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[Infos & Regeln] "Palazzo Ducale"

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[Infos & Regeln] "Palazzo Ducale"

Beitrag von Umbra am Di Apr 08 2014, 18:27

Palazzo Ducale

Im Dogenpalast wird über das Schicksal der Erlauchtesten Republik Venedig und ihrer Bewohner entschieden.



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Spielregeln

Beitrag von Umbra am Di Apr 08 2014, 20:44

Spielregeln
Wie der Name schon sagt... In diesem Beitrag findet ihr die Spielregeln. Wink


Allgemeine Spielregeln:
Achtet auf einen höflichen Umgangston untereinander. Das Spiel soll allen Spaß machen. Im Spiel darf es (auch zwischen euren Charakteren) etwas rauer zugehen, verbal und ebenfalls körperlich, wobei allerdings darauf geachtet werden sollte, dass die Situation nicht zu haarig wird. Eure Charaktere sollten sich weder heillos zerstreiten, sodass ein gemeinsames Weiterspielen zur Unmöglichkeit wird, noch sollten sie sich gegenseitig umbringen. Generell gilt: Handlungen, die ernsthafte Verletzungen nach sich ziehen würden, sind vorher abzusprechen. Sowohl unter den Beteiligten als auch mit mir. Ich behalte mir ein Vetorecht vor, um den Spielfluss zu gewährleisten. Außerdem gilt generell: Manchmal ist es im Sinne des Spiels, eure Charaktere nachgeben und nachsichtig sein zu lassen, auch wenn ihre Persönlichkeit es eigentlich verbieten würde. Hier bitte ich um Vernunft.

Bleibt in Bezug auf eure Charaktere realistisch. Niemand ist ein Superheld. Alle eure Charaktere sind Menschen. Sie haben Bedürfnisse, Gefühle und lediglich begrenzte Fähigkeiten. Sie sind verletzlich und sterblich. Das heißt, ich behalte mir vor, alles, was einfach unrealistisch wäre, zu verbieten. Logik geht vor. Es kann durchaus sein, dass ihr euch im Laufe des Spiels einen neuen Charakter erstellen müsst/könnt (wenn ihr wollt), sollte der vorherige sterben, bzw. unfähig sein, die Handlung fortzuführen. Ich bin gewiss nicht auf den Tod eurer Charaktere aus, aber alle ihre Entscheidungen und Handlungen werden entsprechende Konsequenzen haben. Je nach Zusammenhang können das auch negative, drastische Konsequenzen sein. Ganz nach dem Leitspruch: „Dumm ist der, der Dummes tut.“

Im Zweifelsfall habe ich Recht. Im Spiel steht es euren Charakteren natürlich frei, ihre eigene Meinung zu haben. Auch steht es euch als Spielern natürlich frei, eure eigene Meinung zu äußern. Darum bitte ich sogar. Wenn ich jedoch in meiner Funktion als Spielleiterin einen Schlussstrich unter Diskussionen ziehe und Anweisungen gebe, haltet euch daran. Ich will euch damit nicht ärgern, sondern für einen korrekten Ablauf sorgen. Ich versuche, es allen rechtzumachen, und habe für jeden ein offenes Ohr, wenn irgendetwas sein sollte. Für konstruktive Kritik bin ich immer offen.

Versucht, den historischen Kontext nicht arg zu sprengen. Ich bin keine Historikerin und werde nicht auf jedes kleine Detail pochen, jedoch lassen sich grobe Schnitzer meist leicht per Google-/Wikipediabefragung vermeiden. Wenn ihr spezielle Fragen habt, fragt mich, ich helfe gern und suche euch Informationen raus, wenn ihr sie braucht. Was ich hier zusammengetragen habe und zusammentragen werde, ist gewiss nicht alles, was es zu der im Spiel behandelten Zeit zu wissen gibt. Beachtet, dass einige Dinge in diesem Thema historisch nicht korrekt und andere Dinge komplett erfunden sind. Sofern nicht anders angegeben, gilt der wissenschaftliche, politische, gesellschaftliche etc. Stand des Jahres x (folgt noch, wenn ich mich auf einen Startpunkt festgelegt habe).

