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Kapitel 2; Der Auftrag

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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Fr Aug 24 2018, 16:45

Medicine, Guns and More: Midas, Yara, Jaenelle, Damon, Alannah, Butch

Midas, durch den Alarm geweckt, checkte die Videoaufzeichnungen. Das mysteriöse Paket mit der Uhr wurde durch eines von Markus‘ Portalen angeliefert. Die Selbstschussanlage reagierte tadellos, konnte aber aufgrund der Schnelligkeit nur einen einzigen Schuss abgeben. Das Projektil war nirgends im MGM eingeschlagen, also musste es durch das Portal zum Absender geflogen sein. Mit etwas Glück hatte es Markus zwischen die Augen getroffen. Eine Reaktion, auf die ein Einbrecher gefasst sein muss. Zumindest aber würde er gewiss einen ziemlichen Schreck bekommen haben.
Er hatte nicht sonderlich Lust sich weiter mit der Ungeduld von Markus herumzuschlagen. Im Lager entriegelte er einige Truhen um Sprengstoff, Waffen und ballistische Westen zu holen.
„Okay, keine Zeit für Maßanfertigungen, Sonderwüsche oder weitere Übungen. Ihr müsst mit dem Vorlieb nehmen, was ich gerade noch auf Lager hab.“
Er warf jedem eine Weste mit verstellbarem Klettverschluss zu. Auch die Katze wurde mit einer Weste beworfen und fast unter ihr begraben.
„Könntest du dieses Katzending sein lassen? Du brauchst Daumen für die Zünder. Jeder bekommt etwas Sprengstoff, ihr macht Ärger an verschiedenen Stellen in der Stadt. Meine Schwester und Damon sprengen sich in und durch den Turm, wenn genügend Leute ausgerückt sind. Vielleicht zerstören wir noch vorher einen Stromgenerator oder so. Wer drängelt bekommt keine ausgefeilten Heimlichkeitspläne.“



Medicine, Guns and More: Midas, Yara, Jaenelle, Damon, Alannah, Butch

Die Fähigkeit von Alannah trainieren, das war ein netter Plan. Nach einigen Tagen hätte sie vielleicht die Hunter dazu bringen können, den Gefangenen freiwillig auszuliefern. Tja, die dezente Nachricht machte einen Strich durch diese Rechnung. Nicht nur das, auch seine Flucht zurück in die Wildnis würde Butch jetzt nicht mehr ordentlich durchdenken können.
„Sind wir denn genug für eine Ablenkung? Und meinst du die Mädels kommen alleine zurecht?“
Butch legte seine Hand auf Alannahs gesunde Schulter. Die zierliche junge Frau kann doch keine Sprengstoffanschläge durchführen. Wenn sie und Jaenelle zusammen gehen sind das insgesamt nur zwei Ablenkungsteams. Doch für Alternativen war kaum Zeit…
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Sa Aug 25 2018, 12:16

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Damon nimmt den Wecker in die Hand und dreht diesen. So viel Zeit haben sie also nur noch? Das wirkt nicht wirklich vielversprechend. Und was passiert, wenn die Zeit um ist? Ein Misserfolg? Oder kommen schon die Hunter mit Handschellen und Elektrostäben? Mit einem verknirschten Gesicht legt er den Wecker zurück. In seinem Körper macht sich so langsam Stress breit. Eine schwere Kugel im Magen, die man am liebsten hinauskotzen möchte. Er Atmet einmal tief durch, um die Kugel etwas tiefer zu drücken.
Damon fängt die Weste auf und schaut sie sich erst mal gut an. Also was das mit meiner Uniform? Wir sollten uns dann wirklich was für die Überwachungskameras überlegen er zwängt sich in die Weste und wirkt nicht wirklich glücklich. Etwas unbequem. Er überlegt kurz und sieht dann zu Midas. hey… für dieses Gesichtsdings… ist dafür noch Zeit? auch wenn er das absolut gruselig findet… was besseres haben sie wohl wirklich nicht für die schnelle. Er sieht dann zu Yara. Für den Rucksack bleibt wohl nicht mehr viel Zeit zum üben… haben wir einen Notfallplan?
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Jaenelle am Mo Aug 27 2018, 14:29

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Panisch sprang die Katze weg bevor sie von der Weste erschlagen wurde und rannte danach zuerst ins Schlafzimmer, anschließend ins Bad um kurz darauf angezogen als Mensch wieder raus zu kommen.

"Wenn 'DU' es schaffst Sprengstoff zu platzieren und zu zünden, schaffen wir Mädels das auch", giftete sie Richtung Butch.

Dann meinte sie zu Yara: "Hast du irgendwelche Tücher oder einen Schal den wir uns vor das Gesicht machen können? Am besten in Beere oder Lila, dass passt zu meinen Fingernägel. Das klassische schwarz geht aber auch. Eine Sturmhaube tut es zur Not auch. Auf das 'Gesicht-Verschiebungszeug' verzichte ich, denn dafür ist mir mein Gesicht zu wertvoll."
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am Mo Aug 27 2018, 21:56

Medicine, Guns & More: Yara, Jaenelle, Butch; Midas, Damon, Alannah

Alannah zuckte kurz zusammen, als sie plötzlich Butchs Hand auf ihrer Schulter spürte. Da Sie es aber nicht als unangenehm empfand, ließ sie sie dort. Tatsächlich vermittelte ihr Butchs Geste sogar ein wenig Ruhe und Alannah meinte sogar ein wenig Sorge um sie bei ihm spüren zu können. „Hör mal, es gibt keinen Grund für dich so rumzusticheln. Immerhin hat Butch das nicht böse gemeint, sonder eine berechtigte Sorge geäußert. Oder bist du zufällig eine professionell ausgebildete Bombenlegerin?“, sagte sie schließlich an Jeanelle gerichtet.

Medicine, Guns & More: Yara, Jaenelle, Butch; Midas, Damon, Alannah

„Ich glaube auch nicht, dass du gemeint warst.“,, kommentierte Yara kühl mit einem Blick zu Butchs Hand auf Alannahs Schulter. Erst flippte sie wegen ein bisschen Alarm am frühen Morgen aus und jetzt tat sie so, als wäre sie härter, als Rocky Balboa. Unglaublich, diese Frau. Die Augen verdrehend wandte sie sich ab, zog eine Kiste aus einem der Regale und warf sie vor Jeanelle auf den Tisch.  Sie war randvoll gefüllt rund geschnittenen, schwarzen Halstüchern. „Hier. Du kannst dir eins aussuchen.“ Anschließend begann sie die Kaffeemaschine großzügig mit Pulver und Wasser zu bestücken. „Ein Notfallplan mal sehen….Ich würde sagen, wir sprengen uns durch die Wand und sehen dann zu, dass wir so schnell wie möglich das richtige Stockwerk finden….“ Antwortete sie dann schließlich noch auf Damons Frage.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Di Aug 28 2018, 21:17

Medicine, Guns and More: Midas, Yara, Jaenelle, Damon, Alannah, Butch

Midas bereute es, Jaenelle zur Verwandlung aufgefordert zu haben. Als Katze gab sie wenigstens keine Kommentare ab.
Zum Trost würde er nun aber doch eine Gesichts-OP auf die Rechnung schreiben können! Midas verformte gern das Aussehen seiner zahlenden Kundschaft. Er fühlte sich dann ein wenig wie Michelangelo, der an seiner David-Skulptur arbeitet.
„Klar Damon, du hast doch gesehen, wie schnell ich das Loch in deinem Bein gestopft habe. In 30 Minuten bist du ein komplett anderer Mensch. Danach kannst du dich hiermit vertraut machen.“
Milo zog das Demo-Modell des Gatecrasher aus einer der Kisten. Dabei handelt es sich um ein Schild aus Plastik. Der Rand besteht aus einem mit Wasser gefüllten Hohlkörper sowie einer Sprengschnur. Die Apparatur wird an eine Wand angebracht und gezündet. Durch das Wasser ist  die Explosionskraft in Richtung Wand gelenkt und erzeugt ein wunderschönes rechteckiges Loch in jener.
„An die Wand stellen, mit einem Holzbalken abstützen, Zündschnur rausziehen, Abstand nehmen und auf den Knopf drücken. Damit kommt ihr durch die Wände des Turms. Daphne kennt den Ablauf, falls dir das zu kompliziert ist. Wollen wir dann in den Behandlungsraum gehen?“
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Fr Aug 31 2018, 21:50

