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[Charaktere] "Venezianische Gestalten"

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[Charaktere] "Venezianische Gestalten"

Beitrag von Umbra am Di Apr 08 2014, 19:33

Venezianische Gestalten

Hier finden sich diejenigen ein, die es wagen, sich dem Dunklen in den Schatten zu stellen.



Quelle: Dragoos at nl.wikipedia



Hier findet ihr eine Vorlage für die Charakterblätter, die ihr gern nach Belieben erweitern/genauer unterteilen könnt (einfach diesen Beitrag zitieren und Unnötiges löschen):
Vorlage Charakterblatt:
Bild: optional, wäre aber schön

Name: hier findet ihr eine recht gute Auflistung, wie italienische Namen zusammengesetzt sind und was das im Einzelnen bedeutet - auch könnt ihr mich zu dem Thema ausfragen
Geschlecht:
Alter:

Herkunft:

Familienstand:
Familie:
Religionszugehörigkeit:

Beruf:

Aussehen: Statur, Haar-, Augenfarbe, Frisur, Kleidung, etc.

Persönlichkeit:

Persönliche Vorteile:

Persönliche Nachteile:

Inventar: wichtige, für den Charakter charakteristische Ausrüstungsgegenstände, die ihr für erwähnenswert haltet

Hintergrund: könnt ihr so gestalten, wie ihr wollt, aber bitte nicht nur Stichpunkte

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Re: [Charaktere] "Venezianische Gestalten"

Beitrag von Elli am Do Apr 10 2014, 14:04




Quelle: wikimedia.org

Name: Salvatore Machiavelli
Geschlecht  männlich
Alter: :  33

Herkunft: :  Florenz

Familienstand: :  verwitwet

Familie: : Salvatore stammt aus einer angesehenen Patrizierfamilie, sein Vater Pierfrancesco gehörte zu den führenden Politikern seiner Heimatstadt (offiziell hat dieser sich zur Ruhe gesetzt, man munkelt jedoch dass er im Hintergrund noch einige Fäden ziehe). Seine Mutter starb bei der Geburt seines jüngeren Bruders.
Es hat eine uneheliche Schwester, Lucrezia, zu der eine innige Freundschaft hegt.
Seine Ehe mit Caterina, der Tochter aus reichem Adelshaus, währte nur 2 kurze Jahre. Die Ehe wurde aus ökonomischen und sozialen Hintergründen geschlossen und Salvatore empfand für seine Frau nie besonders große Zuneigung. Als diese an einer schweren Grippeerkrankung starb, hinterließ sie Salvatore kinderlos, aber nicht gerade unglücklich.

Religionszugehörigkeit:  römisch-katholisch

Beruf: Salvatore steht in den Diensten des Kardinal Ercole. Neben seiner Tätigkeit für die Kirche verdiengt er sich durch das Schreiben und Publizieren von komödiantischen Schriften

Aussehen: Salvatore misst 1,89 m, hat eine durchschnittliche Figur und nicht viele Muskeln aufzuweisen. Seine braunen Haare trägt er etwas schulterlang, passend zu seinem Vollbart und seinen dunkelbraunen Augen.

Persönlichkeit: Salvatore ist ein gottesfürchtiger Mann, dessen Handeln und Tun von seinem Glauben geleitet wird. Der Kardinal selbst weiß natürlich nicht, das Machiavelli nicht zu 100% den Glauben der katholischen Kirche vertritt und Mitglied in einem Unterorden der Kirche ist. Neben diesem Geheimnis gibt es noch viele weitere, welche er besser für sich behält.
Trotz alledem ist er ein fröhlicher Mensch, der besonders für seine humorvollen Texte gelobt wird.

Persönliche Vorteile:

- Kennt einige einflußreiche Männer der Stadt, durch den Beruf seines Vaters
- Sehr gewandt mit Worten

Persönliche Nachteile:

- Mann des Geistes, nicht der Muskeln – bei Auseinandersetzungen/sportlichen Aktivitäten kann er kaum mithalten
- Fährt leicht aus der Haut, hat man andere Vorstellungen von bestimmten Punkten wie er selbst
- Vergesslich, weshalb er sich ständig Notizen macht, welche er wiederrum verliert.  