Beitragsregeln:
Regelmäßige Beteiligung am Spielgeschehen ist Voraussetzung für die Teilnahme. Es dürfen gerne mehr sein, wenn Zeit und Lust es gerade erlauben, doch mindestens zwei Beiträge in sieben Tagen (pro Person) sollte eingehalten werden, damit das Spiel nicht zu sehr ins Stocken gerät. Versucht auch, eure Beiträge möglichst gleichmäßig zu verteilen - nicht dass z.B. alle Beiträge an einem Tag geschrieben werden und man sich dann den Rest der Woche Pause gönnt. Wenn ihr verhindert seid zu schreiben, das kann ja schließlich immer mal vorkommen, meldet euch bitte ab, damit der Rest Bescheid weiß und damit umgehen kann.

Es keine vorgeschriebene Mindest- oder Maximalbeitragslänge. Ich verlange von niemandem, Romane zu verfassen, auch wenn ich selbst oft zu längeren Beiträgen neige, doch generell ist es möglich, mehr als nur einen Fünfzeiler zu verfassen. Qualität ist besser als Quantität, dennoch möchte ich herauslesen, dass ihr euch mit euren Charakteren beschäftigt und euch Mühe gebt.

Achtet bitte auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Dann lesen sich eure Beiträge erheblich angenehmer. Lasst zur Sicherheit einfach eine Rechtschreibprüfung über euren Text laufen, dann sollte es kaum Probleme geben.

Erzählzeit ist Präteritum.

„So wird geredet.“ (fett und in Anführungszeichen)

So wird gedacht. (kursiv)

Bitte keine Smilies im Spielthread, kein „Denglisch“ in euren Spielbeiträgen und im Einzelfall auch nicht unbedingt zu moderne Ausdrücke. Denkt daran: Unsere Charaktere leben im Zeitalter der Renaissance.

Ich bin kein Fan(!) von Verwendung von GROßBUCHSTABEN oder kleiner Schrift. Wenn ihr flüstert, murmelt, schreit, brüllt etc., benutzt die Formatierung der wörtlichen Rede und schreibt einfach dazu, in welcher Lautstärke bzw. wie ihr das Betreffende äußern wollt.

Das gleiche gilt für die Verwendung von unterschiedlichen Sprachen. Schriftsprache ist Deutsch, das ist klar, formal ist die Umgangsprache in Venedig natürlich Italienisch. Da unsere Geschichte in Italien spielt, müssen nur Abweichungen von der italienischen Sprache entsprechend gekennzeichnet werden, auf jeden Fall mit einem Zusatz wie „..., sagte er/sie auf Latein“ und am besten noch mit Hervorhebung des fremdsprachigen Textes durch kursive Schrift (oder „normalformatierte“ Schrift in direkten Gedanken, wobei diese dann dennoch als solche erkennbar sein sollten). Wenn ihr in euren Beiträgen andere (Schrift-)Sprachen als die Deutsche verwendet (dazu gehört auch die italienische), z.B. wenn ihr etwas zitiert oder z.B. italienische Berufsbezeichnungen oder Titel verwendet, wäre es nett, wenn ihr per Verlinkung zu einer Infoseite oder per Fußnote die entsprechende deutsche Übersetzung mit angeben könntet. Ebenso dürft ihr gern per Fußnoten Verweise und Kommentare platzieren, die den Lesefluss stören könnten. Eine Fußnotenmarkierung könnt ihr euch mit einer hochgestellten Zahl, z.B. so[1], basteln...

[1]... und den gewünschten Kommentar unter euren Text setzen. Mit farbiger Markierung der Zahlen sind diese im Text besser zu sehen und besser wiederzufinden.

NPCs:
NPCs (non-player characters) sind alle Charaktere, die nicht zu euren Spielcharakteren (SCs) zählen. In diesem Thema werdet ihr Beschreibungen zu den wichtigsten im Spiel vorkommenden Personen finden. Eigentlich ist es üblich, dass ich in der Rolle der Spielleitung NPCs steuere. Ich erlaube euch jedoch, eigene Ideen ins Spiel einfließen zu lassen. Wenn es in die Situation passt, könnt ihr gerne NPCs in eure Beiträge einbinden, um Situationen lebendiger zu gestalten. In der Regel sehe ich das gern, auch wenn ich mir ein Vetorecht vorbehalte. Zwinker

Wenn ihr NPCs ins Spiel bringt, dürft ihr mit ihnen interagieren (sie z.B. ansprechen) und mir die Reaktion(en) überlassen. Dies wird in der Regel der Fall sein. Davon gibt es zwei Ausnahmen:
  1. Nach Absprache mit mir könnt ihr NPCs temporär steuern (Handlungen, Reaktionen), wenn ihr wollt. Dabei könnt ihr sie mit mir „teilen“ oder sie aber auch in der Situation komplett übernehmen.

