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Kapitel 2; Der Auftrag

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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Jaenelle am Mo Feb 04 2019, 10:53

Einkaufsstraße: Jaenelle

"Ausweis? Ja klar einen Moment.." sagte Jaenelle und suchte vergeblich in ihren Taschen. Immer hektischer griff sie sich in die Hosentaschen und kloppfte sich ab.
Dann mit einem jammernden Tonfall kurz vorm weinen schluchzte sie"Weg, mein Geld ist weg! Mein ganzes Geld" Und mein Ausweis! Einfach alles! Mein Portmonee ist gestohlen worden!! Es muss in dem Gedränge und Chaos passiert sein! Was soll ich denn jetzt machen?!?!"
Völlig aufgelöst mit den ersten Tränen in den Augen begann sie ziellos umher zu irren und den Boden abzusuchen.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Mi Feb 06 2019, 18:30

Krankenwagen: Midas, Alannah

Nun ein Plan kann noch so gut geplant sein; Der Zufall ist manchmal sehr tückisch. Mattias unterhält sich durchaus noch einige Minuten, ehe er ein dumpfes und taubes Gefühl auf der rechten Körperseite spürt. Er hat genug Patienten kutschiert, um zu wissen, was das ist. Gerade als er selbst um hilfe klopfen wollte, kippt er schon zur Seite.

Bob schaut nach hinten durch das Fenster und runzelt überrascht die Stirn. Da Mattias zur Seite gekippt war, hatte er keinen guten Blick und neigt sich stärker zur Seite, um durch das Glas zu luschern. Wie das aber nun leider so ist, lenken die Hände unbewusst mit und der Krankenwagen gerät auf die falsche Bahn. Hupen schreckt Bob wieder auf, der sich blitzschnell nach vorne wendet. Doch leider ein tick zu spät. Er muss das Lenkrad scharf umreißen, um nicht den entgegenkommenden Bus zu rammen. Durch die Wucht des Schwungs, verliert der Wagen die Reibung am Boden und hebt zur Seite ab. Mit einem lauten Wumms kippt der Rettungswagen zur Seite und schlittert noch gut einige Meter weiter. Die Insassen sollten sich, sofern sie angeschnallt waren, vielleicht nicht so viel getan haben…wobei ein Schrank war nicht richtig geschlossen und Midas sollten einige Bestecke, Binden und Kochsalzlösungen um den Kopf geflogen sein.


Einkaufsstraße: Jaenelle

Die Hunter verdrehen förmlich ihre Augen, als die Tränchen kommen und panisch der Ausweis auf dem Boden gesucht wird. Dies passiert komischerweise häufiger, wenn Leute ihren Ausweis vorzeigen wollen. Aber da Jaenelle wohl gebrochen war, hatten sie wohl auch nicht mehr so viel Spaß daran, die Dominanz rauszulassen. Wohl nach Hause gehen, anstatt ein Taxi zu nehmen. Nun räumen sie den Platz gefälligst! Und Jaenelle sollte die Chance lieber nutzen…. Das Chaos wurde auch nicht weniger. An den Rändern der Einkaufstraße wurden schon auf die schnelle Barrieren errichtet und Nachzügler werden durchleuchtet. Man denkt wohl, der Bombenleger sei noch vor Ort.

Turm: Yara und Damon


Ouh…oh. Mehr geht in seinem Kopf auch nicht mehr vor, als die Falle zugeschnappt ist. Es wäre ja auch zu einfach gewesen. Nun sackt ihm das Herz nicht nur in die Hose, sondern rutscht in die Schuhe und kriecht langsam davon. Nein ,ich… klonk. Da bekam er auch schon eine Kopfnuss. Er schaut Yara mit großen Augen an und nickt dann langsam. Gut, er sollte sich wohl wirklich an Yara halten. Im Kopf schmerzt der Alarmton. Wie sollen sie hier nur wieder rauskommen? Natürlich vergisst er, dass er theoretisch durch Wände laufen kann.

Er schraubt eher beiläufig die Flasche auf und schaut Yara dabei zu, wie sie die Sprengung vorbereitet. Er wollte schon den Mund öffnen, um anzumerken, ob das nicht gefährlich wäre…aber alleine das schmatzen der Lippen lässt ihn einen bösen Blick von seiner Komplizin ernten. Dabei werden sie auch genau von dem Typen beobachtet, der in seiner Zelle sitzt. Die Augen fixieren beide scharf. Sein Brustkorb hebt und senkt sich ruckartig, als würde er anfangen zu lachen. Viel ist durch die Mundsperre aber auch nicht zu erkennen.

Als die Explosion hochgeht, verliert das Glas seine Transparenz und viele risse schießen an die Türränder. Das Glas ist wirklich gut und die Sprengung hat wirklich nicht viel zerstörung angerichtet. Da müsste man vielleicht noch ein bis zwei mal nachsprengen. In einer Ecke ist ein Wimmern zu hören. Schaut man genauer hin ist ein Wissenschaftler in einem weißen Kittel unter dem Tisch versteckt. Auf dem Tisch steht ein Monitor, der ein Bild der Überwachungskamera anzeigt, die den beiden vorhin aufgefallen war. Man kann auch schon zwei Hunter erkennen, die durch die Schleuse treten und sich absprechen zu scheinen.
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Beitrag von Jaenelle am Do Feb 07 2019, 11:33

Einkaufsstraße: Jaenelle

Jaenelle wimmert ein leises "Danke", dann macht sie sich geduckt und immer noch schluchzend davon in Richtung Telefonzelle.
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Beitrag von WaDDe am Di Feb 12 2019, 08:15

Krankenwagen: Alannah, Midas

Urgh, was zur Hölle? Wie kann man als Krankenwagen-Fahrer so stümperhaft ein Vehikel lenken? Midas lässt die Schnalle des Vierpunktgurts klacken und rollt sich aus dem Sitz auf die Knie, um dann vorsichtig aufzustehen. Reste der umhergeflogenen Medizinprodukte liegen auf der Seite, nun zum Boden umfunktioniert, des Krankenwagens. Die spitzen und scharfen Sachen hatte er mit seiner Fähigkeit abgewehrt. Nur der Ruck in den Gurt hatte eine Klavikulafraktur verursacht. Die Knochenfragmente waren aber noch an Ort und Stelle, sodass eine schnelles zusammenfügen kein Problem darstellte. Bob und Mattias waren sicher mit sich selbst beschäftigt, so dass schon nicht auffallen würde, wie ein Stanger hier dezent seine Kräfte nutzt.
Midas wandte sich zu Alannah. Wie ein Baby in Fliegerstellung hing sie in den Gurten von der neuen Decke des Krankenwagens. Er öffnete ihre Schnalle und ließ sie auf seine frisch geheilte Schulter plumsen. Mit einem Tritt öffnete er die Hecktür und legte Alannah auf den Asphalt. Er musste noch einmal zurück. Es galt einige Spritzen mit Adrenalin aufzusammeln, um im Zweifelsfall die „Motivation“ für die restliche Flucht zu steigern. Während Midas die Labels der verstreuten Medikamente checkte sah er zu Mattias herüber. Seufzend griff er ihm an den Kopf um die gröbsten Verstopfungen zu lösen. Er hatte seinen Zweck erfüllt und da war ja dieser verdammte hippokratische Eid.
Mit der Beute in seinem Rucksack begab sich Midas erneut nach draußen um zunächst zu versuchen, Alannah durch leichtes schütteln zu wecken.
„Hey, Mädel, komm. Wir haben noch ein bisschen Weg vor uns!“

Chinarestaurant: Butch

Butch hatte wahrlich keinen Hunger mehr. Nach 11 Portionen Nudeln war er bis zum Rand gefüllt mit der leckeren Teigware. Doch so ganz ohne Essen war die weitere Wartezeit ziemlich langatmig. Seufzend legte er den Kopf auf den Tisch und schloss die Augen.
Er war wohl für eine unbestimmt Zeit eingenickt, als ihn plötzlich ein Krachen und Scheppern von Metall und Glas aus dem Nickerchen riss. Er stand auf und sah im Türrahmen der Küche stehend durch das Fenster des Restaurants. Ein Krankenwagen war mitten auf der Straße auf die Seite gekippt! Auch des Asiate schaute ungläubig auf die Szene, die sich dort draußen bot.
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Beitrag von _Thalia_ am Di Feb 12 2019, 14:23

Turm: Yara und Damon

Wie erwartet sorgte die erste Sprengung nur für ein paar Risse im Glas. Aber die waren immerhin tief genug, dass eine zweite Sprengung und etwas rohe Gewalt schließlich ausreichten, um die Zelle zu öffnen. Yara trat über die Glasscherben hinweg in die Zelle und befreite den Kerl fachmännisch von sämtlichen Schläuchen und schnallen, die ihn festhielten. Yara assistierte Midas schon lange genug, um zu wissen, wie man Infusionen setzte und entfernte. Anschließend hievte sie ihn aus der Zelle raus „Also gut, Kumpel, dann komm mal mit. Es geht raus hier.“ Als ihr das kleine, weiße Häufchen Elend unter einem der Untersuchungstische auffiel, lud Yara ihre Beute bei Damon ab „Hier, halt mal“ Dann ging sie zu dem Labormitarbeiter und beugte sich zu ihm runter „Entschuldigen sie bitte, gehe ich recht in der Annahme, dass die Tür dort vorn öffnen können? Dann wäre es sehr freundlich von ihnen, wenn sie uns hier rauslassen würden und ich keine Gewalt anwenden müsste.“

