklärte er Jaimie und verließ die Küche. Also- wo sollte er anfangen? Vielleicht wäre es wirklich erst mal am Sinnvollsten sich weiter im Haus umzusehen. Womöglich gab es einen Keller, wo die Bewohner ihre Getränke gelagert hatten. Er begann mit seiner Expedition.
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Beitrag von Vierna am Mo Aug 11 2014, 14:37

"Die Iris-Heterochromie? Das kommt immer drauf an. Eigentlich ist sie nicht schädlich. In manchen Fällen beeinflusst sie jedoch die Sehschärfe. Es kommt auch manchmal vor, dass sie irgendwann zu Grauem Star führt. Aber das muss nicht sein. Manche Leute mit Iris-Heterochromie hatten ihr ganzes Leben keine Probleme damit und andere mit einer spezielleren Art mussten zur Therapie. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich", erklärte Jamie und stieß sich dann von der Wand ab, an die sie sich gelehnt hatte. Sie wollte nicht alleine hier in diesem Zimmer bleiben. "Ich komme mit, wenn du nichts dagegen hast", meinte sie dann und schloss sich Césars Erkundungstour an.

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Beitrag von Mini Drachin am Mo Aug 11 2014, 16:03

Rhania folgte Katrin vorsichtig. Ma ging nicht einfach in fremder Leute Häuser.
andererseits waren sie auch in einer Fremden welt und es schien hier niemand zu sein. Wenn sich irgendwer bei ihnen beschwerte, dann würde warscheinlich nicht sie zur Verantwortung gezogen werden.
Vorsichtig lugte sie an Katrin vorbei mit wem sie da sprach. ein Mädchen?
sie wollte auch irgendetwas beruhigendes sagen, aber ihr viel nichts besseres ein als "hab keine Angst" und das konnte sie auch nicht recht ernst meinen, drum blieb sie lieber stumm. Katrin würde das bestimmt hinbekommen. Ganz sicher.

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Beitrag von Lucat am Mi Aug 13 2014, 15:10

"Blödes Vieh", schimpfte Joachim während er ungezielt nach der Hummel schlug. Ihm war mehr als bewusst, dass diese Insekten Menschen nie etwas taten. Umso sinnfreier war es nach dem Ding zu schlagen, würde er sich doch allenfalls einen Stich einfangen. Nur war er auch kein Allergiker und das dumme Insekt ging ihm auf die Nerven. Für einen Moment stellte er sich vor, dass es nur eine Übung dafür wäre die lästige Fee aus dem Himmel zu klatschen und lachte.
Die Hummel begann unterdessen ein etwas sonderbares Unterfangen: Sie flog nah an seinen Ohren vorbei, zog einen Bogen vorbei an seinen Augen und dann in Richtung einer kleinen Gasse zwischen zwei Gebäuden. Es schien Joachim gar so, als wollte sie ihn auf etwas aufmerksam machen. "Nun spielen auch schon Hummeln Lassie", grummelte er, entschloss sich aber dem idiotischen Treiben nachzugeben und der Hummel zu folgen. "Womöglich ist Timmy ja in einen Brunnen gefallen", spottete er hämisch, als er die schlecht ausgeleuchtete und etwas enge Gasse betrat.

Je weiter die Gasse führte, desto unausgeleuchteter und enger wurde sie. Etwa auf halbem Wege blieb Joachim nur noch das Zwielicht von der offenen Straße hinter ihm. Er drückte sich mit seinem wohl proportionierten Körper an den Wänden entlang, stets dem Summen der Hummel folgend. Irgendetwas fühlte sich sonderbar feucht und kühl an. Es war etwas nicht klar identifizierbares an den Wänden und auf jeden Fall empfand Joachim es als höchst unangenehm. "Das ist doch nicht normal", klagte er. Doch seine Neugier war geweckt und jetzt hatte er das Zeug ohnehin schon auf seiner Kleidung.
Mittlerweile hatte er sich so weit durch die Gasse gequetscht, dass er ihr Ende schon erkennen konnte. Etwas frustriert seufzte er: "Scheint den Spaß ja nicht Wert gewesen zu sein. Alles düster da hinten, wie in einem kleinen Innenhof."
Als er die Gasse verlassen hatte, fand er sich tatsächlich in einer Art winzigem Hof wieder. Ihn umgaben links und rechts etwa zwei Meter hohe Mauern aus festem Stein die in einer Winkelform von der Gasse weg geöffnet waren. Direkt vor ihm stand eine kleine Hütte aus Holz, die direkt an die Mauern anschloss. Von der Größe her wirkte sie auf Joachim wie eine Art Werkzeughütte. Er vermochte sich jedoch nicht vorzustellen wer an einer so unzugänglichen Ecke des Ortes eine Werkzeughüte platzieren würde. Die überstehenden Dächer der Gassenhäuser schlossen sich über ihm beinahe und waren mit dickem überquellendem wildem Wein bewachsen, der den Hof unnatürlich abdunkelte. Ähnlich sah es bei der Holzhütte und den Mauern aus, weshalb letztlich nur ein kleiner Lichtkegel in der Mitte des Hofes auf den Boden drang.

Joachim trat einen Schritt nach Vorne um im schwachen Licht zu betrachten was für klebriges Zeug er an der Kleidung hatte. Es war selbst sehr dunkel und setzte sich wie eine dicke Schicht an seinem Hemd fest. Ihm wurde unwohl in der Magengegend. Ungläubig stammelte er: "Ist das angetrocknetes Blut?"
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