  2. Nach Absprache mit mir können sie auch euch „gehören“ und ich werde euch dann das Ruder komplett überlassen. Ich würde solche NPCs als „Neben-SCs“ sehen. Dabei kann es sich z.B. um Bekannte oder Verwandte eurer SCs handeln, über die ihr die Willkür behalten wollt. In dem Fall könnt ihr auch selbst entscheiden, wie sie auf andere Spielfiguren (SCs und NPCs) reagieren.
„Meine NPCs“, damit meine ich die NPCs, die von mir in das Spielgeschehen eingeführt worden sind, bleiben unter meiner Führung, da ich meist sehr genaue Vorstellungen von ihrem Verhalten und ihren Fähigkeiten habe, es sei denn, ich gebe sie (jeweils nach Absprache, solltet ihr sie steuern wollen) frei.

Scheut euch im Allgemeinen nicht, nachzufragen, wenn ihr NPCs in eure Beiträge einbringen wollt. 😄Für Kleinigkeiten muss kein neuer Beitrag meinerseits abgewartet werden. Nachfragen wie z.B. „Kommt xy mit, wenn ich sie/ihn darum bitte?“ beantworte ich mit „Ja“, „Ja, aber...“ oder „Nein“ und gebe in der Regel noch eine kleine Erklärung/Beschreibung dazu. Das kann dann eingebunden und damit weitergearbeitet werden. Smile

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Allgemeine Infos & Timeline

Beitrag von Umbra am So Apr 13 2014, 17:40

Allgemeine Infos


"Dunkles in den Schatten" ist ein Rollenspiel, dessen Geschichte im Venedig der Renaissance, genauer genommen im bzw. um das Jahr 1487 spielt. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um ein pseudohistorisches Setting handelt. Das bedeutet: Wir orientieren uns an den damaligen Gegebenheiten, spiegeln aber keineswegs historische Ereignisse wieder. Orte, Personen und Ereignisse, die in dieser Geschichte vorkommen, sind von ihren historischen Abbildern lediglich inspiriert. Wir erheben keinen Anspruch auf historische Genauigkeit, denn vieles in dieser Geschichte ist Eigeninterpretation oder sogar reine Fiktion, das gilt sowohl für die Inhalte des Spiels als auch für die Inhalte dieses Infothreads.



Bisherige Geschehnisse


Freundlicherweise von Fade zusammengetragen:

1. Tag: Samstag der 20.11.1487

Pater Girolamo Donetti überprüft nach vermeintlichen vernehmens eines Schreies das Friedhofsgelände.  
Auf dem Friedhof vernimmt er ein pochendes Geräusch und versucht vermeintliche Störenfriede zu stellen.  
Er entdeckt ein geöffnetes Grab eines frisch bestatetten (jungen Mannes unbekannter Herkunft)  
Das Grab war noch immer mit Erde bedeckt und nicht geöffnet.  
Frederico der Totengräber wurde zu diesem Zeitpunkt schlafend in seiner Hütte vermutet.  
Erneut vernahm der Pater klopf und Kratzgeräusche auf Holz, welche anscheinend aus dem Sarg kommen mussten.  
Erschrocken versuchte der Pater wieder die Kirche zu erreichen. Als er die Tür öffnete (sie ließ sich nicht ohne Kraftaufwand öffnen obwohl er dachte sie offen gelassen zu haben) löste sich eine Gestalt aus dem Schatten und riss ihn nieder.  

Morgen des 2. Tages

Der Pater meldet den Vorfall bei Kardinal Ercole.  

