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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse

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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse Empty Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse

Beitrag von Thorgrimm am Mi Nov 21 2018, 23:13

Turul. Eine Stadt wie keine andere im Lande Cossmar. Die zentrale Lage und Nähe zum Meer machten sie zu einem wichtigen Knotenpunkt für Reisende und Händler und das hatte seit dem Ende des Krieges vor über 100 Jahren zu einem großen Wachstum geführt. Doch das war nicht der einzige Grund, warum Turul ein so wichtiger Ort für viele Personen war, denn hier, im Herzen der Stadt, war Taklil vor langer Zeit zum Gott aufgestiegen. Heute wurde er durch seinen Werdegang und seine lange, beschwerliche Reise als Gott der Magie, des Wissens, der Träume und der Freiheit verehrt und war deshalb eine Wesenheit, zu der viele aufschauten. Eine Gruppe von Personen hatte deshalb eine Forschergilde gegründet, die seitdem zu weltweiter Bekanntheit gekommen war und sich Taklils Jünger nannte. Das Hauptquartier der Gilde befand sich in Turul, weshalb es eine bunte Mischung aus Personen in die Stadt zog. Darunter waren nicht nur Forscher oder Abenteurer, sondern unter anderem auch einfache Wissbegierige und ehemalige Verbrecher, die sich dazu entschieden hatten, ihr Leben zu ändern. Taklils Jünger boten einen Neuanfang für fast jeden und eine glorreiche Zukunft in verschiedenen Gebieten. Turul war dadurch zu einem der wichtigsten Orte der Welt geworden.
Die Arbeit in und um der Stadt stand niemals still - vor allem nicht an einem so sonnigen und warmen Tag wie heute. Außerhalb der fast unüberwindbaren Stadtmauern arbeiteten Bauern auf ihren Feldern oder führten ihre Herden von Movebs über sattgrüne Felder. Schankwirte und Köche arbeiteten auf Hochtouren in den Dutzenden Gasthäusern, die die breite Hauptstraße säumten. Wachen achteten penibel darauf, dass keine gesuchten Verbrecher oder andere problematische Personen die Stadt betraten - egal ob über die Hauptstraße, den Luft- und Seeweg oder sogar die teure Magnetbahn, die eine neue Erfindung war und gerade einmal ein gutes Dutzend der wichtigsten Städte miteinander verband. In Turul selbst war das Gewusel noch größer als außerhalb, denn die größten Straßen, die durch die Stadt führten, waren mit Marktständen und Imbissbuden vollgestellt. Jeder versuchte bei diesen Massen an Leuten schnelles Geld zu machen. Doch auch abseits dieser Einkaufsstraßen und des Handelsviertels, wurde hart gearbeitet. Am Hafen wurden Waren verladen, Schiffe repariert und neue Arbeiter angeheuert. Doch gerade an den Häfen, in den Gassen der Stadt und berühmt-berüchtigten Etablissements gedeihte der exotische und vor allem illegale Handel. Die Kriminalität war trotz großer Anstrengungen der Stadtwache nicht aus Turul wegzudenken. Ein Ort wie dieser lockte das Gesindel nur an. Taschendiebe fanden sich fast überall und gerade dadurch, dass die Stadt ein Umschlagplatz für viele Waren war, gedeihte hier der Schwarzmarkt wie nirgendwo anders.
In Turul konnte man wirklich alles finden. Von der dreckigsten Kaschemme am Lufthafen, in der sich nur das Gesocks, die Armen und Verrückten volllaufen ließen, bis hin zu gehobenen Restaurants, in denen silbernes Besteck auf Hochglanz poliert wurde und nur die edelsten und exotischsten Gerichte in ganz Cossmar angeboten wurden, gab es hier alles. In diese Stadt hatte es drei Personen geführt, die verschiedener nicht sein konnten aber dennoch das gleiche Ziel hatten. Sie wollten Mitglieder bei Taklils Jünger werden - wie so viele andere - und hatten sich deshalb beeilt, um zu einem der offiziellen Aufnahmetermine zu erscheinen. Schon bald würden sie ihren ersten Auftrag erhalten, um sich der Gilde zu beweisen. Doch bis dahin war noch etwas Zeit und es gab die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden.




Kitty / Jane "Eris" McGreth

Man hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um Jane McGreth sicher und vor allem schnell nach Turul zu bringen, wo sie mit ihren Nachforschungen beginnen sollte. Sie wusste lediglich, dass ein Mann namens Daniel Griggs schon vor Wochen mit einigen wichtigen Waren zurück zum Fornix hätte kommen sollen aber das nicht tat. Ihr Job war es, herauszufinden, was aus dem Mann geworden war. Sollte er tot sein, hätte sich das Thema erledigt aber man konnte nicht zulassen, dass ein möglicherweise abtrünnig gewordener Magier die Geheimnisse des Fornix an die meistbietendsten verkaufte. Die letzte Spur führte zu Taklils Jüngern, weshalb Jane nach Turul gekommen war. Dabei war die Reise auch noch sehr angenehm gewesen, da sie die Magnetbahn benutzt hatte - das momentan schnellste Fortbewegungsmittel der Welt. Eine komplexe Mischung aus Dampftechnik, Magie und vorkrieglicher Magnettechnologie, die in einem mehrere Tonnen schweren Stahlkoloss verbaut waren. Dazu war die Bahn gar nicht mal unkomfortabel gewesen. Man hatte sich Mühe gegeben, das Innere mit edlem Holz und Leder zu verkleiden. Die Kabinen hatten sogar ein richtiges Bett und eine gemütliche Couch besessen.
Nun stand Jane am einzigen Gleis, im Herzen der Stadt und sah sich um. Ihr weniges Hab und Gut war von einem Bediensteten neben ihr abgestellt worden. Wachen patrouillierten in unregelmäßigen Abständen umher und sorgten zumindest hier für Sicherheit, während die restlichen Passagiere über mehrere Wege zwischen Häuserreihen verschwanden und tiefer in die Stadt eindrangen. Der Bahnhof lag sehr zentral, sodass man hier Zugang zu fast allen Teilen der Stadt hatte. Das Hauptquartier von Taklils Jüngern war nur einen Katzensprung entfernt und selbst die Einkaufsstraßen des Handelsviertels erreichte man durch einen kurzen Spaziergang. Jane befand sich hier noch in einem der sichersten und edleren Gebiete der Stadt, was man schon an den üppigen und gut gepflegten Gebäuden sehen konnte, die hier dicht aneinander standen. In der Ferne konnte sie Rauch aufsteigen sehen, was einem nahen Stadtplan zufolge das Industriegebiet sein musste. Direkt daneben ragten die Türme des Lufthafens in die Höhe und selbst von hier aus konnte man die Luftschiffe sehen, die durch dicke Metallketten an die Türme angebunden waren. Der Rest der Stadt wurde durch die vielen Häuser verdeckt, die den Bahnhof umgaben. Es war noch Zeit, bis der offizielle Aufnahmetermin begann.




Netade / Wonton

"Hey Wonton. Wach auf, wir sind gleich da!" Eine bekannte Stimme riss die ehemalige Sklavin aus der Dunkelheit und zog sie in die Gegenwart und das Jetzt zurück. Der Traum verblasste und hinterließ nur einige, wenige Bilder, die bereits zu verschwimmen drohten: Ein riesiger Mann, der wild um sich schlug, die Überraschung, als sie auf das mechanische Wunder blickte, dass ihre Hand ersetzt hatte und der Wald, in dem sie auf ihren Begleiter getroffen war. Die lange Reise war nun also endlich beendet. Sie hatten ihr Ziel erreicht und schon bald würde Wonton mit Bar'tins Hilfe bei Taklils Jüngern aufgenommen werden. Doch auch wenn sie Turul fast erreicht hatten, waren sie noch ein ganzes Stück von dem Gildengelände entfernt.
Im Moment befanden sie sich noch in den Ausläufern der Stadt. Auf der Hauptstraße, die direkt ins Herzen von Turul führte und von dutzenden Gasthäusern und allerlei ersten Händlern und Läden umgeben war. Etwas weiter entfernt von der Straße und nur durch nicht befestigte Wege zu erreichen, waren Farmen, auf denen Bauern verschiedenste Pflanzen anbauten oder Nutztiere wie Movebs züchteten. Auch erste Wohnhäuser gab es hier - allerdings waren diese nur für die arme Bevölkerung gedacht und schützten gerade so vor den Elementen. Doch schon aus dieser Entfernung konnte man die mächtigen Stadtmauern sehen, die die wohlhabenden, einflussreichen und wichtigen Bürger, die Geschäfte und das Industriegebiet beschützten. Dicke schwarze Rauchschwaden wurden von einem Teil der Stadt, dem Industriegebiet, in den Himmel geschleudert und direkt daneben ragten die Türme des Lufthafens wie riesige Nadeln, die in den Erdboden gerammt worden waren, in die Höhe.
"Gut, das man uns von Gartassam direkt weiter nach Turul geschickt hat." meinte er ganz offen und ignorierte dabei den Fakt, dass Woron gerade erst aufgewacht war. Es war früh morgens, die perfekte Zeit für die beiden Lacretas - zweieinhalb bis drei Meter große Reptilien - die den Wagen zogen. Schon bald würden sie sich schlafen legen müssen. "Ist schon eine Weile her, dass ich hier war. Ist aber immer ein Erlebnis und gerade für dich wirds bestimmt ne interessante Erfahrung." Er klopfte der Frau mit der Maske einmal freundlich auf die Schulter und drehte sich dabei zu ihr um. "Willst du direkt zur Gilde oder sollen wir uns etwas die Stadt ansehen?"




Awa / Talon Imka

Durch ein lautes Hämmern an seine Tür und den Worten "Wir haben Turul erreicht, Herr Imka." wurde Talon darauf aufmerksam gemacht, dass er endlich angekommen war. Man hatte den jungen Mann den größten Teil der Reise in Ruhe gelassen. Zum einen, weil er sich sowieso in seine Kabine verzogen hatte und zum anderen, weil man ihn an Bord nicht unbedingt gebraucht hatte. Ganz davon abgesehen, dass er, mit dem wenigen Geld das er besaß, für die Überfahrt gezahlt hatte. Selbst wenn nicht, hätte man ihn wohl an Deck nicht gebraucht oder zumindest nicht gefragt, denn Talon wirkte viel zu schwächlich. Das war ihm aber ganz Recht gewesen, sodass sich der wenige Kontakt meist nur auf das Essen oder einen kurzen Ausflug an die frische Luft beschränkt hatte. Die Reise war zum Großteil sowieso sehr ereignislos gewesen. Es gab nur zwei Stellen in der Nähe von Turuls Gewässern, die gefährlich werden konnten und die erfahrenen Seemänner hatten diese bewusst umfahren.
So konnte der junge Mann nun endlich den Hafen der Stadt betreten und zumindest für einen Moment, die technischen Wunder bestaunen, die hier angelegt hatten. Denn neben klassischen Segelschiffen gab es auch das ein oder andere Dampfschiff, welches durch seine starken Motoren und stabilere Bauweise in vielen Punkten den alten Schiffen überlegen war. In der Ferne konnte Talon sogar ein Schiff aus einem silbrigmetallenen Metall erkennen, welches keine Segel aber auch keinen Schlot für Abgase besaß. Die seltsam anmutende, eckige Bauweise ließ auf ein Unikat und Vorkriegstechnologie schließen. Er fühlte irgendwie, dass hier auch Magie im Spiel war. Ein durchaus interessanter Anblick, der ihn aber von seinem eigentlichen Ziel, Taklils Jünger zu erreichen, vielleicht etwas ablenken konnte.
Ablenken tat ihn auch das geschäftige Treiben am Hafen. Ein Ort, an dem überall irgendwer irgendwas arbeitete. Schiffe jeglicher Größe und Form wurden be- und entladen. Entweder mit Waren oder Personen. Einige Männer und Frauen saßen und Kisten oder Fässern und machten rauchend eine Pause, während schattenhafte Gestalten in Gassen nur auf den nächsten Kunden warteten. Wachen patrouillierten über den Hafen - gut erkennbar an ihrer hellblauen Uniform - und hielten ihre Hand immer in der Nähe ihrer Schlagstöcke. Doch die Anwesenheit wurde kaum zur Kenntnis genommen. Oder eher nicht ernst genommen? Talon war nicht sicher. Er wusste nur, dass es nicht viele Orte in der Stadt geben konnte, die so eine Masse an Leuten beherbergte wie dieser hier. Sollte er sich davonmachen oder doch lieber einen Blick auf dieses seltsame Schiff werfen?


Zuletzt von Thorgrimm am Mo Nov 26 2018, 05:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

_________________
We’ve come here to clean up and we’ve come here to play. We’ve come as the butcher to pack them away
The target’s beneath us and headed our way. He’ll be out here in 20, so look lively, mates

And expect some more company, cause we’re sexy machines. When they hear that we’re here, the Rebs will convene
They cannot resist us, they want a night of mayhem, so shoot all who come here on sight
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Beitrag von Netade am Fr Nov 23 2018, 15:29

Im Schlaf hatte sie, Wonton, sich unruhig hin- und hergewälzt, wobei sie stets die Prothese der linken Hand an die rechte Schulter gelegt hatte und mit der Rechten festhielt. Die Stimme Bar'tins ließ sie aus ihrem unruhigen Schlaf aufschrecken. "Was... wie... ich... oh..., Bar'tin." Die behandschuhte rechte Hand legte sie an ihre Stirn bzw. an die Gesichtsmaske, die sie trug, damit niemanden ihr Anblick erschreckte. "Es ist schon wieder Morgen... schade... warte, ich bin gleich bei Dir." ihre Hand fuhr durch ihr Haar, ließ so den Morgenwind hindurchsausen. "Bar'tin, was macht Turul besser als Gartassam?" Diese 'Welt' hier war ihr fremd, machte ihr Angst, was kein Wunder war, nach ihren Erfahrungen, die sie gemacht hatte. Vorsichtig striff sie nun auch über die Prothese einen Handschuh, blickte von oben nach unten, herunter an ihrer Kleidung. die Bloreojacke, den Korsettgürtel, der asymetrische Rock, die blickdichten schwarzen Strümpfe und die über Knie hohen Tulpenstiefel. "Meinst Du, dass es so geht? Ich meine das niemand sieht das ich... Du weiß schon..." Sie beendete den Satz nicht, schluckte, was man aufgrund der Maske nicht sehen konnte. "Wenn Du meinst, dass es geht, schaue ich mir gerne die Stadt an... also einen Teil davon, ehe wir zu Gilde gehen." Wonton war nervös und das konnte man ihrer schönen, wohlklingenden Stimme recht deutlich anhören. Eigentlich nur zu natürlich, sie war jung, unerfahren und hier war sie in einer für sie fremden Welt.