Inventar:  

- Pergamentrollen, Zettel und Feder um Notizen anzufertigen
- Kleiner Dolch (eher ein Schmuckstück als eine Waffe – manch einer würde es spotthaft Brieföffner nennen)

Hintergrund:  

Salvatore wurde von Kindesbeinen an in die Politik eingeführt. Sein Vater saß oft stundenlang über Papier und Feder – sein Sohn erhielt bereits mit vier Jahren Unterricht in Schreiben, Mathematik, Philosophie und Politik. Tatsächlich schaffte es der Junge sich mit seiner schnellen Auffassungsgabe das Ansehen und den Stolz seines Vaters zu sichern.
Pierfrancesco hoffte dass sein Sohn eines Tages seinen politischen Werdegang aufnehmen würde, stellte jedoch schnell fest, dass sich sein Sprössling für Geisteswissenschaften mehr erwärmen konnte.
Als Salvatore sechs Jahre alt war, gebar seine Mutter einen weiteren Sohn. Seine Mutter überlebte die Strapazen der Geburt nicht, ebenso wie das Kind, welches missgestaltet das Licht der Welt erblickte. Die näheren Umstände der Niederkunft und der damit verbundenen Tode wurden verheimlicht.
Sein Vater nahm diesen Schicksalsschlag schwer mit und er suchte sich Ablenkung mit verschiedenen Frauen – durch diese Umstände erblickte auch Lucrezia das Licht der Welt, eine uneheliche Halbschwester.
Da die Mutter sich nicht um das Kind kümmerte, nahmen die Machiavellis es auf und zogen es – unter dem Deckmantel es handele sich um die Cousine Salvatores – groß. Seine kleine Schwester himmelte der junge Salvatore regelrecht an und lebt noch heute ein inniges Verhältnis mit ihr.
Während der Tod der Mutter, den Vater nur am Rande interessierte, stürzte es den jungen Italiener in ein tiefes Loch und bereits in jungen Jahren begann er nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Er fand Ansätze von Antworten in der Kirche, weshalb er sich entschloss nicht nur Philosophie zu studieren, sondern auch Theologie.
Schnell bemerkte er jedoch, dass er mit den Lehren aus den Testamenten nur bedingt konform ging und suchte nach Gleichgesinnten. In den jungen Lebensjahren des Sturms, Dranges und der Rebellion fanden sich viele Anhänger für Salvatore, die seine Worte wie Wein aufsogen und lebten. Viele junge Männer eiferten es dem Politikersohn nach und hingen an seinen Lippen, die so geschickt Wort um Wort aneinander reihten um die Reihen der Anbeter zu einen.
In aller Heimlichkeit schaffte er so einen christlichen Orden – nach seinen eigenen Vorstellungen…die der katholischen Kirche wohl eher weniger gefallen würde.
Mit annähernd zwanzig Jahren verheiratete ihn schließlich sein Vater mit einer Frau aus reichem Adelshaus um die Stellung des Hauses Machiavelli in Venedig zu untermauern. Salvatore ließ dies über sich ergehen, hatte er doch keine wahre Liebe, außer jene der Sprache und der Religion gefunden. Er kam seinen Pflichten als Ehemann nach so gut es ging, wenn auch seine Frau Caterina grundlegend etwas zu nörgeln hatte. Aus diesem Grund versuchte er so wenig wie möglich zu Hause zu sein um ihr zu entgehen, was seinen Zusammenhalt mit seinen Glaubensbrüdern nur noch verstärkte.
Währenddessen schaffte er es, durch die weitreichenden Kontakte seines Vaters, in den Dienst des Kardinales Ercole zu treten. Neben schriftlichen Arbeiten, reist er auch gelegentlich für seinen Herrn und erledigt unangenehme Aufgaben.
Nach zwei kurzen Ehejahren raffte die Grippe Caterina dahin. Salvatore trauerte angemessen in der Öffentlichkeit, hatte jedoch keine besondere Sympathie für die Frau empfinden können und nahm deren Tod eher mit Gleichgültigkeit, als denn mit Trauer hin.
Da die Ehe kinderlos geblieben war, bestanden keine weiteren Verpflichtungen für den jungen Mann und er kümmerte sich weiterhin um seinen Orden.
Ab und zu veröffentlich er einige Schriften komödiantischer Natur unter seinem Namen.
Gesellschaftskritische oder gar areligiöse Schriften publiziert er unter verschiedenen Synonymen die nur seine engsten Vertrauen kennen.