Abend des 2. Tages

Kardinalsdiener Salvatore Machiavelli besucht die Abendandacht in San Trovaso, um im Nachgang zusammen mit dem Pater dem angezeigten versuchten Grabraub nachzugehen.  
Gerüchte über vorkommnisse auf dem Friedhof haben sich seit dem Morgen bereits herumgesprochen, weshalb auch Guilia Ficino (Hexe) die Abendandacht besuchte, wie auch Sara Bellini (allerdings aus religiösem Gehorsam).  
Der Pater führt Machiavelli zum Grab und erklärt, dass der Tote keine Verwandten in der Stadt hatte und dass das Grab seit den Morgenstunden mit Brettern von ihm abgedeckt worden war. Vom Totengräber fehlt inzwischen jede Spur.  
Salvatore beginnt mit der untersuchung des Grabes (fällt hinein), die Frauen angeführt von Giulia (Hexe) beobachten die Beiden Herren dabei versteckt aus dem Gebüsch.  
Claudia de Cattaneis ist ebenso zugegen auf dem Friedhof, allerdings um am Grabe ihrer Mutter zu beten. Sie bemerkt die beiden anderen Frauen und gesellt sich zu ihnen (die mächtigen drei?).  
Der Pater verbirgt sich vor Salvatore über die Redlichkeit des Totengräbers. Die Schaufel, mit der das Grab ausgehoben wurde ist nicht die des Totengräbers.  
Es sei eine laune des Totengräbers, sich manchmal 1-2 Tage in der Stadt herumzutreiben ohne sich abzumelden.  
Der Tote im Grab heisst Marco Ferraro. Er starb ohne erkennbare ursache vor 3 Tagen bei einem Fest Messer Stefano Lettas (wohlhabend). Der tote trug Ringe bei sich (2?).  
Der Pater berichtet, dass der Tote sich im Grab gerührt hätte (Geräusche). Zudem hat ihn an der Kirche eine große schwarze Kreatur angefallen.  
Die drei Frauen finden zwischen den Bäumen innerhalb ihres Versteckes Blut und spuhren die auf einen Kampf deuten könnten.  
Claudia de Cattaneis verlässt das Versteck um den Pater zu informieren.  
Salvatore stößt in der Zwischenzeit durch das Grab und auf Wasser. Die schwimmende Leiche verzeichnet Fraßspuhren von einem großen Tier der Boden des Sarges ist zertrümmert.  
Auch Sarah verlässt das Versteck. Kurz darauf auch Guilia.  
Die Frauen begeben sich geschlossen vom Friedhof und vernehmen kurz vor dem Ausgang etwas im Gebüsch.  
Ein lautes, tierisches Schnaufen von der anderen Seite des Weges kämpft sich durchs Gebüsch auf die Frauen zu.  
Salvatore bringt den Pater mitsamt den Leichenstücken aus dem Grab zu Da Vinci der die Überreste begutachten soll.  
Sarah kehrt nach hause zurück und beginnt zu malen. Aus der Küche vernimmt sie geräusche. Während Sie sich auf ihrem Zimmer versteckt hält wehrt ihr Vater eine der Kreaturen ab, welche die Speisekammer geplündert hat.  
Claudia wird auf der Straße von Claudio angefallen. Etwas greift Claudio an. Beide stürzen in den Kanal. Claudia entkommt.  
Guilia (Hexe) spührt von dem Wesen ausgehend etwas übernatürliches, sowie sehr ausgeprägte Wahrnehmungssinne und lodernden Hunger. Dann ergreift sie die Flucht und verfolgt Salvatore und den Pater zu Da Vinci.  
Da Vinci identifiziert die Bissspuren an der Leiche. Hundeähnlich aber nicht identisch.  
Guilia berichtet Salvatore – Später auch Da Vinci, dass es sich um keinen Menschlichen Täter handelt, der sein Unwesen treibt.  
Salvatore Machiavelli erstattet dem Kardinal Bericht über die verstümmelte Leiche.  