Krankenwagen: Midas und Alannah

Dass der Krankenwagen ins Schlingern geriet bekam Alannah noch mit. Doch als er kippte, musste sie von irgendetwas am Kopf getroffen worden sein. Oder es war die Wucht des Aufpralls, jedenfalls gingen bei Alannah die Lichter aus.  Erst ein leichtes rütteln an ihrer gesunden Schulter holte sie zurück. Nachdem ihr Blick sich klärte, erkannte sie Midas, der sich über sie gebeugt hatte. Vorsichtig richtete sie sich auf, um sich umzusehen und blinzelte etwas verwundert, als sie den Krankenwagen auf der Seite liegen sah. Dann dämmerte ihr langsam was passiert war. „Na schön“ sagte Alannah etwas heißer, während Midas ihr aufhalf. „Wo geht’s lang?“


Zuletzt von _Thalia_ am Fr Feb 15 2019, 23:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Mi Feb 13 2019, 19:21

Krankenwagen: Midas, Alannah

Nun der Krankenwagen schepperte genug über die Straße um so einiges an Aufsehen zu erregen. Leute strecken ihre Köpfe aus den Fenstern und das Leben auf der Straße scheint plötzlich eingefroren zu sein. Der Spotlight ist direkt auf den Unfall gerichtet, es dauert auch nicht lange, bis schon die ersten Handys gezückt werden um Photos und Videos aufzunehmen. Manche Leute machen auch ein Selfie mit einer dämlichen Pose.
Aber auch so bleiben nur wenige Minuten der „Ruhe“, denn einige…nicht hirnamputierte Leute zückten nicht ihr Handy, sondern haben direkt Hilfe geholt, eine Straße weiter wurde eine patroulierende Huntergruppe abgefangen, die nun im Eilschritt zur Unfallstelle unterwegs ist. Auch hört man ein hohes Summen in der Luft und schnell gesellen sich einige Drohnen zum Schauplatz dazu. Eine sieht etwas anders aus. Rot und blau, eine Kameradrohne einer beliebten Nachrichtensendung im Fernsehen. Doch der Rest stammt mit Sicherheit vom Turm.

Als Alannah auf dem Boden gelegt wird, eilt gleich ein junger Mann zu ihr. Nicht älter als 25, er schaut kurz zu Midas, dann wieder zur Dame. Alles in Ordnung bei euch? Scheiße…setzt euch lieber hin. Es komm…. Da hört man schon die Hunter, die Anweisungen geben die Unfallstelle zu räumen. Zwei gehen auf Midas und Alannah zu, beide halten ihre Waffen bereit. In der Ferne hört man weitere Sirenen, wohl ein neuer Krankenwagen unterwegs.

geht es euch gut? kommt der Ton streng und eine leichte genervtheit ist zu spüren. Die nerven liegen wohl blank, Anschläge und dann so ein Kram. Der eine nickt nur zum Wagen, um den anderen anzudeuten, dass er doch dort mal nach dem rechten Schauen soll. Auf dem Ohr ging wohl ein Funkspruch rum, denn der eine Hunter fasst sich kurz an den Kopf und blickt dann zu den beiden. Vom Stadion, was? Setzt euch hier hin, bis die Verstärkung eingetroffen ist. Damit meint er wohl den anderen Krankenwagen. Denn Hunter waren hier gerade genug. Zwei am Wagen, 5 drum herum um die Schaulustigen in Schach zu halten.




Turm: Yara und Damon

Nun der Typ ließ sich mit aller Freude befreien. Nur eine Sache wird Yara nicht auf die schnelle öffnen können. Die Mundfessel wirkt auf dem genaueren Blick wirklich massiv und gut durchdacht. Als würde man defintiv verhindern wollen, dass jene abgenommen wird. Doch warum, kann man nur erahnen. Doch, da es sich hier um einen Stranger handelt, scheint er seinen Mund gebrauchen zu müssen. Der Ex-Gefangene torkelt etwas nach vorn und scheint die ersten Schritte wieder lernen zu müssen. Bedenkt man, wie lange er wohl so fixiert wurde, versteht man diese Hilflosigkeit. Von dem sogenannten „Monster“ ist nicht viel zu merken. Eher ein Häufchen, abgemagert, fahl und mit komisches Lauten hinter der Maske. Doch die Laute verraten immerhin, das er sich freut.

Damon legt recht schnell seine starre ab und dient dem Monster als stütze. Dieser fässt sich wirklich leicht an. Innerlich kommen Bilder hoch, die gar nicht mal Alt sind. Erst ist vor kurzen selbst so aus seiner Kammer getorkelt. Immerhin durfte er noch reden. Etwas verwundert blickt er auf die maulsperre, sieht dann aber zu Yara rüber, die sich so langsam den Wissenschaftler unter dem Tisch hervorangelt. Scheiße…hat er… er blickt auf dem Monitor. Er hat alles gesehen. Doch, was ist das? Verstärkung? Natürlich! Der Alarm schrillt ja schon seit Gefühlt stunden! Ein Stein legt sich wieder in seinem Magen ab. Na toll, er verliert bestimmt gleich wieder die Nerven. Ein zucken in seiner Hand schreckt ihn auf, das Kribbeln…es ist wirklich stark. Es kam so plötzlich, wie es auch wieder verschwunden ist. Doch das Gekreische vom Wissenschaftler lenkt seine Aufmerksamkeit wieder ab.   Verschwindet! Ihr dreckigen…Aussätzigen! wimmerig wird sich versucht weiter unter den Tisch zu verkriechen. Na toll. Der typ fühlt sich sicherlich nur vor der dem Sicherheitsglas wie der König.


Irgendwo im Keller, wird sich eine Zigarette angezündet und ein Kerl, gute 40, nimmt einen tiefen Zug und starrt dann weiterhin auf einen Haufen von Bildschirmen. Der ganze Raum strahlt förmlich unter blauen Licht der unzähligen LCD-Bildschirme. Heute ist aber auch wirklich viel los…doch überrascht ist er keineswegs. Als Supervisor, Aufseher oder der Mann hinter den Kameras hat er sie alle als erstes erwischt. Und seine dreckige Aufgabe ist es, die Befehle weiter zu geben. Nicht, dass er jemals gerühmt wird. Er macht seinen Job gut, doch die Lorbeeren heimst immer ein anderer ein. Er hebt die Hand zum Hörer und wählt 3 Ziffern. Er wartet einige Sekunden, dann wird am andere Ende abgenommen. Dearing. Wir haben Ratten in der Klassifizierung. und der Hörer wird wieder aufgelegt. Die Zigarette wird halb fertig ausgedrückt und die Bildschirme auf eine bequeme Augenhöhe geschoben. Er lehnt sich zurück und beobachtet die Szenerie. Beiläufig registriert er was von einem umgefallenen Rettungswagen. Nun…Eindringlinge im Turm sind was Neues. Er fürchtet aber, das ganze wird so schnell vorbei sein, ehe er sich wirklich über die Spannung freuen kann. Sie macht einen furchtbar guten Job…immerhin erhält sie auch nie die Lorbeeren. Er fragt sich…ober er sie nicht mal ausführen sollte. Aber nein….
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Fr Feb 15 2019, 08:17

Chinarestaurant: Butch

Die Szene, die sich dort vor dem Schaufenster entfaltete war etwas beunruhigend für jemanden, der vor nicht allzu langer Zeit knapp einem Trupp Hunter entkommen war. Auch der Ladenbesitzer sah wenig amüsiert über den Besuch aus. Er schloss erstmal die Tür ab und zog die Vorhänge zu. Durch einen kleinen Spalt links und rechts betrachteten er und Butch die Szene unauffällig weiter.
Bei genauerem Hinsehen glaubte der Waldmensch, dass ihm seine Augen einen Streich spielen würden. Da lag tatsächlich Alannah, als Unfallbeteiligte, auf der Straße. Sie schien soweit in Ordnung, wollte aber gewiss nicht die Aufmerksamkeit, welche sich dort gerade bot. Der Typ, der sie rausgetragen hatte war ihm unbekannt, vermutlich einer von Midas‘ Kontakten. Butch musste ihnen helfen!
Die Optionen sahen aber eher wenig rosig aus. Ratten, Tauben, Eichhörnchen, Insekten und ein paar Streuner… konnten sie nicht mal im Zoo in Schwierigkeiten geraten? Es half nichts, die in der Nähe befindlichen zwei dutzend Ratten mussten für den Anfang genügen. Sie krochen aus den Gullideckeln und bissen sowohl Hunter, als auch Passanten in Knöchel und Schenkel. Nicht mehr als ein bisschen Unruhe, bis die Armada eintrifft. Experten schätzen, pro Einwohner einer Stadt leben 2 Ratten in der Kanalisation. Wenn man sie nur alle zu einer Stelle rufen könnte…