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Damon blickt zwischen den Anderen hin und her und legt dann schließlich die Hände in den Nacken. Mit einem nachdenklichen Blick formt er sich den Notfallplan zu einem kleinen Stummfilm in seinem Kopf. Nur das Ende ist, dass es puff macht und dann peng. Sie aber den kürzeren ziehen. kann man die Bomben nicht fernzünden… also von weit weg? Ihr… müsstet aber aufpassen, dass dadurch keiner verletzt wird! Zum verteilen teilt ihr euch auf. Wenn ihr sie zündet seid ihr dann zusammen…für den Notfall.
Dadurch wird es aber trotzdem nicht leichter. Denn es müssen immerhin die Sprengsätze an den Hunter, den Drohnen und den Überwachungskameras vorbei geschmuggelt werden. Mal davon abgesehen, dass Alannah gesucht wird…. Wahrscheinlich. Ihm klappt aber so wirklich der Mund runter, als sein Notfallplan im Kopf entpackt wurde. Moment mal… wir sollen…was?! Es hieß wir schleichen uns da rein! Wenn wir da ein Loch reinsprengen, wissen die doch gleich dass wir da sind. Ich war da noch nie drin, ich hab kein Plan wie schnell wir diesen Typ finden werden. Und Kämpfen tu ich sicher nicht! sagt er laut und energisch. Wobei er sich wohl selber anlügt. Im Notfall wird er schon alles tun um seine Haut zu retten. Aber ob er das dann im Kampf macht? Wegrennen und verstecken wäre ihm viel lieber.
Nun klatscht er beide Hände ins Gesicht und zieht sie nach unten. Ach… so eine Scheiße. er schaut nach vorne. Aber so wirklich einen anderen Plan fällt ihm auch nicht ein. So oder so: Wenn sie drin sind, fliegen sie sehr wahrscheinlich früher oder später auf. Prima… er kommt dann mal wieder als Terrorist ins Fernsehen, nur das es diesmal stimmt. Er blickt dann zu Yara und runzelte dann die Stirn. Da gäbe es doch… Sag mal…. Wenn du dich in Wasser verwandeln kannst…. Was ist wenn Ich dich so mitnehme? Ich mein… entweder bin ich dann klatschnass…oder… nun beginnt er vorsichtiger zu sprechen. Wenn ich dich trinke… und.. Du weißt schon… dann müssten wir kein Loch sprengen? Seine Stimme wird dabei immer höher, als wüsste er selber wie bescheuert das klingt. Aber immerhin Möglich, so möglich um es mal anzusprechen. Er räusperte sich dann und geht schon mal Richtung Behandlungszimmer.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am Fr Aug 31 2018, 23:38

Medicine, Guns & More: Butch, Damon, Jeanelle, Yara, Midas, Alannah

Yara atmete tief durch. Er hatte gerade WAS vorgeschlagen?? „Ich habe genau 2 Regeln: 1. Ich lasse mich nicht im Klo runterspülen. Und 2. Wenn Du mich trinkst, werde ich mich noch in deinem Magen wieder materialisieren und du musst sehen, was danach von dir übrigbleibt. Außerdem ist es nicht das Problem mich da rein zu bekommen. Dazu müsste nur irgendjemand irgendwann in diesem Gebäude einen Wasserhahn öffnen. Das Problem ist der hier“ Yara warf Damon den Rucksack zu. „Denn der Inhalt dieser Tasche könnte uns da drinnen eventuell den verfluchten Hintern retten!“ Yara atmete noch einmal tief durch, denn sie war etwas lauter geworden, als beabsichtigt „Ich bin mir nicht sicher, ob du die Tragweite unseres Vorhabens ganz verstanden hast. Wenn du nicht dazu in der Lage bist, alles zu tun, damit die Mission zumindest nicht in einer völligen Katastrophe endet, solltest du besser nicht mit reinkommen. Ich muss mich da drinnen voll und ganz auf dich verlassen können. Davon hängt unser beider Leben ab, falls dir das noch nicht in den Sinn gekommen sein sollte. Ich kann da nicht mich, dich und einen betäubten Kerl rausboxen!“
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Do Sep 06 2018, 16:58

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Er fängt den Rucksack und schaut dann ziemlich verschmitzt drein. Nun… sie hat recht. Wenn er das nicht gebacken bekommt, müssen sie wohl mit Gewalt eindringen. Klingeln und nett fragen wird wohl nicht klappen. Er blickt runter und dreht die Tasche ein paar Mal hin und her. Geschafft hat er es noch nicht. Ob er es auf die schnelle noch lernt… fraglich. Sein Blick geht zu Midas und er runzelt kurz die Stirn, als hätte er wieder eine gewagte Idee. Na, dann hoffe ich mal. Dass ich nie das Glas Wasser verwechsel…. Na komm Midas, legen wir los. bepackt geht er mit ihm rüber und schubst lässig die Tür mit seinem Fuß zu. Sag mal… du kannst doch so verwandlungszeugs mit deiner Hand. Warum kommst du nicht mit und machst einfach Türen oder Löcher in die Wände? Mit Schwung platziert er seinen Hintern auf die Liege. Aber Damon wirkt irgendwie nervös. Als sei er beim Zahnarzt
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Mi Sep 19 2018, 17:29

Medicine, Guns and More: Midas, Yara, Jaenelle, Damon, Alannah, Butch

Milo schaute skeptisch. Mit an die Front kommen? Na das war nun wirklich nicht sein Ding.
„Weißt du, dieses Verwandlungszeugs hat schon einigen hundert Leuten das Leben gerettet. An mir selbst kann ich das natürlich auch, sodass ich so ziemlich alles überleben kann, was mich nicht sofort tötet. Die Sache mit dem sofort töten klingt mir aber bei dem Auftrag ziemlich wahrscheinlich. Ich denke es ist zum Wohle der Allgemeinheit, wenn ich bei meinem Spezialgebiet bleibe: Organisation und Koordination.“
Milo ließ seine Hände um Damons Gesicht kreisen. Er erfühlte die Knochen-, Muskel und Zellstruktur, um sie später bestmöglich wiederherzustellen. Dann begann er mit den Veränderungen. Er bewegte die Zellen nur langsam, sodass es zwar ein verdammt ungewohntes Gefühl für den Patienten war, jedoch nicht schmerzhaft. Damon bekam erstmal einen schönen Höcker auf die Nase, die außerdem kürzer und breiter gemacht wurde. Die Ohren wurden leicht vergrößert und etwas der Abstand zum Schädel erhöht. Die Augenhöhlen winkelte Midas etwas an und änderte die Farbe in stahlblau. Den Abstand zwischen den Augen durfte er nicht modifizieren, sonst würde der Patient einige Tage brauchen sich darauf einzustellen und wieder dreidimensional sehen zu können. Zum Schluss hob er noch die Stirn etwas an und verschmälerte die Lippen. Midas nickte zufrieden. Damon war nun ein Stück hässlicher aber nicht mehr wieder zu erkennen.
An das Gespräch anknüpfend ergänzte Midas noch: „Wenn ich mitkomme, dann auch nur in der Anti-Krawall Mk.2. Auch wenn die Idee mit dem Schleichen sowieso ziemlich schwer umzusetzen wird, damit ist sie garantiert gestorben.“
Er setzte einfach dort fort, wo er vor der OP aufgehört hatte. Für ihn verging die Zeit wie im Flug, aber ob Damon den Kontext des Gesagten noch verstand war unklar.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Mo Sep 24 2018, 21:07

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Na, wer sagt denn, dass du sterben wirst. Der Auftrag wird doch ein Klacks. Ha...daran glaubt er noch nicht mal selber. Er macht sich etwas steif, als Midas Hand anlegt. Das Gefühl ist wirklich...sonderbar. Teilweise fühlt es sich so an, als würden kleine Käfer unter seine Haut Sachen hin und her schieben. Die Fingerspitzen von Midas lösen förmlich kleine Lichtblitze in sein Nervensystem, als hätten seine Zellen auf nichts anderes gewartet. Ab und zu muss er sich erneut aufrichten, um nicht so einen Buckel zu machen oder etwas hin und her ruckeln, damit seine Pobacken nicht einschlafen. Aber am schlimmsten ist...es fühlt sich an wie beim Zahnarzt. Nicht genau so...aber das beklemmende Gefühl ist das Gleiche: Sind die Instrumente einmal drin, kann man nicht mehr verschwinden. Hier ist es ähnlich.