Ihr Magen grummelte und gab ein lautes Geräusch von sich. "'tschuldigung, können wir vielleicht irgendwo..." Sie schüttelte den Kopf leicht. "... natürlich nicht, verzeih, Bar'tin ich muss das noch verinnerlichen." Überall gab es hier Lebensmittel und wenn ihre Nase sie nicht täuschte, waren diese ausgesprochen lecker, aber waren die Wesen hier bereit dafür sie zu sehen, eine Grünhäutige? Wohl kaum! Also kein Essen. Wonton schritt neben Bar'tin her, was sie einiges an Energie kostete, denn er war für sie ein Hüne, maß sie doch nicht einmal 1,7 m. "Bar'tin, wenn Du einen Tempel der Yherakine siehst, sag es mir bitte, ja? Ich würde mich bei Ihr gerne bedanken, für all das Gute, dass sie mir hat angedeihen lassen"
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Beitrag von Awa am So Nov 25 2018, 00:32

Herr Imka. So angesprochen zu werden, fühlt sich für ihn immer noch etwas sonderbar an, denn die wenigen Menschen die er bisher kannte, nutzten immer seinen Vornamen. Er blickt zur Tür und nickt nur. Er blickt sich um. Während der Überfahrt hat er Zeit damit verbracht etwas an Evelyn zu schrauben, Patronen herzustellen und sich den Kopf darüber zu zerbrechen, warum die Schiffsmaschine lauter ist, als sie sein sollte. Nicht, dass es ein Problem überhaupt wäre, doch für ihn fühlt es sich nach einem Problem an. Aber der Drang, sich in den Maschinenraum zu schleichen wurde durch den recht banalen Wunsch abgehalten, nicht von Bord geworfen zu werden. Auch wenn er sich sicher ist, dass er den Motor sicherlich besser zureden kann.

Er packt seine, nicht wirklich zahlreichen, Sachen zusammen und verstaut alles in seiner Tasche. Diese stellt er dann auf Evelyn und beginnt sie dort festzuschnallen und er prüft erneut, ob die Flinte noch gesichert ist. Sie mitzunehmen erwies sich recht schwierig, da man Schusswaffen wohl immer etwas argwöhnisch eingestellt ist. Auch konnte er sich nicht gut erklären, die Flinte unbedingt in seinem Zimmer behalten zu dürfen. Aber irgendwie hat er es geschafft. Er sieht sich im Zimmer um, ob er nichts vergessen hat und bückt sich dann zu seiner Transportspinne hinunter und aktiviert wieder, über einen kleinen Mechanismus, die Funktion der Beinchen. Jedoch kann er es vergessen, dass die Spinne ihn um die engen Schiffsecken verfolgen wird, so schiebt er selber Evelyn voran. Ein ziemlich komischer Anblick. Die Blicke brennen schon förmlich im Nacken und für Talon ist dies mehr als nur unangenehm. Aber nach Jahren des erfolgreichen ‚den Menschen bloß jedem Blicke ausweichen um schnell wieder nach Hause zu kommen‘-Trainings ist es erträglicher geworden.

Draußen angekommen blickt er sich im großen Augen um und geht langsam vom Steg hinunter, auf die Steine des Hafens. Evelyn hat er schon oben losgelassen, die dank der magischen Steinverbindung, nicht von seiner Seite weichen wird. Sein Blick fällt auf die vielen Schiffe, die viele Motoren und Maschinen als Herzen besitzen. Sein Blick wird jedoch magisch von einem Schiff angezogen. Kein Schlot, keine Abgase. Da drin müssen Artefakte oder eine andere magische Vorrichtung die Arbeit verrichten. Er steht eine ganze Weile, so ziemlich im Weg, weil er schon fast besessen auf dieses Schiff starrt. Dabei kann er gar nicht anders, als schon jede Möglichkeit im Kopf durchzuspielen. Wie gerne würde er dort mal den Maschinenraum erkunden und… Hey, pass doch auf. fährt ihn ein Seemann an, da er gegen Talon gerempelt ist. Oh…! Entschuldigung, ich habe nicht… Er geht schnell paar Schritte weiter weg und dreht sich erneut zu dem Schiff. Dann runzelt er die Stirn und blickt in den Hafen hinein. Dafür ist er eigentlich gar nicht hier, sondern eigentlich will er zur Gilde. Doch…wo soll die nur sein? Eine Person um Hilfe fragen? Eine fremde noch dazu? Er kann sich nichts anderes vorstellen, was unmöglicher wäre. Im Augenwinkel schwimmt nur die in eine Metallnussschale getauchte Faszination auf dem Wasser. Er blickt wieder zum Schiff. Das ist wirklich schon gefühlt das andere Ende des Hafens. Aber…vielleicht findet er ja auf dem Weg ja zufällig die Gilde. So marschiert er los und blickt über die Schulter zu Evelyn. Ich weiß, es ist ja nur ein kurzer Blick. Nicht, dass die Spinne sprechen oder denken könne…Talon bildet sich das nur gerne manchmal ein.
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Beitrag von Kitty am So Nov 25 2018, 22:04

Eris sog die Luft der Stadt tief ein. Sie war so anders, als alles was sie kannte. Der Wind trug hier zwischen den Gebäuden so viele unterschiedliche Gerüche mit sich, dass die luftmagierin ein wenig Kopfweh bekam und sich darauf besann weshalb sie hier war.

Trotz der Wärme trug Eris eine schlichte bodenlange dunkelblaue baumwollRobe, die ihr tatsächlich auf den Leib geschneidert worden war. Die weißen Ärmel, waren enganliegende wie der Rest der Robe und endeten in halbfingerhandschuhen. Die sehr gepflegten Hände griffen nach der dunkelbraunen Reisetasche und Eris wendete ihre Schritte in Richtung des Hauptquartiers. Staunend sah sie hinauf zum Luftschiffhafen, an dem gerade ein Schiff festgemacht wurde. Gern wäre sie auf diesem luftigen weg hier her gelangt, aber ihre Reise war von der Verwaltung von fornix 10 gebucht worden und die hatten Jane nicht nach ihren Vorlieben gefragt. Wie so oft fühlte sich ihr Leben in vielen Punkten wie ein Gefängnis an, auch wenn ihr Glaube stark war.

Der Duft und das fröhliche lachen aus nicht sehr weit entfernten Hauptstraße ließen Eris Schritte langsamer werden. Sollte sie vielleicht nicht doch einen Blick riskieren, Immerhin hatte sie noch Zeit.

Die Magierin umgriff ihre Tasche fester, aber der Verstand verlor gegen die Neugierde und so trat sie aus einer Gasse auf die belebte Hauptstraße. Sie ließ sich mit treiben, schaute mal an diesem und mal an jenem Marktstand und genoss die wunderbaren Gerüche der Waren die angepriesen wurde .
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Beitrag von Thorgrimm am Do Nov 29 2018, 06:02

Netade / Wonton

"Ha!" machte Bar'tin nur, als er danach gefragt wurde, was Turul besser als Gartassam machte. Er antwortete Wonton, ohne sich zur ihr umzudrehen. Sein Blick war fest auf die Stadt gerichtet. "Das wirst du selbst noch rausfinden. Städte wie Gartassam gibt es überall aber Turul... Turul ist größer. Exotischer. Es gibt einfach mehr von... eigentlich allem. Hat einfach seinen eignen Charme, mal ganz vom Hauptquartier der Jünger abgesehen." Erst als Wonton um eine Einschätzung ihrer Bekleidung bat, drehte sich der Gezeichnete um. Bar'tin selbst sah alt aus aber es war schwer abzuschätzen, ob das einfach nur an den vielen Spuren lag, die dutzende Abenteuer an ihm hinterlassen hatten oder ob er wirklich schon viele Jahre hinter sich hatte. Ein dichter Bart umrahmte seinen nachdenklich verzogenen Mund, während sein einziges gesundes Auge, an der Frau auf und abblickte. Die abgenutzte Lederkleidung und der kurze Irokesenschnitt halfen nicht dabei, ihn jünger erscheinen zu lassen. Seine Haut war gebräunt und rissig, an einigen Stellen konnte man Narben erkennen - manche davon noch recht frisch.
"Wird schon gehen." meinte er schließlich mit einem Nicken. "Wenn, du weißt schon was, irgendwo keine Probleme macht, dann hier in Turul. Hier laufen so viele schräge Vögel rum, da fällt ein weiterer nicht auf. Vor allem nicht in der Gilde, die nehmen fast jeden. Mich haben sie ja auch genommen. Hahahaha!" Er klopfte Woron auf die Schulter. "War nurn Witz. Wird schon alles gut gehen." meinte er gut gelaunt und sorgenfrei. Während ihrer Reise hatte Woron schon gemerkt, dass den großen Gezeichneten kaum etwas beunruhigen konnte und wenn es doch so etwas gab, dann sorgte er dafür, dass es keine Probleme mehr machte. Er war ein Mann, der gerne handelte. "Ich werde dich nicht zur Gilde schmuggeln können, also musst du früher oder später sowieso unter mehr Menschen gehen. Dann können wir uns auch gleich was zu Essen holen gehen. Mach dir keine Sorgen." Er schwieg einen Moment und dachte über ihre letzte Frage nach. "Es gibt einen Tempel der Sechs gleich vor der Stadt. Ich denke, wir können einen kurzen Abstecher machen, bevor wir die Stadt betreten."
Der Wagen rollte weiter über die Straße aber die beiden Lacretas, die ihn zogen, wandten sich schon bald einem Hof zu. Mehrere der Reptilien waren in großen Gehegen zu sehen und einige Karren standen vor dem Gebäude. "Von hier an müssen wir weiterlaufen. Lacretas sind an einen Hof gebunden und kehren immer zu diesem zurück." Die Lacretas, die noch bis vor wenigen Sekunden den Wagen gezogen hatten, hatten sich jetzt auf den Boden gelegt und warteten anscheinend auf irgendetwas. Die Reise war vorbei. "Ich muss bezahlen und einige Formalitäten erledigen. Willst du hier warten? Du kannst auch schon zum Tempel vorgehen, ist nicht weit." Der Gezeichnete öffnete eine dicke Holztür, betrat den Hof und ließ Wonton damit alleine zurück mit ihrer Entscheidung. Der Tempel der sechs war tatsächlich nicht weit entfernt. Vielleicht einige hundert Meter.




Awa / Talon Imka

Schweigend folgte die mechanische Spinne namens Evelyn ihrem Meister - oder eher dem Stein, den er bei sich trug. Ihre vielen Beine hatten kein Problem damit, sich über die unregelmäßig geformten und angelegten Pflastersteine des Hafens zu bewegen. Anders sah es da bei Talon aus, auch wenn es bei ihm eher daran lag, dass der Hafen voller Leute war und er diese tunlichst meiden wollte. Hauptsächlich waren es Seemänner und Hafenarbeiter, die damit beschäftigt waren, die vielen Schiffe seetauglich zu machen, Waren auf- und abzuladen oder sich irgendwo die Zeit zu vertreiben und die paar Tage zu nutzen, die sie noch an Land hatten. Das war auch der Grund, warum die massive Anzahl von Lagerhallen und Handelshäusern nur von Kneipen, Gasthäusern und heruntergekommenen Bars oder Bordellen übertroffen wurde. Denn mit nichts vertrieben sich die Männer - und wenigen Frauen - lieber die Zeit nach wochenlanger Schifffahrt, als mit Alkohol und bezahlter Gesellschaft. Es roch nach Rauch, billigem Fusel und Körperausdünstungen jeglicher Art aber auch nach exotischen Gewürzen und frisch bearbeitetem Holz. Eine seltsame Mischung, die bei Seeleuten vielleicht eine Art Heimatsgefühl oder Nostalgie auslöste aber bei allen anderen einen Kotzreiz.
Doch all dem warf Talon sowieso nicht viel mehr als einen kurzen Blick zu und den Geruch nahm er bewusst vielleicht gar nicht erst wahr. Er war viel zu fasziniert von den Schiffen und stellte sich bereits vor, wie die Maschinenräume aussahen oder bei manchen Schiffen auch die Waffensysteme. Denn die Kapitäne konnten sehr kreativ werden, wenn es darum ging, ihr Eigentum und ihre Ware gegen Piraten und allerlei Seemonster zu verteidigen. Manch einer würde sich gerne solche Geschichten anhören und würde dutzende bereitwillige Leute in den Kneipen finden, die Seemannsgarn mit echten Erfahrungen vermischten und diese für einen Krug Bier oder woronischen Wein verkauften. Sie würden vielleicht von ganzen Flotten von Piraten erzählen, die unter Ataio Ater an den Küsten Rashs entlangfuhren oder von Selkin - zweieinhalb Meter großen Haifischmenschen, die in den Wracks gesunkener Schiffe hausten und alles angriffen, dass sich über sie hinwegbewegte.
Doch auch daran hatte Talon kein Interesse, sodass er sich zielgerichtet bewegte und nur von seinem Weg abwich, wenn ihm die Leute nicht freiwillig auswichen. Er lenkte dabei einige Blicke auf sich und es war nicht selten, dass sich die eine oder andere Person zu ihm und seiner mechanischen Spinne umdrehte. Ob es eine gute Idee war, an einem so zwielichtigen Ort wie dem Hafen, mit so einem technischen Meisterwek herumzulaufen? Zwar mochte Evelyn kein Wunderwerk der Technik sein aber dennoch ein Meisterwerk und sicherlich ein Unikat. Sicherlich etwas, dass man einfach an den meistbietesten verkaufen konnte. Trotz allem erreichte der junge Mann sein Ziel ohne große Zwischenfälle. Wie eine eckige Nussschale lag es im Wasser und bewegte sich langsam mit den Wellen auf und ab. Das silbrige Metall schien von innen heraus zu glänzen und zu glühen - es war etwas, dass Talon nicht einordnen konnte. Seiner Meinung nach, sollte das Ding aufgrund seiner Bauweise gar nicht erst schwimmen. Dennoch tat es das. Auf dem Deck standen nur einige Kisten herum und eine einzelne Tür führte ins Innere des Schiffes. Der Größe nach zu urteilen, hatte hier eine Mannschaft von maximal 10 Personen Platz, was ziemlich klein war. Wahrscheinlich also kein Handelsschiff. Zwei Männer in dunkelgrüner und schwarzer Lederuniform patrouillierten an Deck und beobachteten die Umgebung aufmerksam. Sie trugen zwei lanzenartige, bronzene Waffen.