Straße: Alannah, Midas

Wundervoll. Einfach wundervoll wie hilfsbereit diese Stadt doch war! Man konnte keinen Furz lassen, ohne dass ein Passant gleich die Hunter ruft, um den Analtrakt zu überprüfen! Midas wusste, dass er kein Stranger für Massentötungen war. Zumindest nicht mit der Ausrüstung, die er gerade dabei hatte. Yara hätte einfach alle ertränkt und aus wär die Maus. Also setzte sich Midas zu Alannah und spielte erstmal mit. So lange, bis sich plötzlich Unruhe unter den Umstehenden ausbreitete. Agressive Ratten? Er schaute sich um. Natürlich, der lachende Tintenfisch! Zufälle gibt’s. Midas fing an Ekel vor den Ratten zu spielen. Er zog Alannah mit auf die Beine.
„Oh mann, was ist das denn ekliges? NEIN! Geh weg!“ Langsam rückwärts vor einem der Tiere zurückweichend wollte er allmählich in die Menschenmenge hinein, um dann darin unter zu gehen.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am Fr Feb 15 2019, 23:04

Turm: Yara und Damon

Dreckige Aussätzige??? Das würde der kleine Mistkerl bereuen. Er hatte die Worte noch nicht mal richtig ausgesprochen, da hatte Yara ihn schon am Kragen gepackt und aus seinem Versteck herausgezerrt. „Pass mal auf, du Laborfutzi, ich kann auch gern die Tür mit deinem Schädel einschlagen! Wäre dir das lieber??“ schlug sie, jetzt nicht mehr ganz so höflich, vor, während sie ihn so heftig gegen die Tür eines Schrankes stieß, dass man deutlich, hören konnte, wie darin jede Menge Glas zu Bruch ging.  „Wenn dir dein Leben lieb ist, stehst du uns jetzt besser nicht im Weg.“ riet sie ihm noch, bevor sie abrupt von ihm abwand und ihre Aufmerksamkeit auf ein Waschbecken auf der anderen Seite des Raumes lenkte. „Geh zur Seite“ forderte sie Damon noch auf, bevor sie das in den Leitungen befindliche Wasser zu sich rief und dabei die gesamte Armatur inklusive Mischbatterie aus der Wand riss. Yara richtete, das Wasser auf die Tür, wo sie es so stark erwärmte, dass verdampfte. Im Anschluss lenkte sie den Wasserdampf in den hinteren Teil des Raumes. Dort kühlte sie es ab und lenkte es sofort wieder auf die Tür. Wer in der Schule in Physik aufgepasst hat, der sollte erkennen, was sie bezweckt: Um zu verdampfen, benötigte das Wasser Energie aus der Umgebung. Diese Energie wurde auch aus der schweren Metalltür gezogen, wodurch sie abkühlte und einfror. Auch das härteste Metall wird bei Minustemperaturen brüchig, wenn sie nur tief genug sind. Minus 60 Grad Celsius würden sie mindestens benötigen, damit es funktionierte. „Schnapp dir einen Stuhl und schlag ihn so fest du kannst gegen die Tür“ wies sie Damon nach einer kurzen Zeit an „Jetzt!“

Straße: Midas und Alannah

Noch immer etwas benommen beobachtete Alannah, wie sich schon wieder die Aufmerksamkeit der gesamten Stadt auf sie richtete. Das mit dem davon Schleichen würde wohl doch nicht so gut funktionieren. „Also uns geht’s gut, aber vielleicht sollten Sie mal nach den Kollegen im Krankenwagen sehen.“ Sagte Alannah zu dem genervten Hunter, in der leisen Hoffnung, seine Aufmerksamkeit so wenigstens ein bisschen von sich und Midas ablenken zu können.
Als ihr Blick auf die vielen Ratten viel, musste sie ein grinsen unterdrücken. Ihr Verstand war noch langsam, aber das erkannte sie sofort. Butch war in der Nähe und versuchte ihnen zu helfen.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Jaenelle am Mo Feb 25 2019, 11:19

Turm: Cecilia

Cecilia saß in einem der Aufenthaltsräume im Turm und versuchte sich mit einer Zeitschrift abzulenken.
Heute hatten sie Wachdienst. Den Turm vor Feinden zu schützen. Aufpassen das nichts rein oder raus kam was nicht genehmigt wurde.

Natürlich hatten sie und ihre 3 Kameraden, deren Kommando sie seit kurzem hatte, die Tumulte außerhalb des Turms mitbekommen.
So gern sie auch nach draußen gegangen wären um zu testen und zu zeigen, was sie konnten, Vorschriften mussten eben befolgt werden.

Plötzlich erwachte ihr Kommunikationsgerät zum Leben.
" Dearing. Wir haben Ratten in der Klassifizierung" hörte sie einen Mann sprechen. Der Mann der Tausend Kameras wie sie ihn heimlich nannte.
Mit freudig erregter Stimme antwortete sie: "Verstanden, sind unterwegs.".

Dann stand sie auf, klatschte einmal in die Hände und rief:"Ok, es geht los!" Unbekannte Eindringlinge in der Klassifizierung."
Sie legten ihre Schutzwesten an, setzten die Helme auf, nahmen ihre Waffen und machten sich auf Richtung Fahrstuhl.

Auf Ebene C angelangt, arbeiteten sie sich Schritt für Schritt vorwärts; die Person vorne sicherte, die von Hinten rückte nach usw. So kamen sie langsam dem Bereich näher, in dem die Gefangen Untersucht wurden aber noch konnte sie nichts verdächtiges erkennen.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Di Feb 26 2019, 17:23

Auf der Straße: Alannah, Butch, Midas
Nun auf der Straße wurde es langsam wirklich voll. Irgendwo parkte auch ein Nachrichtenwagen, ein Sender der noch auf klassische Reporter setzt. Der genervte Hunter wendet sich nur mit einem grunzen ab und blickt in den Krankenwagen hinein, ehe er schon einen Kollegen zuwinkt. Da er Hilfe brauch. Immerhin sind darin die Sanitäter, den es alles andere als gut geht. Auch wenn der Stöpsel aus dem Hirn wieder gezogen wurde. Doch dann kamen sie… Ratten! Neben Spinnen erwecken Ratten grundsätzlich die Urängste in einem Menschen. Nicht nur die nackten Schwänze oder die scharfen Zähne machten grusel… nein die Tatsache das Ratten unzählige Krankheiten übertragen reicht schon für eine Massenhysterie.
Die Biester krabbeln an den Füßen hoch, verheißen sich und quicken durch die Straße. Anfänglich versuchten die Hunter die Nager zu zertreten. Einige vielen auch den festen Kampfstiefeln zu Opfer, doch die Überzahl scheint zu gewinnen. Schaulustige begannen sich aufzulösen und die Hunter waren immer mehr abgelenkt, der Moment für eine Flucht war zum greifen nah! Doch dann nahm man etwas war, es war eine Art Spannung in der Flucht. Quasi so, als wenn man kurz vor einem Gewitter draußen einen Schutz sucht und sich sicher ist, dass gleich was runterkommen wird.
Dann würde das Quieken verdammt laut! Der Grund ist schnell ausgemacht. Jede einzelne Ratte, die sich aus dem Gulli gewagt hat, wurde innerlich durch eine ausreichende Strommenge gebrutzelt. Starben sie nicht am Schmerz, dann am platzendem Miniherzen. Auf der Straße stolzieren zwei Stranger-Hunter dem Wagen entgehen. Der eine trägt eine simple Uniform mit einem Helm, der durch ein schwarzes Visier verschlossen ist. Es ist der Hunter, der vor kurzem im Wald die Färte aufgenommen hat. Und er ist ziemlich schlecht gelaunt. Nicht nur, dass seiner Jagdbeute die Flucht gelungen ist… nein im Keller wurde er ordentlich „sanktioniert“. Er soll seine Beute nicht entkommen lassen. Dementsprechend war sein Hass riesig, für den Moment. Eine Fährte hat er sich gut eingeprägt und seit der gesprengten Statue gut verfolgt. Eine Fährte, auf die er seinen Hass nun gut projizieren kann. Stranger leuchten zwar ziemlich ähnlich, aber doch unterschiedlich. Aber am hellen Tag eine Spur von vielen zu unterscheiden drückt auf seinen Kopf. Der Kopfschmerzen füttert seinen Hass nur noch mehr.

Der andere trägt doch eine recht eigenwillige Interpretation einer Hunterrüstung. Die Ärmel sind abgerissen und die Kleidung ist löchrig. Er trägt keinen Helm und seine graublonden Haare stehen zu berge. Dieser Stranger hunter könnte auch gut als generischer Bösewicht aus dem Superheldencomic dienen. Jener war auch der Grund, warum die Ratten gegrillt wurde. Denn er hat die Fähigkeit Stromspannungen zu manipulieren. Pech, das so gut wie jedes Lebewesen Strom durch seinen Körper leitet. Er sah nur die Ratten und war eher etwas angeekelt und grillt diese gleich weg. Aber an sich ist sein Hirn ebenfalls schon so weit gegrillt worden, dass er nicht viel Denkleistung für die Situation aufbringen kann.
Der Jäger hebt die Hand und deutet auf das Chinarestaurant. „Er ist da drin“ kommt die Stimme monoton hinter dem Helm hervor. Er mustert auch kurz die Leute beim Kragenwagen. Die leuchten auch, auch gar nicht so wenig. Doch er ist gerade auf sein Ziel fokussiert und blickt nur zu seinem Mitstreiter. Dieser beginnt nur zu Kichern und beginnt von 10 zurück zu zählen. Im Glutamatschuppen sollte es schnell recht hell werden. In die Glühbirnen wird eine Menge Strom gepumpt. Die Küche geht es auch nicht besser, denn da knallen die Geräte auch schnell durch und erzeugen nach und nach einen Funkenregen.
In der Presse wird es nur heißen, dass die Chinesen gemeinsame Sache mit Stranger Rebellen machen. Reicht dem Pöbel um diese Aktion als Verhältnismäßig zu sehen. Jäger blickt von Restaurant und Alannah/Midas hin und her. Unschlüssig. Je länger er Zeit haben wird zum Nachdenken, um so eher wird ihm auch die andere Leuchtspur bekannt vorkommen. Die Hunter, die nicht mehr von Ratten gequält werden, blicken nervös zu den Strangern. Das Duo ist bekannt, nicht immer positiv.