3. Tag: Vormittag

Umberto Argente und Cesare Donati erfahren von den Angelegenheiten. Donati erwartet die Kardinalsdiener für eine erste Unterredung über den Fall, sowie anwesende Zeugen zum Verhör.  
Donati erfährt von den gegebenheiten auf dem Friedhof. Die Anwesenheiten der drei Frauen wird ihm verschwiegen?!  
Claudia sucht Da Vinci auf.... Sie reden über Belanglosigkeiten da der Pater und Salvatore die Leichenteile mitgenommen haben. Über den Hunger des Wesens berichtet Claudia Da Vinci nicht.  
Umberto bricht als erster zum Friedhof auf und fängt dort ein Schreiben von Sarah an den Pater (überbracht durch die schöne Francesca) ab, wodurch er vom nächtlichen Angriff im Hause Bellini erfährt.  
Cesare trifft bei seinem Weg zum Friedhof zusammen mit Adamo auf Soldaten, die Claudios Leiche aus dem Kanal bergen. Cesare stellt die selben Spuren, wie bei der Sargleiche fest.  
Salvatore begibt sich vor dem Weg zum Friedhof nochmals zu Da Vinci und trifft dort auch Claudia de Cattaneis an.  
Er erfährt vom verschwinden Claudios. Da Vincis Wunsch, den Friedhof zu besuchen lehnt er unter der Begründung ab, dass die Inquisition mit ihm zusammen dort bereits bei der Arbeit ist und Da Vincis interesse aufsehen erregen könnte.  
Sarah erfährt von Franceska, dass Umberto Argente ihre Nachricht an den Pater entgegen nahm und der Kardinalsdiener zusammen mit der Inquisition den Friedhof untersucht.  
Umberto besichtigt die Büsche, in denen wohl in der ersten Nacht schon eine Bluttat verübt worden ist. Schleifspuren deuten darauf hin, dass das Opfer dorthin gezogen worden ist.  
Salvatore erfährt von Da Vinci über seine Vermutungen bezüglich der Spuren an den Leichenteilen sowie von dem Umstand, dass wohl die drei Frauen in der Vergangenen Nacht alle eine Kreatur gesehen hätten, die damit in Verbindung zu bringen wäre.  
Sarah zeigt Francesca ein Gemälde, welches sie von dem Monstrum auf dem Friedhof angezeichnet hat.  
Unter Donatis aufsicht wird begonnen, das Grab trockenzulegen. Zum Vorschein kommt unter dem Grab eine Art Tunnel, welche Richtung Kanal aus dem Friedhof führt, was wegen dem nachströmenden Wasser jedoch nur zu vermuten bleibt.  
Cesare sucht vergebens nach nicht-menschlichen Spuren auf dem ganzen Friedhofsgelände, während Salvatore über eine geschwärzte Kerze stolpert und Adamo in der Hütte des Totengräbers auf Utensilien für magische Rituale stößt.  
Augenscheinlich deuten die Hinweise darauf hin, dass versucht worden war, den Erzdämon Barbas zu beschwören.  
Von Salvatore erfährt der Inquisitor von Sarah Bellinis anwesenheit während den Untersuchungen sowie der, 2 weiterer Frauen.  
Bellini bemerkt das Bild welches seine Tochter gemalt hat und vernichtet es ohne zu zögern.  
Umberto begibt sich zum Haus Bellini um dort nach dem Rechten zu sehen. Bellini ist aufgebracht und unkooperativ über Umbertos aufdringliche Art und geht schließlich mit einer Bratpfanne auf den Kardinalsdiener los weil dieser nicht locker lässt. (episch)  
Bellini gibt gegenüber Umberto nicht zu, dass es sich beim Eindringling um ein Wesen handelte und spricht lediglich von einem Dieb/Einbrecher – wobei er die gleichen Kratzspuhren auweisst wie der Pater nach dem nächtlichen Angriff.  
Cesare beauftragt Salvatore, Sarah Bellini zum Verhör zu laden und sich mit Argente und der Signora wieder in seinem Amtssitz mit ihm zu treffen.  
Sarah Bellini nennt bei der Befragung durch Donati die Namen der Beiden anderen Frauen (Claudia de Cattaneis und Giulia Ficino) – nach beiden Zeuginnen wird geschickt.  
Sie fertigt eine weitere Zeichnung des Wesens an, welches Sie zu sehen glaubte – Das Bildnis ähnelte den Beschreibungen des Erzdämons Barbas. Sie erwähnt dabei, bereits zuhause ein Bild gemahlt zu haben, was sie dann jedoch in der Küche verbrannt hätte.  
Sie gibt an, dass das Wesen rote Augen hatte – Tatsächlich wurde bei der Begegnung am Friedhof von schwarzen Augen geschrieben.  