Nach der Vollendung der Op, reicht Midas ihm ein Spiegel um sein neues Gesicht zu bestaunen. Wooooh! er krallt sich den Spiegel um förmlich jede einzelne Pore genauer zu betrachten. Alter...bin ich hässlich. Kriegst du es schöner nicht hin? sagt er grinsend, als wäre das hier der beste Partytrick aller Zeiten. Er springt von der Trage und streckt sich erst mal ausgiebig, bis einige Knochen knacken. Dann sieht er nachdenklicher zu Midas. Ok...hör zu. er blickt zur Tür und vergewissert sich noch mal, dass die geschlossen ist. Zwar ist seine Fähigkeit kein großes Geheimnis, aber...viele scheinen ihn wohl eh vergessen zu haben. Was ganz gut ist...denn ein Stranger, der andere sozusagen aussaugt...hat man nie so gerne um sich gehabt. Das ich durch die Wände gehen kann, ist nicht meine...also...nicht meine direkte Fähigkeit. Eigentlich...kann ich die von anderen Ausleihen. dabei geht er etwas nervös durchs Zimmer und überlegt immer mal wieder mitten im Satz, wie er weiter redet. Ich könnte deine Fähigkeit ausleihen...nicht lange! Nur für ein Tag oder mehrere, so ganz hat er es selber nicht verstanden. Und wenn es klappt, könnte ich das gleiche tun wie du. Und du wärst nicht in Gefahr. Ein Haken hat es leider: Seine Zellen kopieren zwar wie wild drauf rum...aber was am Ende dabei herauskommt ist nie so Mächtig wie das original. Ganz zu schweigen, dass er auch keinen Plan hat andere Fähigkeiten einzusetzen. Also was sagst du? Das Midas dann erst mal nicht mit den Händen zaubern kann...erwähnt er aus taktischen Gründen vorerst nicht.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Di Sep 25 2018, 18:34

Medicine, Guns and More: Midas, Yara, Jaenelle, Damon, Alannah, Butch

Butch nahm Alannah an die Hand und zog sie in die Lagerraum-Küche des MGM. Irgendwelche Zankereien mit Jaenelle bringen sowieso nichts und sie hatten Zeit, solange Damon umoperiert wird. Butch deutete auf die Taube auf dem vollgekackten Schrank.
„Ich weiß nicht, wie sich das bei dir anfühlt, also erklär ich dir einfach mal, wie das bei mir so läuft und du sagst mir ob dir das was bringt.“
Die erste Lektion im Telepatentraining sollte beginnen. Butch starrte auf die Taube, welche dies mit einem leicht dümmlichen Blick erwiderte.
„Also das ist die einfachste Art, wenn man Augenkontakt hat. Hinter den Augen kommt nicht mehr viel, dann ist gleich das  Gehirn und da wollen wir ja hin. Also schau ich einfach durch und komme so in ihren Kopf.“
Butch fühlte, wie sein Geist in das Bewusstsein der Taube eindrang. Er konnte nun ihre Gedanken und Gefühle spüren. Er sah durch ihre Augen. Er ließ die Taube auf Alannahs gesunde Schulter fliegen. Während er sprach gurrte die Taube nun synchron mit seinen Worten mit.
„Denkst du, dass klappt bei dir mit Menschen genau so?“


Medicine, Guns and More: Midas, Yara, Jaenelle, Damon, Alannah, Butch

Die Beschwerde bezüglich des neuen Aussehens ließ Milo unbeantwortet. Das war schließlich eine Veränderungs-OP und keine Schönheits-OP. Über die andere Anfrage konnte er natürlich nicht einfach so hinweg gehen. Seine Fähigkeit ausborgen, was für eine unsinnige Idee. Das wollte er einfach nicht! Aber diplomatische Begründungen ließen sich auch schnell finden.
„Nein, das wird nicht funktionieren. Ich kenne deine Vorbildung jetzt nicht aber ich vermute stark, dass dir die entsprechende Bildung fehlt, um mit meiner Kraft klar zu kommen. Oder kennst du die Anzahl der Protonen in Calcium? Und die Elektronenkonfiguration? Die Neutronenzahl und ihre Platzierung im Kern? Den natürlichen Kernspin? Wie sieht es mit der Kristallstruktur von Calciumcarbonat aus? Das ist Sandstein, auf den trefft ihr vielleicht im Turm. Meine Kraft ist leider keine Hexerei, ich musste all diese Informationen über alle Atome und alle Moleküle auswendig lernen. Mit hartem Training kriegen wir dich vielleicht so weit, dass du nach 3 Monaten deine eigenen Körperteile nicht mehr in Wasserstoff auflöst. Du musst mit dem zurechtkommen, was du im Moment kannst. Zumal du mit meiner Fähigkeit auch eine Gefahr für meine Schwester bist.“
Er war klar und bestimmend, jedoch nicht zu harsch in seinen Worten. Milo öffnete die Tür des Behandlungsraums.
„Komm, zeig den anderen dein hübsches neues Gesicht.“
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Sa Sep 29 2018, 16:35

MGM: Alle

Er zieht immer weiter die Augenbrauen nach unten. Tief in seinem Kopf klingeln diese Wörter etwas in ihm wach. Erinnerungen an den schulischen Chemieunterricht mit einer fantastisch schrecklichen Lehrerin. Der Name ist ihm entfallen, aber die leicht krakelige Stimme halt zwischen seinen Ohren wieder. 'Morgen gibt es einen Periodensystemtest...'. Er schließt die Augen und schüttelt kurz seinen Kopf. Verrückt, warum er gerade an sowas denken muss. Er blickt dann wieder zu Milo. Seine Antwort gefällt ihm zwar nicht, aber viel komischer war es, dass es Milo wohl auch egal zu sein scheint. Auch das Damon jetzt auch eine Gefahr für seine Schwester sein könnte.
Ich habe...ganz ehrlich, gerade so gut wie nichts verstanden. Aber...um ein Loch in die Wand zu...schmelzen? wird es doch reichen, oder? vielleicht hilft da noch etwas Hartnäckigkeit, denn wenn er so darüber nachdenkt...es mal wieder zu tun hätte wirklich was. Fast so, als wolle er mal wieder diesen Kick spüren. Aber seine Vernunft siegt: Wenn es nicht klappen würde, dann wäre es so. Oder Midas lügt ihn einfach an. Ja...das wäre auch eine Möglichkeit.