Turm:


Damon stützt immernoch gewissenhaft ihre Zielperson. Auch wenn ihm langsam ein Schauder über den Rücken läuft, denn jene scheint sehr belustigt zu sein. Zwischen der Mundfessel kommen jedoch gerade mal presslaute hervor, als würde der Stranger neben ihn seinen Mund völlig verloren haben. Er blickt dann besorgt zu dem Wissenschaftler. Ja, die Angst in seinen Augen ist erkennbar, auf der anderen Seite bieten diese leute genug Futter…um diese Angst nicht mit Mitleid, sondern mit Hohn zu begegnen. Damon schwankt innerlich hin und her, immerhin hat er auch nicht die beste Zeit erlebt. Als der Wissenschaftler durch den Raum flog, fürchtete er, dass Yara wieder für seinen Geschmack zu weit gehen würde. Doch…soweit kam es gar nicht. Der Typ winselt sich nur unter den nächsten Tisch und kauert murmelt vor sich her. Yara friert nun die Tür ein.

Damon blickt auf den Monitor und sieht, wie es langsam immer mehr Hunter auf der anderen Seite werden. Er fühlt sich wie die Maus im Käfig…sie wollen da tatsächlich raus? Wäre ein anderer Weg nicht klüger? Einfach durch die Wand? Nun er könnte das, aber dann noch jemand lebendigen mitnehmen? Schwierig. Und welche Wand? Die direkte nach Draußen? Wenn er vorher einen geflügelten Stranger erwischt, könnte das klappen. Kurz kommen ihm Gedanken, die beiden einfach alleine zu lassen und zu verschwinden…doch sein Ehrgefühl kloppt gleich diese miese Ratte in seinen Gedanken zu Brei und er schämt sich direkt, sowas gedacht zu haben.
Er setzt die Zielperson auf einen Stuhl ab und schnappt sich einen Stuhl, eher reflexartig, als der Befehl kam. Er blickt zu Yara. Bist du dir sicher? Dahinter sind eine menge Hunter. Vielleicht sollten wir einen Notfallplan haben. Stecken sie nicht schon längst drin? Er blickt noch mal zur Zielperson. Ein Monster soll er sein. Kann er auch zum Monster werden? Er hat nicht mal die leiseste Ahnung welche Kräfte in diesem Monster schlummern sollen. Warte, ich…muss was nachschauen. sagt er schnell und entledigt sich einen Handschuh, der zur Standardausrüstung der Hunter gehört.

Das Monster von Last Faith blickt ihn nun vielwissend an. Ein Blick, der ihn wieder schaudern lässt. Was soll denn so ein Blick? Aber keine Zeit nachzudenken. Mit seiner nackten Hand packt er den nackten Oberarm seines Gegenübers und beginnt mit seiner eigentlichen Fähigkeit…der Assimilation.
Für Alannah gibt es jedoch nicht viel zu sehen, denn das ganze ist recht unspektakulär. Als hätte man bei beiden den Stecker gezogen, der nach langen Sekunden wieder eingesteckt wird. Das muss reichen für einige Minuten. Doch das Gefühl ist bombastisch gewesen. Diese Energie, sein Körper schreit definitiv nach mehr. Doch in Ektasen will er auch nicht fallen. Wir können… keucht er, als hätte er einen Sprint hingelegt und hebt dann etwas bedröppelt den freien Stuhl. Nein, er will sich wohl gar nicht erklären. Mal sehen was er nun kann…den Stuhl bis zur anderen Stadtseite werfen? Mal testen….


Für Dearing sollte die Tür nicht aufgehen. Durch das einfrieren ist das öffnen der Tür blockiert worden. Doch fraglich was schneller hilft. Rohe Gewalt oder das warten darauf, dass die Tür einfach vor den Augen zersplittert.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Mi Feb 27 2019, 08:41

Chinarestaurant: Butch

Hm, wie praktisch. Die Hunter schienen wohl einen Agenten zu besitzen, der die Fähigkeit von Butch in jeder Hinsicht konterte und den Einsatz aller Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier, unmöglich machte. Das waren schon ganz schöne Dreckschweine, wenn sie sich so bereitwillig gegen ihre eigenen Leute wandten. Aber so wirklich Ahnung von den innenpolitischen Vorgängen, die so etwas bewirken hatte der Waldmensch freilich nicht. Als dann auch noch das Chinarestaurant spontan in seine Bestandteile zerflog konnte Butch wirklich nur noch lächelnd mit den Schultern zucken. Das magische Aufspüren durch Wände galt es nun also auch zu kontern. Aber ohne Tiere! Und ohne sich selbst! Da Flucht ja offensichtlich sinnlos war hob er die aus den Angeln gerissene Tür des Tiefkühlers auf und machte sich auf, mit ihr als Schild, den Laden durch die Vordertür zu verlassen.

Straße: Alannah, Midas

Die Situation schien sich tatsächlich für einen Moment in die richtige Richtung zu entwickeln. Doch es folgte, was folgen musste. Murphys Law. Ein Spezialtrupp aus zwei Hunteragenten mischte die Straße auf. Gesehen hatte Midas die beiden noch nicht persönlich. Auf Bildern aber wurden sie ihm schon oft präsentiert. Ganz besonders den Typ, den man im Untergrund auch „das Auge“ nannte, war ein beliebtes Auftragsziel. So hatte sich inzwischen ein ganzer Ordner mit Attentats-Aufträgen über diesen Mann angesammelt. Leicht greifbar war er aber nicht, sodass sie bisher alle unerfüllt blieben. „Elektro“ wurde gelegentlich mit genannt, quasi als Bodyguard, der gerne für ein paar Tausender mit sterben darf.
Nun waren sie also hier, das Team, welches jede Art von Tarnung, Flucht oder Verstecken absolut aussichtslos machte. Dazu noch eine Menge Hunter. Alannah, Butch und Midas waren in die Ecke gedrängt. Wie Tiere jagte man sie und wie ein Tier in dieser Situation würde Midas nun reagieren. „Lauf und versteck dich so gut du kannst“, teilte er Alannah im ruhigen Ton mit.
Aus dem Würfel im Rucksack zog er die Pistole und begann auf „Auge“ und „Elektro“ zu zurennen. Einen Arm mit der Waffe ausgestreckt, den Anderen vor die Brust, um die Projektile der eventuell schießenden Hunter aufzulösen. Sie würden dadurch freilich riskieren ihre eigenen Leute zu treffen. Midas feuerte Schüsse auf „Elektro“ ab: er war momentan die Bedrohung. Dieser würde selbstverständlich versuchen seine Kraft gegen Midas zu wenden. Doch was ist überhaupt Strom? Der Fluss von Elektronen. Und wer hat die Kontrolle über Subatomare Teilchen in unmittelbarer Nähe? Midas – wie praktisch!
„Elektro“ würde also nicht umhin kommen, den ein oder anderen Schuss abzukriegen. Kopf, Brust, Bein? Man weiß es nicht. Zielen fällt im Laufen wirklich wirklich schwer. Als die Distanz geschlossen war führte Midas die Pistolenhand zur Brust und holte mit der Anderen zum Schlag aus. Ein mächtiger Uppercut in Richtung Kinn von „Auge“. Zischend flog die Faust durch die Luft. Würde „Auge“ versuchen zu blocken? Bestimmt. Doch wenn sich alle Materie im Weg des Schlags im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auflöst war das nicht sonderlich effektiv. Der Schlag traf „Auge“ ohne Kontakt herzustellen. Zurück blieb noch etwas Schädelplatte des Hinterkopfes mit Hirnresten. Midas ging in einen wenig eleganten Entengang über. Dadurch waren auch seine Füße im Schutzradius eine Hand, während er mit der anderen die Überreste von „Auge“ komplett auflöste. Niemand sollte auf die Idee kommen sein Blut als Augentropfen zu nehmen oder ein magisches Organ von ihm zu transplantieren. Der Typ war weg und mit ihm seine Fähigkeit – für immer!
Wie ein trotziges Kind, das gerade auf den guten Teppich gekackt hatte und trotzdem will, dass Mutti abwischt, verkündete Midas schreiend: „Ich bin fertig!“. Er saß nun hier fest doch mit der Umwandlung der umgebenden Elemente in Zucker sowie dem Zersetzen von Melatonin in seiner Blutbahn könnte eine Belagerung gut und gerne zwei Wochen dauern, ehe auch er aufgeben müsste.
Midas plumste auf seinen Hintern und ließ den Kopf zwischen die Knie fallen. Er schloss die Augen und dachte an Yara. Wie ging es ihr wohl? Würde sie bald kommen um hier mit einem Tsunami aufzuräumen, damit sie zurück ins MGM können? Hoffentlich, denn der Auftrag war ihm inzwischen reichlich egal.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Jaenelle am Fr März 15 2019, 16:26

Als der kleine Trupp um Cecilia sich der Tür nähert, erkennt man schnell das sie eingefroren ist.
Die Tür ist eingefroren? Einfach so in einem Gebäude? Sicher nicht.., denkt sich Cecilia und sagt dann nur knapp; "Stranger!"
Für ihr Team ist der Ablauf der jetzt folgt klar, sie verteilen sich zu beiden Seiten um Cecilia, einer sichert nach hinten ab. Dabei achten sie darauf ungefähr 2Meter von ihr entfernt zu sein. Genug Handlungsspielraum aber nah genug um geschützt zu sein.