3. Tag: Mittagszeit – später Nachmittag
 
Claudia de Cattaneis erscheint um die Kanalleiche als Claudio zu identifizieren. Bei ihrer Befragung fällt der Name Da Vinci, mit welchem sich Claudia als auch Salvatore getroffen haben. Salvatore schon am vorabend nach der Untersuchung und ehe die Inquisition hinzugezogen wurde.  
Sie schilderte dem Inquisitor, wie Claudio letzte nacht von etwas wie einem großen schwarzen Hund angesprungen worden sei.  
Der Inquisitor stellt fest, dass sich die Aussagen des Paters und der beiden Frauen weitestgehends mit den vorhandenen Indizien decken. Sarahs Bild ähnelt dem Bildnis Barbas auf verblüffende Weise.  
Nach Schwierigkeiten mit der Stadtwache kehrt Umberto in die Inquisitionsresidenz zurück und vervollständigt mit seiner aussage die Ermittlung.  
Der Pater verbürgt sich erneut für den Totengräber und informiert über die herkunft des Toten und die Verbindung zu Stefano Letta.  
Für den Abend wird eine Tätersuche für das Gebiet um San Travoso angesetzt, nachdem auch die Stadtwache informiert worden ist, dass um verstärkte Präsenz im Stadtteil gebeten wird.  
Umberto berichtet über den vorgefundenen Zustand im Hause Bellini und die Reaktion des Vaters auf die Untersuchung.  
Cesare beauftragt Umberto, sich 'behutsam' beim Hause Letta umzusehen während er selbst nochmals mit Bellini sprechen möchte ehe sie sich abends am Friedhof wieder treffen.  
Umberto sieht vor seinem Besuch bei Letta nochmals beim Friedhof vorbei.  
Salvatore erstattet in der Zwischenzeit dem Kardinal einen persönlichen Zwischenbericht.  
Messer Bellini war nicht zuhause anzutreffen und bekam eine Aufforderung sich beim Inquisitor zu melden.  
Der Sohn von Messer Letta, Leandro Letta beantwortet Umberto fragen bezüglich des Toten. Der einzig wesentliche Hinweis ist hierbei der Name des Dottores Fraticelli der wohl beim Tod des Mannes zugegen war. Leandro verweist Umberto auf den folgenden Tag um 10 Uhr um mit seinem Vater direkt zu reden.  
Adamo und Sarah, die nochmals auf dem Friedhof nach verwertbarem suchen, finden einen Opferdolch (mit Familienwappen), welcher bei der morgendlichen Suche wohl übersehen wurde und vermutlich mit dem Täter in Verbindung zu bringen ist.  

3.Tag: Abend

Die Gruppe aus Salva, Umberto dem Pater, Cesare, Sarah und Adamo findet sich am Friedhof zusammen. Sie besteigen zunächst den Kirchturm um sich einen Überblick zu verschaffen und beschließen schließlich sich aufzuteilen.  
Während Umberto und Salvatore sich ausserhalb des Kirchengeländes umsehen und kurz darauf trennen, versteckt sich die übrige Gruppe auf dem Gelände in der Hütte des Totengräbers um auf Aktivitäten zu warten.  

3. Tag: Nacht  

Umberto trifft beim Wachhaus auf eine Gruppe Soldaten, die ihren toten Hauptmann umringten, welcher mit zerfetzter Kehle auf einem Tisch aufgebahrt lag.  
Salvatore findet fast zeitgleich an der Aussenmauer des Friedhofs einen exkrementhaufen welcher teile eines menschlichen Schädels beinhaltet. Ehe er weiter reagieren kann, wird er mit einer der Kreaturen konfrontiert.  
Salvatore beginnt um Hilfe zu rufen. Umberto aktiviert die unkoordinierten Wachen zur Handlung. Auch der Inquisitor verlässt eilig das Versteck um zu Hilfe zu eilen, wobei sie kurz vorher den Schatten einer Person im Dunkel beobachtet hatten.  
Kreatur: borstiges Fell spitze Schnautze etwas größer als Umberto Langer stacheliger Schwanz stachelliges Fell (wie ein dichtes Kettenhemd schwer zu durchdringen) empfindliche Nase... 'Löwenähnlich' entsprechend Sarahs Zeichnung  
Donati erreicht Salvatore und versucht die Kreatur mit Ölfeuer der Lampe in Schach zu halten. Kurz darauf erscheint auch Umberto und Salvatore und die Kreatur flieht mit Salvatore als Beute in der nächsten Gasse.  
Fast zeitgleich übermannt den Pater die Angst und er versucht in Richtung des Kirchengebäudes zu fliehen. Die anderen folgen ihm und werden von einer weiteren Kreatur konfrontiert.  
Der Inquisitor eilt zurück zu der Gruppe auf dem Friedhofsgelände, die er vor der kirche antrifft, wie die Kreatur sie bedrängt. Zeitgleich stellen die Wachen zusammen mit Umberto die Kreatur, die Salvatore verschleppte. Die Waffen der Wachen erscheinen zunächst wirkungslos und demoralisiert ergreifen diese die Flucht.  
Die Kreatur jagt hinter den Wachen hinterher, was Salvatores Rettung bedeutet. Beide Kardinalsdiener bewegen sich nun auch Richtung Kirche.  
Die Situation an der Kirche wird durch das unverhoffte auftauchen von Da Vinci gerettet, welcher die Kreatur mit einer Bratpfanne (der selben die auch Umberto bei Bellini zähmte) in die Flucht schlägt, als sie gerade Sarah Bellini anfallen will.  
Als die Gruppe gerade wieder zusammen kommt beschließt Sarah kurzerhand nach spuren der Bestie ausschau zu halten, während der Pater sich unbemerkt richtung Kirchentor begiebt.  
Sarah findet in einem Gebüsch einen Goldenen Knopf in dunkelblauer Seide, welcher einem Flüchtigen gehören müsste, während die Gruppe sich zum Kircheneingang begibt um den Pater zu finden.  
Am Kirchentor sind Krallenspuren vorzufinden im inneren offenbart sich ein schauriger Anblick denn offenbar wurde der Altar geschändet und überall ist verschüttetes Blut zu sehen.  
Donati birgt den mit Blut übergossenen Pater aus dem Altarraum.  
Umberto begibt sich zu Sarah um sie vor etwaigen Betrohungen zu schützen und zurück zur Gruppe zu geleiten.  
Sarah zeigt ihren Fund dem Inquisitor der noch den Blutübergossenen und Schockierten Pater stüzt, während Umberto versucht einen Verdächtigen zu stellen, der sich irgendwo in den Büschen zu verstecken scheint.  
Adamo versucht Umberto zurückzuholen. Beide werden von einer Gestalt mit Teufelsfratze überrascht, die entkommt.  
Der Verdächtige trägt auffällige Kleidung (blaues Wams mit Goldknöpfen).  
Die Ermittler verlassen das Gelände und finden sich am Marktplatz wieder zusammen. Hier scheint niemand von den Nächtlichen Ereignissen etwas bemerkt zu haben.  
Donati führt die Gruppe zum Wachhaus wo sie versorgt werden, während Salvatore nochmals auf eigene Faust in die Nacht hinaus läuft.