Zuletzt von Elli am Di Apr 22 2014, 09:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: [Charaktere] "Venezianische Gestalten"

Beitrag von Angela Dragon am So Apr 13 2014, 00:14

Noch im Aufbau

Name:  Sara Bellini
Geschlecht: weiblich
Alter:  19

Herkunft: Venedig

Familienstand: ledig
Familie: Sara ist die Tochter von Giovanni Bellini, einem italienischen Maler, in dessen Schatten sie lebt.  Ihre Mutter Anna verstarb im Kindsbett, kurz nach ihrer Geburt.
Religionszugehörigkeit: römisch katholisch

Beruf: kümmert sich um den Haushalt ihres Vaters

Aussehen:  Sara misst 1,75 und hat eine schlanke Statur. Pechschwarzes Haar, die sie in einem schlichten Zopf trägt, der ihr fast bis zur Tailie reicht und dunkelbraune Augen,

Persönlichkeit:  Nach außen hin gibt sie sich als die gottesfürchtige brave Tochter, die ihrem Vater gehorcht. Aber wen sie die Möglichkeit hat, dann begnügt sie sich nicht damit nur die Bibel zu lesen.  So fielen ihr auch immer wieder Schriften von einem Autor in die Hände, deren Inhalt sie in sich aufnahm und selbst sich Fragen stellen anfing.

Persönliche Vorteile:  - hat ein Geschick für den Handel für den Haushalt
                                                             

Persönliche Nachteile: - zu schüchtern Männern gegenüber
                              - ihr Bedürfnis nach mehr Wissen brachte sie oft in brenzlige Situationen

Inventar:  - ein Ring von ihrer Mutter
- Pinsel
Hintergrund:  Sara lebte eine kurze Zeit glücklich umhängt von einer Amme. Aber im Alter von 10 Jahren musste sie sich von ihr trennen und die Aufgaben bewältigen die ihr Vater ihr immer stellt. Mit der Zeit lernte sie die Bedürfnisse ihres Vaters einzuschätzen, auch wenn er es ihr nie dankte oder andere Art von Zuneigung ihr zeigte.  Unter der Aufsicht von der Haushälterin, die meist ein Ohr für sie hatte, lernte sie auch, wie man sich auf dem Markt verhielt und entdeckte ihr Gespür für den Handel.  In dieser Zeit lernte sie auch, dass es mehr als die Bibel zu lesen gab. Wie es Zufall wollte, fiel ihr ein Werk von einem unbekannten Schriftsteller in die Hände. Ihr Vater jedoch schien je älter sie wurde immer abweisender zu ihr zu werden und bedachte sie stets mit einem kalten vorwurfsvollen Blick.  Darauf hin flüchtet sie sich in die Versuche selbst heimlich Farbe an Leinen zu bringen. Ihre Motive sind meist Vögel oder Blumen. Zwei Tage vor ihrem 19 Geburtstag verkündete er, dass sie mit einem Mann aus einer reichen Familie verlobt sei.
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Re: [Charaktere] "Venezianische Gestalten"

Beitrag von Fade am Di Aug 12 2014, 21:15

Bild:

Name: Cesare Donati
Geschlecht: männlich
Alter: 53

Herkunft: Rom

Familienstand: ledig

Religionszügehörigkeit: römisch katholisch

Beruf: Inquisitor (Zuständigkeitsgebiet Venedig seit 3 Jahren, nach dem Tod seines Vorgängers als Gesandter aus Rom)

Aussehen: Schlanker, mittelgroßer (1,67m) älterer Herr mit grauschwarzen, kurzem Haar und graublauen Augen. Sein Gesicht wirkt ausgezehrt und furchig, die Hände knochig mit dünnen langen Fingern. Die Gesichtszüge erscheinen in den meisten Situationen hart und streng. Da sein Amt ihn völlig vereinnahmt trifft man ihn stets in grauschwarzer oder dunkelroter Inquisitorenrobe an.

Persönlichkeit: Im Vatikan aufgewachsen und ausgebildet empfindet Cesare die meisten weltlichen Gebräuche befremdlich. Seine Pflicht als Diener Gottes nimmt er überaus ernst und betrachtet sich selbst als Werkzeug göttlicher Gewalt. Er vertritt ähnliche Ansprüche an andere Vertreter der Kirche.

Persönliche Vorteile:

- Mit dem Einfluss des Vatikans im Rücken besitzt Cesare Zugang und Wissen über mystische und okkulte Objekte und Schriften aus aller Welt.

- In Ausübung seines Amtes als Inquisitor obliegen Cesare Befugnisse vergleichbar zu denen weltlicher Friedenshüter. (Besonders berüchtigt in diesem Zusammenhang das Recht, den Verdacht auf Ketzerei,       Hexerei und Teufelswerk auszusprechen und Befragungen noch außerhalb eines öffentlichen Verfahrens vorzunehmen).