Die Truppe positioniert sich schräg seitlich vor der Tür und Cecilia beginnt sich auf ihre Aura zu konzentrieren. Langsam bildet sich eine leicht schimmernde kleine Kugel um sie herrum. Zuerst flimmernd, flackernd und kaum sichtbar wird sie immer leichter zu erkennen und schimmert jetzt. Dann breitet sich das lila schimmern aus bis es die Tür erreicht und den Trupp eingeschlossen hat. Einer der Männer tritt testweise gegen die Tür um zu prüfen ob sie sich vielleicht öffnen lässt. Dabei brüllt er:"Hier spricht das Sicherheitspersonal des Turms! Sie sind umzingelt und haben keine Chance! Geben sie auf, dann werden wir sie nicht töten!"
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am Mo März 18 2019, 21:34

Turm: Damon, Yara

So ganz bekam Yara nicht mit, was Damon da mit ihrem neuen Schützling anstellte. Sie war auf den Monitor fixiert. Die hatten doch tatsächlich von irgendwo jemanden mit Fähigkeiten ran geschleppt und vor die Tür gestellt. Yara konnte sich gar nicht entscheiden, was schlimmer war: Hunter, die sich mit Strangern gegen Stranger verbündeten oder Stranger, die sich mit Huntern gegen Stranger verbündeten. So oder so war es widerlich.
Besorgt, beobachtete Yara das lila Schimmern, das von der Frau aus ging und sie selbst, sowie ihre Kollegen ein hüllte. Sollte sie die mysteriöse Geheimwaffe der Hunter, über die im Untergrund gemunkelt wurde? Bisher waren es stets nur Gerüchte. Nichts Greifbares, dem Yara oder Midas hätten nach gehen können. Niemand hatte sie je gesehen oder war bisher nach einer Begegnung dazu in der Lage gewesen noch sachdienliche Hinweise zu geben. Dem entsprechend war Yara wenig scharf auf eine direkte Konfrontation.
„Hast du einen anderen Vorschlag? Durchs Fenster vielleicht?“ fragte sie Damon und trat ans Fenster, um die Fluchtmöglichkeiten zu überprüfen, schüttelte aber schon nach kurzer Zeit den Kopf „selbst wenn wir die Verriegelung überwinden, wir sind im 13. Stock. Das sind 26 Meter über dem Boden. Das kann ich nicht mit Wasser abfedern. Wir hätten gut 70 km/h wenn wir dort unten ankommen. Bei der Geschwindigkeit könnte dort unten auch ein Betonklotz stehen. Für mich kein Problem, aber Ihr beide macht mir nicht gerade den Eindruck, als wärt ihr professionelle Klippenspringer.“
Yara blieb am Fenster stehen und wandte sich zur Tür um.
Das Wasser stand inzwischen knöchelhoch im Raum und sprudelte noch immer munter weiter aus der Wand, als Yara begann, es zu sich zu rufen. Egal welche Fähigkeit die Stranger-Verräterin hatte, der auf diese Entfernung aufgebaute Wasserdruck würde sie und ihre Handlanger erst einmal von den Füßen reißen.


Straße: Midas, Alannah
Als Midas Alannah zum Weglaufen aufforderte, zögerte sie nicht lang. Was hätte sie auch sonst tun sollen? Selbst wenn Alannah ihre Kräfte unter Kontrolle hätte, so viele Menschen auf einmal würde sie nie kontrollieren können. Alannah lief erst mal in eine der Seitengassen und versuchte so schnell, wie möglich weg zu kommen. Doch sie hatte keine Ahnung, wo sie hin lief oder wo sie sich verstecken konnte.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Mi März 20 2019, 20:40

Straße: Midas, Alannah, Butch

Nun das besondere Hunter-Duo hatte zwar einen spektakulären Auftritt…doch deren Ableben war umso schneller. Die beiden waren schlicht überrascht auf eine Gegenwehr in Form eines Maschinengewehr zu stoßen. Schusswaffen sind eben noch am effektivsten, um schnell den Tod zu bringen.

Nachdem der Chinaladen in Funken aufgegangen ist und dichter Rauch ahnen lässt, dass drinnen ein Brand entfacht worden war, flogen auch schon die Kugeln durch die Luft. Elektro wurde in der Schulter, im Beim und im Bauch getroffen. Gerade als er die Hand heben wollte um Midas zu Grillen folgte ein Querschläger in den Kopf und Elektro fällt rücklings auf den Boden. Der Jäger blickt erst teilnahmslos zur Seite und der Lärm hat seine Kopfschmerzen nicht besser gemacht. Doch auch er realisiert; Er wird kein langes leben mehr haben. Er wurde schlicht auf das aufspüren getrimmt, nicht auf den Kampf. Und so dampft er wenige Sekunden auf dem Asphalt davon.

Die umstehenden Passanten und Hunter haben die Situation ungläubig beobachtet und es herrschte kurz eine regelrechte bedrückende Stille…bis sich die Hunter langsam mit erhobenen Waffen auf Midas gerichtet, in Bewegung setzen. Doch kommt keiner dem Stranger so wirklich nahe, nachdem man das Schauspiel bewundert hatte. Einer brüllt nur immer wieder was von hinlegen und die Hände hinter den Kopf zu legen. Sie könnten Midas auch sofort erschießen, aber sie scheinen es aus irgendeinem Grund nicht zu tun. Alannah kann bei diesem Tumult ganz gut fliehen und kann schier unbemerkt aus dem Rummel verschwinden, ebenfalls Butch, wenn dieser nicht weiterhin hinter seiner Tür verschanzt ist. Midas wird eine elektronische Handfessel zugeworfen, die nach Bedarf ausgelöst werden kann. Er wird aufgefordert sich diese selbstständig anzulegen. Es beginnen auch zwei Drohnen um Midas herum zu schwirren, die mit ihren kleinen Gewehrläufen zwar fast schön süß aussehen, es aber definitiv nicht sind. Wenn Midas diesem Folge leistet wird er in das nächste Einsatzfahrzeug befohlen, ein Kastenwagen, der sowohl Männer transportiert wie ein ordentlich gepanzert ist um so manchen Stranger abzutransportieren.

Turm:

Damon steht immer noch mit erhobenen Stuhl vor der Tür und scheint immer noch zu zögern. Er hört Yara gut zu und muss sich innerlich eingestehen; Ja sie hat verdammt noch mal recht. Wenn sie hier heil wieder rauskommen wollen, bleibt nur die Flucht nach vorn. Das steigende Wasser lässt sein Herz nur noch mehr pochen und die Zielperson hebt nur kichernd ihre Füße und sitzt nun in einer Art Klostellung auf dem Stuhl, um keine nasse Füße zu bekommen. Hoffentlich wird das ganze es Wert sein. Wenn er hier draußen ist verschwindet er, aufs Land, auf einen Bauernhof. Zum Arsch der Welt, wo keiner wirklich Fragen stellt. Ok ich schlage gleich die Tür ein…dann laufen wir so schnell wir können einfach nach unten… vorausgesetzt sie haben eine freie Bahn und die Türen sind alle offen geblieben. Sie könnten auch den Fahrstuhl nehmen, doch dann wären sie wirklich in einem Käfig.  Er blickt ebenfalls auf den Monitor und sieht fraglich zur Frau, die eine Art Kraftfeld um sich herum zu haben scheint. Was dies wohl macht? Eine Strangerin, keine Frage. Oder…müssen wir kämpfen? Die Flucht würde im besser gefallen. Er schließt noch mal kurz die Augen und er wartet auf ein weiteres Signal von Yara, als sie genug Wasser gesammelt hat. Er schmettert dann den Stuhl mit voller Kraft gegen die vereiste Tür. Nun, übermäßig stark ist er nicht geworden, es reicht aber trotzdem die Tür zersplittern zu lassen und das Wasser in Bewegung zu setzen.