Kitty / Jane "Eris" McGreth

Mit ihrem wenigen Gepäck ließ Eris den kleinen Bahnhof hinter sich. Sie konnte noch beobachten, wie die hinteren Wagons der Magnetbahn mit einigen Kisten beladen wurden, denn noch wurde die Bahn sowohl für den Transport von Personen, als auch von Waren benutzt. Die Bahn war noch zu teuer, als dass sie jeder benutzen konnte und so wurde die weitere Forschung daran und der Ausbau mit anderen Mitteln bezahlt. Da sie aber die schnellste Möglichkeit war, Dinge zu transportieren, gab es auch stets genügend Interessenten. Umso erstaunlicher, dass es ihre Vorgesetzten geschafft hatten, ihr eine Überfahrt zu bezahlen. Doch es zeigte auch, dass Fornix 10 viel Einfluss und Geld besaß - eine Sache, der sich Eris bisher vielleicht noch nicht so im Klaren gewesen war. Dass so viel Geld alleine für die Anfahrt investiert worden war, bewies nur, wie wichtig ihr Auftrag für den gesamten Fornix war. Sie musste den Mann auf jeden Fall aufspüren.
Doch das hinderte sie nicht daran, einen kleinen Abstecher zu einer der Hauptstraßen zu machen, die komplett durch die Stadt führte. Denn bis zum offiziellen Aufnahmetermin der Gilde, würde sowieso noch etwas Zeit vergehen müssen und hier, umgeben von all den neuen Eindrücken, würde es einfach sein, diese Zeit zu vergeuden. Die Mitte der mehrere Meter breiten Straße war mit allerlei Ständen und Geschäften vollgebaut, zwischen die sich hunderte Leiber pressten. Es war eng und laut. Leute lachten, unterhielten sich über die neusten Geschehnisse, preisten ihre Waren an oder feilschten um Preise. Links und rechts von der Straße türmten sich die Gebäude nur so auf und wetteiferten um den besten Platz. Zwei, drei und vier Stockwerke hoch waren sie und obwohl der Platz hier knapp war, schafften sie es trotzdem, komplizierte, asymmetrische Formen anzunehmen, um den Blick einzufangen. Dabei halfen auch Verzierungen aus Holz und Metall, die sich um Fenster und an den Außenwänden entlang wanden. Die meisten Gebäude waren hell gestrichen: Gelb, Orange und Rottöne herrschten vor. Doch der wirkliche Blickfang waren die riesigen Schaufenster, durch die man die Waren wunderbar betrachten konnte.
Waren betrachten konnte man aber auch an den vielen Ständen und Geschäften in der Mitte der Straße. Hier gab es wirklich alles, was das Herz begehrte und mehr. Die neuste Mode für die Dame - also ausladende und pompöse Kleider - und den Gentleman - Anzüge und Zylinder oder Mäntel in jeglicher Form und Farbe - wurden vor allem in den großen Schaufenstern neben der Straße ausgestellt. Natürlich nur die feinsten Stoffe und Pelze für Frau und Mann von Welt. Was Eris dazu brachte, einen Moment die vielen Leute etwas genauer zu betrachten. Es war eine bunte Mischung aber der Trend ging eher zu den gut betuchten Bürgern und Reisenden. Frauen waren in edle Kleider gehüllt und behangen mit Schmuck, während Männer ihre Anzüge zur Schau trugen - samt Krawatte und Zylinder. Manche sogar mit baumelnder Taschenuhr oder dezentem, goldenen Ring um den Finger. Die Stadtwache war zum Glück stets anwesend, sodass ständige Übergriffe und Diebstähle zum Großteil verhindert werden konnten.
Eris betrachtete wieder die Stände und Geschäfte. Das Angebot war überwältigend. Ein Geschäft bot exotische Früchte vom Inselkönigreich Rho'tis an, zum Beispiel rote, runde, fast durchsichtige Früchte, die mit irgendeinem Nektar gefüllt waren. Gelbgrüne, von einer fleischigen Hülse umgebene Samen, die aus Sesbel stammen sollten. Ein anderes Geschäft bot magische Waren an. Von einfachen Foki, die die Konzentration stärken sollten, über Meyleid-Steine, die zur Speicherung von Mana genutzt werden, bis hin zu komplexen, magischen Waffen war dort alles zu haben. Rechts von Eris wurden verschiedene Tiere verkauft. Nager, die als Haustiere gehalten wurden, Jagdhunde und sogar ein Gha'kin, ein fast ein Meter großer, farbenfroher Vogel mit scharfen Schnabel waren nur einige der in Käfige gesperrten Lebewesen, die sich großem Interesse erfreuen durften. Schmuck und Waffen in jeglicher Ausführung wurden genauso angeboten, wie etwas zu Essen zum Mitnehmen. Es war ein bisschen überwältigend und Eris würde hier Stunden verbringen können, wenn sie denn wollte.

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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse Empty Wonton

Beitrag von Netade am Fr Nov 30 2018, 14:53

Netade / Wonton

Sie, Wonton hörte zu, was Bar'tin zu sagen hatte. Das der Gezeichnete in seiner Art etwas bärbeissig und rustikal war, daran hatte sie sich gewöhnt, es gehörte zu ihm, irgendwie. Trotzdem schaffte er es immerwieder sie zu überraschen, wie gerade jetzt, als er ihr 'sanft' auf die Schulter klopfte. Die junge Frau machte einen Satz vorwärts, hatte damit nicht gerechnet. "Selbst herausfinden, hm, ja, das mache ich Bar'tin." Sie lachte. "Kein Grund sich zu entschuldigen wegen des komischen Vogels, ich versteh' schon wie Du es meinst. Ja, ich bin schon ein komischer Vogel und wenn das hier keine Probleme macht, bin ich nur froh darüber." Mit ihren dunklen Augen schaute sie ihn dankbar an. "Nein, ich wollte auch nicht geschmuggelt werden, naja manchmal schon und dann auch wieder nicht. Es ist... ist kompliziert, aber ich weiß, dass Du es verstehst und das hilft mir mehr als Tausend Taten." Die sorgenfeie Art von Bar'tin war für sie ein Fels in der Brandung, der ihr Sicherheit gab in dieser ihr neuen Welt.

Die Lacretas gingen ihren eigenen Weg, wie Wonton erkennen konnte, denn die Massen liefen geradeaus weiter. Für sie war es ohnehin gewöhnungsbedürftig gewesen, sich mit den Tieren in einem Karren fortzubewegen, doch das diese nun selbstständig ein Ziel ansteuerten, ging über ihren eigenen Erfahrungsschatz hinaus. Es war nur gut, dass Bar'tin es ihr erklärte.

Ein Kopfnicken von ihr. "Bezahlen, ja, sicher, tue das nur. Ich werde hier..." Wonton schluckte, schüttelte dann den kopf. "Nein, ich... ich gehe zum Tempel." Man konnte ihr aufgrund der Körperhaltung ansehen, wie schwer es ihr viel sich diesen Ruck zu geben. Doch was zählte war der Ruck selbst. "Es ist ja auch nicht mehr so weit bis dahin..." Wonton sprach es selbst mehr zu sich, wandte sich zu Bar'tin um. "Wir treffen uns dort, ja? Bis gleich." Die junge Frau zupfte an ihrer Klleidung und ging dann, durchaus ein wenig steif in Richtung des Tempels, tauchte in der Menge unter, drehte sich nicht einmal um, wohl deshalb, weil sie sonst zu Bar'tin zurück gerannt wäre.

Das Gebäude war beeindruckend, die großen Stufen vor dem Portal, das hoch in den Himmel aufschießende Gebäude, all die Verziehrungen und Schnörkel und Gargylen und dann noch die Meisterwerke von hohen, schmalen Fenstern die bildlcihe Darstellungen aus dem Glaubensbekenntnis der Welt und der Götter wiedersiegelten. Wonton war nicht so beeindruckt wie die anderen, dennoch erklomm sie Stufe um Stufe mit Ehrfurcht, bis zum großen doppelflügligem Hauptportal. Zur Rechten wie zu Linken standen zwei Ambacti in vollem Putz, wie in alter Zeit. Ein Priester in vollem Ornat grüßt die eintretenden und bittet um Spenden. "Bei den Sechsen!" Durchfuhr es Wonton, ihr würde nichts erspart bleiben. Ihren Mut wieder zusammensuchend ging sie getragenen Schrittes auf den Priester zu. "Die Sechse zum Gruße, oh ehrwürdiger Wissender." "Die Sechse grüßen Euch Kind. Wir alle sind ihre Kinder. Was ist Dein Begehr?" Der Priester musterte sie. "Kein Kind der Götter bedarf einer Maske, Kind, komm, lege sie ab, wie alle Last auf Deinen Schultern. Spüre die Erquickung." Ihr Herz schien für einen viel zu langen Moment still zu stehen. "Bitte, ehrwürdiger Gläubiger, lasst mir meine Maske..." Doch der Priester hatte schon seine Hände nach ihr ausgestreckt. Wonton ließ es geschehen, war nicht fähig sich dagegen zur Wehr zu setzen. "Ohh..." Entfuhr es dem Priester, als er sie nun so sah wie sie war. "Bei den Sechsen, das ist... ist ungewöhnlich, Kind." "Ich... ich mö... möchte, zu Yherakine beten und sie um Hilfe und Beistand bitten." Der Priester nickte, reichte ihr stumm die Maske und schritt voran.

Er führte sie abseits des Hauptbesucherstroms, führte sie zu einem der Teile des Tempels wo die Räume für Andachten waren. "Wenn Du der holden fröhnen und ihre Liebe erwidern und genießen möchtest, so sende ich Dir einer und eine der Ihren." Es klang so unendlich verlockend, doch sie schüttelte den Kopf. "Dafür bin ich noch nicht bereit, ehrwürdiger Gläubiger." Der Mann nickte, öffnete den Raum mit seinem Schlüssel. "Dort wird nur sein, was Du mit hineinnimmst, Tochter." Der Priester hatte den Ohrstecker, die Glefe, eines der heilgen Zeichen der Yherakine, entdeckt und wies ihr den Weg hinein. Langsam, Fuß vor Fuß setzend, betrat sie den Raum der Andacht. Das Licht umspielte sie, ließ Bilder entstehen von denen niemand sagen konnte ob sie wahr waren. Wonton blieb vor dem Stein der Andacht und der Statue der Erinnerung stehen, ging auf die Knie und legte sich dann bäuchlings auf den Boden, die Arme flehend im Gebet vorangestreckt.
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Beitrag von Awa am So Dez 02 2018, 21:33

Talon ist geübt darin seine Umgebung so weit in den Hintergrund zu schieben, dass es für ihn erträglich ist. Menschenmassen sind normalerweise die Horrorvorstellung schlecht hin, so viele potentielle Menschen oder andere Wesen, die einen in ein Gespräch verwickeln können oder gar noch schlimmer: Man könnte ineinanderlaufen und man müsse sich auch noch entschuldigen. So hat er es auch schon oft auf dem Markt gemacht, als er in seiner Heimatstadt alle paar Tage neue Vorräte gekauft hatte. Deswegen sind ihm die Blicke nichts Neues, auch das Getuschel hinter seinem Rücken nicht.

Der Gedanke, dass sich jemand oder etwas an Evelyn vergreifen könnte, kommt ihm gar nicht erst. Vielleicht weil er sich eine solche Untat nicht vorstellen könnte. Immerhin ist sie am besten bei ihm aufgehoben. Denn er weiß am besten, welche Wartungen sie regelmäßig brauch und wie ihre Launen sein können. Evelyn hat nämlich die Angewohnheit gerne mal in wichtigen Momenten immer das dritte und 4 Bein nicht mehr bewegen zu wollen und schleift diese nur mit. Doch momentan tut sie ihre Aufgabe ganz gut und klackert nur mit ihren metallischen Spitzen auf den Steinen. Talon hat auch gerade eher den Blick auf die verschiedenen Schiffe und ihre mechanischen Besonderheiten. In seiner Heimatstadt gab es keinen Hafen und Schiffe sind für ihn noch etwas Neues. Zwar gab es ab und zu dort auch mechanische Kostbarkeiten zu betrachten, aber nie in einer Dimension eines Schiffes. Sein Blick fällt jedoch immer wieder auf das Schiff, dass durch Magie angetrieben werden musste. Er bleibt vor dem Schiff stehen und blickt ziemlich lange auf die glänzende Haut. Er reckt ab und zu seinen Kopf, um eine Spiegelung zu erhaschen. Er schielt auch ab und an zu den Wachen, blickt aber schnell weg, wenn sich die Blicke kreuzten. Er sieht zur Seite zu Evelyn, als würde er auf eine Antwort ihrerseits warten. Doch mehr als ein leises Surren der Zahnräder war auch nicht zu hören. Doch Talon hat wohl…irgendwas…verstanden. Er wartet noch etwas und als die Wachen gerade in einem toten Winkel zu ihm stehen, geht er schnell an die Reling und streckt sich so weit vor um die Schiffswand berühren zu können. Er muss ziemlich auspassen, nicht selbst in das Wasser zu fallen. Sein Herz pocht auch bis zum Hals. Eine kurze Berührung reicht ihm jedoch und er stellt sich schnell zurück. Seine Körperhaltung ist jedoch ab nun ein offenes Buch. Steif und verdruckst tut er unschuldig. Er grinst aber leicht verstohlen zu Evelyn rüber. Keine große Sache, aber für Talon war das gerade ein riesen Ding. Er hätte sich sowas eigentlich nie getraut. Aber für die Wachen sollte er nun ziemlich suspekt rüber kommen….
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Beitrag von Kitty am So Dez 02 2018, 22:13

Die junge Frau taucht ganz ein die Bunte Welt von turul. Von den durchsichtigen Früchten kauft sie zwei Stück und aß eine während sie die Menschen betrachtete. In kleinster weiße wirkte sie dadurch aufdringlich oder unverschämt. Wenn sich Blicke trafen lächelte sie freundlich und nickte ein „guten Tag“. Der magische Schnickschnack der in der Auslage angeboten wurde, bei dem sie kurz stehen geblieben war, lockte allenfalls Touristen-Magier an. Wahrer glaube ließ sich nicht von einem warentisch laufen. Eris ging weiter. Die Frucht längst verspeist, hatte sie sich nicht weit von dem Tier-Händler auf einer Bank neben einer Laterne niedergelassenen. Ihre Tasche platziere sie auf ihrem Schoß und seufzte sichtlich die Situation genießend. Hinter ihr erstreckte sich ein weiter Platz auf dem ein großer Brunnen in der Mitte gebaut worden war. Wasserspiele erfreuten die Touristen, verschiedene Cafés und Restaurants hatten ihre Tische perfekt platziert und nicht weit entfernt ragte das imposante Gebäude Taklils Jünger über den Dächern empor. Bald war es an der Zeit.