Persönliche Nachteile:

- Da er sein Amt im Grunde auf Lebenszeit inne hält, ist Cesare auch stark an die Pflichten und Vorgaben durch die Kirche gebunden und besitzt wenig Spielraum, eigene Entscheidungen zu treffen, wo bereits eindeutige Regeln existieren.

- Die Vergangenheit ist nicht Spurlos an dem älteren Mann vorbeigegangen. Zum einen nagt beständig die Erinnerung von zahllosen Befragungen und Urteilen an ihm, welche nur allzu häufig nicht so eindeutig ausfielen, wie er selbst es sich gewünscht hätte. Zum anderen hat ihn das Studium über das Okkulte und auch sein praktischer Einsatz im Namen der Kirche auf diesem Gebiet Dinge sehen und erleben lassen, für die der menschliche Geist nicht geschaffen ist.

Inventar:

- Bei „Außeneinsätzen“ führt Cesare für gewöhnlich einen langen glatten Stab aus lackierten Hartholz mit sich, auf dessen Spitze eine polierte Silberkugel thront.

- zeremonieller Schmuck in Form von Ringen und Ketten, welcher zusammen fast das Gewicht eines Kleidungsstückes erreicht.


Zuletzt von Fade am Fr Aug 15 2014, 20:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: [Charaktere] "Venezianische Gestalten"

Beitrag von Umbra am Fr Aug 15 2014, 08:45

Baustelle



Name: Adamo della Greca
Geschlecht: männlich
Alter: 14

Herkunft: Adamo stammt von einem Hof in der Nähe von Lucca in der Toskana

Familienstand: ledig
Familie: Wie Adamos Familienname erraten lässt, stammte irgendeiner seiner Vorfahren wohl aus Griechenland... Aber dieses Erbe hat sich im Laufe der Generationen vermischt, sodass nicht viel mehr als eben jener Name von Adamos Wurzeln zeugt. Er selbst ist Italiener, wie auch seine Eltern und Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel und Cousins – und er ist wohl einer der wenigen in seiner Familie, der wirklich des Griechischen mächtig ist. Allerdings nicht von Haus aus, sondern weil dies, neben anderen Dingen (und Sprachen) zu seiner Ausbildung im Dienste der Kirche, beziehungsweise des Inquisitors Cesare Donati, gehört. Adamo selbst ist noch zu jung, um auch nur an die Gründung einer eigenen Familie zu denken, wenn es denn überhaupt jemals dazu kommt (immerhin befolgt er fromm andere Pflichten), allerdings hält er zu seinen noch lebenden Verwandten Kontakt, sofern es möglich ist. Er schreibt Briefe in die Heimat, wenn sein Herr ihm dies erlaubt, um von seinen Erlebnissen zu berichten – häufiger, als dass er selbst Antwort bekommt. Trotz seiner jungen Jahre ist Adamo wohl bereits einer der Gebildetsten in seiner Familie.

Religionszugehörigkeit: römisch katholisch

Beruf: Assistent/Lehrling des Inquisitors Cesare Donati

Aussehen: Adamo ist ein schlaksiger Junge mit wachen, braunen Augen und schmalem Gesicht an der Schwelle zum Mannesalter, wobei er optisch oft für etwas jünger gehalten wird, als er eigentlich ist. Der Bartwuchs lässt jedenfalls noch auf sich warten, wenn aber auch an seiner Stimme erkennbar ist, dass es sich bei ihm nicht mehr um einen kleinen Jungen, sondern um einen Jugendlichen handelt. Dabei hält er sein braunes Haar etwa fingerlang. Er trägt meist einfache, braune Gewänder, wie es wohl auch für einen Mönchsnovizen ziemlich gewesen wäre, aber da es sein Herr so wünscht und ihn entsprechend zu erziehen versucht, macht es eigentlich kaum einen Unterschied, ob Adamo offiziell ein Mönch ist oder nicht.

Persönlichkeit: Adamo ist aufgeweckt und neu- sowie wissbegierig, aber anderen, besonders Unbekannten, gegenüber eher schüchtern und introvertiert. Er ist dazu erzogen worden, höflich, fromm und folgsam zu sein, und daran hält er sich in der Regel auch. Wenn jugendlicher Leichtsinn ihn nicht übermannt, ist er ein braver Junge und eine treue Seele. Allerdings kennt er auch nicht viel anderes als ein Leben zu führen, das dem eines Mönchsnovizen schon recht nahe kommt. In Cesare Donatis Diensten hat er zwar noch andere Aufgaben, als zu beten, denn als Assistent bzw. Lehrling ist er im Grunde nur wenig Anderes als ein Leibdiener, aber er ist gläubig und hat den Ehrgeiz, seine Sache gut zu machen.