Aber auch Damon unterschätzt die Wucht von einer Wassermasse, die durch eine kleine Öffnung gespresst wird und fällt auf seinen Allerwertesten und schlittert mit nach draußen. Jedoch war er vorgewarnt und war als aller erstes auf den Beinen und schlug direkt einen Hunter wieder zu Boden, der ebenfalls vor seiner Nase wieder aufstehen wollte. Doch so langsam stehen auch die anderen Hunter wieder auf und das Zeitfenster ist kurz: Den Überraschungsmoment noch nutzen oder die Beine in die Hand nehmen, er wartet da lieber auf Yara.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am So März 24 2019, 23:14

Turm: Damon, Yara

Als Damon die Tür einschlug, presste Yara das gesammelte Wasser sofort mit hohem Druck durch die Tür. Dass Damon mit rausgespült wurde nahm sie in Kauf. Sie hatten nur eine Chance hier raus zu kommen, wenn sie den Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten. Gleich darauf schnappte sich Yara die Zielperson und schleppte ihn nach draußen. Wie sie dort sah, kam sie gerade noch rechtzeitig, denn die Hunter waren schon fast wieder auf den Beinen. Verflucht schnell diese Mistkerle. Sie lud ihren Schützling bei Damon ab und trieb sie voran „Weiter, zur Tür! Versucht ins Treppenhaus zu kommen!“ Yara warf ihm den Rucksack und den PDA zu. Sie hielt es für unwahrscheinlich, aber vielleicht war ja noch niemand auf die Idee gekommen das Ding zu sperren. Falls doch würde, Damon wohl die Tür wohl aufsprengen müssen. Die Utensilien dafür hatte er alle im Rucksack. In der Zwischenzeit versuchte Yara ihm etwas Zeit zu verschaffen, indem sie begann das Wasser um die Hunter, in ihrer Kleidung und auf ihrer Haut schnellstmöglich abzukühlen und einzufrieren. Hoffentlich würde das ihre Verfolger genug in ihrer Beweglichkeit einschränken, dass sie über das Treppenhaus fliehen konnten.


Straße: Midas, Alannah

Alannah rannte so schnell sie konnte durch die schmale Seitenstraße. Wohn wusste sie nicht, Hauptsache weg. Jedes Mal, wenn sie einen anderen menschlichen Verstand spürte, änderte sie die Richtung. Konnte gut sein, dass sie dadurch im Kreis lief. Irgendwann wollten ihre Beine nicht mehr und Alannah musste keuchend stehen bleiben. Hilflos sah sie sich um und versuchte irgendetwas zu finden, dass ihr den Weg wies. Die Orientierung hatte sie inzwischen völlig verloren.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Fr März 29 2019, 08:35

Chinarestaurant: Butch

Ahh! Wie Schuppen fiel es Butch von den Augen, als der unbekannte Mann damit begann den einen Agenten zu verdampfen. Aber wenn das Midas war, sollte er ihm helfen? Eine wirklich enge Bindung hatte der Waldmann noch nicht zu ihm aufgebaut. Und überhaupt: nach der Aktion gerade würde er wohl auch alleine klar kommen, oder? Bestimmt…
Der Ladenbesitzer deutete in Richtung Küche. Dort war ein Seitenausgang zu den Mülltonnen, durch den der gröbste Trubel vermieden werden konnte. Der Chinese selbst trat mit einem Wok in der Hand schimpfend durch den Vorderausgang. „Ihr bezahlen Restaurant! Jetzt bezahlen!“. Schnellen Schrittes entfernte sich Butch von der Szene. Doch wohin soll es nun gehen? Wenn Midas dort auf dem Asphalt sitzt kann niemand den MGM Fahrstuhl entsperren. Am Horizont war der grüne Hügel seines einstigen Waldes zu sehen. Butch begann sich in seine Richtung zu bewegen. Gleichzeitig ließ er einige Tauben die Umgebung nach Alannah absuchen und versuchte es ihr durch fest gefasst Gedanken in Form von „hier Alannah!“ zu ermöglichen, ihn auch aufzuspüren. Vielleicht will sie ja mit kommen? Die Stadt hatte schließlich erneut ihre widerwärtige Fratze gezeigt.

Straße: Midas

Das metallische Klappern der Fußfessel und der Schrei des Hunters durchbrachen die Ruhe nach dem Sturm. Sie schienen begriffen zu haben, dass es sich hier um einen gefählichen Stranger handelt. Doch der Einsatz ihrer Gewehre und Drohnen deutete darauf hin, dass sie sich kein Bild vom unsichtbaren Kokon machten, der Midas schützte.
„Ihr seid echt ziemliche Idioten, wisst ihr das? Erst die große Fresse, solange meinesgleichen für euch die Drecksarbeit macht und nun? Kommt doch ran! Hosenscheißer.“
Er verdampfte die lieblos hingeworfene Fußfessel. So richtig Lust gefangen zu werden hatte er nicht. Klar würde er gern als Sprecher aller Stanger mit der Regierung über ein Friedensabkommen verhandeln, doch das würde ihn mit Sicherheit nicht erwarten, wenn er kooperiert.
Als sich niemand traute näher zu kommen und genug Zeit vergangen war, um Butch und Alannah einen sauberen Abgang zu ermöglichen war Midas das Warten müde.
„Na dann eben nicht.“, rief er, als ein leises Rumpeln und Zischen begann. Langsam aber beständig sank er, wie eine glühende Stahlkugel in einen Eisblock, in die Straße ein. Einen Teil des Gesteins im Asphalt nutzte er, um ein halbkugelförmiges Dach über das neu entstehende Loch zu bauen. Vielleicht würden die Hunter ja doch verhandeln? Sobald die Asphaltblase fertig war bestünde dazu keine Möglichkeit mehr.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Jaenelle am Fr Apr 12 2019, 21:50

Turm: Cecilia+Trupp

Gerade als der Hunter vor der Tür erneut und diesmal mit voller Wucht gegen die Tür treten will, ertönt von innen ein Aufprall und die Tür zersplittert in tausende, teilweise mit Eis überzogene Teile. Gleichzeitig schießt eine Wassermasse aus dem Raum und reißt alle von den Beinen.
Cecilia und ein anderer der mit ihr seitlich von der Tür stand, werden nur ein paar Meter weit weg gespült. Die anderen werden den halben Gang entlang mitgerissen bevor sie sich irgendwo festhalten können oder die Wassermassen nachlassen.

Im Aufstehen sieht Cecilia wie ein Mann und eine Frau mit dem Gefangenen den Gang zur Tür rennen. Offenbar sind sie gleich hinter dem Wasser aus dem Raum gekommen. Der Mann rennt mit dem Gefangenen weiter während die Frau etwas mit dem Wasser macht.
Ist das Eis das da entsteht?
Da die Schusswaffen durch das Wasser vermutlich unbrauchbar geworden sind, lässt sie ihr Gewehr fallen und zieht ihr Messer. Dann erneuert sie ihre Aura, nähert sich langsam der Strangerin und ruft ihren Männern zu: "Der Gefangene! Holt den Gefangenen zurück. Der Eindringling ist zweitrangig!"



Straßen: Jaenelle

Nachdem Jaenelle endlich die Telefonzelle gefunden hatte, musste sie feststellen das entweder keiner da war oder sie keiner hörte.
Sie stellte ihre Tasche in der Telefonzelle ab und nutze den Sichtschutz um sich in eine Katze zu verwandeln.
Als Katze streifte sie durch die Straßen auf der Suche nach den anderen, als sie in einiger entfernung Lärm hörte. Eilig lief sie darauf zu.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Jaenelle am Mo Apr 15 2019, 21:18

Turm: Trupp von C. A. Gearing

Der Hunter vor der Tür wird etliche Meter den Gang entlang weggespült. Der Hunter der neben Cecilia stand nur ein paar Meter weit.
Die anderen waren irgendwo dazwischen.
Einer der Hunter mehr zur zerborstenen Tür hin war gerade dabei sich aufzurappeln, als er etwas seltsames bemerkte. Das Wasser wurde plötzlich merklich kälter. Sehr schnell sehr kalt.
"Was zu Hölle.."rief er, dann begann er zu schreien, als das Wasser, welches seine Kleidung und Rüstung durchdrungen hatte anfing zu gefrieren und damit auch seiner seiner Haut fest.

Der Hunter neben Cecilia stand kurz nach ihr wieder auf den Beinen. Er nahm sein Gewehr, legte auf die fremde Frau, offensichtlich eine Strangerin an und drückte ab. Leider erklang nur ein enttäuschendes Klicken. Als er den Befehl hörte rannte er den beiden Männern hinterher.

Der Hunter der am weitesten weggespült wurde, kämpfte sich hustend und keuchend wieder auf die Beine.Die ungewollte Wildwasserbahn hatte ihn ganz schön mitgenommen. Dabb hörte er fast zeitgleich den Befehl den Gefangenen zu fassen und sah 2 Männer auf die Ausgangstür zu den Treppen hinlaufen. Er legte auf sie an und rief: "STOP! Keine Bewegung!" Doch dann zögerte er und senkte den Lauf der Waffe leicht.
Das war doch ein Hunter der den Gefangenen mit sich zog. War das einer von den guten oder den bösen? Aber wenn es einer von ihnen war, warum rannte er dann zu den Treppen anstatt zur Squad-Leaderin?
Zögernd fragte er:"Wer bist du? Wo willst du mit dem Gefangenen hin?"