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Beitrag von Thorgrimm am Mi Dez 05 2018, 06:13

Netade / Wonton

Ein bisschen zögerlich betrat Wonton den Tempel der Sechs. Eigentlich besaß das Pantheon sieben Götter aber da Lhorrc für Tod und Zerstörung bekannt war, gestand man ihm keinen Platz in Tempeln ein. Es war eine deutliche Nachricht an ihn, denn wie jeder wusste, existierten die Götter wirklich und mischten sich von Zeit zu Zeit auch in die Angelegenheiten der Bewohner Prim Ultems ein. So waren es nur die sechs Hauptgötter, die in den meisten Tempeln angebetet wurden - auch wenn es geringere Wesenheiten gab, die in manchen Teilen der Welt mit den Göttern gleichgesetzt wurden. Doch die Macht und den Einfluss dieser Sechs wurde von keiner anderen Wesenheit überschritten. So war der Tempel ein großes, hohes Gebäude in Form eines Sechseckes, wobei jeder gleichgroßer Abschnitt einem der Götter gewidmet war. Direkt im Zentrum des Tempels stand eine breite Marmorfigur, die man in dieser Art auch in anderen Teilen der Welt finden konnte. Lortor und seine Schwester Yherakine standen in der Mitte nebeneinander, während neben ihnen Innay, Taklil und Ozrum standen. Über ihnen thronte die flammende Gestalt von Rheba, der sie wie ein Vater umarmte. Es war üblich, sich zumindest kurz vor dem Bildnis zu verbeugen, auch wenn man gekommen war, um zu einem bestimmten Gott zu beten.
Nachdem der hiesige Priester die grünhäutige Frau zu einem abgelegenen Raum geführt und allein gelassen hatte, konnte diese sich ganz auf das Gebet an Yherakine widmen. Jeder Gott hatte in einem Tempel der Sechs einen eigenen Abschnitt samt Gebetsraum, sodass sich Gläubige in Ruhe dort hinknien und beten konnten. Ein hohes Fenster spendete Licht, während an den Wänden Bildnisse Yherakines hingen, die sie in verschiedenen Situationen zeigte. Ein Bild zeigte die Göttin in Streit mit ihrem Bruder Lortor, während ein anderes sie wie eine aufmerksame Mutter auf eine Gruppe von Leuten herabblicken ließ. Doch auch ihr Beschützeraspekt wurde nicht ausgelassen und in einem Gemälde verewigt, in dem sie mit glänzender Glaive gegen eine dunkle Masse, vermutlich Lhorrc selbst, antrat. Es gab einige Bänke und Blumen in dem Raum, die einen angenehmen Geruch spendeten. Ein großes Bildnis der Göttin selbst, nahm den Hauptteil einer Wand ein. Eine menschliche Frau, ungefähr um die vierzig Jahre alt, die in eine weiße Robe gehüllt war. Sie breitete willkommend und mütterlich ihre Hände zu einer Umarmung aus. Ein freundliches Lächeln lag auf ihrem Gesicht. Aufmerksamen Beobachtern fiel auch auf, dass sich die Robe im Bauchbereich ziemlich spannte. Yherakine wurde als Göttin der Liebe, der Familie und Geburt fast immer schwanger dargestellt. Trotz dem durchaus friedlichen und freundlichen Ausdruck lag die Glaive der Göttin griffbereit direkt vor ihr auf dem Boden.
Lange blieb Wonton in ihrem stummen Gebet aber nicht alleine. Bar'tin wusste von ihrem Glauben und so fiel es ihm nicht schwer, sie in dem abgelegenen Raum zu finden. Trotz seiner sonst so unbekümmerten und etwas groben Natur, blieb er hier im Tempel respektvoll und schlich sich fast schon den Raum hinein. Erst als Wonton fertig war, sprach der Gezeichnete sie an. "Kann man fast nicht glauben, dass Yherakine und Lortor Geschwister sind. Die Götterbestie macht sich nicht viel aus Gebeten. Glaub ich zumindest." Er kratzte sich etwas unter seinem Bart. "Dafür ist es Brauch, ihr Dinge zu opfern. Als ich noch bei meinem Clan gelebt habe, haben wir nach einer Jagd immer erst Lortor den besten Teil geopfert. Das Herz zum Beispiel. Wenn du an Wegen einen Stock mit Tierschädeln und einer Schale siehst, ist das ein Opferschrein für Lortor." erklärte der Gezeichnete. Er lehnte sich gegen die Wand neben der Tür. "Bist du bereit zu gehen oder willst du noch was machen, bevor wir in die Stadt gehen?"




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Das Metall, aus dem das Schiff gebaut worden war, war tatsächlich so glänzend, dass sich Talon darin etwas verzerrt sehen konnte. Entweder war es auf Hochglanz poliert worden oder es sah von Natur aus so aus. Zumindest schien es sehr rein zu sein und auch dieses leichte Glühen war sehr ungewöhnlich. Dieses Schiff war wirklich etwas Besonderes - alleine schon wegen den Materialien, aus dem es bestand. Der junge Bastler war so neugierig, dass er sich nicht zurückhalten konnte und so einen Moment abpasste, an dem die beiden Wachen nicht in seine Richtung blickten. Sofort lehnte er sich nach vorne und berührte das Metall. Zu seiner Überraschung fühlte es sich... warm an. Metall sollte nicht warm sein, das wusste er. In seinem Kopf rumorte es und er kam schließlich zu dem Schluss, dass es an der Magie liegen musste, die das gesamte Ding erfüllte. Er wusste ja bereits, dass diese gesamte Schiffkonstruktion eigentlich nicht schwimmen können dürfte - es wurde also auch hier mit Magie nachgeholfen. Anscheinend waren die magischen Kräfte, die dafür nötig waren, so mächtig, dass sie das Metall des Schiffes erhitzten. Wahrscheinlich täte Talon nichts lieber, als in den Maschinenraum zu gehen und sich selbst davon zu überzeugen, was für diese Kräfte verantwortlich war.
Ob er allerdings jemals dazu kommen würde, war fraglich. Vor allem als sich eine der Wachen näherte und ihn genau betrachtete. Es war ein recht junger Mann, vielleicht Mitte Zwanzig, der sich hinter der ledernen Uniform versteckte. Die Uniform selbst war in perfektem Zustand - weder Dreck, noch irgendwelche Schäden waren zu sehen. Sie lag perfekt an und wirkte sehr dick. Wahrscheinlich war sie noch durch irgendein Material verstärkt. Ein dicker Kragen, der voller technischen Spielerein schien, umgab den Hals der Wache. Ganz beiläufig nahm der Mann seine Waffe in die Hand. Ein bronzener Speer, der jetzt, wo Talon ihn etwas aus der Nähe betrachten konnte, einige dünne Spalten und Löcher aufwies. Generell wirkte die Ausrüstung der Wache nicht sehr bedrohlich aber Talon, der ein Gespür für alle mechanischen Dinge hatte, wusste, dass mehr darin steckte als man auf den ersten Blick sah. "Gibt es einen Grund, warum sie hier so herumlungern? Wenn sie kein Anliegen haben, möchte ich sie bitten, sich vom Schiff zu entfernen." Die Wache blieb freundlich aber die beiläufig gehobene Waffe und die dennoch deutlichen Worte, sprachen eine andere Sprache.




Kitty / Jane "Eris" McGreth

Jane konnte sich einige Moment ungestört auf der Bank ausruhen und dabei ganz beiläufig die Stadt und das wirre Treiben auf sich wirken lassen. Sie blickte sich um und entdeckte sogar bereits eines der Gebäude von Taklils Jüngern. Sie hatte einige grundlegende Informationen über die Gilde bekommen und wusste, dass ihr Symbol das von Taklil selbst war - ein aufgeschlagenes Buch. Während sie so dasaß und die Umgebung und Leute beobachtete, konnte sie hier und da auch einige Mitglieder der Gilde sehen, die ganz offen mit einem Anstecker der Jünger herumliefen. Das war generell keine Seltenheit aber hier in Turul waren die Mitglieder der Gilde besonders präsent. Da man auf als Mitglied auf dem Gildengelände wohnte, war es also naheliegend, dass die Männer und Frauen in ihrer Freizeit durch die Stadt wanderten und sich vor allem hier auf der Handelsstraße die Zeit vertrieben. Während Jane so dasaß und alles in sich aufnahm, saß sich eine Favilladame neben sie.
Sie musste etwas über einen Meter groß sein - ihre Füße berührten nicht einmal den Boden. Sie trug ein breites, blauschwarzes Kleid, welches an ihren Schultern endete und von dort fast direkt in schwarze Satinhandschuhe überging. Ihre blutroten Haare waren in einem Zopf zusammengebunden und hingen ihr fast bis zur Hüfte herab. Schmuck und Perlen waren in ihre Haare eingeflochten und sie trug dazu eine Perlenkette. Eine Zeitlang blieb die Favilla einfach neben Jane sitzen, bis sie diese ansprach. "Ich spüre, dass sie magisch begabt sind." eröffnete sie frei heraus. Ihre Stimme war weich und angenehm. "Ich habe gesehen, dass sie den Läden, die magische Gegenstände verkaufen, keine großen Blicke gewidmet habt. Ich kann mir denken, dass sie richtige Qualität wollen." Endlich drehte sich die Favilla zu Jane um und sah sie durchdringend mit ihren glühenden Augen an. Fast schon hypnotisch. Dabei wurde Jane klar, dass Favilla von Natur aus magisch sehr begabt waren. Es war also nicht verwunderlich, dass sie wusste, dass auch Jane Magie beherrschte. "Ich suche mir meine Kunden selbst aus. Wenn sie Interesse haben, kann ich ihnen meine Auswahl an Waren zeigen. Ich bin sicher, dass sie etwas finden, dass ihre Zeit wert ist" Die Stimme und der Blick der Favilla waren wie verzaubernd und je länger Jane in der Anwesenheit der Frau war, desto mehr verspürte sie den Wunsch, sich die magischen Waren anzusehen. Wer sich seine Kunden selbst aussuchte, musste ja schließlich einzigartige Waren besitzen, oder nicht? Eine Gelegenheit, die sie sich nicht entgehen lassen durfte.

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Beitrag von Netade am Do Dez 06 2018, 20:05

Die junge Frau erhob sich langsam, nachdem sie das Eintreten Bar'tins wahrgenommen hatte. So entspannt hatte er sie noch nie gesehen, es war so, als wäre alles gut, sie normal und nicht grünhäutig. Sie nickte. "Bar'tin, ich mit Yherakine aufgewachsen, alles was ich bin, bin ich durch sie. Ich glaube fest daran, dass sie es akzeptiert, wenn jemand an einen anderen Gott der Sechse glaubt. Danke, dass Du Dein Wissen und Brauchtum zu Lortor mit mir geteilt hast." Sie sog die Luft ein, schloß dabei die Augen, als der Gezeichnete weiter sprach, sie fragte ob sie hier noch etwas tun wollte bevor sie in die Stadt gehen würden. Auf ihrem Gesicht war ein verschmitztes und auch schüchternes Lächeln. "Ja und nein, Bartin, ich könnte der Göttin noch dienen, damit andere einswerden mit ihr. Zuvor hatte ich für eine lange Zeit nicht einmal meht im Traum daran gedacht es zu tun..." Sie öffnete ihre Arme, drehte sich spielerisch leicht um die eigene Achse. "... all dies hier, Ihre Nähe, haben mich daran denken lassen. Aber nein, Du hast lange genug auf mich gewartet und wir wollen ja noch zum Quartier von Takills Jüngern. Und neugierig bin ich auch, wie die Stadt so ist."

Gemeinsam mit Bar'tin schritt sie durch die heiligen Hallen des Tempels der Sechs, ihre Maske in der Hand haltend. Als sie die schwangere Priesterin entdeckte, ging sie zu ihr hinüber, kniete nieder und küßte den Bauch. "Möge die Göttin Euch und die Frucht Deines Leibes und der Liebe stets beschützen. Die Augen der Priesterin strahlten. "Erhebe Dich Kind. Möge die Göttin Dir Deinen Segen vergelten. Gehe in Frieden.""Danke, Wissende der Liebe." Langsam erhob sie sich und ging zu Bar'tin wieder hinüber. Ihre Augen waren feucht. Sie laß die Frage in seinen Augen, schnuffelte. "Ja, ich heule... aber vor Freude. Niemand hier sieht mich als ein Monster und verspottet mich, das rührt mein Herz."

Kurz bevor sie ins Freie tritt, setzt sie ihre Maske wieder auf. "Was für ein Anblick, das Gebäude dort, das was glitzert, ist dass das Gebäude der Jünger, Bar'tin?"

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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse Empty Re: Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse

Beitrag von Awa am Do Dez 06 2018, 20:24

Eigentlich wollte Talon noch einige Minuten länger noch etwas treudoof dreinblickend, das Schiff anstarren…doch als die Wache ihn ansprach rutschte sein Herz in den Keller und ein Frosch springt in seinen Hals. Fast schon wie ein Kind, das dabei erwischt worden war etwas Verbotenes zu tun, blickte er hoch zur Wache. Sein Gesicht fühlt sich furchtbar warm an. Es wird auch ziemlich rot. Er wurde ertappt, bemerkt und angesprochen. Wie peinlich…wie soll er da nur rauskommen? Er ist so sehr aufgeregt im Moment, dass er die technischen Spielereien der Ausrüstung nicht bemerkt. Er hätte sicherlich noch mehr Schlüsse irgendwie ziehen können.

Eh….Ich…eh Er geht ein, zwei Tappelschritte zurück. Gerade so viel, das Evelin ein Beinchen anhebt. Ich…habe gar kein Anliegen. er dreht sich ab, nimmt aber dann noch mal seinen Mut zusammen.   Die Gilde…wo finde ich… er bringt den Satz jedoch nicht zu ende. Denn er hat beschlossen genug geredet zu haben und blickt der Wache entgegen. Er schaut jedoch arm drein, als würde er um sein Leben bangen müssen.
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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse Empty Re: Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse

Beitrag von Thorgrimm am So Dez 16 2018, 04:44

Netade / Wonton

"Es gibt zwar immer wieder Streit zwischen Yherakine und Lortor aber sie sind Geschwister. Das ist normal - ich habe es ja vor einigen Jahren auch in meinem Clan erlebt." Er winkte mit einem Grinsen ab. "Ich glaube auch, dass sie andere Gläubige akzeptieren. Die Götter sind zum Glück nicht wirklich verfeindet." Zu ihren nächsten Worten hatte der Gezeichnete nichts zu sagen aber es war klar, dass dem Mann einige Worte auf der Zunge lagen. Er beließ es allerdings dabei, eine Augenbraue hochzuziehen und zu Nicken. Er verbeugte sich leicht vor der Priesterin und ging weiter auf den Ausgang zu.
Erst als sie ein Stück gegangen waren und Wonton ihre Gefühle nicht zurückhalten konnte, klopfte Bar'tin ihr leicht auf die Schulter. "Na, na, ist ja schon gut. Die Tempel und ihre Priester sind bekannt dafür, niemanden wegzuschicken. Es gehört zur Religion, jeden Gläubigen aufzunehmen und ihn gut zu behandeln. Schließlich ist nur ein Gott wirklich unser Feind - die anderen unterstützen und helfen uns. So handeln dann auch ihre Priester." Doch der Gezeichnete hatte auch einige andere Worte für die Frau übrig. "Gewöhne dich aber nicht zu sehr daran." warnte er. "In den Tempeln und bei Taklils Jüngern wird man dich gut behandeln aber der Rest... naja da kann ich nichts versprechen. Turul ist da noch eine Ausnahme, weil es hier so viel Exotisches gibt aber gewöhne dich nicht daran. Es gibt genügend Orte auf dieser Welt, wo man dich weiterhin verspotten wird." Er sah sie etwas entschuldigend an. "Tut mir Leid aber ich halte nichts davon, dir falsche Hoffnung zu geben."
Wieder im Freien angekommen, sah sich Bar'tin nach dem glitzernden Gebäude um. Währenddessen schüttelte er aber schon mit dem Kopf, ohne es überhaupt gesehen zu haben. "Nein. Die Gilde und seine Gebäude kann man von hier aus noch nicht sehen." Schließlich entdeckte er das Gebäude. "Hmm..." machte er nachdenklich. "Ehrlich gesagt keine Ahnung was das ist. Hatte nie das Interesse, mich darüber zu informieren." Ein spitzer Turm ragte über die Stadtmauern. Im Sonnenlicht glänzte und glitzerte er wie verrückt - vermutlich bestand er komplett aus Glas. "Wir haben noch Zeit. Wenn du willst, können wir ihn uns ansehen gehen." schlug er vor.