Persönliche Vorteile:
- Adamo ist für sein Alter schon erstaunlich gute Allgemeinbildung, kann lesen, schreiben und rechnen (was nicht selbstverständlich ist), beherrscht (neben Italienisch) fließend Griechisch und Latein, und ist zum Teil schon mit den Dingen vertraut, die man als Inquisitor wissen und können muss.
- Adamo hat, ganz der eifrige Inquisitorenschüler, ein Gespür für das Ermitteln und ein Auge für das Detail entwickelt.
- Adamos Größe und Statur bringt auch Vorteile: Er ist klein, flink und wendig sowie leise unterwegs, wenn es sein muss.

Persönliche Nachteile:
- Adamo ist noch recht jung (d.h., er ist noch nicht ausgewachsen, sowohl körperlich als auch mental).
- Adamo ist dem Inquisitor gegenüber verpflichtet und auch von ihm abhängig, was sein Denken beeinflusst und seine Entscheidungsfreiheit einschränkt.

Inventar:
- Ein Kreuz, das er, auch zum Schutz vor bösen Mächten, um seinen Hals trägt.

Hintergrund: Adamo verbrachte seine frühe Kindheit auf einem Hof in der Nähe von Lucca in der Toskana. Er ist eins von sechs Kindern eines nicht sehr wohlhabenden Landbesitzers, der eigentlich nicht viel mehr als ein Bauer ist. Jedenfalls ist Adamo nicht der älteste Sohn der Familie, sondern der vierte von vier Söhnen, was die Chancen recht gering macht, dass er jemals etwas erben wird. Seine Eltern haben ihn, auf Rat des örtlichen Priesters hin, weil dieser in Adamo einen klugen Jungen sah, in ein Kloster geschickt, wo er mit den Mönchsnovizen zusammen lebte, lernte und arbeitete. Er selbst trat nie dem Orden bei, sondern genoss nur die Bildung, die ihm dort zuteilwurde. Denn eins war bereits damals klar: Adamos Schicksal und auch eigener Wille war es, selbst einmal das Priestergewand anzulegen und der Kirche zu dienen. Es war eher Zufall, dass Adamo Lehrling des Inquisitors Cesare Donati wurde, aber dies führte dazu, dass der Junge die Toskana verließ und seinen neuen Herrn nach Venedig begleitete, um dort die Ausbildung weiterzuführen.


Zuletzt von Umbra am Fr Sep 19 2014, 12:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: [Charaktere] "Venezianische Gestalten"

Beitrag von Darnamur am Sa Aug 16 2014, 15:03

Bruchstelle


Der Vorhang geht nun langsam auf,
Das Schicksal nimmt schon seinen Lauf.
Ein neuer Akteur betritt dies Schauerstück‘
Ist es erst soweit, gibt es kein zurück.
Bald sollt ihr alle wissen, wer ich bin,
Dies‘ Rollenspiel braucht einen Sinn.
Deshalb verspreche ich hier schon mit Euphore:
In der Hölle sollst du brennen, Salvatore!

Name: Umberto Argente

Geschlecht: männlich

Alter: 33

Herkunft: Venedig

Familienstand: ledig

Familie: Umberto stammt aus einer reichen Adelsfamilie. Nach dem Tod seiner Schwester Caterina ist er der einzige Nachkomme, der seinen Eltern blieb. Sein Vater Claudio ist allerdings ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit verstorben, sodass ihm außer seiner Mutter Francesca keine nahen Verwandten mehr geblieben sind

Religionszugehörigkeit: römisch-katholisch

Beruf: Umberto untersteht dem Kardinal von Venedig, für den er verschiedenste Aufträge erfüllt. Meistens wird er von Ercole auf eher „schmutzigere“ Fälle angesetzt; eine Arbeit, der er mit äußerster Zuverlässigkeit nachkommt. Dafür, dass er Angelegenheiten klärt, in denen der Kardinal selbst ungern seine weiße Weste besudeln will, werden von diesem dafür einige der extravaganten Vorlieben seines Dieners „übersehen“. Argente ist bekannt für seine ungewöhnlichen Methoden, besonders in Ermittlungen- die aber durchaus auch Erfolg haben. Da er verbissen sein kann und selten bei seinen Befragungen aufgibt, bevor er befriedigende Antworten erhalten hat, hat er sich, während seiner Laufbahn den Spitznahmen „der Wurm“ verdient. Was aber auch eine Anspielung auf seinen eher kurz geratenen Körper sein kann.