Ein anderer Hunter, der in der Nähe der Tür wieder auf die Beine kam, schätzte die Lage komplett anders ein. Er wollte sich heute die Anerkennung von der Gearing verdienen. Und wenn sie den Gefangenen wollte, dann würde er ihn ihr bringen. Zur Not Rambo-Style alleine. Also vergeudete er keine Zeit und sprintete auf die beiden flüchtenden zu, mit der Absicht sie beide nieder zu reißen. Ein paar gezielte Schläge zum Hals und Solarplexus und vielleicht ein Tritt zwischen die Beine sollten genügen um den fremden Hunter außer gefecht zu setzen. Falls es einer von ihnen war, war er selber Schuld wenn er den Befehl verweigerte. Wenn es ein getarnter Eindringling war, umso besser. Auf jedenfall würde er mit dem Gefangenen zurück kehren.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Di Apr 16 2019, 10:39

Turm: Yara, Cecillia, Damon

Sein Herz pocht bis zum Hals. Doch in dem momentanen Chaos hat er gar keine Zeit so wirklich über die miese Lage nachzudenken. Nun hat ein Instinkt die Führung übernommen: Der Lebenserhaltungswille. Wie einstudiert fängt er den Rucksack und den PDA von Alannah und presst diesen gegen die Kontaktstelle an der Tür. Diese geht mit einem zischen auf. Immerhin klappt dies mal ohne Probleme.
Er schnappt sich die Zielperson und wollte dieser gerade unter die Arme greifen, als schon ein Faustschlag auf ihn zukommt. Der erste Trifft auf die gepanzerte Brust und lässt ihn schnaufend zurücktaumeln. Der Gefangene tänzelt etwas leichtfüßiger zur Seite und kichert vergnügt vor sich her, während der Hunter immer wieder in die leere Schlägt. Dies nutzt Damon aus um mit einem kräftigen Seitentritt den Hunter gegen die Wand zu stoßen. Dies klappt auch einigermaßen gut, der Hunter ist nun selbst kurz benommen…aber der Tritt hat ein ordentliches zucken durchs Bein verursacht. Untrainierte Muskeln mögen wohl keine spontane Überanstrengung. Mit dem Gefangenen im Schlepptau und leicht humpelnd, geht er direkt ins Treppenhaus. Im Hinterkopf hat er Yara, aber ehrlich gesagt…will er lieber nur noch seinen Arsch retten.

Von oben hört er Schritte, der Weg nach unten scheint aber noch frei zu sein. Perfekt! Hoffentlich…etwas ungraziös überwinden die beiden die Stufen, wobei die Zielperson eher schon hinterhergeschleift wird, als getragen. Mit einer Hand hämmert Damon gegen den Kopf im Ohr. Hallo? Hallo! Wir könnten verdammt noch mal Hilfe gebrauchen! was das für eine Hilfe ist, ist ihm völlig egal…das so schnell keine Hilfe kommen wird, ist ihm gar nicht klar. Tunnelblick und los.

Supervisor-Room
Ein klimpern geht durch den Raum, als der Kronkorken der Colaflasche quer durch den Raum rollt. Die Flasche wird angesetzt, während die Augen auf einen der Bildschirme kleben. Der Supervisor starrt direkt auf Midas, der sich gerade versucht in einen Asphaltkokon einzuwickeln. Ein Bildschirm daneben huschen Zahlen und Bilder blitzschnell vorbei, ein Algorithmus, der herausfinden soll welcher Stranger es sein könnte. Die Gesichtserkennungssoftware zeigt keine Wirkung, doch ob registriert oder nicht…alle Daten über Stranger-Fähigkeiten werden in einer Datenbank eingespeist. Doch das Computerprogramm spuckt leider drei Personen aus. Zufällig ist auch Midas darunter, doch für den Supervisor keine große Hilfe. Doch die Gefahrenlevel sind bei allen recht hoch und nachdem er gesehen hat, was mit der angeforderten Strangertruppe in einer Minute passiert ist…sind die paar Hohlbirnen vor Ort keine große Hilfe. Doch eine Flucht wäre ein PR-Disaster ohne gleichen und wen gibt man dann die Schuld? Richtig…ihm, denn wenn die Kacke dampft, erinnert man sich gerne, wen man im Keller sitzen hat. Doch da gibt es immer einen gern genutzten Trick…er legt einen Schalter um, um einen der Hunter vor Ort zu erreichen.

Vor dem Restaurant: Midas
Nun die dampfende Fessel wird mit etwas Argwohn betrachtet und die Hunter schauen sich etwas unsicher an. Nun, was sollen sie auch schon tun, wenn ihre konventionellen Waffen und Gadgets keine Wirkung zeigen? Sprengen? Tränengas?
Ein PDA piept auf und der Hunter ist kurz in dessen vertieft, als er die Hand hebt und eine Handbewegung vollführt und eine Art Code ruft. Sofort versteifen sich wieder alle und beginnen die Straße zu räumen, Einwohner werden aus den Häusern gerufen und die Schaulustigen entfernt. Schnell kommen auch einfache Trupps hinzu, die bei dieser Arbeit unterstützen. Das Ziel ist klar…man will weniger die Menschen um ihr Leben beschützen, mehr will man die Augenzeugen fernhalten. Die Mediendrohne bekommt auch plötzlich einen Kurzschluss und fällt einfach vom Himmel. Die sonstigen Dronen schwirren nun um den Kokon herum, mit förmlich gewetzten Waffen. Am Ende kann das Schild „Menschenleben über Strangerleben“ hochgehalten werden, Begründung genug von Midas loszulassen.  

Supervisor-Room
Er seufzt und fährt sich durch die Haare. Da wird ihm aber ein Leckerbissen durch die Hände gleiten. Doch Dearing ist beschäftigt…seine erste Wahl für so ein Gefahrenlevel. Die anderen…nun die wären sicherlich nicht rechtzeitig da oder müssten von anderen posten abgezogen werden. Papierkram, auf den er kein Bock hat. Er legt die Beine auf die Tischplatte und blickt wieder zur Szenerie im Turm. Na…Dearing macht keine so gute Figur, aber nasse Haare stehen ihr. Die Treppenhauskameras registrieren Damon und die Zielperson. Etwas schwerfällig, weil doch der stattliche Bauch im weg ist, fuchtelt er nach vorne um an die Konsole zu kommen…nach drei versuchen ist er an den Schaltern und legt einen weiteren um. Die Sicherheitstüren zu den Stockwerken beginnen sich zu verriegeln und werden gesperrt. Eine Computerstimme säuselt durch die entsprechenden Lautsprecher: „Gefahrenabriegelung. Bitte begeben sie sich zu ausgewiesenen Sammelpunkten.“ Ein Durchsage für Gäste, die Hunter wissen schon genau Bescheid.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am Di Apr 23 2019, 13:37

Turm: Damon, Yara, Cecilia

Plötzlich verlor Yara die Verbindung zu dem Wasser auf der Haut der Fremden, just, als diese wieder ihre lila Blase aufsteigen ließ. Zufall? Wohl kaum. Es musste an ihr liegen. Die Hunterin konnte also Strangerfähigkeiten unterbinden. Wie überaus lästig. Aber offensichtlich war dies auf den Umkreis innerhalb des violetten Schimmers begrenzt, da Yara das restliche Wasser noch kontrollieren konnte. Damit war die Strategie festgelegt: Abstand halten und raus. Dabei war allerdings Eile geboten, denn die freundliche Computerstimme forderte sie energisch zum Gehen auf. Da die Waffen der Hunter ohnehin nicht mehr zu funktionieren schienen, entschied sich Yara gegen einen weiteren Angriff. Stattdessen lenkte sie so viel Wasser, wie möglich durch die sich schließende Sicherheitstür, bevor sie sich, im letzten Moment, mit hindurch quetschte. Sie musste ihren Körper verflüssigen, um noch durch den schmalen Spalt zu passen. Schnell holte Yara Damon, der sich mehr humpelnd als laufend fortbewegte, ein. Sie legte sich den noch freien Arm des befreiten Strangers um die Schultern, um Damon beim Stützen zu helfen „So, etwas Beeilung ab jetzt bitte.“


Straße: Alannah, Butch

Alannah hielt inne. Hatte sie da gerade ihren Namen gehört? Nein, das war nicht möglich. Wer sollte denn bitte hier nach ihr rufen, außer…. „Butch“ .
Wieder drehte Alannah sich in alle Richtungen und ihr Geist begann sofort nach ihm zu suchen. Inzwischen war ihr die Art, wie Butch dachte recht vertraut, so dass es nicht sehr lange dauerte, bis sie ihn fand. Mit Butch als Ziel kehrte auch die Orientierung wieder zu Ihr zurück. Alannah hatte zwar immer noch keine Ahnung, wo sie war aber immerhin wusste sie nun, wo sie hin wollte.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am So Mai 19 2019, 01:08

Straße: Midas

Die Einsatzkräfte schienen keine weiteren Bestrebungen zum Handeln oder Verhandeln zu zeigen. So versank Midas rumpelnd im Boden und zurück blieb ein kleiner Asphalthügel. Was folgte war Dunkelheit. Er durfte nicht einfach kopf- und sinnlos tiefer ins Erdreich graben, sonst landet er vielleicht im Erdkern.
Statt heißem Magma erwartete ihn eine andere Flüssigkeit, als der Boden unter Midas nachgab und er aufrecht, mit den Füßen zuerst, ins Wasser platschte. Alles über die Knie blieb trocken, alles darunter lag aber nun nicht mehr im Schutzradius seiner Hände.
„Oh nein, meine Slipper! Vernichtet vom kühlen aber stinkenden Nass der örtlichen Abwasserentsorgung!“
Midas schüttelte den Kopf. Diese Rolle musste er ganz schnell wieder vergessen! Doch nun hieß es durch die Kloake waten, bis ein Gullideckel den Ausstieg ermöglichte.