Awa / Talon Imka

"Ist das so?"
fragte die Wache wenig beeindruckt, als der junge Mann sagte, er habe kein Anliegen. Sie nahm Talon genau unter die Lupe und ließ ihren Blick auch über die mechanische Spinne gleiten. Die angefangene und angedeutete Frage schien Talons Gegenüber entweder nicht gehört zu haben oder bewusst zu ignorieren. In der Zwischenzeit hatte auch der zweite Wachposten von der Unterhaltung Wind gekriegt und sich langsam genähert - ohne jedoch die restliche Umgebung aus dem Auge zu verlieren. "Interessante Maschine, die sie da haben." sagte die bereits bekannte Wache neutral. Der junge Mann ließ seine Waffe los und trat noch einen Schritt auf Talon zu. Plötzlich grinste er. "Hätten sie nicht Interesse daran, sich mit meinem Vorgesetzten darüber auszutauschen? Er sucht immer nach Unikaten wie diesem." Es lag nicht direkt eine Drohung in den Worten aber das Grinsen wirkte irgendwie falsch am Platz. Wie aus dem Nichts fuhr kurz darauf eine kleine Rampe aus dem Schiff heraus und verband dieses so mit dem Steg. Ohne Geräusche hatte sich das Metall einfach bewegt und in eine Rampe verwandelt - als würde es aus einer Flüssigkeit bestehen. Doch Talon wusste, dass es ihn ohne Probleme halten und sich dabei außerdem sehr fest anfühlen würde. "Bitte." sagte die Wache und zeigte einladend auf die Rampe.

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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse Empty Re: Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse

Beitrag von Awa am So Dez 16 2018, 13:23

Talon wusste nicht so recht, was er von dem Angebot halten sollte. Er blickt zu Evelyn hinunter und runzelt die Stirn. Sein Vorgesetzter sucht nach Dingen, die wie Evelyn zu sein scheinen? Selbstgebaute Maschinen? Spinnen? Auch wusste er nicht so recht, wie er es einzuschätzen hatte. Will man nur einen Blick auf Evelyn werfen? Zum Verkauf steht sie definitiv nicht. Evelyn ihm abzukaufen, haben sich schon ganz andere die Zähne daran ausgebissen.

Er blickt auf den Steg und dann langsam hoch zur Wache, mit dem etwas dämlichen Grinsen. Sein Stirn ist weiterhin gerunzelt. Er dürfte aber das Schiff betreten und vielleicht ist der dann gar nicht mehr weit vom Maschinenraum entfern. Aber sich dafür womöglich in Gefahr zu begeben. Nicht nur sich, sondern auch Evelyns Leben zu gefährden? Er blickt zu Evelyn herunter. Nein, wer weiß schon, was die auf dem Schiff alles mit ihr vorhaben könnten. Dafür liebt er sie zu sehr, um seinen eigenen Gelüsten nachzugehen. Auch wirkt Evelyn so, als würde sie das auch für keine gute Idee halten. Evelyn steht nicht zum Verkauf und sie will es auch gar nicht. Wenn... der Satz hat mutig begonnen, doch irgendwie ging ihm schon schneller die Puste aus, als Gedacht. ...euer Vorgesetzter Interesse hat, darf er sich Evelyn anschauen. Dann muss er zu mir kommen. hat er das gerade gesagt? Sein Gesicht wird ziemlich warm und seine Wangen werden sicherlich rot glühen. Man ist das unangenehm, eigentlich will er das doch gar nicht.
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Beitrag von Netade am Mo Dez 17 2018, 14:21

"Ich weiß, Bar'tin." Sie schaute in die Ferne um zu kaschieren, das Tränen in ihren Augenstanden. "Es war für den Moment... es fühlte sich so leicht an, unglaublich leicht, wenn auch nur für einen Moment. Aber Du hast Recht, ich will nicht eine Gefahr für mich und Dich sein, niemals." Wonton legte die Maske wieder an und zog die Kapuze über. "Wenn das Gebäude auf dem Weg liegt, können wir es gerne uns anschauen, falls nicht macht das nichts, wir sind hier, um zu den Jüngern zu gehen und dort Einlass zu finden. Alles andere ist nicht so wichtig." Ein Achselzucken, ein Schnuffeln und sie war abmarschbereit. Ihre Handschuhe verbargen die die Farbe ihrer Haut und die künstliche Hand. So ganz hatte sie sich noch immer nicht daran gewöhnt. "Wer bin ich? Bin ich noch ich? Was bin ich?" Sie hielt inne, blickte nach vorne. "Lass uns gehen Bar'tin, wer weiß wann wir bei den Jüngern ankommen, die Stadt ist riesig."

Ihr wachen Augen nahmen die Wesen wahr, die ihnen entgegen kamen in den Straßen. Diese Stadt war eine Art Schmelztiegel, hier schien jegliche Art von Wesen zu sehen. Es war so anders hier von da wo sie gelebt hatte. Hier schienen ihr die Wesen frei zu sein, dafür waren sie hektischer, geschäftiger. Hier und da hörte sie Lachen, ja sogar das von Kindern. Auch wenn es keiner sehen konnte, ihre Gesichtszüge wurden weicher. Lachen war ein Lebenselixier. Ihr Blick fiel auf den kleinen Jungen, der mit großen Augen auf einem der Marktstände stand und ein ihnen entgegenkommendes Fahrzeug neugierig beäugte. Woton betrachtete ebenfalls dieses Konstrukt, das doppelt so hoch war wie sie selbst. Die Vorderräder waren riesig, überragten noch das Fahrzeug, ganz im Gegensatz zu den Hinterrädern die nicht einmal halb so groß wie sie selbst waren. Dann gab es noch weitere Sätze, die nicht als Ersatz, sondern als Unterstützung gedacht waren, jedenfalls stellte sich Wonton dies so vor. Solche 'Monstren' gab es nicht auf den fliegenden Inseln. Die Gefährte dort, jedenfalls die sie gesehen hatte, waren bei Weitem filigraner gewesen, nicht so grob konstruiert und meist war ihnen mit Magie ein Lebenshauch gegeben worden.

"Bar'tin, sieh nur, dort, an dem Stand, da wo der kleine Junge steht, könnten wir etwas zu Essen kaufen, wenn das für Dich in Ordnung ist und Du noch Geld hast um es zu bezahlen." Sie selbst hatte nicht eine Münze in der Tasche.
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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse Empty Re: Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse

Beitrag von Kitty am Di Dez 18 2018, 08:15

Eine Favilla. Jane war so überrascht angesprochen zu werden, dass sie die kleine Frau erst mal mit offenem Mund anstarrte, währende diese ihr Angebot unterbreitete. Jane hatte viel über diese Wesen gelesen, die nach dem Krieg einfach da waren. Nirgends gab es einen Hinweis wie sie erschaffen worden waren oder warum. Es heißt sogar, sie wüssten es selbst nicht einmal. Als die glühenden Augen der kleinen Favilla sich fragend und fordernd auf die Haut von Jane brannten, klappte sie ihren Mund zu und begann breit und freundlich zu lächeln. „Die Gunst der sechs götter sei mir gegeben.“ Pries Jane vielleicht ein wenig zu enthusiastisch, ihr Glück mit einer Favilla reden zu können an. „Ja, ihr seid eine gute Beobachterin und euer Name und ebenso euer Angebot interessieren mich.“ Jane war nicht dumm, vielleicht ein wenig naiv und zu neugierig, aber sie wusste einem Wesen wie den Favilla war jegliche Spitzfindigkeit, ein für sich selbst lukratives Geschäftes abzuschließen zuzutrauen, bei dem der Geschäftspartner vielleicht mit einem nicht so ganz so zufriedenstellenden Ergebnis heraus kam.

Die Magierin stand auf und legte ihren Bo-Stab, der an ihrer Schulter gelehnt hatte, auf den Rücken und nahm ihre Tasche in die linke Hand. „Mein Name ist Eris.“ Stellte sich Jane kurz vor. Eris war einer der vielen Namen die sie sehr gern benutze wenn sie im Auftrag von Fornix10 unterwegs war. Hinter Eris verbarg sich ein Niemand, eine Person mit perfekter Kindheit und reichen Eltern, die ihren magiebegabten Schatz an eine der Magierschulen geschickt hatten. Mit einer eleganten Handbewegung forderte sie die Favilla auf voran zu gehen.

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Beitrag von Thorgrimm am Do Dez 20 2018, 04:27

Awa / Talon Imka

"Sie will nicht verkauft werden?" fragte die Wache belustigt. Das unheimliche Grinsen wurde bei den Worten noch breiter. "Nun, vielleicht möchte mein Vorgesetzter ihre Maschine selbst befragen." Talon konnte sich nicht ganz sicher sein, ob die Worte ernst gemeint waren oder ob er gerade auf den Arm genommen wurde. Eine normale Reaktion auf die Tatsache, dass er seine Spinne als mehr als nur eine Maschine sah, war das aber nicht. Die Wache sprach aber nicht spottend oder sarkastisch. Ganz langsam setzte sich der uniformierte Mann in Bewegung. "Wissen sie, mein Vorgesetzter ist es nicht gewohnt, dass ihm solche Gelegenheiten entgehen oder ihm Wünsche ausgeschlagen werden."
Mit einem Mal sprang der Wachmann vom Schiff auf den Steg und war Talon nun sehr nah. Nicht nur das, er blockierte auch noch den Steg und damit den Fluchtweg. War die Situation vorher nur unangenehm und etwas seltsam gewesen, so war sie jetzt gefährlich geworden. "Ich muss darauf bestehen, dass sie auf das Schiff gehen und zumindest mit ihm reden." Der Speer in der Hand der Wache leuchtete an den Schnittstellen und Löchern auf. Das Metall verschob sich, rückte zur Seite und formte die Waffe fast neu. Aus dem unscheinbaren Speer war nun eine breite, leuchtende Waffe mit drei Spitzen, wie ein Dreizack, geworden. Talon spürte, dass die Waffe nun einsatzbereit war - was auch immer das genau bedeutete. "Ich verspreche ihnen, dass sie nicht in Gefahr sind und man sie nicht dazu zwingen wird, die Maschine zu verkaufen." In der momentanen Situation schien er diese Worte allerdings nicht ernst nehmen zu können. Die andere Wache beobachtete nur und die restlichen Leute am Hafen, schienen nichts zu sehen oder sich nicht einmischen zu wollen.





Netade / Wonton

Fast hätte Bar'tin der Frau wieder auf die Schulter geklopft. Er entschied sich letztlich für ein einfaches Nicken. "Du wirst dieses Gefühl in der Gilde wieder erleben können, da kannst du dir sicher sein." Er kannte Taklils Jünger gut genug und wusste, dass viele dort die anderen Mitglieder wie Familie behandelten - egal wie diese aussahen oder was sie früher getan hatten. Es wurde zusammengehalten. Nachdem Wonton ihre Hautfarbe wieder verborgen hatte, verließen sie zusammen den Tempel. Auf der Hauptstraße gingen sie der Stadt entgegen und kamen so allerlei verschiedenen Personen entgegen. Von einfachen Bauern, die vor der Stadt ihre Herden grasen ließen, bis über Händler, Abenteurer, juwelenbehangene Adelige und Mitglieder der Gilde war alles dabei. Niemand schenkte ihnen einen zweiten Blick. Bar'tin zeigte seine Marke vor, als sie die Wachen am Stadttor erreichten und so kamen sie ohne Probleme in die Stadt.
Schon nach wenigen Metern verwandelte sich die Straße in eine Art riesigen Markt. Egal wo man hinsah - überall waren irgendwelche Stände aufgebaut und es wurden allerlei Waren angeboten. "Hier bekommst du alles, was dein Herz begehrt. Zwar wird dich die Gilde ausrüsten aber falls du etwas Spezielles suchst, das die Gilde nicht besitzt, wirst du hier auf jeden Fall fündig. Oder du kannst einfach nur bummeln und dir unnützes Zeug kaufen." Er sprach da aus Erfahrung. Hier auf der Einkaufsstraße konnte man ganz schnell, ganz viel Geld verlieren. Es ging auch schon los, als Wonton darum bat, etwas zu Essen zu kaufen. Dabei bemerkte Bar'tin, dass auch sein Magen ganz schön knurrte. Sie hatten lange nichts Anständiges mehr gegessen. Es wurde mal wieder Zeit. "Na gut, dann komm mit." meinte er nur, als er sich dem Stand näherte. Er drückte dem freundlichen Händler zwei Münzen in die Hand und wartete auf das Essen. Kurz darauf wurden ihm zwei kleine Päckchen gegeben, von denen er eins an Wonton weiterreichte. "Movebrippchen mit gebackenen Khikos - das sind sowas wie dicke Bohnen - und Soße. Nichts Besonderes aber sehr lecker."
Während er an einem Rippchen nagte, fuhr er fort, obwohl man ihn nicht gut verstehen konnte. Manieren waren nicht so seine Stärke aber er hatte nun mal Hunger. "Wenn du in der Gilde aufgenommen bist und Zeit hast, musst du dir mal ein paar Restaurants hier angucken. Gibt da ein paar nette, wo man viel exotisches und einzigartiges Essen bekommt. Na dann, auf zu dem Kristallturm." Dieser lag abseits der Einkaufsstraße aber es war nur ein Umweg von wenigen Minuten. Es handelte sich tatsächlich um einen sehr schlanken Turm - vielleicht nur ein halbes Dutzend Meter im Durchmesser - der in die Höhe ragte. Sehr klein aber dafür umso beeindruckender. Das Erdgeschoss bestand aus weiß angestrichenem Beton aber alles darüber schien Glas zu sein. Ein Schild wies darauf hin, dass hier die Gesandten der Galathspitze untergebracht waren. "Hab ich schon mal was von gehört. Irgendein Magierorden aus dem Norden. Willst du reingehen?"