Aussehen: Umberto ist ein verhältnismäßig eher klein geratener Mann. Seinen Kopf ziert dunkles, lockiges Haar. Seine Augen sind von einem dreckigen Blaugrau, wie die Kanalwässer. Ein markanter, kurzer Bart prägt sein Gesicht.
Was körperlich Kraft betrifft, so kann man nicht sagen, dass Umberto ein durchtrainierter Mann ist. Aber ebenso wenig ist er ein Schwächling.

Persönlichkeit: Andere Leute arbeiten nicht gerne mit Umberto zusammen. Viele halten ihn womöglich für sonderbar, oder gar dumm. Andere sind der Meinung, dass er ein adeliges Arschloch ist. In der Tat ist Argentes Persönlichkeit etwas extravagant. Das zeigt sich allein schon an seiner Sammlung aus ausgestopften Tieren, die er im Keller seines Hauses hortet, daran, dass er manchmal gedankenverloren auf seinem linken Zeigefinger herumkaut (eine Zwangsstörung) und daran, dass er dazu neigt sich poetisch auszudrücken oder manchmal sogar in Dichtform zu sprechen, wenn es ihm beliebt. Ja, er ist wirklich nicht einfach zu händeln. Deshalb bestreitet er seine Aufträge auch meist allein. Doch die Resultate sind hervorragend.

Vorteile:
- angemessene Bildung
- Reichtum

Nachteile:
- im Kampf gegen diverse Kreaturen dürfte er in der Regel körperlich unterlegen sein
- ist kein guter Teamplayer (siehe Persönlichkeit)

Neutral:
Ungewöhnliche Ermittlungsmethoden
Dichtkünste (Kann es unterschiedliche Meinungen zu geben :D)

Inventar: zwei Messer, Notizbuch, Handschuhe

Hintergrund:

Umberto hatte als Sohn einer wohlhabenden Adelsfamilie durchaus eine angenehme Jugendzeit. So konnte er sich zum Beispiel eine gute Bildung leisten. Aus Langweile heraus entwickelte er einige, vielleicht etwas sonderbare Freizeitbeschäftigungen. So begann er beispielsweise tote Tiere zu sammeln, die er ausführlich untersuchte. Später ließ er sie sich ausstopfen und begann sie im Keller seines Hauses zu lagern. Zu seiner Schwester Caterina hatte er über all die Zeit hinweg ein gutes Verhältnis, was wohl maßgeblich für seine spätere Charakterentwicklung war. Er fand Arbeit bei Venedigs Kardinal Ercole, der schnell seine außergewöhnlichen Talente erkannte. Dort lernte er auch Salvatore Machiavelli kennen. Der eitle Jüngling hatte schon immer Verachtung in ihm hervorgerufen, doch er wünschte ihm nichts Böses. Vieles änderte sich, nachdem der Beschluss gefasst worden war, dass seine Schwester eben diesen Machiavelli zum Mann nehmen sollte. Für ihn war es offensichtlich, dass sich Salvatore nicht im Geringsten für die junge Frau interessierte. Sie stellte durch ihren Stand wohl lediglich eine gute Partie für ihn dar. Umberto hatte nie sonderlich viele Freunde gehabt. Er konnte sich relativ gut selbst beschäftigen und für andere wirkte er wohl etwas wunderlich. Seine Schwester war so ziemlich die Person, die ihm am nächsten stand. Die Art, wie Salvatore sie behandelte, schürte in ihm Hass. Als sie schließlich nach zwei Jahren starb, trauerte er lange um sie, während dem jungen Edelmann Machiavelli keine sonderliche Traurigkeit anzumerken war. Dies war der Beginn der Rivalität zwischen den ungleichen, jungen Männern. Umberto Argente hatte sich ab diesem Zeitpunkt, dass Ziel gesetzt Machiavelli von seinem hohen Ross zu stürzen. Ja, er wollte ihn demütigen, er wollte ihn leiden sehen. Und wenn er erst eine passende Gelegenheit bekäme, würde er nicht zurückschrecken, seinen Plan in die Tat umzusetzen…

Umbertos Notizbuch:


-Auf dem Friedhof von San Trovoso wurde ein Grab und ein Leichnam geschändet. Zudem ist der dortige Totengräber spurlos verschwunden.