Damon geht Richtung Tür, dreht sich dann aber noch mal zu seinem Doc. hey...was ich eben gefragt habe. Kann das unter uns bleiben? ich will nicht, dass die anderen plötzlich Angst vor mir kriegen und das stimmt sogar. Vielleicht sollten wir es auch einfach ausprobieren, ich mein...ich kann dann auch verhindern, dass sie deine Schwester abknallen?
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am So Sep 30 2018, 19:33

Medicine, Guns & More: Butch, Damon, Jeanelle, Yara, Midas, Alannah

Kurz dachte Alannah über Butchs Worte nach und antwortete dann: „Ich weiß nicht genau. Ehrlich gesagt hatte ich bisher kaum Gelegenheit meine Fähigkeiten einzusetzen aber was du sagst klingt logisch.“, nach einer kurzen Pause fügte sie dann noch hinzu: „Obwohl das Hineinkommen selbst nicht unbedingt das Problem ist. Das schafft mein Geist ganz von allein. Nur steuern kann ich das nicht richtig.“ Nachdenklich strich sie mit dem Zeigefinger über die Brustfedern der Taube. „Es wär schön, wenn ich endlich selbst entscheiden könnte, wann und in welche Gedanken ich reinschaue.“
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am Di Okt 02 2018, 03:05

Medicine, Guns and More: Midas, Yara, Jaenelle, Damon, Alannah, Butch

Butch fiel es schwer, das Problem wirklich zu verstehen. Zu lange nutzte er seine Fähigkeit bereits wie selbstverständlich. Seit langem musste er wieder darüber nachdenken, was überhaupt dazu gehörte. Er nickte nachdenklich: „Naja, mit dem Augentrick kommst du verlässlich in genau die Person, in die du willst.“ Butch grübelte weiter. Fehlte es Alannah an Konzentration? „Man kann beim Hören doch Störgeräusche ausblenden und sich nur auf einen Ton konzentrieren. Das muss man lernen, glaub ich. Das Prinzip ist doch dasselbe, mit Gedanken.“ Wirklich hilfreich war das wohl nicht, dachte Butch. Sein Vorschlag war übersetzt „üben üben üben“. Er hatte gehofft mehr tun zu können. So war er die Cola nicht wirklich wert.


Medicine, Guns and More: Midas, Yara, Jaenelle, Damon, Alannah, Butch

Damon ließ nicht locker, doch seine Idee würde nicht auf fruchtbaren Boden fallen. Ihm war offensichtlich nicht klar, was zu der Fähigkeit dazu gehört. Sicher, wenn man es beherrscht, konnte Stein in Sekundenschnelle zu Wasserstoff werden. Doch für diese Mission musste Sprengstoff reichen. Fernab aller Argumente würde Milo es nie zulassen, dass jemand seine Fähigkeit bekommt. Er wusste über ihre Macht und würde sich sicher nicht die eigene Konkurrenz schaffen. Er kannte die genauen Konditionen dieses Leihens auch überhaupt nicht.
„Lass gut sein. Meine Schwester kann gut auf sich aufpassen und für die Wände haben wir den Gatecrasher. Wenn du das mit der Tasche noch auf die Reihe bekommst brauchen wir nicht mal den. Ach und als Arzt unterliege ich natürlich der Schweigepflicht, da wir uns im Rahmen der Behandlung unterhalten haben.“
Natürlich würde Yara bei der nächsten Gelegenheit von Damons wahren Fertigkeiten erfahren. Seine Schwester kannte die peinlichen Geheimnisse aller Patienten. Doch sie war gut darin, dicht zu halten und den Anschein absoluter Unwissenheit zu wahren.
Midas verließ mit Damon im Schlepptau den Behandlungsraum. Durch den Schlafsaal, mit den nicht gemachten Betten, gelangten sie zurück zur Gruppe.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Mi Okt 10 2018, 19:18

MGM: Alle

Damon atmet tief durch und nickt dann langsam. Midas hat wohl recht. Er hatte auch schon vor 5 Minuten recht, aber der Gedanke mal wieder eine Fähigkeit zu stibitzen...ist vielleicht der gleiche, den auch Raucher empfinden, wenn sie die Zigarette zur gewohnten Zeit noch nicht hatten. Tasche? Sein Blick fällt auf seinen Erzfeind. Richtig, diese angelt er sich aus der Ecke und setzt sie sich wieder als Rucksack über den Rücken auf. Na dann übe ich nochmal die paar Minuten. ist doch ein Klacks! Vielleicht eine Spur Zuviel von Enthusiasmus, aber was bleibt denn schon anderes übrig. Naja, es wäre schon gut, wenn du es wirklich für dich behältst. Arzt hin oder her. Aber ich denke... er blickt Midas tief in die Augen, aber nicht zu lange um Romantik zu erzeugen. du bist schon eine ehrliche Haut. Und wenn nicht...weiß ich wo du wohnst und kann durch Wände gehen passend dazu das breite Grinsen. Er verlässt dann das Behandlungszimmer. Ein Charme von Catwalk, wie er sein neues Gesicht den anderen präsentiert. Naja fast allen, Butch und Alannah scheinen wohl woanders zu sein. Bitte, bitte...Autogramme können sie später abholen, meine Damen sagt er mit einem witzelnden Ton und wirklich nicht ernst gemeint. Er blickt dann zu Yara und tippt auf seine Schulter. ich werde wohl noch mal versuchen, diesen sch...kram durch die Wand zu bringen .

Gerade, als er wieder den Weg ins Badezimmer einschlagen wollte, dreht er sich noch mal um.   Also...ich werde wohl das Badezimmer noch für ein paar Minuten blockieren...da muss jetzt nicht noch einer...?
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am So Okt 14 2018, 16:16

Medicine, Guns & More: Yara, Damon, Midas, Alannah, Butch, Jeanelle

„Sehr süß. Aber ein Foto habe ich leider nicht für dich.“ kommentierte Yara Damons neues Aussehen. Als er ankündigte ins Bad zu gehen, fügte sie noch hinzu „pass bitte auf, dass du die Bomben nicht auslöst. Ich hab nicht wirklich Lust, dich von meinen Fliesen zu kratzen.“

Medicine, Guns & More: Yara, Damon, Midas, Alannah, Butch, Jeanelle

Alannah dachte über Butchs Worte nach „wahrscheinlich hast du recht und ich muss tatsächlich einfach nur üben. Ich werde den Augentrick auf jeden Fall ausprobieren, wenn ich die Gelegenheit dazu habe."
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am So Okt 21 2018, 22:51

Stranger Zeitsprung

Damon, Yara – Turm der Hunter
Viel Zeit zum Proben blieb Damon nicht. Auch wenn der Druck wirklich zwickend im Nacken sitzt. Bekommt er es nicht gebacken, dann müssen sie sich in den Turm sprengen. Die meisten Hunter können sie sicherlich herauslocken, aber sicherlich werden viele noch die Stellung halten. Und so eine Explosion ist ja nicht unbedingt leise. Also hätten sie nicht mal einen großen Überraschungsmoment auf ihrer Seite.
Die ersten Versuche scheitern wieder auf die gleiche Art und Weise. Bis Damon mal experimentierfreudiger wird…vielleicht auch zum Leidwesen der anderen. Denn die nächsten Übungen erfolgen Oberkörperfrei und die Tasche ist wie ein dicker Bauch umgeschnallt. Es mag zwar furchtbar albern aussehen und sicherlich im Gefecht absolut nicht-unauffällig, aber für Damon ist das eine große Erkenntnis. Zum einem verschiebt sich seine Körpermitte leicht nach vorne und er muss nicht mehr soweit Gepäck von hinten mitdenken. Vielleicht fällt es ihm von vorne einfach nur leichter, den Körper soweit zu entmaterialisieren, dass er durch Wände huschen kann. Geschwindigkeit schiebt schon alles durch. Und so war es letztendlich auch: Nach einer halben Stunde steht ein Damon mit hochgereckten Armen im Empfangsbereich. BAM! Bin ich gut! krakelt er durch den Raum und klatscht sich selbst auf die Oberschenkel. Dabei rutscht die Tasche von der Schulter, die er aber noch schnell auffangen kann. Stimmt. Das mag klappen, würde aber für jede Kamera komisch aussehen. Mit etwas herumprobieren und einer fachmännischen Beratung von Yara und Midas…kann er es auch vollkommen angezogen. Die Tasche wirbelt er im letzen Moment zu seinem Bauch und springt quasi durch die Wand, als würde er die Tasche vor einer Kugel beschützen. Klappen tut es irgendwie, auch wenn er sich beim üben ordentlich die Nase an der Wand aufgeschlagen hat. Die Erfolgsquote liegt nicht schlecht. Im Schnitt klappen 2 von drei Versuchen. Im Einsatz wird sich zeigen, ob ein Hunter seinen Kaffee über die Monitore spuckt, weil er einen Deppen dabei beobachtet, wie er volle Kanne gegen die Wand rennt…oder eben nicht.  Er und Yara stecken dann noch die Köpfe zusammen und kleinere Details zu besprechen. Für Besucher gibt es eine Onlinepräsenz des Towers. Viele Bilder gibt es nicht, die meisten wohl kaum ohne gute Hackingskills zu bekommen. Aber hinter dem Eingangsbereich, in Richtung der Fahrstühle die in den Keller führen gibt es Sanitärräume. Da wollen sie sich treffen.