Kitty / Jane "Eris" McGreth

Die Favilla schien sich zu freuen, dass Jane das Angebot zumindest interessant fand. Sie nickte zur Bestätigung und stand von der Bank auf - obwohl es eher so aussah, als würde sie davon herabspringen, da ihre Füße ja noch nicht mal den Boden berührten. "Mein Name ist Kusera. Freut mich, sie kennen zu lernen, Eris." Die kleine Favilla zog den Handschuh ihrer rechten Hand aus und reichte der Magierin vor sich die Hand zum Gruß. Unabhängig davon, ob Jane die Begrüßung so erwiderte, zog sich Kusera den Handschuh wieder an und lief einige Schritte vor. "Folgen sie mir bitte." bat sie überflüssigerweise, da ja Jane schon deutlich gemacht hatte, dass sie folgen würde. Obwohl die Favilla so klein war, hatte sie kein Problem, die Masse an Personen zu umgehen. Niemand übersah sie oder lief in sie hinein. Man stolperte oder trat noch nicht einmal über das ausladende und breite Kleid der kleinen Frau. Ähnlich erging es Jane. Ob sie einfach Glück hatte oder war da Magie im Spiel?
Sie liefen keine fünf Minuten, bis Kusera schließlich in eine kleine Seitengasse eintrat. "Ich habe ihre Kraft gespürt." eröffnete sie, nachdem sie lange geschwiegen hatte. "Talentierte Magierinnen, wie sie eine sind, brauchen den Schrott nicht, der auf der Einkaufsstraße angeboten wird. Ich weiß, dass sie Qualität wollen und da sind sie nicht die Einzige." Die Favilla blieb vor einem unscheinbaren Geschäft stehen und drehte sich schließlich zu Jane um. "Deshalb habe ich dieses Geschäft eröffnet. Bitte. Treten sie nur ein." Bevor die Luftmagierin den Laden betrat, konnte sie einen Blick ins Schaufenster werfen. Dieses war völlig mit schwarzem und rotem Samt ausgekleidet und schwebende Kugeln aus reinem Licht sorgten dafür, dass man alles erkennen konnte. Man musste kein magisches Genie sein, um die Kraft der Artefakte hier spüren zu können. Das war keine Massenware oder irgendwelche häufig vorkommenden, natürlichen Gegenstände.
"Kommen sie herein, dann können wir uns unterhalten." Mit diesen Worten betrat Kusera ihr Geschäft und ließ ihre Kundin für einen Moment vor dem Schaufenster allein. Verschiedene Gegenstände lagen dort. Eine silberne Kette, an der mit Runen beschriftete Steine hingen. Ein ovaler Kristall, der in einem blauen Licht pulsierte. Ein Dolch, dessen Griff mit einem großen Rubin verziert war und an dessen Klinge einige undeutliche Worte geschrieben standen. Verschiedene Schriftrollen - sorgfältig gestapelt oder halb in Schriftrollenbehältern liegend. Sogar eine mit Feuer- und Eissymbolen verzierte Robe hing in der Luft. Ein unscheinbar aussehender Holzstab lag direkt neben einem guten Dutzend Steinen. Ein Blick ins Innere bestätigte, dass es dort ähnlich aussah.





Kirre / Hevven'ai

Je nach Blickpunkt war es eine lange oder kurze Reise gewesen. Hevven'ai hatte sein Ziel nun so gut wie erreicht und er wusste, dass manche Leute noch sehr viel mehr als er auf sich nahmen, um Turul und Taklils Jünger zu erreichen. Er hatte es vergleichsweise einfach gehabt und war nur einige Wochen unterwegs gewesen. Von den Wäldern in Yechos Weiten hatte er sich nur stets westlich halten müssen und war so fast gezwungenermaßen auf den richtigen Weg getroffen. Denn Turul lag so zentral, dass man es kaum verfehlen konnte. Dazu kamen noch die Berge, die man nur an wenigen Stellen überqueren konnte und man so direkt auf die Stadt zulief. Vor zwei Tagen war Hevven'ai auf einen alten Bauern getroffen, der ihn mitgenommen hatte - unter der Voraussetzung, dass er beim Ausladen half. Zum Glück hatte sich schnell herausgestellt, dass der alte Mann die Stille bevorzugt hatte und so hatten sie den Großteil der Zeit schweigend verbracht. Das änderte sich aber jetzt, denn der Bauer hörte mit dem Herumkauen auf irgendeinem Kraut auf und drehte sich zu dem Gezeichneten um.
"Wir haben den Hof gleich erreicht. Von da dauert es nicht mehr lange nach Turul. Den Rest kannst du auch zu Fuß gehen." Tatsächlich konnte Hevven'ai die Stadt bereits seit einer geraumen Zeit aus der Ferne sehen. Erste Anzeichen waren die dunklen Rauchschwaden gewesen aber nun konnte er auch Gebäude erkennen. Immer mehr Leute waren auf der Straße unterwegs, die sich in einiger Entfernung mit anderen Straßen und Wegen zu einer einzigen, massiven Handelsstraße verband. Dort waren auch erste Gebäude zu sehen. Höfe und Gasthäuser vermutlich. "Hat mich ja nicht zu interessieren..." begann der Bauer wieder. "... aber was macht einer wie du in Turul?" Er nahm kein Blatt vor den Mund. "Hab ja schon viele Gezeichnete in meinem Leben gesehen aber du..." Er sah an Hevven'ai auf und ab, schien ihn genau zu untersuchen. "... scheinst mir wilder zu sein, als der Rest. Kommst wohl aus den tiefen Wäldern, was? Hmm, Danik-dar?"
Selbst Hevven'ai wusste, dass in Danik-dar verhältnismäßig nicht nur die meisten Gezeichneten leben, sondern auch noch sehr naturverbunden. Ja, manche würden sogar sagen, dass sie sehr primitiv sind. Die Clans und Familien dort leben von und mit der Natur. Krieg untereinander stand an der Tagesordnung. Doch die Gezeichneten aus Danik-dar sahen dieses Leben als eines an, dass Lortor der Götterbestie am ehesten gutheißen würde. Entweder war der alte Mann völlig furchtlos oder ihm war es egal, wie Hevven'ai reagieren würde. Zumindest gab es nicht viele Leute, die Gezeichnete so direkt auf ihre Wildheit ansprachen. Es war kein Tabu-Thema aber eines, dass nicht ganz einfach war - vor allem für Gezeichnete, die sich mehr an die Zivilisation und Technologie angepasst hatten.

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Beitrag von Netade am So Dez 23 2018, 14:40

Wonton hatte sich bereit gemacht, den nächsten Schulterklopfer zu erhalten, doch er blieb aus. Bar'tin schien gemerkt zu haben, dass sie nicht so war wie er, so stark und stabil.  "Dann freue ich mich darauf in die Gilde zu gehen, dort meine neue Familie zu finden." Er mochte ein wenig grobschlächtig und ungehobelt in seinen Umgangsformen sein, aber was er sagte hatte Hand und Fuß und mehr noch, es kam von Herzen. Da wo sie herkam, waren die Manieren feiner, die Umgangsformen ritualisiert, aber Herzlichkeit hatte sie dort nie vorgefunden. Als man sie in den Raum eingekerkert hatte, der ihre Misere auslöste, sie zu einem Monster machte, hatte sie geglaubt, dass was Fassade war nur die Dunkelheit dahinter verbergen sollte.  

Den Tempel verlassend, gingen sie durch die Straßen. Für sie war es ein wirkliches Erlebnis. Die verschiedenen Kleidungen, Gerüche, die Maschinen die sich bewegten, einige mit Rädern, andere mit mechanischen Beinen. Warum diese alle funktionierten, blieb Wonton verborgen, dies alles lag jenseits ihrer Welt. Man hatte sie dazu erzogen oder sollte man sagen abgerichtet, einem Herrn oder Herrin zu Diensten zu sein, sich auf diese bis zur Selbstaufgabe einzustellen, jeden Wunsch ihnen von den Augen abzulesen, ja, im Fall eines Falles ihre Leben für die Herrschaft zu geben. Da war kein Platz für Wissen im Bereich Technik, Mechanik. Immer wenn sie einen Adligen anhand der Kleidung zu erkennen glaubte, senkte sie ihr Haupt, legte ihre rechte Hand auf ihr Herz, wie man es sie gelehrt hatte.

Wonton wurde unruhig, als sie sich dem Stadttor näherten. Wäre Bar'tin nicht neben ihr im festen Schritt und Tritt geschritten, sie hätte Reißaus genommen und fortgelaufen, so aber ging sie an seiner Seite, durchschritt das Stadttor ohne anhalten zu müssen. Bar'tins Marke hatte ihnen ohne Nachfrage Einlass gewährt. Ihr Herzschlag wurde wieder langsamer, verfiel wieder in den normalen Rhytmus. Die junge Frau atmete hinter der Maske tief durch.

Er eröffnete ihr, dass man hier alles kaufen könnte, was das Herz begehren würde, verstehend nickte sie. "Bar'tin, ich besitze nichts womit ich etwas kaufen könnte, was immer ich für den Auftrag benötigen werden, hoffe ich, dass die Gilde es stellt." Sie hielt kurz inne. "Und wenn ich Geld hätte würde ich es für Dinge ausgeben wie Schmuck und Kleidung, was mich hübscher erscheinen lässt. Das ist wohl eher was man nicht wirklich braucht" Das grummelnde Geräusch, das sich anhörte wie das Geknurre eines kampfbereiten Pelztieres, kam von Bar'tin Bauch. Hinter der Maske lächelte Wonton. "Na gut, dann komm mit." sagte Bar'tin, steuerte zielsicher auf einen Händler zu und bestellte dort etwas zu essen, was sich als Movebrippchen mit gebackenen Khikos und Soße herausstellte. Wonton nahm die Maske ab, stellte ich so, dass niemand in ihr Gesicht direkt sehen konnte, die Platte mit dem Essen hoch gehoben so das wirklich nur ein sehr neugieriger Betrachter etwas hätte erspähen können. Die Art, wie Bar'tin und sie das Essen zu sich nahmen, hätte unterschiedlicher nicht sein können. Während er zulangte, aß sie wie ein kleiner Zapts. Jede Bewegung schien einstudiert, wirkte elegant, ja anmutig, eine Freude für jedes Auge. Sie kämpfte mit der großen Portion auch wenn es schon lange her war, dass sie etwas gegessen hatte. Ihr tat es leid, Lebensmittel zu verschwenden, aber mehr als das was sie gegessen hatte, konnte sie nicht zu sich nehmen. "Du kannst gerne noch etwas von meinen Rippchen haben." Die Maske wieder aufgesetzt, wandte sie sich Bar'tin wieder zu.

"Das werde ich tun, mir die Restaurants ansehen, wenn ich aufgenommen worden bin in der Gilde, vielleicht mit all den anderen, die mit auf Abenteuer ziehen. Da können wir uns kennenlernen." Der Gedanke daran war wunderbar. Ihm folgend stand sie schon bald vor dem Kristallturm. "Ein schönes Bauwerk, so filigran. Was und wofür stehen die Gesandten der Galathspitze, abgesehen davon, dass es Magier aus dem Norden sind Bar'tin und ja, ich würde gerne hineingehen, wenn ich darf. Kommst Du mit?"

Drinnen war der Bau prachtvoll zu nennen, keinen Millimeter hatte man ausgespart, die ganzen Wände waren mit magischen Symbolen versehen. Licht spendeten leuchtende Steine, die von Zeit zu Zeit die Farbe wechselten und so dem Innenleben etwas Sakrales verliehen. Einer der Robenträger oder -trägerin kam auf sie zu. "Was ist ein Begehr, sprich... und nimm die Maske ab, damit ich in Dein Antlitz sehen kann." Die Ansprache kam für sie unerwartet, mehr noch das was die Gestalt verlangte. Hilfesuchend wandte sie sich um, doch Bar'tin war nicht zu sehen.  "Ich... ich hab... hab kein Begehr... ich wollte nur ... den Bau... " Die Augen der Robenträgerin schienen durch die Maske hindurch zu blicken. "Hebe Dich hinfort, Kind, komme wieder, wenn Du weißt was Du willst! Doch wisse, wir, die Galathspitze sind sehend. Wir sehen hindurch durch Fleisch und Knochen. Wir sehen alles! Jedes Begehr! Geh und diene Deinem Herrn." Die Robenträgerin wandte sich ab und ging davon, während Wonton herumwirbelte und Richtung Ausgang lief.
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Beitrag von Awa am Mo Dez 24 2018, 08:49

Talon wollte eigentlich gar nicht mehr so viel reden und eigentlich einfach weggehen. Aber es macht ihm stutzig, dass die Wache bzw. ihr Vorgesetzter seine Evelyn selber befragen möchte. Das ist für ihn neu, normalerweise kann wohl kein anderer Evelyn überhaupt verstehen. So hat er auch kurz vergessen, dass er einfach weggehen könnte und schenkt der Wache nur einen verwunderten Blick mit runtergezogenen Augenbrauen. Doch die Augen werden schnell größer, als die Wache sich zum Absprung bereit macht und hinter ihm landet. Direkt zuckt eine kälte durch seinen Körper und sein Körper kippt Adrenalin in die Adern. Aber bei Talon alles verschenkt, anstatt diese Energie in Weglaufen oder Kämpfen zu investieren, bleibt er angewurzelt stehen.

Sein Blick fällt wieder auf Evelyn, die Gepäck und Flinte durch die Stadt tragen soll. Kurz kommt ihm der Gedanke zu kämpfen, aber sein gesunder Menschenverstand sagt ihm, dass er viel zu langsam ist. Sein Blick fällt dann auf den magischen Dreizack. Sowas hat er noch nie gesehen, aber trotzdem hat er ein Gefühl, dass diese Waffe nun ihr volles Potential erreicht hat. Nun hat er wieder das komische Gefühl zwischen Angst und Faszination. In wenigen Minuten hätte er sicherlich den Dreizack auseinandergenommen, nur um seine eigene Vermutung zu bestätigen, wie dieser funktioniert. Die Wache muss sich ebenfalls fühlen, als würde sie nun mit einer Puppe sprechen, denn Talon scheint sich nur auf den Dreizack fixiert zu haben, ehe er sich dann umdreht um tief durchatmet und einen Schritt auf den magischen Steg wagt.