Die Straßen: Butch

Butch bewegte sich zügig in Richtung Wald um endlich dem Chaos der Stadt und seinen Verfolgern zu entkommen. Er vergaß nicht, weiter gedanklich nach Alannah zu rufen, hatte jedoch mit jedem Schritt weniger Hoffnung, damit etwas zu erreichen.
Jedes Mal, wenn wieder ein Einsatzfahrzeug mit Sirene an ihm vorbei zischte zog Butch seinen Kragen ein Stück höher. Sehr unauffällig… aber ihr Fokus schien wohl wo anders zu liegen.
Pow! Plötzlich knallte Butch in irgendetwas rein. Was immer es war, es war klein und leicht, so dass er keine Probleme hatte, auf den Beinen zu bleiben. Das Hindernis saß auf dem Boden und rieb sich verwirrt den Po. Zu Butchs Überraschung war es Alannah, die in ihn hineingerannt war!
Nach dem ersten Schock zog er sie auf die Beine, um schnell weiter zu flüchten.
„Komm, los, wir gehen in den Wald!“
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Do Jul 18 2019, 16:32

Supervisor-Room

Nunja. Seinen Arbeitstag hat er sich wirklich anders vorgestellt. Diese Aufregung ist er nicht mehr gewohnt und von der Cola bekommt er langsam sodbrennen. Die Hunter riegeln auf der Straße den Bereich rund um das „verschwindene Erdkuppellloch“ und posieren eher mit ihren Waffen. Neue Nachrichtendrohnen schwirren um die Ecke und eine Reporterin nimmt eine Stellungnahme auf. Ein psychisch labiler Stranger hat zuerst einen Krankenwagen überfallen, die Fahrer zur Fahrt gezwungen und anschließend ein Chinarestaurant in Brand gesetzt. Durch die schnelle Einsatzbereitschaft der Hunter konnte der Stranger verschreckt werden um die anwohnenden Menschen zu schützen.

Bla bla, immer die gleiche Leier mit der Presse. Der Nachteil an seinem Job ist es, dass er die verkorkste Scheiße hautnah mitbekommt. Ein Grund, warum er nie kündigen würde…Zeugen kann doch keiner gebrauchen. Seine Augen fliegen zum Panel, die eine Kamera zeigt die die Flüchtlinge im Turm verfolgt. Es geht abwärts. Wollen die wirklich durch die Eingangstür wieder raus? Er zieht mit einer Hand ein weiteres Panel daneben und klickt schnell sämtliche Uberwachungskameraspeicher durch, ehe er die zwei für einen kurzen Moment von den Toiletten im Erdgeschoss in den toten Winkel huschen sieht. Er drückt weitere tasten und die Ansicht wechselt in die Toiletten. Nachdem er einen siebenstelligen Code eingegeben hat, wird das Bild entpixelt. Kein Vergnügen, zum Glück waren in der letzten halbe Stunde so gut wie keine Gäste da. Da sieht er plötzlich, Damon durch die Wand…glitchen? Er lacht kurz auf.
Wenn er dies Frank, von der Sicherheitstechnik, zeigt, wird der sich in Grund und Boden Ärgern. Immer muss man wohl alles selbst machen.
Die eine Hand streckt sich aus und legt einen roten Klippschalter um.

Turm: Yara, Cecillia, Damon
Schnell Treppenstufen nach unten zu nehmen, ist ganz schön tückisch, wenn ein Bein weht tut und man einen fast verhungerten Stranger hinter sich herziehen muss. Ab und zu rutscht er von den Kanten ab, fängt sich dann aber im Flug wieder und stolpert weiter. Stock 3…Stock 2…gleich sind sie unten! Das die Türen jedoch sicherheitsverriegelt sind, blendet er vollkommen aus. Er will nur noch raus und das muss einfach gehen. Basta.
Unten angekommen rennt er auch mit dem Kopf vorran gegen die abgesperrte Tür und taumelt zurück. Was…? Er schnappt sich wieder den Rucksack und presst diesen gegen die Schnittstelle. Doch ein dumpfes piepen und rotes leuchten, lassen böses erahnen. Der Weg ist eine verdammte Sackgasse! Sein Blick fällt Richtung Keller, doch von unten sind auch schon Hunter mit lauten Befehlen nach oben Unterwegs.
Er blickt verständnislos zu Yara. Er könnte sie durch die Wand bringen. Aber ist dafür die Zeit da? Wenn er schon mit einem Rücksack probleme hatte? Scheiße, verdammt! flucht er aus verzweiflung erst mal heraus…er sieht sich schon damit, mit einer halben Yara und einem halber Zielperson auf dem Rücken durch die Straßen zu rennen.
Als wäre das Pech nicht schon groß genug, beginnt die Wand über der Tür merkwürdig an zu zischen und aus einem kleinen Spalt, wird schnell ein großer. Es beginnt sich doch nun tatsächlich eine Turret auszufahren. Mit leuchtenden Lasersensor und sich warmlaufenden Schießkolben.

Kanalisation: Midas

Nachdem Midas auf einigen im wasser verklumpfte Scheißhaufen getreten ist, macht sich neben ihm, an der Kanalwand, eine bekannte weiße Scheibe auf. Midas brauch wohl keinen weiteren Zaunpfahl, damit er die Teleportationsmöglichkeit nutzt.

Auf den Straßen: Butch, Alannah

Die Hunter haben gerade wirklich viel um die Ohren und die Drohnen zischen momentan auch nur an ihnen vorbei. Wenn es ein guter Zeitpunkt ist, zu flüchten, dann jetzt.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am Fr Jul 26 2019, 23:04

Turm: Damon, Yara, Cecilia

Der Weg raus gestaltete sich wesentlich schwieriger, als der Weg rein. Genau, wie Yara befürchtet hatte. Nun standen sie schon wieder vor einer verschlossenen Tür mit einer Waffe vor der Nase. Genervt zog Yara das Wasser, das sie aus der oberen Etage mitgenommen hatte zu sich und legte einen Teil davon um die Waffe. So würde die Kugel nicht sehr weit fliegen. Dass aber von unten schon die nächsten Hunter unterwegs waren, war schon ein größeres Problem. Sie mussten hier endlich weg. „Wenn du einen Rucksack mit durch die Wand nehmen kannst, kannst du auch einen Menschen mitnehmen.“ sagte Yara zu Damon. Das war keine Frage, sondern eine Feststellung. Es gab keine andere Möglich. Zurück nach oben konnten sie nicht. Nach unten würden sie direkt in die Arme der Hunter laufen. Damon würde wohl oder übel liefern müssen. „Nimm unsere Zielperson und geh durch die Tür. Denk nicht drüber nach. Tu es einfach. Wir treffen uns auf der anderen Seite.“

Auf den Straßen: Alannah und Butch

Autsch. Da hatte sie ihn gefunden. Etwas schneller und unsanfter, als erwartet. Verdutzt rieb sie sich den Po, bevor sie von Butch hochgezogen wurde. In den Wald. Ja, dort könnten sie fürs Erste sicher sein. Die Gelegenheit, jedenfalls, schien günstig. Es schien niemand Notiz von ihnen zu nehmen. Also klammerte sie sich an Butchs Hand und stolperte hinter ihm her. Immer weiter Richtung Stadtrand und Richtung Wald.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 9 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Mo Aug 05 2019, 00:41

Kanalisation: Midas

Wasser, Wasser und Kacke. Es fiel nicht leicht, sich ohne Anhaltspunkte zu orientieren. Gelegentlich erreichte etwas Licht durch einen Gullideckel die Tiefen des Rohres aber wirklich hilfreich war nur ein Kompass, der schnell aus einem Stück Metall gefertigt war. Ausgehend seines letzten Standortes musste Midas nach Süden.
Dann, wie gewohnt aus dem Nichts, öffnete sich eines der nervigen Portale. Seufzend verdrehte er die Augen. Wohin soll es denn nun gehen? Zum Turm wohl kaum, dann wäre der ganze Plan viel leichter zu erledigen gewesen. Soll es einen Anschiss wegen dem Trubel geben, den sie verursachen? Das konnte dem Portalmann eigentlich egal sein. Widerwillig stieg Midas durch das Portal, um es heraus zu finden.


Waldrand: Butch & Alannah

Ihre weitere Flucht verlief überraschend unkompliziert. Im Stadtzentrum schien wohl wirklich einiges los zu sein. Wie es den Anderen wohl ergeht? Butch kannte sie ja noch nicht wirklich lange, sodass der Gedanke schnell verflog. Von nun an gab es nur Ihn, die Tiere… naja und Alannah.
„Okay, das ist mein Zuhause. Wenn du lieber da draußen bleiben willst hast du jetzt noch die Chance. Ansonsten werden wir uns jetzt in die tiefsten Tiefen durchschlagen und dort… naja… einfach in Frieden leben hoffe ich. Bis Ihr damals auf der Flucht diese Typen in den Wald geführt habt hat es ja auch funktioniert.“
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