Sprengkommando Kawumm
Nachdem Butch und Alannah sich ausgeredet haben, stoßen sie wieder zu Midas und Jaenelle, und befreiten sie von latenten Anmachversuchen des verrückten Hackfleischzauberer. Die 4 breiten eine große Karte auf dem Tisch aus. Darauf ist ein recht aktueller Stadtplan gekennzeichnet und einige Notizen an einige stellen gekritzelt. Auf dem zweiten Blick entpuppen sich dies als Überlegungen, für möglichst sichere Schmuggelrouten, aber die Ideen scheint man nie umgesetzt zu haben. Es wird eine Wasserflasche auf den Plan gestellt, um sich visuell den Turm der Hunter vor die Augen zu führen. Die Sprengziele müssen gut geplant werden und müssen wichtige Faktoren erfüllen. Sie müssen ein großes Interesse des öffentlichen Schutzes innehaben, sollten nicht zu nah, aber auch nicht zu weit weg vom Tower sein und ganz wichtig…untereinander auch nicht so verstreut, da sie nach den Explosionen zusammenkommen und ins ebenso plannötige Versteck untertauchen. Überlegungen, allein ins Versteck zu kommen, wurden nach einigen Diskussionssträngen verworfen. Sie kommen zusammen und helfen sich womöglich gegenseitig aus einer eventuellen misslichen Lage. Nur in Notfällen sollten sie ohne Gruppe ins Versteck. Nach einer weiteren Diskussionsrunde, welche Orte denn besser geeignet wären, kam man irgendwann auf einen Nenner: parkende Autos nahe des Raven-Stadions, eine Boutique in einer beliebten Einkaufsstraße, dessen Besitzerin für 3 Tage auf Modenschau verreist ist und das Kriegsmonument im Stadtpark. Eine Statue, die die Pfählung der Strangerköpfe zeigt. Jaenelle übernimmt die Boutique, da sie einige Seitenstraßen der Einkaufsstraße gut kennt und Alannah übernimmt das Stadion. Am heutigen Tag gibt es auch ein Heimspiel, so sollte es nicht ausfallen, wenn Alannah maskiert durch einen dicken Vereinsschal zum Stadion geht. Butch kümmert sich um den Stadtpark, da er dort zur Not einige Tauben und Enten zur Verfügung hat. Midas erklärt sich als Supervisor und präsentiert zum Ende der Tagung das Neuste vom Alten: Funkohrstecker! Überhaupt unsicher, aber in der heutigen Zeit kaum noch in Verwendung. Es gibt zwar noch einige Hobbiefunker, aber minimal. Denn Funk wurde durch eine große Kommunikationsfirma und viel Lobbyarbeit verboten und nur noch ein Kommunikationsweg erlaubt. Viele Frequenzen sind somit durch starke Signale übertönt oder liefern einfach nur Werbung ‚Nur heute, der neue Bla zu Bla Tarif, nur für…‘ und so weiter. Aber im Untergrund haben sich einige Kanäle gut bewährt und man konnte teilweise die Überfrequenzierung aus dem Weg gehen. Aber Abhörsicher macht das ganze nicht wirklich, auch wenn es keine anderen Ohren großartig geben sollte. Sie einigten sich aber auf bestimmte Codewörter und gaben Straßen Spitznamen. Hoffentlich haben sie es im Stress noch alle drauf….


Jaennelle – Sprengtrupp 1
Die Boutique zu finden, war für sie nicht schwer. Immerhin ist sie schon einige, eher häufige male an diesen Laden vorbeigelaufen und tatsächlich auch mal als zahlende Kundin betreten. Diesen Laden hochzujagen ist ziemlich Schade, da sie nie wirklich mit der Besitzerin im Clinch gewesen ist. Aber um endlich Ruhe vor Markus zu haben, ist das ganze allemal wert. Für solche Fälle ist man doch sowieso versichert.
Sich zutritt zu verschaffen, war schon etwas schwieriger. Der Laden von der Straße aus, war gut im Blick und alle paar Minuten lief ein Hunter auf seiner Patrouille vorbei. Im Hinterhof war die Tür natürlich verschlossen. Na wunderbar. Aber ihr kam eine Idee und etwas später kletterte eine Katze auf das Dach des Ladens. Oben angekommen, machte die Katze schnell den Zugang zum Kamin aus. Sie wird dabei furchtbar dreckig werden…aber es wäre der unauffälligste Weg. Schwubbst…war sie auch schon im Laden. Keine Alarmanlage, oder ist es ein stiller Alarm? Nichts zu finden. So schloss sie sich selber die Hintertür auf, um nur wenig später mit dem Sprengstoff zurück zu kehren und diesen zu installieren.


Alannah – Sprengtrupp 2
Verkleidet wie ein Sportfan zu sein, eröffnet einem plötzlich viele neue Blickwinkel. Nicht nur, dass man auf der Straße entweder belächelt wird, oder bejubelnd begrüßt wird, nein, man kann sich auch schnell einer Gruppe von anderen Fans anschließen und mit Bier in der Hand den Weg zum Stadion finden. Natürlich unter den strengen Augen der Hunter vorbei. Doch solche Spiele werden in der Regel geduldet. Immerhin soll die Bevölkerung noch etwas Spaß haben. Auch wenn einem schon ziemlich mulmig sein kann, wenn man im Rucksack Sprengstoff dabeihat. Doch keinem scheint dies wirklich aufzufallen, warum auch. Die Dinger werden eh am Eingang des Stadions durchsucht. Aber soweit kommt es gar nicht, da Alannah sich kurz vorher mit einem Vorwand dringend Pinkeln zu müssen, verdrückt. Auf dem Parkplatz stehen viele Autos und die Wahl der Qual ist riesig. Aber schon bald ist ein passender Minivan gefunden worden. Im toten Winkel der Überwachungskameras um in Ruhe alles scharf zu stellen. In der Nähe wurde sich eine Bank gesucht, die eigentlich dazu dient vor dem Stadion zu warten, falls die Kontrollen mal länger dauern…der Fernzünder hat nur eine begrenzte Reichweite. So heißt es erst mal warten auf das Zeichen.


Butch – Sprengtrupp 3
Ein Hühne geht quer durch Stadt? Nun, er wurde durch Midas noch passend eingekleidet. Mit Leinenkleidung und einem finish in den Haaren und am Bart verwandeln Butch, immerhin äußerlich, in den Student-Prototypen. Midas legt sogar noch einen Jutebeutel drauf um darin sogar den Sprengstoff zu transportieren. Butch mag vielleicht nicht verstehen, was insbesondere Midas und Damon daran so lustig finden, aber er schwor sich jetzt schon, noch paar Coladosen als Mehraufwand rauszuschlagen.
Am Ziel angekommen fällt auf, dass der Plan hier was hochgehen zu lassen, ziemlich schwierig werden könnte. Viele Menschen die hin und her wuseln, sich sogar vor dem Monument aufstellen und sich in komischen Posen fotografieren lassen. Wie soll er denn unbemerkt den Sprengstoff installieren und dann auch noch zünden, um nicht noch zusätzlich jemanden zu verletzen? Vielleicht muss er ja auch für etwas Chaos sorgen. Na ob das nicht noch den Zeitplan durcheinanderbringt?

Midas – MGM
Midas macht es sich bequem in seinen eigenen kalten 4 Wänden und sorgt alles dafür gut im Bilde zu sein. Über Funk ist er mit fast allen vernetzt, bis auf seiner Schwester, die gerade ihre Zeit im Rohr verbringt. Darüber hinaus hat er auf dem einem Monitor die Nachrichten laufen und auf dem anderen wechselt er immer wieder Aufnahmen von Straßenkameras hin und her. Es sind zwar keine öffentlichen Kameras, aber viele Ladenbetreiber und Bewohner haben selbst Überwachungskameras gegen Stranger errichtet. Die meisten sind nicht verschlüsselt, geschweige denn, dass sie über den Hunterserver laufen. Das macht vieles einfacher.