Talon passt seinen Schritt etwas an, damit Evelyn ebenfalls gut über den Steg laufen kann. Auf dem Schiff angekommen blickt er sich genaustens um und scheint, für die Wachen, unsichtbare Linien mit seinen Blicken zu verfolgen. Ehe er sich umdreht und seinen Blick auf den Hafen wirft. Alle Leute sind ihrem eigenen Tun vertieft. Ob er zur Not um Hilfe schreien würde? Vielleicht…aber ob das auch was bringen würde? Also… beginnt er dann wieder zu sprechen. Was jetzt? Er fokussiert sich nicht lange auf die Wache, sondern sieht sich wieder gut um. In seinem Kopf setzt er langsam ein Puzzle zusammen, wie dieses Schiff funktioniert.
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Beitrag von Thorgrimm am Do Dez 27 2018, 04:02

Netade / Wonton

Bevor Bar'tin und Wonton zusammen den Kristallturm der Magier betraten, ließ es sich der Gezeichnete nicht nehmen, bei dem Essen zuzulangen, dass ihm angeboten wurde. "Muss man ja nicht verkommen lassen." murmelte er schmatzend. Auch diese Portion verputzend, dachte er über die Frage nach, die ihm gestellt worden war. Wusste er noch irgendetwas über die Magier der Galathspitze? Bevor er antworten konnte, betrat die Frau mit der Maske allerdings schon das Gebäude und wurde sogleich von einer der Magierinnen hinausgescheucht. "Magier können ein bisschen Eigen sein." meinte der Gezeichnete, als sie wieder vor dem Kristallturm standen. Jetzt war der Augenblick vermutlich gekommen, ihr die paar Informationen zu geben, die er hatte. "Und die Magier der Galathspitze sind besonders... schwierig. Meinen, sie können alles und jeden sehen. Die Galathspitze ist quasi eine große Kopie dieses Kristallturms hier. Nein, eigentlich umgekehrt. Dieser Turm hier ist eine kleinere Kopie der Galathspitze." Er blickte an der kristallenen Fassade des Gebäudes hoch, bis an die Spitze, als wolle er die Geheimnisse des Turms ergründen.
"Hast ja im Inneren all die magischen Symbole gesehen. Die Galathspitze soll ein riesiger Fokus sein, der den Magiern erlaubt, am höchsten Punkt des Turms sogar in die Zukunft zu sehen. Sie dienen oft als Berater für Politiker und so. Zumindest die oberen Magier selbst. Es gibt noch kleinere Türme wie diesen hier, wo die weniger begabten Mitglieder arbeiten und ihre Dienste auch dem Volk anbieten." Er zuckte mit den Schultern und blickte etwas enttäuscht auf die knöchernen Überreste seines Essens. "Wenn du mich fragst, ist Hellseherei nichts, worauf man sich verlassen sollte. Kann man sich nicht sicher sein, ob es auch wirklich der Wahrheit entspricht." Trotz der Worte lächelte er. "Naja aber Spaß macht es trotzdem. Gibt es etwas, dass du wissen willst? Über die Zukunft oder so? Ich wette, die Magier dadrin würden gegen ein geringes Entgelt ein bisschen ihrer Magie wirken. Geht auf mich." Ein großzügiges Angebot. Bar'tin machte sich nicht viel aus Geld und er würde gut bezahlt werden, wenn er mit seiner Beute zur Gilde zurückkehrte. Da Wonton dies überhaupt erst ermöglichte, war so ein Angebot das geringste, was er tun konnte.


Awa / Talon Imka

Die namenlose Wache wartete geduldig auf die Reaktion des jungen Mannes. Auch als dieser sich nur auf die leuchtende Waffe konzentrierte und sonst nicht reagierte, verzog sie keine Miene. Anscheinend besaß die Wache sehr gute Selbstbeherrschung oder sie ließ sich ganz einfach nicht durch den seltsamen Menschen und seine mechanische Spinne irritieren. Erst als Talon sich in Bewegung setzte, folgte auch die Wache in gebührendem Abstand - die Waffe noch immer erhoben. Die magische Brücke fühlte sich bei der Überquerung sehr stabil an, als würde sie aus Stein oder Metall bestehen. Auf dem Schiff angekommen, sah sich Talon um und entdeckte bis auf eine Tür samt Treppe, die ein Stück hinab führten, nur einige Kisten an Deck. "Folgen sie der Treppe ins Innere des Schiffs. Mein Vorgesetzter wartet dort auf sie." antwortete die Wache auf seine Frage. Sie blieb schließlich stehen und wartete darauf, dass sich Talon weiter bewegte.
Als er die Treppe herunterging, betrat er einen kleinen Gang, der so aussah, als wäre er in das Schiff hineingegraben worden. Generell wirkte das Schiff nicht, als wäre es aus mehreren Teilen zusammengesetzt, sondern eher so, als hätte es einst aus einem massiven Block dieses magischen Metalls bestanden, den man nur bearbeitet und ausgehöhlt hatte. Insgesamt vier Türen führten hier in weitere Räume - zwei an jeder Seite. Alle bis auf eine standen offen. Eine der Türen führte in eine Art Lagerraum, in dem gute zwei Dutzend Kisten und Fässer standen. Auch einige andere Gegenstände lagen hier herum aber nichts Besonderes. Eine andere Tür führte in eine Doppelkabine, die offensichtlich den Wachen zugeteilt war. Die verschlossene Tür musste in den Maschinenraum führen, denn Talon spürte, dass dort alle Energien des Schiffes zusammenliefen.
Die letzte Tür führte in einen runden Raum, in dessen Mitte ein älterer Mann auf einem Kissenhaufen saß. Sonst war der Raum leer. Keine Möbel standen herum und keine Gegenstände lagen auf dem Boden. Nur der alte Mann und der Kissenhaufen waren dort. Das einzig Besondere an dem Raum waren die vielen leuchtenden Linien und Löcher, die an Wänden und Decke zu sehen waren - ähnlich wie bei dem Speer der Wache. "Kommen sie näher und bringen sie ihre Konstruktion mit." befahl der alte Mann. Talon konnte ihn nicht genau erkennen. Es schien, als würde eine Art Schleier über diesem liegen, der ihn ungenau erscheinen ließ. Doch er erkannte, dass der Mann eine schwarzrote Robe trug und einen strengen Gesichtsausdruck hatte. Ein kurzer weißer Bart und lange weiße Haare, rahmten sein rundliches Gesicht ein. Er war anscheinend unbewaffnet.

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Beitrag von Netade am Do Dez 27 2018, 17:39

Mit bebendem Herzen kam sie auf den Stufen vor dem Eingang wieder zu stehen. Ihr Herz stand kurz davor ihr aus dem Hals zu schlagen, ihre Hände zitterten und ein leichtes Beben erschütterte ihren Körper. Wonton tat, was sie immer in solchen Situationen tat, sie schloss die Augen und hoffte darauf langsam, aber sicher wieder runter zu kommen. Wenn sie gekonnt hätte wäre sie in ein Bragloch verschwunden, so elendiglich fühlte sie sich. All das ganze Chaos in ihrem Kopf, das Aufblitzen des Bildes der Magierin, wie sie auf sie los stürmte und mit Worten bedrängte. Ihr wurde übel.

Mitten im Chaos, Ruhe, ein Fels in der Brandung, Bar'tins Stimme. Er postulierte über die Magier der Galathspitze, als sei es das natürlichste auf der Welt. Sagte seine Meinung zu dem was die Magier wohl am besten beherrschten, Wahrsagerei und bot ihr an, es zu bezahlen. "...Ich wette, die Magier dadrin würden gegen ein geringes Entgelt Entgelt ein bisschen ihrer Magie wirken. Geht auf mich." Vernahm sie Bar'tin und ehe sie sich versah, folgte sie ihm, wieder hinein, in den Turm der Galathspitze.

Die Robenträgerin stürmte auf die zwei zu, verlangsamte ihre Schritte, als sie die prallgefüllte Geldkatze in Bar'tins Hand sah. "Ah, ehrenwerte Suchende, wem soll ich die Zukunft eröffnen?" Der Gezeichnete machte einen kleinen Schritt zurück, das reichte der Magierin. "Da ihr zahlt, könnt ihr gerne mitkommen. Kommt." Die Robenträgerin steuerte einen kleinen Raum in einem der Korridore auf. Von Beleuchtung konnte man hier nciht wirklich sprechen, alles war in ein diffuses Licht getaucht. "Setzt Euch." Sie selbst nahm Platz und zog die Kapuze noch etwas tiefer ins Gesicht. "Gebt mir Eure Hände!" Forderte sie Wonton auf. Leicht verzog die Frau ihr Gesicht, als sie die Prothes berührte. "Was immer auch passiert, halte meine Hände... lasse sie niemals los."

Wonton hielt krampfhaft die Hände der Magierin, während diese einen Singsang anstimmte und das Licht im Raum völlig verlöschen ließ. Ein Knistern ward zu hören und Schlieren von weißem und grünen Licht brachen aus den Körpern der beiden hervor, trafen sich zwischen den gehalten Handpaaren, formten formten eine Kugel, die mit Rauch gefüllt zu sein schien. Hinter der Maske floss Schweiß die Stirn herunter, sie musste wie gebannt auf die Kugel starren, dessen Inneres nun klar wurde. Die machtvolle Stimme der Magierin war deutlich zu vernehmen. "Zeige Vergangenes, Gegenwörtiges und Zukünftiges! Ich, Radara, erleuchtete Dienerin der Galathspitze habe die Macht! DUUU kannst es mir nicht verweigern!"
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Beitrag von Kirre am Do Dez 27 2018, 19:40

Hevven'ai/Bauer - vor Turul; Bauernhof

Die Luft schmeckte anders. Der Wildling hatte seine wettergegerbten Züge angehoben und schmeckte einmal den lauen Wind unter leisem Schmatzen nach. Er kostete die durch die Lastenechse aufgewirbelten Straßenstäube, schmeckte Schweiß. Und außerdem die herbe Nuance des Krautes, das aus der kreisenden Mundhöhle des Bauern stank. Hevven'ai wendete seinen Schädel nach unten. Unter den beiden schwarzen, zerkratzen Sichtgläsern der bienenartigen Schweißerbrille fokussierte sein Blick den schmalen Holzschaft, den er gerade zurecht schnitzte. Das eigentümliche Rumpeln des Karrens hatte etwas Beruhigendes. Anders als die aufgehende Zivilisation am Horizont, mit ihren scharfen Erkern und Türmchen, welche gegen einen blauen Himmel schablonierten, und einen unbekannten Lebensatem versprachen.
Er hätte sich lieber einem der ausgewachsenen dunklen Schrecken der Steppe gestellt. Mit dem Schnitzmesser zwischen den Fingern griff seine behandschuhten Rechte, deren schmutzige Fingerglieder freilagen, hin zu einem kristallinen Anhänger seines Halses. Da zerriss der krautige Geruch den Moment, und die Pupille war bereits hin zu dem alten Bauer gezuckt, bevor er anfing zu sprechen.

"Hm.", brummte der Gezeichnete und wischte sich die Schnitzreste vom Oberschenkel. Er hob seine Arme, drehte seine schmutzigen Hände gegen das Licht, zeigte wie beiläufig die rituell geknüpften Armbänder, zog am borstigen Fellmantel, der ihm auf der Schulter lag und schüttelte sich klirrend.
"Wilder, he?", seine Stimme rieb einen tiefen Stolz.
"Das sind die Zeichen meines Stammes. Vom Leder an den Füßen, das von erlegter Beute kam, hin zu den geflochtenen Omen der Schamanen, bis zu den Knochen, auf denen wir spielen, damit Lortor uns hört. Was an dir hat so viel Wert, he?".
Der Gezeichnete atmete so, dass es das Fell an seinem Rückgrat hob und senkte, ehe er sein Schnitzmesser wegpackte und den unfertigen Schaft in den Köcher zu seinen Füßen zurückführte. Dann rieb er sich den kratzigen Bart und überlegte laut.
"Das ist 'wild'? Dann haben Echos Weiten dir tatsächlich das Wildeste in den Karren gespuckt.". Sein Grinsen bleckte eine Reihe gelber Zähne durchs Bartgestrüpp, gefolgt von einem heiseren Gelächter, das nichts davon hatte, sich gegen arme Bauern zu behaupten.
"Ich will da etwas tauschen.", verriet der Klanling noch und damit auch seine Bereitschaft, Handel zu treiben.

Unlängst sah er den Hof nun nahen. Der Gezeichnete ließ es sich nicht nehmen, vom fahrenden Karren zu springen, als die Echse langsamer wurde und daneben herzulaufen. Er hatte zu lange gesessen und rollte die Schultern aus, als er den Karren flankierte, um später dann kräftig mit anzupacken. Etwaige Burschen und Mägde würde er mit stillem Gleichmut registrieren, und grußlos bleiben, ehe er die Ware an die gewiesene Stelle bringen würde, sofern der alte Bauer die Order aussprach. Andere hätte er einfach ignoriert.
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Beitrag von Kitty am Do Dez 27 2018, 21:23

Eine stille Seitengasse, was sollte schon passieren. Jane wusste sich zu wehren, aber sie sah in erster Linie immer das Gute in einem Wesen und dieses Wesen hier wollte ihr Geld und sicher nicht seinen Ruf schaden und etwas dummes anstellen.

Das Schaufenster war faszinierend und der blau leuchtende Stein blieb Eris im Gedächtnis, bevor sie den Laden betrat und in einer Grube voller fantastischer Fundstücke eintauchte. Die Luftmagierin spürte wie Magie die Luft des Raumes füllte und elektrisierend über ihre Wangen prickelte. Es war eine sanfte Brise, als sie vor der Vitrine mit den Talismanen stand, die sie dazu verleitete ihre Kapuze vom Kopf zu ziehen. Das braune Haar, dass zum Vorschein kam, bewegte sich wie bei Wind, obwohl gar keiner vorhanden war. Wiegte sich hin und her. Ein Nichtmagieverständiger, würde sagen es habe seinen eigenen Willen, es wäre unnatürlich und seltsam.

Eris schwebte förmlich von Regal zu Regal und doch ging ihr der blaue Stein aus dem Schaufenster nicht mehr aus dem Kopf. Die kleine Favilla war sofort zu stelle, als habe sie geahnt, dass Eris sich entschieden hätten. Sie lächelte geheimnivoll. "Ich zeige ihn euch." Sagte sie nur und öffnete eine versteckte Tür, die zur Fläche des Fensters führte. Hinaus kam sie mit dem ovalen Stein. Eris Augen wurden staunend groß. Am liebsten würde sie ihn sofort berühren, doch erst musste er ihr gehören. "Für wie viel bietet ihr ihn an?" Fragte die Luftmagierin, breit zu feilschen.

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Beitrag von Awa am Do Jan 03 2019, 12:07

Als Talon die Treppenstufen herunter geht, wird er immer langsamer. Sowohl fasziniert ihn das Schiff und im wird bewusst, dass er sich dem Herzen des magischen Biestes nähern muss...aber auch Furcht keimt in ihm auf. Wer weis schon, was da unten auf ihn lauert. Evelyn scheint alles egal zu sein, mit ihren Beinen kommt sie einiger maßen gut die Treppenstufen herunter und richtet automatisch die Trageplattform aus, um nicht an der Schwerkraft erliegend umzufallen.