[...]


Zuletzt von Umbra am Fr Aug 12 2016, 20:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Die Erlauchteste Republik Venedig - Kurzübersicht

Beitrag von Umbra am So Apr 13 2014, 19:54

Die Erlauchteste Republik Venedig
Kurzübersicht: Wissenswertes über Venedig.


Namen/BeinamenDie Erlauchteste Republik Venedig
  • Repùblica de Venessia bzw. Serenìsima repùblica (venetisch)
  • Serenissima Repubblica di San Marco (italienisch)
  • Respublica Veneta (lateinisch)
  • Markusrepublik bzw. Löwenrepublik
Bevölkerungca. 100.000
Flagge
WahrzeichenMarkuslöwe, entweder mit Buch dargestellt (lat. PAX TIBI MARCE EVANGELISTA MEUS für „Friede sei mit dir, Markus, mein Evangelist“) oder im Zusammenhang mit Kriegsflaggen oder der venezianischen Flotte auch mit Schwert
Amtsprache(n)Venezianisch (italienischer Dialekt) und Latein
StaatsformAdelsrepublik
Regierungsiehe: Verfassung der Republik Venedig; amtierender Doge: Agostino Barbarigo
Geschichtesiehe auch: Wirtschaftsgeschichte der Republik Venedig, Timeline of the Rupublic of Venice (aktuell: 1487)


Zuletzt von Umbra am So Apr 20 2014, 19:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Unterwegs in der Stadt Venedig

Beitrag von Umbra am So Apr 20 2014, 19:18

Unterwegs in der Stadt Venedig


Kompaktinfos.


Die (heutige Alt-)Stadt (von) Venedig liegt in der Lagune von Venedig und ist teils auf Inseln, teils auf Holzpfählen direkt in der Lagune erbaut worden. Sie ist in sechs Stadtteile unterteilt, wovon (von der Perpektive des Dogenpalasts aus gesehen) drei Stadtteile linksseitig und drei Stadtteile rechtseitig des Canal Grande, der Hauptwasserstraße der Stadt, die sich S- bzw. fragezeichenförmig durch Venedig schlängelt. Ganz Venedig ist durchzogen von einem System von verschieden breiten Wasserstraßen, den Kanälen, auf denen Waren und Personen transportiert werden. Die Brücken Venedigs waren in der Renaissance noch größtenteils aus Holz, darunter auch die mächtige Rialtobrücke direkt am Handelszentrum der Stadt, dem Rialtomarkt. Besonders im Sommer kann es bei ungünstiger Wetterlage geschehen, dass Fäkalgestank die Stadt erfüllt, weil die Kanäle nicht nur Wege, sondern auch das Abwassersystem der Stadt sind, das von der Tide abhängig ist, die den Unrat in die Lagune herausspült. Das bekannteste Wassergefährt ist wohl die Gondel, die Kutsche oder das Pferd des Venezianers, mit dem auch die schmalsten Kanäle befahren werden können. Aber als Seemacht ist Venedig auch Anlaufpunkt für große Handelsschiffe aus dem gesamten Mittelmeerraum und darüber hinaus, und besitzt viele Werften, darunter auch das riesige Arsenale, das Marinearsenal Venedigs.