Straße vor dem Turm: Damon
Damon lehnt an einer Wand. Es scheint furchtbar heiß zu sein. Dabei liegt es wohl nicht an der neuen Hunterverkleidung, sondern eher daran, dass sein Blutdruck um ein Vielfaches höher ist. Schon auf dem Weg, hätte er am liebsten einige Herzinfarkte bekommen. Aber vor Ort wird es nicht wirklich leichter. Die Angst hat er schon im Nacken und er hofft, dass er sie noch besser ausblenden kann. Sein Blick schweift immer wieder auf die Wand, die sie vorher als gutes Ziel bestimmt haben. Von draußen nicht wirklich im Blick und drinnen, sollte er direkt im Klo landen. Also hoffentlich daneben, sonst wird es nass. Er stößt sich irgendwann wieder ab und tut so, als würde der Patrouille laufen. wie bescheuert. Er weiß noch nicht mal wirklich, was er da tut, noch ist es wirklich sicher auf Dauer. Wenn da mal einer mitdenkt, wird auffallen, dass da sicherlich einer zuviel auf Schicht ist. Damon räuspert sich und blickt sich leicht um, keine in unmittelbarer Nähe…gut! psst… sendet er durch den Funk. wann ist es denn soweit? Ich drehe hier noch durch er tut so als würde er husten, was mit dem Helm auf dem Kopf etwas komisch aussieht. Aber wohl nicht komischer, als jemand, der mit sich selbst redet.

Wenn es zu den Sprengungen kommt, wird es sicherlich einen Alarm geben. Das Zeichen für Ihn.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am So Okt 28 2018, 14:24

Medicine, Guns and More: Midas

Midas saß hinter der Theke des MGM. Sollte Laufkundschaft kommen würde er evaluieren, ob es sich um einen medizinischen Notfall handelt oder ob er die Person auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten könnte. Solange niemand klingelte, flimmerte nicht die Kamera der Telefonzelle auf dem Bildschirm sondern die Bilder von offiziell oder inoffiziell öffentlich zugänglichen Videoüberwachungssystemen. Vom Turm hatte er ein Panoramabild eines Fans der Skyline von Ravenedge. Er streamte das Bild 24h live und in Farbe. Mit etwas Fantasie konnte man sogar den kleinen Punkt an der Basis sehen, der wohl Damon sein könnte. Sein Funkspruch erreichte Midas. Funk… wie kamen sie nochmal auf diese bescheuerte Idee? Für gewöhnlich nutzten Yara und Midas hochmoderne Kommunikationsohrstecker mit Ende zu Ende Verschlüsselung. Die Kunden waren eher Fans der antiken Technik. Außerdem waren deutlich mehr Funkanlagen auf Lager.
„Fleischer an Hackfresse, bitte nutzen sie die korrekte Funksyntax. Katze sitzt im Katzenklo. Die Autohändlerin verhandelt noch mit den Kunden. Auch der Student hat seinen Professor noch nicht erreicht. Wand noch nicht schwarz malern. Ende.“
Midas hatte beobachten können, wie Jaenelle den Laden in Katzenform betreten hatte. Bilder des Innenraums konnte er aber nicht erhaschen. Butch und Alannah sah er auf ihrem Weg immer wieder für eine kurze Zeit. An ihrem Zielort war er aber auf ihre Funksprüche angewiesen.
„Fleischer an Autohändlerin, sie haben doch das Autohaus erreicht. Bitte schnell Kunde aussuchen und auf Signal zum Verkauf warten. Hackfresse wartet. Ende.“, übermittelte er an Alannah. Was dauerte denn da so lange? Bombe unter irgendeine Karre schnallen und Abstand nehmen.
„Fleischer an Student, wie weit noch bis zum Professor? Hackfresse drängelt. Probleme mit Doktoranden? Ende.“, war der nächste Funkspruch an Butch. Dieser hatte das vermutlich schwerste Bombenziel erhalten. Zu viele Menschen um unbeobachtet zu sein, zu wenige, um in der Masse unter zu gehen. Und Midas selbst? Er hätte sich ja Gesellschaft durch eine der beiden Damen gewünscht. So eine Geheimoperation weckt in den Ladies das gewisse Kribbeln!


Park: Butch

Butch kam ohne größere Schwierigkeiten in der Stadt voran. Sein Weg war auch nicht weit, sodass er bald seiner Aufgabe nachgehen konnte. Der Park war gut besucht und ein einfaches fallen lassen des Jutebeutels an der Statue unmöglich. Auf dem Teich schwammen einige Enten sowie zwei Schwäne. Die weißen Langhälse waren von Natur aus ziemliche Arschlöcher. Ihre natürliche Begabung zu unangenehmen Verhalten würde Butch nun zum Vorteil gereichen. Die fröhlich flanierenden und posierenden Bürger wurden von den Schwänen auf seinen Befehl hin angegriffen. Fauchend verscheuchten sie die Menschen. In seinem Studentenoutfit würde er sich als wehrhafter Retter inszenieren. Seinen Jutebeutel schwingend wehrte er in einem oscarwürdigen Schauspiel die Vögel ab und dann, hoppla, flog der Beutel durch die Luft. Die Schlinge verfing sich im Monument. Von seiner vermeintlichen Waffe getrennt zog sich Butch mit den anderen verschreckten Bürgern von der Statue zurück.
„Äh… Student an Fleischer, habe geliefert, warte auf… Unterschrift? Ach du weißt was ich meine, keinen Bock auf den Firlefanz. Sag wanns los geht. Ende.“
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Jaenelle am So Okt 28 2018, 18:35

Die Boutique: Jaenelle

Es war wie ein Katzensprung sich als Katze zugang zu verschaffen. Nachdem sie alles vorbeireitet hatte, wartete sie ungeduldig und nervös das es weiter ging. Etliche male blickte sie sich ängstlich um.

"Bombe platzieren und scharf machen....danach auf Signal warten, weg rennen und zünden...das war doch alles oder?" überlegte Jaenelle. "Die ganzen Schönen Kleider in die Luft zu sprengen ist so eine Verschwendung....aber Moment mal!"
Jaenelle kommt eine Idee. Sie sucht nach einem großen Beutel oder ähnlichem und beginnt für alle 3 Mädels Kleider auszusuchen und in den Beutel zu stopfen. Die Maße der anderen kann sie nur schätzen, aber sie ist sich sicher das sie das gut einschätzen kann.

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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am So Okt 28 2018, 19:07

Stadion: Alannah

Nachdem Alannah sich für ein Auto entschieden hatte machte sie mit zittrigen Fingern den Sprengstoff in ihrem Rucksack scharf und versuchte dabei möglichst unauffällig auszusehen. Als das geschafft war, sah sie sich vorsichtig um, doch niemand schien Notiz von ihr zu nehmen. Doch wie sollte sie jetzt die Bombe unter das Auto bekommen, ohne, dass sie entdeckt würde? Lange konnte sie sich nicht Zeit zum Nachdenken nehmen, denn Midas drängelte schon über Funk. Na toll, Druck konnte sie jetzt wirklich super gebrauchen. Danke, Midas.
Es half alles nichts. Irgendwie musste jetzt diese blöde Tasche unter das blöde Auto. Also stand sie auf und ging auf die andere Straßenseite. Als sie an dem Van vorbeikam, ging sie in die Knie und tat so, als würde sie sich die Schnürsenkel zuzubinden. Dabei stopfte sie die Tasche unter das Auto, während ihr Geist unablässig ohne ihr Zutun die Gedanken der Passanten scannte. Noch immer schien niemand ihr Verhalten verdächtig zu finden. „Autohändlerin an Fleischer, der Kunde hat unterschrieben. Ich warte auf Anweisungen.“, funkte sie zu Midas.  