Talon luschert in die offen stehenden Räume hinein. Jedoch etwas verhalten. Als sei man in einem fremden Haus und möchte eigentlich gar nicht die Privatsphäre anderer rauben...aber neugierig ist man trotzdem. Vor der verschlossenen Tür bleibt er einen Moment lang stehen. Er blickt kurz gegen die Wände und wieder zur Tür. Sein Verstand bildet sich hier eine Art Adersystem ein, durch die ein Licht in den Maschinenraum pulsiert. Er unterdrückt den Drang, zu schauen, ob die Tür auch verschlossen war und wendet sich dann ab. Er folgt die Treppenstufen weiter nach unten und betritt den seltsamen Raum. Die Linien und Löcher an den Wänden werden zuerst gemustert, der alte Mann in der Mitte wird scheinbar von Talon erst mal vollständig ignoriert. Für Talon macht der Raum nicht viel Sinn. Existiert er nur für die paar Kissen? Aber es scheint viel Magie durch den Raum zu fließen, Magie die durch die Linien und Löcher strömt. Sein Kopf tut etwas weh, da das Puzzlestück doch etwas größer ist. Dient der Raum als eine Art Batterie? Sein Blick fällt jetzt erst auf den alten Mann. Langer grauer Bart und eine schwarze Robe. War dies der Vorgesetzte? Brauch er diesen Raum? Oder speist er nur die magische Energie in das Schiff, mit Hilfe des Raumes? Ganz viele Fragen...die er sich nie trauen würde seinem Gegenüber zu fragen.

Evelyn ist weiterhin brav gefolgt und ist hinter Talon gekrabbelt und stehen geblieben, als sie dem Stein am Gürtel nah genug gekommen ist. Die Spinne wurde einfach konstruiert und die Metalle, schrauben und Federn wirken nicht sehr neu und weisen schon einige Kratzer auf. Würde man sich Evelyn jedoch ganz genau anschauen, würde man auch sehen, dass auch sie eine Art herz besitzt. Im Zentrum sitzt der andere Teil des magischen Stein und gibt in kurzen Abständen Impulse von sich. Diese setzten kleine Zahnräder in Gang, die wiederum größere Zahnräder in gang setzen und somit Leben in die Maschine einhauchen. Für einen Laien ist jedoch nur schwer nachzuvollziehen, wie so die Spinne die Beine bewegen kann. Ein Techniker würde nach etwas studieren feststellen, dass dahinter durchaus ein komplexer Mechanismus steckt, der sehr untypisch, im Vergleich zu anderen Maschinen ist. Er geht langsam auf den alten Mann zu, bleibt aber trotzdem in einem großzügigen Abstand stehen. Evelyn steht nicht zu Verkauf. sagt er zerknirscht, als wolle er eigentlich gar nicht reden.
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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse Empty Re: Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse

Beitrag von Thorgrimm am So Jan 06 2019, 06:03

Netade / Wonton

Nachdem sich Wonton beruhigt hatte, machte sich Bar'tin wieder auf den Weg in die Miniatur-Galathspitze, wo auch sogleich die Magierin auf sie zukam und wieder verscheuchen wollte. Ein kurzes Heben der Geldbörse veranlasste die Frau zu einem Charakterwechsel und sie wurde direkt freundlicher. Ohne ein Wort zu sagen, ging der Gezeichnete ein Stück zurück, um der maskierten Frau neben sich Platz zu machen. Schweigend folgte er den beiden Frauen in einen kleinen Raum, der für geschäftliche Angelegenheiten und das Wahrsagen eingerichtet worden war. Sicherlich einer von vielen, damit man nicht warten musste, wenn der Andrang mal größer war. Obwohl es für Bar'tin fraglich war, ob hier überhaupt so viele Leute herkamen, dass mehrere Räume gebraucht wurden. Andererseits wusste er auch nicht, wie lange so eine Wahrsagerei dauerte. Interessiert sah er sich also an, was passierte. Der Raum war zwar kaum beleuchtet aber besaß auf den zweiten Blick dennoch ähnliche magische Symbole, wie auch die anderen Wände des Turms. Bar'tin lehnte sich an die Wand und beobachtete. Kaum hatte das Ritual begonnen, da begannen auch schon irgendwelche magischen Lichter eine Kugel zu bilden.
Nachdem die Magierin ihre Formeln und Sprüche gesagt hatte, begannen Bilder in der Kugel aufzutauchen, mit denen der Gezeichnete, bis auf einige Ausnahmen, nicht viel anfangen konnte. Doch für Wonton waren sie klar: Bilder aus ihrer Vergangenheit, wie auch schon zuvor in ihren Träumen. Bilder der Gegenwart aber auch der Zukunft. Vieles war so schnell wieder verschwunden, dass es nicht mehr als einen Eindruck in Wontons Geist hinterließ. Angst, Hoffnung und Wut. Das Gesicht Dragos wurde durch Rauch gebildet, nur um sich im nächsten Moment in die Fratze des Ambacti zu verwandeln, der ihre Hand genommen hatte. Die Ruine und Bar'tin tauchten auf. Die Galathspitze selbst und dann waren da Bilder, die sich um die Zukunft handeln mussten. Ein Mann in eine Robe gehüllt, aus dessen Rücken Flügel wuchsen. Käfige mit dutzenden verschiedenen Tieren in einem dunklen Gang. Drei andere Menschen, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Kristallene Formationen und leuchtende Pflanzen. Reiszähne und Krallen. Es war ein einziges Chaos aus verschiedenen Eindrücken und Bildern, die jetzt kaum zu fassen waren. Im Inneren all dieses Chaos erhob sich plötzlich die Stimme der Magierin. "Eines sollst du sehen. Bei Taklil, dem Gott der Magie: Ein Bild kann ich dir näher zeigen. Sag mir dein Begehr!"




Kirre / Hevven'ai

"Hmm..." ließ der Bauer nur nachdenklich vernehmen, als ihm der Wilde antwortete. Er zögerte einen Moment selbst mit der Antwort, bevor er dann anscheinend zum Schluss kam, dass es sich nicht um eine rhetorische Frage gehandelt hatte. "An mir? Nichts." gab er ernst zu. "Aber mein Wagen ist was wert. Meine Lacretas. Und natürlich mein Hof." Er zuckte mit den Schultern. "Aber ich weiß schon. Leuten wie dir ist das alles egal. Ist ja auch Ok. Will dir nicht sagen, wie du dein Leben leben sollst." Hevven'ai sprang vom Wagen und lief ein Stück weit nebenher, bis sie den Hof erreicht hatten. Insgesamt drei Gebäude samt Scheune, die schon bessere Tage gesehen hatten. Eine Herde Movebs grasten in einiger Entfernung und einige Lacretas waren in einem Stall nicht weit von der Scheune eingesperrt. Nicht weit vom Hof waren große Ackerflächen zu sehen - hauptsächlich Getreide. Die Lacretas stoppten und aus den Gebäuden ergossen sich einige Personen. Eine ältere Frau, die den Bauern umarmte und einige Kinder und junge Erwachsene, die ebenfalls nach einem kurzen Gruß recht gleichgültig mit der Arbeit anfingen.
"Der Gezeichnete hier hilft uns heute beim Ent- und Aufladen." erklärte der Bauer den fleißigen Helfern, bevor er sich an Hevven'ai wandte. "Du kannst die Sachen vom Wagen einfach in die Scheune tragen. Meine Kinder wissen, wo alles hin soll. Nimm die schweren Sachen zuerst, damit meine Kleinen sich um den Rest kümmern können." befahl der Bauer ohne Scheu oder Bedenken. "Wenn du handeln willst, können wir das im Anschluss gerne machen." Der Bauer begann selbst auch mit anzupacken, bis ihm etwas einfiel und er kurz innehielt. "Achja. Wenn du noch beim Aufladen hilfst, kann ich das verrechnen, wenn wir handeln. Wenn du deine Arbeit gut machst und dich benimmst, kannst du mit uns essen. Ich bin sicher, dass du Hunger hast und es gibt keine bessere Köchin, als meine Hilda." Nach den Worten fuhr der Bauer wieder damit fort, die Ware zur Scheune zu transportieren. Verschiedene Werkzeuge, Tücher und auch Hölzer waren dabei. Einige verschlossene Fässer und Kisten ebenfalls, um die sich Hevven'ai wohl kümmern sollte.




Kitty / Jane "Eris" McGreth

Die Favilla grinste Eris breit an, als diese sich für den pulsierenden Kristall interessierte. Vorsichtig holte sie diesen hervor und hielt ihn vor ihrer Kundin in die Luft. Eine angenehme Kälte ging mit jedem Puls davon aus, der die Magierin irgendwie beruhigte. Wie das leichte Rauschen von Wellen an einem einsamen Strand. "Eine gute Wahl." begann die Favilla. "Wisst ihr, um was es sich hier genau handelt?" Eine ungefähre Ahnung durfte Eris haben. Sie hatte Erfahrung und kannte ähnliche Gegenstände aber was genau dieser Kristall war, wusste sie nicht. "Dies ist ein Fragment einer riesigen Kristallformation, die in den Tiefen Nogyrs liegt und von der eine extreme Kälte ausgeht. Manche behaupten, dass diese Kristalle für das Klima des Landes verantwortlich sind. Andere sagen, dass es ein toter oder schlafender Gott ist, der ähnlich Rhebas seine Kräfte sammelt. Viele sagen, dass die Geister der Silberwacht ihre Kräfte von dieser Kristallformation bekommen." Sie zuckte mit den Schultern. "Ich halte die Kristalle für eine uralte Abart von Meyleid-Steinen. Was auch immer es ist, es beruhigt Körper und Geist, fördert die Heilung von Verletzungen und kann als Manaspeicher genutzt werden." Die Favilla betrachtete den pulsierenden Kristall eingängig. "Ein ganz besonderes Stück und nicht billig. Für 1000 Goldmünzen trenne ich mich davon." Eine stattliche Summe. Selbst Eris, die von ihren Vorgesetzten eine volle Börse für ihre Aufgabe mitbekommen hatte, konnte sich das nicht leisten. Ob die Frau mit sich verhandeln ließ? Vielleicht konnte man ihr ein Angebot machen.




Awa / Talon Imka

Talon konnte die magischen Verbindungen, die in dem Schiff existierten, deutlich spüren. Sie sammelten sich in dem Maschinenraum aber ein großer Teil verband sich auch in dem Raum, in dem der alte Mann saß. Irgendwie schienen die beiden Räume und auch der Mann selbst, Teil eines großen Ganzen zu sein. Doch ob der Mann dem Schiff Energie spendete, oder das Schiff dem Mann, konnte der junge Erfinder nicht genau sagen. Vielleicht tauschten sie magische Energien auch nur aus. Wie ein lebender, einziger Organismus, wobei die ganzen Verbindungen wie Adern waren. Unabhängig dieser Gedanken, betrat Talon den Raum und näherte sich vorsichtig dem alten Mann. Ihm folgte seine mechanische Spinne und diese war es auch, die die Aufmerksamkeit des Robenträgers erhielt. Die Worte ihres Herren ignorierte der Mann für einen Moment, während er in aller Ruhe die einzigartige Maschine vor sich bestaunte. "Ich sehe, dass ich sie nicht davon überzeugen könnte." sagte er mit deutlichem Bedauern in der Stimme. "Ich könnte sie ihrem regungslosen Körper abnehmen aber es würde mir missfallen, einen so talentierten und begeisterten Mechaniker töten zu müssen." Der Mann redete so, als wäre dieses Thema kaum der Rede wert. "Erlauben sie mir, die Maschine zu untersuchen. Bitte." Er machte eine fast nebensächliche Handbewegung. "Setzen sie sich doch." Einer der Risse im Boden öffnete sich und daraus stieg ein weiterer Haufen Kissen herauf. Talon konnte spüren, wie magische Energie in diese Richtung floss, wie bei einem Fluss, der plötzlich seine Richtung änderte. "Als Gegenzug biete ich ihnen Zugang zum Maschinenraum. Ich weiß, dass sie wissen wollen, was sich dahinter verbirgt." Plötzlich lächelte der alte Mann und trotz des Schleiers, der über ihm lag, konnte Talon das genau erkennen. "Ich denke es ist ein fairer Austausch von Informationen. Nicht mehr und nicht weniger."

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We’ve come here to clean up and we’ve come here to play. We’ve come as the butcher to pack them away
The target’s beneath us and headed our way. He’ll be out here in 20, so look lively, mates

And expect some more company, cause we’re sexy machines. When they hear that we’re here, the Rebs will convene
They cannot resist us, they want a night of mayhem, so shoot all who come here on sight
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Episode 1: Eine Reise ins Ungewisse Empty Wonton

Beitrag von Netade am So Jan 06 2019, 16:53

Das Lachen des kleinen Kinds in der Kugel ließ sie strahlen. Das kleine Kind war sie selbst im Elysium, so hieß die Stätte, in der man sie ausgebildet hatte von Klein an. Worte kamen ihr ins Gedächntnis, die sie ihr Lachen verlieren ließen, die ihre Ausbildung als Abrichtung zur Dienstbarkeit und sonstiger Bedürfnisse bezeichneten. Worte von denen, für die sie ausgebildet worden war. Als das Bild von Drago erschien, nahm es ihr den Atem, ohne zu wissen, was sie tat befreite sie sich von der Maske um besser Luft zu bekommen. Ihre Augen aber blieben weiterhin an der Kugel kleben. Dann der Ambacti, jenes Wesen, das ihr die Hand genommen und selbst dafür mit dem Leben bezahlt hatte. Unwillkürlich hatte ihre gesunde Hand über das Substitut streicheln. Tränen liefen ihr Gesicht herunter, den Verlust hatte sie nicht verschmerzt. Dann d.er Mann in der Robe, mit den Schwingen. Er machte ihr Angst, die drei anderen Menschen weckten Neugier in ihr, ebenso wie die Halle der Kristalle. Schneller und schneller wurde die Bildabfolge, schienen sich überschlagen zu wollen. Chaos, reinste Chaos entstand in ihrem Kopf, das sie innerlich aufschreien ließ. 'Warum nur waren die Bilder so schnell?' Wonton hätte beinahe aufgeschrien, doch da drang die Stimme der Magierin an ihr Ohr. "Eines sollst du sehen. Bei Taklil, dem Gott der Magie: Ein Bild kann ich dir näher zeigen. Sag mir dein Begehr!"

'Nur eines der Bilder.'Das Klopfes ihres Herzens dröhnte in ihrem Kopf. 'Entscheide Dich...' drängte sie sich selbst, ihr war klar, dass sie nicht alle Zeit der Welt hatte. Ihr Herz drängte sie nach Drago zu fragen, sie war an ihn gebunden, auch jetzt noch, bei allem was zwischen sie stand, er hatte sie in eine Kiste sperren lassen. Doch das hob nicht die Prägung auf. Die Drei? Vielleicht ihre Gefährten? Es wäre interessant sie schon jetzt kennenzulernen. Aber das würde auch im Leben bald passieren. Die Grünhäutige schluckte hart, Schweiß tropfte von der Stirn, als sie das Bild des Manns mit Schwingen vor sich sah, es machte ihr Angst. ... der Mann ... der mit den Schwingen... Es klang jämmerlich. Gespannt wie ein Bogen wartete sie ab bis die Magierin der Galathspitze wieder etwas sagen würde oder sich der Nebel in der Kugel zu lichten begann.

Der Nebel in der Kugel schien sich zu verziehen, ein diffuses Licht brach hindurch. Wonton stockte der Atem. 'Bei Yherakine...'

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