-Pater Girolamo hat ein zerkratztes Gesicht und aufgeschürfte Handflächen

-Aussage des Paters: Er hat in seiner Kammer am Kirchengebäude geschlafen, als er so etwas wie einen Schrei hörte. Mit seiner Laterne ging er nach draußen und stieß dabei auf ein offenes Grab, samt Schaufel und Leiter. Der Sarg war noch unbetastet, aber jemand- dessen Klopfen und Kratzen zu hören war, wollte sich daraus befreien. Als er zurück in die Kirche stürmte, um sich zu bewaffnen, wurde er vor dem Altarraum von einem großen, schwarzen Wesen angefallen. Danach kann er sich an nichts mehr erinnern.
Als er erwachte, lag er wieder in seinem Bett mit Kopfschmerzen und von Kratzern übersäht. Er fand das Grab so auf, wie in der Nacht, nur dass kein Kratzen mehr zu hören war. Als er nach Frederico, dem Totengräber sah, war dieser nirgends aufzufinden.
Währen der Befragung durch Donati erklärte Girolamo weiterhin, das Wesen habe nach nassen Hund gestunken.

-Salvatore Machiavelli stürzte bei der Untersuchung des Sarges durch diesen hindurch und fand sich in einer Lacke aus Wasser und Blut wieder, wo er Leichenteile fand. Einen Arm und einen Schädel.

-Der Friedhof war nicht abgeriegelt worden. In den kommenden Stunden hatte also jeder Zugang zum Kirchengelände.

-Auf dem Friedhofsgelände trifft Umberto Francesca, die eine dringende Nachricht für den Pater von Sarah Bellini, der Tochter von Giovanni Bellini hat. In der Nachricht steht nur die Bitte um Hilfe, da in der Nacht etwas „Seltsames“ vorgefallen sei. Francesca erklärt schließlich, dass es einen Einbruch gab, bei dem Giovanni verletzt und die Küche verwüstet wurde. Der Maler scheint sich hingegen weder seiner Tochter noch einem Arzt anvertrauen zu wollen.


...



Do Not Enter. Dead Inside:


Feier der Familie Letta:

Fakten: Ferraro kam im Laufe der Feier plötzlich ums Leben, der Doktor schätzte es scheinbar als ein Herzversagen ein.

Aussage Leandro Letta:

-Das war ein tragischer Unfall. Der Dottore sagte, es sei Herzversagen gewesen. Das hat uns den ganzen Abend verdorben.
-Aber ich kann Euch auch nicht sagen, ob es tatsächlich keine Vorwarnung gab. Es waren viele Gäste da und ich kannte ihn nicht… Ich habe nicht auf ihn geachtet, bevor es zu spät war.
-Ich wüsste aber auch nicht, warum es Zweifel am Urteil von Dottore Fraticelli geben sollte...
Auch er war einer der geladenen Gäste und hat Ferraro sterben sehen… Eigentlich, genau genommen, ist Ferraro nicht tot umgefallen. Sein Dahinscheiden hat aber wohl nicht allzu lange gedauert, nachdem seine Beine ihn nicht mehr getragen haben.
-Ich weiß nicht viel. Ich sagte doch: Ich kannte ihn nicht
-Und ich weiß auch nicht, was er auf der Feier getrieben hat. Ich erinnere mich nur an ihn, weil dieses Unglück geschehen ist. Er war nicht schwächlich… aber alt, ja. So wie Ihr, in etwa [Anmerkung: Circa 30]. Er war allein gekommen und wollte hier einige Tage als Gast in unserem Haus bleiben, so wie viele unserer Gäste, die von weither gekommen sind. Die meisten sind nach Ferraros Tod schnell wieder abgereist. Mein Vater war sehr bestürzt darüber. Aber da Ferraro keine Familie hat, hat er die Bestattung hier in unserer Gemeinde veranlasst.

Stefano Lettas Aussage:


-Marco hatte nicht viel von Wert bei sich, aber ein Grabräuber hätte das wohl erst beim Öffnen des Sarges gekannt. Ich sehe immer noch nicht, warum Ihr mich deswegen belästigt. Ein tragisches, jähes Ende, das Marco sicher nicht verdient hat. Er war ein enger Freund der Familie, aus Palermo. Ich kann nicht sagen, dass ich ihn persönlich gut kannte, er hatte eher mit meinem inzwischen verstorbenen Bruder zu tun, aber auf unseren Familienfeiern war er immer ein willkommener Gast. Gesellig, stets gut gelaunt und ein anspruchsvoller Gesprächspartner. Er war für einige Tage mein Gast, und wollte auch nach der Feier noch einige Tage bleiben, um den Charme der Stadt zu genießen. Natürlich kam es anders. Er starb an Herzversagen. Dottore Fraticelli konnte nichts mehr für ihn tun, obwohl er sich sofort um ihn gekümmert hat… Auch der Doktor zählte zu meinen Gästen. Leider waren die Feierlichkeiten damit nicht mehr angebracht. Tatsächlich ist das das Schlimmste, was einem Gastgeber passieren kann. Mein Ruf ist dadurch stark angekratzt. Ich fühlte mich verpflichtet, für Marcos Beerdigung zu sorgen, immerhin hat er keine Familie – zumindest, soweit ich weiß. Ihr könnt Euch gern seine Habseligkeiten ansehen… wir wollten sie aufheben, falls sich doch noch ein Verwandter meldet. Sie sind noch im Gastzimmer, in dem Marco genächtigt hat. Leandro wird euch bringen, sobald dieses Gespräch beendet ist. Ich würde bevorzugen, wenn das nun der Fall ist, ich bin vielbeschäftigt. Verzeiht.

-Ich kann Euch versichern, dass mir nicht bekannt ist, dass jemand Marco Ferraro, im lebenden, aber auch im toten Zustand, Schaden zufügen wollte. Er starb an einem Herzversagen, Dottore Fraticelli wird Euch dies bestätigen, denn genau dies durfte er feststellen. Es muss gegen 23 Uhr gewesen sein, als es geschah. Ich hatte gegen Abend geladen, etwa zwanzig Gäste waren anwesend. Es gab Musik, Speis und Trank. Mit wem sich Ferraro alles unterhalten hat, vermag ich leider nicht zu sagen, als Gastgeber wurde stets von allen Seiten meine Aufmerksamkeit verlangt.

-Mein Bruder und er waren Geschäftspartner, woraus sich schließlich eine Freundschaft entwickelt hat, das sagte ich bereits. Natürlich war Marco im Handel tätig, so wie Angelo und ich auch. Das ist das Familiengeschäft. Gewürze, Teppiche, Weine. Zitrusfrüchte. Für letztere ist Palermo berühmt. Es ist eine Schande, wir werden uns nun wohl einen neuen Kontakt dort suchen müssen.

Marco Ferraros Raum:

- In der Truhe, so fand er heraus, befand sich allerlei Tand (vermutlich Souvenirs)… von Bildern, über kleine Statuetten, bis hin zu einer großen Rolle eines kitschig gemusterten Seidenstoffs. Umberto konnte zudem drei Paar Schuhe, die allesamt noch nie getragen worden sein schienen, zutagefördern. All das war weder verdächtig, noch interessant. Eher war es verdächtig unverdächtig. Aber wer wusste schon, was die Lettas möglicherweise schon alles hatten verschwinden lassen. Der Rest des Raumes wirkte ähnlich unspektakulär und es lagen keine Gegenstände offen herum, also war die Kommode die einzig verbliebene Hoffnung, Hinweise zu finden. Wie Leandro erwähnt hatte, befanden sich in den Schubladen saubere Männerkleidung, die dem Stand eines wohlhabenden Geschäftsmannes entsprach… und ein kleines, schlichtes Holzkästchen, das Umbertos Aufmerksamkeit auf sich zog. Eine erste Vorahnung, geschwängert von einem bekannten Geruch, der davon ausging, erwies sich als zutreffend, als Umberto beim Öffnen des Kästchens ein Säckchen mit würzigen Kräutern und eine orientalisch verzierte Pfeife entdeckte, die nicht nur ähnlich der war, die der maskierte Schurke vom Friedhof verloren war, sondern praktisch mit dieser identisch.

Dottore Emilio Fratecellis Aussage:

-Dass ich nicht weiß, ob ich Euch alle Fragen beantworten kann, die Ihr vielleicht zu stellen gedenkt. Im Grunde weiß ich nicht sehr viel über den Toten. Als ich eintraf, konnte ich nichts mehr für ihn tun. Er war bereits verstorben. Es sprach alles für ein Herzversagen. Tragische Umstände... hat den Leuten sicher die Feier vermiest, aber für mich war damit der Fall fast erledigt. Ich bot an, Pater Donetti zu informieren, aber das wollte Signore Letta persönlich übernehmen. Seitdem habe ich nichts mehr mit diesem Ferraro tun – von einer Grabschändung höre ich von Euch nun auch das erste Mal

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