Turm der Hunter: Yara

Das Wasserrohrsystem von Ravenegde war ein wahres Labyrinth, doch Yara hatte sich schon so oft darin fortbewegt, dass sie sich sogar blind zurechtfand. Sie war direkt vom MGM gestartet und über den illegalen Wasseranschluss direkt ins Rohrleitungssystem gelangt, um sich den Weg durch die vielen Abzweigungen bis zum Hunterturm  zu bahnen. Nun wartete sie am Haupthahn, dass Damon endlich das abgemachte Zeichen, 3 mal an Rohr klopfen, gab und den Wasserhahn öffnete. Da sie nichts mitnehmen konnte, waren ihre Kleidung und ihr Funkgerät in dem Rucksack verstaut, den Damon bei sich trug. Hoffentlich schaffte es der Tollpatsch wirklich, das Ding mitzubringen. Yara hatte nur wenig Lust nackt durch die Flure zu laufen.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am Di Okt 30 2018, 16:16

Turm der Hunter - Damon, Yara

Er weiß nicht ob er lachen oder weinen sollte. Hackfresse. Er dachte, dass sei ein Scherz gewesen, als sie die Codewörter besprochen haben. Aber anscheinend wohl nicht. Und Midas als Oberaufseher, hat da wohl einfach die Entscheidungsmacht. Und momentan ist die Bezeichnung ja doch ganz treffend. Über Funk bekommt er die anderen mit und seine Ungeduld steigt nur noch mehr. Hätte er nicht paar Minuten später erst auf diesen Platz gehen müssen? Die Metalltore im Boden sind schon etwas angsteinflößend, wenn man  weiß, dass sich darunter Selbstschießanlagen befinden, die einfach jeden nicht Hunter so lange durchlöchern, bis man bequem aufgefegt werden kann. Er zuckt zusammen, als er ein... Hey! Du da hinten! Komm mal rüber.... schallt es über den Platz. Mit großen Augen blickt Damon zu einem anderen Hunter, der umringt von zwei anderen, ihn heran winkt. Scheiße! Ist er aufgeflogen? Locken sie ihn an? Oder wollen sie nur hallo sagen? Nun steckt er tief drin. Einfach weglaufen bringt ihm auch nichts. Er geht auf die drei zu, seine Beine fühlen sich etwas klobig an, bisschen wie verkochter Pudding. Die Zeit scheint auch schon langsamer zu laufen. Die Hackfresse wurde eingeladen. Hackfresse hat aber gar keine Lust. nuschelt er eher, als er spricht. Er will da nicht Zuviel seine Lippen bewegen. Das kann ja heiter werden...

Park
Hunter wurden aufmerksam, als ein Pulk Bürger laut gestikulierend den Park verlassen. "So eine schweinerei! Wer richtet denn diese Vögel ab! Welcher Praktikant hat denn die in den Teich gelassen....". Die Hunter waren neugierig und gehen in die Richtung der Statue. Steve, hängt da nicht was? - Was? wo denn? - Na da, an einem der Köpfe. - Ist das ein Beutel? Aber dann werden Bob und Steve auch schon angeschnattert von den Schwänen.

Stadion
Aaah, hallo Perle! Wenn Alannah sich umdreht, sieht sie zwei jugendliche, gut angetrunkene Sportfans auf sich zulaufen. Bist wohl auch spät dran wie wir...was meinst du? Wollen wir uns nicht lieber anders die Zeit vertreiben, hübsche? Ihre Gedanken sind dabei genau so schmierig, wie das getuhe.


Boutique

Alles scheint noch ruhig.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am So Nov 04 2018, 23:03

Medicine, Guns and More: Midas

Die Bombentrupps gaben alle ihr okay. Naja fast alle: Jaenelles Bemühungen sahen soweit Midas das beurteilen konnte gut aus, eine Bestätigung erhielt er nicht.
„Katze, bestätige den Haufen im Katzenklo, Ende.“
So hoffte er bald eine Antwort zu erhalten, bevor etwas passiert. Natürlich vergeblich, Damon wurde abgelenkt. Was nun? Dann meldete sich Butch: „Bei mir passt das grad super, zwei Ziele als Bonus, legen wir los?!“, funkte er und machte so weiter Druck. Jaenelle würde auch gleich ein positives Signal senden. Die Entscheidung lag bei Midas als Einsatzleiter.
„Scheiß drauf, wir legen los! Feuer frei! Hackfresse, folgende Verwirrung nutzen um sich für die Malerarbeiten zu verdrücken!“
Bald spürte er die erste Erschütterung durch die Erde der Stadt schmettern.



Park: Butch

Na das lief ja wie geschmiert. Die Zivilisten nahmen Abstand von den Statuen und dafür näherten sich zwei Hunter. Butch übermittelte diese positive Entwicklung per Funk. Er war heilfroh, dass das Go von Midas rechtzeitig zurück kam. Ohne zu zögern drückte er den Auslöser, woraufhin die Explosion eine Druck- und Hitzewelle durch den Park schnellen ließ. Die beiden Hunter wurden einige Meter durch die Luft geschleudert und bekam sicher auch den ein oder anderen Marmorsplitter der Statue ab. Schnell verbreitete sich Panik. Schreiende Menschen rannten in alle Richtungen, nur weg vom Park. Ein kleines Kind hielt sich weinend, während es auf der Schulter seiner Mutter getragen wurde, die schmerzenden Ohren. Butch schloss sich den Flüchtenden an. Er lief in Richtung MGM. Er vermisste jedoch die beiden anderen Explosionen. Kommen sie bald oder geht der Plan schief?
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Jaenelle am Di Nov 06 2018, 18:24

Boutique: Jaenelle

-„Katze, bestätige den Haufen im Katzenklo, Ende.“-
Ertönte es plötzlich in ihrem Ohr.
Jaenelle zuckte zusammen und ein kreischen nur halb unterdrücken. Nach ein paar mal tief durchatmen hatte sich ihr Puls und die Atmung soweit gesenkt das sie wieder reden konnte.
Dann antwortete sie:"Äh..ja..ich..also..ich mein die Katze..." Doch sie wurde schnell unterbrochen;
-„Scheiß drauf, wir legen los! Feuer frei! Hackfresse, folgende Verwirrung nutzen um sich für die Malerarbeiten zu verdrücken!“-
Sekunden später hörte sie ein dumpfes Rumpeln in der Ferne und eine leichte vibration des Bodens.

Panisch schnappte sie sich Tasche und Auslöser, rannte zur Hintertür hinaus und weiter weg von dem Gebäude. Als sie sicher war, weit genug weg zu sein, löste auch sie ihre Bombe aus.
Die Druckwelle warf sie um.

Nachdem sie sich aufgerappelt hatte, begab sich Jaenelle so schnell und unauffällig wie möglich richtung MGM. Dabei meldete sie Midas:"Äh..ich..es ist erledigt..."
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am Do Nov 08 2018, 22:59

Stadion: Alannah

Erschrocken fuhr Alannah herum und stopfte schnell den Fernzünder in ihre Jackentasche. Die beiden Schmierlappen hatten ihr gerade noch gefehlt. Wie sollte sie die Typen denn jetzt so schnell wieder los werden? Und zu allem Überfluss wurden die beiden auch noch aufdringlich. Alannah konnte sich nicht entscheiden, was ekelhafter war: der Geruch nach Zigaretten und Bier oder die Gedanken, die sie empfing. Und genau jetzt blies Midas auch noch zum Angriff. Sie musste sich ganz dringend etwas einfallen lassen.
Da fiel ihr wieder ein, was Butch heute Morgen zu ihr gesagt hatte: „Also das ist die einfachste Art, wenn man Augenkontakt hat. Hinter den Augen kommt nicht mehr viel, dann ist gleich das Gehirn und da wollen wir ja hin. Also schau ich einfach durch und komme so in ihren Kopf.“
Ein Versuch war es wert. Also sah Alannah auf und dem den Kerl direkt in die Augen. Es dauerte einen Moment, die nötige Konzentration auf zu bringen, aber es gelang ihr tatsächlich direkt in seinen Kopf zu kommen. Etwas unbeholfen griff sie nach den Gedanken des fremden Typen und begann einen zaghaften Versuch, sie zu manipulieren. Erstaunt bemerkte Alannah, dass ihr Geist instinktiv zu wissen schien, was zu tun war.  Und wie leicht es ihr fiel, seine Gedanken nach ihren Wünschen zu verändern.
Alannah ließ in ihm den Wunsch aufkommen, doch lieber einfach weiter zu gehen, den Heimweg einzuschlagen und sich auch nicht von seinem protestierenden Kumpel abhalten zu lassen. Alannah wartete noch, bis die beiden außer Sichtweite waren, bevor sie in die andere Richtung lief. Als sie glaubte, weit genug weg zu sein, drückte sie endlich den Zünder.
„Hier… Autohändlerin…. der Wagen ist ausgeliefert.“, funkte sie zu Midas, während sie sich auf den Weg zum ausgemachten Treffpunkt.
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Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am So Nov 11 2018, 10:28