Handel mit Rohstoffen und Luxusgütern, aber auch die Veredlung Gütern wie Seide waren ein ertragreiches Geschäft. Das Venedig der Renaissance war, neben einem Zentrum des Handels und des Bankwesens auch ein Zentrum des Handwerks. Der bereits erwähnte Schiffbau, jedoch ebenfalls die Herstellung und Weiterverarbeitung von Leder, Pelzen, Tuchen, Edelsteinen, Waffen, Kristallen, aber auch Glas waren in und um Venedig angesiedelt. Besonders bekannt für die Glasindustrie ist die zu Venedig gehörende Insel Murano, auf die das Gewerbe aus Brandschutzgründen und, damit das Geheimnis des Herstellungsverfahren geheim blieb (Weitergabe von Informationen war Verrat an der Republik und wurde mit dem Tode betraft), ausgelagert wurde. Viele der ärmeren Menschen Venedigs lebten vom Fisch- und Muschelfang, wer jedoch ein Handwerk betrieb, musste sich den Auflagen der zunftartigen Berufsvereinigungen (it. Scuole artigianali) unterwerfen. So wurde neben dem Handel auch die örtliche Industrie strikt kontrolliert, was aber nicht unbedingt etwas Schlechtes für die Mitglieder der Berufsvereinigungen war. Sie wurden jeweils nach Handwerk aufgeteilt und ihre jeweilige Vereinigung bot ihnen Schutz und Hilfe – auch in privaten Angelegenheiten, wie Hilfestellung im Krankheitsfall.

Nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte lockten die Menschen der Renaissance nach Venedig. Viele Künstler und aufstrebende Adlige kamen in die Löwenrepublik, einem der gesellschaftlichen Zentren Italiens, um ihr Glück zu machen und/oder sich zu vergnügen. Der Höhepunkt des Jahres ist der venezianische Karneval, ein Ereignis voller ausgelassener Festlichkeiten und Ausschweifungen, das mit Musik, Tanz, Artisten und Feuerwerk gefeiert wurde, bevor die vorösterliche Fastenzeit eingeläutet wurde. Religion – oder, besser gesagt – Katholizismus begegnet Bewohnern und Besuchern von Venedig überall. Die Stadt ist ziemlich kirchenreich. Die bekannteste Kirche heutzutage ist wohl der Markusdom direkt neben dem Dogenpalast am Markusplatz. Religiöses Zentrum des Venedigs war jedoch nicht der Markusdom (der zum Dogenpalast gehörte), sondern die Basilika San Pietro di Castello am nordöstlichen Ende der Stadt. Dies war der Sitz des Patriarchen, des Bischofs von Venedig, der traditionell beim Antritt seines Amtes vom Papst in das Amt eines Kardinals erhoben wurde.



Stadtplan


Karte
Info: Diese Karte ist nicht „zeitgenössisch“, sondern dürfte jüngeren Datums sein, wenn man von der Renaissance ausgeht. Für unsere Zwecke genügt sie jedoch. Wink
Karte mit Markierungen
Legende:

Nr.Stadtteil: San Marco (rot)
1Markusplatz (it. Piazza San Marco), der größte Platz Venedigs (und der einzige, der den Namen „Piazza“ trägt)
2Dogenpalast (it. Palazzo Ducale)
3Markusdom (it. Basilica di San Marco)
4Markusturm (it. Campanile di San Marco)
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Nr.Stadtteil: San Polo (grün)
1Campo San Polo, der zweitgrößte Platz Venedigs
2Markt von Rialto (it. Mercato di Rialto), der wichtigste Handelsplatz Venedigs
3Frarikirche (it. Santa Maria Gloriosa dei Frari)
4Rialtobrücke (it. Ponte di Rialto)
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Nr.Stadtteil: Dorsoduro (blau)
1Kirche San Trovaso
2x
3Palazzo Dario (oder it. Ca' Dario)
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Nr.Stadtteil: Castello (orange)
1Basilika San Pietro di Castello, Sitz des Patriarchen (Bischofs) von Venedig
2das Arsenal (oder it. Arsenale), größte Werft und Marinearsenal Venedigs
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Nr.Stadtteil: Santa Croce (gelb)
1Kirche Santa Croce („heiliges Kreuz“)
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Nr.Stadtteil: Cannaregio (violett)

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dann muss circa 25,806 die Wurzel allen Übels sein. Denker
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