Turm- Yara und Damon
Damons Puls steigt bis zum Hals. Jeder Schritt fühlt sich so an, als würde er Sandsäcke an den Unterschenkeln tragen. Ob sie was bestimmtes wollen? Wie reden die so untereinander? Muss er sich schnell eine Personalnummer ausdenken? Oder wollen sie ihn nur zur Mittagspause einladen? Oder ist er aufgefallen, weil keiner wusste, warum ein Typ mehr Wache schiebt? In seinem Gehirn ballert es richtig los. Aber da war er auch schon da. Uh, hey. Was… Ein Geräusch, als wäre weit entfernt irgendwas großes zusammengestürzt, lässt alle Personen aufhorchen. Doch Damon wie es besser, das zusätzliche dumpfe vibrieren, kann nur eins bedeuten. Die erste Bombe ging hoch. „Was war das für ein…“ wollte einer der anwesenden Hunter fragen, als schon die zweite Bombe hochging und kurz danach die dritte und die Erde etwas imposanter bebte.
Eine gefühlte Minute war es furchtbar still. Als wäre die gesamte Stadt plötzlich angehalten worden. Doch dann kam ein weiteres lautes Geräusch hinzu. Sirenen pfiffen los, die über die ganze Stadt verteilt sind. Erinnert etwas an einem ABC-Alarm, jedoch säuselt eine nette Frauenstimme immer wieder: „Bitte bewahren sie Ruhe und suchen sie einen geschützten Ort auf.“ Mit großen Augen blicken sich die Hunter auf dem Vorplatz gegenseitig in die Augen, als schon bei jedem, bis auf Damon, der pda zu vibrieren und piepen beginnt. Fast zeitgleich zücken sie die Geräte. „Scheiße. Code 523. Wir müssen in den Park, los geht’s.“. Die stiefeln einfach los, ohne groß aufeinander zu achten. Der Code muss angsteinflößend klingend. Aber es ist nicht das einzige was passiert. Die Metall Tore klappen langsam auf und die Selbstverteidigungsgeschütze fahren aus dem Boden. Zusätzlich schwirren in Scharen Drohnen aus dem Dach des Turmes in Richtung der drei Rauchsäulen. Ebenfalls fahren einige Einsatzfahrzeuge aus der Tiefgaragenzufahrt heraus und aus dem Haupteingang strömen eine Vielzahl von Huntern im Eilschritt. Das muss wohl das Zeichen für Damon sein, wenn er länger wartet, könnte ein Geschützt noch auf eine dumme Idee kommen.
Geistesabwesend rennt er einfach auf die Wand des Turmes zu. Eingeübt zieht der den Rucksack von seinem Rücken und drückt diesen gegen die Brust und springt förmlich gegen die Wand. Er schließt die Augen. Entweder klappt es nun, oder er ist volle kanne gegen gerannt und sicherlich erst mal ausgenockt. Aber er spürt nur ein schmieriges Gefühl in seinem Körper, als könnte er förmlich die recht dicke Turmwand in seinem Körper spüren. Er hat jedoch noch einen guten Schwung drauf, und knallt scheppernd gegen die Toilettenkabine und befördert die Tür aus den Angeln. Aber zum Glück wurden die Toilettengäste vor paar Sekunden durch den schrillenden Alarm vom Pinkeln abgehalten. Etwas benommen kratzt Damon sich am Kopf und steht schwankend auf. Nur langsam aktivieren sich seine Ohren wieder. „Code 523. Folgen sie den Instruktionen. Code 523….“. Einen kurzen Moment war auch sein Hirn völlig leer. Was macht er hier nochmal? Und Was soll er jetzt tun? Panisch guckt er sich um, dann fällt es ihm wieder ein. Schon bisschen wie ein bekloppter gibt er den Wasserrohen einen Tritt.

Stadion – Alannah

Die Schmierlappen machten recht schnell einen Abgang, als Alannah ihre Gehirntricks ausgepackt hatte. Denn ohne Rückenstärkung wollte der andere Kerl wohl auch nicht weiter machen. Als das Auto hochging, wurde es im Stadion sehr schnell leise, als jedoch die Sirenen heulten wurde es wieder sehr laut. Trotz der Durchsage, blieb die Panik nicht aus und schnell strömen unzählige Menschen aus dem Gebäude. Zusätzlich heulen Feuerwehrsirenen auf und nach einigen Minuten versuchte man das Auto zu löschen, dessen Feuer und Explosionskraft auch umliegende Autos erreicht hat. Anwesende Hunter waren gut beschäftigt die Masse an panischen Leuten zu lenken und durch Rettungssanitäter verletze und hyperventilierende Menschen zu verarzten. Doch war alles noch sehr früh und es trudelten erst nach und nach die Verstärkung ein.
Für Alannah war es nicht leicht, denn ihr kamen sicherlich mindestens drei gepanzerte Einsatzfahrzeuge entgegen, sowie eine Handvoll Trupps von Huntern. Doch ihre Aufmachung ließ sie wie einen Sportfan wirken, der nur schnell nach Hause möchte. Doch einem Trupp fiel sie besser ins Auge und der Gruppenführer stellt sich ihn in den Weg. „Kommen sie aus dem Stadion? Keine Panik, wir sind angehalten den Zustand jeden Bürgers zu überprüfen.“ Die anderen drei Hunter haben dabei nur ihre Waffen im Anschlag und sicherlich entsichert. Denn jedem ist klar: Hier sind Terroranschläge passiert.

Park – Butch
Da Butch mit den Schwänen dafür gesorgt hatte, dass die meisten Bürger den park verlassen haben, blieb die Panik hier etwas aus. Doch die zwei fliegenden Hunter, brüllten einige Sekunden später in ihre pda’s. Auch hier trafen nach einigen Minuten schon die ersten Einsatzkräfte ein um die lage zu sichten und zu sichern. Auch Butch kamen einige Trupps entgegen, die versuchen die panische Masse zu bändigen. Wenn Butch nicht aufpasst, befindet er sich schnell in einem Kreis von Huntern, die die anwesenden Personen erst mal am weitergehen hindern wollen. „Bitte bewahren sie Ruhe. Befinden sich verletzte Personen unter den Anwesenden? Bewahren sie Ruhe, wir haben alles im Griff. Es ist nur eine Übung.“ Jaja, guter Witz.

Einkaufsstraße – Jaenelle
Hier wurde es sehr schnell sehr bunt. Die aus den Läden strömenden Menschen verstopften schnell die Straßen und die schaulustigen standen sogar im Weg um mit ihren Handy Fotos und Videos von der ehemaligen Boutique zu schießen. Die Verstopfung führte jedoch zu noch mehr Panik, das sich auch innerhalb der Herde Schlägereien und Rangeleien ergaben. Schon anwesende Hunter, die hier eigentlich nur patrouillieren sollten, waren schon mittendrin und teilweise auch Opfer von panischen Shoppern und Shopperinnen, so das schnell Drohnen als Unterstützung angefordert wurden. Durch Gummigeschosse wollte man aufmüpfigen Menschen schnell herr werden, was jedoch zu noch mehr verletzten führte. Alles in Allem ging bei Jaenelle die größte Panik ab und das Aufgebot von Einsatzkräften und Rettungstrupps verstopften nach wenigen Minuten noch mehr die Straßen und Seitengassen. Sowohl als Mensch, als auch als Katze sollte er schwerfallen, darauf zu achten nicht totgetrampelt zu werden.
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Awa

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